My boss is my pet [BlackWolf x Yumia]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • My boss is my pet [BlackWolf x Yumia]

      My boss is my pet

      ~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~
      Genre: Drama, Romanze, Fantasie
      Rollen:
      X - @Yumia
      Y - @BlackWolf

      ~•~•~•~•~•~•~•~•~•~•~

      X arbeitet seit einer geraumer Zeit in einer bekannten Firma, die für ihre gelegentliche harte und stressige Arbeit bekannt ist. Nicht ohne Grund, wenn der Chef Y penibel und streng ist. So ist es nicht unüblich, dass im Monat viele Kollegen entlassen werden. Doch die Benefits und Bezahlung, die die Firma ihre Mitarbeitenden gibt, sind gut. X gibt ihr bestes und ist ab und an mit allem überfordert, doch ihre harte Arbeit zahlt sich aus. X hat selbst nichts mit dem Chef der Firma zu tun.
      Eines Abends findet sie einen verletzten Wolf, den sie als einen Hund verwechselt, und nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Da sie ein großes Herz für Hunde hat, kümmert sie sich sorgfältig um ihn. Was sie jedoch zu dem Zeitpunkt nicht wusste, war die Identität des Wolfes. Es war Y, ihr Chef. Dieser war nicht nur Chef der Firma, sondern auch der Nachfolger des Wolfclan der Stadt. An jenem Abend gab es einen Überfall, den er noch so entkommen konnte. Damit X nicht erfährt, wer der Wolf war, bleibt Y in seiner Form, da jedoch sein Geruch auf X übertrug, wurde auch sie eine Zielscheibe des rivalisierten Clan. Durch ein Missgeschick wurde X an Y gebunden und fand heraus, wer ihr Chef in Wahrheit war.


      _-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_-_


      Ivelle


      Die Arbeit zog sich heute wieder endlos hin. Ich konnte mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal pünktlich mit allem fertig geworden war. Überstunden waren hier nichts Ungewöhnliches – fast schon eine unausgesprochene Erwartung, wenn man in dieser Firma langfristig bestehen wollte. Die einzige Alternative war, übermenschlich effizient zu arbeiten, um die Aufgaben innerhalb der regulären Arbeitszeit zu erledigen.
      Ich war ehrgeizig und fleißig, doch auch ich brauchte Pausen. Ohne meine Mittagspause und meine kurze Kaffeepause wäre der Stress kaum auszuhalten. In diesem Job musste man nicht nur körperlich, sondern auch mental belastbar sein.
      Umso erleichterter war ich, als ich endlich die frische Abendluft einatmen konnte. Da niemand in der Nähe war, streckte ich mich ausgiebig – und fühlte mich sofort etwas energiegeladener. Mein Körper brauchte dringend etwas zu essen. Zum Glück hatte ich am Wochenende meinen Einkauf erledigt, sodass ich heute nicht erst noch einkaufen musste. Alles, was ich tun musste, war kochen.
      Trotzdem wünschte ich mir manchmal einen privaten Koch. Nicht nur, weil ich nach der Arbeit oft zu müde war, sondern auch, weil mich das Aufräumen danach nervte. Doch von Fertiggerichten oder Essen aus dem Gefrierfach wollte ich mich auch nicht ernähren. Die Arbeit war stressig genug – da musste ich wenigstens versuchen, mich in einem Bereich gesund zu halten.
      Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fuhr ich nach Hause. Kaum dort angekommen, schlüpfte ich sofort aus meinen Büroklamotten. Ich achtete stets darauf, dass meine Kleidung für die Arbeit angemessen war – doch manche Outfits waren auf Dauer einfach unangenehm. So wie der Rock, den ich heute getragen hatte.
      Erleichtert zog ich mir ein bauchfreies Top und eine bequeme Jogginghose an, ließ mich auf das Sofa fallen und schaltete den Fernseher ein. Noch bevor die Sendung begann, holte ich mir eine Kleinigkeit zu essen – das eigentliche Kochen würde ich später erledigen.
      Die Stunden vergingen, und schließlich meldete sich mein Magen mit einem unüberhörbaren Knurren. Seufzend stand ich auf und schlenderte in die Küche. Während ich die Zutaten für mein Essen zusammensuchte, fiel mir mit einem Stirnrunzeln auf, dass mir zwei Dinge fehlten.
      „Nicht dein Ernst …“ Ich seufzte genervt und warf einen Blick auf mein Handy. Die meisten Supermärkte hatten bereits geschlossen – aber ein paar wenige hatten noch geöffnet.
      Es gab zwei Möglichkeiten: Entweder verschob ich das Kochen auf morgen und begnügte mich mit Snacks, oder ich raffte mich auf und holte die fehlenden Zutaten jetzt noch.
      Mein Hunger ließ mir keine Wahl.
      Also schnappte ich mir mein Handy und meine Schlüssel und machte mich mit eiligen Schritten auf den Weg zum nächstgelegenen Supermarkt. Dort angekommen, sah ich mich nicht großartig um und suchte mit die fehlenden Zutaten aus.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • Ramon


