The Waves of Fate [Rheira&Tristale]

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    • Arien Darkbloom

      Arien hasste Champagner. In seinen Augen war das einfach ein viel zu trockener und überteuerter Sekt, der nervig in seinem Magen kribbelte. Allerdings frisst der Teufel in der Not Fliegen wie man so schön sagt. Der Darkbloom-Erbe war nicht der Typ der viel Alkohol trank. Er schenkte diesen aus und trank in der Regel selbst davon am Wenigsten. An einem Abend wie diesen aber wusste er sich nicht anders zu helfen, als sich die ganzen Lackaffen schön zu trinken. Glücklicherweise hatte er eine seltene Gabe dafür, dass man ihm all den Intus nicht so wirklich ansah. Das einzige was auffiel war, dass er öfter lachte und das stimmte die Leute in der Regel positiv. Er wusste ehrlich gesagt nie über was er eigentlich lachte, aber so blöd es auch klang, sein Aussehen tat das übrige, weshalb es niemand hinterfragte und die Leute nur dumm mit ihm mitlachten, als hätte er irgendeinen ganz besonderen Witz gerissen. Hatte er nicht, nur so am Rande. Arien machte keine Witze. Während er sich also am zweiten Champagner-Glas bediente, ließ er seinen Blick durch den erschreckend blinkenden Saal wandern. Sein alter Herr war noch voll und ganz vertieft in sein Gespräch, einige Mädels winkten ihm zu und sonst schien er weitestgehend seinen Plan eines elendes Besäufnisses noch ein klein wenig in die Länge ziehen zu können.
      "Mister Darkbloom."
      Dachte er jedenfalls...
      Eine ältere Dame mit einem feuerroten Kleid, welches ihre zugegeben sehr große Oberweite perfekt betonte und in einem fließenden geraden Schnitt an ihrer sonst schlanken Statur entlang wanderte, stampfte auf ihn zu. Ihre Absätze klackerten auf dem Boden und bei jedem Schritt wehte ihr honigblondes Haar dramatisch umher. Zugegeben wäre die Dame für ihr Alter wirklich ganz hübsch, hätte sie nicht so viel an sich herum operieren lassen. An ihrem Arm, welcher mit schwarzen Opernhandschuhen versehen war hatte sie ein junges Mädchen mit lockigen braunen Haaren und leuchtend grünen Augen. Die Nase war ein wenig zu perfekt, höchstwahrscheinlich korrigiert, aber die Wahl ihres Kleides in smaragdgrüner Seide war sehr passend.
      "Aber Miss Lensworth. Mister Darkbloom ist mein Vater. Für Sie bin ich Arien.", kam es charmant wie immer von dem Hellhaarigen, woraufhin die Dame kicherte. "Ein Charmeur wie eh und je. Ach wäre ich nur ein paar Jahre jünger."
      "Sie sind in der Blüte ihrer Jahre, Verehrteste. Sie machen mich ganz verlegen."
      Ein zufriedenes Lachen erfüllte den Saal, während Arien sich fragte, wie viel er noch Trinken musste, dass er auch den Geräuschpegel ausblenden konnte. Die Dame schien bei all ihrer Zuneigung für ihn das arme Wesen an ihrem Arm vergessen zu haben, welche bei jedem Lachen förmlich durchgeschüttelt wurde. Diese starrte ihn allerdings ohnehin einfach nur mit großen Augen an.
      Arien war nie ein Freund von Horrorfilmen gewesen und dieses Mädchen gab ihm ein ganz ungutes Gefühl.
      "Wer ist den ihre bezaubernde Begleitung?", rang er sich dann aber doch ab.
      Miss Lensworth schien ihre Begleitung vollkommen vergessen zu haben, ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen.
      "Oh, ach ja. Das ist meine Tochter Brittany.Es ist ihr erstes öffentliches Event."
      In dem Alter? Die Glückliche...
      Arien konnte sich gut daran erinnern, dass er schon als kleiner Junge zu diesen beschissenen Veranstaltungen geschleppt wurde und das Mädel vor ihm war auf alle Fälle ungefähr in seinem Alter, wenn nicht sogar älter. Hatte die alte Hexe ihre Tochter unter einem Stein vergraben? Vielleicht gab es dafür aber auch Gründe....
      Heilige Scheiße konnte dieses Mädel aufhören ihn so unheimlich anzustarren? Arien hatte das erste Mal in seinem Leben das Bedürfnis seine Hände vor den Körper zu legen, weil er sich so ausgezogen vorkam.
      "Bitanny! Sag hallo und steh nicht da wie eine Palaststatue."
      Bitanny kicherte unheimlich. Miss Lensworth seufzte und Arien glaubte sämtliche Horrorfilme der Welt zu durchleben.
      Aus den Augenwinkel erkannte er seinen Vater, der ihn genau beobachtete - verflucht!
      Er stellte sein Glas zur Seite.
      Plötzlich war ein Geräusch zu vernehmen und offenbar hatte sich nun das Orchester eingefunden und begann nun die Musik ertönen zu lassen. Hektisches Gewusel und einige Frauen die ihn anstarrten, auch die Augen von Miss Lensworth wurden groß.
      "Arien. Ich habe mich gefragt, ob du nicht mit meiner Brittany..."
      Weiter kam die alte Hexe aber nicht, da Arien fast in einer unmenschlichen Geschwindigkeit den Raum gescannt hatte.
      Gamer-Augen sei dank! Da sollte mal einer nochmal sagen, dass man vom Zocken nichts Lernen konnte.
      Da sah er sie, seine Rettung!
      Faith stand an der Bar in einem anmutigen schwarzen Kleid mit goldenen Ornamenten. Das Gold ihres Schmucks wurde von den perfekt platzierten Kronleuchtern im Saal noch einmal zusätzlich beleuchtet und schimmerte fast magisch. Ihre Augen wie Smaragde und ihr Haar in der Farbe des Mondlichts.
      Sie sah aus wie eine orientalische Prinzessin und Arien musste sich beherrschen sie nicht anzustarren.
      Verdammt, das war Faith...reiß dich mal zusammen Arien!
      "Bitte entschuldigen Sie mich. Ich habe bereits jemanden den ersten Tanz versprochen und was wäre ich für ein schlechter Mann, wenn ich mein Versprechen nicht einhalte. Miss Lensworth, Lady Britanny, es war mir eine Ehre."
      Sein Vater wollte bereits etwas sagen, aber Arien war fast in einer Rekordverdächtigen Geschwindigkeit quer über den Saal geflitzt und an den Damen die auf ihn zueilten elegant vorbei gehuscht. Wie ein Fußballer der die Angreifer ausspielt. Sein ehemaliger Trainer würde weinen vor Stolz. Arien war nie unbedingt der sportlichste Typ gewesen, das war einfach nicht sein Ding. Sein Vater war aber gnädig gewesen, da Arien zwar keinen Sportsgeist aber dafür einen hohen IQ hatte und solang er ein Überflieger in der Schule und Studium war, war es ihm egal, dass Arien nicht einmal die Regeln vom Fußball kannte.
      Standardtanz allerdings war eine andere Geschichte. Das hatte man ihm wortwörtlich eingeprügelt, aber er hätte nie gedacht, dass ihm einmal ein Walzer den Arsch rettete.
      Fast ein wenig außer Atem kam er vor Faith zum Stehen, hatte dabei irgendeinen Typen mehr oder weniger die Show gestohlen, der Faith offensichtlich zu Tode langweilte und grinste sie frech wie immer an.
      "Hallo Prinzessin. Hast du Lust Daddy zu ärgern und eine gute Tat zu vollbringen, in dem du mich vor Anabelle der Horrorpuppe dort hinten rettest?" er schnappte sich die Hand von Faith und zog sie näher zu sich. "Tanz mit dem Sohn des bösen bösen Rivalen,ja?"


