The Northern Flower & The Southern Sun [Royal&Yumi]

    • Die heiße Mittagssonne brannte am wolkenlosen Himmel über dem blühenden Wüstenland. Eine Kutsche aus dem Norden – etwas, das die Menschen in der Hauptstadt von Nashara noch nie zuvor zu Gesicht bekommen hatten – rollte durch die belebten Straßen der Hauptstadt, direkt auf den Palast zu, welcher in der Ferne in all seiner Pracht thronte.
      Doch alle wussten, was dies zu bedeuten hatte: die Ankunft des Prinzen aus dem Norden. Ein Omega, wie man sich erzählte und der zukünftige Ehemann ihres Thronprinzen.
      Die Menschen begannen zu jubeln und winkten aufgeregt, als sie die Kutsche erblickten. Neugierig versuchten sie, einen Blick auf den fremden Prinzen zu erhaschen. Ganz gleich, ob jung oder alt – jeder wollte einen ersten Blick auf die Blume des Nordens werfen.

      Die Kutsche setzte ihren Weg fort und hielt schließlich im Innenhof des Palastes, wo sie sogleich von mehreren Dienern und Palastwachen in Empfang genommen wurde.
      Auf keinem einzigen Gesicht lag Missgunst oder Verachtung. Ganz im Gegenteil – selbst die Palastwachen konnten es kaum erwarten, den Omega aus nächster Nähe zu sehen.
      In der Luft lag der Duft verschiedener Gewürze und exotischer Früchte – etwas, das man nur in Nashara finden konnte. Die warmen Düfte mischten sich mit der trockenen Wüstenluft und dem süßen Duft der Blumen, die überall im Palastgarten blühten.

      Einer der Diener – er schien kaum älter als der Omega selbst zu sein – trat an die Kutsche heran, als diese von einem weiteren Diener von außen geöffnet wurde.
      Er trug ein freundliches, warmes Lächeln auf den Lippen, während er den Blick senkte und sich tief verbeugte. Sogleich taten es ihm die anderen Diener und auch die Palastwachen gleich.
      „Willkommen in Nashara, Eure Hoheit.“, begrüßte er ihn und hielt seinen Blick noch immer gesenkt. „Mein Name ist Naveen und ich habe die Ehre, ab heute Euer persönlicher Diener zu sein.“
    • Papillion wollte nicht gehen.
      Er wollte nicht in ein fremdes Land reisen. Einen fremden Mann heiraten. Und dann wahrscheinlich den Rest seines Lebens damit verbringen Kinder zu kriegen. Denn laut seinem Vater war das das einzige, wofür Omegas gut waren. Er hatte sich nicht ausgesucht als Omega geboren worden zu sein. Früher hatte gar Hoffnung gehabt ein Alpha zu werden. Wie sein Vater. Wie zwei seiner Brüder. Aber nein. Er stellte sich als eine Enttäuschung heraus.
      „Ein Omega.“, hatte sein Vater ihn mit purer Abscheu angesehen. Seitdem hatte er ihn nicht mehr gesehen. Nicht bis zu dem Tag, als er aufbrechen würde.
      Nicht mal dass er an ein fremdes Land verkauft wurde hatte sein Vater ihm persönlich gesagt. Und auch heute war er sicherlich nur aus einer Formalität heraus hier.
      Papillion hatte sich an dem Rockzipfel seiner Mutter festgekrallt. Wollte nicht los lassen. Seine Lippen hatten gezittert und er konnte die Tränen bereits spüren. Doch er vergoss keine. Riss sich zusammen. Denn das würde seinen Vater nur noch wütender machen.
      „... steig in die Kutsche.“, zuckte der Junge zusammen und blickte mit großen Augen zu seinem Vater auf, der ihn noch immer ansah, als wäre er nicht mehr Wert als der Dreck unter seinen Schuhen. Er erstarrte. Er wollte nicht los lassen. Wollte nicht da rein. Aber seinem Vater konnte er auch nicht widersprechen.
      Er zitterte. Seine Hand zitterte. Bevor sein Vater sie persönlich vom Rock seiner Mutter riss, mit einem Blick der deutlich machte, wie wütend er war. Er starrte hinauf. Spürte, wie seine Mutter einen Schritt zurück ging. Was schlimmer war als sein Vater. Die einzige Person in diesem Haushalt die wenigstens etwas Wärme für ihn übrig hatte... war zurück getreten. Lies ihn alleine.
      Er wollte nicht einmal aufblicken um den Gesichtsausdruck auf ihren Zügen zu sehen.
      Er schluchzte kurz. Schniefte. Wischte eine Träne fort, die es doch geschafft hatte seinen Augen zu entkommen.
      „Steig ein bevor ich dich deinem Ehemann in Ketten präsentiere!“, zuckte der Junge zusammen und setzte sich endlich in Bewegung. Er war doch erst Zwölf. Sollte sein Leben heute schon enden? So früh? Auf diese Art und Weise?
      Die Tränen wollten gar nicht mehr aufhören, Papillion hielt den Blick auf den Boden gerichtet und wagte es keinen einzigen Laut zu machen.
      Er bemerkte nicht einmal den Jungen in der Kutsche, der bereits auf ihn wartete. Er war etwas älter als er und der Waffe an seiner Seite nach zu urteilen ein Krieger.
      Aber der Junge war zu sehr mit seiner inneren Gefühlswelt beschäftigt. Die Kutsche setzte sich in Bewegung. Er hatte das Gefühl zu seiner Hinrichtung geführt zu werden.
      Und sobald er seinen Vater nicht mehr sehen konnte, konnte er nicht anders, als bitterlich zu weinen.