      Heute war mal wieder ein Terminreicher Tag. Meetings, Papierkram, Besprechungen für Änderungen und neue Verträge aufsetzen. Ich hatte einen Vollen Tag. Als dann meine rechte Hand und bester Freund Fasal von einem Notfall im Rudel erzählte rieb ich mir meine Schläfe. Ich war erst fertig mit allem geworden und schon kam der nächste Notfall meiner Verpflichtung als nächster Rudelführer. Also machte ich mich auf um zum Rudel kommen um herauszufinden was geschehen war.
      3 Junges wurden vom gegnerischen Clan entführt. Dies zwang mich mit 3 weiteren Los zu ziehen um sie zu retten. Es war ein harter Kampf wodurch ich gezwungen war meine 3 Begleiter mit den 3 Junges vor zu schicken und allein die Nachhut zu bilden. Ich schaffte es die feindlichen Wölfe zu vertreiben, war jedoch so geschwächt das ich verletzt und dreckig zurück humpelte. Es gab bestimmte Läden von Wölfen des Rudels zu denen man zu dieser späten Zeit noch hin konnte. Ich schleppte meinen schweren Körper in Richtung dem nächst gelegensten Laden der mir einfiel.
      meine Sicht war verschwommen und die Dunkelheit brach langsam aber stetig in meiner Sicht ein. Humpelnd kämpfte ich mich auf den Beinen zu halten um zum Laden zu kommen. Jedoch schaffte ich es nicht. In einer Seitengasse eines Wohngebietes brach ich zusammen und kämpfte um wieder auf die Beine zu kommen. Jedoch gehorchte mir mein Körper nicht. Ich winselte leise und versuchte nach Hilfe zu heulen. Meine Kraft war jedoch schon so geschwächt das selbst ich mich kaum hörte. So langsam wurde meine Sicht immer verschwommener sowie dunkler. //Soll dies…mein Ende sein?//, dachte ich mir selbst winselnd und hoffte auf ein Wunder. Ich sah noch den Mond an der so hell wie seit Langem strahlte.
    • Ivelle

      Zu meinem Glück war der Supermarkt um diese Uhrzeit nicht überfüllt. Die wenigen Menschen in den Gängen sorgten dafür, dass die Schlangen an der Kasse angenehm kurz blieben. So musste ich mit meinem kleinen Einkauf nicht lange warten, bis ich an der Reihe war. Erleichtert bezahlte ich, verstaute meine Einkäufe und verließ das Geschäft.
      Ein tiefer Atemzug. Die kühle Abendluft war angenehm, und obwohl ich sie gerne länger genießen wollte, erinnerte mich mein knurrender Magen daran, dass es spät war. Ich beschleunigte meine Schritte. Kaum zu glauben, dass ich seit Stunden zu Hause gewesen war, ohne das Gefühl zu haben, wirklich etwas vom Abend gehabt zu haben.
      Als ich mein Wohngebäude erreichte und gerade eintreten wollte, fiel mir im Augenwinkel eine kleine Gestalt auf. Um diese Uhrzeit – und in dieser Gegend – wirkte das verdächtig. Meine Aufmerksamkeit wanderte zu der dunklen Ecke, in der sie sich befand. Instinktiv trat ich näher und kniff leicht die Augen zusammen, um die Umrisse besser erkennen zu können.
      Dann erkannte ich es – ein Hund.
      Meine angespannte Haltung lockerte sich sofort. Vorsichtig näherte ich mich dem Tier. Es bewegte sich nicht, lag einfach nur da. Irritiert ging ich in die Hocke und musterte es genauer. Erst als ich den Grund für seine Reglosigkeit erkannte, sog ich scharf die Luft ein. Eine plötzliche, leichte Angst beschlich mich – nicht davor, dass er mir wehtun könnte, sondern davor, dass es ihm ernsthaft schlecht ging.
      Ohne weiter zu überlegen, nahm ich ihn behutsam in die Arme. Er regte sich kaum, doch ich konnte sehen, wie sich sein Brustkorb langsam hob und senkte. Er lebte.
      Eilig trug ich ihn in das Wohngebäude und drückte mehrmals auf den Aufzugknopf, als würde er dadurch schneller ankommen.
      Kaum in meiner Wohnung angekommen, brachte ich den Hund ins Badezimmer und legte ihn sanft auf den Boden. Dann stellte ich die Einkaufstüte hastig in die Küche und sammelte alles zusammen, was ich für eine notdürftige Versorgung brauchen könnte: Handtücher, Desinfektionsmittel, eine Schere, Verbandszeug. Ich war kein Tierarzt, aber ich hoffte inständig, dass seine Verletzungen nichts Ernstes waren. Vielleicht sollte ich ihn mir erst einmal genauer ansehen, bevor ich über das weitere Vorgehen entschied.
      Mit dem gesammelten Material in den Händen kehrte ich ins Badezimmer zurück. Unter dem hellen Licht fiel mir erst jetzt auf, wie wunderschön der Hund war. Sein dichtes, schneeweißes Fell erinnerte mich an einen Samojeden – oder vielleicht eine andere nordische Rasse? Doch jetzt war nicht die Zeit für solche Überlegungen.
      Ich ließ mich auf den Boden sinken und begann, ihn vorsichtig zu untersuchen. Mit sanften Fingern suchte ich nach Wunden, säuberte die Stellen so gut ich konnte und legte schließlich einen lockeren Verband an.
      Er ließ es geschehen.
      Er war schwer, das hatte ich beim Tragen schon gemerkt. Ich war mir sicher, dass meine Arme morgen schmerzen würden – aber das war es wert.
      "Ab ins Bett", murmelte ich leise und sammelte meine letzten Kraftreserven. Behutsam hob ich ihn erneut an und trug ihn ins Wohnzimmer. Ich konnte ihn unmöglich auf dem kalten Boden schlafen lassen – nicht in diesem Zustand. Stattdessen legte ich ihn sanft auf mein Sofa.
      Kurz betrachtete ich ihn. Sein Atem ging ruhig, sein Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig.
      "Willst du was trinken oder so?" fragte ich fast beiläufig, wohl wissend, dass er mir nicht antworten konnte.

