Succession of the Witch (Arktos & Stardust)

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    • Succession of the Witch (Arktos & Stardust)


      Prolog Serah

      Der Wind peitschte förmlich auf dem Dach des Hochhauses. Es hatte unzählige Zeitreisen gebraucht für diesen Moment. Dieser für den finalen Kampf gegen Caius. Er zog sein mächtiges Schwert, welches eine Aura des Unheils umgab. Mehrere Kämpfe hatte es bereits gegeben und doch wirkte es diesmal anders. In Serah kam ein Gefühl auf, wie ein Damoklesschwert, welches jeden Moment auf sie hinab fallen und in Chaos stürzen würde. Noel zog seine Schwerter, während Mog die Gestalt des Sternensucher annahm . Gleichzeitig konzentrierte sich die junge Lehrerin und beschwor ihre Walkürenrüstung. Es begann und beide Teampartner starteten mit koordinierten Angriffen. Jedoch zeigt nichts Wirkung. Caius blockte die Hiebe und konterte. Durch eine Wunde fiel Noel auf die Knie. Ein Moment der Unachtsamkeit, welcher jedoch glücklicherweise sein Leben verschont hatte. Der Antagonist von Serah grinste sie an. Eine Mimik, welche Wut in ihr aufbrachte, doch anstatt anzugreifen, lief er weg. Sofort begann die Verfolgung und schließlich kam Caius zu stehen. In einem Kreis aus Steinen und Runen. Das unheilvolle Gefühl in ihr nahm zu, doch führte die Wut dazu, dies zu ignorieren. In eine Abfolge aus Rage getriebenen Schwerthieben landete Serah den entscheidenden Treffer. Ein Keuschen entrang dem Mann und er ergriff das Handgelenk der Lehrerin, während er zu lachen begann. Es klang unheilvoll und schließlich sprach Caius “Das war das letzte Mal, dass du mir getrotzt hast junge Zeitreisende.” Plötzlich verspürte Serah Angst. War es dies wovor ihr Gefühl sie warnen wollte. Dunkelheit entströmte dem Körper des Mannes, welche begann, die junge Frau zu umgreifen. “Rhapsodia Infernalia” erklangen die beiden letzten düsteren Worte von Caius. Die Dunkelheit wurde intensiver und zu einer vollkommenen Finsternis, welche Serah unweigerlich verschlang. Langsam kroch der Schatten ihrer Beine hinauf. Sie konnte nicht schreien, sich nicht bewegen. Nur hilflos mit ansehen und ihr Schicksal hinnehmen. Schließlich war nichts mehr, nur die Lehrerin selbst allein ist unendlicher Finsternis.




      Prolog Melody

      Ruhigen Schrittes durchschritt die junge Frau die Hallen des Garden Aetherion. Wie üblich trug sie ihre Maske, welche das Gesicht Liliana's zu einem Mysterium machte. Es war unverzichtbar, denn sich bei Aufträgen wie Spionage darauf zu verlassen, dass Andere nicht ihre Tarnung auffliegen ließen, war ein unnötiges und vermeidbares Risiko. Ihre Herrin hatte dies für notwendig erachtet und so stand ihr nicht zu, diese Entscheidung anzuzweifeln. Schließlich waren die Worte von Selene weise und Gesetz. Doch rätselte die Weißhaarige selbst von Zeit zu Zeit, ob sie nun wirklich 19 Jahre alt war. Manchmal beschlich Liliana ein Gefühl, dass es vielleicht Dinge gab, welche sich ihrem Wissen entzogen. Doch selbst wenn, wäre dies wohl nicht relevant, denn sonst hätte ihre Herrin sie erleuchtet. Ihre Schritte hallten im Gang wieder. Einer welcher leer war, was dem Umstand geschuldet war, dass dieser Bereich für die meisten Anhänger des Gardens strikt verboten war, lediglich die Generäle und Liliana hatten sie Erlaubnis, diese Hallen zu betreten. Zu wissen, einen besonderen Status bei Selene zu haben, ehrte die Weißhaarige und erfreute sie gleichermaßen. Natürlich war ihr bewusst, dass sie niemals in den Augen ihrer Herrin den Platz einer Tochter einnehmen könnte und doch sah sie für dich selbst diese Frau als ihre Mutter an. Sie hatte sie aufgenommen und ausgebildet. Die junge Frau durchschritt eine Tür, hinein in einen Raum voller Artefakte. Sie trat vor ihre Herrin und ging auf die Knie. Mit einer fließenden Bewegung ihrer Hand, nahm sie die Maske ab. “Herrin ich bin bereit und kenne meinen Auftrag. Ich werde euch nicht enttäuschen.” sprach Liliana die Worte mit Hingabe. Es bedarf keiner Worte von Selene, denn ihre Schülerin wusste bereits um ihren Auftrag. Sie bekam eine Kette umgelegt. Ein Artefakt, welches der jungen Frau selbst bekannt war. Die Kette, in welcher die G.F. Diabolos versiegelt war. Jene welche die erste dieser Wesen war, welche sie ihrer Herrin einst dar brachte. “Euer Vertrauen ehrt mich.” kamen die Worte von Liliana und schließlich erhob sie sich. Die Magie von Diabolos hatte die bereits mehrmals genutzt und gewissermaßen war sie mit dem Wesen vertraut. Ihre Hand erhob sich und ein Portal welches die Magie der G.F. erschuf, offenbarte sich. Noch einen letzten Blick warf sie zu der Frau, welcher sie alles verdankte und durchschritt das Portal, welches sie nach Esthar brachte nahe des Gardens welchen sie unterwandern sollte. Nicht als Liliana, sondern als Melody Umbralis.