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    • Charilynn Faith Ashenvale
      Faith hatte schon befürchtet, dass sie diesen Typen nie loswerden würde. Mit seinen viel zu weißen Zähnen und den geschleckten Haaren, hielt er sich selbst offenbar für die Reinkarnation von Charme. Es war mehr als nur eine Erleichterung gewesen, als irgendeine andere wichtige Person, von dem sie keine Ahnung wer er war, ihn erkannt hatte und er endlich abgezogen war, wie ein lästiger Werbespot, den man überspringen konnte. Endlich Ruhe. Endlich ein Schluck Wein, ohne dass jemand versuchte, sich in ihr Leben zu quatschen.
      Sie stand am Rand des Saals, das Glas locker in der Hand, aber die Haltung und ihr Lächeln weiterhin perfekt. Vielleicht würde sie heute einfach mal in Ruhe gelassen werden. Vielleicht. Vermutlich aber nicht lange, denn die jungen Männer versuchten ständig ihre Aufmerksamkeit zu erhaschen und sich irgendeinen Vorteil bei ihr oder ihrem Vater erhaschen zu können.
      Die Gespräche um sie herum plätscherten wie lauwarmes Wasser. Paragraphen hier, Mandanten dort, Anwesen in Südfrankreich, die man sich gerade gekauft hatte oder bald kaufen wollte. Sie hörte nicht wirklich zu, die Augen leicht zusammengezogen, als würde sie sich konzentrieren und in Wahrheit zählte sie innerlich die Stickereien auf ihrem Kleid. Manchmal blitzte ein Hauch von echtem Ausdruck über ihr Gesicht, zum Beispiel wenn jemand von einem Ehestreit erzählte, bei dem ein Partner den anderen bis auf den letzten Cent ausgenommen hatte. Ihre Brauen zogen sich dann kurz zusammen, die Lippen verzogen sich zu einem schmalen, nachdenklichen Strich. Irgendwann hatte man sich doch mal geliebt, oder?
      Was sie aber genauso wenig hören wollte wie diese Geschichten, war die Musik, die langsam einsetzte und den Abend 'so richtig' in Gang bringen sollte. Ein orchestrierter Versuch, Stimmung zu erzeugen, wo keine war. Ihre Augen wanderten zur Decke, ein kaum merkliches Augenrollen, das sie sich gerade noch verkneifen konnte. Wirklich, das Einzige, was sie an solchen Abenden reizte, waren die Kleider. Und selbst die waren eigentlich zu schade für diesen Rahmen. Ihr Kleid reichte bis zu ihren Knöcheln, wo es sich sanft öffnete und den Blick auf ihre hohen, schwarzen Schuhe freigab, ein stilles Statement, das niemand hier wirklich verdiente. Ihre silbernen Haare waren elegant hochgesteckt, einzelne Strähnen hatten sich gelöst und umspielten ihr Gesicht wie kleine Rebellionen. Und genauso wie die losen Strähnen die aus ihrem Knoten flüchteten, würde sie es auch gern tun.
      Den Blick ließ sie durch den Raum schweifen und freute sich über die Ruhe. Sie nippte an ihrem Glas, ließ den Wein kurz auf der Zunge tanzen und schielte halb gelangweilt, halb hoffnungsvoll in Richtung Buffet. Vielleicht würde sich dort eine kleine Rettung finden. Doch bevor sie den Tisch überhaupt erspähen konnte, oder Arien, hatte dieser sie schon längst gefunden. Gerade als ihr Blick durch den Raum glitt, stand er plötzlich vor ihr. Faith blinzelte überrascht, die Brauen leicht angehoben, doch in ihrem Gesicht mischte sich sofort Erleichterung. Ihre Lippen verzogen sich zu einem amüsierten Lächeln, das ihre Augen heller wirken ließ. "Anabelle?" entfuhr es ihr, fast spielerisch, bevor sie überhaupt weiterreden konnte. Doch Arien war schneller. Mit einem selbstverständlichen Griff schnappte er ihre Hand, zog sie näher zu sich, und sie ließ es geschehen, die Finger leicht geöffnet, als hätte sie genau darauf gewartet. "Ich hatte schon gehofft, du würdest mich retten," meinte sie mit einem kleinen Funkeln im Blick, die Stimme halb neckend, halb erleichtert. "Aber scheinbar bist du am flüchten und jetzt soll ich dir helfen, seh ich das richtig?" Sie stellte ihr Weinglas mit einer eleganten Bewegung an der Theke ab, ihre Schultern entspannt, und sah ihn direkt an. Ihre Augen funkelten, als sie sich von ihm zum kleinen Bankett führen ließ, wo ältere Damen und Herren bereits zur Musik einstimmten. "Ich weiß zwar nicht, wo mein Vater gerade steht, aber ich kann mir vorstellen, wie schockiert er gerade sein muss. Deiner wird vermutlich genauso begeistert sein." Ihre Stimme trug ein belustigtes Lächeln, das sie kaum verbergen konnte. Dann schüttelte sie leicht den Kopf, die Mundwinkel noch immer spielerisch nach oben gezogen. "Ich hatte schon Angst, ich müsse mich hier alleine betrinken und von Franklin oder anderen besonderen Anwaltskindern bequatschen lassen.".
    • Arien Darkbloom
      Es war fast ein wenig peinlich wie wenig Ausdauer er hatte, aber wie bereits erwähnt war er eher der Denker und nicht der Sportler. Für alles Weitere besaß er ein Motorrad. Es sei ihm also verziehen, dass sein rekordverdächtiger Sprint zum anderen Ende des Saals nun nicht gerade die volle Punktzahl bei den olympischen Spielen verdiente und auch die Eleganz darunter ein wenig gelitten hatte. Allerdings ging es hier um seine Unschuld! Okay, gut das war jetzt ein wenig melodramatisch und sehr weit von der Wahrheit entfernt, aber er hatte wirklich das Bedürfnis sich retten zu müssen. Außerdem sah Faith gerade aus, als würde sie ihre komplette Existenz verfluchen. Zählte sie da gerade die Stickereien auf ihrem Kleid? Arien musste sich ein Grinsen verkneifen.
      Würde er die Tochter der Ashenvales zum Tanz auffordern, würde sein Vater rasend vor Wut werden, aber der Spaß war es ihm alle mal wert. Da die silberhaarige Prinzessin zwar nicht unbedingt der Rebell war, Arien aber ein wunderbar schlechter Einfluss, würde sie sich sicherlich dazu ermutigen lassen. Außerdem würde es bei den Leuten um sie herum keinen Verdacht erregen, obwohl sie sich eigentlich nur gegenseitig beschützten. Beschützen klang recht amüsant. Allerdings war das hier ein Schlachtfeld! Arien war irgendeinem Typen auf dem Fuß getreten, der sich Faith wieder näher wollte, ignorierte aber gekonnt die Flüche im Hintergrund. Ohnehin würde es sowieso niemand wagen ihn blöd anzumachen. Die Darkblooms waren nicht nur berühmt. Jeder mit Selbsterhaltungstrieb hatte panische Angst vor Elijah Darkbloom. Sein Vater hätte so verflucht gut ausgesehen auf dem Thron des Teufels, aber nein er musste ja Anwalt werden. Das war noch gruseliger. Arien hatte nichts gegen Jura, ehrlich gesagt war das ein oder andere Thema sogar interessant und es gab wirklich schlimmeres als eine renommierte Kanzlei zu erben, aber das war nun mal nicht er. Arien war ein Freigeist, ein Kerl mit viel zu großer Klappe und mit Bewunderung für Rocker und Lederjacken. Er verkörperte alles was gegen die Perfektion seines Vaters sprach und Arien wollte lebte. Er wollte nicht existieren, sondern wirklich leben und das würde er auch! Diese scheiß Wette hatte er so gut wie in der Tasche. Er musste nur dieses Studium durchhalten...
      Als er Faith erreicht hatte und seine aktuelle Partnerin in Crime zu sich gezogen hatte, bat er sie zum einen um eine kleine Rebellion, aber hauptsächlich um Rettung. Grinsend zog er sie ein wenig näher an sich, damit sie über seine Schulter blicken und er ihr ins Ohr flüstern konnte. "Siehst du das Mädchen dahinten mit dem grünen Seidenkleid bei Miss Lensworth? Wusstest du das die eine Tochter hat? Ja, ich auch nicht. Jedenfalls ist die scheiße gruselig." berichtete der Hellhaarige seiner Komplizin und nahm wieder ein wenig Abstand, ehe er den Ruf des Gentlemen waren nach ihrer Hand griff und sie auf die Tanzfläche führte. "Ich bitte dich. Ich bin zwar nicht Robin Hood, aber ich lass dich doch hier nicht im Stich. Erlaube mir aber eine Frage..." er legte die Hand auf ihre Taille während er mit der anderen Hand ihre Hand umschloss, sich ihre Finger verhakten und sie die ersten Schritte zur Musik anstimmten.
      "Was um alles in der Welt ist ein Franklin?"


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    • Charilynn Faith Ashenvale
      Ohne es sich wirklich selbst einzugestehen, freute sich Faith, Arien zu sehen. Niemals hätte sie gedacht, dass ausgerechnet er derjenige sein würde, und das dachte sie sich mittlerweile ziemlich oft, mit dem sie versuchte, so einen Abend zu überleben. Generell hätte sie nie geglaubt, dass sie nicht die Einzige war, die solche Veranstaltungen mehr als nur schrecklich fand. Noch weniger hätte sie erwartet, dass sie freiwillig ihr Weinglas abstellen würde, um sich von ihm zum kleinen Bankett führen zu lassen. Und am aller wenigsten hatte sie mit Anabelle gerechnet – Fräulein Lensworth höchstpersönlich.
      Ein leichtes Kribbeln huschte durch ihren Körper und eine sanfte Wärme breitete sich aus, als Arien sie näher zu sich zog. Seine tiefe Stimme, sein warmer Atem an ihrem Ohr – all das ließ sie für einen Moment innehalten, ließ sich jedoch nichts anmerken. Ihre Augen blieben ruhig, die Lippen formten ein kleines, fast spöttisches Lächeln, während sie den Blick bewusst auf das besagte Mädchen richtete. "Sicherlich hat sie sie extra für irgendeine Spendengala adoptiert, um besser dazustehen," entfuhr es ihr, halb belustigt, halb bissig. Ihre Augenbrauen hoben sich leicht, die Mundwinkel zuckten, als könne sie sich über ihre eigene Bemerkung amüsieren. Faith konnte dieser Frau noch nie etwas Positives abgewinnen. In ihren Augen strotzte diese Frau nur so vor Arroganz und Reichtum. Und während sie das sagte, glitt ein kurzer, ironischer Glanz über ihr Gesicht, ein Ausdruck, der verriet, dass sie sich gerade wohler fühlte, weil Arien, ein Gleichgesinnter, bei ihr stand.
      "Das wäre auch ein absolutes Verbrechen, wenn du mich hier alleine untergehen lässt." Ihre Stimme klang spielerisch, die Lippen zu einem kleinen Grinsen verzogen, während sie gespannt auf seine nächste Frage wartete. Sie spürte seine warme Hand an ihrer schmalen Taille, und als sich ihre Hände ineinanderlegten, war es, als hätten sie das schon hundertmal getan. Der Walzer begann, ihre Schritte fanden mühelos den Rhythmus, und Faiths Gesicht hellte sich auf. Ein kurzes, helles Lachen entwich ihr, kaum zu unterdrücken, als Arien seine Frage stellte. "Franklin Hale," begann sie, die Augen halb verdreht, halb belustigt, "ist ein langweiliger, schmieriger Jurastudent, der meint, die Weisheit genauso runtergekippt zu haben, wie wir uns am liebsten heute Abend wegschießen würden." Ihre Stimme trug einen ironischen Unterton, die Mundwinkel spielten mit einem frechen Lächeln. Sie beugte sich ein wenig näher zu Arien, ihre Augen blitzten vor Humor. "Sind die Frauen genauso langweilig wie die Typen?. Sie geben damit an, wie viel Geld sie durch Papi haben und welchen Paragrafen sie heute neu auswendig gelernt haben." Faith schüttelte leicht den Kopf, "Ich weiß wirklich nicht, in was für einer Shitshow wir hier gelandet sind." Während sie sprach, funkelten ihre Augen lebendig, und das Lächeln, das sie Arien schenkte, war voller Leichtigkeit, ein stilles Eingeständnis, dass dieser Abend mit ihm plötzlich weniger schwer wirkte.
    • Arien Darkbloom

