Das Königreich der Rosen

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    • Hugo (Danroo)

      Der Kater ging nun weiter seinem Plan nach, egal, ob Treena ihm folgte oder nicht. Es war ja eh nicht so, dass er einen Partner brauchte. Es war eher so, dass sie sich an ihn geheftet hatte. Ab und an sprang er auch auf eine Mauer, da er sehr gelenkig war und so oder so gut in seiner Umgebung verschwand. Doch obwohl er so tat, als wäre es ihm egal, ob Trenna mitkam oder nicht, drehte er sich immer mal wieder um damit er sicher sein konnte, dass sie mit hielt. Endlich erreichten sie das Haus des Schatzmeisters und er blieb mit etwas Abstand stehen. „Da wären wir. Schon einen Plan wie wir reinkommen oder verlässt du dich da auch wieder auf mich?“, fragte er neckend und herausfordernd. Sicher wollte er so oder so einsteigen da, aber er war gespannt, ob sie vielleicht einen anderen Plan hatte um da rein zu kommen.

      Maira

      Die Prinzessin saß nun mit Posy alleine da. Die Fee flog um sie rum und da Maira sie schon ewig kannte war sie es einfach gewohnt. Dennoch nervte es sie etwas, dass diese Art von Bällen immer nur stattfand, wenn es um die Brautschau ihres Bruders ging und es ihr damit auch immer schlecht ging zu dem Zeitpunkt. Ständig war sie auf diesen Festen krank oder verunstaltet. Es störte sie und noch mehr kochte ihr Blut als sie sah wie Dey am Buffet umzingelt wurde und in ihren Augen sogar mit den Damen flirtete. Sie wusste ja nicht, dass er nur von seinen Taten redete, weil sie ihn ausfragten. Es war eher die Eifersucht, denn, wenn es ihr besser gehen würde, dann würde sie sicher auch so um ihn schwärmen wie die anderen Damen. Ihre Laune wurde also nur immer schlechter und sie aß aus Frust die Sachen, die man ihr vorgesetzt und als unvergiftet empfunden hatte und sie so essen durfte. Immer wieder huschte ihr Blick zu der Szene und so wurde ihr Laune immer mieser und es sank die Chance, dass sie eine der Damen mögen würde.
      Fuck bein' good, I'm a bad bitch
      I'm sick of motherfuckers tryna tell me how to live
      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • Sternen Graf

      Das Gespräch war wie zu erwarten kurz gehalten, und die Drow schien förmlich zu flüchten. Dennoch hatte sie ihm Informationen mitgeteilt. Er grinste unter seiner Maske. Eine offensichtliche Lüge. Das war sicher. Wie lange war sie wohl schon im Land? Und wieso gibt es hier solch einen grausigen Fluch, der ein ganzes Reich befallen hat? Haben die Feen wirklich etwas damit zu tun, oder befindet sich ihre Königin in der Gewalt von weiteren Dunkelelfen, und ist der Fluch gar Lolth geschuldet? Wenn das Reich zerbricht, können die Dunkelelfen simpel darüber herrschen, es gefahrlos einnehmen und sich hier breit machen. Die Menschen würden keinen Widerstand leisten.
      Sie beriet also den König? Vielleicht verseuchte sie ihn. Vielleicht brauchte sie ihn. Und so dachte er darüber nach, wie er den Dunkelelfen zuvor kommen könnte. Der König muss sterben! Oder die Prinzessin. Denn dann sollte das Reich ebenfalls zerbrechen. Und dann würde er die Drow verjagen. Weder dieses noch jenes Volk sollte hier länger verbleiben.
      Der König war auf der Tanzfläche. Dort wäre es noch zu gefährlich zuzuschlagen. Er würde sich der Prinzessin nähern. Auch in ihrer Nähe gaben es gedeckte Tische, Anwesende, die sich unterhielten. Mancheiner ging vor der Prinzessin vorbei, nickte, sprach wohl zu ihr, und verschwand wieder. Auch diese auserwählten Damen kamen der Reihe nach zu ihr. Aber sie schien sich nicht für die Damen zu interessieren.
      Aber was ist das? Eine Spiegelfee? Verflucht. Wieso schwirrte dort eine kleine Fee herum? Waren es nicht die Feen gewesen, die das hier angeblich alles verursachten? Was hatte das zu bedeuten? Er bekam Kopfschmerzen, waberte vor Wut und VErzweiflung, eine Lösung zu finden, beruhigte sich aber wieder, prüfte den Sitz der Maske, sein Schwert, zog den Hut etwas zurecht, und schlich dann zum Buffet, wo er sich einen Teller nahm, und willkürlich etwas drauf tat. Er näherte sich so möglichst unauffällig der Prinzessin an.
      Eine der weiblichen Gäste sprach ihn an, machte ein höfliches Komplimet über seine Kleidung. Der Graf schwang elegant und schnell um, griff ihr Kinn, seine Maske kam nah an ihr Gesicht, was sie erröten ließ, und dann ein kaum erkennbarer Funkenflug, und ein sachtes Knistern. "Störe nicht ... Hinfort.", sagte er, und die Dame taumelte zurück, hielt sich kurz beide Hände seitlich an die Wangen, sah aus, als hätte sie ausversehen jemanden beleidigt, nur um dannn auf ihrem Absatz Kehrt zu machen und die Party zu verlassen. Der Zauber hatte gewirkt und sie vertrieben. HOffentlich hatte es niemand bemerkt. Er tadelte sich selbst für seine unüberlegte Handlung.


