The Waves of Fate [Rheira&Tristale]

    • Arien Darkbloom
      Ariens Blick welcher sonst einer ein freches Glitzern, eine beinahe arrogante Fassade hatte war nun fast wie der eines unschuldigen Kindes. Seine türkisblauen Augen funkelten aufgeregt, während er die Bilder betrachtete und Faith immer wieder eines davon unter die Nase rieb. Das ganze musste das Mädchen tierisch langweilen und es war merkwürdig, weil Arien sonst nie mit jemand anderen so umging. Er erzählte nicht von seinen Hobbys, seinem Privatleben oder zeigte eine solch kindische, fast reine Seite von sich. Einzig und allein Vincent kannte ihn so und akzeptiere all seine schrecklichen Macken. Warum also tat er es bei Faith? Er richtete seine Aufmerksamkeit weg von den glänzenden Bildern seines Handys und sah dem Mädchen direkt in die Augen. Warum begeisterte sie sich für das was er hier tat? Arien hatte ihr seine echten Seiten gezeigt. Er war nicht der liebenswerte Kerl vom Campus, der perfekte Student der wie ein Märchenheld Frauen auf einem weißen Ross abholte. Er fluchte, roch nach kaltem Rauch und Parfüm das sich vermischte, übertrieb es gerne mal mit Geschwindigkeitsbegrenzungen und war alles andere als freundlich. War seine Nähe ein rebellischer Akt gegen ihren Vater für sie? Als Faith wieder vom Kellnern sprach, sah er sie eine Weile einfach nur an. "Warum willst du das? Es ist nicht so als das du es nötig hättest. Wenn es Nervenkitzel ist, könnte es jede Bar sein." sein Gesicht näherte sich ihrem. "Warum meine Bar?"

      Jade Rhea Summer

      Er lächelte sie so warm an, das Jade glaubte die Sonne ging mitten in der Nacht auf. Wann immer Hawke mit ihr sprach hatte Jade das Gefühl, dass er es sehr bedacht tat. Seine Stimme war ruhig, fast ein raues Flüstern als könnte er sie zerbrechen und doch so voller Wärme. Es machte die Rothaarige nervös. Sie hatte Angst vor dieser Nähe, dieser Geborgenheit und vor ihren eigenen Gedanken. Sie sehnte sich nach dieser Freundlichkeit und ihr wurde bewusst, das sie gedanklich ihren Partner betrog. Sie war schrecklich....sie war furchtbar und Hawke würde das erkennen. Er würde sie hassen....
      Plötzlich war diese Wärme in ihr verschwunden, welche sie warm gehalten hatte und sie konnte nicht anders als ihn vorsichtig anzusehen. Etwas zu suchen, das sie auffing und ihr wenigstens erlaubte diesen einen Abend zu träumen. Als Hawke sein Handy zückte war Jade verwirrt und noch verwirrter, als er ihr den Grund dafür nannte. "Ich also....." ihre Wangen färbten sich rot, wahrscheinlich so rot wie ihr Haar und sie drehte sich schnell von ihm weg, blickte zum Schaufenster und schämte sich. Ablenkungensie musste sich ablenken. Ihre dünnen und zarten Finger berührten vorsichtig das kalte Glas.
      "Du....hast eine Schwester nicht wahr? Würde ihr so etwas gefallen? Vielleicht....vielleicht finden wir etwas Schönes für sie? Ich will....ich will etwas für dich tun. Du bist so nett und dabei hab ich das gar nicht verdient..."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Charilynn Faith Ashenvale
      Als Arien seinen Blick nicht mehr von ihr abwandte und sie sich einen Moment einfach nur ansahen, ohne dass einer von beiden etwas sagte, hielt Faith ihm mit ihrem warmen Lächeln stand. Seine Frage hatte sie kurz aus dem Konzept gebracht, auch wenn sie es sich nicht anmerken ließ. Er hatte recht, sie könnte in jeder Bar nach einem Job fragen. Und doch war es das erste Mal, dass sie sich selbst fragte, warum ausgerechnet das Pandämonium. Vielleicht, weil es sich gerade anbot. Vielleicht aber auch, weil es einfach passte. Aber wenn sie ehrlich war... dann lag es nicht nur an der Musik oder den Gästen dort. "Da hast du recht," erwiderte sie schließlich "aber ich hab Gefallen am Pandämonium gefunden. An den Menschen, an der Atmosphäre." ein freches Grinsen schlich sich auf ihre Lippen, "und vielleicht an jemandem, der's dort ein bisschen interessanter macht." Während sie sprach, hob sie die Hand und strich mit ihrem Zeigefinger in einer schnellen, frechen Bewegung direkt unter sein Kinn entlang, es war ein kurzer, federleichter Streich, der nur einen Hauch von Berührung hinterließ und zog dann ihre Hand sofort wieder zurück. Ihr Ton war spielerisch weich und einem kleinen, neckischen Unterton "und ich hab da die Möglichkeit auf's Motorradfahren." Sie zwinkerte ihm kurz zu, bevor sie die Karte wieder anhob und darin blätterte, als hätte sie die vorherige Nähe einfach in die Luft gepustet. "Also..." sagte sie süß, fast unschuldig "welcher Cocktail war der mit diesen Mozartkugel‑Dingern?"

