Toni nickte verstehend. Sechs Monate waren nicht viel Zeit, vor allem für jemanden der keinerlei Vorerfahrung hatte, aber wenn Andrew ambitioniert genug war, sollte das mehr oder weniger funktionieren. „Das hängt ganz von ihm ab, wenn er sich reinhängt sollte das klappen, wenn nicht dann nicht. Ich werde auch sofort aufhören ihn zu trainieren, wenn ich merke, dass er keine Interesse zeigt.“ meinte Toni. „Aber ich müsste Sie nun bitten meinen Laden zu verlassen, ich will, dass sich der Junge voll uns ganz aufs Training konzentrieren kann ohne seinen Manager im Nacken zu haben.“ Toni war kein Mann der viel durch die Blume sagte. Seine Worte waren direkt und schmerzfrei. „Ach und ich fasse generell niemanden mit Samthandschuhen an.“ meinte er nochmal, nachdem er sich bereits von Victor weggedreht hatte. Nur weil jetzt ‚eine Berühmtheit‘ bei ihm trainieren ‚durfte‘ hieß das nicht, das sich der Italiener verstellte. Er würde Andrew und seinen Manager genau so behandeln wie er jeden anderen Menschen auch behandelte: mit dem nötigen Respekt aber mit genug Distanz.
Sein Blick schweifte einmal durch die Menge. „das sieht gut aus Leute.“ lobte er die Trainierenden. Als Andrew aus der Umkleide rauskam, signalisierte er ihm mit einer einfachen Kopfbewegung, dass er sich einfach dazu stellen sollte und genau das tun sollte, was der Rest auch tat. Die Aufwärmung war simpel, eine Mischung aus Seil springen, Liegestütze und Schattenboxen. Nichts wofür man sonderlich viel Vorerfahrung bräuchte.
„Fünf Minuten selbständiges Dehnen und dann Boxhandschuhe an.“ Nun ging das Getuschel los. Die Aufwärmung war vorbei, die typischen kleinen Grüppchen bildeten sich schnell und natürlich hatten nicht nur Milo und Archie mitbekommen, dass Andrew ein Schauspieler war, vor allem der kurze Gruß von Andrew an Rey war den wenigsten entgangen.
„Rey, wer ist der Typ?“ Apollo hatte wie fast immer seine Bandagen - anders als Gabe, Rey und Benny - natürlich nicht sauber aufgerollt und hatte nun Schwierigkeiten diese vernünftig zu binden.
Durch die Streching-Position in der Gabriel sich befand musste er noch ein wenig weiter nach oben schauen als er es sonst eh schon tun musste um seinen Freunden ins Gesicht schauen zu können, was gerade aber eher weniger ein Problem war, da er sowieso während seines Dehnprogramms seine Bandagen wickelte, genau wie Rey es auch tat. „Ein Kunde von mir.“ - „Und warum tuscheln dann alle wegen dem? So heiß ist er jetzt auch nicht…oder ist das wieder so ein ‚nur Weiber und Schwulen‘-Ding?“ der Blonde klang mal wieder wenig begeistert, dazu musst man jedoch sagen, er war grundsätzlich wenig begeistert, wenn ein Neuer zu ihnen kam und direkt über ihn getuschelt wurde. Gabe verdrehte die Augen. Dafür, dass der beste Freund des Blonden Transsexuell und Bi war, konnte er teilweise ganz schon queerfeindliche Sachen von sich geben, aber der Boxer ließ das einfach so stehen, er hatte keine Lust auf Diskussionen. „Ich glaube er ist Schauspieler oder so…“ mischte sich Benny mit ein. Die weißen Bandagen gaben einen krassen Kontrast zu seiner dunklen Hautfarbe. „Schauspieler? Der Typ? Wers glaubt.“ - „Apollo, hält die Fresse. Die Frequenz in der du redest, geht mir auf den Sack.