      Molda

      Sie saß einfach das Fest genießend auf ihrem Stuhl und trank Tee, knabberte gelegentlich etwas Gebäck, und verfolgte das Geschehen. Hin und wieder begab sie sich auch zum Buffet, holte frischen Tee oder probierte etwas von den Köstlichkeiten des Königshauses. Jedesmal jedoch schienen die Leute Abstand zu nehmen, aber das störte sie nicht. Es kam ihr sogar recht. Sie lächelte die Leute einfach an, und erntete im Grunde genug Aufmerksamkeit, um so unauffällig wie möglich zu wirken. Sie war zudem ohnehin die einzige Fungu hier im Schloss.
      Von ihrem Tisch aus beoachtete sie weiter. Die Prinzessin schien an dem General des Königs interessiert zu sein. Ständig gaffte sie in seine Richtug. Sie bemerkte es, da dieser etwas seitlicher am Buffet stand, umgarnt von Schönheiten. Interessant. Und eine Fee schwirrte auch noch bei der Prinzessin herum. Außerdem gab es da wohl eine Vorkosterin, die die Speisen ganz genu prüfte, als sie Molda bemerkt hatte, und sogar mit der Prinzessin über sie sprach. Sicher schnüffelte diese nach Giften. Also war es unmöglich selbst an die Prinzessin zu kommen. Wichtige Informationen. Nicht nur, das sie nur im Schloss lebte, sie war auch noch von Wachhunden umzingelt. Trotzdem lachte sie innerlich. Der König selbst gestattete einfach jedem hier Einlass, ob bewaffnet oder nicht. Und dieser trieb sich dann hier herum, zwischen allen Gäste. Gut, wer sollte ihm was tun wollen? Sie würden selbst alles verlieren. Hinterher sogar auf Geheiß der Prinzessin ihren Kopf. Zu komisch.
      "Njehee, das wird ein interessante Fest werden. Wartet es nur ab.", kicherte sie und trank erneut etwas Tee. Tee kochen konnten sie ja, diese Bediensteten. Aber, das lag immerhin an der Teesorte, die sie gekauft hatten. "Njeeheeee..."


      Sirius

      Ein Stunde war bereits vergangen, und er hatte schon mit einigen Damen getanzt, immer ein paar Minuten, und mit ihnen gesprochen. Nach zwei Tänzen eine kurze Pause, etwas zu trinken, etwas gegessen. Vier Damen hatte er noch vor sich. Die nächste Dame allerdings war sehr unfreundlich. Aber, war sie es zuvor nicht? Seltsam. Sie beschwerte sich beim König, er könne nicht Tanzen. Er bat darum, das sie ihren Tonfall berücksichtigen sollte. Das war der Funken fürs Ölfass. Sie giftete den König an, wie er es wagen konnte, ihr den Mund zu verbieten. Sie war eine Adelige wie er, und stünde auf seine Stufe. Er solle doch froh sein, ein wie sie haben zu können. Sie würde ihn rauswerfen, wenn sie erstmal Königin wäre. "NUTZLOSER WICHT! DU GEHÖRST AUF DIE STRAßE!"
      Es war die Kandidatin, deren Spinne von Lushila ein Gift injiziert hatte. Das brachte jetzt alles kurz zum absoluten Stillstand. Lushila stand seitlich, grinste und beobvachtete. Das Gift wirkte vorzüglich.
      Der König wurde rot ... vor Wut. Obwohl er seine Laune im Zaun hielt, stieß er sie von sich. "Du wagst es, so mit mir zu reden? Du überhebliche Schnepfe. Das war Majestätsbeleidigung! WACHEN! Schafft dieses Weib fort. Sie wird nicht länger benötigt. Sperrt sie in den Kerker. Sie soll morgen Mittag pünktlich zum zwölften Glockenschlag ihren Kopf verlieren!"
      Die Frau rastete aus, kreischte, Soldaten kamen herbei und schnappten das Weib, welches sich vergeblich versuchte zu wehren.
      Kuez sah der König ihr noch nach, dann krachten die Türen zu. Er zupfte seine Kleidung zurecht und sah sich um.
      "Was ist? Spielt Musik. Tanzt weiter. Es sind jetzt nur noch neu Kandidatinin. Wir sind noch nicht fertig. Drei fehlen noch. Die Nächste ..."


      Bella

      Was für ein Aufruhr von einer einzigen Person. Bella war zurück zur Prinzessin gekommen, und hatte sich an den Tisch gesetzt, und jetzt ebenfalls etwas gegessen.
      "Prinzessin, heute sind seltsame Gäste anwesend. Es riecht förmlich nach weiterem Ärger. Der König wird mit Gift bezirzt. Von dieser seltenen Mondelfe, wie ich es vernahm. Es ist die Erste, die ich je sah. Aber diese wird durch ein Parfüm verstärkt, welches den König verführen soll. Hihi. Sie kann den Fluch gar nicht brechen. Keine wird es je können, wenn der König ständig Damen holt, die nur wegen Titel und Macht kommen. Wieso solltet ihr euch mit so einer anfreunden, und sie akzeptieren? Ihr sollten jedenfalls weise entscheiden, wem ihr zu eurem Bruder auf den Thron lasst. NIcht, das es am Ende schädlicher ist, als der Fluch selbst.", meinte Bella und schob sich einen kleinen Hühnerschenkel in den Mund. Posy war inzwischen auch auf dem Tisch gelandet, und hatte einen kleinen Teller voller Allerlei, und schob sich ein Stück Obst in den Mund, der so voll war, das sie kaum kauen konnte. Bella war ja jetzt da, also konnte sie die Wachsamkeit etwas zurückschrauben und auch Spaß haben.

