Curse Of Love [Suki-chan & Feuermaid]

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    • Curse Of Love [Suki-chan & Feuermaid]

      Curse Of Love

      Vorstellung: Curse Of Love [Suki-chan & Feuermaid]

      Rollen:
      Elio Makris = @Feuermaid
      Luca Yukami = @Suki-chan


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      Es ist nun einige Wochen her das sich Luca an der Universität beworben hatte und angenommen wurde. Nun war es langsam an der Zeit das Luca die Universität nicht nur vom Namen, sondern auch mal selber richtig zu Gesicht bekommt. Immer hin wollte er am aller wenigsten das er sich am ersten Uni-Tag dort verläuft.
      So war es Lucas heutiges ziel, die Uni zu erkunden ,denn er brauchte einfach diese Abwechslung zu dem Umzug den er grade hinter sich gebracht hatte.
      Heute war dazu ein schöner Sommertag, die Wärme war angenehm , aber doch nicht zu extrem. Also genau richtig für so eine Erkundungstour der Uni, da viele vermutlich wenn sie keine Vorlesungen habe eh draußen sein würden.
      So kam der Bondhaarige endlich an der Uni an und stand im Schatten eine großen Buche ,der lauwarme Wind raschelte sanft durch die Baumkrone während der Schatten von dem Baum auf den Boden tanzen tat.
      Langsam lief Luca dann weiter auf das Universität-Gebäude, wobei dieser doch sprachlos war wie groß es war, immer hin war seine High School nicht mal ansatzweise so groß gewesen. Auch sah man einige Studenten wie diese wohl schon Schluss hatten oder grade sich einfach mit Bekannte unterhalten taten. Für den jungen Mann war es faszinierend und zu gleich doch einfach nur unbeschreiblich das er in einer Woche auch dazu gehört.
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      Ich bin so aufgeregt, ab nächste Woche zähle ich auch zu den Studenten die hier Studieren... ich hoffe die Dozenten und die anderen Studenten sind nett..., ging es Luca durch den Kopf ,denn er wollte ungerne Blödmänner in seiner Vorlesung haben. Zusammen mit seinen Gedanken führte sein Weg langsam zum Eingang des Gebäudes was er kurz darauf betrat.
      In der Eingangshalle angekommen sah er sich etwas um und sah von sich aus einmal nach Links und einmal nach Rechts, wo sein Blick auf eine Anzeigetafel hängen blieb und er diese kurz betrachtet worauf wohl Informationen für Studenten waren welche Vorlesung aus fiel oder verlegt wurde. Wobei aber eine Tafelweiter wohl Anzeigen hingen wie das sie bestimmte Mitglieder suchten oder sogar WG-Mitbewohner.
      Durch die Anzeigen viel es Luca wieder schlagartig ein das er ja selber jemanden sucht, wodurch er kurz in seine Bauchtasche wühlen tat um ein zusammen gefalteten Zettel aufzuschlagen. Er nahm sich darauf hin einen der Pins um seine Suchanzeigen anzupinnen, wobei er sich besonders lang machte damit es wirklich jeder Lesen würde. Nur hörte man hinter ihm dann ein leises kichern von weiblichen ,aber auch von männlichen Stimmen.
      Für Luca war das kichern schon unangenehm, aber atmete tief durch denn wieso sich davon negativ beeinflussen lassen, er würde vermutlich auch kichern wenn er sein Schauspiel grade mit ansehen müsste.
      Wodurch er sich, als er fertig war, umdrehte und frech seine Zunge raus strecken tat und kurz darauf meinte :" Dumm wenn man so klein ist, was ? Sah bestimmt witzig aus. "
      Einige der Damen mussten einfach noch mehr kichern durch seine eigene Aussage, wobei dies die wohl nicht so wichtig fanden das er wohl grade die Damen noch mehr zum kichern brachte dadurch.
      Nur wollte Luca dann auch nicht weiter drauf eingehen, als wie nötig immer hin wollte er sich etwas umsehen und dies wollte er auch weiter verfolgen. So führte sein weg dann weiter Richtung Treppenhaus wo man mehre Schildern an den Wänden sah wo welcher weg hin führte. So beschloss Luca dann seinen weg zur Bibliothek zu führen denn immer hin war so was auch wichtig, wenn man in ruhe lernen mal wollte.
      Als er an kam war er doch sprachlos wie groß diese war und sogar lernten einige Leute fleißig wodurch er leise sich einfach etwas um sah.
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      Bis er dann von sich aus alles angesehen hatte und die Bibliothek wieder verlies und sein weg direkt weiter führte durch die Gänge der Universität. Auch wenn vermutlich viele Studenten sagen würden, ist doch nichts besonderes ist eine Uni wie jeder andere auch, für Luca war es was besonderes immerhin war dies hier sein erstes Studium. Wodurch selbst das Treppenhaus für ihn interessant war.
      Nach einiger Zeit kam er dann in der Mensa an, die grade gefühlt wie Leer war, aber es war auch kein wunder Mittagessen war erst gewesen ,dazu kam eben das das Semester noch nicht begonnen hat. Aber Luca konnte sagen was er wollte diese Mensa sah einfach nur schön aus und Lud wirklich ein um mit anderen Studenten zusammen Mittag zu essen.
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      Aber nun war eigentlich das wichtigste für den Blondhaarigen dran der Vorlesungsraum, denn immer hin waren dies der Ort wo er vermutlich am meisten Zeit verbringen wird.
      So verlies er auch die Mensa, nach dem er sich alles wichtige angesehen hatte.
      Und nun erst mal seine Vorlesungsräume begann zu suchen, wobei einige grade belegt waren und der dort ungerne einfach rein gehen wollen würde, immer hin störte man bei so etwas nicht, außer man wolle daran selber teil nehmen.
      Es dauerte zwar etwas, aber als er einen Raum fand von seine Vorlesungen der Leer war betrat er den Vorlesungsraum und sah sprachlos zu den Sitzen empor.
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      " Wow~ " .. entkam es Luca wirklich vor Sprachlosigkeit, er hatte davon immer nur gehört gehabt von seinem Bruder und seine Schwester aber das selber mal zu sehen war eben doch eine ganz anderes Thema.
      " Ja, wenn man so etwas das erste mal richtig sieht da ist der Anblick ein Wow wert. ", erklang hinter Luca eine stimme wodurch Luca zusammen zuckte und einen schreckes schrei von sich gab.
      " Wahhh... d... das dürfen Sie nicht machen... Sie habe mich erschreckt." , gab er sichtlich erschrocken von sich und sah die Fremde Person hinter sich nun auch an nach dem sich Luca umgedreht hatte. Wobei dann ein leichtes lachen von dem jungen Mann kam, der hinter im stand und um einige Köpfe großer war als wie der Blonde vor ihm. " Entschuldigung das wollte ich nicht, ich wollte einfach deine Reaktion sehen denn man erkennt das du dich hier etwas um schaust. " erklärte der Fremde mit einem lächeln. Peinlich erwischt kratzt sich Luca dann doch am Hinterkopf. Ich war wohl zu auffällig... dumm gelaufen... ,dachte er sich lächelte den peinlichen Moment für sich einfach weg.
      Nur setzte dann der Fremde erneut an. " Willst du hier mal Studieren, weil die diese Universität dir an sieht ? " , fragte dieser Luca. Der kleine Überlegte kurz und lächelte den fremden jungen Mann an.
      " So in etwa, ich bin schon angenommen, mein Studium beginn nächste Woche dadurch schaue ich mich schon mal um. " , erklärte Luca ehrlich ,was wohl einige für naiv halten würden einem Fremden einfach so etwas Privates zu erzählen. " Und du ? Bist du schon Student oder wieso so neugierig ob ich hier Studieren will ? " ,hackte Luca nun neugierig nach, wobei auch ein freches Grinsen auf seine Lippen kam. Der Fremde braunhaarige lachte leicht durch Lucas aussage und fragen. " Ich bin Student hier, 3. Semester im Medizinstudium. Da passt das ja wirklich gut , wusstest du das es für die erst Semester jedes Jahr eine Willkommensparty gibt ? " ,hackte der braunhaarige fremde junge Mann nach.
      Ein sachtes Kopfschütteln kam von Luca auf dessen frage hin, denn er hatte das wirklich nicht gewusst.
      " Na dann ,weist du es nun. Die Willkommensfeier beginnt heute Abend ab 18 Uhr und geht bis ca. 0 Uhr und findest am See mit Strandbereich statt, ist echt eine Pflicht für Neulinge, wobei ich bei dir bezweifle das du Alkohol trinken schon darfst ? Naja egal, selbst wenn du mich nun an flunkerst kleiner bist du willkommen zur Party. Und keine sorge wer länger am See dann bleiben will darf das natürlich auch. ", klärte er Luca etwas auf, wobei dies Luca teils echt nicht gefiel wie dieser mit ihm sprach.
      " Ich sollte etwas klar stellen." ,setzte Luca lächelnd an, wobei aber seine Stimme freundlich blieb. " Mein Name ist Luca Yukami bin 20 Jahre alt und werde das Musicaldarstellung Studium machen, also lass bitte das kleiner ,bin immer hin kein Kind mehr auch wenn das nicht so wirkt. " ,bat er ihn mit einem lächeln ,was den größeren dann doch etwas sprachlos machte das dieser kleine Typ echt schon 20 sein soll. " N... Na gut wie du meinst Luca, oh fast vergessen, mich kannst du Meo nennen. So ich muss aber nun auch weiter, man sieht sich hoffentlich heute Abend noch mal dann stelle ich dir einige andere Leute vor. " , meinte dieser wobei er Luca förmlich stehen lies, so plötzlich wie er davor auch erschienen war.
      " Ähmm... j...ja " , kam er dann leise von Luca da er mit so einem auftritt nun echt nicht gerechnet hatte. Also war bei ihm also heute Abend wohl Party angesagt.
      Somit sah sich Luca noch eine weile an der Uni um bis er dann beschloss doch wieder Nachhause zu gehen.