      Tage vergingen, Wochen. Es war warm. Zu warm. Selbst in Hemd und Hosen war dem Jungen zu warm. Er war an dieses Klima nicht gewöhnt. Alleine schon, als der Schnee immer weniger wurde, bis er verschwand und nach einer Weile sogar von Sand ersetzt wurde, staunte er. Wäre er unter anderen Umständen auf dieser Reise, hätte er es sogar genossen.
      So war er viel zu sehr mit seinen Ängsten und Sorgen beschäftigt und weinte immer wieder. Bis sie ankamen, hatte er keine Tränen mehr, die er vergießen konnte.
      Vielleicht waren sie bei der Hitze auch einfach verdunstet.
      Das erste, was Papillion erstaunte, waren die jubelnden Menschen, als sie die Kutsche die Stadt betrat. Alle hier wirkten so... fröhlich. Auch wenn sie ganz anders aussahen als die Menschen Zuhause. Er hatte noch nie so viele Menschen auf einmal Lächeln sehen.
      Ob irgendein Fest stattfand?

      Ausnahmsweise vergaß der Junge zu weinen und staunte über die Stadt. Er hatte noch nie solche Gebäude gesehen. Wo war das Dach? Hatte jemand vergessen eins drauf zu stellen? Hier war alles voller Sand... und trotz der Sonne schien es niemandem auszumachen.
      Vielleicht stimmten die Gerüchte ja und die Menschen hier hatten Feuer statt Blut in ihren Adern.
      Seine Augen wurden noch ein ganzes Stück größer, als er den Palastgarten erblickte. Es war so... bunt. Ein eigenartiger Duft kitzelte ihm in der Nase. Alles hier war so... fremd. Wie sollte er sich hier jemals wohl fühlen?
      Papillion zuckte zusammen, als die Kutsche geöffnet wurde. Und dann auch noch nicht von einem von seinen Leuten, sondern einem Fremden.
      Er schloss die Hände zu Fäusten und biss sich auf die Unterlippe, um seine Nervosität zu bekämpfen. Dann hörte er etwas, dass ihn wieder staunen ließ.
      „... persönlicher... Diener...?“, wiederholte der Junge ungläubig. Sowas hatte er noch nie gehabt. Was er alleine tun konnte, hatte er schon immer alleine machen müssen. Er war nie besonders genug für einen eigenen Diener oder eine Magd gewesen. Nicht so wie seine Geschwister. Selbst um seine Beta Schwester hatte man sich mehr gekümmert als um ihn.
      „Steh schon auf.“, wies ihn der Junge in seiner Kutsche mit einem genervten Schnalzen und einer Kopfbewegung an. Er hatte nicht einmal nach seinem Namen gefragt. Hatte ihn die ganze Reise über ignoriert. Nun, wo er ihn endlich ansprach... war es ihm ein bisschen peinlich.
      Papillion erhob sich, etwas wackelig von der Hitze, und wollte die Kutsche verlassen, als ihm unerwartet jemand die Hand bot, um ihm heraus zu helfen.
      Das war ebenfalls ein erstes Mal.
      „... danke...?“, legte er verwundert seine Hand in die seines persönlichen Dieners.
      „Ich... ich bin Papillion...“, oder auch der Omega, wie sein Vater ihn nannte.
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    • Ein sanftes Lächeln lag auf Naveens Lippen, als er seine Hand um die des Prinzen schloss und ihm vorsichtig aus der Kutsche half.
      Als dieser mit beiden Beinen festen Boden unter den Füßen hatte, senkte erneut seinen Kopf.
      Doch diesmal führte er dabei die Hand des Blonden hoch und drückte seine eigene Stirn gegen dessen Handrücken. Ein Zeichen tiefsten Respekts, wie es hier zu Lande so üblich war, doch auch etwas, dass man nicht einfach so bei jedem machen durfte.

