Arkham Horror: The Doom That Came to Arkham (Nightking&Maskenraich)

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    • Arkham Horror: The Doom That Came to Arkham (Nightking&Maskenraich)

      Die Stadt Arkham lag im matt-dunklem Licht, als hätte der Tag selbst vergessen, zu leuchten. Die Häuserzeilen am Flussufer wirken eng zusammengepfercht, ihre Fassaden aus dunklem Backstein sind von feinen Rissen durchzogen, als würden sie jeden Augenblick einknicken. Mansardendächer mit schiefergrauen Dachziegeln ziehen eine schattenhafte Linie gegen den Himmel, unter der sich winzige Fenster wie funkelnde Augen verbargen. Türen und Portale wirken schwer, als würden sie jeden Besucher mit einer stillen Warnung empfangen.
      Der Miskatonic River schlängelt sich träge durch die Stadt, sein Wasser eine dunkle Spur aus Grau und Blau, in der sich die Wolken spiegeln wie ein verdrehter Spiegel der Himmelsschauder. Am Ufer stehen Bäume mit knorrigen Ästen, deren Schatten sich lang und schmutzig über Gehwege und Gravel-Pfade legen. Der Bahnhof am Nordufer wirkt wie ein vergessener Zeuge der Zeit: rostendes Metall, zersplitterte Glasscheiben hinter dicken Vorhängen aus Staub, und ein Geruch von Öl und kalter Eisenhaut.
      Im Zentrum dominieren der Campus der Miskatonic-Universität: ehrwürdige Fachwerkfassaden, hohe Türme, deren Türmecken in den Wolken zu verschwinden scheinen. Zwischen den Gebäuden wachsen enge Gassen, in denen das Licht nur tastend durchkommt. In den Kirchen am Südufer hängen schwere Glocken in dunklen Türmen, deren Klang sich selten, aber wenn, dann wie ein dunkler Atem über die Dächer legt.
      Über der Stadt zieht sich eine schwerfällige Stille, die langsam zu einem feinen Zischen wird. Der Himmel hängt dumpf und bleigrau, als habe sich ein Schleier über Arkham gelegt, aus dem sich kaum Licht lösen will. Die Luft schmeckt nach kaltem Metall, nach Regen, der noch nicht gefallen ist, und nach etwas Verborgenen, das sich hinter jeder Ecke zu verstecken scheint.
      Und dann kommt der Sturm. Aus dem Nordwesten zieht eine dunkle Wand heran, eine Wolkenfront so dicht, dass selbst das Licht der Straßenlaternen sie zu durchdringen scheint. Der Wind beginnt als unruhiges Flüstern, ein Atemhauch, der die Bretter der Fassaden zum Knarren bringt und die Blätter der kahlen Bäume gegeneinander peitscht. Plötzlich reisst der Wind wie ein schwarzer Flügel aus dem Himmel, und mit ihm setzt der Regen ein, schwer wie Nägel, der auf Dächer, Fenster und Sträucher prasselt.
      Blitze zucken horizontal, doch ihr Licht bleibt dumpf und kurz; die darüber liegenden Wolkenschichten zerreißen sich in scharfe Linien, die wie die Finger einer unsichtbaren Hand wirken, die nach etwas greift, das zu lange verborgen blieb. Der Donner rollt in tiefem, brachialem Grollen, als würde die Erde selbst atmen und sich gegen das unheilvolle Erwachen wehren. Der Sturm zieht durch die Straßen, wirbelt Staub und Regen in trüben Strudeln, lässt Laternen flackern und die Schatten zu spröden Gestalten werden. Türen schlagen zu, Fenster klirren, und die Stadt scheint sich enger zusammenzuziehen, als würde sie sich gegen die unsichtbare Bedrohung schirmen, die hinter dem Gewitter lauert.
      Die Gassen wirken erstickt, die Luft schmeckt nach Eisen und Regen, und irgendwo am Flussufer nistet ein dumpfer, schwerer Klang als würde das Wasser selbst unter dem Druck der Nacht röcheln. In Arkham wächst das Gefühl, dass dieser Sturm nicht nur Sturm ist, sondern der Vorbote eines uralten Schweigens, das sich wieder erhebt und in den Tiefen der Stadt wiederkehrt.

      Die Amüsiermeile der Stadt Arkham mit ihren vielen Bar´s, Bistro´s und Resturants war besonders beliebt bei den Schülern, Arbeiter, Studenten und den Bewohnern des Umfeldes der Stadt die da sie ein vielfältiges Programm anbot.
      Es ein großes Kino so wie auch kleine Szene Clubs, wo verschiedene Bands spielten.
      In einer dieser Bars in einer der dunkelen Nebengasse trat einer vom Regen durchnässten Mantel und Hut er sah sich immer wieder um seine Aktentasche an sich geklemmt.
      Seine Name war Thurson er hatte vor einigen Tagen mit einer Reporterin der Arkham Gazette Kontakt aufgenommen und bat ein Treffen sie hatten ausgemacht sich hier in der Bar zu treffen.
      Francis Thurson hängte seinen Mantel und Hut auf und blickte sich um und entdeckte in einer Ecke die einzige Frau in dieser Bar. Nun in dieser Stürmischen Abend war die Bar, kaum gefüllt nur die üblichen Stammgäste die auch bei jeden Wind und Wetter ihren Drink hier zu sich nahmen. Langsam und bedacht näherte er sich in die Nische.

      "Guten Abend....ich nehme an Sie sind Samantha Peterson von der Arkham Gazette?" fragte er nervös blickend zu der Frau.

      "Wir haben miteinander telefoniert mein Name ist Wayland Francis Thurson." stellte er sich vor langsam setzte sich auf dem freien Stuhl ihr gegenüber und immer wieder sah er sich um und umklammerte fest seine Aktentasche.

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