And they were roommates [yuyuumyn & dark.wing]

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    • „Die kassieren einfach jedes Mal eine wenn die sich anzicken.“ machte Gabriel stumpf einen - deutlich gewaltbereiteren - Gegenvorschlag, den er definitiv genau so gemeint hatte und keine Scheu hatte diesen auch genau so umzusetzen. Das er dazu im Stande war, hatte er am Tag seines Einzuges deutlich unter Beweis gestellt. „Die sollen sich einfach ein bisschen am Riemen reißen, wir sind doch nicht im Kindergarten.“ brummte er auf und sank noch ein wenig mehr in Milos Arme ein.

      „Eigentlich hab ich heute noch Training.“ meinte er nun etwas leiser, das er allein auf Grund seiner Kopfschmerzen eigentlich nicht zum Sport sollte war klar, dass ihn das jedoch auch eigentlich nicht aufhielt war mindestens genau so klar, immerhin bereitete er sich gerade auf den nächsten Kampf vor und musste zu seiner Höchst Form laufen.
    • Milo lachte leise und schüttelte leicht seinen Kopf, als er den gewaltbereiten Vorschlag seines Mitbewohners hörte. Warum konnte er sich das nur so bildlich vorstellen?
      "Weißt du...Gewalt ist nicht immer eine Lösung. Aber im Notfall kommen wir auf deinen Vorschlag zurück, damit sie wenigstens während der Fahrt Ruhe geben.", sagte er und vergrub sein Gesicht in Gabriels Haaren, während er ihn noch fester an sich drückte.

      Seine Hand streichelte nun sanft über seinen Rücken des anderes, während er in seine Haare murmelte:
      "Als Medizinstudent möchte ich darauf hinweisen, dass es nicht gut ist, wenn du in deinem aktuellen Zustand zum Training gehst. So solltest dich ausruhen und wieder zu Kräften kommen, meinst du nicht auch?"
    • „Eine kleine Cadioeinheit wird da schon nichts kaputt machen.“ meinte er schon fast so als wäre es selbstverständlich, dass er heute noch zum Sport gehen würde. „Ich meine, ich bin ja nicht krank, ich hab nur bisschen Kopfschmerzen und einen kleinen Kater, da bin ich aber auch selbst dran Schuld. Wer saufen kann, kann auch zum Sport, sagt mein Trainer immer.“ meinte er, man merkte aber schon ein wenig wie schläfrig Gabriel so langsam wurde. Er hatte aber auch nicht sonderlich viel geschlafen in der Nacht.

      „Aber erstmal bisschen Pause…“ murmelte er irgendwann leise, seine Augen hatte er schon vor einigen Minuten geschlossen. „Weck mich in so zehn/fünfzehn wieder, ja? Oder wenn irgendwas wichtiges ist.“ meinte er immer leiser werden und dann war er auch schon eingeschlafen und kuschelte sich noch ein wenig näher an Milo.
    • "...zehn/fünfzehn....was?", fragte Milo noch leise, aber Gabriel war bereits in seinen Armen eingeschlafen und kuschelte sich näher an den Medizinstudenten heran.
      Auch Milo konnte in dem Moment deutlich spüren, wie die Müdigkeit ihn wieder übermannte.
      "Ich mach nur ein paar Minuten die Augen zu...nur ein paar Minuten...", murmelte er leise, während er sein Gesicht wieder in Gabriels Haaren vergrub und dann selbst auch die Augen schloss.

      Die Minuten vergingen und die zuversichtlichen Worte des Medizinstudenten schienen vergessen. Denn auch er war kurz nachdem er seine Augen geschlossen hatte, wieder in einen tiefen Schlaf gefallen.
      Er wusste nicht, wie viel Zeit vergangen ist, doch als er seine Augen langsam wieder öffnete, kündigte der orange-rote Himmel bereits den Abend an.
      Milos Augen weiteten sich und seine Augen wanderten zu der kleinen Digitaluhr auf seinem Nachtisch.
      "Shit...", fluchte er leise, als er sah, dass es bereits 19:00 Uhr war.
      Sein Blick wanderte auf Gabe, welcher noch immer in seinen Armen lag. Wie konnten die beiden denn nur so viele Stunden durchschalfen ohne einmal wach zu werden?!
      "Gabe...", flüsterte er leise, um ihn nicht zu ruckartig aus dem Schlaf zu reißen. "Gabe, wir sollten langsam aufstehen..", flüsterte er weiter und strich ihm mit dem Handrücken sanft über die Wange.
    • Gabe brummte leise auf, machte jedoch keine Anstalten tatsächlich aufzustehen. „…noch fünf Minuten…“ murmelte er und war daraufhin auch schon wieder eingeschlafen, obwohl ‚aufgewacht‘ konnte man seinen Zustand nicht wirklich nennen. Das was ihm im Grunde dann jedoch tatsächlich wach machte war sein Handy, welches aus dem nichts anfing zu klingeln und die Matratze unter Vibration setzte.