“ zischte Gabe plötzlich schlecht gelaunt. Seine Stimmung hatte sich seitdem er mit der Arbeit fertig geworden war nicht sonderlich gebessert, die war bei der Aufwärmung nur nicht sehr stark zum Vorschein gekommen. Wahrscheinlich war das der Grund warum er von den drei Augenpaaren die um ihn herum standen mehr als nur ein wenig gestockt angeschaut wurde. „Was bist du denn plötzlich so zickig?! Hast du deine Tage oder was?“ es sollte wohl ein Witz sein. Apollo vergaß regelmäßig, dass Gabes Körper tatsächlich- wenn auch nicht sonderlich regelmäßig - einen Zyklus besaß. „Fick dich.“
„Seid ihr so weit, Ladys und Gentleman? Dann sucht euch einen Partner. Gabe, Apollo! Ihr geht in den Ring. Rey, trainierst du mit Andrew? Ist noch jemand Partnerlos?“ Der Blick des Trainers glitt durch den Raum, beobachtete wie jeder der Sportler sich in zweier Teams zusammen tat bis nur noch - ein zugegebenermaßen etwas verloren wirkender - Benny übrig war. „Rey ihr trainiert zu dritt.“ So wie Gabriel zum Ring ging - oder eher stampfte - konnten selbst die Letzten die in dem Raum standen sehen, dass Apollo heute schlechte Karten hatte, vor allem weil die beiden dem regulären Training nicht ganz zufolge leisteten, zur Vorbereitung auf den nächsten Ringkampf.
„Wir fangen mit einer einfachen dreier Kombination an. Jab, Punch und dann einen knackigen Haken mit der Linken. Rey.“ der Angesprochene kam ein wenig näher, hielt die Innenseiten seiner Boxhandschuhe so, dass Toni locker in diesen Schlagen konnte und selbst obwohl er ohne Handschuhe schlug, konnte man deutlich die Kraft hinter seinen Schlägen sehen als er die Kombination nochmal vorführte. „wenn ihr das drauf hat, könnt ihr noch einen Schritt weiter gehen. Jab, Punch, Haken, Gegner kommt mit einer Geraden, ihr duckt euch und gibt nochmal einen schönen Milzhaken. Fragen? Nein, dann auf gehts!“ Damit war die Erklärung der ersten Übung abgeschlossen. Jedes Zweierteam suchte sich seinen Platz und begann die Übung selbstständig zu wiederholen. Toni stellte sich zu der Dreiergruppe bestehend aus Rey, Benny und Andrew.
„Stell dich erstmal vernünftig hin. Sicherer Stand, nicht zu eng nicht zu weit auseinander. Die Führhand…du bist Rechtshänder oder?“ Benny hatte seine Handschuhe schon so hingedreht, dass Andrew theoretisch schlagen könnte, wenn Toni nicht erst seine Stellung korrigieren würde.
Sein Blick schweifte einmal durch die Menge. „das sieht gut aus Leute.“ lobte er die Trainierenden. Als Andrew aus der Umkleide rauskam, signalisierte er ihm mit einer einfachen Kopfbewegung, dass er sich einfach dazu stellen sollte und genau das tun sollte, was der Rest auch tat. Die Aufwärmung war simpel, eine Mischung aus Seil springen, Liegestütze und Schattenboxen. Nichts wofür man sonderlich viel Vorerfahrung bräuchte.
„Fünf Minuten selbständiges Dehnen und dann Boxhandschuhe an.“ Nun ging das Getuschel los. Die Aufwärmung war vorbei, die typischen kleinen Grüppchen bildeten sich schnell und natürlich hatten nicht nur Milo und Archie mitbekommen, dass Andrew ein Schauspieler war, vor allem der kurze Gruß von Andrew an Rey war den wenigsten entgangen.
„Rey, wer ist der Typ?“ Apollo hatte wie fast immer seine Bandagen - anders als Gabe, Rey und Benny - natürlich nicht sauber aufgerollt und hatte nun Schwierigkeiten diese vernünftig zu binden.