      Und dann geschah es. Zuerst nur ein paar laute Worte, die hier und da einen kleinen Streit verursachten, und Aufmerksamkeit schafften. Irgendein Gast warf einen Teller zu Boden, plusterte sich auf, und beschimpfte einen anderen Gast mit erhobenem Finger. Irgendwer lachte laut, Damen tuschelten. Ein Diener bekleckerte dann einen Adelsmann, der in einem Tobsuchtsanfall überging. Er knallte schallend, als eine Dame einen anderem Herren eine Backpfeife verpasste. "SIE SCHWEIN!", brüllte diese, und kicherte dann, ehe sie wie alkoholisiert weg ging, während der Mann zurück blieb, und tatsächlich grunzte. Dabei hatte er einen seltsamen Blick.
      Chaos entstand, und der Sternen Graf musste jetzt schnell handeln. Wachen stürmten bereits herein, um der Unruhe entgegenzuwirken, dann schnellte der Graf vor, schob ein paar lästige Gäste beiseite.
      "Um das Reich zu schützen, müsst ihr verschwinden, verehre Prinzessin ...", rief er und zog das Schwert. Leute kreischten auf. Die beiden Soldaten blickten zum Grafen, und schnellten vor, um die Prinzessin zu schützen.
      Bella selbst sprang auf wie vom Blitz getroffen, und spannte ihren Schirm auf. "POSY!", rief sie noch, und die kleine Fee schluckte den Brocken runter, und flog dann hoch, erschuf ihren Spiegel und schaute grimmig.
      "Zur Seite ...", knurrte der Graf hinter der Maske. Bella lachte. "Nicht doch, zuerst müsst ihr an mir vorbei."
      Es pfiff als der Graf das Schwert zog und ausholte. Bella hatte den Schirm nach vorn gerichtet und wehrte den Schlag ab. Der Graf fluchte., er war von der Klinge überzeugt gewesen, doch konnte sie diesem Schirm nichts anhaben. Als hätte er mit einem einfachen Stock auf ein Kissen geschlagen. Sie war hart, geschwind, scharf, aber nutzlos gegenüber diesen Schirm?
      Posy schwirrte herum, den Spiegel auf den Grafen gerichtet. Es leuchtete ein Strahl auf. Der Graf taumelte zurück. "Arrrggg...das Licht."
      Bella nutzte das aus, klappte den Schirm ein, sprang vor und verpasste dem Grafen einen Fausthieb in den Bauch, was dieses mit Wucht zurückwarf auf die Tanzfläche, wo er kurz liegen blieb.
      "VERSCHEINDE! Wage es nicht, die Prinzessin anzugreifen!", keifte Bella.
      Türen öffneten sich. Weitere Soldaten stürmten den Saal.
      Sirius sah sich fragend um. "Was ist hier los?", fragte er, und schnipste mit dem Finger. "Nehmt diesen Mann fest. Er wollte meine Schwester töten. In den Kerker mit ihm."
      Igendwer haute einem Soldaten ein Tablet auf den Helm. Ein Bauer, der sich beschwerte, beiseitegeschoben worden zu sein. Ein gefüllte Apfel flog und traf einen anderen Helm.
      Eine Torte flog, und klatschte einer Adelsdame ins Gesicht. Diese kreischte erbost auf.
      Dann geriet alles durcheinander. Plötzlich fingen alle an zu rangeln, Essen und Trinken zu werfen, griffen sogar die Soldaten an, die jetzt alle Hände voll zu tun hatten.
      Lushila beobachtete das Geschehen. "Was ...? Verflucht. Der Plan scheint heute nicht aufzugehen. Wo ist Herrin Baenre ..? Ich .. ich muss hier verschwinden, bevor ich auch noch etwas abbekomme."
      Dey war inzwischen zum König gelaufen. "Majestät, ich verstehe nicht, was hier geschieht, aber ihr solltet euch besser zurückziehen. SOLDATEN! Schirmt den König ab.", orderte Dey, dann bekam er selbst von einer der Kandidatinin eine Torte ab. Es war Rosalina, die wütend keifte. "Nimm mir nicht meinen König weg. Ich brauche ihn doch."
      Worte, die nicht mal Rosalina verstand, wieso sie über ihre Lippen huschten.
      Dey wischte sich die Torte aus dem Gesicht, befahl einer Wache, Rosalina zu ergreifen und mitzuschleppen. Diese wehrte sich, wurde aber wie ein Sack über die Schulter gelegt und mitgenommen.

      Molda erhob sich langsam und elegant, grinste, zog ihren Hut zurecht. "Es war mir eine Ehre zu Gast gewesen sein zu dürfen.. Njeeheee"
      Sie huschte vorsichtig durch die wütende Menge, die durch ein wenig Teegenuss ins Chaos gestürzt wurden. Molda musste nur dafür sorgen, das gewisse Stoffe im Buffet landen, um die Droge zu aktivieren. Damit war die Brautschau wohl beendet, und der König würde auch heute keine FRau fragen können, ob sie seine Königin werden möchte. Und die Prinzessin könnte sich ebenfalls nicht mit so einer anfreunden.
      Außerdem war es gutes Glück, das keiner der Stoffe als Gift durch ging. So konnte diese Leibwächterin der Prinzessin nichts erkennen. Nur zu schade, das diese ihren eigenen Tee genossen hatten.

      Der Sternengraf hatte sich wieder aufgerappelt, und kämpfte jetzt mit den Soldaten. Dey selbst hielt Inne und nahm sich eine Waffe, griff dann in das Geschehen ein. Leider hatte er nur ein gewöhnliches Schwert. Der Zweikampf war hart. Der Graf konnte mit flinken pfeifenden Hieben Dey auf Abstand halten, und dann zerbrach Deys Schwert, und der Graf streckte ihn mit einem Fußtritt nieder. Dey schnaufte wütend. Zwei Wachen fielen danach dem Grafen zum Opfer, so das dieser wieder die Prinzessin fixierte, die inzwischen von zehn Soldaten umringt war. Ud direkt davor Bella mit ihrer Fee.
      Bella rief zu Maira: "Prinzessin, verlasst bitte diesen Ort. Hier ist es zu gefährlich. Und erlaubt mir bitte, diesen Störenfried zu richten."


