Diego blinzelte, als Collin ihn so siegessicher angrinste, Hände in die Hüften gestemmt wie der König des Strandes, während er sich demonstrativ schwerer auf ihm niederließ. „Ey!“, rief er protestierend, hob die Augenbrauen und versuchte ein empörtes Gesicht zu machen – was ihm nur halb gelang, weil ein Grinsen sich unaufhaltsam auf seine Lippen schob. „Wenn ich nicht gerade halb in den Sand einbetoniert wär, würd ich dir zeigen, wer hier ins offene Meer fliegt und zwar in einem hohen Bogen!" Er schnaubte, als Collin noch einen draufsetzte. „Den nackten Hintern versohlen?“ Diego schüttelte den Kopf und lachte leise. „Was ist aus dir geworden? Früher bist du bei so ’nem Spruch rot angelaufen.“ Er lehnte den Kopf ein wenig zurück in den Sand, sein Blick funkelte spöttisch, aber auch mit ehrlicher Wärme. „Und jetzt schmeißt du mich einfach um, laberst was von Hintern versohlen und grinst dabei wie ein durchtriebenes Blondie. Bin ich auf ’nem anderen Planeten aufgewacht, oder hast du in den letzten Jahren heimlich nen Personality-Swap gemacht?“ Doch als Collin verstummte und Diego spürte, wie der Blick des anderen sich veränderte – nicht mehr bloß keck, sondern weicher, offener, fast verletzlich – wurde auch sein eigener Ausdruck ruhiger.
Der Scherz war schnell dahin, als ihre Körper plötzlich noch näher aneinanderlagen und Collins Hände rechts und links neben seinem Kopf im Sand versanken. Der Sturz hätte albern sein sollen. War er aber nicht. Denn plötzlich war da dieser Moment. Diese verdammte Stille, in der Collin sich nicht bewegte. In der Diego seinen warmen Atem an seiner Wange spürte. In der sein Blick ganz automatisch über das Gesicht des anderen wanderte. Diese nassen Strähnen, das leise Zucken am Mundwinkel, dieser vertraute – und doch völlig neue – Ausdruck in seinen Augen. Ein Moment, der zu lange dauerte, um noch harmlos zu sein. Diegos Herzschlag wurde unruhig, doch nach außen hin blieb er der Alte. Er zog langsam eine Augenbraue hoch und sagte leise, mit einem schiefen Grinsen: „Okay… also wenn das dein Versuch ist, mich zur Dusche zu zwingen – das ist 'n bisschen unkonventionell. Ich mein, wir könnten auch einfach aufstehen. Wie normale Menschen.“
Aber er machte keine Anstalten, sich zu bewegen. Ganz im Gegenteil. Sein Blick blieb an Collin hängen, wanderte unbewusst über dessen Lippen, dann wieder hoch in diese verwirrend klaren Augen. Und plötzlich war da wieder dieses verdammte Ziehen tief in seinem Magen. Diese Hitze, die nichts mit der Sonne zu tun hatte. Diego hielt Collins Blick noch einen Moment lang – dann schnaubte er leise und grinste. „Wärst du eine Frau würde ich jetzt sagen: Na los. Küss mich oder steh auf. Aber lass mich nicht hier so rumliegen.“ Seine Stimme war ruhig, ein Hauch Lachen darin, aber die Worte … sie klangen gefährlich nah an irgendetwas, das tiefer ging als bloßer Scherz. Und doch bewegte er sich wieder nicht. Stattdessen hob er die Hand, fuhr Collin mit zwei Fingern über den nassen Stoff an dessen Seite, ein fast beiläufiger Kontakt – aber spürbar.
In diesem Moment gab Speedy irgendwo hinter ihnen ein zufriedenes Schnauben von sich und rollte sich in den Sand, völlig unbeeindruckt vom aufgeladenen Moment zwischen den beiden Männern. Diego lachte wieder, diesmal ehrlicher – und schüttelte leicht den Kopf. „Okay ich glaube er hat genug vom Strand. Wir sollten gehen. Du frierst auch schon." Etwas Sorge klang in Diegos Stimme mit, hatte er sich doch all die Jahre nicht um Collin geschert - ihn an der ausgestreckten Hand hungern lassen - wollte er sich nun besser um ihn kümmern als damals. Collin sollte ihn dafür immer noch hassen und doch war er ihm nun wieder nah. Näher als früher vielleicht?
Der Scherz war schnell dahin, als ihre Körper plötzlich noch näher aneinanderlagen und Collins Hände rechts und links neben seinem Kopf im Sand versanken. Der Sturz hätte albern sein sollen. War er aber nicht. Denn plötzlich war da dieser Moment. Diese verdammte Stille, in der Collin sich nicht bewegte. In der Diego seinen warmen Atem an seiner Wange spürte. In der sein Blick ganz automatisch über das Gesicht des anderen wanderte. Diese nassen Strähnen, das leise Zucken am Mundwinkel, dieser vertraute – und doch völlig neue – Ausdruck in seinen Augen. Ein Moment, der zu lange dauerte, um noch harmlos zu sein. Diegos Herzschlag wurde unruhig, doch nach außen hin blieb er der Alte. Er zog langsam eine Augenbraue hoch und sagte leise, mit einem schiefen Grinsen: „Okay… also wenn das dein Versuch ist, mich zur Dusche zu zwingen – das ist 'n bisschen unkonventionell. Ich mein, wir könnten auch einfach aufstehen. Wie normale Menschen.“
Aber er machte keine Anstalten, sich zu bewegen. Ganz im Gegenteil. Sein Blick blieb an Collin hängen, wanderte unbewusst über dessen Lippen, dann wieder hoch in diese verwirrend klaren Augen. Und plötzlich war da wieder dieses verdammte Ziehen tief in seinem Magen. Diese Hitze, die nichts mit der Sonne zu tun hatte. Diego hielt Collins Blick noch einen Moment lang – dann schnaubte er leise und grinste. „Wärst du eine Frau würde ich jetzt sagen: Na los. Küss mich oder steh auf. Aber lass mich nicht hier so rumliegen.“ Seine Stimme war ruhig, ein Hauch Lachen darin, aber die Worte … sie klangen gefährlich nah an irgendetwas, das tiefer ging als bloßer Scherz. Und doch bewegte er sich wieder nicht. Stattdessen hob er die Hand, fuhr Collin mit zwei Fingern über den nassen Stoff an dessen Seite, ein fast beiläufiger Kontakt – aber spürbar.
In diesem Moment gab Speedy irgendwo hinter ihnen ein zufriedenes Schnauben von sich und rollte sich in den Sand, völlig unbeeindruckt vom aufgeladenen Moment zwischen den beiden Männern. Diego lachte wieder, diesmal ehrlicher – und schüttelte leicht den Kopf. „Okay ich glaube er hat genug vom Strand. Wir sollten gehen. Du frierst auch schon." Etwas Sorge klang in Diegos Stimme mit, hatte er sich doch all die Jahre nicht um Collin geschert - ihn an der ausgestreckten Hand hungern lassen - wollte er sich nun besser um ihn kümmern als damals. Collin sollte ihn dafür immer noch hassen und doch war er ihm nun wieder nah. Näher als früher vielleicht?
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