      "Wie mir mitgeteilt wurde, habt Ihr eine lange Reise hinter euch, Eure Hoheit. Hungrig müsst Ihr auch sein." - keine Frage, sondern eine gezielte Feststellung.
      Er hob wieder in seinen Blick, doch sah dem anderen Jungen einen Moment in die Augen. "Ihr seid noch schöner, als die Gerüchte gesagt haben." - in den Worten lag kein trug, nur ehrliche Bewunderung.
      "Wenn Ihr mir erlaubt, führe ich Euch zunächst zu Euren Gemächern. Heute Abend werdet Ihr dann zu Eurer Begrüßungsfeier von dem Königspaar erwartet. Doch keine Sorge, ich werde dafür Sorgen, dass euch zuvor etwas zu Essen gebracht wird.", sprach er weiter und hielt noch immer die Hand des Omegas in seiner eigenen.

      Schließlich wanderte sein Blick an dem Prinzen vorbei, zurück zum Innenraum der Kutsche. "Wie ich sehe habt Ihr jemanden aus Eurer Heimat mitgebracht, Eure Hoheit?", fragte er und zog nun leicht seine Augenbrauen hoch.
    • Die freie Hand fest an seinen Körper gedrückt wie ein in die Ecke gedrängtes Tier, das nicht so recht wusste, wie es sich Verhalten sollten – niemand hatte es als nötig angesehen ihn auf die Ankunft vorzubereiten – starrte Papillion Naveen mit großen Augen an. Er blinzelte, als dieser seinen Kopf senkte. Blinzelte ein weiteres Mal, als er seine Hand an seine Stirn hielt.
      Der Junge verstand nicht. Er wusste nicht, was das bedeutete. Und das sich hier alle vor ihm Verbeugten oder den Kopf senkten... ganz anders, als sein Abschied, wo ihn selbst das Personal nur mit verhasstem Blick angestarrt hatte.
      Wahrscheinlich waren sie froh diese Last endlich los zu sein.
      Aber diese Leute hier... fast hätte er geglaubte, dass sie sich freuten, dass er hier war. Aber alleine dieser Gedanke machte Papillion Angst. Machte ihm Angst, doch noch enttäuscht zu werden.
      Er war doch nur ein Omega.
      „J... ja... schon...“, murmelte er. Zuhause hatte es niemanden interessiert, ob er Hunger hatte.
      „... schön...?“, starrte er Naveen mit großen Augen an und blinzelte immer wieder. Dann röteten sich seine Wangen leicht. Hatte er ihn... hatte er ihn gerade richtig verstanden?
      Selbst der ältere Junge , der nun mit vor der Brust verschränkten Armen hinter ihm stand, hob eine verwunderte Augenbraue.
      Papillion wusste nicht so recht, was er erwidern sollte. Doch ein kühles Zimmer und etwas zu essen klang gut, also nickte er einfach. Er wollte nicht darüber nachdenken das Königspaar... Moment, das Königspaar? Nicht... nicht seinen zukünftigen Ehemann...?
      Also der Anderen seinen Begleiter zur Sprache brachte drehte er sich halb um, um ihn anzusehen. Er wusste ja nicht einmal seinen Namen. Geschweige denn, warum er hier war.
      „Ich bin nur hier, um sicher zu stellen, dass der Omega seine Aufgabe erfüllt. Sobald das getan ist, gehe ich wieder.“, gab dieser Papillion nicht einmal eine Chance etwas zu sagen. Ihm war deutlich anzuhören, dass er es kaum erwarten konnte, so bald wie nur möglich wieder abzureisen.
      Und wie lange kann das schon dauern? In seiner Heimat war es nicht unüblich Omegas zu verheiraten, noch bevor sie volljährig wurden. Man konnte es immerhin kaum erwarten ein nutzloses Maul loszuwerden.
      Der Omega starrte ihn dabei nur an. Er... hatte nicht einmal darüber nachgedacht, dass weglaufen eine Möglichkeit wäre.
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    • Naveen starrte den anderen Jungen einen langen Moment schweigend an. In seinen Augen blitzte etwas auf, als dieser den Prinzen nur als "Omega" bezeichnete... und dann auch noch in einem solchen Ton.
      Für einem kurzen Augenblick verschwand die Wärme aus seinen Augen und wurde stattdessen zu etwas, dass man nur mit dem Blick eines Raubtieres vergleichen konnte.
      "Ich verstehe.", sagte er schließlich langsam, drehte seinen Kopf zu einen der anderen Bediensteten und sagte etwas auf einer Sprache, die weder der Prinz, noch sein Begleiter verstehen konnte.
      Der Bedienstete nickte sofort und warf Papillion nochmal einen bewundernden Blick zu, bevor er auch schon im inneren des Palastes verschwand.
      "In dem Fall werden wir auch Euch ein Gemach herrichten lassen.", sprach Naveen erneut und sein Blick fiel ein weiteres Mal auf Papillion.

