Zelena blickte erneut zu Kalean hinüber und stellte zufrieden fest, dass er ihren Tee ausgetrunken hatte. Sie erinnerte sich noch gut daran, wie schwer es für sie selbst gewesen war, diesen bitteren Aufguss herunterzubekommen. Zumindest nahm er alles an, was sie ihm gab, ohne Widerworte. Es hätte auch anders sein können – er hätte ihre Fähigkeiten in Frage stellen oder ihre Fürsorge ablehnen können. Ein solcher Widerstand hätte ihr nur zusätzliche Sorgen bereitet, besonders angesichts der ohnehin unvernünftigen Entscheidung, mit ihm in den Wald zu gehen.
Sein aufrichtiger Dank entspannte ihren angespannten Körper. Zwar hatte sie Kalean nicht als jemanden eingeschätzt, der ihre Mühen nicht zu schätzen wusste oder sich überheblich über sie stellte, doch die Geschichten über Jäger hatten bei ihr einen vorsichtigen Eindruck hinterlassen. Sie hatte Schlimmes gehört. Dennoch zeigte sich ein leichtes Lächeln auf ihren Lippen, als er begann, ihr Aufgaben aufzuzählen, bei denen er helfen könnte. Es war fast rührend, wie er sie überzeugen wollte, ihm etwas Arbeit zu geben, trotz seiner Erschöpfung. Das Häuten des Tieres jedoch würde seiner Genesung mehr schaden als nutzen, und obwohl sie ihn noch nicht lange kannte, war Zelena sicher, dass er sich mit einer Ablehnung nicht zufriedengeben würde.
Nachdenklich ließ sie ihren Blick durch die kleine Hütte schweifen, während sie überlegte, welche Aufgaben sie ihm ohne Gefahr für seinen Körper geben konnte. „Du könntest stattdessen...“, begann sie langsam, während sie noch nachdachte, „das Gemüse schneiden“, fuhr sie fort und drehte sich zu ihm um. „Das wäre mir eine große Hilfe“, fügte sie mit einem bestätigenden Nicken hinzu. Auch wenn das Gemüseschneiden nicht viel Zeit in Anspruch nahm und sie es problemlos selbst erledigen könnte, war es die einzige Aufgabe, die ihr auf die Schnelle einfiel und die ihn nicht überanstrengen würde.
Ohne auf seine Antwort zu warten, drehte sie sich zur Tür und verließ ein weiteres Mal die Hütte, um sich um andere Dinge zu kümmern. Zelena trat aus der Hütte hinaus und ging in den kleinen, sorgfältig gepflegten Garten, den sie selbst angelegt hatte. Die Erde war nach dem Regen der letzten Nacht noch weich, und der Duft der nassen Blätter erfüllte die kühle Luft. Sie holte einen Korb aus einem angrenzenden Raum, der sich nur von außen betreten ließ, und ging gemächlich durch den Garten, auf der Suche nach reifen Gemüsesorten. Ihre Finger gruben vorsichtig in die lockere Erde, um die zarten Wurzeln nicht zu beschädigen, und sie zog Karotten, Rüben und einige Zwiebeln heraus. Sie legte das frische Gemüse sorgfältig in den Korb, um die empfindlichen Schalen nicht zu verletzen. Mit einer leichten Zufriedenheit in ihrem Blick betrachtete sie die Ernte, bevor sie zurück in die Hütte ging.
Drinnen stellte sie den Korb auf den hölzernen Tisch in der kleinen Küche ab und griff nach einem Holzschneidebrett und einem scharfen Messer. Mit bedachter Sorgfalt legte sie das Brett und das Messer in Kaleans Schoß, der immer noch auf dem Bett saß. „Schneide es in mundgerechte Stücke“, wies sie ihn sanft an, während sie das Gemüse noch schnell unter fließendem Wasser wusch. Ihre Worte klangen eher wie eine Bitte als ein Befehl, doch die Strenge in ihrer Stimme war unüberhörbar. Kalean nickte schweigend und begann, das Gemüse zu schneiden, auch wenn er dabei etwas langsamer vorging, als er es normalerweise getan hätte. Die Anstrengung schien ihm schwerer zu fallen, als er es sich eingestehen wollte.
Zelena wandte sich der Küche zu und begann mit geübten Händen den Hasen zu häuten. Mit jeder Bewegung arbeitete sie präzise, fast mechanisch, während ihre Gedanken abschweiften. Das Fell des Hasen wurde von ihr sorgfältig gewaschen und aufgehängt, damit es später getrocknet und entweder für den eigenen Gebrauch oder zum Verkauf genutzt werden konnte. Das Fleisch schnitt sie danach in saubere, gleichmäßige Stücke, wobei sie auf jede Sehne und jeden Muskel achtete, um das Beste aus dem Tier herauszuholen.
Als das Fleisch vorbereitet war, machte Zelena sich daran, den großen gusseisernen Kessel über dem Feuer aufzuhängen. Sie legte Holzscheite in den Ofen und entzündete es, das Knistern der Flammen erfüllte die kleine Hütte. Als das Feuer ausreichend brannte, gab sie das Fleisch in den Kessel und ließ es langsam anbraten, bevor sie schließlich das geschnittene Gemüse hinzufügte. Der Geruch von frisch gekochtem Essen begann allmählich die Luft zu füllen, während das köchelnde Wasser und die aufsteigenden Dämpfe von einer heimischen Wärme kündeten. „Eine bestimmte Geschmacksrichtung?", fragte sie ihn nach einer Weile und trat an das Kräuterregal.
