Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Ero Loveshine
      [Udon & Vincent Stark]

      "Keine Bewegung!"

      Die Anspannung auf der Insel wurde nur stärker und obwohl ein heftiger Schuss abgefeuert wurde, konnte Ero leider nicht dem Befehl der neu dazu gekommenen Person befolgen. Erschöpft wischte er sich den Schweiß vom Gesicht - wenn er die Reanimierung nun beenden würde wäre es aus für diesen Kerl! Das konnte der Engel nicht zulassen. Jeder Mensch verdiente es zu leben! Doch war es unglaublich schwer - dieser Mann hatte zu viel Blut verloren und seine Lungen waren mit Wasser gefüllt. Doch so leicht gab Eros auf keinen Fall auf.



      "Wo ist Judith Rose? Was habt ihr mit ihr angestellt?!"

      Rebellisch stampfte Vincent mit dem Fuß, eigentlich wollte er gerade die kleine Ratte am Kragen packen und ihn in den nächsten Himmel befördern. Doch wer störte da gerade?! Und das, obwohl sie gerade anfingen die Insel für sich zu erobern. Wurde das hier noch zu einem Mafiakrieg?! Seine Adern pulsierten und ohne zu zögern marschierte er zu der neuen Person - dessen Stimme so kräftig war wie die eines Bären - , die hier gerade mehr als nur unerwünscht war! Eine Pistole würde ihn garantiert nicht Klein kriegen, die meisten hatten sowieso Schiss einen Menschen umzulegen.



      Jedoch schoss etwas anderes tief in sein Herz als er diese uneingeladene Person näher betrachtete.
      OH! Das...war ja eine Frau?! Und was für eine! Ihre Schultern waren Breit, Vincent konnte wetten, dass sie allein mit ihren Achseln Walnüsse knacken konnte! Sie war definitiv größer als er - mit ihren Schuhen konnte sie ihm sogar auf den Kopf spucken! Ihre Muskeln waren zwar zart, doch auf keinen Fall unübersehbar. Sie hielt die Waffe professionell, wie ein Oberhaupt einer Mafiabande.
      Sofort durchströmte das Blut in Vincents Kopf - so eine Scheisse!
      Da war ja genau seine Gefahrenquelle! Eine taffe Frau!
      Zögern ging er wieder zwei Schritte zurück. Der konnte doch keinem Weib weh tun - sie war sicherlich im Inneren zart besaitet!

      "WEIB! KOMM NICHT NÄHER!"



      Udon schnalzte nur mit der Zunge als er mit ansah wie Vincent seinen Schwanz einzog und verfroren Worte suchte, so als wäre er gerade auf einem Blind Date und musste den ersten Schritt machen. Alter - da war es ja kein Wunder, dass dieser Dummkopf so schnell im Gefängnis landete. Udon war die Schwäche schon früher im Knast aufgefallen, doch waren dort zu ihrem Glück fast nur Kerle - auch wenn Vincent selbst bei Transen klein wurde. Wie konnte so jemand ein Mitglied der berüchtigten Sharks sein? Erbärmlich. So war kein Verlass auf den Dreckskerl, Udon musste selbst handeln.



      Während Vincent nuschelnd bei der Frau zuging und Udon seine Fäuste zusammenballte, hatte wenigstens Eros ein großes Erfolgserlebnis. Keuchend löste er sich von den Lippen des Mannes, der hustend das Wasser ausspuckte. Der Engel half ihn dabei sein Kopf zur Seite zu drehen, damit er die Flüssigkeit aus seinem Lungen rausholen konnte.
      Mit geröteten Kopf lächelte Eros höchst erfreut, er erhob sich und stützte sich auf den sandigen Boden.

      "Gott sei dank...", hauchte er aus seinen Lippen heraus, seine Augen glänzten dabei so leuchtend und einladend. Das Unmögliche war manchmal also doch zu besiegen, wenn man fest am Ball blieb.



      Fassungslos sah Udon zu wie der Penner - den sie so liebevoll umgelegt hatten- wieder aus den Lungen schnaubte, während der kleine Knirps ihn beruhigend streichelte. Wollte er ihn gerade verarschen? Nun war Udons Laune dahin, seine Pulsadern waren vor Ärgernis zu sehen. Das würde dieser Freak bereuen.

      "Verfickt nochmal! Jetzt reicht es aber!!!"





      Energisch riss Udon seine Waffe heraus und richtete sie auf den gerade noch röchelnden Überlebenden. Er hatte kein Stück Empathie - dieser Mann gehörte Tod und genau deswegen...

      BANG!!!

      Unschön anzusehen spritzte das Blut aus dem Kopf des Mannes heraus und verteilte sich über den Boden und auf Eros Kleidung. Der gute Moment wurde dem Engel sofort entrissen, ein schweres notgedrungenes Röcheln kroch aus der Kehle des Opfers...bis er dahin geschieden war.
      Ero zog langsam seine Hände wieder zu sich zurück, geschockt sah er zum ermordeten Körper, dem es wohl vom Schicksal nie gestattet war zu leben.

      Wieso nur...?
      Warum taten sich Menschen so etwas Grausames an?





      Die Leiche des Mannes zu sehen erinnerte ihn daran wie Micah früher die letzten Atemzüge der Menschen betrachtete. Sehr viel früher...als Kiri Nisemono noch gar nicht existierte...war dieser Mann dafür da gewesen Flüche an Lebewesen zu übertragen, die sich gegen die Regeln der Welt stellten. Eros war immer an seiner Seite gewesen, er war mit ihm verbunden und sollte ihn unterstützen. Micah war ein neugieriger Mann gewesen, der aber leider keinen Hauch von Sympathie empfand. Genau deswegen waren seine Handlungen immer...von starker Grausamkeit geprägt - er kannte keine Gnade, weswegen die meisten Regelverstoßer durch den Fluch verstarben.
      Und dann war da Micah, der ihnen vergnügt zusah als sei er in einem Museum zur Begutachtung. Er sah zu wie Familien sich trennten und das konnte ihn keines Wegs interessieren. Normalerweise war er mit jeder Tat von Micah einverstanden, er fand es sogar gut, dass er von Menschen lernen wollte und sie studierte -- doch warum war er auch noch so am Leid interessiert? Familien wurden vor seinen Augen entrissen, kleine Kinder starben und das Mitleid von Micah konnte nicht viel weniger sein. Lag es daran, dass er gefangen war in seiner Welt und anders als die Menschen keine Freiheit verspüren konnte? War es Eifersucht? Oder...steckte schon vor Kiri Nisemono ein starker Sadismus in diesem Mann? War er vielleicht der Teil in Kiri, der es liebte, wenn die Welt brannte?

      "...Macht es dich...Kein bisschen traurig?"

      "Wieso denn? Ein Menschenleben ist austauschbar, besonders wenn derjenige schwach ist. Es ist das Schicksal für langweilige Personen zu sterben- deswegen wird es irgendwann auch mich erwischen. Anders würde die Welt immer nur schwarz und weiß bleiben."



      Udon benutzte seine Waffe und knallte sie gegen Eros Schädel, sodass er heftig schwankte. Es pochte in seinem Kopf und für einen langen Moment sah der Engel Sterne. Doch war der Einzige Schmerz, den er in diesem Moment verspürte die Realität, dass diese Person von Schicksal gerissen wurde. Er durfte nicht leben, genauso wenig wie Micah je alleine existieren durfte. Wer bestimmte nur solche Regeln? Warum konnte man nicht einfach versuchen zusammen zu harmonieren. Dem Kleineren kullerten die Tränen von seiner Wange hinunter, er war wie betäubt. Wenn langweilige Person nicht leben durften, da sie die Welt nicht zum Drehen brachten--warum war dann ausgerechnet Eros am leben? War es nicht einfach ein Kampf von Machtverhältnissen?



      Taumelnd stand er auf, sodass Udon ihn genau beobachtete als wartete auf ein Ass im Ärmel. Wenn die Bulteresse nicht wäre, hätte ihn der Mann wohl schon längst abgeknallt, doch musste er die Pistole auch gegen sie richten. Er musste zwei Menschen im Auge behalten, weil der Idiot namens Vincent viel zu sehr damit beschäftigt war seine Kappe zu richten, als sorgte er sich gerade ernsthaft um sein Äußeres.

      "Wieso hast du...das getan? Bist du deswegen nicht traurig?", hörte Udon auf Einmal eine leise Stimme unter ihm, der Zwerg zog plötzlich an seiner Jacke als hätte er seine Mama wieder gefunden. Zischend sah er irritiert auf den kleinen Mann, Udon verstand so gar nicht was zur Hölle er von ihm wollte. Warum stellte er ihm überhaupt eine Frage?

      "TRAURIG? Für solch` einen billigen Kerl? Eher könnte ich lachen und auf seiner Leiche tanzen.", entgegente ihn Udon und wollte seine Chance nutzen um den Mann die Pistole direkt an seinen Kinn zu legen. Er musste nur noch den Abzug drücken und dann würde sich der große Mann wirklich überlegen laut aufzulachen.
      Bevor aber Udon den Abzug betätigte, berührte fast gierig Eros kleine Hand die von dem Knasti. Fragend erhob Udon eine Augenbraue - versuchte er gleich um sein Leben zu flirten? Weiter flossen dicke Tränen über das Gesicht des Kleineren, jedoch wirkte er...eigenartiger Weise verändert. Seine Augen knallten in einem stark pink und bohrten sich genau in seine Seele hinein. Er konnte gar nicht hinweg sehen- zu tief war er von der Magie des Engels gefangen.

      "D̷̨̡̯̖̖̂͝u̸͚̝͎͊ͅ ̵̝͎̳̐͌ş̶̱̗̇̂o̴̮̥͕͙̼̊l̷̡͉̦̱̃l̷͔̺̊̈́̈́t̷̠̂ĕ̸̯͐̄̾̏s̷̲̗̋t̵̬͆̽͘ ̷̨͙̠̰́a̸̡̱̣̗̫̅b̴̠̆̒͑͝e̸͎̘̞̓̅͑̈́͝r̶̪̯̅̐̊ ̸͙̹̄͜t̶̥̥̮̦͒͒͒ṟ̵̙̌̍̃â̶͚̥̤ư̷̰̱̙͓̈́̅e̵̡̼͙͍͋̌̿̒̕r̵̡͇̣̭͙̽n̸̨͙̎̒́̿.̷̙̙́͛̂͗."



      Ein erhobener Befehl entwich den Lippen des trauernden Mannes, nur fester umschloss er die Hände von Udon bis dieser wie in Trance seine Waffe fallen ließ. "Hä?", kam es von Vincent den das Händchenhalten zwischen dem Zwerg und seinem Kumpel aufgefallen war. Doch dann blieb ihn beinahe die Luft stehen, als er auf das Gesicht von Udon starrte.
      Wie bei Ero flossen wie bei einem Wasserfall starke Tränen aus dem Gesicht des Mannes. Unkontrolliert begann er zu weinen und musste sogar sein Gesicht mit den Händen verdecken, da er nur noch verschwommen sah. Er schluchzte so laut und verzweifelt, dass Vincent überfordert zu ihm und Eros hinsah. Was zum Fick war denn jetzt los?! Plötzlich wurde Udon von so einer tiefen Traurigkeit befallen, dass er mit den Knien auf den Boden sank und das Einzige, was ihn hielt war Eros selbst...der ihn genau beim Trauern beobachtete...als erwartete er Buße für das Leid, dass er gerade versetzte.

      ______________________________________________________________________

      Janon Müntzer & Nicky Smath

      "Okay, dann werde mich jetzt um dich [i]kümmern, mein Wilder Schatz♥"[/i]

      Janon spürte wie ihn das liebliche Lächeln von Liam nicht kalt ließ. Es war erstaunlich wie Liams Niedlichkeit immer noch so schien, obwohl er gerade die führende - dominierende Rolle übernahm. Janons Hirn wollte es gar nicht verarbeiten - jemand so süßes wie Liam...Diese Situation wurde doch viel zu überholt! Natürlich...war sein Kindheitsfreund immer anders als seine anderen süßen Jungs. Aber ein Player? Mit ihm wurde doch eher gespielt?
      Trotz allem entging es ihm nicht wie geschickt er die Schleife löste als wusste er gleich ganz genau was er tun musste. Komischerweise fühlte sich der Boxer wie in einem Swinger, den er auch noch freiwillig zustimmte. Der Duft von dem Rothaarigen war wohl das Einzige, was gerade nicht befremdlich vorkam. Er sah Liam genau in die Augen, doch wurde ihm deutlich wie viel fokussierter er ihn gerade ansehen musste.
      Liam erklärte ihn wie alte Säcke davon aufgegeilt wurden, wenn er sie überrascht. Janon kapierte es nicht - aber hörte ganz genau, dass er sich auch noch bei ihm entschuldigte?

      "...Vergiss bitte nicht das ich dich wirklich liebe aber sowas wirklich ernst nehme. Du würdest doch auch nicht halbherzig in einen Kampf gehen, oder?"

      In Janon drehten sich die Zahnräder, doch verstehen tat er die Dramatik so gar nicht. Was hatte das denn mit einem Kampf zu tun? Ja, Huren waren wohl immer in ihrem Element, wenn sie arbeiten mussten. Es war wie in ihrem Instinkt geboren. Das Liam also ihn nun mit vollstem Elan festbinden würde, hatte Janon kapiert...Aber machte er sich nur über ihn lustig, wenn er sich fürs festbinden entschuldigte. Janon würde zumindest so tun als wäre es fest genug und sich dann nach einigen Minuten selbst wieder lösen. Nur Liam zuliebe - damit er nicht später anfing loszuheulen.

      "Wenn wir wieder etwas Zweisamkeit haben, würde ich dir die Kunst gern näher bringen..."

      ...? Liam wollte was? War das etwa ein tiefgreifender Fetisch von ihm? Es war unglaublich wie wenig doch der Boxer wusste, aber kein Wunder --- mit ihm hatte er ja auch nie Sex! Musste jetzt Janon etwa Knoten binden lernen? Naja, Liam mit festen Seilen an seiner Haut kennenzulernen war schon nicht schlecht aber hielt er seine Opfer lieber am besten selbst fest.
      Wie bei einem Profi glitten die Hände von Liam über die Seile und banden die Arme von Janon fest als würde er ihn gerade wie ein Geschenk wunderschön einpacken. Zuerst reagierte Janon ziemlich teilnahmelos - er zählte nur die Minuten und starrte immer wieder zur Tür. Alles war noch verschlossen - es ätzte ihn an. Doch konnte er jetzt keine Panik schieben, den Sieg würd er Nicky und Oscar nicht gönnen!
      Als er sich aber wieder ganz auf den Rothaarigen konzentrierte stellte er fest, dass er nun doch ein anderen Grund zur Sorge hatte. Seine Handgelenke waren fest einander gebunden, sodass er sie nicht auseinander ziehen konnte. Sie waren so fest, dass er sich fragte ob es gerade wirklich Liam war der diesen Knoten gemacht hatte? Nicht einmal seine Beine konnte er bewegen, da die Seile die Oberschenkel und die Waden miteinander gebunden hatten. Schwach lächelte Janon zu Liam - es war ein Gesichtsausdruck, als kapierte er gerade die Welt nicht mehr. Besser noch...verstand er gerade nicht wer hier vor ihm stand.
      ...What the Hell?

      "...Babe...", kam es erst verunsichert von Janon, der natürlich sofort als erstes prüfte ob er sich von diesem Knoten lösen konnte. Genau deswegen wurde sein Gesicht bleicher, denn hatte er keine Chance sich zu befreien. Scheiße, wie hat das Liam bitte angestellt?



      "Sag, Bad Boy kannst du dich befreien??"

      Provoziert, dass nun auch Oscar es begutachtete versuchte er es mehrere Male sich von den Knoten zu zerren, doch als selbst beißen nichts brachte verstand Janon, dass dies eine üble Falle war! Nicky kicherte im Hintergrund als hatte er genau darauf gewartet, dass der Boxer die schreckliche Situation für ihn realisierte. Pech gehabt nannte man es!
      Anders als mit Elektroschocker hatte er Erfahrung festgebunden zu sein, hatte ihn nicht Liam sogar früher als Kind festgebunden als er im Entzug war. Verdammt - wieso fiel ihn das jetzt ein?!
      Janon hasste es nicht loskommen zu können - er mochte nicht das Gefühl gefangen zu sein, weshalb seine Augen immer mehr verrieten wie unbehaglich es ihm wurde. Er liebte es Herr über seine eigene Lage zu sein aber -- auf dieser beschissenen Insel kam er sich wie ein Spielzeug vor.



      Er wollte hier weg - sich von diesem scheiß Knoten gefangen. Doch was sollten die noch bitte anstellen, um das Spiel endlich zu beenden? Wie viele Punkte hatten sie jetzt? Er würde Nicky umbringen, wenn dies kaum etwas brachte. Ihn war es scheiß egal wie breitbeinig er gerade sitzen musste, doch empfand er es als starkes Gift sich nicht bewegen zu können. In seiner Kehle kribbelte es Brüllen zu wollen - jeden der hier Anwesenden zur Sau zu machen. Er konnte seine Coolness kaum noch mehr wiederfinden.



      "Aber ich darf doch Janon auspeitschen?"

      "NEIN?! FASS MICH BLOß NICHT AN, OCHSE!", kam er schriller von Janon und wütend zerrte er nochmals an seinen Seilen, sodass sein Körper sich hin und her bewegte. Wie eine Katze, die einen wilden Mader anfauchte krümmten sich bei ihm schon die Nackenhaare, wenn der Dreckskerl ihm nur näher kommen würde. Jedoch hatte auch Nicky hier Mitspracherecht, der schon vergnügt Oscar die Peitsche überraschte, was den Boxer laut knurren ließ.

      "Eigentlich würde ich es gerne Liam überlassen -- aber hmm...ihr seid ja in einer Poly...Da müsst ihr natürlich auch zu dritt punkten! Jeder sollte seine Rolle vertreten...Wenn Liam das Geschick darstellt ist Oscar die Kraft und Janon ist das Durchhaltevermögen.", erklärte Nicky seinen Gedankengang - er musste ja auch an sie als Liebespaar denken.

      "DARAUF HABE ICH MICH NICHT EINGELASSEN!"

      "Aber, aber - Janon. Du möchtest doch raus. Passt mal auf - ich garantiere euch zumindest die Freiheit aus diesem Haus, wenn einer von euch es schafft in den Orgasmus zu kommen oder in Ohnmacht zu fallen. Hmm~ - Es ist egal wer, aber wenn ihr euch auf die Bedürfnisse eurer Boyfriends einläßt regnet es so viele Pluspunkte, dass ich euch eine Belohnung schenke. Keiner lässt aber das Dummschwein frei - die Strafe ist noch nicht vorbei-mindestens 30 Peitschenhiebe erwarte ich."
      , verfinsterte sich Nickys Kichern - sanfte streifte er sogar durch das Haar des Dunkelhaarigen Schweinchens . Ihm war es egal, ob das Ganze mit einem gewalttätigen Touch endete oder in einem sexuellen Akt. "Aber ihr müsst zu dritt anpacken, damit es klar ist! Keine Faulenzer hier!!"



      Die Rute war geschmeidig - nichts was Janon noch nicht kannte...Aber eher lag sie lieber in seinen Händen anstatt von Anderen. Trotz allem gab er Oscar einen giftigen Blick, dem Volltrottel überhaupt etwas zu geben war eine Gefahrenzone genug. Doch gerade zählten die Punkte, weswegen er schwer auf schnaubte eher er sich weiter beschwerte

      "Beeilt euch, ich find es scheiße so gefesselt so sein. Ich wette ihr wisst nicht Mal wie man eine Peitsche richtig haltet - wehe eure Hiebe zählen nicht."


      Nicky hielt sich schon die Ohren zu, was für ein lautes Grunzen. Er erhob den Mundknebel aus seiner Tasche, der Janons Mund bereit war festzuhalten. "Du bist mir echt zu laut - achja - Wir haben noch die Spider O-Gag -- hier Liam, mach es an Janon dran." In sich hinein lachend übergab Nicky es seinem Freund und zwinkerte ihm zu, als wollte er ihn darauf anspornen noch ein wenig mehr die Zeit auszukosten. Ein wachsender Schatten verdeckte Janons Gesicht und ein Weiterer Todesblick erfolgte, als wüsste er genau was den Großen dabei einfallen könnte. Eine kurze Erinnerung an den Spielplatz bewies, dass der Ochse alle Chancen ausnutzte, die er bekam.

      "Ich schwöre, dass ich den Mundknebel durchbeissen werde, wenn du es auch nur versuchst Oscar."



      "Wie dämlich - dabei wärt ihr dann schneller draußen. Liam könnte aber? Ich meine - dann wärst du schneller aus dem Raum raus, Janon. Ich sehe ja wie du schwitzt!"


      Grob knirschte Janon mit den Zähnen, dieser verfluchte kleine Zwerg! Seine Würde wollte er garantiert nicht in den Mond schießen - er hatte schon lange begriffen, dass Nicky ihn nur schikanieren wollte, um sich an Xaiden zu rächen. Aber sobald Janon befreit wäre...Würde er keinen Halt mehr machen - also müssten sie sich beeilen!

      "MACHT EINFACH IRGENDWAS, DAMIT WIR HIER RAUSKOMMEN! WO BLEIBT DIE PEITSCHE?! IHR GEHT MIR ALLE AUF DEN SACK!!!"

      ...Nicky fand, dass es gehörig an der Zeit war ihm das Reden zu verbieten. Er konnte seinen Stress ganz genau spüren und zerstörte die Laune.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Tyler Wang-Chi & Cornelius Sextus

      Tyler erlebte es wirklich selten das man ihn so aufmerksam zuhörte, als würden sie über das Schwimmen reden konnte Tyler wirklich etwas dazu beitragen...Anderes als in der Schule wo er nicht mehr mitkam oder nur unpassendes Zeug von sich gab.
      Vielleicht hätte ihm seine Mutter doch Welpen Anvertrauen können! Sah doch ganz so aus als besaß er doch Verantwortung und konnte seriöse Ratschläge gibt.

      "Ich bin mir sicher, dass du lieber mit deinem Bruder Louis sprechen möchtest, anstatt dem Cœur-Anhänger. Ich weiß nicht, ob es genau funktioniert...denn gehörten die Bindungen immer für mich zusammen, wie eine Existenz, die ohne einander nicht existieren kann...."

      Auch das konnte Tyler gut nachvollziehen...Es war nicht einfach jemand denn man ein Lebenslang kannte ohne die zugeordnete Rolle zugeben.
      Er könnte in seinem Bruder auch nur schwer keine Gott sehen oder eben einfach nur einen Menschen...Genau so wenig das Lämmchen...Wenn er in ihm nur Cabriel sehen würde vielleicht wäre der drang ihn verprügeln und ihn die Seele aus dem Leib zu prügeln selbstverständlich weniger.
      Aber oft blendete einem diese Einstellung...Tyler wusste selbst das dabei oft vergaß das hinter dieser Stellung auch noch immer ein Mensch stand...
      Und auch wenn diese so unglaubliche Dinge vollbringen konnten...
      Tyler wusste das ein gebrochener Knochen bei ihnen nicht so schnell oder magisch heilen würde.

      "Mein Bruder, bitte verstehe doch...Du hast mich schon früher mit deiner Musik gerettet, als es mir schlecht ging und ich nicht weiter wusste..."
      Tatsächlich hatte Tyler noch nicht wirklich viele Gelegenheiten gehabt die Musik von Ineb sich anzuhören. Das Gesang so eine große Wirkung auf Leben haben konnte war ihm doch ziemlich neu.
      Das singen im Karaoke war schon sehr befreiend und als er sich verwandelt hatte in seiner neuen Witch-Form fühlte er sich der Musik sehr verbunden. In dem Video von der Walpurgis Nacht hörte man auch Musik im Hintergrund, die wahrscheinlich von Ineb war...So wirklich aber konnte man sich darauf nicht konzentrieren und Tyler hatte sich davon nicht besonderes...Anderes? Gefühlt...
      Das es so viel Einfluss auf das Leben seines jüngeren Bruder hatte war erstaunlich...
      Tyler hatte wenig Ahnung von den Geschäften die sein Bruder machte...Er empfand sogar Abscheu gegenüber seinen Club.
      Er könnte nicht frei sagen ob er Samuel jemals Singen gehört hätte...Ob das in ihm auslösen würde? Naja-...Weinen sah er ihn auch kaum...Es gab vieles war nicht so ihm gesehen hatte. Vermutlich war das anderes wenn man so eine enge Bindung hat...Wie die Anderen beiden.

      "...In meinem so kurzen Leben schuldete ich dir bereits so viel, dass ich dir unbedingt helfen wollte. Und...genau deshalb begann ich das Herz besser zu studieren - Damit es meinen Bruder besser erging!"
      Eine sehr Brüderliche Aufopferung, Tyler musste sich zunahmen nehmen nicht zustimmend zu nicken und Neutral dort sitzen zu bleiben.
      Als die Beziehung zwischen ihm und Sam noch Kindlich war, hatte er auch viel für sein Bruder machen wollen damit er Glücklich ist...Naja...Aber in größerenteils dachte er in erster Linie mehr an sich selbst. Er wollte seine Aufmerksamkeit und seine Bewunderung....
      Louis in Gegensatz schien sich mehr um sein Bruder Wohl zu kümmern. Ineb hatte WIRKLICH Glück.

      Nun jedoch begann Louis viel zu reden das Tyler selbst etwas Gedanklich abschaltete...Er hatte kein Schimmer war das Herz mit dem ganzen im Verbindung stand.
      Ob das irgendwie mit Harveys Emotionen und Flammen zu tun hatte?
      Tyler hatte mit seinem Wasser Element bis her nicht denn Eindruck das seine Emotionen irgendwelche Auswirkungen darauf hatten
      "....Natürlich spiegelt das Herz auch das Licht der anderen Wächter wieder, je besser du dich mit ihnen verstehst - je inniger ihr seid...desto fester wird eure Macht."



      Die Worte hätten fast von Izarra kommen können oder?
      Eine sehr direkte Art ihr Training zu beschleunigen...

      "Mo-moment...Du bist wieder viel zu schnell, Louis. Was meinst du bitte mit Vorlieben? Wie kommst du darauf...das irgendwer auf solche Perversität stehen könnte?! Hälst du mich für so abartig?!"
      Zum glück war Tyler nicht der Einzige der nicht ganz mitkam und er nicht verstand was die Vorlieben von Ineb damit zu tun hatte das Louis das alles Organsiert hatte.
      Außer Ineb hatte solch fetische aber so wirkte irgendwie nicht...Es war sehr bizarr das ganze zu bergreifen.
      Aber vielleicht akzeptierte Ineb wirklich nicht seine wahren Vorlieben...?
      Dann wäre das ganze doch halb so schlimm...

      "Das hat nichts mit Abartigkeit zu tun - es gehört einfach zu dir. Genauso wie es zu deinem Charakter passt, dass du versuchst so normal wie möglich zu leben...."

      Die nächsten Worte versetzten Tyler ein kleines prickeln in seinem innerstes...Diese Worte hätte am liebsten selbst gehört bekommen!
      Er war kein Abnormaler Typ...Auch wenn er immer versucht hatte normal zu sein...Damit seine Mutter sich keine sorgen mehr um ihn machen musste oder sich keiner für ihn schämen brauchte!
      Wäre das schön wenn Louis SEIN Bruder wäre...!




      Solche Worte hätte er wirklich öfter gesagt bekommen...!
      Sam sagte nur solche Dinge das stimmte, das er abnormal wäre aber das er genau das irgendwie an ihm mochte...
      Aber auf diese Weise klang es auch unheimlich schön.
      Louis schien zwar sehr Fanatisch zu sein aber er wusste wie man jemand mit Respekt behandelt.

      "...Wir hätten die Walpurgis Nacht wiederholen können - das Licht noch stärker erscheinen lassen, damit die Dunkelheit keine Chance hat. Die Sterne stehen noch gut für uns und---...."
      Tatsächlich schien Louis das ganze auch noch wiederholen zu wollen. Er stand ganz hinter seiner Tat, weswegen wirklich Entschuldigungen wie leere Luft wirkten...
      Aber auch wenn Tyler eine gewisse Art des Verständnis spürte, glaubte er nicht wirklich das er bei sowas dabei sein wollte...
      War es so nicht streng genommen wie Kiris Träume nur in der Realität...?
      Es war wirklich schwerer Toback...Und er war nur froh darüber das er es ihn nicht Persönlich betraf.
      Für Ineb wurde es eindeutig zu viel...

      "Es reicht. Ich...habe es verstanden. Ich habe verstanden wieso Mutter und Vater nicht wollten, dass ich mit dir viel Zeit verbringe. Ich habe dich wohl mit diesem...Herzen total verseucht. Das war dann wohl mein Karma, das ich verdient habe. Also...hör bitte jetzt auf zu sprechen...Du bist schon lange total auf dem falschen Weg und es tut mir Leid, es nicht vorher bemerkt zu haben."



      War es wirklich so wie Ineb sagte?
      Sollte das Licht nicht gut sein?
      Wie konnte es einem verseuchen...?
      Für Tyler war das schwer zu verstehen wieso Ineb sowas sagte, für ihn wirkte Louis nicht verseucht...Er schien das doch alles aus eigenen willen her zu tun.
      Nur war es wie er gesagt hatte...Es bedeutet nicht das Ineb es auch akzeptieren würde.
      Doch bezweifelte er das es jetzt noch helfen würde jemand jetzt noch begreiflich machen zu wollen das der Weg denn man ging falsch wäre?
      Dann könnten sie doch direkt zum Schurken gehen und ihm ins Gesicht sagen das sein Weg der falsche war!
      So schnell und einfach würde sich wohl niemand von seinem eingeschlagenen Weg abbringen.

      "Ab heute werden wir getrennte Wege gehen. Es ist zu deinem Besten, Louis. ..."



      Tyler stand nun langsam auch auf und warf ein nachdenklichen Blick auf Louis
      Ihn so fertig zu sehe tat selbst ihm in Herzen weh aber zugleich verstand er auch das Ineb die Distanz wollte...
      Er selbst kam nie wirklich von seinem Bruder los ob gewollt oder ungewollt...
      Es war schon Mutig...Von Ineb diesen Schritt zu gehen und er konnte von glück vielleicht zählen wenn Louis ihn nicht mit manipulativen Worten davon abhielt.
      Wie er also mit der Situation umging war sein Ding...
      Er selbst wäre wohl schwach geworden wäre Louis sein Bruder.

      "Danke für deine Zeit, Louis...Lass uns gehen, Tyler."

      Die Gelbe Iris von Tyler löste sich auch von Louis um das elend nicht weiter mit anzusehen und folgten Ineb nach draußen.
      Als die Türe hinter ihnen zu fiel sah er kurz in die richtung seines Wagen wo er geparkt hatte und betrachtete Ineb kurz noch mal.
      "...Hey Ineb, brauchst du erst mal ein Moment bevor wir zurück in die WG fahren?", fragte er ihn direkt.



      Die Worte des Wasserwächter könnten beinahe danach klingen als hätte er Nachsicht und Mitgefühl mit Ineb.
      Doch wollte Tyler im erster Linie nicht das Ineb in seinem Auto plötzlich ein nervenzusammenbuch bekam und in schlimmsten fall alles voll kotzte!
      Bevor ihn der Herzwächter eine Antwort geben konnte rempelte ihn plötzlich ein vorbei kommender Fußgänger an so das Tyler leicht gegen Ineb stieß.
      Verärgert sah der Blau Haarige sogleich zu denn beiden Fußgängern die denn ganzen Gehweg für sich beanspruchten.
      "...Ey pass doch auf!", schimpfte Tyler laut in die richtung des 1,94 Großen der Kopfhörer trug und hob die Hand sogar an seine Schulter.
      Er hasste so Arroganten Typen die einem einfach umlaufen! Der Typ hatte doch Augen im Kopf oder nicht?!
      "Huh...?", kam es irritiert von dem größeren als der den leichten druck an der Schulter spürte und seine Kopfhörer runter zog.





      Er drehte sich zum Wasser Wächter und schenkte ihm ein Entschuldigens Lächeln.
      "Ohh...Tut mir Leid! Ich war in Gedanken versunken!", entschuldigte sich Cornelius sogleich so das Tyler wieder seine Schulter los ließ.



      Bei dem Versuch Chepi zu ignorieren hatte er sich die Kopfhörer so feste auf seine Ohren gepresst das überhaupt nichts mehr von seinem Umfeld mitbekommen hatte.
      Zudem hatte gerade nicht seine Tarnung als Freya Noron einnehmen können. Er wurde endlich zum treffen mit denn Anderen Lakaien eingeladen und da konnte er schlecht als Amy oder beliebte Studentin einer Uni gesehen werden. Es war irgendwo Ironie das eine Tarnung für seine Tarnung sein musste.
      Außerdem hatte er sich noch gut davon gedrückt dem Herzwächter als Amy zu schreiben. Er hatte wirklich keine Ahnung was ihm schreiben sollte...Den Part konnte doch sein Verrückter Bruder doch übernehmen?
      Früher hätte Cornelius alles stehen und liegen gelassen um für Beni da zu sein, wenn es ihm nicht besonderes gut ging.
      Doch bei seinem...Feind, dem Herzträger war es etwas Anderes. Jetzt war auch noch irgendwie ein Schutzengel?
      Zumindest hatte er dieses Ritual gestern eröffnet und konnte gerade noch rechtzeitig gehen als die Anderen Wächter aufgekreuzt waren. So direkt an der Informationsquelle zu sein was zu einem Teil praktisch aber auch sehr riskant.
      Doch war ihn am meisten störte und irritierte waren die kuriosen Kommentare im Internet von den Menschen zu dem Ritual...
      Manche davon waren so merkwürdig das sie von Beni hätte kommen können.
      Einige schien sich auf über...Seine Größe Lustig zu machen.


      Zugeben in vergleich zu dem Fanatiker und dem Priester der nach ihm dran waren...War er eben durchschnittlich.
      ...
      Ob Beni darum immer vorschlug mit mehren auf einmal Sex zu haben?
      Bevor sein Minderwertkomplex in ihm aufkeimen konnte bemerkte er neben dem Blauhaarigen eine Andere vertraute Gestalt.
      . . .



      .....War das der Herzträger?
      Er brauchte ihn nur etwas zu mustern und erkannte sofort denn unterschied zu seinem Ex-Freund auch wenn dessen Ausdruck im Gesicht ihn gerade an Beni erinnerte wenn er sich die Nächte zu Wild vergnügt hatte und beim Sex Vorfreude heulte...Oder es mit dem Würgen übertrieb das seine Augen ganz rot wurden.
      Die Begegnung wirkte beinahe vom Schicksal erzwungen das der Hexer kurz etwas überrumpelt versteinerte.
      Es war schwer davon auszugehen das der Typ neben ihn nicht nur ein Freund war sondern einer der Anderen Wächter. Er konnte die Magie spüren und seine Forschungen über die Wächter waren noch am laufenden Band.
      Bevor sich jedoch Cornelius Gedanken darüber machte das ihn Ineb wiederkennt über kam ihn sogleich wieder in den Sinn wie...unspektakulärer heute gekleidet war.
      Und irgendwo gab er dem Herzwächter die Schuld daran!

      Vor wenigen Stunden hatte er sein Lakai beschworen.
      Davor hatte sich der Hexer noch lange gedrückt gehabt aber irgendwann musste er ihn beschwören, schließlich war er ein Geschenk des Lord und sollte ihm hilfreich sein...Auch wenn er noch nicht wusste wie er diesen....Feen...Schmetterling...Typen in sein Plan einbauen sollte.
      Es kam ihn eher wie eine weitere Prüfung vor als das der Lord ihn damit wirklich eine Unterstützung geben wollte.
      Allein IHN zu beschwören war die Hölle gewesen.
      Lord Auberon Chepi von Schimmerling.
      Es hatte fast eine Stunde gedauert bis seinen Namen richtig ausgesprochen hatte.
      Schlimmer als jeder Zauber Formel....
      Und dann musste er ihm auch noch mal deutlich erklären wie ihr Verhältnis lief.
      Es fühlte sich an als hätte eine Prüfung geschafft und musste denjenigen mit der niedrigsten Punkte Zahl Nachhilfe geben...
      Hoffnungslos...

      "Ich bin ab jetzt dein Meister. Es spielt eine Rolle mehr wer du vor dem Ritual warst und es wäre besser für dich mir kein Hindernis zu sein. Sonst werde ich dich nie wieder beschwören."



      Er war schon von Anfang genervt gewesen von ihm...
      Dabei hatte sich Cornelius damals im Schloss so schön für Beni vorbereitet damit vielleicht ein hauch von Lord Korbos Schönheit übertreffen könnte.
      Es war sehr teuer gewesen, hatte viel Zeit gekostet...
      Und wenn begegnete er?
      Dem Herzwächter im Körper von Beni....Der nicht mal seine Schönheit zu würdigen wusste!



      Und dann das schlimmste...
      Als das Ritual stand fand...Wurde er Zeuge wie dieser Feen-Lümmel kläglich versagte.
      Überall...Spritzte sein Blut und versaute ihm sein Outfit.
      Feen-Blut war nicht gerade einfach aus Kleidung heraus zu waschen...Da half selbst der stärkste Zauber nicht.
      Und jetzt...?



      Nun fand endlich das treffen zwischen denn Untergebenden des Lord statt. Und er sah aus wie ein Lump!
      Ein einfacher Typ, wie jeder Andere hier in der Gegend und musste sich Kopfhörer aufsetzten und wenigsten für einen Moment ruhe von diesem Kerl zu haben denn er durch diese Tätowierung an der Backe hatte.
      Es gefiel ihm überhaupt nicht das dieser Lichtwächter der seinem Ex Freund so ähnlich sah so...Viel gutes von ihm mitbekam und der Wert nicht mal zu schätzen wusste!
      So konnte er nur vorerst sich mit der Schadenfreude ergößen und hoffen das der Typ noch ordentlich Hintern schmerzen hatte.

      Seine Augen wanderten daher selbstgefällig auf Ineb hinunter mit einem funken Obzönität:
      Fast schon Provokant zeigt sich seine Zunge mit einem hörbar Zungenschnalzen:
      "So schnell sieht man sich wieder aber dein Schutzengel[/i] hat heute leider keine Zeit für dich, hoffentlich har sich deine Freundin schon bei dir gemeldet?"
      Der Hexer genoss es kurz ihm vielleicht Sabd in die Wunde zu streuen.
      Er hoffte nur das sein Lakai die Klappe hielt weswegen er diesen rasch am Arm packte.
      "Komm Chaps."



      Er nannte ihn schnell bei kurz gehaltenen Spitznamen und drängte ihn das sie weiter gehen.
      "Wir kommen noch zu spät-"
      Der Hexer wollte Pünktlich sein und nicht sich mit denn Wächtern aufhalten. Er würde sich noch genug mit ihnen beschäftigen doch war weder die Zeit noch der Moment die sich dieser erhoffte sein großen Auftritt vorzuführen. Nicht erneut ruinierte ihm Ineb alles...
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Ineb Chevrier & Lord Auberon Chepi von Schimmerling



      ⋆。˚˚ ֶָ֢꒰ঌ♡໒꒱ ˚ֶָ֢⋆。˚⋆。˚˚ ֶָ֢꒰ঌ♡໒꒱ ˚ֶָ֢⋆。˚⋆。˚˚ ֶָ֢꒰ঌ♡໒꒱ ˚ֶָ֢⋆。˚⋆。˚˚ ֶָ֢꒰ঌ♡໒꒱ ˚ֶָ֢⋆。˚

      Diese Seiten beschreiben die Geschichte einer niemals zu vergessenden Legende. Jemand, der als Stern geboren wurde und als Sonne wiederkehrte. Ein Mann mit so vielen guten Taten, einer ehrwürdigen Moralität und dem Herzen am rechten Fleck. Die Legende, die selbst einen Gott vor Neid sterben ließ. So schön wie ein Schmetterling, doch so tapfer wie hunderte Kriege. Selbst die stärkste Dunkel untergibt sich seinem glamourösen Licht und möchte von ihm genommen werden. Der wichtigste Lord, der selbst den Gebrüder Grimm half die besten Märchen zu schreiben, damit sich die niederen Menschen von seiner Fantasie ergötzen können. Das Wort 'Sexappeal' existiert nur dank seiner Anwesenheit - the sexiest Man alive, den selbst alle im Schlaf begatten würden.

      Lord Auberon Chepi von Schimmerling

      "Weinet nicht um mich meine treuen Gefolgsleute. Ich werde meine Flügel baldig wieder für euch ausbreiten und noch so viel mächtiger sein!"



      ...
      ...

      ⋆。˚˚ ֶָ֢꒰ঌ♡໒꒱ ˚ֶָ֢⋆。˚⋆。˚˚ ֶָ֢꒰ঌ♡໒꒱ ˚ֶָ֢⋆。˚⋆。˚˚ ֶָ֢꒰ঌ♡໒꒱ ˚ֶָ֢⋆。˚⋆。˚˚ ֶָ֢꒰ঌ♡໒꒱ ˚ֶָ֢⋆。˚

      "Und da sagte er zu mir, dass ich NICHT den Wein aus seiner feinen Stube einfach so mitnehmen könnte. Egal welcher Lord sowieso ich auch sein mochte, ihm wäre das...was sagte er noch gleich? Schnurzpiepegal! Was soll das bitte für eine geschmacklose Beleidigung sein? Wie kann es denn sein, dass niemand auf diesem mickrigen Planeten den Namen Lord Auberon Chepi von Schimmerling, was bringen sie denn ihren Kindern bei? Den Mist mit der Hand herauszufischen? Die Restaurants haben auch einen von der Pest verseuchten Touch, diese goldene Möwe in der du mich gestern mitgenommen hast roch gewaltig nach toten Vögeln, die den Tag noch nie erblickt hatten!"




      ...Glorreich und taktvoll waren einst die unbeschriebenen Gesetze, die für den grandiosen Mann auf seiner Welt waren. Jedoch war dies auf der Erde nichts, was ihn begleitete...Der einst noch tapfere König musste schnell lernen, dass nur unter seiner Herrschaft eine reine Harmonie existierte.
      Dank eines kleinen Zwischenfalls, war Chepi nun im Dienste seines zukünftigen Ehemannes, der ihm schon seit gefühlten Jahrhunderten versprochen wurde. Seine Ehe mit einem fast so schönen Mann wie ihm - Lord Korbos - sollte endlich von statten gehen! Zwar war Chepi ziemlich verwirrt am Tag der Wiederbegegnung nicht Immensity Korbos zu begnen, sondern seinem eng bekleideten Sohn, jedoch war die Fee keines Wegs abgetan von ihm, denn als Gentleman nahm er jede Schönheit, die sich so zaghaft mit ihm vermählen wollte und große Macht besaß. Und ja - Lord Korbos besaß eine Menge Macht! So viel, dass der Schmetterling sich kaum noch erinnern konnte wie ihn in den letzten Tagen geschah. Er konnte sich nicht Mal an ihren Eheschließung erinnern, für was er eigentlich ins Schloss kam. Vor noch ein paar Stunden hatte er eine Menge Träume als ein schwarzes Wesen herum zu hoppeln, der einem wunderschönen Hasen nachlief und mit ihm die Zeit seines Lebens verbrachte. Chepi hatte natürlich nur schöne Träume, weswegen er auch in diesen ein tolles Liebesleben führte!

      Nun aber war er nicht nur der Ehemann von Lord Korbos geworden, nein er erhielt sogar einen eigenen Lakai! Dieser Mann war ebenfalls schön anzusehen, wenn aber ein wenig unhöflich im Gange. Während er sprach setzte sich dieses Pöbel einfach Kopfhörer auf, wenn er doch Musik hören wollte könnte er IHM welche hergeben!
      Dieser Cornelius war eigensinnig und ohne jegliche Hemmungen. Er nahm sich sogar das Recht heraus sich selbst als Meister zu bezeichnen, worauf Chepi ihn gleichauf erklärte, dass er bei solchen Liebesakten nicht mitspielen konnte, da ihm die Rolle als Diener nicht stand. Was jedoch die Fee wusste war, dass er ohne diesen Mann aus seinem Schönheitsschlaf nicht aufwachen konnte - der Mann war ein Hexer und verfluchte wohl Chepi mit einem Todeskuss - er war ein Opfer einer Hinterlistigkeit, jedoch würde sich schon bald das Blatt wenden!
      ...Hinzu kam noch, dass die Fee während er so süß schlummerte auch von diesem Zauberer träumte. Es waren so viele Bilder, dass er selbst im Schönheitsschlaf eine starke Migräne erhielt und sich kalt fühlte! Warum dies so war begriff er nicht, es war mit Sicherheit seine Genialität, die Geheimnisse dieses Mann zu durchschauen bzw. von ihnen zu träumen, ohne dass Cornelius ihn etwas mitteilen musste.

      "Ohh...Tut mir Leid! Ich war in Gedanken versunken!"

      Ein Missgeschick, was Chepi nur lächelnd mit ansah und für diese Zeit seine Klappe schloss, geschah bei seinem angeblichen Meister und er knallte an eine andere Person. Plötzlich entstand eine süßliche Stille, worauf die Fee neugierig mit seinen Haaren spielte. Was war denn jetzt los? Und da kam es den so genialen Mann: War dies nicht der berüchtigte Herzträger, der vor kurzem einen starken Liebesakt nachvollzog, der selbst einen Sexgott wie Chepi den Atem raubte. Sein Meister war auch dabei gewesen. Erst war Chepi ziemlich empört, dass er nicht dabei sein durfte, doch verstand er dann, dass Cornelius nicht wollte, dass jemand so Schönes wie er ihm die Show stahl. Er sah die Anspannung zwischen den zwei Jungs, die rosaviolette Farbe des geschwächten Mannes huschte über das eiskalte Blau des Kannibalen, es war unbehaglich und in Chepis Finger spornte es sich an einen Song dafür herausströmen zu lassen!



      Eigentlich hatte Ineb vor gehabt Tyler freundlich zu antworten. Der Herzträger wollte auf stark machen und einfach nach Hause gehen. Natürlich...schmerzte sein Herz und er war den Tränen immer wieder nahe. Er war in einem erbärmlichen Zustand, den er niemanden antun wollte. Nicht einmal seine Gitarre konnte er als Beruhigung verwenden, da diese ein Geschenk seines Bruders war. Aber - wohin sollte er den sonst? Er konnte Tyler es nicht antun noch mehr seine Zeit zu beanspruchen, bestimmt raubte diese abnormale Konversation ebenfalls sein Verstand und er fühlte sich in seiner Nähe unangenehm. Deswegen holte Ineb tief Luft und wollte Tyler anlügen, dass alles in Ordnung sei---bis...

      "So schnell sieht man sich wieder aber dein Schutzengel hat heute leider keine Zeit für dich, hoffentlich har sich deine Freundin schon bei dir gemeldet?"

      d0ccb49bf3f18e41874635b9c41865d04b793347.jpg

      Wie erstarrt fokussierte er Zwanghaft den jungen Mann, der in ihm eine starke Kälte hervorrief. Es überkam ihn die Gänsehaut und plötzlich war die heftige Trauer vorbei. In seiner Brust kribbelte es, während der Schmerz, der eigentlich langsam verging wieder zusetzte. Dieser---Schutzengel...Ineb konnte es nicht fassen...Er stand tatsächlich vor ihm.

      "Ich bin dein Schutzengel…"
      "...Ich werde dich auf dein Weg führen. "
      "... Als dein Schutzengel will ich das du selbst spürst das was ich gleich in dir steckte, dein eigenes Werk ist... Daran ist überhaupt nichts Krank , mh~"



      ...



      In dem Kopf des Herzträgers herrschte Chaos, alles was er gerade hören konnte war der neckische Unterton seines...Schutzengels. Der Mann, mit dem Inebs Untergang angefangen hatte. Derjenige, der ihn seine Scheuche als Erstes gezeigt hatte. Derjenige, der es geschafft hat, dass sich Ineb schmutzig fühlte...selbst, wenn er sich die Haut rot schrubbte.

      "Komm Chaps."

      Er wartete nicht Einmal auf seine Antwort, so als wäre Ineb ein unwichtiger Staubkorn entfernte er sich von ihm. Den kleineren Mann neben ihn bemerkte Ineb gar nicht, so sehr war sein Blick auf den Mann festgewachsen. Er sah ihnen bei den Abgang zu, doch plötzlich überkam ihn...eine starke Neigung dies nicht zuzulassen.
      So--konnte er nicht einfach verschwinden!



      "...Warte....Warte habe ich gesagt!", klagte es erst leiste aus der Stimme von Lio ehe er ihn anfing anzubrüllen. Sein Herz pochte so stark, dass ihn es das Denken erschwerte - das Adrenalin wuchs und bevor er wusste was er da gerade tat rannte er diesen jungen Mann hinterher. Er war so übereifrig, so als konnte er sein Problem ergreifen und es zu Boden werfen. Als wäre dieser Mann verantwortlich dafür, dass alles wieder ungeschehen war - sein Schutzengel.
      Deswegen war es nicht verwunderlich, dass der Herzträger wie ein Güterzug an den Mann dranknallte, sodass die Beiden ihre Balance verloren und knallhart zu Boden fielen.
      Schmerzvoll hämmerte Inebs Stirn gegen die Kopfhörer des Mannes, sodass sie knacksend zerbrachen. Er saß direkt auf den Schutzengel und Chepi Augen wurden von dieser Überraschung nur Größer. War das jetzt ein Kampfgefecht? Ein Duell des vorherigen Liebesaktes? Da musste er unbedingt seinen Meister unterstützen indem er die passende Musik entwarf und sie ertönen ließ. Mit seinen Fingern kreiste der Schmetterling umher, sodass plötzlich wirklich Töne aus dem Nichts entstanden, so als wäre eine Musikbox in der Nähe.



      Zufrieden streifte er sich durch seine glatten Haare. Was für ein Meisterwerk er wieder herbeizauberte. Da fiel ihm bei der Suche nach einem Lob der Blauhaarige Junge auf, den Cornelius davor geschubst hatte. Wie ein König schritt er auf ihn zu und wollte sein erstauntes Gesicht sehen.

      "Findest du das Lied nicht passend? Ich nenne es 'unbegründete Gefühle'. Ich weiß nämlich genau wie man eine Situation mit schönen Tönen verziert. Meine Genialität steigt von Tag zu Tag mehr. Natürlich darfst du kostenlos zuhören - genieß es und staune, keine Ursache. Dafür sind solche klugen Person wie ich existent."




      "Ça fait vraiment mal. Mais je ne m'excuse pas pour les écouteurs." ,verfiel Ineb zugleich in sein französisch und für eine kurze Zeit war er erst damit beschäftigt seinen Kopf zu reiben. Sein Körper machte ihm klar, dass dieses stürmische Rennen er direkt untersagen sollte aber wenigstens konnte er gerade kein Mitleid verspüren diesen...Mistkerl angerempelt zu haben.



      Er sah es auch nicht ein von ihm runterzugehen, weswegen er sich keinen Zentimeter bewegte. Er wollte sich zwar direkt übergeben an ihm so dranzukleben, doch...war es sowieso schon zu spät sich nicht mehr unwohl zu fühlen. Er wollte mit diesem Kerl reden, als wäre es eine nächste Chance diese Situation besser zu verstehen. Wenn -- er vielleicht seinen Bruder reingelegt hatte?! Das musste es sein! Wut strömte in Ineb hinein und zugleich drückte er Cornelius zu Boden, direkt auf die dreckigen Steine. Ineb spürte wie sehr er diesen Mann verabscheute - ihm wollte er die ganze Schuld an sein Leid legen. Er war...ein Mitverseuchter! Ineb war niemand der Gewalt ausübte - weswegen nur sein Blick klagend war und sich auf diesen Mann hinuntersenkte.

      "Du kranker, perverser...Sadist. Mit dir hat der ganze Mist angefangen -- du hast...meinen Bruder den Kopf verdreht. Hat es dir Spaß gemacht mein Leben zu ruinieren? War es toll mein erstes Mal mir zu nehmen? Schutzengel... wie kannst du es nur wagen, dich weiterhin so zu nennen?"



      Trotz des kalten, toten Blickes zitterten Inebs Hände wie Espenlaub. Dieser Mann machte ihn Angst - es war keine Frage, doch fühlte er sich bereits dem Tod sehr nahe kommend, dank ihm - weshalb er nicht zurückwich. Er wollte nun Antworten, ihn gehen zu lassen würde nur bedeuten dieser Realität nicht entkommen zu können. Es war so als wäre nur die Aussage des Kerl relevant, als versuchte sein Kopf ihn als Anführer zu sehen. Er ...war der eigentliche Drahtzieher! Was war die Absicht darunter?

      "Was habe ich dir angetan? Hast du es gemacht, weil du mich hasst?...Los, sag es mir!"

      ______________________________________________________________________________

      Mason Rose & Bahri Chevrier

      Die letzten Stunden verliefen im kompletten Stress für Rhys und Mason. Während er kein schnelles Schiff für sich organisieren konnte, da die meisten davon entweder untergegangen sind oder anders wertig benutzt wurden, mussten sie auf die Helikopter-Option aufgreifen. Geladen und sehr aufbrausend suchte Mason geeignetes Personal, was ihn schnellstmöglich einen zustellen konnte -traurigerweise hatte er keinen eigenen Helikopter, da er durch sie sehr viele Nahtoderfahrungen durchlebte.
      So stampfte Mason mit einem hohen Groll in seinem Gesicht die Steintreppen nach oben, es gab bei ihn wenigstens ein Bediensteten der einen Hubschrauber steuern und organisieren konnte, er musste ihm nur mit der Kündigung drohen und schon machte er sich schleunigst auf den weg. Sie waren bereits viel zu spät...Judith konnte so viel schreckliches schon widerfahren sein! Was war, wenn sie sich den kleinen Zeh anstieß? Oder die falschen Beeren aß?! Was war, wenn die Knastis sie als Köder für die Fische benutzen würden, weil sie so bildschön war? Auch wenn Mason wusste, dass in Judith zumindest eine höhere Prinzessin als Peach in der Brust brannte - sie war mindestens im Rosalina-Niveau! Ein Glück war sie nicht dämlich - aber doch so süß und unschuldig?!
      Und wenn hatte er die schreckliche Situation zu verdanken? Bestimmt würde er sich selbst nicht die schuld geben - ein Rose konnte gar keine Fehler machen!
      Es war ganz allein dieser berüchtigte Obdachlose Engel, denn er kräftig seine Flügel zupfen würde.
      Nachdem er Judith gefunden hatte würde er ihn suchen um ihn zu ertränken - dann würde er die Hochzeit canceln und Samuel wieder als zwar bittere aber bessere Wahl erklären.
      Wenn Judith nur ein Kratzer hatte...würde er die gesamte Insel in Schutt und Asche legen!

      Viva la Resistance!



      Rhys war wohl sein einziges Besänftigungsmittel, um nicht sofort die Marine auf das Land zu schicken oder Soldaten hindurchmarschieren zu lassen. Immerhin hatte er noch das wichtige Projekt, worin auch Rhys Sohn beteiligt war. Es wäre richtig halbherzig von Mason, wenn er diesem keine Beachtung mehr schenkte! Da würde er ja zeigen, dass er absolut kein Interesse darin hatte Lin zurückzuerobern - wie schrecklich wäre das denn?! Mit genau solchen Experimenten zeigt man doch die hingebungsvolle Leidenschaft, die in einem schlummert - Mason wollte zum Schluss die Ergebnisse seiner Exfrau vorführen, damit sie wieder zueinander finden. Deswegen hatte er vollstes Vertrauen zu Nicky, der die Dreiecksbeziehung vollkommen in Griff hatte! Auf die kleine Maus war Verlass, auch wenn es direkt heftiger zuging als er eigentlich dachte. Statt über Liebeleien sprachen sie --übers auspeitschen! Tja, kein Wunder also, dass er bei Lin kaum landete - er entschied sich ja lieber für Strangulierungen durch eine Schlange oder hohe Absätze, die einen den Allerwertesten aufspießen! Er hatte noch so viel zu lernen!

      Mühselig war es die Steintreppe hinaufzusteigen, doch wartete auf sie auf der 'Spitze' der Helikopter mit vorhandenen Bediensteten, der sie zum Zielgebiet fliegen sollte. In Gedanken versunken merkte Mason jedoch erst später, dass das Schicksal es anders mit den zwei Männern meinte. Bevor fast am Zielort waren geschah etwas Ungewöhnliches...Der Bedienstete, der sie eben noch fliegen sollte ratterte auf dem Bauch liegend langsam die Treppe hinunter und stieß sich bei jeder Stufe den Kopf an. Es war ein Abbild, dass selbst Mason verwirrt hinuntersehen ließ.



      ...Was zum?
      Warum fiel sein Bediensteter liegend die Treppe hinunter? Der Typ war glasklar ohnmächtig und Mason sah keinen Grund ihn aufzuhalten weiter mit dem Kopf nach unten zu knallen. Wollte er etwa die Arbeit schwänzen und stellte sich jetzt auf bewusstlos?
      Das war ja aber eine ganz miese Nummer, wird definitiv vom Gehalt abgezogen.
      Viel schlimmer war es, dass sie nun wieder keinen hatten, der sie zur Insel fliegen würde? Warum war sein Personal so---nutzlos?!

      "...Dann werde ich eben fliegen, sollte kein Problem darstellen.", log Mason ganz waghalsig und ging die letzten Treppenstufen hoch, als sei nichts eigenartiges gerade passiert.





      Obwohl Mason jetzt dachte, dass der Helikopterplatz ohne Personen sein würde...nahm er den qualmenden Duft einer starken Zigarette wahr. Selbst jemand wie er musste sich durch dieses penetrante Aroma die Nase rümpfen, was war das für eine Marke? Diese für die Umwelt belastende Zigaretten kannte er doch!
      Verblüfft weiteten sich Masons Augen, als er die Gestalt endlich wahrnahm, der wartend den Qualm in die Luft setzte. Er war komplett dunkel bekleidet, sein Mantel glich eines Mafiosen während auffälliges Gold seine Ohren schmückte. Ein Handschuh von ihm war mit Blut verschmiert - definitiv hatte er mit dieser Hand den Bediensteten von Mason eine verpasst.



      Die rötlichen Augen des Mannes stachen genau auf Mason und Rhys ein, sodass Mason eine leichte Gänsehaut allein durch die Präsens verspürte. Auch, wenn ihr letztes Treffen bereits einige Zeit her war erkannte er einen wichtigen Freund bereits meilenweit!
      Der Wind wehte über das schick gestylte Haar des Mannes und aus der finsteren Miene entglitt überraschenderweise ein kleines Lächeln, was kaum seiner Existenz würdig war.

      "Beinahe hätte ich mich alleine auf den Weg gemacht, mit dem Alter bist du wohl langsamer geworden.", ertönte die tiefe Stimme des Ex-Mafiosi, der sich langsam wieder aufrichtete und seine Handschuhe enger zog.



      Für diesen Augenblick war Masons Laune im Nu gestiegen, voller Freude rannte er auf den Mann zu und ohne darüber viel nachzudenken gab er ihm eine kräftige Umarmung. Es sah etwas albern aus, da Mason beinahe 20cm größer als der Ex-Mafiosi war, jedoch knuddelte er sich trotzdem ganz stark an ihn heran und hob ihn beinahe hoch.

      "Bahri, altes Haus! Was für eine Überraschung dich an meinem Helikopter zu sehen! Jetzt verstehe ich warum mein Bediensteter wie ein Wrack den Abgang gemacht hat - der Faustschlag passt genau zu dir!", grüßte er freundlich seinen alten Kameraden, von den er die angezündete Zigarette genau auf seinen Arm spürte - aber das machte ihm vorerst nichts aus!



      Bahri klopfte ihn zwei Mal auf das Rückenblatt ehe er keine Geduld mehr zeigte und ihn seinen Arm verdrehte, damit er nicht zu weit ging. Klagend hielt Mason sein Ellbogen, doch war die Reaktion typisch Bahri - sobald es zu viel Körperkontakt wurde reagierte er immer so aufmümpfisch!

      "Hey, Mason. Ich werde mich für deinen Bediensteten nicht entschuldigen - er hatte es provoziert. Du schuldest mir ein Paar neuer Handschuhe, damit es klar ist.", zeigte Bahri ganz klar seine Unschuld gegenüber der Situation und auch wenn Mason es immer noch verwirrte wieso Bahri überhaupt hier war, nickte er inständig - für Bahri griff er gerne in die Tasche, sie verstanden sich schon immer sehr gut.

