Adopted by a witch [yuyuumyn&Royal]

    • "... mh? Ich dachte dafür wären diese Zähne da?", legte Xyla den Kopf verwirrt in die andere Richtung.
      "Das Brot hat sicher geholfen.", schnaubte der Mantel auf ihren Schultern.
      "Also dann keine Golem Asche mehr...", murmelte sie und machte sich eine mentale Notiz.
      "Oder wie wärs mit keinen Experimenten mehr beim Brot backen?"
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    • Ryuki blinzelte einen ganzen Moment ungläubig. Hatte Xyla gerade... Golem-Asche gesagt?
      Bei dem Gedanken wurde ihm ganz anders und es schüttelte ihn innerlich - wollte er überhaupt wissen, was sie sonst noch immer in das Brot gemacht hatte?

      Auch Sora verzog sein Gesicht und warf dem Mantel dann einen bösen Blick zu. "Hat es nicht!", protestierte er und trat einen Schritt näher. In einer schnellen Bewegung, schnappte er sich den Saum und machte sich bereit einen ordentlichen Bissen aus dem Stoff zu nehmen.
    • "Ahhhh! Was zum-?! Was soll das, du kleiner Hosensch-!", bauschte sich der Mantel auf im Versuch den kleinen Händen des Jungen zu entgehen, kreischt jedoch ein weiteres Mal auf, als sich die Zähne des Jungen in seinem Stoff vergrub und alle seine Augen weiteten sich geschockt. Hatte er gerade...? Hatte er wirklich, oder?!
      Doch egal wie sehr Sora es versuchen würde, der Mantel würde von seinem Biss nicht reißen. Es war eher wie auf Leder herum zu kauen.
      "Hör auf zu lachen! Nimm dieses Vieh von mir weg!", bauschte sich der Mantel in alle möglichen Richtungen auf im Versuch sich von Soras Zähnen zu befreien, während Xyla bei dem Anblick nur lachte. Warum hatte ihr nie jemand verraten wie lustig Kinder waren?
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    • Soras Reißzähne vergruben sich immer tiefer in den Stoff des Mantels und ein lautes wildes Knurren entwich seiner Kehle. Er dachte gar nicht erst daran sofort wieder loszulassen. Dieser doofe Mantel hatte es nicht anders verdient!
      Ein weiteres Knurren entwich dem Jungen und er begann wie ein wilder Hund seinen Kopf zu schütteln. In der Hoffnung, vielleicht doch ein Stück des Stoffes heraus zu reißen.

      Ryuki trug derweil kein Lächeln mehr auf dem Gesicht, als er seinen Stiefbruder dabei beobachtete, wie dieser seine Zähne in den armen Anarxia schlug.
      "S-sora, hör auf! Du bekommst bei dem alten Stoff noch Magenschmerzen! Der schmeckt doch nicht!", versuchte er an das Gewissen des Fuchsjungen zu appellieren.
    • "Alter... alter Stoff?! Hast du mich gerade als alten Stoff bezeichnet?!", richteten sich die Augen des Mantels auf Ryuki, ehe sie sich auf den vorderen Teil des Mantels verlängerten um Xyla anzusehen.
      Nur eines blieb nahe Soras Reißzähnen zurück, um ihn weiterhin böse anzustarren. Vielleicht würde er dann ja früher oder später aufhören.
      "Er hat mich gerade als alten Stoff bezeichnet!", schnaufte er missbilligende und erwartete von Xyla, dass sie endlich etwas unternahm.
      Die Hexe konnte jedoch kaum mit dem Lachen aufhören, bückte sich gar nach vorne und hielt sich den Bauch vor lauter Lachen, ehe sie eine Lachträne aus ihrem Augenwinkel wischte.

      Dann kam Hokrux aus dem Bad, nur mit einem Handtuch um den Hüften gekleidet und trocknete sich mit einem weiteren Handtuch die Haare, ehe er vor der Szene vor sich stehen blieb und sie alle anstarrte, als wären sie verrückt geworden.
      "... kann es sein, dass diese Kinder irgendwelche Experimente sind?", Hokrux wäre nicht einmal überrascht, wenn Xyla Leben erschaffen hätte. Der Mantel lebte ja auch nur aufgrund ihrer Magie.
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    • Ryuki schenkte Anarxia einen bemitleidenden Blick, während Sora einfach weiter wie ein wildes Tier an ihm herum riss.
      "Tut mir wirklich leid, Anarxia.", entschuldigte sich der junge Drache, konnte sich jedoch seinen nächsten Satz nicht verkneifen.
      "Aber es ist nur die Wahrheit. Du bist schon hunderte von Jahren alt und... nun ja, du bestehst nun mal aus Stoff..."

