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A court of Masquerade [Yumi&Royal]
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Sorgfältig richtete Rei das strahlend weiße Jackett mit dem türkisen Farbakzenten und den goldenen Details, eine Farbkombination die in den Jahren zu seinem Markenzeichen geworden waren. Ganz anders, als das typische Rot und Gold der königlichen Familie, dass sein Vater und seine älteren Brüder zu tragen pflegen, ganz abgesehen von seiner einzigen Schwester, die in Rot und Gold zu leben scheint. Als wolle sie damit verdeutlichen, dass sie der Liebling der Krone war, auch wenn sie niemals den Thron würde erben können.
Das war Frauen in diesem Königreich nun einmal nicht gestattet. Und Rei musste es wissen. Wie viele seiner Schwestern, Töchter von Konkubinen die in den Augen seines Vaters noch weniger wert hatten als er, waren wohl durch die Hand ihres eigenen Vaters gestorben? Wie viel Frauen wurden dafür bestraft keine Söhne in die Welt zu setzen?
Rei schüttelte diese dunklen Gedanken ab, bevor er sich über den Spiegel beugte um sein Gesicht genauer zu betrachten. Er griff nach dem Pinsel und fuhr seine Konturen nach, sorgte dafür, dass er wie die männlichste Version seiner selbst aussah... denn wenn nicht, dann würde es als nächstes sein Leben sein, das verwirkt wäre.
Denn auch Rei war als Mädchen geboren worden. Sie wusste noch immer nicht recht, was ihren Vater zu gebracht hatte, ihr ihr Leben zu lassen. Ob es daran lag, dass sie schon älter war, als er von ihrer Existenz erfuhr? Oder war es schlicht und einfach eine seiner Launen gewesen? Zumindest wurde er nicht müde sich auf ihre Kosten zu amüsieren, wenn die Beiden ungestört und unter sich waren. Was zu Reis Glück nicht oft passierte. Alleine mit diesem Mann in einem Raum zu sein, sorgte noch immer für Albträume... ein Albtraum der wohl nur mit ihm enden würde.
Und der heutige Tag markierte einen Meilenstein, ein Schritt näher an dem Ende ihres Vaters. Auch wenn der König selbst seinen fünfzigsten Geburtstag niemals als solchen bezeichnen würde.
Der junge Prinz betrat den Saal, das Bankett zu Ehren seines Vaters in vollem Gange. Adelige und jene aus hoher Geburt – oder der Gunst des Königs – hatten sich in ihre wertvollsten Stoffe geworden, trugen ihren glänzendsten Schmuck oder hatten die hübscheste Begleitung mitgebracht, von denen Rei sich sicher war, dass sie unter anderen Umständen niemals hier herein gelassen werden würde.
Aber ihr Vater scherte sich nicht recht um solche Dinge. Waren die Frauengeschichten des Königs doch allzeit bekannt, wurden gar voller Stolz erzählt, selbst in seinem hohen Alter. Manchmal fragte sich Rei, ob alle Väter so waren. Aber selbst wenn, würde seiner sicherlich der Schlimmste bleiben.
„... oh! Wie ich sehe seid ihr auch ihr, um den Geburtstag eures Vaters zu feiern, Prinz Rei? Wir dachten schon ihr kommt nicht, eure Geschwister sind schon etwas länger hier.“, wurde ihm von einem blonden Adeligen mit einem hinterhältigen Lächeln ein Glas Wein in die Hand gedrückt, was der Prinz jedoch nur mit einem freundlichen Lächeln erwiderte. Idioten wie diese beachtete man lieber nicht weiter.
„Ach, ihr wisst doch, dass ich meinen Geschwistern ungern die Aufmerksamkeit streitig mache, Duke Tarnish. Doch unter uns...“, blickte er sich von einer Seite zur anderen, ehe er sich verschwörerisch hinunter beugte, „... mein Jackett wurde von meinen Bediensteten verlegte und musste erst einmal gefunden werden. Können sie sich das vorstellen?“
Sofort gab der Duke ein Seufzen von sich und schüttelte seinen Kopf.
„Gutes Personal findet man heutzutage wirklich nur selten, nicht wahr? Ich hoffe doch, ihr habt sie anständig bestraft?“
„Aber natürlich doch.“, nickte Rei, wobei er nichts davon getan hatte und sein Jackett war auch nicht verlegt worden. Aber der Duke liebte bekanntlich Klatsch und Tratsch wie diesen.
Ihm fiel ein ihm bekanntes Gesicht auf und er verabschiedete sich von dem Duke mit einem Lächeln, ehe er an dem Wein nippte.
