Diego konnte seinen Augen nicht trauen als er realisierte, dass tatsächlich Collin hierher gefahren war. Er konnte keine weitere Frage herausbringen, das er von der gesamten Situation immer noch oder wieder überfordert war. Erst dieser chaotische Start in den Tag und jetzt dieses Feuer in seiner Nachbarschaft. Er sah kurz über seine Schulter als ob er sich verreißen wollte, dass das alles gerade jetzt passierte. Da kam Collin schon aus dem Wagen und stellte sich auf die Zehenspitzen, um den großen Braunhaarigen zu umarmen. Verwundert blickte dieser auf seinen ehemaligen Schulfreund und legte zögerlich einen Arm um dessen Schulter. Collins warme Worte gingen in Diegos Ohren hinunter wie warme Töne eines schönen Lieds. Er schloss für einen Moment die Augen und seufzte tief. „Ist schon okay“, murmelte er und hielt inne. Kurz darauf spürte Collin aber auch Diego wie sonderbar diese Situation war und Collin löste sich flott von dem Braunhaarigen. Dabei stieg ihm jedoch eine leichte Röte ins Gesicht. Diego kratzte sich verlegen am Kopf, ehe er Collins entschuldigende Worte hörte. „Hey alles okay! Ist ne komische Situation.“, erklärte Diego beruhigend und mit einer lässigen Stimme als sei nichts vorgefallen. Doch es war so viel vorgefallen. Collin hatte sich zwischenzeitlich etwas von ihm entfernt und die Arme vor der Brust verschränkt. Er erwartete wohl eine genauere Erklärung als dass alles okay sei. Diego sah hinüber zum Feuer und spürte den fragenden Blick seines Gegenübers. „Nun ich habe zum Glück nicht viel in dieser Wohnung. Das meiste habe ich auf meinem Handy und Kleidung und sowas habe ich in meinem Büro im Fitnessstudio. Insofern ist das wirklich okay. Ich muss nur …“ Er stockte und sah kurz auf den Boden.
Er fuhr sich mit der Hand durch die lockeren braunen Haare und seufzte erneut. „Ich muss nur eine bliebe für die nächsten Tage oder so finden. Ich habe keine Ahnung, wie lange sie die Straße und die Häuser hier sperren werden. Aber bei dem Ausmaß rechne ich nicht nur mit ein paar Tagen.“ Er verzog das Gesicht, da ihm nun w Angebot wieder einfiel. Er wollte gar nicht bei ihm wohnen oder nur kurz unterkommen. Sein Freund war total erfolgreich und er lebte hier unter fragwürdigen Umständen. Es wäre ein Eingeständnis seiner Schwächen und seines fehlenden Erfolgs. Er biss sich auf die Unterlippe und sah bereits wie Collin zum Antworten ausholte. „Ich weiß dass du ein schönes Apartment in Santa Monica hast, aber ich tue mich schwer damit. Weißt du? Ich habe keinen Bock auf diese Leute da. Diesen Schlag Mensch kenne ich nur zu gut.“ Erneut seufzte er und spürte die eigene Ausweglosigkeit. Diego hatte kaum Alternativen. Seine Eltern hatten den Kontakt seit dem Ende seiner Sportler-Karriere ab her Brocken und er kannte hier kaum noch Leute zu denen er gehen könnte. Collin war wohl so seine einzige Möglichkeit, wie es weitergehen könnte.
Er fuhr sich mit der Hand durch die lockeren braunen Haare und seufzte erneut. „Ich muss nur eine bliebe für die nächsten Tage oder so finden. Ich habe keine Ahnung, wie lange sie die Straße und die Häuser hier sperren werden. Aber bei dem Ausmaß rechne ich nicht nur mit ein paar Tagen.“ Er verzog das Gesicht, da ihm nun w Angebot wieder einfiel. Er wollte gar nicht bei ihm wohnen oder nur kurz unterkommen. Sein Freund war total erfolgreich und er lebte hier unter fragwürdigen Umständen. Es wäre ein Eingeständnis seiner Schwächen und seines fehlenden Erfolgs. Er biss sich auf die Unterlippe und sah bereits wie Collin zum Antworten ausholte. „Ich weiß dass du ein schönes Apartment in Santa Monica hast, aber ich tue mich schwer damit. Weißt du? Ich habe keinen Bock auf diese Leute da. Diesen Schlag Mensch kenne ich nur zu gut.“ Erneut seufzte er und spürte die eigene Ausweglosigkeit. Diego hatte kaum Alternativen. Seine Eltern hatten den Kontakt seit dem Ende seiner Sportler-Karriere ab her Brocken und er kannte hier kaum noch Leute zu denen er gehen könnte. Collin war wohl so seine einzige Möglichkeit, wie es weitergehen könnte.