      Es ging also nicht nur Arien so, dass ihm besagte Bittany so absolut gar nichts sagte. Faith schien eben so wenig wie er jemals von ihr gehört zu haben und auch wenn es absolut makaber war, könnte die Hellhaarige mit ihrer Vermutung recht haben. Miss Lensworth ließ wirklich keine Gelegenheit aus sich in Ruhm zu sonnen und wenn sie nun plötzlich eine lang verschwundene Tochter hervorzauberte, war es nicht einmal verwunderlich. Anderseits war Bittany, Arien würde sie liebevoll Anabelle nennen, aber auch dermaßen unheimlich, dass es den Darkbloom-Erben auch nicht wundern würde, wäre es tatsächlich die Tochter dieser Hexe und sie hätte sich für sie geschämt. Vielleicht war sie jetzt halbwegs brauchbar für die Öffentlichkeit und so lange hatte sie diese versteckt gehalten? Er könnte jetzt viele Vermutungen aufstellen, aber Sherlock Holmes spielte er im Studium schon oft genug, dass brauchte er nicht im Privaten und ganz ehrlich? Seine Mitmenschen interessierten ihn in der Regel ohnehin absolut null. Das mag ihn arrogant und unverschämt rüber kommen lassen, aber Arien hatte nie behauptet ein guter Mensch zu sein. Er musste Tag ein und Tag aus immer den Musterknaben spielen, dass all die angestaute Energie irgendwann aus ihm herausbrach und der echte Arien nun mal in der Bar seines Chefs aufblühte. Das er noch keine aufs Maul bekommen hatte, um es mal ganz stumpf auszudrücken, lag auch nur an seinem hübschen Gesicht und weil Vincent einen Narren an ihm gefressen hatte. Niemand der auch nur halbwegs Verstand hatte, würde sich mit Vincent anlegen. Der Kerl konnte jemanden horizontal aus dem Laden werfen und kam dabei nicht einmal ins Schwitzen!
      Arien zuckte also mit den Schultern. Er würde sich damit nicht weiter befassen. Solange ihm Anabelle nicht in die Quere kam, würde er es dabei belassen. Aktuell bot ihm Faith einen perfekten Schutzschild.
      Er hatte Faith also auf die Tanzfläche geführt und er konnte es sich nicht ganz verkneifen den Raum nach seinem Vater abzusuchen. Den Blick konnte er sich nicht entgehen lassen. Allerdings schien dieser sich noch so angeregt zu unterhalten, das Arien ein wenig verärgert mit der Zunge schnalzte. Nun, er würde es noch früh genug bemerken.
      Jetzt halt es eine andere Frage zu klären. Als ihn Faith aufklärte, was ein Franklin war und dabei so herzlich lachte, musste er grinsen. Allerdings war seine Reaktion ehrlich. Er hatte noch nie von dem Vogel gehört. Arien wusste nicht einmal wie der Typ aussah und ihm war nicht bewusst, dass Franklin vorhin derjenige war, dem Arien einfach auf den Fuß getreten war und den er regelrecht von Faith weg geboxt hatte.
      "Noch nie von gehört.", murmelte Arien, da ihm Franklin immer noch nichts sagte. Als sich Arien nach den Damen erkundigte, überlegte der Hellhaarige einen Moment. "Meistens sind sie einfach nur gruselig. Mit den Mädels an der Uni komm ich gut klar. Die sind richtige Schäfchen ihm Vergleich, du den Weibern hier. Die hier machen mir einfach nur Angst. Ich bin ziemlich erleichtert, das hier keiner weiß, dass ich bi bin. Wenn ich mich auch noch mit Kerlen herumärgern müsste, könnte ich mir direkt die Kugel geben. Wobei...das würde ja das perfekte Bild nicht zulassen, nicht wahr? Mein Vater verleugnet es bis heute noch, dass er mich mal mit einem Typen erwischt hat." Arien lachte amüsiert. "Ich mach daraus kein Geheimnis, aber für meinen Dad ist es regelrecht die größte Darkbloom-Sünde, die ganz tief bei den anderen Leichen in unserem Keller liegt.Wäre ich nicht sein einziger Sohn, wäre ich jetzt sicherlich in einem Kloster." Arien drehte seine Tanzpartnerin elegant und zog sie danach wieder näher zu sich. "Du siehst heute im übrig sehr hübsch aus."


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    • Charilynn Faith Ashenvale
      Dass Arien Franklin nicht kannte, war kaum überraschend. Sein Anwalt war zwar nicht an der Spitze, wusste aber immerhin, was er tat. Doch genau deshalb würde sein Vater sich mit den Hale’s niemals abgeben – zu unbedeutend, zu wenig Glanz, also kein Nutzen. Demnach war der Name bei Arien noch nie gefallen. "Das wundert mich nicht," meinte Faith belustigt, die Lippen zu einem kleinen Grinsen verzogen. Sie hob kurz die Schultern, als wollte sie sagen: Wen kümmert's eigentlich? Es war schließlich keine Seltenheit, dass sie selbst die Namen irgendwelcher 'wichtigen' Anwälte vergaß, mit denen ihr Vater sich so gern schmückte. Wirklich interessiert hatte sie das nie. Bei diesen Gesprächen stand sie neben ihm, lächelte brav, nickte und lachte an den richtigen Stellen, als würde sie aufmerksam zuhören. In Wahrheit schweifte sie gedanklich ab, aber leider landete sie bei den jeweiligen Söhnen, die versuchten, sie in genauso langweilige Gespräche zu verwickeln wie ihre Väter. Oft hatte sie das Gefühl, dass die Männer untereinander wenigstens noch halbwegs locker sprachen, mit einem gewissen Augenzwinkern. Die Blicke der Frauen hingegen waren wie kleine Dolche, die sich gegenseitig schon aus der Ferne zerfleischten, weshalb Faith auch nachfragte wie es Arien damit erging.
      Womit Faith allerdings nicht gerechnet hatte, war, dass Arien plötzlich ganz offen über die Verhältnisse zwischen ihm, Frauen und Männern sprach. Sie erinnerte sich an diesen einen Abend in der Bar, als ein attraktiver junger Mann ihn gefragt hatte, wann sie sich wiedersehen würden und es war eindeutig gewesen, was er gemeint hatte. Damals hatte Faith kurz geglaubt, Arien stünde ausschließlich auf Männer. Ehrlich gesagt, sie hatte ihn eben noch nie mit Frauen gesehen oder überhaupt mit irgendwem, und das war bisher ihre einzige Erfahrung gewesen. Dass sein Vater so etwas als absolute Sünde betrachten würde, konnte sie sich nur zu gut vorstellen. Faith nickte zustimmend, die Augen leicht zusammengezogen, ein kleines, wissendes Lächeln auf den Lippen. "Das kann ich mir ziemlich gut vorstellen," meinte sie amüsiert, ihre Stimme trug einen leichten Stich von Ironie. "Und ich glaube, wäre ich in der gleichen Situation gewesen, hätte mein Vater vermutlich genau das Gleiche wie die Lensworth gemacht. Mich in ein Kloster gesteckt und einen kleinen Jungen adoptiert, den man in der Öffentlichkeit besser präsentieren kann." Ihre Brauen hoben sich dabei spielerisch, die Mundwinkel zuckten, als könne sie über ihre eigene Bemerkung lachen. Wäre diese Möglichkeit so einfach, würde er die Möglichkeit vermutlich sogar ergreifen. Faith ließ sich von diesen Gedanken nichts anmerken. Stattdessen spürte sie, wie die Wärme von Ariens Hand kurz verschwand, als er sie elegant um ihre eigene Achse drehte. Ihr Kleid schwang leicht mit, und kaum einen Atemzug später kehrte die Wärme zurück, als ihre Körper wieder zueinander fanden. Überrascht hob sie den Blick, ihre grünen Augen glänzten im Licht, als sie sein Kompliment hörte. Für einen Moment sagte sie nichts, dann lächelte sie. "Danke" hauchte sie, und ihre Lippen formten ein Lächeln, das diesmal bis in die Augen reichte.
      Faith wollte gerade etwas sagen, doch da entdeckte sie ihn. Hinter Arien, zwischen den anderen Gästen, die weit genug von der Tanzfläche entfernt standen, um entweder zu beobachten oder sich nicht von ihren Gesprächen ablenken zu lassen. Die gleichen grünen Augen wie ihre eigenen bohrten sich in sie hinein, kalt und prüfend, alles andere als fröhlich. Für einen Moment erstarrte Faith, ihre Lippen öffneten sich leicht, als hätte sie den Atem angehalten. "Mein Vater beobachtet uns, und er sieht nicht gerade so aus, als würde er sich freuen.". Ihre Augen huschten kurz zu ihm, dann wieder zu Arien, begleitet von einem kleinen, ironischen Lächeln, das sie nicht ganz unterdrücken konnte und ließ sich weiter von Arien führen. "Ich bin gespannt, was er mir später sagen wird. Bestimmt schmiedet er schon Pläne.".
    • Arien Darkbloom