Sein aufrichtiger Dank entspannte ihren angespannten Körper. Zwar hatte sie Kalean nicht als jemanden eingeschätzt, der ihre Mühen nicht zu schätzen wusste oder sich überheblich über sie stellte, doch die Geschichten über Jäger hatten bei ihr einen vorsichtigen Eindruck hinterlassen. Sie hatte Schlimmes gehört. Dennoch zeigte sich ein leichtes Lächeln auf ihren Lippen, als er begann, ihr Aufgaben aufzuzählen, bei denen er helfen könnte. Es war fast rührend, wie er sie überzeugen wollte, ihm etwas Arbeit zu geben, trotz seiner Erschöpfung. Das Häuten des Tieres jedoch würde seiner Genesung mehr schaden als nutzen, und obwohl sie ihn noch nicht lange kannte, war Zelena sicher, dass er sich mit einer Ablehnung nicht zufriedengeben würde.
Nachdenklich ließ sie ihren Blick durch die kleine Hütte schweifen, während sie überlegte, welche Aufgaben sie ihm ohne Gefahr für seinen Körper geben konnte. „Du könntest stattdessen...“, begann sie langsam, während sie noch nachdachte, „das Gemüse schneiden“, fuhr sie fort und drehte sich zu ihm um. „Das wäre mir eine große Hilfe“, fügte sie mit einem bestätigenden Nicken hinzu. Auch wenn das Gemüseschneiden nicht viel Zeit in Anspruch nahm und sie es problemlos selbst erledigen könnte, war es die einzige Aufgabe, die ihr auf die Schnelle einfiel und die ihn nicht überanstrengen würde.
Ohne auf seine Antwort zu warten, drehte sie sich zur Tür und verließ ein weiteres Mal die Hütte, um sich um andere Dinge zu kümmern. Zelena trat aus der Hütte hinaus und ging in den kleinen, sorgfältig gepflegten Garten, den sie selbst angelegt hatte. Die Erde war nach dem Regen der letzten Nacht noch weich, und der Duft der nassen Blätter erfüllte die kühle Luft. Sie holte einen Korb aus einem angrenzenden Raum, der sich nur von außen betreten ließ, und ging gemächlich durch den Garten, auf der Suche nach reifen Gemüsesorten. Ihre Finger gruben vorsichtig in die lockere Erde, um die zarten Wurzeln nicht zu beschädigen, und sie zog Karotten, Rüben und einige Zwiebeln heraus. Sie legte das frische Gemüse sorgfältig in den Korb, um die empfindlichen Schalen nicht zu verletzen. Mit einer leichten Zufriedenheit in ihrem Blick betrachtete sie die Ernte, bevor sie zurück in die Hütte ging.
Drinnen stellte sie den Korb auf den hölzernen Tisch in der kleinen Küche ab und griff nach einem Holzschneidebrett und einem scharfen Messer. Mit bedachter Sorgfalt legte sie das Brett und das Messer in Kaleans Schoß, der immer noch auf dem Bett saß. „Schneide es in mundgerechte Stücke“, wies sie ihn sanft an, während sie das Gemüse noch schnell unter fließendem Wasser wusch. Ihre Worte klangen eher wie eine Bitte als ein Befehl, doch die Strenge in ihrer Stimme war unüberhörbar. Kalean nickte schweigend und begann, das Gemüse zu schneiden, auch wenn er dabei etwas langsamer vorging, als er es normalerweise getan hätte. Die Anstrengung schien ihm schwerer zu fallen, als er es sich eingestehen wollte.
Zelena wandte sich der Küche zu und begann mit geübten Händen den Hasen zu häuten. Mit jeder Bewegung arbeitete sie präzise, fast mechanisch, während ihre Gedanken abschweiften. Das Fell des Hasen wurde von ihr sorgfältig gewaschen und aufgehängt, damit es später getrocknet und entweder für den eigenen Gebrauch oder zum Verkauf genutzt werden konnte. Das Fleisch schnitt sie danach in saubere, gleichmäßige Stücke, wobei sie auf jede Sehne und jeden Muskel achtete, um das Beste aus dem Tier herauszuholen.
Als das Fleisch vorbereitet war, machte Zelena sich daran, den großen gusseisernen Kessel über dem Feuer aufzuhängen. Sie legte Holzscheite in den Ofen und entzündete es, das Knistern der Flammen erfüllte die kleine Hütte. Als das Feuer ausreichend brannte, gab sie das Fleisch in den Kessel und ließ es langsam anbraten, bevor sie schließlich das geschnittene Gemüse hinzufügte. Der Geruch von frisch gekochtem Essen begann allmählich die Luft zu füllen, während das köchelnde Wasser und die aufsteigenden Dämpfe von einer heimischen Wärme kündeten. „Eine bestimmte Geschmacksrichtung?", fragte sie ihn nach einer Weile und trat an das Kräuterregal.