      Das Lächeln kehrte auf seinen Lippen zurück und seine Augen wanderten für für einen Moment über dessen Kleidung.
      Er blinzelte und schüttelte dann leicht seinen Kopf. "Aber Ihr seid ja viel zu warm angezogen, Eure Hoheit. Ihr werdet noch einen Hitzschlag erleiden, wenn wir das nicht ändern. Bitte folgt mir."
      Seine Hand löste sich nicht von der des anderen. Er hielt sie weiter sicher - beschützend - in seiner eigenen. Stattdessen begann er den Prinzen (und seinen Begleiter) in das innerte des Palastes zu führen.
      Das innere des Palastes war genauso prachtvoll, wie man es von außen erwarten wurde. Polierte Marmorböden, prachtvolle Wandteppiche und Gemälde, wohin man auch blickte.

      Auf ihren Weg, folgten ihnen weitere neugierige Blicke weiterer Bediensteten und Wachen. Doch Naveen schenkte diesen keine große Aufmerksamkeit.
      Dennoch wollte er es dem Prinzen gegenüber nicht ganz unkommentiert lassen. "Wir haben uns alle sehr auf Eure Ankunft gefreut, Eure Hoheit. Alle freuen sich, dass Ihr endlich da seid... bitte nehmt es keinesfalls als Zeichen von Unhöflichkeit."
      Schließlich kamen sie vor zwei großen Türen zu stehen. Der Diener nickte einer der davorstehenden Wachen zu und dieser öffnete eine der Türen.
      Doch nicht, ohne sich vor dem Prinzen zu verneigen. "Willkommen zu Hause, junger Prinz."

      Das hinter den Türen liegende Gemach war groß... mit einem riesigen Bett, Fenstern, die vom Boden, bis zur Decke reichten und einen schönen Blick auf die inneren Gärten freigaben, großen Kleiderschränken, Regalen mit Büchern, einem Schreibtisch und einem Kosmetiktisch mit großen Spiegel, sowie einem angrenzenden Badezimmer, innerhalb des Gemachs mit eigener Badewanne und alles was man brauchte.
    • Papillion nickte nur. Auch er dachte nicht daran die Hand des anderen Jungen los zu lassen und trat sogar noch einen Schritt Näher an Naveen heran, als er die zahlreichen fremden Blicke bemerkte. Er war all diese Aufmerksamkeit nicht gewöhnt. Er verstand nicht so recht, warum heute so viele Blicke auf ihm lagen. Passten sie alle darauf auf, dass er nicht weg rannte? Das er seine Pflicht erfüllen würde? Der Blonde wollte gar nicht erst darüber nachdenken. Sonst würde er wieder anfangen zu weinen.
      Er blinzelte verwirrt, als Naveen ihn wissen ließ, dass man sich auf seine Ankunft gefreut hatte. Der Unglaube stand ihm direkt ins Gesicht geschrieben. Denn ihm wollte einfach kein Grund einfallen, wieso man sich über einen Omega freuen sollte.
      In seinem Land hatte das niemand getan.
      Er blickte wieder vom Boden auf, als sie in seinem Gemach ankamen. Und seine Augen wurden groß, als er den großen, luxuriösen Raum betrachtete. Obwohl ihm alles so fremd wirkte, wusste er doch, dass das kein Zimmer war, dem man einem einfachen Omega gab. Zumindest nicht in seinem Land geben würde.
      Selbst sein Begleiter, der den Beiden nicht von der Seite gewichen war, hob verwundert eine Augenbraue.
      „Das... ich kann das alles... wirklich haben...?“, blinzelte er Naveen an. Nur darauf wartend, dass die ganze Sache irgendeinen Hacken hatte.
      Aber der ältere Junge war schon die ganze Zeit über so nett zu ihm gewesen... er wollte an ihn glauben.
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    • Naveens Lächeln verblieb auf seinen Lippen. "Aber Eure Hoheit, dass alles ist doch bereits Eures.", bestätigte er sogleich, während er ihn und seinen Begleiter in das Gemach führte und mit dem Prinzen direkt weiter in das Badezimmer ging.
      Die Badewanne war bereits mit warmem Wasser gefüllt. An der Seite standen mehrere gläserne Gefäße mit verschiedenen Badeölen und duftenden Essenzen.
      Schließlich löste Naveen seine Hand von der des Prinzen und trat an die Badewanne heran. Er griff nach einem bereitstehenden Krug mit Milch und goss dessen Inhalt vorsichtig in das warme Badewasser.
      „Ein Milchbad pflegt die Haut und macht sie besonders weich, Eure Hoheit.“, erklärte Naveen mit einem freundlichen Lächeln, während er den leeren Krug beiseitestellte. „Ein alter Brauch aus Nashara. Danach werdet Ihr euch wie neu geboren fühlen."