      "GaNz gEnAu!", stimmte der Fuchs mit vollen Mund zu und grinste selbstgefällig, während sich seine Reißzähne weiter in dem Stoff vergruben.
      Doch als Xyla aus ganzem Herzen lachte, hielt er inne. Seine Pupillen wurden so groß, dass seine Iris kaum noch zu erkennen war und er sah voller fazination zu der Hexe auf.
      Wenn man genau hinsah, hätte man beinahe schwören können, dass sein Fuchsschweif sachte hin und her wedelte.

      Ryuki richtete mittlerweile seine Aufmerksamkeit auf den Vampiren und verengte über dessen Spruch leicht seine Augen. Experimente? Dieser Typ hatte wohl wirklich keine Ahnung von Kindern... aber gut, Sora war auch wirklich ein Sonderfall.
      „Du hast da was vergessen. Da ist noch Dreck.“, sagte er mit gespieltem Ernst und deutete auf das Gesicht des Vampirs, das natürlich kein bisschen schmutzig war.
      Ein Zucken seiner Mundwinkel ließ wohl erahnen, was Ryuki wirklich mit seiner Aussage ausdrücken wollte...
    • Der Mantel gab nur ein beleidigtes Schnaufen von sich und sah demonstrativ in die Andere Richtung und seine Ärmel bewegten sich von selbst, um sich vor Xylas Brust zu verschränken... welche weiterhin nur lachte. Das war einfach zu gut.
      „Schon gut, schon gut. Ich fürchte wir haben Anarxia lange genug geärgert.“, wischte sich die Hexe eine weitere Lachträne aus den Augen, als sie es endlich schaffte ihren Lachanfall unter Kontrolle zu bringen, ehe sie in die Hocke ging um Sora sachte von dem Mantel in ihre Arme zu ziehen.
      „Ryu hat nicht unrecht, weißt du? Man sollte nicht einfach alles in den Mund nehmen.“, stupste sie dem Jungen gegen die Nase. Mit Ryuki hatte es noch nie solche Probleme gegeben. Kinder konnten wohl wirklich unterschiedlich sein.

      „... wo?“, drehte sich der Vampir zur Seite und blickte in einen kleinen Wandspiegel – der vor einem Moment noch nicht an der Wand gehangen hatte – und prüfte sein Gesicht im Spiegel. Er sah jedoch nichts, als Vampir spiegelte sich Hokrux nicht, was ihn umso mehr die Stirn kraus ziehen ließ. Denn Dreck hätte man wenigstens sehen müssen.
      Seine Augen weiteten sich, als er endlich verstand und warf Ryuki einen funkelnden Blick zu.
      „Kinder sind wirklich schrecklich, wieso tust du dir das überhaupt an, Xyla? Warum ist dieses Balg überhaupt noch hier? Ich dachte du wolltest keine Schüler mehr aufnehmen? Und dann sich es jetzt auch noch zwei!“
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    • Die Augen des Fuchsjungen wurden noch ein Stück größer, als die Hexe in die Hocke ging und ihn sachte in ihre Arme zog.
      Ein für ihn unbekanntes Gefühl machte sich in seiner Brust und in seiner Magengrube breit. Ein Gefühl, dass ihm so fremd war, wie eine mütterliche Umarmung.
      Seine Wangen erröteten und hastig vermied er es, den Blick der Hexe zu treffen. Der Mantel und Hokrux waren in diesem Augenblick vollkommen vergessen.
      Er biss auf seine Unterlippe und es fehlte ihm an Worten. Was - wenn man beachtete, dass es sich hier um Sora handelte - schon einiges zu bedeuten hatte.
      Er senkte seinen Blick und murmelte etwas unverständliches unter seinem Atem. Wenn man genau hinhörte, könnte man vielleicht einbilden, dass er etwas von "Bauchschmerzen" murmelte.


