Between Fangs and Claws [Kürbis vs Dämon]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Cal schnaubte. War ja klar, dass ausgerechnet die Arroganz der Vampire ihren die Arbeit erschwerte.
      "Und was sollen wir sonst tun?" fragte er, wohlwissend, dass Ilya auch keine Antwort auf diese Frage wusste.
      Sie waren auf sich selbst gestellt und hatten keine Ahnung, wo sie auch nur anfangen sollten. So viel zum Thema einer ordentlichen Jagd auf die Übeltäter.
      Mit einem schweren Seufzen ließ sich Cal wieder auf den Boden sinken. Einer seiner Streuner, Acorn, trottete zu ihm rüber und legte sich vor ihm hin, den Kopf auf seinen Schoß gebettet. Cal strich ihm durch das struppige Fell, kraulte ihn hinter dem Ohr.
      "Vor einem Monat noch konnte ich ganz entspannt den Tag im Wald verschlafen und jetzt muss ich mir zu jeder Minute Gedanken darum machen, wo meine Jungwölfe sind und ob ich genug Patrouillen habe, um unser Revier zu schützen," murmelte er. "So hab ich mir das mit dem Rudelführen nicht vorgestellt."


    • Diesmal reagierte sie erst nach einer ganzen Weile. Es gab keine Antwort auf die Frage die er gestellt hatte. Zumindest keine einfache. Sonst wären sie ja schon ein ganzes Stück weiter als vorher. Aber jetzt, wo sie mal ein bisschen Zeit für sich hatte, wurden ihre Gedanken wieder ein bisschen klarer. Weder vernebelt von Frustration und Hunger, noch von dem süßen Geschmackes seines Blutes.
      “solltest du nicht mal was essen?” Fragte sie, ohne ihn direkt anzusehen. “Du bist ja schon bei mir fast aus den Latschen gekippt. Und ich hab dich lieber gesund.”
      Maple unter ihr regte sich, setzte sich ein wenig auf, sodass Ilya die Hündin gelassen auch im Sitzen kraulen konnte.
      “Hat einer von euch die Täter gesehen? Wenn ich Zugang zu den Erinnerungen hätte, dann könnte ich sie vielleicht mit dem, was ich schon weiß verbinden.” Auch wenn es reine Spekulation war, war es auf jeden Fall besser als nichts.
      “Ich kann es auch bei dir vorher ausprobieren. Das hattest du ja eh schon angeboten. Nur…ich hoffe dir ist bewusst, dass du nichts vor mir verheimlichen kannst.”


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    • "Solltest du nicht mal was essen?"
      Cal schmunzelte.
      "Als ich zu dir gekommen bin hatte ich gerade erst zu Abend gegessen," entgegnete er. "Bei dir gab's nichts außer alten Orangensaft. Und hier hab ich noch nichts gegessen, weil dir beim letzten Mal praktisch dein nicht vorhandener Mageninhalt hochgekommen wäre. Da besagter Mageninhalt gerade aus meinem Blut besteht, wär's echt cool, wenn du dich nicht auf meiner Veranda übergeben würdest. Mir geht's gut, solange ich keinen Marathon rennen muss."
      Tatsächlich sehnte er sich mehr nach seinem Bett als nach einem Mitternachtssnack. Er hatte den ganzen Tag gefaulenzt, da verbrannte man nicht unbedingt viel Energie, auch als Wolf nicht.
      "Hat einer von euch die Täter gesehen? Wenn ich Zugang zu den Erinnerungen hätte, dann könnte ich sie vielleicht mit dem, was ich schon weiß verbinden."
      Cal seufzte.
      "Drei... zwei von meinen Wölfen könnten was wissen. Einer von beiden ist ein Jungwolf, an die lass ich dich nicht ran. Nichts gegen dich, aber der Ältestenrat würde mir die Hölle heiß machen."
      Zumal sie immer noch aufgebracht waren wegen Ember. Die Stimmen, die seinen Onkel als permanenten Rudelführer haben wollten, waren lauter denn je.
      "Und Ash... Ich muss fragen, ob Ash dazu bereit ist. Dey war Babysitter am Abend als..."
      Er konnte es nicht mal aussprechen. Was für ein Weichei er doch war.
      "Es ist Ashs Entscheidung, ob du dein Ding machen darfst oder nicht. Daisy wird kein Fan von der Idee sein, aber um die kann ich mich kümmern."