      So verging der restliche Tag doch recht schnell und Luca bereitete alles so weit vor wie er dahin kommt und vor allem wie er wieder nachhause kommt nach dem er genug hatte von der Party oder sie vorbei war, immer hin wollte er nun kein Auto oder so nutzen. Denn er war der Meinung wenn Alkohol im spiel ist egal in welche Hinsicht sollte es stehen gelassen werden. Nur als es dann langsam so weit war kam doch die die Aufregung bei ihm durch.
      Da ihm leider nichts eingefallen war außer sein Fahrrad war dies wohl sein Transport mittel für diesen Abend, und so fuhr dieser langsam los um so diesen See zu gelangen der abseits der Stadt war. Auch wenn Luca ein mal halb um den See fahren musste konnte er sich schon genau denken wo die Party sein sollte, nämlich dort wo ein Stückchen des Bereich auf einen Strand mit Palmen angehlehnt ist mit einem Camp. Was wirklich zum Feiern Einlud.
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      Nach dem er endlich das Ziel erreicht hatte hörte man schon die ersten Leute und auch die Musik die lief, nun wo er das so hörte bekam er doch etwas Angst immer hin kannte er da niemanden. Unbewusst lies sich dadurch Luca besonders viel Zeit sein Fahrrad abzuschließen fast schon so als wolle er sich drücken vor dieser Party.
      Nach gefühlte 30 Minuten, wobei es grade mal 5 Minuten waren, hatte er es geschafft und betrat nun doch den Partybereich.
      Nur war die Party schnell neben Sache für Luca weil er diesen See so sah mit der Stadt im Hintergrund.
      " Wie schöööön !!!", dabei funkelten dessen roten Augen richtig auf weil er so etwas nur selten gesehen bisher hat. Wodurch dieser nicht darauf achtet ob er jemanden im Weg stehen könnte oder nicht, sondern sich einfach etwas weiter lief und im nächsten Moment gab es schon einen zusammen prall wobei der Kraft dahinter nicht mal dolle war ,aber für Luca genug um sich hinzulegen in den feinen Sand.
      " Uff... S...sorry, habe nicht aufgepasst. " gab er entschuldigend von sich. Wieso passiert mir so etwas immer, ich sollte echt aufpassen was ich mache...,dachte er sich und setzte sich erst mal in den feinen Sand so als würde ein kleines Kind gleich los weinen.
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    • Die Zeit schien still zu stehen in diesem Moment, als hätte jemand - ein unbeteiligter Zuschauer etwa - den Pausenknopf gedrückt. Vielleicht in der Hoffnung aufzuhalten, was folgen würde. Doch es war bereits zu spät, die Tragödie bahnte sich unaufhaltsam einen Weg.
      Die Abendsonne sank langsam über dem Wasser des großen Sees hinab und normalerweise gab es hier um diese Jahreszeit ein wahres Stimmwirrwarr der heimischen Fauna. Nur heute waren die Frösche, Grillen und Vögel alle stumm. Sie alle schwiegen im Angesichts des schrecklichen Bildes in ihrer Mitte. Die akustische Leere beinahe unerträglich.
      Unweit vom Ufer entfernt stand wie angewurzelt ein junger Mann mit wildem dunkeln Haar und starrte voller Horror ins Schilf. Einige Halme waren abgeknickt und gaben so den Blick auf eine reglose, unförmige Gestalt frei, die sich dort in den schlicken Wasserpflanzen verfangen hatte. Von weitem hätte man es wohl für ein vollgesogenes Laken halten können. Aber der Dunkelhaarige erkannte sofort, was da im Wasser trieb - oder eher - wer dort trieb und er spürte wie Panik ihm in die Glieder kroch und drohte ihm den Atem zu rauben.
      "Nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein.", hauchte er immer und immer wieder und löste sich endlich aus seiner Starre. Hastig rannte er ins Wasser, schlug die Binsen dabei zur Seite und griff dann ohne zu zögern nach dem aufgedunsenen Körper, der nun mit dem Bauch nach unten direkt vor ihm lag. In einer schnellen Bewegung drehte er ihn zu sich und legte eine kaltschweißige Hand an das entstellte Gesicht. Verzweifelt suchte er nach einem letzten Anzeichen von Leben in den einst so vertrauten Zügen, doch fand nur den bläulichen Schleier des Todes.
      Sein markerschütternder Schrei zerriss das unnatürliche Schweigen um ihn herum. Mit letzter Kraft und unter heftigem Schluchzen zog er die leblose Hülle, die einst sein engster Vertrauter gewesen war an Land. Dabei stolperte er einige Male, schlug sich die Knie auf, schnitt sich an den scharfkantigen Schilfhalmen - doch es war ihm alles egal. In diesem Augenblick hatte alles andere an Bedeutungslosigkeit verloren. Schließlich sackten sie - er mit dem Körper - im nassen Gras zusammen. Der junge Mann hielt ihn fest umklammert, die Stirn auf die nasse Brust gedrückt, während er wimmernd vor und zurück wippte. Eine ganze Weile ging das so. Solange bis es keine Tränen mehr zu vergießen gab und bis sein Körper zu kraftlos geworden war um weiter vor sich hin zu beben. Langsam griff er nach der noch immer tropfnassen Hand des Toten und verschränkte die Finger mit seinem. Dann sah er mit hasserfüllter Miene in den in Rosarot getauchten Himmel hinauf, presste die Kiefer zusammen und verfluchte die Götter für das, was sie getan hatten - noch unwissend, dass das Schlimmste noch vor ihm lag.



      Die Musik vibrierte durch Elios Körper. Seine obligatorische Begrüßungsrunde durch die Anwesenden hatte er bereits erledigt und nun stand er an der behelfsmäßig aufgebauten Bar und wartete darauf bedient zu werden. Er mochte das Setting dieser typischen Studentenpartys. Die Musik war laut, der Fusel billig und die Stimmung ausgelassen. Und es war voll, keiner seiner zukünftigen Studienkollegen wollte sich die Feier zu ihren Ehren entgehen lassen, auch die oberen Semester waren vielzählig vertreten. Es war nicht die erste Studentenfete, an der er teilnahm. Elio war bereits seit einigen Wochen in der Stadt und hatte die Zeit gut genutzt. Es achtete in den meisten Fällen ohnehin niemand darauf, wer zu wessen Party kam. Spätestens wenn man Alkohol im Gepäck hatte, war man so oder so ein gern gesehener Gast.
      "Jo, was darfs sein?", brüllte ein schlaksiger Kerl mit Cap und Verbindungsshirt ihm über den Lärm der Boxen hinweg zu. Elio lehnte sich nach vorne über den Thresen, damit sein Gegenüber ihn besser hören konnte. "Cuba Libre!", antwortete er knapp und kramte das nötige Kleingeld aus der Tasche seiner Shorts. Mit einem Nicken verschwand der Behelfsbarkeeper im hinteren Teil der Bar, nahm die Münzen an sich und stellte ihm im Gegenzug das fertige Getränk hin. "Viel Spaß, man!", wünschte er ihm noch, dann wurde Elio auch schon weiter gedrängt. Er reckte den Hals und spähte über die Leute hinweg, auf der Suche nach einem Platz, an dem er in Ruhe Getränk leeren und sich das Geschehen ansehen konnte. Langsam schob er sich durch die feiernden Menschen, bis der Andrang etwas nachließ und ihm erlaubte stehen zu bleiben. Zufrieden nahm er einen großen Schluck aus seinem Drink und verzog augenblicklich das Gesicht. Er hatte schon wieder vergessen, dass das Mischverhältnis auf Studentenpartys ein anderes war, als üblich. Tatsächlich schmeckte sein Cuba Libre kein bisschen nach Cola, sondern vornehmlich nach Benzin.
      "Haha, nichts für schwache Nerven, was?", hörte er jemanden sagen und spürte im nächsten Augenblick einen wohl kumpelhaft gemeinten Klaps auf seiner Schulter, der dazu führte, dass er sich verschluckte. Nachdem er sich mindestens einen Lungenflügel aus dem Leib gehustet hatte, erkannte er endlich, wer da vor ihm stand - ein brünetter Typ aus dem 3. Semester - Meo hieß er, meinte Elio sich zu erinnern. Er kannte ihn bereits von den anderen Partys, auf denen er gewesen war. Von ihm hatte er auch von der Erstiefeier Wind bekommen. Mit immer noch brennender Lunge, röchelte Elio ein "No shit. Weißt du, es gäbe effektivere Methoden uns Neulinge los zu werden, ihr müsst uns nicht gleich vergiften." und rang sich zu einem Grinsen durch. Meo lachte "Was stehst du hier überhaupt so rum? Misch dich unter die Leute und hab Spaß!" Aber der zerzauste Schwarzhaarige hob nur entschuldigend sein Glas. "Muss erst etwas Feierlaune tanken.", sagte er und zwinkerte dem Älteren schelmisch zu, auch wenn das Gesagte nicht ganz der Wahrheit entsprach. Elio hatte keineswegs die Intention sich "unter die Leute zu mischen". Viel eher wollte er genau hier bleiben, noch ein paar von diesen scheußlichen Drinks trinken und sich irgendwann vom Acker machen, aber das sagte er nicht. Mit einem Achselzucken zog Meo schließlich weiter und stieß zu einer größeren Gruppe Erstsemester dazu, die alle noch ein wenig steif und verloren herum standen.
      Elio wollte gerade einen weiteren Schluck nehmen, als er aus dem Augenwinkel einen hellen Schopf Haare wahrnahm und im nächsten Augenblick schon mit dessen Besitzer zusammen stieß. "He!", stieß er überrascht aus und goss sich im selben Moment einen guten Anteil seines Glases über. Der, der ihn angerempelt hatte - ein zierlicher, kleiner Blondschopf - war indes zu Boden gegangen und druckste eine Entschuldigung heraus, die im dröhnenden Bass der Boxen beinahe unterging. "Ugh, verdammt." Elio sah an sich herunter, sein Shirt war nass und klebte dank seines zuckerhaltigen Getränks fest an ihm. Er seufzte, das ging ja gut los. Trotzdem besann er sich seiner guten Manieren und streckte dem im Sand sitzenden eine Hand entgegen um ihm aufzuhelfen. "Schon gut, war ja keine Absicht.", murmelte er, griff seine Hand und zog ihn auf die Füße. Erst jetzt konnte er in das Gesicht des Jungen blicken und runzelte angestrengt die Stirn. Warum kam er ihm so bekannt vor? Elio war sich sicher, dass er ihn auf keiner der bisherigen Partys gesehen hatte und auch sonst konnte er sich dieses seltsame Gefühl nicht erklären. Eingehend studierte er die feinen Gesichtszüge seines Gegenübers. Er wirkte ziemlich jung, nicht wie ein Kind, aber seltsam unschuldig. Und er war klein, mindestens einen Kopf kleiner als er selbst. Diese goldblonden Haare, die großen, rötlich schimmernden Augen - irgendetwas regte sich da in seinem Hirn, doch er kam nicht ganz dazu es zu greifen. Doch dann machte es klick - nein, viel eher machte es BOOM! Die Kraft mit der Elio die Erkenntnis traf brachte ihn fast ins Straucheln. 1000 und eine Erinnerung fluteten seinen Verstand, während er immer noch reglos da stand, den Blondschopf festhielt und ihn anstarrte.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Das dieser kleine Zusammenstoß den Luca grade ungewollt mehr ins rollen brachte ,war dem blonden Studenten gar nicht mal so bewusst. Er wusste nicht mal ob seine Entschuldigung richtig angekommen war, durch die laute Musik die die Gegend hallte.
      Nur das dann jemand so murren tat ,war für den Blonden ein klares Zeichen das dieser Person ,die er mit seinem Missgeschick mit reingezogen hatte ,wohl deutlich verstimmt war.
      Irgendwo konnte es Luca auch verstehen immer hin wird keiner gerne angerempelt vor allem nicht von so jemanden wie ihm. Wobei sein Blick auf dessen Hand viel die ihm angeboten wurde. Erst zögernd ob er dessen Hilfe wirklich annehmen sollte obwohl dieser so murren tat, wurde seine Hand dann aber auch schon von dem anderen ergriffen, wobei dieser ihn hoch zog wieder auf seine eigene Beine. Mit seiner freien Hand klopfte er den Sand von seinen Sachen und sah dann entschuldigend lächelnd den anderen an. Wobei er ab sah das dieser sein Drink durch ihm wohl aus seine Sachen verschüttet hatte, wodurch aber auch nun das Shirt an dessen Haut kleben tat und dessen Körperbau hervorheben tat. So lies aber sein Blick dann hoch in das Gesicht des anderen wandeln wodurch er ihn auch kurz an sah und doch Sprachlos war, aber nicht weil seine Haare so zerzaust waren, sondern eher ein Gefühl das er ihn kennen sollte. Nur war Luca sich ganz sicher so jemanden wie ihn hätte er sich gemerkt, daher war es wirklich verwirrend wieso das Gefühl was grade auf kam so befremdlich und doch irgendwie vertraut sich anfühlte. Wodurch selbst Luca für einen Moment Elio an starte und in dessen grünen Augen sah, bis sich Luca dann doch aus der starre reisen wieder konnte. Durch das er so gestarrt hatte bekam Luca einen zarten Rotschimmer auf seine Wangen, wobei ihm etwas auf fiel, was dann aber noch an mehr Peinlichkeit gewann ,da er immer noch die Hand des anderen festhielt und unbewusst fester festgehalten hatte.
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      " Ähmm... Entschuldigung ,d...dürfte ich vielleicht meine Hand wieder bekommen ? Ich Lad dich auch auf ein Drink ein, immer hin habe ich deins ja förmlich über dich vergossen. Sieh es als kleine Entschuldung an, wegen dem zusammen stoß und das ich dein Drink halbiert habe, ja bitte!!!" , dabei hörte man wie Luca erst schüchtern fragte und dann aber umschaltet und um einiges an sprach tempo gewann und schnell redet da er nicht wusste wie er dies sonst gut machen könnte. Ebenso dieses Gefühl das er hat, das er diesen Mann kennen sollte machte es nicht besser. Dazu wollte er eben so schnell wie möglich sein Missgeschick wieder grade biegen, immer hin hatte die Party doch grade erst begonnen.
      " Oder sollten wir uns doch erst mal um dein T-Shirt kümmern, dass muss doch kleben ?" fragte er weiter, neben bei lies er aber dann auch seinen Blick kurz schweifen, immer hin brauchten sie klares Wasser damit er ein bisschen das Getränk aus dem Shirt waschen könne. Denn ein nasses Oberteil, ist zwar auch nicht angenehm, aber besser als wenn das durch den Alkohol lebt und der süße der Cola.