„Junger Lord Galvus, wie ich sehe habt ihr es auch geschafft. Ist euer Vater bei meinem?“, begrüßte Rei seinen Kindheitsfreund mit der selben Höflichkeit, die von jedem in diesem Raum verlangt wurde. Unter vier Augen würde er dies natürlich niemals tun. Dafür kannte sie sich zu lange. Und teilten zu viele Geheimnisse.
Rei blickte hinauf zu der Tür, welche der Ehrengast des Tages sicherlich bald durchschreiten würde, um sein Volk zu grüßen und sich von allen feiern zu lassen. Sie hatte nur ein paar Momente, in welchen sie die Feier überhaupt genießen können würde. Und sie war sich fast sicher, dass seine Schwester ihn auch heute begleiten würde.
„... mh?“, fiel dem Prinzen über die Schulter ein Gesicht auf, dass er bisher noch nie gesehen hatte. Eine wunderschöne, blonde Dame... die etwas an sich hatte, dass Rei gar nicht aufhören konnte, sie anzustarren. Irgendwas... störte sie an ihr.01001000 01100101 01110010 01100101 00100000 01110100 01101111 00100000 01100100 01100101 01110011 01110100 01110010 01101111 01111001 00100000 01110100 01101000 01100101 00100000 01110111 01101111 01110010 01101100 01100100 -
Zedric, welcher sich bis eben noch mit seiner üblichen freundlichen Art mit einem der adligen Gäste unterhalten hatte, blickte auf, als er die ihm so bekannte Stimme hörte.
Seine Mundwinkel zogen sich zu einem höflichen Lächeln, als er seine Aufmerksamkeit auf seinen Kindheitsfreund richtete, doch in seinen Augen glitzerte etwas Vertrautes. Etwas, das vermutlich nur Rei selbst richtig deuten konnte.
"Seid gegrüßt, Eure Hoheit.", grüßte er mit einer passenden Verbeugung. Respektvoll , aber nicht zu tief.
Wenn sie nur unter sich waren, würde Zedric sich niemals vor Rei verbeugen. Höchstens, um seinen besten Freund zu necken, was wahrscheinlich in einer weiteren Rauferei enden würde.
Aber hier? Auf dem fünfzigsten Geburtstags des Königs und unter den wachsamen Augen der nur allzu Tratsch und Klatsch liebenden Adligen? Dort hielt er sich an das formale Protokoll um Ärger zu vermeiden. Vor allem Rei zur Liebe.
"Gewiss. Ihr wisst doch, das mein Vater dem Eurem kaum von der Seite weicht. Vor allem bei einem solch wichtigen Tag wie diesem."
Er nickte, wie als ob er seine eigene Aussage nochmal bestätigen wollte.
Wenn sein eigener Vater nicht der engste Berater, fast schon die rechte Hand des Königs wäre, dann hätte er wohl Rei nie so kennengelernt, wie es jetzt der Fall war.
Schnell bemerkte er die Ablenkung in seinem besten Freund und legte leicht seinen Kopf schief, bevor er seinen Blick folgte und ebenfalls die blonde Frau erblickte.
Fragend zog er seiner Augenbrauen hoch und blickte aus dem Augenwinkel heraus wieder zu Rei. Der junge Lord selbst, hatte die junge Frau noch nie gesehen gehabt. Ob es Rei wohl auch so ging und er deshalb so reagierte?
"Kennst du sie?", fragte er mit gesenkter Stimme, sodass nur Rei ihn hören konnte.
Währenddessen bewegte sich besagte junge Frau - unwissend, dass über sie gesprochen wurde - elegant durch Adlige und Bedienstete. Ihr Kinn war leicht angehoben, aber so, dass es nicht arrogant wirkte. Genauso, wie es ihr von ihrer Meisterin beigebracht wurde.
Seraphines Meisterin - oder wie der Adel sie kannte Baronin Valemont - hatte ihr alles beigebracht was sie wissen musste...
Wie man sich tarnte, wie man sich unter die Menschen mischte und vor allem... wie man jemanden tötete, ohne Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Aber noch wichtiger? Wie sich Seraphine - oder besser gesagt Alaric - als Frau ausgab, um seine wahre Identität zu schützen.
Für einen Moment wanderte der Blick der blonden Frau umher. Nicht zu auffällig für ein ungeübtes Auge, aber dennoch... suchend.
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"Nicht das ich wüsste...", gab der Prinz mit einem Murmeln von sich und konnte kaum seinen Blick von der hübschen Dame abwenden, die sich ihren Weg durch den Raum bahnte.
Er hatte sie noch nie zuvor gesehen, da war er sich sicher. Niemals ein Gesicht zu vergessen war eine wichtige Eigenschaft, um in diesen Kreisen zu überleben.
Dennoch hatte sie etwas... bekanntes an sich, dass er nicht so recht benennen konnte.