      Erst dann fiel Bahri die andere - beinahe in Masons Schatten erstickende- Gestalt auf, die sich kaum regte. Seine Augen verschmälerten sich, wie ein Tier, dass drohend seine Beute prüfen musste. Mit lauten Schritten ging er auf ihn zu, ehe er sein Arm um die Schulter des Mannes legte und ihn zu sich hinunterzog, weil auch er ein paar Zentimeter größer als er war.
      Ganz genau starrte er in seine seelenlose grünen Augen und unfassbar erkannte Bahri, dass es sich hier um niemand Anderen halten konnte als Rhys. Im Gegensatz zu früher sah er jedoch viel verfallener aus, beinahe wie eine tote Leiche. Bahri wurde eines klar: Ihn machte wohl der Tod seiner Frau immer noch zu schaffen?

      Das er erbärmlich aussah musste Bahri gar nicht laut aussprechen, Rhys wusste es sicher am besten. War er nur noch die Hülle einer Person? Es stimmte Bahri fast traurig einen guten Freund wie ihn so verbraucht zu sehen, doch... hatte Rhys früher keine Interesse mehr gezeigt mit ihm noch weiter Kontakt zu halten, weshalb es wohl einfach ihn nichts mehr anging.

      "Interessant, du treibst dich also noch immer mit Mason herum? Das hat sich wohl seither nicht geändert, Gockel."
      , prahlte Bahri ganz nah an Rhys Gesicht gepresst, sodass sein rauchiger Atem sie umhüllte. Dabei erwähnte er mit Absicht den alten Spitznamen von Mason, den er früher den alten Rhys gab - auch wenn er nur noch ein Hahn ohne Kopf war. Es gab sogar Zeiten, wo Bahri gedacht hatte, dass Rhys nur den Kontakt abbrach um sich eines Tages still und heimlich umzubringen. Er dachte extra nicht mehr darüber nach, weil er seinen Freund als so verdammt feige einstufte - doch war er schon positiv überrascht ihn hier noch stehen zu sehen.



      "Aaaah- Aber mein Bediensteter! Mensch, Bahri - ich habe den gebraucht! Es ist ein Notfall! Meine süße Tochter ist in Gefahr - was machen wir jetzt nur?!", ertönte einmischend die Stimme von Mason, der sich schon panisch im Kreis drehte. Ihm wurde noch schlecht vor Sorge und auch wenn er sehr gerne für gute, alte Zeiten lieber in eine Bar gehen würde - durfte er doch seine Tochter nicht vergessen! Auch wenn alte Männerfreundschaftstreffen echt verlockend waren!

      Grinsend drückte er Rhys näher an sich, sodass dieser Mann sich nun ernsthaft bücken musste und das Rückenbeschwerden hervorbringen könnte. Bahri hatte nicht vor ihn loszulassen, als bestrafte er ihn ein wenig dafür den Kontakt mit ihm abgebrochen zu haben...auch, wenn Desiree sowieso den Kontakt mit ihnen wie bei Mason drastisch gekürzt hätte. Er verriet zwar nicht wieso er hier war, jedoch machte er ihnen ein süßes Angebot.

      "Ich werde den Helikopter steuern, muss nämlich auch zu deiner beschissenen Insel. Du hast nämlich jemanden, den ich gerne wieder zurückhätte."




      Konnte Bahri wirklich ein Helikopter steuern?
      Wen suchte Bahri nur?
      Und wieso war diese Person auch auf Masons Insel?

      Das Abenteuer auf der Insel wurde nun viel verrückter. Doch für die alten Männer war es ein wenig wie Nostalgie...Denn war es für Niemanden das erste Mal dieses kleine Stück Land zu bereisen!

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Butleresse & Judith Rose

      Obwohl die Hausdame mit der Waffe drohte, bewegte sich diese Schurken! Es zeigte nur noch mehr wie skrupellos sie waren!
      Jedoch beim Näher kommen wirkte es so als wollte der Verlobte von Judith gerade...Jemand wiederbeleben?
      Die Bedienstete konnte nicht ganz erkennen ob es Hilfsbereitschaft war oder pure Sadismus!
      Das viele Blut....Dieser Mann war so gut wie Tod und vielleicht war dieser Zwerg sogar mit verantwortlich dafür??
      Doch darauf konnte sie sich erst mal nicht konzentrieren, denn einer von ihnen kam auf sie zu gestampft nur um dann---
      Das Gesicht des Kerl wurde knallrot....

      "WEIB! KOMM NICHT NÄHER!"

      Danach folgte wirres genuschel das so überhaupt nicht zu diesem Häftling passte.
      "Was...?", gab sie verwirrt zurück.



      Das ganze wurde immer verrückter...Sie durfte sich wohl nicht von dem Aussehen dieser Typen beirren lassen! Vielleicht war das irgend ein Trick...
      Sie umschloss ihre Waffe fester, sie musste hart bleiben bis sie wenigstes die Leiche von Masons Tochter gefunden hatte, sonst würde er alle zwingen diese Insel auf den letzten Stein umzudrehen oder Löcher zu graben bis sie diese gefunden hatten!
      Das beste aber natürlich war wenn sie noch Leben würde...
      "Ich will mich nicht noch mal wiederholen!", zischte sie rauer aber dann zeigte die Leiche am Boden plötzlich....Leben?!
      Der kleine hatte also wirklich versucht denn verletzten zu helfen, was war denn hier bitten los?!
      Doch gerade als sie zögerlich die Waffen sinken lassen wollte weil sie die Situation vielleicht falsch eingeordnet hatte, ergriff einer der Anderen auf einmal eine Waffe!

      "Verfickt nochmal! Jetzt reicht es aber!!!"

      Der Knall hallte das in den Ohren nachklingelte....
      Sogleich umgriff sie die Pistole wieder fester und musste fokussiert bleiben um nicht aus Panik wild drauf los zu schießen.
      Wenn sie ihn falsch erwischte fing sie sich sicher aus gleich eine Kugel ein....Aber wie Skrupellos musste man sein?! Auf einem schon verletzten zu schießen?!
      Judith war bestimmt schon Tod! Sie wurde vielleicht gerade von einem Hai zerkaut....
      "...ich bin geliefert....", nuschelte sie leise um sich vor Augen zu führen das sie entweder durch einen dieser Kerle das Zeitliche segnen würde oder durch Mason Zorn darüber war mit seiner kleinen Prinzessin passiert ist!!



      Doch was sich dann Abspielte verwirrte sie nun komplett.
      Sie bereitete sich schon darauf vor, dass sie wenigstes versuchen musste, den Verlobten von Judith davor bewahren von dem Verbrecher auch noch abgemurkst zu werden. Aber stattdessen....Brach dieser in Tränen aus als bereute er seinen Tat gerade aufs äußerste!?
      "Was...wird hier gespielt...?!", hauchte sie ungläubig darüber aber die Tränen sahen echt aus!
      Selbst der Mitstreiter war irritiert von den Anblick....



      Doch warum sollte er auf einmal so in Tränen ausbrechen nachdem so skrupellos gehandelt hatte? Waren sie alles Geistes gestört oder...Lag es an dem kleinen?!
      Sie atmete nervös tief durch und trat nun jedoch entschieden Vorwärts:
      Die Waffe hielt sie genau auf den Kopf gerichtet von Udo um näher zu kommen um die am Boden liegende Waffe zu ergreifen, bevor es sich dieser noch anderes Überlegte:
      "Alle...Die Hände nach Oben so das ich sie sehen kann! Es reicht! K-keine Ahnung was ihr hier abzieht aber der nächste der eine Falsche Bewegung macht, werde ich erschießen!!"
      Sie machte ihren Standpunkt noch mal klar bevor noch einer irgend ein anderen Kranken Trick wagte!




      Das Drama, das sich nun am Strand abspielte, wurde immer interessanter für Judith und sie zoomte näher an das Geschehen heran.
      Würde sie gleich zeuge weiterer Tode werden?
      Es war auf jedenfalls spannender als ihre Dark-Romane, hier konnte sie Live und in Farbe die Reaktion und Ausdrücke der Personen sehen.
      Besonderes ihr fluffiger Verlobter sah sehr schockiert aus, besonderes, nachdem er zeuge wurde wie Blut spritzte und der Mann am Boden wohl alle Lichter ausgeknipst wurde...



      Zum glück hatte es nicht Ero erwischt...Wäre schade wenn er schon so früh das Zeitliche segnete.
      Doch als der Kerl mit der Waffe sich an Ero wandte, passierte etwas, das sie von der Distanz nicht wirklich begriff....Weinte der Kerl jetzt ernsthaft??
      Besser noch er weinte gemeinsam mit Ero wie in einer Therapiesitzung oder auf einer Beerdigung eines wichtigem Manschens!
      "Was...zum Fuck?", murmelte Judith, die eigentlich als Kind von Mason schon so einiges miterlebt oder gehört hatte...Doch das war wirklich...Merkwürdig?
      Irgendwie wurde ihr ganz mulmig dabei...Und sie senkte ihr Smartphone für ein Augenblick.
      ...Sowas hatte sie noch nie so empfunden oder gespürt...!
      ...
      Was war dieses Unbehagen?



      Sie hatte selten bis nie vor etwas Angst....
      War es Angst was gerade spürte? Sie konnte nicht wirklich benennen es war wirklich....Unheimlich.
      Ihr Blick senkte sich zurück auf ihr Smartphone wo sie die Aufnahme noch mal anschaute.
      ...
      War es Ero blick?
      Es dröhnte in ihrem Kopf, wie eine Art von Déjà-vu Erlebnis und zugleich hatte sie nichts vergleichbares empfunden.
      "̯̩̘̫̖̭.̢̢̧̣̳̳̝̺̪̹͙.̧̪̠̺͚̦̱͖̫̪̻͙̹̳.̡̡͎̯̟̼̜̺͉̹ͅA̦̬̰͔͍͜u̱͎͎̠͔̙͎͚̺g̭͖̣͖͖͙̹͙e̡͓̭̱̫̯̮n͔.̰͖͇͚.̡̗̦͇̳̳̤̩̭̜̙.̠͍͍͓.̪̗̟̪Ş̢̲̤̼c̣̝͍̼̬̠͇̘͎̟̬̖͙̞̖h̢̠͖̳͙͚̦̱͍̖̼͉̜ü̧̨̻͓̭̳͕̹̫t̥͍̯̖z̭ ̮̲̞̹͓͕͓̝̹͓̠d̡̻̩̲̰̞͕͕̬̯̭͓̗̹̻ȩi̪̳̘̳̟̱̫̮͍͍̪̮̥ņ̡͈̖̠̙̳̟̺̠̳̠͎͜e̗̫̩ ̧͎̻̲͔̗̲̰̫͔̖̙A̟̬̗̤̲̙̺̣̮̩͜u͓̻̹̙̫͈͍͉ģ̨̢̢̨͉̰͕͎̯̻̞̬̰e͔͔̘̝̳̣̹͚̹̭̠̣͎̬͜ṉ̨̲̱̹̺͍̯͓̠̘.̳̰̺̱̻͍̺̲̙.̜̝͕͍͕̲̩̻͍̼.̞̮̭͚̞̖̲̯̮͈̥̫̲̞̰.̧̧̗̞̭̮͓̣̠̜S̡̨̟̖̬̺̼̠̖͓̗i̡̡̱͙̜͈̲̺̤̲͕̻e̡͍͓̜̫͙ ̥̘͕͎̪̠s̡͖̬͎̱̯͎̪͎͈̪̮͙̮į̗̻n͍̤d̹̣̹̼͓̝ ̬̤̖̞͙̝̞͖͜d͉̼͖į̗̳̩̙̝̘̲̣ͅe̢̝̬̺̲̩̖̳̤͜ͅ ̢̢̢̡̻̩̰̝̰̺̩F̨̥͕͍̤͓e͇̤̮͖̬̬̼͎̲̞n̲̝͍̫̗͚̗̝̩̲ͅs̢̜̼̩̲ͅt͎̣̟̬̟ͅͅę̟r̙̯̖̙̲͕͙̪̞̹̣̺̝͜ ̼̹̪̭̠̪̲͔̲͎͚̠z̡͉͚̩͍͜u̧̧̧̘͇̳̪̤̫̣̗̝̩̟ͅ ̢̧̤͓̰̹̰͎̺͈ḓ̡̘̭̹̻͙ę̧̝̟̮̰̣͍i̡̡͔̜̺̣͇̻̼͔̯͜n͖̤̘̩͚ȩ̹̻ͅͅr̟͇̳̜͕̩͓̝̰̘ ̞S̙̫̣͖̭̹͔̱̦e̮͍̼̖̳̹̣͎̫ͅę̖̠͕̼̟̮̗l̢͔͎̺̼̯e̢̧͇̲͇̲̣̣̠̟ͅ.̖̜.̩̪͜.̧̯͓̩̣̰"̡̡̝͕̹̝̞̰̖͇͍͜ͅ



      Eine Stimme in ihrem Kopf...Wisperte, eindringlich....
      Aber...Sie klang wie ihre eigene Stimme?
      Der Puls von Judith stieg als würde sie Marathon laufen und ihre Fingerspitzen zuckten leicht.
      Adrenalin pumpte durch ihren Körper...Das war unglaublich Faszinierend....
      Dabei hatte Ero nichts besonderes gemacht oder?
      Und trotzdem fühlte Judith endlich etwas...Wonach sie schon länger nachjagte....
      Etwas das sie wirklich Faszinierte!



      Vielleicht fand sie auf dieser Insel endlich....Das wonach sie solange schon suchte?
      Wo...Sie nicht einmal wusste was genau sie eigentlich suchte.
      Judith drehte sich vom geschehen weg und wollte dem brennenden Gefühl in ihrem inneren folgen, der ihr verleitete weiter zu gehen und nicht zu lange starren.
      Doch bevor sie weiter gehen konnte ertönte dass entsichern eine Pistole dicht hinter ihr.
      "Keine Bewegung....Judith Rose!"



      Judith blieb sprachlos stehen, sie hatte gar nicht mitbekommen das sich ihr zwei Gestalten von hinten genähert hatten!
      Ob die mit zu den Kerlen da unten gehörten? Jetzt würde ja wirklich aufregend!
      Anstellen von Angst sah sie eher interessiert zu denn beiden Männern, irgendwie kam ihr das Gesicht des Anderen erstaunlich bekannt vor!
      Doch bevor sie was sagen konnte legte der Mann mit der Pistole in seiner Hand sein Arm um sie und drückte die Pistole direkt auf ihre Stirn.
      "Denkst du wirklich, dass du mit allem durch kommst? Typisch für euch Rose die Beobachter zu spielen...Aber jetzt ist keiner da der dich Beschützen wird oder für dich die Drecksarbeit leistet."
      Erstaunt öffnete Judith ihren Mund über die grobe Ansage, dass schien wohl jemand Persönlich ein Problem mit ihr zu haben?
      "...Ähm...Mister, wollen sie mich erpressen oder gleich erschießen?", fragte sie vollkommend unbeeindruckt.



      Der druck auf ihrer Stirn wurde schmerzhaft fester:
      "Auch noch so Provokant, ich sollte dir wirklich ein Loch in deine hübsche Stirn verpassen, kleines...."
      Der Finger des Mannes glitt gefährlich zum Abzug der Pistole und Judith stieg eine Mischung aus Alkohol und...Kreide entgegen.
      Er roch nicht nach jemand der gerade aus Gefängnis kam oder häufig in Berührung mit Waffen war....
      ...Das war doch sehr sonderbar....
      Irgendwie schien der Mann auch auf etwas zu warten so wie er Judith abschätzend anstarrte.
      Doch dann räusperte sich plötzlich der andere Kerl:
      "...Ist das wirklich Nötig sie mit der Pistole zu bedrohen..?"
      Und endlich erkannte Judith ihn!
      "...Moment mal sind Sie nicht Matt Lyons? Der Filmstar?!"



      Der Grün Haarige Schauspieler verengte nur schwach seine Augen und sah sich dieses Szenario etwas genervt an und auch der Braunhaarige seufzte hörbar auf als sich Judith mehr für den Filmstar interessierte als für die Tatsache das er ihr gerade eine Waffe an den Kopf hielt.
      "Ich hab es dir doch gesagt Raimondo, wenn diese Göre eine Brut von diesem durchgeknallten Kerl Mason ist hat das alles keinen Sinn."



      Der Schauspieler verschränkte die Arme vor sich und schüttelte missbillig seinen Kopf.
      Als ihm Raimondo um ein alten gefallen unter Freunde fragte und er auch erwähnte er wolle sich an Mason Rächen....Dachte er da nicht das der Ausgebildete Lehrer nun dessen Tochter mit einer Waffe bedrohte!
      Er hatte wirklich wenig Zeit in seinem Termin Kalender aber der Gedanke der Familie Rose eine auswischen zu können klang zu verlockend und abzusagen....Und was war bis her passiert? Er musste Schmiergeld geben damit dieser Großgewachsene Blonde Typ und Judith mit ihrem Zwergen Freund nicht entdeckt wurden. So konnten sie auch unbemerkt auf die Insel kommen, Geld reagierte eben die Welt...
      Dazu war es eben praktisch en berühmter Filmstar zu sein...Natürlich brauchte da Raimondo seine Unterstützung.
      Aber das hier? Das war doch wirklich lächerlich....
      ...So viel aufwand für was eigentlich genau?
      "...Hach, Matt...Findest es wirklich übertrieben? Du musst doch verstehen es geht hier ums Prinzip und ich bin mir sicher es wird Mason aufregen wenn wir seine kleine Prinzessin bedrohen. Auch wenn es mir mehr um sie geht.", erwiderte Raimondo und drehte die Pistole etwas seiner Hand verspielt als wäre es eine Spielzeug Waffe...Jedoch war diese wirklich geladen.



      Judith die sich immer noch im griff von dem Braunhaarigen befand schaute neugierig, dass alles wurde wirklich immer interessanter!
      Sie dachte sie ja schon irgendwann wegen ihrem Vater entführt zu werden aber das auch Persönlich um sie ging war unerwartet.
      "Huh, was hab ich denn angestellt?", fragte sie an Raimondo gerichtet der sie wieder leicht finster anschaute.
      "Ich kann es nicht ausstehen wenn sich Andere, an Dinge oder Personen vergreifen die mir gehören...Sowas lasse generell nicht mehr zu. Und du kleines vergreifst dich wohl an meinem Freund."
      Judith starrte ihn nun einfach an seine Beweg Gründe waren wirklich Sinnlos.
      "Was...Für ein Freund?", fragte sie neutral zurück da sie keinen blassen Schimmer hatte welchen Typen sie denn Kopf verdreht haben sollte.
      "Franc Kwan.", gab Raimondo kurz gehalten zurück.
      "Franc...?!"
      "Ja Franc....Er stöhnt dein Namen in letzter Zeit öfters wenn er schläft, er sagt mir er hätte Alpträume aber das allein reicht mir schon um dir deine Grenzen aufzuweisen, Ihr Rose nehmt euch immer das was euch nicht gehört.", schimpfte er streng und richtete die Pistole wieder auf ihren Kopf.
      Doch anstelle von reue oder dergleichen wurden die Wangen von Judith rot und sie lächelte breiter: "Franc träumt von mir~♥?"
      "Darum geht es nicht, hörst du überhaupt zu?!"
      "Vergiss es...Die ist genau wie ihr Vater ein Hoffnungsloser... Fall..."



      "Bringen wir Sie zu unserem alten Versteck auf der Insel, es reicht mir schon wenn Mason wegen ihr in Panik verfällt, dann hab ich zumindest nicht umsonst meine Zeit hier verschwendet."
      Etwas unzufrieden war Raimondo schon, er wollte Judith zumindest ein schreck einjagen oder ihr zeigen das sie ihre Finger von Franc lassen sollte...Noch mal einen Partner zu verlieren würde er nicht dulden, egal wer es war....
      Doch wie Matt schon feststellte, schien Judith die Gefahr überhaupt nicht zu bemerken...So hob er sie über seine Schulter während Judith weiter darüber glücklich kicherte wie ein verliebtes Schulmädchen das Franc wohl über sie Träumte. Das seltsame Gefühl von eben war wieder vergessen, wie Zuckerwatte das sich im Wasser auflöste.

      __________________________________________________

      Rhys Bell

      "...Dann werde ich eben fliegen, sollte kein Problem darstellen."
      Obwohl Rhys an manchen Tagen an nichts sehnlicher dachte, sein Leben ein Ende zu setzten wollte er ungern das Mason mit ihm zusammen das Zeitliche Segnete. Schließlich hatte Mason eine ganz Anderen Wert als er hier auf dieser Erde...
      So klang Mason tollkühner Entschluss doch etwas Riskant.
      Kurz überlegte Rhys selbst ob ihre Lebenschance höher wäre wenn er als unerfahrener Pilot versuchen würde den Hubschrauber zu fliegen.
      Doch bei der Anzahl der Pillen die er sich unterwegs eingeworfen hatte um zumindest etwas bei Sinnen zu bleiben, war seine Reaktionszeit deutlich eingeschränkter...Somit stiege die Wahrscheinlichkeit es zu Überleben um wenige Prozent. Mason das ganze auszureden lag dafür auf 0%
      Ging schließlich um das Leben seiner Tochter, da gab es keine gegen Argumente.
      Trotzdem blieb eine Andere wichtige Frage offen...Was war eigentlich mit dem Bediensteten von Mason passiert?!
      Doch die Antwort kam schneller als erwartet mit einem starken Duft einer bekannten Zigaretten Marke.

      "Beinahe hätte ich mich alleine auf den Weg gemacht, mit dem Alter bist du wohl langsamer geworden."
      ....
      Bahri.
      Die durchdringenden Augen und sein Auftreten, war unverkennbar und sorgte auch bei Rhys für Gänsehaut.
      "Bahri, altes Haus! Was für eine Überraschung dich an meinem Helikopter zu sehen! Jetzt verstehe ich warum mein Bediensteter wie ein Wrack den Abgang gemacht hat - der Faustschlag passt genau zu dir!"
      Während Mason ihren Alten Freund und damaligen Mitbewohner freundlich begrüßte, wich Rhys Blick schweigend zu Boden.
      Unbehaglich griff er sich an denn verspannten Nacken und ließ die beiden Männern, allein ihrer kleinen Wiedersehensfreude.
      ...
      Beim Anblick von Bahri erfüllte Rhys zerrissenes Herz nur weitere tiefere Narben...
      Schuldgefühle sich nie bei ihm gemeldet zu haben oder Kontakt versuche aus dem Weg gegangen zu sein.
      Nicht an besonderen oder wichtigen Tage in dessen Leben teilgenommen zu haben...Weder bei der Geburt seiner Kinder...Seiner Hochzeit..Geburtstage....
      Alles auf einmal schwemmte in Rhys hoch und ließ ihn den damaligen titel Kindheitsfreund wie ein höhnisches Title Klingen, denn er nicht verdient hatte.



      Das Gefühl wie zwei Fremde zu sein und doch zu wissen das man die Person besser kannte, war ein tiefer stich in Rhys altes selbst das zusammen mit seiner Frau damals gestorben war.
      Es war normal in der Bell Familie Personen aus dem Leben zu verbahnen mit denn es zu Stress kam...Doch war das bei Bahri nie der Fall gewesen. Sie hatten sich nicht gestritten oder dergleichen, nie hatte Rhys sowas wie Hass oder Abneigung gegenüber ihn verspürt...Doch konnte er einfach nicht mehr der Rhys sein...Denn Bahri kannte. Der Gedanke auch daran ließ Rhys nur noch mehr Ausflüchte suchen, ihm nicht mehr über den Weg laufen zu wollen...
      Umso mehr konnte Rhys dann nachvollziehen wenn Bahri ihm gegenüber Verachtung oder Enttäuschung verspürte...
      Unverkennbar was Bahri kraft die ihn leicht hinunter zwang und in seine Augen zu Blicken...Unter dem Gefühl von selbst Schuld empfand Rhys jedoch kaum spürbar etwas...Er hatte schon eine weile aufgehört, richtig etwas zu spüren und war wirklich mehr wie eine Hülle seiner selbst.

      "Interessant, du treibst dich also noch immer mit Mason herum? Das hat sich wohl seither nicht geändert, Gockel."
      Der Kosename, Gockel...
      Fast schon war es ein verdienter Spott in sein Gesicht wieder so genannt zu werden und das ausgerechnet von Bahri.
      Seine Mundwinkel hoben sich verkrampft, um...Wenigstens etwas wie Leben zu zeigen oder ein Anflug von....Wiedersehensfreude.



      Zum glück erinnerte aber Mason schnell an ihre eigentliche Mission, so dass Rhys nicht gezwungen war etwas auf die Worte wirklich zu erwidern....
      Sie mussten immer noch zur Insel von Mason fliegen, auch wenn es sicherlich noch viel Rede bedarf bestand...
      Unerwarteterweise hatte Bahri noch mehr Überraschungen dabei, obwohl schon sein Auftauchen unerwartet genug gewesen ist!
      "Ich werde den Helikopter steuern, muss nämlich auch zu deiner beschissenen Insel. Du hast nämlich jemanden, den ich gerne wieder zurückhätte."
      ....
      Bahri wollte denn Helikopter steuern?
      Rhys sah schon nun wie ein dritter Grabstein vor seinen inneren Augen auftauchte.
      Heute war wirklich der Perfekte Tag...um zu sterben...
      Still folgte Rhys Ihnen in den Hubschrauber...Er fragte sich wirklich wenn Mason denn noch alles mit reingezogen hatte?
      Sein Sohn Oscar war ja selbst Schuld wenn er sich in das Leben von Kriminalität warf...Es beruhigte ihn keineswegs das sich wohl jetzt denen Anschluss zu denn auch Bahri und Mason gehören oder gehört hatten.
      Jetzt wo aber Bahri hier war...Vielleicht konnte Rhys sich einfach in den Hintergrund verschwinden lassen und über den Tod nachdenken denn er vielleicht erhielt sollte der Hubschrauberflug zur Hölle führen....
      Doch kaum wie Rhys sich gerade ein wenig erschöpft hinsetzten wollte--
      ....
      Seine Grünen Augen bemerkten die Babyschale, die so verdächtig hier lag...Das Rhys kurz dachte es könnte wieder eines von Masons bekloppten Fetischen sein. Besonderes weil ihm der Geruch von vertrauten Windeln und Babypuder entgegen kam.
      Doch mit der Realisation das sie nicht nur zu dritt hier waren entglitt Rhys nun die ganze Farbe im Gesicht.
      "W....Wartet mal!!!? Was macht das Kleinkind hier?!"



      Sein Puls stieg sofort nach hoben als er hektisch auf sprang und fassungslos sich kneifen musste...Das bildete sich nicht ein oder?!
      DA war wirklich ein kleines unschuldiges Kind hier im Hubschrauber!
      Mit ihm sein Suizid gefährdeten Arzt, ein Ex Mafiosi und einem durchgeknallten Irren?!
      In einem Hubschrauber...ZU einer ihm noch sehr bekannten gefährlichen Insel die sicher nun noch schlimmer war als zu damals!
      Was stimmte mit dieser Welt nicht?!
      Rhys war kurz davon ein Kollaps zu bekommen und alles zu hinterfragen!
      War er hier der einzige mit Gesunden Väterlichen verstand?!

      __________________________________________________

      Tyler Wang-Chi & Cornelius Sextus

      Tyler war irritiert, als Ineb unbedingt diesen Kauz, der sich als sein Schutzengel bezeichnet hatte, daran hindern wollte weiter zu gehen.
      Das Gespräch mit dessen jüngeren Bruder sollte gewiss schon anstrengenden genug gewesen sein, aber dennoch fand Ineb noch Kraft seine Stimme so laut zu erheben, dass bestimmt der wenigen andere Passanten in ihre Richtung starrten.
      Doch dass Ineb denn schlanken, größeren Typen dann auch noch umwarf, ließ Tylers Lippen ein Spalt offen stehen.
      Hatte der den Herzträger falsch eingeschätzt und in ihm schlummerte doch eine Kampfmaschine? Wieso hat er sich dann damals nicht so auf Janon geworfen, als er mit ihm regelrecht den Boden geputzt hatte?!
      Zu dieser Verwunderung...Kam dann auch noch Musik!
      Wie im falschen Film blinzelte Tyler und sah sich verwirrt um, normalerweise konnte man immer die Quelle der Musik an der Lautstärke erkennen, doch so fühlte er sich wie in Wyatt peinlich, schlechten Filmen wo die Musik eine Szene untermauern sollte.
      Obwohl Tyler sich gerade darum kümmern wollte dass Ineb nicht in irgend ein Straßenkampf verwickelt wurde und man ihm später die Schuld gab----

      "Findest du das Lied nicht passend? Ich nenne es 'unbegründete Gefühle'. Ich weiß nämlich genau wie man eine Situation mit schönen Tönen verziert. Meine Genialität steigt von Tag zu Tag mehr. Natürlich darfst du kostenlos zuhören - genieß es und staune, keine Ursache. Dafür sind solche klugen Person wie ich existent."

      Die Begleitung, welcher der Typ flüchtig Chaps genannt hatte, kam auf ihn zu wie irgendein nobler Schnösel und schien der Grund der Musik zu sein.
      Vermutlich hatte der Kerl irgendwo unter seiner Klamotten eine Musikbox versteckt und gab mit Wörtern an, die in Tylers Schädel für Kopfschmerzen sorgten.
      Auch wenn ihn Louis wirklich mit seiner Brüderlichkeit beeindruckt hatte, wenn diese Typen teil dieser Kirchen-Versammlung waren konnte er Inebs Frust nur mehr verstehen!
      So gab ihn dieser Kerl, der sich vor ihm aufplusterte, nur negative Gefühle daran, wie er sich bei größeren Veranstaltungen der Rose gefühlt hatte als andere reiche Kinder von bedeutsamen Familien dabei waren und angaben...
      Genau wie damals war er einfach nur ...Sprachlos...



      Er hatte sich dann immer lieber zurückgehalten und Sam das reden überlassen.
      Während seine Schwester dafür sorgte, dass man zu ihr Abstand gewann durch irgendeinen creepy Kommentar...
      "....Was hat...Klugheit...Mit Musik zu tun? Arme Straßenbettler machen auch...Gute Musik.", knirschte Tyler mit einem abwertenden Seitenblick heraus und musterte den Kerl abschätzig.
      Bestimmt hätte sein Bruder etwas Intelligenteres darauf erwidern können, aber ihm selbst fiel in diesem Moment nur stumpfe Fakten ein...
      Beide dieser Typen sahen eigentlich nicht nach Personen aus, um die man sich Sorgen machen müsste, dass sie sich mit einem körperliche anlegten...Vielleicht sollte er sich einfach nur Ineb schnappen und dafür sorgen, dass sich gleich nicht noch jemand versehentlich denn Fingernagel brach.
      Das Bild, das er sich über Ineb machte...Wurde wirklich immer mehr zu dem einem kleinen Hundewelpen.
      Eben noch winselte er mit seinem Bruder zusammen und jetzt hockte er auf einem großen Hund, denn er anbellte...Solange also die zwei sich nicht anfingen gegenseitig zu beißen, sollte sich Tyler wohl noch raushalten...

      Währenddessen sah Cornelius lauter kleine Sterne, der unerwartete Sturz zu Boden hatte die Kopfhörer durch die Wucht von Inebs Stirn nicht nur zerbrochen, sondern ihm auch schmerzhaft gegen sein hübsches Gesicht gestoßen! Er spürte wie seine Wange brannte und seine Hüfte über den dreckigen Boden geschürft wurde.
      "...Was zur...---", setzte der Hexer an, aber wurde sogleich durch Inebs französisches Gelaber unterbrochen.
      "Ça fait vraiment mal. Mais je ne m'excuse pas pour les écouteurs."
      .....
      Was zur Hölle laberte er denn jetzt?! Dieses verdammte Französisch ging ihm ordentlich langsam auf die Nerven!!
      Und was sollte diese Musik auf einmal im Hintergrund?!



      Bevor sich Cornelius wieder aufrichten konnte, begann dieser Herzträger ernsthaft ihn auf den Boden zu drücken...!
      Dabei war ER es doch, der hier wütend sein sollte, dieser Knecht....Ruinierte ihm schon wieder alles!!
      "Du kranker, perverser...Sadist. Mit dir hat der ganze Mist angefangen -- du hast...meinen Bruder den Kopf verdreht. Hat es dir Spaß gemacht mein Leben zu ruinieren? War es toll mein erstes Mal mir zu nehmen? Schutzengel... wie kannst du es nur wagen, dich weiterhin so zu nennen?"
      Fassungslos starrte er in diese kalten Augen, die ihn viel zu sehr an seinen Ex-Freund Beni erinnerten als man ihm das wertvollste genommen hatte...Aber das Zittern in seinen Händen war wieder ein extremer wiederspruch...!
      Seine klagenden Worte waren vollkommen lächerlich in den Ohren von Cornelius. Aus der Luft gegriffenen Anschuldigungen nur um seinen Bruder in ein besseres Licht zu rücken.
      Denn Bruder, der ohne mit der Wimpern zu zucken dabei zugesehen hatte, wie er die echte Freya ermordet hatte und ihrem Platz einzunehmen...
      Dieser Bruder, der ihm Stunden lang ein Ohr abgekaut hatte um in detailliert alles über diese besondere Nacht zu erklären?
      Dieser Bruder, der ihm den Titel des Schutzengels regelrecht aufgeklebt hatte?
      Eine innerliche Wut brodelte nun auch in Cornelius aus, wobei er nicht genau sagen konnte gegen WENN sich diese Wut eigentlich genau richtete....
      Eigentlich sollte es natürlich sein Fein der Herzträger sein...
      Der Typ der ihn sein Auftritt abermals ruinierte, seine Kopfhörer kaputt gemacht hatte und die Frechheit besaß, ihn an Beni zu erinnern, denn er mal aus ganzen Herzen geliebt hatte...

      "Was habe ich dir angetan? Hast du es gemacht, weil du mich hasst?...Los, sag es mir!"

      "....Dich Hassen...?!"
      Die schlanken Augenbrauen des Hexer zogen sich frustriert und missverständlich enger zusammen, um ihn direkter anzustarren.
      Jetzt machte ihn der Kerl wirklich wütend!!
      "...Ist es DAS, was du von mir hören willst?! Fühlst du dich dann besser?! Der Gedanke das es aus HASS passiert ist?!"



      Cornelius ergriff mit beiden seinen Händen die Handgelenke von Ineb, um mit dem Oberkörper höher zu kommen.
      Die Kraft ihn von sich runter zu stoßen hatte er leider nicht, so dass sein Zittern auf seine eigenen Hände überging beim versuch diese Idioten zurückzudrängen.
      Er musste sich wirklich zurückhalten nicht alles auszuplaudern aus Wut und Frust über diese Einfältigkeit!
      "Wenn du unbedingt gehasst werden willst, dann Glückwunsch, denn ich fange gerade an Hassgefühle für dich zu entwickeln!"
      Sein Kopf stieß beinahe gegen Inebs Stirn an, als er deutlich aus der Haut fuhr...Er hatte wirklich die Schnauze voll oder war schlicht übermüdet.
      Somit sprudelten ihn die Worte aus ihm heraus wie ein anklagender Wasserfall, der keine Unterbrechung duldete:
      "Soll ich dir mal was über deinen Bruder sagen?! Das ist ein besessener, kranker, fanatisches Monster! Der kannte mich keine zwei Minuten und hat mir ALLES über dich erzählt, nur weil ich perfekt in SEINE Wahnvorstellung eines Schutzengels passte! Du kannst von GLÜCK sprechen, dass ich dich nicht gehasst habe! Wenn du selbst das nicht siehst, kennst du deinen Bruder schlechter als ich oder noch schlimmer du verschließt mit Absicht deine Augen davor! Solche naiven Dummköpfe wie dich kotzen mich an!!"



      "Und was hast du erwartet wie dein erstes Mal abläuft?! Romantisch bei Kerzenschein und mit der Person, die du von Herzen liebst?! Werd erwachsen, mein erstes Mal war auch kein Märchen! Selbstschuld, wenn du die Initiative nicht früher ergriffen hast, brauchst du dich nicht wundern, dass ein Anderer es zuerst macht! DEIN Leben hast du dir selbst ruiniert! Wer sein Leben nicht von Anfang selbst mit sicheren Karten spielt, braucht sich nicht wundern, wenn es später zusammen bricht! Das zeugt nur von schwäche! Ich hab nur das Beste aus der Situation gemacht, andere aus dieser sündigen Kirchengruppe träumen schon seit Jahren davon dein erster zu sein, Lio"
      Ein mickriges Lächeln umspielte nun Cornelius Lippen, die seine dunkler werden, Augen jedoch nicht erreichten:
      "Und ich? Habe nicht gezögert oder gewartet und diese machtvollere Position als dein Schutzengel angenommen. Mir ging es also NIE persönlich um dich, ich habe nur denn schwachen demonstriert, was passiert, wenn man sich nicht das nimmt, was man schon so lange begehrt und träumt. Ich ergreife die Chance und nehme meinen eigenen Nutzen daraus, so sortiert man die schwachen von den stärkeren aus...Wer sein wahres Potenzial zu lange unterdrückt....Endet so wie du."



      Gewaltsamer drückte er zu und drängte Ineb zurück, um ihn selbst auf den Boden zu pressen:
      "Stell mich gerne weiter als denn bösen Sadist in deinem tragischen Leben zur Show, damit die wahren Übeltäter wie dein Bruder dich nur weiter als ihr Spielzeug benutzten können...Du bist für mich nur eine Enttäuschung, ich dachte in dir steckt mehr...Aber bestimmt fängst du gleich anzuheulen? Alle haben sie mir erzählt was für ein besonderer Messiah und Musiker du sein sollst...Aber du verschwendest gerade nur meine Zeit! Ich werde gleich jemand treffen der so viel Wertvoller ist als DU! "
      Und dann würde er Beni zeigen das er seit ihren letzten treffen stärker geworden ist, besser....!
      Der Herzwächter war als Person nur eine pure Enttäuschung mit hübschen Gesicht, eine Beleidigung für Lord Korbos große Arbeit ihn und die Anderen als Lakaien einzustellen....
      Believe Me ~

    • Ineb Chevrier & Lord Auberon Chepi von Schimmerling

      "....Was hat...Klugheit...Mit Musik zu tun? Arme Straßenbettler machen auch...Gute Musik."

      "SCHÖN, DASS DU FRAGST. Ich liebe arme Sitten, die es nicht trotzen sich zu bilden und wenigstens 10% meiner überaus sagenhafter Intelligenz versuchen zu erreichen. Auch du armer Straßenbettler darfst gerne Musik machen aber leider wird sie wie du sagst nur GUT sein! Tja! Aber ich strebe für die Perfektion!", überkam es sehr laut wie bei einer Parade den ehrwürdigen Lord. Er liebte es Idioten etwas beizubringen, weshalb er über beide Ohren strahlte wie ein Sonnenschein.



      "Durch die passende Musik werden unsere Sinne und somit unser Handeln gereizt - sie kann dich kontrollieren und dich gefügig machen! Und das nur durch die passende Zubereitung wie bei einem süßen Früchtetee! Wählst du die passenden Zutaten aus - hier wäre es die Anordnung der Töne -, erhältst du eine unglaublich große Tasse an MACHT!"

      Seine eigene Rezeptur war unschlagbar - das Aroma war sagenhaft göttlich.
      Chepi war wie ein Singvogel, dass jeden mit seinen wunderschönen Noten beglücken konnte.
      Obwohl er es gar nicht als Lord nötig hatte, war er so gnädig und bereitete seinem Volk eine glückliche Freude mit seinen Liedern.
      Er war die schönste Fee im gesamten Universum und teilte trotzdem mit anderen Menschen sein Glitzern.
      Warum existierte nur solch' eine Prachtkreatur wie er?




      "Nur so jemand Besonderes wie ich kann so sinnvoll über jede Tonart regieren, die über viele Planeten existieren. Musik liebt mich und Instrumente liegen mir zu Füßen - sie verneigen sich vor mir. Denn durch meine geniale Art zu komponieren, beeinflusse ich Zeit und Raum, ohne jeglich einen Finger rühren zu müssen - schau du armselige Kreatur und werde überwältigt!"



      Im Handumdrehen änderte sich die Musikrat, die das Gefassel des Meisters ausschmücken sollte. Er nannte die Kreation in seinem Kopf "Harte Worte - Harte Taten" und sah wieder triumphierend zu diesen Blauhaarigen hinüber. Ohne, dass dieser etwas sagen musste sah er ihn an wie überaus erstaunt er war - er dachte bestimmt, dass er Geburtstag hätte live bei Chepi dabei sein zu dürfen.

      "Wenn du unbedingt gehasst werden willst, dann Glückwunsch, denn ich fange gerade an Hassgefühle für dich zu entwickeln!"

      Anders war es bei Ineb, der seine schwer-anschwellende Frustration hinunterschlucken musste. Sein Herz machte einen Sprung, denn überkam ihn die Erkenntnis, dass dieser Kerl sich einfach an ihn vergriffen hatte...ohne überhaupt jegliches für ihn zu empfinden. Anders als seine Fans oder Hater, die starke Emotionen Ineb aufwiesen...war dieser Typ vor ihm wie hohl. Er hatte wenigstens damit gerechnet, dass er wie sein Bruder anfing über die Sekte zu sprechen aber je mehr er sprach, desto eher verstand er...dass sich dieser sogenannte Schutzengel einfach in diese Reihe hineingeschlichen hatte. Er war ihm ganz nah, sodass er seine Wut ganz klar erkannte - die Hände drückte er ganz nah an seine zusammen...den Sänger wurde nur unangenehmer.

      "Das ist ein besessener, kranker, fanatisches Monster! Der kannte mich keine zwei Minuten und hat mir ALLES über dich erzählt, nur weil ich perfekt in SEINE Wahnvorstellung eines Schutzengels passte!"

      Tu es un menteur...dachte er sich bei der provokanten Beleidigung seines Bruders gegenübers, doch blieben seine Lippen wie gepresst aufeinander. Allein daran zu denken, dass Louis wirklich alles über ihn selbst erzählt hatte und noch solch einen Übeltäter wie den hier mit spielen gelassen hatte...setzte ihn in eine tiefe Enttäuschung. Er--glaubte zwar diesen Schutzengel nicht alles, zu sehr versuchte er sich gerade in Unschuld zu baden...Aber musste er wohl dennoch mit seinem Bruder Abschied nehmen. Egal was er getan hatte, Ineb tat ihn keinesfalls Gut und solche Typen wie der Schutzengel nutzen seinen Wahn auch noch aus.



      "Selbstschuld, wenn du die Initiative nicht früher ergriffen hast, brauchst du dich nicht wundern, dass ein Anderer es zuerst macht! DEIN Leben hast du dir selbst ruiniert!"

      Unverschämt plauderte der Schutzengel weiter und Ineb musste sich die Zähne zusammenbeißen um nicht los zu knurren. Er wusste, dass er zum einen Teil selbst Schuld hatte, er wusste, dass er als Herzträger viel besser aufpassen musste. Er kannte noch nicht die ganze magische Aura eines Herzträgers - er hatte sich doch noch nie als...Seuche gesehen gehabt! Aber...wo war bitte das Recht dieses Types einfach von seinem Fluch zu kosten?! Er hatte keine Gefühle...war kein Fan...kein Hater...Bestimmt war er einfach nur ein ekelhafter Perversling, der auf der Suche nach einem Kick war. Ineb empfand nichts als widerliche Abscheu gegenüber ihm!

      "Mir ging es also NIE persönlich um dich, ich habe nur denn schwachen demonstriert, was passiert, wenn man sich nicht das nimmt, was man schon so lange begehrt und träumt."

      Es tat verwunderlich weh solch eine Argumentation zu hören. Mit Sicherheit hätte der Träger von Kandrakar Herzklopfen erhalten, wenn er ihn seinen tiefsten Hass ausgesprochen hätte. Irgendwo...empfand Ineb immer eine besondere Bindung zu dem Gefühl gehasst zu werden. Er ging zwar diesem Reiz nie hinterher und versuchte es so gut wie möglich zu verstecken, genauso wie seine Neigung gerne körperlich verletzt zu werden. Aber nichts für diesen Bastard zu bedeuten brachte ihn aus unerklärlichen Gründen beinahe zu Tränen. So als hätte er seine erste Erfahrung etwas Menschenloses gegeben - einem Monster.

      "Du bist für mich nur eine Enttäuschung, ich dachte in dir steckt mehr...Aber bestimmt fängst du gleich anzuheulen? Alle haben sie mir erzählt was für ein besonderer Messiah und Musiker du sein sollst...Aber du verschwendest gerade nur meine Zeit! Ich werde gleich jemand treffen der so viel Wertvoller ist als DU! "

      Ganz recht musste Ineb seine Tränen folglich aufhalten - er war so unsagbar sentimental, dass es nur schwieriger war gegen den Rüpel anzukommen. Dabei war er auf der anderen Seite so geladen, dass er Bäume reissen konnte - auch wenn er körperlich dazu nicht in der Lage war. Doch sollte er es einfach zulassen loszuheulen und diesen Bastard seinen Sieg schenken? Auf gar keinen Fall! Ineb wurde bewusst wie sehr dieser Schutzengel vom Himmel hinuntergerissen wurde.



      "Va-t-en!", schrie Ineb schrillend auf - er wollte nicht wieder in einem Wahnzustand gefangen sein. Die Hitze überstieg sein Gesicht, allein die Position in der sie waren erinnerte ihn nur wieder an sein erstes Mal in der Kirche, was selbst seine Lippen zum Beben brachte. Er wollte sich nicht wieder diesem elenden Mann untergeben! Genau deswegen drückte er sich jetzt gegen den unbekannten Kerl und versuchte sich wieder aufzurichten, sodass seine Fingerspitzen rot wurden.

      "Du bist schlimmer als ich gedacht habe - du widerliches Scheusal! Untersteh dich mir zu sagen, dass ich deine Zeit verschwende, wenn du sie mir einfach ohne Widerwillen geraubt hast! Damné! Wie kannst du es wagen zu bestimmen wie mein Liebesleben auszusehen hat?! Lieber hätte ich mich von den Fans nehmen lassen als von solch jemand selbstüchtigen wie dich, der nur seine eigenen Bedürfnisse kennt! Die Fans hätten wenigstens einen fanatisch-emotionalen Grund und du warst einfach nur gierig und schmutzig! Du hast absolut keine Ahnung was es bedeutet zu Lieben oder geliebt zu werden, weshalb solche wahnsinnigen Aktionen für dich ein Kinderspiel waren!"

      Mit seiner gesamten Kraft schubste er den Schutzengel gegen seine Brust, sodass er schnaubend ausatmen musste. Ihn taten sofort die Handgelenke weh, doch wollte er nicht weiter mit diesem Kerl so eng verbunden sein. Gemein trat er ihn auch noch gegen den Bauch, um sich von ihn loszureissen - als sei nicht er es gewesen, der sie überhaupt in diese Position gebracht hatte. Wütend stand er so schnell wie möglich auf und stampfte dann auf den Boden, dabei erblickte er genau das Gesicht des Schutzengels.

      "Ich hatte ein Recht darauf mein Liebesleben mir romantisch vorzustellen, mit jemanden für den ich Gefühle habe! Ich habe dir gesagt, dass ich jemanden habe den ich liebe und du hast trotzdem nicht gezögert - ekelhafter Perversling! Va te faire foutre!", fuhr er ihn an als wollte er ihn ein letztes Mal seine Schuld darstellen, denn hatte der Herzträger ein gewaltiges Problem damit, dass dieser Idiot so auf Engel machte!



      Knurrend ballte er seine Fäuste zusammen, beinahe auf einen Kampf ausgelegt...Doch wurde ihn plötzlich einst klar. Warum...gab er diesen Kerl so viel Emotionen entgegen? Er sagte doch gerade selbst, dass er ihm nichts bedeutete...Sicher machte es den Engel an als Parasit in den Köpfen unschuldiger zu wohnen. Wie eine Antwort zu dem mickrigen Lächeln des Unbekannten setzte er sich auch eine falsche Fassade eines Lächelns aus.

      "Gegen Ende sollte ich eher mit dir Mitleid haben...Während du nach etwas wertvollen suchst...bist du selbst jemand, den jeder einfach vergessen kann. Du warst nur einer von vielen - bestimmt läuft das immer so bei dir ab. Keiner möchte dich alleine für sich haben, weil du so unbedeutend bist. Ich werde dir nicht den Gefallen machen und daran denken - ich werde dich einfach vergessen, denn war der Sex mit meinen Freunden so viel leidenschaftlicher als mit jemanden wie dir."



      Durch seine Tränen war es nur schwer etwas zu erkennen, doch trotzdem machte er auf gleichgültig gegenüber diesen Mannes und wandte ihm den Rücken zu. Er wischte sich seine Tränen weg und ging ermüdend zu Tyler. Bitterkeit ging seinem Hals hinauf - wie unsagbar ... peinlich und qualvoll die Situation für ihn war. Dabei wollte er sich vor Tyler gut stellen...Er fand es schrecklich.

      "Sorry, Tyler...Ich musste das einfach klären und es genauso wie meinen Bruder abschließen. Danke...dass du...gewartet hast - du bist ein wahrer Freund. Ich habe mich genug vor dir bloßgestellt und dir die Zeit geraubt- lass uns einfach nach Hause."



      _________________________________________________________________________________

      Bahri Chevrier & Mason Rose
      [Elisabeth Chevrier]



      Der Flug dauerte wenige Stunden bis sie die große Insel so langsam erreichten. Glücklicherweise flog Bahri wirklich nicht schlecht, vielleicht achtete er genau auf seine Skills, da auch seine Tochter ein Teil dieser Gruppe war und sie gerade ihr Schläfchen hielt? Eine schreiende Elisabeth hätte nur die Reise ruiniert, weshalb er die Anderen aufforderte bis zum Ziel nicht mehr zu sprechen. Schwer für Mason, der immer wieder die Klappe öffnete und wie ein suizidaler von seinem Sitz aufstand, obwohl es höchst gefährlich war. Warum Bahri ausgerechnet seine kleine Tochter mit dabei hatte verriet er nicht, als ginge es keinem etwas an. Sie landeten sicher in der Nähe des Schiffes von Mason, der Sand wehte durch den Propeller in alle Richtungen.
      So öffnete auch das Kleinkind langsam seine Augen, als wäre es nun Zeit für sein kleinen Snack an Milch. Vom Schlaf leicht benommen sah sie aus ihrer Babyschalte zu Rhys hinüber und blinzelte ihn fraglich an. Der Schnuller fiel ihr aus den Mund und langsam fing sie etwas in in Babysprache zu brabbeln.

      "Uh...Neh..."



      Als hätte Elisabeth die Aufmerksamkeit auf Mason gerichtet, zog der Milliardär seine Designerbrille hoch und lächelte fröhlich dem Kind zu. Dieses kleine Würstchen in der Schale zu sehen erinnerte ihn an die herzhaft-süßen Tage, wo noch Judith und Tyler Babys waren! Ohne weiter darüber nachzudenken schnallte er sie von der Babyschale ab und hob sie hoch, wenigstens wusste er wie man kleine Wesen richtig hielt ohne direkt ihren Nacken zu brechen! Denn war Mason sehr gerne ein Vater, hätte Lin ihn ein paar mehr Kinder geschenkt wäre er bestimmt noch viel fröhlicher gewesen, denn seine Kinder waren eben die besten. Aber das Kleinkind von Bahri war auch genau sein Fall - er konnte das kleine Welpenblut schon riechen!

      "Ja, wer ist denn hier ein süßes Baby? Du hast den Flug besser gemeistert als unser alter Arzt hier - seine Schenkel haben die ganze Zeit gegen meine gezittert, als wäre es eine Art Einladung für unanständige Sachen. Keine Sorge, dass mach ich nicht in Anwesenheit eines gepuderten Babys! Und glaub mir - Rhys ist zwar pervers aber gerade hat er seine Batterien verloren, also bist du die Einzige, die gerade eine Windel trägt.", prahlte er vergnügt auf Elisabeth zu die weiterhin auf die große Oberweite von Rhys starrte, als verwechselte sie ihn gerade mit einem weiblichen Person.



      Bevor auch Bahri von seinem Sitz aufstand lehnte er sich provokant gepresst an Rhys Schulter und drückte ihn wieder hinunter, als hätte er noch ein Hühnchen mit ihm zu rupfen. Seine ernste Miene überkam eine kleine Fröhlichkeit, gefolgt von leichtem Sarkasmus. Es war schwer zu verstehen wie er auf Rhys wirklich getrimmt war. Wollte er ihn verärgern? Eine alte Freundschaft wieder aufbauen? Oder sich einfach an ihn Rächen, dass er ihn so viele Jahre ignorierte. Was es war verriet der Ex-Mafiose nicht, stattdessen zündete er sich eine nächste Zigarette an während Mason sich um seine Tochter kümmerte, worauf er wohl keine Bedenken hatte. Etwas ungewöhnliche drückte sich gegen Rhys Oberarm, es ähnelte den Gefühl eines Seiles.

      "Deine Fetische haben sich wohl deinem ausgetrockneten Charakter angepasst.", reizte er beabsichtigt seinen Ex-Kindheitsfreund, der wohl kaum Vertrauen in seine Flugfähigkeiten hineinsteckte. "Dachtest du etwa, dass ich meine Tochter in Gefahr bringe? Uns Chevriers liegt es im Blut herausfordernde Aufgaben zu bewältigen, im Wohle seiner Liebsten. Elisabeth ist im Übrigen genauso wie ich- sie ähnelt mir von meinen Kindern wohl am meisten, auch wenn sie noch sehr klein ist. Wenn sie hungrig ist beißt sie in die Finger mit ihrem kleinen Milchzahn und wenn sie schlechte Laune hat, dann schreit sie dir die Ohren blutig...Sie mag auch Helikopterausflüge ...Aber verrat es nur nicht meiner Frau."



      Auch Bahri war eigentlich ein Familienvater, auch wenn er gerade nur eine gute Bindung zu seiner Tochter aufbaute. Es gab einige Problemfälle bei den Chevriers, besonders wenn es um seinen ältesten Sohn ginge...Eloy. Doch um eine gewisse Normalität in ihre Familie wieder zurück zu zaubern, die seine eigene Mutter sowohl auch Großmutter ihn entnahm - musste er nun Mal gewisse Grenzen setzen. Sein zweiter Sohn Louis war gerade höchst beschäftigt mit einer Ausbildung als Butler, worauf er und Desiree sehr stolz waren. Auch wenn Bahris Beziehung mit seiner Frau...ziemlich bizarr war...und alles Andere als liebevoll - konnte sich der Ex-Mafiosi doch als glücklich schätzen..?
      Bevor er selbst in schlechte Gedanken sich vertiefte half es ihm immer Elisabeth anzusehen, die er seine gesamte väterliche Liebe entsendete. Ja, er konnte sich schon genau ausmalen wie sie in der Zukunft sein würde. In der Mittelschulzeit würde sie alle perversen Jungs mit einem Kugelschreiber aus dem Weg räumen und ihnen einen kalten Todesblick zu schenken. Irgendwann würde sie 'The Snakes' übernehmen...und das alles heimlich, ohne das Desiree davon Wind bekäme!



      Doch bevor Bahri zu stark in eine Fantasie vertiefte, als wäre die Zukunft seine einzige Ausflucht aus der Gegenwart....stand er auf und ging zum Ausgang des Helikopters. Der mit leichten Wolken bedeckte Himmel wirkte auf der Insel von Mason wirklich ruhig und gemütlich, als würden nur selten hier schwere Stürme drohen. Alle drei Männer waren schon Einmal hier, es wirkte auch nicht als hätte sich irgendetwas hier verändert. Bahri wettete darauf, dass der Jahrmarkt immer noch da aufgebaut war, obwohl es hier kaum Inselbewohner gab...nur verlorenere Seelen, die laut den Rose nicht die Welt beeinflussen durften.

      Ob es Liam gut ginge?
      Er bezweifelte es stark - doch war dieser Junge wenigstens viel mutiger als er aussah. Bestimmt konnte er sich gegen die Rüpel auf der Insel auf seiner Art und Weise wehren. Jedoch hatte alles sein Limit, weswegen er sich doch Sorgen machte. Auch wenn sie nur eine Bindung dank eines Arbeitsverhältnis hatten Es hatte ihn genug verwundert, dass er mit Mason zu tun hatte, ob es sein neuer Daddy war? Hatte er ihn dann nicht genug bezahlt?
      Liam war für ihn ein wichtiges Mittel für seinen Stressabbau - er war sein großes Geheimnis gegenüber seiner Frau, die er natürlich liebte aber...seitdem Elisabeth geboren wurde getrennte Betten teilte. Genau deswegen hatte er schon zu Beginn Liams Smartphone mit seinem Eigenen verbunden - nur damit er nicht irgendwann doch abkratzte.
      Solange er also nicht wusste was mit ihm geschah würde er auch nicht von dieser Insel verschwinden...



      Zusammen mit Elisabeth stieg auch Mason aus und seine gerade noch ruhige Mimik umwandelte sich in pure Panik. Ja, er erinnerte sich daran, dass seine süße Prinzessin in Gefahr war. Verzweifelt sah er zu seinem Schiff, was ziemlich leer wirkte. Wo waren denn alle Anderen?! Wo waren die Leute, der er bezahlte?! Was für ein Schlamassel! Wenn seiner Tochter etwas passiert war, würde er verzweifelt die AK-47 aus dem Schiff herauspacken!

      "PRINZESSIIIIIIIIIIIIIIIINNN!", schrie er so laut, dass selbst Elisabeths Ohren dröhnten, weshalb Bahri sie ihm wieder wegnahm. Verzweifelt rief er nur noch stärker, sodass die Vögel aus den Bäumen heraushuschten um sich in Sicherheit zu wiegen. Wie konnte sich der Ort des 'Wiedergewinnens von Lin' nur in 'Such Prinzessin, sonst stirbt sie' verwandeln?! Er raufte sich die Haare, es würde doch Stunden dauern bis sie Judith wiederfanden. Aus den Büschen kamen Geräusche, jedoch stieg statt seiner süßen Tochter nur schwere Verbrecher aus den Pflanzen empor. Sie waren zwar noch weit weg, doch wusste man, dass sie ganz sicherlich nur Ärger berieten. Besonders, weil sie alle mit den Rose noch gerne spielen wollten.

      "Diese blöden Knastis! Das war bestimmt Simons Plan, weshalb ich die alle hierher senden sollte! HEY IHR DA! WENN IHR MEINER PRINZESSIN ETWAS ANGETAN HABT, DANN WERDE ICH EUCH AUSWEIDEN MÜSSEN!", höhnte er zu den Knastis, die jetzt die Aufmerksamkeit auf ihre Richtung lenkten. War es wirklich klug sich mit allen anlegen zu wollen? Mason dachte nicht drüber nach, er musste erst Judith zurückholen!


      Bahri verstand schon, was gleich hier passieren würde. Das Ganze war ein wenig zu gefährlich für seine Tochter, weshalb er sie leicht hochhob und zu ihr sprach: "Ich werde mich jetzt um die Schurken kümmern und du bleibst schön brav bei Rhys.", sagte er mit einem Lächeln ohne es vorher mit Rhys überhaupt besprochen zu haben. Doch Mason war zu stark in seiner Manie gefallen und irgendwo...wusste Bahri, dass er seinem Ex-Kindheitsfreund wohl seine Tochter vertrauen konnte. Er überreichte sie ihm und sah zu Rhys auf, als hätte er gar keine andere Wahl als sie anzunehmen.

      "Nimm auch gleich ihre Tasche mit, dort befindet sich ihre Milchflasche. Mit einem Kind in der Hand bin ich schlecht im zielen, babysitten passt wohl eher zu einem Mann, der oft Menschen rettet."



      Elisabeth griff direkt mit ihren kleinen Fingern an Rhys Shirts, sie brabbelte wieder und gab einen zufriedenen Ausdruck mit sich. Sie war ziemlich leicht und wirkte durch ihren Strampler wie ein kleiner Teddybär.
      Sogleich ging Bahri auf Abstand und zog zu einer Waffe, die er mit seinen Fingern professionell zu sich richtete.