      Danroo - Treena

      Da waren sie nun, am Haus des Schatzmeisters. Hugo war flink wie eine Katze - er war ja auch ein Katzenmensch. Treena musste sich sputen, verlor ihn zweimal aus den Augen, aber dann fand sie ihn in einem Gebüsch vor dem Haus wieder.
      "Du bist sehr schnell. Schnell.", lobte sie ihn, und schaute auf ihre Uhr. "Es ist Zeit. Halb karoffelbrei vor Zunder. Ob der Schatzmeister schon außer Haus ist? Der ist bestimmt schon auf dem Fest und amüsiert sich ( streitet im Schloss gerade mit den Soldaten und hat Soße im Gesicht ).
      Hugo schien darauf aber nicht eingehen zu wollen. Er fragte einfach, ob sie eine Idee hätte reinzugehen.
      "N-natürlich nicht. Du bist hier der Einbrecher. Der Einbrecher. Aber dorthinten ist ein offenes Fenster. Vielleicht dort? Ich sehe niemanden. Aber, wir müssen durch den Garten. Den Garten. HIer sind bestimmt Wachen."
      Aber Treena war jetzt selber schon ganz wild darauf, in das Haus zu kommen. Was sie dort wohl finden werden? Ja, sie würde sich auf Hugo verlassen. Das war seine Welt.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • G'eldriia Baenre:

      Nach außen hin tut sie freundlich, aber innerlich kochte sie. Der Plan ist fehl geschlagen. Diese dumme Prinzessin mit ihrer Töle von Zofe. Dann noch dieser Mann in der Maske. Etwas an ihm stört die Drow. Er hat etwas an sich, was sie reizt. Etwas in ihr will ihn quälen und töten. Während sie nachdachte brach irgendwann das Chaos aus. War das ihr Fluch? Nein ihr Fluch ist um einiges subtiler. Also wird es vermutlich noch andere geben, die hier ein Spiel spielen. An sich würde sie sich jetzt freuen und das Chaos bei den Menschen genießen. Wenn nicht dieser Typ wäre, der die Prinzessin angreift. Oh ja. Sie will irgendwann die Prinzessin und ihren Bruder ausschalten. Doch das ist noch viel zu früh. Sie hörte den Sternengraf. Und nun wusste sie, was sie so sehr gestört hatte. Er sprach die Sprache der Menschen. Doch wer es genauer wusste konnte den sehr leichten elfischen Dialekt von ihm raus hören. Stolz stand sie da und grinste leicht. Es war nur für einen Moment und sie wäre keine Anhängerin von Lolth, wenn sie dies nicht ausnutzen würde. Sie hob ihre rechte Hand und zeigte mit der Handfläche auf den Sternengraf. Zwei, drei Wörter und schwarze Blitze schossen auf den Sternengraf. Dann setzte sie nach. In einer sehr eleganten Bewegung hatte sie zwei Langschwerter mit dunklen Klingen in ihren Händen. Die Waffen sind sehr kunstvoll verziert. An dem Griffen sind aus Platin Spinnennetze eingearbeitet. Man sah auch die dunkelroten dezenten Edelsteine in den Griffen. Edelsteine die fest in den Waffen verarbeitet sind und die Verzauberungen dieser Waffen in sich tragen. Waffen von Lolth persönlich hergestellt. Die Zähne der Spinnenkönigin. So werden sie laut Legende genannt. Als der Sternengraf angriff parierte sie einen Angriff und G'eldriia sieht Bella an. "Bringe die Prinzessin in Sicherheit." Sprach sie mit einem ernsten Gesicht. Dann sieht sie den Sternengraf an. "Fast hättet Ihr mich gehabt." Sprach sie auf elfisch.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Maira
      Eine Kandidatin nach der anderen sprach mit ihr und mit jeder von ihnen wurde sie nur noch genervter. Vielleicht unter normalen Umständen hätte sie sich einfach von einer oder gar mehreren von ihnen um den Finger wickeln lassen, vielleicht sogar schon vor Jahren. Doch dank dem Fluch und allem, was dahinter stand und der inzwischen sehr großen Kluft zwischen den Geschwistern würde sie vielleicht nie zustimmen und sich für eine von den Kandidatinnen erwärmen können.
      Sie beobachtete lieber die Szenen, die sich auf der Tanzfläche und bei ihrem Angebeteten abspielten als den Damen direkt vor sich ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Als nu aber ihr Bruder laut wurde, weil es wohl einen Streit mit einer der Damen gab, da konnte sie es sich nicht verkneifen leise zu kichern, hinter vorgehaltenem Fächer versteht sich. Seine Laune schien zu sinken und er fing an die Damen von alleine zu eliminieren. Diese Tatsache gefiel ihr. Sein rotes Gesicht hob ihre Laune nur noch mehr und ihr Kichern wurde etwas lauter. Wie konnte sie denn auch keine bessere Laune jetzt haben als zu Beginn des Balles, wenn wieder jemand den Kopf verlieren würde und sie wieder neue Rosenfarbe bekommen würde?
      Die Prinzessin war froh als Bella wieder zu ihr zurückkehrte, denn immerhin hatte sie sich gelangweilt so alleine mit Posy und den Kandidatinnen. Eigentlich störte sie Posys Gesellschaft nicht und sie genoss sie sogar, doch jetzt gerade konnte scheinbar nichts die Laune der Prinzessin heben.
      Doch kaum war Bella wieder da wurde es seltsam. Es passierten so viele Dinge gleichzeitig, dass Maira gar nicht ganz folgen konnte. Am Anfang kicherte sie noch, doch je länger es sich zog und desto mehr Dinge geschahen, desto unruhiger und verwunderter wurde sie. Die Leute führten sich auf wie wilde Wesen. Als hätte sie etwas unglaublich aggressiv gemacht.
      Langsam wurde die Prinzessin unruhig und nervös als immer mehr Chaos aufkam und als nun auch noch der Graf auf sie zu kam sprang sie auf und ging hinter Bella und Posy in Sicherheit. Jedes Mal war sie wieder davon fasziniert, wenn sie die Macht der beiden sah. Weitere Soldaten stürmten rein, doch sie schnaubte eher genervt, denn bis jetzt hatten diese sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Wieso zur Hölle war Jonathan auch nicht hier? Dass er wegen einer anderen Aufgabe heute nicht da war, um sie auch zu beschützen, dass hatte sie vollkommen beiseite geschoben.
      Doch sie konnte nicht leugnen, dass ihr Herz sich einen Moment für ihren Bruder erweichte als er den Mann, der sie angreifen wollte, in den Kerker werfen ließ. Doch hier herrschte offen gesagt das reinste Chaos. Sie konnte dem Geschehen kaum folgen, doch ihre Augen suchten automatisch nach Dey in der Menge und als sie ihn endlich fand, da stand er wie immer an der Seite ihres Bruders. Wie sie sich doch wünschte, dass er zu ihr geeilt wäre und sie schützen würde. Doch schon im nächsten Augenblick hatte Dey eine Torte im Gesicht und die Prinzessin wäre nun am liebsten aufgesprungen und hätte Rosalina selbst verhauen, doch ihr Stand verbot ihr handgreiflich zu werden.
      Und dann kam der Moment fast wie sie ihn in ihren Träumen gesehen hatte: Dey kam zu ihrer Rettung. Mairas Herz machte einen Satz und genau in diesem Moment war sie einfach nur eine verliebte junge Frau. Die Tatsache, dass er es nur tat weil ihr Bruder, der König, es ihm aufgetragen hatte, verdrängte sie einfach mal. Erst Bellas Aussage, dass es zu gefährlich würde und sie gehen sollte, holte sie in die Realität zurück und weg von ihrer Schwärmerei.
      „Fu hast du wohl Recht. Ich werde mich zurückziehen.“, sagte sie erhaben und fügte dann leider hinzu: „Pass auf dich auf.“ Doch weit kam sie nicht, denn nun gesellte sich auch schon G'eldriia noch dazu und meinte, dass Bella sie fortschaffen sollte und am anderen Ende des Saales sah sie auch noch Jonathan und einige ihrer Männer.