    • ”Danke für die Rücksichtnahme.” Antwortete sie trocken. Er hatte gut aufgepasst. Aber jetzt, wo sie sich eh nicht mehr wirklich etwas verschwiegen hatte Ilya auch nicht mehr so das große Problem den Grund hinterher zu schieben.
      “Viele Vampire können normal Essen. Es bringt ihnen nur nichts.” Erklärte sie, während sie Maple weiter kraulte. “Aber eben nicht alle. Wenn ich menschliches Essen in den Hals bekomme kommt mir alles wieder hoch. Seitdem bin ich nicht gut verträglich mit dem Geruch.”

      Ilya sah Calder zu, wie er anscheinend noch ziemlich mit sich selbst haderte. Sie konnte es zum Teil verstehen. Als Anführer hatte man Verantwortung und wenn jemand unter seiner Führung umgebracht wurde… gab das alles mögliche an Folgen. Sowohl für Calder als auch für das Rudel.
      Für Ilya sah es etwas anders aus. Niemand trug Verantwortung für das, was dort passiert war, außer die Chinesen als Verursacher und Altair und Miklas, weil sie sie nicht hatten beschützen können. Wenn es nach ihrer Mutter ging, so hätte diese vermutlich eher befürwortet die Vampire alle um zubringen, solange Ilya nicht zu Schaden gekommen wäre. Andere Spezies, andere Sitten.
      “Es sollte kein Zwang sein. Das macht es unnötig schwierig und super kompliziert. Aber es ist momentan unsere einzige mögliche Spur, außer du willst nochmal in unseren Stadtteil zurück und dort weiter schnuppern.”


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    • "Ich will so oder so nochmal bei euch suchen gehen. Wie gesagt: die verziehen sich immer in euer Revier. Ich glaube nicht, dass da eine direkte Verbindung zu dem Drama in euren Lagerhäusern besteht. Ich bin eher der Meinung, dass das zwei unterschiedliche Herangehensweisen sind. Die Sache mit den Lagerhäusern und den Drogen soll eure Seite schwächen. Die Täter, die die Grenze als Schutzschild benutzen, sind dafür da, um uns zu schwächen. Das ich die Lager erschnüffelt hab, war eher Zufall. Gesucht hab ich ja was anderes."
      Den Mörder von Ember und den Drahtzieher dahinter. Cal bestand immer noch auf den Takedown dieser beiden. Das war seine Jagd, seine Beute. Und er würde sie bekommen.
      Cal zückte sein Smartphone und schickte Ash eine Sprachnachricht: "Kann ich morgen Abend kurz vorbeikommen? Ist wichtig. Es geht um Ember."
      Er wusste, dass er vor Morgengrauen keine Antwort bekommen würde, aber das war egal. Ash würde sich melden, sobald dey aus dem Bett rollte. Man meldete sich immer beim Rudelführer. Was genau der Grund für sein Auftauchen war, wollte Cal aber noch nicht an die große Glocke hängen. Die Altwölfe würden ihn so oder so anschreien, aber wenn das ein paar Stunden hinauszögern könnte, würde er das auch tun.
      "Schätze, du musst jetzt tatsächlich bis morgen Nacht hierbleiben," meinte Cal. "Ups."
      Er lächelte schief.


    • Sie vergaß ab und zu, dass Calder eigentlich gar nicht nachtaktiv war. Zumindest nicht so, wie sie es war. Sie hatten sich immer abends oder nachts getroffen bis lang. Da hatte er sich ihr angepasst. Sie verstand aber, dass dies vermutlich seine normale Schlafenszeit war. Ausnahmsweise war Ilya aber ebenso erschöpft. Zwar hatte sein Blut ihr einiges an Kraft gegeben, aber das meiste war direkt wieder verschwunden, als sie es endlich geschafft hatte den Arm wieder anzuheilen.
      Also klang zumindest ein Nickerchen gar nicht so schlecht. Nur der Gedanke, dass sie dann morgens wieder aufstehen musste. Hm.
      "Solang ich nicht morgens raus muss. Außer du hast Sonnencreme und einen Sonnenschirm." Ilya erwiderte sein Lächeln gleichermaßen. Eigentlich gefiel ihr der Gedanke, hier zu bleiben viel mehr, als er es sollte. Noch würde sie ja keiner vermissen. Scratch that, vermutlich würde sie niemand vermissen, selbst wenn sie eine Woche untertauchte. Ilya's Eltern wussten, dass sie eine lange Zeit brauchte um sich zu erholen. Sie hatte ihnen ja nie erzählt, dass sie jemanden gefunden hatte, der ihr mehr half als normales Konservenblut.
      "Oder Ash kommt zu dir. Solang ich nicht der Sonne ausgesetzt bin kann ich auch wach bleiben."