Erst als sich die Türen öffneten und eine Fanfare die Ankunft des Königs ankündigte, konnte Rei sich von dem Anblick los reißen. Stattdessen wandte er seine Aufmerksamkeit seinem Vater zu, der mit seinen zahlreichen Titel angekündigt wurde. Eroberer der Sonne. Kriegsgott. Sonnengott. Zerstörer seiner Feinde. Rei war sich sicher, dass jedes Mal wenn er angekündigt wurde ein weiterer Title hinzu kam. Und jene, die seinem Vater nicht mehr gefielen, einfach gestrichen würden.
Kindermörder wäre ebenfalls ein passender Titel., dachte er sich, versteckte diesen Gedanken jedoch hinter einem perfekt aufgesetzten Lächeln.
Trotz seines hohen Alters war ihr Vater noch immer bei bester Gesundheit. Ja, er hatte ein paar graue Haare hier und da, aber seine Augen brannten noch immer mit der Leidenschaft eines Eroberers.
Seine Muskeln strotzen vor Kraft, bereit jeden Moment das goldene Schwert an seiner Hüfte, das nicht nur zur Zierde diente, zu ziehen, wenn es sein musste. Keine Seltenheit.
Die Narbe, die vom Kinn zur Wange verlief, zeichnete ihn als Krieger aus. Er trug noch mehr Narben an den Händen und unter der Kleidung. Rei wünschte, eine davon hätte ihn schon vor langer Zeit zu Grabe getragen.
Natürlich hing an seinem Arm seine Schwester, die einzige Tochter des Tyrannenkönigs, die leben durfte. Zumindest als Tochter.
Und an seiner Seite Zerds Vater, seine rechte Hand. Ein Mann, der Rei ebenfalls nicht geheuer war. Er hatte ihm schon als Kind Angst gemacht... alleine Zed zu liebe hatte er sich stets bemüht.
Der König von Solaris - Narak Solaris - hielt die Hand erhoben, winkte seinem Volk von seiner erhöhten Position, während er sich an die Balustrade stellte.
"Ich danke euch, dass ihr alle gekommen seid, um meinen fünfzigsten Geburtstag mit mir zu feiern! Auf das es noch weitere fünfzig Jahre werden! Immerhin gibt es noch viele Länder zu erobern und einzunehmen.", lachte er herzlich und die Adeligen stimmten ein, als hätte er den besten Witz des Jahrhunderts gemacht.
"Und natürlich einige, die die Ehre haben sich Verbündete nennen zu dürfen.", zwinkerte er in den Raum, als hätte er sich gerade erst an diese erinnert.
"Trinkt! Tanzt! Erfüllt den Saal mit Leben! Ich will keinen langweiligen Geburtstag feiern!", verteilten die Bediensteten wie auf Stichwort Wein und Bier. Auch Rei nahm gezwungenermaßen ein Glas zur Hand.
Erst als der König seinen Kelch in einem Zug leerte und Platz auf seinem Thron nahm, entspannten sich die Gäste wieder ein wenig. Die Gespräche kehrten zurück... und Rei erwischte sich dabei, wie der die blonde Dame wieder in der Menge suchte.01001000 01100101 01110010 01100101 00100000 01110100 01101111 00100000 01100100 01100101 01110011 01110100 01110010 01101111 01111001 00100000 01110100 01101000 01100101 00100000 01110111 01101111 01110010 01101100 01100100 -
Seraphines Augen hafteten auf dem König, als dieser endlich sein Gesicht zeigte. Eine eiskalte Wut stieg in der jungen Frau auf, doch sie zwang sich dazu, ihr Herz schnell wieder zu beruhigen.
Voreilige Handlungen waren unvernünftig und würden sie im schlimmsten Fall auffliegen lassen – und damit ihren Tod bedeuten.
Für einen Moment schloss sie die Augen und nahm einen tiefen Atemzug. Die Gesichter ihrer Eltern und ihres kleinen Bruders blitzten in ihren Erinnerungen auf und ihr Herz zog sich schmerzhaft zusammen.
Heute würde der Tyrannenkönig dafür bezahlen. Für alles.
Als sie ihre Augen wieder öffnete, war ihr höfliches und charmantes, aber dennoch sachtes Lächeln zurück auf ihren Lippen. Sie akzeptierte ein Glas Wein von einem der Bediensteten, dennoch trank sie nicht davon.
Sie hatte in ihrem ganzen Leben noch nie einen Schluck Alkohol getrunken - und auch heute konnte sie es sich nicht erlauben. Sie musste einen klaren Kopf befahren, denn nur heute hatte sie die Chance, endlich ihre Rache zu bekommen. Sie musste nur nah genug an den König heran und möglichst... alleine mit ihm sein.