      Ich verschwand in die Küche, füllte eine Schüssel mit Wasser und stellte sie in seine Nähe. Dann begann ich endlich, mir selbst ein Abendessen zuzubereiten – mit einem kleinen, verletzten Gast in meiner Wohnung, den ich vor wenigen Minuten noch nicht einmal gekannt hatte.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • Ramon
      Ich merkte schon wie die Dunkelheit langsam über mich hinein brach. Mein Atem schmerzte und ich merkte wie so langsam das Leben versuchte aus meinem Körper zu entfliehen bis plötzlich…
      Langes wallendes Haar glitzerte vor meinen Augen als mich eine angenehme Wärme umarmte. Mein Atem stockte vor Schmerz jedoch hielt ich es aus und entspannte wieder willig durch diese sanfte Wärme. Die Person die mich da trug roch für mich wie ich mir die Sonne immer als Kind vorstellte. Sie war so geborgen in meinem Zustand das ich fürchtete das der Tot mich schon holte.
      Als ich jedoch auf kalten Fließen lag bestätigte es sich für mich das ich noch lebte. Ich merkte wie die Person mich verarztete und wie mein Körper und meine Wunden schmerzten, jedoch auch wieder etwas besser sich anfühlten.
      erst als ich auf etwas weichem lag und den Geruch von kochendem essen war nahm öffnete ich meine Augen. Ich sah mich vorsichtig mit dem bisschen Kraft in mir um, um zu analysieren wo ich war. Ich entdeckte in der Nähe Wasser und merkte wie trocken meine Kehle war. Langsam richtete ich mich auf und kroch trotz Schmerz in Richtung des Wassers.
    • Ivelle

      Ich war gerade mit der Zubereitung meines Abendessens beschäftigt und bemerkte daher nicht, dass der große Hund erwacht war. Erst als ich mich von der Theke abwandte, um etwas aus dem Kühlschrank zu holen, fiel mein Blick zufällig auf ihn – und ich sah, wie er angefangen hatte, das Wasser zu trinken. Er konnte sich also wieder bewegen.
      Ein schweres Gefühl legte sich auf mein Herz, als eine Welle aus Mitleid mich überkam. Mit sanftem Blick näherte ich mich langsam und hockte mich neben ihn, meine Unterarme auf dem Sofa abgestützt. „Na du? Geht es dir etwas besser?“ fragte ich leise, während ich sein dichtes Fell und seine beeindruckende Größe musterte.
      „Ich habe leider kein Hundefutter“, murmelte ich mehr zu mir selbst als zu ihm und fuhr vorsichtig mit meiner Hand durch sein Fell. Eigentlich hätte ich vorsichtiger sein sollen, doch bei einem verletzten Wesen konnte ich einfach kein hartes Herz haben.
      „Ah, warte!“ Plötzlich stand ich auf und lief rasch in die Küche. In einer der Schubladen fand ich eine Scheibe Brot, die ich schnell herauszog, bevor ich ebenso eilig zurückkehrte. Ich hielt ihm das Brot hin. „Vielleicht ein bisschen davon, bis ich mit dem Kochen fertig bin?“ fragte ich mit einem schiefen Lächeln.
      War es seltsam, mit einem Hund zu sprechen? Vielleicht. Aber das störte mich nicht. Ich hatte mir immer einen Hund gewünscht, doch meine Arbeitszeiten hatten mich davon abgehalten. Jetzt jedoch, da er hier war, blieb mir nichts anderes übrig, als mich um ihn zu kümmern.
      „Vielleicht sollte ich mich morgen krankmelden, damit ich dich zum Tierarzt bringen kann“, überlegte ich laut und betrachtete ihn prüfend. Ich hoffte, dass er keine Wunde oder Infektion hatte, die ich übersehen hatte.
      „Nun gut, ruh dich aus. Ich mache schnell etwas zu essen.“ Ich schaltete den Fernseher ein, in der Hoffnung, dass ihn das etwas ablenken würde.
      Zurück in der Küche, beeilte ich mich mit der Zubereitung meines Essens. Jetzt noch einmal zum Supermarkt zu gehen, wäre sinnlos – er hatte bereits geschlossen. Daher achtete ich darauf, mein Essen nicht zu stark zu würzen, falls der Hund mitessen wollte.
      Mit dem Rezept im Kopf gab ich mir Mühe, möglichst schnell zu sein. Das Ergebnis war zwar nicht perfekt, aber es reichte. Erleichtert schöpfte ich das fertige Essen – eine herzhafte Hackfleischsoße mit einigen gehackten Gemüsestücken – in eine Schüssel. Ich wartete kurz, bis es etwas abgekühlt war, dann stellte ich die Schüssel vorsichtig neben den Hund.
      „Ich hoffe, du kannst das essen“, murmelte ich besorgt und beobachtete seine Reaktion.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • Ramon