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    • Cal winkte ab.
      "Das passt schon. Abends ist eh besser, da sind die Jungwölfe aus den Füßen und das Revier ist ruhiger. Außerdem werd ich morgen wohl arbeiten müssen."
      Allein der Gedanke daran ließ Cal innerlich aufstöhnen. Immerhin musste er keine seltsamen Politik-Dinge tun, wie sich mit der Erbin des Vampir-Imperiums auf der anderen Stadtseite zu treffen, um externe Bedrohungen zu besprechen. Nein, morgen würde er sich erst mit den nächtlichen Patrouillen besprechen, dann würde er sich mit seinem Onkel ums Geschäft kümmern. Sie hatten ein paar Lieferungen, die extra abgesichert werden mussten, jetzt wo besagte externe Bedrohung sich immer wieder einmischte.
      "Du kannst also ausschlafen. Vorausgesetzt, die Hunde lassen dich."
      Er nahm Acorns Gesicht in beide Hände, wuschelte ihm durchs Fell und drückte ihm einen dicken Schmatzer zwischen die Augen. Der Hund grinste sofort und schlabberte ihm durchs Gesicht, sein Schwanz schlug wie wild gegen den Holzboden der Veranda.
      "Wenn die nerven, scheuch sie einfach raus. Das ganze Haus hat dicke Vorhänge, wenn wir die zumachen, solltest du eigentlich kein Problem haben. Der Garten ist nach Süd-Westen ausgerichtet, das Wohnzimmer und das Gästezimmer sind also die dunkelsten Räume im Haus. Blut hab ich keins da, aber... naja, das haben wir ja irgendwie schon geklärt."
      Cal rieb sich den Nacken, genau da, wo Ilya ihn vorhin gebissen hatte. Die Erinnerung daran ließ seine ganze Haut kribbeln. Acorn legte den Kopf schief, seine Ohren floppten von einer Seite zur anderen.


    • "Arbeiten. Da war ja was." Ilya nickte jedes Mal, wenn Calder ihr neue Informationen erzählte und erhob sich am Ende aus dem doch sehr angenehmen Gartenstuhl. Maple, welche vorher wieder auf ihren Füßen gelegen hatte, schien gar nicht davon begeistert, sich wieder bewegen zu müssen.
      "Solang sie mir nicht im Schlaf das Gesicht abschlecken ist das schon in Ordnung." sie lächelte, als sie die ganze Euphorie des Hundes durch den Schwanz sah. "Manchmal glaube ich, dass die meisten Vampire keine Haustiere halten, weil sie nicht lang genug leben. Ist blöd, wenn man einen Moment nicht hinguckt und der Freund ist um 10 Jahre gealtert." erklärte sie, fast schon nebensächlich, während sie sich zu Calder begab.
      "Um Ehrlich zu sein will ich auch gar kein anderes Blut mehr, wenns nicht sein muss." murmelte sie, als sie letztendlich vor ihm stand. Ihr Arm hang noch schwer in der Schlinge, kribbelte ein wenig, wie als würde er zustimmen, dass Calder's Blut eindeutig besser war, als alles andere. "Aber du hast heute schon genug gelitten. Sonst saug ich dich nachher wirklich noch leer."


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    • "Leiden würde ich das nicht unbedingt nennen..." gab Cal leise zurück.
      Er stand nun auch auf, was Acorn dazu veranlasste, an ihm hochzuspringen. Cal nahm die Vorderpfoten des Vierbeiners in die Hand und drückte ihn sanft von sich.
      "Das mit dem Wildschwein war übrigens letzte Nacht, nur für's Protokoll und so."
      Er hielt Ilya die Tür nach drinnen auf. Acorn und Mable folgten ihnen hinein, der Rest des kleinen Rudels aus Streunern regte sich nicht. Einer der beiden Hunde auf dem Sofa streckte den Kopf über die Rückenlehne, verschwand aber schnell wieder. Acorn gesellte sich zu ihnen und rollte sich auf den Polstern zusammen.
      Cal gähnte herzhaft und streckte sich. Kurz wurde ihm dabei ein bisschen schwindelig, dank seiner nicht ganz so kleinen Blutspende vorhin, und er hielt sich an der Wand fest.
      "Ein ordentliches Nickerchen klingt aber gar nicht so schlecht, jetzt, wo ich so darüber nachdenke," kommentierte er.


