Yusa stieg aus dem Wagen, sobald die Tür geöffnet wurde, und für einen kurzen Moment traf sie das vertraute Gemisch aus Meeresluft, Kabelgeruch, Stimmengewirr und hektischer Vorbereitung. Drehtag. Schon von weitem hörte sie ihren Namen, sah Staff, Kameraleute, Tänzer, Assistenten. Alles lief bereits.
Sie setzte ihr professionelles Lächeln auf, verneigte sich leicht in mehrere Richtungen und ließ sich zur Maske führen.
Ein paar der Tänzer begrüßten sie sofort. Höfliche Worte, kurze Komplimente, routinierte Freundlichkeit. Einer von ihnen trat dabei etwas selbstsicherer vor als die anderen. Kaito. Sie erinnerte sich an den Namen aus der Besetzungsliste. Er redete locker, fast zu locker, doch Yusa blieb wie immer höflich, nickte, antwortete freundlich, ohne sich länger aufzuhalten. Arbeit war Arbeit. Nähe bedeutete hier nichts weiter als Choreografie. Innerlich war sie froh, als sie schließlich den Maskenwagen erreichte.
Am Eingang bemerkte sie Migi, der etwas abseits wartete, fast so, als wolle er nicht im Weg stehen, aber gleichzeitig alles beobachten. Für einen kurzen Moment musste sie tatsächlich ein wenig schmunzeln. Selbst hier hatte er es geschafft, früher da zu sein.
„Guten Morgen“, sagte sie freundlich. „Du bist ja schon im Einsatz.“ Dann wurde sie auch schon hineingebeten. Im Wagen setzte sofort die Routine ein. Haare wurden überprüft, Make-up angepasst, Haut vorbereitet. Jemand erklärte noch einmal den Ablauf des Shootings. Strandaufnahmen zuerst. Sommermode. Danach die Videosequenzen.
Als schließlich der Kleiderständer hereingerollt wurde und der Bikini für das erste Shooting sichtbar wurde, hielt Yusa innerlich ganz kurz den Atem an. Natürlich hatte sie gewusst, was kommen würde. Natürlich hatte sie die Unterlagen gesehen. Trotzdem war der Moment, in dem das Outfit real vor ihr hing, immer derselbe kleine Stich. Zu viel Haut. Zu viel Blick auf ihren Körper.
Sie wusste, dass Fans es lieben würden. Die Agentur sowieso. Marketing, Verkäufe, Reichweite. Rational verstand sie alles. Aber mögen tat sie es nicht.
Für sie selbst sah sie im Spiegel immer noch die kleinen Dinge, die nicht perfekt wirkten. Nicht dünn genug. Nicht elegant genug. Zu gewöhnlich. Die Kamera würde jede Bewegung festhalten, jede Linie, jeden Winkel. Sie schloss kurz die Augen, atmete langsam ein. Arbeit. Als sie sie wieder öffnete, war das Idol-Lächeln zurück.
„Alles klar“, sagte sie ruhig zu den Stylisten. „Wir können anfangen.“
Während sie vorbereitet wurde, wanderte ihr Blick noch einmal kurz zur Tür des Wagens, hinter der Migi wartete. Nervig, laut, überdreht. Aber gleichzeitig… irgendwie beruhigend, dass wenigstens eine bekannte Konstante hier war, zwischen all den fremden Blicken, Kameras und Erwartungen. Heute würde ein langer Tag werden.
Als ihre Stylistin fertig mit ihrer Arbeit war und Arisa ihr Bikini angezogen hatte, wickelte sie sich in ein Handtuch ein, sodass sie nicht gleich freizügig ins Freie trat. Als sie die Tür öffnete, musste sie kurz ihre Augen vor der Helligkeit zusammen kneifen bis ihre Augen sich daran gewöhnt haben. Ihr Griff um das Handtuch wurde fester, als sie die Tänzer sah. Nicht viel weiter entfernt erblickte sie den Direktor. "Was genau ist der Plan? Hat sich etwas geändert?", wandte sie sich an Migi. Soweit sie darüber informiert war wurden sie die verschiedenen Szenen Filmen während sie sang und tanzte und dann das Fotoshooting machen, um das Album zu promoten.