      Ich war über den Elan und den Mut des Mädchen gleichermaßen verwundert und bestürzt. Wäre ich ein wildes Tier hätte ich es wahrscheinlich trotz Verletzung nicht zugelassen das diese Frau mich anfässt. Jedoch verstand ich das sie mich gerettet hatte und blieb ruhig. Ich war dem kleinen Wirbelwind dankbar, auch wen sie mir gerade etwas zu Heckenscheren war.
      Ich aß das Brot während sie weiter in der Küche hantierte und merkte wie solangsam das Leben wieder in mich einkehrte. Ich sah mehr ihr beim Versuch schnell zu kochen zu als zum Fernseher und blieb ruhig liegen. Ihr langes Haar glänzte von den kichern bei ihren Bewegungen und ich merkte dass sie ein großes Herz für Tiere zu haben schien.
      Als ich das Essen bekam schnupperte ich erst vorsichtig daran, doch aß es dann. Es war nicht das was ich gewohnt war, jedoch wärmte es mich auf eine Weise auf die ich lang vermisste. Ich saß genüsslich das Essen und schnüffelte in die Schüssel als ich alles leer geleckt hatte. Ich stupste die Schüssel an und wedelte ohne es zu merken fröhlich den Schwanz. Ich wollte mehr wollte jedoch nicht gierig sein und legte mich zufrieden mein Maul ableckend hin.
    • Ivelle
      Abwartend sah ich ihn mit großen Augen an und hoffte innerlich, dass er das Essen annahm. Ich wusste nicht, was ich ihm sonst geben sollte. Zwar hätte ich ihm noch ein paar Scheiben Brot anbieten können, aber ich bezweifelte, dass das ihn wirklich satt machen würde.
      Erleichtert atmete ich aus, als ich sah, wie er die Schüssel brav leer fraß. Nun ja, ein wirklich hungriger Hund war wohl kaum wählerisch, und soweit ich wusste, fraßen Hunde so ziemlich alles, was man ihnen vorsetzte. Als er am Ende mit der Schnauze leicht gegen die Schüssel stupste, war mir klar, dass er noch mehr wollte. Sollte ich ihm noch eine Portion geben? Kurz zögerte ich, sah aber keinen Grund, es nicht zu tun.
      Ein leises Lachen entkam mir, als ich seinen wedelnden Schwanz sah – es schien ihm also zu schmecken. „Na gut, dann eben eine zweite Portion“, schmunzelte ich, tätschelte seinen Kopf und nahm die Schüssel. Zum Glück hatte ich großzügig gekocht, sodass ich trotz seiner Extra-Ration nicht auf meine eigene Portion verzichten musste. Auch diesmal achtete ich darauf, dass das Essen nicht zu heiß war, bevor ich es ihm hinstellte.
      „Du bist ein feiner Junge“, murmelte ich und strich ihm sanft über den Kopf. War das also das Leben mit einem Hund? Ein warmes Gefühl breitete sich in meiner Brust aus. Der Wunsch, einen eigenen Hund zu haben, wurde immer stärker. Doch so sehr mich dieser Gedanke erfüllte, wusste ich, dass ich ihn nicht behalten konnte. Er hatte sicher einen Besitzer, der ihn vermisste.
      Ich stand auf, ging in die Küche und holte meine eigene Portion, bevor ich mich neben ihm auf das Sofa setzte. Im Schneidersitz aß ich mein Essen, während der Fernseher leise im Hintergrund lief. Immer wieder wanderte mein Blick zu dem Hund, um sicherzugehen, dass es ihm gut ging.
      Ich hatte mich bereits entschlossen, mich morgen krankzumelden. Da ich mir keine Sorgen machen musste, früh aufzustehen, ließ ich mir beim Essen Zeit und entschied, heute ausnahmsweise später ins Bett zu gehen. Um es nicht zu vergessen, stellte ich meinen Wecker aus, lehnte mich entspannt zurück und stellte meine leere Schüssel auf den kleinen Tisch vor mir.
      Mit dem Arm auf der Rückenlehne des Sofas abgestützt, saß ich schräg neben dem Hund und betrachtete ihn nachdenklich. „Was ist nur mit dir passiert, hm?“ Ich strich ihm sanft über den Kopf. „Morgen versuchen wir, einen Tierarzt aufzusuchen und deinen Besitzer zu finden.“

      Natürlich wusste ich, dass er kein Wort davon verstand, doch es tat gut, mit ihm zu sprechen. Auf der Arbeit war ich für mich und distanziert und pflegte keine Freundschaften außerhalb des beruflichen Rahmens. Wenn ich Fragen hatte, stellte ich sie andere und unterstützte meine Kollegen, wenn diese etwas von mir wollten. Doch darüber hinaus hatte ich keinerlei Interesse mich mit anderen anzufreunden. Ich ging dorthin um zu arbeiten und nicht um Freundschaften zu schließen. Mir war durchaus bewusst, dass eben durch viel small talk und Beziehungen, man höhere Chancen hatte auf eine Beförderung, doch das war mir nun mal zu anstrengend. Nur Zuhause konnte ich mich entspannen und ich selbst sein.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • Ramon

      Ich wedelte mit dem Schwanz als ich noch eine Portion erhielt. Sie war eine gute Köchin, auch wen es nicht das gewohnte Essen von meinem Koch war, schmeckte es gut und erfüllte mich mit einer Wärme. Ich aß meine zweite Portion und wedelte unfreiwillig auf ihr Lob mit dem Schwanz. Ich war der zukünftige Rudelführer unseres Packs, normal umschwärmten mich viele Frauen die mich berührten die mich aber kalt lassen. Also wieso reagiert mein Wolf nur auf sie. Ich sah sie kurz an und aß weiter.

      Meine Ohren gingen hoch als sie mich zum Tierarzt bringen wollte. Ich war über die Freundlichkeit der Frau und ihre Sorge überrascht. Es war selten genug das ein Mensch einem verwundeten großen Hund half, die wenigen die es taten brachten einen wen überhaupt zum nächsten Tierheim in der Nähe. Dort wüsste ich wie beim Tierarzt das Leute vom Rudel da wahren die wüssten was zutun war. Jedoch schien sie mich bei sich haben zu wollen was mich wunderte. Ich sah ihr in die Augen und merkte nur aufrichtige Sorge.
      Mein Wolf wedelte mit dem Schweif und leckte ihre Wange ab. Ich merkte es zu spät wie mein Körper sich von selbst bewegte. Es war lange her das ich meinen Wolf nicht kontrollieren konnte, das letzte Mal sogar als junger Wolf da ich mich früh verwandelt habe. Jedoch löste diese Menschenfrau in mir Gefühle aus die ich als CEO und zukünftiger Anführer des Packs nur kaum fühlte. Ich schmiegte mich an sie und war fertig mit dem Essen. Ich sah sie Schwanz wedelnd an.
    • Ivelle
      Der Hund schien mir wohlgesonnen zu sein – sein wedelnder Schwanz und der zufriedene Blick, den er mir zuwarf, sprachen Bände. Er freute sich sichtlich über das Futter, und mein Herz wurde ganz warm dabei, ihm zuzusehen.
      Ich stellte meine eigene Schüssel zur Seite, ging auf ihn zu, nahm sanft seinen Kopf in beide Hände und strich ihm zärtlich über die Schnauze. „Oh mein Gott, bist du süß“, flüsterte ich, völlig hingerissen von seinem weichen, dichten Fell.
      Dann nahm ich meine Schüssel wieder auf, brachte sie in die Küche, spülte sie schnell ab und stellte sie in die Spülmaschine. „Komm“, sagte ich zum Hund, als ich zurück ins Wohnzimmer ging. Ich ließ mich auf das Sofa sinken, schaltete den Fernseher ein und stellte erfreut fest, dass gerade ein Film lief. „Dann machen wir uns einen schönen Abend“, meinte ich leise – mehr zu mir selbst als zu ihm.
      In Gedanken schlich sich ein leiser Schatten mit dazu. Bevor ich ihn wieder abgeben muss, dachte ich ein wenig traurig. Wer wusste schon, wann ich wieder die Gelegenheit bekommen würde, einen Hund bei mir zu haben? Gerade deshalb wollte ich jede Minute mit ihm genießen.
      „Oh, warte“, murmelte ich und stand noch einmal auf, holte meine weiche Kuscheldecke und kehrte zurück zum Sofa. Vorsichtig deckte ich uns beide zu – ihn und mich. Die Wasserschüssel stellte ich ganz in seine Nähe, damit er nicht aufstehen musste, wenn er trinken wollte.
      So verbrachten wir den Abend gemütlich mit dem Film. Irgendwann stellte ich mir noch schnell einen Wecker, damit ich mich am nächsten Morgen rechtzeitig krankmelden konnte. Als ich merkte, wie meine Augenlider schwerer wurden, schaltete ich den Fernseher aus.
      Bevor ich mich ins Bett zurückzog, beugte ich mich zu ihm herunter, küsste ihn sanft auf den Kopf und flüsterte: „Gute Nacht.“ Die Decke ließ ich bei ihm, damit er es weiterhin warm und kuschelig hatte.
      Auch wenn ich am liebsten mit ihm zusammen eingeschlafen wäre, wollte ich kein Risiko eingehen – nicht, dass sich seine Wunden wieder öffneten, wenn ich ihn in mein Bett hob. Dafür war er dann doch ein bisschen zu schwer für mich.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • Ramon