      Jonathan
      Nach dem Fiasko mit den Rosen hatte man ihn mal wieder zu einer Strafarbeit gebracht. Wobei sie natürlich immer noch seinem Stand entsprach.
      Dennoch gefiel es ihm nicht, dass er bei dem Ball an der Seite der Prinzessin sein konnte.
      Jonathan trieb seine Männer an, damit er vielleicht noch etwas von dem Fest erleben konnte und der Prinzessin dienen.
      Als er und seine Männer jedoch endlich das Schloss betraten waren sie eher verwundert, denn es herrschte keine Feststimmung mehr, sondern das reinste Chaos. Sogleich machten sich die Ritter, um Jonathan bereit die Prinzessin und auch den König zu schützen. In Fällen wie diesen war es egal und es galt das Königshaus vor dem Pöbel zu schützen, auch wenn die Angreifer eher vom hohen Rang waren. Er bewegte sich durch den Raum um sich zu Bella zu gesellen und die Flucht der Prinzessin zu sichern.

      Hugo (Danroo)
      Der Katzenmensch war sehr darauf bedacht seine Partnerin bei dieser Mission zu necken. Er mochte es schelmisch zu sein, neben vielen anderen Dingen versteht sich. So wurde sein Grinsen nur noch breiter als Treena gestand, dass sie keine Ahnung hatte, wie sie reinkommen würden und dass er immerhin der Einbrecher hier war. Seine Brust schwoll förmlich an vor Stolz und er zeigte sein typisches Grinsen, dass er hatte, wenn etwas nach seinem Kopf ging.
      Als sie nun jedoch meinte, dass sie ein Fenster gesehen hatte, da stockte er kurz und sein Lächeln schwand. Sicher, er hatte es auch gesehen, doch nun fühlte er sich in seiner Überlegenheit runter gesetzt, da es ihr als Laie eben auch aufgefallen war. „Mmhpf… okay, das ist keine schlechte Idee… wir können es ja versuchen.“, murrte er nun und ging in Richtung des Fensters. „Und der Kerl ist ganz sicher auf dem Fest wie jeder, der wichtig ist.“ Er schaute nun über die Mauer und sah keine Wachen. „Denkst du, da sind wirklich keine oder sehen wir sie nur nicht?“, flüsterte er zu Treena.
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    • Der Kampf im Festsaal