      Wieder trat er näher an den Prinzen heran und begann, wie selbstverständlich, ihm die Kleidung auszuziehen. Gerade als er die Knöpfe seines Hemdes löste, hielt er inne und warf dem Begleiter einen nüchternen Blick zu.
      „Ihr dürft außerhalb des Badezimmers warten.“
    • "... Milch...?", wiederholte der Prinz ungläubig. Milch war doch zum trinken da. Nicht zum baden. Aber er wagte es nicht Naveen zu widersprechen oder diese Tatsache zu hinterfragen. Er hatte schon gehört, dass die Leute dieses Landes komisch waren.
      Was seine Mutter wohl gesagt hätte, wenn sie ihm davon erzählen würde? Für einen Moment war es der unschuldige Gedanke eines Kindes, der seine Mutter liebte. Im nächsten versetzte er ihm einen Stich bei dem Gedanken, dass seine Mutter ihn ohne ein weiteres Wort in die Fremde hat gehen lassen.
      Schnell wischte er eine Tränen fort. Er wollte nicht vor Naveen weinen. Wenigstens die Leute hier sollten ihn nicht als einen schwachen Omega sehen. Sonst würde er sicher aufhören so nett zu ihm zu sein.
      Papillion zuckte zusammen und erstarrte, als Naveen begann ihm beim ausziehen zu helfen. Seine Augen weiteten sich und er errötete leicht.
      Er wusste, dass er sich lächerlich anstellte. Seiner Mutter wurde immer beim umziehen geholfen. Doch sobald er alt genug war, das selbst zu tun, sobald sicher war, dass er ein Omega war, hatte er lernen müssen es selbst zu tun.
      Es war ungewohnt wie ein richtiger Prinz behandelt zu werden. Und... Sie nannten ihn hier ja auch ständig Hoheit... nicht wahr?
      Er beschloss es einfach zu genießen. Solange es noch anhielt.

      Sein Begleiter gab nur ein Schnaub von sich und murmelte etwas wie "Wer will dem schon beim baden zusehen..." vor sich hin, ehe er im Inneren des Gemachs verschwand. Er erblickte ein Ansammlung von weichen Kissen und Sitzsäcken auf dem Boden und machte es sich dort einfach gemütlich, während er wartete.

      Sofort lockerten sich die Schultern des Blonden Jungen. Er hatte gar nicht gemerkt wie angespannt er in der Nähe seines Begleiters gewesen war. Oder wie entspannt ihn Naveen's Nähe.
      "... danke...", murmelte er und unterdrückte ein Schniefen.
      Mit einem Seufzen sank er letztendlich in das warme Bad... und konnte seine Tränen letztendlich nicht mehr zurück halten.
      "Warum... Warum bist du so nett zu mir?", erkundigte er sich, während er sich die Tränen aus dem Gesicht wischte.
      Doch was er eigentlich fragen wollte, war, wieso es vorher keiner gewesen war.
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    • Naveen starrte dem Begleiter des Prinzen für einen langen Moment hinterher. Seine empfindlichen Ohren hatten genau gehört, was er da vor sich hin gemurmelt hatte. Und es gefiel ihm kein bisschen.
      Seine Augen verdunkelten sich und ein leises Knurren entwich seiner Kehle. Im nächsten Augenblick unterdrückte er es jedoch wieder und richtete seine Aufmerksamkeit erneut auf Papillion.

      Nachdem er diesem in die Badewanne geholfen hatte, nahm er einen weichen Lappen in die Hand und feuchtete ihn im warmen Milchbad an.
      Als er jedoch die Frage des Prinzen hörte und dann auch noch seine Tränen sah, hielt er inne. Seine Augen weiteten sich vor Schreck.
      Sofort legte er den Lappen wieder zur Seite, setzte sich an den Rand der Badewanne und nahm das Gesichts des Prinzen vorsichtig in beide seiner Hände. "Eure Hoheit, aber warum weint Ihr denn?", fragte er und schüttelte seinen Kopf, weil er es wirklich nicht verstand. "Warum sollte ich denn nicht nett zu Euch sein? Das hier ist doch Euer Zuhause. Ihr seid doch ein Prinz und seid nun ein Mitglied dieser Königsfamilie.", erklärte er ruhig.