      Im Gegensatz zu seinem Vater hatte Arien keine Probleme damit über sein Sexualleben zu sprechen. Mal ehrlich, es hatte auch absolut niemanden etwas anzugehen, wen oder was er attraktiv fand. Arien hatte zwischen Mann und Frau nie wirklich einen Unterschied gemacht. Wenn er jemanden anziehend war, war ihm das Geschlecht dabei herzlich egal. Attraktivität zog ihn an und Charakter weckte sein Interesse. Für den Hellhaarigen also keine große Sache. Natürlich wusste er, dass in dieser prüden und versnobten Welt in welcher er verkehrte, das wahrscheinlich trotz Ankunft in diesem Jahrhundert immer noch ein Staatsverbrechen war. Arien hatte aber genug der Kerle hier beobachtet und war sich ziemlich sicher, das der ein oder andere ihm nicht nur einen Blick aus Konkurrenzdenken geschenkt hatte. Dennoch hielt Arien seine Liebschaften ziemlich weit von sich entfernt. An der Uni würde er dies niemals nach Außen tragen, geschweige den eine Beziehung eingehen. Schließlich hatte er immer noch diese verfluchte Wette mit seinem alten Herrn am Laufen und privat hatte Arien zu wenig Zeit für ernste Geschichten. So lebte er mehr oder weniger in den Tag hinein, wenn er nicht gerade arbeitete und sein Schauspiel des perfekten Sohnes abzog. "Stört es dich?", fragte Arien nach und drehte seine Tanzpartnerin elegant, bevor er sie wieder in seine Arme zog. Es war erstaunlich wie einfach das Tanzen mit dem Ashenvale-Blümchen war. Er erinnerte sich leider ein wenig zu lebendig daran, wie oft ihm hier Leute schon auf den Fuß getreten waren. Mit Faith musste er sich nicht einmal Mühe geben, es passte einfach und sie traten sich weder gegenseitig auf die Füße, noch rannten sie sich über den Haufen. Das war wahrscheinlich der erste Tanz auf dieser Schnarchveranstaltung, welche ihn einmal nicht förmlich zu Tode langweilte. Das Kompliment welches er Faith machte, war ernst gemeint und ohne irgendwelche Hintergedanken. Der Darkbloom-Erbe fand die Kleine heute Abend wirklich einfach hübsch und es sprach nichts dagegen ihr dies auch mitzuteilen. Arien war im Gegensatz zu seinem alten Herren eben kein Vollzeit, sondern nur ein Teilzeit-Arschloch. Ihr Lächeln war das Kompliment wert gewesen und Arien konnte es nicht einmal verhindern, dass er ein wenig amüsiert grinste. Er wollte heute keinen Spaß haben, aber so schlimm schien der Abend wohl doch nicht zu werden. Zumindest solange er sich noch vor der Gesellschaft seines Vaters oder potenzieller Heiratskandidaten drücken konnte.
      Er bemerkte wie die Hellhaarige plötzlich über seine Schulter linste und einen Moment erstarrte. Anhand dem Zucken ihrer Hand in seiner und dem Verkrampfen ihres Körpers. Er musste nicht fragen was los war, da sie es ihm berichtete. "Och, die Standpauke können wir uns später auch noch abholen. Die hätte ohnehin auf uns gewartet oder?" kam es amüsiert von Arien, ehe er sie dicht an sich zog. "Sollen wir ihm noch mehr Gründe geben?" er blickte über die schmale Schulter seiner Tanzpartnerin und erkannte, dass auch sein Vater endlich die Aufmerksamkeit von seinem Gesprächspartner abgewendet hatte und nun ihn fast mit seinen messerscharfen eisblauen Augen erdolchte.
      "Uh, Daddy schaut böse." sein Grinsen wurde breiter als die Musik umschlug und für die Verhältnisse dieser Veranstaltung ein wenig schneller wurde. "Du darfst mir hinterher gerne eine reinhauen, aber lass mir kurz den Spaß." passend zur Musik tanzte er mit Faith ein wenig mehr in das Zentrum der Tanzfläche, schnappte sie an der Hüfte und tanzte mit ihr dann doch ein wenig inniger als es auf so einer Veranstaltung üblich war. Das Faith sich aber so perfekt um ihn bewegte war einfach unglaublich und wirkte fast so als hätten sie nie etwas anderes getan. Sie hatte sich als er sie hochgehoben hatte, so perfekt gedreht, dass er sie lachend absetzte.
      "Du hörst tatsächlich nie auf mich zu überraschen, Kleines."



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    • Charilynn Faith Ashenvale
      Vermutlich hätte ihr Vater es wirklich getan. Sie konnte sich genau vorstellen, wie enttäuscht er gewesen sein musste, als er erfuhr statt eines Sohnes eine Tochter zu bekommen und wie sehr sie sich in seinen Augen später noch als größere Enttäuschung entpuppte. Hätte sie sich genug angestrengt, hätte sie sich als brillante Jurastudentin bewiesen, dann hätte er vielleicht sogar darüber hinwegsehen können, dass sie eine Frau war und kein Mann. Aber wer wusste das schon. Während der Autofahrt hatte er es wieder erwähnt und die Worte hatten sich wie kalter Beton in ihr festgesetzt: dass er lieber einen Sohn gehabt hätte, dass sie für ihn nichts weiter als eine Enttäuschung war. Und obwohl sie von seiner Arbeit profitierte, keine Sorgen um Geld hatte, wünschte sie sich insgeheim ein anderes Leben, eines, in dem sie arm war, aber dafür Eltern hatte, die sie liebten, so wie sie war.
      Faith war so tief in ihren Gedanken versunken, dass sie einen Moment brauchte, um überhaupt auf Arien zu reagieren. "Was?" entfuhr es ihr schließlich, als sie Arien ansah, die Stirn leicht gerunzelt, die Augen kurz verwirrt. Dann schüttelte sie den Kopf, ein kleines, fast entschuldigendes Lächeln huschte über ihre Lippen. "Nein, warum sollte es auch.".
      Doch so sehr diese Abende ihre Gedanken immer wieder in dunkle Ecken zogen, wollte sie sich ihre Laune nicht verderben lassen. Arien – und der Tanz – waren wie eine kleine Rettung. Ein Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus, während sie sich weiterhin leichtfüßig von ihm führen ließ. Ihre Schritte glitten mühelos über den Boden, ihre Bewegungen harmonierten mit seinen, als hätten sie nie einen anderen Tanzpartner gehabt als einander. Faiths Augen funkelten, ihre Lippen blieben zu einem spielerischen Lächeln geformt, und in der Art, wie sie sich von ihm drehen ließ, lag eine Leichtigkeit, die sie selbst überraschte. Für einen Moment war alles andere ausgeblendet – nur Musik, Bewegung und das Gefühl, dass sie nicht allein war. Aber ihre Gedanken konnte Faith nicht lange beiseiteschieben, denn nur einen Moment später bemerkte sie, wie ihr Vater sie anstarrte. Sofort teilte sie es Arien mit, die Stimme leise, aber mit einem kleinen, ironischen Unterton. "Noch mehr Gründe? Es reicht ihm schon, dass ich nicht neben irgendeinem Anwaltswunderkind stehe und ausgiebig über Paragraphen philosophiere." Sie seufzte, doch das Lächeln, das ihre Lippen umspielte, verriet, dass sie sich davon nicht unterkriegen lassen wollte.
      Sie ließ sich auf Ariens Vorschlag ein und folgte ihm tanzend dorthin, wohin er sie führte. Die Musik hatte, etwas untypisch für diese Veranstaltungen, zu einem schnelleren Takt gewechselt. Arien passte seine Schritte an, und Faith folgte ihm mit einer Leichtigkeit, die fast spielerisch wirkte. Ihre Bewegungen waren fließend, elegant, und doch voller Energie. Wenn er sie drehte, ließ sie den Stoff ihres Kleides wie eine goldschwarze Welle um sich kreisen, kontrollierte ihren Körper so präzise, dass jeder Schritt und jede Drehung wie aus einem Guss wirkten. Es war, als hätte sie in diesen wenigen Sekunden alles um sich herum vergessen: den prüfenden Blick ihres Vaters, die drohenden Konsequenzen, die stumme Erwartung. All das war ihr egal. Schon als Kind hatte sie das Tanzen geliebt, eines der wenigen Hobbys, die ihr Vater ihr zugestanden hatte, zumindest bis das Studium begann. Bis dahin hatte sie jeden Kurs mit Begeisterung besucht, und jetzt zahlte sich all das aus. Sie konnte sich ohne Mühe Ariens Führung anpassen.
      Ihre Augen funkelten in dem Schein der prunkvollen Kronleuchter, während sie sich erneut von ihm drehen ließ, und für einen Moment wirkte der Saal wie ein märchenvoller Palast, als eine langweilige Anwaltsveranstaltung. "Ich?" meinte sie schließlich und den Kopf leicht geneigt. "Das Gleiche kann ich von dir ebenso behaupten.". Bei einer kurzen Erinnerung, die nicht einmal lange her war, musste sie lachen, "Ich bin nicht diejenige, die hinter der Bar steht und Cocktails mixt.". Kaum hatte sie ihre Worte ausgesprochen, und natürlich nur so leise das sie kein Anderer hören konnte, kam ihr eine Idee.
      "Sag mal, hast du nicht gesagt ihr könntet eine Bedienung gebrauchen?".
    • Arien Darkbloom

