Wollte er? Rey war sich da nicht so ganz sicher, auch wenn er Archies Angebot schon fast niedlich fand. „Ach, alles gut. So viel gibts da nicht zu erzählen. Wir haben alle nicht genügend Zeit um uns regelmäßig sehen zu können, was echt schade ist, aber ich bin da wohl die letzte Person die sich beschweren darf.“ Da hatte er recht. Rey selbst machte neben dem Training kaum was anderes als zu arbeiten. Selbst an seinen freien Tagen zeichnete er fast ununterbrochen an Designs und egal wo und wann ihm eine Idee für ein neues Tattoo kam schrieb er sie sich auf.
„Sie hatten eine harte Kindheit und ich versuche einfach nur mein bestes zu geben um mich um sie zu kümmern.“ Er hatte sich absichtlich nicht mit reingenommen. Sie hatten eine harte Kindheit, nicht er. Er hatte im Grunde keine gehabte aber das war okay. Rey hatte sich schon immer gerne um seine kleineren Schwestern gekümmert, um ihnen das ermöglichen zu können was er selbst nicht gehabt hatte. Um ihnen die Kindheit zu schenken, die er zwischen Krankenhausbesuchen und Psychiatrieaufenthalten verloren hatte.
Danach ließ er das Thema jedoch mehr oder weniger elegant wieder ausschweifen. Im Grunde war es Glück (oder eine glückliche Fügung) das sich Gabe in diesem Moment langsam zu regen begann. „Mit wem telefonierst du?“ kam es verschlafen von dem Boxer. Seine steifen Glieder knacksten leise als er sich wie ein müdes Kätzchen streckte. „Mit Archie.“ - „Mhm…achso.“ es klang fast so, als ob Gabriel an wen anders gedacht hatte, aber er sprach seine Gedanken nicht aus. Und danach war das Telefonat relativ schnell beendet. Rey verabschiedete sich von dem Studenten und legte dann auf.
Der Tattoowierer hatte Gabe nicht davon erzählt wo Milo war. Er meinte, Archie und Rose sein bei ihm (was nicht gelogen war) und dann war das Thema vorbei. Gabriel war immer noch ein wenig fertig, bei weitem nicht mehr so sehr wie vor seinem Mittagsschlaf, aber von gut war er noch ein wenig entfernt. Das war jedoch nichts, was drei Stücke selbstgemachtes Bananenbrot und einen hervorragenden Nudelauflauf nicht in Ordnung bringen konnte.
Am nächsten Morgen hatte Gabe schon fast vergessen, dass Milo einfach aus der Wohnung gestürmt war, was aber vielleicht auch daran lag, dass er die Nacht in Rey Wohnung verbracht hatte. Zwischen warmen Laken und entspannter Dämmerbeleuchtung vergaß man einiges recht schnell, vor allem wenn man sich stattdessen mit zwei süßen Katzen beschäftigen konnte. Seine Schmerzen waren über die vergangenen Stunden auch ein wenig besser geworden, jedenfalls so weit, dass er sein übliches Trainingsprogramm wie gewohnt wieder in Angriff nehmen konnte. Im Grunde war Gabriel wie jeder Typ, bei einer typischen Männergrippe, metaphorisch starb er, damit er sich am nächsten Tag benehmen konnte als wäre nie irgendwas gewesen. Wenn Gabe eins während seines Zyklus konnte, dann war es definitiv jammern.
„Sie hatten eine harte Kindheit und ich versuche einfach nur mein bestes zu geben um mich um sie zu kümmern.“ Er hatte sich absichtlich nicht mit reingenommen. Sie hatten eine harte Kindheit, nicht er. Er hatte im Grunde keine gehabte aber das war okay. Rey hatte sich schon immer gerne um seine kleineren Schwestern gekümmert, um ihnen das ermöglichen zu können was er selbst nicht gehabt hatte. Um ihnen die Kindheit zu schenken, die er zwischen Krankenhausbesuchen und Psychiatrieaufenthalten verloren hatte.
Danach ließ er das Thema jedoch mehr oder weniger elegant wieder ausschweifen. Im Grunde war es Glück (oder eine glückliche Fügung) das sich Gabe in diesem Moment langsam zu regen begann. „Mit wem telefonierst du?“ kam es verschlafen von dem Boxer. Seine steifen Glieder knacksten leise als er sich wie ein müdes Kätzchen streckte. „Mit Archie.“ - „Mhm…achso.“ es klang fast so, als ob Gabriel an wen anders gedacht hatte, aber er sprach seine Gedanken nicht aus. Und danach war das Telefonat relativ schnell beendet. Rey verabschiedete sich von dem Studenten und legte dann auf.
Der Tattoowierer hatte Gabe nicht davon erzählt wo Milo war. Er meinte, Archie und Rose sein bei ihm (was nicht gelogen war) und dann war das Thema vorbei. Gabriel war immer noch ein wenig fertig, bei weitem nicht mehr so sehr wie vor seinem Mittagsschlaf, aber von gut war er noch ein wenig entfernt. Das war jedoch nichts, was drei Stücke selbstgemachtes Bananenbrot und einen hervorragenden Nudelauflauf nicht in Ordnung bringen konnte.
Am nächsten Morgen hatte Gabe schon fast vergessen, dass Milo einfach aus der Wohnung gestürmt war, was aber vielleicht auch daran lag, dass er die Nacht in Rey Wohnung verbracht hatte. Zwischen warmen Laken und entspannter Dämmerbeleuchtung vergaß man einiges recht schnell, vor allem wenn man sich stattdessen mit zwei süßen Katzen beschäftigen konnte. Seine Schmerzen waren über die vergangenen Stunden auch ein wenig besser geworden, jedenfalls so weit, dass er sein übliches Trainingsprogramm wie gewohnt wieder in Angriff nehmen konnte. Im Grunde war Gabriel wie jeder Typ, bei einer typischen Männergrippe, metaphorisch starb er, damit er sich am nächsten Tag benehmen konnte als wäre nie irgendwas gewesen. Wenn Gabe eins während seines Zyklus konnte, dann war es definitiv jammern.