      Erst hatte der Kampfsportler überlegt das Gerät einfach zu ignorieren, nach einigen Sekunden fiel ihm jedoch auf, dass das kaum möglich war, also meldete er sich mit einem verschlafenen „Ja?…wie du stehst vor der Tür?…gestern war eine Party und…Ja ich weiß…ja ich komme, gib mir ein paar Minuten und ich brauch auf jeden Fall einen Shake, ich hab heute noch nicht so viel gegessen…ja bis gleich.“ Gabriel seufzte leise auf, setzte sich auf und streckte sich dann einmal kurz. „Ich muss los, mein Vouch steht vor der Tür und hat gefragt warum ich heute nicht beim Training war.“ meinte er und könnte auch ein kleines grinsen nicht verkneifen. „Aber wir können später weiter kuscheln.“ bot er an, ehe er sich aus den wärmen Laken quälte.
    • Milo richtete sich auch langsam auf und beobachtete Gabe dabei, wie er sich langsam aus dem warmen Bett quälte. Am liebsten wollte er sich seinen Mitbewohner packen und ihn zurück in seine Arme ziehen. Aber das konnte er wohl kaum machen.
      Doch als er den Vorschlag seines Mitbewohners hörte, konnte er sich ebenfalls ein leichtes Grinsen nicht verkneifen.
      "Ich werde auf jeden Fall darauf zurückkommen.", sagte er, bevor er auch aus seinem Bett stieg.

      Er streckte sich und überlegte, was er wohl tun sollte, solange Gabe bei seinem Couch war. Vermutlich würde er sich einfach vor seine Playstation setzen. Der Tag war sowieso schon fast vorbei und irgendwas produktives brauchte er nun auch nicht mehr anfangen.
      "Was meinst du, wann bist du heute zurück? Willst du später noch etwas essen?", fragte, während er sich einmal streckte und dann das Fenster öffnete, um frische Luft herein zu lassen.
    • „Das auf jeden Fall. Danach werde ich wahrscheinlich sterben vor Hunger. Er klang so als hätte er schlechte Laune.“ wie schlecht die Laune seines Couchs tatsächlich war hörte man wenige Sekunden später als es auch schon laut an ihrer Wohnungstür klopfte. Gabe seufzte leise, ging so wenig bekleidete wie er im Moment war zur Tür und öffnete diese. „Bin sofort fertig. Muss mich nur schnell umziehen.“ ließ er dem Mann vor der Tür wissen, ehe er ihm den schwarzen Shaker abnahm, welcher er in der Hand hielt und in seinem Zimmer verschwand. Das „beeil dich“ bekam der Student dadurch nur noch am Rande mit.

      Gabriels Trainer war ein Mann in seinen Mitte Vierzigern, der gebaut war wie ein alter griechischer Gott. Unter der Shirt spannten sich die Muskeln als ob sie kaum Platz hätten und er hätte wahrscheinlich eher Platz in einer Polizeiserie gehabt als in der Stundenten-WG. Seine Arme waren mit allen möglichen Bildern tattoowiert. Unter seinem rechten Ärmel kam ein bunter Koifisch zum vorscheinen und allgemein wirkte der Typ nicht so, als ob man sich gerne mit ihm anlegen wollen würde.