Sie setzte ihr professionelles Lächeln auf, verneigte sich leicht in mehrere Richtungen und ließ sich zur Maske führen.
Ein paar der Tänzer begrüßten sie sofort. Höfliche Worte, kurze Komplimente, routinierte Freundlichkeit. Einer von ihnen trat dabei etwas selbstsicherer vor als die anderen. Kaito. Sie erinnerte sich an den Namen aus der Besetzungsliste. Er redete locker, fast zu locker, doch Yusa blieb wie immer höflich, nickte, antwortete freundlich, ohne sich länger aufzuhalten. Arbeit war Arbeit. Nähe bedeutete hier nichts weiter als Choreografie. Innerlich war sie froh, als sie schließlich den Maskenwagen erreichte.
Am Eingang bemerkte sie Migi, der etwas abseits wartete, fast so, als wolle er nicht im Weg stehen, aber gleichzeitig alles beobachten. Für einen kurzen Moment musste sie tatsächlich ein wenig schmunzeln. Selbst hier hatte er es geschafft, früher da zu sein.
„Guten Morgen“, sagte sie freundlich. „Du bist ja schon im Einsatz.“ Dann wurde sie auch schon hineingebeten. Im Wagen setzte sofort die Routine ein. Haare wurden überprüft, Make-up angepasst, Haut vorbereitet. Jemand erklärte noch einmal den Ablauf des Shootings. Strandaufnahmen zuerst. Sommermode. Danach die Videosequenzen.
Als schließlich der Kleiderständer hereingerollt wurde und der Bikini für das erste Shooting sichtbar wurde, hielt Yusa innerlich ganz kurz den Atem an. Natürlich hatte sie gewusst, was kommen würde. Natürlich hatte sie die Unterlagen gesehen. Trotzdem war der Moment, in dem das Outfit real vor ihr hing, immer derselbe kleine Stich. Zu viel Haut. Zu viel Blick auf ihren Körper.
Sie wusste, dass Fans es lieben würden. Die Agentur sowieso. Marketing, Verkäufe, Reichweite. Rational verstand sie alles. Aber mögen tat sie es nicht.
Für sie selbst sah sie im Spiegel immer noch die kleinen Dinge, die nicht perfekt wirkten. Nicht dünn genug. Nicht elegant genug. Zu gewöhnlich. Die Kamera würde jede Bewegung festhalten, jede Linie, jeden Winkel. Sie schloss kurz die Augen, atmete langsam ein. Arbeit. Als sie sie wieder öffnete, war das Idol-Lächeln zurück.
„Alles klar“, sagte sie ruhig zu den Stylisten. „Wir können anfangen.“
Während sie vorbereitet wurde, wanderte ihr Blick noch einmal kurz zur Tür des Wagens, hinter der Migi wartete. Nervig, laut, überdreht. Aber gleichzeitig… irgendwie beruhigend, dass wenigstens eine bekannte Konstante hier war, zwischen all den fremden Blicken, Kameras und Erwartungen. Heute würde ein langer Tag werden.
Als ihre Stylistin fertig mit ihrer Arbeit war und Arisa ihr Bikini angezogen hatte, wickelte sie sich in ein Handtuch ein, sodass sie nicht gleich freizügig ins Freie trat. Als sie die Tür öffnete, musste sie kurz ihre Augen vor der Helligkeit zusammen kneifen bis ihre Augen sich daran gewöhnt haben. Ihr Griff um das Handtuch wurde fester, als sie die Tänzer sah. Nicht viel weiter entfernt erblickte sie den Direktor. "Was genau ist der Plan? Hat sich etwas geändert?", wandte sie sich an Migi. Soweit sie darüber informiert war wurden sie die verschiedenen Szenen Filmen während sie sang und tanzte und dann das Fotoshooting machen, um das Album zu promoten.