John
Eine harte Woche lag wieder hinter mir und ich bin sehr froh das ich auch dieses Mal wieder ein Projekt abschließen konnte.
Es tut gut das man Kunden glücklich machen und ihnen ein schönes zu Hause bieten kann. Für mich ist die Arbeit als Architekt einfach das Beste was mir passieren konnte. Ich liebte es. Ich wollte nie etwas anders tun. Wie von selbst entwerfe ich Zeichnungen, als wäre es mir in die Wiege gelegt worden.
Doch das war nicht immer so. Früher war ich ein Draufgänger schlecht hin. Öfters denke ich an diese Zeit zurück, doch ich bin froh das ich mich so verändert habe.
Meine Eltern wären stolz auf mich. Leider sind sie vor meinem Wandel mit dem Auto verunglückt und ich musste schnell alleine auf beiden Beinen stehen.
Manchmal wünschte ich mir die Zeit zurück drehen zu können, damit sie sehen was aus mir geworden ist. Doch das war nicht möglich.
Seufzend legte ich den Stift auf meinem Schreibtisch ab und blickte auf das letzte Bild von meinen Eltern. Es schmerzt, sehr, doch ich bin stark für sie.
Mein Kaffee war schon kalt und die Uhr zeigte mir das ich schon wieder Überstunden gemacht habe. Meinen Schreibtisch räumte ich auf und schnappte mir meine Tasse. Ich liebte mein kleines eigenes Atelier, welches ich selbst entworfen habe. Ich ging nach unten und räumte die Tasse in den Spüler. Es war still, verdammt still hier. Ob ich manchmal einsam bin? Ja vielleicht, doch irgendwann gewöhnt man sich dran. Leider.
Ich sprang unter die Dusche und machte mich frisch, zog mir andere Sachen an und wollte den Abend nicht alleine verbringen. Ich traf mich gerne im Dickens Inn mit ein paar Leuten und ich weiß das sie auch an einem Freitagabend dort sein werden. Ich lebe relativ zentral in London und kann die Strecke ganz bequem zu Fuß laufen.
Autofahren in einer solchen Großstadt macht nun wirklich keinen Spaß. Daher bin ich sehr froh das die U-Bahn Verbindungen so gut sind.
Das letzte Mal das ich Auto gefahren bin ist schon sehr lange her.
London war um die Uhrzeit voller Leben. Tagsüber waren es mehr Touristen, am Abend versammelten sich viele Londoner in den Restaurants, Bars und Pubs.
Ich lief meinen gewohnten Weg entlang der Tower Bridge bis ich zu den St Katharine Docs kam, wo sich auch das Dickens Inn befand.
Abends sah es sehr schön beleuchtet aus und ich sah schon von weitem ein paar bekannte Gesichter.
Jemand machte sich mit heftigen Winken auf sich aufmerksam und das war niemand geringeres als Vince.
Er stand cool und lässig an der Treppe und zog an seiner Zigarette.
"Da ist er ja endlich. Ich musste Tiffany davon abhalten deine Nachos zu Essen. Komm wir gehen lieber schnell rein, bevor sie es noch wirklich tut." Ich schenkte ihn ein Lächeln und nickte knapp. Vince war Ende 20 und ein sehr guter Freund von mir. Ich habe ihn hier in der Bar kennengelernt, seine Freundin Tiffany natürlich auch. Die beiden sind unzertrennlich. In der Bar war wirklich schon viel los. Wir gingen zu unserem Stammplatz in einer gemütlichen Ecke.
Tiffany stand sofort auf und zog mich in einen Umarmung- "Glück gehabt. Wenn du später gekommen wärst hätten deine Nachos schon längst in meinem Bauch gelegen." "Gut das es nicht so ist." Der Duft dieser leckeren Nachos mit Salsa, Guacamole und Sour Creme ließ das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ich bestelle mir ein Bier dazu und knusperte ein Paar Nachos weg. "Sag mal wie lief dein Projekt?" "Sehr gut. Ich konnte heute die Übergabe machen und sahs den ganzen restlichen Tag schon an neuen Entwürfen für das Nächste." Vince sah mich sprachlos an. "Glückwunsch, John, aber denkst du auch Mal daran eine Pause zu machen? Zu viel Arbeit ist nicht gut." Tiffany arbeitet im Krankenhaus und musste mich schon oft versorgen. Zu viel Arbeit, wenig gegessen, wenig Schlaf, wenig getrunken. Das erklärt wohl einiges. "Jaja ich denke das nächste Mal dran."
Es ist kein Witz aber ich merke den ersten Schluck vom Bier schon ganz schön. Im Kopf zählte ich auf was ich schon alles heute gegessen habe, doch mir viel bis auf einen Apfel nix ein und eine Menge Kaffee. Ich konnte nicht aufhören zu arbeiten, doch das Wochenende versuchte ich mir so gut es ging frei zu nehmen. Tiffany sah mich schief an. "ich weiß du bist alt genug, aber denk dran." Ich nickte und aß weiter brav meine Nachos.