    • Sie folgte ihm wieder ins Haus und konnte ihr Lächeln kaum unterdrücken. Er hatte bestimmt schon ordentlich Kommentare hören dürfen, sich von einem Wildschwein verletzen zu lassen. Irgendwie stand ihm das so gar nicht. War er so abgelenkt gewesen? Ilya rief sich in den Kopf, was davor passiert wurde und lächelte noch breiter.
      Soso. Also quasi nachdem er aus ihrer Wohnung abgehauen war, wie ein Hund mit eingezogenem Schwanz. Naja, gut. Eigentlich machte sie ihn damit mehr nieder, als sie wollte. Vielleicht war sie doch ein wenig beleidigt gewesen. Nicht nur, weil er sie einfach hatte stehen lassen, sondern auch weil sie mehr von ihm erwartet hatte. Das war allerdings ihr Problem, nicht seins.
      Da hatte sich Calder anscheinend so von ihr ablenken lassen, dass er es nicht geschafft hatte einem Wildschwein auszuweichen. Sollte sie jetzt stolz auf sich sein oder eher besorgt, dass der Anführer der Wölfe so leicht aus der Ruhe zu bringen war?
      Andererseits sollte jemand, der im Glashaus saß nicht mit Steinen werfen. Ilya selbst war ja auch in der Nacht wesentlich mehr abgelenkt gewesen, als ihr lieb war. Ein paar Bisswunden weniger hätten ihr den darauffolgenden Tag sicherlich auch erleichtert.
      Als sich Calder an der Wand abstützte schüttelte sie ein wenig den Kopf. Auch wenn sie durchaus noch Hunger hatte, würde sie ihm zumindest eine Nacht gönnen. Morgen war immer noch ein Tag.
      "Ein ordentliches Nickerchen klingt aber gar nicht so schlecht, jetzt, wo ich so darüber nachdenke." sagte er schließlich, was sie zunächst nur mit einem Nicken quittierte. War es verwerflich, dass sie sich jetzt schon in seine Arme zurück sehnte? Den einen Tag hatte sie erstaunlich gut und gemütlich geschlafen. Er war warm und weich. Total angenehm. Und was auch immer da zwischen ihnen war, wie man es auch nennen wollte oder nicht sollte, es hielt sie ja keiner davon ab, oder? Oder? Aber wie sollte sie das nur fragen? Sie konnte ja schlecht fragen 'Hey, ich weiß wir sollten nicht so viel mit einander machen, aber hast du Lust im gleichen Bett zu schlafen und zu kuscheln?'.
      Auch wenn Calder sicherlich mehr Körperkontakt mit seinem Rudel hatte, so war Ilya das eindeutig nicht gewohnt. Wie also..? Warum war das auch so schwierig? Sonst plapperte sie doch immer mehr, als ihr lieb war!
      "Kann ich...bei dir schlafen?"


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    • "Kann ich...bei dir schlafen?"
      "Hm?"
      Cal sah zu Ilya rüber. Ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen, hatte sie sich ordentlich dazu durchringen müssen, diese Frage zu stellen. Ein seltsamer Anblick, die Eisprinzessin so verletzlich und schüchtern zu sehen. Es machte was mit Cal. Es berührte wieder diesen Beschützerinstinkt in ihm.
      "Wäre unpraktisch," antwortete er. "Mein Zimmer liegt nicht nur auf der Ostseite, es hat auch noch ein Dachfenster. Aber wir können gern im Gästezimmer schlafen. Zusammen, meine ich."
      Hitze stieg seinen Nacken hinauf. Es war doch nichts besonderes daran, sich das Bett mit jemandem zu teilen. Viele Wölfe schliefen zusammen, manchmal sogar in einem ganzen Haufen. Neben Ilya zu liegen war da doch nichts anderes.
      Aber das war eine Lüge, nicht wahr? Neben Ilya zu liegen war so viel mehr als mit anderen Wölfen zu kuscheln. Sie war die Eisprinzessin, die Erbin der Vampire. Sie sollte nicht einmal hier sein! Und Cal? Der freute sich darauf, neben ihr einzuschlafen, vielleicht sogar mit ihr in seinen Armen. Himmel, er wünschte sich nichts sehnlicher als genau das. Was war nur los mit ihm?!
      Nach einem langen Moment des Schweigens wandte er sich ab und ging die Treppe hinauf. Er verschwand kurz im Schlafzimmer seiner Mutter, um Ilya etwas bequemeres zum Anziehen zu bringen - nichts besonders; nur ein großes T-Shirt und ein paar Shorts. Er reichte ihr beides, bevor er in sein eigenes Schlafzimmer ging, um sich selbst auch in ein paar bequeme Shorts zu kleiden. Mit dem Verwand um seinen Torso und denen um seine Arme sah es fast so aus, als hätte er ein Shirt an, aber eben nur fast.
      Er kletterte im Gästezimmer ins Bett und machte es sich bequem.


