Was war das denn jetzt bitte? Hatte Gabriel irgendwas verpasst? Hatte er irgendwas gesagt, was Milos Situation rechtfertigen würde? Eigentlich nicht, weil von dem was er gesagt hatte, war nichts sonderlich aufschlussreich gewesen, immerhin hatte gerade auch nur ein einziges Wort seinen Mund verlassen und aus einem gezögerten ‚Ich…‘ konnte man wohl kaum so viel ziehen, was so eine Reaktion erklären konnte. Verwirrt und vor allem verletzt blieb Gabe fürs erste in dem fremden Bett liegen, jedenfalls bis er sich so weit gesammelt hatte, um aufstehen zu können, schlauer war er jedoch immer noch nicht. Eigentlich wollte er Milo sagen, dass er ganz allgemein definitiv mit ihm schlafen wollte…nur eben nicht jetzt. Nicht weil er dafür nicht bereit war, sondern weil er sich gerade im Moment einfach ein wenig vor sich selbst ekelte, aber das würde in einigen Tagen auch wieder vorbei sein.
Nachdem er den Fernseher und damit die sich immer wieder wiederholende Mario Kart Titelmusik ausschaltete, trottete er in sein eigenes, kleines Studentenzimmer und ließ sich auf sein Bett fallen. Er fühlte sich komisch und das nich nur weil er seine Tage hatte. Es fühlt sich so an, als ob sie sich nun aus dem Weg gehen würden und Gabe würde nichts dagegen tun können...
Bevor er weiter in Selbstmitleid versank, tippte er eine kurze Nachricht an Rey.
Gabe: Hast du Zeit? Kannst du vorbei kommen?
Rey: Klar, ist alles okay?
Gabe: irgendwie nicht
Rey: gib mir Fünfzehn Minuten
Er laß Reys letzte Nachricht ganze drei Mal, bevor er sein Smartphone mit dem Display voran auf seine Matratze neben ihn fallen ließ. Apollo hätte seine gegenwärtige Lage nicht verstanden…Benny vielleicht, aber darauf würde er nicht wetten. Rey verstand ihn, er konnte seine Gefühle vielleicht nicht nachempfinden aber er verstand ihn. Der Tattoowierer hatte eine sensible Art für sowas, er wusste was man tun musste damit es anderen Menschen besser ging, etwas was er von Apollo nicht gerade behaupten konnte.
Gabriel hatte nicht auf die Uhr geschaut, aber es waren definitiv keine fünfzehn Minuten vergangen als die Tür zu seiner Wohnung aufgeschlossen wurde. Kurz dachte er Milo sei vielleicht doch wieder zurück gekehrt, aber dann fiel ihm ein, dass er Rey damals, beim Einzug seinen Ersatzschlüssel gegeben hatte, für den Fall, dass er sich mal aussperren sollte…nicht dass das schon mal passiert war…
„Hey.“ Der Schwarzhaarige warf dem Studenten aus der Zimmertür ein sanftes Lächeln zu. „Ich hab eine Wärmflasche, ganz viel Obst und Bananenbrot mitgebracht.“ wahrscheinlich wäre Schokolade gerade besser gewesen, aber Bananenbrot sollte es eigentlich auch tun, vor allem weil Gabe wusste wie genial gut Rey backen konnte und dass das besagte Bananenbrot auch noch optimal in seiner Diät passte war gerade zu ein Segen. „Bananenbrot klingt gut.“ - „Ja? Sehr gut. Ich mach dir eben Wasser warm und komm gleich zu dir.“
Rey war schon ein toller Freund.
Als ob damit gerechnet hätte, das Bett eher nur als Ausnahme zu verlassen, hatte er wie selbstverständlich an eine Jogginghose gedacht, welche er sich auch prompt anzog, nachdem er mit der aufgefüllten Wärmflasche und zwei Tassen Tee wieder in Gabes Schlafzimmer kam. Vielleicht hätte der Boxer ihm sagen sollen, dass er bereits ein Kirschkernkissen hatte, aber die flauschige, dunkelrote Wärmflasche war ihm vielleicht gerade sogar noch ein ticken lieber.