      „Du bist Gabes Mitbewohner?“ Seine Stimme hallte tief und rau durch den kleinen Flur. „Ich bin sein Couch. Freut mich.“ Trotz der harten Fassade wirkte er freundlich, schon fast sympathisch wenn er lächelte. Genau in diesem Moment kam Gabriel in Sportsachen wieder aus seinem Zimmer, den Shaker immer noch in der Hand aus welchem er immer mal wieder einen Schluck nahm. „Wie schaut’s aus? Können wir so langsam?“ - „Ja ja, gleich.“ brummte Gabe, trank den letzten Schluck seines Shakes und stellte den Becher dann einfach auf die Ablage im Flur.
    • Milo blinzelte überrascht, als er zum ersten Mal Gabriel's Couch sah und er nickte leicht: "Ja, Sir. Mein Name ist Milouard...aber bitte nur Milo. Freut mich ebenfalls.", antwortete er den mit Muskeln bepackten Mann und blickte dann zu Gabriel welcher wieder in den Flur kam.
      "Also...soll ich was kochen oder wollen wir später einfach etwas bestellen?", fragte er und nahm den Becher wieder von der Ablage, um diesen gleich wieder abzuwaschen.

      Wenn Milo etwas nicht leiden konnte, dann war es Unordnung...er hasste, wenn irgendwas rumstand, wo es hingehörte. Es reichte ihn alleine schon, wenn das Besteck falsch eingeräumt wurde. Und von seiner persönlichen Organisation seines Schlafzimmers wollte er gar nicht erst anfangen. Alles hatte für Milo seinen Sinn...alleine schon die Tatsache, auf welche Art und Weise er seine Manga im Regal einsortiert hatte.

      Sein Blick wanderte wieder zu Gabe's Couch: "Seien Sie während des Trainings bitte nicht zu hart zu, Gabe. Es ist meine Schuld, dass er verschlafen hat. Er hatte damit nichts zu tun.", sagte er, um seinen Mitbewohner irgendwie noch vor einem zu harten Training zu retten.
      Immerhin hatte er Gabe nicht geweckt und ist stattdessen selbst noch einmal eingeschlafen.
    • Der Mann schaute Milo erst etwas verwirrt an, bevor er laut auflachte. „Kein Grund mich Sir zu nennen.“ grinste er und legte Gabriel dann schon fast väterlich die Hand auf die Schulter. „Endlich hast du mal einen Freund der weiß wie man sich zu benehmen hat, ist ja kaum auszuhalten mit deiner Gruppe an Zirkusaffen.“ mit den ‚Zirkusaffen‘ war ganz offensichtlich weder Rey und B.J gemeint, dafür aber alle anderen Freunde die Gabe hatte und von welchen Milo gestern auch den ein oder anderen gesehen hatte. „So gerne ich dir auch den Gefallen tun würde, aber Gabriel weiß ganz genau worauf er trainiert und: wer saufen kann, kann auch trainieren.“ den letzten Teil sprach Gabe mit, als ob er ihn schon tausendmal in seinem Leben gehört hatte. „Sehr gut. Na dann, komm, sonst wird’s nur noch später. Ich hab ein nettes, kleines Training für dich vorbereitet.“ grinste der Trainer seinen Schützling schon fast etwas diabolisch an bevor dieser leise seufzte, Milo einen flüchtigen Kuss auf die Wange drückte, der eher aus Reflex kam als das er wirklich drüber nachdachte und mit einem „wir sehen uns später“ die Wohnung verließ.

      ‚Später‘ traf es ganz gut, fast zwei einhalb Stunden später trottete der Sportler zurück in die gemeinsame Wohnung. Seine Haare klebten ihn nass und verschwitzt an der Stirn und er war echt froh, dass sein Couch ihn wieder nachhause gefahren hatte nachdem er den Hinweg joggen musste. Vor allem seine Oberarmmuskulatur war durch das Training noch ziemlich aufgepumpt und eigentlich hätte die Joggingeinheit wahrscheinlich ausgereicht. Gabe war nach der Laufrunde schon fast bereit wieder zurück ins Bett zu gehen, aber sein Trainer hatte andere Vorstellungen von dem Abend. Nach einem ordentlich Krafttraining bei dem der Mann bei jeder Runde mehr Gewicht auf die Stangen setzte, powerte er den jungen Studenten nochmal richtig aus, bis dieser sich kaum noch bewegen konnte. Das war seine Art, Gabriel einzubläuen, dass er in seiner Wettkampfvorbereitung vielleicht nicht unbedingt so viel Alkohol trinken sollte.