    • Ilya folgte ihm ohne Protest nach oben und nahm die Kleidung dankend an. Bequeme Sachen waren zum Schlafen schon um einiges angenehmer, auch wenn ihre jetzige Kleidung bequem genug war. Wenn man den Großteil seines Lebens in engen Kleidern und High-Heels verbrachte, waren ein einfaches T-Shirt und Shorts durchaus eine Erleichterung.
      Beschweren kam ihr allerdings nicht in den Sinn, als sie sich etwas umständlich aus der Schlinge befreite und sich schnell das Tshirt überzog. Die Shorts waren weniger das Problem, dafür musste sie den Arm ja nicht so heben.
      Calder hatte es sich schon im Gästebett gemütlich gemacht, als Ilya auf die andere Seite trat und ebenfalls hineinstieg. Es war...etwas ungewöhnlich. Nicht unangenehm, einfach ungewohnt. Ilya hatte nie wirklich mit jemand anderem im Bett geschlafen. Allgemein war Schlafen auch nichts, worüber sie bis lang so intensiv nachgedacht hatte. Doch jetzt, wo sie schon quasi alle Vorsicht und allen Anstand über Bord geschmissen hatte, war der Rest eher einfacher.
      Ohne groß weiter zu Überlegen rutschte sie zu Calder rüber und kuschelte sich an seinen Oberkörper. Dabei versuchte sie, seine Verbände und seine Wunden nicht groß zu stören. "Hmm, wie kann man so warm sein?" murmelte sie, als sie genüsslich die Augen schloss. Er roch gut, es war warm und sie musste einmal nicht an Diplomatie und Politik denken. Zumindest nicht für den Moment.


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    • Ilya war so vorsichtig, als sie sich an ihn kuschelte. Sie wollte ihm nicht wehtun, fiel ihm auf.
      Er legte seinen Arm um sie und zog sie ein ganzes Stück enger an sich.
      "Das Schwein hat mich auf der anderen Seite erwischt," erklärte er leise und unterdrückte dabei ein kleines Lächeln.
      Er drückte seine Nase in ihre frisch gewaschenen Haare. Sie rochen nach dem Shampoo, das sie benutzt hatte, ja, aber sie rochen vor allem nach ihr. Er brummte leise, schloss die Augen.
      "Hmm, wie kann man so warm sein?"
      "Hab ich dir doch schon gesagt: gutes Immunsystem."
      Cal gähnte, rutschte ein bisschen tiefer in die Kissen. Kuscheln war generell genial, wenn man einschlafen wollte, aber kuscheln mit Ilya? Das war noch einmal was ganz anderes, auch wenn sie ein ganzes Stück kühler war, als er es gewohnt war. Das machte ihm nichts aus.
      "Außerdem muss ich ja warm für zwei sein," murmelte er, schon halb eingeschlafen.
      Und keine Minute später war er dann auch ganz weg.


    • Sie stockte kurz, als Calder sie an sich ran zog, entspannte sich aber im gleichen Atemzug. Gott war er warm. Und weich. Und roch gut. Ohne Worte kuschelte sie sich ein wenig mehr bei ihm ein und ignorierte den kleinen Gedanken, dass das hier so gar nicht richtig war.
      Stattdessen schloss sie die Augen wieder und genoss die Wärme, die Zweisamkeit und das Gefühl, dass sich mal jemand für sie interessierte. Gab es überhaupt wen, der sich so viele Gedanken um sie gemacht hatte bis lang? Sie wusste es nicht genau. Ihre Eltern waren minimal involviert. Der Rat und der Senat kümmerte sich nur um ihren Nutzen…ach es machte ja auch keinen Sinn weiter darüber nachzudenken.
      Calder war schnell weg. Sie spürte, wie sein Atem gleichmäßiger wurde. Ilya lächelte zufrieden und ließ sich ebenfalls in den Schlaf sinken.
      Irgendwann, mitten in der Nacht spürte Ilya etwas anderes warmes neben ihren Beinen. Maple hatte sich halb auf sie, halb neben sie gelegt und schien absolut glücklich zu sein, denn ab und zu wedelte sie kurz mit dem Schwanz, bevor die Hündin ebenfalls wieder einschlief.