      Hawke Li-Winslow
      Hawke war es nicht entgangen, wie schnell Jade sich weggedreht hatte und wie hastig sie das Thema wechseln wollte. Es entlockte ihm ein weiteres Schmunzeln, das er sich eigentlich verkneifen sollte. Und kurz kam ihm wieder in den Sinn, was Arien gesagt hatte, dass Jade auf ihn stehen würde. Er wollte nicht darüber nachdenken. Aber er konnte nicht leugnen, dass sie eine bildhübsche Frau ist. Und diese stille, unschuldige Art... sie gefiel ihm eben. Schon beim Billard hatte er es gemerkt, wie sie sich in die Gruppe eingefügt hatte, ohne laut zu sein, ohne sich vorzudrängen. Einfach da und angenehm. Doch über all dem stand dieses große, knallrote Schild, das sich jedes Mal in seinem Kopf aufblähte: Sie hat einen Freund. Er riss sich davon los, als er wieder zu sprechen begann. "Sie liebt diese ganzen Prinzessinnengeschichten." Ein leises Seufzen entglitt ihm, aber begleitet von einem sanften Lächeln. "Zu meinem Leid muss ich mir die immer wieder anschauen oder mit ihr lesen. Deswegen kenn ich eigentlich alle mittlerweile in- und auswendig.". Mia und ihre Fabelwesen, ihre Krönchen, ihre Märchen, er sah sie förmlich vor sich, wie sie mit glänzenden Augen ein neues Buch aufschlug. Und plötzlich wirkte dieser kleine Laden gar nicht mehr so nebensächlich. Vielleicht würde er hier wirklich etwas für sie finden. "Wir finden sicher etwas Schönes für sie," sagte er ruhig. "Erst recht mit dir als Expertin." Er trat langsam neben Jade, ohne sie direkt anzusehen, den Blick stattdessen auf das Schaufenster gerichtet. Die Bücher darin wirkten im warmen Licht fast wie kleine Schätze. "Aber..." seine Stimme wurde etwas leiser. "So etwas solltest du nicht sagen. Ich bin mir sicher, du hast es mehr als verdient." Er blieb einen Moment einfach stehen, ließ seinen Blick über die vergilbten Buchrücken gleiten, über die Geschichten dahinter, die im Licht fast lebendig wirkten. Dann setzte er sich wieder in Bewegung und deutete an, weiterzugehen. "Komm," murmelte er und ein kleines Lächeln erklang im Ton. "Vielleicht finden wir noch was anderes Spannendes."

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    • Arien Darkbloom
      Er ließ sie gewähren. Diese hauchzarte und freche Berührung. Ihre Fingerspitzen kitzelten an seiner Haut, fühlte sich an wie ein simpler Wimpernschlag und war auch genauso schnell wieder vorüber. Ihre Worte waren provokant, spielerisch und doch sah er ihr dabei einfach nur in die Augen. Diese jadegrünen Augen, welche ihn immer wieder versuchten zu provozieren und doch seinem Verhalten so ähnlich waren. Faith tat zwar die ganze Situation einfach nur ab und blickte nun wieder in die Karte, aber Arien ließ sie damit nicht einfach nur davonkommen. Er drückte die Karte lediglich mit den Fingerspitzen nach unten, nahm ihr Kinn sanft zwischen Zeigefinger und Daumen und drehte sie so zu sich, dass sie ihn wieder ansehen musste. "Das ist Mozartlikör, keine Kugeln. Espresso Martini oder Chocolat Espresso Martini. Du kannst auch einen Mozart Cream Walzer trinken." Mit dem Daumen strich er über ihre Unterlippen. "Kleines, sag mir das du in dieser Bar nur meinetwegen arbeiten willst. Ganz direkt und ich werde nicht weiter nachfragen und ich gewähren lassen. Wenn du dich herausredest, sage ich Vinc das ich gegen diese Idee bin." Verflucht nochmal, er durfte mit diesem Mädchen nicht flirten, warum wollte er sie also in seiner Nähe? Sie sollte nicht in seine Welt kommen und doch wollte er es von ihr hören.