      Ich war beeindruckt von der Fürsorge die diese Frau mir entgegen brachte. Ohne das sie es müsste schaute sie liebevoll und selbstlos das ich alles und mehr hatte das ich brachte. Von der Versorgung bis zum Komfort machte sie alles wohl überlegt. Ich hatte solch Selbstlosigkeit von einem Menschen nur bei Kindern gesehen, nur mit dem unterschied das sie wirklich weiß was man machen muss. Mir kam die Frage auf ob sie ein Hund vielleicht mal hatte da sie einiges zu wissen schien.
      Ich entschied mich das am nächsten Tag mehr über diesen blonden Engel herauszufinden und schlief. Als ich am nächsten Tag ihren Wecker hörte wachte ich auf. Ich stand langsam auf. Durch ihre liebevolle Fürsorge hatte ich wieder Kraft und so wahr meine regenerative Kraft im Stande meine Wunden gut zu heilen, jedoch noch nicht ganz. Ich stand vom Sofa auf und streckte mich. Neugierig lief ich vorsichtig zu ihrer Tür und schnupperte an ihr um zu sehen ob sie offen war. Die Sonne war schon aufgegangen und schien sanft durch die Schlitzen der dealen des Rolladen in der ganzen Wohnung, jedoch wahr es trotzdem noch dunkel genug um zu schlafen.
    • Ivelle

      Ich wusste nicht mehr, was ich geträumt hatte, doch der Wecker riss mich unsanft aus dem Schlaf. Auch wenn ich am liebsten einfach weitergeschlafen hätte, erinnerte ich mich daran, dass ich ihn aus einem bestimmten Grund gestellt hatte.
      Grummelnd öffnete ich meine schweren Augen und griff nach dem Handy. Das Licht des Displays blendete mich so sehr, dass ich die Augen fast wieder schließen musste. Mit der freien Hand rieb ich mir über das Gesicht, blinzelte leicht und wartete, bis sich meine Augen an das grelle Licht gewöhnt hatten.
      Dann öffnete ich den Chat mit meiner Vorgesetzten und schrieb ihr, dass ich mich heute krankmelden würde. Ich wusste genau, dass mich das schlechte Gewissen plagen würde, wenn ich auf eine Antwort warten würde – also legte ich das Handy schnell wieder zur Seite und drehte mich auf den Rücken.
      Ein Seufzen entwich mir, während meine Hand über mein Gesicht glitt. Plötzlich hörte ich ein leises Schnuppern – das ließ mich aufsetzen. Unter dem Spalt der angelehnten Tür erkannte ich den Schatten des Hundes. Er war wohl schon wach. Ob er Hunger hatte?
      Mit müden Gliedern erhob ich mich, ohne mir Gedanken um meine zerzausten Haare zu machen, und öffnete langsam die Tür. „Na? Guten Morgen“, begrüßte ich ihn mit einem kleinen Lächeln und streichelte ihm sanft über den Kopf. „Hast du Hunger?“
      Ohne auf eine Reaktion zu warten, ging ich in die Küche und schnitt etwas Brot und Gemüse klein – viel mehr hatte ich leider nicht da, von dem ich sicher wusste, dass es für ihn unbedenklich war.
      Ich schob alles in eine Schüssel und stellte sie auf den Boden vor dem Sofa, bevor ich mir selbst ein Sandwich machte und mich daneben setzte. Für einen Moment ließ ich den Kopf in den Nacken fallen und genoss die ruhige Stimmung – oder besser gesagt, die Mischung aus Stille und dem zufriedenen Schmatzen des Hundes.
      Ich sollte bald einen Tierarzt in der Nähe finden, ging es mir durch den Kopf. Ich griff wieder zum Handy, setzte mich aufrechter hin und begann zu recherchieren. Tatsächlich – nur etwa zehn Minuten zu Fuß entfernt war eine Praxis.
      „Ich hab aber keine Leine“, murmelte ich und sah zum Hund. Ich würde wohl zuerst eine besorgen müssen.
      „Hm...“, überlegte ich leise. Ich konnte mich nicht erinnern, ob es im Supermarkt in meiner Nähe Hundeleinen zu kaufen gab. Vielleicht musste ich eher in eine Drogerie oder ein Geschäft, das verschiedene Haushaltswaren führte. Aber eins nach dem anderen.
      Heute hatte ich frei – und ich wollte die Zeit mit ihm genießen, solange ich sie noch hatte.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • Ramon