      The Beginning


      Es war unsicher, wie lange die Finsternis die Lehrerin bereits in ihrem Griff hatte. Es glich einer Ewigkeit in vollkommener Einsamkeit. Hoffnungslos schlossen sich Serah's Augen. Mit der Zeit begann sich die Umgebung zu verändern. Eine felsige Ödnis offenbarte sich und unter ihren Füßen spürte die junge Frau die Härte von Stein. Die Trostlosigkeit dieses Ortes war beinahe spürbar in der Luft. Jeder Atemzug war schwer und brannte in ihren Lungen. Alles schrie danach, dass dies kein Ort war, an welchem Menschen existieren sollten. Doch egal wie unwillkommen es sein sollte, war es besser als die vollkommene Dunkelheit, in der Caius sie gefangen hatte. Wohin ihr Blick auch wanderte, nur Felsen und verdorrte Bäume. Es herrschte Stille, welche dem Ganzen eine gespenstische Aura gab. Die Lehrerin begann instinktiv in eine Richtung zu gehen. Es schien sich nichts zu ändern, bis schließlich ein Geräusch die Stille durchdrang. Es klang wie eine Art Mischung aus Grollen, Knurren und Klagen. Gepackt von Neugier schritt die junge Frau in Richtung des Ursprungs des Lautes. Nach wenigen Minuten offenbarte sich der Anblick eines großen schwarzen Drachen, dessen vorderes orange war und gelbe Linien über den Rest seiner Gliedmaßen verliefen. Zweifellos eine mächtige und bedrohliche Erscheinung, aber gleichermaßen war offensichtlich, dass es seinem Ende nah stand. Der Kopf des Drachen wandte sich zu Serah, die näher an ihn trat. “Ein Mensch, der in meinen letzten Momenten vor mich tritt. Wie kommst du diese Welt Mädchen?” spricht der Drache in einem grollenden Tonfall, welcher jedoch keinerlei Feindschaft erhält. Sie Zeitreisende legte den Kopf leicht seitlich und betrachtete die Gestalt des Drachen. Dann schließlich erwiderte sie “Ich weiß es nicht. Eine mir unbekannte Form von Magie hüllte mich in endlose Dunkelheit. Also diese sich löste, befand ich mich hier und hörte dich.” Aus der Kehle des Drachen rang ein Geräusch, welches an ein Lachen erinnerte und seine Augen wichen nicht von Serah. “Vielleicht war es Schicksal, dass du hier erscheinst in einer Welt, welche den Menschen für gewöhnlich verborgen ist. Jetzt in den letzten Momenten meines Lebens. Sag mir Mädchen wie ist dein Name und willst du aus dieser Welt entkommen?” erklangen seine Worte. Die Frage wirkte seltsam. Denn welchen Grund sollte es geben an diesem Ort zu verweilen. Die Pinkhaarige umfasste ihre Arme und sagte “Ich heiße Serah. Natürlich will ich von hier entkommen. Es ist kein Ort für mich und ich spürte das ich nicht hier sein sollte.” Der Schweif des Drachen schwang seitlich hin und her während er erneut sprach “Serah. Ein interessanter Name. Gut Serah, ich bin Tiamat, eine der Guardian Force. Es gäbe eine Möglichkeit für dich von hier zu entkommen. Indem du meine Essenz als Gefäß in dich aufnimmst, wäre ich in der Lage dich in die Welt der Menschen zurückzuführen. Jedoch bedeutet dies, dass unsere Seelen und Leben miteinander verbunden sind. Mir widerstrebt die Vorstellung, mit einem Menschen verbunden zu sein, doch klingt es annehmbarer als der endgültige Tod.” Das Angebot Tiamats lag in der Luft, als würde sein Nachhall weiterhin erklingen. Es war ein möglicher Ausweg und eventuell sogar der Einzige. Welche andere Chance bliebe schließlich. “Was würde es bedeuten, wenn unsere Seelen verbunden sind?” entrang die Frage, welche ihren Geist in diesem Moment erfüllte. Der Drache näherte sich und sein Kopf war nun noch wenige Zentimeter von der Lehrerin entfernt. Mit seinen Augen nun direkt auf ihren liegen antwortete er “Eine Verbindung der Seelen bedeutet, dass unsere Leben unweigerlich verbunden sind. Eine Trennung wäre unser beider Ende. Was einen beeinflusst, betrifft auch den Anderen. Somit spüren wir dann die Emotionen voneinander. Natürlich bedeutet dies auch, dass du einen Einfluß von mir in deinem Leben spüren wirst. Im Gegenzug aber wird meine Stärke dir zuteil. Du wirst machtvolle Magie wirken können und sogar mich als Verbündeten im Kampf beschwören können. Jedoch bedeutet dies nicht, dass ich dir gehorchen werde. Doch da unsere Leben verbunden sind, werde ich nichts tun, was dein Leben gefährden wird. Also Serah, wie wirst du dich entscheiden?” Die Atmosphäre war nahezu erdrückend. Ein Angebot welches die Lehrerin unter normalen Umständen niemals angenommen hätte, schließlich hieß es ihr Leben unwiderruflich an das eines Wesens zu binden, welches sie nicht wirklich kannte. Die Frau schloss ihre Augen. Alles in ihr schrie danach es abzulehnen und doch war ihr bewusst, dass es nicht ausgeschlagen werden konnte. Diese Welt wäre ihr Grabohne eine Möglichkeit sie zu verlassen und Tiamat schien dazu der einzige Weg zu sein dies zu erreichen. Die brennende Luft sog sie tief ein und ihre Lieder öffneten sich entschlossen. “In Ordnung Tiamat. Ich nehme dein Angebot an.” verkündete Serah ihre Entscheidung und instinktiv legte sie ihre Hand an den Kopf des Drachen. Seine Haut war hart aber auch eine mysteriöse Art und weiße, war es als würden die Schuppen sich an ihre Haut schmiegen. Eine Wärme die zwischen beiden herwanderte. “So sei es denn Serah. Mögen unsere Seelen eins werden. Anima Vinculum.” erklangen Tiamats Worte und die Körper beider begannen zu leuchten. Wärme erfüllte die junge Frau und der Körper des Drachen verlor seine physiche Form. Es enttand ein Energiestrom der in die Blauäugige floss. Langsam und stetig. Die Energie und Macht es Drachens war wie ein sanfter Sturm welcher im inneren ihres Herzens wütete. Es dauerte bis schließlich die komplette Essenz Tiamat's in sie geflossen war und als es geschehen war, sank die Lehrerin auf ihre Knie. “Das war unglaublich.” sprach sie und betrachtete ihre Hand. Plötzlich erklang erneut die Stimme von Tiamat jedoch diesmal in ihrem Inneren “Serah. Dies hier ist eine astrale Ebene. Ein Ort in welchen wir G.F. uns begeben können. Da wir nun eins sind und du somit zum Teil eine G.F. bist du in der Lage in die Welt der Menschen zurück zu reisen. Ich werde dich dazu leiten.” Zunächst war die Pinkhaarige verwirrt, aber erinnerte sich der Drache nun in ihr war. Sie stand auf und nickte. “Ok dann hilf mir.” erwiderte sie und spürte wie ihr Körper von etwas anderem als ihr selbst bewegt wurde. Ihre Hand bewegte sich vor ihre Brust und eine leuchtende Energie bildete sich in ihrer Faust. Die Welt um sie herum verschwamm und es fühlte sich an, als würde ihr Körper fallen.

      Sonnenstrahlen blendete als das Gefühl des Fallens endete. Als sie ihre Augen öffnete, sah Serah Sand. Es schien eine Art Wüste mit einigen Felsen zu sein. Im Gegensatz zur astralen Ebene, wirkte dies lebendiger. Pflanzen wuchsen und auch zwei Tiere waren in etwas Entfernung sichtbar. “Tiamat wo sind wir?” fragte sie während ihr Blick nach etwas suchte um sich zu orientieren. Die langsam vertraut werdenden Stimme sprach “Wir befinden uns in der Nähe der Abadan-Ebene von Esthar.” Ein Inneres Lachen erklang. “Deine Verwirrung zeigt mir, dass du offenbar nicht von hier stammst. Esthar ist eine größten Nationen in dieser Welt.” erklärte er. Es war sinnlos sich weiter darüber zu wundern und so entschied sich die junge Frau nach anderen Menschen zu suchen, die vielleicht etwas aufklären konnten. Während des Weges nahm Serah Sternensucher in die Hand und fragte “Mog bist du ok?” Doch es kam keine Reaktion. “Redest du öfter mit deiner Waffe?” kam es von einem belustigten Drachen. Ein Seufzen und schließlich befestigte sie Sternensucher wieder an ihrem Gürtel. “Nein Mog ist ein Mogry der sich in meine Waffe verwandelt hatte. Aber er scheint von ihr getrennt worden zu sein.” Ein Gebrüll lässt die junge Frau in ihrer Bewegung erstarren und erschrocken dreht sie sich in die Richtung eines massiven lilanen Monsters. Zwei lange Hörner an der Vorderseite seines Kopfes und rotes Fell ragt oben aus seinem Haupt und dem Brustkorb. “Behemoth am Morgen bringt Kummer und Sorgen.” kam es von einer Stimme und im Moment danach tritt ein Mann vor Serah. Dieser löst einen Anhänger von seinem Gürtel welche sich in eine große Axt verwandelt. Nachdem die Axt auf seiner Schulter Platz findet, sieht der Fremde über seine Schulter und sagte “Hey Süße so ein Brocken ist nicht der richtige Umgang für eine Lady.” Mit einem Zwinkern wandte er sich dem Behemoth zu. Jedoch erschien zusehen und zurücklehen falsch. Die Blauäugige griff nach Sternensucher und aktivierte seinen Bogenmodus. Schließlich trat sie neben den Mann. “Ich kämpfe mit dir.” sprach sie. Der Braunhaarige grinste und erwiderte “Gut dann lass uns tanzen Süße.” Das Monster stürmte auf beide zu und Aaron trat ihm direkt entgegen. Ein Hieb der Klaue traf gegen die Axt. “Feura” beschwor Serah und eine Flamme traf die Bestie, was Aaron eine Möglichkeit für einen Angriff gab. Die junge Frau schoss drei Pfeile ab. Nach diesen Treffern änderte sich die Haltung des Behemoth und der Mann fluchte “Verdammt. Süße geh in Deckung.” Es kam überraschend und so stolperte sie. Über Ihnen erscheinen kleinen Meteoriten, die auf sie herabregneten. Aaron eilte zu der Blauäugigen und schützte sie, wobei er jedoch selbst einige Treffer einstecken musste. Es brachte den Gelbäugigen auf die Knie. “Serah greif an. Der Behemoth braucht eine Zeit um sich wieder aufzuladen.” rief Tiamat geistig. Die junge Frau lief auf das Biest zu und änderte ihre Waffe in den Schwertmodus. Ihre Augen beginnen leicht violett zu glühen. Ein Hieb der von Schattenmagie umhüllt ist, trifft den Behemoth mit voller Wucht. Die Bestie Jault ein letztes Mal auf und bricht schließlich zusammen. Ungläubig sieht sie zu Sternensucher. “Sei nicht so überrascht. Ich sagte dir bereits das du meine Macht teilst.” sprach Tiamat. Die Blauäugige nickte leicht und antwortete “Ja aber ich hätte nicht erwartet das es sich so natürlich anfühlen würde.” Sie verstaute Sternensucher und ging zu den Mann. “Du hast mehr drauf als es scheint Süße. Wie wärs mit einem Essen bei Kerzenschein?” sagte er lächelnd. “Wenn du das annimmst kotze ich.” kommentierte Tiamat. Die Pinkhaarige unterdrückte ein Lachen. “Nein danke aber vielleicht könntest du mir helfen. Ich habe mich gewissermaßen verirrt.” Der Braunhaarige nickte. “Klar am besten ich bring dich zum Garden da können wir dann weitersehen, aber es ist definitiv besser als Nachts hier umherzuwandern. Ich bin Aaron.” kam es von ihm und hielt ihr die Hand hin. Die junge Frau schüttelte sie und erwiderte “Ich bin Serah.”