      Jade Rhea Summer[/u]

      Alles in Jade drehte sich, zog sich zusammen und fühlte sich dennoch so wundervoll an, dass sie glaubte nun endgültig verrückt zu werden. Diese Reise war das Beste das ihr jemals passiert ist, aber es würde auch ihr Untergang werden. Wenn sie zurückkam, wer wusste, ob sie das überstehen würde und wenn sie es tat, würde sie entweder an dieser Erinnerung zerren können um alles weitere zu überstehen oder aber sie würde vor Sehnsucht zu Grunde gehen. Die Rothaarige war sich nicht sicher, ob all das hier eine ganz wundervolle oder absolut furchtbare Idee war. Fakt war, dass sie Hawke kaum kannte und doch glaubte ihn ewig zu kennen. Vielleicht klammerte sie sich auch einfach nur an den Umstand, dass er so nett zu ihr war. War es Mitleid? Sie wusste es nicht...
      Sie war froh, dass ihm Hawke von seiner Schwester erzählte und ihrer Vorliebe zur Prinzessinnen. "Du bist ein wundervoller Bruder.", sie lächelte sanft. "Ich werde es mir zur Mission machen das perfekte Geschenk für sie zu finden." Ja, sie sollte sich darauf konzentrierten und nicht auf hübsche Männer mit geheimnisvollen Augen, wenn sie Zuhause jemanden hatte, denn sie liebte.....das tat sie doch oder?
      Bei seinen Worten schlich sich ein trauriges Lächeln auf ihre Lippen und sie schwieg einfach nur.
      Hawke hatte keine Ahnung wie verkommen und kaputt sie war....
      "Ja...lass uns weitergehen." sie blickte zu ihm auf. "Möchtest du irgendwo bestimmtes hin? Ich würde dich gern begleiten."


      ღ For my lovely Warlock ღ
    • Charilynn Faith Ashenvale
      Als Arien plötzlich die Karte mit einer lockeren Bewegung nach unten drückte, bewegte Faith ihren Kopf nicht. Sie hob lediglich die Augen zu ihm, ein amüsiertes Funkeln lag darin. Und im nächsten Moment spürte sie auch noch seine Finger an ihrem Kinn. Sanft hob er ihr Gesicht an, bis sie ihn wieder direkt ansehen musste. Ihre Mundwinkel wanderten sofort frech nach oben. Sie ließ sich nichts anmerken wie ihr Herz einen Schlag schneller wurde oder wie sich die Berührung seiner Finger wie ein kleines Kribbeln über ihre Haut zog. Und ganz sicher nicht, wie die tiefe Ruhe in seiner Stimme gerade viel zu leicht unter die Haut ging. Als sein Daumen über ihre Unterlippe strich, musste sie sich zusammenreißen, um nicht einen Moment zu lange auf seine Lippen zu sehen. "Sehnst du dich so sehr nach meiner Anwesenheit," fragte sie leise und mit einem herausfordernden Lächeln, "dass du das wirklich von mir hören möchtest?" Faith wusste selbst nicht, warum sie sich auf dieses Spiel einließ und eigentlich zurückweichen sollte. Und anstatt sich seiner Berührung zu entziehen, lehnte sie sich auch noch ein kleines Stück weiter nach vorn. Ihr Blick blieb an seinem hängen, ihre grünen Augen funkelten verspielt und neugierig zugleich. "Reicht es dir nicht das du nur einer der Gründe bist?" Ein leises Lachen schwang in ihrer Stimme mit. Die Karte war längst vergessen und die Cocktail ebenfalls. In diesem Moment interessierte sie sich deutlich mehr für die Reaktion, die über sein Gesicht huschen würde.