      Er hatte heute nicht vor Menschen umzulegen, jedoch würde er jeden Einzelnen in seine Kniekehle schießen, wenn sie es nur wagten in ihre Nähe zu kommen. Falls jedoch jemand lebensmüde sich ihnen entgegenwirft...würde auch er seine Moral wieder verlieren.
      Noch einmal drehte er sich zu Mason und Rhys um und legte sich fast schon diabolisch einen Finger an seine Lippen.

      "Bleibt ihr drei zusammen - ich werde immer ein Stück vorausgehen und die Gegend sichern. Bleibt also in meinen Fußspuren und macht keinen falschen Schritt.", appellierte er mit einer tieferen Stimme, die ein wenig drohend wirkte. Zum Teil war es wie eine Widererweckung seines alten Ichs, dass er seit seiner Hochzeit leider vergraben musste.
      Er liebte nämlich den Kampf und das Extreme, weshalb er deshalb wohl sich gut mit Mason verstand.



      So kümmerte sich Bahri um die Hintergrundcharaktere, während Masons Panik sich ein wenig verzog. Eigentlich wollte er beginnen die Insel in Schutt und Asche zu verlegen, ein Glück aber übernahm Bahri das Arson. Er war anders als er viel professioneller und ruhiger - er vermied unnötiges Blutbad. Ein Seitenblick erfolgte zu Rhys als auch sie ihren Weg weiter fortsetzten. Schade, dass das Wiedersehen mit Rhys Sohn nun etwas warten musste - doch wollte er das Projekt jetzt wirklich nicht stören, es war eine eigene Story, die er später gerne auch seiner Tochter vorstellte. Er machte sich keine Sorgen, dass Bahri alleine vorzog, auch wenn er selbst einen kleinen Revolver in seiner Hosentasche hatte.

      "Das wäre doch wirklich wie Urlaub, wenn Judith nicht in Gefahr wäre, oder? Ich sag dir was, wenn wir meine Prinzessin bis zum Abend finden können wir ja ein kleines Lagerfeuer mit meinen Projektkindern zusammenführen!", schlug Mason vor als gewann er in jeder komischen Situation etwas positives heraus. "Ich habe unsere Männertreffen echt vermisst - wir sollten es schön ausnutzen."


      ___________________________________________________________________________________________

      Ero Loveshine
      [Udon & Vincent Stark]

      "Alle...Die Hände nach Oben so das ich sie sehen kann! Es reicht! K-keine Ahnung was ihr hier abzieht aber der nächste der eine Falsche Bewegung macht, werde ich erschießen!!"


      Auch wenn Udon von mysteriösen Gefühlen überwältigt wurde, versuchte er so gut es ging seine Hände nach oben zu machen. So zu heulen fühlte sich für den Knasti wie ein unstoppable Durchfall an, den man einfach nicht kontrollieren konnte. Es war wie eine Krankheit, die seine Augen reizte und Traurigkeit war absoulut nicht sein Ding. Er hatte doch nicht Mal bei seiner Verwandtschaft geweint, warum also dröhnte jetzt sein Schädel voller Tränen!? Vincent hinterfragte dies auch und wenn diese weibliche Struktur einer Bulteresse vor ihm stehen würde, die gezielt die Waffe nach ihnen richtete...hätte er ihn zur Vernunft getreten!
      Eros wischte sich seine letzte Traurigkeit davon, die arme Seele musste zumindest gut beerdigt werden. Das aber jetzt diese Frau keine Spur von Emotionen diesen armen Menschen empfand und ...sie aufhalten wollte, fand er gar nicht gut.
      Menschen liebte Eros. Durch sie konnte er lernen.
      Aber verstand er gerade sehr, wie stark sie von ihm auch lernen sollten.
      Sie sollten sich jetzt der Trauer konzentrieren und kein Spur von Egoismus zeigen...
      Auch Judith sollte...



      ...Der Gedanke an seine Verlobte trieb ihn daran zumindest mit seinen Augen zum Berge zu starren, wo sie noch gemeinsam standen. Wie kaltes Wasser was auf ihn draufgeklatscht wurde - empfand er einen tiefen Schauer, als er die Frau nirgendswo an diesem Ort sah. Ehm...Wo war denn bitte Judith? Komischerweise wurde ihm mulmig zumute - bestimmt, weil gerade jemand vor ihm gestorben war. Was war denn, wenn auch Judith sich in Gefahr begab?! Verängstigt bei den Gedanken sah er zur Butleresse und dann wieder zum Berg, bei den Judith eigentlich auf die Fotos wartete.



      Knirschend fing Vincent an zu brüllen und erhob ein Minimesser empor, was er jedoch nur rumwedelte. Für ihn war der Kampf noch lange nicht vorbei, auch wenn Udon sich jetzt zum Schauspieler einer Seifenoper verwandelte. Er wollte es dieser Frau zeigen, auch wenn Gewalt bei weiblichen Kreaturen keine Lösung war!

      "Hey- Hey! Runter mit der Waffe, Weib! Am Ende schießt du noch auf dich selbst und zerstörst dein schönes Gesicht!", griff er sie fauchend an, traute sich aber nicht weiterzugehen. Ein trauriges Katz-und-Maus-Spiel, indem die Katze schon lange verloren hatte. Er wagte doch einen kleinen tritt seinen Freund zu geben, dessen Augen nun ganz angeschwollen waren, als hätte er eine Allergie. "Mann, Udon jetzt hör schon auf zu flennen, du ruinierst mir die Show!!!"



      Eigentlich wollte Eros es mit der Frau klären und ihr sagen, dass seine Verlobte gerade wohl in Gefahr war. Sie mussten unbedingt davor noch die Leiche vergraben - das könnten aber auch die Kerle übernehmen, die ihm das von Anfang an angetan haben! Jedoch meinte das Schicksal es anders mit ihm, als er eine nur für sich hörbare Stimme wahrnahm.

      "Eros - es wird Zeit, dass du wieder zu mir zurückkehrst. Beeilung, wir haben heute etwas vor."

      Verwirrt verzogen sich Eros Augenbrauen, Micahs Stimme erklang so überraschend in seinem Kopf, dass er sich erst fragte ob er eine Entzugserscheinung hatte. Immerhin hatte er Micah das letzte Mal nur in einem Traum gesehen und dort diente er auch mehr seinem Nutzen und ein Gespräch...entwickelte sich zwischen ihn auch eher weniger. Jetzt diesen Appel zu hören, dass er augenblicklich erscheinen sollte war echt zu viel aber das schlimmste war...das er diesem Befehl nachkommen musste.
      Selbstwenn Judith gerade in Gefahr war und seine Emotionen wie ein Feuerwerk explodierten, half es nicht -- Micahs Aussagen waren absolut. Er betete, dass sich seine Verlobtin einfach aus dem Staub gemacht hatte, weil sie eine bessere Aussicht haben wollte. Vielleicht konnte er auch gleich wieder zurück, wenn Micah nicht das unmögliche von ihm verlangte. Doch jetzt musste er auf jeden Fall von dieser Insel verschwinden, weshalb er ein Ablenkungsmanöver brauchte. Aufgeregt streckte er den Finger nach oben, sodass auch Vincent komisch zu ihm rübersah.

      "Ist das etwa ein Hubschrauber?! Ist da Mason Rose?"
      , rief er auf und zeigte genau dem Himmel entgegen, bis alle Anwesenden dahin schauten. Genau in dem Moment teleportierte er sich von diesem Szenario weg, sodass eine kleine Feder sich leicht und langsam auf den Sand niedersetzte. "Hä--Ich seh da...?!", nuschelte Vincent und als er in die Richtung von Ero sah merkte er, dass dieser Knirps sich einfach aus dem Staub gemacht hat. Wie schnell war er denn bitte?!



      In New York angekommen bemerkte er, dass er sich in einem Gebäude befand. Er hatte sich einfach so nah wie möglich an Micahs Nähe teleportiert, der es ihm sogar gestattet hatte. Ratlos starrte er das große Schild des Hauses an, während ein Mann beinahe vom Stuhl fiel, da er sich vor Eros Erscheinung sagbar erschreckt hatte. Es hatte nun Mal auch seine Nachteile sich wahllos irgendwohin zu teleportieren, wie viele Menschen an einem Ort waren, die ihn dabei erwischten...konnte er leider nie vorher analysieren. Zum Glück aber dachte sich dieser Fremde, dass er es sich nur einbildete, weshalb er einfach von Eros wegging.

      "Thermalquellen? Onsen? Bin ich wirklich bei Micah?", fragte sich Eros als er sich das Schild noch einmal ansah. Er hatte mit guten Grund sein Aussehen vor dem erreichen des Zieles geändert, da er nicht wusste wie Micah ihm gegenüber erschiene. Doch an einem Gebäude zu stehen, bei dem man baden sollte...Moment, da erinnerte er sich an eine Nachricht, die er von Lord Korbos mitbekommen hatte.
      Wollte er nicht, dass sich die Teammitglieder besser verstanden?



      "Sag nicht, dass du schon Lord Korbos Befehl vergessen hast? Auch, wenn du nicht in seinem Team dazugehörst...Ist es mir wichtig, dass all' meine Augen und Ohren bei solch' einem wichtigen Treffen dabei sind. Du brauchst bestimmt eine Pause von dieser komischen Göre, also dank mir ruhig später."



      Wie ein Vogel, der gerade einem Raubtier auswich erschrack Eros so heftig, da er Micah gar nicht wahrgenommen hatte. Dabei besaß er doch die Teleportationskräfte! Er lehnte sich direkt an der Türschwelle und grinste ihn vergnügt an, Micah freute sich wohl wirklich auf diese Thermalquelle mit den Anderen. Auhja, stimmt - dann trafen sie also heute auf ihre Gruppe und lernten sich näher kennen. Darauf hatte Eros eigentlich mehr als nur gewartet aber...seine Sorge zu Judith verblasste deswegen nicht. Ob sie zurecht käme? Hoffentlich machte sie sich keine Sorgen, wenn sie ihn nicht wiederfinden würde. Er musste sich unbedingt beeilen.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Tyler Wang-Chi & Cornelius Sextus

      "SCHÖN, DASS DU FRAGST. -------"
      Der Fremde Typ und Begleitung von dem angeblichen Schutzengel hatte wirklich weniger Sozialkompetenzen als Tyler.
      In keiner Silbe war es von seiner Seite eine Frage gewesen, die dazu einladen sollte ihn nur noch mehr voll zu labern!
      Komischerweise sah dieser Kerl für ihn nicht aus wie jemand, der es verdient hätte, sich vor ihm aufzuspielen, als wäre er von verschiedenen Schicht-Klassen!
      Die beiden waren zu Fuß unterwegs, im Gegensatz dazu stand sein toller Neuwagen direkt in der Nähe!
      "... Auch du armer Straßenbettler darfst gerne Musik machen aber leider wird sie wie du sagst nur GUT sein!"



      Das Gerede von dem Kerl war für Tyler zu viel...Er verschränkte die Arme vor der Brust, während der Schwimmer darüber rätselte, ob ihn der Spinner gerade beleidigt hatte oder nicht...?
      Es war wohl mehr oder weniger Glück für den redseligen Typ das Tyler nichts gegen solche Sun-Shine Personen hatte. Er fand diese eigentlich immer sehr lustig und unterhaltsam, meist aber weil sie vom IQ her nicht gerade zu der schlausten Sorte gehörten. Nur war ihm noch nie jemand begegnet, der so viel Stuss von sich gab, als hätte er zu lange in Wyatts- kunterbunten-Fantasie-Quelle gebadet. So viel Selbstbewusstsein wie der hätte Tyler wirklich auch gerne, weswegen ihn gerade noch nicht der Drang aufkam, ihn für seine erblassenden Worte zu würgen.
      "....Wählst du die passenden Zutaten aus - hier wäre es die Anordnung der Töne -, erhältst du eine unglaublich große Tasse an MACHT!"
      So wie der Kerl vermutlich über ein Heißgetränk schwafelte, musste er sogleich an seine Mutter denken, wie begeistert sie über Brötchen aus der Familien Bäckerei sprach und Teigmischungen....Als wäre es die Erfindung des Jahrhunderts....!

      "...Denn durch meine geniale Art zu komponieren, beeinflusse ich Zeit und Raum, ohne jeglich einen Finger rühren zu müssen - schau du armselige Kreatur und werde überwältigt!"
      Tyler atmete hörbar tief ein und aus...Ein Glück für dieser bemitleidenswerten Kreatur das wirklich sehr DUMM zu sein schien, sonst hätte er ihm die Aussagen dieser armselige Kreatur wirklich übel genommen.
      Aber das konnte man wirklich nicht ernst nehmen...Viel mehr lenkte ihn die Konzentration zwischen Ineb und den anderen um, denn Ineb wurde deutlich lauter und benutzte einige französische Wörter, die wahrscheinlich eine tieferen beleidungn waren, so wie dieser laut Bellte.

      "Du bist schlimmer als ich gedacht habe - du widerliches Scheusal!..."
      Obwohl Ineb bei der besonderen Nacht noch so schwach und wehrlos gewirkt hatte, fuhr er nun richtig aus der Haut. Cornelius sah, wie sich seine Fingerknöchel weiß färben. Dieser Herzträger hatte wirklich nerven ihn vorzuwerfen, selbstsüchtig gehandelt zu haben...Als würde er ihn die Selbstsüchtigkeit aller Anderen ihm allein anhängen.



      ".....Du hast absolut keine Ahnung was es bedeutet zu Lieben oder geliebt zu werden, weshalb solche wahnsinnigen Aktionen für dich ein Kinderspiel waren!"
      ...
      Die Augen des Hexers begann immer dunkler zu werden als den Ausbruch von Ineb anhörte, ohne ihn zu unterbrechen.
      Dieser Einfaltspinsel glaubt wirklich IHM....zusagen er hätte keine Ahnung von Liebe?!
      Von einem Kerl wie ihm...War es die größte Beleidigung überhaupt!



      Für Romantik gibt es keinen Platz...In keinen Welten...Er selbst war der viel geschulter, was Romantik betraf als dieser Tölpel!
      Der tritt jedoch in den Bauch erwischte Cornelius fester als er eigentlich war, einfach weil nicht erwartet hatte das der Typ es sich wirklich trauen würde.
      Sogleich spannte er sein Körper an...Zwar war er nicht auf ein Kampf aus gewesen und auch nicht körperlich, doch wenn es sein Gegenüber wirklich darauf anlegen würde dann-----
      Gerade als sich jedoch seine eigenen Hände zu Fäusten ballten und sich sein Blick noch mehr verdunkelte, begann Ineb unter Tränen zu Lächeln war ihn jedoch deutlich irritierte.

      "Gegen Ende sollte ich eher mit dir Mitleid haben...Während du nach etwas wertvollen suchst...bist du selbst jemand, den jeder einfach vergessen kann. Du warst nur einer von vielen - bestimmt läuft das immer so bei dir ab. Keiner möchte dich alleine für sich haben, weil du so unbedeutend bist...."



      Für ein Bruchteil hielt Cornelius seine Atmung an. Alle Geräusche um ihn herum verstummten augenblicklich.
      ...Die Dunkelheit war in diesem Herzschlag so viel greifbar wie schon lange nicht mehr, er spürte die Tätowierung des Darkhearts Träger unter seiner Kleidung auf seiner Haut...Brennen wie in dem Moment als er es erhalten hatte.
      "..... Ich werde dir nicht den Gefallen machen und daran denken - ich werde dich einfach vergessen, denn war der Sex mit meinen Freunden so viel leidenschaftlicher als mit jemanden wie dir."
      ...Vergessen....?
      ....Leidenschaftlicher....?
      "̨̧͖̰̹̠̦͇͚.͖̫.̢̯̻͈̫̻͓.̧̬̟̯̘͙̗̭̻̖͉̜̪͜.̢̫S̮͜a͎̪ͅģ̳̘̮͓̘̣͇͇̻͜͜ͅ ̻m̠̺i̧̮̹̘͖͕̲̜͇͚̩͍͓͖̣ŗ͓̰̜̳.͔̲̗.̨̢͖͕̩̲͜.̧͚̪̖̖̳̻͕̟.̢̘͖̳̭͓̫͎ͅÇ̨̲͎̭̹̱̗̬̺o͕̭r̗̰̟̞̬̳͉̹̟̝n̨̩̫͍̖̗̣͖̩̮͕̹e̖͇̙̩̭̙l̢̟̩̻̰̖̬͔̲̖͇ͅį̠̜u̺̭̯̱͔͔̠ͅͅş̱̲͎̠̘ ̼͙͖̝̬͜͜Ş̼͉̝̘̥͉̼͈̮̞̼ȩ̢͙̙̠̫̳̦x̢̰̼͖͕̱̳̗̼͎̺͔̠ţ̨̣̭̯͈̼u̡̟̝͇̱̘̬̹̜̞͓͍̟͙͜s̱̼̫ ̨̡̝̖̼.̺.̧̰̻̭.̡̢̡̹͖̯̠̱̪͖̜ͅ.̢̨̢̦̜̠̝̯͖̗"̲̻̦̮͓̝͍̯̠͍͕̮



      "̑̒͛͋͝.̛͛̓͆̈͆̐̈́̊͑͆̓̔̈͘.̓̊̋͛͒̈́͐͑͑͆͝.̉̔̀͑͌̉̂̒̔͊̆̓̍W͌͗̄̊͘̕ờ̛̔̀́͛̄̏̌f́̈́̈̉͊̿̇̈͝͝ü͌̓͆̒̅r̛̆͋̓̆̎̏̍̍̍ ̛̏̌͛̓̀͒̓́͛̓̅b͐̔͊̎́̓͊̓̓̾͘̚r̿͐̅̏̀̋̚ǎ̔͑͛̇̊̎̓͂͛̕u̔̏̌̓͑̓̈́͌͒͐̀͊̕͝ĉ̉͗̏̐̓̀͋̀̀́h̛͗̃s̄̅t͌̑̆̂͐̀̌̐͛́͑͌̆͒͝ ̛̅̇̃͐͛͐̆̊͆̅͆͠d͆͑͗͊̇̉̓̅̑̋͊͆̚̕ȕ̑̋̈́ ̌̀̓̈́̄͛̃̓͛̂̈́̄͝͠͠d̽i̒e͗̃͂͐̈́̂̊̒̕ ̏́̆̽͐̈́̓́̈̋̈͋̆͛͛M͒̐̊̽̇̊ȧ͌͌̉̑͝c͋͆́̓̌̈́̐͘͝͝h̀̈́̑̉̍͑̚͘̕͝t͋̀́́̄́͊͗̄̍͐̂̑̚̚ ̏̽̈̔̄͗̃̋̍̆d͂̈̓͆͐̆͗͝e͑̽͐̎̕s͑̌̂̀̕ ̐͆͝͠D̛͋̃̉̐̿̽̓̆̌̿͠a̓̓̌̈r̛̓̒̈́̉͗͗͊́̕͝k͗̔̑́͛͛ ̏̈́̒̃̀̑́̏̍̇͆̎͠͠H͗̄̅̅͊̍́͐͂͝ėa̐͋̾̈́̄̌͋̊̎̌̍̊r̓̿͋̀̚t̊͑̈̃͘?͗̀̓̌̈ ̅̈́̽E̋͠ĩ̿́̈́̽̈̄̕͘n̛̏̓̋̓́̅̏̈́̽͑̃̀ ̉̐́̄̊̈̀̂̈́m̛̈́̉̃͑̈́͂̈́̈́̍̅̔̇͐̓ä͑͊̾̋̐͒͠c̛̀̈̾̃̕h͌̎̎̊͝t̋̐͋̓͂̾̈́̆́̅̎i͗͋̃̀͛̊̈́̂̊͂͘͝g̒e̽͋r̀̈̔͘ ̊̅͊̄̆̄͗̾̃͒H̀͐̕é͌x͊͊̋̀̀̈̅̑͂̃̊̀e̒r͋ ̆͒ŵ͆̈́̾̔̀̚i̛̋͌͒͐̀̉̓̚è͊͑͘ ̂͛͆́͛̌̀̇̀̾́͗̅̏̃d̉͋̕ủ͆̾̔́́̆͒̀̆̑̄̏̾́ ̓̀̑̋̈́̐͋̌͑̕͝͝ẃ͝î̛̛̛̂͋̀l͆̅̋l̑̃̇̏̀̾̆͑̊̍̕ ̎̈́͑͒̔́͋̉͗͋̎̐̈̕ṁ̅̉̌̂̓̾͐͂͊͋̅̈́͝e̐͋̉͘ì͑͋͂͋͊͘͠n̔̾́̔ ̓͑̄̇L̅̔͒́̍͒́̔̎͒͠͠a̛͑̈́̓͑̋̊̑͋̉̋k͆̎͊̍͐̂̈́̿̀̐͊̎̚͠ã͋̂̐̆͊̔͛̎̓̆̕͘͝͝i͐͂̊͆̉͘͝ ̀̄̂̏̈͐́̓͛͒͝͠w͂̓̀̆̏̚͠͝e̓̇́͂̐͒̓̏͒̏̓̚r̄̓͊̃̏͊͑̏̍̓̽̈́̔͝d̛̉̀̒̾̆̈́̓̇̓̆e̐̈̋͋̍́͌̆̌̑n̛̍͐̾̆̋̊͋̀͋̍̋̐͒.͋͆̄̐͗̎͠.̛͐͛̇̓͐͛̽͠.̾̆̾͘.̔̍̔́̏͂̒͗̐̕̚W̑̿̀̊͝͝͠i̒̌͛͆͑͠e̓͒̆̇͐̄̃͒̂͆͋̿͘͠s͆̑͊̃͌͂o̐̀̄ ̆̀̐ẅ́̑̊̃͗̏́̑̍͗̽͘i͛̈́̈͂̎̄̈̊̈̍̓̆́l̊̓l̛̅̈́̊̊s̾̐̽t͛͆̃̄̑̔͌̄͌̄̽͝ ͂̐̄d̛̈́͋́̈́̾̂̈́̃̏̀̕ú ̛͌̌̇͂͆m̈́͂̔͘͘i͒r̀ ̍̿̎͑̆̎͐̔͠ḋ̋̇́̂͋͌̕i͒͑̄̔̋̂̌̕͠e̋͐͒̊̾͋̄͠͝n̑̈́̒̇̇͌̏̌̉͒̑͊̚̚͝e͂́̈́̂̑͗̇̒n̽̓͆̄́̀͊̋͠͝?̇̈́̽̀̐͛͗̔̍̿͋̆̚"̀͂̇
      ....
      Für einen Moment, bei dem damaligen Ritual im dunklen Schloss, durchflutete denn Hexer ein Gefühl der vollkommenden Durchsichtigkeit, als könnte der Lord ihm direkt auf die Seele starren mit seinen, leuchtenden Rubinroten Augen.
      Ob er wusste das sein jüngerer Bruder Infinity ihn darum gebeten hatte?
      Dass er Beni wiedersehen wollte...?
      ....
      Nein, das war es nicht...Er sah so viel tiefer in ihn hinein das selbst der Hexer nicht wusste, dass es etwas gab, das ihn schon lange...Umhüllte...Als spürte die dunkle Macht diese tief wachsende Schwärze in seinem Inneren.
      Der Mann....
      An wenn er Beni schon verloren hatte noch bevor es sich in ihn verliebt hatte....
      Der Mann, der von seinem Hexen-Zirkel schon lange wie eine seltene Zutat begehrt wurde...
      .....Es schien, als könnte er die Wahrheit in seiner Seele erkennen...



      In diesem Moment...Wusste Cornelius was so besonderes an diesem Herrscher war....
      Ohne es zu wissen brachte den Hexer ein ganz Anderer Grund zum dunklen Schloss...
      Das wispern in seinen Ohren mehrere dunkler Stimmen...Hatte Cornelius für einen Augenblick vor die Klippe des Todes geführt.
      Obwohl er sich so überlegend zeigte und das Feen-Blut von Chapi auf seinen Wangen ihn nicht weniger juckte wie das kribbeln eines Insektes...Brachte diese Frage die der Herrscher stellte ohne seine Lippen zu bewegen denn Hexer für denn Moment dazu sich vorzustellen....
      Was wäre passiert...?
      Wenn er nicht gut genug gewesen wäre für das Ritual? Nicht Dunkel...Genug?
      Und...Bei diesem Ritual gestorben wäre wie die vielen...Anderen Lakaien vor ihm...?
      Hätte....
      ....Sich irgend jemand noch an ihn erinnert....?



      In dem Augenblick des Todes hatte sich Cornelius wieder an die vielen großen Festmahle des Hexenzirkels erinnert.
      In Cornelius Gedächtnis war zuerst der Tisch, ein massives von Schatten geschwärztes Holz, das sich durch den Saal zog wie das Rückgrat eines uralten Ungetüms.
      Die Stühle – hoch, aus demselben schwarzen Holz – standen in einem perfekten Distanz nebeneinander. Sie waren stets gleich viele. Und doch fehlte manchmal einer.
      Ohne Erklärung.
      Ohne ein Wort.
      Nur ein leerer Platz, der nicht einmal mehr gedeckt war.
      Das Festmahl war ein stilles Spektakel. Es wurde nicht gekocht – es wurde heraufbeschworen. Platten voller dampfender Speisen erschienen auf silbernen Schalen, deren Ränder mit Runen verziert waren, die sich langsam bewegten, wie pulsierende Adern unter alter Haut. Das Fleisch – stets zart, rot durchzogen, mit einer feinen Kruste aus Asche und Kräutern – duftete nach etwas Vertrautem, das Cornelius nie benennen konnte. Es war kein Tier, das er kannte.....
      An solchen Tagen...Schmeckte das Fleisch besonderes gut...
      Er war noch sehr klein als es gedauert hatte bis er begriff...Wieso dieses Essen so besonderes schmeckte.
      "Iss", hatte eine der Hexen ihm einst befohlen, als er zögerte. Ihre Augen, schwarz wie Obsidiansplitter, ließen keinen Zweifel zu.
      Und Cornelius aß. Anfangs mit zitternden Händen, später mit einem Hunger, den er nie ganz verstand.



      Die Gespräche am Tisch waren leise, schneidend. Namen fielen, manchmal, doch sie wurden nie wiederholt. Und wenn Cornelius zu fragen wagte was mit jennen Personen waren die am Tisch fehlten erhielt oft die selbe Antwort:
      "Was ist mit Narella geschehen? sie war doch gestern noch da...."
      "Wenn? Von wem sprichst du? Wenn jemand aus dem Zirkel verschwunden ist besitzt er nicht genügen Wert um teil unserer Mitte zu sein....Sich an die schwachen und nutzlosen im Zirkel zu erinnern ist nutzlos. Wie streben es an eine Mächtiger und lang haltender Zirkel zu sein. Jenne die nicht genug Einsatz zeigen ziehen uns nur alle mit hinunter....Sie erfüllen jeglich einen letzten Sinn. Uns zu sättigen. Das ist eine Ehre. "
      Cornelius begann zu Lächeln, als er weiter aß um seinem Zirkel zu beweisen das er natürlich weiterhin sein Potenzial beweisen würde.
      Doch die Stille während des essens war nie leer. Sie war gefüllt mit den Blicken über den Tisch, mit dem Klirren der Messer, die sich durch das Fleisch gruben, mit dem metallischen Nachgeschmack auf seiner Zunge, der ihm noch Stunden später blieb.
      Mit der Zeit gewöhnte er sich daran. An das Leuchten in den Augen der anderen. An das Fehlen von Fragen oder Personen. An das Essen, das nie erklärt wurde.
      Denn irgendwo in ihm wusste Cornelius längst, dass sie nicht nur aßen. Sie teilten mehr als Nahrung. Sie verschlangen.
      ....Cornelius lernte das es zu seiner Normalität gehörte.
      In den ersten Nächten hielt ihn das ganze vom Schlafen ab.
      Es war der leere Stuhl.
      Oder besser: das, was dort hätte sitzen sollen. Narella. Ihr Lachen, das immer ein wenig zu laut war. Ihre dümmlichen Fragen, die niemand gern beantwortete. Sie war weg. Einfach verschwunden. Und niemand sprach über sie. Nicht einmal ein flüchtiger Blick zu dem verwaisten Platz.
      Das Schweigen war schwerer als jedes Wort.
      Aus ihr hätte so viel mehr werden können als...Nur eine Speise.
      Es war Verschwendung....
      Diese Feststellung hatten sich in sein Innerstes geätzt. Wie ein Fluch. Sie halltet dort wider, immer wieder, bis sie nicht mehr wie ein flüchtiger Gedanke klang, sondern wie ein Urteil.

      Was, wenn er der Nächste war?
      Was, wenn er nicht genügte?
      Er durfte nicht schwach sein.
      Nicht unnützlich.
      Nicht ersetzbar.
      Er musste mehr sein. Unverzichtbar. Unvergesslich.
      Und so begann Cornelius’ Kampf nicht gegen einen Feind, sondern gegen das Vergessen selbst. Jeder Spruch, den er lernte, war ein weiterer Schritt weg vom Abgrund, in dem all jene verschwanden, deren Namen nie mehr genannt wurden. Jeder Erfolg ein Schrei: Ich bin noch da. Ich bin mehr wert als sie. Ich werde nicht enden wie Narella.



      Cornelius war immer der Erste, der sich meldete sobald er zur Schule ging.
      Noch bevor die Frage ganz ausgesprochen war, schnellte seine Hand nach oben – steif wie ein Messer, das bereit war, zu schneiden. Die Lehrer lobten ihn, anfangs. Sie nannten ihn „begabt“, „wissbegierig“, „außergewöhnlich“. Doch je öfter er die Fehler der anderen korrigierte, je öfter er den schwächsten Schüler bloßstellte, desto mehr wich das Lächeln aus ihren Gesichtern.
      Außerhalb des Zirkels....Musste er jedoch schnell lernen das Andere Regeln herrschten um Sympathie in der Gemeinschaft zu gewinnen.
      Er war nicht einfach ehrgeizig. Er war unnachgiebig.
      Wenn ein Mitschüler etwas nicht verstand, war Cornelius der Erste, der darauf hinwies. Nicht aus Hilfsbereitschaft. Sondern weil er glaubte, dass es so sein musste.
      Seine Überzeugung die Ehrgeiz zu zeigen hatten sich in sein Denken eingebrannt wie ein Mantra. Schwäche war gefährlich. Schwäche war ansteckend. Schwäche bedeutete, zu verschwinden.
      Also versuchte er, alle Schwachen zu entlarven.




      Er meldete sich, wenn jemand abschrieb. Er berichtete der Lehrerin, wer im Unterricht geschlafen hatte. Er schrieb Listen, wen er als nicht würdig empfand.
      Doch je mehr er versuchte, der Beste zu sein, desto leerer wurde es um ihn.
      In der Pause stand er oft allein am Rand des Hofes, sein Brot unangerührt, die Schulmappe auf dem Schoß, als wäre sie ein Schild. Die anderen Kinder wechselten die Seite, wenn sie ihn kommen sahen. Manche flüsterten seinen Namen nicht, sie hauchten ihn, als wäre er ein Fluch.
      "Der isst Menschen, sagt meine Schwester", hörte er einmal.
      "Die im Zirkel essen ihre eigenen Leute", sagte ein anderer.
      Er sah sie nie direkt an, wenn sie das sagten. Aber er hörte es. Immer.
      Trotz allem hörte er nicht auf zu lernen. Zu kämpfen. Denn er wusste: Nur wer klug ist, überlebt. Nur wer unersetzlich ist, wird nicht vergessen. Doch mit jedem Sieg, jeder richtigen Antwort, wurde es stiller um ihn.
      Und in dieser Stille hörte er manchmal ein Flüstern. Als würde der Tisch des Zirkels ihn noch immer rufen.



      Irgendwann dachte Cornelius das sonst niemand Anderen brauchte...Allein sein Zirkel was er alles was er brauchte.
      Keine Freunde oder---

      "Wenn du also nicht mehr so einsam sein möchtest, wie wäre es dann mit mir?"

      Die Welt hielt an.
      Schleichend fast unerwartet trat sein Mitschüler Beni in sein Leben


      "...Ab und an, wenn mir langweilig im Unterricht ist beobachte ich dich immer von der hintersten Ecke! Du sitzt genau am Fenster und es ist immer faszinierend zuzusehen, wie deine Haare durch die Sonne immer heller werden! "

      Etwas in Cornelius – etwas Altes, Hartes – zerbrach. Kein Zauberspruch hätte das verhindern können. Kein Wissen, kein Schutz. Nur ein einziger Satz hatte ausgereicht, um ihn zu entwaffnen.
      Er senkte den Blick. Nicht aus Scham, sondern weil er plötzlich nicht wusste, wie man in so einem Moment atmete.
      Er wusste nur, dass er sich in diesem Augenblick in Beni verliebte.
      Still, heftig und mit einer Angst, die tiefer war als alles, was er je kannte.
      Denn zum ersten Mal wollte er nicht so Zielstrebig sein.
      Er wollte einfach nur gesehen werden.
      Und das tat Beni auf seiner Art...
      ...Das war für ihn die Erkenntnis, dass sein Zirkel nicht alles war...Es gab so viel tieferes, größeres Wissen Außerhalb!
      Doch als Cornelius glaubte richtig gesehen zu werden und eigene Individualität dazu gewann.
      ...Verschwand Beni und rieß ein Teil mit ihm mit sich....



      ...
      Und der Hexer spürte wie er begann...Zu verschwinden...
      Er musste sich sein Teil das Beni mit sich genommen hatte wieder zurück holen und dafür Sorgen er nicht von der Dunkelheit des Lords verschlungen wurde...Wie es der Zirkel tun würde wäre er Nutzlos...



      Auch wenn Benis Stimme einen Anderen Unterton besaß als von Herträger.
      Seine Worte trafen ihn fester und tiefer als er es wollte...Oder jemals zu lassen würde.
      Er drückte seine Hand gegen denn leicht schmerzende Haut von seinem Tritt und richtete sich auf, als dieser zu seinem Kameraden zurück ging als wären sie damit fertig miteinander.
      Kurz spürte Cornelius selbst das brennen in denn Augen, doch schaffte er die Tränen zurück zu halten. Für diesen Kerl würde keine doch keine Träne vergießen!
      Er musste mehr über die Witch erfahren und dann würde er ihm schon Beweisen das man ihn nicht einfach vergessen konnte!!
      Ineb war noch immer kein ernst zunehmender Feind! Er würde ihn Prüfen und seine Fehler aufweisen!! Angefangen damit ihn bereuen zu lassen ihm diese abwertenden Worte entgegen zu werfen!!



      Ohne weiteres zögern warf er seine kaputten Kopfhörer beiseite und gab seinem Untergebenden der mit seiner Angeberei beschäftigt war ein durchdringenden Blick:
      "Wir kommen zu spät. Ich will Pünktlich sein."
      Er würde sich nicht weiter aufhalten lassen, für den Herzträger würde er sich noch genug Zeit lassen.

      "Sorry, Tyler...Ich musste das einfach klären und es genauso wie meinen Bruder abschließen. Danke...dass du...gewartet hast - du bist ein wahrer Freund. Ich habe mich genug vor dir bloßgestellt und dir die Zeit geraubt- lass uns einfach nach Hause."
      Fast schon niedergeschlagen kehrte sein kleiner Welpe Ineb zu ihm zurück und Tyler betrachtete ihn mit einem Neutralen Gesichtsausdruck.
      Der Bekloppten ignorierte er klomplett. Sam hatte das auch immer mit Judith gemacht wenn die irgend ein Müll von sich geben hatte also war das sicherlich der beste Weg.
      Wieder entschuldigte sich Ineb angemessen und bedankte sich bei ihm.
      Wie könnte er ihm da noch länger böse sein?
      Besonderes da ihn eher diese Witzfigur verärgert hatte als Ineb verhalten...Doch nun hatte Tyler das Gefühl endlich denn WG-Mitbewohner besser zu verstehen.
      Daher hob er seine Hand und legte sie Ineb zärtlich auf denn Kopf.





      Seine Hand glitt bestimmend über das helle Haar, das sich überraschend weich anfühlte – fast wie feiner Samt unter seinen Fingern. Doch zwischen den glatten Strähnen spürte er die Unruhe, die darin steckte: ein leichtes Verkleben am Ansatz, einzelne Strähnen, die sich widerspenstig kräuselten, als hätte Ineb sich oft mit den Fingern hindurchgefahren – unruhig, gedankenverloren, gestresst. Nicht sichtbar, aber fühlbar.
      Doch aus Tyler Sicht, der endlich wieder bessere Ordnung in seinem Leben bekam, nachdem er sich mit Izarra Unterhalten hatte, sah ihn Ineb endlich jemand wo er wusste mit umzugehen. Denn auch wenn viele behaupten würde Tyler hatte keine Ahnung...Er konnte sehr wohl mit Tieren umgehen! Wenn diese so wohl erzogen waren wie Ineb, hatte auch gar kein Problem mit ihm und er konnte sehe das es ihn richtig danach hungerte belohnt zu werden. Schließlich hatte er sich tapfer gegen den Anderen Köter behauptet...
      Es war so viel einfacher....Ihn jetzt anzusehen.



      Kein Wunder wenn Ineb solche dummen Sachen machte! Hunde waren so drauf!
      Aber Tyler hatte oft gehört das diese Tiere treue Geschöpfe sein sollten, nicht umsonst bezeichnete Wyatt sein damaligen Hund als eine Art Freund oder Familien Mitglied. Nur war seiner nicht so Brav wie Ineb! Tyler tat daher sicher was gutes wenn ihn gut erzog und ihn beibrachte nicht einfach wegzulaufen.
      "Ist schon okay, Ineb....Ich finde es gut das du dich Ihnen stellst und auch wenn es merkwürdig klingt, verstehe ich dich jetzt deutlich besser als zuvor.", erwiderte Tyler mit einem amüsierten Ausdruck wobei er seine Augen schloss und Ineb weiter streichelte:
      "Das hast du wirklich gut gemacht Ineb, du kannst stolz auf dich sein. Ich bin überzeugt das Andere an deiner Stelle nicht so viel Mut aufgebracht hätten. Es war vernünftig das du mich als dein guter Freund mitgenommen hast, dafür sind Freunde schließlich auch da...Einem selbst in den schwersten und schwächsten Momenten beizustehen."



      Tyler war RICHRTIG Stolz auf sich selbst. Hiermit bewies der doch was für ein Toller Mensch er war!
      So jemand denn man auch Dinge und Pflichten anvertrauen konnte.
      Als Tyler seine Hand von dem Kopf von Ineb lösste, griff er mit seiner anderen Hand in seine rechten Jackentasche und zupfte ein desinfektionstuch heraus.
      Ohne wirklich die Augen dabei zu öffnen erhob er mit einer selbstverständlichen forderung seine Hand nach vorne aus:
      "Gibt mir deine Pfote Hand, du hast dich hoffentlich nicht schmutzig gemacht."



      Wer wusste schon wo dieser Kerl überall war und sich mit jemand am Boden zu wälzen war wirklich nicht die sauberste Art...Schlicht wollte aber auch Tyler nicht das Ineb mit seinem schmutz Fingern in sein Auto stieg und dann irgendwas anfasst.
      Erst tupfte er selbst die Hand von Ineb ab, bevor er es ihm in die Hand drückte damit sich nicht vorkam wie ein Kleinkind für denn alles übernommen wurde.
      Mit unveränderten lächeln öffnete Tyler wieder seine Augen und sah auch wie der sogennante Schutzengel geknickt weiter zog. Schien so als könnte Ineb doch mutig sein, dass sollte er ihm wirklich Belohnen!
      "Ich hab nichts dagegen mit dir noch wo anderes hinzufahren, wenn du dich erst einmal richtig sammeln willst Ineb. Wir können auch was zum Snacken kaufen für denn Film Marathon von Wyatt der uns noch erwartet, da kann man Nerven Nahrung gestimmt gebrauchen."



      "Vorallem jetzt wo wir schon mal draußen sind, ich glaube dir würde etwas frische Luft und schonende bewegung auch gut tun."
      Nicht das er sich damit auskannte wie es sich anfühlte....Durchgenommen zu werden wie Ineb!
      Aber über aus der Vergangenheit wusste er das es oft half damit die gereizten Muskeln nicht mehr so schmerzten...Eigentlich würde er dem kleinen Franzosen Dehn übungen empfehlen aber Tyler konnte dann nicht versichern das er nicht auf...Ganz Andere Gedanken kommen würde.
      Und Tyler wollte sich die gute Freund Karte nicht so schnell wieder wegnehmen lassen!
      "Außerdem...Hab ich das Gefühl das du wenn wir zu Zweit sind, dich wirklich gut aussprechen kannst, wie damals in der Uni.", erinnerte Tyler ihn extra noch mal daran wie Ineb sein Frust über Wyatt raus lassen konnte.
      Er hörte ihm gern sein aufgeregtes gebelle zu...Das war irgendwo auch Putzig.

      _________________________________________________________


      Zeth Lagertha & Apollo Ellison

      "Thermalquellen? Onsen? Bin ich wirklich bei Micah?"
      So lässig wie möglich hielt Zeth sich im Hintergrund als sein Meister in dieser grässlichen Gestalt unterwegs war die ihm vertraut vor kam und so auch wieder befremdlich...Er wollte sich keine tieferen Gedanken machen, seit langer Zeit wie nun hier auf der Erde war hatte keine Kopfschmerzen mehr...Wenn zu viel Nachdachte würde bestimmt seine Nervenbahn überreizen.
      Weswegen er auch Kommentarlos denn verwirrten Jungen betrachtet...Der wohl zu ihrem Team gehörte.
      Eigentlich hatte Zeth überhaupt keine Lust gehabt mitzukommen...
      Nicht das seine Pflichten gegenüber den Lord und dem Dark Heart vergessen würde....
      Doch seit dem Krankenhaus....
      ...Kreisten seine Gedanken immer wieder zu Sato zurück.
      Sie hatten sich zwar nicht erneut geküsst aber es fühlte sich an als spürte sogar jetzt noch immer seine präsents auf seinen Lippen...Es war wie ein unsichtbarer Schwur.
      Der sich...Überraschend schön anfühlte und er fühlte auch wie sich stärker vor kam?
      Es war ein wirklich neues Gefühlslage für den eigentlich Rationalen Ritter der nur Kampf und überleben kannte....
      Vielleicht war es daher doch gut sich nun wieder auf die eigentlich Mission zu fokussieren?
      Das aber ausgerechnet so ein Ort sein musste....
      Schon eine weile sah er zu den Schildern die Regeln erklärten wie man sich an einem Ort wie diesem zu benehmen hatte...Durch das Smardphone fiel ihm das lesen schon etwas leichter aber es war ihm immer noch zu schwer...
      Trotzdem war ihm Bewusst das man wohl hier die Kleidung auszog...
      Gefiel ihm gar nicht....
      Doch zu fragen ob er seine Rittung tragen konnte zog er nicht in erwägung.
      Weil er aber von Kiri nur ein wildes Rausche Bild besaß, war der dazu gekommende auch Neu für ihn.
      "...Du umgibst dich nur mit schwächlingen...Kein Wunder das ich deine verstärkung bin.", murmelte Zeth abwertend.



      Der Typ sah noch schmächtiger als Sato aus...
      Natürlich war ihm die unheimliche stärke seines Meisters Bewusst, das hatte zu gute selbst am eigenen Leibe spüren dürfen aber trotzdem....
      Im Vergleich mit Körperlich starken Kriegern sah das wirklich eher bemitleidend aus.
      Aber Eros kam gerade Pünktlich denn auch die nächsten traffen zum Treffpunkt ein.
      Er roch die gute Laune von Apollo schon KM weit als er mit einer Flasche in der Hand und deutlich breiten Lächeln in einem erstaunlichen Tempo zu ihnen kam.
      Kein wunder...seine Vorfreude ENDLICH Dax wieder zu sehen war umfassbar riesieg das er Anubis regelrech hinter sich her geschlieffen hatte damit sie sich bloß nicht wieder verlaufen!
      "Heeey! Wie schön euch wiederzusehen! Sind wir die ersten? Ich höre Dax Melodie gar nicht.", grüßte Apollo freudig. Er war schon so gespannt die Menschliche Tarnung seines Liebsten zu sehen! Aber auch über ihre Erfahrungen! Er war so neugerig! Besonderes war er gespannt zu hören wie Zeth kampf gegen denn Wasser Wächter war, da er auch an der Uni gewesen ist hatte die Unruhe natürlich miterlebt.
      "Wir haben unterwegs versehntlich ein kleinen Umweg gemacht, möchte jemand etwas zu trinken?"



      Doch kaum wie der Aufgregte Feenling näher gekommen war schwenkte seine Aufmerksamkeit sofort zu dem neuem Klang.
      Weswegen er sogleich wieder unhalt zu reden begann egal wie wirr und verwirrend es von Außen wirkte.
      "Ohhh! Diese Querflöte kenn ich doch! Was für ein hell, freundlich, einladend Klang~ Das Erinnert mich immer an den Frühling. Wie heißt du denn?"
      Apollo hatte seinen klang im Schloss schon vernommen! Jetzt konnte endlich erfahren um welche Art Flöten spiel es sich bei ihm handelte.



      "Oh my....Deine Noten klingen aber häuprig, ist etwas passiert?", bemerkte Apollo sogleich an, hach er liebte es wenn die Melodien verschieden klangen!
      "...Kannst du das nervige gerede von Musik mal sein lassen....? Und Person Anständig kennlernen?",murrte Zeth dazwischen der nicht Blöd auffallen wollte und nahm ihn die Flasche Cola ab.
      Dabei sah mit verengten Augen an denn Musik-Fanatiker vorbei da er seinen Meister sehen wollte!
      Der war bestimmt viel....Cooler als seiner!
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Ineb Chevrier

      "Ist schon okay, Ineb....Ich finde es gut das du dich Ihnen stellst und auch wenn es merkwürdig klingt, verstehe ich dich jetzt deutlich besser als zuvor."

      Statt Abweisung erhielt Ineb einen amüsierten Blick von seinem Freund, der zärtlich seinen Kopf streichelte. Verwunderung blühte in dem Herzträger auf, obwohl Tyler dieses ganze verstörende und abnormale Zeug mitbekommen hatte, wollte er sich immer noch mit ihm abfinden? Tylers Handfläche fühlte sich gemütlich warm an, obwohl Ineb sonst nie so gestreichelt wurde...fand er es eigenartiger Weise schön? Er fühlte sich wie ein Kind, dass von einem Erwachsenen Sympathie erfuhr. Durch die angenehme Handlung seines Freunde wurde ihm wenigstens bewusst, dass Tyler wirklich einen langen Geduldsfaden hatte und nicht genervt von ihm war. Er hätte nicht gedacht, dass der Wasserwächter bis zum Ende bleiben würde - von seiner Empathie konnte Ineb sich eine Scheibe abschneiden. So jemanden wie Tyler musste er einfach Bewunderung schenken.

      "Das hast du wirklich gut gemacht Ineb, du kannst stolz auf dich sein. Ich bin überzeugt das Andere an deiner Stelle nicht so viel Mut aufgebracht hätten. Es war vernünftig das du mich als dein guter Freund mitgenommen hast, dafür sind Freunde schließlich auch da...Einem selbst in den schwersten und schwächsten Momenten beizustehen."

      In einem zarten Rot färbten sich die Wangen des Herzträgers, er hatte nicht damit gerechnet gelobt zu werden?! War das echt okay so auf den anderen Kerl draufgegangen zu sein? Ja, er ...hatte weitaus mehr verdient als von Ineb auf den Boden geschmissen zu werden, doch hatte sich Ineb so gar nicht wohl bei der Sache gefühlt. Die wertschätzenden Worte brachten den Wächter in Verlegenheit, sie halfen ihn ein wenig das vorherige Szenario mit anderen Augen zu sehen. Vielleicht hatte er echt etwas Mut gezeigt, auch wenn er innerlich sich komplett ins Hemd machte? Wenn Tyler nicht dagewesen wäre, hätte er es niemals gewagt auch in die Nähe dieses Spinners zu kommen. Auch, wenn Inebs Freundschaften vor dem Pakt mit den Wächtern eher Pseudo waren...half es ihm zu verstehen, wieso Freunde doch so wichtig waren. Ohne Louis und Gaston brauchte er sie mehr denn je- solange seine Familie nicht wieder...vollständig war. Alleine konnte der Lichtträger nicht sein, dies hatte er durch die Walpurgis-Nacht gemerkt. Wie eine kleine Knospe, die langsam erblühte, erleichterten Tylers Hilfsbereitschaft sein Herz. Diese grässliche Bürde, die er auf dem Schultern zu tragen hatte ...fühlte sich in der Anwesenheit eines Freundes so viel leichter an. Tyler half ihn dabei sich aus seinem dunklen Zustand zu befreien.

      "Gibt mir deine Hand, du hast dich hoffentlich nicht schmutzig gemacht."

      Geniert aber dankend nahm er das Desinfektionstuch entgegen, Tyler dachte doch echt an alles?! Es war als würde er in seine Seele hineinschauen und genau seine Bedürfnisse herauskristallisieren. Ein wenig wohlfühlender Körperkontakt, eine weiche Stimme die zu ihm spricht und ihn positiv bestärkt und die liebenswürdige Art wie er ihn ansah - genau das hatte Ineb im Inneren gebraucht.

      "Ich hab nichts dagegen mit dir noch wo anderes hinzufahren, wenn du dich erst einmal richtig sammeln willst Ineb. Wir können auch was zum Snacken kaufen für denn Film Marathon von Wyatt der uns noch erwartet, da kann man Nerven Nahrung gestimmt gebrauchen."

      "Das klingt nach einer guten Idee! Dann lass mich die Kosten übernehmen - wir sollten so viel zum Essen kaufen, dass wir uns in den Komaschlaf versetzen können...falls Wyatt doch in einem dieser Filme einen Song wagte.",
      scherzte Ineb ein wenig, was ihn mehr auflockerte.



      Mehr Zeit mit Tyler zu verbringen erfüllte ihn mit Freude, ihn kam es so vor als konnte er viel von dem größeren Mann lernen. Social Skills, die bei Ineb noch nicht so weit waren wie bei Tyler zum Beispiel. Auch wie er alleine die Schule mit Ehrgeiz beschützte, während Ineb direkt sein Glauben verlor. Solange es für Tyler okay war ihn an seiner Seite zu haben, blieb er erst Mal mehr bei ihm. Er war außerhalb von Cabriel immerhin der Einzige, der gar nichts mit der Walpurgisnacht zu tun hatte. Sie hatten sich also...nicht komisch berührt und Ineb hatte ihn auch nicht verseucht. Außerdem akzeptierte Tyler ihn weiter, er sagte nicht Mal etwas schlechtes zu Louis...Anders als mit Cabriel hatten sie auch nie ein komisches Verhältnis zueinander. Zum Luftwächter konnte er nicht durchgreifen - bestimmt wegen den Vorfall in der Schulküche mit Wyatt - doch bei dem Wasserwächter sah es anders aus. So langsam verstand Ineb warum ausgerechnet Tyler ein Auserwählter des Herzens war.

      [Einige Zeit später]

      Im Inebs Lieblingssupermarkt angekommen -weil es dort auch ausländische Nahrung gab - stöberten die beiden Männer bei der Snackabteilung. Der Herzträger hatte es natürlich ernst gemeint, mit Absprache von Tyler füllte er den Einkaufskorb so voll, dass das Komafressen während des Filmmarathons der Wahrheit entsprechen würde. Natürlich waren da auch französische Delikatessen dabei, gefolgt von Tylers Lieblingsknabbereien. Mit dieser Beute gelangten sie an die Selbstbedienungskasse und Ineb scannte es ab.



      Plötzlich klang ein Couchabend mit Freunden wie die komfortabelste Zeit der Woche! Ineb war es schon fast egal was für ein Film sich dabei Wyatt aussuchte, sicher hatte er keine...die ihn triggern konnten? So wie er Wyatt einschätzte machte er nur bei Castings von RomCom mit oder Mädchenkitsch aka Crossdressing - warum auch immer man einen Jungen in ein Frauenkleid steckte, anstatt eine wirkliche Frau zu nehmen. Einfach die Füße hochzuheben und gefühlt an nichts abscheuliches denken klang doch wie ein Traum eines jeden Erwachsenen. Ihn kam es so vor als war es einfach viel zu lange her, dass er und die Jungs einfach miteinander geplaudert hatten ohne sich gegenseitig fertig zu machen. Genau, Ineb wollte die ganze Sache relaxed angehen - die Vorurteile musste er wenigstens für den Abend für sich behalten. Selbst, wenn Wyatt in einem Film mit einem Kerl rummachte oder einen Minirock trug, er blieb gelassen! Schließlich wollte er ein besserer Freund werden und da Wyatt auch ein guter Freund von Tyler war...wollte er sich nur umso mehr Mühe geben! Deswegen ging er auch davor NUR einmal an den alkoholischen Getränken vorbei, hatte sich davon aber nichts genommen...auch wenn die Sucht sich einfach zulaufen zu lassen mindestens genauso groß war. Alkohol blieb nur sein Plan B, den er doch sicher nicht brauchen würde.

      "Mhm-- Jetzt haben wir genug Stärkung von superscharf bis hin zu mild und süß! Morgen muss ich zwar die ganzen überschüssigen Kalorien durch etwas Fitness loswerden, aber das wird es total wert sein.", schnaubte Ineb zufrieden und ging mit der Ware und dem Kassenbon zum Ausgang. Es war als wäre er in einer Parallelwelt abgedriftet, indem er für den Moment wenigstens so tun konnte als sei alles normal. Unbewusst zog er sogar seine Kapuze aus, um Tyler besser anzusehen.

      "Ich finde es gut, dass wir zum Einkaufsladen gelaufen sind. Der Spaziergang hat mich echt beruhigt, das war ein guter Vorschlag von dir."



      Die Einkäufe waren nicht schwer und wie Tyler sagte war Bewegung genau das, was er gerade benötigte. Draußen war es noch hell, der Parkplatz war gefüllt von Menschen, die ihren Wocheneinkauf erledigen wollten. Selbstsicherer blieb der Herzträger in Tylers Nähe und wagte es nicht die anderen Personen anzusehen, nur dem Wasserwächter schenkte er ein ehrliches Lächeln.

      "Was hältst du davon einen kleinen Umweg zu gehen? Es ist noch Zeit und wir könnten ja am Strand entlang laufen?" Eine frische Meeresprise und der Anblick des schönen Gewässers würde sicher die Stimmung noch weiter aufhellen, besonders da Ineb sich auch hierbei etwas dachte. Bestimmt fühlte man sich seinem Element irgendwie emotional hingezogen? Sowie Wyatt Blumen wertschätze war es für Tyler sicherlich harmonisch in der Nähe zu sein. Warum also nicht den großen Vorteil von New York nutzen, denn gibt es in diesem Ort eine Menge Wasser! "Die Taschen trage ich - aucun souci!"



      Eventuell war es eine Art von Ineb zu zeigen, dass er sich noch ein wenig vorm nach Hause gehen drücken wollte. Zum einen Teil war er gelassener und wollte die anderen Jungs sehen. Doch zum anderen Teil wusste er nicht, ob er dieses dicke Fell, was er sich gerade versuchte aufzuziehen beibehalten konnte. Er hatte heute genug geweint, sich genug geärgert und wollte schon gar nicht jemanden mit seiner Laune hinunterziehen. Am liebsten hätte er es genauso wie seine Mutter gemacht, wenn ihr Casting nicht geklappt hat und man sie nicht für gut genug hielt: Einfach sich selbst nicht beirren lassen und die Schuld bei anderen Menschen suchen. Doch so einfach konnte er diesem Schutzengel oder auch Louis nicht in diese Schublade stecken, das ständige beirrende Gefühl in seinem Herzen zischte ihm nämlich oft genug zu, dass es durchaus auch sein Fehler war.

      "DEIN Leben hast du dir selbst ruiniert! Wer sein Leben nicht von Anfang selbst mit sicheren Karten spielt, braucht sich nicht wundern, wenn es später zusammen bricht!"

      So ein Mist, dabei wollte er keinen einzigen Gedanken mehr an diesen trou du cul verschwenden. Er hoffte, dass er ihn nie wieder mehr sehen musste und er diese Nacht schnell vergessen konnte. Doch bevor er sich wieder Tyler zuwenden konnte bemerkte er beim Weitergehen zwei männliche Personen, die ohne es verheimlich zu wollen auf sie zeigten. Sie waren weiter weg, weshalb Ineb nur einen Bruchteil verstand, doch dies allein reichte um seine Kapuze wieder hochzuziehen.

      "Ist das nicht Illion?! Da ist deine Chance ihn zu fragen, wieso zur Walpurgisnacht du und viele Andere nicht mehr dran kamen! Trau dich!"



      "Lass mal - ich wollte sowieso nicht mehr, nachdem er über seine Freundin erzählt hatte. Du solltest als Idol doch so etwas nicht raushauen...Es hat mein Herz gebrochen."


      ...Wie viele Leute waren in der Nacht anwesend? Wie viele hatten das Video schon gesehen? Sollte er es der Polizei melden, damit sie es runternahmen oder passierte da rein gar nichts? Seine Gedanken kreisten umher, doch gab es hierbei keine Antwort. Seinen Ruf würde er damit nicht mehr reparieren können, er blieb wohl eine große Enttäuschung.
      Hin und wieder schaltete er sein Smartphone an, nur um zu überprüfen ob ihn eine bestimmte Person geschrieben hatte. Zwar zeigte der Bildschirm unzählige Nachrichten an, jedoch war es nie eine Message von ihr.
      Der Schatten schmiegte sich immer weiter in das Gesicht des Herzträgers, die dunklen Gedanken luden sich wie selbstverständlich wieder in sein Kopf hinein.
      Ob Amy geschockt war? Sie hatte ihn noch nicht blockiert, jedoch bestand kein Zweifel, dass sie nicht mit ihm in Kommunikation treten wollte. Dabei hatten sie sich erst vor Kurzem zum ersten Mal persönlich gesehen und schon stürzte ihre gesamte Beziehung ein. Ineb konnte sich nicht helfen als davon wieder trübselig zu werden.




      Amy war seine erste wahre Liebe, noch nie hatte er so für ein Mädchen gefühlt gehabt. Sie ergänzte ihn und zugleich fühlte er sich immer als konnte er mit ihr über alles reden. Für ihn war die Distanz in Ordnung, dennoch hatte er sich oft überlegt wie ihr erstes Date aussehen könnte. Die Vorstellung zum Date war vor einigen Tagen in seinem Kopf noch so zart wie Seide. Nervös hätte Ineb sich so oft verhaspelt, dass Amy lachen müsste und ihn Zuversicht zugesprochen hätte. Durch sie wäre seine Angst geschmolzen und dann hätte er seine Liebe zu ihr weiter entdecken können. Doch nun floss jeder Gedanke an seine süßliche Liebe wie bitteres Gift auf seiner Zunge, als bemerkte er...dass diese Zärtlichkeit nur eine reine Illusion war. Als Seuche konnte er seiner Liebsten nicht solch' ein Glück schenken - er konnte ihre Unschuld nicht bewahren, so verdreckt wie er war...würde er sie doch nur beschmutzen. Ineb sollte froh sein, dass sie kein Wort mit ihm wechseln wollte, denn war sie so viel klüger als er um zu begreifen, wann es vorbei sein sollte.



      Sie wollte abschließen, deswegen schrieb sie nicht. Sie schämte sich für ihn, deswegen schrieb sie ihm nicht. Sie wollte nichts mit ihm zu tun haben, ihr Ruf litt dabei nur. Bevor auch irgendwer dachte, dass sie in solch' Szenarien verwickelt sein könnte...wäre ghosting wohl das Beste. Bestimmt wäre sie auch sauer, wenn er sie je in der Schule ansprechen würde.
      Wie könnte er es Amy übel nehmen? Ineb wusste nicht, ob er denn nicht genauso gehandelt hätte? Er wusste nicht ob nicht auch seine Liebe enden würde, wenn derjenige in solch' einer Abnormalität verwickelt wäre?

      "Dabei habe ich mir so viel Mühe gegeben, um endlich bei dir zu sein. Wer hätte gedacht, dass ich mich in einen Perversen verliebt habe? Du bist widerwärtig- so jemand wie du sollte von der Welt verschwinden."



      Warum machte er sich überhaupt noch Hoffnungen? Es war definitiv vorbei. Lieber sollte er sich glücklich schätzen, dass die Wächter ihn nicht vor die Tür warfen. Das Tyler noch hier bei ihm war und zusammen mit ihm den Strand entlang ging, auch wenn Ineb immer weniger sprach und für Minuten nur zum Wasser starrte, dessen Wellen leise rauschten.