    • Seine Gedanken rasten. Bilder schossen durch seinen Kopf, lebendig, als wären sie gerade diesem Augenblick entstanden. Dabei waren sie teilweise viele Jahre und Jahrhunderte alt. Und dieses beklemmende Gefühl in seiner Brust. Elio wusste wie sich Verzweiflung anfühlte, aber das war eine ganz andere Größenordnung. Es fühlte sich an wie ein schwarzer Sog, der erst sein Herz, dann seine Lunge und schließlich sein ganzes Selbst in sich hinein zog.
      Erst die Ansprache desjenigen, dessen Hand er noch immer fest umklammert hielt konnte ihn aus seiner Abwärtsspirale reißen. "Verdammt, was zur Hölle..?!", stieß er unter zusammen gepressten Zähnen hervor und blickte entgeistert um sich. Dann realisierte er wieder, wo er sich befand, was passiert war und wer da vor ihm stand. Schlagartig ließ er ihn los und zog seinen Arm zurück. "Ah, sorry.", sagte er dann und fuhr sich mit der freien Hand durch das schweißnasse Gesicht. Er stand völlig neben sich, bemühte sich aber sich zusammen zu reißen. Zumindest solange, bis er hier raus kam und allein war.

      Er vermied tunlichst jeden Blickkontakt zu dem Kleineren, der wohl zutiefst peinlich berührt über sein Ungeschick war und inständig versuchte es wieder gerade zu biegen. Wenn er ehrlich war, gab es gerade nichts, was Elio hätte egaler sein können, als dieser Zusammenstoß. Viel wichtiger war ihm jetzt Abstand zu diesem gottverdammten Strand zu nehmen, besonders zu seinem Gegenüber. Halbherzig setzte er zu einer Ausrede an: "Schon okay, das Zeug ist sowieso wider-" Dann seufzte er ergeben. Irgend etwas sagte ihm, dass der tollpatschige Blondschopf sich sowieso nicht abwimmeln lassen würde. Daher ließ er sich eine andere Strategie einfallen. Er atmete einmal tief durch die Nase ein und durch den Mund wieder aus, konnte sich für den Moment erden und schaffte es dann sogar dem anderen ins Gesicht zu sehen. "Also gut, gehen wir uns noch was zu trinken holen. Ich kümmer mich nur eben um mein Shirt, ja?" Und mit diesen Worten und einem versichernden Nicken stürzte Elio auch schon los, mischte sich unter die Leute - so wie Meo es ihm wenige Minuten zuvor noch so spöttisch empfohlen hatte. Ohne sich umzudrehen schob er sich durch die Menge an Studenten. Solange bis er am anderen Ende des Partygeländes wieder ausgespuckt wurde und sicherlich längst außerhalb von Lucas Sichtfeld.

      Gott sei Dank!, dachte er ungeachtet der Ironie seiner Formulierung. Noch einmal sah er sich um. Es schien ihn ohnehin niemand zu bemerken, dafür war die Feier bereits zu sehr in Gange und die Menschen zu betrunken - und er zu unbedeutend. Elio war nicht stolz auf das, was er vor hatte, doch gerade schien es der einzige Weg, der ihn aus seiner misslichen Lage befreien würde, also schob er das dumpfe Klopfen seines Gewissens beiseite. Und dann rannte er. Weg vom Strand, weg von der Feier, weg von Luca, der selbst nicht ahnen konnte, was ihr Zusammentreffen gerade in Gang gebracht hatte. Elio hatte nie vor gehabt sein Wort zu halten, das Shirtproblem war lediglich ein willkommener Ausweg für ihn gewesen, es ging nicht anders. Er musste weg und seine Gedanken sortieren. Ganz abgesehen davon, dass das sachte Schwappen des Sees am Strand dafür sorgte, dass sich jedes einzelne seiner Haare aufstellte.

      Erst als er wieder an der Hauptstraße angekommen war und ein Taxi sich seiner erbarmte, viel ein Teil der Anspannung von ihm ab. Im Vorbeifahren warf er einen letzten Blick hinunter auf die feiernde Masse und betete inständig, dass er Luca nie wieder sehen würde.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Verwundert darüber das der große schwarzhaarige Student vor ihm ,wohl wirklich wie in eine Art drangs war entging dem kleinen blonden Studenten nicht. Nur fragte er sich was genau ihn so in diesen Zustand versetzt hatte. Hatte er etwas im Gesicht oder hat seine Aussage ihn erschreckt , er konnte alles gefühlt sein das es aber weit aus Tiefgründigere gründe hat was der Auslöser war, war dem 20 Jährigen nicht bewusst.
      Nach dem Luca dann seine Hand wieder bekam, sah dieser kurz auf seine Hand die bis eben fest gehalten wurde. Es war einfach immer noch so als würde der fremde ihn fest halten an der Hand, wobei dies gar nicht so befremdlich sich anfühlte. Unbewusst durch diese Berührung bis eben lächelte Luca vor sich ihn. Bis ihn de Worte des anderen wieder die komplette Aufmerksamkeit schenkte zusammen mit einem sanften lächeln auf seine Lippen. Auch wenn der Elio wohl grade ablehnen wollte entschied dieser sich wirklich um, was den kleinen bondhaarigen Studenten wirklich freute. Das dieser die Sache mit sein Shirt alleine machen wollte konnte, Luca irgendwie verstehen, denn wer zog sich schon gerne vor jemand Fremden einfach so aus, selbst als Mann hatte man einen gewisses Schamgefühl.
      " Ok, ich warte auf dich. " ,lies er den größeren noch wissen wobei er diesen nach sah, aber irgendwie kam da ein komisches Gefühl auf, aber dem wollte Luca nicht nach geben und hatte einfach ein lächeln weiter hin auf seine Lippen. Natürlich hatte Luca Elio dann irgendwann durch die Leute aus den Augen verloren und stand immer noch am Rand der Party und wartet brav auf Elio wie ein Boy der grade auf seine Freundin oder auf einen Kumpel wartet.
      Nur die Minuten vergingen und vergingen nur Elio kam einfach nicht wieder, weshalb sich Luca dann doch wohl langsam klar wurde das er Wort wörtlich sitzen gelassen wurde.
      "~War ich zu aufdringlich ? Was habe ich falsch gemacht ?~ " , fragte sich Luca nun selber leise vor sich her brabbelnd. Sein Gebrabbel war aber so leise, das die Musik ihn mit Leichtigkeit über tönen konnte. Neben bei aber bemerkte man deutlich das die ersten Leute wohl schon angeheitert sind, schief zur Musik mit sangen.

