My boss is my pet [BlackWolf x Yumia]

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    • Ivelle

      Erfreut eine Zustimmung bekommen zu haben, machte ich Fotos von den beiden Hunden. Solange ich den Hund noch bei mir hatte, wollte ich die Gelegenheit nehmen kleine Erinnerungen auf meinem Handy speichern zu können. Als ich erneut angesprochen worden bin, sah ich hoch zu ihr und senkte mein Handy. "Ich habe ihn gestern verletzt gefunden und habe ihn erst vorhin zum Tierarzt gebracht. ich habe eigentlich keinen Hund", erklärte ich es ihr ein wenig ausführlicher, sodass sie nicht auf die Idee kommen konnte mir spezifische Fragen zu stellen. Am Ende des Tages musste ich den Hund in kurzer Zeit wieder abgeben. Es gab mir jedoch die Info, dass sie wohl hier öfters sein musste mit ihrem Hund. Hieß es, dass ich automatisch ebenso Bekanntschaften zu anderen machte, wenn ich einen Hund hatte? Die Vorstellung reizte mich nicht sonderlich, doch ich wusste, dass Hunde doch Gesellschaft brauchten, vor allem wenn man so lange arbeitete wie ich. Nach meiner Art her, würde ich den Hund schnuppern lassen, jedoch nicht unbedingt mit dem Herrschen oder Frauchen sonderlich ins Gespräch kommen. Viel eher würde ich dann mit dem Hund in ein Park gehen, wo er sich austoben konnte. Es machte jedoch keinen Sinn für mich, über solche Fragen oder Szenarien nachzudenken, da es unwahrscheinlich war, dass ich mir einen Hund holen werde.
      Abwartend sah ich zu dem Hund runter, ihn nun einfach weg zu ziehen wäre wohl sowohl dem Hund als auch der Frau unhöflich gegenüber. Innerlich seufzte ich.
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    • Madlen

      „Oh das ist aber selbstlos von dir…nicht jeder nimmt einen verletzten Hund auf und kümmert sich um ihn. Nicht einmal wen die Hunde haben…Du scheinst ein großes Herz für Tiere zu haben.“, Ich lächelte und war überrascht ob sie sich etwas daraus erhofft. Ich sah wie Ramon wieder kam.




