Hier geht es zur Vorstellung: Flowers and Oranges (Stardust x Arktos)
Nico Robin:
Die Sonne brannte unbarmherzig auf das Wüstenreich Alabasta herab, doch Nico Robin spürte kaum die Hitze. Sie schritt durch den flirrenden Sand wie ein Schatten, präzise, unaufhaltsam, jeder Schritt durchdacht. Ihr Auftrag war klar: Die Strohhutpiraten, observieren und eliminieren. Kein Raum für Zweifel, kein Platz für Sentimentalität. Die endlose Wüste wirkte wie ein Spiegel ihrer eigenen Gedanken: trocken, leer, erbarmungslos. Sie konnte hören, wie der Sturm in der Ferne an Stärke zunahm, ein Vorbote von Chaos, das sie schon so oft gesehen hatte. Doch ihr Herz blieb still. Gefühle hatten hier keinen Platz. Dann sah sie das kleine, taumelnde Bündel inmitten des Sandes. Nami. Allein, erschöpft, orientierungslos. Robin beobachtete die Strohhutpiratin, ihre Bewegungen, jede kleine Regung, jede Atempause. Der Auftrag schrie in ihrem Kopf, doch irgendetwas, eine winzige, unbedeutende Regung ließ sie innehalten. Warum zögerte sie? Robin konnte es nicht erklären. Es war nicht Mitleid, nicht Schwäche. Vielleicht war es Neugier. Vielleicht ein winziger, unbewusster Gedanke, dass da etwas in diesem Mädchen war, das ihr selbst fremd geblieben war: Hoffnung. Der Sandsturm näherte sich, wilder, unerbittlicher. Robin spannte ihre Finger, bereit, den tödlichen Schritt zu vollenden. Doch dann, im Augenwinkel, sah sie Nami nicht wie ein Ziel, sondern wie… etwas anderes. Fragil. Lebendig. Unbeugsam, auch wenn der Sturm alles zu verschlingen drohte. Ein leiser Hauch von… Unsicherheit? Oder vielleicht… etwas, das Robin selbst nicht benennen konnte, durchzuckte sie. Ihr Plan, ihr Auftrag, die Pflicht, alles schien für einen Moment unwichtig. Sie atmete tief ein und ließ den Moment wirken. „Du solltest tot sein“, murmelte sie fast unhörbar, mehr zu sich selbst als zu Nami. Und doch tat sie keinen Schritt, um das Urteil auszuführen. In der Wüste standen sie einander gegenüber. Nami, erschöpft und verletzlich, ein Funken von Mut in den Augen; Robin, tödlich und präzise, und dennoch für einen Moment gefangen zwischen Pflicht und etwas, das sie noch nicht verstand. Für einen kurzen, flüchtigen Augenblick war die tödliche Hand, die ihr Leben bestimmen sollte, wie gelähmt. Vielleicht war dies der Anfang von etwas, das weit gefährlicher war als jeder Auftrag - Die Begegnung mit einer eigenen, längst verschütteten Menschlichkeit. Der Sandsturm raste heran, wirbelte Sand und Hitze umher, so dicht, dass die Welt um sie herum zu verschwimmen schien. Nami taumelte, der Wind riss ihr die Haare ins Gesicht. Ihr Körper schien kurz davor, den Widerstand aufzugeben. Robin beobachtete sie, analysierte jede Bewegung, jeden Atemzug. Instinktiv wusste sie, dass Nami allein keinen Moment länger überleben würde. Ein Funken Entschlossenheit, den Robin selbst kaum verstand, ließ sie handeln. Mit einer fließenden Bewegung streckte sie die Arme aus, ihre Hände bewegten sich wie von unsichtbarer Magie gesteuert. Sand wirbelte auf, doch plötzlich schienen Teile davon stillzustehen, als Robin ihre Kraft einsetzte, um Nami zu stabilisieren. Sanft, aber bestimmt packte sie die Strohhutpiratin an den Schultern, zog sie aus dem direkten Strudel des Sturms, setzte sie hinter sich in eine kleine Vertiefung, wo der Wind kaum noch durchdrang. „Halte dich fest“, sagte Robin, ihre Stimme klang leise, ruhig, unaufgeregt. Nicht kalt und auch nicht streng, sondern eher fest wie Stein, der zugleich Schutz versprach....