      Nach weiteren Minuten beschloss Luca dann doch mal an den Tresen zu gehen, vielleicht fand er diesen Typen ja dort, denn in der zeit raum hatte er aus schau gehalten nach ihm aber ohne Erfolg, vielleicht wurde dieser eben auf gehalten und ,so konnte er etwas trinken und zu gleich warten immer hin wusste dieser große schwarzhaarige ja das er ihn einladen noch wollte, als Entschuldigung.
      Am Tresen angekommen sah er das hier einiges los war und sah dadurch kurz auf die Karte was es hier so schönes gab. Wobei sein blick auf ein Cocktail viel womit das Thema für Luca schon vom Tisch war was er trinken wollte.
      " Jo kleiner, was darfs denn sein !? " , kam eine schreiende stimme hinter der Tresen, wobei Luca auf sah und auf sich zeigte. " Jo kleiner genau du, was darfs sein eine Cola ? Saft ? " ,fragte dieser weiter nach wobei Lucas blick deutlich beleidigt wohl etwas war mit dessen aussage für einen minimalen Moment bis der blondhaarige dann sprach: " Einen Erdbeer-Wodka-Cocktail und wenn sie mir nicht glauben hier !! " , dabei legte er lächelnd sein Studenten Ausweis vor das man nach sehen konnte das er schon berechtigt war Alkohol zu trinken. " Und bitte so machen das man die Erdbeeren noch schmeckt !!! Vielen lieben Dank." dabei lächelte er freundlich und wirkte fast schon so als wäre er der niedliche kleine Bruder dem man nichts abschlagen konnte. Zumindest zog dies meistens bei seine Geschwistern und war gespannt ob das auch bei anderen Leuten klappte.
      Der Mann hinterm Tresen war wirklich etwas baff als er den Studenten Ausweis des kleinen sah und dieser tatsächlich schon 20 Jahre alt ist. , aber alles gut und schön ,das er ihn dann auch noch um einen Sonderwunsch bat und dabei ihn so an lächelt war wirklich ,etwas was man nicht jeden Tag wohl erlebt.
      So machte dieser Ohne weiter nach zu hacken an seine Arbeit und stellte noch kurze Zeit dessen Cocktail vor die Nase hin.
      " Bitte schön... " , dabei wendet dieser sich dann ab nach dem er das Geld von Luca erhalten hatte an die anderen Gäste.
      Vorsichtig nippte dann Luca na seinen Erdbeer-Wodka-Cocktail, zwar fand er es immer noch ein bisschen zu viel Wodka darin, aber denn noch konnte er die Erdbeeren denn noch als Geschmacksvorhanden erkennen.

      Der Abend schritt immer weiter vor ran und auch Luca merkte nach einigen Drinks den Alkohol in seinem Blut, zwar war er noch nicht richtig besoffen, aber er hatte sich einiges an Mut angetrunken. Auch hat er neben bei immer mal mit anderen Studenten gesprochen und hat schon einiges erfahren bekommen was die Vorlesungen an geht.
      Aber als er wieder alleine am Tresen war fasste er sich nun den Mut und erhob sich wobei er sich nun richtig auf die Suche machte nach diesen Typen , denn immer hin hatte er ihn versprochen einzuladen dazu wollte er ihm sagen was ihm die ganze zeit beschäftigt. Selbst einige Stunden nach dem zusammen treffen nun hatte er immer noch das Gefühl das er diesen Typen kennen sollte und wollte ihn zu rede stellen.
      Er suchte wirklich schritt für schritt den ganzen Strand ab wobei Meo auf ihn wieder aufmerksam wird.
      " Hey.... L..Luca was ist denn los... sucht du etwas ? " kam es richtig betrunken von Meo ,der wohl doch ein bisschen mehr getrunken hatte als wie es geplant war.
      " Ich suchen nicht etwas,.... sondern jemanden..., keine sorge finde die Person schon... " , meinte Luca drückte sich etwas weg von Meo der es in seinem Betrunken zustand wirklich wagte Luca vor allen hier zu Knuddeln.
      " Du bist so süß klein.... weist du das L..Luca ? " , fragte er ihn und drückte dabei seine Wange gegen die von Luca, wobei Luca sich immer noch versuchte aus dessen Armen zu winden.
      " J... ja, weis ich , sagt meine Schwester auch immer... , aber ich bin nicht süß ~" , gab er klein laut wieder worte wo bei er es dann nach einige hin und her es schaffte sich aus Meos arme zu winden ,da dieser von jemand anderen kurz abgelenkt wurde.
      Wodurch sich Luca zwischen den Leuten drängelt und untertauchte.
      " MAN... wieso, wieso finden mich alle immer süß oder niedlich... ich bin doch kein Kuscheltier. ~ " ,beschwert sich Luca dann etwas, da dieses süß ja klar auf seine Größe angelehnt war und nicht süß im allgemeinen. Aber es gab für Luca etwas viel wichtigeres, diesen Typen finden... jedoch egal wo Luca suchte, er fand ihn einfach nicht. Er wurde wirklich von jemanden sitzen gelassen, was aber für Luca fest stand, zumindest in seinem aktuellen angeheiterten zustand, er würde ihn zur redestellen wieso er ihn sitzen gelassen hat + ob dieser auch so ein komisches Gefühlt hat das sie sich kennen.
      Für Luca war aber klar ,er würde wohl nun eher den Weg nachhause wählen da er ja doch noch eine ganze ecke Fahren mit dem Rad muss und er nach so einem Hoch der des Selbstbewusstseins auch das tief der Müdigkeit kam.

      So schlug Luca nun den weg zu den Fahrrädern ein und suchte sein erst mal bevor der dann seine Heimfahrt begann.

      Er kam nach knapp einer Stunde fahren mit dem Fahrrad, mit zich maligen verfahren oder beinah Unfälle, endlich bei sich zuhause an. Er schloss hinter sich die Tür und taumelte fast als wäre er komplett besoffen durch die Maisonettewohnung im 4 und 5 Stock.
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      Um von dort in den Oberen stock zukommen wo die Schlafzimmer so wie ein gemeinsames Badezimmer ist. Wobei sein Blick dann auf das Leere Zimmer von seinem Gegenüber liegendes Schlafzimmer sah.
      " Ich muss... echt jemanden finden... ", sprach er mit sich selber und fragte sich ob sich jemand auf seine Anzeige meldet oder ob er noch mehre aushängen sollte ? Vermutlich besser wenn er auf jeden fall an seinem ersten Tag dann noch einige Aushänge mit nimmt. Also wusste Luca schon was er noch zu tun hatte bis dahin.
      So betrat er dann sein Zimmer und sah sich kurz etwas um und lächelte leicht, da er doch froh war ,das er so eine Wohnung bekommen hatte. Wobei sein blick auch kurz in eine ecke ging wo eine kleine Kuscheltiersammlung war was schon wie eine kleine Kuschelecke angeordnet ist.
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      Aber so glücklich Luca auch grade war ,genau so setzte nun bei ihm die Müdigkeit ein , er zog sich dann nur noch so weit bis auf seine Boxershorts aus und lies sich dann einfach in sein weiches Bett fallen. Es dauerte gar nicht mal lange und Luca war dann wirklich auch schon eingeschlafen.


    • Zeitsprung um etwa 2 Wochen
      Der Wecker auf dem kleinen Nachtschrank neben seinem Bett zeigte 9:00 Uhr und verkündete mit lautem Krakeelen, dass es nun Zeit war aufzustehen. Elio ließ eine Hand auf die Stummtaste fallen. Dann setzte er sich unter ausgiebigen Gähnen und Strecken auf, schwang die Beine aus dem Bett und schlurfte Richtung Badezimmer. Das Hotelzimmer, dass er sich fürs erste angemietet hatte war nicht besonders groß und eher behelfsmäßig eingerichtet. Dafür war es billig und das war gut, denn obwohl Elios Eltern darauf bestanden hatten ihm ein großzügiges Finanzpolster mit zu geben, wollte er versuchen so bald wie möglich auf eigenen Beinen zu stehen. Er brauchte einen Job, darum würde er sich bald kümmern. Für heute hatte er aber andere Pläne.



      Im Bad warf er einen kurzen Blick in den Spiegel, putzte sich die Zähne und sprang anschließend unter die Dusche. Danach lief er zurück ins Schlafzimmer und wühlte ein lockeres Outfit mit weiter Hose, einem schlichten, weißen Shirt und einem dünnen Cardigan aus dem Schrank. Als er die Schiebetür wieder schloss, fiel sein Blick auf den Zettel, den er vor ein paar Tagen in der Uni entdeckt und mitgenommen hatte. Es war die schriftliche Suche nach einem Mitbewohner - offenbar von einem Mitstudierenden. Elio hatte nicht lange gezögert und ein Treffen mit - Luca, so hieß er - vereinbart, um die Wohnung zu besichtigen und alles weitere zu besprechen. Es ging um eine Maisonette-Wohnung in unmittelbarer Nähe zur Uni und zu zweit würden sie auch die Miete gut stemmen können. Elio war sich sicher, dass es einige andere Studenten geben würde, die ebenso interessiert waren, wie er. Deshalb hatte er um ein schnellstmögliches Treffen gebeten.