      Der Sand in den Schuhen störte ihn nicht, genauso wenig wie wenn er von der Flut erwischt wurde, die die Oberfläche erreicht hatte. Der Anblick des Meeres lockte in ihm ein gewisses Bedürfnis, was er oft in Filmen gesehen hatten, die ein wenig melancholisch wirken sollten. Wenn Menschen ihre Antriebslosigkeit verlieren. Den Willen. Es erinnerte ihn an die Zeit in seinem und Wyatts Zimmer, als er ohne es selbst zu greifen so unfassbar leer wurde. Würde dieses Gefühl ihn zu Kopf steigen, wenn Amy wirklich ihn ihren Ekel aussprechen würde?



      "Bist du einmal so tief ins Wasser gegangen, dass du nicht mehr stehen konntest? Einfach so, weil es sich richtig anfühlte umgeben von nichts außer von dem Meer zu sein? Ich habe sowas oft in Filmen gesehen und komischerweise verstehe ich das Bedürfnis gerade sehr.", fragte er Tyler ohne seine vorherigen Gedanken zu offenbaren. Mit einem Schritt zurück ging er näher zum Wasser und schenkte erneut Tyler ein kaum spürbares Lächeln. Sollte Ineb seinem Trieb jetzt gewinnen lassen? Ohne jegliche Konsequenz einfach hineinfallen und die kühle Priese genießen? Würde es Tyler verstehen? Würde er ihn für dumm halten? Wäre es dann auch noch wichtig? Es war furchtbar anstrengend ein eigenes Individuum zu sein, Menschen dachten viel zu sehr nach...und wurden von Ängsten zerfressen.



      "Wenn ich so jemanden wie dich nicht als Freund hätte...und nicht der Herzträger wäre...Dann wäre ich am liebsten jetzt ein Teil des Meeres geworden. Einfach frei sein, ohne jegliche Probleme...Nur vom Windrausch geleitet werden."

      Ineb Gedanken sickerten einfach wieder durch ihn hindurch, als konnte er nichts mehr herausfiltern. Was solls, dachte sich sein Dickschädel - Tyler kannte sogar den Muttermal an seinem Hintern. Die halbe Welt lernte ihn kennen. Seine negativen Gedanken waren also ebenfalls...Kein Geheimnis, worauf er achten musste, oder? Er sagte einfach das, was ihm durch den Kopf fiel - wie von einem kleinen Rausch gefangen. Das Gefühl was ihn gerade prägte erinnerte ihn an früher, als er Amy noch nicht gekannt hatte und seine Großmutter am sterben war. Seine Bezugsperson, die ihn eine schwere Bürde vererbt hatte. Das Herz, auf was seine Mutter mehr achtete als auf ihn. Es war sehr einsam und zugleich fragte er sich auch da, ob es nicht leichter wäre einfach aufzugeben? Jetzt konnte er es nicht - auch wenn ihn eine schreckliche Zukunft bevorstand. Seine Existenz ging niemals um Ineb Chevrier, sondern um das Herz von Kandrakar. Solange dies eine gute Zukunft hatte musste er es überstehen. Selbst das Gefühl des Aufgebens. Ob Izarra mit Absicht sagte, dass niemand das Herz von Kandrakar ersetzen könnte? Vielleicht gab es doch einen Erben...Er hatte doch Geschwister?

      "Ich schätze deine Meinung sehr, Tyler. Für mich bist du der am härtesten arbeitende Wächter. Du hast die Schule beschützt und handelst immer mit den Gedanken für das Team. Genau deswegen möchte ich auch nur dich fragen...Was würdest du in meiner Situation tun? Würdest du versuchen nur noch im Namen der Wächter zu handeln? Sollte ich jeden Anderen außer euch als Feind betrachten und mein Vertrauen nur euch schenken, damit es nie wieder zu bizarren Zwischenfällen kommt? Sollte ich das Singen und die Schule aufgeben, damit das Getratsche nicht noch schlimmer wird?"

      Ein weiterer Schritt und Inebs Schuh war komplett bedeckt mit Wasser, ein kühles Gefühl kribbelte direkt seinen Körper hoch. Mit Tyler ging es ihm besser, weswegen er wusste, dass er jetzt nicht komplett abschalten würde um einfach direkt ins Wasser zu rennen. Doch wie es auch schöne Momente gab zerfraßen ihn auch diese Szenarien auf, dass alles nur schlimmer und schlimmer wurde. Jetzt wo er sich abnormaler denn je fühlte...kam er sich so ausgegrenzt und verloren vor. Jemand, der eigentlich zu niemanden passen konnte. In seinen Träumte suchte er immer nach den Teil, dass ihm fehlte. Er war wie ein zerbrochenes Spiegelbild, dass seine Scherben verlor. Doch - eventuell hatte er schon seit seiner Geburt diese Risse? Vielleicht war es ja die Seuche, die seine Löcher füllte? Seine Stimme wurde wieder krächzender, was hatte er gerade genau vor? Warum machte er es gerade Tyler so schwer? Es fühlte sich an als wollte ihn sein Inneres testen, ob er immer ihn für mutig halten würde, wenn er ihn seinen heißen Kern aussprach.

      "Ich möchte so gerne die Zeit als Ineb und als Herzträger trennen, doch ist es nahezu unmöglich. Früher habe ich versucht einfach immer im Namen des Herzträgers zu denken...doch gerade fühle ich mich handlungsunfähig. Ich schaffe es nicht einmal mich bei Amy zu entschuldigen, obwohl sie es mehr als verdient hätte. Ich freue mich so auf den Filmabend, doch habe ich Sorge, dass ich die Stimmung vermiesen könnte. Ich meine...selbst du müsstest mich doch gerade abartig finden, oder? Du weißt jetzt über meinen Bruder bescheid...Du kennst einen Teil meiner Abnormalität...Du hast so viel befremdliches von mir ansehen müssen. Solltest du dir nicht mehr Abstand zu mir wünschen?"

      Für Ineb war es bizarr wie Tyler bei ihm noch stehen konnte, ohne einmal die Flucht zu ergreifen. Stattdessen erlaubte er es ihm in seinem Auto zu sitzen und gab ihn Zeit, die Zweisamkeit einer Freundschaft, die Ineb gerade brauchte. Hätte Ineb dasselbe gemacht? Der Herzträger vermutete nicht, denn anders als Tyler hatte er ein so viel dunkleres und verurteilendes Herz...Genau deswegen wollte er sich Tyler nicht noch weiter aufdrängen, eventuell tat er alles nur ihm zuliebe. Vielleicht hielt Tyler nur aus, obwohl er sich wegen ihm und seinen Perversionen übergeben wollte.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 12 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Kiri Nisemono & Eros Amoris Rakkaus & Anubis


      "...Du umgibst dich nur mit schwächlingen...Kein Wunder das ich deine verstärkung bin."

      Es war gut den im Kampf verlorenen Dunkelritter in solch' einer Top-Form zu sehen. Kiri fragte sich schon, ob jetzt sein Selbstbewusstsein angekratzt sein würde und er nur noch mehr Fehler im nächsten Kampf ausführen würde. Doch bewies es den Hauptsupporter nur wie wichtig doch seine Beziehung mit Sato war, damit der Untertan seine Rolle erfüllte. Er beließ Zeths abschätzende Reaktion seiner Auswahl über mit einem freundlichen Lächeln, als sei ihm seine Aussage komplett wertlos und unbedeutend.

      "Ohhh! Diese Querflöte kenn ich doch! Was für ein hell, freundlich, einladend Klang~ Das Erinnert mich immer an den Frühling. Wie heißt du denn?"

      Etwas abwesend bemerkte Eros die anderen Lakaien, obwohl er versuchte ständig aufmerksam zu sein. Ein kurzer Blick auf elegant angezogenen Mann, der ihnen Cola anbot genügte um eine kleine Erinnerung wieder in sich einwandern zu lassen. Ja, dies war auch ein Lakai von Lord Korbos - jemand, der schon ziemlich lange unter seiner Herrschaft diente. Es war auch jener Mann, der durch Kiris Unterstützung einen Lehrer bis zur Einäscherung niederbrannte - die Schäden in der Schule bleiben für immer ein Mysterium - nur die Quälgeister ergötzen sich gerne an den LIVE-Spektakel, den sie in dem Moment zu Gesicht bekamen.
      Er wirkte sehr freundlich, sein Lächeln war sympathisch und außerdem dachte er auch an Andere. Jemand, der mit einem Herzen verbunden war konnte Eros schlecht als...kalte Person betiteln. Er wusste selbst am besten, dass vor allem das Dark Heart die Dunkelheit aus jenem noch größer herausholt. Die Situation am Strand wiegte noch schwer in seinem Herzen, er versuchte seinen Kummer hinunterzuschlucken.

      "Oh my....Deine Noten klingen aber häuprig, ist etwas passiert?"

      Wie ein aufgeschrockener Vogel ging Eros einen Schritt auf Abstand. Merkte es man ihn so an? Es war schwer auch innerliche Ruhe zu zeigen, dennoch wollte er Micah kein Unbehagen schenken.

      "N-nein, es ist alles in Ordnung!!", kam es ziemlich kleinlaut von Eros. Er wirkte gänzlich verwirrt. Die Sorge, dass Judith sich noch in Gefahr befinde könnte war ihm noch förmlich ins Gesicht geschrieben. Doch lag es nicht nur daran, die letzten Tage waren für den Engel eine chaotische Achterbahnfahrt, die er so schon seit Jahrzehnten nicht mehr hatte!



      Stumm beobachtete Kiri die Verhaltensweise seines Boten, der nervös seine Hände zusammenfaltete. Hmm...Eigentlich ziemlich untypisch für einen Jungen wie ihn, der immer nur das Beste aus einer Situation herausholen möchte. Kiri mischte sich nicht ein, fragte sich aber dennoch ob die Zusammenführung von ihm und einen Rose wirklich gut tat? Es war nicht so als kümmerte es ihn wie es ihm gefühlstechnisch ging, solange es nichts mit ihm zu tun hatte. Dennoch - war da eine kleine Veränderung an ihn zu spüren? An seiner Seele? Nicht, dass er noch einen großen Willen entwickelte. Denn auch Eros hatte eine Rolle in diesem Kampf, die er nicht vergessen sollte. Anders...bekamen sie nicht das erwünschte Ende.



      ✭ ⌒ ✲ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✲ ⌒ ☆✭ ⌒ ✲ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✲ ⌒ ☆✭ ⌒ ✲ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✲ ⌒ ☆


      Einige Zeit später nach dem Traum vom Erdwächter
      ...im Garten von Kiri Nisemono


      bb99d05bc9539be9a6c2444f4036da290a88ecb5.jpg

      Fröhlich umkreiste Eros in seinem femininen Aussehen den Garten, er ging barfuß um den Boden besser zu spüren. Alles war gerade herrlich! Es war so als wäre ein kleiner Stück aus seinem Herzen wieder zu ihm zurückgekommen, was er komplett vergessen hatte. Es war immerhin nicht verwunderlich an der Seite von Kiri Nisemono seine Erinnerungen nach und nach zu verlieren, bis du dich nur noch mit der Gegenwart anfreunden kannst. Da er mit Micah verbunden war gab es da keinen Ausweg, doch manchmal...da kamen die Erinnerungen wie eine schöne Windbriese zu ihm zurück!

      "Der Traum von Wyatt...War er nicht wunderschön? Dank ihm konnte ich wieder eine wichtige Erinnerung in mir aufsammeln, die ich einst vergessen hatte."


      Er hatte eine Familie, die weitaus größer war als nur Kiri Nisemono. Genauso wie es erschreckend war, dass er manchmal sich nicht an seinen eigenen Bruder erinnerte so erfüllte es ihn immer wieder mit Glück, wenn diese Momente wieder zu ihm zurückkamen. Er wünschte sich nur, dass er mit Izarra darüber sprechen könnte - doch war es ihm untersagt sich den Mann zu nähern.
      Aber...Bestimmt könnte irgendwann Kiri davon überzeugen Izarra und Wyatt doch einmal in seinen Garten einzuladen und über das natürliche Glück zu sprechen vereint zu sein, als immer nur an die Verschmelzung von Seelen zu denken.

      "Ich möchte selbst zu so einer eigenen starken Farbe werden das ich andere nicht nur überdeckt, sondern auch aus ihnen die schönsten und stärksten hervor holen kann. Gemeinsam mit ihnen will ich etwas....Erschaffen."

      Der schöne Wunsch von Wyatt hallte immer noch in seinen Herzen hervor - er wollte ihm dabei unbedingt helfen. Es klang so normal, dass er am liebsten diesen Plan von Kiri über Board schmeissen würde. Gab es absolut keine Chance Kiri mit Emotionalität beziehungsweise Gefühlen zu füllen, um seine Gier endlich zu stopfen? Was empfand er, wenn er Wyatt sah?

      "Ich glaube von diesem Traum können wir etwas lernen. Wir sollten den Traum von Harvey genauso harmlos gestalten.", sprach Eros in Euphorie und blickte zum mit Blumen verzierten Pavillon, indem sich da gerade zwei Männer eine Schlacht im Schach ablieferten.



      Zu Eros Bedauern hörte ihn weder Noir noch Micah wirklich zu, worauf Eros traurig seine Schultern senkte. Dabei war Micah wenigstens gerade losgelöst von Kiri - früher hatte er ihn mehr ein Ohr geschenkt. Andererseits...war die Partie Schach garantiert anstrengend mit dem einst berüchtigten Magier aus Meridian. Eros überlegte ob er vielleicht...lieber Acqua suchen sollte. Anders als die zwei Herren, war seine Seele noch so frisch, weswegen er ihn immer wenn er im Garten war liebevoll begrüßte. Doch leider war von ihm gar keine Spur, bestimmt war er unter Wasser und unterhielt sich mit den Fischen.



      "Es wird doch lächerlich...Inwiefern wird Lord Korbos geholfen, wenn wir ihn solch' dubiose Fehler von Schwäche nicht direkt beseitigen? Allein schon, dass so jemand wie die Lordschaft eines Feenclans in den Abgründen des Dark Hearts beiwohnt...Es ist nicht mehr dunkel - es ist einfach schmutzig.", meckerte Noir abschätzig - die Anstrengung der letzten Tage konnte man noch förmlich aus seiner Stimme hören. Er war es Leid diese fehlgeschlagenen Handlungen seines Idoles mit ansehen zu müssen. Am liebsten hätte er sich eingemischt, doch...war er wohl der Einzige, der da total dagegen war.

      "Vor allem du solltest doch die Gründe des Herren kennen, ich würde mich in der falschen Position fühlen, wenn ich ihn jetzt verteidigen müsste.~"

      Lauter schnaubte Noir, auf die Provokation ging er sicherlich nicht ein. Mit einem strengen Blick machte er seinen Zug mit den schwarzen Schachfiguren. Auch wenn ihr Level im Schach gleich war, wollte er ihn besiegen. Es wäre wie ein kleiner Beweis um darzustellen, dass seine Strategie immer die Beste war. Genauso wie Lord Korbos eine bessere Seele war als Harvey Bell.

      "Ach, sei doch still. Natürlich verstehe ich sie - es ist eine strategische Option gewesen, sozusagen ist er auch ein gutes beigefügtes Päckchen für den Kannibalen. So etwas wie sein kleines Giftmittel, was er täglich schlucken muss - eine lästige Plage, damit Cornelius seinen Platz nicht vergisst - er zeigt ihm hiermit wie bedeutsam auch dieser Magier für ihn ist...selbst, wenn das Dark Heart ihn angenommen hat."



      "Hmm...Meine Theorie mag ich so viel mehr. Aufgrund seiner Habgier und der Sehnsucht nach Schönheit, wollte er sicher nur die Flügelchen von diesem Mann, der die Korbos-Familie schon seit Jahren terrorisiert.~~."

      "...Wie kann ich nur so lange mit dir koexistieren? Es ist mehr eine Folter als eine Verbindung."

      Micah kicherte leise und blickte auf das Schachbrett. Es funktionierte wohl nur, weil sie Seelenverwandte waren. Auch, wenn sie oft andere Meinung waren...würde Micah wohl ungern Noirs Seele beseitigen. Immerhin ist Kiri Nisemono auch wegen ihn so perfekt geformt. Er setzte die Konversation weiter fort, ohne auf eine Miene von Noir treten zu wollen.

      "Fragwürdiger finde ich aber nicht nur diese Erbärmlichkeit einer Fee. Nein. Du hast es doch gespürt oder? Als du Eros den Auftrag gegeben hast unser Souvenir auch auf die andere Seite des Herzens zu übertragen?"

      Noir wusste, dass Micah oft nicht nach den Regeln lebte, die sie sich gegenseitig aufgestellt haben. Damit sie...nicht irgendwann zersprangen. Das bewies er gut, als er ohne Kiri Nisemono zu Harvey in den Traum schlich. Dabei waren sie eins, wie konnte er also noch andere Gedanken erwecken und seine egomanische Persönlichkeit nicht verlieren?

      "Was haben wir vor? Wollen wir etwa auch die Träume von den Dark Witch hineingelangen? Lord Korbos besitzt jetzt das Dark Heart - es ist komplett sinnfrei die Kräfte dieser Maden zu erwecken. Ohne dieses Herz können sie sich nicht verwandeln. Kiri Nisemono weiß doch genau...wie tief eingewachsen es schon in Korbos ist."



      Micah stimmte ihn zu, wer außer sie konnten wissen wie hungrig doch ein Herz war. Manche davon saugten die Lebensenergie eines Menschen aus, bis sie staubtrocken waren. Andere davon ernährten sich von sexuellen Handlungen, Gewalt, Liebe oder einer Inspiration. Das Herz von Kandrakar...war jedoch eins mit einer starken Sehnsucht von Macht. Auch Kiri...hatte ähnliche Vorlieben.

      "Das Dark Heart ist ganz schön gefräßig und fühlt sich in der Seele von deiner ersten Liebe sehr wohl. Unser werter Herr ist zudem damit noch viel stärker obwohl er die Fähigkeiten eines Korbos bereits in der Wiege hatte. Natürlich besitzt er außerdem eine gewisse Truppe an Lakaien, die überaus mächtig sind und sich den Witch stellen können...Naja, fürs Erste."



      Krächzend schlug Noir voller Zorn auf den Tisch, sodass die Schachfiguren umfielen. Tja, das wars wohl mit dem Spiel, dachte sich Micah.

      "...Du sprichst von den Lakaien, die den Lord nicht einmal wirklich dienen wollen oder ihn wie einen Hund ansabbern. Keiner von den Schwachköpfen hat überhaupt eine Ahnung, warum er so mächtig - keiner kennt die Art seiner Magie genau. Nicht einmal der Magier von der Familie Sextus- was ist nur mit dem Zirkel passiert, seit ich weg bin?! Ich bin froh, dass sich dort keiner an mich erinnert! Alles Maden, von Würmer erhalte ich starke Kopfschmerzen. Es ist schmutzig, dass diese Erinnerungen immer noch in meinem Kopf herumschwirren wie faule Insekteneier!"



      Belächelnd stand Micah vom Platz auf, ein Glück rutschte nie diese Wut aus Kiri Nisemono heraus. Emotionen zu spüren war schwer - andererseits machten sie in der realen Welt auch nur schwach. Genau deswegen brauchte Kiri keine tragischen Gefühle, auch wenn...er sich etwas danach sehnt. Sachte legte Micah seinem anderen Ich eine Hand auf seine Schulter, so als wollte er ihn trösten.

      "Beruhige dich, Noir. Du bist wirklich der Jähzorn, der unseren starken Willen antreibt. Damit der Untergang des Lords nicht so schnell herbeigerufen wird wie in den anderen Zeitstrahlen von den uns Vater erzählte...Müssen wir dafür sorgen, dass er ebenfalls wachsen kann. Wir erzählten ihn zwar, dass dieses Light Heart schwach sei...Doch...Besteht auch der Lord nur aus einer schutzlosen Seele, die diese Witch im Umgehen zerstören können, wenn sie ihr wahres Potential entdecken."

      "Tch...Lord Korbos hätte sich einfach mit uns vereinen sollen.", schnalzte Noir mit der Zunge. Es hätte so viel einfacher gehen können - wie eine magische Formel hatten sie das Ziel eigentlich schon in ihren Händen. Aber nein...Kiri Nisemono ging immer den langen Weg, egal wie lange er dauerte.

      "Kiri Nisemono ist geduldig. Wir können warten. Ob er sich dann als unser
      Seelenverwandter
      herausstellt wird sich mit der Zeit ebenfalls zeigen - in diesem Status jedoch wie er gerade ist...wird er leider nur als
      Quälgeist
      enden und innerhalb von Minuten wie Meerschaum sich in unserem Garten auflösen."



      Da war etwas dran...Der Schock kribbelte immer noch in Noirs Haut.

      "...Mein Lord, ich plädiere darauf...Das ihre Seele niemals diesen Untergang erleben muss. Sie sind ein König und dazu noch ein wichtiges Emblem dieser Geschichte. Sehen sie zu...Das sie mir ebenbürtig werden, sodass ich aus Zuneigung oder Angst vor ihnen auf meine Knie falle. Sonst werde ich sie...schon bald fressen."

      680a6cafbd352211c0d43622af6ae5e6143567a9.jpeg

      Wenn solch eine Prachtkreatur wie Lord Korbos zu einem Quälgeist wird - der Schmutz der Welt...Ein perverser, kleiner Klumpen, der sich nur von Gewalt und Verzweiflung ergötzt...Das wäre eine heftige Niederlage, die selbst ihren werten Vater sprachlos machen würde. Ein
      Game Over
      in jeglicher Hinsicht. Kiri müsste ihn direkt fressen und vernichten, sodass seine Seele keine Chance mehr hätte auf eine Wiedergeburt.


      "Der Lord hat keine Wahl - er muss den wahren Kern des Dark Hearts ausschöpfen...
      Und Kiri Nisemono wird ihn auf diesem Weg begleiten."







      "Ein Krieg ...Gut gegen Böse...
      Weiß gegen Schwarz
      . Das
      Grau
      , welches aus beiden Parteien hervortreten möchte, aber zurückgehalten wird. Genau dieses Grau müssen wir herbeilocken. Kein gutes Ende. Kein schlechtes. Nein - das
      wahre Ende.
      Ein Ende, was sogleich pure Hoffnung und erbitterte Verzweiflung einführt."





      Lord Korbos musste sich ändern...
      Auch die Witch...
      Ihre Rolle war größer als sie dachten.

      "Lord Korbos - ein egoistischer Tyrann, dessen unhemmungsvolle Herrschaft mit einem Fehler begonnen hatte. In so vielen
      Parallelwelten
      war er einfach nur ein in dunkel umhüllter Mann, der die WITCH und alles Gute von der Erde löschen wollte. Das Einzige, was ihn interessierte war Macht - er wollte der stärkste sein.

      Nuriel erkannte den Prototyp eines Lords- er war das Klischee eines Bösen, der einfach jeden zerstören wollte. Er war eins mit sich selbst - genau deswegen existierte
      kein Dark Heart
      in den früheren Parallelen."





      Auch das Herz von der Familie Korbos existierte nur in manchen Parallelwelten. Noch immer war die Entstehung des Herzen von Oneiroi ein Rätsel, weswegen der Lord nur das Dark Heart in allen seinen Zeitstrahlen im Besitz hatte. Eigenmächtig gelangte ihn beinahe die Weltherrschaft von Meridian sowie auch der Erde.

      "Lord Korbos Rolle war der böse Überbringer der Verzweiflung, niemand der seine Familie wertschätzte...weshalb er sie alle vernichten wollte. Absolut niemand hatte Mitleid mit ihm, das Herz von Kandrakar sehnte sich nach seiner Zerstörung. Auf der Erde wurde er wegen seinem Vergehen hingerichtet und die Menschen aus Meridian waren glücklich, dass sein kleiner Bruder Infinity die Herrschaft übernahm. Ein weitaus liebevoller König, der zwar einsam aber wohlbedacht regierte."

      ...
      ...
      ...............

      "Eine überaus langweilige Geschichte, nicht? Deswegen hasse ich es über Vergangenheiten nachzudenken - sie verschlimmern nur das Rauschen in unseren Köpfen."



      Trotzdem sprach Micah weiter, im Hintergrund stand Eros daneben der stumm zuhörte. Es war immer wieder interessant wie Kiri Nisemono sich mit jeder Vergangenheit auseinandersetze aber seine einfach in Vergessenheit geriet, denn war sie für ihn nicht wichtig. Die Seelen der anderen jedoch zu durchforsten war wie eine Vorspeise. Eine Delikatesse.

      "Jedoch fand unser Vater nach so vielen Zeitreisen verschiedener Parallelpfäden das gewisse Etwas. Die Spannung zog seine Brust zusammen. Er wusste, dass in den Herzen doch so viel mehr steckte, genauso wie in dem Lord. Nach gewissen Ereignissen...wie die Zerstörung des Heimatlandes von Lord Korbos...Entwickelte dieser einst in schwärze umhüllte Mann ohne Hintergründe einen neuen Gedanken in seinem Kopf. Er nutzte die Kraft, die in ihm angeboren wurde und...spaltete sich sowie auch das Herz von Kandraka. "

      Das Herz von Kandrakar wurde mächtiger, denn war es nicht das erste Mal...das dieses Ding zersprang. Es war es gewöhnt seine Samen wie Pollen in der Luft zu zerstreuen. Doch dies war eine andere Geschichte auf die Micah nicht hinaus wollte.

      "Eine neue Ära war geboren. Aus dem ach so guten Herzen...koexistierte etwas dunkles...Ein Geheimnis, was nie entdeckt werden sollte. Das Dark Heart manifestierte sich."



      "Diese Welt ist überaus kostbar für die Familie Lozano. Für uns und auch für Vater, auch wenn er andere Ziele verfolgt als wir. Es wäre eine reine Verschwendung sie direkt in den Untergang zu begleiten. Genau deswegen sind wir in der Rolle des Supporters des Herzen von Kandrakar, auch wenn es Kiri Nisemono nur schadet. Unsere Rolle ist absolut - sie verbleibt nüchtern und grau.
      Lord Korbos jedoch...gerät immer wieder ins schwanken. Die Rolle des Tyrannen kann und möchte er nicht führen - immerhin hat er doch selbst gesagt, dass er die Witch als die wahren Schurken sieht.
      Leider---kann er in diesem Zustand nicht mehr lange durchhalten -Wieder ein Grund wieso ich gerne seine Rolle ersetzt hätte.
      Genau deswegen braucht er eine konkrete Linie, die er folgen muss. Er muss das Dark Heart für einen temporären Zustand auch seinem wahren Besitzer übertragen, bevor die falsche Hülle vollständig zerbricht."




      Noirs Zorn ließ nach, als half die Erzählung von Lord Korbos Geschichte ihn wie ein Heilmittel. Er schätzte die Macht des Lords - sie sollte nicht verfallen. Micah hätte seinen Spaß Korbos zu ersetzen aber dies war zum Glück nicht möglich. Zu sehr war er Teil der Geschichte, anders als Taiji oder Iori...die wirklich schlecht in ihrer Rolle waren.

      "Ja...Lord Korbos besitzt etwas, was nie ihm gehören sollte. In keinem Zeitstrahl hatte er sie je gebraucht...jedoch war er ebenfalls noch nie so eine starkes Wesen. Da er sich aber mit diesen Mächten auseinandergesetzt hat muss er auch Verantwortung tragen. Ha...Das solch eine schöne Kreatur wie er wirklich diesen Hund braucht."



      "Nicht nur ihn. Er braucht jeden Elementträger des Herz von Kandrakars. Dunkelheit, Wasser, Luft, Feuer und Erde...Menschen, die genauso wie er endlich ihre Rolle vertreten können. Selbst, wenn sich das Element Luft auf der falschen Position befindet - keiner wird es merken."



      "Lord Korbos Ende...darf nicht langweilig sein. Nuriel würde es immer wieder umschreiben, damit das wahre Ende auch einen Platz haben kann. Unsere Hauptmahlzeit darf nicht verschwendet sein."



      Er wusste genau, dass ihr Vater einen Narren an die Korbosfamilie gefressen hatte, genauso wie die an die Rosefamilie. Nicht umsonst hatte er diese Welt gesucht, wo beide über solch eine große Macht verfügen...Vor allem Entity Korbos war unersetzbar für Nuriel. Aus Liebe? Aus Leidenschaft? Oder doch nur für das Vergnügen? Genau wusste es Kiri nicht - denn immerhin haben sie den Lord schon eine Menge Sachen genommen, die ein Liebender wohl niemals tun würde.

      "Wie oft durchlebte Vater die absolute Herrschaft des Herz von Kandrakar? Dieses strahlende Weiß, welches die Augen nie weit genug öffnen wollte. So viele Fehler, die einfach nichts im wahren Ende zu suchen hatten. Iori und Taiji...waren genau solche. Fehler, die den Zyklus nur aufgehalten hätten. Iori war ebenfalls nur der Prototyp eines echten Herzträgers, ein Experiment, was Vater sehr schnell ausradierte."



      "Der wahre Wunsch von Gut und Böse - Weiß und Schwarz - ist es sich
      gegenseitig zu vernichten."




      "Doch Kiri Nisemono wird dafür sorgen, dass
      Grau
      aus ihnen herauszupressen bis der frühere Kontrast gar nicht mehr zu erkennen ist. Sie sollen verschmelzen. Wenn dies geschieht können wir endlich...das wahre Ende -
      u

      nseren Wunsch
      - erfüllen lassen."






      "Beide Seite werden ẕ̴̸̶̨̮̲͖̯̻ͣ͗̽͊ͩ̋ͮͯ̓̔̀ͯͨ̕͢ͅ_̸̅ͦ̃͟ę̸̧̢̛̯̦͈̘̙͚̝̹̥̳̥̝̙͑ͥ̓͆ͨ̋̏ͬ͑ͮ̎̔̕r̠͕͗͊ṙ̸̴̛̥͓̠̰̲̳͆̉̈ͭͤ̌ͨ̈́ͬ̀̐́͛̚͜͠ṷ̸̡̘̗̝̪͙͉̈̑ͯ̔ͭͧ͐͊̈́ͤͮ̎_t̘̻̘̞̖̐̀ͭ̅̋͋̅̔ͣ̋̔ͧ͗ͯ͆̃̓̕͘͠ͅť̶̯̱̝͍̯̖͓͕̬̦̹̊͗ͣ̽̓̂̒ͩͨ́͊͊ͩ͟͟͟͜͡͡͠ͅe̥̳͌͡ͅt̨̢̧̨̛̳̬̻̫̖̖̙̼͚̘̤̤͉͇͛͌͗̓̏͐͐̋̄ͧ́̅̽͂̈ͧ̑̔̋ͦ͆̔̋͘͜͝ ủn͉̒d̶̸̢̧̫̥̮̥̱́ͥ̃ͫͮ̃̏̈́̊̂͝ v̴̶̨̨̗̘̖̥̩͓̙͎̯̪̫͓̙̣̱̐ͭͬ̀ͨ́ͥͩ̆͗ͬͬ͆ͥ͛ͥ͑̐ͩ́̀̕͠o̶̵̶̢͈͎̙͇̟̳̜̤͉̙̠̫͚̟̪͚̠̝̐̅ͭ̈́͌̍̆̿ͨ̍ͤ̋̀͐̋ͬ̎̊ͯ͑ͫ͌ͨ̚͘ǹ̷̵̴̢̢̢̨̧̟͚͈̺͙̩̳̳͙̰̱͉͎̣̪̞ͯͨͭ͗̂̑̔ͣ͂ͯ͝ u̶̧͍̥̹̮̥̻̝̯̝͓̹̰̾ͩ̒̂̀̔̄͐͘͢͢͞ṉ̴̵̢̧̥͕̝͇͕̭̣͙̙͙͓͙̠̺͇͙̱͓̮̻͛̑̀̐ͦͫ͒̈̓ͮ̅ͫ́́͌ͤ̂̒͜ş̴̸̨̛̩̺̘̰̣̜̌̌ͯ͐̾ͪͬͤͨ̎̿ͦ͜͡͡ v_̶̨̤͔̱̺̭̯̞̦̪͚̩̭͉̠ͣ̅̀̽ͭ̎ͪ̂̑̓̇̔̋̕̚̕e̶̸̶̡̢̧̛̥͉̺̹̠̜̮̘̮̲̺̩͖̞̟̗̪̔̀̌̐̅̿͐ͥ̊̏̌ͣ̎̓͂̄̆͂͛̚̚͘r̨̛̠͉̟̝̟͔͚̞̳̹̹̝ͩ͊̿̉̎̎ͩͯ̄͂ͮ̾͐̕͡͠͞͡ş̸̸̶̷̤͚͇͉̫͙̞̃͒̿͒ͦ͆͐ͪ͂͗̿ć̯̭͙͕͉͕̯̐͗̏ͪͩ̔͜ḩ̵̸̖̫̩̖̜̩̠̦̬̮̥̗̤͂̍̄̈͑̄̌͛̆̐͛͑̒̎̓͆ͩ̚͢͟ͅl̸̷̸̡̢̨̛͍̤͓͖̹̹̥͕͇͈̇͐͂̈̽ͣ̈͂ͬ͌̅̓̏̓̏̂̐͊̉͌ͧ͑͐̚̚͜͟͠͞ư̴̴̢̹̲͔̓̍̈̄̈́ṇ̛̼̪̰͍͇̩͙̹͎ͭ̒ͯ̉̍͆̀͌͌́̂̉̈́͒ͪͭ̿̌͒͂͌̋̈́ͪ̐̈ͧ͡ģ̸̪̥̫̭͚̫̻́̏̓͌̍ͨͨ̉͠͞ẻ̴̴̷̸̡̛̙̜̝̪̳̗͇̘͕͍͎̰̗͈̝̐̌̾̎ͤͣͥ̍̂ͫ̔̌̾̓ͭͨ̑̾͢͟n̴͔̖̲̱͕̼̥̳̪̖͓͛͐̌̐́̏ͫ̈ͧ͊͐̏͊ͨͬ͟͡,̴̶̨̛̬̭͕̪̪̹̪̥͑̎̈̑̄͂́̋ͯͯ̐̉͌ bis kein Staubkorn dieser Welt übrig bleibt."




      .ᴎɘmmiƚꙅuƹmu ʜɔim ꙅɘ ƚᎸᎸɒʜɔꙅ ʏɘvɿɒH...ɿɘdɒ ɿɘbO

      Regungslos sah Eros zu seinem eins früheren Kindheitsfreund, den er beim Wachsen zugesehen hatte.
      ....Er hatte sich so stark verändert...Andererseits konnte Eros gar nicht mehr richtig sagen wie Micah früher war, als eigenständige Person.
      Würde es etwa enden wie in Oneiroi?
      ...Eros wollte es nicht...Die Traurigkeit zerfraß ihn immer wieder, wenn er nur daran dachte.




      Das wahre Ende.


      ...Eros wusste, dass sie gerade auf dem Weg waren ohne Rückkehr.
      Würde es irgendwer aufhalten können?
      Oder wird auch bald diese Galaxie wie eine feine Erinnerung in Kiri Nisemono weiterleben, bis er sie dann vergaß?



      ✭ ⌒ ✲ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✲ ⌒ ☆✭ ⌒ ✲ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✲ ⌒ ☆✭ ⌒ ✲ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✭ ⌒ ✲ ⌒ ☆

      So freundlich wie es auch nur ging schenkte er Apollo ein etwas unsicher wirkendes Lächeln. Dankend nahm er das Erfrischungsgetränk an, auch Zeth und Anubis war ihm inzwischen aufgefallen. Zeth hatte sich wacker im Kampf geschlagen und sah echt putzmunter aus. Anubis hingegen trank stumm von seinem Erfrischungsgetränk und versuchte die Karte der Preise zu lesen, um zu verstehen was gleich als nächsten passieren würde.

      "Freut mich euch mit Leib und Seele zu sehen, haha...", bekennte er nervöser und versuchte sich aufrichtiger hinzustellen. "Ich bin der Bote von Kiri Nisemono und heiße Eros. Klingt meine Seele wirklich wie eine Querflöte? Ich wünschte ich könnte sie auch mal lauschen!"

      ...Stattdessen war es nur das Rauschen, was er immer von Kiri Nisemono wahrnahm.



      "Bevor die anderen Freunde sich zu uns dazugesellen sollten wir uns logischer Weise aufteilen. Lord Korbos hatte zwei Räume für uns vorgeschlagen. Ein Ort für die Lakaien zum Kennenlernen und der andere für ihre Meister. Anders wird es ziemlich voll, meint ihr nicht auch? Der Lord denkt natürlich immer mit~."

      ...Naja - außer an das Bezahlen von der Heißen Quelle oder das Reservieren der Räume. Er war in jeglicher Hinsicht ein alter Mann, der noch Bar bezahlen würde anstatt mit Karte. Für Kiri Nisemono war es außerdem ziemlich wichtig die Meister und nicht die Lakaien kennenzulernen, sie erfüllten ihren Nutzen...aber waren von der Rangliste einfach viel zu niedrig um sich zu lange mit ihnen auseinanderzusetzen.



      Anubis war der Einzige, der sich gar nicht in die Konversation einmischte. Er wusste nicht wie er es empfinden sollte jetzt die anderen Lakaien kennenzulernen. Besonders Beni, da die letzte Badezeit ...wirklich schlecht mit ihm ausgefallen war. Er wollte ihn nicht sehen, doch zugleich wusste er, dass man ein Team sich nicht aussuchen konnte. Genau deswegen kämpfte er viel lieber alleine oder mit Untoten. Wenigstens konnte er sich wieder in dem Körper seines Liebsten einhüllen, den ihn erstmals Kiri verwehrt hatte. Als Ramses fühlte er sich am wohlsten - da konnte er daran denken wie Ramses früher war und etwas von seinem Charakter einnehmen. So tun als wäre er...Ramses.



      Und er wusste ganz genau das Ramses keine zehn Pferde mit so vielen Leuten in eine heiße Quelle geführt hätte. Aber...War es nun Mal seine Pflicht mehr von den anderen Kerlen zu verstehen, nicht das sie seinem Ziel im Weg waren. Ihn war es egal, ob Korbos die Witch ausschalten konnte oder nicht - es störte einfach nicht seinen eigenen Weg. Doch ein paar mehr, die so waren wie Beni könnte ihn schaden.
      Außerdem...empfand er etwas komplett faules auch an Kiri Nisemono. Möge ihn Apollo nur so stark preisen und wertschätzen - auch er war nur an seine eigenen Ziele interessiert. Jeder handelte absolut egoistisch, weshalb Anubis nicht vergessen durfte immer seinen Rücken zu decken.



      Seine goldenen Augen wanderten zu Zeth und...man merkte ihm an, dass er nur ein Lakai war - ein Sklave. In ihm erkannte er die Protzigkeit eines Kindes, mehr nicht. Er freute sich bestimmt nur Bekannte wiederzusehen aber mehr Gedanken verschwendete er auch nicht.



      ...Doch für eine Person interessierte er sich heute am meisten. Jemand, den der Lord ihn einmal empfohlen hatte, jedoch hatte sich dieser Typ nie bei ihm gemeldet und Anubis hatte absolut keine Ahnung wie man ihn erreichte.
      Cornelius Se...Sex...tus? Er hatte es schon vergessen - es war ein komplizierter Name.
      Diesen Mann wollte Anubis heute sich unter die Lupe nehmen? Ob er ihm wirklich eine Hilfe sein konnte sein Ziel zu erfüllen? Die Cola schmeckte plötzlich unerwartet süßer.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Liam Petrow & Oscar Bell

      Der rothaarige in der Runde konnte richtig sehen wie sein bester Freund und nun Suga Daddy Janon nicht damit gerechnet hatte, dass er ihn wirklich in so eine Hilflose Situationbringen konnte.
      Es hatte sich obwohl der Kontakt zwischen ihnen nie ganz gebrochen war doch einiges geändert...Er war eben nicht mehr der Liam aus der Gasse...Nicht mehr ganz.
      Doch bezweifelte Liam das Janon selbst in diesen Moment wirklich das ganz realisieren würde. Als würde das ganze ein schlechter Prank sein , zeigte ihm der Ausdruck ins einen Ausdrucksstraken Augen das dieser immer noch Zweifel hatte. Beinahe wie diese Leute die immer noch daran glaubten das die Erde keine Kugel sondern eine Scheibe ist.
      Liam sah seinen ersten großen Schwarm und engsten ungern leiden aber auch in ihm brodelte schon lange das verlangen ihn zu zeigen wer er wirklich war...Und zu was er fähig sein konnte.
      Sichtlich schien aber Oscar richtig Spaß daran zu haben wie sich Janon gerade windete. Für den großen war das ganze nur ein weiterer Tanz ihrer Leidenschaftlichen Liebe. Er hoffte so sehr das Janon gleich diese Seile zerreißen würde, seine Adern anschwellen und er ihn jegliche Seele aus dem Leib prügeln würde. Auch seine spitzen Fangzähne würde er nur mit Lustvollen Stöhnen gerne wieder in seiner Haut spüren wollen! Egal ob er danach wieder zusammen geflickt werden musste. Zudem spürte Oscar wie ihm langsam die wilde Sehnsucht seiner Lieblings Droge sein Mund ganz trocken werden ließ. Und wie wird mal eine Sucht am besten für denn Moment los? Richtig, mit einer Anderen!

      "NEIN?! FASS MICH BLOß NICHT AN, OCHSE!"

      Wie der Paarungsruf eines blutrünstigen Tieres, hörte Oscar mit breiter werden Lächeln wie ihn Janon Stimme immer lauter wurde und an den Lärmspiegel wie damals am Spielplatz zurück kam!
      Es war aufregend wie sein Bad Boy noch immer so Argwöhnisch war, er wollte ihn wohl wirklich ganz heiß auf ihn machen!
      "Eigentlich würde ich es gerne Liam überlassen -- aber hmm...ihr seid ja in einer Poly...Da müsst ihr natürlich auch zu dritt punkten! Jeder sollte seine Rolle vertreten...Wenn Liam das Geschick darstellt ist Oscar die Kraft und Janon ist das Durchhaltevermögen.
      Eigentlich war Oscar nicht wirklich so der Team Player aber es schien wohl als würden sie hier so Art Gruppen Arbeit machen, wie zur Schulzeit.
      Normalerweise schwänzte Oscar jegliche Schuleakitväten und in solchen Gruppenarbeiten hatte sich meist eher zurück gelehnt und Andere die Dreckarbeit machen lassen...Wobei er schon gern sich eingebracht hätte nur traute man ihm wenig zu.
      So klang die Worte des kleinen Fluffeluffs doch ganz plausibel für Oscar, schien so als wäre sein Kraft genau passend für Janos unterwürfigen hinter erdacht.
      "Alter, genau das wollte ich auch gerade sagen~♥"



      Schönerweise zeigte Janon sein dramatischen Kampfgeist, wie es sich für einen Mistkerl gehörte!
      Wie es ihm Janon wohl heimzahlen würde?
      Oscars Haut kribbelte schon vor aufsteigender Ekstase. Er musste ihn richtig Hart mit der Peitsche schlagen, damit er ihn vielleicht sogar die Knochen brach?
      In seiner Momentan Situation nicht gerade die beste da er Fit sein musste gegen die Shark Mafia anzukommen...Aber wie konnte man jemand wie Janon nur widerstehen?



      "Aber, aber - Janon. Du möchtest doch raus. Passt mal auf - ich garantiere euch zumindest die Freiheit aus diesem Haus, wenn einer von euch es schafft in den Orgasmus zu kommen oder in Ohnmacht zu fallen. Hmm~ - Es ist egal wer, aber wenn ihr euch auf die Bedürfnisse eurer Boyfriends einläßt regnet es so viele Pluspunkte, dass ich euch eine Belohnung schenke. Keiner lässt aber das Dummschwein frei - die Strafe ist noch nicht vorbei-mindestens 30 Peitschenhiebe erwarte ich."

      Oscars Blick löste sich für einen kleinen Moment von seinen hinreißenden Bad Boy um denn dieses Pinke Monster bei seinem finsteren Kichern mehr zu betrachten. Der Knrips war wohl ein Sadist durch und durch...So wie er sie als Schweine betitelte, die er auf bereit auf das Schlachtfest vorbereiten wollte und davor sie zum lauten grunzen bringen wollte.
      Tatsächlich gefiel das Oscar nicht sonderlich, dieses dreckige Lächeln kannte er tatsächlich leider viel zu gut als das er sich darüber ergötzten konnte das nicht er in dieser Lage wie Janon steckte.


      "Aber ihr müsst zu dritt anpacken, damit es klar ist! Keine Faulenzer hier!!"
      Die Rute lag dem Pinky, viel zu gut in seinen kleinen Händen, beinahe schon als würde er dieser öfter als seinen Zahnbrüste fest halten.
      Es sah deutlich danach aus als wollte Nicky beinahe schon selbst die Peitschte führen...
      Das war jedoch ein ziemlicher Abturnen für den Blonden, der Gedanke das so ein mickriger Halbling, Janon auspeitschte, löste in ihm eine gewisse Klarheit aus die ihm leichte Kopfschmerzen bereitete. Seltsamerweise fand er es bei Liam gar nicht so...schlecht. Irgendwie fand er es eher amüsant wie der so kleine Wauwau versuchte Männchen zu machen.

      "Beeilt euch, ich find es scheiße so gefesselt so sein. Ich wette ihr wisst nicht Mal wie man eine Peitsche richtig haltet - wehe eure Hiebe zählen nicht."

      Aber zum glück blieb sein Bad Boy Tapfer, viel mehr noch provozierte er es und füllte denn Kopf mit weiteren Fantasien die er noch zurück gehalten hatte aber es wurde nun doch langsam eng in seiner Hose.
      "Ich schwöre, dass ich den Mundknebel durchbeissen werde, wenn du es auch nur versuchst Oscar."
      Hach, dieses Liebesgeflüster von Janon brachte Oscar wirklich zum schnauben....
      "Jetzt will ich es umso mehr..."



      Wenn Janon doch schon wusste wie er dachte, war es unaufhaltsam.
      Er war wie ein Güterzug bereit durch den Bahnhof zu schießen!!
      Weswegen er die Rute in seiner Hand fester umgriff und hoffte das Liam zügig das Teil um Janons Mundwickelte, denn da wollte er unbedingt ko---

      "Wie dämlich - dabei wärt ihr dann schneller draußen. Liam könnte aber? Ich meine - dann wärst du schneller aus dem Raum raus, Janon. Ich sehe ja wie du schwitzt!"
      Noch immer stand Liam da mit dem Spider O-Gag in seinen Händen...Es war nicht so als würde er sowas zum ersten mal in seinen Händen halten auch wenn ihn bis her nie jemand seiner Suga Dads darum gebeten hatte da noch irgendwas hinein zu stecken...Aber wie Nicky sagte sollte keiner von ihn untätig sein...Doch die VorstellungVor allen Augen und dann auch noch....Es ließ ihn heftig erröten und bezweifelt die Augenbrauen enger zusammen ziehen.
      Er wusste ja selbst wie sein Mitbewohner drauf war und ihn besonderes diese Stillen gefielen, zumindest hatte öfter von denn mit diesen Knebeln gesehen mit dem Roten oder schwarzen Ball im Mund....
      Und wenn sie das Spiel halbwegs überleben wollten, sollten sie besser nicht denjenigen vergraulen der die Zügel in der Hand hatte.
      Doch wie sehr Liam das Risiko liebte, er kannte doch auch die Grenzen und Temperament von Janon.
      "A-also...", begann Liam etwas nervöser und nähert sich Janon.
      Er überlegte gerade Fieberhaft was wohl der bessere Sieg wäre...Sollte er versuchen zu kommen? Damit sie aus dem Haus kamen?



      Wenn es Oscar wäre der kommt wäre Janon bestimmt nur noch mehr angepisster!
      Aber es war nun wirklich eine weile her das er mit Janon weiter ging, dass brachte seine Gefühle für ihn wieder stark ins Chaoses!

      "MACHT EINFACH IRGENDWAS, DAMIT WIR HIER RAUSKOMMEN! WO BLEIBT DIE PEITSCHE?! IHR GEHT MIR ALLE AUF DEN SACK!!!"

      Der Laute anklagenden Worte ließ Liam nur mehr daran erinnern was ihn Nicky ihm in die Hand geben hatte. Es fühlte sich merkwürdig an ihn immer weiter einzuschränken wie ein wildes Tier.
      Bevor noch ein weiter Laut von Janon kam oder besser gesagt, genau in dem Moment schob Liam den Ring zwischen seine Lippen.
      Die metallisch wirkenden Spinnenbeine hielten sein Mund, wehrlos offen und Liam zog die Lederriemen mit einem festen ruck fester.
      "Keine sorge ich lasse nicht zu das Oscar...Irgendwas in dich steckt.", versuchte Liam mit einem hauch von Aufmunterung zu sagen auch wenn es die Lage nicht besser machte. Schließlich erhielt Janon noch seine Strafe und die beinhalten schließlich die Peitschen hiebe.
      Doch gegen Liams Erwartung stürmte Oscar nicht vor Vorfreude gepackt auf sie zu um Janon Lage schlimmer zu machen.
      Der Ex-Häftling rieb sich unruhig an der unter Lippe und schien selbst zu schwitzten. Es war mit der Entzug Erscheinungen, die langsam begann mehr Oscars Verstand zu kicken aber zugleich....Bemerkte Oscar etwas an der Situation, die ihm unheimlicher weise vertraut vor kam. Leider vereinfachte die dicke von Rauch erfüllte Luft nicht seinem gemüht zustand.
      Viel mehr war es als würde Oscar durch denn langen Tunnel denn er über Jahre wandert das Ende erreichen und sich die Welt um ihn aufhellen...Nur gefiel es ihm nicht wohin der Tunnel ihn geführt hatte und er wollte wieder zurück treten...Mit den Gedanken spielen sich soweit selbst zu verletzte damit er in Ohnmacht fällt, klang einfach aber sogleich ungemein langweilig....Er wollte doch vor seinem Bad Boy oder denn beiden Knirpsen nicht wie ein absoluter Versager wirken.
      Im Knast hatte er auch gelernt das nur der stärkere überleben kann...Sonst wacht man am nächsten Morgen mit weit aus mehr auf als nur ein paar gebrochenen Rippen.




      Zusehen das Janon das über sich ergehen lassen wollte nur damit sie weiter kommen...
      Wieso könnte er nicht weiter sich dagegen sträuben? Lieber Sterben als sich diesen Erniedrigung weiter gefallen zu lassen...?
      So machte das...Doch überhaupt kein richtigen Spaß?!
      Das gab ihn nur das Gefühl....



      ....Das er genau wie diese perversen, reichen Kerle war....
      Die Speziellen VIP-Kunden...der Mafia Shark.

      ::::::::::::::::::::::::::::::::::::
      :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
      ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

      "Du willst deine Schulden begleichen?"



      Die Stimme war ruhig, fast wohlwollend, aber sie schnitt wie kalter Stahl.
      "Dann tu, was man dir sagt."
      Damals hatte Oscar geglaubt, er könne sich irgendwie aus der Sache herauswinden. Ein paar Päckchen hier, ein paar Botengänge da...
      Larry hatte alles so einfach verpackt...Mit seinem Charmanten grinsen und sein flüstern an seinen Ohren. Er hatte ihm wirklich geglaubt.
      Doch Tag zu Tag würde die Schulden größer und die Botengänge immer mehr...
      Sie Aufträge immer schwieriger...Die Bezahlung Mickriger...Und seine Sucht nach dem verfluchten Drogen der Shark intensiver.
      Beim dem Punkt angekommen wo er schon das Sparschwein seines kleinen Bruder plündern musste und seinem Vater aus seinem Brieftasche Geld entwendete...Kam Larry mit einem neuen Vorschlag...Oder besser gesagt, war es seine letzte Rettung nicht elendig in den Schulden zu versinken und von den Geldeintreibern in der nächsten Sackgasse abgestochen zu werden!
      Er erinnerte sich an das dunkle Hinterzimmer im Club – stickige Luft, roter Samt, das gedämpfte Lachen von VIPs hinter verschlossenen Türen. Und dann kam er: ein Mann im maßgeschneiderten Anzug, perfekt sitzend, fast zu glatt. Über seinem Gesicht eine goldene Löwenmaske, die Augen dahinter leer und doch durchdringend.
      "Ach ja? Alter?" Oscar sah ihm direkt in die Augen und bleib trotz seiner Notlage aufmüpfig. "Und wenn ich Nein sage?"
      "Dann wirst du nicht mehr gebraucht. Dann bist du nichts. Und niemand."
      Die Stimme des VIP wurde kälter.
      "Du zahlst mit dem Einzigen, was du noch hast. Mit deinem Körper."
      Abwehrten wandte Oscar sein Blick ab, er wollte nicht so tief sinken...Um sein Körper verkaufen, er war doch keine Hure?!
      Und da war er – Larry.
      Seine erste große Liebe...Ein Kerl, der ihn einfach magisch angezogen hatte...Dieses verbotene und gefährliche!
      Doch hatte ihn dieser in diese ganze missliche Lage überhaupt gebracht....In diesem Augenblick wurde Oscar deutlich bewusst das er von Larry nur geködert wurde.
      An der Wand lehnend, fast lässig, trug Larry ein Schwarzes Hemd, aufgeknöpft bis zur Brust, eine Zigarettenspitze in der Hand.
      Er sagte nichts. Tat nichts. Er beobachtete nur.
      Ihre Blicke trafen sich für einen Moment, doch da war blanke Gleichgültigkeit.
      Oscar wartete. Auf ein Zeichen. Auf ein Wort. Auf irgendetwas!
      Das ihm zeigte das ihn der Kerl nicht von Anfang an betrogen hatte....
      Aber Larry lächelte.
      Sündhaft.
      Verführerisch.
      Kaltherzig....
      Langsam griff Larry in seine Tasche und zog eine Maske hervor – eine elegante, schwarzer Panter Maske, die das Licht fraß, statt es zu reflektieren. Mit einer unverschämt theatralischen Bewegung setzte er sie sich auf. Und verließ den Raum. Lautlos.
      Oscar blieb zurück.
      Der erste brutale Schlag traf Oscar in die Rippen.
      Dann ein zweiter, härter. Der VIP mit der Löwenmaske nickte denn anderen Kerlen im Raum zu und die Faust seiner Gefolgsmänner landete direkt auf Oscars Kiefer.
      Mit jedem Schlag wusste er: Er war allein....
      ...Alles in ihm brodelte...Er wollte es Larry heimzahlen. Diesem Mistkerl....
      Doch obwohl Oscar nach Rache aus war war da gleichzeitig diese Gier nach ihm.
      Es war wie mit den Drogen die ihm regelrecht vor die Füße geworfen wurde damit er nicht an den schmerzen zu Grunde ging.
      Und dann kam für Oscar der Punkt wo er es einfach nur noch hinter sich bringen wollte.
      Er schwor es sich immer wieder das sie alles zurück bekommen würden...
      "Na los! Ihr nervt mich....Ist das alles was ihr könnt mich nur zu schlagen?!"
      Er brachte sich immer mehr in Gefahr aber dieses Gefühl...Belebte ihn.
      Wenn die Drogen nicht hatte musste ihn wenigsten der schmerz wieder den Kick geben denn er brauchte.



      Aber nichts davon war so schmerzhaft...Nicht so schmerzhaft wie der Verrat von diesem Wichser Larry!
      Was musste er tun um seine Aufmerksamkeit wieder zu erlangen?
      Dafür musste er diese VIP's bespaßigen....Lachnummern.
      Das waren in vergleich mit Larry keine richtige Schurken.
      Nur weil sie glaubten ihm mit Geld und Waffen überlegen zu sein?
      Solche Typen...Hasste er wie die Pest. Sie hielten ihn nur auf...Die wahren Fieslinge wie Larry entgegen zu kommen. Kerle die durch und durch mit ihrem eigenen Handeln absolute Fieslinge waren.
      Er würde wieder Larry in die Finger bekommen...Selbst wenn dafür sein Körper Verkaufen musste und nur noch tiefer in die Dunkelheit sank, in welcher ihn der Rothaarige gestoßen hatte.

      :::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
      ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
      :::::::::::::::::::::::::::::
      :::::::::::

      Der Ausdruck von Oscar wirkte immer dunkler, fast schon als wäre er wütend auf Janon....Aber es passierte nichts.
      Liam bemerkte die unangenehme Pause, er rechnete schon damit das sich Oscar wie ein wilder Hund auf Janon stürzen würde um in auszupeitschen als wäre es ein lustiges Spiel für ihn. Doch es...Folgte nichts?
      Er merkte wie Nicky Laune sank, wie Janon immer unruhiger in den fesseln wurde und er selbst sich irgendwie verantwortlich fühlte das sie dieses Spiel gewannen...Aber wie sollte er das anstellen wenn Oscar plötzlich auf Autopilot war und die Peitschte, so feste in seine Hand hielt als wollte er dieser mit seinen bloßen Händen zerbrechen?!
      "Ähm....Oscar? Ist alles okay?", stellte Liam nun doch die Frage die sich so Fehl am Platz fühlte in die Situation aber ihm entging das glänzende auf Oscars Stirn nicht...Er schwitzte....Und rümpfte immer wieder die Nase. Das Verhalten kannte er ...Wenn jemand auf kalten Entzug war....Zumindest machte Oscar auf ihn diesen Eindruck.



      Liam stellte die Frage jedoch nicht wirklich aus sorge um Oscar viel mehr, weil er Janon nicht zu lange in dieser Situation lassen wollte. Für ihn fühlte sich das sicherlich an wie Stunden und brachte sie auf in dem Spiel von Mason...Oder nun eher von Nicky nicht weiter.
      Auch wenn Liam nicht besonderes erpicht darauf war denn Part von Oscar zu übernehmen ging er schon auf ihn zu um die Rute von ihm zu nehmen.
      "Oscar", sagte er leise, fast fürsorglich, aber mit Nachdruck. "Gib mir die Rute. Ich übernehme das."
      Keine Reaktion.

      Oscar blinzelte, als würde er aus einer anderen Zeit auftauchen. Sein Griff um die Rute wurde kurz fester, als müsste er sich an etwas festhalten, das ihn selbst noch zusammenhält.
      Doch dann wurde der griff plötzlich lockerer....
      Ein letzter zitternder Atemzug. Dann – plötzlich – Hob Oscar den Kopf.
      Sein Blick war kalt. Messerscharf. Tödlich.
      Langsam wandte er sich zur Seite – aber nicht zu Liam. Sondern zu Nicky.



      Oscar bewegte sich. Nicht ruckartig – zielgerichtet und ohne ein Wort zu verlieren.
      Plötzlich packte er Nicky am Kragen, zog ihn ohne Mühe hoch, als wäre er nichts weiter als ein Stofftier. Der Größenunterschied war grotesk.
      "...Ich hab kein bock auf dieses Spiel und dessen Regeln, ich will mein Bad Boy auf meiner weise quälen. Solche Typen wie du ruinieren ihn mir und nehmen mir den Reiz."
      Oscars Stimme war dunkel, ruhig, ein brodelnder Vulkan, der in Feuer ausbrach.
      Er warf Nicky brutal zu Boden, kniete sich mit einem Knie auf dessen Brust, hielt ihm die Rute schmerzhaft an die Kehle.
      Sein Gewicht drückte so gefährlich auf denn kleineren, dass ihm förmlich unter sich zerdrücken konnte.
      "Du lässt uns jetzt raus. Sofort."
      Oscar drückte die Rute gegen die schmale Kehle, beinahe als würde ihn gleich umbringen würde er sich weigern.
      Liam war erstarrt. Er stand da, die Augen weit aufgerissen....Was ging denn jetzt ab?!
      "Oscar… was zum Teufel machst du da?!"