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    • Cal wurde zwar nicht von den ersten Sonnenstrahlen geweckt, wie es sonst oft der Fall war, aber Acorn drückte seine Nase in sein Gesicht - es war Zeit für Frühstück. Cals schob die Schnauze beiseite und gähnte herzhaft. Ilya lag noch immer dicht an ihn gekuschelt da und schlief friedlich. Maple beobachtete ihn, verließ ihren Platz auf Ilya's Oberschenkel aber nicht. Cal lächelte.
      Vorsichtig entfernte er seinen Arm und rückte von Ilya ab. Stattdessen ersetzte er seine Brust mit einem der Kopfkissen. Und Maple drückte sich enger an Ilya, als wüsste sie, dass die Vampirin es gern warm hatte. Cal stand vorsichtig auf und verschwand aus dem Schlafzimmer, nachdem er sichergegangen war, dass alle Vorhänge ordentlich geschlossen waren. Er schnappte sich seine üblichen Cargohosen und ein T-Shirt, letzteres zog er aber noch nicht an. Cora hatte ihm genauestens erklärt, wie man mit Verletzungen umzugehen hatte und er nahm sowas sehr ernst. Man wusste nie in welchen Mist sich ein Wildschwein gesuhlt hatte.
      Acorn, der ihm hinterher gelaufen war, fiepste leise.
      "Ja ja, ich komm ja schon. Jetzt spiel mal nicht den verhungernden Welpen."
      Cal kraulte den Rüden hinter den Ohren und ging nach unten, wo er gleich vom Rest der Meute belagert wurde. Allerdings blieben alle brav außerhalb der Küche sitzen, wenn auch sabbernd, während er ihr Frühstück zubereitete. Cal achtete darauf, dass jeder Hund das bekam, was er brauchte: weicheres Essen für die Rentner, Medikamente für den Neuzugang, sowas eben. Seine Hunde blieben ebenfalls sitzen, als er die Näpfe an der Wand entlang positionierte. Er gab ihnen einem nach den anderen das Kommando, dass sie essen konnten, um sicherzugehen, dass sich jeder am richtigen Napf bediente. Nur Maple fehlte, aber das verübelte er der Hündin nicht. Ihr Frühstück ließ Cal einfach in der Küche stehen.
      Während die Hunde am Essen waren, schnappte sich Cal den Verbandskasten und setzte sich ins Wohnzimmer, wo er sich daran machte, die Verbände zu wechseln und die Verletzungen zu inspizieren. Seine Unterarme sahen schon wieder so gut aus, dass er sie offen lassen konnte. Seine Flanke eher weniger. Er hatte Glück gehabt, dass da nichts genäht werden musste. Die Hauer des Ebers hatten ganz schöne Schneisen durch seine Haut gezogen. Vorsichtig wusch er die Reste von Coras Heilsalbe ab.


    • Eigentlich hatte Ilya vorgehabt, einfach weiter zu schlafen. Sie war zwar kurz aufgewacht, als Calder sich selbst mit einem Kissen ersetzt hatte, jedoch war es angenehm warm mit Maple im Bett. Das Kissen selbst roch leider nicht so sehr wie er, aber es war weich und gut zum Kuscheln.
      Sie war gerade wieder weggedöst, als ihr der Geruch von Salbe und frischen Wunden in die Nase stieg. Natürlich war der Geruchssinn von Wölfen wesentlich besser, als ihrer, doch wenn Ilya eines roch, dann war das Blut und Wunden. Im Halbschlaf drehte sie sich zwei mal, konnte es dann aber doch nicht lassen aufzustehen und nachzusehen, wie es ihm ging.
      Die junge Vampirin erinnerte sich daran, dass er von einem Wildschwein angegriffen wurde. Es musste ihn wohl ordentlich erwischt haben, wenn er noch zwei Tage später damit zu kämpfen hatte. Als er mit ihr zusammen die Vampire bekämpft hatte, schienen seine Wunden bedeutend schneller zu heilen. Aber das war vielleicht auch, weil sie ihm geholfen hatte.
      Maple hob direkt den Kopf und schien sogar protestieren zu wollen, als Ilya barfuß aus dem Bett glitt und sich gedanklich auf die Kopfschmerzen einstellte, die das helle Licht außerhalb des Gästezimmers mit sich brachte. Trotzdem war sie nicht wirklich vorbereitet, wie hell Calder's Haus morgens war, sodass sie erstmal die Augen zusammen kniff und sich mehr oder weniger blind bis zur Treppe vorkämpfte.
      Letztendlich rieb sie sich die Augen ein paar Mal, verfluchte sich, dass sie sich nicht zumindest eine Sonnenbrille mitgenommen hatte und stapfte dann die Treppe hinunter. Dabei wich sie den Sonnenstrahlen geflissentlich aus. Gerade so. Fünf Minuten in der Sonne waren nicht so dramatisch, aber ein Sonnenbrand war nicht so witzig.
      Erst dann entdeckte sie Calder und seine aufgerissene Flanke. "Holy Shit, hast du dich aufspießen lassen?" fragte sie schließlich, während sie noch blinzelte um sich an die Helligkeit zu gewöhnen.