Währenddessen blieb die einzige - zumindest die einzig offizielle - Tochter des Königs, dicht an der Seite ihres Vaters. Ihr Blick wanderte über die Menschenmasse. Ihr perfektes - falsches - Lächeln war wie immer, stets auf ihren Lippen.
Doch als sie ihren Bruder - genau diesen Bruder - erblickte, verzogen sich ihre Lippen kaum merklich und auch ihre Augenbrauen zogen sich vor Unfreude leicht zusammen.
Ihr Unmut wurde nur noch größer, als sie sah, wer neben ihm stand - Zedric. Ihr Zedric. Der Zedric, der schon lange ihr sein sollte, doch nie länger in ihre Richtung blickte. Der ihr noch nicht den Hof gemacht hatte!
"Ich will tanzen, Vater!", klagte sie mit zuckersüßen Stimme und stampfte leicht mit ihrem Fuß auf. In großer Erwartung, dass ihr Vater ihre Gedanken lesen und sich sofort um ihre Bedürfnisse kümmern würde.
Der königliche Berater - Lord Edward van Galvus - trug ein wissendes Lächeln auf seinen Lippen, als er dem Blick der Prinzessin zu seinem eigenen Sohn folgte.
Doch dieses versteinerte sich, als er diesen wieder bei dem jungen Prinzen Rei sah. Warum konnte sein Sohn seine Zeit nicht mit dem direkten Thronerben verbringen? In seiner zukünftigen Position waren andere Beziehungen doch nichts weiter als Zeitverschwendung.
Er unterdrückte ein Seufzen und entschloss sich die Angelegenheit für den Moment zu ignorieren, bevor er sich zu dem König hinunter beugte und ihm ins Ohr flüsterte: "Prinzessin Amélie schein heute wohl sehr munter zu sein, Eure Majestät."
Zedric hatte derweil Reis Reaktion schweigend beobachtet, als der König - der Ehrengast dieses Festes - zusammen mit seinem eigenen Vater, endlich auf den Feierlichkeiten erschien.
In einer unauffälligen Bewegung, strichen seine Fingerspitzen für einen kurzen Moment über den Handrücken des Prinzen. Eine stumme Message, die sich alleine an seinen besten Freund richtete: "Du bist nicht allein."
Die blonde fremde Dame hatte er bereits schon längst wieder vergessen.
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Der König lachte nur erheitert aufgrund der Reaktion seiner liebsten Tochter und klopfte ihr beschwichtigend auf die Hand. Genau so sollte seine Tochter sein: wissend was sie will. Noch besser, wenn es der Sohn seines Beraters war, der ihm immerzu gute Dienste geleistet hatte.
Sein Sohn... wie war der Name nochmal? Achja. Zedric. Er sollte sich geehrt fühlen. Nicht viele Männer erhielten die Aufmerksamkeit einer so wunderschönen Frau. Er war gar überrascht, dass Amélie noch kein Kind erwartete. Wie konnte ein Mann bei diesen Augen nein sagen?
"Aber selbstverständlich, meine teuerste. Was wäre ein Bankett ohne Tanz? Dich tanzen zu sehen wäre das größte Geschenk, dass du mir heute machen könntest.", verkündete der König mit einem Grinsen, während er sich dem Gelände entlang zur Treppe führte, und sich auf den Weg zu Edwards Sohn machten. Oh, und dann stand auch noch einer seiner Söhne. Wer hätte schon erwartet, dass sie so lange überleben würde? Sein Grinsen wurde nur noch breiter.
"Lassen sich mich sie persönlich zu meiner Geburtstagsfeier begrüßen, junger Zedric! Ich hoffe doch sie haben mir ein Geschenk mitgebracht?", neckte Narak ihn offensichtlich, doch bevor dieser überhaupt etwas sagen konnte, hob der König der Hand, "Was auch immer es ist: es ist nicht nötig. Das größte Geschenk wäre es sie mit meiner einzigen Tochter tanzen zu sehen.", ermutigte er Amélie dazu nach vorne zu treten. Nicht dass sie das tun musste um der Mittelpunkt seiner Welt zu sein.
Rei schenkte seinem besten Freund ein dankbares Lächeln, doch was ihn mehr beschäftigte als die Präsenz seines Vaters war die Art und Weise, wie die mysteriöse junge Frau diesen angesehen hatte. So voller Hass... eine Art von Hass, die er nur zu gut nachvollziehen konnte. Das hatte er sich nicht nur eingebildet, nicht wahr?
Natürlich nicht. Diesen Blick würde er überall erkennen. Denn hätte genauso gut sein eigener sein können.