      Zurück in seiner Wohnung lies sich Gabe in der Küche auf einen Stuhl fallen, ehe er seinen Kopf auf seine Unterarme, die er auf dem Tisch angelegt hatte, fallen ließ. „Ich kann meinen Körper nicht mehr spüren.“ murmelte er leise. Sein Couch war ihm in die Wohnung gefolgt, oder hatte ihn eher mehr oder weniger in die Wohnung geschleppt und machte sich gerade daran dem Sportler einen weiteren Eiweißshake zu zubereiten. „Du hast gut trainiert…dafür das du einen Kater hast.“ grinste der Mann und stellte Gabriel dann seinen - oder einen von seinen vielen - Shaker hin. „Hier trink. Nächste Woche wiegen wir dich, du musst wieder auf dein Kampfgewicht kommen.“ Gabes theatralisches Seufzen wurde durch seine Arme ein wenig abgedämpft. Er hasste Diät wie die Pest. Dafür aß er viel zu gerne und viel zu regelmäßig. Er achtete auf seine Ernährung aber er hungerte nicht gerne und aß deswegen wahrscheinlich deutlich mehr als viele andere Jungen Erwachsene in seinem Alter, aber umhin hatte er auch einen hohen Verbrauch, aber vor allem bekam er unfassbar schnell unfassbar schlechte Laune wenn er Hunger hatte. „Macht euch noch einen entspannten Abend. Gabe, morgen so wie sonst. Sei dieses Mal aber pünktlich. Hat mich gefreut Milo, ich finde selber raus.“ und damit war der Typ, der sich vor einigen Stunden als Gabriels Trainer vorgestellt hatte auch schon aus der Tür verschwunden.
    • Milo, der während Gabriels Abwesenheit ein wenig die Wohnung aufgeräumt und anschließend an seiner Playstation gezockt hatte, blickte auf, als er hörte, wie sich die Haustür öffnete und Gabriel mit seinem Coach zurückkam.
      Nachdem er sich seine Gaming-Kopfhörer von seinen Ohren gezogen und die Konsole ausgeschaltet hatte, stand er von seinem Bett auf und ging in die Küche, wo Gabe bereits völlig fertig am Küchentisch saß.
      Er blickte noch kurz seinem Coach hinterher, welcher gerade aus der Wohnungtür veschwand, bevor er seine vollkommene Aufmerksamkeit auf Gabriel richtete.

      "Kamfgewicht, ja?", fragte er, ging auf ihn zu und legte vorsichtig von hinten seine Arme um seine Schultern. "Ich nehme an, dass dein Coach dich nicht verschont hat?", fragte er und unterdrückte dabei ein leises Lachen.
      "Wie wäre es nun mit dem Vorschlag, dir ein schönes Bad
      einzulassen? Das hast du dir nun wirklich verdient. Währenddessen bestelle ich uns schnell etwas zu Essen? Was möchtest du haben? Pizza? Pasta? Sushi?", fragte er Medizinstudent seinen Kampfsportler leise und schenkte ihm ein Lächeln.
      "Und danach...können wir uns noch einen FIlm anschauen...in meinem Bett..?"
    • „Ich muss mindestens fünf Kilo abnehmen…wahrscheinlich noch mehr…“ seufzte er leise und hatte jetzt schon keine Lust auf die bevorstehende Gewichtsreduzierung, aber wenn er das nicht tun würde, wäre er in einer anderen Gewichtsklasse und er hatte in seiner bestehenden Gewichtsklasse dieses Jahr schon gestartet, das würde heißen, dass er alles was er sich dieses Jahr wortwörtlich erkämpft hatte in die Tonne hauen konnte. „Er hat mich nur gequält, ich glaube er war sauer, weil ich gestern so viel getrunken habe. Normalerweise ist er nur halb so assi zu mir.“ brummte er auf und nickte dann als Milo den Vorschlag mit dem Bad machte. Als der Medizinstudent jedoch das Essen erwähnte hob er den Kopf von seinen Armen. „Ja.“ dass die Frage, gar keine ‚Ja/Nein‘ Frage war schien Gabriel komplett zu ignorieren. Er hatte definitiv Hunger, und das unterstrich sein Magen ebenfalls nochmal, der bei der Erwähnung des Vorschlages auch schon sehnsüchtig aufknurrte. „Am besten einfach alles.“ grinste er. „Aber ich glaube ich hätte am meisten Lust auf Asiatisch…obwohl Pizza wäre auch wild…“ überlegte er. „Nein, asiatisch.“ entschied Gabe dann. „Ganz viel Sushi und gebratene Nudeln…und Tofu…und…“ wenn man sich den Sportler so anschaute, könnte man fast meinen, dass seine Augen meisten Größer als sein Magen war, aber er konnte überraschenderweise tatsächlich recht große Mengen an Essen verspeisen.
    • Milo lachte leise, als Gabe von seinem Training erzählte und wie assi sein Coach doch zu ihm gewesen ist.
      "Nun...wenn du meine ehrliche Meinung hören willst? Er hat nicht ganz unrecht. Ob du dich nun auf einen Wettkampf vorbereiten musst oder nicht, aber das war gestern wirklich bei weitem zu viel Alkohol. Und so wie dein Coach mit dir umgeht...macht er sich nur Sorgen um dich. Es wird ihm nicht nur um den Wettkampf gehen.", antwortete Milo und legte sein Kinn auf Gabriels Schulter ab.

      Als Gabriel dann deutlich machte, wie hungrig er war, grinste er ein wenig amüsiert. "Gut dann asiatisch. Sushi, gebratene Nudeln, Tofu...dann vielleicht noch vegane Wan-Tan und Frühlingsrollen. Wir sollten das heute auf jeden Fall noch ausnutzen, bevor du auf Diät gesetzt wirst."
      Er richtete sich langsam wieder auf und löste seine Arme von seinem Mitbewohner.
      "Gut, dann lass ich dir jetzt ein Bad ein und kümmere mich um die Bestellung. Sieh du zu, dass du dich jetzt erstmal etwas entspannst, in Ordnung?", sagte er und ging dann auch schon ins Badezimmer, wo er für Gabe ein warmes Bad mit viel Schaum einließ.
    • Gabe winkte bei dem Satz, dass er es mit dem Alkohol gestern übertrieben hatte ab. „Immerhin hab ich dieses Mal nur mit einer Person rumgemacht.“ meinte er mit einem provokanten Grinsen. Milo war nicht Gabriels erstes ‚betrunkenes Rummachen‘ gewesen, das passierte ihm regelmäßig nur war es sein erstes Mal, dass er mit mit dieser Person im Bett gelandet war, das hatte sich nämlich bis jetzt immer nur auf eine einzige Person beschränkt oder er war mit der Person sowieso in einer Beziehung. Der Spruch an sich war trotzdem ein wenig überspitzt dargestellt gewesen und sollte Milo im Grunde einfach nur ein wenig provozieren.

      Als der Medizinstudent aufzählt, was sie alles planten zu bestellen wurde sein Grinsen noch vorfreudiger. „Das klingt nach einem Traum.“ meinte er und zog seinen Mitbewohner in einen Kuss als er endlich von seinem Platz aufstand, seinen zweiten Proteinshake nahm und diesen wenige Minuten später im Badezimmer im heißen Wasser nebenbei leerte. Normalerweise hätte er diesen zwar auch wie gestern Abend den Alkohol einfach runtergekippt, aber da er davon grundsätzlich Magenschmerzen bekam, tat er das in der Regel nicht.

      Gabriel war mit seinem Bad kurz bevor es klingelte fertig und nun stand er in Jogginghose, lockerem Schlabber-Tshirt und einem Turban aus Stoff auf dem Kopf im Wohnzimmer und schaute auch in freudiger Erwartung ihre Ausbeute an. Die Menge hätte sicher auch für drei, wenn nicht sogar vier Leute gereicht und im schlimmsten Falle, würde der Sportler morgen noch davon essen, aber das war ihm egal. Er freute sich einfach nur wahnsinnig auf das Essen.
    • Nachdem Milo das Essen vom Lieferdienst an der Haustür entgegengenommen hatte, ging er mit den vielen Tüten ins Wohnzimmer und richtete alles auf dem Sofatisch an.
      Er blickte auf, als Gabe ins Wohnzimmer kam. "Du kommst genau richtig. Unser Essen wurde gerade geliefert.", sagte er und konnte sich einen kleinen Seitenhieb nicht verkneifen: "Und diesmal hast du sogar kein Jahrzehnt im Badezimmer gebraucht. Wirklich beeindruckend."
      Mit einem Grinsen streckte er dem Künstler die Zunge raus, bevor er sich auf das Sofa fallen ließ und zwei Gläser mit Wasser füllte.

      Dann holte er ein kleines, unbeschriftetes Pillendöschen hervor, öffnete es mit einer routinierten Bewegung und nahm eine einzelne Tablette heraus, welche er sich auf die Zunge legte und diese mit einem großen Schluck Wasser hinunter spülte. Anschließend ließ er das Döschen wieder verschwinden, als wäre es nie da gewesen.
      "Willst du beim Essen eine Serie oder einen Film anfangen?", fragte er, nahm ein Paar Essstäbchen in die Hand und überlegte, was er als erstes essen wollte.
    • „Ich hab mich extra beeilt.“ grinste er zurück. Beeilt hatte er sich wirklich, immerhin hatte er tierischen Hunger. Gabriel ließ sich neben seinem Mitbewohner auf das Sofa fallen und griff schon fast im selben Atemzug nach einem Teller und Essstäbchen, bevor er Milo dabei beobachtete wie er die Tablette nahm. „Nahrungsergänzungsmittel oder Drogen?“ fragte er mit einem lässigen Grinsen und bediente sich schon frech an dem Sushi.

      „Lass uns irgendeinen entspannten Film schauen.“ entschied er kurzerhand.
    • Milo blinzelte Gabe einen kurzen Moment überrascht an, als dieser ihn auf die Tabletten ansprach.
      Dann begann er allerdings zu Grinsen und antworte mit einem einfachen: „Ja.“ - was im Bezug auf die Tabletten wohl so gut wie alles bedeuten konnte.

      Natürlich hätte der Medizinstudent seinem Mitbewohner auch einfach erzählen können, um was für Tabletten es sich wirklich handelte, aber irgendwas hielt ihn davon ab.
      Vielleicht wollte er einfach nur nicht, das sich Gabe Sorgen um ihn machte. Das taten Archie und Rosie schon wirklich oft genug.
      Und solange er seine Tabletten regelmäßig nahm und nicht vergaß, war sowieso alles in Ordnung, oder? Also wirklich kein Grund, um unnötig Panik zu verbreiten.

      Während er sich den Wan Tan in den Mund stopfte, griff er bereits nach der Fernbedienung und öffnete Netflix.

      „Und was für einen Film willst du schauen? Irgendwie hätte ich jetzt Lust auf Jaws.“, sagte er mit einem verschlagenen Grinsen und einem vollen Mund.
    • „Du meinst den…was haben die Streithähne nochmal dazu gesagt…?“ fragte er lachend. „Aber klar gerne.“ Gabriel würde sich sowieso nicht so sehr auf den Film konzentrieren, jetzt erstmal war sein Essen wichtiger und wahrscheinlich würde er später sowieso weg dämmern, er war ganz schön fertig vom Sport.

      Das Thema mit Milos Tabletten ließ er einfach so im Raum stehen, wenn der Medizinstudent nicht darüber reden wollte, war das okay für ihn. Gabe hatte selbst Themen über die er nicht gerne redete und diese dann auch einfach schnell abfertigte.

      Der Sportler hatte mal wieder absolut keine Hemmungen sich, obwohl er eigentlich noch was zu essen hatte direkte was neues zu nehmen, als ob er Angst hätte, Milo würde ihm sein Essen weg essen oder die Lebensmittel würden plötzlich Beine bekommen und wegrennen. Es hatte absolut keinen Sinn ihm zu sagen, er solle langsamer machen, das hatte die letzten Wochen schon nie funktioniert und das würde wahrscheinlich heute auch nicht funktionieren.
    • "Ich glaube sie nannten ihn einen...Trash-Horror-Film oder so ähnlich?", antwortete Milo weiterhin mit einem vollen Mund und startete kurz darauf auch schon den Klassiker aus dem Jahr 1975.
      Natürlich startete der Film mit der legendären Szene am Strand. Mit den zwei betrunkenen Teenagern und dem ersten Angriff des weißen Haies.

      Milo schnappte sich gerade ein Stück Sushi und zog eine Augenbrauen hoch, während er auf den Fernseher blickte. "Ich schätze für die damalige Zeit, war es auf jeden Fall ein gut produzierter Film. Aber heutzutage könnte man auf jeden Fall noch einiges besser machen.", sagte er, hielt das Sushi weiterhin mit seinen Stäbchen fest und wandte sich Gabe zu.

      "Hast du dir als Kind auch immer eingebildet, dass in den Schwimmbecken vom Schwimmbad ein Hai lauert oder war nur ich das?", fragte er mit leiser Stimme, als würde er ihm ein Geheimnis erzählen wollen, obwohl sie in ihrer Wohnung vollkommen alleine waren.
      Doch das er eigentlich gar nicht schwimmen konnte und als kleines Kind im Schwimmbad immer wieder hysterische Panikattacken bekommen hatte, erzählte er seinem Mitbewohner nicht.

      Er beobachtete Gabe kurz und zog dann seine Augenbrauen hoch. "Ey, mach mal langsam. Du bekommst noch Bauchschmerzen wenn du weiter so schlingst."
    • „Ich finde ihn immer noch genial. Wenn man mal überlegt, dass der Film ursprünglich nur ein Budget von knapp vier Millionen hatte und was im Grunde draus gemacht worden ist, ist das echt genial. Alleine die musikalische Untermalung ist der Wahnsinn. Klar gibts mittlerweile visuelle Effect die das deutlich besser machen könnten, aber genau darin liegt meiner Meinung nach der Charme. Warum alles mit Green Screen machen, wenn man es auch so machen könnte? Allein der Gedanke, dass es den Hai an sich tatsächlich irgendwo gibt, finde ich viel beängstigender als eine aufwändige digitale Konstruktion.“ meinte er schon fast ein wenig wissenschaftlich ehe er seine Nudeln schon fast in Rekordzeit runterschlang.

      „Ich war als Kind tatsächlich nicht so häufig schwimmen muss ich sagen, vor allem nicht in Schwimmbädern. Gelegentlich hab ich mich mit Apollo weggeschlichen und bin zu einem kleinen See gegangen, aber wir wurden irgendwann erwischt…er lag danach ein paar Tage im Krankenhaus und ich hab dann entschieden, dass es den Ärger nicht wert ist.“ zum Ende hin wurde er ein wenig ausschweifender. Gabriel hatte erst beim erzählen gemerkt, dass er seinem Mitbewohner vielleicht nicht unbedingt etwas von der sensiblen Vergangenheit seines besten Freundes erzählen sollte ohne diesen zu fragen. „Aber ich muss auch gestehen, dass ich Schwimmbäder ein wenig eklig finde. Wenn man mal überlegt, dass dieser charakteristische Chlorgeruch erst entsteht, wenn das Chlor mit Harnsäure reagiert, ist das schon echt abartig.“ während er sprach aß er tatsächlich nicht, versuchte jedoch die Zeit die er so verlor danach doppelt so schnell wieder aufzuholen. „Ja Ja, bla bla bal.“ hing er mit vollem Mund hinten dran und änderte natürlich nichts an seiner Geschwindigkeit.
    • Milo verzog bei dem Satz - "Allein der Gedanke, dass es den Hai an sich tatsächlich irgendwo gibt [...]" - sein Gesicht. Er wollte gar nicht erst darüber Nachdenken.
      Erst Recht nicht daüber, dass nur etwa 5% der Meere und Ozeane sind bisher erforscht wurden. Er wollte nicht wissen, was noch alles in den Tiefen lauerte!

      Als Gabe ihm dann aber erkläre, dass er als Kind nicht häufig in Schwimmbädern war, kratzte er sich verlegen am Hinterkopf. Seitdem er nun wusste, dass Gabriel Trans ist, hätte er sich das eigentlich denken können.
      Aber dennoch gab es eine Sache, die er nicht so ganz verstand.
      "Moment...du und Apollo wart an einem kleinen See und ...wurden erwischt? War das ein Privatseen? Und warum war Apollo danach ein paar Tage im Krankenhaus?"

      Dann kam Gabe auf das Chlor in den Schwimmbädern zu sprechen, welches nur reagierte wenn jemand...nunja...seiner Freiheit freien Lauf ließ...wortwörtlich.
      Er schüttelte sich vor Ekel. "Menschen sind wirklich ekelhaft.", grummelte er und blickte wieder zu Gabe, welcher wieder in so einer Geschwinigkeit aß, dass er dafür einen Pokal erhalten müsste.
      Er zog seine Augenbrauen zusammen und verpasste seinen Mitbewohner, nachdem er sicher runter geschluckt hatte, einen Schlag auf den Hinterkopf. "Ich geb dir gleich 'Jaja' und 'bla bla bla'!"