      Es war beinahe so als würde er dabei zusehen wie Oscar das ganze Spiel nun über Bord warf und zugleich war Nicky sein Mitbewohner!! Auch wenn das hier nicht gerade die netteste Art war sie in dieses Spiel zu ziehen...Konnte nicht einfach dabei zu sehen wie Oscar ihn jetzt so in die Mangel nahm?! Andererseits sollte er befürworten wenn...Sie damit hier raus kamen würde auch Janon zu gute kommen...Oder?! Oder war das alles total bescheuert?! Was sollten sie denn da draußen machen? Zurück zum Schiff...??? Was war mit den Armbändern?! Er fühlte sich unwohl hin und her gerissen!
      Er schaute hektisch zu Janon der in seiner Position nicht viel beitragen konnte...Verdammt...Was sollte er jetzt machen?! WAS konnte er überhaupt machen?!
      "Kleiner Gnom, was bist du schon ohne deine Kontrolle über die Situation, spielst dich so auf...Ich wette selbst ein schlag von deinen mickrigen Hand löst nicht mal ein kleines Kribbeln in mir aus!"
      Oscar schien warm darin zu laufen Nicky nicht nur Körperlich sondern auch Wörtlich nieder trampeln zu wollen. Als hätte Nicky denn Zorn des größeren auf sich gezogen, drückte Oscar ihm nun komplett die Luft ab.
      "Ey!! Du Bringst ihn noch um!!", rief Liam dazwischen und haute Oscar auf den Rücken, um ihn darin zu hindern dem Pinkhaarigen tatsächlich jegliche Licht auszublasen!
      Er bezweifelte das Oscars Handeln darin besteht sie aus der Lage zu retten, viel mehr wollte Oscar das ganze nach SEINEN eigenen Regeln spielen und nach der Aktion in seinem Club konnte Liam schon erhängen das absolutes Chaoes werden würde.
      Liam wusste das er allein keine Chance hatte gegen Oscar...Er überlegte ob er Janon schnell aus seiner Lage befreien sollte aber was wenn in der Zeit...Nicky starb?!
      Aus purer Panik griff Liam nach einem Stuhl.
      "Oscar!!"
      Als Liam sein Namen rief drehte sich dieser nur halb in dessen Richtung, doch es reichte aus um den heran rauschenden Stuhl zu sehen denn Liam am Holzbein gegriffen hatte und ihm meinem Schlag über denn Kopf schlug.
      Oscar richtete, stolpernd auf als der Schlag ihn genau am Übergang von Schädel zum Hals trifft.
      Es war kein sauberer, hieb...es war pure Verzweiflung gewesen um Oscar wenigsten zum inne halten zu bringen.
      Doch schien Liam allerdings die Widerstandskraft von Oscar zu überschätzt zu haben.
      Kaum wie sich der größere von Nicky gelöst hatte, fiel er wie in Zeitlupe zu Boden. Ein dumpfer Aufprall.....
      Stille.
      Ein dünner Blutfaden läuft Oscar die Wange hinab und Liam steht fassungslos da...Hatte er die Situation gerade...Verschlimmert?!
      "Ich...ich...Fuck.", entwich es Liam als er denn Stuhl zitternd senkte.

      ______________________________________________________________________________


      Tyler Wang-Chi

      "Das klingt nach einer guten Idee! Dann lass mich die Kosten übernehmen - wir sollten so viel zum Essen kaufen, dass wir uns in den Komaschlaf versetzen können...falls Wyatt doch in einem dieser Filme einen Song wagte."
      Natürlich hatte Tyler nur gute Ideen, es gefiel ihm das Ineb das auch nun erkannte. Zwar musste Tyler als Sportler dann darauf achten das viele Essen später zu abzutrainieren damit sich nicht festsetzt aber bei dem strahlen das Ineb nun bekam...Nun
      da wurde auch Tyler etwas schwach...



      So eifrige Ineb war, waren sie auch schnell mit dem Einkauf fertig, Ihm fiel zwar die Leute die Ineb bemerkt hatten nicht direkt auf aber bemerkte schon an Inebs Haltung das wohl was nicht ganz stimmte, er wirkte deutlich verkrampfter.
      "Was hältst du davon einen kleinen Umweg zu gehen? Es ist noch Zeit und wir könnten ja am Strand entlang laufen?"
      Doch der Vorschlag Spazieren zu gehen entlang des Strandes...?
      Tyler war sehr wohl damit einverstanden und stimmte mit einem direkten nicken bei.
      Es hatte wirklich Vorteile mit jemand befreundet zu sein wenn man begann die Aktivitäten zu machen die ihm sehnst durchaus gefielen.
      ....
      .............
      "Bist du einmal so tief ins Wasser gegangen, dass du nicht mehr stehen konntest? Einfach so, weil es sich richtig anfühlte umgeben von nichts außer von dem Meer zu sein? Ich habe sowas oft in Filmen gesehen und komischerweise verstehe ich das Bedürfnis gerade sehr."
      Als sie am Wasser ankamen, sprach Ineb etwas an...Als plante er gerade ins Wasser zu gehen und nie wieder auftauchen zu wollen.
      Der wind wehte Tylers durch Haar...Und es war erschreckend wenn darüber nachdachte das selbst oft mit dem Gedanken gespielt hatte.



      Doch was sagte man jemand in diesen Augenblick?
      Tyler hatte keine Ahnung was es in Ineb auslöste wenn er seine Gedanken nur weiter vertiefte...Tyler liebte das Wasser aber zugleich wusste er auch wie tödlich die tiefe sein kann...Vor allem wenn man vergisst zu Atmen...Und komplett die Orientierung verlor,
      Doch er spürte das Ineb weit aus mehr zu sagen hatte weswegen er beinahe wie das Meer selbst ihn erst mal nur zuhörte.

      "Wenn ich so jemanden wie dich nicht als Freund hätte...und nicht der Herzträger wäre...Dann wäre ich am liebsten jetzt ein Teil des Meeres geworden. Einfach frei sein, ohne jegliche Probleme...Nur vom Windrausch geleitet werden."
      ....
      Etwas Überrascht Blickte Tyler zu Ineb, er hatte ihn gerade wirklich als einen Freund betitelt...?
      Obwohl es sehr düstere Worte waren konnte Tyler spüren wie es sein Herz schneller zum schlagen brachte.



      "Ich schätze deine Meinung sehr, Tyler. Für mich bist du der am härtesten arbeitende Wächter...."
      Auch wenn Ineb davon quasselte teil des Meeres zu werden wollen das für Tyler viel zu tiefgreifend war um darauf was zu erwidern wurde erneut gelobt...Seine Lippen hoben sich zu seinen grinsen und war bemüht ihn nicht unverschämt direkt in gegen damit zu prahlen. Weswegen er sein Kopf leicht zur Anderen Seite neigte.



      Doch wünschte er sich mit diesen Lob vor alle Welt angeben zu können.
      Es kam selten vor das man ihn so Wertschätzte. Auch wenn ihm gewiss Sam etwas anderes sagen würde oder seine Mutter...Oder...Hach, war doch auch egal!
      Es aus Inebs Mund zu hören hatte eine ganz andere wirkung!

      "...Was würdest du in meiner Situation tun? Würdest du versuchen nur noch im Namen der Wächter zu handeln? Sollte ich jeden Anderen außer euch als Feind betrachten und mein Vertrauen nur euch schenken, damit es nie wieder zu bizarren Zwischenfällen kommt? Sollte ich das Singen und die Schule aufgeben, damit das Getratsche nicht noch schlimmer wird?"
      ....
      . . .
      Angestrengt schloss nun Tyler seine Augen...Okay...Nun hatte er ein Problem!
      Jetzt stellte ihn Ineb viel zu viele Fragen aufeinmal....!!
      Konnte es sein das Ineb viel zu viel von ihm dachte?
      Natürlich ehrte es ihn aber er war doch kein Ratgeber....Wäre das nicht Izarra der besser Ansprech-Partner?



      "Ich möchte so gerne die Zeit als Ineb und als Herzträger trennen, doch ist es nahezu unmöglich. Früher habe ich versucht einfach immer im Namen des Herzträgers zu denken...doch gerade fühle ich mich handlungsunfähig. Ich schaffe es nicht einmal mich bei Amy zu entschuldigen, obwohl sie es mehr als verdient hätte."
      ....
      So langsam spürte Tyler das Ineb wirklich...Eine Antwort brauchte für diese Dilemma...Aber irgendwie war es ihm das doch gar nicht die Ahnung davon hatte...Er konnte Ineb keine Beziehung Tipps geben....Oder was wollte er jetzt hören? Wollte er Überhaupt was dazu hören oder sich einfach nur auskotzten?
      Er wollte nicht das Ineb seine Lobenden Worte wieder zurück zog....Es war doch irgendwie beinahe so das sie nun enge Freunde geworden sind....
      Abgesehen von seinem Ex Freund...Und Wyatt war Ineb...der erste richtige Freund seid langer Zeit.



      "....Ich freue mich so auf den Filmabend, doch habe ich Sorge, dass ich die Stimmung vermiesen könnte. Ich meine...selbst du müsstest mich doch gerade abartig finden, oder? Du weißt jetzt über meinen Bruder bescheid...Du kennst einen Teil meiner Abnormalität...Du hast so viel befremdliches von mir ansehen müssen. Solltest du dir nicht mehr Abstand zu mir wünschen?"



      Obwohl Tyler sich sicher war das ihm Empathie schwer fiel zum empfinden, konnte in diesem Moment eine deutliche Ähnlichkeit gegenüber Ineb spüren, es war nicht exakt das gleiche Schicksal das sie teilten...Aber kannte er das Gefühl, wenn die Abnormalität einen das Leben kontrollierte....
      Tyler erinnerte sich...
      ...Das viel dafür geben wollte seine Abnormalität los zu werden.
      Ein Normales Leben zu führen. Eines das Anderen in seinem Umfeld alles erleichtert....Keine Last zu sein.
      Doch gegen allen seinen Erwartungen hatte ihm Sam, deutlich gemacht...Mehr als deutlich das man Abnormalität nicht einfach los werden konnte.
      Damals als Kinder nicht....

      "....Anders als du... bevorzuge ich die Abnormalität, Brüderchen."



      Selbst in der Gegenwart als er sich ganz seiner unnormalen Verhalten gegenüber ihn öffnete...Sagte das ihn als Gott ansah oder auch solche bizarren Träume erlebte...
      "...Ich sag es ja...total Krank....Es daher wäre es für dich auch das beste, dich von mir fern zu halten."
      ...Er sagte schon beinahe das gleiche wie Ineb...Er selbst war an einem Punkt angekommen wo er glaubte es wäre besser wenn sich jeder von ihm fern hielt....Aber Sam....
      "Ich werde darauf bauen...Dafür darfst du auch immer zu mir kommen, für dich... werde ich meine Arme stets offen halten."
      Er Akzeptierte seine Abnormalität nicht nur...Er machte es zu etwas besonderen von ihm...Etwas das ihn auszeichnete und begehrenswert machte....



      Und von genau solchen Personen war man am Ende abhängig....Sie waren die einzigen die einen wirklich sehen konnten und mit wussten mit einem umzugehen.
      Tyler senkte für ein Moment schweigend sein Blick auf das Wasser das in ruhigen Rhythmus sich bewegte, während seine Gedanken für ein Herzschlag zu lange wieder zurück zu Samuel glitten....
      Damals hatte er sich so gefreut darüber das Sam seine Abnormales verhalten nicht abschreckte...Jetzt aber fühlte es sich für ihn wie eine erdrückend Fessel an die er nicht mehr los wurde...Weil Sam....Der einzige sein würde der ihn jemals akzeptieren und verstehen würde...
      Wenn Ineb schon sich jetzt als so abnormal sah...Wie konnte er da jemals Tyler akzeptieren?
      Der flüchtige, Gedanke sie beide könnten wirkliche Freunde werden und eine enge Bindung aufbauen....Verblasste mit einem mal schlagartig.
      Es würde weiter ein aufgesetztes Theaterstück bleiben.
      Ein Wolf...Der sich als Schaf verkleidet um akzeptiert zu werden.
      Also musste er weiter gegenüber Ineb denn Vorbildlichen Wasserwächter darstellen.



      "....Ich habe gelernt das es nichts bringt sich vor der Wahrheit zu zu verstecken, Ineb. Genau so wenig von einer Tatsache die einem unangenehm ist. Wir selbst haben keine Einfluss darauf wer wir sind, was zählt ist wie Andere einen sehen und umgehen. Besonderes wenn wir nicht zu denn Normalen Menschen auf dieser Erde zählen, sollte man sich die Personen um sich besonderes zu Herzen nehmen."
      Seine Stimme, klang ziemlich nüchtern als er das sagte und er hob sich leicht die Hand vor das Gesicht als die letzten Lichtstrahlen der Sonne von der Wasser Oberfläche reflektiert wurden.
      "Daher solltest du dich wirklich sobald wie möglich bei Amy entschuldigen. Sie könnte einer der wenigen Personen in deinem Leben sein die deine Abnormalität akzeptieren könnte. Aber das weißt du nur dann...Wenn du ehrlich zu dir selbst und ihr bist. "



      "Ich selbst bin mit vielen unnormalen Dingen erwachsen geworden, es wird der Grund sein weswegen ich dich nicht verurteile sondern weiter als Ineb denn ich kennengelernt habe anerkenne. Ich bekomme auch keine meiner Ticks bei dir und ich achtete wie du weißt sehr auf Hygiene oder Unstimmigkeiten. Ich sehe ihn dir mehr als nur eine Seite. Du bist nicht nur Herzträger oder nur Ilion oder Ineb...Du musst lernen das selbst zu Akzeptieren, dann verstehst du auch warum es immer noch Personen wie mich gibt die noch an deiner Seite bleiben.", sprach Tyler sehr direkt heraus.
      "Wie du selbst sagtest, es unmöglich deine Zeit miteinander zu trennen...Tatsächlich habe selbst oft darüber nachgedacht, wie mein Leben aussehen würde wäre ich ein vollblütiger Sohn der Familie Rose geworden. Wäre dann noch der Tyler der jetzt mit dir hier steht? Wäre ein besserer Tyler und hätte dir jetzt andere Dinge gesagt?"



      "Ich habe einiges aus meiner Vergangenheit verdrängt....Aber mittlerweile weiß ich das wie mein Bruder Sam sein wollte. Eine Perfekte Person ohne Fehler oder Unmoralitäten. Ich denke immer als Vollwerttiger Rose wäre ich weit aus klüger und Wort gewandter...Ich hätte die Dinge besser im griff. Könnte bessere Entscheidungen treffen oder mein Umfeld viel mehr nach meinem Wünschen und denken lenken oder beeinflussen....Es hat sich angefühlt als wäre der Teil in mir der ein Wang-Chi ist dafür bestimmt war Probleme zu bescheren...Sogar jetzt denke ich immer wieder darüber nach das es Besser wäre eine Andere Person zu sein."



      "Aber durch meinen zurück kommenden Erinnerungen weiß ich das ich nicht nur einmal darin gescheitert bin ein vollwertiger Rose zu sein. Es nichts vergleichbar mit dem Title eines Herzträgers....Doch kenne ich das Gefühl alles andere störende verdrängen zu wollen um einem Ideal nach zu jagen...Es hat mich jedoch am Ende weiter davon entfernt und meine Andere Seite nur mehr hervor gerufen, so das sagen kann...Das ich nur weit davon entfernt bin ein Rose zu sein..."
      Tyler Worte schien ins negative zu sinken aber sein Blick ging kraftvoller wieder nach vorne gerichtet als hätte ihm genau diese Eingeständnis der Niederlage aber auf denn richtigen Weg geführt.
      "Ich muss zugeben, seit dem ich beginne zu akzeptieren wer oder was ich bin...Fällt mir einfacher zwischen diesen beiden Seiten in mir zurecht zu finden. Ich leugne nicht mehr ...Wer ich bin, auch wenn es immer wieder erschreckend ist festzustellen wie weit mich meinen eigentlich Ideal entferne welches mir immer Vorgestellt habe. Ich weiß das ich zum Beispiel zu Wutausbrüchen neige wie meine Mutter...Etwas war ein Rose mit viel gefasster Haltung nicht so auf dieser rauen Art reagieren würde....Genau so wenig kannst du ein vollständig Perfekter Herzträger sein. Das eine Tatsache die du besser akzeptieren solltest wenn du nicht ewig an diesem Punkt stehen willst."



      Tyler trat näher an das Wasser heran, es fühlte sich in den Augenblick an als würde alles aus ihm fließen und sein Element seinen Worten nur noch mehr Kraft verleihen.
      "Aber weißt du was mein denken darüber so verstärkt hat?"
      Seine Bernsteingelben Augen brannten sich mehr auf Ineb als würde er direkt auf sein inneres Blicken.
      "Der Moment in dem mich eigenständig verwandelt habe. Leider hast du meine zweite Witch Form noch nicht sehen können aber wenn du ihn sehen würdest, wüsstest du sofort, wovon ich spreche. In dem Augenblick...War ich Perfekt.
      Das was jemals gerne sein wollte und das was nicht gedacht hatte das ich bin. Ich war kein Rose und auch kein Wang-Chi, ich war ein Wasserwächter. So Machtvoll und selbst sicher wie noch nie zuvor in meinem Leben...Ich musste keine meiner Handlungen hinterfragen, es hat sich befreiend angefühlt...Als wäre ich endlich genau alles was in mir steckt. Und diese Erfahrung konnte auch nur anhand eines Fehlers von eurer Seite machen...Natürlich entschuldigt es nichts von dem was passiert ist aber in diesen Augenblick hat mir einiges mehr die Augen geöffnet. Vielleicht musst du eine ähnliche Erfahrung machen um dieses Gefühl nachempfinden zu können."




      Der Blick des blau Haarigen wanderte zurück auf das Wasser mit einem sanften Lächeln auf denn Lippen.
      "Es stimmt, dass ich auch oft diese Momente habe nur umgeben von Wasser zu sein...Es hilft mir manchmal meinen Kopf frei zu bekommen. Besonderes wenn die Zahlen in meinen innersten so laut werden das nicht mehr klar denken kann....Wasser ist viel Seitig und hat für mich viele große Bedeutungen. Ich weiß nicht wie es mit denn Anderen Jungs ist wie ihr Verhältnis zu ihrem Element ist. Aber wie mit meinen anderen Seiten ein Teil von mir. Daher finde ich nicht das du mit den Singen aufhören solltest, es scheint doch auch eine Art Element von dir zu sein oder?"
      Mit denn Worten legte er sein Am um Inebs Schulter um ihn leicht etwas mehr an sich heran zu ziehen.
      "Ich hab selbst erst vor kurzen die Kraft hinter dem Gesang begriffen, weswegen es mir sehr gefallen würde wenn wir wieder zusammen Singen...Mit neuen Liedern die noch weitere Dinge über uns vielleicht sagen. Ich denke es war ein Fehler das wir kaum dazu gekommen sind mehr Lieder zu Singen. Ein Lied allein beschreibt jeden von uns viel zu wenig. Und ich glaube auch...Das so viel mehr in dir steck Ineb."



      "In Austausch kann dich gern mal mit aufs weite Wasser ziehen, wenn du das mal brauchst um den Kopf frei zu bekommen oder es dir gerade alles zu viel wird.", musste Tyler doch wohlwollend lachen.
      Dabei zeigte er deutlich das er ein so kluger und führsorglicher Kerl war...!
      Er hoffte das Ineb das auch zu schätzen wusste!
      Er wusste selbst nicht woher gerade seine selbstbewusste Rede eigentlich kam. Ob ihn Inebs viele Schmeicheleien dazu motiviert hatten? Womöglich...Er wurde tatsächlich viel zu selten so gut bestärkt und das auch ehrlich....
      Ineb schien wirklich an ihn zu glauben...Der Gedanke das dies alles durch Kiris Träumen zerstört werden konnte, milderte seine Gute Laune wieder extrem. Er musste unbedingt Ineb mehr auf seine Seite ziehen....Damit sie gegen diesen Traum-Fresser angehen konnten.
      "Und ich habe das Gefühl, dass wir nicht allein mit diesen Problem sind. Ich bin mir sicher das du mit deiner Anwesenheit nicht die Stimmung ruinierst sondern, mehr als Anführer ein deutliches Vorbild zeigst und gewiss Inspirierst du damit auch die Anderen über ihren Schatten zu springen..."
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Janon Müntzer & Nicky Smath

      Wie auf einem großen Fußballturnier wartete jeder der Männer darauf, dass Oscar endlich den Ball in das Tor schießt. Nicky und Janon konnten nämlich ganz genau erkennen wie seine Hose für eine kurze Zeit einen Zelt aufgebaut hatte - diesem Ochsenschwein war einfach nicht mehr zu helfen. Janon redete sich selbst ein, dass egal wie fest er zuhauen würde, er sicher nicht sein Gesicht verziehen würde - nicht mal so, als hätte er gerade eine Zitrone verspeist. Es reichte schon aus, dass er ein solches Opfer erbrachte und ihm nun auch das Sprechen verboten wurde. Das kalte Eisen zwang ihn seinen Mund offen zu halten, es war schwer auch noch seinen Speicher unter Kontrolle zu haben. Genau deswegen war jede weitere Sekunde auf den Ex-Knasti zu warten wie eine Plage. Auch wenn Janon seinen Gedankengang direkt bereute verstand er es nicht warum sich der Große nicht sofort auf ihn stürzte? Auf dem Spielplatz nutzte er sofort die Gelegenheit von Janons Schwäche aus und hier?! Er driftete vollkommen ab! Diese Null-Reaktion brachte Janons Blut Mal wieder zum Kochen - es verlängerte nur sein eigenes Leid und vergrößerte seinen Hass zu dem Ochsen. Ihm war es wohl echt egal ob sie hier raus kamen?! Mit einem Schlag bereute es Janon ziemlich stark, dass er sich von Liam fesseln ließ. Der Boxer...fing an im Inneren komplett durchzudrehen, denn war die Geduld nie seine Stärke. Oscar stand hier metaphorisch mit der Spritze vom Arzt und...drückte sie einfach nicht in Janons Adern hinein...zwang ihn weiter auf dem Patientenstuhl zu verroten.

      "Ähm....Oscar? Ist alles okay?"

      Fragend blickte Nicky zu dem Großschwein und dann zu Liam. War bei Oscar eine Sicherung durchgebrannt? Eventuell mochte er es nicht, wenn sein Essen ganz allein für ihn schon vorbereitet wurde? Nicky bevorzugte es ebenfalls seine Schweine ganz allein zu schlachten, ohne die Einwirkung von Anderen. Dennoch musste sich Nicky fragen, ob das größte Dummschwein nicht eher diese Blondine war? Hatte er es nicht gelernt eine Rolle zu spielen? Wenn er sich die Anzeige auf ihren Armbanduhren ansah...war es wirklich tragisch für sie. Wenn die Drei nun zusammenhalten würden und einfach agieren--sicher kämen sie in innerhalb von zwei Stunden hier raus. Ob es ihre Situation erträglicher machen würde, wusste Nicky nicht. Denn war es Draußen nur viel Gefährlicher als in diesem Haus, wo sie nur sexuell miteinander agieren mussten. Er machte sich Sorgen um Liam - auch wenn er stark ist, könnte er dennoch verletzt werden. Sie sollten die Zeit hier einfach etwas genießen - Mason hatte weitaus schlimmere Programmpunkte ausgedacht. Nicky war auch noch sehr nett in seinem Spiel - wirklich...wirklich nett. Mit einem leichten ploppen zog Nicky seinen süßen Lutscher aus seinen Mund, die Aura von Oscar änderte sich plötzlich gewaltig.
      Seine schmalen Augen piercten sich tödlich zu Nicky, angriffsbereit und ohne jegliche Gnade.



      Bevor Nicky überhaupt wusste wie ihm geschah wurde er von dem Ex-Knasti an seinem Kragen gezogen, seine Beine baumelten aufgrund des Größenunterschieds in der Luft. Während Nicky schwer krächzte war es Janons Augen, die sich fassungslos weiteten. So als würde er einen Stier dabei zusehen wie er sich gegen seinen Matador stellte, anstatt zielgerecht zum roten Tuch zu rasen. War er des Wahnsinns?! Obwohl der Matador im Vergleich zu den Ochsen klein und schwach aussah---war er es doch immer, der die Lanze in der Hand hielt! Die Armbanduhr schnürte sich im Gefühl nur noch mehr an Janons Haut und unruhig begann er sich vom seinen Platz zu bewegen. Er musste aus diesem verfickten Seilen raus, er musste sie zerreißen, bevor der Ochse alles zerstörte!!

      "OOOAAA!!!", schrie Janon mit geöffneten Maul und schwankte mit seinem Gewicht hin und her.



      "...Ich hab kein bock auf dieses Spiel und dessen Regeln, ich will mein Bad Boy auf meiner weise quälen. Solche Typen wie du ruinieren ihn mir und nehmen mir den Reiz."

      Natürlich dachte Oscar nicht daran aufzuhören, er warf Nicky wie eine Puppe zu Boden. Das Leder der Rute drückte sich gegen seine Kehle, während das Knie von Oscar ihm das Atem komplett erschwerten. Der Ex-Knasti stellte klare Anforderungen und demonstrierte Nicky seine Stärke. Nicky dachte nicht in einer Sekunde daran ihn bei diesen Qualen aus den Augen zu verlieren. Er sah Oscar ganz genau mustern an, während er notdringend nach Luft schnappte. Mist-- er hatte wirklich nicht daran gedacht, dass es hier ein dümmeres Schwein geben konnte als Janon. Was für eine Erniedrigung - dafür musste er ihn komplett ausräuchern...

      "Kleiner Gnom, was bist du schon ohne deine Kontrolle über die Situation, spielst dich so auf...Ich wette selbst ein schlag von deinen mickrigen Hand löst nicht mal ein kleines Kribbeln in mir aus!"

      ...
      ......



      Es war schon immer so.
      Schweine sahen nur den Schlamm um ihnen.
      Sie fraßen alles in ihrer Umgebung auf.
      Dachten sie wären so viel klüger, so viel stärker.

      "DU willst deine Schwester beschützen? Mit deinen mickrigen Händchen --? Oh neiiiin, dein süßer Blick wird mich sicher durchstechen!! Hehehe!"

      Sie dachten, dass sie Macht nur durch Aussehen und Kraft bestimmen können. Kleine Gnome wurden nie ernst genommen - waren nur ein gefundenes Fressen, was man in sein Schlamm werfen darf und als Spielzeug verwerten. Sie kannten keine Form von Erziehung - waren zu dumm etwas zu Lernen. Nicky hasste es von Schweinen hinuntergedrückt zu werden. Doch genau deswegen ließ er sie immer an ihn so nah wie möglich heran, sollten sie nur so stark grunzen wie möglich. Ihn zeigen, was so in ihnen steckte. Auf was sie stolz waren- was für sie Macht bedeutete. Gegen Ende...würde ihn Nicky das Gegenteil beweisen und sich um sie kümmern. Langsam und...zärtlich. Jeden Moment auskostend.



      "Oscar!!"

      Plötzlich änderte sich jedoch die Situation, als Liam eingriff und brutalst gegen Oscar einschlug. Vielleicht sah diese Aktion für Janon nur so krass aus, weil Oscar direkt umfiel wie ein von Luft bewegtes Kartenhaus. Oscar sackte zusammen und ließen automatisch von Nicky los. Es wurde stille, auch wenn Janon sein Herz ganz klar aus Verwirrung rasen hören konnte. Diesen Fiebertraum hielt er nicht mehr lange aus. Liam, der gewalttätig wurde und Nicky, der von Oscar beinahe erdrosselt wurde...während er sich kaum bewegen konnte. Er wollte davon die Fortsetzung nicht sehen!




      Während Liam die Panik überkam und wie ein Mörder auf Oscars Körper hinunterblickte, erhob sich Nicky langsam vom Boden. Leise aber unaufhaltsam flossen die Gedanken in ihn hinein, was er nun mit diesem Vieh anstellen sollte.



      Ein großes Dummschwein, was viel zu selten aus dem Schlamm gezogen wurde. Es bat förmlich darum geschlachtet zu werden.





      Wie konnte als Nicky den Wunsch von Oscar da stehen lassen? Er hatte förmlich von Oscar die Genehmigung bekommen alles mit ihm anstellen zu dürfen was er wollte, solang er seine Kraft bewies.
      Und nichts war süßer als jemanden dreckiges wie ihn gleich zu bestrafen.
      Sein Lächeln wurde energischer, fröhlicher und zuckersüß.

      "Danke Liam---dein Opfer für mich werde ich auf jeden Fall nicht vergessen.", wertschätzte er Liams Einsatz - es war wichtig, dass kleinere Menschen zusammenhielten gegen solche Rüpel - selbst wenn dies Liams Schwein war.



      Bevor auch Janon verstehen konnte was Nicky da bitte mit Opfer meinte hörte er diese grässliche Armbanduhr vibrieren. Warum vibrierte sie?! Er konnte nicht nachsehen. Aber bei dem Ausdruck, was Nicky gerade gab flüchtete auch in ihn ein aufgebendes Lächeln, sofern die Spider-O-Gag seine Mundwinkel überhaupt hochgehen ließ.

      Ah---Sie...werden wohl sterben, huh? Die Hoffnungslosigkeit sank in Janons Körper hinein und plötzlich musste er an Cabriel denken. So musste er sich wohl jeden Tag fühlen, hmm? Umgeben von Erniedrigung und Hoffnungslosigkeit. Ein Scheiß-Gefühl. Er hasste jeden hier in diesem Raum. Absolut jeden, der gerade dafür verantwortlich war, dass sein Ende so...abgrundtief peinlich war!
      Wenn er sich nur jetzt die Zunge abbeißen könnte....Verschissener Ort....Janon fühlte sich nicht mehr wie er selbst, sondern wie in einem eigenartigen Film, in dem er als Schauspieler handeln musste. Er hasste...die Schauspielerei.



      Auch wenn Oscar gerade in einer misslichen Lage war trotzte Nicky nicht zu ihm zu marschieren und ihn nun an seinem blonden Haaransatz zu greifen, fest umschlossen. Er war unglaublich wütend - aber vielmehr das solch ein Schwein nun auch das Leben von Liam in Gefahr brachte.

      "Du ekelhaftes Vieh, spielst wohl immer gegen die Regeln-huh?! Das hast du jetzt davon...eure Anzeige ist auf die niedrigste Punktzahl hinuntergerutscht. Jetzt wird euch das Gift erstmal betäuben bis ihr dann langsam und grausam verreckt. Alles nur, weil du dachtest die Situation mit ein wenig Kraft und Ausdauer lenken zu können.", fauchte Nicky ihn an während seine eiskalten Augen sich auf den Abschaum vor ihm fokussierten. Schrecklich - das Schwein würde ja verrecken, bevor er ihn echt erziehen konnte!



      Abweisend ließ er ihn wieder zu Boden fallen und ging zu seiner Tasche, wo er etwas herausholte. Er seufzte leicht - so wollte er das Spiel nicht beenden aber...er würde sich noch das beste daraus holen. Mit einem Seil in den Händen drehte er sich zu Liam und klopfte ihn dann einmal auf die Schultern.

      "In ein paar Sekunden wird das Gift in euch einsickern...Es lähmt den ganzen Körper, bevor es auch euer Hirn in den Schlaf versetzt. Schlimmer ist aber das ...nächste Gift.", sagte Nicky ihm glasklar als wollte er gleich im nächsten Satz wieder nach seinen Wertsachen fragen, die er dann nach seinem Tod haben wollte. Doch war diesmal eine eine ernstere Tonlage, die über Nicky herrschte.

      "Ich werde sehen was ich tun kann um...wenigstens dich zu retten. Mach dir keine Sorgen."



      Mason hatte sicher irgendwo ein Gegengift versteckt, er konnte sie doch nicht einfach qualvoll verrecken lassen, oder? Die anderen Schweine waren Nicky egal. Dann bewegte er sich zu Oscar zu, denn war er mit ihm noch lange nicht fertig. Still kniete er sich zu seinem Gesicht und begann ihn erst wie eine fürsorgliche Mutter zu streicheln. Dann aber band er das Seil um Oscar Hals und schnürte es behutsam zu - als wollte er ihm gleich eine Schleife binden, nur um es dann an seiner Kehle zuzuknoten. "Bevor du...Aber in deine Träume gehst werde ich dich mit meinen Händen zum Kribbeln bringen. Das wolltest du ja...", flüsterte er ihn flirtend wie eine Schlange voller Gift in seinem Rachen zu. Sein Grinsen wurde diabolisch - wie ein Metzger, der endlich für sein Lieblingsfleisch sich entschieden hatte.

      "Ich werde dir beweisen, dass ich in allen Ansichten viel größer und härter bin als du. <3 Es wird schmerzvoll, extra für dich."



      Es brauchte nur ein paar Minuten für Nicky um auch Oscar mit der Kunst des Seiles zu schmücken. Er war viel grauenvoller gefesselt als Janon, nichts bedeckte mehr seinen Körper und Janon hatte sich in dieser Situation gewünscht, dass dieses verdammte Gift endlich in seinen Körper seine Wirkung zeigt, damit er nicht mehr diese grauenvollen-klitschigen und peitschenden Geräusche mehr anhören musste. Es war wie ein grässlicher Horrorfilm, bei dem man sich doch trauen wollte hinzusehen, bevor einem endlich das Licht ausgeschaltet wurde.
      ________________________________________________

      Ineb Chevrier

      "....Ich habe gelernt das es nichts bringt sich vor der Wahrheit zu zu verstecken, Ineb...Wir selbst haben keine Einfluss darauf wer wir sind, was zählt ist wie Andere einen sehen und umgehen. Besonderes wenn wir nicht zu denn [i]Normalen Menschen auf dieser Erde zählen, sollte man sich die Personen um sich besonderes zu Herzen nehmen."[/i]

      Ineb fand es wirklich gut, dass Tyler ihn ohne Zurückhaltung seine Sichtweise darstellte. Dennoch brach trotzdem sein innerer Spiegel mehr zusammen bei den Worten ein...nicht normaler Mensch zu sein. Ja, die Situation in der Kirche hatte es deutlich bewiesen, dass er genau das war...was er am meisten verabscheute. Eine Seuche.
      Er sollte sich daran gewöhnen seine Abnormalität zu akzeptieren, doch empfand es der Herzträger sogar einfacher tausende Stecknadeln auf Einmal hinunterzuschlucken. Wie konnte er es schaffen diese Abscheulichkeit zu akzeptieren und nicht in seinem eigenen Gift zu ersticken? Gab es da wirklich Menschen, die ihn so bei sich behalten wollten? Was war...wenn Tyler merkte, dass er als Herzträger so viel abartiger war? Was war, wenn er ihn damit infizierte und wegen ihm Tylers Ansehen leiden könnte?
      Er war immerhin der Herzträger - als Anführer trägt man auch den Ruf der Anderen bei sich. Ineb fürchtete sich davor noch mehr von sich selbst offenbaren zu können - etwas, worüber er selbst nicht in Kenntnis war.

      "Daher solltest du dich wirklich sobald wie möglich bei Amy entschuldigen. Sie könnte einer der wenigen Personen in deinem Leben sein die deine Abnormalität akzeptieren könnte. Aber das weißt du nur dann...Wenn du ehrlich zu dir selbst und ihr bist. "

      Konnte er Amy so etwas antun? Sie war eine liebe Frau, eventuell würde sie ihm den Fehler verzeihen. Doch eigentlich müsste er sie doch bitten es nicht zu tun, wenn er sie wirklich liebte? Wenn sie sich weiter mit ihm abgab...Könnte es grauenhaft enden. Doch so feige und egoistisch wie Ineb sich gerade fühlte, konnte er sich nicht vorstellen sie darum zu bitten aus seinem Leben zu verschwinden. Er brauchte sie wirklich sehr - er schätzte ihre Meinung und selbst wenn sie bitter enttäuscht von ihm war würde er es gerne mit ansehen. Vielleicht würde ihr von Ekel verzogenes Gesicht ihn ein wenig von der Abnormalität befreien?
      Ehrlich zu sich selbst sein und zu Amy - er wusste dafür war er auf keinen Fall bereit. Aber sich entschuldigen -das würde. Er musste es tun und sich auf das Schlimmste vorbereiten.

      Tyler erzählte auch von seinen Erfahrungen mit unnormalen Dingen, weswegen er überhaupt wohl noch an Inebs Seite stehen konnte. Er hörte heraus, dass auch der Wasserwächter daran interessiert war sich bis in die Perfektion zu verbessern. Aber erwachsener als der Herzträger wusste er wie absolut unmöglich es war, oder? Dabei dachte er daran, dass Tyler viel zu hart zu sich selbst war. Natürlich war es wohl schwierig, wenn man sich mit einem Mann wie Samuel Rose konkurrieren muss. Aber Ineb empfand Tyler genau als das, was er angeblich nicht war.
      Er war ein kluger Mann - jeden Falls in Taktiken und hatte eine schnelle Reaktion. Für ihn hatte er ein offenes Ohr und noch dazu war er so wortgewandt, dass er manchmal Ineb aus der Seele sprach. So jemand wie er...war doch ein normaler Kerl, der sich nur in solch' abartige Stufen hineindrücken ließ auf der jemand wie der Herzträger gefangen war?
      Ineb wollte ihn nicht unterbrechen, es war schöner zu hören, dass sie gleiches Leid miteinander trugen. Wenigstens wollten sie wohl beide ihrer Familie näher kommen, sind aber kläglich daran gescheitert. Ja, zu keinem anderen Wächter fühlte er sich so nah angezogen in den Idealen wie dem Mann mit dem Element Wasser. Doch war er ihm trotz allem zwei bis drei Schritte schon voraus - er konnte seine Situation akzeptieren....Ineb nicht.



      Warum eigentlich war nicht so jemand wie Tyler der Herzträger?
      Warum war die Welt so unfair?

      "Du bist nicht nur Herzträger oder nur Ilion oder Ineb...Du musst lernen das selbst zu Akzeptieren, dann verstehst du auch warum es immer noch Personen wie mich gibt die noch an deiner Seite bleiben."

      Viel zu süß klangen die Worte von Tyler, dass er es kaum wagte sie hinunterzuschlucken. Es klang bei so jemanden wie ihn so unglaublich einfach - wie viele Jahre hatte es ihn gekostet sich selbst so zu akzeptieren wie er war?
      Ineb wollte es nicht...tief im Inneren wollte er diese Abnormalität auf keinen Fall akzeptieren?
      Gab es kein...Heilmittel?
      Was war, wenn er bald seine Gedanken einfach frei aussprechen würde - wenn er sich bald nicht mehr unter Kontrolle behielt?
      Was war, wenn er als Seuche nur noch mehr Katastrophen verbreiten würde?
      Sollte er nicht doch lieber--- diese Abartigkeit aus seinem Leben rausschneiden? Selbst wenn es ihn sein wahres Verlangen kosten würde- wenn es doch abartig war, sollte er es nicht an die Menschheit weitergeben. Nicht als Anführer. Nicht als Held.

      Er sollte...seine Abartigkeit zusammen mit dem Bösen aus dieser Welt auslöschen.
      Er war nicht perfekt, doch wenigstens sollte er dafür sorgen, dass er sich als nützlich erwies.
      Aber nur wie...wie...wie...wie...konnte er diesen Abschnitt von ihm ganz hinausschneiden?
      Wie konnte er diese Dunkelheit namens Abnormalität aus ihm verbannen?
      Tyler konnte ihn die Antwort nicht geben - niemand konnte es...Er musste selbst eine Lösung finden, um auf ein Happy End für die Zukunft bauen zu können.



      "....Genau so wenig kannst du ein vollständig Perfekter Herzträger sein. Das eine Tatsache die du besser akzeptieren solltest wenn du nicht ewig an diesem Punkt stehen willst."

      Gab es keinen Ausweg? Nur akzeptieren oder stehen bleiben? Er wusste, dass die Option wegrennen nie in seinem Guide versteckt war. Dennoch hasste er es als Ineb Chevrier leben zu müssen. Es war eine Plage nicht perfekt sein zu können - obwohl man sonst jeden enttäuschen würde. Helden waren doch perfekt - seine Großmutter war perfekt gewesen. Sie konnte alles im Alleingang regeln. Seine Urgroßmutter war dafür perfekt in Teamarbeit und Zusammenhalt - beide hatten eine selbstsichere Aura.
      Aber ....Ineb fehlte ständig etwas. Wenn er es akzeptierte fühlte es sich falsch an - Ineb fühlte sich schuldig. Wenn er aber stehen blieb war es genauso beschwerlich. Das Problem war, dass er sich nie wirklich selbst verstand, weshalb sich seine Gedanken immer wieder zum Startpunkt zurückdrehten.

      Wie werde ich ein perfekter Herzträger?
      Wie kann ich mich selbst akzeptieren?
      Wie kann ich mein Ekel aus mir herausziehen und ganz normal werden?
      Muss ich auf Ewig als Seuche leben?



      Erneut huschte Inebs Blick zum weiten Meer und der Gedanke einfach hineinzuspringen bekam immer mehr Form in seinen Herzen. Konnte ihn Tyler nicht einfach ertränken? Nein, so etwas abscheuliches würde eine gutherzige Person wie er nicht tun. Auch sollte Ineb diese Gedanken verdrängen, diese halfen ihn nicht weiter.

      "Aber weißt du was mein denken darüber so verstärkt hat?"

      Ineb fokussierte sich auf Tylers bernsteingelben Augen, die plötzlich heller aufleuchteten und ihn mit einsogen. Es war als wollte er ihn eine Erleuchtung offenbaren, die sein gesamtes Denken verändert hatte.

      "Der Moment in dem mich eigenständig verwandelt habe. Leider hast du meine zweite Witch-Form noch nicht sehen können aber wenn du ihn sehen würdest, wüsstest du sofort, wovon ich spreche. In dem Augenblick...War ich Perfekt."

      Erstaunt erhoben sich Inebs Augenbrauen. Stimmt, er hatte oft genug gehört und gesehen, dass sich die Persönlichkeiten der anderen WITCH veränderten. In der Kirche waren auch Wyatt und Harvey noch Einmal anders - außer es lag nur an den Drogen. Ob es Tylers wahre Stärke offenbart hatte? Ein wenig war Ineb neidisch - warum fühlte sich seine Witchform nicht an wie ein Life-Changer? Hatte er die Chance auf die Form eines perfekten Herzträgers oder musste er Angst haben, dass seine zweite Form die ultimative Seuche war? Ineb bekam Angst dies bald rausfinden zu müssen. Bestimmt lag es an Tyler selbst, dass er eine perfekte Wasserwächterform hatte - er glaubte es ihm aufs Wort, dass sie wirklich gut war obwohl er sie noch nie selbst gesehen hatte.

      "Vielleicht musst du eine ähnliche Erfahrung machen um dieses Gefühl nachempfinden zu können."

      Ineb bezweifelte es, doch hoffte er dennoch schon fast leidenschaftlich, dass auch in ihm eine solche Kraft in seinem Herzen wohnt. Eine Kraft die sein gesamtes Selbstwertgefühl hochpusht und...Perfektion erreichen könnte. Eine Form, die nie gerettet werden musste - die selbst in heiklen Situationen die richtige Entscheidung treffen konnte.
      Eine - die selbst alleine viel ausrichten konnte und zeigte, warum es Schicksal war, dass ausgerechnet so jemand wie er Herzträger wurde .



      Tyler erzählte von seiner Vorliebe zu Wasser, die dem Herzträger klar war. Er hatte ein gewisses Gefühl gehabt, dass sich alle Jungs zu ihren Elementen hingezogen fühlten - ob positiv oder negativ. Vielleicht mochte Ineb deshalb so gerne, dass sein Leben im hellen Licht gebadet wird? Wenn man dies überhaupt als Element hinzuzählen wollte.

      "Daher finde ich nicht das du mit den Singen aufhören solltest, es scheint doch auch eine Art Element von dir zu sein oder?"

      Unwissentlich verlegen steckte er eine Hand in seine Jackentasche hinein. War es das? Seine Mutter behauptete das Gegenteil - es würde ihm von seiner Wächterrolle herausbringen. Es hatte nichts mit dem Licht zu tun. Aber für Ineb Eloy Chevrier war es wie ein Lebenselixier. Musik erweckte ihn immer wieder. Sie verband ihn mit anderen Menschen. Es war für ihn so viel leichter die Gefühle in einer Note darzustellen, als sie einfach auszusprechen. Wie ein richtiger Kumpel legte Tyler den Arm um Ineb und zog ihn näher heran, worauf der Herzträger zu ihm nach oben starrte.



      "Ich hab selbst erst vor kurzen die Kraft hinter dem Gesang begriffen, weswegen es mir sehr gefallen würde wenn wir wieder zusammen Singen...Mit neuen Liedern die noch weitere Dinge über uns vielleicht sagen. Ich denke es war ein Fehler das wir kaum dazu gekommen sind mehr Lieder zu Singen. Ein Lied allein beschreibt jeden von uns viel zu wenig. Und ich glaube auch...Das so viel mehr in dir steck Ineb."

      Plötzlich funkelten Inebs in violett-pink getränkten Augen etwas mehr, Tyler hatte es also sehr gefallen? Es war schön zu sehen, dass jemand seine eigene Muse erkannt hatte, wie gern er es doch hatte mit anderen muszieren zu können. Er erkannte Tylers Leidenschaft und nickte munterer. Ja - vielleicht würde es Ineb schaffen seine Abnormalität abzulegen aber das Interesse zu Musik würde immer ein Teil von ihm sein. Er wollte nur noch mehr erschaffen - es mit der Öffentlichkeit teilen...auch wenn es wieder nur ein Freiticket in die Hölle war. Vielleicht konnte Tyler ihn ja begleiten eine neue Gitarre zu kaufen - eventuell hatte er das Interesse an einem eigenen Instrument? Es wäre so toll einen Gleichgesinnten zu finden, der so nett war wie sein Freund!

      "In Austausch kann dich gern mal mit aufs weite Wasser ziehen, wenn du das mal brauchst um den Kopf frei zu bekommen oder es dir gerade alles zu viel wird."

      Nun begann Ineb zu lächeln - dies klang wirklich wie das süßeste Bonbon, was er in der letzten Tagen auf den Tisch serviert bekam. "Dann werde ich dich mehr in die Welt der Musik entführen und du kannst mir deine Leidenschaft zu Wasser demonstrieren!", fügte Ineb mit leichter Aufregung in seiner Stimme hinzu.

      "Und ich habe das Gefühl, dass wir nicht allein mit diesen Problem sind. Ich bin mir sicher das du mit deiner Anwesenheit nicht die Stimmung ruinierst sondern, mehr als Anführer ein deutliches Vorbild zeigst und gewiss Inspirierst du damit auch die Anderen über ihren Schatten zu springen..."

      ....
      .........

      Il était si gentil.

      "Tyyyyyyyler."

      Wie ein von Leckerlies überhäufter Hund sprang Ineb den Größeren an, mit all seinen wachsenden Gefühlen - all die Freude, die Tyler ihm entgegenbrachte. Genau diese Ablenkung in eine so viel leichtere Welt hatte Ineb gebraucht. Er schätzte die Mühe des Wasserwächters sehr ihn einen abnormalen Kerl vorzugaukeln, auch wenn es gar nicht so stimmte! Das er ihn immer noch nicht abweist, obwohl er so viel eigenartiges Zeug herausposaunte zeigte, dass Tyler wirklich ehrlich zu ihm war. Es tat so gut Freunde zu haben!



      Tatsächlich schmiss ihn Ineb um, ohne Absicht aber aufgrund Fehlkontrolle. Glücklicher Weise landete nur Ineb seitlich im Wasser während sich Tyler gezwungener Maßen hinkniete, da ihn der Herzträger hinunterzog. Die Wasseroberfläche war sowieso niedrig - aber erfrischend und füllte Ineb mehr mit Energie. Bevor er sich aber entschuldigte für sein Fehlverhalten begann Ineb leicht zu kichern, er hoffte zwar, dass Tyler nicht sauer war aber durch ihn fühlte er sich wirklich...lebendiger!
      Vielleicht konnte er ja erst an dem Aspekt arbeiten weiter seine Musik am Leben zu halten? Es half ihn wie Dopamin und wenn er nur eine Person hatte, die sagte, dass er weitermachten durfte...war es vollkommend okay!

      Mühevollstand er auf und betrachtete Tyler - der noch vor ihm hinkniete. Ein schiefes Lächeln umgab sich ihn, bevor er es versteckte, indem er sich mit dem Oberteil die Wasserspritzer aus seinem Gesicht wegwischte.

      "Pardon. Es war nicht meine Absicht mich so auf dich zu stürzen aber...Deine Worte haben mich echt glücklich gemacht, weißt du?"



      Er reichte ihm die Hand und half ihn hoch, wie albern es doch war - Ineb benahm sich wie ein Kind. Genauso wusste er auch, dass er nur sein wahres Problem unterdrückte, doch gefiel es ihm fürs Erste einfach nur an sein Vorliebe denken zu können, dass er mit einem Freund teilen konnte....
      Einen Freund zu haben...
      Früher...hätte er wohl anders empfunden...
      Aber eventuell könnte ihn so jemand wie Tyler besser helfen ein guter Herzwächter zu sein? Herzhaft lächelte er zu Tyler und zog ihn näher zu sich. Seine Stimmungsschwankungen waren heute enorm, doch plötzlich war er echt glücklich. War dies die Magie eines Freundes? Sich auf Einmal so gut zu fühlen?

      "Ich werde über deine Worte ernsthaft nachdenken - danke, dass du dir meine Heulsuserei angehört hast ohne das Gesicht zu verziehen. Ich kann viel von dir lernen! Wenn ich wenigstens halb so stark wäre wie du würde es mir vollkommen ausreichen!....Auch, wenn ich kein guter Herzwächter bin und mich eventuell nie so empfinden werde---habe ich ja wenigstens so jemanden wie dich, der meine Fehler gut ergänzt! Mit dir und den anderen an meiner Seite kann ich wenigstens jetzt so wie ich bin...gut durchalten!"



      Dann griff er zärtlich die Hand von Tyler, während die Geräusche der Wellen eine sanfte Melodie abgaben. Glücklich und viel ausgeglichener sah er zu ihm hoch. "Wie wärs heute mit einem Sleepover? Lass uns zusammen schlafen! Ich wollte schon immer mit einem Freund pausenlos quatschen und mich dabei in die Unterhaltung verlieren! Nicht so wie das letzte Mal auf der Couch - sondern so richtig, mit unseren besten Schlafanzügen! Ich habe Gesichtsmasken für die Entspannung und oh -- wir können uns in meine gesammelten Cds reinhören - mich interessiert deine Lieblingsmusikgenre brennend! Natürlich können die anderen Jungs auch mitmachen aber ---wenn sie nicht wollen...Vielleicht kann ich ja Cabriel überreden für heute mit mir das Zimmer zu tauschen? Ich meine er möchte bestimmt sowieso ein wenig ... Zweisamkeit mit seinem Freund...Und --- ah sorry...Vielleicht ist dir der Filmabend schon zu viel? Weißt du --außer mit Louis hatte ich kaum jemanden, der persönlich mit mir musizieren oder singen wollte. Ich fand deine Stimme auch sehr schön bei der Karaoke - da würde ich gerne einmal versuchen sie mit der Gitarre zu begleiten! Ça a l'air sympa, en effet !...."



      Ineb sprach und sprach und sprach - Tyler hatte ihn den richtigen Knochen gezeigt, den er sehen wollte. Er schwärmte so sehr, dass seine Wangen anfingen zu glühen. Er wollte ihn am liebsten in kleine Stücke beißen und ihn mit Freude ablecken, denn hatte er echt ein starkes Bedürfnis seine Gefühlsachterbahn in einem Song zu verpacken! Als Ineb es merkte wie unfassbar aufreget er klang räusperte er sich verlegen. Sie standen immer noch im Wasser und der Herzwächter hatte nichts besseres zu tun als genau jetzt Tyler ein Ohr abzukauen?

      "Lass uns erst Mal noch ein wenig laufen, damit deine Hose und Schuhe trocknerer werden." An seine Kleidung, die nass war dachte er gar nicht- auch wenn es seinen Style ruinierte. "Falls deine Schuhe jetzt im Eimer sind zahle ich dir natürlich Neue.", kam dann doch ein wenig das Schuldgefühl in ihm hoch- das Hochgefühl war vielleicht doch zu viel des Guten? Er hielt Tyler noch an der Hand als wären sie zwei Sandkastenfreunde, die einen schönen Tag am Strand wagten.



      "Ü-überleg ruhig ein wenig wegen meines Angebotes. Pardon, wenn ich gerade ein wenig durch den Wind klinge...", entschuldigte sich Ineb angespannter für seine Art und Weise, er wusste nicht genau ob es normal war solch eine Freude zu spüren, nur weil ein Freund seine Interessen auch wertschätzte? Ob es nun...zu viel wäre ihn zu fragen ob er beim Anruf mit Amy dabei sein konnte? So als moralische Stütze? Mit Tyler fühlte er sich mutiger, aber dennoch brachte er es nicht über die Lippen auch dies noch von seinem Freund zu verlangen. Ja--- er tat schon echt genug für ihn!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Tyler Wang-Chi

      "Dann werde ich dich mehr in die Welt der Musik entführen und du kannst mir deine Leidenschaft zu Wasser demonstrieren!"
      Die Worte von Ineb klangen für Tyler beinahe schon wie eine indirekte Einladung, für weit mehr als nur den Austausch zwischen ihre Elemente Musik und Wasser.
      Nicht das Tyler etwas dagegen hatte, eigentlich wäre nur selbst verständlich, das auch er das Privileg bekommen würde, ihn durchzunehmen. Allerdings war Ineb nicht wie Izarra oder Samuel und ganz sicherlich nicht wie Cabriel.
      Tatsächlich wusste Tyler vor wenigen Minuten noch nicht zu welcher Kategorie er ihn einstufen sollte...
      Ineb war keine führende Person, dafür war er als Herzwächter derzeit ein zu großer Versager!
      Er war aber auch nicht wie Izarra dessen Körperliche Belastung es mit ihm aufnehmen könnte obwohl er Emotional sehr sensibel wirkte...
      Fast hätte er ihn auf die Stufe von Cabriel gesetzt aber für ein Nutztier war Ineb als Hund dann doch viel zu eigenständig.
      Und trotzdem war Ineb besser erzogen als der blöde Köter von Wyatt damals....
      Fazit...Tyler war sich noch wirklich unsicher wie genau er mit Ineb umgehen sollte. Aber solang er immer brav gehorchte und ihm Dankbarkeit entgegen brachte konnte Tyler wirklich mit seiner Gegenwart arbeiten.
      Was jedoch nicht bedeutet, dass Tyler sich dadurch selbst komplett unter Kontrolle behalten konnte!
      Wer wäre er das diese subtile Einladung nicht ergreifen würde wie Harvey ??
      Und das konnte man ihn dann nicht einmal vorwerfen!

      Plötzlich aber zeigte sich Tyler was es bedeutet wenn man jemand ZU sehr mit Leckerrein füttert.
      Das man ihn anspringen würde und so ungebremst, kam ihm nicht in denn Sinn!
      War Ineb etwas in irgend einer Kategorie vertreten die er nicht berücksichtigt hatte??

      "Tyyyyyyyler."

      "Ehhhh?!"



      Es kam ihn beinahe so vor als wollte Ineb ihn hier gerade verführen!
      Wie konnte er nur so Tollpatschig sein?
      Wirklich vor Freude? Dabei hatte Tyler doch kaum etwas beeindruckendes gemacht...??
      Ineb wirkte auf einmal so viel Lebendig und lachte leise...
      Und Tyler sollte der Grund dafür sein?
      Er wusste zwar Ineb sprach manchmal Französischen aber gerade fühlte sich Tyler als sprechen sie eine komplett andere Sprache!
      Das eben dunkle und drückende Gefühl in seiner Brust entwich ihm beim Anblick denn Ineb ihn gerade bot...

      "Pardon. Es war nicht meine Absicht mich so auf dich zu stürzen aber...Deine Worte haben mich echt glücklich gemacht, weißt du?"



      Seine Worte hatten ihn Glücklich gemacht...?
      Natürlich würde es Tyler nicht ganz glauben würde sich Ineb ihn gegenüber nicht so ehrlich zeigen...Wie ein Kind.
      Ein Kind das noch nicht begriff wie es in der Erwachsenden Welt funktionierte und man besser nicht seinen ehrlichen Kern so offen legte.
      Tyler kam durch Ineb Hand wieder in eine Aufrechte Haltung aber irgendwie war es ihm noch immer als würde neben sich stehen.

      "Ich werde über deine Worte ernsthaft nachdenken - danke..."



      .....
      Diese Art und Weise wie ihn Ineb gerade dankte, war ungewohnt für ihn...
      Vielleicht weil er Ineb nicht richtig zuordnen konnte?
      Es war schließlich ein großer Unterschied ob ein einfaches Kind oder eine Autorität Person sich bei einem Bedankte!
      Oder gab es...Das für Freunde überhaupt nicht?

      "...Ich kann viel von dir lernen! Wenn ich wenigstens halb so stark wäre wie du würde es mir vollkommen ausreichen!..."



      Es war ungewöhnlich...
      Tyler konnte in diesen Augenblick sein altes selbst in Ineb wieder erkennen.
      Wann war es das letzte mal gewesen das er so gewesen ist?
      So voller Freude und Dankbarkeit?
      Jetzt war da immer nur dieses schreiende und weinende Kind, in seinem innerstes, dass ihn für jede seiner Handlungen wütend anstarrte....
      Dabei....Wollte sein damaliges selbst...Doch nicht viel Anderes als Gelobt und anerkannt werden.
      Wie...ein Gutes Kind, dass Aufmerksam zugehört hatte und von der Person von der er lernen wollte anerkannt zu werden.
      Vielleicht wollte er darum Izarra im Auto plötzlich so Beweisen was in Moment am besten konnte...?
      Es war nicht nur der Bewies ihn zu zeigen das Gefährlich sein konnte und eigentlich erwartet das man sich von ihm abwenden würde....
      ...Es war nicht nur dieses rasende...Wütende in ihm das so Tobte....
      Aber...Dieses Jüngere Ich....Hatte schon ewig nicht mehr gesehen oder erlebt....



      Freute er sich darum jetzt so über Ineb Reaktion?
      Oder gefiel es ihm gerade nur jetzt nicht in seiner Position zu stecken?
      Schließlich war jetzt ER es, der Ineb denn Kopf tätschelte und ihn: Guter Junge...Zu hauchen würde.
      Er selbst war nicht mehr in dieser Verletzlichen Lage, dafür war das innerliche Kind in ihm zu sehr enttäuscht und verletzt wurden...
      Auch wenn dieses Selbst besonderes bei Sam wieder lauter wurde....
      ....
      Hatte ihn Sam darum so gut im Griff?
      Erneut musste er das Wort Liebe hinterfragen...
      Vielleicht war Tyler nur scharf auf die Leckerlies und Belohnung die sein Halbbruder für ihn hatte...? Das aber würde bedeuten er selbst---
      Nein auf keinen Fall...!!!
      Er gehörte nicht in die Kategorie von Ineb, er war sicherlich kein Trieb gesteuertes Tier!
      Allein das sein Gedankengang doch soweit ging war der Beweis dafür, dass er weit aus über dem ganze stand!
      Er war ein Sonnensystem! Etwas weit aus tiefgründigeres und weitgefächerte Persönlichkeit!
      Tiere gab es überall, dass war nichts besonderes....Auch wenn Ineb sich als guter Freund entwickeln würde...Solche Welpen wie ihn fand er bestimmt auch wo anderes!
      Genau wie Cabriel...Von seiner Sorte gab bestimmt mehr als genug wenn man danach suchen würde!
      Darin bestand doch Sams dummer Club, aus merkwürdigen Angestellten die alle ersetzbar waren...
      ABER er war das nicht! Er war nicht ersetzbar, allein der Gedanke ließ jede Ader in ihm stärker von Blut pochen!
      Darum war es gut das sein innerliches Kind nicht mehr so war! Ineb konnte wirklich GLÜCKLICH sein an so jemand wie ihn gestoßen zu sein!
      Er würde ihn sicherlich nicht von sich stoßen oder ihn das unschuldige Herz brechen!

      Während Tylers Gedanken begann zu explodieren redete Ineb weiter...Wirklich viel hatte er ihm nicht zugehört weswegen seine nächsten Worte ihn sprachlos zurück ließen.

      "Wie wärs heute mit einem Sleepover? Lass uns zusammen schlafen!"



      ...Zusammen schlafen?
      War das gerade ein Test?
      Konnte Ineb wirklich so Naiv sein mit ihm zusammen schlafen zu wollen?
      Aber warte halt...Vielleicht dachte er selbst gerade zu zweideutig? Freunde...Schliefen zusammen...klar....