      Arien schmunzelte über diese Unschuld in den Worten seiner Tanzpartnerin. "Du wärst überrascht, wie viele Leute in der heutigen Zeit immer noch Probleme damit haben." damit beendete er allerdings das Thema. Die Wände haben bekanntlich Ohren und er konnte es nicht gebrauchen, wenn die werten Gäste Wind davon bekamen. Gut sein alter Herr würde ohnehin alles verleugnen und es so perfekt hindrehen, dass diese Unterhalt nie stattgefunden hätte. Nun er würde die Leute bedrohen, um es mal auf den Punkt zu bringen. Wie oft genug erwähnt, haben die Leute eine scheiß Angst vor Elijah Darkbloom und das mit Recht. Arien hatte als Kind auch eine scheiß Angst vor dem Alten. Inzwischen war er selbstbewusst genug und es interessierte ihn schon lange nicht mehr, was die Leute von ihm dachten. In diesem Sinne tat es gut, dass er er das viel zu große Ego seines Vaters geerbt hatte. Jetzt waren die Unterhaltungen mit seinem Vater eher ein Zusammentreffen zweier Egos.
      Um sowohl seinen Vater als auch den Alten von Faith ein wenig zu ärgern, hatte er seine Tanzpartnerin ein wenig provokanter berührt und mit ihr getanzt, als es für so eine Veranstaltung üblich war. Er erkannte förmlich die Augenbraue seines Vaters aus der Entfernung, wie diese nervös zuckte. Arien wusste er musste sich später auf der Rückfahrt einiges anhören, aber da war er dann hoffentlich betrunken genug, dass er die Vokabeln nicht mehr zusammensetzten konnte.
      Jetzt in diesem Augenblick aber hatte er überraschenderweise wirklich Spaß. Er konnte die Kleine tatsächlich ganz gut leiden. Ob er so weit gehen würde, dass er von Freundschaft sprechen konnte, wusste er nicht. Allerdings hatte die kleine Ashenvale einen Stand bei ihm erreicht, den kaum jemand hatte. Er hatte kein Problem mit ihrer Nähe und konnte sogar Spaß haben. Bei Arien diesen Stand zu erreichen war äußerst schwierig und der Hellhaarige war tatsächlich erstaunt, dass Faith das so schnell geschafft hatte.
      Er glitt mit der Hand ein wenig über ihren zierlichen Rücken. Sie fühlte sich einfach perfekt in seinen Armen an, als wären sie jahrelang Tanzpartner gewesen. Sie duftete nach Wildblumen und ihr Kichern wurde förmlich von den Klängen der Musik getragen. Mh, vielleicht war der Champagner stärker als erwartet? "Hey, ich bin ein Anwaltswunderkind. Sogar DAS Anwaltwunderkind, er sollte sich glücklich schätzen.", grinste Arien amüsiert zog sie etwas näher an sich. Er spürte förmlich ihren Atmen, als er ihr sagte, dass sie ihn tatsächlich immer wieder überraschte.
      Bei ihrer Frage legte er den Kopf leicht schief. "Mh, eventuell. Allerdings weiß ich nicht, ob du mir als Bedienung so recht wärst." ein wenig provokativ hob er ihr Kinn sanft an. Sicherlich fraß ihr Vater vor Wut eine Serviette. Die Vorstellung war amüsant. Weniger amüsant war, dass sein Dad sicherlich morgen jemanden feuern würde, nur weil er schlechte Laune hatte. "Du bist mir bei mir an der Bar lieber. Ich hab dich gern im Blickfeld und wenn du durch die Bar wuselst, wäre das doch schade." er strich mit dem Daumen über ihre Unterlippe, grinste frech und lies dann ihr Gesicht los. "Wenn du aber unbedingt willst, rede ich mit Vincent. Allerdings sei mir nicht böse, quälst du dich doch jetzt schon durch dein Studium. Wie willst du das mit Schlafmangel durchstehen?" Arien hielt das tatsächlich für eine furchtbare Idee, aber er würde ihr nicht im Weg stehen. In Endeffekt müsste das sein Chef entscheiden.
      Mit einem hatte er aber nicht gelogen.....er hatte Faith lieber in seiner Nähe...


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    • Charilynn Faith Ashenvale
      Faith hätte niemals geglaubt, bei einer Veranstaltung wie dieser jemals so etwas zu empfinden. Doch jetzt, mitten im Tanz, stellte sie überrascht fest, dass sie tatsächlich Spaß hatte. Sie genoss die wenigen Minuten mit Arien, ließ sich mühelos von ihm führen und spürte, wie seine warme, große Hand über ihren zierlichen Rücken glitt. Ein leichtes Schaudern lief ihr über die Haut, Gänsehaut breitete sich aus, und als er sie noch näher an sich zog, durchströmte sie ein kaltes, prickelndes Kribbeln. Erst in diesem Moment wurde ihr bewusst, wie nah sie sich eigentlich waren. Ihre Gesichter trennte nicht mehr viel, und sie konnte seinen Atem spüren, der sich mit der Musik vermischte. Faiths Lippen verzogen sich zu einem kleinen, amüsierten Lächeln. "Natürlich bist du das," antwortete sie, die Stimme weich, fast spielerisch, und ließ sich von der plötzlichen Erkenntnis ihrer Nähe nicht beirren. Doch der nächste Schauer ließ nicht lange auf sich warten. Seine Hand wanderte zu ihrem Kinn, hob es sanft an, und als sein Daumen leicht über ihre Lippe strich, durchzuckte sie erneut dieses Kribbeln. Ihre Augen weiteten sich kurz, dann funkelten sie, während ihre Lippen ein leises, nervöses Kichern formten. Sie hielt seinem Blick stand, die Schultern entspannt, und ließ sich von ihm weiter im Takt führen. Ihre funkelnden, grünen Augen ruhten einen Moment lang auf ihm, auf diesem schönen Gesicht direkt vor ihr. Die perfekt gestylten Haare wirkten plötzlich fast fehl am Platz, genauso wie der makellose Anzug, der für manche Gäste vermutlich mehr als ein Monatsgehalt kostete. Faith konnte sich lebhaft vorstellen, wie einige der jungen Damen sie allein mit Blicken erdolchten, nur weil sie mit dem Darkbloom-Sohn tanzte und er dabei unverschämt gut aussah.
      Und obwohl Arien in diesem Anzug wirklich beeindruckend wirkte, gefiel er ihr noch besser hinter der Bar. Dort war er weniger Inszenierung, mehr er selbst. So makellos er auch aussah, mit ihr sprach er unbeschwert, locker, und nur sie konnte gerade hören, was er wirklich dachte. Nur sie wusste in diesem Moment, wie er wirklich war. "Als Bedienung wäre ich auch ständig an deiner Bar," stieg Faith mit einem frechen Grinsen auf seine Worte ein. Ihre Augen blitzten schelmisch, die Lippen verzogen sich zu einem kleinen, selbstbewussten Lächeln. "Dann hast du mich noch viel öfter um dich herum, als die paar Male, wenn ich mich mal nach einem guten Cocktail sehne."
      Kaum hatte Arien seine Hand wieder von ihrem Gesicht gelöst, wusste ihr Körper selbst nicht, wie er reagieren sollte, ob er erleichtert sein sollte oder enttäuscht. Ein erneuter Schauer huschte über ihre Haut, doch sie ließ sich nichts anmerken. "Ach, das wird schon funktionieren," meinte sie, halb überzeugt, halb trotzig. Nein, würde es nicht. "Und außerdem müsste Vincent mich sowieso erstmal wollen. Wer weiß, vielleicht ist er von der Idee gar nicht begeistert.". Faith wusste schon jetzt, dass ihr Studium darunter leiden würde. Aber sie drängte die Gedanken tief in ein Loch, verschloss sie dort und entschied, nicht weiter darüber nachzudenken. Stattdessen ließ sie sich von der Musik tragen, von Ariens Nähe und genoss einfach das hier und jetzt. "Dann kannst du mich auch viel öfter auf deinem Motorrad mitnehmen, immerhin geb ich eine wundervolle Sozia ab.". Lange konnte sie ihr Studium ohnehin nicht mehr aushalten, sie brauchte irgendwas lockeres, etwas wo sie sie selbst sein konnte und durch Arien hatte sie die Möglichkeit. "Sobald dieses langweilige Lied vorbei ist, muss ich unbedingt das Buffet finden. Von meinem Alkohol hast du mich immerhin abgehalten und mich hierher gezerrt.".
    • Arien Darkbloom
      Arien flirtete gerne, weshalb diese Berührungen und diese Nähe für ihn relativ typisch waren, allerdings durfte er dies nicht. Faith ging mit ihm an dieselbe Universität und leider war es Teil der Wette, dass Arien mit niemanden aus der Uni etwas anfing und wenn es nur eine einfache Bettgeschichte war. Allerdings bedeutete das nicht, dass er sich nicht mit der Kleinen anfreunden durfte, denn tatsächlich wollte er das. Er konnte Faith gut leiden und damit unterschied sie sich vom Großteil der Bevölkerung. Arien konnte fast niemanden leiden. Demnach wäre es Verschwendung sie einfach nur als jemanden zu sehen, der zum Spaß da war. Er wollte sich tatsächlich mit ihr anfreunden, sie wiedersehen und eine gute Zeit haben.
      ...
      Erstaunlich.
      So war der Abend zumindest bis jetzt nur halb so furchtbar und das hatte er tatsächlich der Kleinen zu verdanken. Während er sich also mit ihr durch den großen Saal drehte und sogar so etwas wie Spaß empfand, erkannte er aus den Augenwinkeln, wie sein alter Herr ihn förmlich erdolchte. Der Provokateur in dem Hellhaarigen konnte sich ein Grinsen in Richtung seines Vaters nicht verkneifen, was diesen wütend sein Glas abstellen ließ.
      "Ich glaube mein Alter wird mich später killen. Schade, ich lebe eigentlich ziemlich gern," kam es belustigt von Arien während er zu Faith blickte, die auch Spaß zu haben schien.
      Als sie beide dann das Gespräch anschnitten, dass Faith plante eventuell bei ihm in der Bar zu kellnern, wusste er nicht was er davon halten sollte. Verbieten konnte er es ihr schlecht und es war schließlich die Entscheidung seines Chefs. Er konnte es sich ja selbst nicht erklären, warum ihm der Gedanke nicht gefiel...
      Allgemein konnte er sich so einige Gedankengänge bezüglich Faith nicht ganz erklären. Ein wenig gedankenverloren bemerkte er erst jetzt, dass Faith weitergesprochen hatte und er blickte sie einen Moment lang einfach nur an.
      "Ja, ich habe gesehen wie du dich gewehrt hast, als ich dich entführt habe.", kam es belustigt von ihm. "Wäre es dir lieber gewesen du wärst bei.....Moment wie hieß der Typ nochmal?"