Dennoch zwang er sich zu einem entspannten Lächeln, als der König mit seinem Berater und seiner Tochter auf die Beiden zu kamen. Natürlich. Das konnte doch nur Amélies Werk sein.
Selbst an Vaters Geburtstag musste sich noch immer der Mittelpunkt sein.01001000 01100101 01110010 01100101 00100000 01110100 01101111 00100000 01100100 01100101 01110011 01110100 01110010 01101111 01111001 00100000 01110100 01101000 01100101 00100000 01110111 01101111 01110010 01101100 01100100 -
Zedric erstarrte, als plötzlich die Stimme des Königs ertönte. Als er den Blick von seinem besten Freund löste, wurde seine Befürchtung bereits bestätigt.
Denn nicht nur der tyrannische König stand nun vor ihnen, nein, auch die Prinzessin und sein eigener Vater.
Wie die Etikette es verlangte, zwang sich der junge Mann zu einem höflichen Lächeln und verbeugte sich respektvoll vor dem König und der Prinzessin.
Sein Blick schweifte nur kurz zu Amélie, die ihm ein zuckersüßes Lächeln schenkte.
Zedrics höflich aufgesetztes Lächeln erstarrte jedoch, als er den „Wunsch“ des Königs hörte, mit seiner "einzigen" Tochter zu tanzen. Wohl alle Anwesenden wussten, dass dies eher ein Befehl als ein Wunsch war. Und der warnende Blick seines eigenen Vaters bestätigte diese Vermutung nur noch zusätzlich.
Er öffnete den Mund, um etwas zu sagen, doch Amélie ließ ihm gar nicht erst die Chance dazu. Sie war bereits vorgetreten und hielt ihm erwartungsvoll ihre Hand entgegen – eine stille Aufforderung, sie auf die Tanzfläche zu führen. Er hatte wohl wirklich keine andere Wahl.
„Aber natürlich, Eure Majestät. Nichts läge mir heute mehr am Herzen, als ihren Geburtstagswunsch zu erfüllen.“, willigte er schließlich mit gespielter Freundlichkeit ein und nahm die Hand der Prinzessin in seine.
Amélie kicherte und als die beiden zur Tanzfläche gingen, konnte sie es sich nicht nehmen lassen, ihrem Bruder noch einmal „versehentlich“ auf den Fuß zu treten.
„Oh! Das tut mir aber leid, mein liebster Bruder!“, sagte sie mit einem so unschuldigen Gesicht, dass man es ihr fast schon glauben konnte.
Edward lächelte zufrieden, als sein Sohn zustimmte, mit der Prinzessin zu tanzen. Nicht das er wirklich eine andere Wahl gehabt hatte. Den Jungen musste man wohl einfach zu seinem Glück zwingen.
Doch gab es noch immer ein Problem... Prinz Rei, der seinem Sohn viel zu nah stand.
Die Augen des Beraters verengten sich, als er überlegte, wie er dies nur künftig verhindern konnte, als ihm schließlich ein hinterlistiger Einfall kam.
Sein Blick schweifte umher und im nächsten Moment, erblickte er eine blonde junge Frau, die im selben Alter wie der Prinz zu sein schien.
"Junger Prinz, Ihr solltet auch tanzen, meint Ihr nicht?", fragte er und warf dem König einen vielsagenden Blick zu, bevor er auch schon direkt zu der blonden Frau ging und diese einfach am Arm zu dem Prinzen zog.
Seraphinas Augen weiteten sich, als sie plötzlich am Arm gepackt und mitgezogen wurde.
Sie erblickte den königlichen Berater, der sie zum König und einem der Prinzen zog. Ihre Augen wurden noch weiter und die Farbe wich ihr aus dem Gesicht. Ist sie etwa aufgeflogen? Aber warum wurde sie dann nicht schon von Wachen ergriffen?
"H-hey, was soll das?" protestierte sie, und unterdrückte den Drang, nach ihrem versteckten Dolch zu greifen.
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Der tyrannische König wirkte zufrieden, als Zedric einwilligte mit seiner Tochter zu tanzen und lachte gar, als Amelie auf den Fuß ihres Bruders trat. Sie war eindeutig sein eigenes Blut. Wäre sie ein Mann und keine Frau, hätte er ihr wohl schon längst den Thron versprochen.
Rei dagegen zuckte nur bei dem Tritt und gab sein bestes den Schmerz hinter einem Lächeln zu verstecken.
"Nicht doch, nicht doch.", Pass nur auf, dass du deinem Tanzpartner nicht auf den Fuß trittst.
Aber das wagte sie nicht laut auszusprechen.
"... wie bitte?", wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als der Berater des Königs ihm plötzlich eine junge Frau versetzte, mit der er wohl tanzen sollte. Und es war ausgerechnet diese Frau. Es dauerte nur einen verwirrten Moment, bevor er sich an seine Marnieren erinnerte und ihr ein charmantes Lächeln schenkte.