      Mit einem zerknitterten Zettel in der Hand, auf den er sich Lucas Adresse notiert hatte, ging er schließlich aus der Tür, schloss hinter sich ab und machte sich auf den Weg. Mit dem Bus waren es nur wenige Haltestellen und ein kleines Stück zu Fuß und so stand er wenig später auch schon vor dem mehrstöckigen Gebäude, in dem sich die Wohnung befinden sollte. Plötzlich etwas eingeschüchtert aufgrund der ungewohnten Situation, verharrte seine ausgestreckte Hand einen Moment vor dem Klingelschild, bevor er tief einatmete und dann doch den Knopf betätigte. Leise knisternd sprang schließlich die Gegensprechanlage an und Elio räusperte sich verlegen. "Hi, ähm, Elio Makris hier - ich, äh, komme wegen der Wohnung." Himmel, was war das denn?, schollt er sich innerlich. Seine alltäglichen sozialen Fähigkeiten bedarfen dringender Entstaubung. Nichtsdestotrotz wurde kurz darauf der Summer betätigt, sodass der Dunkelhaarige eintreten konnte.

      Wie im Hotel gab es hier einen Fahrstuhl, der Unterschied war nur, dass dieser hier tatsächlich unbedenklich nutzbar zu sein schien. Er wackelte bei der Fahrt auch nicht, als würde er jeden Moment auseinander fallen und es gab auch kein ekliges Quietschen. Pluspunkt, dachte Elio. Als die Metalltüren des Fahrstuhls sich schließlich wieder öffneten, hatte man ihm die Tür der betreffenden Wohnung bereits geöffnet. Als er sich langsam näherte, erkannte er dann auch, wer dort auf ihn wartete - beinahe hätte er sich an seinem eigenen Speichel verschluckt.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Circa Zweiwochen nach der Studenten Party, lief die Universitätsunterricht schon 1 Woche und Luca da der auch einige Tage nach Wochenbeginn ein Anruf bekam das jemand Interesse an der WG hätte. Wobei er erneut vorerst ein Aushang angebracht hatte, immer hin wusste man nicht ob es so passen würde auch jene Person die angefragt hatte.
      So war heute der Tag wo Elio die Wohnung besichtigen wollte, wobei Luca innerlich sehr hoffte das es den anderen zu sagen.
      Der kleine Blonde Student war schon gegen 7 Uhr aufgestanden damit er noch ein bisschen Ordnung machen konnte, immer hin sollte der erste Eindruck doch gut sein. Aber zuerst nach dem ihn sein Wecker aus seinem Bett gehauen hatte , hieß es Frühstücken und danach direkt Duschen.
      Wobei es dann auch schon 9 Uhr war und es nicht mal lange dauern würde bis der Interessent da war. So begann Luca den letzten Ordnung zu lachen in der Wohnung ,immer hin sollte es ordentlich aussehen soll und nicht als würde Luca schon paar Jahre darin wohnen und doch mal was liegen lässt.
      Es dauerte nicht mal so lange und Luca war endlich fertig und nun hieß es nur noch warten bis es an der Tür klingelt.
      Nervös lief der Blonde nun schon einige Minuten im Wohnbereich hin und her, wo dann das Klingeln der Tür zu hören war, zuckte Luca kurz zusammen, aber eilte dann zur Tür und fragte nach er da sei.
      Als er Elios Namen vernahm bat er ihn hoch und öffnete ihm zu gleich die untere Tür. " Einmal ganz noch oben. " , sagte er während dessen und hing den Hörer wieder an die Wand.

      Unbewusst sah Luca noch mal in den Spiegel der an der gegenüberliegende Wand hing und richtet noch mal seine Pony etwas. Wobei er dann sich wieder direkt umdrehte und langsam die Tür öffnen tat und auf den Studenten an der Tür warten tat. Wenn er aber dann zu Gesicht bekam lies ihn kurz erstarren. Da er eigentlich mit jemanden total fremden gerechnet hatte, aber nein es war genau der Typ der ihn am See sitzen gelassen hatte.
      Kurz unsicher wie er nun reagieren sollte, schenkte er ihm doch zu erst einmal ein kleines lächeln.
      " So sieht man sich wieder. H...Hätte am wenigsten ,erwartet das du dich auf diese Aushang meldest. Ähmm ich sollte dir nun erst einmal die Wohnung zeigen. O..Oder hast du nun auf einmal keine Interesse mehr weil ich es bin ? Immer hin hast du mich ja auch damals am See doof warten lassen. " , sprach Luca vorsichtig aus und doch mit einem sachten lächeln auf seine Lippen, um das seine Aussage nicht so negativ klingen.
      Dabei ging er schon einige Schritt zurück, das Elio eventuell wenn er noch Interesse hat eintreten könne.


    • Elio stand wie angewurzelt vor der geöffneten Tür. Wieder brachen die Erinnerungen an das was war über ihn hinein wie eine riesige, unnachgiebige Welle auf hoher See. Und das alles hatte mit dem jungen Mann zu tun, der da vor ihm stand, nichtsahnend, dass er in jeder dieser Erinnerungen eine entscheidende, tragische Rolle gespielt hatte.
      "So sieht man sich wieder.", kam es von dem Blonden, ohne sich der Panik bewusst zu sein, die in Elio aufstieg. Er murmelte noch etwas, mit einem vorwurfsvollen Unterton und trotzdem blieb seine Stimme warm und freundlich, genau wie am Tag der Party, an dem sie das erste Mal aufeinander getroffen waren.

      Elio brachte kaum ein Wort heraus. Wie konnte das sein? Von allen Studenten an der Uni, all den ausgeschriebenen WGs, musste er ausgerechnet bei ihm landen? Sein Magen rumorte und er spürte, wie ihm schlecht wurde, als die Realität dieses verdammten Fluches schwerer denn je ins Gewicht fiel. Das war kein Zufall - es konnte keiner sein, nicht nach ihrem letzten Treffen. Der Spott der Götter, der ihn Mal um Mal in diesen schrecklichen Kreislauf zwang, war erneut dabei ihn einzuholen. Nur deshalb hatte er den armen Kerl am Strand sitzen lassen, nachdem sie so unsanft aufeinander getroffen waren und Luca sich bemüht hatte sein Missgeschick wieder gut zu machen. Wie dumm musste er sich vorgekommen sein, als der Dunkelhaarige einfach nicht wieder gekommen war? So gern er auch jetzt wieder die Flucht angetreten hätte, er brachte es nicht übers Herz sein Gegenüber schon wieder ohne jegliche Erklärung stehen zu lassen.

      Peinlichkeit mischte sich unter das Gefühl der Hilflosigkeit. "Ich.. Ach, verdammt.", rang er sich dann doch zu einer Antwort durch und kniff sich mit Daumen und Zeigefinger in die Stelle zwischen seinen Augen. "Tut mir leid, mir.. mir gings echt nicht gut an diesem Abend. Das hatte nichts mit dir zu tun." Und das war nicht mal gelogen. Wie um seine Worte nochmal zu unterstreichen trat er damit in die Wohnung und wartete darauf herum geführt zu werden. Die Einrichtung war hell und freundlich, ganz anders als der düstere Schatten, der über Elio hing. Er konnte sich kaum konzentrieren, während Luca neben ihm stand. Schmerzlich wurde ihm bewusst wie vertraut ihm diese Situation war. Nicht die Besichtigungssituation an sich, sondern eher ein gewisses Gefühl der Nähe zu dem anderen, das sich in den tiefsten Winkeln seiner Seele verankert hatte. Natürlich wusste Luca nichts von alldem. Er war unschuldig und ahnungslos und das machte alles noch viel schlimmer.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Luca der nun eher damit gerechnet hatte das Elio nun wohl ablehnen würde, aber anstatt direkt einzutreten, entschuldigt sich dieser erst einmal bei ihm. Wodurch dem kleineren ein sanftes lächeln auf seine Lippen kam, was auch ehrlich war, da es schön war das sich der andere entschuldigt hatte.
      " Entschuldigung Angenommen, aber das nächste mal sagst du mir das bitte direkt ,wenn es dir nicht gut geht und du nachhause gehst. Ich habe dich immer hin an den Abend noch wie doof gesucht und auf dich Stundenlang gewartet. Aber Schwamm nun drüber, die Lebenszeit ist zu Kostbar als wie sich mit solchen Negativen zu beschäftigen. Ich weis nun was los war und das reicht mir. " , meinte Luca strahlend nun zu den größeren. Ja für Luca reichte dies voll und ganz aus , da er einfach nicht wollte das grade nun etwas negatives über ihnen hing.
      Das dies aber doch irgendwo der fall war davon spürte und erahnte dieser nichts.
      " So das ist der kleine Flur, wie man sieht also wenn man eintritt eher vorsichtig die Tür öffnen nicht das dahinter jemand steht und die dann abbekommt. So dann geht es direkt weiter in den Wohnbereich, mit zusammen hängender Küche und Essbereich. Für zwei Personen in meinen Augen komplett ausreichend.
      " Du Elio, ich frag einfach mal direkt drauf los, sag mal kann es sein das wir uns vielleicht kennen ? Also ich meine nun nicht nur von der Party ? Es kann aber auch sein das ich mir das auch nur einbilde, wenn ja vergiss meine frage einfach wieder. Kennst du das auch wenn man jemanden begegnet und denkt den kennt man von irgendwo her aber weis nicht mehr von wo genau, genau so geht es mir grade. " erklärte er etwas die Situation, aber wollte dem allem auch nicht so eine große Bedeutung Grund tuen.
      Dabei beobachtet aber auch Luca dann wie sich Elio um sah und wartet das er ihn weiter um führen konnte. Aber auch auf dessen Aussage war er irgendwo gespannt.
      " Wenn du fertig bist können wir die Treppen hoch denn dort oben sind dann die Schlafzimmer so wie Bad und Toilette. " , erklärte er schon mal beiläufig etwas und wollte auch Elio die Zeit lassen die er brauchte bei dem begutachten der Wohnung.