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    • Ilyas Geruch war schwer zu beschreiben. Süß, aber nicht wie Früchte. Eher so, wie Zimt süß sein konnte, aber sie roch auch nicht nach Zimt. Erfrischend, aber nicht wie Minze. Eher so wie eine frische Briese an einem Frühlingsmorgen. Cal konnte es nicht in Worte fassen, aber es war der beste Geruch, den er jemals in der Nase gehabt hatte.
      Er schloss die Augen und atmete tief ein, als ihr Duft die Treppen hinunterwehte. Ein Lächeln bildete sich auf seinen Lippen.
      "Holy Shit, hast du dich aufspießen lassen?"
      Er öffnete die Augen und betrachtete sie. Scheiße. Bedhair stand ihr viel zu gut. Ilya frisch aus dem Bett gesellte sich zu den vielen Looks, die er am liebsten an ihr hatte.
      Cal lenkte sich ab, indem er seine Wunde betrachtete. Da waren zwei tiefe Risse in seiner rechten Seite, gleich unter seinen Rippen. Das Schwein hatte es geschafft, seine Hauer in seine Seite zu schlagen und sie dann durchzuziehen. Die Wunden waren, Mond sei Dank, nicht besonders tief, aber sie waren etwa zwei Finger breit und mehr als eine Hand lang. Die Haut um die Verletzung herum war auch ein bisschen blau von dem Einschlag, als der Eber mit vollem Gewicht gegen ihn gekracht war.
      Cal zuckte mit den Schultern.
      "So in etwa. Wildschweine können ziemliche Bulldozer sein, wenn man sie ärgert."
      Er vernachlässigte seine Wundpflege und stand auf, um die dicken Vorhänge zuzumachen. Das Wohnzimmer wurde sofort in Dunkelheit getaucht - Nordseite eben. Maple trottete die Treppe hinunter und streckte sich, als sie das Erdgeschoss erreichte. Cal lächelte erneut.
      "Kannst du ihr ihr Frühstück geben? Steht in der Küche neben dem Kühlschrank; der Napf mit den Ahornblättern drauf. Stell's einfach neben die anderen da drüben, zähl bis fünf, dann sag ihren Namen und deute auf den Napf. Sie kennt das Spiel."
      Cal setzte sich wieder. Er desinfizierte die Wunde noch einmal, dann schnappte er sich Coras Heilsalbe, um eine neue Schicht drauf zu klatschen.
      "Wie geht's dir?" fragte er über seine Schulter.


    • Sie betrachtete seine Wunde noch eine ganze Weile. Es schien sie mehr zu stören, als ihn, was die ganze Situation nun mal kein bisschen besser machte. Eigentlich wollte sie noch mit ihm Schimpfen, warum er so unaufmerksam gewesen war, jedoch besann sie sich schnell eines besseren. Ihr Arm kribbelte ein wenig und erinnerte sie an ihr gestriges Dilemma. Denn wenn man es genau nahm, war sie nicht in der Lage dem Mann die Leviten zu Lesen.
      Daher nickte sie nur leicht und dankbar, dass er die Vorhänge zugezogen hatte, schon auf dem Weg in die Küche. Dass hier überall Hunde und Hundespielzeug verteilt waren und manche noch am Fressen waren, während wieder andere sich schon aufs Sofa gelegt hatten, überging sie geflissentlich. Es störte sie weniger, als dass es ungewohnt war, so viel Leben auf einem Fleck zu sehen. Wieder einmal wurde ihr bewusst, wie einsam das gesamte Vampirleben war. Und wie flüchtig das Leben anderer. Hmpf.
      "Hier Maple." Sie hob den Napf mit Futter von der Anrichte und stellte ihn, wie von Calder angegeben, den Napf zu den anderen, bevor sie herunter zählte und letztendlich der Hündin den Weg zum Futter frei machte.
      "Ein bisschen schummrig im Kopf und mein Arm fühlt sich immer noch an wie ein Leichenarm und nicht wie meiner, aber das wird schon. Ich mach mir mehr Sorgen um dich. Sicher dass ich das nicht mal ablecken soll oder so? Tiefe Wunden kann man damit nicht unbedingt heilen, aber dann ist die Oberfläche zumindest zu. Sieh es als Entschädigung für deinen gestrigen Trip zu mir."