      Seine Daumen strichen die Tränen fort und sein Blick war fest auf die Augen des Omegas gerichtet. Doch dann erinnerte er sich an etwas, dass ihm von dem Königspaar gesagt wurde und es traf ihm wie ein Blitz.
      "Wisst Ihr denn nicht... das Ihr bei uns heilig seid?", fragte er vorsichtig und fügte dann noch hinzu. "Omegas, meine ich natürlich."
    • Seine Worten machten Sinn. Sie waren so einfach, so simpel, so logisch, dass es nur noch mehr weh tat.
      Denn Zuhause, wo er geboren wurde, wo er aufgewachsen war, wo er ein Prinz hätte sein sollen, hatte niemand diesen Worten gefolgt. Er war ein Omega. Also zählte er nicht. Er war nichts weiter... als eine Last. Eine Enttäuschung. Und er hatte froh sein müssen überhaupt leben zu dürfen.

      "H... heilig...?", wiederholte Papillion mit einem schniefen. In deiner Heimat gab es nur eine Sache, die heilig war. Ein Berg. Junge Krieger mussten diesen auf dem Weg zum erwachsen werden besteigen und nur wer es wieder schafft zurück zu kommen durfte ein Teil der Gesellschaft bleiben. Sich als Krieger bezeichnen.
      Nur Priester durfte das Innere des Berges betreten. Papillion wusste nicht mal, was sie darin machte.
      Sonst durfte ihn niemand ohne Erlaubnis betreten. Papillion hatte man sogar verboten ihn auch nur anzusehen.
      Das verwirrte den Jungen nur noch mehr. Er war doch kein Berg. Er war nicht so groß, so stark, so... unnachgibig. Das waren Alphas. Nicht Omegas.
      "Wie... wie kann das sein...? Ich meine... Omegas sind doch so schwach... und... und nutzlos...", schluchzte er nur noch mehr als er sich selbst das sagen hörte.
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    • Naveen fiel nun alles aus dem Gesicht, als er die Worte des Prinzen hörte.
      Er blinzelte mehrfach, wollte sicher gehen, dass er sein Gegenüber auch wirklich richtig verstanden hatte.
      "Schwach und ... nutzlos?", fragte er langsam und schüttelte dann bestimmt seinen Kopf. "Nein, Omega sind das Wertvollste, was es auf dieser Welt gibt. Sie sind göttlich!", sagte er eindringlich, während seine Daumen weiter sanft über die Wangen des Prinzen strichen.
      „Hier in Nashara werden sie verehrt. Sie sind frei, das zu tun, was sie möchten. Sie schenken neues Leben, und jeder Alpha, den sie zu ihrem Partner erwählen, kann sich glücklich schätzen.“

      Er legte eine kurze Pause ein und ließ seine Worte einen Moment lang wirken, bevor er weitersprach.
      „Es... es wurde Euch doch hoffentlich mitgeteilt, dass Ihr am Tage Eurer Hochzeit auch ablehnen könnt?“, fragte er mit einer Stimme, die diesmal kaum lauter als ein Flüstern war.
      Natürlich hoffte niemand im gesamten Königreich, dass Papillion den Thronprinzen an diesem Tag zurückweisen würde. Dennoch würde man seine Entscheidung akzeptieren.

      Denn so wie jeder Alpha und Beta hier in Freiheit lebte und selbst entscheiden durfte, wen er lieben wollte, stand dieses Recht genauso jedem Omega zu. Gerade einem Omega.
    • "Wertvoll... göttlich?", fiel es Papillion sichtlich schwer diesen Worten zu glauben. Was sollte an ihm wertvoll sein? Oder göttlich? Wenn das stimmen würde, dann hätte er doch ein viel besseres Leben haben sollen, oder nicht?
      Doch bei den nächsten Worten des Blonden vergaß er diese Gedanken wieder.
      "Ich kann... was?", hörte er vor Schock auf zu weinen. Nie im Leben hätte er erwartet, dass das eine Option hätte sein können.
      Er war hier um einen Alpha zu heiraten. Das hatte man ihm in seiner Heimat klar und deutlich gemacht. Selbst der Junge aus der Kutsche hatte doch gesagt, dass er hier war um sicher zu stellen, dass Papillion seine Pflicht erfüllte. Und nun... konnte er nein sagen?
      Er wusste nicht so recht, wie er sich fühlen sollte. Wie er darüber denken sollte. Alleine die Tatsache, dass man seine Meinung berücksichtigen würde... war ein eigenartiges Gefühl.
      "... Nein. Das hat... mir keiner gesagt.", erwiderte er und wischte sich die Tränen von den Wangen.
      "Tut mir Leid...", dabei hatte er doch nicht mehr weinen wollen.
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    • Naveens Blick wich nicht ein einziges Mal von dem jungen Prinzen. Weiterhin hielt er dessen Gesicht sicher - beschützend - in seinen Händen.
      Er nickte langsam, als ihm mitgeteilt wurde, dass dem jungen Prinzen diese wichtige Information noch nicht mitgeteilt worden war.
      "Dann erlaubt mir, Euch das hier und jetzt nochmal ganz offiziell mitzuteilen, Eure Hoheit: ihr habt das Recht an Eurem Hochzeitstag auch abzulehnen. Niemand wird Euch dafür verurteilen oder bestrafen, wenn Ihr unseren Thronprinzen nicht heiraten wollt.", eine kurze Pause folgte, bevor er fortfuhr:
      "Aber diese Entscheidung werdet Ihr erst in vielen Jahren treffen müssen. Bis dahin werde ich Euch dienen und beschützen mit allem was ich habe.", die Worte waren mehr als nur ein einfaches Versprechen, sie waren ein Schwur.
      "Und bitte, Eure Hoheit... Tränen sind nichts für das Ihr euch entschuldigen braucht.", versicherte er mit sanfter Stimme und wischte erneut mit seinem Daumen eine frische Träne fort.