      Der Weg zum Garden gestaltete sich ohne weitere Zwischenfälle. So hatten die beiden miteinander gesprochen. Dann kam etwas in Sicht. Es sah aus wie eine Art riesiges Raumschiff welches mit einer art Gebäudekomplex verbunden war. Aaron führte sie ins Innere und über einen Aufzug betraten sie den Garden. “Willkommen im Lunar's Destiny Garden Serah.” sagte der Mann. Es sah faszinierend im Innere aus und die Pinkhaarige ging an ein Geländer und sah durch eine Scheibe nach draußen. Die Aussicht war atemberaubend. Der SEED trat neben sie. “Serah ich habe nachgedacht. Du sagtest ja, dass du nicht von hier bist und jemanden suchst. Nun wäre es wenn du dich fürs erste dem Garden anschließt. Mit deinem Können wärst du ein wertvolles Mitglied für SEED und unsere Aufträge führen uns über die Welt. Somit wäre es auch für dich leichter zu suchen. Was meinst du?” schlug der Braunhaarige vor. Sie wusste nicht wohin und Aaron machte den Eindruck als sei er aufrichtig. Die junge Frau sah zu ihm, nickte und sagte “Ja ich denke fürs erste wäre es eine gute Idee.” Die Antwort schien dem jungen Mann zu gefallen und er bedeutete ihr mitzukommen. Ein wenig überraschte es sie schon, dass ein Aufzug die beiden direkt zum Büro des Direktors brachte. Aaron sah kurz zu Serah und sagte “Hey ich geh kurz allein rein und erklär schonmal alles, dann dürfte es einfacher sein.” Sie nickte als Antwort und sah sich einige Blumen an. Nach einiger Zeit öffnete sich die Tür und Aaron winkte sie rein. Gleichzeitig begann eine Durchsage “Miss Highwind bitte kommen sie in das Büro des Direktors.” Die Blauäugige trat in den Raum ein und Schritt nach vorne. Der Braunhaarige selbst stand etwas abseits. “Guten Tag Serah. Ich bin der Direktor des Gardens Edward Hyperion. Ich würde noch gerne kurz warten bis Miss Highwind eintrifft.” sprach der ältere Mann. Serah nickte selbst ein wenig geistesabwesend. Ein paar Minuten später öfnete sich die Tür und eine elegant gekleidete Frau trat ein. Direktor Hyperion sprach “Celesta danke das du gekommen bist. Diese junge Dame heißt Serah. Aaron traf auf sie auf der Ebene und sie schien sehr fähig zu sein, als sie gemeinsam mit ihm gehen einen Behemoth kämpfte. Daher würde ich dich bitte zu prüfen, ob sie eine geeignete Kandidatin für SEED wäre.” Dann wandte er seine Aufmerksamkeit zu Serah und fuhr fort “Serah dies ist unsere fähigste Ausbilderin. Celesta Highwind. Sie wird dich prüfen ob Aaron mit seiner Vermutung recht hat. Unabhängig ob du diesen Test bestehst bist du im Garden willkommen und kannst für die nächste Zeit hier leben. Doch nun würde ich dich bitten Miss Highwind zu begleiten. Sie wird dir alles weitere erklären zu der Prüfung. Ich wünsche dir alles gute.” Die junge Frau lächelte und erwiderte “Vielen Dank Direktor für ihre Gastfreundschaft. Ich werde dann mit Miss Highwind gehen.” Ihr Blick wandte sich zu der anderen Frau welche einem sehr strengen Eindruck machte.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
    • Selene:
      Im Aetherion Garden
      Ein fast unmerkliches Beben durchzog die weitläufigen Hallen des Garden Aetherion, als sich die astralen Adern der Anlage öffneten und Magie wie lebendiges Licht entlang der Wände pulsierte. Ein sanfter violetter Schimmer legte sich über die metallischen Streben der Architektur und tauchte die Gänge in ein sanftes Dämmerlicht, das den Nebel uralter Zauber wie ein Atmen erscheinen ließ. Dann wurde es still. Für einen Moment lang lag eine Unnatürlichkeit in der Luft, eine seltsame Spannung, die sich wie kühle Seide über die Haut jeder lebenden Präsenz legte. Es war das Vorzeichen ihrer Ankunft. Selenes Ankunft. Eine feine Bewegung schimmerte im Raum, kaum zu unterscheiden von den pulsierenden Linien der Magie, die durch die Mauern des Gardens schossen und dann, mit der fließenden Grazie eines Schattenvogels, formte sich die Gestalt der Hexe aus dem Licht selbst heraus. Zunächst ein Umriss und dann ein Körper und schließlich ein Antlitz, das gleichermaßen Schönheit und Unheil versprach. Die violette Magie verflüchtigte sich, als Selene, Erbin der Hexe Adel, die Schwelle des zentralen Nexus betrat. Ihr langer, silberner Mantel glitt wie ein lebendes Wesen hinter ihr her, und ihre Augen, zwei Rubinrote unheilvoll leuchtende Sterne, glitten prüfend über den Raum. Man sah in ihnen sowohl die Intelligenz einer Herrscherin als auch die latente Gefahr einer Naturgewalt. Ihr Äußeres erinnerte an eine Gestalt aus einer anderen Welt, fast überirdisch schöne Züge, schneeweiße Haut und Haar, das wie ein Schleier aus silbrigem Nebel wirkte, das unverwechselbare Aussehen einer Frau, die Macht signalisierte. Doch egal wie ätherisch ihre Erscheinung wirkte, sie war nicht weniger real. Nicht weniger gefährlich. Mit eleganten, ruhigen Schritten bewegte sie sich vorwärts. Jeder Schritt erzeugte ein kaum hörbares Flüstern von Magie, als würde sie selbst die Luft zwingen, sich ihrem Willen zu beugen. Die Mitglieder des Gardens verneigten sich, sobald sie sie erblickten. Manche vor Respekt. Manche aus Angst. Doch keiner wagte es, ihren Blick zu erwidern. Denn Selene war nicht lediglich eine Hexe. Sie war die Erbin. Die einzige, welche die gebrochene Macht Adels geerbt und in etwas Neues, Schrecklich-Erhabenes verwandelt hatte. In ihren Händen ruhte die Zukunft des Garden Aetherion und jene, die unter ihr dienten, wussten, dass ihr Urteil über Leben und Tod gleichermaßen in Schönheit und Schrecken erstrahlte. "Ich verlasse mich auf dich, meine Treue und fähige Melody - Du wirst mich nicht enttäuschen...." Und wenn doch, wäre der Tod nicht das schlimmste was ihr widerfahren würde. Die Erinnerungen von der kleinen waren sicher verwahrt und gespeichert. Sie würde den Garden von Esthar ausspionieren und sabotieren, ganz so wie Selene es sich wünschte. Ihre Worte waren das höchste Gesetz und nachdem sie Melody losgeschickt hatte, führte ihr Weg sie schließlich in die Hallen des Reliktesaals, dort, wo die mächtigsten Artefakte des Gardens verwahrt wurden. Massive Türen öffneten sich ohne Berührung, einzig durch ihre Präsenz. Innerhalb des Raums lagen uralte Waffen, verschlossene Magieformen, kristallisierte Gedankenfragmente ehemaliger Guardian Forces, Dinge, die selbst erfahrene SEED-Kommandanten kaum ertragen konnten anzusehen. Selene jedoch schritt an ihnen vorbei, als seien sie nichts weiter als dekorative Staubkörner. In der Mitte des Raumes wartete bereits ein Kreis aus hexagonalen Glyphen, deren Runen in einem Fahlviolett pulsieren. Ein Summen erfüllte die Luft. Die Energie stieg, formte sich, wirbelte wie ein kleiner Sturm in der Mitte des Raumes und dann materialisierte etwas. Ein Spiegel, Doch kein gewöhnlicher. Er war ein Artefakt, das nur Selene zu nutzen verstand: Der Spiegel des Mneophyl, ein Werkzeug, das den Schleier zwischen Gegenwart und Möglichkeit durchtrennte und sogar Seelenreflexionen offenbaren konnte. Die Hexe blieb stehen, ihre Hände hinter dem Rücken verschränkt. Das Licht des Spiegels reflektierte auf ihrer Haut, beinahe wie flüssiges Silber. „Zeig mir ihre Spur…“, hauchte sie. Ihre Stimme war sanft, fast melodisch, doch der Klang allein schien die Temperatur des Raumes zu senken. Der Spiegel reagierte. Er glühte, dann bebte er. Splitter aus Licht schossen über die Oberfläche wie Sterne, die zu schnell zogen, um erfasst zu werden. Wie das Universum selbst.. und dann…Ein Bild. Der Garten einer fremden Nation, Esthar, Lichtblitze, Magie und Stahl, als auch neue Technologien.Ein verzerrtes Portal. Eine andere Präsenz, nicht menschlich, ein Mann umgeben von Dunkelheit... eine junge Frau mit pinken Haaren, die sich vor diesem Mann verteidigte. Selene schloss langsam die Augen, die rubinen Iriden verschwanden hinter seidigen Wimpern. Ein kaum merklicher Zug formte sich an ihren Lippen, ein Ausdruck, den nur wenige je gesehen hatten. „Also beginnt es…“ flüsterte sie. Eine Hand hob sich, elegant, federleicht. Ein einziger magischer Impuls ließ den Spiegel verstummen. „Die Fäden weben sich enger als erwartet.“ Sie drehte sich um. Ihr Mantel rauschte... Ein SEED-General, der sich in respektvoller Entfernung verborgen gehalten hatte, trat hervor. Es war die Silberne Klinge, Das silberne Schwert, einer ihrer fähigsten und loyalsten Seelen: Er fiel sofort auf die Knie. Idanus der Silberklingen General. „Herrin Selene… Eure Vorhersagen beginnen sich zu erfüllen. Soll der Garden mobilisiert werden?“ Selene ging an ihm vorbei, ohne ihn anzusehen „Nein. Noch nicht, ich werde Anweisungen früh genug erteilen wenn wir uns mobilisieren, lasst sie noch eine Weile länger in ihrem süssen erbärmlichen Traum von Frieden verweilen.“ Ihre Stimme klang nun wieder wie der seidige Hauch einer Königin, nämlich weich und tödlich. „Zuerst brauche ich eine, die mir mehr schuldet als ihr Leben.“ Ihre Schritte hallten wie Herzschläge der Halle entlang. „Oh meine treu ergebenen, es beginnt bald, ich freue mich auf diesen Akt und Tanz!" Ein letzter Funke violetter Magie floss über den Boden, während Selene die Halle verließ und mit ihr wich jegliches Licht aus dem Raum. Der Garden Aetherion blickte seiner Schicksalserbin hinterher: wissend, dass mit jedem ihrer Schritte eine neue Welle von Ereignissen die Welt durchdringen würde Und überall in Esthar, Trabia, Balamb und jenen Orten, die noch nicht einmal in Karten existierten……begann etwas zu erwachen. Etwas, das lange schlief. Etwas, das nur Selene, Erbin Adels, wieder in Bewegung setzen konnte um ihren Plan zu vollführen. Sie musste die mächtigen verstreuten G.F und Macht der Zeit und Ätherkristalle an sich reißen. Ein Krieg war unausweichlich, denn das Volk würde sich nicht kampflos ergeben und die Garden Direktoren und deren kleinen SEED Hunde ebenso. Was für ein Spaß sie erwarten würde!