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    • Charilynn Faith Ashenvale
      Das alles hier war so absurd. Und gleichzeitig so unwirklich schön. Dass das alles in einer urigen Rockerbar begonnen hatte und sie jetzt auf einer Anwalts‑Gala über die Tanzfläche schwebte, mit Arien von Darkbloom von allen Seiten beobachtet... das hätte Faith niemals für möglich gehalten. Und doch hatte sie Spaß. Wirklich Spaß. Sie tanzte, lachte, fühlte seine Hand an ihrem Rücken, seine Nähe, seine Wärme. Nichts davon war anzüglich, nichts, was man ihnen vorwerfen konnte, aber sie spürte die Blicke. Die neugierigen, die neidischen, die wertenden. Und natürlich die ihres Vaters und vermutlich auch die seines. "Dann werden wir uns wohl beide in der Hölle wiedersehen," meinte Faith amüsiert, die Mundwinkel schief nach oben gezogen. "Mir wird's nämlich nicht anders ergehen.". Sie wusste genau, dass ihr Vater später ein ernstes Wort mit ihr reden würde. Und dass er keine Gelegenheit auslassen würde, sie wieder kleinzumachen. Aber sie wollte nicht wieder daran denken. Nicht jetzt. Sie ließ sich weiter von Arien führen, ihre Schritte leicht, fast schwerelos. Ihr Kleid schwang um ihre Beine, ihre Finger lagen entspannt in seiner Hand, und ihr Blick glitt kurz zu ihm hinauf. Und dann drifteten ihre Gedanken ab. Arien hatte irgendwann mal beiläufig gegenüber Vincent erwähnt, das ein Kellner in ihrer Bar nicht schlecht wäre. Und je länger sie darüber nachdachte, desto mehr gefiel ihr die Idee.
      Ja, sie profitierte gern von dem Geld ihrer Eltern, irgendeinen Vorteil musste diese Familie ja haben. Aber sie musste anfangen, eigenes Geld zu verdienen. Ein kleiner Nebenjob würde sie nicht reich machen, aber es wäre etwas Eigenes. Etwas, das ihr Vater nicht kontrollieren konnte. Und die Bar? Sie mochte die Bar. Sie mochte die Leute dort. Sie mochte die Gespräche, die Atmosphäre, das Gefühl, dort einfach Faith sein zu dürfen. Also.. warum nicht?
      Faith lächelte bei dem Gedanken, ein echtes, kleines Lächeln, das ihre Augen weich machte. Sie hob den Blick zu Arien, ließ sich von ihm drehen, und als sie wieder in seinen Armen landete, glitt ein amüsiertes Funkeln über ihr Gesicht, als hätte sie gerade eine Entscheidung getroffen, die sich gut anfühlte. Und außerdem gefiel ihr der Gedanke das es zusätzlich die Gelegenheit gab, bei Arien auf dem Motorrad mitzufahren, was ihr aber, zumindest jetzt, noch mehr gefallen würde war: mehr Alkohol und ein ordentliches Buffet. Beides hätte die Situation deutlich erträglicher gemacht. Arien schien jedoch gerade mit seinen Gedanken ganz woanders zu sein. Für einen Moment sahen sie sich einfach nur an, wortlos, während sie auf seine Antwort wartete. Und wieder einmal fiel ihr auf, warum die halbe Uni auf ihn stand. Diese unglaublich blauen Augen. Das perfekt geschnittene Gesicht. Das volle, immer makellos sitzende Haar. Der Körper, der Anzug, die Ausstrahlung. Vermutlich würde ihnen allen nicht gefallen, wie er eigentlich war.
      "Franklin Hale," antwortete Faith schließlich mit einem amüsierten Grinsen. "Der ist mir nachgelaufen und hat einfach nicht aufgehört zu reden. Dafür hattest du die gruselige Lensworth mit ihrer Anabelle. Ich glaube, du hattest die Flucht eher nötig als ich." Ein leises Lachen vibrierte in ihrer Brust, während die letzten Klänge des Klaviers den Raum füllten. Das Lied endete, und ihre Schritte wurden langsamer, bis sie gemeinsam den letzten, weichen Abschluss machten. Kaum setzte die Musik zum nächsten Stück an, lösten sie sich voneinander. Faith strich sich eine Haarsträhne hinters Ohr, ihre Wangen leicht gerötet vom Tanz - oder von Arien, das wusste sie selbst nicht so genau. Sie achtete nicht auf die anderen Gäste, doch aus dem Augenwinkel sah sie die Blicke. Viele neugierige Blicke. Abschätzend. Manche neidisch. Sie spürte, wie sie ihnen folgten, bis sie hinter einer Gruppe anderer Gäste verschwanden. Faith atmete leise aus, ein kleines, fast trotziges Lächeln auf den Lippen. Sollten sie doch schauen, sie hatten nur getanzt. "Buffet und Alkohol? Bevor noch ein besonderes Wunderkind angedackelt kommt.".


    • Arien Darkbloom

      Arien bot seiner Begleitung den Arm an, damit diese sich bei ihm einhaken konnte. So verließen sie gemeinsam die Tanzfläche, auf der Suche nach dem Buffet und dem Alkohol. Dem einzigen Highlight des Abends, auch wenn er zugegeben den Tanz mit Faith genossen hatte. Schon merkwürdig, wenn man bedenkt, dass Arien bislang auf keiner Veranstaltung jemals getanzt hatte, obwohl ihn sein Vater regelrecht gezwungen hatte. Bislang hatte es der Hellhaarige immer irgendwie geschafft sich zu drücken und wenn er es durch eine Diskussion mit einem anderen Gast tat, an dessen Namen er sich nicht erinnern würde. Da aber Kontakte knüpfen für die Darkblooms ebenfalls von Bedeutung war - zumindest, wenn sie davon profitierten - war es eine legitime Flucht gewesen. Das er jetzt ausgerechnet mit der Ashenvale-Tochter tanzte, würde für eine ordentliche Moralpredigt bei seinem alten Herren sorgen. Arien bekam bereits Kopfschmerzen wenn er nur an die Rückfahrt dachte. Vielleicht hatte er bis dahin aber auch so einen Pegel, dass er es nicht realisierten würde. Klang nach einem verflucht guten Plan und diesen würde er in die Tat umsetzen. Während er mit Faith also von der Tanzfläche schritt, versuchte er dem Blick seines Vaters auszuweichen. Niemand hatte es so gut drauf, jemanden mit einem so eisigen Blick zu ermorden, wie es sein Vater konnte. Mal ehrlich, wäre der Kerl kein Anwalt wäre er der geborene Serienkiller. Arien wusste nicht, ob er sich Sorgen machen oder beeindruckt sein sollte. Was er aber wusste war, dass er diesen Blick von seinem Vater geerbt hatte, wenn er richtig wütend war. Da er aber ständig den Mustersohn mimen und die perfekte Rolle an der Universität spielen musste, hatte er nicht gerade oft die Gelegenheit diese Fähigkeit einzusetzen. Diese Reise nach England würde ihm gut tun, allerdings fuhr er nicht mit Faith allein und sein Schauspiel musste er vor den anderen beiden dennoch aufrecht halten, ähnlich wie auf dem Campus der Gastgeber. Arien würde allerdings oft genug dafür sorgen, dass er wenig Zeit mit den anderen verbrachte und stattdessen auf Erkundungstour durch die Stadt ging. Er freute sich riesig darauf. "Ich bin das Wunderkind, muss ich dich daran erinnern?", grinste der Hellhaarige belustigt. "Ich frage mich wer sich traut dich anzuquatschen, wenn ich an deiner Seite bin. Siehst du? Du profitierst von seiner Anwesenheit und meinem guten Aussehen." er zwinkerte ihr zu, grinste frech und steuerte mit ihr ihren gemeinsamen Zielort an. "Als Gegenleistung bist du mein Schutzschild vor den anderen. Du wirst dich einfach heldenhaft vor mich werfen, einverstanden?" er lachte leicht und griff nach zwei Gläsern Rotwein, davon reichte er eines Faith. Er konnte Rotwein nicht leiden, allerdings mussten sie wenigstens stilvoll bei ihrer Getränkewahl aussehen und es fiel bei Wein glücklicherweise nicht all zu sehr auf, wenn man oft ein Glas in der Hand hielt, weil es eine gewisse Ästhetik ausstrahlte.
      "Auf unsere Henkersmahlzeit?"