Eine harte Woche lag wieder hinter mir und ich bin sehr froh das ich auch dieses Mal wieder ein Projekt abschließen konnte.
Es tut gut das man Kunden glücklich machen und ihnen ein schönes zu Hause bieten kann. Für mich ist die Arbeit als Architekt einfach das Beste was mir passieren konnte. Ich liebte es. Ich wollte nie etwas anders tun. Wie von selbst entwerfe ich Zeichnungen, als wäre es mir in die Wiege gelegt worden.
Doch das war nicht immer so. Früher war ich ein Draufgänger schlecht hin. Öfters denke ich an diese Zeit zurück, doch ich bin froh das ich mich so verändert habe.
Meine Eltern wären stolz auf mich. Leider sind sie vor meinem Wandel mit dem Auto verunglückt und ich musste schnell alleine auf beiden Beinen stehen.
Manchmal wünschte ich mir die Zeit zurück drehen zu können, damit sie sehen was aus mir geworden ist. Doch das war nicht möglich.
Seufzend legte ich den Stift auf meinem Schreibtisch ab und blickte auf das letzte Bild von meinen Eltern. Es schmerzt, sehr, doch ich bin stark für sie.
Mein Kaffee war schon kalt und die Uhr zeigte mir das ich schon wieder Überstunden gemacht habe. Meinen Schreibtisch räumte ich auf und schnappte mir meine Tasse. Ich liebte mein kleines eigenes Atelier, welches ich selbst entworfen habe. Ich ging nach unten und räumte die Tasse in den Spüler. Es war still, verdammt still hier. Ob ich manchmal einsam bin? Ja vielleicht, doch irgendwann gewöhnt man sich dran. Leider.
Ich sprang unter die Dusche und machte mich frisch, zog mir andere Sachen an und wollte den Abend nicht alleine verbringen. Ich traf mich gerne im Dickens Inn mit ein paar Leuten und ich weiß das sie auch an einem Freitagabend dort sein werden. Ich lebe relativ zentral in London und kann die Strecke ganz bequem zu Fuß laufen.
Autofahren in einer solchen Großstadt macht nun wirklich keinen Spaß. Daher bin ich sehr froh das die U-Bahn Verbindungen so gut sind.
Das letzte Mal das ich Auto gefahren bin ist schon sehr lange her.
London war um die Uhrzeit voller Leben. Tagsüber waren es mehr Touristen, am Abend versammelten sich viele Londoner in den Restaurants, Bars und Pubs.
Ich lief meinen gewohnten Weg entlang der Tower Bridge bis ich zu den St Katharine Docs kam, wo sich auch das Dickens Inn befand.
Abends sah es sehr schön beleuchtet aus und ich sah schon von weitem ein paar bekannte Gesichter.
Jemand machte sich mit heftigen Winken auf sich aufmerksam und das war niemand geringeres als Vince.
Er stand cool und lässig an der Treppe und zog an seiner Zigarette.
"Da ist er ja endlich. Ich musste Tiffany davon abhalten deine Nachos zu Essen. Komm wir gehen lieber schnell rein, bevor sie es noch wirklich tut." Ich schenkte ihn ein Lächeln und nickte knapp. Vince war Ende 20 und ein sehr guter Freund von mir. Ich habe ihn hier in der Bar kennengelernt, seine Freundin Tiffany natürlich auch. Die beiden sind unzertrennlich. In der Bar war wirklich schon viel los. Wir gingen zu unserem Stammplatz in einer gemütlichen Ecke.
Tiffany stand sofort auf und zog mich in einen Umarmung- "Glück gehabt. Wenn du später gekommen wärst hätten deine Nachos schon längst in meinem Bauch gelegen." "Gut das es nicht so ist." Der Duft dieser leckeren Nachos mit Salsa, Guacamole und Sour Creme ließ das Wasser im Mund zusammenlaufen. Ich bestelle mir ein Bier dazu und knusperte ein Paar Nachos weg. "Sag mal wie lief dein Projekt?" "Sehr gut. Ich konnte heute die Übergabe machen und sahs den ganzen restlichen Tag schon an neuen Entwürfen für das Nächste." Vince sah mich sprachlos an. "Glückwunsch, John, aber denkst du auch Mal daran eine Pause zu machen? Zu viel Arbeit ist nicht gut." Tiffany arbeitet im Krankenhaus und musste mich schon oft versorgen. Zu viel Arbeit, wenig gegessen, wenig Schlaf, wenig getrunken. Das erklärt wohl einiges. "Jaja ich denke das nächste Mal dran."
Es ist kein Witz aber ich merke den ersten Schluck vom Bier schon ganz schön. Im Kopf zählte ich auf was ich schon alles heute gegessen habe, doch mir viel bis auf einen Apfel nix ein und eine Menge Kaffee. Ich konnte nicht aufhören zu arbeiten, doch das Wochenende versuchte ich mir so gut es ging frei zu nehmen. Tiffany sah mich schief an. "ich weiß du bist alt genug, aber denk dran." Ich nickte und aß weiter brav meine Nachos.