      "....Ich wollte schon immer mit einem Freund pausenlos quatschen und mich dabei in die Unterhaltung verlieren! Nicht so wie das letzte Mal auf der Couch - sondern so richtig, mit unseren besten Schlafanzügen! Ich habe Gesichtsmasken für die Entspannung und oh -- wir können uns in meine gesammelten Cds reinhören - mich interessiert deine Lieblingsmusikgenre brennend! Natürlich können die anderen Jungs auch mitmachen aber ---"

      ....Plötzlich hörte Ineb gar nicht mehr auf zureden....
      Musste Tyler strenger mit ihn sein....?
      Dieses viele gebelle...Er bekam Kopfschmerzen....
      Vor allem diese Dinge die Ineb aufzählte...Gesichtsmasken? War zur Hölle...?!
      Das klang wie eine billig Version seiner älteren Schwester die ihn zwingen wollte mit ihr Dinge zu machen auf die Tyler so überhaupt keine Lust hatte....



      "---wenn sie nicht wollen...Vielleicht kann ich ja Cabriel überreden für heute mit mir das Zimmer zu tauschen? Ich meine er möchte bestimmt sowieso ein wenig ... Zweisamkeit mit seinem Freund...Und --- ah sorry...Vielleicht ist dir der Filmabend schon zu viel? Weißt du --außer mit Louis hatte ich kaum jemanden, der persönlich mit mir musizieren oder singen wollte. Ich fand deine Stimme auch sehr schön bei der Karaoke - da würde ich gerne einmal versuchen sie mit der Gitarre zu begleiten! Ça a l'air sympa, en effet !...."
      Puuh....
      Tyler musste wirklich sich zur Ruhe bewegen....
      Ineb wollte wohl einfach nur spielen, ihn jetzt dafür zurecht zu weisen...Könnte Ineb bestimmt verschrecken oder traurig stimmen.
      Er sollte wohl seine nächsten Worte gut überlegen....
      Ineb auf seine Seite zu wissen war gut, dann musste er eben das ein oder andere tun was ihm vielleicht nicht so gefiel. Mit Feingefühl musste ihm aber auch klarstellen das nicht sein Spielgefährte war mit dem er sich später noch die Fingernägel lackieren konnte....
      Ineb die Grenzen aufzuweisen war wichtig....
      Tyler griff sich leicht an den Nacken und schenkte Ineb ein leichtes Lächeln, erstmal um ihn zu zeigen das er ihm das alles nicht Böse nahm.
      "Schon gut. Warum nicht...? Mit dir mehr Zeit zu verbringen klingt nicht übel."



      Bis zu ein bestimmten grad konnte Tyler das schon über sich ergehen lassen...Es war sicherlich wie damals wenn er zu denn Familientreffen musste und sich benehmen musste.
      Man konnte ihn in enge, kratzende Kleidung stecken und er konnte Judis Schikane ertragen ohne ihr gleich ins Gesicht schlagen zu wollen.
      Dagegen waren Inebs schrägen Vorschläge halb so schlimm....Zudem....

      "Lass uns erst Mal noch ein wenig laufen, damit deine Hose und Schuhe trocknerer werden."

      Die wärmende Hitze breitete sich in Tylers Gesicht aus wärend sie noch Hände hielten und sein Blick über Inebs Nasse Kleidung glitt....
      ....Durch Inebs Naivität...Würde er vielleicht die ein oder Andere erregende Erlebnisse als Belohnung für seine Geduld kassieren~!



      "Falls deine Schuhe jetzt im Eimer sind zahle ich dir natürlich Neue."
      Während Ineb sprach, fokussierten seine Gelben Augen einige der Wassertropfen an Inebs bloßen Haut und ließ sie seiner Körper unbemerkt hinauf wandern.
      Es fühlte sich an als würde man eine leckere Köstlichkeit durch eine dünne Glasscheibe beobachten.
      Die feuchte Kleidung, war wie ein Gottes Geschenk....



      Er konnte bestimmt Ineb direkt ins Wasser stoßen und er würde es ihm nicht mal Übelnehmen...Das war so Erregend!
      Tyler spürte richtig wie seine Mundwinkel stärker nach Oben zuckten und die Versuchung mit ihm spielte.
      Das machte tatsächlich richtig Spaß....Ob Ineb vorschreck aufqiken würde wenn er über ihn herfiel?
      Ob er Ängstlich wäre oder verlegen?
      Wütend konnte er sich ihn tatsächlich nicht vorstellen...Schon Putzig~



      Ineb sollte noch viel Abhängiger von ihm werden....
      Bei jeden Problem zu ihm kommen....
      Dabei konnte zeigen wie unausgesprochen gut er sich für ihn zusammen Rieß!
      Ineb sollte ihn zum dank nur noch mehr seine ungeschützte Seite Preis geben....
      Bestimmt kriegt er ihn auch noch dazu für ihn freiwillig in Kleidung ins eine Badewanne zu steigen ohne das er ihm irgendwelche schmutzigen Hintergedanken zutrauen würde!

      "Ü-überleg ruhig ein wenig wegen meines Angebotes. Pardon, wenn ich gerade ein wenig durch den Wind klinge..."

      Tyler spürte wie seine Atmung unbewusst schneller wurde und für ein kleinen Moment musste er sich wirklich sammeln um nicht los zu sabbern wie ein vollkommener Wahnsinniger.
      "Tatsächlich ist das etwas....Viel. Du weißt ja durch das Lied in der Karaoke, ich hatte in meiner Vergangenheit nicht wirklich viele Freunde.", teilte Tyler mit als seine Hand von ihm löste um für ein kleinen Moment tief durch zu atmen.
      Er musste echt aufpassen nicht gleich ein harten zu bekommen....



      Er wollte sich seinen neuen Freund nicht so schnell wieder wegnehmen lassen.
      Tyler hatte es doch auch mal verdient, Spaß zu haben....Ohne gleich für seine Art Rechenschaft gezogen zu werden?
      Ineb...Wäre ganz sein...Spielzeug.
      Und darauf musste er aufpassen...Das kapierte er.
      Je länger Zeit mit Ineb verbrachte, desto besser begriff er es....
      Er durfte nicht direkt zu Wild mit ihm umgehen, schließlich war er schon leicht angeknackst was die vergangenen Tage betraf...
      Langsam gingen sie nebeneinander her, die wärme in Tyler blieb zwar aber war zum glück kein Brennender Drang, denn er sofort hinter her kommen musste.
      Das wichtigste war jetzt dafür zu sorgen das Ineb solange wie möglich behalten konnte!

      "Ahja...Mach dir keine Sorge wegen meinen Schuhen, ich hab nichts dagegen wenn sie Nass werden.", schmunzelte Tyler leicht unschuldig, als er sich eine ernsterer Mine aufsetzte, um sich die nächsten Worte in seinen Kopf versuchte richtig zu legen.
      "...Doch ich musste etwas Ernsteres ansprechen.", teilte Tyler ihm nun mit, wo sie nun leicht das Thema anschnitten.
      Er bemühte sich die Worte so zusetzten das sich nciht ins eigene Fleisch schnitt aber zugleich etwas in Inebs Kopf pflanzen konnte....Das Gefühl von Misstrauen.
      "Ich finde es wichtig...Es zu Äußern. Ich hab tatsächlich meine Schwierigkeiten Cabriel ganz zu vertrauen, ich schiebe es zum Teil darauf das wir wohl mehr in der Vergangenheit miteinander zu tun hatten als mir Bewusst ist doch...Ich finde in letzter Zeit sind manche Dinge schon sehr merkwürdig. "



      "Ich hab einfach das Gefühl das Cabriel vielleicht von diesem Kiri manipuliert wirst, weißt du? Und dabei sorge mich nicht nur als Wasserwächter sondern als sein Freund. Wir waren ja mit denn Wagen unterwegs und wie du mitbekommen hast ist der neu....Plötzlich ging er nicht mehr, in der Ernsten Situation? Dann war es Wyatt der denn nächsten Traum erlebt hat...Es könnte Zufall sein aber er hatte die meisten Zeit mit Cabriel verbracht. Und wenn ich Rückblickend schaue kommt Cabriel mit Harvey gewiss am schlachtest aus und jetzt soll er der nächste sein....Ich finde wir sollten beide ihn im Auge behalten. Ich hab ihn schon gewarnt das er Wyatt weil er mein Kindheitsfreund ist nicht verletzten soll...Jetzt wo die beiden zusammen sind. Aber irgendwie hab ich bei ihm ein komisches Gefühl...Nicht das er anfängt auch Wyatt irgendwo mit reinzuziehen. Ich weiß ihr beide habt eure Probleme aber du hast gewiss durch Wyatt Traum auch bemerkt wie leicht er beinflussbar ist."
      Tyler atmete tief durch als er Ineb wieder ansah:
      "Ich hab wirklich nichts dagegen wenn wir beide uns ein Zimmer vielleicht sogar Zukünftig teilen würden. Ich finde wir ergänzen uns sehr gut und verstehen uns. Aber das zwischen Cabriel und Wyatt wurmt mich ein wenig...Solange ich Cabriel nicht zum 100 Prozent vertrauen kann. Verstehest du meine Sorge? Ich wünschte nur Harvey wäre in dem Punkt verlässlicher....Ihm würde ich tatsächlich Wyatt eher anvertrauen als Cabriel...."


      ___________________________________________________________________________
      Believe Me ~

    • Ineb Chevrier & Cabriel Valentine


      "Schon gut. Warum nicht...? Mit dir mehr Zeit zu verbringen klingt nicht übel."


      Lächelnd ging Ineb weiter, er konnte plötzlich genau spüren wie sein Herz vor Freude hüpfte. Tyler wendete sich nicht von ihm ab...Er streckte ihm sogar seine Hand entgegen und wurde nicht einmal sauer, weil er ihm seine Schuhe nass machte. Es war deutlich zu erkennen, dass sich der Musikliebhaber freute mich seinem neuen Freund mehr Zeit zu verbringen. Seine Augen strahlten Wärme und Verbundenheit aus - es überblendete für eine kurze Zeit die tiefe Verzweiflung, die sich seit dem Konflikt in der Schule mit Wyatt an ihm anheftete. Tyler half ihn...an schöne Sachen zu denken! Durch ihn spürte er gar nicht mehr das nasse Gefühl an seinen Klamotten!

      Tyler war für ihn da! Als Freund! Wie schön!
      Es war so als konnte Tyler die Leere füllen, die Louis hinterlassen hatte!
      Vielleicht konnten sie sich bald auch so nahe stehen? Ineb begann zu träumen und das half ihn die heftige Realität fürs Erste zu vergssen.



      Seine Bewegungen wurden leichter, er musste schon aufpassen nicht gleich hin und her zu hüpfen. Tyler bot ihn genau das Geheimrezept an, was er für seine 'Heilung' brauchte. Er zeigte ihm, dass es vielleicht für ihn doch eine Chance gab aus dieser...Seuche herauszukommen. Wenn doch so jemand wie Tyler ihn wahrheitsgemäß kritisierte und genau zeigte wie er für die Menschheit wirkte, gab es ihn ein Gefühl von Sicherheit. Früher zeigte ihn seine Erscheinung seine Mutter, jedoch übte sie immer und immer wieder nur Kritik aus. Tyler hingegen wollte ihn nicht einfach schlecht darstellen lassen - er sagte ganz klar und offen heraus wie er auf ihn wirkte, auf einer neutralen Art!

      "Tatsächlich ist das etwas....Viel. Du weißt ja durch das Lied in der Karaoke, ich hatte in meiner Vergangenheit nicht wirklich viele Freunde."

      Er war ehrlich zu ihm und teilte seine eigene Erfahrung mit ihm. Ineb verstand, dass Tyler kein Grund hatte ihn anzulügen. Auch, wenn der Herzträger nicht wirklich nachvollziehen konnte wieso so jemand wie er keine Freunde hatte. Andererseits hatte mit Sicherheit seine Bindung zu den Rose etwas zu tun - Ineb wusste genau wie Familien einen beeinflussen konnten. Immer wieder fiel sein Blick auf Tyler, der leise begann zu schnaufen. Naja, auch Ineb fühlte sich ein wenig erschöpft von der ganzen Lauferei - da war es kein Wunder, dass der Wasserwächter deutlich röter im Gesicht wirkte. Ineb passte sein Tempo ihm an, damit sie zusammen laufen konnten.

      "...Doch ich musste etwas Ernsteres ansprechen."

      Mit nur diesen Worten gelang es Tyler dem Herzträger eine leichte Gänsehaut zu verpassen. Wieder spannten sich seine Muskeln an, jedoch blieb er ruhig und hörte ihm aufmerksam zu. Sein Verstand machte sich direkt sorgen, was sein Freund ansprechen wollte...denn klang Tylers Stimmlage plötzlich viel seriöser.



      "Ich finde es wichtig...Es zu Äußern. Ich hab tatsächlich meine Schwierigkeiten Cabriel ganz zu vertrauen, ich schiebe es zum Teil darauf das wir wohl mehr in der Vergangenheit miteinander zu tun hatten als mir Bewusst ist doch...Ich finde in letzter Zeit sind manche Dinge schon sehr merkwürdig. "

      Grübelnd berührte er seinen Kinn mit dem Finger. Tyler und Cabriel hatten eine gemeinsame Vergangenheit? Wusste er davon? Ihm fiel es schwer sich an etwas genaueres zu erinnern. Das Einzige, was ihn in den Sinn kam war die kleine Auseinandersetzung mit Tyler und Cabriel in der Karaokebar. Er war zu diesem Zeitpunkt gar nicht anwesend - er hatte es nur am Rande mitbekommen, deswegen fehlten ihn jegliche Details. Danach war er so sturzbesoffen, dass er gar nichts mehr mitbekam. Erstaunlich - also kannte Tyler schon Wyatt und Cabriel davor? Wyatt und Tyler waen doch auch Kindheitsfreunde, oder nicht? Bei Cabriel und Tyler klang es aber eher so... als hätte Tyler erst jetzt verstanden, dass er Cabriel schon von früher kannte. Hatten sie etwa schon in Kindheitstagen Konflikte?



      "Ich hab einfach das Gefühl das Cabriel vielleicht von diesem Kiri manipuliert wirst, weißt du? Und dabei sorge mich nicht nur als Wasserwächter sondern als sein Freund."

      ...
      Ein unsicheres Gefühl wuchs gefährlich in Ineb an. Es war genau dieses Gefühl, was er schon in Cabriels Traum spürte...jedoch hatte er es danach erfolgreich aus seinem Inneren verbannt. Doch jetzt konnte er sich dagegen nicht wehren, da Tyler den Nagel an die Wand klopfen wollte. Die Sorge, die genauso auch ihn bedürckte.

      "2 Möglichkeiten. Ich sterbe oder ihr werdet sterben.."



      Cabriel hatte über diesen Traumfänger schon einige Worte verloren. Er bewies ganz klar wie sehr er ihm vertraute. Sein Traum war genauso anders zu Wyatts Traum. Während Wyatt ganz klar versuchte sein Traum zu seinem eigenen Reich zu machen, auch wenn es nahezu unmöglich war...Ließ sich Cabriel einfach von diesen Mann namens Kiri Nisemono führen und leiten. Jedenfalls hatte er so die Vermutung gehabt - anders wäre wohl der Luftwächter nie so gegen sie gegangen! Er wollte sie praktisch umbringen...
      Cabriel zeigte ganz klar wie Abhängig er von den Entscheidungen anderer war.


      "......Tu was ich sage, mein Lämmchen, sonst ist auch dieses Spiel vorbei...Da entkommt ihr niiiiiiiemaaaaaalls. Ins Bein, in den Arm, an die Wange...Etwas was verletztlich ist, aber nicht tödlich. Sei brav und fang bitte mit Wyatt an, ja?"


      Genau deshalb empfand Ineb auch Samuel als so unheimlich. Ob im Traum oder in der Uni...Er wusste ganz genau wie er Cabriel um den Finger wickeln konnte! Samuel kontrollierte ihn wie seine Marionette.




      "...Und was ist, wenn es der einzige Ausweg ist... Euch weh zu tun...damit Sam zufrieden ist und der Traum endet?"

      "Ist es Sams Traum oder deiner?!"




      Cabiel saß in seinem Boot fest und dies ließ sich nur durch die Wellen anderer Menschen steuern. Deswegen...war er wohl auch so unglaublich leicht manipuierbar. Wenn also Samuel ihn kontrollieren konnte...wäre es für so jemanden wie Kiri Nisemono etwas leichtes. Angeblich würde er ja auch die Wünsche eines selbst vorspiegeln können.

      "Cabriel-- findet, dass so schlechte Menschen wie ich und du es nicht verdient haben zu Leben, Sammy. Nicht Ineb oder Wyatt sollten eine Kugel in den Kopf bekommen--sondern wir. Für unsere Strafe werde ich sorgen..."


      Das ungute Gefühl, womit er sich bis jetzt nicht auseinandergesetzt hatte...Cabriel tat alles, was höhere Mächte ihm sagten. Er würde...bestimmt auch böse Sachen in Erwägung ziehen, wenn es jemand Größeres ihm befahl.

      Ja, warum hatte er es nicht vorher schon gesehen? Kiri Nisemono konnte gar kein Supporter für die Witch sein. Er war eher ein Manipulator!


      "Ich hab wirklich nichts dagegen wenn wir beide uns ein Zimmer vielleicht sogar Zukünftig teilen würden. Ich finde wir ergänzen uns sehr gut und verstehen uns. Aber das zwischen Cabriel und Wyatt wurmt mich ein wenig...Solange ich Cabriel nicht zum 100 Prozent vertrauen kann. Verstehest du meine Sorge? Ich wünschte nur Harvey wäre in dem Punkt verlässlicher....Ihm würde ich tatsächlich Wyatt eher anvertrauen als Cabriel...."

      Obwohl Harvey seinen Traum noch nicht hatte wurde auch er von Kiri Nisemono eingewickelt, wie in einem Spinnennetz. Das war wirklich mehr als nur unheimlich. Tyler sprach etwas an, was schon lange hätte Thema werden müssen. Um Cabriel wieder vertrauten zu können müssen sie sich von diesem Kiri Nisemono abwenden!

      "Wir dürfen nicht zulassen, dass Kiri sich weiter in unseren Verstand einnistet. Er muss ein Verbündeter des Dark Hearts sein - unserer...ist er sicher nicht. Beim nächsten Traum müssen wir den Jungs beweisen, dass er der Böse ist. Es wäre schlecht Cabriel oder Harvey an ihn zu verlieren, so werden wir nie ein Team werden können."



      Das Wasser tropfte ihn seinen Kinn hinunter, für einen kurzen Moment wurde seine Sicht viel klarer und strenger. Ab jetzt mussten sie ernst machen - sie durften sich als WITCH keine Fehler mehr erlauben. Ineb würde dafür sorgen...selbst, wenn es zu weiteren Konflikten kommen könnte, für das Gute würde der Herzträger kämpfen!

      "Bleiben wir zusammen auf der Hut. Wenn dir etwas auffälliges auffällt...Komm direkt auf mich zu. Ich mach das selbe. Damit wir in einer Zukunft leben können, wo wir uns fünf auch gegenseitig vertrauen können, müssen wir erstmals alles Böse ausschalten."

      ....

      ...........

      ...................

      [Einige Zeit später]

      Seit so langer Zeit konnte Cabriel endlich die Tiefenentspannung in sich spüren. Ja, warum war es nur so lange her, seitdem er sich in sein Lieblingsspiel einloggte? Die VR-Brille ließ er zwar aus, da er immer wieder sorgte hatte, dass Tyler jeden Moment hineinstürmen konnte...Jedoch war es wie ein Gottesgeschenk sein Avatar wieder auf seinem Bildschirm erscheinen zu sehen.



      Er hatte so viele Events verpasst, dass ihm zu weinen zumute war. Die Söldner in der Gilde beschwerten sich warum ihre zwei Anführer eine so lange Sendepause machten, weshalb Cabriel einiges zu tun hatte. Selbst kam ihn die Frage auf warum sein Ehemann 'Sir Rexington' ebenfalls nicht online war? Er kannte zwar einige Details über sein Privatleben. Er wusste als was er heimlich arbeitete und das er eine Bar organisierte. Mekrlich war er ein so viel besserer Mensch als es Cabriel je war. Mit ihm konnte er oft über das Leben hetzen und eigenartiger fühlte er sich von Sir Rexington sehr verstanden.
      Wenn Samuel früher nicht zu Hause war telefonierten sie stundnenlang oder trafen sich online in ihrer Welt, indem sie die Herrscher waren. Er vermisste die Zeit wirklich sehr, das leben schien da noch...ein wenig einfacher zu sein, auch wenn es da schon die Hölle war. Genau deshalb begann Cabriel seinem virtuellen Ehemann eine Nachricht zu texten, mit der Hoffnung, dass er gerade nur eine Pause machte.



      Sir Rexington - er hatte sich nie darüber Gedanken gemacht wie er eigentlich IRL aussehen könnte. Cabriel wusste nur, dass er ungefähr in seinem Alter sein müsste. Er hatte nicht einmal das Bedürfnis sich persönlich mit ihm zu treffen. Genau deshalb konnte Cabriel wohl so frei seine Gefühle ihm äußern, ohne das er Angst hatte vor den Konsequenzen. Selbst über die Situation mit Janon und Mirella im Auto konnte er erzählen - über seine Schmerzen und das drei Tage nicht richtig sitzen konnte. Natürlich verwendete er da andere Namen, doch...hatte Rex immer verständnis für ihn gezeigt.
      Bestimmt würde er ihn angeekelt anspucken, wenn er wüsste mit was für einen Versager er eigentlich virtuell verheiratet war. Ein Glück war die Ehe nur dafür da um mehr Erfahrungspunkte zu erhalten. Genauso wie ihre zwei Kinder, die für sie den Loot farmten.



      Dennoch musste Cabriel zugeben, dass er schon immer sehr ...beeindruckt war von Sir Rexingtons Aussehen. Er war sehr attraktiv und gut gebaut, seine Narben zeigten wie gern er doch kämpfte und sich wilden Angelegenheiten stellte. Cabriel schmachtete ihn gerne an, zu geren hätte er mit seinem eigenen Avatar das Leben getauscht.
      Den tanzte dieses MMO nur nach den Regeln von Grim Reaper und Sir Rexington.



      Melancholisch schob er seine Medikamente beiseite, die er diesmal nicht vergessen hatte. Sie waren noch nicht lange zu WITCH geworden und eigentlich konnte Cabriel froh sein, da er nur durch dieses Ereignis seinen wahren Wunsch kennenlernen konnte. Trotz allem war er noch viel zu unzufrieden mit seiner Situation. Er musste jetzt...alleine handeln, konnte über seine Freizeit viel freier bestimmt und genau das fühlte sich ungewöhnlich schlecht an. Immer, wenn er alleine war fühlte er sich so unglaublich frei und dann wiederrum stachen die Nadeln seiner Ohrpiercings tiefer in ihn hinein - ein Gefühl, was sich fest in ihn seit Kindheit eingebrannt hatte. Es signalisierte ihn immer wieder, dass er hier falsch war. Doch holte ihn keiner ab von diesem 'freien Ort'. Samuel kam nicht und ohne es zu wollen fühlte er sich dadurch einsam. Die Sehnsucht war in ihm eingewachsen - es war die Form von Liebe, die Sam ihn immer wieder hineinrammte.
      Die bitteren Befehle fehlten --und so fühlte sich Cabriel nur nutzlos und unbrauchbar. Nicht einmal alleine konnte er .... froh sein.



      Dennoch gab es statt Befehle ebenfalls Pflichten, die er zu erfüllen hatte. Lustlos schaltete er seinen Rechner aus und ging mit schlaffen Schultern die Treppe hinunter. Wyatt wollte allen seine früheren Filme zeigen - es war Inebs Idee gewesen. Da er keine Ausrede hatte wieso er nicht konnte musste er sich wohl oder übel hindurchquälen. Er konnte froh sein, dass die Couch groß genug war für die fünf. Cabriel musste nur versuchen weder neben Tyler noch neben Harvey den Platz einzunehmen.
      Im Wohnzimmer bereitete Wyatt seine Filme und Serien vor, indem sie auf Wetflix suchte und sich beschwehrte, warum sie denn bitte aus dem Programm herausgenommen wurden. Auf der Couch lag Ineb wie ein Sack Kartoffel, der seine Kopfhörer im Ohr gesteckt hatte und schon fast suchterregend auf seinem Smartphone herumscrollte.
      Als er nach Hause kam konnte der Herzträger gar nicht anders als weitere Posts und Kommentare bezüglich dem Vorfall zu sehen. Es war so als wollte sein Verstand nichts verpassen, auch wenn die Kommentare sehr abstoßend und anzüglich waren. Bestimmt war er die nächste Lachnummer vor Ort. Dennoch reizte es ihn immer mehr sich in diese Post hineinzukrammen...sein Herz schlug vor Aufregung immer wilder und wilder.
      Doch dann löste er sich von den Posts, denn musste er an Tylers Worte nachdenken. Ineb musste noch etwas erledigen - er konnte nicht einfach sich von den Posts verschlingen lassen. Es gab ja auch noch jemanden, den er Antworten schuldete. Mit schwerer Anstrengung begann er also Amy einen Text zu verfassen, mit der Bitte zu reden.



      Ineb lag dar wie ein Gerät, dass schon lange seine Baterrien verloren hatte. Er starrte auf den Bildschirm, doch schien Amy beschäftigt zu sein - vielleicht konnte sie auch noch gar nicht seine Nachrichten lesen. Vielleicht hatte sie keine Kraft dazu. Vielleicht überlegte sie sogar ihn zu blockieren? Wer wusste das schon...Ineb würde aber jede Handlung von Amy nachvollziehen können. Er zog das Couchkissen näher zu seiner Brust und fühlte wieder wie die Wolke sich in seinem Herzen weiter zuzog.



      Still und leise setzte sich Cabriel zum Herzträger, der eine Menge Platz einnahm. Vor ihnen war der Tisch bedeckt mit Süßigkeiten und Salzigem - für wen hatten Tyler und Ineb eigentlich eingekauft? Wer sollte das alles essen? Es war wunderschön dekoriert - Ineb gab sich da sehr viel mühe, als würden sie gleich einen Geburtstag feiern.



      So trübselig wie Ineb aussah fragte er sich wirklich, ob das Ganze hier eine gute Idee war? War Ablenkung wirklich die beste Medizin? Ineb und Tyler kamen zwar nach Hause, jedoch hatte Ineb gleich angefangen wie ein besessener den Tisch zu dekorieren, während der Sportler ins Bad ging um sich umziehen - was Ineb gleich danach auch tat. Warum sie nass waren verstand keiner aber in dieser Zeit wirkte Ineb tatsächlich sehr glücklich. Dennoch schweifte er ab und sprach mit niemanden darüber wie es mit Louis war.
      Schweigend saß Cabriel einfach nur da, bis Ineb ihn bemerkte.


      Lächelnd rappelte er sich von der Couch auf und legte sein Smartphone erstmals beiseite. Cabriel konnte es in den pinken Augen des Herzträgers sehen, dass er gleich eine unangenehme Konversation mit ihm alleine starten wollte. Ja, er hätte definitiv später hierher kommen müssen.

      "Cabriel, ich hab gar nicht bemerkt das du auch hier sitzt! Warte ich rück ein wenig...", stimmte Ineb fröhlich und verschaffte Cabriel unnötiger weise mehr Platz. So breit wie das Lächeln von Ineb war so viel unwohler fühlte sich Cabriel in seiner Anwesenheit. Natürlich sprach Lio dann weiter: "Es freut mich, dass du heute nicht arbeiten musst. Du schaffst echt eine Menge, wie machst du das nur? Ich halte ja kaum die Uni aus, haha."
      Cabriel reagierte darauf nicht wirklich, doch das hielt den Herzträger nicht davon ab weiter zu sprechen. Endlich kam er zum Wesentlichen.
      "Ich konnte mich ein wenig heute mit Tyler unterhalten. Er hatte mir verraten, dass du und er euch schon früher kanntet! Dabei dachte ich, dass Tyler nur Wyatt kannte, étonnant!"


      Verwundert hoben sich Cabriels Augenbrauen, während Ineb freundlich zu ihm hinsah.

      "Erzähl, wart ihr Freunde? Oder was war Tyler für dich genau? Du musst natürlich nicht, wenn es ein Geheimnis ist!"



      Er wollte es unbedingt wissen - die Beziehung zu Cabriel und Tyler. Vielleicht könnte ja auch Tyler ein wenig Cabriel in der Sache von Kiri beeinflussen und ihn auf den richtigen Pfad bringen. Erst war der Luftwächter ein wenig sprachlos, sein Kopf ratterte direkt los wieso bitte...Tyler so etwas erzählen sollte. Er musste einen Grund haben...Doch Ineb sah darin nur eine schöne vielleicht auch dramatische Geschichte einer früheren Bekanntschaft.



      Wie verdammt....naiv er doch war. Wenn Tyler ihn es erzählt hatte war es doch nur, um Ineb für sich zu gewinnen.
      Typisch...Rose...

      "Tyler...",
      bildete sein Mund trocken den Namen, der ihn fast im Hals stecken blieb. Es fühlte sicher immer wieder falsch an...an ihn zurückzudenken und ihn mit diesem Namen zu betiteln. Es verwirrte ihn - so als würde sein Verstand sich innerlich bekriegen, welcher Name wirklich dreckig war?
      Sam? Tyler?
      In welchen Situationen war es denn überhaupt er gewesen? Merklich brauchte Cabriel seine Zeit um zu antworten, weshalb Ineb seinen Kopf etwas fragend zur Seite neigte.

      Waren sie je Freunde?
      Auf gar keinen Fall. Niemals--würde ihn Tyler als Freund sehen.
      Haustiere konnten mit Herrchen keine Freunde werden...
      War er also...sein Herrchen?
      Nein...Auch dies war nicht zutreffend, es gab nur eine Person, die ihn in den Besitz nahm.
      Aber dennoch, wenn er die Rolle seines Herrchens annahm...

      "Lämmchen... ich werde jetzt mit dir etwas machen, was du mir vielleicht für eine gewisse Weile nicht verzeihen kannst... Doch denke ich, dass es genau unser Vertrauen stärken wird."

      "Wehr dich nicht gegen mich Lämmchen... Vertrau mir... Auch das wird dir gefallen."

      "...Ohne mich kriegst du wirklich gar nichts hin."

      "Du möchtest dich wieder so fühlen wie zu Weihnachten, oder?"

      "Sag...meinen Namen"



      "Du hast mich doch bestimmt vermisst, oder? Du fühlst dich gerade zwar erleichtert aber nicht besser oder?"

      "Was ist los? Sei nicht undankbar, setz dich auf den Boden."

      "...Ohne mich kriegst du wirklich gar nichts hin."

      "...Ohne mich ...."

      "...Ohne mich ...."


      "...war für mich wie ein Weihnachtsgeschenk...."

      ...wurde Tyler zu etwas ganz besonderem. Jemand, der vielleicht sogar der wahre Sam war, den Cabriel folgen wollte. Oder...sogar noch größer als es Samuel je sein könnte?
      Tyler erfüllte ihn mit einer Gänsehaut und zugleich mit einer bitteren Enttäuschung. Er war sich ihm gegenüber nicht sicher...
      Im Traum von Wyatt war er...nicht Sam. Viel zu dumm.
      Im Traum von ihm selbst...war er ein Wolf. Bestialisch.
      Im Club jedoch...war er noch viel mehr... Beängstigend.
      Und in seinem früheren zu Hause war er seine erste Erlösung gewesen.
      Seine Gefühle zu Tyler schwankten - genauso wie die zu Samuel.



      "Weihnachts--oh lala, ihr habt euch zu Weihnachten kennengelernt!"
      , folgten die Worte von Ineb überrascht. Es war also doch nicht so schlimm wie er es sich ausmalte?

      "Mhm..."
      , nickte Cabriel leise und wollte nicht mehr dazu sagen, wie es eigentlich nötig war. Wer wusste schon was Tyler damit bezweckte, Ineb zu sagen, dass sie sich von früher kannten?

      Schwer schnaufte Ineb aus, jetzt verstand er doch so um einiges mehr! Sie waren auch Kindheitsfreunde - aber, welche die sich vielleicht auseinandergelebt hatten! So wie bei Wyatt und Tyler, nur dass sie sich nicht mal mehr als Freunde betitelt hatten. Bestimmt ein Streit unter Kindern, was noch in der Karaokebar ein wenig herausgekommen war. Ja, Ineb hatte endlich Einsicht!

      "Ich bin echt neidisch! Wenn ich einen von euch schon früher kennengelernt hätte - dann hätte man sich mit den Kräften nicht so einsam gefühlt! In meiner Kindheit war ich oft nur im Garten meiner Oma- meine Großmutter vertraute keinen Außenstehenden und meine Mutter hasst Besuch...Außerhalb meiner Familie gab es nur zwei Freunde, die mich besuchen durften. Es war ein ganz süßer Junge mit braunen Haar, der immer Superheld spielen wollte...Und uhm...Wer war der andere Kerl noch gleich?"

      Es war bizarr wie sehr er sich nicht an seine alten Kumpanen erinnern konnte.
      Der Braunhaarige Junge war nur ein wenig in seinem Gedächtnis eingerastet , dabei waren sie da bestimmt nur 3 oder 4 Jahre alt!
      Aber der andere Junge - das war doch zu seinen Teeniezeiten. Warum erinnerte er sich nur sooo schlecht?



      "Er hat mir immer schöne Zaubertricks gezeigt! Selbst seine Haare konnte er auf magischer Weise wachsen lassen, ich weiß noch immer nicht wie er es gemacht hat. Er war ein sehr bekannter Magier - richtig bezaubernd!", schwärmte Ineb vor sich hin als prahlte er gerade mit seiner ersten Liebe, die bestimmt kein Kerl war. Wie sehr er gerne wieder seine Zaubershows gesehen hätte? Doch leider...ist er umgezogen! In seiner Brust kribbelte es, wenn er nur an den kleinen Magier von früher dachte. Seine Haare - waren sie nicht in einem ähnlichen blauton wie Tylers?



      Jedoch begann Ineb schneller den Pfaden zu verlieren als gewollt. Unschuldig räusperte sich der Herzträger und blickte wieder zu Cabriel auf, der ihn ohne eine wirkliche Emotion im Gesicht ansah.

      "Eh-ehm. Damit wollte ich nur sagen, dass ich sehr wohl verstehen kann warum du Tyler als Weihnachtsgeschenk betitelst. Wenn meine alten Kindheitsfreunde zu mir zurückkämen würde ich es auch wie ein Present wahrnehmen!"

      Ging es Ineb gut? Cabriel war sich nicht sicher. Warum analysierte er es so streng? Wollte er nur ablenken, damit es nicht mehr um ihn ging? Bis jetzt hatte noch niemand Ineb gefragt wie denn seine Zeit mit Tyler war und ob er erfolgreich in der Konversation mit seinem Bruder war? Cabriel würde sicher nicht fragen - so wie Ineb strahlte war es ihm schon bewusst, dass er gut an der Leine von Tyler gehalten wurde.

      _______________________________________________________________

      Anubis & Eros Amoris Rakkaus & Lord Auberon Chepi von Schimmerling

      Einige Zeit später konnte endlich das von Lord Korbos unterstützte Treffen stattfinden. Die Unterlakaien waren von den Meistern getrennt, damit die eigentlichen Rollen nicht vergessen werden. Es war ein privates Onsen - was sicherlich einiges an Geld kostete. Denn das warme, glänzende Wasser was bot schon direkt zur Entspannung ein.



      Auch Eros saß bei den Unterlakaien und konnte sich nach einer Weile wirklich beruhigen, auch wenn er Judis nicht vergessen konnte. Er fragte sich wie es ihm bzw. ihr erging - doch konnte er seinen Verpflichtungen jetzt nicht ignorieren. Sobald es vorbei war würde er wieder zur Insel zurückkehren und nach Judis sehen. Ein Glück war, dass Judis klug war und sich selber beschützen konnte! Er musste einfach hoffen!
      So betrachtete er seine Mitkollegen - naja auch wenn er hinsichtlich gar nichts mit dem Dark Heart zu tun hatte! So gesehen war er wohl der einzige Überlebende hier, umgeben in der Macht dieses Herzens. Andererseits - was machte Eros schon anders als ein Herz?
      Jedoch musste er seine Erkenntnis widerlegen, als er jemanden erkannte, der gar nicht hier sein sollte. Still und an einer Ecke gelehnt war dort ein Mann mit dunkleren Teint, der genussvoll seine Trauben aus. Trauben, die er schon vor all zu langer Zeit mehr als nur verdient hatte!



      "Ähm...Nubi, was machst du denn hier bei uns? Solltest du nicht bei den Meistern sein?", fragte der Engel höflich mit einem liebevollen Lächeln im Gesicht. Vielleicht hatte der Prinz die Anweisungen nicht verstanden oder hatte sich verlaufen?



      Wirklich schlechter gelaunt als jemand ihm anmerken konnte strich er sich seine nassen Haare vom Gesicht. Eigentlich war er zu Beginn sehr stolz auf sich, weil er auch im richtigen Badehaus gelandet war. Aber dann passierte ein großer Unfall, indem er mit verwickelt wurde. Dieser dämliche Köter...hatte sich wieder auf ihn gestürzt - auch wenn er ihn in diesem Körper gar nicht erkannte. Es war wohl Benis Art eine heiße Quelle mit einer Arschbombe zu bestreiten und dabei alle Zivilisten mit einzuziehen, die da mit drauf gehen konnten. Beni zerstörte beim Rennen die hälfte der Getränke, die Apollo besorgte...selbst den Honig, den Beni entschuldigend aber lachend auf Anubis Körper streichte.
      Anubis hatte ihn eine starke Ohrfeige verpasst und hat die heiße Quelle verlassen.

      "Ich bin nur hier um mich kurz zu beruhigen. Wenn meine Trauben leer sind bin ich wieder weg.", hielt sich Anubis kurz und knapp, denn mehr wollte er davon nicht erklären. Er wusste einfach nicht wie er einen Tag mit diesem Beni überlegen konnte, ohne komplett die Beherrschung zu verlieren? Der Honig klebte noch an seiner Haut und verteilte sich im Wasser.





      Fröhlich wollte nun ein anderer Mann seine Aufmerksamkeit, die er schon lange verdient hatet. Aus dem Nichts ertönte Musik und die bezaubernde Fee erhob sich vorm Wasser, sodass jeder ihn genaustens betrachten konnte. Er stand da als wollte er eine Rede halten, so mitten im Wasser- seine strahlenden Zähne schienen für jeden voller Macht und Energie. Dann wandte er sich mit einem kleinen Augenzwinkern zu Nubi zu, der stumm eine weitere Traube in den Mund nahm.

      "Natürlich bist du hier in meinem Reich willkommen, Nubi! Wenn du willst kann ich auch zu den Anderen Meistern gehen. Immerhin bin ja eigentlich ich MEHR als ein Meister!"


      Ja, denn er war nur hier, um für diesen herzgebrochenen Cornelius seine Dienste zu leisten. Er sollte sich um die anderen Männer hier kümmern und ihnen seine eigene Schönheit demonstrieren. Seinen umwerfenden Musikgeschmack und sein umwerfendes Strahlen. Es ging hier um ihn - all die Kameras waren auf ihn gerichtet - so war es nun Mal ein perfekter Lord zu sein!
      Doch eine Sache ist dem alten Chepi natürlich nicht entgangen. Er roch es schon seitdem er in die heiße Quelle stieg heraus.
      Es war der Geruch einer...anderen Feenspezies!

      Wie ein Pfau, der gerade einem Weibchen seine buntesten Federn präsentiert näherte er sich dem anderen Mann. Verführerisch beugte er sich zu ihm vor - ignorierte dabei den großen Fels neben ihm- und ergriff aus dem Wasser die Hand von Apollo, um diese mit einem zärtlichen Kuss zu drücken.

      "Es ist selten auf solch' eine schöne Fee zu begegnen. Woher kommst du nur? Ich muss unbedingt mehr von dir erfahren!", fragte Chepi begeistert mit einem flirtenden Lächeln und beäugelte diese Feenspezies mit Begeisterung. So ein großartiger Lord wie Chepi wusste genau wann eine Fee selten war und wann nicht!



      "Von mir musst du bestimmt auch schon gehört haben - du weißt ja...Der Oberhaupt aller Feen! Lord Auberon Chepi von Schimmerling - Ich weiß noch genau wer ich bin, mit oder ohne Dark Heart, denn ich bin einmalig!"

      Anubis beobachtete nur von der anderen Seite, wie dieser selbstbewusste Nackte sich an Apollo ranschmiss. Warum waren bei dem Lord nur so viele Perverse angestellt? Dabei dachte er, dass er wenigstens bei den Toten seine Ruhe hätte. Seine goldenen Augen streiften zu den großen Mann. Jetzt, wo Beni nicht störte konnte er seinen Partner wenigstens besser analysieren. Vielleicht irrte sich Anubis, doch kam es ihm vor als wäre dieser Mann genauso wie er aus Kemet. Irgendwie hatte seine Anwesenheit etwas vertrautes, was er noch nicht ganz begriff. Besonders in Ramses Körper konnte er dieses Gefühl genau spüren.



      "Hey...Bevor du durch das Dark Heart eingenommen wurdest...warst du ein Arbeiter oder Wohlhabender aus Kemet? Deine Art kommt mir bekannt vor - hattest du Kontakt mit den Göttern?", fragte Anubis ziemlich unverblümt als löste er einen Fall aus seinem Herzen. Er wollte den mulmigen Gefühl nachgehen, bevor seine Trauben leer waren. Außerdem könnte es ja sein, dass dieser Dax etwas über seine Vergangenheit weiß. Chepi war ja angeblich nicht von einer Amnesie betroffen.

      _______________________________________________________

      Beni Darkwood & Kiri Nisemono

      Das Blut floss Beni regelrecht aus der Nase herunter, er war von der Schlagtechnik echt begeistert. Nicht jeder hatte den Mum eine Person aus reiner Abscheu eine Ohrfeige zu verpassen, doch musste ihn Nubi richtig hassen. Mit seiner Kleidung landete er noch einmal ins Wasser und Anubis ging mürrisch aus dem Badehaus.
      Als wäre das genau sein Ziel gewesen leckte sich Beni glücklich über die Lippen und schmeckte das Eisen. Ihm kam es so vor als wäre eine schamlose bei ihm schon so lange her gewesen - wie schade eigentlich, dass sich niemand um Müll wie ihn kümmern wollte. Eventuell war das Gefühl der Einsamkeit nur stärker geworden, weil er erst gestern noch mit hohen Fieber im Bett lag und Dax nahezu an ihn heranpresste, als sei er seine Wärmeflasche. Im Bett ist der Tag nicht so actionreich, aber wenigstens hatte Lord Korbos sein Leid erhört. Zwar...war er nicht hier und schickte nicht einmal einen kleinen Snap oder eine süße Nachricht...dennoch dachte er bestimmt für eine Millisekunde auch an Beni, oder?



      "Willst du dich nicht umziehen gehen? Oder badest du gerne in dreckiger Kleidung?", fragte Kiri auf der anderen Seite des Onsen und anders als Beni, hatte er sich schon längst im Wasser niedergesetzt. Er hatte sich in den Streit von Anubis und Beni nicht eingemischt - nein, eher beobachtete er dieses wundervolle Team, was so gar nicht zusammenpasste. Aber genau das musste ja Lord Korbos schon längst bewusst sein. Die 'Meister' waren nicht gerade viele und da war Kiri ganz froh drum. Wenn Lord Korbos noch einen weiteren Chepi hervorgeholt hätte, der auch noch das Ritual bestehen würde...hätte er diesen gesamten Plan und auch den Lord persönlich niedergerissen. Doch zu ihrem Glück war nur ein besonderer Mann hinzugekommen...



      "Mhmm...Ich ziehe mich einfach im Wasser um, was ist denn schon dabei?", sagte Beni ganz nüchtern und starrte zur blassen Figur von Kiri. Da fiel ihm auf, dass er in der Vergangenheit kaum ein Wort mit diesem Kerl da verloren hatte. An was lag es gleich nochmal? Achja, der Kerl hatte sich ja sofort aus dem Staub gemacht um dem Lord Korbos zu zeigen wie toll er doch war...Er wusste nicht, was er von diesem Schleimer halten sollte.



      "Wie dem auch sei...", begann Kiri von den scharfen Blick abzuwenden, den ihn Beni ganz klar sendete. Anders als Beni realisierte er den neuen Meister sofort und war schon sehr gespannt auf seine Vorstellung, die durch die bescheuerte Aktion des Köters zuerst aufs stille Eis gelegt war. Schmeichelnd schenkte er dem Magier ein Lächeln, während Beni sich im Wasser entkleidete.

      "Cornelius Sextus war dein Name? Sehr erfreut dich kennenzulernen. Ich bin Kiri Nisemono - ein einfacher Supportes des Lords.", grüßte er den Magier, der endlich nicht mehr von allen ignoriert wurde. Auch wenn Kiri nicht gedacht hatte diesen Cornelius zum ersten Mal auf der Erde nackt zu sehen und in...dem Herzträger. Trotzdem gab er sich unwissend und komplett freundlich.



      "Sex--was?...", wiederholte Beni und sein Blick erhaschte zum ersten Mal zu dem Magier. Boah -was war denn das für ein alberner Name? Aber irgendwie kam er ihm...unheimlich bekannt vor. Ihm kam es so vor als hatte er sich schon einmal über diesen Familiennamen lustig gemacht.
      "Sextus..." Er musste den Namen über seine Zunge zergehen lassen, mehrmals blinzelte er diesen Neuling an. Ratlos neigte er seinen Kopf nach rechts als versuchte er sich ernsthaft anzustrengen.



      Die Zahnrädchen rapperten aber irgendwie wurde er aus dieser Erscheinung, die ihn dieser Mann darbot nicht schlau. War er einer seiner früheren ONS? Bei diesem Familiennamen könnte es sogar sein, dass er solche Aktivitäten auch als Hobby machte. Doch irgendwie stimmte ihn das nicht so ganz zufrieden.
      Hmm...Er grübelte und grübelte aber PAH, nope! Er kam nicht drauf! Also war es wohl nicht wichtig.

      "Wer hat eigentlich gesagt, dass wir uns aufteilen sollten? Daxxy und Apo sind bestimmt wieder am turteln und Nubi ist nur dorthin um auch seinen Spaß zu haben. Also ich finde wir sind hier deutlich zu wenige!", nörgelte Beni um nicht mehr denken zu müssen - er hatte sich das Badeparadies so ein wenig wie in Lord Korbos Schloss vorgestellt. Aber mit dem Kerlen, die angeblich genauso wie er Meister waren...konnte er sich gar nicht vorstellen Spaß zu haben!

      "Lord Korbos war es! ~ Er hat sich wirklich viiiiiiel Mühe gegeben - Nämlich ist es endlich an der Zeit sich an den Plan zu setzen weiter gegen die WITCH vorzugehen.", beantwortete Kiri mit einer beruhigten Stimme Benis Nörgeln, sodass der Köter nur bei dem Namen seines Liebsten aufzuckte. Mann, jetzt kam er sich total blöd war dies hinterfrage zu stellen! Denn wie konnte er es vergessen! Lord Korbos würde bald STERBEN!

      "Das-das weiß ich doch! Alllsooo ich hab den Feuerwächter schon den Hintern verrieben und ihr so? Das hat Korbos sehr stark gelobt.", log er ohne rot zu werden, denn wollte er gar nicht wissen, dass irgendwer hier besser war den Lord zu dienen als er!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons



      Langsam hob Harvey die Hand, als hätte jede Bewegung ein schweres Gewicht.
      Die Zigarette glimmte matt zwischen seinen Fingern, ein winziger roter Punkt im dämmernden Licht.
      Er führte sie an die Lippen, atmete ein – tief, bedächtig und der Rauch füllte seine Lungen mit dieser bitter, süßen Schwere, die irgendwo zwischen beruhigender Trost und Gift lag. Er schwor sich immer nie zum Kettenraucher zu werden...Doch ganz konnte er nie damit aufhören. Besonderes jetzt nicht....Jetzt wo in ihm die Emotionen so wild schlugen das Harvey befürchtete diese nicht ohne dieses Giftige Zeug unter Kontrolle zu behalten.
      Es war wie ein nie enden wollender Kreislauf....
      Für einen Augenblick hielt er seine nebelblauen Augen still, nach vorne gerichtet, ohne wirklich zu sehen. Ein kaum merkliches Zucken in den Mundwinkeln, als würde der Geschmack der Zigarette alte Erinnerungen wachrufen.
      Dann löste sich sein Atem in einer grauen Wolke auf, die träge nach oben stieg....



      Gedanklich ging er seine letzten Schritte der letzten Tage durch....
      Wann...Hatte er begonnen falsch zu Handeln?
      Hatte er...Richtig gehandelt...?
      Das strahlende Bild das er hatte von dem Idealen Helden, denn er sein wollte...In der Strahlenden Rüstung, schien ihm immer weiter in die ferne zu rücken.
      Doch woran lag es?
      War er zu schwach...?
      War er zu sündhaft...?
      War er zu Emotional ....?
      War er zu aggressiv...?



      Alle Gründe waren für ihn vorstellbar aber ein größerer Teil in Harvey sagte ihn etwas anderes.
      Es lag nicht NUR an ihm selbst....
      Die Aufgaben eines Helden bestand doch auch darin das Böse zu bekämpfen...!
      Und Innen das Handwerk zulegen...In den meisten fällen sogar auch zu bestrafen oder zu vernichten.
      Der Bruder von Ineb und auch der Rest die Mitgewirkt hatten gehörten bestraft.
      Er wusste ja selbst wie es war wenn der eigene Bruder für seine Taten büßen musste....Das Gefängnis war die richtig Entscheidung für sein Verhalten...Und nun begriff er immer mehr diese harte Entscheidung seines Onkels damals...
      Er riskierte die Familiäre Beziehung mit seinem Vater für die richtige Verurteilung von jemand de nicht nur einmal das Gesetzt gebrochen hatte...
      Und irgendwie bekam Harvey das Gefühl das auch irgendwann an diesem Punkt kommen würde.
      Allein der Versuch von Ineb noch mit seinem jüngeren Bruder reden zu wollen, störte ihn so sehr das er sich fragte warum ausgerechnet Tyler das anderes zu sehen schien....



      Aber was war mit den Anderen?
      Er konnte doch nicht der einzige mit dieser Ansicht sein.
      Obwohl Wyatt mit ihm in der selben Situation gewesen ist, verschloss sich der Grünhaarige ausgesprochen gut darin....Er konnte wegen Groll oder etwas Anderes in ihm erkennen. Sicher würde Inebs Bruder noch auf eine Tasse Tee einladen um darüber zu sprechen....
      Und Cabriel hielt sich seiner Ansicht auch viel zu sehr raus....
      ...Er allein konnte doch nicht so viel Wut verspüren?!
      Wenn man nichts tat...Würde sich das sicherlich nur wiederholen....
      Und dann würden weiter verleitet mitzumachen...Er selbst war in denn Moment nicht stark genug gewesen. Das Böse war ansteckend wie eine Seuche und riss jeden mit hinein.
      Diese Kirche war das beste Beispiel.
      Sie war nicht anderes als diese Zuschauergrüppchen die er damals von der Schulzeit gehasst hatte, nein! Sie alle waren sogar noch schlimmer weil sie daran teilnahmen....
      Und im Moment schien ihm der Bruder von Ineb wie die Wespen König dieses Bienenstocks....Er sollte für seine Taten büßen oder zumindest zur rechenschafft gezogen werden.
      Nicht mitzukommen war vielleicht gut genug damit Harvey nicht am Ende die Faust ausrutschte und er sich in Inebs Blick in ein noch schlechtes Licht rückte...Aber hier zu sein und darauf zu warten das die beiden zurück kamen, war so nerven aufreibend....
      Es half dabei nicht Wyatt dabei zuzusehen wie er alles für den Filmabend vorbereitet und seinem stolzes Gebrabbel zuzuhören...Er konnte jetzt nicht auf heile Welt spielen.
      Bei Cabriel bekam seit Wyatts Traum sowieso das Gefühl als hätte dieser extreme hohe erwartungen an ihn die er jedoch mit sein handeln in der Kirche nicht gerade erfüllt hatte...
      Im Gegenteil...Er hatte gegen seine Triebe versagt, auch wenn ein großer Teil in ihm sich manipuliert gefühlt hatte...Er sollte Immun oder stärker gegen sowas werden!
      Er war von niemand die Marionette oder Spielzeug....

      "Kumpel, merkst du überhaupt nicht wie dich deine Freundin Manipuliert?! Du stößt gerade die einzigen von dir Weg dich wirklich verstehen....!!"



      Die Erinnerung an die letzten Worte seines damaligen besten Freundes Romeo, ließ den Geschmack der Zigarette nur noch bitterer zwischen seinen Lippen schmecken.
      Am Ende war sich Harvey trotz des Bewusstseins das ihn Rachel kontrollierte, weit aus sicher das seine Freunde ihn irgendwann mit denn selben verstörten Blick angestarrt hätten wie----
      "Hey, Harvey....Willst du denn den restlichen Tag damit verschwenden, deine Lunge zu verpesten?"



      Die Stimme des Sportlers traf Harvey so unerwartet das beinahe die die Zigarette fallen gelassen hätte!
      "Äh...Ihr seid schon zurück?", kam es irritiert von Harvey als er in die gelben Iris von Tyler blickte, der sich leicht zu ihm vor gelehnt hatte.
      Für ein Augenblick schaute Tyler stumpf auf Harvey hinunter, fast als schien er ihren Größeren Unterschied von 5 Cm gerade besonderes auskosten wollen....
      Generell hatte Harvey das Gefühl seit sich Ineb dafür entschieden hatte Tyler mitzunehmen, dass ihm der Wasser gegenüber eine Gewisse Schadenfreude empfand.
      Als würde er zwischen ihnen beiden einen kleinen, nicht vorhandenen Wettkampf sehen wer von ihnen beiden das größere Alphatierchen wäre...
      "Willst du es gar nicht wissen?~", fragte ihn Tyler mit leicht angehobenen Mundwinkel als erwartete er schon darauf das Harvey ihn sogleich Löcher in den Bauch fragen würde.
      Eigentlich wollte es Harvey von Ineb selbst hören....Mit einem tiefen Atem lehnte sich Harvey noch etwas gegen denn Fensterrahmen. Er stand an seinen offenen Fenster und drückte die Zigarette auf dem Fenster Geländer aus.
      "Wie es mit Inebs Bruder lief meinst du oder?"
      "Hach, das? Nun das Gespräch lief eher kurzgehalten, ich meinte eher das was ich mit Ineb besprochen habe, das ist deutlich Interessanter.", erwiderte ihm Tyler so Selbstverständlichkeit als sollte es Harvey bewusst sein das eher darauf hinaus wollte.
      "HÄhh...?"


      Wollte ihn Tyler gerade ernsthaft provozieren oder worauf wollte er jetzt hinaus?
      "Naja für dich ist das sicherlich nicht so wichtig, du hast sowieso ein Einzelzimmer aber Ineb teilt vielleicht bald das Zimmer mit mir. Wir verstehen uns mittlerweile ziemlich gut aber das hast du sicherlich selbst gemerkt, schließlich vertraut er mir und bei mir besteht weniger die Gefahr das mich von meiner Elementkraft überwältigen lasse und da es sowieso zwischen Wyatt und ihm nicht Hundert Prozent gut läuft, wäre es Ideal oder nicht?"
      "Ähm...Ja...schon...", gab Harvey leiser zurück, er konnte dem nicht wirklich widersprechen Daher war es durchaus eine... Klug überlegte Idee, wenn es in ihrem Team besser funktionieren sollte. Es war wohl das beste bestehende Konflikte zu vermeiden...Wyatt und Ineb brauchten sicher ihre Zeit um sich nicht nur richtig auszusprechen sondern auch gegenseitig besser zu verstehen, das leuchtete Harvey ein...Besonderes wo er Live mit erlebt hatte wie Wyatt versucht hatte Ineb in seinem Traum los zu werden...
      Das Unheimliche, dass in Harvey Kopf noch immer ihn zerfraß was die Tatsache das jede Version des Träumende ein Teil von dieser Person zu sein schien.
      So wie Lämmchen....Ein Teil von Cabriel....
      So war auch die Witch-Form von Wyatt in dieser Zirkus Aufmachung ein Teil von dem Schauspieler....
      Und Harvey erkannte denn Fehler, dass es damals nicht gut gewesen war Lämmchen damals zu erschießen.
      "Was haben Wyatt und Cabriel dazu gesagt...?",fragte Harvey als er das Fenster schließt und nach seiner Brille griff. Heute würde er diese definitiv brauchen...! Er wollte nicht erneut die Fassung verlieren und das an einem gemeinsamen Abend wo sie einfach eine gemeinsame Zeit verbringen wollten.






      "Noch nichts, wir haben sie noch nicht darauf angesprochen...Es gibt da noch etwas das wir unbedingt vorher klären müssen. Aber überlass das ruhig Ineb und mir, wir wissen schon was zu machen ist.", erwiderte Tyler mit einem geradezu charmanten Lächeln. Harvey spürte richtig wie sich Tyler gerade unsagbar groß fühlte, als hätte man sein selbstbewussten innerhalb von Sekunden nach Oben geschraubt....
      Nun...An Selbstbewusstsein war nichts falsches aber Harvey spürte ein säuerlichen Beigeschmack. Es gefiel ihm irgendwie nicht wie Tyler die Worte ihm gegenüber aussprach.
      "Aber ich fand das es wichtig ist, es dir zu sagen, du sollst dich ja nicht ausgeschlossen fühlen Harvey."



      "Wir sind schließlich ein Team und auch wenn du überhaupt nichts damit zu tun hast da du mit deinem Einzelzimmer nicht betroffen bist, solltest du es wissen! Ich hoffe es für
      dich kein Problem wenn Ineb und ich uns so gut verstehen. Dein Gesicht heute beim Frühstück sah ziemlich angefressen aus."
      Harvey war mehr als froh darüber seine Brille sicher auf seinem Gesicht zu wissen, trotzdem entglitt ihm ein schwerer seufzte an die Erinnerung an seinen Emotionalen Ausbruch Ineb gegenüber.
      "Das....War nicht wegen euch beiden, ich war nur aufgebracht wegen Louis..."
      "Du solltest...Nie wieder mit ihm allein reden."
      "...Ich war wütend darüber als Freund versagt zu haben...Als Freunde---Team sollte man für einander da sein."
      ...Und es machte Harvey wütend das er erneut....Wohl nicht die richtige Person war welcher dieser Position gewachsen schien....
      "Keine Sorge Harvey, ich war stattdessen da! Auf mich kannst du dich jederzeit verlassen.", schmunzelte Tyler selbstlos und klopfte Harvey auf die angespannte Schulter.
      "Du musst wirklich lernen, nicht alles allein machen zu wollen! Wenn du alles selbst übernimmst brichst du noch unter dem Gewicht zusammen....Du weißt doch das ich auch für dich gern übernehme."
      ........
      ....................
      "Sag es ruhig Harvey, ich bin ganz Ohr für deine Meinung"
      "...Erschieß ihn, dass...ist nicht Cabriel...Und dann lass uns aus diesen Baumhaus verschwinden."

      "Liebend Gern♥️"
      ....
      Spielte Tyler gerade auf die Situation in Cabriels Traum an?
      Harvey merkte wie er die Zähne fester zusammen biss...
      Tyler konnte doch nicht behaupten er würde in diesem Punkt alles für ihn übernehmen...?
      Auch wenn...Er vermutlich ...Damals....Cabriel an...Tyler stelle ...Erschossen hätte....?
      Er sollte nicht so dunkel darüber denken und eher dankbar darüber sein das Tyler nun Ineb begleitet hatte....
      Aber dieses brennende Gefühl in seinem inneren wurde stärker....



      "Schon kapiert...", hielt sich Harvey kürzer, er wollte dieses Thema nicht weiter anschneiden.
      Er wusste ja selbst wohin ihn sein Handeln alles selbst zu übernehmen am Ende geführt hatte.
      Solange es Ineb nun...Hoffentlich besser damit ging und er mit der Entscheidung mit Tyler zusammen gegangen zu sein zufrieden war, akzeptierte es Harvey...Es ist...Schließlich nichts schlimmes dabei passiert. Auch wenn Tyler nicht wirklich viel über das Treffen selbst erzählte. Er würde wohl...Warten, falls Ineb selbst darüber sprechen wollte...
      Und wenn nicht...
      Dann hatte er wenigstens Tyler....
      "Na komm schon, sonst fangen die Anderen ohne uns im Wohnzimmer an.", kam es von Tyler als sich dieser in Bewegung setzte und Harvey ihm auch folgte.
      "Ehm....Tyler....Danke das du---", setzte Harvey gerade leiser an als Tyler so abrupt zum stehen kam das Harvey fast gegen ihn stieß.