    • Zu seiner Erleichterung, schien Luca kein bisschen nachtragend zu sein - im Gegenteil, er nahm Elios Entschuldigung mit einem unbeschadetem Strahlen an. >[...] Lebenszeit ist zu kostbar [...]< - wenn er ahnen könnte, wie recht er damit hatte. Die Ironie dieser Worte wog so schwer, dass Elio beinahe hätte lachen können. Stattdessen rang er sich aber nur ein schmales Lächeln ab und bemühte sich, sich ganz auf die Wohnungsbesichtigung zu konzentrieren. Wenn er ehrlich war, legte er nicht sonderlich viel Wert auf die Einrichtung, solange sie beide genügend Platz hatten und es bezahlbar war, hatte er kaum andere Ansprüche. Trotzdem gefiel es ihm hier ganz gut. Ob Luca alles selbst eingerichtet hatte? Falls ja, hatte er jedenfalls Geschmack. Das dunkle Holz der Möbel bildete einen schönen Kontrast zu den hellen Tapeten und durch die großzügigen Fenster, kam viel Licht in die Räume.

      Wenn Luca etwas erzählte, nickte Elio um zu signalisieren, dass er zuhörte. Ansonsten blieb er aber bis auf das ein oder andere "Mh-hm." oder "Verstehe." still. Als der fröhliche Blondschopf sich dann aber mit einer Frage an ihn wandte, geriet sein Inneres wieder ins straucheln? Ob sie sich von irgendwoher kannten, wollte er wissen. Offensichtlich, hatte ihre Begegnung am See nicht nur bei Elio ihre Spuren hinterlassen. Auch wenn er sich nicht ansatzweise an so viel erinnern konnte, wie Elio, schien sich in ihm doch eine gewisse Vorahnung aufgetan zu haben. Der hochgewachsene Geschichtsstudent war aufgeschmissen. Was sollte er ihm jetzt sagen? >Ja, klar. Wir kennen uns eigentlich schon seit unzähligen Jahrhunderten und sind dazu verdammt immer wieder aufeinander zu treffen.<? Bestimmt nicht! Umso erleichterter war er, als Luca selbst wieder etwas zurück ruderte und ihm so einen Ausweg bot. "Haha, ja, das kenne ich.", gab er sich unbeschwert und kratzte sich mit einer Hand verlegen am Hinterkopf. "Vielleicht sind wir uns schon mal auf dem Campus über den Weg gelaufen. Ich war schon vor Semesterbeginn ein paar Mal dort."

      Dabei beließ er es dann, sah sich noch einmal um und gab Luca mit einem Nicken und einer auf die Treppe deutenden Handgeste zu verstehen, dass er bereit war sich die übrigen Räume anzusehen.

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    • Während Luca, Elio den Wohnbereich zeiget und ihm eben das wichtigste erklärte , merkte der Blondhaarige das Elio nicht viel sagte, aber entging ihm nicht das dieser sich alles genau an sah. Für Luca eine Situation die er etwas schwieriger einschätzen kann ob das etwas positives oder doch negatives ist.
      Das der größere dann aber seine frage locker sah erleichterte Luca wiederum und eben so das dieser das auch kannte jemanden zu sehen und man das Gefühl hat diese schon davor mal getroffen zu haben.
      " Ja das kann durch aus sein, ich war auch einmal an der Uni schon vorher ,weil ich eben ein Mitbewohner brauche ,vielleicht habe ich dich da wirklich unbewusst wahr genommen." sprach Luca lächelnd zu ihm und bemerkte dann wie er andeutet das er bereit war nun den oberen Bereich zu sehen.
      " Gut dann auf nach oben." ,so lief Luca langsam vor wo man erst in einen kleinen Flur kam wo vier Türen waren.
      " So erst einmal zeige ich dir das was echt uninteressant ist, nämlich der Abstellraum und das Badezimmer mit Toilette. " So lief Luca vor und öffnete die erste Tür wo darin ein kleiner Abstellraum ist wo auch eine Waschmaschine so wie Trockner untergebracht war und was eben nicht jeder sofort sehen sollte. Außer man lebt natürlich in diesen vier Wänden.
      " Ist eben nichts besonders , aber was ich verlange, ist das wir uns mit der Wäscheabwechseln und ach ja das hatte ich in der Küche vergessen. Verlang nicht von mir das ich Koche für uns, das musst wenn dann du machen, ich vergifte uns nur ,würde meine Schwester nun sagen. " gab er dann doch mit einem lachen von sich, da er die Aussage von seiner Schwester durch aus bestätigen würde.
      So deutet er dann aber auch schon auf die Nächste Tür.
      " Hier wäre dann das Badebereich." So öffnet er diese Tür dann auch und man sah einen kleine zwischen raum wovon zwei Türen waren eine zur Toilette und zum Badebereich wo bei er beide Türen öffnet und dann raus trat damit sich Elio alles an sehen konnte.
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      Wobei er während dieser dies tat schon mal die anderen beiden Türen öffnen tat und sich lächelnd an die Treppe stellte.
      " Wenn du fragen hast frag ruhig ,hab keine scheu. " , meinte er und wartete brav auf Elio, wobei er dann auf ihn warten tat und dann auf jeweils beide neu geöffnete Türen zeigt.
      " So nun lass ich dich entscheiden, welches Zimmer von den beiden du als erstes dir an sehen willst, eins davon ist logisch mein Zimmer das andere dann deins. " dabei lächelt er den größeren an und hoffte das dann auch sein Zimmer gefällt.


    • Mit etwas Abstand folgte Elio dem Kleineren die Treppe hinauf. Der Flur zu dem sie die Stufen führten war nicht besonders groß, sodass die beiden Studenten unüblich nah beieinander stehen mussten, während sie sprachen. Elio hatte kein Problem mit engen Räumen und Nähe, zumindest hatte er das bisher nie gehabt, doch jetzt beschlich ihn leises Unbehagen. Doch das lag nicht an Lucas Person, sondern viel mehr daran, dass der Dunkelhaarige genau wusste, dass es falsch war sich überhaupt in seiner Nähe aufzuhalten - je weiter sie von einander entfernt blieben, desto besser. Es wäre wohl das Beste gewesen, er wäre sofort auf der Türmatte umgekehrt und nach Hause gegangen, als er erkannte, wer da vor ihm stand. Aber nach seiner überstürzten Flucht am See, wollte Elio ihm das nicht ein zweites Mal antun. Und vielleicht, nur ganz vielleicht, spielte da auch ein Funken Egoismus mit.

      Auf Lucas Bemerkung bezüglich des zukünftigen Wasch- und Kochrhythmus' nickte er erst wie selbstverständlich und musste sich schwer zusammenreißen nicht ebenfalls mit in sein Lachen einzustimmen, als er realisierte, was der enthusiastische Blondschopf da gerade gesagt hatte. Ein breites Schmunzeln, konnte er sich allerdings nicht verkneifen. "Schon okay. Ich kann zwar auch nicht besonders gut kochen, aber für uns sollten meine Kochkünste ausreichend sein." In seiner Kindheit und Jugend hatte Elio sich selten selbst um etwas zu essen kümmern müssen. Meist war er von einer der Haushälterinnen bekocht worden, seltener von seinen Eltern. Das ein oder andere hatte er sich aber trotzdem abgeschaut und seit er den Entschluss gefasst hatte, unabhängiger zu werden, hatte er sogar ein wenig Liebe für die Zubereitung von Mahlzeiten entwickelt. So sah er sich inzwischen gern Kochshows oder diverse Videos im Internet an, deren Gerichte er dann versuchte nach zu kochen. Es würde sicher kein Sternekoch aus ihm werden, aber er war doch ganz passabel.

      "Ich darf dein Zimmer sehen?", fragte Elio verdutzt. Es gab nicht viele Menschen, die einem praktisch Fremden - zumindest war er das aus Lucas Sicht - so bereitwillig ihren persönlichen Rückzugsort zeigen würden; er selbst eingeschlossen. Neugierig war er natürlich trotzdem. Ob die Einrichtung des Zimmers Lucas Persönlichkeit so widerspiegeln würde, wie Elio sie kannte? Kurz überkam ihn der Zwiespalt wieder. Eigentlich sollte er so wenig über Luca in Erfahrungen bringen wie möglich. Er hatte sich ohnehin schon viel zu tief in die ganze Sache verstrickt. Nichtsdestotrotz konnte er aber nicht leugnen, dass sein Inneres vehement danach verlangte; nach mehr. Letztendlich siegte seine eigne Impulsivität über Moral und Verstand. "Dann zeig mal."

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    • " Schlimmer als ich wirst du schon nicht kochen, da bin ich mir ziemlich sicher. Denn bei mir sagt es wirklich nicht nur meine Schwester , wobei sie aber am direktesten ist. Eher kommt von mein Vater sowas wie: überlass das mir oder deinen Bruder das Kochen. Somit ist klar das es indirekt eine Andeutung war, hör auf oder du vergiftest uns noch. Und das vom eigenen Vater. " erläutert er noch etwas weiter ,wie so was bei seiner Familie abläuft.
      Nur das das Elio dann so überrascht ihn fragte das er wirklich sein Zimmer sehen durfte lies ihn diesen Fragend an sehen. Wobei er langsam schon das Bad verlies wieder und den größeren dann sanft an lächelt.
      " Klar darfst du es sehen, ich bin da nicht so , dazu kommt solltest du dich dafür entscheiden hier ein zu ziehen ,würdest du es doch so oder so ab da dann zu Gesicht bekommen. Also wieso sollte ich es dir verheimlichen. Ist ja nun nicht so das ich einfach irgendwelche Schmuddel-Heft rum liegen hätte. "
      Für den Blonden war es wirklich kein großes Ding sein Zimmer zu zeigen selbst jemanden Fremden, aber immer noch hatte Luca das gefühlt das er Elio kennen sollte und aus deinem ihm unbekannten Grund diesem schon vertraute.

