And they were roommates [yuyuumyn & dark.wing]

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    • „Ich versuche ihn nicht jeden Tag zu tragen, wenn ich beim Sport bin habe ich ihn meistens nicht an, oder wenn ich einfach nur zuhause bin…sonst trage ich ihn aber immer. Eigentlich sollte man einen Binder nicht länger als acht Stunden anhaben aber…naja ich kann ihn ja nicht einfach ausziehen wenn ich irgendwie unterwegs bin.“ rechtfertigte er sich ein wenig und wurde zum Ende hin ein wenig leiser. Gabriel wusste, dass das nicht gesund war, aber er was sollte er schon tun? Ganz ohne ging dann wirklich nicht.

      Als Milo etwas hektischer wurde, nachdem der Student ihn gefragt hatte, ob er selbst was getrunken kannte, legte Gabe lächelnd seine Hand auf Milos Wange. „Hey, alles gut. Das weiß ich doch. Das hat mich nur interessiert.“ er hauchte ihm einen sanften Kuss auf die Wange bevor er sein Frühstück weiter aß. „Es ist einfach was anderes zu wissen, dass die andere Person mit der man geschlafen hatte nüchtern war…ich will mir gar nicht vorstellen wie verwirrt du gestern gewesen sein musst…du wusstest nicht das ich trans bin oder?“ fragte er fast schon so beiläufig als wäre das keine große Sache.
    • Milo errötete und lächelte ein wenig, als Gabe eine Hand an seine Wange legte und ihm einen sanften Kuss darauf hauchte.
      "Dann ist ja gut...ich wollte nur sicherstellen, dass du weißt, dass ich sowas niemals ausnutzen würde...", sagte er, bevor er dann wieder über die Worte seines Mitbewohners nachdachte.
      "Vielleicht solltest du eine Zweitlösung finden...vor allem, wenn es deiner Gesundheit auf Dauer schädigt. Vielleicht ein einfacher Sport-BH mit weiten Klamotten? Oder ist es dann nicht das selbe?", fragte er weiterhin interessiert.

      Bei dem, was Gabe als nächstes sagte, wandte Milo seinen Blick ab und strich sich durch seine verwuschelten Haare.
      "Wenn ich ganz ehrlich bin...nein, ich habe es nicht gewusst. Ich habe dich immer nur als Gabe gesehen...und das tue ich immer noch.", sagte Milo eher leise.
      Es herrschte ein Moment des Schweigens, ehe Milo weider das Wort ergriff. "Weißt du, was mich vielmehr verwirrt hat oder eher immer noch verwirrt? Ich hatte immer ein leise Vermutung...aber seit gestern bin ich mir ziemlich sicher, das ich...", er zögerte und wusste nicht wirklich wie er es erklären sollte. Schließlich seufzte er nur und winkte ab. "Ach nicht so wichtig. Wir sollten erstmal zusehen, dass wir uns weiter um deine Kopfschmerzen kümmern."
    • „Ich spare auf eine Operation, aber ich hab dieses Jahr noch ein paar Kämpfe geplant und kann es mir im Moment nicht leisten wochenlang auszufallen und dann auch erst wieder langsam anzufangen…deswegen muss das so funktionieren. Tapen wäre auch noch eine Option, aber irgendwie komm ich damit nicht so wirklich zurecht.“ erklärte er während er seine Haferflocken zu Ende aß und die leere Schale am Ende auf den Nachttisch stellte. „An manchen Tagen habe ich damit nicht so große Probleme und dann zwei Tage später stört mich das so sehr, dass ich kaum das Haus verlassen will…das ist aber besser geworden, seitdem ich Hormone nehme.“ Gabriel war schon immer relativ offen mit seinen Problem gegenüber seinen Freunden und trotzdem überraschte es ihn selbst gerade ein bisschen wie offen er mit Milo redete, dafür dass sie sich eigentlich noch gar nicht so lange kannten.

      Milos Worte brachten ihn sanft zum Lächeln. Genau das hatte er gehofft. Als Apollo herausgefunden hatte, dass er transsexuell war, hatten die beide ein sehr langes und anstrengendes Gespräch, dieses Gespräch mit Milo war deutlich entspannter.


      „Ich mag dich auch.“ Gabriel konnte sich denken, was Milo ihm mit seinen wagen Worten sagen wollte, jedenfalls hoffte er das und wenn nicht, hätte der Medizinstudent trotzdem seine Antwort.
    • Milo hielt inne, als er Gabriels Worte hörte, und bezweifelte mittlerweile, dass sein Gesicht heute jemals wieder eine normale Farbe annehmen würde.
      Er starrte Gabriel einfach für einen Moment an und begann dann zu lächeln. Er war froh, dass dieser scheinbar bereits wusste, was er sagen wollte, und ihn nicht dazu drängte, sich weiter zu erklären. Erst jetzt wurde ihm so richtig bewusst, wie sehr er Gabe eigentlich mochte.
      Kaum zu glauben, wie sich die letzten Wochen entwickelt haben... Als sie sich das erste Mal begegnet sind, hatte Milo Gabe eine Bratpfanne über den Kopf ziehen wollen, weil er ihn für einen Einbrecher gehalten hatte. Und jetzt? Saßen sie gemeinsam in Milos Bett, hatten die Nacht miteinander verbracht und sprachen über solch sensible Dinge.

      Milo hoffte – auch wenn er das jetzt nicht aussprach –, dass dies keine einmalige Sache zwischen ihm und Gabe gewesen ist.

      „Wie teuer sind solche Operationen?“, fragte Milo dann und machte es sich auf dem Bett ein bisschen bequemer, sodass er nun direkt neben Gabe saß. Draußen hatte sich der Himmel mittlerweile mit grauen Wolken zugezogen und sanfter Regen prasselte gegen die Fensterscheiben.
      „Ich verstehe … das muss wirklich hart sein“, sagte Milo dann mitfühlend, als sein Mitbewohner von seinen Problemen mit seinem Oberkörper sprach.

      „Hormone? Wie lange nimmst du die schon? Und wie oft musst du sie nehmen?“, fragte er weiter und zog die Bettdecke über ihre beiden Beine.
    • Gabriel hatte sich seine Kaffeetasse wieder genommen, behielt sie jedoch eher in den Händen als tatsächlich draus zu trinken. „Um die fünf einhalb tausend, Tendenz steigend. An sich wäre das wohl nicht so ein Problem, so groß ist meine Brust ja nicht, dank dem ganzen Training, aber es wäre trotzdem schön irgendwann die OP machen zu können. Vor allem bei Wettkämpfen stört mich das ein bisschen. Da gibt’s immer die Diskussion ob ich nicht bei den Frauen kämpfen sollte, weil die Männer im Grunde nicht meine Gewichtsklasse sind, und ich ja im Nachteil wäre. Oder die Kerle drückend dauernd blöde Sprüche, weil ich die Fights grundsätzlich nicht im Binder machen darf, wegen der Verletzungsgefahr. Im Training ist das kein Problem, weil jeder weiß dass ich Trans bin, außer es kommen neue Leute zum trainieren, aber sobald die sich einen blöden Spruch erlauben reagiert sowieso jeder drauf.“ erzählte er grinsend. Die Leute mit denen er trainierte waren wirklich absolut genial. Mittlerweile war Apollo auch der erste der aufsprang und der den Personen beinah die Fäuste ins Gesicht hielt sobald jemand was gegen Gabe sagte, obwohl er vor Jahren noch selbst die Person gewesen war.

      „Noch gar nicht so lange. Seit zwei Jahren oder so. der Prozess hat recht lange gebraucht mit den ganzen Gutachten und dem Quatsch.“ meinte er. „Und ich spritze alle zwölf Monate…beziehungsweise Rey spritzt mir das meistens, alleine mach ich das nicht.“
    • Milo blickte Gabe erstaunt an, als er die Summe hörte, die die Operation kosten würde. Es war nicht wenig – aber dennoch machbar, wenn man es wirklich wollte.
      Als Gabriel fortfuhr, begann Milo jedoch amüsiert zu grinsen. Er erinnerte sich daran, wie Gabe vor einer Weile Isaac – Archies toxischen Ex-Freund – auf eine Art und Weise vermöbelt hatte, dass dieser wie ein Hund mit eingezogenem Schwanz davongelaufen war.
      Milo hatte selten jemanden erlebt, der so kompromisslos für die einstand, die ihm wichtig waren. In diesem Moment hatte er Gabe nicht nur bewundert, sondern fast ein bisschen gefürchtet. Und vielleicht… vielleicht war das der Moment gewesen, in dem er angefangen hatte, ihn mit anderen Augen zu sehen.

      "Ich würde nur zu gerne einmal miterleben, wie du den Kerlen danach eine ordentliche Abreibung verpasst. Wie viele Wettkämpfe hast du schon gewonnen?", fragte er und lehnte sich mit dem Rücken an die Wand hinter sich.
      Bei der Erwähnung von Spritzen verzog Milo leicht sein Gesicht. Zwar studierte er Medizin und hatte oft mit ihnen zu tun...aber wirklich gut leiden konnte er sie dennoch nicht.

      "Du hast wirklich gute Freunde. Vor allem Rey", sagte er leise, und seine Gedanken wanderten kurz zu seinen eigenen zwei besten Freunden – Archie und Rosalie.
      Bei dem Gedanken daran, dass ihre Freundesgruppe eigentlich mal zu viert gewesen ist, drehte sich ihm der Magen um. Seine Augen wurden leerer, als sich die schmerzliche Erinnerung langsam in den Vordergrund schob.

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    • „Neunzehn.“ meinte er stolz. Wenn er auf etwas wirklich stolz war, dann waren es seine gewonnenen Kämpfe. Von den neunzehn malen die er bis jetzt schon im Ring stand, hatte er jeden einzelnen gewonnen. Oft durfte er sich danach was von wegen ‚manchmal hat man einfach Glück‘ anhören, aber seine Siege hatten nichts mit Glück zu tun. Er trainierte hart für jede Session, hatte einen strengen Trainingsplan den er akribisch nachging und quälte sich grundsätzlich bis zu seinen Grenzen, das hatte mit allem zu tun, aber definitiv nicht mit Glück. Vor allem weil alle seine Siege gegen teilweise sehr viel größere Kerle waren. Bevor er mit den Hormonen angefangen hatte, war er zwar bei den Frauen eingeteilt, aber nachdem er die Jury davon überzeugen konnte bei den Männern kämpfen zu dürfen - und ein K.O in der ersten Runde erzielt hat - war er seitdem dort eingeteilt. Viele Kämpfer die ihn nicht kannte, freuten sich meistens, wenn sie ihn sahen, erwarteten einen einfachen Sieg der ihre Platzierung besser machte, wie sehr sie sich dabei jedes Mal irrten amüsierte Gabe jedes Mal aufs Neue.

      „Rey ist wirklich der beste.“ bestätigte er. „Eigentlich ist er viel zu gut für diese Welt…und für das was ihm passiert ist…“ Gabriel seufzte leise, bevor er dann doch einen Schluck aus seiner Tasse nahm. „Ich bin echt froh, dass ich ihn und Benny aufgabeln konnte…nicht das Apollo nicht auch toll ist, aber er hat eine große Fresse und reitet sich gerne selbst in die Scheiße, dabei könnte er das so viel besser machen.“ er seufzte leise, warf dann Milo einen kurz Blick zu bevor er stockte. „Hey, ist alles okay? Du siehst du traurig aus.“
    • "Neunzehn?!", wiederholte Milo erstaunt und blickte Gabe beeindruckt an. Eins stand nun endgültig fest: Er würde sich niemals ernsthaft mit Gabe anlegen wollen. Aber das war ihm eigentlich schon nach der Sache mit Isaac bewusst gewesen.

      Dann wurde er wieder ruhiger, seufzte leise und fuhr sich mit einer Hand durch die noch immer vom Schlaf zerzausten Haare. Er wusste nicht, wie er anfangen sollte – das Thema tat noch immer weh… und wahrscheinlich würde es das immer tun.
      „Weißt du…“, begann er zögerlich, während seine Finger nervös am Saum seines Shirts spielten – einfach nur, um sich irgendwie abzulenken.
      „Unsere Freundesgruppe… also Archie, Rosie und ich… wir sind bis vor ein paar Monaten auch noch zu viert gewesen. So ähnlich wie bei dir, Ray, B.J. und Apollo.“
      Seine Stimme wurde mit jedem Wort leiser, während er fortfuhr: „Vor ungefähr sechs Monaten… waren Rosie und er mit ihren Motorrädern in der Innenstadt unterwegs. Es war schon ziemlich spät und dann…“, [/b]er stockte. Sein Griff um den Stoff seines Shirts wurde fester.
      „…Valentin wurde die Vorfahrt genommen. Der Fahrer ist einfach weitergefahren. Fahrerflucht. Und bis heute wurde er nicht gefunden.“
    • Gabe hatte seine Tasse auf Seite gestellt, als Milo angefangen hatte zu erzählen. Als der Jüngere dann ein wenig ins stocken kam zog er ihn sanft ein wenig näher an sich und nickte verstehend. „Sowas ist immer schwer zu verkraften. Ich bin im Heim aufgewachsen weil irgendein Idiot der Meinung war, betrunken noch Auto fahren zu müssen. Im Grunde erinnere ich mich nicht Mals wie meine Eltern aussahen.“ erzählte er leise. „Es wird leichter mit der Zeit, versprochen…ich weiß das klingt absolut abgedroschen und ich hab im Grunde auch gut reden, weil ich meine Eltern nie wirklich kennen gelernt habe, aber es wird wirklich leichter. Das Gefühl wird zwar nie ganz weg gehen aber man lernt damit umzugehen.“ Gabriel hatte sanft nach Milos Hand gegriffen und streichelte liebevoll über seinen Handrücken. „Wenn du wen zum reden brauchst, kannst du gerne jederzeit zu mir kommen.“ bot er lächelnd an.

      Gabriel war noch nie super gut darin andere zu trösten, aber so schlecht schien er darin nicht zu sein, Rey hatte er damals auch durch seine Trauerphase geholfen und so schlecht schien er das anscheinend nicht gemacht zu haben.
    • Milo lauschte schweigend Gabes Worten und ließ sich von ihm näher heranziehen. Die Nähe seines Mitbewohners, die Wärme seiner Stimme und seine Worte voller Zuversicht beruhigten die aufgewühlten Gefühle in ihm – zumindest ein wenig.
      Doch gleichzeitig konnte er nicht anders, als tiefes Mitgefühl für Gabe zu empfinden, als dieser von dem Verlust seiner Eltern sprach.
      Sanft drückte Milo die Hand, die Gabe gegriffen hatte und schlang dann seinen freien Arm um dessen Taille, um ihn noch ein Stück näher an sich zu ziehen.

      „Es tut mir so leid, Gabe… Es tut mir leid, dass du durch die falsche Entscheidung eines einzigen Menschen deine Eltern verloren hast“, flüsterte er leise. Dann verschränkte er ihre Finger ineinander, hob Gabes Hand zu seinen Lippen und hauchte einen sanften Kuss auf dessen Knöchel. Mit der anderen Hand strich er langsam über seine Taille.

      „Wir alle vermissen Valentin wirklich sehr… aber für Rosie ist es am schlimmsten. Die beiden waren seit unserem Abschlussball zusammen. Die beiden waren wie Pech und Schwefel. Und... wäre sie an diesem Tag nur ein paar Sekunden schneller gefahren, dann hätte der Autofahrer auch sie erwischt."
    • „Alles gut, wie gesagt im Grunde kannte ich sie kaum. Das Heim war wohl mehr zuhause als jedes konventionelle Zuhause das ist hatte…naja ich hab auch eigentlich immer dafür gesorgt, recht schnell wieder im Heim zu laden.“ gab er leise lachend zu. Gabriel war als Kind schon nicht ganz so einfach gewesen und hatte sich in dem Kinderheim schnell den Ruf als Problemkind angeeignet. Die einzige Person die damals schon gut mit ihm konnte, war sein jetziger Couch, bei dem er mit zunehmenden Alter auch irgendwann fest untergekommen war.
      Ohne Widerstand lies er sich ein wenig näher an den anderen Studenten ziehen und schloss kurz seine Augen. Seine Kopfschmerzen waren zwar immer noch da, aber sie waren mit der Zeit schon deutlich besser geworden.

      „Das tut mir wirklich leid für Rosie. Ich will mir gar nicht vorstellen wie schwer das für sie ist.“ meinte er leise, nachdem Milo weiter geredet hatte. „Vielleicht sollten wir alle zusammen mal was unternehmen…keine Ahnung, in einen Freizeitpark gehen oder sowas. Einfach was, was alle bisschen auf andere Gedanken bringen. Ich weiß ihr kommt nicht so gut mit Apollo klar, aber er ist eigentlich ganz okay…wenn er sich mal nicht wie eine tollwütige Hyäne benimmt.“ schlug er vor. „Vielleicht hilft das Rosie ja auch ein wenig auf andere Gedanken.“ Gabe war jetzt einfach davon ausgegangen, dass Rosie so wie Milo ebenfalls Probleme hatte den Tod ihres Freundes zu verkraften.
    • Milo begann schwach zu lächeln, während Gabe kurz über seine Kindheit im Heim sprach. Warum konnte er sich dass nur so bildlich vorstellen? - Gabe als Kind. Rebellisch und mit einer großen Klappe. Der sich vermutlich auch dauerhaft mit älteren Kindern anlegte.
      Wie unterschiedlich die beiden doch aufgewachsen sind. Gabe im Kinderheim und Milo selbst in einem reichen Elternhaus, in welchem er sich aber nur geliebt fühlte, wenn er Erfolge nach Hause brachte und nie wirklich er selbst sein durfte.

      "Sie spricht nicht darüber und tut immer so, als wäre alles in Ordnung. Sie spricht weder mit Archie und mir, noch mit ihrer Familie. Aber wir wissen alle, dass es ihr noch immer sehr schlecht mit der ganzen Sache geht und...ich glaube sie gibt sich selbst die Schuld an dem Unfall.", er seufzte leise, schüttelte seinen Kopf und strich mit seiner Hand weiter sanft über Gabriel's Taille.
      "Aber der einzige, der an Valentins Tod schuld hat, ist dieser Bastard, der ihm die Vorfahrt genommen hat. Und irgendwann wird er seine gerechte Strafe dafür bekommen."

      Sie hielten weiter Händchen und nachdem Milo den Vorschlag seines Mitbewohners gehört hatte, blickte er wieder zu ihm. "Eine gemeinsame Unternehmung?", fragte er noch einmal nach und begann dann etwas zu lächeln.
      "Das klingt nach einer großartigen Idee, Gabe. Freizeitpark oder wir können auch einen Tagesausflug an den Strand machen.", sagte er und lachte dann leicht, als er Apollo als eine tollwütige Hyäne bezeichnete.
      "Ich schätze, dass wir mit der Zeit schon irgendwann mit ihm klar kommen werden...ansonsten muss ich wohl auch Kämpfen lernen, um ihn eine ordentliche Lektion zu verpassen.", sagte er scherzend.
    • „Strand finde ich auch gut. Meer, Sonne, Beachvollyball.“ meinte er grinsend. Es war schon fast klar gewesen, dass Gabriel egal welche Unternehmung immer mit ein bisschen Sport kombinieren wollte. „Ich glaube, ich könnte sogar irgendwo einen Achtsitzer auftreiben, da müssten wir alle Platz haben.“ überlegte er laut und war jetzt schon Feuer und Flamme für die Idee. „die Jungs könnten sicher auch mal wieder ein bisschen frischen Wind vertragen, vor allem Rey, der arbeitete eh viel zu viel…Abends ein kleines Feuer und Stockbrot…das wär’s doch!“ Trotz seiner Kopfschmerzen hatte er sich ein wenig aufgesetzt und nach seinem Handy gegriffen. „Ich frag die anderen direkt.“ meinte er, tippte kurz auf seinem Handy rum und hatte kurzerhand eine WhatsApp Gruppe mit allen Beteiligten erstellt. Der Gruppenname ließ zwar zu wünschen übrig aber so war Gabe eben.

      Gabe: Hey-yo bitches, bros and non-binary hoes!
      Milo und ich sind der Meinung, dass wir alle unseren Arsch mal vor die Tür bewegen sollten. Was hält ihr von einem Ausflug an den Strand? Rückmeldung zeitnah!
      Ich schau mal ob ich einen ein Fahrzeug organisieren kann und dann geht’s los!
      Absagen lass ich nicht gelten!

      Rey: zeittechnisch muss ich mal schauen wie das bei mir aussieht, aber wenn’s passt, bin ich dabei. Ich könnte eine kleine Auszeit gebrauchen

      Gabe: Sweet! Dann schau mal zu, dass es passt. Wir haben aber auch noch kein spezifisches Datum

      Mit einem Grinsen legte Gabriel sein Handy wieder auf Seite.
    • Milo konnte nicht anders als leise zu lachen, als Gabe direkt mit der Planung des Ausfluges anfing. Auch er griff nun nach seinem Handy, um sich die Gruppe anzusehen, die sein Mitbewohner erstellt hat.
      "Sehr originale Begrüßung, gefällt mir.", sagte er mit einem Grinsen und blickte dann in den Chat um die Antworten der anderen zu sehen.

      Kurz nachdem Rey seine Antwort in den Gruppenchat geschickt hatte, kam auch schon direkt die Antwort von Archie.

      Archie: "Strand? Ich bin auf jeden Fall auch dabei! Bei mir passt es eigentlich immer von der Zeit her!"

      Nachdem auch Archie seine Nachricht in den Chat geschickt hatte, war Rose die nächste, die antwortete:

      Rose: "Bin dabei. Ich nehme mein Surfboard mit! Ich hab noch ein zweites zu Hause, falls einer von euch es auch Mal versuchen will."
      Archie: "Du willst surfen? Aber was ist, wenn Haie im Wasser sind?!"
      Rose: "Archie..."

      Milo verfolgte den Chat amüsiert mit und und stieß Gabe mit dem Ellenbogen leicht an. "Sieht so aus, als würde unser Vorschlag auf Begeisterung treffen. Fehlen nur noch Apollo und B.J.", sagte er und und streckte sich dann leicht.
      "Aber wir teilen uns auf jeden Fall die Leasing- und Benzin-Gebühr, in Ordnung? Wenn wir das aufteilen ist es für jeden von uns günstiger."
    • „Apollo lernt sicher, er meinte er hätte jetzt bald ein wichtiges Exam oder er hängt noch im Suff…eins von beiden.“ meinte er während er grinsend auf sein Smartphonedisplay schaute. „Und Benny ist definitiv auch dabei.“

      Als Milo ihn dann auf die Leasingkosten ansprach schaute er seinen Mitbewohner einen Moment verwirrt an. „Ich hatte nicht vor was zu leasen, wenn ich sage ich organisiere was, dann meinte ich damit, dass ich wen kenne der mir seinen Wagen sicher mal ausleiht.“ lachte er. „Ich weiß nicht mal wo man Achtsitzer leasen könnte.“ grinste er Milo an. „Und ich dachte das wäre klar, dass jeder was dazu gibt? Ist das bei euch nicht so? Ich meine im Grunde sind wir alle mehr oder weniger pleite…naja außer Rey und Benny weil die arbeiten aber sonst, ich würde nicht nebenbei arbeiten gehen wenn ich genug Geld hätte um mir einen Achtsitzer samt Benzin leisten zu können.“ meinte Gabe zurück als wäre das von vornherein klar gewesen ohne zu wissen was welcher Familienkonstellation sein Mitbewohner eigentlich kommt. In Gabes Kopf waren die meisten Studenten grundsätzlich nahezu pleite und mussten schauen wie sie über die Runden kamen, auch wenn er selbst immer recht viel Geld für die Stoffe ausgab, waren das teilweise Kosten für sein Studium und teilweise verkaufte er die gefertigte Kleidung wieder und hatte somit wieder Geld für andere Dinge, aber auch er musste gelegentlich zusehen wie er über die Runden kam, im Gegensatz zu Apollo hatte Gabriel nämlich nicht das Glück ein Stipendium zu haben, bei dem einem mindestens die Studiengebühren erlassen wurden.
    • "Hm...vielleicht lernt ja auch im Suff. Vielleicht ist das ziemlich effektiv, wer weiß?", gab Milo mit einem leichten Grinsen seine Meinung ab und legte sein eigenes Handy erstmal wieder zur Seite.
      Dann blickte er wieder zu Gabe und blinzelte überrascht, als er dessen überraschten Blick sah. "Achso, entschuldige bitte, ich bin davon ausgegangen, dass du einen Wagen leasen willst. Und natürlich ich das bei uns auch so, ich wollte nur sicher gehen, dass keiner noch auf die Idee kommt, alles alleine zahlen zu wollen.", sagte er, bevor er wieder kurz auf den Gruppenchat blickte.

      Archie und Rosie waren dabei weiter über das Thema Haie und Surfen zu diskutieren:


      Rose: "Archie, nochmal: an den Küsten Englands gibt es keine weißen Haie! Es ist vollkommen ungefährlich."

      Archie: "Aber wenn doch?! Was ist, wenn sich ein weißer Hai verschwommen hat und sich ausgerechnet an dem Tag an der Küste unseres Strandes aufhält?! Was dann?! Hast du den Film von Steven Spielberg vergessen?!"

      Rose: "Archie...der Film war genauso großer Müll, wie Sharknado oder wie die ganzen Trash-Filme auch immer heißen...und selbst wenn...dann sollte man einfach hoffen, selbst nicht der langsamste Schwimmer zu sein. Den letzten beißen die Hunde."

      Milo konnte nicht anders, als mit einem leichten Grinsen seine Augen zu verdrehen. "Siehst du? Die beiden können genauso bekloppte Waschbären sein."
      Er selbst würde sich sowieso nicht zu weit ins Wasser wagen. Nicht zuletzt, weil er nicht schwimmen konnte.
    • Apollo: Alter, könnte ihr aufhören die ganze Zeit so einen Müll zu schreiben?! Es gibt Leute die versuchen hier zu lernen und was für ihre Zukunft zu tun, was ihr anscheinend nicht gewillt seid zu machen.

      Apollo: und außerdem habt ihr Idioten keine Ahnung, Jaws gehört zu den besten Horror Low-Budget Filmen die jemals auf den Markt kamen. Informiert euch, ihr Spasten.

      Gabriel musste sich echt ein Lachen zurückhalten als er Apollos Nachrichten laß. Wenn der junge Studenten genauso erpicht darauf sein würde, Satzzeichen zu benutzten wie einen höflichen Umgangston, dann hätten seine Nachrichten definitiv eine ganz andere Bedeutung…war er jedoch nicht.

      Gabe: ich nehme mal an, dass du auch dabei bist?

      Apollo: stell nicht so dumme Fragen

      Gabriel legte grinsend sein Handy weg, zog Milo wieder ein wenig näher an sich und ließ sich dann nach hinten auf die Matratze fallen, wobei er den Medizinstudenten einfach mit sich zog. „Das wird richtig gut!“ grinste er. Gabriel freute sich jetzt schon auf ihren Stadtausflug. Das würde sicher allen von ihnen gut tun.
    • Rose: "@Archie: Jetzt weiß ich was du mit Bruno meinst. Der Typ hat wirklich das Temperament von dem Chihuahua deiner Oma."

      Archie: "Ja, hab ich doch gesagt!"

      Rose: ""

      Rose: "@Apollo: Wenn du Jaws schon als Horror bezeichnest, dann schläfst du Nachts bestimmt auch noch mit deiner Schmusedecke und mit deinem Daumen im Mund. Also halt dein Maul, bevor ich dir so in den Arsch trete, dass du mindestens eine Woche nicht mehr sitzen kannst, du noch größerer Spast!"

      Milo ließ sich ohne Wiederstand mit auf die Matratze ziehen, blickte aber noch einen Moment auf den Gruppenchat. "Also wenn wir nicht wollen, dass es während der Fahrt Mord und Totschlag gibt, sollte auf jeden Fall einer zwischen den beiden sitzen.", sagte er, schüttelte seinen Kopf und legte dann ebenfalls sein Handy beseite.
      Er machte es sich bequem, legte nun beide Arme um Gabriels Taille und zog ihn dichter an sich heran.
      "Wie geht es deinem Kopf?", fragte er leise und drückte für einen Moment seine Lippen auf die Stirn seines Mitbewohners.
    • Gabriel hatte nach Apollos Nachrichten nicht mehr auf sein Handy geschaut, aber allein dass sich sein Handy spontan in einen Vibrator verwandelte, zeigte ihn, dass sich Apollo anscheinend tierisch über das aufregte, was Rosie ihm geantwortet hatte und das wohl eher privat.

      Apollo: laut Definition gehört Jaws zu den Horror/Thriller Klassikern, aber das du sowas nicht weißt, war mir schon klar.

      Rey: Kinder, könnt ihr mal aufhören euch hier an zuzicken, sonst brauchen wir gar nichts planen. Ich hab keine Lust die wenigen freien Tage die ich habe mit Präpubertären Verhalten zu verschwenden und da stimmen mir sicher alle anderen auch zu. Reiß euch mal alle ein bisschen am Riemen, wir sind doch alle erwachsene Menschen

      Reys Ansage galt nicht nur Rosie oder Apollo, sondern allen beteiligen. Auch Gabe ging das Verhalten der dreien ein wenig auf die Nerven. Wie konnte man sich so sehr drauf aufgeilen jemanden zu provozieren? Er wollte Apollo nicht in Schutz nehmen, weil der Jurastudent grundsätzlich alles dafür tat bei anderen negativ aufzufallen aber das war einfach Apollos Art und damit musste man zurecht kommen. Der blonde hatte einfach ein sehr sensibles Temperament.

      „Das wird sicher irgendwann noch böse explodieren…“ murmelte er leise bevor Gabe seine Augen schloss. „Bisschen besser, aber ich hab immer noch das Gefühl jemand hämmert mir gegen die Schädeldecke…nur bisschen stumpfer.“ meinte er und kuschelte sich in dem Zuge ein wenig näher an seinen Mitbewohner. „Die ganzen Menschen machen meine Kopfschmerzen noch schlimmer…“ das besagte Menschen nur ein paar wenige Textnachrichten geschickt hatten, machten das nicht sonderlich besser.
    • Rose wollte eigentlich noch einmal gegen Apollo ausholen, doch entschied sich nach Reys Ansage schlussendlich doch dagegen. Wahrscheinlich hatte er Recht. Wenn sie alle einen erholsamen Ausflug erleben wollten, sollte kein böses Blut in der Gruppe fließen.

      Rose: "Sorry..."

      Archie: "Ja, tut uns leid, Rey..."


      Gedankenverloren legte Milo eine seiner Hände an Gabriels Hinterkopf und krauelte ihm sanft durch sein langes Haar. "Hoffen wir mal, das du da falsch liegst...vielleicht brauchen wir eine Sprühflasche...und immer wenn einer von ihnen anfängt den anderen zu provozieren, wird die Person so lange mit Wasser angesprüht, bis sie wieder aufhört.", schlug er scherzend vor und drückte seine Lippen erneut gegen Gabriels Stirn.

      "Ja, das kann ich verstehen...", flüsterte er leise und schloss leicht seine Augen. "Manchmal sind Menschen einfach nur anstrengend und es gibt Tage, da will man sich einfach nur noch vor der gesamten Welt verstecken."
      Seine Hand strich weiterhin durch das weiche Haar seines Mitbewohners. "Du solltest dich den Rest des Tages wirklich ausruhen...wie wäre es, wenn ich uns nachher etwas zu essen mache, mit dem was wir noch im Kühlschrank haben? Ansonsten können wir auch einfach irgendwo etwas bestellen."
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