      "Eh-ehm. Damit wollte ich nur sagen, dass ich sehr wohl verstehen kann warum du Tyler als Weihnachtsgeschenk betitelst. Wenn meine alten Kindheitsfreunde zu mir zurückkämen würde ich es auch wie ein Present wahrnehmen!"

      Gerade als die beiden Jungs ins Wohnzimmer kamen schien sich Ineb und Cabriel unterhalten zu haben. Harvey konnte aus den Wort fetzten nicht fiel anfangen aber Tyler wirkte auf einem Schlag wie ein Tier das ein Einbrecher dabei erwischt hatte in ihre Wohnung einzusteigen.
      Mit Finsteren Schatten im Gesicht fokussierte er direkt Cabriel als hätte etwas gesagt das niemals aussprechen sollte.
      Während Ineb scheinbar von irgend jemand in der Vergangenheit schwärmte und Wyatt wohl teilweise das Gespräch mitgehört hatte:
      "...Das ja ein lustiger Zufall das Tyler auch in Dezember Geburtstag hat. Die Welt wirklich klein."
      .....


      Harvey schaute zum angespannten Gesicht von Tyler und runzelte die Stirn. Irgendwas schien dem Wasser Wächter wohl nicht so sehr über diese Sache zu erfreuen. Harvey hatte jedoch selbst nicht gerade die Motivation dazu beim Thema Kindheitsfreunde mit einzusteigen.
      So ging er an Tyler vorbei und bemühte sich so locker wie möglich sich zu zeigen damit sie ein angenehmen Abend hatten.
      "Hey...", gab Harvey kurz von sich und sah zu der Vielzahl an Snacks, er fragte sich ernsthaft ob sie das alles aufzugessen bekamen....
      "Wie läuft es mit der Vorbereitung der Filme oder Serie?", fragte dann Harvey an Wyatt gerichtete der sogleich h strahlte und die Hände freudig zusammen faltet:
      "Ich bin soweit! ich habe alles fertig, wir können direkt los starten mit denn schauen! Ich hab nur die besten raus gewählt damit es für jeden unterhaltsam läuft, ich dachte mir wir fangen mit der Serie am besten mit der ersten Folge an! Kämpfen uns bis zum Staffel Finale und schauen uns dann einen meiner beliebten Filme an die um eine Ninja Organisation handelt und dann können wir die zweite Staffel schauen, dort hab wesentlich mehr Auftritte!", sprudelte motiviert von Wyatt heraus.




      "Und danach falls wir alle noch Wach genug sind, habe einige Silnce of Life Filme, da hab ich zwar nur auftritt unter 10 Sekunden aber es sind meine BESTEN Filme, die gefallen euch bestimmt, ich muss immer noch meine Tränen zurück halten bei der Final Szene war mein bester Freund Dylan einfach unschlagbar bewegend!"
      Doch bevor Wyatt schon anfangen konnte sein geplante Filmreihe abzuspielen setzte sich Tyler wieder in Bewegung. Der Ausdruck in seinem Gesicht wirkte jedoch immer noch etwas Zynisch...
      "...Sag mal Wyatt, in ...Deiner Serie. Gibt es da auch eine Weihnachtssonder-folge?"



      In vielen Serien gab doch immer diese besonderen Folgen. Mal war es einige Gesang Einlage der Schauspieler der eine besondere Folge am Strand.
      Etwas verwundert von Tylers frage sah Wyatt zu seinem Smartphone wo er die Episoden Liste vor sich hatte.
      "Öhh...Ja schon! Die gibt es tatsächlich aber das ist erst in der zweiten Staffel! "
      "Fangen wir doch mit dieser an.", bestimmte Tyler einfach was Wyatt irritiert schmollen ließ:
      "Aber ich wollte euch doch die Serie von Anfang an! Zeigen! Sonst spürt man doch gar nicht die unglaublich tiefe der Hauptfigur!"



      Tyler warf ihm ein leicht skeptischen Blick zu:
      "Kommst du in denn ersten Folgen überhaupt in der Serie vor? Du spielst darin doch eine Nebenrolle oder nicht...Und ich hab mir selbst schon mal die Beschreibung dieser Serie durchgelesen es geht doch nur um eine Schnulzige Schul Love Story oder nicht?"
      "...Naja....Nicht wirklich. "
      "Na also, ich tu mir diesen Mist nicht an, nur für ein paar kurz Szenen von dir Wyatt."
      Obwohl Wyatt spürte das Tyler gerade nicht die Wahrheit sagte und es wohl ein Anderen Grund gab warum er so darauf bestand, strahlte Wyatt darüber sogleich:
      "Ohhh das aber lieb von dir Tyler! Naja wir können ja noch an anderen Tagen mit der ersten Folgen anfangen, wenn euch die Serie gefällt!~"



      Mit dem Eindruck das Tyler sie alle nur vor einem langweiligen Serien Marathon bewahren wollte setzte er sich mit Harvey zu denn Anderen. Seine Gelben Augen stachen jedoch kurz noch mal in Cabriel richtung bevor er sich eine kleine Handvoll der Kekse nahm und einen davon auch Harvey anbot der kurz Kopf schüttelnd ablehnte. Gerade hatte Harvey noch nicht wirklich Appetit, stattdessen schob er sich einen süßlichen Bonbon in den Mund damit der Geruch von Rauch nicht so stark durchdrang und schaute mit gespaltenen Neugier zum Fernseher. Irgendwo Interessierte es ihn ja schon wie nun Wyatt Schauspiel Leistung aussah, auch wenn er bei Serien die Romantisch-Kisch hatten immer an Rachel zurück denken musste.
      Wyatt schien sich wohl am meisten darüber zu freuen die Serie nun mit seinen WG-Freunden zu teilen:
      "Okay, dann starten wir mal! Falls ihr Fragen habt kann die gern beantworten.", summte Wyatt Hyper-gut gelaunt und schaltete auf Play.
      Die Raritäts Serie die momentan nur noch schwer überhaupt Onlien zu finden war, da diese Abgesetzt wurde flackert auf dem BIldschirm auf.



      Der Blick der Kamera schwebt über das sonnendurchflutete Schulgelände, während eine fröhlich-beschwingte Popmelodie einsetzt. Bunte Blütenblätter wirbeln durch die Luft, Schüler lachen, rennen durchs Bild – wie gemalt für den ersten Schultag.
      Dann folgt eine Reihe schneller Schnitte: Lana die Protagonistin stolpert mit flatternden Haaren in die Aula, Bücher fallen zu Boden, ein geheimnisvoller Blick ihres Schwarms fängt sie ein. Beide Tauschen längere Blicke miteinander und ein Herz knallt in den Bildschirm hinein.
      Der Bildschirm erstrahlt in warmen Orangetönen, überall kleine Glitzer-Effekte, während die Namen der Hauptdarsteller in verspielten Buchstaben aufleuchten.

      Im nächsten schnitt sieht man ein Mädchen mit smaragdgrüne Haare, leicht gewellt und bis zur Taille fallend.



      Siedreht sich lachend zur Kamera, wirft eine Strähne zurück, während der Rock leicht an ihren schlanken, langen Beinen flattert durch denn Wind und sie zieht Lana aus einer peinlichen Situation. Wyatts Name erscheint in einem schwungvollen Bogen quer durchs Bild, begleitet von einem kleinen Herzchen.


      Ein letzter Kameraschwenk zeigt alle Figuren auf dem Schulhof, als würden sie für ein Gruppenfoto posieren – und das Logo “Love is Orange” breitet sich über den Himmel aus, während die Musik im Refrain aufblüht.

      Wyatt summt gut gelaunt die Melodie des Titelsongs mit, scheinbar konnte er den Song schon auswendig.
      Die letzte Standbild-Pose der Figuren löst sich in Schneeflocken auf, die nach unten rieseln. Dann zoomt die Kamera heran— all diese Flocken setzen sich zusammen zu einem großen Winterbild des Schulgebäudes. In der Mitte prangt der Title “Love is Orange – Staffel 2”.
      Der Untertitel erscheint mit einem kleinen Glöckchen-Sound: “Winter Episode”



      Das Schulgebäude war eins zu eins das selbe wie aus Wyatts Traum.
      Nur das diese nun bedeckt war voller Schnee und es zum glück nicht kurz davor stand einzubrechen.
      Harvey zog etwas die Augenbrauen überrascht darüber wie überzeugend Wyatt als Mädchen ausgesehen hat. Vermutlich wäre der Schauspieler auch sehr guter Cosplayer....Und auf großen Veranstaltungen sicherlich ein hingucker gewesen.
      In diesem Punkt merkte Harvey jedoch wie wenig er eigentlich über den Schauspieler wusste...Interessierte er sich überhaupt für so Nerdigen-kram?

      Währenddessen in der Serie beginnt die Folge mit einer übertriebenen Dramatik.
      Aus der Ferne läutet eine Schulglocke dumpf durch die Winterluft. Die heitere Musik aus dem Vorspann ist längst verklungen, stattdessen ein leises, spannungsgeladenes Streichinstrument Melodie.
      Die Szene beginnt mit Wyatt der in seinen Händen einen blauen Schal hält, um sein eigenen ein leuchten Gelb farbenden.
      Auf den Stufen vor dem Haupteingang steht Kai einer der Hauptdarsteller, der in seine Hände pustet, sichtlich durchgefroren.
      Wyatt, in der Serie mit dem Namen Flora, lächelt herzlich, ein freundlicher Blick, keinerlei Hintergedanken.
      "Du frierst ja total. Hier… ich hab einen zweiten Schal dabei."
      Sie tritt dicht an Kai heran, legt ihm den blauen Schal behutsam um den Hals. Die Kamera geht nah auf ihre Finger, die den Stoff ordentlich zurechtziehen – ein zärtlicher, aber rein freundschaftlicher Moment. Kai wirkt überrascht und gerührt.
      "Danke, Flora… das ist lieb von dir."



      Im Hintergrund, hinter einem kahlen Baum, steht Lana.
      Ihre Augen weiten sich, ihre Lippen formen ein stummes "Was…?"
      Die Musik zieht an, und wechselt zwischen denn beiden Ansichten überdramatisch als wäre etwas vollkommen furchtbares geschehen!
      "Flirtet sie etwa mit ihm? Meine beste Freundin… und Kai?!"
      Ihre Hand verkrampft, der Atem stockt. Die Kamera fährt dicht auf ihr Gesicht: Eifersucht, Schock, ein Funken verletzter Angst
      "Sie sehen aus wie ein Pärchen… so schön, so strahlend… und Kai lächelt sie an, als hätte er auf genau diesen Moment gewartet! Sie passen so perfekt zusammen…!. Und ich? Ich bin doch nur… ich. Ein ganz gewöhnliches Mädchen...."


      Gerade als sich die Protagonistin mit Herz schmerz abwenden will, stolpert Flora plötzlich übertrieben völlig ungeschickt. Sie rudert mit den Armen, dreht sich halb im Kreis und fällt dramatisch.
      "Oh nein, ich bin gestolpert!"
      Wie in einen Pannen-Film fiel diese mit dem Gesicht voraus in denn Schnee.
      Die Kamera fällt etwas unvorteilhaft über Wyatt Schnee bedeckten Körper, als hätten sich die Produzenten damit erhofft etwas Fanservice die Zuschauerquoten hoch zu schaukeln.



      Flora lacht ihre Wangen sind gerötet von der Kälte als sie versucht sich, zittrig zu erheben, sinkt sie zurück in denn Schnee:
      "Oh nein, Ich komm hier gar nicht mehr hoch!"
      Die Kamera zoomt noch weiter auf Wyatt.
      Kai geht ein paar Schritte auf sie zu, sein Atem dampft in der kalten Luft. Die Musik legt eine sanfte, romantische Note unter den Moment — als wäre das der Beginn einer eine Romantischen Szene.
      Es wird näher auf Kais Hand gezoomt, die sich nach unten streckt, knapp über Floras Gesicht.
      Dabei ist der Blickwinkel...Erneut sehr unvorteilhaft, da man nur die Hüfte abwärts von Kais Hose sieht und wie er direkt vor Flora steht.
      Doch bevor man falsch denken könnte wechselt die Szene wieder womit sich die Produzenten vor einer Klage sicherlich schützen wollten.
      "Nein, Kai — nicht!"
      Lana geht direkt zwischen ihn und Flora, bevor ihre Hände sich berühren können.
      Kai zieht irritiert die Hand zurück, schaut erst Lana an, dann Flora.
      "Lana...? Was ist denn los?"
      Lana greift Kais Arm, fast panisch.
      Ihr Blick ist intensiv, die Wangen gerötet von Kälte und Eifersucht.
      Lana schluchzte laut:
      "Nein… ich will nicht… dass deine Hand die eines anderen Mädchens berührt!"



      Die Kamera fährt nah auf ihr Gesicht, jedes Augenblinzeln betont, wie dramatisch ihr Herz schlägt. Ihr Atem bildet kleine Wolken in der Winterluft, während sie sich noch enger an Kai klammert.
      Kai schaut sie sanft an, hebt eine Hand, um ihre zu fassen, und seine Stimme ist ruhig, beruhigend, aber fest:
      "Lana… nur eine gibt es für mich. Und das bist du."
      Ein Windstoß wirbelt leichte Schneeflocken durch die Szene. Lana erstarrt, ihre Augen weiten sich, ein Herzklopfen, das in der Musik untermalt wird. Die Kamera fährt auf ihre Hand, die sich langsam um Kais Arm entspannt.
      Die Szene friert für einen Moment ein: Lana und Kai, zusammen im winterlichen Licht, Schneeflocken glitzern auf ihren Haaren, während im Hintergrund ein leiser, kitschiger Musikakkord verklingt.
      .....
      Harvey griff derzeit nun doch nach der Schüssel mit bunten Smarties, er hoffte er war nicht der einzige...Dem diese unangenehme Kamera aufnahmen auffielen...Was zur Hölle was das für eine schlechte ...Serie?!
      Aber Wyatt grinste so breit als wäre der größte Fan der Serie.
      "Ähm...Bist...Du ...jetzt sowas wie die Rivalin in der...Serie?", fragte Harvey etwas heiser der irgendwie etwas sagen wollte, das zeigte das er ein Minimum an Interesse für das Werk von Wyatt hatte in dme er Mitgespielt hatte.
      Wyatt drehte sich halb zu Harvey, sichtlich stolz über seine Frage lächelte freudig: "Oh?? Nein, nein das war meine längste Szene! Die nächsten Folge bin wegen Grippe oft in der Krankenstation."
      Hörbar stöhnte Tyler genervt aus und ließ sein Kopf nach hinten fallen:
      "Nicht...Dein ernst?! "
      Tyler hatte sichtlich überhaupt kein Bedürfnisse danach sich diese Serie länger anzutun, die ganze Handlung war einfach nur kitschig und entsprach überhaupt keiner Realistischen Handlung....
      Wyatt lachte belustigt drehte den Sound der Serie etwas lauter:
      "Hach, was jetzt wird es doch so richtig spannend! Lana und Kai üben für den Weihnachtlichen Chor! Eigentlich sollte ich auch dabei sein...Aber der Produzent meinte meine Stimme passt nicht zu gut in den Chor rein, aber ich hab total coole Szene im Krankenzimmer, ich musste so tun als hätte ich Fiber! Das hab ich sehr überzeugt gespielt das sich alle sorgen um mich machten das ich vielleicht wirklich krank wäre."

      _______________________________________________________

      Zeth Lagertha & Apollo Ellison & Dax Vazquez

      Langsam kamen die Lakaien zusammen.
      Es war eine sehr durchgemischte Gruppe und Zeth behielt besonderes Eros nachdenklich im Blick. Um denn würde er sich sogar mehr sorgen machen als Sato....Ein Windstoß und der Knips wäre doch Geschichte!
      "Ich bin der Bote von Kiri Nisemono und heiße Eros. Klingt meine Seele wirklich wie eine Querflöte? Ich wünschte ich könnte sie auch mal lauschen!"
      Sein Meister hatte also ein Boten, er erinnerte sich schwach das dieses Gespräch fiel...Es war komisch für Zeth das wohl als einziger Lakai sehr wenig über seinen eigenen Meister wusste aber das lag wohl an der Tatsache...Das Kiri irgendwie nicht wirklich mit dem Dark Heart verbunden war. Allein die Erinnerung wie dieser das Tattoo einfach abgezogen hatte, jagte in ihm ein Schauder hoch...Und er fragte sich wie viel davon eigentlich Lord Korbos selbst wusste....Es schien wohl in Ordnung zu sein sonst wären sie wohl alle hier nicht Anwesen...Aber Zeth bevorzugte sowieso das Leben als Waffe...Und Waffen stellten keine Fragen....

      "Ähm...Nubi, was machst du denn hier bei uns? Solltest du nicht bei den Meistern sein?"
      Nun waren sie untereinander aufgeteilt aber aus irgend ein Grund hing der Meister von Apollo mit ihnen hier ab...
      Die neuen Lakaien von Lord Korbos waren wirklich allesamt merkwürdig!
      Die einzige Freude war das er endlich Dax wiedersehen konnte und seine neue Gestalt sah so Männlich aus!
      Er bleib ein wahrliches Vorbild!
      Doch....Der Meister von Dax war wohl der schlimmste von allen.
      Unheimlicherweise da der Kerl....Genau so aus wie aus dem Viedo das er mit Sato zusammen in Krankenhaus gesehen hatte.
      Ob ihn sein Meister....Auch zu solchen....Dingen...Zwang?


      Geistesabwesend reib sich der schweigsame Krieger Zeth über die Stelle seiner Verletzung die schon so gut geheilt war als wäre er nie verletzt gewesen.
      Konnte sich Zeth vielleicht mir Kiri doch noch Glücklich schätzten?
      Es wäre grausam wenn ihn sein Meister zu sowas zwingen würde....Lieber würde er da sterben!
      Es war sowieso komisch das sie sich an so einen Ort traffen, ein Trainingsplatz wäre ihm lieber gewesen...Er wollte unbedingt wieder mit Dax kämpfen. Das war deutlich aufregender und angenehmer als...Halbbekleidet hier zu sein. Allein schon das nicht mit seiner Rüstung sein konnte, gefiel ihm nicht....So schutzlos und angreifbar....
      Aber vielleicht war das auch der Sinn dahinter....

      "Ich bin nur hier um mich kurz zu beruhigen. Wenn meine Trauben leer sind bin ich wieder weg."
      Zeth wäre gerade wirklich lieber mit Dax und Apollo allein gewesen...Die Alten Lakaien, von damals mit denen erst richtig auftauen konnte.
      Wie aufsstich Wort jedoch meldete sich eine Person die Zeth ebenfalls mit einer merkwürdigen Stimmung gemustert hatte.
      "Natürlich bist du hier in meinem Reich willkommen, Nubi! Wenn du willst kann ich auch zu den Anderen Meistern gehen. Immerhin bin ja eigentlich ich MEHR als ein Meister!"
      ...
      Wer zur Hölle was das...?!
      Der Kerl löste in Zeth Unbehagen aus auf einer sichtlich neuen weise.
      Dieser war deutlich kein Meister!
      Aber er war auch niemand...Von denen die Zeth kannte, auch Dax und Apollo machten nicht den Eindruck als würden sie denn Kerl kennen.
      Und traurigerweise hatte Zeth minimal Hoffnung gehabt, als er mitbekam das es ein weiteren Meister gab das es einer ihrer Alten Freunde sein könnte....
      Mechello zum Beispiel....
      "Ich bereue nichts....dieser Weg mit euch....Wir hatten doch auch unseren gute Zeit"
      ....
      Zeht hatte ihm noch vieles sagen wollen....Er hatte sich gefragt wie er es empfinden würde wenn er ihm darüber erzählt wie sein Leben nun verlief.
      Er selbst hätte nie erwartet das diesen Langhaarigen Mann mal vermissen würde....
      ...Stattdessen...war jetzt dieser komische Kautz hier.



      Generell hatte sich Zeth das wiedersehen mit Apollo und Dax anderes vorgestellt. Die beiden Liebestäubchen ließen normalerweise kaum von einander ab. Auch wenn Zeth es immer mehr als unangenehm empfand war es doch...Merkwürdig.
      Erst war Apollo total überglücklich das Dax wohl reden konnte. So ganz hatte Zeth das nicht kapiert, scheinbar hatte Dax irgendwie seine Stimme verloren gehabt? Irgendwie durch Lord Korbos Macht...Es war unheimlich wie Mächtig ihr Lord war, wenn schon sowas konnte....Wer wusste schon was noch alles beeinflussen konnte??
      Doch die Freude bei Apollo hielt nur kurz, nachdem Dax die ersten paar Silben gesprochen hatte wirkte Apollo seltsam verärgert....
      Besonderes als der Meister dazu kam dem wohl diesem aufgeblasenen Kerl angehörte war Apollo seltsam still geworden.
      Zeth merkte schon jetzt wie sein Kopf nach langer Zeit wieder zu dröhnen begann....
      Dax wirkte auch danach als wollte mit Apollo sprechen...Aber vermutlich taten sie dies schon!
      Zeth wusste ja das Apollo von einer Person die er sich aussuchen die Gedanken lesen konnte und miteinander Kommunizierte.
      Das hatte auch bei ihm schon mal gemacht....
      ...Und Dax Blick zu urteilend....



      Hielten die beiden wohl gerade ein langes Gespräch untereinander.
      Apollo schien es nicht zu stören das sein Meister hier ist, mehr noch schien er an diese Seltsamkeit seines Meisters gewöhnt zu sein...Zeth wünschte er könnte sich an...Kiri gewöhnen aber er glaubte nicht eine Sekunde daran das sich an diesen unheimlichen Kerl gewöhnen könnte.
      Apollo wirkte sichtlich empört und verzog das Gesicht etwas, während Dax und Apollo sich weiter gegenseitig anschauten.
      Schon eine weile konnte Apollo denn Anderen klang in Dax Seele deutlich hören und auch durch die wiederkehrende Erinnerung wusste Apollo nun mehr als deutlich das ihm Dax so einiges verschwiegen hatte. Es wurmte ihn....Sie beide verstanden sich nun doch schon so gut, mit und ohne Worte...Warum vertraute ihm Dax dann nicht?
      Besonderes Dax Reaktion auf Anubis jetzigen Körper machte Apollo mehr als deutlich....Dax zeigte so selten eine Emotionale Regung und jetzt war sie so deutlich! Und Dax wollte ihn nicht mal verraten warum!
      Sie führten eine offene Beziehung, also wofür schämte sich dann Dax ihm gegenüber so?
      "Ich hab dir sogar erzählt woher ich seine Gestalt kenne, warum schweigst du?"
      Beschwerte sich Apollo gedanklich abermals bei Dax, der viel zu gut darin war seine Gedanken kontrollier zu halten.


      Tatsächlich hatte Anubi geliebter die Gestalt eines alten Freundes von Apollo...
      Daran erinnerte sich Apollo aber auch erst seit einer Weile und in Gegensatz zu Dax hatte er ihm dies auch direkt mit ihm geteilt....Und Dax Reaktion jetzt? Verriet ihm deutlich das auch er eine Verbindung mit ihm zu haben schien!! Das war doch wichtig!! Sie beide hatten eine Gemeinsamkeit in ihrer Vergangenheit aber...Dax, hielt sich verschlossen....Das war mehr als Ärgerlich für Apollo!!
      Er hasste...Geheimnis!
      Weswegen Apollo noch nicht wirklich Aufmerksamkeit für Chepi übrig hatte...Ehrlich gesagt wollte auch nicht wirklich viel mit dem Lakai zu tun haben der weder zu denen gehörte denn er kannte und zu Cornelius gehörte.
      Soweit wie Apollo verstanden hatte, suchte der Lord die Lakaien aus bestimmten Gründen zueinander aus...Und was will Apollo schon von jemand der so kompatible mit dem war der seine Familie gefressen hat?
      Doch der plötzlich griff nach seiner Hand und darauf folgende Kuss war schwer auszublenden und riss Apollo aus dem stillen streit mit Dax heraus.

      "Es ist selten auf solch' eine schöne Fee zu begegnen. Woher kommst du nur? Ich muss unbedingt mehr von dir erfahren!"
      Es kommt sehr selten vor das man Apollos Spezies sofort erkannte was sein Blick verwundert über die Gestalt des Anderen wandern ließ.
      "Von mir musst du bestimmt auch schon gehört haben - du weißt ja...Der Oberhaupt aller Feen! Lord Auberon Chepi von Schimmerling - Ich weiß noch genau wer ich bin, mit oder ohne Dark Heart, denn ich bin einmalig!"
      Acherje....
      Apollo spürte sofort ein kribbeln in sich aufkommen und mit einem entzückten Lächeln hob er eine Hand an die Wange:
      "...Das ist ja eine Ewigkeit her das ich eine Andere Fee treffe!...Und dazu noch eine Lordschaft!"



      Tatsächlich hatte Apollo....Absulut keinen schimmer wer der sogenannte Feen Lord sein sollte.
      Auberon Chepi von Schimmerling ?
      Scheinbar gehörte der zu diesen aufgeblasenen Feen die jede Tag in ihrer Heimat wilde Partys feierten ganz ohne sorge und Kummer.
      Die hatte Apollo als Kind immer auf den Tod beneidet!
      Er hatte nie verstanden warum seine Spezies so versteckt leben musste...Während Andere Feen es so viel leichter hatten.
      Aber Wesel hatte ihm schon oft erklärt das Feen eben unterschiedlicher Lebenssiutation waren.
      Wirklich nach anderen Feen hatte Apollo eigentlich nie gesucht....Schließlich sah er damals nie vor sein Schwarm wieder aufzubauen.
      Auch wenn er als neuer Wesel dazu zuständig gewesen wäre seine Feen-Gattung wieder neu zu zeugen....Eine Alpah-Fee wäre da nur ablenkend gewesen zu seinen dunklen Rache Plänen....
      ....Aber wie konnte er JETZT diesen unglaublich schönen Feenrich ignorieren?
      Apollo spürte regelrecht die Hitze die Automatisch in ihm aufstieg und seine Gedanken vernebelten.
      Auch der klang seiner Stimme....Er musste sicherlich unsagbar gute Musik in sich tragen!
      Ohh...Wie hat er wohl zu seinem Todes Moment geklungen?!
      "Es....ist mir eine Ehre....Ich heiße Apollo! Ich gehörte einem Feen-Volk an das leider nicht mehr Existiert. Wir wurden früher die Dandeliri oder Breezlings genannt und Lebten an eher hohe, versteckten Ruinen Orten, weil der Wind zu stark für uns war...Aber ich hörte viele aufregende Geschichten von Anderen Feen."
      Die Wangen von Apollo färbten sich mit rötlicher wärme als er mit der anderen Hand die Hand von Chepie umgriff, das sie beide Nackt waren störte ihn überhaupt nicht. Viel mehr stieg in ihm eine begierige Intime Hitze.
      "....Ihr seid wirklich umwerfend! Ich höre es deutlich heraus ihr gehört zu den lauten Seelen aber da bestimmt in tieferen noch so viel mehr!"



      Ohne Kontrolle wurde die Atmung von Apollo schneller, laute Seelen verbargen gerne ein ganz anderen klang im inneren!
      Das war sicherlich ein wundervolles Verbindung mehrere klänge!
      Vielleicht aber kickte gerade in Apollo auch nur sein Urinstinkt....Er wollte gerade nur noch mehr von ihm hören und spüren!
      "Wie...wie...viele schmerzen hältst du aus...? Schreist...du schnell? Wie lange kannst du ein Höhepunkt halten...? Hast....Du schon mit mehren auf einmal Sex gehabt? Dahinten ist Dax mein Partner, wir suchen schon lange noch ein Dritten Partner!
      Liebst du das Vorspiel? Tanzt oder singst du Lieber? Hahh...Hahh....Ich muss das alles wissen...!! "

      Der plötzliche Ausbruch von Erregung von Apollo ließ Zeth der das hörte erschrocken nach Luft holen. Was war mit dem auf einmal los?!
      Der war total Horny! Unpassen wenn heir doch alle kaum etwas an hatten!! Das war ja total Schwul!!!
      Instinktiv griff er nach Eros um ihm die Ohren zuzuhalten, dieser löste in ihm eine Art Beschützerinstinkt aus. Der war doch bestimmt viel zu Jung für diese Perversität!
      "E-ey Apollo!! Halt dich mal zurück!!! ", knurrte Zeth sofort.



      Sein alter Kamerad sah so aus als würde er direkt vor allen anderen diesen Typ bespringen wollen....!!
      Aber Dax schien das nicht zu stören?!
      Er kapierte das überhaupt nicht und er wollte da sicherlich nicht mit reingezogen werden.
      "Macht diesen Unmännlichen scheiß wo anderes!!", zischte Zeth aufgebracht und zog Eros mit sich als suchte er hier sicheren Abstand für sie beide.
      Hektisch fuchtelte mit seine Hand in deren Richtung als eine von Eros Kopf nahm:
      "Wenn ihr jetzt hier herum macht schwöre ich , dass euch zu Brei verarbeiten werde!!!"

      Tatsächlich aber sah Dax bei Apollos plötzlich Aufschwung kein problem, er kannte ihn gut...Eher tat ihm der Fremde Leid, kam er überhaupt mit einem so horny Kerl zurecht?
      Es war selten auch für Dax das es auch Andere Feen gab....
      Eigentlich war es ihm recht wnen Apollo sich jetzt mit anderen Dingen beschäftigt als mit ihren Streit...



      "Hey...Bevor du durch das Dark Heart eingenommen wurdest...warst du ein Arbeiter oder Wohlhabender aus Kemet? Deine Art kommt mir bekannt vor - hattest du Kontakt mit den Göttern?"
      Als sich nun Anubis an ihn wendete griff sich Dax an seinen Kräftigen Nacken....Es war für ihn schon damals nicht einfach gewesen sich zurück zu halten aber doch jetzt...In Dieser Gestalt, in der nun Anubis vor ihm stand.
      Ramses ....



      .....
      Wie sollte sich Dax auch Verhalten wenn die Person nun vor ihm stand...Der er es bitterweise zu verdanken hatte das überhaupt als Lakai auserwählt werden durfte....
      Diese Mission damals die ihm Lord Korbos auftrug....
      Anderes als bei denn Anderen Lakaien und nicht im Wissen von Apollo....
      Es war als würden mit einem Schlag Verbindung zustande kommen die zuvor unter dichter Sandschicht begraben waren.
      ....
      Aber er bemühte sich....Vor Apollo diese Erinnerung und Gedanken zurück zu halten.
      Der Blick....von Ramses, als er ihn ansah als er merkte wie Groß er geworden war....


      ....
      Das Ende....Seiner Liebe zu einem Mann wo er glaubte sie würden ewig zusammen bleiben.
      Nur um dann wieder vor ihm zu stehen...Mit dem Befehl....
      Ihn Umzubringen....



      Und....Seinen Platz einzunehmen.....
      Stimme seine erinenrungen darüber wirklich?
      Warum glaubte er am Ende noch ein anflug eines Lächelns bei Ramses gesehen zu haben?
      Es war seltsam....Eine Person zu sein die man geliebt, gehasst....und dann getötet hatte....Es erfüllte das Herz mit einer seltsam Traurigkeit die Bittersüß war....Denn so Nahe hatte er sich Ramses lange nicht mehr gefühlt. Und seltsamerweise hatte er sich in eine Version von ihm Verwandelt wo er sich gewünscht hätte, er wäre so zu ihm gewesen....
      Und dann...Anubis....
      Es war als würde er sich selbst betrügen und zugleich auch nicht. Der Befehl des Lords ging tiefer als wie es in Worten geklungen hatte, Er hatte wirklich viel für den dunklen Herrscher getan....
      "Kemet....", wiederholte Dax denn Namen seiner alten Heimat mit tiefer Stimme.



      "....Ja ich habe dort mal gelebt. Aber vor langer Zeit...Ich habe nicht viele Erinnerungen von damals. Ich war niemand mit Hohenstand, ich gehörte eher zum Untern Sklave Volk."
      , hielt Dax sich kurz und wendete sein Blick nicht von Anubis ab.
      "Hmm...Wenn ich etwas fragen darf? Die Gestalt die du jetzt hast...."
      ....
      Dax überlegte sich seine Worte für ein Moment gut aber dann sprach er es direkter aus:
      "....Die Person, kanntest du ihn gut...? Ich frage das nur...Weil es einige Personen gibt die nicht sehr gut auf ihn zu sprechen sind. Du solltest aufpassen....Das könnte zu Problemen führen. Ich sage das nur um dich zu warnen...Wenn du ihn aber gut genug gekannt hattest, wirst du das sicherlich schon wissen."
      Seine Worte lagen schwer, er versuchte nicht stechend zu klingen oder vorwerfend....Denn Anubis kannte Ramses gewiss nicht so gut...wie er.
      Eigentlich wusste er selbst kaum genug von Ramses....
      Dieser Mann....War in vielen Gewiss immer ein Anderer gewesen.
      Für ihn...Für Anubis...Auch für Apollo....Und wer wusste schon für wenn noch....?
      "Bevor du fragst...Das ist schon alles....Ich kenne meinen damaligen Namen nicht oder ob icj etwas über dich zuvor wusste. Es gibt Dinge an die wir unteren Lakaien uns nicht erinnern sollen. Daher ist das Leben vor dem Dark Heart ist für keinen von uns klar genug...Außer der Lord will es so, hm...Und ich weiß das...Ramses viele Feinde hatte."



      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Ineb Chevrier & Cabriel Valentine


      "...Sag mal Wyatt, in ...Deiner Serie. Gibt es da auch eine Weihnachtssonder-folge?"

      Der kurzweilige Blick von Tyler zu ihm jagte Cabriel spürbar einen Schauder ein, es war als wollte er ihn am liebsten mit seiner gelben Iris auspeitschen. Noch dazu saßen sie nebeneinander aber wenigstens jetzt versuchte sich der Luftwächter nicht zu beirren. Ein Szenario wie im Club würde es wohl erstmals nicht geben, er glaubte es jedenfalls, dass Tyler gerade seine ruhige Art bewahren wollte. Doch, dass er ihm wütend war konnte Cabriel allein an seiner Aura spürte. Es war wie bei einem Tier, dass schlechtes Wetter wahrnehmen konnte. Eigentlich war nur der Gedanke zur Flucht das einzig sinnvolle...Aber heute musste er es wohl oder übel aushalten. Während also der Sportler seine Maske der Ruhe aufziehen musste...Versuchte Cabriel die Instinkte eines Tieres zu unterdrücken.



      Die Serie von Wyatt begann und Ineb musste wirklich zugeben, dass er ein klein wenig neugierig war auf seine Werke! Er hatte noch nie etwas von ihm gesehen, vielleicht aber nur, weil Ineb sich lieber K-Drama oder süße Anime ansah! Vielleicht konnte er durch die Serie ein wenig lernen Wyatt mehr wertzuschätzen?

      Aber schon allein die ersten Minuten brachten Skeptis in Inebs Gesicht.
      Eigentlich war der Herzträger jemand, der RomCom und Kitsch über alles liebte. Er weinte immer mit den Liebenden und sein Herz raste auch voller Glück, wenn zwei Seelen sich gefunden hatten. Aber komischerweise empfand er es gar nicht als die Szenarie mit Lana kam und ihren berüchtigten Ritter. Vielleicht lag es ja daran, dass die Szenen so eigenartig geschnitten waren? Vielleicht aber auch an den zu knalligen Effekten? Ineb wurde einfach davon nicht warm.
      Viel wichtiger war aber...Wyatts Rolle!
      Warum spielte...Wyatt eine weibliche Rolle? Der Traum ergab auf einer eigenartiger Weise mehr sinn und ihm kam es so vor als hatte der Schauspieler schon einmal darüber gesprochen! Aber nun es vor ihm zu haben war doch viel zu eigenartig. Warum also war er genau ein Mädchen? War er früher viel zu feminin? Gab es zu wenig weibliche Rollen? Er fand keinen normalen Grund.
      Egal wie sehr es Ineb in seinem Kopf spinnte - es klang durch und durch nach einem perversen Fetisch!
      Es war schwer seine Fassung zu bewahren. Jetzt mit Wyatt in ein Konfliktgespräch zu wandern, obwohl sie sich erst vor kurzem vertragen hatten...Ineb wollte den Frieden über alles bewahren! Grübelnd sah er der mehr als skeptischen Serie weiter zu.



      "Oh nein, ich bin gestolpert!"
      "Oh nein, Ich komm hier gar nicht mehr hoch!"

      Bis die Schneeszene auf dem Bildschirm hervorgehoben wurde. Für einen Moment sah jeder genau die Häschenpanties von Wyatt, da sein Kleid sich langsam mit einer fast erzwungenen Aufregung hochhebte. Wyatts Strumpfhosen waren so transparent, dass Ineb sich schämend die Muster erkannte. Oh mon Dieu. Es fühlte sich total falsch an da zuzusehen. War da...Wyatt nicht minderjährig?! Allmählich begann Ineb beschämt wegzusehen. Dies hielt er keine Sekunde länger aus.



      "Lana… nur eine gibt es für mich. Und das bist du."

      Der Luftwächter neben ihn war hingegen tief in das Polster des Sofas versunken. Die schlüpfrigen Szenen ließen ihn zwar genauso kalt wie der billige Humor und die feinfühlige Liebe, sodass sich seine Lippen keinen Zentimeter bewegten...jedoch ließ er sein Blick niemals unfokussiert.
      Cabriels Genre war es definitiv nicht. Diese Serie war komplett vom Leben abgeschnitten - ein sinnloser Wunsch, dass wie eine Blase durch die Lüfte schwebt, nur um in voller Stille zu zerplatzen. Aber irgendwie passte dieses gesamte illusionistische Szenario zu Wyatts Ebenbild. Die wie von Zuckerwatte umschmückten Herzen, die Glitzereffekte, sowie der kitschige Touch an Musik. Es war eine farbenfröhliche Fassade von einer Story ohne wirklicher Geschichte.
      Viel zu wenig wurde die Kamera auf Wyatt gerichtet, oft nur um sein Sex-Appeal zu repräsentieren. Anders als die anderen Schauspieler konnte Cabriel die hohe Stimmung von Wyatt bis hier her spüren - er gab definitiv eintausend Prozent für seine mickrige Rolle. Er lebte sie komplett aus, obwohl der Regisseur sich wohl gar keine Gedanken um Floras Charakter gemacht zu haben schien. Wyatt versuchte es trotzdem in die Tat zu setzen - und verdankt wurde es ihm mit immer wenigeren Szenen.



      Das war also sein größter Auftritt? Dann...wird er wohl wirklich unter gehen, wenn er die Rolle als Meerjungmann verlieren würde? Wyatt nahm seine Schauspielerei sehr ernst - bestimmt erhoffte er sich mit dem neuen Film eine Steigerung seiner Beliebtheit. Cabriel hoffte sehr, dass ihn Samuel nicht ein Bein stellte, er sollte sich für Wyatt auch mehr einsetzen. Auch wenn er noch nicht wusste wie...Fürs Erste sollte er einfach das tun, was Sam von ihm verlangte. Nichts, was er eh schon tat.
      Beinahe schade empfand es nämlich Cabriel, dass der Schauspieler in keinen aktuellen Filmen gespielt hatte. Er glaubte auch kaum, dass er je anders spielen musste als mit einem breiten Honigkuchenlächeln.
      Happy obwohl Wyatt kaum noch vorkam erklärte der Schauspieler weiter die Liebe zu dieser Serie und seiner Rolle.

      "Das hab ich sehr überzeugt gespielt das sich alle sorgen um mich machten das ich vielleicht wirklich krank wäre."

      Und dann riss doch bei Ineb der Faden durch. Er konnte sich dieses Schönreden dieser Perversität nicht mehr länger anhören!!!

      "Bist du---bist du wirklich so naiv? Oh--Wyatt!! Merde! Die haben dich da nicht für deine große Gabe als Schauspieler eingestellt, sondern für eine perverse Szenen?"



      Ineb wurde lauter, sein Gesichtsausdruck zeigte Empörung und einen gewissen Grad an Ärgernis. Er konnte gar nicht anders als nun gegenzusprechen!

      "W-wie kann jemand einem Kind so etwas antun? Wie alt warst du da? 12?! Das sollte bestraft werden - wie konnten deine Eltern es zulassen, dass du in JEDER Szene so sexualisiert wirst? Das ist doch abnormal - dem Regisseur gehört sein Job abgenommen! Mein Magen dreht sich ja jetzt nur durch das zusehen - wie stark sie dir auf dein Hintern gezoomt haben! Und-und-und warum spielst du da überhaupt eine Frau? Wenn ich so darüber nachdenke --- mir fällt nur ein Grund ein! Der Regisseur hatte einen komischen Fetisch!"

      Immer mehr verfiel Ineb in sein altes Verhalten Wyatt gegenüber. Es war nicht einfach abzuschalten, wenn dieserjenige ihm solch...Abnormalität herlieferte. Jemand musste doch Wyatt klarmachen, dass dies total ekelhaft war. Er wollte kein Blatt vor dem Mund legen.

      "Ganz ehrlich - ich würde alles dafür setzen, damit solche Szenen von mir gelöscht werden. Stell dir vor -jeder hat sich das angesehen. Wer weiss wie du im privaten zerrissen wirst? Du sammelst dir doch somit nur eigenartige Fans an. Also ich könnte damit nicht mehr leben....."



      ...
      ....
      .....

      Bis letztendlich Ineb sich fühlte, als hätte er ein Eigentor geschossen. Wie ein Roboter, dessen Batterien man abgenommen hatte fror er fürs erste ein. Langsam stachen seine eigenen Worte gegen ihn und gestresst blickte er nach oben, um niemanden ansehen zu müssen. Ineb zwang sich ein unschuldiges Lächeln auf, während seine Augen blanke Dunkelheit verströmten. Wie in einem Tunnel ohne jegliche Lichtquelle.

      "Aaaaa....aa...aandererseits!...Andererseiiits muss jeder lernen mit negativer Beliebtheit umzugehen, oder? Ich meine das Internet ist groß --- dagegen kann keiner ankommen! Sobald du nur einen kleinen Clip von dir im Web hast...haha- was soll einer schon dagegen tun? Wyatt - du wirst sicher nichts gegen deine perversen Fans machen können, dafür ist es schon zu spät. Du hast einfach viel zu spät bemerkt in was für einem Loch du dich eigentlich befindest und naja... unten angekommen erscheint die Welt sehr dunkel."



      "Solange du nett zu deinen Fans bist wird schon nichts schlimmes passieren. So beliebt bist du ja sowieso nicht - glaub ich. Ich meine dein letzter HIT ist viele Jahre her - mindestens 10, oder? Du kannst als Meerjungmann dann mehr darauf achten die herzliche Fanbase anzulocken, die dir nicht....an die Wäsche will.---"

      "...Kannst du mir ein Donut reichen, Ineb?", fragte Cabriel um die dicke Luft für ein paar Sekunden in Keim zu ersticken. Ihm kam es so vor als hätte der Herzträger gar nicht mehr aufgehört zu sprechen. Er konnte genau spüren wie Ineb vor Scham erhitzte, da sie so eng nebeneinandersaßen - außerdem konnte keiner wissen, mit was für einem Ohr Wyatt sein Gerede aufnehmen würde. Vielleicht hörte derjenige auch gar nicht zu aber Inebs ungeschickte Wortwahl würde nur schlimmer werden. Auch wenn es Cabriel relativ war ob sie sich nun wie Katz' und Maus stritten. Er wollte nur nicht einen Moment kreieren, wo er noch mit Tyler und Harvey allein im Wohnzimmer feststeckte.



      Wieder zu sich kommend gab Ineb dem Kleineren einen Donut und merkte dabei wie unangenehm das Sprechen für ihn war. Eigentlich hatte er eine feste Überzeugung und unnormale Dinge mussten von ihm einfach ergriffen werden, um den Fehlschlag ganz genau zu verdeutlichen. Aber...gerade stellte er sich nur selbst ein Bein! Es war schwierig sich nun selbst als...den abnormalsten in ganz New York zu sehen! Doch gerade musste er genau das sein!
      Sein Stresspegel stieg so hoch, dass er eigentlich den Raum verlassen wollte. Aber dies konnte er nicht einfach bringen, immerhin war dieser Filmabend aus seinem Mist gewachsen. Verflucht - er hätte sich lieber noch ein paar Tage im Zimmer verkriechen sollen aber...das wäre auch verschwendete Zeit gewesen und würde dem Herzträger auch gar nicht helfen!
      Deswegen brauchte er jetzt dringend einen Supporter! Niemanden, der in sein Traum eindrang! Es musste eher etwas sein, was ihn sein Selbstwertgefühl einen Schwung in die richtige Richtung gab!
      Von seiner Jackentasche zog Ineb wie bei einem magischen Trick plötzlich eine Dose heraus. Es war fragwürdig genug, doch irgendwie hatte es Ineb geschafft während Tyler nicht hingesehen hatte auch ein wenig Alkohol für sich zu kaufen.
      Natürlich nur eine Dose! Zwar mit viel Prozent aber das würde ihn kaum aus den Socken hauen!
      Wortlos öffnete er die Blechdose, sodass sie brausend zischte.



      Solange keiner Fragen stellte würde er auch nicht auf das Getränk eingehen. Es war ja kein Problem - er selbst hatte kein Problem und kannte seine Grenzen! Er wollte zwar erst nichts trinken aber irgendwie hatte er schon von Anfang an die Befürchtung gehabt, dass Wyatts Serien ihn zum wegsaufen bewegen würde. Ganz klar drehte er sich die Dinge richtig in seinem Kopf: Wenn er jetzt nicht trank würde er mit Wyatt streiten. Durch den Alkohol war er weniger biestig und viel liebevoller!
      Cabriel staunte beim Essen seines Donuts nur wie arg Ineb versuchte keinen Tropfen zu verschwenden, als wäre es das letzte Wasser in der Sahara. Löste er so immer seine Probleme? Naja...es war für Cabriel selbst nicht weiter wichtig ob er sich wieder bis zum Umfallen betrank oder nicht...



      Gierig setzte Ineb seine Lippen gegen das Glas und trank dies wie Leitungswasser aber mit vollstem Genuss. Die Wangen von ihm färbten sich rosa und Voilà! Schon drehte sich das Gedankenkarussel nicht mehr weiter.
      Friedseeliger begann der Herzträger zu sprechen, während er zu Boden schaute und einen Punkt fixierte.



      "Deine Gesichtsausdrücke sind aber ganz süß für ein Nicht-Mädchen. Auch wie du sprichst und dich verhältst, die Schauspielerei liegt dir im Blut. Ich wäre darauf nicht gekommen, dass du ein Kerl bist. Aber ... Ich find den Rest der Serien ziemliche Zeitverschwendung, wenn du gar nicht dabei bist. Denn es zeigt nur wie wenig Liebe sie der armen Flora gaben. Lass uns nur deine Szenen ansehen und den Rest spulen."



      Ineb wusste wie hart es war mit allen Mitteln normal zu sein. Zu sehr versuchten dich andere in die Grube hinunterzuwerfen. Selbst deine eigene Familie konnte gegen dich sein. Er war...im Moment nicht besser als Wyatt. Nein, gerade war er sogar viel schlimmer -so viel abnormaler. Er musste lernen seinen Platz nicht zu vergessen, auf den er gerade festgebunden war.

      "Ach--achja! Da fällt mir was ein, ich wollte ja noch was abklären! Super-super wichtig!", appellierte Ineb plötzlich indem er vom Sofa kurz aufsprang um die gesamte Aufmerksamkeit zu erhalten. Auf einmal war sein Gesicht voller Freude, wie ein Hündchen das an sein Leckerli zurückdenken musste!



      Energiegeladen saß er sich hin, sodass Cabriel durch die Kraft ein wenig vom Polster hochhüpfte. Dann aber drängte sich Ineb ungefragt näher an ihn nur um Tyler an seinem Arm zu fassen und ihn mehr an sich zu drücken. Cabriel fühlte sich plötzlich wie ein voll belegtes Sandwich. Er konnte gar nichts mehr außer Inebs und Tylers Oberkörpersehen und versuchte sich so gut es ging mehr nach hinten zu lehnen. Es war so als hatte ihn Ineb total vergessen, dass er auch da war...Aber das war für Cabriel nichts neues. Seine Wangen wurden einfach gegen Inebs und Tylers Körper gepresst.

      "Tyler--es ist doch okay, wenn ich es sage oder? Du machst es mit mir, ja?"

      Woah--Er spürte genau wie stark Inebs Herz gegen seinen Kopf hämmerte. Diese eigenartige Zweideutigkeit kannte er nur von seiner Arbeit, genau so sprach auch immer Mirella, wenn sie ihre Mörderwaffen gegen sein Gesicht presste. Cabriel streckte seine Arme aus, traute sich aber nicht die zwei Männer von sich zu pressen. Gezwungenermaßen musste er diese viel zu warme Position nun aushalten!



      "Wisst ihr Tyler und ich haben heute eine tolle Zeit miteinander gehabt! Erst hat er mit dem Gespräch mit meinem Bruder geholfen und hat sehr viel Rücksicht auf mich genommen! Dabei hab ich ihn total nass gemacht -- haha, er war wie die Ruhe selbst!", lobte der Herzträger Tyler, weil er ihm immer noch so dankbar wegen des schönen Tages war. Ohne ihn hätte er sich ganz bestimmt ins Wasser gestürzt, ohne seine Hilfe hätte er das Ziel komplett aus den Augen verloren. Ineb brauchte nun einen festen halt - jemanden, der auch ein wenig Louis in seinem Leben ersetzen könnte. Denn Louis war eigentlich sein Sprechpartner für Kummer und Sorgen. Deswegen hatte er doch so Glück, dass er und Tyler wirklich gut miteinander auskamen. Fröhlich schenkte er Tyler ein herzhaftes Lächeln und strich mit seinen schlanken Fingern über die weichen Hände des Anderen, als wollte er auf seiner Haut ein Muster zeichnen. Er lehnte sich so nah als wollte er gleich seinen Kopf auf Tylers Schoß legen, sodass man rein gar nichts mehr von Cabriel erkannte.
      ...Cabriel verstand, dass Ineb überhaupt kein Alkohol vertrug. Erst dann fiel ihm auf, dass sein Glas auch staubtrocken war!



      Cabriels Ohren klebten schon durch die ganzen süßen Worte für Tyler. Die große Naivität stand Ineb genau ins Gesicht geschrieben - er war so armselig, dass es dem Lämmchen schon beinahe Leid tat. Wenn er Ineb ansah sah er nur diesen kleinen Hund, der sich in eine Bärenfalle verfing und nicht mehr herauskam.

      "Mir...kamen die ganzen Zeit Gedanken, ob ich wirklich ein geeigneter Herzträger für euch bin. Ihr wisst es ja! Ich versemmle es andauernd und treffe die falschen Entscheidungen. Tyler aber...hat bis jetzt sich mehr als besserer Anführer gezeigt als ich. Und da ich ihm nicht den Anführerposten übergeben kann wollte ich wenigstens von ihm mehr lernen! Ich möchte echt gerne mehr Zeit mit ihm verbringen und da fiel mir ein ob nicht ich mit Cabriel das Zimmer tauschen könnte? Ihr habt doch nichts dagegen, oder?"

      "Willst du, dass Tyler dich umerzieht?", fragte Cabriel viel diskreter nach als verstand er Inebs Geschwafel ganz anders, als Ineb es eigentlich rüberbringen wollte. Verwirrt blinzelte Ineb zu dem Kleineren auf und strich sich über den Hinterkopf. Mehr sagte der Luftwächter dazu nicht, denn war es für ihn eigentlich was gutes das Zimmer zu wechseln? Er hatte zwar noch keine einzige Nacht in dem Zimmer mit Tyler gehabt aber irgendwie glaubte er dort kein Auge zu zubekommen. Am Ende würde er Tyler noch mit einer seiner Schlafparalysen verwechseln.

      "Uhm --sowas in der Art? Das klingt aber total komisch wie du das sagst! Ehm---Aber weiter im Text. Also es ist nicht so als möchte ich nicht mit dir in einem Zimmer sein, Wyatt! Es ist nur, dass ich...noch lernen muss mich besser zu verhalten! Wie ein Anführer eben und ein guter Freund und ich glaub am besten kann mir da Tyler helfen. Du und Cabriel seid ja eh ein Pärchen und eigentlich möchte ich nicht dabei sein, wenn ihr im Bett rummacht...und ich hasse deinen Spiegel, Wyatt.", erklärte er seine Bitte genauer während er nur noch mehr zu Cabriel schwankte, sodass sich der Luftträger nur unwohler fühlte, da er mehr gegen Tylers Schulter gedrückt wurde.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons

      "Bist du---bist du wirklich so naiv? Oh--Wyatt!! Merde! Die haben dich da nicht für deine große Gabe als Schauspieler eingestellt, sondern für eine perverse Szenen?"
      Der Grünhaarige Schauspieler hörte sofort wie Inebs Stimme drohte zu überschlagen und seine Worte wanderten in sein rechtes Ohr...Jedoch nur um dann aus dem Linken Ohr wieder hinaus zu Segeln....
      Wyatt sah wie sich Inebs Lippen bewegten doch schon bei dem Wort Perverse Szenen, schaltete sich sein Hirn auf Autopilot.




      Die Bunten Farben durchfluteten wieder Wyatts Geist und auf seinen Lippen lag ein sanftes Lächeln, während Ineb sich weiter aufregte.
      Seine Fantasie führte ihn zurück zu seiner wunderbaren Kindlichen Zeit...Hach, wie er es vermisste ...Der Duft auf dem Dreh.
      Die vielen Kameras...Sie Leute die dort arbeiten und die vielen Dinge die es dort gab!
      Es war wie ein großes Wunderhaus, voller Überraschungen und Spielzeug.
      Dazu lag eine leichte priese von Make up in der Luft...

      "W-wie kann jemand einem Kind so etwas antun? Wie alt warst du da? 12?! Das sollte bestraft werden - wie konnten deine Eltern es zulassen----------------"


      Er erinnerte sich das seine Eltern selten Zeit hatten ihm an Dreh Ort zu besuchen.
      Doch daran war Wyatt gewöhnt. Alle die dort aber gearbeitet haben waren soooo Nett zu Wyatt gewesen!
      Wie eine kleine Familie und er fand schnell freunde....
      Und...einmal fand er einen ganz tollen Ort!
      Dort wartete sogar ein süßer Stofftier auf ihn, eine aufgestellte Kamera und es war gefüllt von schwebenden bunten Farben.
      Er spürte wie sein Herz damals ihm gegen die Brust geschlagen hatte.



      Mit seinen Eltern hatte er nie über diesen wunderschönen Ort geredet oder war dort aufregendes geschehen ist!
      Aber manchmal hatte Wyatt das Gefühl das sie es gar nicht hören wollten.
      Also blieb es sein kleiner Ort....Wenn der Dreh mal zu lange dauerte oder er mal eine Pause brauchte.
      Jetzt aber wo er darüber nachdachte....
      ...Manches der Dinge die vor der Kamera passierten waren schon...Seltsam...
      Manchmal machte auch gar kein Spaß und tat sogar weh...Fühlte sich unangenehm an.
      Aber man hatte ihn verboten zu weinen....
      ...Seine Fans wollten doch einen Glücklichen Schauspieler sehen!

      "....Du sammelst dir doch somit nur eigenartige Fans an. Also ich könnte damit nicht mehr leben....."



      Plötzlich brachen Inebs Worte in Wyatts Fantasiewelt wie ein Stein durch ein Fensterglas....
      Was....Sagte Ineb da gerade....?
      Verarbeitend blinzelte Wyatt und brauchte einige Sekunden um einen klaren Gedanken zufassen.
      Aber auch Harvey starrte schockiert in Inebs richtung bei seinen Worten.
      "Ineb...?"
      War sich dieser eigentlich gerade überhaupt Bewusst was er da sagte...?



      Sofort stieg in Harvey eine unsagtbare Angst das der Zustand von Ineb doch schlimmer werden könnte, solange dieses verdammte Video im umlauf war....
      "Aaaaa....aa...aandererseits!...Andererseiiits muss jeder lernen mit negativer Beliebtheit umzugehen, oder? Ich meine das Internet ist groß --- dagegen kann keiner ankommen! Sobald du nur einen kleinen Clip von dir im Web hast...haha- was soll einer schon dagegen tun? Wyatt - du wirst sicher nichts gegen deine perversen Fans machen können, dafür ist es schon zu spät. Du hast einfach viel zu spät bemerkt in was für einem Loch du dich eigentlich befindest und naja... unten angekommen erscheint die Welt sehr dunkel."
      ....
      Wyatt schwieg aber hörte nun Ineb doch sehr aufmerksam zu.
      ....
      Einem Loch?
      Sprach Ineb gerade von sich selbst oder war er wirklich überzeugt das es alles auf Wyatt bezogen war...?



      Eine ungewollte Verbindung spürte Wyatt in den Augenblick zu dem Herzträger, auf die keiner der beiden wohl wirklich stolz sein sollten....
      Die Worte waren so ungeschickt gewählt das sich sogar Cabriel dazwischen meldete...Und der Schauspieler war über die kleine Unterbrechung sogar mehr als dankbar.
      Zu stark hatten ihn Inebs Worte an seines innerstes getroffen das, es schwer war wieder in die bunte Welt zu tauchen....
      Zusehen das Ineb nun auch zum Alkohol griff stellte Wyatts eigenes Leben nur mehr in ein dunkles Licht aber Wyatt spürte genau das Ineb sicherlich in diesen Augenblick nur an sein eigenes Dilemma dachte.
      "Deine Gesichtsausdrücke sind aber ganz süß für ein Nicht-Mädchen. Auch wie du sprichst und dich verhältst, die Schauspielerei liegt dir im Blut....."
      ---
      Wyatt schaltete wieder ab als Ineb begann ihn ein Kompliment zu seinem Schauspiel zu geben...
      ..Er sah seine innere Witch-Form nur zu deutlich dramatisch ab Boden kauern.
      "Denkt er wirklich ein paar Komplimente lassen alles auf Return zurück versetzten?
      Du solltest den Filmabend zerstören...Er hat dein Liebsteswerk schlecht geredet! Sieh ihn dir an wie er wieder das Rampenlicht ganz für sich allein ergreift!"



      "Sieh ihn dir an....Bestimmt denkt er wie VIEL schlimmer es ihn erwischt hat, er brauchte dich nur um das Mitleid der Anderen zu erregen...Du bist und bleibst der side character, Wyatt...Lass dir das nicht gefallen~!! Er hat dich gerade in die Dunkelheit gestoßen...Und nun lässt er dich darin liegen!!"

      "Ach--achja! Da fällt mir was ein, ich wollte ja noch was abklären! Super-super wichtig!"
      Auf einem Schlag auf denn Anderen hüpfte Ineb nun regelrecht auf, Wyatt fühlte sich gerade wirklich als hätte gerade der Lichtwächter die ganze Dunkelheit auf ihn abgewälzt und nun war er voller Helligkeit.
      Die ungefragte Körpernähe ließ Tylers Mundwinkel nach oben zucken, Ineb hatte wirklich Glück so ein sauberes Kerlchen zu sein~
      Besonderes weil er wusste woher seine Begeisterung kam, schließlich hatte eben noch vor Harvey davon geprahlt und nun bewies ihn Ineb auch seine Worte.
      Cabriel zwischen ihnen fühlte sich wie ein unbedeutender Wurm an, von ihm aus hätten sie ihn auch gemeinsam zerquetschen können...Das tat verdammt gut!
      Es zeigte nur mehr welche unbedeutendes Nutztier Cabriel war, es war also genau richtig gewesen sich Ineb gegenüber verständnisvoll zugeben!
      Auch wenn er Harvey an der Nasenspitze ansehen konnte, dass er versuchte nicht beneidend darauf zu reagieren wusste er das sich Harvey tief in seinem inneren bestimmt wünschte an seiner Stelle zu sein!



      Ein selbstgefälliges grinsen lag daher auf Tylers Lippen das nur breiter zu werden schien als der angetrunkene Ineb weiter sprach.
      "Tyler--es ist doch okay, wenn ich es sage oder? Du machst es mit mir, ja?"
      .....
      HÄH?!
      Harvey verschluckte sich beinahe bei denn zweideutigen Worten....Er hatte sich doch verhört oder?!
      Die beiden was....?!