      Hawke Li-Winslow
      Als Jade verlauten ließ, dass sie es sich zur Mission machte, ein passendes Geschenk für seine Schwester zu finden, konnte er nicht anders, als leise zu lachen. Das warme, tiefe Geräusch lag angenehm rau in seiner Stimme und erfüllte für einen kurzen Moment die Stille zwischen ihnen. "Ich bin mir sicher, dass wir etwas finden werden. Mia ist leicht zu begeistern, selbst wenn ich ihr ein Buch schenken würde, das sie schon hat, würde sie sich genauso freuen.". Seine Schwester war wirklich mit wenig zufrieden. Sie freute sich über die kleinsten Dinge. Sogar über ein einzelnes Gänseblümchen. Bei dem Gedanken musste er erneut schmunzeln. Vor einigen Jahren hatte er ihr tatsächlich einmal nichts weiter als ein kleines Gänseblümchen mitgebracht. Noch heute erinnerte er sich daran, wie seltsam er sich dabei vorgekommen war, als er die letzten beiden Straßen bis nach Hause mit der winzigen Blume zwischen den Fingern gelaufen war. Damals hatte er erwartet, dass sie darüber lachen würde. Stattdessen hatte Mia gestrahlt, als hätte er ihr die Welt geschenkt. Als Jade ihn dann einen wundervollen Bruder nannte, legte sich ein leichtes Lächeln auf seine Lippen. Er versuchte wirklich alles, um seiner kleinen Schwester ein gutes Leben zu ermöglichen. Er war da, wenn sie ihn brauchte, hörte ihr zu und würde sie immer beschützen, ganz gleich, wie alt sie beide noch werden würden. Für einen kurzen Moment schlich sich dennoch das schlechte Gewissen zurück. Der Gedanke daran, dass er Mia und ihre Mutter allein zu Hause zurückgelassen hatte, zog unangenehm an ihm. Doch er schob das Gefühl sofort beiseite. Stattdessen blieb er kurz stehen, blickte zu Jade hinüber und wartete, bis sie zu ihm aufgeschlossen hatte. Erst dann setzte er seinen Weg die Straße entlang fort. "Nein, eigentlich nicht. Ich hatte nur keine Lust mehr, mit den anderen beiden herumzulaufen und wollte langsam zurück." Sein Blick glitt für einen Augenblick zu ihr, während sich ein schwaches Lächeln auf seinem Gesicht hielt. "Möchtest du denn noch irgendwohin?
    • Arien Darkbloom

      "Nein, reicht es nicht. Weil alles andere keinen Sinn ergibt. Wie gesagt, es könnte jede Bar sein. Dieser Ort ist mein Heiligtum und ich will nicht, dass das nur eine Laune von dir ist." Arien blickte sie lange einfach nur an. "Also sag es mir." flüsterte er ihr zu, behielt weiter die Nähe bei, fixierte ihre Lippen und fragte sich, was genau er hier eigentlich machte. Er würde Vincent ohnehin sagen, dass er nicht wollte das Faith dort arbeitete und fertig. Seine Bar würde nicht einfach nur einer Laune erliegen, nur weil sich das Mädchen nach Abenteuer sehnte. Würden ihre Worte also etwas ändern? Er verlor sich regelrecht in diesen jadefarbenen Augen. Plötzlich ertönte aber ein so lautes Klingeln im Raum, als würde eine Kuhherde mit Kuhglocken durch die Bar marschieren.
      "Happy Hour! Die Getränke sind alle zum halben Preis!" ertönte es in der Menge, was ein regelrechtes Jubeln auslöste. Dieser Moment rettete ihn gerade, denn es riss ihn aus dieser Situation. Er sah Faith mit großen Augen an, ließ von ihr ab und lehnte sich wieder an seinem Stuhl zurück.
      "Happy Hour...leg los."

      Jade Rhea Summer

      Als Jade das leise Lachen von Hawke vernahm, durchzuckte es sie wie ein wohlig warmer Sommertag. Es strahlte eine solche Wärme aus, obwohl sie rauchig und männlich klang. Plötzlich fühlte sich dieser kalte Abend in London ganz warm an. Dieser Mann ...wieso bekam sie ihn einfach nicht aus dem Kopf? Nur weil er nett war, weil er anders war? Verflucht sie war so ein schrecklicher Mensch. Sie ergötze sich an seiner Güte, seiner Wärme und seiner Freundlichkeit. Sie hatte nichts davon verdient, rein gar nichts....
      "Sie klingt wirklich toll.", lächelte Jade bei der Antwort von Hawke sanft. Sicherlich war seine kleine Schwester ein echter Engel. Da Hawke weiter auf sie wartete, ging sie schnell zu ihm und lief langsam neben dem Schwarzhaarigen her. Er lächelte noch immer. Aber vorhin ganz kurz, da hatte er traurig gewirkt. Ob Jade etwas falsches gesagt hatte? Ob sie ihn fragen sollte? Dabei hatte sie dazu doch überhaupt nicht das recht....
      Moment, hatte er gerade gesagt, dass er mit den anderen beiden nicht herumlaufen wollte? Aber er lief mit ihr herum? Warum? Mit großen Augen blickte sie zu ihm auf.
      "Dann...können wir uns ja einfach weiter etwas umsehen. Falls du möchtest."


      ღ For my lovely Warlock ღ