      Celesta:
      Im Destiny Lunar Garden
      Celesta blieb einen Moment im Türrahmen stehen, reglos, elegant, unübersehbar dominant. Ihre Präsenz füllte den Raum sofort. Die langen, rosanen Haare lagen glatt über ihren Schultern, ihre Haltung war makellos aufrecht, und die roten, scharf gezeichneten Augen musterten Serah wie eine Klinge, die prüft, ob ein Gegner es wert ist, gezogen zu werden. Kein Lächeln und Kein Nicken, sondern nur sachliches, kaltes Interesse. Sie trat mit ruhigen, kontrollierten Schritten vor und verneigte sich knapp vor dem Direktor „Natürlich, Direktor Hyperion. Ich nehme die Prüfung sofort in die Hand.“ Dann wandte sie sich Serah zu. Ihr Blick war durchdringend, aber nicht feindselig – eher die Art Blick, mit dem ein Kommandant die Verfassung eines Soldaten einschätzt. „Serah.“ Ihre Stimme war klar, fest, professionell. „Mir ist berichtet worden, dass du in der Lage warst, einem Behemoth gegenüberzutreten, ohne dabei unterzugehen. Das ist beachtlich, für jemanden ohne formale Ausbildung.“ ihr Blick glitt kurz zu Aaron, der am Rand stand und zufrieden grinste, bevor sie wieder zu Serah sah. „Du wirst verstehen, dass Stärke allein nicht ausreicht, um SEED beizutreten. Technik. Kontrolle. Urteilsvermögen. Stabilität. All das wird bewertet.“ Sie trat näher, ihre Absätze klangen präzise und hart auf dem Boden. „Folge mir. Ich werde dir die Testeinheit zeigen und du wirst beweisen, ob du das Zeug dazu hast.“ Dann wandte sie sich leicht ab, deu­tete eine Bewegung mit der Hand an. „Halte Schritt. Ich dulde keine Verzögerungen.“ Erst als sie sich in Bewegung setzte, sprach sie leiser, gerade so, dass nur Serah es hörte. "Aber versuche nicht, mich zu beeindrucken. Das gelingt niemandem. Zeig mir stattdessen deine Wahrheit.“ Sie führte Serah hinaus, ohne ein weiteres Wort zu verlieren und brachte sie zur großen Trainingshalle, welche technisch auf einem sehr hohen Niveau war und sich einige Hologramme von Monstern und Menschlichen Feinden, durch höchste Technologie materialisierten, bedrohlich auf Serah zu liefen. Einige der Soldaten trugen Schusswaffen in den Händen, anderen griffen mit Energie-Klingen an und die Monster wetzten die Zähne und Klauen. Darunter ein Behemoth, Schattenwölfe namens Isegrim und zwei Vögel mit riesigen Klauen.

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    • Serah

      Etwa an dem Blick der Ausbilderin machte die junge Frau nervös. Es war noch unsicher, wie diese Prüfung aussehen sollte. “Danke.” Doch seufzte sie anschließend. Diese Miss Highwind schien eine ziemlich strenge Person zu sein, von der Art wie sie sich gab und sprach. “Ja natürlich.” Die Stimme der Pinkhaarigen klang leicht verunsichert, denn wirklich wissen was SEED denn überhaupt war, tat sie nicht. Die Aussicht aber dadurch einfacher zu reisen und möglicherweise einen Weg zurück in ihre Welt zu finden, schien die beste Option zu sein. Kurz blickte Serah zu Aaron, der lächelnd nickte. Dann ging es daran der Ausbilderin zu folgen. “Niemand kann sie beeindrucken wie? Na die Herausforderung nehme ich an.” Die Stimme von Tiamat klang zuversichtlich. Es war offensichtlich, dass die Blauäugige selbst manches nicht wusste, was die Seele des Drachen ihr verschwieg. Der Weg führte zu einer großen Halle. Die Technologie dort war beeindruckend und die junge Frau sah sich um. Mit einem so plötzlichen Start hatte sie nicht gerechnet. Mit einer Hand erhoben und der anderen nach Sternensucher greifend ging Serah in Kampfbereitschaft. “Eisga” Der große Eiskristall, welcher sich bildete, erledigte einen Teil der anstürmenden Soldaten. Gerade rechtzeitig hatte ihre Waffe deren Schwertmodus angenommen um mit einer Drehung einen der Isegrim zu treffen. “Los benutz meine Kräfte. Es wird Zeit der Eiskönigin etwas zu zeigen, was sie nicht erwartet.” Es war ihr unklar, was die G.F. meinte und zunächst blockierte sie einige Angriffe, wobei eine Klaue ihren Arm traf. Es erklang ein Keuschen. Der Schmerz und das Blut durch die Wunde waren echt. Die Pinkhaarige lief, um sich neu zu positionieren. Dabei ging es frontal in Richtung der Behemoth kurz vor diesem, sprange die junge Frau und nutzte den Schwung der Landung um zwischen den Beinen des Biests, direkt unter seinem Körper durchzurutschen. Auf den Beinen schließlich wieder aufgerichtet begannen ihre Augen intensiv zu leuchten. Die Hand der jungen Frau erzeugte eine Energie und schließlich hielt sie diese empor. Tiamat rief durch Serah. “Meteor” Es begann Meteoriten auf die Monster herabzuregnen, welche deutlich größer waren, als jene welche der wilde Behemoth zuvor gegen Aaron und sie verwendet hatte. Die Hologramme, welche für normale Trainingseinheiten konstruiert waren, konnten einer Magie dieser Stärke nicht standhalten und zersprangen. Sternensucher fiel zu Boden und die junge Frau sank erschöpft auf ihre Knie und keuchte. “Warn mich das nächste Mal vor Tiamat.” Die Stimme in ihrem Kopf lachte. “Ach Kleines, du hast es besser verkraftet als ich dachte. Diese Art von Magie ist mächtiger als alles, was du lernen könntest.” Eine neue Erkenntnis und damit auch mehr Fragen. Wozu war die G.F. in ihr im Stande. Würde Tiamat es ihr überhaupt sagen. Erschöpft griff die Blauäugige nach Sternensucher und steckte die Waffe an den Gürtel.



      Aaron

      Selbst Celesta wusste, dass ein Behemoth kein leichter Gegner war. Sogar erfahrene Kämpfer traten diesen Bestien nicht leichtfertig gegenüber. Monster mit machtvoller Erscheinung und entsprechender Stärke. Dazu paarte sich mächtige Magie und sogar der verbotene Zauber Meteor. Einer Art der Magie, welche Menschen nicht erlernen konnten. Der Braunhaarige sah den zwei Frauen kurz hinterher, als sie das Büro verließen. “Denkst du, dass Serah mit Celestas Prüfung zurechtkommen wird?” fragte Edward. Der SEED schmunzelte. “Ich bin mir sicher, dass sie mit den Anforderungen keine Probleme haben wird. Sie ist stärker als sie aussieht.” Der junge Mann richtete sich auf und ging zur Tür. “Ich werde mir mal die Beine vertreten. Geb mir bescheid wenn sich was ergibt, wir werden die Parade in Deling-City wohl nicht ignorieren können. Ich will dabei sein.” Ohne auf eine Antwort zu warten verließ er das Büro.