      ich sah Schwanz wedelnd zu wie der verstrubbelte blonde Engel mir essen machte. Ich erkannte meine Wolfs Seite fast selbst nicht mehr, jedoch freute es sich von selbst über die kleinen liebevollen Gesten während ich trotzdem irgendwo vorsichtig blieb.
      Ich aß genüsslich das frühstück und beobachtete sie dabei. Ich hörte auf als ich das Wort Leine hörte und sah sie an. Ich wusste das wir mit einer Leine weiter gehen würden und ich raus käme, wusste jedoch nicht so recht ob ich wirklich schon weg wollte. Mich begann es immer mehr zu interessieren ob dieser blonde Engel wirklich einer war oder nicht.
      Irgend etwas in mir wollte sie einfach besser kennenlernen. Ich schnupperte an ihrer Hand ehe ich meinen Kopf drunter lag und sie hechelnd ansah. Ich würde nicht wegrennen verstand jedoch den Grund wieso sie eine für mich wollte. Noch dazu wollte ich nicht das sie weiter finanziell Mittel für mich verwandt, dies wäre nicht fair. So wollte ich als dank zumindest bis ich ihr mit anderen Mitteln daheim danken konnte meinen Dank mit etwas Hunde Verspieltheit zu danken den sie anscheinend mochte.
    • Ivelle
      In meine Gedanken versunken, bemerkte ich den Hund zunächst gar nicht. Zumindest nicht den Moment, in dem er mich abwartend ansah. Erst als ich seinen weichen Kopf unter meiner Hand spürte, sah ich hinunter und ging in die Hocke. Wie am Vorabend nahm ich sein Gesicht liebevoll in beide Hände und streichelte ihn ausgiebig. „Du bist so weich.“ Wenn es nach mir ginge, würde ich ihn ununterbrochen streicheln.
      Doch mein Verstand erinnerte mich daran, dass ich ihn unbedingt zum Tierarzt bringen musste – um sicherzugehen, dass es ihm wirklich gut ging. Wer wusste schon, ob nicht noch weitere Verletzungen vorhanden waren oder sich unbemerkt Entzündungen gebildet hatten? „So sehr ich dich auch behalten möchte, wir müssen sicherstellen, dass du gesund bist.“ Ich wusste selbst nicht genau, warum ich so viel mit dem Hund sprach. Vielleicht, weil ich alleine war – und niemand da war, der mich dafür verurteilen könnte.
      Ich stand wieder auf und machte mich fertig. Über ein schlichtes Kleid geworfen, verließ ich die Wohnung mit einem schnellen: „Ich bin gleich zurück.“ Mein Ziel war ein nahegelegener Supermarkt. Zu meinem Glück gab es dort eine kleine Ecke mit Tierbedarf – darunter auch eine einfache Hundeleine. Sie war nichts Besonderes, aber für den Moment völlig ausreichend.
      Wieder zu Hause, aktivierte ich mein GPS auf dem Handy. „Na komm“, sagte ich leise, während ich dem Hund vorsichtig die Leine anlegte. „Danach schauen wir, ob irgendwo ein Zettel hängt. Vielleicht sucht ja schon jemand nach dir.“ Ich schob den Schlüssel in meine Umhängetasche, öffnete die Wohnungstür und trat gemeinsam mit ihm hinaus ins Freie.
      Zum ersten Mal in meinem Leben lief ich mit einem Hund die Straße entlang. Es war ein seltsames, aber zugleich erfrischendes Gefühl. Und es war ungewohnt, an einem Wochentag nicht zur Arbeit zu gehen – fast kam es mir verboten vor. Doch ich verdrängte den Gedanken schnell wieder und konzentrierte mich stattdessen auf das GPS, damit wir den Weg zur Tierarztpraxis nicht verfehlten.
      Einige Minuten später erkannte ich das Schild mit dem Namen der Klinik. „Na siehst du, wir haben es geschafft“, murmelte ich erleichtert und betrat die Praxis.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • Ramon

      Ich wahr über die Fürsorge des Mädchen erstaunt. Ich ertappte mich das ich immer mehr ihre Streicheleinheiten genoss. Jedoch wiederstand ich noch.
      Als wir zum Tierarzt liefen wahr ich wieder schneller jedoch immer noch langsamer als sonst. Beim Tierarzt musste sie ein Formular ausfüllen über mich. Die Sekräterin erkannte mich schon gleich und wusste was zutun war. Als ich dann dran war bat man die junge Frau draußen zu bleiben und ich wurde verarztet.
      In dieser Zeit kam eine Frau hinaus zu Ivelle. „Entschuldigung bitte. Wir haben auf dem Chip des Hundes das sie gefunden haben die Nummer des Besitzers auswendig gemacht. Ich darf leider seine Kontakte nicht einfach frei geben. Jedoch würden wir ihm wen sie erlauben anrufen und ihre Nummer geben damit er seinen Hund holen kann. Sie können den Hund aber auch hier lassen und wir lassen ihn holen. Was ihnen lieber ist.“, erklärte die Dame freundlich
    • Ivelle