      Das der schwarzhaarige, wohl aber wirklich sehen wollte ,brachte Luca zum lächeln.
      " Gut , aber weher du lachst wie es eingerichtet ist. " , gab er kurz gespielt schmollend von sich, wobei er dieses aber schnell auch wieder ablegte und diesen wieder an lächelt.
      Wobei er dann seinen weg einschlug zu seinem Zimmer Links vom Bad. So Öffnete er dann die Tür als er davor stand und trat in sein Zimmer ein und stellte sich neben die Tür hin das Elio eintreten konnte und es sich an sehen konnte. Unbewusst wurde Luca schon leicht rot um seine Wange, da ihm nun doch es irgendwie unangenehm war, immer hin war seine kleine Kuscheltier Sammlung samt kuschelecke, ja doch etwas was man eher Mädchen nach sagt. ( Bild von Lucas Zimmer oben einfach an sehen )
      Nur je länger dann das schweigen an hielt und Luca Elio beobachtet um so verlegener wurde er.
      Ganz ruhig Luca, ist doch nichts schlimmes , na und du sammelst eben Kuscheltiere. Ansonsten sieht das Zimmer doch aus wie bei jeden anderen auch , wobei Pink und Violette nun nicht grade die Typischen Jungs-Farben sind. ,redet sich Luca gedanklich selber Mut nun zu um nicht doch noch den Mut zu verlieren das Elio so viel sieht. So zupfte Luca dann aber auch etwas an seine Sachen rum da er nun schon das lachen erwartet oder sogar direkt das Elio ablehnt mit ihm in einer WG zu leben, aber auch um etwas seine Nervosität los zubekommen die grade auch kam.
      Aber wieso er so nervös wurde verstand Luca selber nicht , er hatte doch nichts Schlimmes in sein Zimmer, es ist eben nur um einiges niedlicher gehalten als wie ein normales Schlafzimmer.


    • Als Antwort auf Luca's gespielt schmollende Warnung er möge sich bloß nicht über die Einrichtung des Zimmers lustig machen, hob Elio beschwichtigend die Hände vor die Brust, schürzte die Lippen und zog kopfschüttelnd die Augenbrauen hoch - "Würde ich mir nicht wagen." Tatsächlich lag es ihm fern über andere zu urteilen, besonders wenn es um so banale Dinge wie die Einrichtung eines Zimmers ging. Trotzdem war er neugierig, immerhin sagte das eigene Zimmer ja doch ein paar Dinge über einen aus; ob gewollt oder nicht.
      Hinter dem Kleineren trat er also durch die Tür und fand sich in einem hellen Raum mit zwei großen Fenstern wieder, durch die das Licht hineinströmte. Die Einrichtung war vornehmlich in warmen Pink- und Violetttönen eingerichtet und in einer Ecke befand sich ein großer Berg Kuscheltiere, deren Vielzahl an Plastikaugen auf sie gerichtet zu sein schienen. Sicher war der feminine Einrichtungsstil das, auf was Luca seine Bemerkung bezogen hatte, doch Elio erkannte nichts, über das er hätte lachen können. Es passte irgendwie zu dem Blonden.

      "Hast du eine große Familie?", fragte er eher beiläufig, während er noch ein paar Schritte in das Zimmer hinein tat und seinen Blick schweifen ließ. Mehrere Geschwister schien er jedenfalls zu haben, seiner Aussage zum Thema Kochen jedenfalls. Er selbst war ein Einzelkind und hatte sich sein Leben lang gewünscht es wäre anders gewesen. Einen Bruder oder eine Schwester zu haben - oder beides. Vermutlich wäre er sich dann seltener so verloren in dem großen Familienhaus vorgekommen und hätte mindestens eine andere Person gehabt, mit der er sich hätte austauschen können. Zwar waren auch die Haushälterinnen sehr bemüht gewesen ihn bei Laune zu halten und ab und an hatten seine Eltern Kinder ihrer Freunde zum Spielen eingeladen, aber auch sie hatten ein Geschwisterkind nicht ersetzen können.

      Als sein Blick wieder an den versammelten Plüschtieren hängen blieb, machte er einen Schritt darauf zu und beugte sich etwas herunter um die einzelnen besser betrachten zu können. Über die Schulter sah er dann zu Luca. "Du sammelst die?", fragte er und bemühte sich dabei so wenig abschätzig wie möglich zu klingen, was anhand der merkwürdigen Situation, in der sie sich befanden, aber nicht ganz einfach war. Der Schwarzhaarige erkannte nun auch die Nervosität seines Gesprächspartners und spürte wie auch sein Puls wieder etwas nach oben ging. "Ich hab auch noch ein paar.", gab er zu, um Luca aus seiner Verlegenheit zu erlösen. Tatsächlich hatte er aus seinem Elternhaus zwei alte Kuscheltiere aus Kindertagen mitgenommen, die nun in seinem Koffer steckten.

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    • Angespannt wie Luca war, ging sein Blick immer mal zu den anderen auch wenn es ihn eigentlich irgendwo graut vor seine Reaktion. Aber als er sah das aber kein lachen folgte oder des gleichen, war er doch schon erleichtert irgendwie. Nur das dieser ihm dann eine frage stellte lies den kleinen doch etwas verwirrt für einen Moment gucken.
      " Ähm.. naja meine Familie besteht aus vier Personen: meinen Vater, Meinen älteren Bruder Alessio , meine ältere Schwester Lucia und mir. " Zählte er etwas auf wobei er dann doch etwas trauriger wurde aber doch ein lächeln auf seine Lippen behielt, auch wenn das Thema nicht das beste war.
      Was mit seiner Mutter war und jüngere Schwester ist wollte er nicht wirklich anschneiden denn dies war wirklich etwas ,was man nicht einfach irgendjemand erzählt.
      " Daher ich weis nicht ob man das schon als große Familie bezeichnen kann ? Wie sieht es eigentlich bei dir aus ? Hast du noch Geschwister ? " ,fragte der blonde neugierig. Denn immer hin war es auch wichtig von dem anderen etwas mehr zu wissen und da war Familie ja doch irgendwo ein guter Anfang.

      Nur als Luca sah wie Elio nun auf seine Kuscheltiere zu ging wurde ihm mit einem mal wieder unangenehm, denn immer hin war dies kein Typisches Jungen verhalten.
      Wo der schwarz haarige auch noch eine frage an ihn richtet wegen den Kuscheltiere wurde der blonde einfach verlegen und sachte rot um seine Wangen. Sein Blick wich dem von Elio aus und nickte sachte dann.
      " J... Ja, ich mag Kuscheltiere wirklich sehr wenn ich diese niedlich finde, kann ich einfach nicht wieder stehen und kauf sie mir dann. Aber bitte sag es keinem an der Uni , das ich so etwas Sammle , denn naja ist ja doch... wie soll ich sagen, nicht grade typisch für einen jungen Mann wie mich. Weist du alte aus der Kindheit haben ist ja normal finde ich , aber wenn man als junger Mann so etwas noch niedlich findet wird das doch etwas komisch angesehen. Weist du die auf den Hängeschränke sind , die habe ich damals wo ich kleiner war von meinen Eltern und Geschwistern bekommen. Die haben ihren ganz eigenen Platz. " ,erklärte der kleine und wagte es nicht wirklich Elio an zu sehen immer , auch wenn er doch aus den Augenwinkel versuchte ihn im Auge zu behalten immer hin war er sehr nah an seiner Sammlung.


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    • Es entging Elio nicht wie angespannt der kleinere Blonde plötzlich war. Hatte er eben noch ausgelassene Floskeln von sich gegeben und über seine Kochkünste gescherzt, so stand er nun nervös herum und wirkte, als wisse er nicht so richtig wohin mit sich. Bereute er es schon einen praktisch Fremden in sein Zimmer gelassen zu haben?
      "Hm, größer als meine jedenfalls.", antwortete er als Luca die Mitglieder seiner Familie aufzählte. "Meine Familie ist sehr klein - nur meine Ma, mein Vater.. und ich eben." Ihm war nicht entgangen, dass Luca seine Mutter ausgelassen hatte und fragte sich warum. Doch seine Manieren hielten ihn davon ab weiter nach zu bohren. Es hatte sicher einen Grund, doch der ging ihn nichts an. "Ich hätte gern einen Bruder oder eine Schwester gehabt, ist sicher schön.", wandte er sich mit einer unausgesprochenen Frage zu seinem Gesprächspartner um. Er hatte immerhin beides und sicher einen großen Erfahrungsschatz zum Thema Geschwisterliebe.

      Der Dunkelhaarige hörte den Erzählungen über die Kuscheltiere interessiert zu und nickte an passender Stelle. Mit dem Blick folgte er dem Verlauf nach oben zu den Hängeschränken, auf denen sich die Plüschtiere sammelten, die laut Luca wohl einen höheren emotionalen Wert für ihn hatten. Dann richtete er sich auf und bemühte sich um ein leichtes Lächeln. "Ich bin sicher, deine Familie freut sich, dass du ihre Geschenke so in Ehren hältst." Und dabei beließ er es. Es war schließlich offensichtlich, dass das Thema Luca unheimlich nervös machte. Warum also weiter nachbohren?
      Mit einem letzten umschweifenden Blick durch das helle Zimmer, stapfte Elio zurück zur Tür und sah in den Flur hinaus, darauf wartend, dass sie sich nun sein zukünftiges Zimmer ansehen würden. Moment mal!, schoss es dem Hochgewachsenen durch den Kopf. Er hatte doch eigentlich gar nicht mehr vor diese Wohnung anteilig zu mieten. Auch wenn es keine Frage des Wollens war - denn das tat er - aber es ging einfach nicht. Nach der Besichtigung musste er sich irgendeine banale Ausrede einfallen lassen, warum es nicht funktionieren würde und dann musste er sich so weit von Luca fernhalten wie nur irgendmöglich. Er hatte sich sowieso schon viel zu sehr auf die Sache hier eingelassen, wie seine eigenen, naiven Gedanken verrieten.