      Melody

      Es war nun schon ein halbes Jahr her, seitdem die junge Frau ihre Mission begonnen hatte. Die Ankunft im Garden war problemlos verlaufen. Schließlich wurde sie aufgenommen und hatte sich schnell bewiesen, wobei Melody ihre magischen Kräfte dabei kontrolliert zurückhielt. Mit ihren vollen Fähigkeiten wäre es aufgefallen. Es war beeindruckend, was erlernt werden konnte, als Schülerin einer Hexe. Aber niemand würde hinter der Fassade eine ruhigen Schülerin eine Spionin vermuten. Ein Vorteil welchen ihre Herrin perfekt bedacht hatte. Auf einer Bank sitzend las die Weißhaarige in einem Buch. Die Geschichte war schön, jedoch nicht gänzlich nachvollziehbar. Das zwei Menschen sich liebten und alles füreinander tun würden. Es klang etwas seltsam. Natürlich liebte sie Selene, aber dies war im Grunde normal, bei der eigenen Mutter. Auch wenn bedauerlicherweise keine Blutsverwandtschaft bestand und ihre Herrin sie nie als ihre Tochter bezeichnen würde. Die junge Frau vertiefte sich in ihr Buch. Es war beruhigend. Nach einer Weile erklang ein vertrautes Geräusch. Das Klacken der Absätze von Celesta Highwind. Der Blick der Schülerin richtete sich in die Richtung und dort war die Ausbilderin. Ein Seufzen erklang. Irgendwas an dieser Frau war besonders, sodass Melody ihre Nähe suchte, doch schien es als wäre sie unsichtbar für Celesta. Bei dieser war eine junge Frau und die Aura, welche sie umgab, erregte die Aufmerksamkeit der Spionin. Es war eindeutig. Die Lieder Melody's schlossen sich und sie konzentrierte sich auf den Kristall, um über diesen Selne eine Nachricht zu übermitteln. “Herrin eine junge Frau mit pinken Haaren ist neu im Garden. Ich kann ohne Zweifel die Aura einer G.F. bei ihr spüren. Ich werde versuchen weitere Informationen zu bekommen.” Ein paar Minuten später stand Melody auf und folgte Celesta und Serah, blieb jedoch außerhalb der Trainingshalle und sah zu den Blumen, während sie versuchte die Aura der neuen Schülerin mehr zu deuten.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
    • Celesta

      Celesta Highwind hatte Serahs Leistung schweigend beobachtet – keine erkennbare Regung in ihrem Blick. Doch als die Hologramme zerplatzten und die junge Frau keuchend zu Boden sank, trat die Ausbilderin näher. Das harte Klacken ihrer Absätze hallte durch die zerstörte Halle. „Du hast die Kontrolle verloren.“ Ihre Stimme war ruhig, aber scharf wie eine frisch geschliffene Klinge. Celesta kniete sich neben Serah, griff jedoch nicht ein, sie berührte niemals während einer Prüfung. „Aber…“ sie musterte die Risse im Boden, die Frostsplitter, die Asche der zerfallenen Illusionen „…du hast überlebt. Dazu gratuliere ich dir.“ Ein winziger Hauch eines Lächelns, kaum sichtbar. „SEED akzeptiert Stärke, aber noch mehr akzeptieren wir, wer sich trotz Chaos behauptet. Du hast Potential, Serah. Großes Potential. Doch wenn du wieder solch eine Magie entfesselst, ohne Vorwarnung… wird selbst der Garden nicht ausreichen, um dich zu schützen. Oder andere vor dir.“ Celesta erhob sich wieder, stolz und gerade. „Komm. Sobald du stehen kannst, beginnen wir mit der zweiten Phase, denn diese dreht sich einzig und alleine um Stärke und Durchhaltevermögen, keine Magie, denn ein SEED muss sich auf beides verlassen und ebenfalls im Team arbeiten können" Ihre Stimme war scharf und sie rückte ihre Brille zurecht.


      Generälin Lytharia

      In den Korridoren außerhalb der Halle begann die Luft seltsam zu vibrieren, fein und fast melodisch. Dann schwebte eine kleine Gestalt um die Ecke. Generälin Lytharia, Selenes berüchtigte Vollstreckerin auch bekannt als die schwebende Klinge. Ihr lila-weiß schimmerndes Kleid wirkte, als würde es aus lebendigem Sternenlicht bestehen. Ihr goldenes Haar fiel wie ein flüssiger Strahl bis über die Hüften, und die langen, spitzen Ohren gaben ihr das ätherische Aussehen eines übernatürlichen Wesens. Obwohl sie in ihrer kleinen Form kaum die Größe eines Kindes hatte, spürte man in der Luft den Druck einer mächtigen, gefährlichen Magierin. Ihre Füße berührten den Boden nicht, sie bewegte sich schwebend. Ein kristallgläsernes, schwebendes Rapier umkreiste ihren Körper wie ein stummes Raubtier. Sie blieb stehen.Ihre violetten Augen öffneten sich. „Die G.F.-Aura ist stärker, als ich erwartet habe…“ murmelte sie, ihre Stimme sanft und dennoch scharf. Selene hatte Recht. Dieses Mädchen könnte eine Bedrohung werden.“ Mit einem leichten Funkenschweif glitt sie weiter, unsichtbar für die meisten, aber nicht für Melody.


      Selene

      Die Stimme der Herrin war weich wie Seide… und gefährlich wie Gift. Melody… du hast gute Arbeit geleistet.“ Dieses Mädchen… Serah… ihre Aura ist nicht bloß die einer G.F.-Trägerin. Da ist etwas Erwachendes, etwas Unberechenbares und es wird großen Einfluss auf diese Welt haben, süsse.“ Ein kurzes Schweigen, dicht wie die Dunkelheit. „Lytharia ist bereits im Garden. Sie wird prüfen, wie gefährlich das Mädchen wirklich ist.“ „Beobachte sie weiter. Aber halte dich bedeckt. Serah darf nicht ahnen, dass du von mir kommst… noch nicht.“ Der Kristall vibrierte ein letztes Mal, dann verebbte die Verbindung...

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    • Serah

      Der Brustkorb der jungen Frau erhob und senkte sich sichtbar. Die Erschöpfung durch den Zauber war ungewohnt. Natürlich kostete es etwas Kraft Magie zu wirken, doch dies war anders als alles, was Serah dabei je erlebt hatte. Wenn sie das nächste Mal ohne andere Menschen wäre, hätte Tiamat ein paar Fragen zu beantworten. Doch schien es für den Moment sinnvoller, nicht mit anderen darüber zu sprechen, dass eine G.F. in ihr ruhte, ohne zu wissen, was es in dieser Welt bedeutete. Als Celesta sich neben sie kniete, sah die Pinkhaarige zu ihr. “Es tut mir leid. Ich wusste nicht, dass ich diese Magie beherrsche.” Ehrlichkeit, soweit es ihre Situation erlaubte, war der beste Weg. Lügen würden Serah sonst einholen. Hingegen ließe sich das Weglassen von Details deutlich einfacher erklären. “Danke. Ich verstehe, dass Kontrolle wichtig ist. Wo ich herkam, war es zum Teil deutlich wilder, sodass ich es gewohnt bin, mehr nach Instinkt zu kämpfen. Ich werde darauf achten, das nächste Mal vorzuwarnen.” Langsam richtete sich die Blauäugige auf, während die Ausbilderin sprach. “Harte Nuss. Der zeigen wir es.” Die junge Frau konzentrierte sich in der Hoffnung, eine rein gedankliche Kommunikation sei möglich. “Halt dich diesmal bitte raus. Es geht um meine körperlichen Fähigkeiten ohne Magie.” Lediglich ein genervtes Grummeln erklang als Antwort. Die SEED Anwärterin hoffte, dass es eine Zustimmung war. “Ich bin soweit. Wie wird der zweite Teil der Prüfung aussehen?"



      Melody

      Die Weißhaarige lauschte aufmerksam den Worten ihrer Herrin. Es war nichts neues für sie, Anweisungen aus dem Kontext zu verstehen, um im Willen von Selene zu handeln. “Ja Herrin ich habe verstanden. Doch seid unbesorgt, sie wird nichts ahnen und eine normale Schülerin sehen. Ich werde Lytharia mit Informationen versorgen.” Also war diese Frau, Serah von Priorität. Selbstverständlich würde die Spionin sich nicht zu erkennen geben, doch eine mögliche Freundschaft könnte sehr zum Vorteil ihrer Herrin sein. Eine Bewegung im Augenwinkel erregte die Aufmerksamkeit von Melody. Ruhigen Schrittes bewegte sie sich zu der Generälin hinüber. Der Kristall von ihrer Kette begann zu glühen. “Unsere Herrin hat mir bereits mitgeteilt, dass du hier bist. Wir können frei sprechen. Diabolos Magie verhindert, dass jemand lauschen kann. Wie gedenkst du die Frau zu prüfen?” Es hatte etwas Erfrischendes, mit jemandem zu sprechen, die ihre wahre Identität kannte. Dennoch wirkte es nach sechs Monaten ein wenig seltsam. “Ich kann dir Informationen geben, jedoch nicht direkt eingreifen. Meine Tarnung muss um jeden Preis erhalten bleiben, auch wenn es bedeutet gegen dich kämpfen zu müssen, wenn es nötig ist.” Die Aura der G.F. innerhalb der Halle wurde schwächer. “Die G.F. ist keinem Element zugehörig.”