Was auch immer Zedrics Vater nun im Schilde führte: es war nicht ihre Schuld.
"Ohhh, gute Idee Edward! Meine Kinder sollten sich an meinem Geburtstag genauso sehr vergnügen wie ich!", stimmte der König selbstverständlich mit einem breiten Grinsen zu und Rei musste sich Mühe geben ihr Lächeln zu behalten.
Er wollte sich doch nur darüber amüsieren.
"Nun... würdet ihr mir die Ehre erweisen mit mir zu tanzen, Mylady?", lächelte er nur und hielt der Blonden Frau die Hand entgegen, ihre protestierenden Worte ignorierend. Es war besser dem König keinen Grund zur Unmut zu geben. Schon gar nicht an seinem Geburtstag.
Währenddessen ließ eine weitere junge Frau ihren Blick über die Menschenmenge schweifen. Jeder der einen Namen hatte war hier. Jeder mit Prestige und Macht. Und jeder mit Geld.
Die perfekten Jagdgründe., stellte Trion mit einem Lächeln versteckt hinter seinem Fächer fest. Sein... ihr Blick schweifte von einem jungen Mann über den anderen. Es war als sehe Trisha neben den hübschen Gesichtern die Summe ihres Vermögens neben ihnen schwebend. Ehe ihr Blick an einem jungen Mann hängen blieb.
Lord Zedric van Galvus.
Er strahlte gar in ihrem Blick mit der riesigen Summe die neben ihm schwebte. Dann war da auch noch sein guter Ruf und dieses hübsche Gesicht... mächtig und in ihrem Alter war er auch noch. Perfekt.
Wäre da nicht dieses Dorn an seiner Seite. Prinzessin Amélie.
Jeder wusste, dass die Lieblingsprinzessin - die einzige Prinzessin - des Königs gefallen an dem Sohn seines Beraters hatte. Keine junge Frau mit Verstand würde es da wagen sich ernsthaft an ihn ran zu machen. Keine außer Trisha.
"Wenn ich ihn erst mal geheiratet habe, wird das schon...", murmelte sie hinter ihrem Fächer und ein kleines Wesen auf seiner Schulter, das nur er sehen konnte, legte verwirrt den Kopf schief.01001000 01100101 01110010 01100101 00100000 01110100 01101111 00100000 01100100 01100101 01110011 01110100 01110010 01101111 01111001 00100000 01110100 01101000 01100101 00100000 01110111 01101111 01110010 01101100 01100100 -
Seraphina konnte es nicht fassen - wie ist sie denn gerade nur in diese missliche Lage geraten? Alles was sie wollte, war doch nur... nur den König für das bezahlen zu lassen, was er ihr - ihrer Familie - angetan hatte.
Und jetzt, von einem Moment zum nächsten, soll sie mit einem der Prinzen tanzen? Jedoch nützte alles nichts, seine Meisterin hatte ihm unmissverständlich klar gemacht, dass seine Tarnung unter gar keinen Umständen auffliegen durfte... und glücklicherweise hatte seine Meisterin ihm so viele Jahre zu so einem guten Assassinen ausgebildet, dass er sofort wieder in seine Rolle fiel und ein höfliches, aber gespielt überrumpeltes Lächeln aufsetzte.
"O-oh! Es wäre mir eine Ehre mit Euch zu tanzen, Eure Hoheit.", sagte mit sie einem Hofknicks und legte ihre Hand in die des jungen Prinzen.
Ein Tanz... ein einziger Tanz... und vielleicht würde ihr danach die Chance geboten werden, dem König ein und für alle Mal den Gar aus zu machen...
Edward lächelte zufrieden, als er beobachtete, wie sein eigener Sohn praktisch von der jungen Prinzessin auf die Tanzfläche gezogen wurde.
Nachdem er auch noch einmal den jungen Prinzen und die junge Dame beäugt hatte, wand er seine Aufmerksamkeit wieder dem König zu. "Eure Majestät, vielleicht ist es kein gutes Thema an Eurem Ehrentag, doch wann gedenkt Ihr Eure Kinder zu verheiraten? Sicherlich würde dies dem Königreich großen Vorteil und möglicherweise auch die Chance auf neue Allianzen bieten."
Zedric hatte Mühe - große Mühe - sein höfliches Lächeln auf den Lippen zu behalten, als er von Reis Schwester so auf die Tanzfläche gezogen wurde. Doch er wusste, was nun von ihm erwartet wurde - was sein Vater von ihm erwartete.
Amélie kicherte erneut, als sie sich gemeinsam vom Takt der Musik führen ließen und ihren Tanz begannen.