      Ryuki kicherte leise, als er genau die Reaktion bekam, die er provoziert hatte. Es war auch wirklich zu einfach den Vampiren zu provozieren.
      Er konnte es sich nicht nehmen lassen, näher an den Vampiren ran zu treten und unschuldig seinen Kopf zur Seite zu legen.
      "Aber Onkelchen, Hokrux!", sagte er und blinzelte zwei Mal mit seinen langen Wimpern. "Warum bist du nur so gemein? Kein Wunder, dass du selbst keine Frau und Kinder hast!"
    • "... mh? Hast du wieder Hunger?", blickte die Hexe mit einem Lächeln auf den Jungen in ihren Armen, da sie nicht so recht verstand, was er da murmelte.
      "... oder kann man durch Anarxia wirklich krank werden?", legte sie mit Sorge in der Stimme die Hand gegen die Wange.
      "Wohl kaum!", meldete sich der Mantel sofort zu Wort.

      "... Onkelchen?", hob der Vampir misstrauisch eine Augenbraue, als würde das Balg bereits irgendetwas neues hinter diesen ach so unschuldig wirkenden Augen planen um ihn zu ärgern. Wahrscheinlich tat er das auch.
      "Hach?! Wenn ich mir euch so ansehe, warum sollte irgendjemand Kinder haben wollen?", verschränkte er die Arme mit einem Schnauben, bevor ihm etwas einzufallen schien und er seinen Blick auf Xyla richtete.
      "Wobei... ein Kind mit Xyla wäre sicherlich ein wunderbares Kind.", nickte er zu sich selbst. Dabei wusste der Vampir nicht mal, ob er Kinder bekommen konnte.
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    • Sora schüttelte nur leicht den Kopf, als Xyla ihn fragte, ob er wieder Hunger hatte. Auch zu Anarxia ließ er keinen weiteren Kommentar ab.
      Vermutlich wusste der junge Kitsune selbst nicht, was mit ihm nicht stimmte, doch dieses ungewohnte Gefühl in seiner Magengrube wurde immer stärker – weshalb er es unweigerlich mit Schmerzen verwechselte. Wie sollte er es auch besser wissen, wenn er in einer Familie großgeworden ist, in der "Liebe" nichts weiter als Schwäche war?

      Sein Gesicht war mittlerweile rot wie eine Tomate. Und schließlich wusste er sich nicht anders zu helfen, als seine Fuchsohren hängen zu lassen, um wenigstens seine Augen vor dem Blick der Hexe zu verbergen.
      "Ich-... ich bin müde... ich möchte bitte ins Bett.", murmelte er, was erneut zeigte, dass etwas nicht stimmte, wenn er freiwillig ins Bett wollte.

      Ryuki folgte für einen Moment den Blick des Vampiren und zog dann beide Augenbrauen hoch. Er verstand nicht sofort, aber dann weiteten sich seine Augen. "Xyla!", rief er sofort, um ihr zu petzen, was der Hokrux gerade gesagt hatte.
    • "... hah?! Was hab ich denn jetzt schon wieder falsch gemacht?!", beschwerte sich der Vampir mit vor der Brust verschränkten Armen und blickte ebenfalls zu der Hexe, um sich sofort zu verteidigen. Doch Xyla schien in diesem Moment ganz andere Probleme zu haben.

      Der Junge war noch nicht lange da. Die Hexe kannte ihn kaum, doch die kurze Zeit reichte um zu wissen, dass Sora niemals freiwillig auf Essen verzichten würde. Oder so früh ins Bett geschickt werden wollte.
      Ihre Augen... waren geweitet. Und sie drückte den Fuchsjungen etwas näher an sich heran.
      Sogleich stürmte Sie die Treppe hinauf und brachte Sora in sein Bett.
      "Mund auf.", befahl sie ihm daraufhin. Sie musste sicher gehen, dass er nicht krank war. Kinder konnten so schnell krank werden. Und davon sterben.
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    • Sora quietschte erschrocken auf, als er von Xyla fester in die Arme geschlossen wurde und sie mit ihm die Treppen hinauf stürmte.
      Als er bereits im Bett lag, starrte er mit weit aufgerissenen Augen zu ihr hinauf.
      Er verstand die Welt nicht mehr, was war denn auf einmal mit ihr los?
      Sein erster Reflex war es seine Lippen fest aufeinander zu drücken und ganz genau das Gegenteil von dem zu tun, was sie von ihm verlangte.
      Doch irgendwas... ließ ihn zögern. "W-warum?", fragte er ehe er langsam seinen Mund öffnete.

      Ryuki stand derweil noch ziemlich verdattert im Wohnzimmer. Er blinzelte und blickte dann zu Hokrux, um seine Reaktion zu der gesamten Situation zu sehen. Was ist gerade passiert?