      Ramon

      Ich habe dem Hund die Anweisungen für meine rechte Hand gegeben die Madlen ihrem Bruder sagen sollte. Er sollte Ivelle anrufen und Jenachdem ob er Ivell darum bat mich bei sich zu behalten oder ob er mich holt Weis ich das etwas nicht stimmte. Nun musste ich erst einmal warten. Ich kam hechelnd zurück und setzte mich neben Ivelle hin und nahm mein Kuscheltier wieder ins Maus. Madlens Hund sprang fröhlich zu ihr und suchte verspielt die Aufmerksamkeit von seinem Frauchen.
    • Ivelle
      Ivelle lächelte leicht, auch wenn sie sich innerlich ein wenig verlegen fühlte. Solche Emotionen zeigte sie für gewöhnlich nicht offen, schon gar nicht vor fremden Menschen. Im Arbeitskontext hatte so etwas ohnehin keinen Platz. Trotzdem entschloss sie sich, ein kleines Stück von sich selbst preiszugeben. „Ich wollte schon immer einen Hund haben“, gestand sie der Frau, die sie noch kaum kannte.
      Ihr Blick wanderte wieder zu dem Tier, das neugierig zurückgekehrt war, das Spielzeug fest im Maul. Am liebsten hätte sie in diesem Moment unzählige Fotos gemacht und den Hund mit übertriebener Begeisterung in hoher Stimme gelobt. Doch sie befand sich in der Öffentlichkeit, und dort galt es, eine gewisse Zurückhaltung zu bewahren. Für sie persönlich war das fast schon schade, aber in den eigenen vier Wänden konnte sie diese Gefühle dafür umso freier zeigen. Immerhin schien es so, als verstünde sich der Hund ganz gut mit seinen Artgenossen.
      „Ich möchte euch auch nicht länger aufhalten“, meinte sie schließlich und nickte den beiden Frauen zum Abschied freundlich zu. Da die andere nicht die Initiative ergriff, ergriff Ivelle selbst die Gelegenheit und zog sanft an der Leine. „Ich wünsche euch noch einen schönen Tag“, fügte sie ruhig hinzu, ehe sie gemeinsam mit dem Hund weiterging. Einen kurzen Moment lang fragte sie sich, ob sie den Tieren nicht etwas mehr Zeit hätte geben sollen, um sich ausgiebig zu beschnuppern. Doch dann verwarf sie den Gedanken wieder, zu viel Aufregung wollte sie ihrem tierischen Begleiter nicht zumuten.
      „Na, hast du dir da einen neuen Freund gemacht?“, fragte sie nun leiser, mit einem warmen Unterton in der Stimme. Der Hund blickte zu ihr hoch, die Rute leicht wedelnd. „Wie wäre es, wenn wir uns langsam auf den Heimweg machen?“ Sie grinste über sich selbst. Es mochte für andere merkwürdig erscheinen, mit einem Hund zu sprechen, doch für sie war es selbstverständlich. Im Gegenteil: Sie hatte das Gefühl, dadurch die Bindung zu ihm zu stärken.
      Sie beendete die Runde mit ihm, ehe sie den vertrauten Weg in Richtung ihrer Wohnung einschlug. Währenddessen erinnerte sie sich daran, dass sie sich unbedingt einen Wecker stellen musste, um am nächsten Morgen rechtzeitig aufzustehen, sie wollte vor der Arbeit noch mit dem Hund eine Runde spazieren gehen.
      Auf halber Strecke klingelte plötzlich ihr Handy. Etwas überrascht zog sie es hervor. Auf dem Display erschien eine unbekannte Nummer, doch sie entschied sich, das Gespräch anzunehmen. „Roosevelt“, meldete sie sich knapp.
      Eine männliche Stimme antwortete am anderen Ende, tief, aber zugleich ungewohnt förmlich. „Guten Tag, Frau Roosevelt. Der Tierarzt hat mich bezüglich des Hundes kontaktiert. Ich wollte mich zunächst von Herzen bei Ihnen bedanken, dass Sie meinen Hund gefunden haben. Ich habe mir große Sorgen gemacht.“
      Ivelles Herz machte einen Sprung, beinahe so, als wäre ihr der Boden unter den Füßen weggezogen worden. Einerseits war sie erleichtert, dass der Besitzer gefunden worden war, andererseits verspürte sie leise Enttäuschung, weil ihre gemeinsame Zeit mit dem Hund wohl schneller enden würde, als sie gehofft hatte. Sie blieb abrupt stehen, die Hand fester um die Leine geschlossen. „Guten Tag“, antwortete sie, ihre Stimme nun auffallend weich. „Sie brauchen sich nicht zu bedanken. Ich bin froh, dass es Ihrem Hund gut geht.“
      „Ja, der Tierarzt hat uns die Einzelheiten bereits mitgeteilt. Es beruhigt uns sehr, dass er in guten Händen war.“ Ein kurzes Räuspern folgte. „Wie gesagt, wir sind Ihnen unendlich dankbar.“ Seine Stimme klang auf einmal zögerlich, fast unsicher. „Momentan sind wir allerdings nicht vor Ort. Wir müssen persönliche Angelegenheiten klären. So gern wir ihn sofort zurückholen würden, wir befürchten, dass eine erneute Reise für ihn zu viel Stress bedeuten und seine Genesung gefährden könnte. Es ist viel verlangt, doch wäre es Ihnen möglich, dass er noch eine Weile bei Ihnen bleiben darf? Selbstverständlich würden wir Sie für Ihre Mühen entschädigen.“
      Sorgen legten sich wie ein Schleier auf Ivelles Gedanken. Sie dachte nicht nur an den Hund, sondern auch unwillkürlich an die Besitzer, die offenbar mehr beschäftigt waren, als sie sagen wollten. Doch eine Entscheidung brauchte sie nicht lange zu fällen. Ihr Blick glitt zu dem Tier neben ihr, das sie aufmerksam ansah, als spüre es, dass über sein Schicksal gesprochen wurde. „Das ist kein Problem“, sagte sie schließlich. „Ihr Hund scheint sich gut mit mir zu verstehen, also werde ich gern noch auf ihn aufpassen.“
      Eine kurze Pause entstand, ehe sie eine Frage stellte, die ihr schon länger auf der Zunge gelegen hatte. „Wie heißt er eigentlich? Ich kann ihn ja schlecht immer nur ‚Hund‘ nennen.“
      „Ramon“, antwortete der Mann.
      „Ramon?“ Sie wiederholte den Namen leise, beinahe überrascht. Das war kein Name, den sie schon einmal gehört hatte. Und dann durchfuhr sie ein seltsamer Gedanke: Hieß nicht der Besitzer der Firma, in der sie arbeitete, ebenfalls Ramon? Ein merkwürdiger Zufall.
      „Wie bereits gesagt, Ramon kann gerne noch länger bei mir bleiben. Alles Weitere können Sie mir schriftlich zukommen lassen“, fügte sie hinzu. Nach einem kurzen Austausch verabschiedeten sie sich schließlich.
      Ivelle steckte das Handy weg und sah auf den Hund hinab, der geduldig an ihrer Seite saß. Ein leises Lächeln huschte über ihr Gesicht. „Na, sieht so aus, als bleibst du noch eine Weile bei mir, Ramon.“
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