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    • Charilynn Faith Ashenvale
      Faith hakte sich bei Arien ein, ihre Finger glitten leicht über den Stoff seines Jacketts, bevor sie sich an seinem Arm festmachte. "Na dann," murmelte sie mit einem kleinen Lächeln, "auf zum einzig wirklich guten Teil dieses Abends.". Sie ließ sich von ihm durch die Menge führen, elegant, aber mit dieser leichten Lässigkeit. Während sie gingen, warf sie ihm einen kurzen Seitenblick zu, ein Blick, der gleichzeitig neugierig und amüsiert war. Es war ihr nicht entgangen, wie ungewöhnlich entspannt er beim Tanzen gewesen war. Und dass er überhaupt getanzt hatte. Arien Darkbloom, der sonst jede Gala wie ein taktisches Minenfeld behandelte, hatte sie über die Tanzfläche geführt, als wäre es das Natürlichste der Welt.
      Und genauso natürlich würde später die Predigt ihres Vaters folgen. Faith konnte es jetzt schon hören: dieser vorwurfsvolle Ton, dieses Wie konntest du nur?, als hätte sie ein Staatsgeheimnis verraten, nur weil sie mit Arien Darkbloom getanzt hatte. Sie würde sich irgendeine Ausrede einfallen lassen, irgendetwas halbwegs Glaubwürdiges, das ihm zumindest für ein paar Tage Ruhe verschaffte. Sonst würde er ihr das noch den Rest ihres Lebens vorhalten.
      Gott, wie satt sie dieses ganze Schauspiel hatte. Diese Veranstaltung war lächerlich. Die Gespräche waren lächerlich. Und die Art, wie ihr Vater sie beobachtete, war das Lächerlichste von allem. Aus dem Augenwinkel sah sie ihn noch immer: den strengen Blick, die zusammengepressten Lippen, die steife Haltung. Er sah absolut nicht begeistert aus, dass sie nun auch noch mit Arien gemeinsam die Tanzfläche verließ. Faith unterdrückte ein genervtes Augenrollen, stattdessen verzog sie die Lippen zu einem schmalen, fast trotzig-amüsierten Lächeln. Ihre Finger lagen locker in Arien's Arm eingehakt, und sie richtete sich ein wenig auf, als wolle sie ihrem Vater stumm sagen: Ja, ich gehe mit ihm. Und nein, du kannst es nicht verhindern. Sie spürte, wie Arien neben ihr ging, ruhig, selbstverständlich, als wäre das alles völlig normal. Und irgendwie... war es das gerade auch. Sie steckten beide drin. In den Blicken. In den Erwartungen. In den unausgesprochenen Regeln ihrer Familien.
      Faith atmete leise durch, ihre Schultern entspannten sich ein wenig, und ein kleines, ehrliches Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie zu Arien hinaufsah. Wenn schon Theater.. dann wenigstens mit einem guten Partner an ihrer Seite.
      Faith nahm das Glas entgegen und ein kleines, wissendes Lächeln huschte über ihr Gesicht, während sie den Rotwein musterte, als würde sie überlegen, ob sie ihn auch in einem Rutsch hinunter kippen könnte.
      "Oh, glaub mir," meinte sie mit einem schiefen Grinsen, "niemand traut sich, mich anzusprechen, wenn du neben mir stehst. Du wirkst wie ein wandelndes Warnschild. Also ja, ich profitiere eindeutig von deinem guten Aussehen. Oder aber einfach von deinem Nachnamen".
      Sie hob das Glas ein Stück, als wolle sie ihm zuprosten, ließ den Blick aber noch einen Moment an seinem Gesicht hängen. Seine blauen Augen funkelten im Licht, und für einen Augenblick vergaß sie fast, dass sie sich eigentlich über ihn lustig machen wollte. "Und was deinen Schutzschild angeht.." Sie legte eine Hand dramatisch auf die Brust, als würde sie einen Eid schwören. "Ich werde mich selbstverständlich heldenhaft vor dich werfen. Wenn die Lensworth oder eine andere gruselige alte Frau auftaucht, rette ich dich mit meinem Leben." ein leises Lachen entwich ihr, als sie es sich vorstellte.
      Dann hob sie ihr Glas ein wenig höher, ihre grünen Augen funkelten amüsiert. "Auf unsere Henkersmahlzeit," wiederholte sie, "und darauf, dass wir sie überleben, ohne jemanden umzubringen.".
      Sie stieß sanft mit seinem Glas an, nahm einen winzigen Schluck. Rotwein war wirklich nicht ihr Ding. Faith nickte kaum merklich in Richtung Bar "Kannst du dem nicht kurz zur Hand gehen und uns paar richtige Drinks bringen?", sagte sie amüsiert und steuerte bereits das Buffet an.
    • Arien Darkbloom

      Es war zwar schwierig, aber Arien versuchte den durchbohrenden Blick zwischen seinen Schulterblättern zu ignorieren, die ihm sein Vater schenkte. Einen Mord würde nicht einmal Elijah Darkbloom vor Zeugen wagen, also würde er wenigstens damit warten bis sich Arien genug Mut angetrunken hatte, um im Wagen hingerichtet zu werden. Wow, sein Humor war makabrer als sonst. Lag sicherlich am Rotwein. Arien begutachtete das makellose Weinglas, welches er zwischen seinen Fingern drehte und wünschte sich sehnlichst, das sich der Wein einfach in Rum verwandelte. Würde zwar nicht so schick aussehen, aber ernsthaft er hasste Wein und außerdem bekam er von dem Zeug Kopfschmerzen. Er würde morgen mit einem solchen scheiß Kater aufwachen und das als Barkeeper und das nur weil dieses ganze Nobelzeug ihm ebenso wie dieses ganze Schmierentheater Kopfschmerzen bereiteten. Arien war als Barkeeper ein Kenner von Alkohol und er wusste ganz genau, dass das hier nicht ein gewöhnlicher Rotwein sondern ein sehr edler Tropfen war, aber das änderte dennoch nichts an der Tatsache, dass er Wein nicht mochte. Optisch ging er mit. Er mochte das Rot des Weines, aber geschmacklich?
      Er könnte einen New York Sour daraus zaubern, aber wahrscheinlich würde ihn das elitäre Volk steinigen, wenn er jetzt einfach Whisky in den Wein kippte und nach Zitronenlikör fragte. Banausen.
      Arien blickte am Weinglas vorbei zu Faith, welche tatsächlich mit dem glänzenden Rotwein in der Hand ein hübsches Bild abgab. Ihm war nicht entgangen, dass seine Begleitung immer mal wieder zwischen Entspannung und Panik vor ihrem Dad schwankte und er konnte es ihr nicht verdenken. Wahrscheinlich würden sie morgen beide in der Zeitung stehen. Schlagzeile: ´Anwaltserben plötzlich verschwunden? Väter erschreckend gefasst. Steck hier mehr im Spiel? Lesen Sie mir auf Seite 7´.
      "Ich wurde schon mit vielem betitelt, aber Warnschild ist neu. Mein Ruf wächst immer weiter, ich sehe mich schon Karriere machen als Verkehrszeichen", murmelte Arien amüsiert und drehte grinsend weiter das Glas zwischen seinen langen Fingern. Als er mit ihr anstoßen wollte, bemerkte er den Blick von Faith auf sich und wie sie ihn einen Moment schweigend ansah. "Stimmt was nicht?", hakte er nach, aber bald darauf hörte er sie lachen und ihre heldenhafte Aussage verkünden. "Ich wusste auf dich ist Verlass. Ich verlasse mich auf deinen Heldenmut und deine Einsatzbereitschaft meine unschuldige Seele vor den Bösewichten zu beschützen." lachend stieß er mit ihr an und ließ den Blick dann ebenfalls zur Bar wandern. Ein seufzen verließ seine Lippen.
      "Glaub mir, niemand bekommt bei dem Anblick größere Depressionen als ich." Der Barkeeper schien sich wohl beobachtet zu fühlen, was Arien amüsiert dreinblicken ließ. "Gib mir einen Moment." er drückte Faith einen der schneeweißen Teller mit schicker Goldrandverzierung in die Hand, während er das Weinglas von Faith klaute. "Hol mir Käse, oh und was auch immer das für merkwürdige Teigtaschen sind. Wenn es nicht schmeckst, bekommst du es." er zwinkerte ihr zu und ging zwei Schritte weiter zur Bar, beugte sich über den Tresen um dem Barkeeper etwas ins Ohr zu flüstern. Dieser starrte ihn mit hochroten Gesicht an, werkelte hinter der Bar und drückte Arien zwei Gläser in die Hand. Sein Blick fiel auf den doch ziemlich misslungenen New York Sour, aber es war besser als nichts. Arien leckte sich lasziv über die Lippen, woraufhin ihn der eindeutig ältere Kerl anstarrte und sich räusperte, ehe Arien mit sich und der Welt zufrieden zu Faith zurückkehrte und ihr das Weinglas zurückgab.
      "Erwarte keine Wunder, immerhin ist der Cocktail nicht von mir, aber besser als nichts."