      Aella

      Unsichtbar für das Auge sterblicher, glitt die Rothaarige auf einem Windhauch. Es war ein schöner Tag, jedoch galt das für jeden, an dem es Felicia gut ging. Es war schön, seinen Lieblingsmenschen zu beobachten. Der hübschen jungen Frau einfach zuzuschauen, hach, es war eine Wohltat für die Seele. Aella war es selbst niemals bewusst gewesen, was an dem Menschen sie so sehr faszinierte. Doch warum es hinterfragen, wenn es sie mit Glück erfüllte. Andere G.F. hatten es niemals nachvollziehen können und sie dafür sogar verspottet. Aber sollten sie es nur. “Der Wind ist dir hold Felicia. Sorge dich nicht und genieße deine Zeit.” Worte welche für Aella nur erklangen. Es war unklar ob die junge Frau je ihre Präsenz gespürt hatte, aber es war unwichtig. Es zählte ihren Lieblingsmenschen zu beschützen und zu sehen das sie glücklich war.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
    • Celesta:

      Die Ausbilderin erhob sich ebenfalls und musterte Serah mit verschränkten Armen. Ein kaum merkliches, zustimmendes Nicken glitt über Celestas Lippen. „Gut. Auch wenn Überraschungen auf dem Schlachtfeld vorkommen, solltest du hier keine produzieren.“ Ein kurzer, prüfender Blick glitt über Serahs Haltung – noch erschöpft, aber entschlossen. „Der zweite Teil der Prüfung ist ein Duell. Kein Monster, keine Magie-Explosionen… nur du, deine Waffe, reine Kampffertigkeit.“ Celesta deutete Richtung Kampffläche, wo sich das Schimmern eines Aktivierungsfelds über dem Boden ausbreitete. „Ich werde deine Gegnerin sein. Du brauchst mich nicht zu schonen – und ich werde dich nicht schonen. Das hier entscheidet über deinen weiteren Weg bei SeeD.“ Sie trat einige Schritte zurück und zog ihr Kampfmesser. Die Klinge reflektierte kalt das Licht der Halle. „Wenn du bereit bist… komm und greife mich an!"


      Lytharia:

      Die Generälin schob die Kapuze ihres dunklen Mantels zurück, sodass ihre goldenen Augen aufblitzten. Kühl und doch zufrieden mit dem Bericht. „Du hast deine Rolle vorbildlich erfüllt, Melody.“ Ihre Stimme senkte sich zu einem gefährlichen Flüstern. „Serah… birgt ein Geheimnis, das unsere Herrin interessieren wird. Diese G.F. in ihr ist ungebunden und… ungewöhnlich.“ Ein kurzes Schweigen, während Lytharia den Blick über die Halle schweifen ließ, auf der Suche nach der Quelle der verblassenden Aura. „Ich werde ihre Kampffähigkeiten austesten mit ein paar Spuren von Monstern – und ihre Reaktionen. Tiamat soll sich zeigen oder verbergen… beides liefert Antworten.“ Ihr Finger glitt über ihre Armschiene und eine dünne Spur dunkler Energie züngelte hervor, verschwand aber sogleich wieder. „Deine Tarnung hat oberste Priorität. Kämpfst du gegen mich, dann kämpfst du. Und du wirst verlieren, aber glaubwürdig.“ Ein fast amüsiertes Lächeln. „Berichte weiter, was du kannst. Unsere Herrin duldet keine Wissenslücken.“


      Felicia:

      Das Wasser war warm, und die Brandung schob Felicia sanft zurück Richtung Strand, während sie auf ihrem Surfbrett lag und nach Luft schnappte – lachend, lebendig. Sonnenlicht glitzerte auf ihrer Haut, Meersalz klebte in ihren weißen Haaren. „Boah— das war knapp!“ Sie richtete sich auf und paddelte hinaus, entschlossen, die nächste Welle zu kriegen. Eine leichte Brise strich über ihren Rücken… und wurde für einen Moment stärker. Genau so, dass ihr Brett wieder perfekten Schwung bekam. Felicia blinzelte und sah sich um. „…hm? War das Zufall…?“ Ein sanftes Kribbeln lief über ihre Haut, als würde jemand sie aufmunternd berühren. Und obwohl sie niemanden sah, lächelte sie – ohne zu wissen, warum. „Danke, Balamb-Wind.“ Die nächste Welle baute sich auf, groß und kraftvoll. Felicia nahm Fahrt auf, glitt… und lachte vor Freude, frei wie der Wind selbst. Eigentlich müsste sie gleich schon zurück zum Garden und dank ihrer Schnelligkeit und dem schwebenden Hoverboard würde der Rückweg ein leichter sein.
    • Serah

      Es war ihr bewusst, dass Celesta Recht hatte. Überraschungen, die potenziell andere verletzen könnten, waren einfach ein zu hohes Risiko für einen Trainingskampf. Dennoch war Serah nicht undankbar, dass Tiamat einen Teil seiner Macht offenbart hatte. Es war wichtig zu wissen, welche Fähigkeiten der Drache hatte. Doch anhand seiner Art bisher, bezweifelte die junge Frau, dass die G.F. dies einfach so in Ruhe erzählen würde. Als Antwort gab die Pinkhaarige ein Nicken. Ein Zeichen, das sie verstanden hatte, dafür bedarf es keiner Worte. Ein normaler Kampf ohne Magie. Es klang simpel aber die Absicht dahinter hatte die Ausbilderin bereits selbst geäußert. “Oh sie will also kämpfen. Blamier uns nicht Serah, denn wenn ich den Eindruck habe das du versagst werde ich die Kontrolle übernehmen und ihr in den Arsch treten.” Die junge Frau sah zu Celesta. “In Ordnung ich habe verstanden.” Sternensucher wurde gezogen und nahm seinen Bogenmodus an. “Ein letztes Mal Tiamat. Halt dich diesmal raus. Das ist mein Kampf.” Der Bogen wurde zuerst angehoben auf exakte Höhe ihrer Gegnerin. Drei Pfeile materialisierten sich. Dann riss die Blauäugige den Bogen in die Luft und schoss die Pfeile in die Höhe. In einer Drehung begann ihre Waffe den Modus zu wechseln und Serah lief auf Celesta zu und startete eine schnelle Abfolge von Hieben. Eine Taktik, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. weil die Pfeile bereits aus der Luft auf ihrer Gegnerin hinabsausten. Wenn die Aufgabe war, ernst zu kämpfen, dann hatte sie vor, dies auch zu erfüllen.



      Melody

      Auch wenn ihr Tonfall einer war, wie es vor dem Beginn ihrer Mission war, so verblieb die Haltung der Spionin wie in den letzten Monaten als Schülerin. Zwar konnten andere weder Lytharia noch sie selbst hören, so blieb Melody klar sichtbar für jeden. "Natürlich schließlich hat unsere Herrin mich persönlich ausgebildet. Fehler wären dabei nicht tolerierbar” Zunächst hörte die Weißhaarige zu. Auch wenn es nur einen verschwindend geringen Moment war, so fiel ihr die dunkle Energie auf. “Ja das werde ich. Du kennst meine Fähigkeiten ebenso gut wie ich die deinen. Schone mich nicht wenn wir kämpfen. Ich kann durch Diabolos verhindern, dass ich lebensgefährlich verwundet werde. Aber andere werde ich in Kauf nehmen. Es dient meinem Auftrag. Dafür ist kein Opfer zu hoch.” Gegenüber der Generalin konnte die junge Frau offen sprechen. Alle Generäle Selene’s wussten, dass sie als Liliana ihrer Herrin vollkommene Treue bis in den Tod geschworen hat. Kurz darauf schlossen sich die Lieder der Schülerin. “Die G.F. Tiamat ist an keinen Gegenstand gebunden wie jene, welche wir besitzen.Kein Element. Ursprünglich war sie anders. Ein Drache ähnlich der G.F. Bahamut, jedoch durch die Magie der Hexe Artemisia verdorben und gefährlicher als sie einst war. Es scheint, dass Tiamat sich mit Serah selbst verbunden hat. Doch ist mir keine andere solche Verbindung bekannt, daher ist es unmöglich zu sein, wie es sich auf sie und die G.F. auswirkt. Und was noch anzumerken ist. Die Magie, die Serah eben verwendete, war Meteor. Wie du weißt eine verbotene Form der Magie, welche Menschen nicht erlernen können, daher ist sie wohl in der Lage Tiamat’s Fähigkeiten zu nutzen. Denke daran, wenn du sie testest. Es ist nicht möglich, abzuschätzen, zu was sie in der Lage sein wird.” DIe Lieder öffneten sich. Es war für den Moment alles an Informationen. Die Weißhaarige seufzte. “Lytharia hat unsere Herrin irgendwas über mich gesagt, seit ich zu dieser Mission aufgebrochen bin?” Ihre Stimme war vor allem erfüllt von Sorge darüber, etwas getan haben zu können, was Selene enttäuscht haben könnte.