      Trotzdem ließ er sich nichts anmerken. Stattdessen stand er mit unveränderter Miene im Türrahmen und wartete darauf, dass Luca vorraus ging.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Luca der Elio zu hörte wie er dann begann auch seine Familie aus zu zählen, lächelte diesen wieder an wobei der Blond ihm zu hörte und seine worte Lauschen tat.
      " Mhh.. Also eine kleine Familie zuhaben ist auch nicht mal so übel bestimmt, denn mit Geschwistern musst du immer teilen und wenn man der Jüngere ist ,ist man vielleicht das Liebling der Familie, aber man wird unbewusst immer ein bisschen mit den älteren verglichen. Also ob das so toll ist ich bezweifle es. Aber zu deiner Indirekte frage, ja Geschwister sind schon etwas tolles, wobei ich aber ehrlich sagen muss ein Bruder ist schon cool man hat immer jemanden der ein Versteht ,naja meistens und bei Schwestern, mhh als Kind sind sie toll, aber wenn die in der Pubertät kommen sind sie unausstehlich. Grade wenn das mit den Jungs und dem Schminken anfängt. Nimm mein Liedschatten nicht , nimm nicht mein Puder oder mein Glitzer. Halt ja deine Klappe gegenüber dieser und jene Person. " Beschwert sich Luca nun mal etwas, da er solche Sprüche wirklich oft von seiner Schwester hören dürfte. " Aber, wenn es darauf an kommt ,egal ob streit oder nicht ,sie sind immer für einen da. Vor allem eine Schwester kann dann doch manchmal einfühlsamer sein als wie der Bruder. Mit anderen Worten, man hasst sich und doch hat man sich so sehr lieb das man den anderen nicht verlieren will. " , dabei kam Lucas Fröhlichkeit zurück und lachte leicht .
      Denn so ein Verhältnis verstand man vermutlich eher wenn man wirklich Geschwister hat.

      Luca nickte ganz sachte aber dann auch zu dem Thema der Kuscheltiere. Denn es stimmte ja sie freuten sich wirklich das die Kuscheltiere ihren ganz eigenen Platz haben abseits von die ,die er so Sammelt. Wo Elio dann aber zurück zur Tür ging, sah er ihm kurz nach aber verstand direkt was Elio wollte wodurch er diesen dann folgte zur Tür und auch in den Flur trat und direkt das andere Zimmer ansteuern tat.
      " So... nun kommen wir zum letzten Zimmer und dem Wichtigsten für dich solltest du mit hier einziehen wollen. "
      Der Blonde öffnete darauf hin die Zimmertür und trat ein.
      " Dies wäre dann das Zimmer was du beziehen würdest. Aktuelle natürlich etwas Kahl noch , aber mit Persönlichen Sachen und so wird hier vermutlich genau so viel leben rein kommen wie bei mir trüben. Ach ja Das Klavier dort hat mein Vater rein gestellt, er meinte es würde sich Perfekt reinpassen. Problem nur ich kann nicht eine Note spielen. Daher für mich wirklich nicht zu gebrauchen solltest du spielen können, kannst du es jeder Zeit nutzen. " , gab er nun schon sein ok, denn so würde dieses Klavier nicht nur stumm herum stehen und staub ansetzen.
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    • Elio trat hinter Luca durch die Tür des Zimmers, das vielleicht bald seins werden würde, sollte er sich dafür entscheiden hier her zu ziehen. Seine Augen glitten neugierig über die spärliche, aber gemütliche Einrichtung. Das Licht, das durch das Fenster fiel, tanzte auf den Möbelstücken; ein schmaler Schreibtisch, ein großes Bett, ein kleines Regal und in der Ecke stand ein altes, aber gut erhaltenes Klavier. Elio schluckte schwer, denn er erkannte das Instrument sofort - es war dasselbe Klavier, das er in einem anderen Leben schon einmal gespielt hatte. Was für ein Zufall, dass es, ebenso wie Luca, nun wieder einen Weg in sein Leben gefunden hatte. Der Dunkelhaarige atmete tief durch, als die Erinnerungen wie Wellen über ihn hereinbrachen. Daran würde er sich wohl nie gewöhnen.

      "Solltest du spielen können, kannst du es jederzeit benutzen.", sagte Luca beiläufig und sah zu ihm herüber. Offenbar hatte sein Vater den Flügel irgendwo aufgegabelt und damit zur Inneneinrichtung beigetragen. Elio nickte langsam, obwohl er sich kaum auf die Worte konzentrieren konnte. Es war einfach zu viel - die Vertrautheit, die ihn umhüllte, die Erinnerungen längst vergangener Zeiten - Leben, die Luca und er geteilt hatten. Unzählige Male hatte er ihn verloren und wieder gefunden. Und doch war er aus irgendeinem Grund der einzige, der sich daran erinnern konnte. Und nun stand er hier, in diesem Zimmer, mit der Möglichkeit, ein neues Kapitel zu beginnen. Doch zu welchem Preis? Noch ahnte der Blonde von allem nichts. Für ihn war Elio nichts weiter als ein potenzieller Mitbewohner und ein Typ, der ihn auf einer Party hatte dumm stehen lassen.

      "Ich... kann tatsächlich ein bisschen spielen.", murmelte Elio schließlich und ging zögerlich auf den Flügel zu. Sachte streiften seine Finger über die Tasten und für einen Moment war es, als würde das Echo der Vergangenheit in der Luft schweben. Als Kind wohlhabender Eltern hatte er jahrelang Unterricht genommen, doch es war lange her, dass er die Tasten berührt hatte. Ein Teil von ihm wollte sich einfach setzen und spielen, so wie er es in einem früheren Leben getan hatte, als Luca noch an seiner Seite war, wissend, dass sie zusammen gehörten. Doch jetzt war alles anders.
      Er sah auf, schaute zu Luca, dessen Blick er auf sich spürte. Er unterdrückte ein Seufzen. "Vielleicht", sagte er. "werde ich es behalten." Dann schenkte er seinem Gegenüber ein schmales Lächeln und wandte dem Instrument den Rücken zu um sich im restlichen Zimmer umzusehen. Luca hatte recht; es würde nicht lange dauern, bis er mit seinen persönlichen Dingen etwas Leben in die vier Wände gebracht hätte.

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."
    • Luca der den größeren genau beobachtet wie dieser auf das Zimmer, aber auch allgemein reagiert, wollte so schon mal für sich versuchen heraus zu finden ob dieser einziehen würde oder nicht. Da dieser aber kaum etwas durch blicken lies viel es Luca irgendwie schwer Elio zu analysieren.
      Das der der schwarz haarige dann murmelt das er wirklich spielen könne ein bisschen lies seine Gesichtszüge noch fröhlicher werden.
      " Was wirklich ? Das ist ja ein dummer Zufall, wenn du das Zimmer nehmen würdest könnte ich sogar mit dir dann ja üben für mein Studium zumindest was mein Gesang an geht." Nur als der andere meinte er würde es Behalten sah er ihn verwirrt etwas an.
      " Was meinst du mit behalten ? Also wenn du das Klavier meinst, da müsstest du mit meinen Vater reden da ich das nicht einfach so verschenken kann auch wenn ich eben nicht darauf spielen kann." erklärte Luca diesen und beobachtet den anderen weiter mit seinen Augen was dieser nun vor hatte.
      Nur das er ihn anlächelte lies Luca selber einfach weiter lächeln wobei ihm dann aber doch das wichtigste ein viel.
      " Bevor ich es aber nun vergesse Elio, wegen der Miete denn ich glaube das wird das wichtigste für dich sein. Wir wären Im kompletten Monate bei 114.317,00 Yen (entspricht ca.700 €). Da wir ja die komplette Miete uns teilen würden, wären wir dann bei 57.158,50 Yen (entspricht ca. 350€ ) pro Kopf. Ich finde dafür das die Wohnung so zentral ist und auch so eine Aussicht bietet ist die Miete wirklich top so ein griff hat man wirklich selten. Hatte selbst mein Vater gesagt, daher wäre es zu schade wenn ich niemanden finde. Dazu es scheint so als verstehen wir uns gut, also ich würde mich selber freuen wenn du zu sagen würdest. "
      strählte Luca den anderen an denn er war wirklich sichtlich stolz darauf das er so eine Wohnung ergattern konnte dank seinem Vater.
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    • Elio brauchte einen Moment um auf das Gesagte zu reagieren; irgendwie hatte er sich in seinen Gedanken verloren, weshalb sein Verstand etwas länger brauchte, um Lucas Worte zu verarbeiten. Erst zog er die Augenbrauen hoch und blinzelte verwirrt, dann hob er entschuldigend die Hände, als er das Missverständnis realisierte. "Oh.. Nein, natürlich. Ich meinte damit nur, dass es gern hier stehen bleiben kann - also, im Falle des Falles natürlich.", klärte er auf und strich sich verlegen eine seiner wilden Strähnen aus der Stirn. Dann räusperte er sich. "Du singst also? Welchen Studiengang hast du denn belegt." Elio war ehrlich neugierig. Tatsächlich hatten sie bisher kein Wort über ihren jeweiligen Studiengang verloren. Und falls doch, war es seiner Erinnerung in all dem darin herrschenden Chaos glatt entglitten.

      Vor seinem inneren Auge sah er sich bereits auf dem kleinen Schemel vor dem Klavier sitzen, während seine schlanken Finger über die Tasten glitten und Luca neben ihm lehnte und eine harmonische, kleine Melodie sang. Skurril kam ihm das Ganze vor und gleichzeitig wurde ihm warm dabei - ein Sinnbild des Zwiespalts, der seit der Strandfeier in ihm tobte. Und dieser löste sich auch nicht in Wohlgefallen auf, als der Blonde ihm fröhlich die Vorzüge der gemütlichen, kleinen Wohnung aufzählte und sich für ein Zusammenziehen aussprach. Sie verstanden sich gut, ja, das stimmte. Aber wie auch nicht. Elio konnte sich geradeso ein bitteres Lachen verkneifen. Immerhin hatten sie schon viele Male in noch mehr Jahrhunderten unter Beweis gestellt, wie sympathisch sie sich waren. Kurz rang er mit sich, vielleicht um Kontrolle, vielleicht auch um seine Verstand. Dann raufte er sich die Haare und verfluchte sich selbst, als ein verhaltenes "Ich würde gern einziehen, wenn du einverstanden bist." aus seinem Mund kam, noch bevor er sich auf die Zunge beißen konnte. Idiot!

      "Dreck an den Schuh'n und Freiheit im Haar -
      Dir eil'n Gerüchte voraus, Flüche dir nach."