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    • Charilynn Faith Ashenvale
      Faith zuckte amüsiert mit den Schultern und ein kleines, spielerisches Funkeln in den Augen. "Ich find Warnschild ziemlich passend. Eine Vorwarnung wäre echt nett gewesen, wenn man dich zum ersten Mal kennenlernt. Man erwartet einfach etwas völlig anderes, wenn man dich nur aus der Uni oder von solchen... großartigen Events kennt.". Ihre Stimme trug diesen warmen, leicht ironischen Unterton der verriet, dass sie es ernst meinte. Und es stimmte. Wer Arien nur im Anzug sah, perfekt gestylt, mit diesem makellosen Auftreten, erwartete nicht den Mann, der hinter einer Bar Drinks mixte, lachte oder fluchte und seine Gäste kannte wie ein offenes Buch.
      Während sie ihn ansah, blieb ihr Blick einen Moment zu lange an seinem Gesicht hängen, an den blauen Augen, die so viel mehr verrieten, als er zugab, an der Art, wie seine Mundwinkel immer ein bisschen so wirkten, als würde er gleich etwas unangebrachtes sagen.
      "Oh, das glaube ich dir, ind ich bin wirklich traurig, dass ich heute keinen guten Drink bekomme," fügte sie mit einem breiten Grinsen hinzu. "Heute bräuchte ich echt dringend einen guten Drink. Oder drei, vier. Je nachdem wie lange sich der Abend zieht". Bisher hatte sie wirklich noch nie so gute Drinks bekommen wie von Arien. Und der Gedanke, vielleicht selbst in dieser Bar zu arbeiten, machte sie ein wenig aufgeregt, ein kleines, rebellisches Flattern. Etwas Eigenes. Etwas, das ihr Vater nicht kontrollieren konnte. Bevor sie den Gedanken zu Ende denken konnte, fand sie sich plötzlich mit einem perfekt polierten Teller in der Hand wieder und ihr Weinglas war verschwunden. Sie blinzelte, hob eine Braue und sah Arien mit einem schiefen, amüsierten Lächeln an. "Ich bin also jetzt auch noch dein Laufbursche?" ihre Stimme war gespielt empört, aber ihre Mundwinkel zuckten nach oben. Sie drehte sich auf dem Absatz um, das Kleid schwang leicht um ihre Beine, und machte sich auf den Weg zum Buffet. Während sie den Blick über die kunstvoll arrangierten Häppchen schweifen ließ, presste sie die Lippen zu einem kleinen, konzentrierten Lächeln zusammen. Bitte... niemand soll mich ansprechen.
      Sie hielt den Teller etwas wie einen Schutzschild vor sich, vermied jeden Blickkontakt und bewegte sich mit der Eleganz einer Frau, die gleichzeitig souverän und innerlich panisch war. Ihre Schultern waren leicht angespannt, doch ihre Augen funkelten, halb genervt, halb amüsiert über die Absurdität des Moments. Faith ließ den Blick über das Buffet gleiten. Die Caprese‑Spieße glänzten im Licht, die Antipasti waren so perfekt arrangiert und die Käsesorten waren in so präzise Würfel geschnitten, dass man meinen konnte, jemand hätte dafür einen Laser benutzt. Ein kurzes Grinsen schlich sich auf ihre Lippen, sie konnte sich das so gut vorstellen wie einer der Köche in der Küche mit einem Lineal hantierte um die perfekten Käsewürfel zu schneiden. Die gefüllten Teigtaschen dampften noch leicht, und überall standen kleine Schälchen, Tellerchen, Häppchen - alles hübsch, teuer und perfekt angeordnet.
      Wenn schon Theater, dann wenigstens mit gutem Essen, dachte sie und begann, den Teller zu füllen. Käse, Teigtaschen, dann ein zweiter Teller mit Trüffel‑Arancini, Carpaccio und Caprese‑Spießen.
      Als sie schließlich unbeschadet zurückkehrte, stellte sie die Teller ab "Ich bin von meiner Jagd zurück und war erfolgreich." ein freches Grinsen huschte über ihr Gesicht, während sie sich eine Haarsträhne hinters Ohr schob. "Ich würde die Teller ja noch voller machen, aber sonst können die ganzen Spießer nicht mehr aufhören zu glotzen. Und zu einer Dame gehört es eben nicht, sich so vollzustopfen." sie sagte es leise genug, dass nur Arien es hörte. "Und ich hab Macarons entdeckt. Ich muss mir später unbedingt welche holen, ich könnte in den Dingern baden". Dann sah sie ihn mit großen Augen an, als wäre ihr gerade die beste Idee in den Sinn gekommen, "Vielleicht schaff ich es ein paar mit zu schmuggeln.". Oh, und wie sie das tun würde!
      Kaum hatte sie die Teller abgestellt, streckte Arien ihr schon das Weinglas entgegen. Sie nahm es mit einem skeptischen, aber neugierigen Blick entgegen. "Hast du was reinmischen lassen?" fragte sie, die perfekt gezupften Augenbrauen leicht angehoben. "Hat der Barkeeper dich mit großen Augen angeschaut und Angst bekommen? Oder ist irgendwas in der Art passiert?"
      Sie führte das Glas an ihre Lippen, nippte daran und ließ die Flüssigkeit einen Moment auf der Zunge. Einen Moment blieb ihre Miene neutral, dann hob sie leicht das Kinn und nickte anerkennend. "Für den Abend mehr als ausreichend."
      Faith setzte gerade das Glas wieder an, als sie die Teller ordentlich auf dem kleinen weiß eingedeckten Bartisch arrangierte. Ein zufriedenes Lächeln lag auf ihren Lippen, sie hatte das Buffet überlebt, ohne in ein Gespräch gezwungen zu werden. Doch natürlich hielt das Schicksal nicht lange still. Kaum hatte sie Arien wieder angesehen, als eine Stimme hinter ihr ertönte, selbstbewusst, eindeutig jemand, der sich selbst ein bisschen zu wichtig nahm.
      "Charilynn, es freut mich dich wiederzusehen.". Sie erstarrte für einen winzigen Moment - sie hasste ihren Namen -, bevor sie sich langsam umdrehte. Und da stand er: ein junger Mann im maßgeschneiderten Anzug, Haargel, das schon aus fünf Metern Entfernung glänzte, und ein Lächeln, das so tat, als wären sie alte Freunde. Faiths Gesicht blieb höflich, aber ihre Augen verrieten ein leises Oh bitte nicht jetzt. "Wir haben uns doch schon einmal gesehen" fuhr er fort, ohne auf eine Bestätigung zu warten. "Bei der Veranstaltung der Hales. Ich erinnere mich genau." Natürlich erinnerte er sich. Solche Typen erinnerten sich immer, vor allem an sich selbst.
      Faith nickte leicht, elegant und so kontrolliert wie sie nur konnte. "Das kann gut sein," sagte sie freundlich, ihre Stimme warm, aber mit einer Distanz, die man nur bemerkte, wenn man darauf achtete. Er trat einen Schritt näher, viel zu nah für ihren Geschmack. "Ich wollte damals schon mit dir sprechen. Es war so voll, man kam ja kaum zu einem vernünftigen Gespräch."
      "Ja, solche Abende sind... intensiv.", antwortete sie. Sie hob das Weinglas ein Stück, als würde sie sich dahinter verstecken oder als würde sie sich daran festhalten, um nicht einfach rückwärts aus dem Fenster zu springen.
      "Aber ich möchte dich nicht aufhalten," fügte sie sanft hinzu. "Wir wollten gerade eine Kleinigkeit essen und weiter über unser aktuelles Studiumsprojekt unterhalten."
      Sie deutete auf die Teller, die eindeutig signalisierten: Ich bin beschäftigt. Sehr beschäftigt. Unglaublich beschäftigt. Doch er ignorierte es. "Es dauert nur einen Moment. Ich dachte, wir könnten-"
      Faith lächelte breiter, aber ihre Augen wurden schmaler, ein höflicher aber klarer Hinweis.
      "Vielleicht später. Wirklich, wenn uns mehr Zeit bleibt.". Sie hielt das alles langsam nicht mehr aus, dieses ganze Schauspiel.
      "Oh... natürlich," murmelte er schließlich, sichtlich irritiert, dass sein Charme nicht sofort wirkte.
      "Ich freu mich.", fügte sie noch hinzu und hoffte das er schnellstmöglichst wieder abdampfte.