      Aella

      Absolut verzaubernd. Ihre liebste Felicia. Glücklich auf dem Surfbrett. Ein wundervoller Anblick. Die Rothaarige versuchte, ihr Eingreifen soweit zu reduzieren, auf die Momente, wo es notwendig war. Jedoch bemerkte sie, dass ihr Lieblingsmensch ein bisschen zu wenig Antrieb hatte, weshalb die G.F. ein wenig nach half. Ein wenig zu sehr verlor sie sich selbst dabei und ihre Hand lag für einen Moment, strich die Finger des Wesens über die Haut der Frau. Die Worte des Dankes erfüllten Aella mit Glück. Was war es genau, das die junge Frau so interessant machte. Die Rothaarige hätte selbst keine Antwort. Doch es war nicht von Belang, denn Felicia war ihr das Wichtigste. Neben dem Surfbrett gleitend wachte sie weiter, um bei Gefahr jederzeit eingreifen zu können. Doch solange es nicht der Fall war, genoss sie einfach weiter die junge Frau zu beobachten.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.
    • Celesta:

      Sie beobachtete Serahs Angriff ohne einen einzigen überflüssigen Muskel zu bewegen. Der Moment, in dem die drei Pfeile in den Himmel schossen, entlockte ihr ein kaum sichtbares Heben der Augenbraue. Eine clevere Ablenkung—nicht schlecht. Als Serah dann mit schnellen Hieben auf sie zustürmte, hob Celesta ihren Klinge und blockte die ersten Schläge präzise, fast mühelos. Doch ihre Haltung verriet: Das hier war kein lockeres Training mehr. Sondern eine Prüfung. „Das ist besser“, sagte sie knapp, während sie dem letzten Hieb auswich und seitlich in eine Gegenposition glitt. Der Pfeil, der ihren Arm streifte, ließ ein kaum hörbares Knistern durch ihre Rüstung laufen. Celesta verzog keine Miene, doch man sah, dass die Ausbilderin jeden noch so kleinen Treffer registrierte. „Du kämpfst konzentrierter, Du denkst. Du planst.“ Ihre Stimme war streng, aber in ihrem Ton lag ein seltener Hauch Zustimmung. „Genau so soll es sein.“ Sie richtete ihre Klinge auf Serah und ging wieder in Angriffsposition. „Dann zeig mir jetzt, wie du kämpfst, wenn du niemanden an deiner Seite hast..." Sie hatte Tiamats Präsenz gespürt und registriert aber hören konnte die Ausbilderin ihn nicht.

      Kaum hatte Serah sich wieder stabilisiert, bewegte sich Celesta. Nicht hektisch, auch ncht impulsiv. Sondern in dieser kontrollierten, beinahe eleganten Geschwindigkeit, die eine Elitekämpferin verriet. Ihre Klinge schnitt die Luft, ein leises, tiefes Surren begleitete jede ihrer Bewegungen. „Gut ausweichen.“ Sie verschwand förmlich aus Serahs direktem Blickfeld, nicht durch Magie, sondern durch reine, geschulte Geschwindigkeit. Dann tauchte sie seitlich wieder auf und stieß mit dem hinteren Ende der Klinge nach Serahs Rippen. Kein Schlag, der töten würde, aber einer, der jede Deckung prüfte. Ein zweiter Angriff folgte unmittelbar, dann ein Dritter und ein vierter. Jeder Schlag war berechnet, jeder Stoß zielte nicht nur auf Serahs Körper, sondern auf ihre Schwächen... ihr Gleichgewicht, ihre Reaktion, ihre Disziplin. „Du setzt auf Kraft und Überraschung,“ formte Celesta ruhig, während sie die Klinge in einer Halbkreisbewegung wirbelte, schnell genug, dass Serah den Windzug fühlte. „Aber deine Mitte ist offen.“ Der nächste Schritt kam hart und schnell. Celesta sprang nach vorn, die Klinge zielte diesmal direkt auf Serahs Schulter, kein echter Stich, aber einer, der sie zu einer Entscheidung zwang... Block? Ausweichen? Gegenangriff Celestas Augen funkelten. Nicht spöttisch, Nicht überheblich sondern prüfend. „Zeig mir, ob du lernst, Serah. Jetzt.“ Ihr Angriff kam endgültig. Eine Mischung aus Geschwindigkeit und absoluter Präzision. Ein Schlag, der Serahs Kampfstil auf die Probe stellen würde, ohne ihr Leben zu gefährden.




      Lytharia:

      Lytharia schwebte mit verschränkten Armen über dem Boden. Die Schatten im Trainingsraum bewegten sich leicht, als würden sie ihr zuhören. Ihre goldenen Augen ruhten ungerührt auf Melody, doch es lag keinerlei Kälte darin, nur die Nüchternheit einer Generalin, die alles beobachtet und nichts unnötig kommentiert. Deine Sorge ist unbegründet, Melody.“ Ihre Stimme war ruhig, vollkommen kontrolliert. „Unsere Herrin hat dich nicht kritisiert. Im Gegenteil—sie erwartet, dass du deine Mission zu Ende führst. Ohne Zögern. Ohne Zweifel.“ Ein kurzes Schweigen, Kein Schritt vor, kein Schritt zurück, Nur Beobachten. „Ich werde dich im Kampf nicht schonen. Das sind ihre Anweisungen. Und du selbst hast keinen geringeren Anspruch an dich.“ Sie neigte den Kopf leicht, ein Zeichen sachlicher Anerkennung „Was Tiamat betrifft: Deine Informationen sind präzise. Ich werde sie berücksichtigen. Serah wird nicht unterschätzt werden.“ Dann, sachlicher, härter, als wollte sie alles Persönliche weit von sich schieben... Und was dich betrifft, Selene hat gesagt, dass du auf dem richtigen Weg bist. Mehr Worte waren nicht nötig.“ Lytharias Blick verengte sich. „Du wirst sie nicht enttäuschen. Solange du nicht anfängst, an dir selbst zu zweifeln und jetzt lass uns beginnen, direkt nach dem Kampf der beiden werden wir es testen"


      Felicia:

      Die Sonne hing tief über dem Meer, ein goldener Streifen tanzte auf den Wellen, als Felicia ihr Surfbrett wendete und langsam zurück Richtung Esthar glitt. Der vertraute Fernblick auf die blau schimmernde Stadt beruhigte sie. Bald würde der weiße Turm des Lunar Destiny Gardens auftauchen, ihr Arbeitsplatz, ihr Zuhause… und doch fühlte sich heute etwas anders an. Sie wusste nicht, warum ihr Herz so raste, obwohl die See ruhig war. Warum ihr Nacken prickelte. Warum es sich anfühlte, als würde sie beobachtet werden. „Reiß dich zusammen, Felicia… du bist einfach nur müde.“ Sie sagte es leise zu sich selbst und strich eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. Die Wellen unter ihr wurden höher, aber niemals gefährlich. Fast… als würde jemand sie führen. Als würde die Strömung sie sanft in Richtung sicheren Ufers schieben. Felicia bemerkte es nicht. Sie wusste nichts von der unsichtbaren, rothaarigen Gestalt, die neben ihr durch das Wasser glitt. Von den sanften Fingern aus purer Energie, die gerade noch ihre Hand berührt hatten, unbewusst, wie ein Windhauch. „Seltsam…“ murmelte sie, während sie eine weitere Welle nahm. „Ich hab das Gefühl… als wäre jemand da.“ Doch niemand war sichtbar. Der Wind spielte mit ihren Haaren, und Felicia lenkte das Surfbrett sicher auf Kurs. Das gläserne Gerüst des Lunar Destiny Gardens ragte bereits in der Ferne auf, schimmernd wie ein Stern aus Metall und Licht. „Fast da…“ Sie atmete tief ein. „Noch eine Welle.“ Die Stadt glitzerte. Die See rauschte. Denn Felicia sollte niemals wissen, dass sie geliebt, bewacht, und behütet wurde...zumindest noch nicht jetzt...
      Sie stieg vom Surfbrett ab und war bereits durch den Wind weitestgehend trocken geworden, weshalb sie sich rasch in ihre Klamotten begab und ihre Schuhe anzog. Ihr Outfit bestand aus einem Bauchfreien Pastellfarbenen Pinken Oberteil und eine zerrissene lange Jeanshose mit dicken Stiefeln. Über dem Oberteil trug die Weißhaarige jetzt eine pinke dicke stylische Jacke, denn in Esthar war das Klima weitaus anders als in Balamb oder anderswo. Ihr langes Haar hatte sie zu einem straffen langen Zopf gebunden und machte sich zurück auf den Weg Richtung des Eingangs des Lunar Destiny Gardens, wo man schon auf sie wartete. "Felicia! Da bist du ja endlich!" Rief eine junge Frau und sah sie mit großen ernsten Augen an. "Seit deiner Abwesenheit ist was passiert, Aaron hat ein junges Mädchen in der Tundra von Esthar gefunden und sie hat es einfach so mit einem Behemoth aufgenommen, kaum zu glauben, oder? Und das beste kommt noch, sie scheint krasse hohe Magie zu nutzen, wer das wohl sein mag!?" Die kleine Orangehaarige namens Zoey grinste breit und zog Felicia einfach mit sich - (sie war schon immer schnell beeindruckt und quirlig)und Felicia lächelt ihr zu. "Hört sich wirklich abgefahren an, ich hoffe das es was gutes verheißt und dieses Mädchen nett ist und nicht eine von den Bösen, apropo, bei meinem Aufenthalt in Balamb habe ich einige Leute reden hören, über eine Parade in Deling City....da soll wohl was großes stattfinden und einige munkeln von aggressiv gewordenen Monstern und Instabilität der Ätherischen Kristalle - weshalb ich dem Direktor Bericht erstatten muss"
    • Serah

      Die Finte mit ihren Pfeilen wirkte nur bedingt. Aber es war auch nicht das Ziel dessen gewesen, dass diese ernsthaften Schaden anrichteten. Bei einer erfahrenen Kämpferin, war dies einfach nicht zu erwarten. Aber konnte es die Aufmerksamkeit für einen kurzen Moment darauf lenken. Ein Fenster für den Beginn eines Angriffes. Die Hiebe wurden pariert und dem letzten ausgewichen. Es folgten Worte welche schon an ein Lob heranreichten. Doch war dies nichts, wovon Serah sich ablenken lassen durfte. Dieser Kampf war ernst. Eine Prüfung und sicher würde es keine Unterbrechung wegen einer leichten Verletzung geben. Schließlich wäre dies bei einem Kampfeinsatz auch nicht der Fall. Sie musste zeigen, dass sie bereit war auf Missionen zu gehen, bei dem ihr Leben stets auf dem Spiel stehen konnte. Doch ein Satz verunsicherte die Pinkhaarige. “Woher weiß sie von Tiamat?” ging es der jungen Frau durch den Kopf. Eine vertraute Stimme antwortete “Es ist selten, aber manche Menschen sind in der Lage die Präsenz einer G.F. zu spüren. Es ist interessant, aber auch das hat seine Grenzen. Versiegelte meiner Art oder solche, die ihre Präsenz unterdrückt halten, bleiben selbst solchen Individuen verborgen. Konzentrier dich Kleines.”