@Stardust_Rose
Nico Robin:
Die Sonne brannte unbarmherzig auf das Wüstenreich Alabasta herab, doch Nico Robin spürte kaum die Hitze. Sie schritt durch den flirrenden Sand wie ein Schatten, präzise, unaufhaltsam, jeder Schritt durchdacht. Ihr Auftrag war klar: Die Strohhutpiraten, observieren und eliminieren. Kein Raum für Zweifel, kein Platz für Sentimentalität. Die endlose Wüste wirkte wie ein Spiegel ihrer eigenen Gedanken: trocken, leer, erbarmungslos. Sie konnte hören, wie der Sturm in der Ferne an Stärke zunahm, ein Vorbote von Chaos, das sie schon so oft gesehen hatte. Doch ihr Herz blieb still. Gefühle hatten hier keinen Platz. Dann sah sie das kleine, taumelnde Bündel inmitten des Sandes. Nami. Allein, erschöpft, orientierungslos. Robin beobachtete die Strohhutpiratin, ihre Bewegungen, jede kleine Regung, jede Atempause. Der Auftrag schrie in ihrem Kopf, doch irgendetwas, eine winzige, unbedeutende Regung ließ sie innehalten. Warum zögerte sie? Robin konnte es nicht erklären. Es war nicht Mitleid, nicht Schwäche. Vielleicht war es Neugier. Vielleicht ein winziger, unbewusster Gedanke, dass da etwas in diesem Mädchen war, das ihr selbst fremd geblieben war: Hoffnung. Der Sandsturm näherte sich, wilder, unerbittlicher. Robin spannte ihre Finger, bereit, den tödlichen Schritt zu vollenden. Doch dann, im Augenwinkel, sah sie Nami nicht wie ein Ziel, sondern wie… etwas anderes. Fragil. Lebendig. Unbeugsam, auch wenn der Sturm alles zu verschlingen drohte. Ein leiser Hauch von… Unsicherheit? Oder vielleicht… etwas, das Robin selbst nicht benennen konnte, durchzuckte sie. Ihr Plan, ihr Auftrag, die Pflicht, alles schien für einen Moment unwichtig. Sie atmete tief ein und ließ den Moment wirken. „Du solltest tot sein“, murmelte sie fast unhörbar, mehr zu sich selbst als zu Nami. Und doch tat sie keinen Schritt, um das Urteil auszuführen. In der Wüste standen sie einander gegenüber. Nami, erschöpft und verletzlich, ein Funken von Mut in den Augen; Robin, tödlich und präzise, und dennoch für einen Moment gefangen zwischen Pflicht und etwas, das sie noch nicht verstand. Für einen kurzen, flüchtigen Augenblick war die tödliche Hand, die ihr Leben bestimmen sollte, wie gelähmt. Vielleicht war dies der Anfang von etwas, das weit gefährlicher war als jeder Auftrag - Die Begegnung mit einer eigenen, längst verschütteten Menschlichkeit. Der Sandsturm raste heran, wirbelte Sand und Hitze umher, so dicht, dass die Welt um sie herum zu verschwimmen schien. Nami taumelte, der Wind riss ihr die Haare ins Gesicht. Ihr Körper schien kurz davor, den Widerstand aufzugeben. Robin beobachtete sie, analysierte jede Bewegung, jeden Atemzug. Instinktiv wusste sie, dass Nami allein keinen Moment länger überleben würde. Ein Funken Entschlossenheit, den Robin selbst kaum verstand, ließ sie handeln. Mit einer fließenden Bewegung streckte sie die Arme aus, ihre Hände bewegten sich wie von unsichtbarer Magie gesteuert. Sand wirbelte auf, doch plötzlich schienen Teile davon stillzustehen, als Robin ihre Kraft einsetzte, um Nami zu stabilisieren. Sanft, aber bestimmt packte sie die Strohhutpiratin an den Schultern, zog sie aus dem direkten Strudel des Sturms, setzte sie hinter sich in eine kleine Vertiefung, wo der Wind kaum noch durchdrang. „Halte dich fest“, sagte Robin, ihre Stimme klang leise, ruhig, unaufgeregt. Nicht kalt und auch nicht streng, sondern eher fest wie Stein, der zugleich Schutz versprach....
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