Sie lagen eine ganze Weile neben einander, halb sitzend, halb liegend in Gabes Bett. Gabe selbst leicht an den Größeren gelehnt, schon fast eher liegend als sitzend, während Rey ihm sanft immer wieder durch die Haare strich. „Möchtest du erzählen was passiert ist?“
Nachdem er den Fernseher und damit die sich immer wieder wiederholende Mario Kart Titelmusik ausschaltete, trottete er in sein eigenes, kleines Studentenzimmer und ließ sich auf sein Bett fallen. Er fühlte sich komisch und das nich nur weil er seine Tage hatte. Es fühlt sich so an, als ob sie sich nun aus dem Weg gehen würden und Gabe würde nichts dagegen tun können...
Bevor er weiter in Selbstmitleid versank, tippte er eine kurze Nachricht an Rey.
Gabe: Hast du Zeit? Kannst du vorbei kommen?
Rey: Klar, ist alles okay?
Gabe: irgendwie nicht
Rey: gib mir Fünfzehn Minuten
Er laß Reys letzte Nachricht ganze drei Mal, bevor er sein Smartphone mit dem Display voran auf seine Matratze neben ihn fallen ließ. Apollo hätte seine gegenwärtige Lage nicht verstanden…Benny vielleicht, aber darauf würde er nicht wetten. Rey verstand ihn, er konnte seine Gefühle vielleicht nicht nachempfinden aber er verstand ihn. Der Tattoowierer hatte eine sensible Art für sowas, er wusste was man tun musste damit es anderen Menschen besser ging, etwas was er von Apollo nicht gerade behaupten konnte.
Gabriel hatte nicht auf die Uhr geschaut, aber es waren definitiv keine fünfzehn Minuten vergangen als die Tür zu seiner Wohnung aufgeschlossen wurde. Kurz dachte er Milo sei vielleicht doch wieder zurück gekehrt, aber dann fiel ihm ein, dass er Rey damals, beim Einzug seinen Ersatzschlüssel gegeben hatte, für den Fall, dass er sich mal aussperren sollte…nicht dass das schon mal passiert war…
„Hey.“ Der Schwarzhaarige warf dem Studenten aus der Zimmertür ein sanftes Lächeln zu. „Ich hab eine Wärmflasche, ganz viel Obst und Bananenbrot mitgebracht.“ wahrscheinlich wäre Schokolade gerade besser gewesen, aber Bananenbrot sollte es eigentlich auch tun, vor allem weil Gabe wusste wie genial gut Rey backen konnte und dass das besagte Bananenbrot auch noch optimal in seiner Diät passte war gerade zu ein Segen. „Bananenbrot klingt gut.“ - „Ja? Sehr gut. Ich mach dir eben Wasser warm und komm gleich zu dir.“
Rey war schon ein toller Freund.
Als ob damit gerechnet hätte, das Bett eher nur als Ausnahme zu verlassen, hatte er wie selbstverständlich an eine Jogginghose gedacht, welche er sich auch prompt anzog, nachdem er mit der aufgefüllten Wärmflasche und zwei Tassen Tee wieder in Gabes Schlafzimmer kam. Vielleicht hätte der Boxer ihm sagen sollen, dass er bereits ein Kirschkernkissen hatte, aber die flauschige, dunkelrote Wärmflasche war ihm vielleicht gerade sogar noch ein ticken lieber.
Sie lagen eine ganze Weile neben einander, halb sitzend, halb liegend in Gabes Bett. Gabe selbst leicht an den Größeren gelehnt, schon fast eher liegend als sitzend, während Rey ihm sanft immer wieder durch die Haare strich. „Möchtest du erzählen was passiert ist?“