      Bella, die eben noch mit dem Sternengraf kämpfte, wurde angehalten, mit der Prinzessin zu verschwinden. Offenbar wollte diese Geldriia alleine mit diesem Mann kämpfen. Das passte Belle so gar nicht. Immerhin wollte sie ja das ganze erledigen. Dann kam auch noch dieser Jonathan plötzlich dazu, stürmte in den Saal und gesellte sich zu Bella. Verflucht. Ausgerechnet jetzt kreuztre dieser Lump hier auf. Das wurde immer unübersichtlicher. Der König? Dey? Sie zogen sich bereits zurück. Mit dabei eine der Adeligen, die keifend auf der Schulter eines Soldaten liegend fluchte. So eine Furie.
      "Posy, wir ziehen uns zurück.", sagte Bella dann genervt. "Fine, unterstützt diese .... Lady. Ich werde zur Prinzessin aufrücken. Folgt, wenn das hier erledigt ist und erstattet Bericht."
      Dann wandte sie sich noch kurz an diese Drow. "Für eine feine Dame ist dieser Kampf zu schmutzig. Ein Putzlappen wie ihr ist da besser aufgehoben. Und vergesst nicht hinterher hier sauber zu wischen, HOOOOhohohoooo."
      Bella und Posy rannten dann flink aus dem Saal und folgten der Prinzessin.

      Der Sternengraf stand jetzt dieser Drow und diesem Ritter gegenüber. Ein paar Soldaten waren noch anwesend, aber die hielten Abstand, versperrten die Wege die König und Prinzessin gewählt hatte. Verfolgen konnte er sie wohl jetzt nicht mehr. Sein Plan war misslungen. Er hatte wohl zu unüberlegt und zu hastig gehandelt. Näher. Er hätte näher an die Prinzessin gehen sollten. Zu gut wurde sie bewacht. Und dann dieses Chaosa, das plötzlich entstanden war. Verflucht. Das war das Werk von Dunkelelfen. Da war er sich ganz sicher.
      "Ihr tragt an dem hier die Schuld. Das Reich leidet unter einem Fluch, und ihr nutzt diesen aus, um Chaos zu stiften. Wie auch nicht anders zu erwarten, von einer Dunkelelfe."
      Der Graf hielt inne, und griff mit einer Hand zur Maske, löste sie, und nahm sie dann ab. Das Gesicht eines Elfen blickte in jenes der Drow. Genauer gesagt ein Hochelf. Aber auch unter Seinesgleich galt er als Sonderling, irgendeiner Mischung, oder angeblichen Zauberei, die ihn verändert hatte. Ja, vielleicht war einmal eine Dunkelelfe daran schuld gewesen, und man hatte es ihm irgendwann gesagt. Er sah es jedesmal, wenn er in den Spiegel blickte. Eine Seite seines Körpers war hellhäutig, die andere dunkel, wie de eines Dunkelelfen. Als hätte man jeweils einen Hoch und Dunkelelf in der Mitte geteilt, und die Hälten dann zusammengefügt. Alte Geschichten sprechen von einem Elf, der Tag und Nacht vereint. Und dieser Elf soll angeblich für den Tod eines Spinnendämons verantwortlich sein, und für den Untergang eines Hauses, in dem er es verriet.
      "Mein Name ist Feinast Bana, man nennt mich auch den Sternengraf. Euer Volk ist Schuld an allem, was micht betrifft. Und jetzt versucht ihr auch hier euer Macht zu verbreiten. Das kann und will ich weder dulden noch zulassen. Heute kann ich zwar den Fluch nicht brechen, aber, ich kann dem Reich einen großen Gefallen erweisen, und euch tilgen. Bete zu deiner falschen Göttin, auf das sie dich wohlwollend in ihrem Netz empfängt."
      Der Graf zielte mit dem Schwert auf die Drow, ballte die freie Faust, öffnete diese, und eine Lichtkugel entstand, die kurz alle blendete. Dann stürmte der Graf vor und griff Geldriia an, schwang das Schwer präzise und geschwind wie der Wind. Fine wollte ebenfalls eingreifen, war aber kurz geblendet, und ein Fußtritt des Grafen, krachte kraftvoll gegen dessen Brustpanzerung, bevor er mit der Drow die Klingen kreuzte.


      Treena - Danroo

      Teena dachte über die Frage nach. Er wirkte jetzt zudem etwas enttäuscht und übervorsichtig. Eben noch schwoll seine Brust vor Stolz. Ob es daran lag, das sie ihm Hinweise gab? Sie kicherte innerlich. So war das also. Aber da musste er sich keine Sorgen machen. Vom Einbrechen verstand Treena nicht viel. Sie hatte andere Sorgen im Leben. Und sie stand ständig unter Zeitdruck.
      Sie spähte wieder auf die Uhr an ihrer Seite. "Hmmm, viertel vor keine Ahnung. Vielleicht lauern ja welche in den Büschen? In den Büschen. Sehen tu ich jedenfalls keine. Aber der lässt sein Haus sicher nicht unbewacht zurück. Gehen wir zum Fenster?"
      Ihnen blieb ja auch keine andere Wahl. Jetzt abbrechen käme nicht in Frage. Also schlichen sie los, jeder auf seine Weise. Allerdings musste Hugo wohl darauf verzichten, sich unsichtbar zu machen, sonst wäre Treena ihm sicher noch auf den Schwanz getreten, oder ihn ihn hineingelaufen.
      Als sie durch den Garten schlichen, kam es Hugo kurz alles etwas seltsam still vor. Man hörte nur das Tic Tic der Uhr von Treena, so still war es. Und natürlich ihre Schritte. Dann standen sie vor dem Fenster. Es war sogar leicht geöffnet. Bestimmt wurde es erst vor kurzem gereinigt. Beide spähten üder den Sims in das Gebäude. Sie hatten aber wirklich verflucht viel Glück, denn dieses Fenster war vom Büro des Schatzmeisters. Noch simpler ging es wohl kaum. Und der Raum war leer.
      "Ist dass das Büro? Das Büro? Wie gehts jetzt weiter? Gehen wir einfach rein, einfach rein, und durchsuchen alles?"
      Natürlich wollte Hugo da schnell rein. Zeit ist Geld. Und Geschwindigkeit bedeutet überleben. Oder so ähnlich. War man schnell, konnte man viel klauen ohne erwischt zu werden.
      Treena sah ihn imponiert an. "Effektives Einbrechen lerne ich heute sicher aus Meisterhand. Aus Meisterhand."
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • G'eldriia:

      Die Drow sah den Hochelfen an. "Das ist mal wieder typisch. Es geht einem schlecht und wer ist schuld? Die Drows. Aber es waren die Hochelfen, welche mein Volk verraten und in das Unterreich vertrieben hat. Wir haben friedlich gelebt, aber ihr unter euren ach so tollen Götter habt und vertrieben." Sprach sie laut in der Handelssprache. "Wie kommt Ihr darauf, dass dieser Fluch auf diesem Lande von meinem Volk kommt? Wenn wir angeblich dieses reich erobern wollen wäre unklug dafür zu sorgen, dass keiner raus kommt oder? Immer diese Lügen von einem verräterischen Hochelfen." Sie sah, wie der Hochelf sie angriff. Ihre Hände bewegten sich automatisch. Parrierten die Angriffe. Nach ein paar Paraden ging sie auf Abstand. "Interessantes Schwert. Meisterarbeit und verzaubert. War bestimmt ein Zwerg." Sprach sie direkt und wieder auf elfisch. Doch ihr Blick ist ernst. "Aber hier und heute werdet Ihr sterben." Sprach die Drow und murmelte ein paar Worte. Es wird dunkel im Ballsaal. Doch G'eldriia sieht noch sehr gut. Ein Geschenk ihrer Göttin. Auch das Licht wird geschluckt. "Könnt Ihr im Dunkeln sehen?" Schatten umgeben ihre Klingen, als sie angriff. Es war als ob die Schatten extra den Hochelfen angreifen.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Neu

      Hugo – Danroo

      Der Kater ließ seinen Schwanz hin und her schwingen und grinste noch immer als Treena schon wieder auf ihre Uhr schaute. Sie war immer so in Zeitdruck und durcheinander. Er fand diese Tatsache wirklich belustigend und dazu kam noch, dass er sich noch immer sehr selbstsicher fühlte in seinem Element zu sein.
      Als sie das Fenster vorschlug, nickte er. „Gute Idee. Du bist ja doch nicht nutzlos.“, meinte er und dies war schon eines der höchsten Komplimente, die er geben konnte. Er schlich langsam auf Samtpfoten über die Mauer dichter an das Haus ran und sprang dann hinunter. Er sah sich dabei immer wieder in alle Richtungen um und hatte definitiv viel zu viel Spaß bei diesem Einbruch.
      Natürlich fiel ihm auch auf, dass es ungewöhnlich still war. Es könnte sich auch um eine Falle handeln, doch diese Gefahr bestand auch immer, wenn man als Dieb unterwegs war und auch noch dazu ein so gesuchter Dieb wie er war.
      Kaum waren sie beim Fenster fing Trenna wieder an so viel zu reden, da legte er seinen Finger an seine Lippen und zeigte ihr, dass sie still sein sollte. Er flüsterte: „Er könnte auch eine Falle sein und wir sollten vorsichtig sein.“
      Hugo späte durch den Spalt des Fensters in das Innere und als er niemanden sah und hoffte, dass sie sicher sein würden, schob er es langsam weiter auf. Noch immer war er dabei sehr aufmerksam. Vorsichtig schlüpfte er ins Innere.

      Maira

      Nachdem die Prinzessin den Festsaal hinter sich gelassen hatte, erkannte sie, dass der Wahnsinn auch schon teilweise auf den Fluren des Schlosses zu sein schien. Vielleicht, so war sie sich nicht sicher, lag es aber auch nur an dem allgemeinen Chaos. Sie hatte ehrlich gesagt aber auch keine Lust stehen zu bleiben und dies herauszufinden. Sie machte sich schnell auf den Weg in ihr Zimmer in der Hoffnung da sicher zu sein, denn dies könnte sie abschließen.
      Ihr Blick huschte panisch hin und her. Sie hatte das Gefühl verfolgt zu werden. Sie bog um eine Ecke und schnappte sich eine Vase von einem der Beistelltische und wartete mit klopfendem Herzen. Als ihr Verfolger um die Ecke bog schlug sie der Person die Vase über den Kopf. Erst dann sah sie, dass es Bella war, die ihr wohl gefolgt war, um ihr zu helfen. „Upps… Was machst du denn hier?“, sagte die Prinzessin.
      Fuck bein' good, I'm a bad bitch
      I'm sick of motherfuckers tryna tell me how to live
      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • Neu