"Oh, Lord Zedric! Ihr seht heute Abend wirklich gut aus! Ich hoffe doch Ihr genießt die Feierlichkeiten zu Ehren meines Vaters?", fragte sie und schlug mit ihren langen Wimpen.
Zedric nickte nur höfflich - es war allgemein bekannt - oder eher ein Gerücht, dass sich durch den Hof zog - das der junge Lord recht schüchtern zu sein schien, was Frauen anging.
Zumindest sah man ihn nur selten mit einer der Hofdamen und jungen Adeligen sprechen oder interagieren. Ganz zu schweigen davon, dass er noch keiner einzigen Dame den Hof gemacht hatte.
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Rei war sich sicher dass das gelogen war. Diese junge Frau hatte wahrscheinlich nicht vorgehabt mit irgendwem zu tanzen, geschweige denn mit dem Sohn desjenigen, den sie anstarrte, als hätte diese Person nie existieren dürfen.
Nicht, dass sie ihr da nicht zustimmen würde.
Doch statt dies in irgendeiner Art und Weise zu kommunizieren lächelte er einfach weiterhin charmant, nahm ihre Hand in die ihre und führte die junge Frau auf die Tanzfläche.
Mit einem freundlichen Lächeln legte er die Hand auf ihren unteren Rücken. Sein kleiner Finger fuhr über eine Erhöhung. Eigenartig.
Elegant führte er die Blonde über die Tanzfläche und ließ dabei kaum merklich seine Hand etwas weiter nach unten sinken. Eindeutig. Diese junge Frau... versteckte etwas unter ihrem Kleid. Und Rei war nicht behütet genug aufgewachsen um nicht zu wissen, wobei es sich dabei handelte.
"Ich glaube ich sehe sie zum ersten Mal auf einer solchen Veranstaltung, Miss...?"
"Oh du ständiger Ränkeschmied.", lachte der König lauthals auf und klopfte seinem guten Freund auf den Rücken.
"Als ob du nicht weißt, dass ich meine Kleine deinem Sohn sofort überlassen würde, er muss doch nur fragen!", lachte er erheitert, "Zu schade dass du keine Tochter hast, was? Genug Söhne hab ich ja!"
Währenddessen waren Trishas Augen auf Zedric gerichtet, wie der Blick eines Raubtiers auf seine Beute. Ihre Augen blitzten auf und ein verschmitztes Lächeln legte sich auf ihre Lippen, als ihr da eine wahrlich hervorragende Idee kam!
"Du da! Tanz mit mir!", verlangte sich sogleich und schnappte sich die Hand eines Edelmanns der ganz okay war, wenn er auch nicht ganz ihren Standards entsprach.
Der junge Mann war offensichtlich verdattert, sogar etwas verwirrt, ließ sich von ihr dennoch zur Tanzfläche geleiten und tanzte mit ihr.
Und dabei war er auch noch ganz nervös. Wie süß. Er musste aus einem weniger bedeutenden Haus stammen, dem sich die Mädels nicht gerade in die Arme schmeißen.
Doch Trisha hatte weiterhin nur Augen für ihre Beute, übernahm hier und da mal für einen Moment die Führung, um ihren Tanzpartner in die richtige Richtung zu lenken und im passenden Moment der Musik... ließ sie die Hände ihres Tanzpartners im richtigen Moment los, drehte sich um die eigene Achse, drängte sich zwischen Zedric und der Prinzessin und sorgte dafür, dass sie ihre Tanzpartner tauschten.
"Oh! Welch Überraschung!", lächelte sie ihre Beute entzückt an.01001000 01100101 01110010 01100101 00100000 01110100 01101111 00100000 01100100 01100101 01110011 01110100 01110010 01101111 01111001 00100000 01110100 01101000 01100101 00100000 01110111 01101111 01110010 01101100 01100100 -
Seraphine ließ sich von dem jungen Prinzen auf die Tanzfläche führen. Jedoch spannte sie sich an, als dieser seine Hand auf ihren unteren Rücken legte. Immerhin wusste sie am besten, was sie unter dem feinen Stoff ihres teuren Kleides versteckt hatte.
Einen Dolch. Dafür bestimmt, dem König die Kehle durchzuschneiden und ihn wie ein Tier – welches er durchaus war – langsam ausbluten zu lassen.
Doch zwang sie sich, ihr freundliches Lächeln auf den Lippen zu behalten, während sie sich gemeinsam mit dem jungen Prinzen elegant über die Tanzfläche bewegte.
„Valemont. Seraphine Valemont.“, beantwortete sie die Frage, die dem Prinzen deutlich an der Stimme anzuhören war.