Durch die Streching-Position in der Gabriel sich befand musste er noch ein wenig weiter nach oben schauen als er es sonst eh schon tun musste um seinen Freunden ins Gesicht schauen zu können, was gerade aber eher weniger ein Problem war, da er sowieso während seines Dehnprogramms seine Bandagen wickelte, genau wie Rey es auch tat. „Ein Kunde von mir.“ - „Und warum tuscheln dann alle wegen dem? So heiß ist er jetzt auch nicht…oder ist das wieder so ein ‚nur Weiber und Schwulen‘-Ding?“ der Blonde klang mal wieder wenig begeistert, dazu musst man jedoch sagen, er war grundsätzlich wenig begeistert, wenn ein Neuer zu ihnen kam und direkt über ihn getuschelt wurde. Gabe verdrehte die Augen. Dafür, dass der beste Freund des Blonden Transsexuell und Bi war, konnte er teilweise ganz schon queerfeindliche Sachen von sich geben, aber der Boxer ließ das einfach so stehen, er hatte keine Lust auf Diskussionen. „Ich glaube er ist Schauspieler oder so…“ mischte sich Benny mit ein. Die weißen Bandagen gaben einen krassen Kontrast zu seiner dunklen Hautfarbe. „Schauspieler? Der Typ? Wers glaubt.“ - „Apollo, hält die Fresse. Die Frequenz in der du redest, geht mir auf den Sack.“ zischte Gabe plötzlich schlecht gelaunt. Seine Stimmung hatte sich seitdem er mit der Arbeit fertig geworden war nicht sonderlich gebessert, die war bei der Aufwärmung nur nicht sehr stark zum Vorschein gekommen. Wahrscheinlich war das der Grund warum er von den drei Augenpaaren die um ihn herum standen mehr als nur ein wenig gestockt angeschaut wurde. „Was bist du denn plötzlich so zickig?! Hast du deine Tage oder was?“ es sollte wohl ein Witz sein. Apollo vergaß regelmäßig, dass Gabes Körper tatsächlich- wenn auch nicht sonderlich regelmäßig - einen Zyklus besaß. „Fick dich.“
„Seid ihr so weit, Ladys und Gentleman? Dann sucht euch einen Partner. Gabe, Apollo! Ihr geht in den Ring. Rey, trainierst du mit Andrew? Ist noch jemand Partnerlos?“ Der Blick des Trainers glitt durch den Raum, beobachtete wie jeder der Sportler sich in zweier Teams zusammen tat bis nur noch - ein zugegebenermaßen etwas verloren wirkender - Benny übrig war. „Rey ihr trainiert zu dritt.“ So wie Gabriel zum Ring ging - oder eher stampfte - konnten selbst die Letzten die in dem Raum standen sehen, dass Apollo heute schlechte Karten hatte, vor allem weil die beiden dem regulären Training nicht ganz zufolge leisteten, zur Vorbereitung auf den nächsten Ringkampf.
„Wir fangen mit einer einfachen dreier Kombination an. Jab, Punch und dann einen knackigen Haken mit der Linken. Rey.“ der Angesprochene kam ein wenig näher, hielt die Innenseiten seiner Boxhandschuhe so, dass Toni locker in diesen Schlagen konnte und selbst obwohl er ohne Handschuhe schlug, konnte man deutlich die Kraft hinter seinen Schlägen sehen als er die Kombination nochmal vorführte. „wenn ihr das drauf hat, könnt ihr noch einen Schritt weiter gehen. Jab, Punch, Haken, Gegner kommt mit einer Geraden, ihr duckt euch und gibt nochmal einen schönen Milzhaken. Fragen? Nein, dann auf gehts!“ Damit war die Erklärung der ersten Übung abgeschlossen. Jedes Zweierteam suchte sich seinen Platz und begann die Übung selbstständig zu wiederholen. Toni stellte sich zu der Dreiergruppe bestehend aus Rey, Benny und Andrew.
„Stell dich erstmal vernünftig hin. Sicherer Stand, nicht zu eng nicht zu weit auseinander. Die Führhand…du bist Rechtshänder oder?“ Benny hatte seine Handschuhe schon so hingedreht, dass Andrew theoretisch schlagen könnte, wenn Toni nicht erst seine Stellung korrigieren würde.