      Sternengraf

      Der Saal lehrte sich weiter. Der Adel war geflüchter, so ein Unglück. Aber sei es drum. Eine dieser Dunkelelfen war hier vor Ort und musste beseitigt werden. Danach würde der Fluch sicher brechen. Von wegen Feen, das war Drowhandschrift. Natürlich versuchte diese Wiederlichkeit sich rauszureden, aber der Sternengraf ließ sich davon nicht ablenken. Der Ritter bewachte nun die Tür, durch die die Prinzessin verschwunden war, nach dem er sich wieder aufgerappelt hatte. Und die Drow versuchte iden Sternengraf nun direkt anzugreifen.
      "Das Schwert? Ja, es ist aus Meisterhand gefertigt und verbessert worde. Und es ist mir eine Freude, es zuerst in euer Fleisch zu rammen."
      Doch dann zauberte die Elfe und es wurde dunkel. "Verflucht ...", knurrte Feinast Bana, wich einen Schritt zurück. In der Dunkelheit konnte er auch nichts erkennen. Der Zauber, der Licht schluckte, war mächtig.
      Aber er hieß nicht umsonst Sternengraf. Zwei Hiebe wehrte er ab, Schatten griffen nach ihm, auch diese wehrte er ab. Dann murmelte auch er Worte, und sein Mantel fing an zu leuchten, genauer gesagt die Sterne auf diesem. Als würde man in den Nachthimmel blicken, waberten die Sterne in der Dunkelheit.
      Erneut ein Lichtangriff: "NOVAKUGEL!"
      Ein Leuchtender Silberball erschien, surrte von ihm fort und explodierte dann in einem sehr grellen Licht, was den Dunkelheitszauber auflöste. Kurz schien auch die Drow irritiert und geblendet zu sein. Der Graf sah seine Chance und ..... rutsche beim Ansturm auf die Drow auf einem Stück Sahnetorte aus, und machte einen fiesen Spagat "IIIAAARRRGGHHH... verfluuuuuchhhhhht..."
      Aber dann war es schon zu spät. Dieses unedle Missgeschick brachte ihn in die beste Position von der Drow niedergestreckt zu werden. Welch Unglück, und Armseeligkeit, das er auf diese Weise ableben sollte.
      Die Drow brauchte nur noch einen Hieb ausführen.


      Treena

      Sie folgte Hugo kurz darauf ins Gebäude. Niemand schien diesen Raum zu bewachen. "Wir haben vermutlich Glück. Lass uns schnell alles durchsuchen. Durchsuchen. Vielleicht im Schreibtisch? Ohh, was ist das?" Treena blieb stehen. Ein Bild prangerte an der Wand. Es zeigte den Schatzmeister, wie er posierte. Irgendein Stümper hatte ihn gemalt. "Hässlich.", sagte sie Trocken, und holte einen Stift vom Schreibtisch, und ging zurück zum Bild, um ihm eine Brille, einen Schnauzbart und ein paar Blütenblätter um seine Pickel im Gesicht zu malen. "Hihihi, der wird vor Wut schäumen. Das ist wirklich sein Büro. Dann werden wir sicher schnell fündig. Hast du schon was gefunden? Was gefunden?"
      Sie starrte wieder auf ihre Uhr. "Die Zeit wird knapp. Fünf vor Zuckerstange. Das bedeutet häufig Ärger."
      Tatsächlich schienen sich bereits Wachen zu nähern, die ab zund zu in den Gängen nach dem Rechten sahen.


      Bella

      Sie und ihre Fee Posy folgten rasant den Gängen nachlaufend der Prinzessin. Die Wachen waren im Hauptgang geblieben, um mögliche Verfolger weit vor den Augen der Prinzessin aufzuhalten. Bella ließen sie ungehindert durch. "Lasst niemanden durch, oder ihr werdet hart bestraft.", giftete sie noch zwischen ihren Lippen hervor, ehe sie abbog und zum Zimmer der Prinzessin.
      Sie holte Luft und und wollte die Prinzessin rufen: "Prinze...**KLIRRSCHEPPER**...UUuurrrrggfff...", da rausche unvorhergesehen eine Vase auf ihren Schädel nieder.
      Zum Glück dämpfte ihre Haube den Treffer gut ab. Damit hatte sie so gar nicht gerechnet, das hier irgendwer lauerte. Wie unachtsam von ihr. Posy schwirrte im Kreis über Bellas Kadaverschädel, den sie gerade aus den Scherben wieder auf wackelige Beine beförderte. Dabei beobachtete sie staunend das kleinbe pulsierende rötliche Horn, das ihr wuchs, während Belles es kurz berührte, ein "Autsch", von sich gab.
      "Prrr... Prrinzessin ...", quetschte sie etwas verärgert zwischen ihren Lippen hervor. "Ich überließ der Elfe den Kampf. Und Fine ist auch dort. Aber wie ich sehe, könnt ihr euch auch meisterlich ohne mich verteidigen. Ich habe es geschafft, mich zu Boden zu bringen. Löblich."
      Die bisher unbezwungende Bella wusste, wovon sie sprach.
      Posy schwirrte vor und machte eine anerkennende Pose.
      Bella sah sich um. Niemand war sonst hier. Der König würde sicher bald mit der Prinzessin reden wollen. Er hatte eine Frau als Beute mitgenommen. Sicher wollte er mit ihr heute den Fluch brechen. Das wäre schön. Allerdings, hatte der König wieder alles falsch verstanden. ER musste ein Herz erobern, nicht die Damen SEINES! Das ganze Fest war wieder ein Reinfall, und dann auch noch dieses Chaos. Wieso waren plötzlich alle so aggressiv geworden?
      "Wie wäre es, wenn wir erstmal in euer Zimmer gehen. Und wenn es euch nichts ausmacht, hätte ich gern ein nasses Tuch zum kühlen."
      Sie würde einfach Wasser aus einen anderen Blumenvase nutzen, um damit ihre Beule zu betupfen.
      Kaum im Zimmer wurden die Türen zugeschlagen und Posy schwirrte beim Schlüsselloch rum, und drehte mühseelig den Schlüssel um, um abzuschließen.
      Bella nahm auf einem Stuhl Platz.
      "Was werdet ihr tun, wenn der König euch anbetteln, die Frau anzuerkennen? War das nicht die Tochter von diesem Rosental? Sie hatte sich nicht gerade fein benommen. Sie scheint nichtmal einen größeren Wert zu haben und will sich sicher nur bereichern. Wollt ihr diese wirklich an Königin anerkennen und euer Haupt senken?", fragte Bella die Prinzessin.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück