And they were roommates [yuyuumyn & dark.wing]

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    • „Klingt gut.“ meinte er lächelnd, gab Maja kurz ein Zeichen das er raus ging und verschwand dann mit Milo aus dem Trubel. Die Studentin schien das gar nicht wirklich mitzubekommen, sie tanzte einfach unbekümmert weiter und gab eine Show zum besten, für die sie eigentlich bezahlt werden sollte.

      Auf dem Weg zur Tür merkte man dann doch wie sehr Gabriel sich an dem Tag vorzugsweise von Alkohol ernährt hatte, vor allem als sie dann draußen waren brachte ihm die frische Luft dazu kurz kleine Sterne tanzen zu sehen. Solang er in der - im Gegensatz zu draußen - stickigen Lagerhalle war, hatte er das nicht mitbekommen, die Frischluft brachte ihn kurzzeitig aus dem Gleichgewicht, wodurch er sich schon fast ein wenig panisch an Milo festklammerte und den Studenten kurzerhand mit auf den Boden zog. Leise kichernd lehnte er sich an Milo und schloss kurz die Augen. Er war definitiv betrunken und das mehr als gut für ihn war. Das der Typ, der gerade das Gleichgewicht verloren hatte und nun wie ein kleines Schulmädchen kichernd auf dem Boden saß, sich schon mit Kerlen angelegt hatte die teilweise zwei Körper größer waren als er, würde man gerade wohl kaum glauben.
      Gabriel wurde immer ein wenig anhänglich je nach dem wie viel Alkohol er getrunken hatte und wer gerade in seiner näher war. Normalerweise lebte er seine Anhänglichkeit bei Rey aus - immerhin kannten sich die beiden auch schon einige Jahre - aber Rey war nicht da und Gabe war wirklich ordentlich betrunken, demnach war es wohl keine Überraschung das er nun Milo zum Opfer seiner Anhänglichkeit machte.
    • Kaum waren sie an der frischen Luft, schien Gabriel auch schon das Ausmaß seines heutigen Alkoholkonsums zu spüren. Er geriet aus dem Gleichgewicht, klammerte sich an Milo und zog diesen kurzerhand mit sich zu Boden, sodass dieser überrascht die Luft einsog.
      Nun saßen sie beide auf dem leicht tauenden Gras, während Gabriel sich mit geschlossenen Augen und leise kichernd an Milo lehnte.

      Milo starrte ihn einen ganzen Moment ein wenig perplex an und sah dann kurz umher. Alle anderen Studenten waren weiterhin in der Lagerhalle, was dazu führte, dass Gabriel und Milo vollkommen allein an der frischen Luft waren.
      Milo's Blick wanderte wieder zu seinem Mitbewohner, welcher sich noch immer leise kichernd an ihn heran lehnte.
      Er betrachtete ihn schweigend, konnte dann aber nicht anders, als zu lächeln und leicht seinen Kopf zu schütteln: "Du hattest für heute wirklich genug Alkohol. Für dich gibt es heute nur noch Wasser, hörst du?", sagte er leicht amüsiert, hob dann noch zögernd seine Hand und strich ihm sanft ein paar seiner langen braunen Haare aus dem Gesicht.
      Es war dass erste Mal, das die beiden sich so nah waren...und dass erste Mal, das Milo auffiel, was für ein hübsches Gesicht Gabriel hatte...
    • „Ay Ay, Sir.“ kicherte er immer noch leise und schmiegte sich noch ein wenig näher an Milo. Er würde wohl am nächsten Morgen einen ordentlichen Kater haben, aber das war eine Sache an die er im Moment keinen Gedanken verschwendete. Woran er gerade jedoch definitiv ein Gedanke verschwendete, war wie nah Milo ihm das erste Mal war und das seine Lippen definitiv danach aussahen als würden sich diese hervorragend zum küssen eignen. Gabriel hatte definitiv den Alkoholpegel überschritten an dem sich sein logischer Menschenverstand bei solchen Gedanken und Ideen einschalten würde. Er besaß im Grunde gerade gar keinen logischen Menschenverstand mehr der sich einschalten könnte, vielleicht war das der Grund warum er sich langsam etwas weiter zu Milo beugte, ihm seine Hand sanft auf die Wange legte und ihn - nachdem sein Blick kurz zwischen Milos Augen und dessen Lippen wanderte - küsste.

      Das war kein unschuldiger Kuss, kein ‚zwei junge Teenager küssten sich das erste mal‘-Kuss, aber er gab auch kein Versprechen auf mehr. Das war kein Kuss der auch schon als ‚Rummmachen‘ durch gehen könnte, Gabriels Lippen waren leicht rau, an einiges Stellen aufgerissen, so als ob er schon einige Mal an dem Abend auf diese drauf gebissen hätte. Und obwohl in dem Kuss keine Aufforderung lag, machte allein der starke Geschmack nach allem möglichen Alkoholsorten den Kuss alles andere als unschuldig, selbst wenn der Student kaum Intensität in die Bewegung seiner Lippen legte.
    • Milo lächelte zufrieden, als Gabriel zustimmte, den Rest des Abends auf Alkohol zu verzichten und nur noch Wasser zu trinken. Seine Hand lag noch immer in den weichen Haaren seines Gegenübers, während er weiterhin sein hübsches Gesicht bewunderte.
      Erst als Gabe sich etwas zu ihm beugte und seine Hand sanft auf Milos Wange legte, wurde er aus seinen Gedanken gerissen.

      Aber bevor er in irgendeiner Weise reagieren konnte, spürte er bereits die Lippen seines Mitbewohners auf den eigenen. Er erstarrte – überfordert und fast ein wenig hilflos angesichts dieser unerwarteten Situation.
      Er schmeckte den Alkohol auf Gabriels Lippen und die Tatsache, dass dieser während des Kusses offensichtlich betrunken war, überforderte den jungen Medizinstudenten nur noch mehr.
      Was sollte er nur tun? Er konnte Gabriel doch jetzt nicht einfach von sich stoßen, oder? Und außerdem stand er selbst doch gar nicht auf Männer…oder?

      Und dennoch…konnte Milo nicht verhindern, dass sein Herz zu rasen begann und sein Gesicht errötete. Doch wohl am wichtigsten: Er konnte nicht leugnen, wie gut sich Gabriels Kuss anfühlte… wie gut seine Lippen auf seine eigenen passten... und dass er nicht wollte, dass es bei nur einem einzigen Kuss blieb.
      Nach einem Moment des Zögerns, schloss Milo dann schließlich langsam seine Augen und erwiderte den Kuss. Seine Hand fuhr dabei noch immer sanft durch das weiche Haar seines Mitbewohners.
    • Sobald Gabriel merkte, dass sein Mitbewohner den Kuss erwiderte, blieb es definitiv nicht bei dem sanften aufeinander liegenden seiner Lippen auf den des anderen. Der Student rutschte etwas näher an Milo ran, intensivierte den Kuss um einiges und fuhr parallel mit seiner Hand schon fast ein wenig frech unter das Oberteil des Medizinstudenten.

      Es war nicht so das der Alkohol Gabriel jegliche Hemmungen nahm, er hatte im nüchternen Zustand schon kaum welche, er dachte einfach weniger nach - obwohl das tat er nüchtern auch nicht sonderlich viel (meistens jedenfalls). Kurzerhand befand sich der Modedesign-Stundet auch schon nicht mehr neben Milo sondern auf seinem Schoß, legte ihn beide Hände sanft an den Hals, so das er mit dem Daumen seiner einen Hand über Milos Wange streicheln konnte. Seine andere Hand verweilte nicht lange an ihrem Ort sondern fuhr unter den Kragen von Milos Oberteil und fuhr von dort auf über seine nackte Schulter und seinen Rücken.
    • Milo hielt seine Augen weiterhin geschlossen, während der Kuss langsam immer mehr an Intensität gewann. Jegliche Stimmen der Vernunft verstummten in seinem Kopf – zurück blieb nur eine einzige Sache: Gabriel
      Seine Lippen, seine Nähe, der Duft seines Parfüms… all das war in diesem Moment alles, was er brauchte. Gabriel war wie eine Oase, nachdem man stundenlang durch die trockene Sahara gewandert war. Tausend Mal schöner als ein Sonnenuntergang und ein Nachthimmel voller leuchtender Sterne.

      Vorsichtig verlagerte Milo etwas seine Sitzposition, um es dem anderen auf seinen Schoß bequemer zu machen. Er unterdrückte ein leichtes Schaudern, als er dessen Hände auf seiner nackten Haut spürte. Gabriels Hände waren sanft, trugen aber dennoch einen frechen Unterton in sich, der Milo nicht entging.

      Als Antwort wanderte seine Hand, die eben noch durch Gabriels weiche Haare gestrichen hatte, zu dessen Hinterkopf und vergrub sich dort erneut – fester, aber immer noch sanft – in seinem Haar.
      Seine andere Hand legte er an Gabriels Taille, während er ihm neckend auf seine leicht raue Unterlippe biss und ihn anschließend noch dichter an seinen eigenen Körper heran zog.
    • Gabriel gab ein Geräusch von sich, welches entfernt an ein leises Stöhnen erinnerte, was jedoch wohl eher daran lag, dass das Geräusch durch Milos Lippen ein wenig abgedämpft wurde. Gabe war noch nie die Person gewesen, die sich geräuschtechnisch großartig zurückhielt. Nicht, dass das großartig ein Problem war, die Personen mit denen er in der Vergangenheit im Bett gelandet waren, hatten sich grundsätzlich wenig beschwert. Es war auch nicht so, dass er das ganze Haus zusammen brülle, wie es in schlechten Pornos meistens der Fall war, aber er würde es persönlich auch etwas seltsam und vor allem abturnend finden, wenn sein Gegenüber eher einem Stein glich und er keine Anhaltspunkte hatte, ob der Person gefiel was er tat oder nicht. Glücklicherweise, merkte Gabriel - trotz seines betrunkenen Zustandes - wie sehr Milo sich an ihn schmiegte und das er allen Anschien nach nicht ganz abgeneigt war weiter zu gehen - vielleicht bildete er sich den letzten Teil aber auch nur gerade wegen seines betrunkenen Zustandes ein.

      „Wie wärs wenn wir nachhause gehen?“ fragte er zwischen zwei Küssen, während seine Hand immer wieder über Milos Schulterblatt fuhr. Glücklicherweise war die alte Lagerhalle gar nicht mal so weit weg von ihrem Wohnhaus, in dem Zustand des Studenten würden sie trotzdem etwas länger brauchen als gewöhnlich aber der Weg war - eigentlich - zu Fuß gut machbar, vor allem wenn man einen betrunken und vor allem motivierten Modedesignstudenten dabei hatte der gerade viel lieber in seiner Wohnung wäre als auf dem Gras vor irgendeiner Lagerhalle.
    • Als er Gabes Frage hörte, öffnete Milo wieder leicht seine Augen. Noch immer griffen seine Finger sanft in die langen Haare des anderen, während seine andere Hand weiterhin auf dessen Taille lag.
      Widerwillig löste er seine Lippen für einen Moment von seinem Mitbewohner und nutzte die Gelegenheit, um kurz durchzuatmen.
      Die unerwartete Frage hatte ihn überrascht, sodass er erst einige Sekunden brauchte, bevor er als Antwort einmal zustimmend nickte.

      Für den Bruchteil eines Moments wanderten seine Gedanken kurz zu seinen besten Freunden, Archie und Rosie. Er würde den beiden gleich eine kurze Nachricht im Gruppenchat senden, dass Gabriel und er nach Hause gegangen waren. Die beiden konnten dann auch Rey, B.J. und Apollo darüber informieren, damit sie sich keine Sorgen über Gabriels plötzliches Verschwinden machen würden.

      „Ja, lass uns nach Hause gehen.“, flüsterte er gegen seine Lippen und legte nun beide Hände an Gabriels Taille. Behutsam drückte er ihn von seinem Schoß, stand vom Boden auf und hielt ihm dann seine Hände entgegen, um ihm aufzuhelfen.
      „Kannst du noch laufen oder muss den großen, starken Kampfsportler Huckepack tragen?“, fragte er mit einem neckischen Grinsen, wobei es klar wurde, dass er es zwar im Scherz sagte, die Frage aber durchaus auch ernst meinte.
    • „Ich glaube, ich schaff das noch.“ meinte er grinsend, mit deutlich zu viel Selbstüberschätzung als gut für ihn war. Wie sehr er sich im Grunde selbst überschätzte sah man wenige Sekunden später auch schon als er - sehr umständlich - versuchte aufzustehen. Das schien er jedoch trotz seines Zustandes irgendwie zu schaffen und selbst den Weg zu ihrer gemeinsamen Wohnung bekamen die beiden jungen Männer irgendwie rum. Gabriel wäre zwar fast in eine Straßenlaterne reingelaufen und hätte sich beinah mit einer Gruppe Jungs angelegt, die den beiden Studenten über die Straße was zubrüllten - was man wohl selbst wenn man nüchtern gewesen wäre nicht verstanden hätte - aber glücklicherweise konnte Gabe sich gerade noch so beherrschen, was wohl eher an Milo lag und nicht an dem Kampfsportler.

      Sie hatten für die Strecke definitiv deutlich mehr Zeit gebraucht als eigentlich, aber das Wetter war trotz dass es so spät war immer noch angenehm warm und sie hatten es schließlich immerhin geschafft. Was Gabriel jedoch nicht schaffte, war beim ersten Versuch die Haustür zu öffnen, das schien dann doch nicht mehr im Rahmen seiner Möglichkeiten zu sein. Nachdem er einmal tief durch geatmet hatte, seine eine Hand gegen die Tür drückte, als würde er sie davon abhalten wollen, sich zu bewegen schaffte er es dann doch beim dritten Anlauf die Tür vor ihnen aufzuschließen. Die eigentliche Wohnungstür überließ er dann jedoch aber lieber Milo, ehe er auf direktem Wege in das Schlafzimmer des Medizinstudenten ging.
    • Milo blickte dem ziemlich stark schwankenden Gabe hinterher, als dieser sich direkt auf den Weg in sein Schlafzimmer machte. Er wollte sich gar nicht ausmalen, wie der Abend verlaufen wäre, wenn der junge Kampfsportler noch mehr Alkohol getrunken hätte.
      Zum Glück hatte er sich auf dem Weg hierher nicht mit der Gruppe Halbstarker angelegt. Milo wusste zwar, dass Gabe – nicht zuletzt seit dem Vorfall mit Isaac – durchaus kämpfen konnte, aber er war immer noch betrunken gewesen, sie wären deutlich in der Unterzahl gewesen und außerdem konnte Milo selbst nicht wirklich mit den Fäusten sprechen.

      Er schloss die Wohnungstür hinter sich ab und ging noch schnell in die Küche um ein weiteres großes Glas Wasser für seinen Mitbewohner zu holen. Während sich das Glas mit Wasser fühlte, zog er auch noch schnell sein iPhone aus seiner Hosentasche und schrieb eine kurze Nachricht in den Gruppenchat mit Rose und Milo:

      -Gabe und ich sind bereits nach Hause gegangen. Gebt ihr bitte auch kurz Ray und B.J. Bescheid, damit sie sich keine Sorgen um ihn machen?...sie können es ja dann auch noch dem Chihuahua sagen...-

      Milo grinste innerlich, nachdem er die Nachricht abgesendet hatte und steckte sein Handy wieder in seine Hosentasche. Mit dem Wasserglas in der Hand, machte er sich auf den Weg in sein Schlafzimmer.
      Das Schlafzimmer selbst war gemütlich, aber eher schlicht eingerichtet: ein großes Bett mit vielen Kissen am Fenster, ein Schreibtisch mit einem Computer, zwei Bücherregale, die hauptsächlich mit Manga und Videospielen gefüllt waren, ein Kleiderschrank und ein großer Fernseher, an dem mehrere verschiedene Konsolen angeschlossen waren.

      "Gabe, du solltest noch etwas Wasser trinken.", sagte er, als er das Schlafzimmer betrat und sich nach seinem Mitbewohner umsah.
    • Gabriel hatte es sich auf dem Bett bequem gemacht. Das dünne Mesh-Oberteil hatte er irgendwann zwischen der Zimmertür und dem Bett schon ausgezogen, die Schuhe folgten etwas umständlich als er sich auf die Bettkante gesetzt hatte und nun saß er mitten auf der Matratze, ließ kaum Platz nach rechts und links und kämpfte damit seine Hose aufzumachen - dafür war er allen Anschein nach dann aber doch ein wenig zu betrunken. Als Milo das Zimmer betrat, schaute der Künstler von seinen Tätigkeit auf, lächelte den Stundeten an und nahm ihm nickend das Glas ab. Er würde sicher fast alles tun was Milo in diesem Moment von ihm verlangte, so viel Gehirnkapazität hatte er in dem Moment schließlich nicht zur Verfügung. Mit großen Schlücken leerte er auch wieder dieses Glas, stellte es dann - leer - auf den Nachttisch und zog Milo sanft an seinem Kragen zu sich um den Medizinstudenten zu küssen. Seiner Meinung nach war der letzte Kuss zwischen ihnen schon viel zu lange her.

      Danach ging alles relativ schnell. Da war kein sanftes aneinander kuscheln mehr. Nach wenigen Sekunden schob Gabriel seine Hände erst unter Milos Oberteil bevor er ihm dieses schlussendlich - so gut es ihm in seinem Zustand gelang - über den Kopf zog. Woran er dann jedoch schlussendlich scheiterte war die Hose seines Gegenübers, mit Hosenknöpfen schien er betrunken echt ein wenig auf Kriegsfuß zu stehen, aber man konnte schließlich nicht in allem gut sein, darum müsste Milo sich dann wohl selbst kümmern.
    • Milo nickte zufrieden, als Gabriel auch das zweite Wasserglas freiwillig und ohne Widerstand leerte. Nachdem der Künstler dieses dann auf dem Nachttisch abgestellt hatte, ließ sich Milo von ihm am Kragen seines Oberteils mit aufs Bett ziehen.
      Wieder trafen die Lippen der beiden Mitbewohner aufeinander. Milo erwiderte den Kuss und ehe er sich versah, hatte Gabe ihm auch schon sein Oberteil über den Kopf gezogen.

      Etwas verlegen blickte Milo auf Gabe herab, als er nun Oberkörperfrei von seinem Mitbewohner saß. Erst in diesem Moment bemerkte er, dass auch Gabriel sich bereits seines dünnen Mesh-Oberteils entledigt hatte. Doch da es in seinem Schlafzimmer ziemlich dunkel war, konnte er nur wenig von Oberkörper seines Mitbewohners erkennen.
      Als Gabriel nun versuchte, den Knopf von Milos Hose zu öffnen, wurden die Zweifel und die Stimme der Vernunft in dem Medizinstudenten immer lauter. Gabriel war offensichtlich stark betrunken und das Letzte, was Milo wollte, war, diesen Zustand seines Mitbewohners in irgendeiner Weise auszunutzen.

      "Hey, warte...", sagte er leise, nahm Gabes Gesicht in seine Hände und strich mit seinen Daumen sanft über dessen Wangen. "Du bist betrunken...vielleicht wäre es besser, wenn du erstmal etwas schläfst und wieder nüchtern wirst, hm?", flüsterte er und drücke dann seine Lippen gegen die Stirn des Künstlers.
    • Gabriel schloss kurz seine Augen und seufzte leise auf als er Milos Lippen an seiner Stirn spürte. „Willst du warten? Wenn du das willst, wäre das okay für mich aber…Gott ich finde dich gerade wahnsinnig heiß.“ hauchte er zurück. Er hatte es nach einigen Versuchen dann doch tatsächlich geschafft den Hosenknopf von der Hose des Medizinstudenten zu öffnen und vielleicht war das gerade nicht die aller beste Entscheidung aber Gabriel traf im generellen sowieso nie so wirklich gute Entscheidungen und betrunken nahmen diese ‚nicht wirklich guten Entscheidungen‘ nochmal ein ganz neues Ausmaß an. Ohne nochmal ein zweites Mal drüber nachzudenken schob er seine Hand zwischen der Jeans und Milos Boxershorts. Der Modedesign-Student selbst trug neben seiner eigenen Hose auch immer noch seinen Binder, der wie ein dünnen, schwarzes Oberteil eng an seinem Oberkörper lag.

      „Ich fand dich übrigens schon seit unserer ersten Begegnung heiß.“ gestand er leise gegen Milos Hals den er nach einer kleinen Pause, in der er sich eher auf die Bewegung seiner Hand konzentriert hatte, angefangen hatte mit sanften Küssen zu bedecken, welche jedoch nicht sonderlich lange so sanft blieben.
    • Milos Augen weiteten sich, als Gabe den Knopf seiner Jeans öffnete und die Hand langsam zwischen Jeansbund und Boxershorts schob. Doch was Milos Ohren wohl am meisten zum Glühen brachte, war die Tatsache, dass sein Mitbewohner ihn als „heiß“ bezeichnet hatte. Milo würde lügen, wenn er behauptete, dieses Kompliment schon oft bekommen zu haben.
      Dass ausgerechnet jemand wie Gabriel – so attraktiv und selbstbewusst – ihm so ein Kompliment machte, wirkte auf Milo fast unwirklich.
      „Du bist wohl noch betrunkener, als ich gedacht hab…“, murmelte Milo leise, mehr zu sich selbst als zu Gabriel.

      Und dennoch… konnte Milo nicht leugnen, wie sehr er sich nach Gabe sehnte. Nach seiner Nähe, seiner Berührung und danach, einfach weiterzumachen und nicht aufzuhören.
      "Gabriel...", flüsterte er leise und schauderte, er dessen Lippen auf seinem Hals und seine Hand in seiner Hose spüren konnte.
      "Versprich mir, dass du es wirklich selbst willst...versprich mir, dass nicht nur der Alkohol aus dir spricht.", sprach, oder viel mehr flehte, Milo den jungen Künstler an, während seine eigenen Hände noch etwas zurückhaltend an dessen Hüften wanderten.
      Seine Fingerspitzen strichen sanft und schon fast ein wenig neckend über seine entblößte Haut, kurz über seinem Hosenbund, während er die Antwort seines Mitbewohners wartete.
    • „Versprochen.“ hauchte Gabe ihm gegen den Hals bevor er seine Hand wieder ein Stück aus Milos Jeans nahm und sich seine Finger unter die zwei Schicht Stoff schlich. Er wusste allen Anschein nach genau was er wollte und wie er das bekam.

      Es war angenehm einfach mit Gabriel. Er gehörte nicht zu den Personen die einfach nur da lagen, selbst nichts taten und nur ein Minimum an gezwungener Geräusche von sich gaben. Er wusste was er mochte und was nicht und half Milo genau dabei. Im Grunde hatte er selbst auch recht wenig no-gos, was jedoch auffiel war, das er selbst in seinem Zustand drauf achtete, seinen Binder anzulassen, eine Sache die er am nächsten Morgen wahrscheinlich bitter bereuen wird.



      Der Student wurde wach als sich Sonnenstrahlen durch die Vorhänge schlichen und ihm mitten ins Gesicht fielen. Das erste was er merkte war der stechende Kopfschmerz der sich von seinen Schläfen aus ausbreitete, das zweite war ein Schmerz in der Brust als hätte man ihn zwischen einen Schraubstock geschnürt und festgezogen. Jeder tiefere Atemzug tat weh. Seine eine Hand tastete über seine Brust und sofort wusste er woher dieser Schmerz kam. Er hätte den Binder definitiv ausziehen sollen. Erst dann kam er überhaupt auf die Idee sich mal in dem Zimmer umzuschauen - sein eigenes war es definitiv nicht. Es war nicht so dass er einen Blackout hatte, er konnte sich klar und deutlich an, das meiste erinnern, er war nur kurz ein wenig verwirrt.
    • Milo war bereits seit einer halben Stunde wach. Gedankenverloren lehnte er an der Küchentheke, während die Kaffeemaschine monoton vor sich hin brummte. Der vertraute Geruch von frischem Kaffee erfüllte den Raum.
      Immer und immer wieder dachte er darüber nach, was in der letzten Nacht zwischen Gabe und ihm passiert war. Die Bilder wirkten so lebendig, als würde er sie gerade noch einmal durchleben.
      Sie hatten die Nacht miteinander verbracht und nun wusste der Medizinstudent, dass Gabriel transsexuell war. Sollte er etwas sagen? Oder einfach so tun, als wäre nichts gewesen? Die Nacht war wunderschön gewesen – aber jetzt war er verwirrt. Nicht nur wegen Gabriel, sondern auch, weil er zum ersten Mal ernsthaft seine eigene Sexualität hinterfragte.

      ~~~

      Etwas später betrat Milo wieder sein Schlafzimmer – in den Händen ein Frühstückstablett mit einer Tasse Kaffee, einem Glas Wasser, einer Schüssel Haferflocken und einer Kopfschmerztablette. Sein Blick wanderte zu Gabriel, der mittlerweile ebenfalls aufgewacht war.
      „…Guten Morgen.“, sagte er leise, ging zum Bett und stellte das Tablett auf dem Nachttisch ab.
      Er setzte sich auf die Bettkante und warf einen kurzen Blick auf Gabe, sein Blick blieb einen Moment lang an dem Binder hängen, bevor er rasch wieder wegsah.

      „Ich hoffe, ich hab die Haferflocken so gemacht, wie du sie immer magst…“
    • Gabriel bekam erst nur am Rande mit wie Milo sein Zimmer betrat bis dieses schlussendlich am Bett stand und mit ihm sprach. Mit einem müden Lächeln nahm er dem Medizinstudenten erst die Kopfschmerztablette und dann das Glas Wasser ab, ehe er beides benutzte. „Du bist großartig, danke.“ er schloss kurz die Augen, versuchte einmal tief durch zu atmen, was ihm gar nicht mal so einfach fiel und griff dann nach der Kaffee Tasse. „Du hast nicht zufälligerweise ein Shirt für mich?“ fragte er zwischen zwei Schlücken Kaffee. Bevor er anfing zu essen sollte er definitiv diesen verfluchen Binder ausziehen, sonst würde er noch verrückt werden. Bei jeder Bewegung zog ein drückender Schmerz durch seinen Oberkörper, aber ganz oberkörperfrei würde er sich definitiv niemanden zeigen, es gab selbst für ihn Grenzen. In kleinen, langsam Schlücken trank er seinen Kaffee, sobald er sich zu ruckartig bewegte schoss nicht nur ein Schmerz durch seinen Oberkörper sondern auch ein brutales Ziehen durch seinen kompletten Kopf, als würde jammern spitze Schrauben in seinen Schäden hämmern. „Wie viel hab ich gestern eigentlich getrunken?“ wahrscheinlich war es für die Frage längst zu spät, die Antwort kannte er schließlich selbst: zu viel.
    • Milo blickte langsam wieder zu Gabe und beobachtete ihn schweigend dabei, wie dieser zuerst nach dem Glas Wasser griff und die Kopfschmerztablette zu sich nahm.
      Der Medizinstudent konnte nur erahnen, was für hämmernde Kopfschmerzen sein Mitbewohner wohl haben musste und beneidete ihn dafür wirklich kein Stück.
      Er lächelte leicht, als der Künstler ihn als großartig bezeichnete, und nickte, als dieser dann nach einem Shirt fragte.
      „Klar, einen kleinen Moment“, sagte er, während er wieder von der Bettkante aufstand und zu seinem Kleiderschrank ging. Er öffnete die Schranktür und kramte durch seine Klamotten, um ein Shirt für Gabe herauszuholen.

      Als er die Frage seines Mitbewohners hörte, hielt er für einen Moment Inne und blickte über seine Schulter zurück zu ihm. "Ich hab ehrlich gesagt nicht mitgezählt, aber definitiv zu viel. Aber wenigstens hast du dann noch zwei große Gläser Wasser getrunken.", sagte er, zog ein einfaches schwarzes Shirt aus seinem Kleiderschrank, ging damit zu ihm zurück und hielt es ihm entgegen
      Wieder fiel sein Blick auf Gabe's Binder, bevor er ihm wieder ins Gesicht blickte. "Soll ich dir vielleicht ein Bad einlassen?...dann kannst du dich hier drin auch erstmal in Ruhe umziehen. Dein Oberteil sieht...schmerzhaft aus."
    • Gabriel streifte sich das Shirt über und zog dann ein wenig umständlich seinen Binder unter Milos T-Shirt aus bevor er das Kleidungsstück neben sich auf das Bett lag und zum ersten Mal an diesem Morgen tief Luft holte. „Ich hätte das Ding definitiv über Nacht ausziehen sollen…“ murmelte er leise. „Ich komm später nochmal auf das Bad zurück, wenn das okay ist.“
      Jetzt konnte er jedoch auch nichts mehr dran ändern. Heute würde er, allein wegen den Kopfschmerzen schon nicht mehr das Haus verlassen, also würde es wohl gehen wenn er heute einfach keinen Binder mehr trug.

      „Es ist auf Dauer auch echt schmerzhaft. Im Grunde wird mein kompletter Oberkörper zusammen gedrückt um die Illusion einer flachen Brust zu kreieren.“ erklärte er mit einem sanften Lächeln bevor er endlich nach seinem Frühstück griff und bei dem ersten Löffel zufrieden aufseufzte. „Die sind genau richtig. Ich danke dir, Milo. Du bist ein Schatz.“ erst jetzt merkte der Kampfsportler was für einen Hunger er eigentlich hatte. „Hast du gestern eigentlich was getrunken?“ erkundigte er sich. Es gab einen Unterschied ob Milo wegen des Alkohols oder trotz das er nüchtern war mit ihm geschlafen hatte. Das war nicht das erste Mal, dass Gabriel betrunken mit jemanden etwas hatte, aber möglicherweise das erste Mal, dass die andere Person nicht nüchtern war.
    • Milo wandte für einen Moment seinen Blick ab, als Gabe sich sein Shirt über zog und sich dann seines Binders entledigte.
      "Ja, das hättest du definitiv tun sollen.", antwortete er Medizinstudent und blickte wieder zu seinem Mitbewohner.
      Während Gabe etwas zu seinem Binder erklärte, setzte sich Milo wieder zu ihm zurück auf die Bettkante.
      "Ich nehme an, dass du den Binder jeden Tag trägst, oder? Hast du öfters solche Schmerzen oder ziehst du ihn sonst rechtzeitig aus?", fragte er, da ihn das Thema ernsthaft interessierte.

      Er grinste etwas, als Gabe die Haferflocken lobte, die er für ihn gemacht hatte. "Es freut mich das sie dir schmecken. Ich hab zum Glück mittlerweile oft genug gesehen, wie du sie morgens zubereitet hast."
      Das Grinsen das Medizinstudenten wurde wieder ein wenig schwächer, als Gabe nachfragte, ob er selbst gestern auch getrunken hatte.
      Er zögerte und schüttelte leicht seinen Kopf. "Nein. Ich hatte nur einen Schluck von dem Drink genommen. Aber Tonic Waters ist ehrlich gesagt ziemlich widerlich...ich weiß echt nicht, wie du so viel davon runter bekommen hast.", sagte er und hob dann schnell seine Hände an.
      "Und ich habe dich ein paar Mal gefragt, ob du es wirklich willst...! Sonst hätte ich niemals mit dir...!", stolperte er über seine eigenen Worte.
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