      Nachdem ich ein Formular ausgefüllt hatte, wartete ich geduldig mit dem Hund im Wartezimmer. Ich empfand es als angenehm, wie gut er sich benahm. Zwar streifte er gelegentlich ein wenig umher, doch die meiste Zeit lag er ruhig neben mir. Ehe ich mich versah, waren wir auch schon an der Reihe. Leider durfte ich nicht mit ins Behandlungszimmer. Eigentlich hatte ich gedacht, dass es möglich sein würde. Doch da ich keinerlei Erfahrung in solchen Situationen hatte, akzeptierte ich es und blieb im Wartebereich.
      Innerlich hoffte ich, keine schlechten Nachrichten zu bekommen, und dass der Hund im Grunde gesund war. Um mir die Zeit zu vertreiben, holte ich mein Handy hervor und schaute mir Videos in den sozialen Medien an. Als schließlich mein Name aufgerufen wurde, blickte ich auf und trat zu der Dame, die mich rief. Zu meiner Erleichterung sprach sie nichts von einem besorgniserregenden Zustand, ich nahm also an, dass alles in Ordnung war.
      Auch wenn ich eigentlich froh sein sollte, dass man den Besitzer des Hundes gefunden hatte, spürte ich dennoch eine leise Enttäuschung. Doch das war gewiss besser, als ihn im schlimmsten Fall in ein Tierheim geben zu müssen.
      „Ja, kein Problem. Ich gebe Ihnen meine Nummer“, bot ich an. Wenn ich schon die Möglichkeit hatte, noch ein wenig Zeit mit dem Hund zu verbringen, wollte ich sie nutzen. Außerdem hatte er bei mir zuhause mehr Platz und würde sich nicht langweilen, zumindest war das meine Hoffnung. Ich gab der Dame also meine Telefonnummer und meinen vollständigen Namen, damit man mich bei Bedarf kontaktieren konnte.
      Geduldig wartete ich, bis der Hund zurückgebracht wurde. „Na? Alles besser?“, fragte ich sanft, während ich ihm über den Kopf streichelte. Ich blickte zu der Dame auf, als sie erneut das Wort ergriff.
      „Ich werde Ihre Kontaktdaten an den Besitzer weitergeben. Er wird sich dann bei Ihnen melden. Bei weiteren Fragen können Sie uns gerne kontaktieren. Dem Hund geht es soweit gut, wenn er genug Ruhe bekommt, wird er schnell wieder gesund.“
      Verstehend nickte ich, und wir verabschiedeten uns.
      Da der Hund heute zum ersten Mal wieder draußen war, nahm ich einen kleinen Umweg, damit er sich etwas austoben konnte. Auf dem Weg kamen wir an einem Laden vorbei, der unter anderem kleine Plüschtiere verkaufte. Ich blieb vor dem Schaufenster stehen und betrachtete die Auswahl. Mein Blick fiel auf ein kleines Plüschtier, etwas größer als ein Schlüsselanhänger. Ich band den Hund an einem Fahrradständer neben dem Laden an und sagte ihm kurz: „Bin gleich zurück.“
      Im Laden kaufte ich den kleinen weißen Hasen und steckte ihn in meine Umhängetasche. Wieder draußen kniete ich mich zu dem Hund, holte das Plüschtier hervor und hielt es ihm hin, damit er daran schnuppern konnte.
      „Ein kleines Genesungsgeschenk. Wie findest du es?“, sagte ich lächelnd. Sollte er kein Interesse daran haben, konnte ich den Hasen immer noch zurückbringen.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • Ramon

      Während dem Arzttermin gab ich dem Doctor Anweisungen meine rechte Hand zu kontaktieren und ihm mitzuteilen wo ich bin, dass ich momentan ein gefundener Hund bleiben muss, wo ich wahr und das er mich heute Nacht aufsuchen soll.
      Anschließende ging ich mit Ivelle, dessen Namen ich nun endlich wusste, nachhause. Ich wusste da ich nun ein Haushund sein musste, also benahm ich mich auch so. Gleichzeitig tat es gut etwas gegen die Schmerzen zu haben. Als sie im laden wahr legte ich mich hin und leckte mir die Pfote. Ich wahr selten als Wolf in der Stadt und nur wenige kannten meine Wolfsgestallt außer die Jäher die mit mir immer unterwegs wahren. Es wahr mal etwas anderes das alltägliche Leben zu beobachten. Ich konnte mich kaum daran erinnern wann ich je wirklich frei hatte, auch wen ich krank wahr, und das alltägliche Leben beobachten konnte. Als Ivelle mit einem Stofftier raus kam schnüffelte ich an dem häschen. Ihr erwartender Blick ob ich es mochte wahr süß mit an zu sehen. Ich wedelte mit dem Schweif unbewusst und nahm vorsichtig das Stoffhäschen in mein Maul als würde ich nach Erlaubnis fragen. Ich legte es mir zwischen die Beine und schnüffelte an den Häschen ich nahm es richtig in mein Maul und stand mit dem Schwanz wedelnd auf und sah sie dankend an. Ihre strahlenden Augen ließen in mir irgendetwas langsam schmelzen was ich noch nicht bemerkte.
    • Ivelle
      Aufmerksam und abwartend beobachtete ich den Hund, gespannt darauf, wie er auf das kleine Plüschtier reagieren würde.
      Ich sah zu, wie er zunächst daran schnüffelte, und fragte mich im Stillen, ob der Geruch eines Spielzeugs wohl beeinflussen konnte, ob ein Hund es annahm oder nicht. Er setzte das Schnüffeln fort, nachdem er den Hasen aufgenommen hatte, und inspizierte ihn scheinbar gründlich. Das Bild war so drollig, dass ich schmunzeln musste. Ich ließ ihm die Zeit, die er brauchte, um eine Entscheidung zu treffen.
      Als der Hund schließlich mit dem Stoffhasen im Maul aufstand, deutete ich seine Reaktion als Zustimmung. Zufrieden und erfreut nickte ich ihm zu und erhob mich ebenfalls.
      „Du kannst noch dein Geschäft machen, dann gehen wir nach Hause“, sagte ich, als könnte er mich verstehen.
      Das Wetter war heute besonders schön, ich hatte frei, und da der Hund ohnehin noch Gassi musste, entschied ich mich, einen kleinen Park in der Nähe anzusteuern. Dort könnte ich mich für eine Weile hinsetzen und die frische Luft genießen.
      „Na komm“, sagte ich sanft, zog leicht an der Leine und lenkte den großen Hund in Richtung des Parks.
      Einige Menschen waren bereits dort. Manche joggten, andere schoben Kinderwagen oder tranken beim Spazieren einen Coffee-to-go. Einige aßen etwas auf die Hand, andere saßen einfach nur auf Parkbänken und genossen das angenehme Wetter.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • Ramon

      Im Park angekommen lief ich mit dem Stoffhasen im Maus Herrin und sah mich um ob ich jemanden sah dem ich Befehle erteilen konnte. Und da, ich sah die jüngere Schwester meines Beraters mit ihrem Hund spazieren. Ich zog leicht an der Leine sodass ich nicht starke Schmerzen hatte um Ivelle in Richtung Madlen zu ziehen. Madlens Hund erkannte mich schon und kam zu mir Schwanz wedelnd. Madlen sah mich überrascht an.