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    • "Ich mach mir mehr Sorgen um dich. Sicher dass ich das nicht mal ablecken soll oder so?"
      Cal lachte schallend los. Nicht, weil er die Idee so seltsam fand, sondern weil Ilyas Wortwahl einfach zum Schreien komisch war.
      "Ne, lass mal," meinte er, noch immer kichernd. "Das geht schon. Ist nicht mein erstes Rodeo. Aber danke für das Angebot, so seltsam es auch klang."
      Er wischte sich eine Träne aus dem Augenwinkel.
      "Aber du kannst mir gern helfen, mich wieder in eine Mumie zu verwandeln. Ich würd's ja offen lassen, aber dann meckert Cora wieder rum."
      Er zuckte mit den Schultern, dann schmierte er das letzte Bisschen Salbe auf die Risse in seiner Haut. Er reichte Ilya einen frischen Verband und ließ sich von ihr einwickeln. Im Gegenzug half er ihr in die Armschlinge, damit sie ihren Arm weiter schonen konnte. Wenn er könnte, würde er ihr noch einmal sein Blut anbieten, aber das wäre wohl eine ziemlich dumme Idee. Er sollte sich wohl wirklich einen, vielleicht auch zwei Tage lang schonen, bevor er sie wieder an seine Venen ließ. Die Tatsache, dass der Gedanke daran, ihr sein Blut nicht geben zu können, ihn mehr störte, als es ihr zu geben, ignorierte er geflissentlich.
      Als Cals Smartphone klingelte, schnappte er es sich sofort vom Couchtisch. Daisy rief an.
      "Was gibt's?"
      Während Cal telefonierte, begann er damit, den Verbandskasten wieder zusammen zu räumen.
      "Ich ruf für Ash an," antwortete Daisy. "Du hast gestern Nacht angerufen wegen Ember?"
      "Hab ich."
      "Hast du den Kerl gefunden?"
      "Nein. Aber ich hab einen neuen Ansatz, wie wir ihn vielleicht finden können. Dafür brauch ich aber Ash's Hilfe."
      Daisy schwieg kurz, wahrscheinlich unterhielt sie sich mit Ash, während sie das Telefon auf stumm geschaltet hatte.
      "Okay. Wann willst du vorbeikommen?"
      "Nach dem Abendessen. Hab ein paar Kalorien aufzuholen."
      "Geht klar. Brauchst du mich heute?"
      "Nope. Aber..." Cal sah zu Ilya rüber. Sie hatte ihn gewarnt, wie das mit dem Hypnose-Ding laufen würde. "Bleib bei Ash. Heute Abend könnte hart für dey werden."
      "Okay. Dann bis später."
      Cal legte auf und seufzte.
      "Wir haben heute Abend ein Date," verkündete er, doch er biss sich schnell auf die Zunge ob seiner Wortwahl. "Ich mein, wir können heute Abend zu Ash gehen und du kannst, du weißt schon, dein Ding machen..."


    • Hey, war ihr Angebot so witzig? Fast schon hätte sie beleidigt die Arme verschränkt, doch der eine Arm wollte nicht und dann kam sie sich blöd vor, wie ein schmollender Teenager da zu stehen, während Calder lachte. Sein Lachen war angenehm, selbst wenn es laut war. Irgendwie herzlich. Nicht so kalt schallernd, wie es in ihrem Räumen üblich war.
      "Na dann mal los. Drehst du dich oder soll ich um dich rumlaufen?" Ilya nahm den Verband und reichte ihn von links nach rechts um seinen Körper rum. Dabei brannte ihr Arm ein bisschen bei der Bewegung, doch das ignorierte sie. Genauso, wie die Tatsache, dass sie so nah an ihm stand, dass sie auch ihre Nase wieder in seine Brust stecken konnte. Hm, selbst mit der Salbe roch er unverschämt gut. Zum anknabbern.
      "Danke," murmelte sie, als er ihr danach in die Schlinge half. Warum hatte sie so eine eigentlich nicht zu Hause? Es war damals als Kind ziemlich schwierig gewesen, den Arm zu behalten. So eine Tragevorrichtung war definitiv einfacher zu handhaben. Ilya streichelte Maple, die anscheinend gerade fertig mit ihrem Frühstück geworden war, während Calder mit irgendwem telefonierte. Maple war gar nicht begeistert, dass Ilya ihr nicht all ihre Aufmerksamkeit gab und legte sich sogar auf die Seite.
      "Jaja, ich mach ja schon." Die Vampirin seufzte, als sie sich hin kniete und mit ihrer guten Hand der Hündin über die Flanke fuhr.
      "Wir haben heute Abend ein Date. Ich mein, wir können heute Abend zu Ash gehen und du kannst, du weißt schon, dein Ding machen..." Ilya's Kopf schnellte nach oben, ein leichtes Lächeln auf den Lippen. "Ein Date wäre auch nicht schlecht, aber das würde glaub ich nicht andere Wölfe und Hypnose beinhalten," antwortete sie und nickte. "Aber das können wir auch ein andern Mal nachholen. Du meintest du musst arbeiten? Dann leg ich mich wieder schlafen bis heute Abend. Wüsste nicht, was ich sonst tun soll außer in der Sonne brutzeln."


      ♪♫•*¨*•.¸¸사랑햡니다¸¸.•*¨*•♫♪

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