Neu
Ich schwieg einen Augenblick und sah zu ihm hinüber. „Er war streng und konnte einem das Leben bisweilen recht anstrengend machen, doch er war gutmütig, geduldig und hat mich stets unterstützt. Er hat mir vieles beigebracht.“ Damit war für mich genug gesagt, und ich wandte mich wieder meinen Kräutern zu, während seine Worte noch in meinen Gedanken nachhallten. Ich wusste sonst nicht was ich über ihn erzählen sollte. Die komplizierte Art vom alten Mann war nicht einfach zu beschreiben, mir fehlten durchaus auch die Worte dazu. Doch ich war der Meinung, dass das Gesagte ziemlich präzise zusammen gefasst hat.
Dennoch bemerkte ich bald, dass seine Atmung noch immer etwas flacher ging und er sich schwer gegen die Wand lehnte. Die wenigen Schritte durch die Hütte hatten ihn mehr angestrengt, als er vermutlich zugeben wollte. Ich nahm den Becher vom Tisch, füllte ihn mit frischem Wasser und stellte ihn neben ihn. „Trinkt erst einmal. Ihr habt heute bereits genug getan.“ Danach setzte ich mich wieder und begann, die getrockneten Kräuter vor mir zu sortieren. Eine Weile kehrte Ruhe ein, nur das Knacken des Feuers und das leise Rascheln der Blätter war zu hören. Mein Blick fiel dabei immer wieder auf seine Ausrüstung. Das Leder war noch feucht und an einigen Stellen bereits hart geworden, während die metallenen Teile deutliche Spuren des Sumpfes trugen. Er wolle es mir ohnehin zeigen, zu einem späteren Zeitpunkt, daher bestand keine Eile. Immerhin konnte er gut einschätzen, wann er eine Pause einlegen sollte. Da schien der Jäger zumindest vernünftig genug zu sein, sich selbst vor zu viel Anstrengung zu schützen. Der Tag lag noch lange vor uns, daher konnte der Jäger sich ausgiebig seine Aigen schließen und seinen Körper die Ruhe geben, die notwendig war.
Dennoch bemerkte ich bald, dass seine Atmung noch immer etwas flacher ging und er sich schwer gegen die Wand lehnte. Die wenigen Schritte durch die Hütte hatten ihn mehr angestrengt, als er vermutlich zugeben wollte. Ich nahm den Becher vom Tisch, füllte ihn mit frischem Wasser und stellte ihn neben ihn. „Trinkt erst einmal. Ihr habt heute bereits genug getan.“ Danach setzte ich mich wieder und begann, die getrockneten Kräuter vor mir zu sortieren. Eine Weile kehrte Ruhe ein, nur das Knacken des Feuers und das leise Rascheln der Blätter war zu hören. Mein Blick fiel dabei immer wieder auf seine Ausrüstung. Das Leder war noch feucht und an einigen Stellen bereits hart geworden, während die metallenen Teile deutliche Spuren des Sumpfes trugen. Er wolle es mir ohnehin zeigen, zu einem späteren Zeitpunkt, daher bestand keine Eile. Immerhin konnte er gut einschätzen, wann er eine Pause einlegen sollte. Da schien der Jäger zumindest vernünftig genug zu sein, sich selbst vor zu viel Anstrengung zu schützen. Der Tag lag noch lange vor uns, daher konnte der Jäger sich ausgiebig seine Aigen schließen und seinen Körper die Ruhe geben, die notwendig war.