      Madlen

      Ich lief gemütlich meine übliche Runde mit Max durch den Park als er mich plötzlich in eine bestimmte Richtung bewegte. Ich erkannte dann Ramon verletzt an der Leine mit einem Kuscheltier im Maul. Max begrüßte Ramon spielerisch und ich sah die Person an die mit ihm da war. Ich lächelte freundlich fragte mich jedoch was los war. „Oh hallo. Wie es aussieht können die zwei sich gut riechen.“, scherzte ich an das Mädchen während Max an dem Kuscheltier schnupperte den Ramon aus dem Maul legte. Ramon bellte Schwanz wedelnd. Es wirkte so als würde dieser Max fröhlich an sein Kuscheltier lassen und an ihn schnuppern. Jedoch sagte Ramon durch das Bellen knapp zu mir: ‚Sie hat mich verletzt gefunden. Sie ist ein mensch.‘ Ich verkniff mir die Überraschung zu zeigen. Nur selten halfen Menschen einem Hund so dass sie es nicht im Tierheim abgeben oder vom Tierarzt vom Besitzer oder Tierheim abholen lassen. Ich wurde so neugierig auf die junge Frau und wollte mehr über sie erfahren.
    • Da ich keine Eile hatte, nach Hause zurückzukehren, ließ ich den Hund weitgehend selbst entscheiden, wohin er gehen wollte. Natürlich achtete ich darauf, dass er niemanden störte, besonders nicht Menschen, die in ihre Tätigkeiten vertieft waren. Es dauerte nicht lange, bis er auf einen anderen Hund aufmerksam wurde, der offenbar zu einer Frau gehörte, die sich ganz in unserer Nähe aufhielt.
      Neugierig und leicht überrascht beobachtete ich, wie sich mein neuer tierischer Begleiter dem anderen Hund näherte. Mein Blick wanderte zu der freundlich klingenden Frau, die das Gespräch mit mir eröffnete. Ich lächelte höflich und nickte ihr zu, nicht ganz sicher, wie ich am besten reagieren sollte. Small Talk fiel mir nie leicht. Ich war jemand, der lieber höflich blieb und eine gewisse Distanz wahrte, besonders zu Fremden.
      Diese zurückhaltende Art hatte über die Jahre dazu geführt, dass ich kaum Freunde hatte, um ehrlich zu sein: keine. Aber das hatte mich nie sonderlich gestört. Ich wusste, wie ich mich selbst beschäftigen konnte, ohne mich einsam zu fühlen. Und trotzdem: Der Anblick der beiden Hunde, die sich so schnell zu verstehen schienen, rührte mich. Besonders mein Hund – der, den ich erst gestern gefunden hatte – schien seine Freude über das Zusammentreffen kaum verbergen zu können. Er teilte sogar den Stoffhasen, den ich ihm gegeben hatte. Diese kleine Geste war so unerwartet zärtlich, dass mir für einen Moment das Herz aufging.
      Ich wollte diese Szene festhalten, ein stiller Moment des Glücks. Zögerlich holte ich mein Handy hervor und fragte die Frau: „Ist es in Ordnung, wenn ich ein Foto mache?“ Es war mir wichtig, sie vorher um Erlaubnis zu bitten. Nicht jeder mochte es, wenn sein Hund ungefragt fotografiert wurde, und ich wollte auf keinen Fall in eine unangenehme Situation geraten. Wer wusste schon, wie sensibel manche auf so etwas reagierten?
      Während ich auf ihre Antwort wartete, fiel mir auf, wie viel größer mein Hund war als ihrer. Ein mulmiges Gefühl schlich sich in meinen Bauch. Auch wenn mein Hund bisher durchweg sanft und liebevoll gewesen war, blieb doch die Unsicherheit: Tiere konnten sich manchmal blitzschnell anders verhalten. Jetzt, wo er vielleicht bald sein Herrchen wiederfinden würde, wollte ich keine Komplikationen riskieren, weder für ihn noch für mich. Doch der Anblick der beiden, wie sie sich neugierig beschnupperten, ließ mich hoffen, dass dieser Moment in friedlicher Erinnerung bleiben würde.
      Digital Art Bilder Pinnwände

      ૮ ˶ᵔ ᵕ ᵔ˶ ა
    • Madlen

      „Natürlich nur zu. Danke für das fragen, das macht nicht jeder.“, nickte ich lächelnd und war über ihre Sorgfalt überrascht. Ich lies sie ein Bild machen und beobachtete ihren Blick. Ich schmunzlte über ihre strahlenden Augen und überlegte einen Weg wie Ramon mehr mitteilen konnte was geschehen war. Mir kam eine Idee und ich grinste. „Hast du deinen Hund erst seit kurzem? Ich habe dich nie zuvor hier gesehen.“, fragte ich sie.
      Ich kannte selbst gut die Schwierigkeiten wen man als Mensch einen neuen Hund bekam. Meine Freundin war damals so nervös und unsicher dass ich sie mit zu einer Hundeschule nahm. Dort wahren Menschen sowie Wölfe mit ihren Hunden und trainierten sie. Klar wir Wölfe können unsere Hunde besser trainieren jedoch ist es auch eine Gemeinschaft wo man sich austauschen kann, entspannen kann und einfach nur über die Liebe zu Hunden reden konnten während die Hunde zusammen herum tollten. So könnte Ramon also nicht nur mitteilen was geschehen ist und wie es weiter geht, sondern auch sie neue Erfahrung, Tips und Anleitung für einen Hund erhalten den sie sich vielleicht selbst mal holt. Besonders gut ist es da das Rudel etwas unruhig war da das Nachbarrudel versucht immer mehr von unserem Territorium einzunehmen.