      "Aber wir sollten Euch jetzt fertig waschen, hm? Euer Hunger sollte noch nicht weniger geworden sein, und ich möchte nicht, dass Ihr mir noch das Bewusstsein verliert... ich hoffe die Speisen von Nashara werden Euch munden.", er lächelte sanft, löste seine Hände von seinem Gesicht und griff erneut nach dem angefeuchteten Lappen.
    • "... okay. Danke.", schniefte Papillion ein letztes Mal und nickte, bevor sie das Bad fortsetzen. Der Junge hatte nun einiges, worüber er nachdenken muss... doch er fühlte sich erleichtert.
      Auf der gesamten Fahrt hierher hatte er sich gefühlt, als würde er einem unausweichlichen Schicksal entgegen kommen... doch nun wurde ihm bestätigt, dass er dieses Schicksal abwenden konnte... Wenn er wollte. Aber... wollte er das denn...?
      Erstmal... musste er wohl den Thronprinzen treffen. Vielleicht war er ja auch so nett wie Naveen...? Wenn dieses Land wirklich glaubte, dass Omegas... heilig waren. Er verstand noch immer nicht so recht, was das eigentlich bedeuten sollte. Er fühlte sich nicht heilig. Konnte nicht vorstellen, was an ihm heilig sein sollte. Aber er wollte nicht fragen. Nicht heute. Er war müde und er hatte Hunger. Wenigstens war ihm nicht mehr ganz so warm.

      Die Kleidung dieses Landes verwirrte den Jungen nur, weshalb er froh war, dass Naveen ihm beim einkleiden half. Mit dem fremden Stoff war es tatsächlich kühler.

      "Seit wann braucht man so lange um ein Bad zu nehmen?", beschwerte sich Papillions Begleiter, sobald die beiden wieder im Hauptgemach waren.
      "Und wann gibt es hier etwas zu essen?"
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    • Naveens verengte eine Augen, als sich Papillions Begleiter wieder zu Wort meldete.
      Mit zwei schnellen Schritten stand er plötzlich vor ihm, hob seine Hand und... schnipste ihm unsanft gegen die Stirn.
      "Es dauert so lang, wie es eben dauert.", antwortete er kühl und die Wärme - die er für Papillion reserviert hatte - war vollkommen verschwunden.
      "Zudem wäre es sehr freundlich, wenn Ihr Euch einmal mit Eurem Namen vorstellen würdet, wenn wir Euch schon mit einer solchen Gastfreundschaft empfangen."

      Er beugte sich hinunter. Seine Stimme wurde zu einem dunklen Flüstern, dass nicht für die Ohren des Prinzen bestimmt war.
      "Und wenn ich noch einmal höre, wie Ihr abwertend zu oder über den Prinzen sprecht... dann bekommt Ihr es mit mir zu tun, habt Ihr mich verstanden?", fragte er während er sich langsam wieder aufrichtete und mit einem Lächeln zu Papillion blickte.