„Tochter von Baronin Valemont... Ihr werdet den Namen doch bestimmt schon einmal gehört haben, Eure Hoheit?“, fragte sie und für einen Moment wanderte ihr Blick wieder in Richtung des Königs und dessen Beraters.
Ganz unbewusst schloss sie ihre Hand fester um die des Prinzen... fast so, als müsste sie eiskalte Wut unterdrücken.
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Zedric blinzelte, dann blinzelte er noch einmal. Noch vor wenigen Augenblicken hatte er mit der Prinzessin getanzt und plötzlich... hielt er eine vollkommen fremde Frau in den Armen.
Nicht, dass er sich nicht darüber freute, die Prinzessin losgeworden zu sein, aber... das kam dann doch ein wenig unerwartet für den jungen Lord.
Erst recht, als er von der Fremden so entzückt angelächelt wurde, als würden sich die beiden bereits ihr ganzes Leben lang kennen.
„Kennen wir uns, milady?“, fragte er vorsichtig, aber dennoch in einem höflichen Ton, als sie gemeinsam über die Tanzfläche glitten.
Amélie hingegen sah rot und musste sich selbst zügeln, nicht auf die andere Frau loszugehen und sie an den Haaren von ihrem Zedric wieder loszureißen.
Aber selbst die verwöhnte Prinzessin wusste, dass sie sich solch eine Szene auf dem Geburtstag ihres Vaters nicht erlauben durfte.
Sie biss die Zähne zusammen und wenn Blicke töten könnten... dann wäre nun vermutlich der halbe Saal tot umgefallen. Ihr Vater würde später davon hören!
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Edward lächelte. Sein Sohn hatte den Segen des Königs selbst, um um die Hand der Prinzessin anzuhalten. Doch bislang hatte er es einfach nicht getan. Nicht einmal irgendwelche Anstalten gemacht, sich ihr anzunähern oder im Allgemeinen irgendeiner adligen Dame den Hof zu machen.
Der Berater konnte kaum in Worte fassen, wie sehr ihm das missfiel. Als er in Zedrics Alter gewesen ist, war er bereits mit seiner verstorbenen Frau verheiratet gewesen und sie hatten Zedric erwartet...
„Ich werde mit Zedric sprechen, Eure Majestät.“, antwortete er mit einem Nicken und lachte über den zweiten Kommentar des Königs. Leider war es nie dazu gekommen, dass er noch eine Tochter bekommen hatte... denn das wäre definitiv ein zweiter guter Schachzug gewesen.
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"Valemont... aber natürlich. Selbstverständlich habe ich von den Errungenschaften ihrer Mutter gehört.", erwiderte Rei mit einem charmanten Lächeln und führte die junge Dame geschickt über die Tanzfläche, während er wie beiläufig die Kontur des unter ihrem Kleid Verborgenen Dolches nachfuhr. Ob sie noch mehr unter ihrer Kleidung versteckte?
Moment. Baronin Valemont? Rei hatte noch nie davon gehört, dass sie verheiratet war... geschweige denn eine Tochter hatte. Andererseits war das meiste, was er von ihr gehört hatte, das spöttische Lachen seines Vaters.
Ein Land in dem eine Frau das sagen haben konnte? Wenn das hier nur auch möglich wäre.
Es gab zwar eine Ausnahme... aber Rei war sich sicher, dass das nur wieder eine Laune des Königs war. Und man wusste nie, wie lange diese blieben.
Sein Lächeln wurde ein kleines bisschen breiter, als er bemerkte, wie ihr Blick wieder auf seinen Vater fiel.
"Bin ich euch nicht genug, Lady Valemont?", flüsterte er ihr amüsiert ins Ohr und erwiderte den Druck ihrer Hand.
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"Oh? Nun sagen sie bloß ich bin Ihnen noch nie zuvor aufgefallen?", erwiderte Trisha mit einem verspielten Zwinkern und ihre Augen strahlten geradezu. Immerhin war sie ihrer Beute so nah! Jetzt musste sie nur noch einen guten Eindruck machen!
"Trisha van Barques, Tochter von Baron van Barques.", stellte sie sich also vor und lehnte sich bei der nächsten Umdrehung etwas weiter nach vorne, als es nötig gewesen wäre. Irgendwie musste sie seine Aufmerksamkeit ja auf ihre Brüste lenken.
"Ich muss schon sagen, sie sind kein schlechter Tänzer."
"Tu das, tu das.", nickte der König und gestikulierte einem der Diener, ihnen etwas zu trinken zu bringen. Nun hieß es feiern und den Abend zu genießen!01001000 01100101 01110010 01100101 00100000 01110100 01101111 00100000 01100100 01100101 01110011 01110100 01110010 01101111 01111001 00100000 01110100 01101000 01100101 00100000 01110111 01101111 01110010 01101100 01100100
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