      Mit dem Fokus zurück auf ihrer Gegnerin verstärkte sich ihr Griff ein wenig. Ihr Blick folgte den Bewegungen der Ausbilderin, bis diese schließlich verschwand. Die Augen von Serah weiteten sich leicht vor Überraschung. Im letzten Moment erklang ein leises Geräusch und instinktiv hieb sie ihre Klinge, womit die Blauäugige nur knapp den Angriff blocken konnte. Das Tempo von Celesta war um einiges höher als ihr eigenes. Somit war klar, dass wenn ihr nichts einfallen würde, diesen Vorteil der Anderen einzuschränken, Serah hoffnungslos untergehen würde. Ihre Abwehr lief rein nach Instinkt und Gehör. Verlassen auf die eigenen Augen, welche nicht in der Lage waren, rechtzeitig zu erfassen, wäre sinnlos gewesen. Recht unbeholfen wirkend aber gelang es, die Deckung aufrechtzuerhalten. Das Gefühl eines Windzugs, rüttelte die Anwärterin wach. Die Klinge der Ausbilderin zielte auf die Schulter der Pinkhaarigen. Es galt im Bruchteil einer Sekunde eine Entscheidung zu treffen. Der erste Impuls war es zu ducken, auszuweichen um dem Stich zu entgehen. Der zweite Impuls, mit der eigenen Waffe ihre abzuwehren. Beides Optionen um einer Verletzung und dem Schmerz zu entgehen und so entschied sich die junge Frau. Es folgte eine leichte Verlagerung der Schulter nach links. Die Klinge Celestas durchbohrte das Schlüsselbein von Serah. Es verfehlte die Muskeln aber ein Schrei vor Schmerz entrang der Anwärterin und Blut begann zu fließen. Mit der Hand der verletzten Schulter griff sie das Handgelenk vom Schwertarm der Ausbilderin. Die Klinge von Sternensucher schnellte vor mit der Spitze auf den Hals der Anderen gerichtet, hielt jedoch an, bevor es die Haut der Frau traf. “Manchmal gilt es zu lernen, dass Opfer notwendig sind, um ein Ziel zu erreichen.” erwiderte Serah. Ihre Schulter pochte und der Schmerz wirkte leicht betäubend. Dennoch wusste sie, dass es die für sie selbst einzig richtige Entscheidung gewesen war.






      Melody

      Es war erleichternd zu hören, dass ihre Herrin mit ihr zufrieden war. Die Sorge, dass sich daran jemals etwas ändern konnte, war jedoch fest in ihrem Inneren verankert. Doch war dies nicht für jedes Kind der Fall, wenn es um die Ansprüche der eigenen Mutter ging. “Natürlich habe ich keine Zweifel. Zu zögern wurde mich nie gelehrt und wenn es je so gewirkt haben sollte, diente es einem Zweck.” sagte die Weißhaarige. Ihren Titel trug sie nicht zur Zierde. Andere zu unterwandern und letztendlich zu verraten in dem entscheidenden Moment. Genau für dies wurde sie von Selene ausgebildet. Nicht geschont zu werden. Ja dies war eine Tatsache und es konnte zu sehr großem Schmerz führen. Jedoch war es Leid im Dienste ihrer Herrin und somit nur ein weiterer Ausdruck ihrer eigenen Hingabe. Auf dem richtigen Weg zu sein, waren Worte, welche ein Lächeln in das Gesicht der jungen Frau brachte. Es war ein großes Lob für sie persönlich, dass Selene dies gesagt hatte. Melody erwiderte “Nein ich werde keine Zweifel haben, doch zu warten, bis die beiden drinnen fertig sind, wäre ein zu großer Zufall. Es war mir eine Freude mit dir zu sprechen Lytharia. Doch nun lass uns beginnen.” Ohne ein weiteres Wort lies sie die Magie von Diabolos enden. Eine starke Menge Schattenmagie sammelte sich an Melodys Hand und diese lies sie explodieren. Die Wucht des ganzen war so stark, dass die Weißhaarige durch die Wand der Trainingshalle geschleudert wurde, einige Meter in den Raum. Die Explosion hatte bereits einige Verletzungen verursacht. Niemand im Garden hatte von der jungen Frau einmal Magie dieser Stärke erlebt, was einen Verdacht von der tatsächlichen Urheberin ablenken würde. Schwer hustend richtete sich die Schülerin auf ihre Arme auf.



      Aella

      Manchmal war es gar nicht so leicht, sich ständig verborgen zu halten und doch war es notwendig. Zumindest konnte es ihr niemand nehmen, in der Nähe von Felicia zu bleiben. Doch selbst das Wesen rätselte manchmal, ob sie nicht zu viel Kontakt zu ihrem Lieblingsmensch suchte. Es waren nur verschwindende Berührungen. Dennoch konnten diese sie am Ende enthüllen und es war ungewiss, wie die Schülerin darauf reagieren würde. Doch auch wenn diese Gefahr bestand, konnte sich Aella doch nicht zurückhalten. Es gab keinen Moment der Unaufmerksamkeit, denn ein solcher hieße, dass die Weißhaarige verletzt werden konnte. Mit dem Wind wurde alles was notwendig war korrigiert und Gefahr somit nicht existent. Nach dem Verlassen des Wasser trocknete eine warme Brise die Schülerin, welche sich nicht erkälten sollte. Es war einfach schön bei ihr sein zu können und auf dem Rückweg blieb Aella an der Seite ihres Lieblingsmenschs. Im Garden angekommen, kam eine andere Schülerin dazu. Früher hatte dies zu Eifersucht bei der Rothaarigen geführt. Doch hatte sich gezeigt, dass diese ungerechtfertigt war. Es war nur eine Freundin, nichts weiter. Die G.F. verblieb dabei und hörte dem Gespräch der beiden zu.



      Cecilia

      Mit verschränkten Armen fuhr die Wissenschaftlerin mit dem Aufzug von der Laborebene hinauf zum Büro des Direktors. Es gab Dinge zu besprechen und eine weitere Aufschiebung, war zum Bedauern Cecilias nicht notwendig. Beim Verlassen des Fahrstuhls zündete sie sich eine Zigarette an und betrat das Büro. “Du wolltest mich sprechen Edward? Worum geht es?” erklang die ruhige Stimme der Schwarzhaarigen. Direktor Hyperion sah auf. Es war nicht ungewohnt, dass Cecilia ohne Ankündigung zu ihm kam. Genau genommen war es immer so, aber schließlich waren beide auch seit langem befreundet. “Ja Cecilia ich habe ein paar Fragen. Ich denke es ist an der Zeit das wir Projekt Aegis beginnen. Die Anzeichen werden immer größer und wir müssen bereit sein. In einer offenen Schlacht wären die Opfer zu groß und Magie wird eine zunehmend größere Bedrohung.” sprach Edward. Zunächst nahm sie einen Zug ihrer Zigarette und verblieb ein paar Momente schweigend. Dann brach die Frau die Stille und sagte “Mit der Entwicklung von Projekt Aegis kann ich jederzeit beginnen. Ich habe die Konzepte bereits seit langem in Arbeit. Einen Prototyp der Technik besitze ich bereits, ich muss nur einige Veränderungen vornehmen und es optimieren. Schick mir eine Auflistung der SEED für welche ich etwas entwickeln soll. Und Edward wie ich bereits erwähnt habe werde ich in wenigen Tagen aufbrechen. Ich benötige einige Materialen die ich in der Trabia Region bekommen sollte. Sie sind entscheidend und die Entwicklung von Aegis ist ohne diese nicht möglich.” kam es von ihr. Anschließend schritt Cecilia zu einigen Blumen. “Olivia hat diese Sorte geliebt.” sprach die Frau in einem ungewohnt träumerischen Tonfall.
      Love is something entirely without any logic but an important part of human nature. The wish that the one you care for is happy. Something someone willingly take sacrifices for to ensure it even if it results in their own pain.