      In diesem Moment klopfte es an der Tür. Zwei Bedienstete traten ein, beide mit einem Tablett in den Händen, auf denen verschiedene Delikatessen aus Nashara angerichtet waren. Neben saftigen Mangos, süßen Datteln und frischen Feigen fanden sich auch kleine, goldbraun gebackene Teigtaschen, gefüllte Weinblätter und würzige Fleischspieße. Dazu wurden frisch gebackenes Fladenbrot, Schälchen mit cremigen Dips und kleine Schalen mit gerösteten Nüssen gereicht.
    • Der Begleiter zuckte zusammen und schenkte den Diener einen perplexten Blick. Es dauerte eine Weile bis er die Worte des Blonden verdaut hatte, denn er war schlicht und einfach nicht gewohnt das Diener so mit ihm sprachen.
      "... hah? Welcher Prinz?", kratzte er sich verwirrt am Hinterkopf und schien die Welt nicht so recht zu verstehen.
      Als Naveen Papillion wieder so anlächelte weiteten sich seine Augen.
      "Ist nicht wahr...", doch da zog das Essen auch schon seine Aufmerksamkeit an sich.
      Der Begleiter der noch immer seinen Namen nicht geteilt hatte, trat an die beiden Diener heran und beäugte das Essen, bis er fand was er suchte und einen der Fleischspieße nahm.
      "Meine Name ist Ben. Und seit wann dürfen sich Diener so aufführen?", rieb er sich demonstrativ seine Stirn.
      Und Papillion? Er stand da vollkommen perplexed in seiner Kleidung und wusste nicht recht, was er tun sollte.
      Dann knurrte ihm der Magen.
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    • "Ben.", wiederholte Naveen mit hochgezogenen Augenbrauen. "Das ist vielleicht ein komischer Name.", sagte er und schüttelte seinen Kopf. "Und nur damit Ihr es wisst, Sir Ben. Ich bin kein gewöhnlicher Diener. Ich bin der persönliche Diener von Prinz Papillion. Aber auch ganz davon abgesehen schuldet auch kein gewöhnlicher Diener dieses Hofes euch irgendeinen Respekt. Also würde ich Euch ans Herz legen, Euch Manieren anzulegen. Ihr seid hier nur ein Gast."

      Damit fand er sich wieder Papillion zu, welcher schon fast hilflos dastand und sich nicht rührte. Naveen legte einen Moment seinen Kopf zur Seite und betrachtete ihn schweigend. "Wie ein verängstigtes Kaninchen.", dachte er.
      Aber dann trat er auch schon näher, nahm eine seiner Hände in die seine und führte ihn zu dem großen Tisch, auf dem die Bediensteten das ganze Essen abgestellt hatten.
      "Keine Angst, esst nur so viel Ihr mögt, aber seid vorsichtig, dass Ihr keine Bauchschmerzen bekommt.", er deutete auf einen Teller mit geschnittener Mango. "Wie wäre es zunächst mit etwas Süßem? Die Teigtaschen werden Euch auch schmecken."
      Sein Blick blieb kurz auf einer Schale mit Avocadocreme hängen, von dem er selbst - bedauerlicherweise - selbst nichts Essen durfte.

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    • Mit einem genervten Laut hörte Ben dem Anderen zu und aß dabei das Fleisch von seinem Spieß. Komischer Name, ja genau. Als ob sein Name nicht der komische wäre. Aber diese Worte behielt er einfach für sich.
      "... nicht Sir. Einfach nur Ben.", grummelte er mit verschränkten Armen und lehnte sich gegen eine Wand.

      "Das... das alles ist wirklich für mich?", staunte Papillion über das ganze Essen. Das meiste davon kannte er nicht. In seinem Land gab es kaum Früchte, dafür war es dort einfach viel zu kalt.
      Mit einem Nicken griff er nach einer Mango... und begann über das ganze Gesicht zu strahlen.
      "Was ist das? Wie heißt das?", wollte er sogleich wissen und nahm ein weiteres Stück der Frucht.
      "... ah. Wollt ihr... wollt ihr vielleicht auch was essen?", bot Papillion an.
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    • "Natürlich, Sir Ben.", antwortete Naveen ohne in die Richtung des anderen Jungen zu blicken.
      Seine Aufmerksamkeit lag voll und ganz auf dem Prinzen.
      Er konnte nicht anders, als ebenfalls über das ganze Gesicht zu strahlen, als ihm die Mango so zu schmecken schien.
      "Das nennt man Mango. Die wachsen überall in Nashara." erklärte er, natürlich wunderte es ihn nicht, dass der Prinz die heimischen Speisen nicht kannte. Immerhin kam er aus dem Norden.

      Doch als er gefragt wurde, ob er auch etwas essen wollte, schüttelte er bestimmt seinen Kopf. "Zu gütig, Eure Hoheit. Aber ich habe heute schon geja-, gefrühstückt. Das hier ist alles für Euch."
      Mit einen grimmen Blick, sah er aus dem Augenwinkel in die Richtung von Ben. "Und für Euren Begleiter."
      Er wand sich Papillion wieder zu und hielt ihm dann ein Stück Drachenfrucht entgegen. "Probiert das! Keine Sorge, das schmeckt gut, auch wenn es auf den ersten Blick für euch vielleicht fremd wird. Das nennt man Drachenfrucht."