      Das überhebliche grinsen von Tyler machte das Missverständnis nicht besser!
      Doch zum glück konnte sich Harvey langsam zusammen Reimen worum es ging...Die Zimmerverteilung...Oder?!
      Nervös tat Harvey so als müsste er die Gläser seiner Brille säubern und knirschte unbewusst mit den Zähnen.
      Klar...die Zimmerverteilung...Warum zum Henker war ihm gerade so sehr das Herz in die Hose gerutscht?!
      "Klar, nur zu Ineb.", kam es von Tyler der sich wohl gerade wie der König auf einem Thron fühlte.

      "Wisst ihr Tyler und ich haben heute eine tolle Zeit miteinander gehabt! Erst hat er mit dem Gespräch mit meinem Bruder geholfen und hat sehr viel Rücksicht auf mich genommen! Dabei hab ich ihn total nass gemacht -- haha, er war wie die Ruhe selbst!"

      Obwohl Wyatt sich wieder in seiner Fantasy verabschieden wollte weckten ihn die lobenden Worte von Ineb wieder heraus....
      Die bunten Farben in seinen inneren Augen verblassten, mehr und die kalte Realität spiegelte sich ihm deutlich vor sich....
      So wie Ineb von Tyler sprach....So hatte er auch mal über ihn geredet als sich mit der BESTEN Seite sich gegenüber gezeigt hatte.
      Und Wyatt kannte genau die Lüge dahinter....


      ......
      Nicht mal vor langer Zeit war Tyler ganz Anderes gewesen....
      "Aber sag mal...Warum bist du denn so Nass....Wyatt?"


      Wyatt kannte diese unheimliche Seite von Tyler, sobald er nur noch Lustgesteuert war...Er nahm wenig Rücksicht auf das Wohlbefinden andere solange es um seine eigene Befriedigung ging.
      In Moment....War Tyler wie ein wohl erzogener Mensch. Aber Wyatt wusste am besten wie unkontrollierbar Tyler schon früher war....
      Sogar derzeit, wie er ihn ins Ohr geflüstert hatte das er mit ihm Sex haben wollte.
      War...Ineb diesem Wilden Tyler in seinen Momentan zustand überhaupt gewachsen...?
      Wyatt spürte regelrecht die innerliche Schadenfreude...
      "HAhaHAha~ Wie Naiv~ Wie Naiv der Herzträger ist!"



      "Ich würde so gern sein Gesicht sehen!! Das hat er Verdient! Dieser Rolle ist er nicht gewachsen! Er zerstört alles selbst und du musst nicht mal ein Finger bewegen Wyatt! Das ist Wunderbar!"

      "Mir...kamen die ganzen Zeit Gedanken, ob ich wirklich ein geeigneter Herzträger für euch bin. Ihr wisst es ja! Ich versemmle es andauernd und treffe die falschen Entscheidungen. Tyler aber...hat bis jetzt sich mehr als besserer Anführer gezeigt als ich. Und da ich ihm nicht den Anführerposten übergeben kann wollte ich wenigstens von ihm mehr lernen! Ich möchte echt gerne mehr Zeit mit ihm verbringen und da fiel mir ein ob nicht ich mit Cabriel das Zimmer tauschen könnte? Ihr habt doch nichts dagegen, oder?"
      Voller Energie redete Ineb weiter, sein Gedankengang wie die eines Naiven Kindes mit großen Träumen, das es verwirklich wollte....
      Und da fragte Ineb noch ob sie was dagegen hätten...?
      Wyatt presste die Lippen mehr zusammen....War es nicht sogar Tyler selbst der am meisten etwas gegen diesen Zimmertausch haben wird...?

      "...Ich halte es ja für keine Gute Idee dich mit Wyatt Allein zu lassen, du tust ihm echt nicht gut Lämmchen, Cabriel...."


      Allein sich an den düsteren Blick von Tyler zu erinnern löste Gänsehaut auf der Haut von Wyatt aus, die sich über seine Armen entlang zog...
      Sollte Tyler wirklich ein Sinneswandel bekommen haben...?
      Es kam Wyatt eher vor als würde Tyler für denn Moment in den sauren Apfel beißen, nur um dann später wie eine zuschlagende Welle auf alles einschlagen würde.

      "Willst du, dass Tyler dich umerzieht?"
      Tyler warf den kleineren einen ebenso missverständlichen Blick zu wie die Anderen.
      Es wäre Tyler wirklich lieber wenn Cabriel die klappe halten würde, von ihm kam in letzter Zeit wirklich nur Unsinn.
      Am liebsten hätte er ihn dafür ein unbemerkten tritt verpasst....
      Stattdessen verschränkte Tyler leicht seine Arme vor der Brust.
      "Lass Ineb fertig reden...", murmelte er dazu jeglich.



      Aber mit denn Worten traff Cabriel deutlich ins schwarze und das wusste Wyatt ebenfalls...Seinen Hund damals wollte Tyler auch umerziehen.
      Und er wusste genau was das in Tyler Sprache zu bedeuten hatte und vor allem wie er sowas tat....
      Die Augen von Wyatt wanderten ein wenig über Ineb....
      ...Was...Sah Tyler gerade in Ineb...?

      "...Ehm---Aber weiter im Text. Also es ist nicht so als möchte ich nicht mit dir in einem Zimmer sein, Wyatt! Es ist nur, dass ich...noch lernen muss mich besser zu verhalten! Wie ein Anführer eben und ein guter Freund und ich glaub am besten kann mir da Tyler helfen. Du und Cabriel seid ja eh ein Pärchen und eigentlich möchte ich nicht dabei sein, wenn ihr im Bett rummacht...und ich hasse deinen Spiegel, Wyatt."
      ....
      Allein für diese lächerliche Erklärung sollte Wyatt dem ganzen zustimmen.
      Ein großer Teil in Wyatt wollte das Ineb auf seine erhobende Nase fiel....
      Wie in seinen Traum, als er zügig zum Ausgang lief und in die tödliche Grube fiel....
      Es war nicht Wyatts Schuld....Wenn Ineb sich regelrecht in des Maul eines Wolfes beförderte....
      Besser noch...Ineb wäre ihm sicherlich auch noch dankbar, würde es vernüftig anerkennen wenn er dem ganzen zustimmte!
      Aber Wyatt spürte die Blaue, hinterlassende Farbe von Tyler noch so deutlich auf sich kleben....



      Er wusste wie verschlingend...Blau sein konnte....
      Tylers Absichten waren sicherlich auch nicht von Grund aus Bösartig oder etwas schlechtes...
      Aber Wyatt wusste selbst das es viel brauchte um Tyler zu kontrollieren...Ein falsches Wort...Eine falsche Gestik....Und seine Laune konnte umschlagen!
      Nichts zusagen....Wäre vermutlich schlimmer als es abzunicken....
      "Manchmal muss man so stachelig wie ein Kaktus sein um gutes zu bewirken....~ Auch wenn es schmerzhaft wird..."


      ....
      Hach, es war so selten das sich diese Stimme in Wyatt meldete....
      Vermutlich aber hatte ihn der Traum auf dieser Weise auch mehr diese Sache Bewusst werden lassen. Wyatt ging eigentlich lieber denn Friedlichen Weg.
      Aber....Das schien ihm in diesen Augenblick nicht richtig zu sein. Auch wenn ihn Ineb dafür nur noch ein Stück weiter Unsympathischer finden wird.

      Langsam legte Wyatt sein Gesicht in die Handfläche und neigte mit einem Lächeln das seine Augen nicht erreichte, denn Kopf zur Seite.
      "Bist du wirklich so naiv? Oh--Ineb~", höhnte Wyatt in einem amüsierten Tonlage.
      "Man könnte beinahe denken du triffst zum ersten mal in deinem Leben auf einen trieb gesteuerten Schwulen Mann. Hat dir Tyler etwa so viel Honig um den Mund geschmiert das du das wirklich für eine gute Idee empfindest, hm?"



      Als Tyler die Tonlage von Wyatt hörte verengten sich seine Augen deutlich mehr. Was zum Teufel ging denn jetzt in dem Schauspieler vor?! Wollte er ihn jetzt ernsthaft vor Ineb schlecht reden??
      "Was willst du damit andeuten, Wyatt?! Ich hab sicherlich nichts vor das Ineb schaden würde.", zischte Tyler sofort zurück war Wyatt nur mehr zum schmunzeln brachte.
      "Hach, Tyler mein alter Kindheitsfreund, ich kenne dich wohl doch hier am besten....Du hast dich keines fall zu früher verändert. Daher halte ich das ganze für eine ganz schlechte Idee, euch beide in ein Zimmer zu setzten."
      Ein gereizter seufzter entglitt Tyler, jetzt auf einmal spielte Wyatt ihm gegenüber die Freundes Karte?
      "Ich hab mich sehr wohl zu früher verändert, Wyatt...Ich denke eher deine Aussage ist der beste Beweis dafür das du dich schon ganz von deinem Umfeld beeinflussen lässt!"
      Von dem Träumer wollte sich Tyler ganz sicher nicht jetzt dazwischen wuschen lassen....!!
      "Gib doch einfach zu das du nur eifersüchtig darauf bist das ich mich mit Ineb gerade am besten verstehe und ihn wohl besser auf dem Weg ein Anführer zu werden als du, der schon von Anfang an versucht sich in der Witch-Sache in den Vordergrund zu stellen."



      "Hier geht es nicht darum was du von deiner Großmutter in ihren Tagebuch gelernt hast, es geht darum das Ineb gerade jemand braucht der ihn verstehen kann und darin sehe ich mich gerade von uns dreien am meisten oder willst du das Gegenteil behaupten?"
      "Tatsächlich will ich das...", gab Wyatt sogleich zurück und sein Lächeln verschwand plötzlich so schnell das beinahe schon unheimlich war, wie er seine Mimik kontrollieren konnte.
      Mit während Wyatt sprach spülte er die Szenen der Serie in schnell durchlauf weiter, die Farben flackerten auf den Bildschirm und obwohl alles beschleunigt wurde war die simple Handlung der Serie noch immer nachvollziehbar.
      "...Es ist so das Ineb bei Harvey oder besonderes bei Cabriel deutlich bessere Karten hätte ein vernünftigen Zimmermitbewohner zu haben oder ein besserer Anführer zu werden. Allein schon das er deine Red-Flaggs nicht sieht spricht schon dafür."



      "Meine --Was...?!", zischte Tyler nun deutlich finstrer, wollte ihn Wyatt jetzt komplett verarschen?!
      "Das ist offensichtlich oder nicht Oder hast du, Ineb... schon vergessen das Tyler außerhalb der WG ein Lover hat? Der Grund warum er dir gegenüber noch zurückhaltend ist, ist schlicht das sein Körper gerade wahrscheinlich voller Knutschflecken ist. Ebenfalls ist mir aufgefallen das heute er beim Frühstück genau wie du Probleme mit dem Sitzen hatte. Wäre er in seiner Top form hätte er sicherlich sich dir gegenüber nicht so zurück gehalten. "
      Wyatt pausierte die Serie kurz während Tyler Körper sich anspannte der versuchte seine Wut runter zu schlucken und am liebsten gerade Cabriel zerquetscht hätte als Antistressball.
      "Wyatt, unterstell mir nicht solche Dinge, du benimmst dich gerade schlimmer als Cabriel.", murrte der Wasserwächter warnend heraus.
      "Ich stelle nur klar das Ineb Argumente gegen über mir Unsinn sind die ebenfalls auf dich zutreffen Tyler und es ein Fehler wäre dir Blind zu vertrauen."
      "Bullshit, du---!!"
      Sogleich richtete sich Harvey auf als er merkte das Tyler wirklich kurz davor war zu platzten von Wyatt Anschuldigungen.
      "Eyey, beruhigt euch alle beide!"
      Der braunhaarige war selbst auch nicht sehr erpicht darauf das Ineb sich so auf Tyler fixierte aber er sah auch das es schon bald wieder zu einem Streit führen könnte,
      "Ineb und Tyler haben doch nur nach einer Lösung gesucht und wollen es doch mit uns abklären...Es ist ja noch nichts entschieden."



      Auch hatte Harvey nicht das Gefühl das es derzeit eine Idee gab womit alle zu 100% Zufrieden waren...Dazu war die Lage viel zu angespannt.
      "Ich...Denke wir sollten uns allen mehr vertrauen schenken, wenn...Tyler sagt er würde Ineb nichts antun und sich Ineb gerade bei ihm am wohlsten fühlt, ist daran nichts verwerfliches...Zudem sind wir doch auch nicht gerade weit weg. Sollte etwas sein kann Ineb auch jederzeit zu...uns kommen.", sprach Harvey etwas ruhiger um die Lage etwas zu entschärfen.
      "Wir sprechen offener miteinander, dass zeigt doch schon das wir Fortschritte machen als Team aber wir sollten nicht gleich gegenseitig vorwürfe machen. Ich meine...Vielleicht kann ja auch umgekehrt Ineb für Tyler auch eine Hilfe sein? Wenn du bedenken hast Wyatt, im...Traum hatte finde ich Ineb auch sehr klug gehandelt was das Messer betraf!"
      Auch wenn sie das Thema mit denn Traum besprechen verlegen wollte sah Harvey es wichtig besonderes dieses Aspekt zu betonnen...
      Es war doch Sinnbildlich beinahe genau wie in dem Traum das Wyatt gerade Tyler das Messer in die Hand drückte und erwartet das Andere verletzt...Vermutlich hatten die beide in ihrer Vergangenheit eine Auseinandersetzung die Wyatt nicht wirklich überwunden hatte...
      Zudem...Das Thema Vertrauen doch gerade sowieso ein sehr heikles Thema war bei Ineb....
      Inebs Verwandtschaft hatte ihn in eine wirklich miese Situation gebracht und denen hatte er Ineb sicherlich auch sein Leben anvertraut.
      Gerade vertraute Harvey sich selbst nicht mal mehr wirklich...
      So kam ihn Cabriels Worte das sie ihm alle vertrauen sollte schon fast höhnisch in nachhinein vor.
      Schwer aus atmend griff sich Harvey an denn Nacken, er wusste nicht wirklich wie sie als Team richtig vertrauen zueinander gewinnen konnten....
      Aber in erster Linien war doch jetzt das Wohlbefinden aller am wichtigsten...?
      Und auch wenn ihn Tylers Sieges grinsen ziemlich anpisste....Schien es Ineb ehrlich besser zu gehen.
      "In Moment, können wir doch versuchen in der Gegenwart zu Leben...Es ist wie mit Wyatts Filmen, die in der Vergangenheit existieren! Es löst nicht alle Probleme aber es hilft vielleicht sich auf Zukünftige Ziele zu fokussieren. ", schlug Harvey vor.
      "Finde ich auch!", stimmte Tyler sofort bei, endlich sagte der Feuerwächter wieder was anständiges!
      "Meine Mutter sagte immer an einem Alten Brot beißt man sich nur die Zähne aus und macht den Kunden nicht Satt, oder so...!"
      "Alten...was?", kam es irritiert von Harvey zurück der diesen Ratschlag von Tylers Mutter nicht ganz kapierte aber es schien wohl auf die Situation zu passen...?
      Wyatt senkte die Fernbindung leicht und sah auf das pausierende Bild auf den Bildschirm.
      "...Ich bin immer noch dagegen. Aber ich werde mich nicht dazwischen stellen."
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Cornelius Sextus

      "Mhmm...Ich ziehe mich einfach im Wasser um, was ist denn schon dabei?"
      Geistesabwesend steckte Cornelius seine Wertsachen in eine kleine Box, dabei fiel auch ein flüchtiger Blick auf sein Smartphone das er von Louis erhalten hatte. Es war extra dafür um die Nachrichten als Amy von dem Lichtträger zu empfangen.
      Eigentlich eine sehr wertvolle Waffe gegen die Witch und er durfte diese nicht verspielen...Aber nach der Begegnung mit diesem Herzträger heute hätte er wirklich Lust darauf ihn in Namen von Amy das Herz rauszureißen!
      Dieser Ineb zerstörte wirklich alles an Erwartungen und Denkweisen die er mal über die Wächter gehabt hatte.
      Doch schlimmer war nun etwas ganz anderes....
      So sehr wie sich Cornelius auf den Tag gefreut hatte endlich seinen Ex-Freund Beni wieder zu sehen...Zeigte sich nur umso schneller das sich Beni in seiner gewissen Art nicht verändert hatte sondern schlimmer geworden ist?
      Das Blut lief ihm entlang seines Gesichtes, der Metallischer Duft von Beni war ihm nicht fremd...Im Gegenteil, es weckte alte verlockende und sündhafte Momente mit ihm...



      Doch was ihn mehr beschäftigte war eine ganz Andere Sache...Abgesehen von der Körpergröße sah Beni dem Lichtwächter sehr ähnlich.
      War sich das Beni eigentlich selbst bewusst?
      War das irgend jemand Anderen der Lakaien eigentlich Bewusst....???
      Irgendwas war doch ziemlich Faul an der Sache und es erinnerte ihn an Infinity Worte ihm gegenüber....
      Der Prinz, sprach davon das sein Älterer Bruder Pläne zu haben schien die er mit niemand teilte.
      Das erkannte Cornelius immer mehr zu deutlich...Er verborg viele Geheimnisse und sie alle spielten eine wichtige Rolle darin.
      Aber er sah auch erschreckende Verbindungen zu denn Anderen.
      Ihm war nicht entgangen wie der Mann ausgesehen hatte der eben Beni eine verpasst hatte....
      Das...war doch dieser Mysteriöse Mann aus der Wüsste der sich mal seinem Zirkel angeschlossen hatte.
      Er erinnerte sich gut an ihn...Wie könnte er das nicht?
      Cornelius hatte gesehen was dieser Ramses körperlich mit denn Überresten der Feenanführers gemacht hatte.
      Aber er schien ihn nicht mal zu kennen....
      Aber auch einer dieser Feen schien hier zu sein...Er war nun Amy Dozent auf der Uni...
      Und jetzt das mit Beni...?!
      "Das sind alles keine Zufälle....Du musst herausfinden welche Rolle du in dem Plan von Lord Korbos spielst. Du wirst zwar sein Lakai aber du arbeitest immer noch für mich...."



      "Vergiss das nicht, in Austausch bekommst du die Dinge um du mich gebeten hast. Aber achte darauf das mein Bruder es nicht bemerkt."

      Die Maskierung am Nacken schmerzte kurz bei dem Gedanken...Es war vermutlich schon dem Lord bewusst warum Cornelius sich eigentlich bei ihm als Lakai gemeldet hatte...Blieb nur abzuwarten wie mit denn Anderen Lakaien aussah. Umso wichtiger war dieses Treffen.
      Trotzdem machte es der Hexer ganz unruhig das Beni ihn nicht mal bemerkt hatte...!!

      "Cornelius Sextus war dein Name? Sehr erfreut dich kennenzulernen. Ich bin Kiri Nisemono - ein einfacher Supportes des Lords."
      Stattdessen wurde Kiri auf ihn aufmerksam, er strahlte genau das Perfektion aus die man von einem Lakai eines dunklen Herrscher erwarten würde.
      Doch das sich dieser als ein Supporter vorstellte, war doch eigenartig?
      Er streifte sich die letzte Kleidungen ab und sein Blick wanderte anerkennend über diese Schönheit.
      Sicherlich ein sehr Talentierter---

      "Sex--was?..."


      Nun traf ihn nun doch der Blick von Beni und Cornelius verschluckte für ein Moment an seine eigene Stimme!
      Er konnte spüren wie seine alten Gefühle ihm gegenüber wach wurden...Gefühle die durch diesen Verdammten Ineb total durcheinander gewürfelt wurden.



      Er träumte immer wieder von diesem Moment....
      Wie er dort Ziellos im einem großen Raum aus nichts am Boden saß und weinte....
      Er konnte sich nie erklären warum dieser Traum ihn immer wieder verfolgte....War es ein Fluch der auf ihn lastete damit er Beni nie vergaß?
      Denn immer wieder wenn die Verzweiflung und Einsamkeit unerträglich erschien, streckte ihm jemand seine Hand entgegen...!



      "Sextus..."

      Obwohl seine Gestalt verzerrt war...Wusste er das es Beni sein musste.
      Sein einfältiges grinsen würde er doch immer wiedererkennen!
      Und er wusste er würde ihm aus diesem leeren, nichts befreien...Es war Schicksal das zueinander finden sollten...!



      Weswegen er sich ihr wiedersehen immer und immer und immer ....Wieder Vorstellte! Diesmal trug er nicht die edelste Kleidung und sie waren nun Nackt...!
      Aber sobald Beni ihn sah...Würde sicherlich alles wieder wie früher werden. Es war doch Schicksal oder?
      Das...war....
      Warum sah Beni gerade aus wie in der Schule wenn er auf die einfachste Aufgabe nicht kommt?
      Er hatte ihn doch nicht etwa...Vergessen?!
      Das war selbst für Beni die unterste Schiene! Er war doch keiner seiner One-Night-Stands!?
      Sie waren mehre Monate ZUSAMMEN!
      Er hatte ihn sogar etwas zum Jubiläum geschenkt auch wenn Beni total vergessen hatte!
      Dieser verdammte...Mistkerl!!!



      "Wer hat eigentlich gesagt, dass wir uns aufteilen sollten? Daxxy und Apo sind bestimmt wieder am turteln und Nubi ist nur dorthin um auch seinen Spaß zu haben. Also ich finde wir sind hier deutlich zu wenige!"
      Und jetzt lenkte dieser Kerl einfach ab....!!!
      Sie waren doch nicht hier zu vergnügen....!
      Zudem schien dieser...Nubi...Sich durch Beni verhalten sowieso nicht hier Blicken lassen zu wollen und dabei hatte er von Lord sogar denn Auftrag bekommen sich mit ihm gutzustellen und bei seiner Magie zu helfen.
      ....
      Warum hatte sich noch mal danach gesehnt Beni wieder zu sehen?
      Dieser Mistkerl...Meldete sich erst nicht mehr bei ihm und nun vergaß er ihn....
      Wie ein Unbedeutendes Stück Dreck....
      ...Dieser Penner hatte ihm seine Jungfräulichkeit und sein Herz geraubt....



      "Lord Korbos war es! ~ Er hat sich wirklich viiiiiiel Mühe gegeben - Nämlich ist es endlich an der Zeit sich an den Plan zu setzen weiter gegen die WITCH vorzugehen."
      ....
      Und dann zuckte dieser Kerl auch noch beim Namen von Lord Korbos, der Mann der immer die Nummer eins in Beni verkorkstes Leben war.
      Viel zu oft musste sich der Hexer mit ihn vergleichen und immer verlieren.....Und eigentlich besaß Cornelius auch nie den Wunsch sich auf eine Ebene eines mächtigen Herrscher zu stellen. Aber um die Liebe von Beni zu Kämpfen war schon immer sehr anstrengend gewesen und jetzt fühlte sich dieser ganze Kampf ausgesprochen bedeutungslos an...
      Umso mehr wollte er ihn dafür Bezahlen lassen.
      Er würde da Angreifen wo es Beni gewiss am meisten Triggern wird....So wie er alle Anderen schlechte Saat aus der Schule aussortiert hatte.
      Beni, war ein verdorbenes Stück Scheiße....!

      "Das-das weiß ich doch! Alllsooo ich hab den Feuerwächter schon den Hintern verrieben und ihr so? Das hat Korbos sehr stark gelobt."
      Langsam bewegte sich der Hexer richtung Wasser aber blieb vor Beni stehen um ihn mit seinen Blauen Augen direkt in sein Seelenfenster zu schauen.
      "Cornelius Sextus, merk dir denn Namen...Ich habe mich schon Körperlich mit dem Herzträger beschäftigt. Der größten Dorn der Witch in den Rotrubin Auge des ehrenwerten Lord Korbos! Ich habe schon einige wichtige Dinge über den Feind gesammelt und du? Ich frag mich ja blenden warum du die selbe Visage hast wie der Witch Anführer! Was hast du mit dem Feind zu tun? Ich kann mir gut vorstellen das dem Lord bei deinem Anblick oft Übel wird....Wie kannst du damit Leben? Das wusstest du doch oder? Als ein Guter Lakai, auf denn sich der Lord verlassen kann solltest doch sicherlich einiges über denn Feind wissen."



      Er beugte sich nah an sein Gesicht das sich ihre Haut beinahe berührte bevor er sich an ihn abwendete und ins heiße Wasser ging.
      Sein Blick galt dem Supporter, als wäre er vorerst mit Beni fertig:
      "Ebenfalls erfreut. Ich wurde von Lord persönlich gerufen um unter seine Dienste zugehen. Ich bin ein begabter Hexer und habe mich schon über Jahre mit dem Thema der Witch befasst und studiert. ", stellte er sich elegant vor.
      "Ich finde es gut das euch nun persönlich treffe, ich habe große Pläne und will sie mit euch absprechen damit wir uns gegenseitig nicht im Weg stehen."
      Besser gesagt ihm, sollte niemand im Weg stehen!
      Dazu zählte er durchaus Beni mit seiner Einfältigkeit.
      "So wie ich mitverfolgt habe hat jemand von euch schon Angriffe auf die Witch gestartet und schon ein paar Tode hervorgerufen, ich gehe davon aus das es dein Verdienst ist Kiri Nisemono , du nimmst deine Pflichten wirklich ernst, beeindruckend."
      Fachlich sprach er weiter schließlich wollte er Beni deutlich machen das ER hier die Person war der wohl am unbrauchbarsten war für Lord Korbos:
      "Sicherlich ist das auch aufgefallen aber hier auf der Erde gibt es abgesehen von den Witch weitere Personen mit Magischer starker Aura, dass wirklich Interessant und wird sicherlich später hilfreich sein, findet ihr nicht auch?"
      Believe Me ~

    • Ineb Chevrier & Cabriel Valentine

      "Bist du wirklich so naiv? Oh--Ineb~"

      Wie eine Statue aus einem Museum erfror Ineb in seiner gerade noch fröhlichen Haltung, während die Worte von Wyatt so nachhalten wie der Schallwellen einer Klangschale. Er hatte da richtig gehört, huh? Wyatt äffte ihn gerade absichtlich nach und stach mit den Worten zu, die er vor einigen Minuten gegen ihn angewendet hatte. Eine deutliche Verwirrung verwinkelte sich in Inebs Lächeln.
      Er spürte ein Sturm zu ihnen ziehen, der sich zu einer Naturkatastrophe entwickeln könnte.



      "Man könnte beinahe denken du triffst zum ersten mal in deinem Leben auf einen trieb gesteuerten Schwulen Mann. Hat dir Tyler etwa so viel Honig um den Mund geschmiert das du das wirklich für eine gute Idee empfindest, hm?"

      Die höhende Stimme, das provokante Lächeln und das besserwissende Purpur, was ihn genau in seine Iris hineinsah warf ihn komplett aus der Bahn. Schlaff senkte er seine Schultern, so als brauchte er gerade seine gesamte Körperenergie nur um Wyatts Worte gerade richtig zu verstehen. Nein, eher brauchte er seine gesamte Kontrolle, um nicht Wyatt ohne weitere Vorwarnung zu unterbrechen oder schlimmer noch...auf ihn draufzuspringen und gewalttätig zu werden! Wenn nicht schon seine körperliche Haltung feindlich genug war, damit Ineb direkt schlechte Laune bekäme...schockierte ihn mehr, was der Schauspieler gerade von sich gab!

      "Honig...um den Mund...?", wiederholte Ineb mit einem in Rätsel getränkten Gesichtsausdruck als konnte er den Worten ganz und gar nicht folgen. Genauso fassungslos war wohl auch Tyler, der seinen Kindheitsfreund direkt anzischte. Der Einzige, der wohl im Raum die Ruhe bewahrte war Cabriel, der endlich wieder nach Luft schnappen konnte, weil keiner ihn mehr einquetsche. Genau deswegen aß er schon fast genüsslich seinen Donut und blickte zu den Streithähnen, die sich immer mehr aufplusterten. Der Luftwächter genoss nicht unbedingt den Konflikt, sondern eher die Ruhe, da er gerade wieder ein Teil des Hintergrundbildes sein durfte. Widerum hätte aber Cabriel auch gelogen, wenn ihn nicht die Gegenargumentation von Tyler interessieren würde. Zum Teil beruhigte es ihn auch, dass Wyatt zumindest die maskentragenden Menschen wie seinen Kindheitsfreund erkennen konnte - auch wenn er trotz allem es nie für seinen Vorteil ausnutzte. Ob es überhaupt etwas brachte jetzt Tyler so frontal anzugreifen? Oder war Wyatt auf etwas anderes hinaus, auch wenn er bei den zwei Jungs gerade höllische Minuspunkte kassierte?



      Wyatts Wunsch unbedingt gesehen zu werden oder im Mittelpunkt zu stehen war beinahe unheimlich für Cabriel. Eventuell war es aber auch seine Art dem Herzträger zu zeigen, dass er sich um ihn sorgte. Was auch immer gleich passierte, der Luftwächter sollte sich darin einfach nicht einmischen, auch wenn die Konsequenz vielleicht war, dass sie bald doch Izarra in ihrer WG mit einziehen lassen mussten, da sie sich sonst umbrachten.

      "...sehe ich mich gerade von uns dreien am meisten oder willst du das Gegenteil behaupten?""

      Außerdem wurde er nicht einmal mitgezählt...Er sollte Tyler dafür danken, dass er ihn als nutzloses Vieh abstempelte. Samuel hätte ihn niemals so ruhig wie jetzt sitzen lassen. Sich um andere Tiere kümmern war nämlich laut Sam die Verantwortung für wohlerzogene Nutztiere wie ihn. Er bräuchte bestimmt nur 2 Wochen um Ineb genau zu zeigen wie man sich gegenüber dem Wasserherrchen benimmt und wie ein Tier "ein Stöckchen" holt. Doch da Tyler ganz offensichtlich ihn nicht leiden konnte und den Dreck von Cabriel ganz genau sehen konnte...war er ein freies Lämmchen und aß ohne darüber nachzudenken gleich einen zweiten Donut. Wie hieß das Motto nochmal? Wenn sich deine Freunde streiten, dann freu dich einfach als Unbeteiligter? Vielleicht kam der Held Harvey ja bald auf eine Idee, bevor der Vulkan ausbrach...Es sollte ihm egal sein.

      "...Es ist so das Ineb bei Harvey oder besonderes bei Cabriel deutlich bessere Karten hätte ein vernünftigen Zimmermitbewohner zu haben oder ein besserer Anführer zu werden. Allein schon das er deine Red-Flaggs nicht sieht spricht schon dafür."


      "Red-Flaggs...?", wiederholte Ineb erneut aber diesmal viel leiser die Worte des Erdwächters. Er fühlte sich als verstand er Wyatts Sprache nicht, obwohl er genau wusste was eine Red-Flag zu bedeuten hatte. Doch plötzlich fühlte er sich wie in die Zeit zurückgedreht, als er nackt auf dem Podest aufwachte und ihn Louis genauso mit verwirrenden Worten zu pumpte. Sein Puls stieg an, instinktiv bekam er es mit der Panik zu tun...obwohl es doch noch gar keinen Grund gab...oder?
      Warum war gerade Wyatt so gegen Tyler? Er machte ihn höllisch fertig als hätte er Beweise dafür, dass er eigentlich ein...schlechter Kerl war?!

      "Oder hast du, Ineb... schon vergessen das Tyler außerhalb der WG ein Lover hat? Der Grund warum er dir gegenüber noch zurückhaltend ist, ist schlicht das sein Körper gerade wahrscheinlich voller Knutschflecken ist. Ebenfalls ist mir aufgefallen das heute er beim Frühstück genau wie du Probleme mit dem Sitzen hatte."

      Das hilflose Lächeln von Ineb zog sich höher und wirkte nur noch künstlicher als zuvor. Automatisch fokussierten seine Augen den Wasserwächter, er konnte gar nichts dagegen tun ihn noch einmal zu mustern. Tyler trug enganliegende Kleidung, doch bedeckte er seinen Hals durch einen Kragen. Genauso wie Ineb sie gerade trug um nicht seine Flecken auf dem Körper zu zeigen. Aber hatte Tyler wirklich komisch gesessen? Ineb ist nicht einmal aufgefallen, dass er persönlich eigenartig sich hingehockt hatte.
      Moment - sollte er wirklich einfach Wyatts Worten Glauben schenken?! Das nahtlose Vertrauen zu Tyler war noch so hoch gewachsen in seinem Herzen, dass es Wyatts Beweise immer noch bedeckte. Wyatt als großen Lügner abzustempeln wäre so viel einfacher als Tyler zu misstrauen, aber warum fing Wyatt überhaupt solch` ein ekelhaftes Benehmen an? Passte es ihm so sehr nicht, dass er mit Tyler ein Zimmer teilen wollte? Dabei...hatte er ihn im Traum beinahe umgebracht..?



      Ineb raffte rein gar nichts - wie ein verlorenes Hündchen stand er da vor seinen Freunden und bewegte nur seine Augen zu dem Sprechenden. Ja...Das Szenario machte ihn nervös, denn versuchte jemand gerade wieder ihn zu manipulieren. Die Schwäche total in solchen Augenblicken überfordert zu sein wurde ihm noch zum Verhängnis und das störte Ineb derzeit am meisten. Dabei dachte er, dass Wyatt fröhlich mit einstimmen würde, wenn sie ein wenig Abstand voneinander bekämen. Er wollte ja Wyatt nicht weg ekeln, sondern nur in einem guten Abstand ihn besser kennenlernen. Aber gerade... wirkte er nicht wie der Wyatt, der ihn heute noch in der Kirche gerettet hatte...sondern wie der, der ihn am besten von der Bildfläche verschwinden lassen würde. Seine Aura war feindselig ihm gegenüber, weshalb er umso mehr die Anschuldigungen von Tyler nicht glauben wollte.

      "Eyey, beruhigt euch alle beide!"

      Harvey ergriff das Machtwort und endlich wurde es ein wenig leiser im Wohnzimmer. Dabei waren noch die Chancen hoch gewesen, dass der Sportler Wyatt gleich erwürgen würde.

      "Ineb und Tyler haben doch nur nach einer Lösung gesucht und wollen es doch mit uns abklären...Es ist ja noch nichts entschieden."

      Mr. Vernünftig mischt sich ein und versucht einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden, dachte sich Cabriel. Dabei klang es eigentlich ziemlich entschieden von Tyler und Ineb. Allein Inebs Augenbrauen, die sich bei dieser Aussage zusammenzogen zeigten, dass der Herzträger eigentlich nur auf ein `klingt cool` gewartet hatte und nicht auf eine endlose Konversation. Er fand es schon fast amüsant wie Tyler nun als finsterer Wolf in dieser Gruppe behandelt wurde, der ein Glück sein Zimmer mit einem Opferlamm teilte. Wenn Cabriel nun genauso verloren und hilflos wie Ineb sich darstellte-würde dann jemand genauso achten, dass er nicht grob angefasst werden würde? Nicht, dass er darum bat geholfen zu bekommen.

      "Ich...Denke wir sollten uns allen mehr vertrauen schenken, wenn...Tyler sagt er würde Ineb nichts antun und sich Ineb gerade bei ihm am wohlsten fühlt, ist daran nichts verwerfliches...Zudem sind wir doch auch nicht gerade weit weg. Sollte etwas sein kann Ineb auch jederzeit zu...[i]uns kommen."[/i]

      Wenn Cabriel ein Sinn für Humor hätte, dann wäre es bestimmt die Zeit gewesen, wo er gelacht hätte. Harvey lebte auf seiner Weise genauso in einem Filmchen wie Wyatt. Er hatte gar keine Ahnung was ein Rose alles anstellen konnte, sobald er nur die Leine in der Hand hatte. Vielleicht war Tylers IQ nicht gerade auf Hochtouren, dafür aber seine Hinterlistigkeit und sein Ehrgeiz. Harvey war wohl der Held, der gerne seine süßen Jungs aus schrecklichen Notlagen rettete. Umso höher war wohl dann der Dank. Angewidert strich sich Cabriel über den Magen. Jetzt bereute er die zwei Donuts umso mehr, wenn er nur an Harveys Heldengeblabbere dachte. Urgh.



      Wir sollten alle Harvey vertrauen...Genau wegen dieser Art des Feuerwächters hatte es Cabriel in dem Traum von Wyatt extra dick unterstrichen. Es war wohl der Fehler des Feuerwächters solch` einen Anmut zu finden immer wieder auf die Heldenschiene zu rutschen. Cabriel aber...wollte ebenfalls, dass diese Idioten sich alle mehr vertrauten. Ohne das - wie konnten sie dann überhaupt die WITCH sein? Sie sollten ja nicht in Fehler schwimmen, sondern nur den Fehler aus ihrem Herzen präsentieren. Es war noch ein weiter Weg.

      "Wir sprechen offener miteinander, dass zeigt doch schon das wir Fortschritte machen als Team aber wir sollten nicht gleich gegenseitig vorwürfe machen."

      Nach nur kurzer Zeit sackte Inebs Lächeln zusammen und übrig blieb ein ermüdeter Gesichtsausdruck. Er war froh, dass sich Harvey einmischte und anders als Wyatt Dinge ansprach, die er nachvollziehen konnte. Wenn er so über das Messer nachdachte - vielleicht waren schon vorher Anspielungen darauf, dass Wyatt etwas gegen Tyler hatte? Eifersucht? Vielleicht war er ihm noch böse, dass sie den Kontakt zu Kinderzeiten abgebrochen hatten, immerhin hat keiner der beiden die Freundschaft wirklich gepflegt.
      Sprachen sie aber wirklich wie Harvey sagte offen miteinander? Für ihn kam es so vor als sprach Wyatt gegen sie als mit ihnen. Oder... lag es nur daran wie sehr er ihn misstraute?
      Nichtsdestotrotz...war Ineb vielleicht wirklich blöder als er dachte.
      Warum...wollte er nur ein paar Tage nach der Aktion mit seiner Familie sofort wieder vertrauen schenken?
      War es da denn kein Wunder, dass er sich keinen Reim aus Wyatts Worten machen konnte?
      Vielleicht war es auch ein Fehler sich so sehr an Tyler zu schmiegen? Seine Art...erinnerte ihn...ja auch an Louis...
      Er wurde skeptischer...



      "In Moment, können wir doch versuchen in der Gegenwart zu Leben..."

      In der Gegenwart leben...Um nicht in Gedanken zu ertrinken und sich vergiften zu lassen war es wirklich die einzig kluge Entscheidung, soviel stand fest. Doch dasselbe hätte wohl auch Gaston gesagt, mit einem religiösen Spruch dahinter. Lebe in der Gegenwart und bete weiter, damit deine Sünden reingewaschen werden. Wenn er nun einfach seine Probleme beiseite schieben würde, könnte er dann nicht einfach auch die Situation mit seiner Familie vergessen? So tun als sei nichts gewesen? Wollte Harvey darauf hinaus? Seine Gedanken verdunkelten sich - irgendwie fand er alle Optionen einfach nur grauenvoll. Es war als rissen sich gerade zwei Seiten in ihm.

      Und beide endeten damit, dass er sich gefesselt fühlte. Er hatte keine Ahnung wie er sich befreien konnte, ohne sich selbst oder andere zu verletzten. Was war die richtige Entscheidung? Es war so viel einfacher sich auf andere zu verlassen als alles selbst alleine überstehen zu müssen.



      Zum Einen wollte er sich mit seinem Team wirklich gut verstehen aber das hieße auch ihnen zu vertrauen. Nicht mehr daran zu denken, was Wyatt noch schlimmes anstellen konnte oder ob Tyler wirklich so ein Perversling war wie er. Ebenfalls auch sich auch Harveys Gutmütigkeit hinzugeben, obwohl er ihn von allen WITCH an diesem Abend am meisten beschämte. In seinem Herzen stellte ihn nichts zufrieden, weshalb er unbedingt nun den Weg des Anführers wählen musste. Er durfte nicht daran denken, was Ineb selbst schadetet.

      "...Ich bin immer noch dagegen. Aber ich werde mich nicht dazwischen stellen."

      Schweigend sah er zu Wyatt auf und sein Blick blieb für eine Weile auf ihn beruhen. Ein Glück hatte er sein alkoholisches Getränk auf schon lange auf den Tisch gestellt, sonst hätte es wohl eine Überflutung auf dem Boden gegeben! Er verstand ihn nicht-- genauso wenig wie sein Ziel in dieser Argumentation. Tyler schlecht darzustellen...das hatte er ja wohl geschafft. Aber was sprang für ihn heraus? War es jetzt sein Moment ihn zu vertrauen? Aber dann stellte er sich ja gegen den Wasserwächter?
      Grummelnd schliff er sich zu Tyler, er wirkte gestresst doch war auch ein gewisser Ärger in ihm zu spüren. Langsam streckte er seine Hand zu Tylers Halsbeuge und strich sanft über seinen Kragen. Ob da wirklich Knutschflecken waren? Wenn er sie sehen würde...dann würde es ihn garantiert schlechter gehen. Das hieße nur, dass er...immer wieder manipuliert werden würde.



      "...Ich sollte...vielleicht aufhören blind zu vertrauen. Louis und Gaston hat mir die Konsequenz grauenhaft bewiesen, was es bedeutet einem wie ein treuer Hund zu folgen.", murmelte Ineb mit einer Trauer umgeben, die ihn genau gegen sein eigenes Herz hineinbohrte. Er blieb bei seiner Bewegung stehen, doch berührte Tyler weiterhin.

      "Willst du mit mir ein Zimmer teilen, um mit mir Sex zu haben, Tyler? Willst du mich demütigen? Willst du deine Liebespartner ins Zimmer mitbringen und es vor meinen Augen tun? Bist du genauso pervers wie Wyatt oder... bist du eventuell genauso eine Seuche wie ich es bin?"

      Die Fragen krächzte der Lichtträger so heraus, als konnte er selbst nicht genau fassen was er da überhaupt von sich gab. In allem erhoffte er sich in Tylers Augen eine Antwort zu finden, doch natürlich konnte er sie nicht herauskristallisieren. Er wollte nichtmals eine echte Antwort von Tyler. Er fand es schon schwer genug solche Unterstellungen zu tätigen, da er bei Tyler keine Hintergedanken feststellen konnte. Deswegen wollte er wenigstens sein Vertrauen Tyler gegenüber genau erklären, auch wenn seine Hand am Kragen zitterte, als deckte er nur wieder eine Schwäche von sich selbst auf.

      "Du...erinnerst mich von deiner Art sehr an Louis. Und das... hat mich heute sehr zu dir angezogen. Weil...vor dem Vorfall war er wirklich der Mensch, der mir geholfen hat nicht vor die Hunde zu gehen, außerhalb von Amy."

      Tyler war genauso wie Louis, er hatte gute Ratschläge und war hatte immer seine Augen fest am Ziel. Manchmal wirkte Louis genauso wie der Wasserwächter überfordert, doch solche Menschen schafften es immer wieder hochzukommen. Sie faszinierten Ineb so sehr.

      "Und auch wenn mich die Realität eines besseren belehrt hat was Louis angeht...möchte ich nicht, dass du es mir beweisen musst...dass du kein schlechter Mensch bist. Ich will dir vertrauen. Ich will das Gefühl nicht wegschmeissen, was ich zu dir empfand als wir zusammen am Strand waren. In dem Moment hast du mich aus dem Wasser gezogen und ohne das hätte ich gar nicht erst hier heute stehen können. Eventuell ist es nur mein egoistischer Wunsch die Wärme meines Bruders ein wenig mit dir ersetzen zu können - mit einem guten Freund."




      Ohne Weiteres zog er sich wieder von Tyler zurück und sah zu den anderen Jungs, mit einem Schatten im Gesicht begann er wieder schief zu grinsen. Zugegeben, er war dennoch verärgert wie sie mit dem Wasserwächter umgegangen waren. Keiner von ihnen hatte ihn gerade in Schutz genommen, als wäre es in Stein gemeißelt, dass er ein Perverser war! War dies nicht unfair? Anders als Wyatt ...posaunte Tyler es nicht heraus! Deswegen stach er ein wenig selbst zu, damit jeder sich seiner Lage bewusst war.

      "Auch euer Freund bin ich und natürlich will ich euch vertrauen schenken, auch wenn es schwer fällt. Was fällt uns also ein mit den Finger nur auf Tyler zu zeigen? Wenn wir doch mal ehrlich sind....!...", holte er aus - viel lauter als zuvor- mit rötlicheren Wangen aber Augen, die eisig wirkten mit einem Schauer von Enttäuschung. Spielerisch legte er sich den Zeigefinger auf die Lippen.

      "Die Argumentation von Wyatt war gerade total sinnlos, wenn man nur einen kurzen Moment darüber nachdenkt. Vielleicht ist Tyler ja wirklich pervers - vielleicht will er auch mich genauso ausnutzen, wie es mein Bruder getan hat. Aber...inwiefern seid ihr da besser als er? Wyatt wollte mich umbringen und hatte sich mit Harvey sexuell an mir vergangen. Harvey hatte durch seine Feuerprobleme mich auch in Gefahr gebracht. Cabriel...ich muss seinen Traum nicht erwähnern, oder? Wenn man es von außen betrachtet klingt es doch nur schlimmer als Tylers Knutschflecke am Hals, oder?", gegenargumentierte er ohne erstmals auf den Frieden einzugehen, den Harvey erzeugen wollte. Es war giftig, doch das musste es auch sein. Es war wichtig, dass sie offen miteinander sprachen, richtig? Also tat er dies auch.



      "Wenn Tyler so schlimm ist...warum hat sich dann Cabriel noch nicht beschwert gehabt? Er teilt doch das Zimmer mit ihm und total durchgenudelt und fertig von dem Sportler sieht er auch nicht aus! Cabilein spricht sogar noch wirklich gut vom ihm und kennt wohl Tyler genauso lang wie du Wyatt."

      Ineb vergaß zwar an der Stelle durch sein Alkoholeinfluss total, dass Cabriel und Tyler sich bis dahin noch kein einziges Mal das Zimmer gemeinsam geteilt haben, doch dachte er, dass er den Sportler dadurch in Schutz nahm. Sicher blickte er dann zu Cabriel, der nicht Mal den Mundwinkel bewegte und zumal heftiger erstarrte. Er wollte weiterhin das Hintergrundbild bleiben und jetzt auf einmal spielte er eine Rolle?

      "Warum ist es eigentlich okay, wenn Cabriel mit in seinem Zimmer bleibt, hmm? Sollten wir uns nicht auch Gedanken dann um ihn machen? Das ist doch Schwachsinnig. Oder interessiert es nicht einmal seinen festen Freund, was mit ihm passiert? Oh - oder aber... die ganzen Argumentationen gegen Tyler sind einfach nur übertrieben... "

      Während Ineb so selbstsicher sprach versuchte Cabriel keine Regung zu zeigen. Ineb versuchte ganz klar Wyatt als schlechten Menschen abzustempeln, der einfach gegen jemanden aussagte.

      "Mir ist es egal wie ihr euch entscheidet. Ich schlafe auch beim Müll...oder in einer Hundehütte... Meinetwegen auch bei Harvey als Selbstentzündungsopfer."

      Jedoch wäre ihm da Abfall lieber...



      Doch dann fiel Ineb eine Idee ein, die er nicht einfach losreissen konnte. Mit den Fingern zählte er seine Idee auf und plötzlich wirkte er angetrunkener, wie es aussah zeigte der Alk langsam die Wirkung.

      "Okay- also ich mache zwei Vorschläge. OPTION A: Ich teile mein Zimmer mit Tyler. Cabriel mit Wyatt und Harvey schläft alleine. Oder OPTION B: Ich schlafe alleine, damit ich ein wenig mehr Zeit zum Nachdenken bekomme - vielleicht tut mir genau das ja gut? Und Cabriel schläft mit Harvey und Wyatt mit Tyler, weil Wyatt ja am besten weiß wie er tickt? Oder OPTION C: Wir lassen es so wie es ist und ich zerstör den Spiegel von Wyatt! Ich bin zu allem einverstanden."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

    • Beni Darkwood & Kiri Nisemono

      Wenn Beni es sich so recht überlegte wirkten die beiden Männer ziemlich schwach. Keine Muskeln - keine verdammt sadistische Aura. Kiri was-auch-immer drückte sich doch ständig herum und wollte bestimmt nur einen Freifahrtsschein für die Erde haben. Er hatte keinen Schimmer, was er in der letzten Zeit so erreicht hatte. Gut für ihn war es, dass er ihn noch nie an Lord Korbos Seite erwischt hatte, geschweige denn je schlecht von ihm gesprochen hatte. Trotzdem, damit der Lord gut schlafen konnte würde er immerzu ein Auge auf ihn werfen, damit dieser Typ keinen Unfug anstellte.
      Was den anderen Mann betraf - er war ziemlich groß und schlank. Jedoch wirkte er wirklich prüde und langsam kam es Beni so vor, als verteilte der tolle König nur Almosen und nahm sich einfach jeden, der ihn so über die Wege lief. Dabei reichte doch Beni vollkommen aus? Wenn er die Sache erstmal ernst nahm konnte er die WITCH mit nur einem Fingerdruck zu Nichte machen! Sobald er wusste wie er den König noch einmal retten sollte!
      Doch klar war es ihm, dass es den zwei Männern sowie auch den Typen aus Kemet niemals um seine Liebe ging. Nur Schmarotzer, die sich beim werten König einschleimten - dies wusste sogar sein Liebster selbst.

      Höchst unbeeindruckt widmete er sich mehr den Jungfrauen in der heißen Quelle zu. Heute würde er wohl weder mit gutem Sex zu dem Club des kleinen Burschen zurückkommen, noch mit einer guten Unterhaltung. Lord Korbos...war einfach zu nett. Er hätte ruhig befehlen können Ungeziefer, die selbst Beni wertlos fand direkt beseitigen zu können. Aber wenn er dies vorschlug würde Beni ja selbst nur an den Entscheidungen des Königs zweifeln und das tat er keines Wegs. Die Typen da hatten schon ihren Zweck, alles im Nutze um Lord Korbos nicht bei den Fischen schlafen zu lassen.



      Der größere Typ bewegte sich mehr zu ihm, was Beni nur unbeeindruckt seine Arme verschränken ließ. Doch schnell merkte er, dass der erste Blick ziemlich hart täuschen konnte. Unter dem Gesichts eines Mauerblümchens, der noch nie zu spät zur Schule kam, verbarg sich in der Iris der Mannes eine scharfe Kontur eines Monsters. Eiskaltblaue Augen strahlten ihm überlegen entgegen, sodass Benis Herz einen Hops machte.

      "Cornelius Sextus, merk dir denn Namen..."



      Obwohl es das Wasser in der heißen Quelle dampfte, wurde Beni plötzlich furchtbar kalt. Wie hypnotisiert fixierte er sich an diesem Mann, der durch solch' eine höhnisch-raue Stimme zu ihm sprach, dass der Masochist sich aufhalten musste über seine eigenen Lippen zu lecken. Das war jetzt überaus gefährlich nackt zu sein, aber diese Wendung war für Beni heftiger als ein Jumpscare je etwas in ihm auslösen könnte.



      Die Wärme, die sich vor Schreck gerade noch von Beni entzog kam mit gewallter Macht wieder zurück zu seinem Unterleib. Erregt versteckte Beni sein gerötetes Gesicht mit seinen Händen, seine Knie wurden so weich wie Pudding. Woah - der Kerl hatte mehr Sexappeal als er gedacht hatte, war er ein großer Sadist?



      Er war so paralysiert, dass er dem nackten Mann vor ihm gar nicht wirklich zuhörte. Seinen Namen musste er auch komplett missverstanden haben, da dieser irgendetwas mit Sex- herausgehört hatte. Bestimmt war es nur ein Zeichen dafür, dass der Masochist wieder einmal rattig war! So idiotisch kann ja niemand heißen!
      Doch Lord Korbos Namen hatte er aus dem Mund des Typen genau gehört. Genauso wie die Unterstellung, dass er die selbe Visage besaß wie der Witch-Anführer. Mit dem Blut aber im Unterleib war es nicht ganz leicht zu denken!

      Was hast du mit dem Feind zu tun? Ich kann mir gut vorstellen das dem Lord bei deinem Anblick oft Übel wird....Wie kannst du damit Leben

      Er wusste echt genau wie man ihn rumkriegte! Lord Korbos sah ihn oft an als sei er eine ekelhafte Made und genau das war ja so heiss! Zwar hatte er nie darüber nachgedacht, dass es daran liegen könnte...weil er jemand Anderem ähnlich aussah aber...Der kurze Gedanke an Lord Korbos tödlichen Blick konnte ihn direkt zum Orgasmus bringen! Er musste sich echt beherrschen nicht die heiße Quelle mit seinem Speichel zu überfluten.

      Bevor aber Beni etwas erwidern konnte zeigte ihm der Sadist einfach die kalte Schulter, was in dem Masochisten einen klaren Strike auslöste. Gequält und total angeturnt musste er sich erstmal setzen. Hah - das war also die Art wie sie hier in der heißen Quelle gegeneinander kämpfen würden. Mit Beleidigungen und Schikanen? Das wäre ja seine komplette Niederlage, die er voller Geilheit annehmen würde!

      Kiri nebenan wurde klar, dass der eigentliche Herzträger hier nur das gehört hatte, was ihn angemachte. Wow, es überraschte ihn keines Wegs. Auch wenn die Zeit irgendwann kommen würde, dass er sich auch mehr mit Beni befasste...konnte er nicht anders als sich zu fragen wie es Lord Korbos eigentlich mit ihm aushielt? Nicht, dass er ihn nicht ausstehen konnte - es war nur seine Art, die ihn ziemlich anstrengend machte. Jetzt musste auch noch Kiri dafür sorgen, dass sie nicht in die sexuelle Schiene rutschten, sondern ganz klar den roten Faden nicht verloren.

      "Ebenfalls erfreut. Ich wurde von Lord persönlich gerufen um unter seine Dienste zugehen. Ich bin ein begabter Hexer und habe mich schon über Jahre mit dem Thema der Witch befasst und studiert. "

      Hah...In das Gesicht des Hexers zu starren, löste in ihn ein eigenartig-nachtragendes Gefühl aus. Es war wohl ein ähnliches Gefühl, als er in Matteos Körper das erste Mal Harvey begegnet war, nur deutlich robuster.
      Es war das nachtragende Gefühl einer Seele, die es bedauerte gewisse Erinnerungen gelöscht zu haben.
      In diesem Moment konnte er genau den Hass von Noir genau in sich hineinwachsen fühlen.
      Ja stimmt - wenn Kiri Nisemono nicht wäre...Wenn er nicht der geworden wäre, der er jetzt war...
      Wäre es der Moment von Noir gewesen sich mit den Anhängern von Lord Korbos zu verstehen.
      Cornelius wäre vielleicht dann nicht dem Gesicht eines Fremdes begegnet...



      Noir war zu seinen Lebzeiten selbst ein hoher Magier gewesen, der nach der Tötung seines Herren jeden einzelnen Zirkel ausprobiert hatte. Er brauchte keine Bücher um komplizierte, magische Formeln aufzusagen und strebte immer wieder nach der absoluten Macht.
      Leider konnte sich Kiri nicht mehr genau erinnern wie er genau zu dem Zirkel stand. War er ihm feindlich oder freundlich gesinnt?
      Hatte er dort Freunde gehabt? War er dort nur für eine kurze Zeit?
      Ehrlich gesagt war es total egal.
      Es waren nur Erinnerungen, die für Kiri Nisemono nichts wert waren. Genauso wie einst Lord Korbos Erinnerungen er nach und nach ausradieren würden, wenn sie endlich einst wurden.
      Ob auch seine Seele...genauso eine nachtragende sein würde, wie die von Noir?



      "Cornelius Sextus...Der berüchtigte Hexen aus dem Zirkel der Familie Circulus Sanguis Fatae. Du bist praktisch eine kleine Berühmtheit, wenn es um komplexe Magie geht. Ich kannte früher jemanden, der bestimmt gefallen an dir gefunden hätte. Kein Wunder also, dass selbst der ehrenwerte Lord deinen Wert verstanden hat.", schmeichelte er den Mann vor ihm, auch wenn er seine eigene Meinung ganz klar tief für sich behielt.
      Er musste rational denken, bevor nicht nur Noirs Seele einen Widerspruch hier leistete, sondern auch sein gesamtes Dasein.
      Denn...leider musste er sich wirklich anstrengen sein Rauschen so stark wie möglich zu unterdrücken.
      ...Dieses Herz...war einfach nur ekelhaft selbstsüchtig. Überall hatte es seine Samen versteut...Wie ein unaufhaltsamer Virus.
      Statt einfach so wie er...als eine Person zu leben und alles andere zu verschlucken und auszulöschen.
      Er hatte mit dem Herz von Kandrakar starke Meinungsverschiedenheiten und fand in diesem absolut keine Sympathie.
      Genau deshalb behielt er Cornelius sowie auch Beni schön auf Abstand. Körperliche Nähe wollte er unter allen Umständen vermeiden. Dabei war das größte Stück des Herzens noch in Meridian...seelisch jedoch betrachtet...
      ...war wohl Cornelius Sextus die größte Made, die er je erblicken durfte.

      "...Erzähl mir gerne von deinen Plänen, Sextus. Ich bezweifle, dass ich dir je im Weg stehen könnte. Ich bin ein Mann, der für hervorragendes Teamplay immer zu haben ist, wenn jemand meine Hilfe benötigt. Es sei denn...du möchtest uns dein Vorgehen nicht verraten und uns ein großes Entertainment darbieten, sodass Lord Korbos nur die die Lorbeeren in die Hand drückt.~"



      Während Kiri das Wort ergriff erhob sich ohne Vorwarnung etwas aus dem Wasser empor, sodass die heiße Quelle kleine Wellen schlug. Wie ein kleines Seeungeheuer stieg schwebend ein Quälgeister heraus, der mit seinen kleinen Tentakelspitzen ein Smartphone festgriff. Es war noch in einem guten Zustand und auf dem Bildschirm präsentierte sich ein allzu bekanntes Szenario in einer Kirche. Mittlerweile war dieser Schmuddelfilm oder wie Cornelius es wohl nennen würde...seine erfolgreich-gemeisterte Aufgabe auf jeder illegalen Plattform.

      "Auch, wenn ich mir nicht so sicher bin, was Lord Korbos dazu sagt. Eventuell sieht er ja nur den seelischen Bruch des Herzträgers und ergötzt sich dann daran? Dein Gesicht ist wirklich viral gegangen, meine Quälgeister sind großer Fan von deinen spartanischen Bewegungen. Du musstest diesen Moment sehr genossen zu haben, den Herzträger leiden zu sehen. ", fügte Kiri schelmisch hinzu ehe der Quälgeist direkt von der Benis Nase stehen blieb, um auch ihn das Video nicht entgehen zu lassen.



      Obwohl es doch so einige Tage her war, dass sie sich Lord Korbos Diensten widmeten...hatte Beni kaum bis gar keine Gelegenheit gehabt sich mehr seiner Situation zu befassen, in der er gerade verwickelt war. So kam ihn der Masochist oft vor als verstand er erst Dinge, wenn er sie visuell betrachten konnte.



      Überrascht sah Beni zu diesem Video, was ihn direkt vor kam wie ein Amateurporno, was er sich gerne als Gute-Nacht-Filmchen ansah. Ein Typ, der nackt auf einem Podest saß, während in Roben bekleidete Männer in vor Geilheit ankafften. Dies klang wie Urlaub für Beni. In der nächsten Sekunde sah er auch schon den berüchtigten Hexer, der ihn gerade kurz geil gemacht hatte auf den nackten Mann zugehen.
      Komisch war nur wirklich mit anzusehen wie eins zu eins Beni diesem Jungen ähnlich aussah. Er streckte seinen Kopf mehr zum Video, als musste er das Video genaustens analysieren. Wer auch immer der Kameramann dafür war, wusste genau wohin er schneiden musste! Bevor er aber das Filmchen lobte und es für seine eigenen Zwecke auf sein Smartphone einspeicherte, musste er es natürlich auch hinterfragen. Nicht nur Notgeil zu sein war doch nämlich seine Aufgabe, die ihn Lord Korbos gegeben hatte.

      "Der kleine Kerl sieht mir wirklich ähnlich...Ich glaube Lord Korbos hatte es mir erklärt. Uhm...War er ein Verwandter? Vielleicht sogar mein Zwillingsbruder? Keine Ahnung, ich habs vergessen. Aber jetzt, wenn ich ihn mir so genau ansehe. Unfassbar - er hat sogar das selbe Muttermal am Hintern wie ich aber...ins Gym geht er nicht, weshalb er gegen meinen Körper nicht ankommt! Warte -warum ist er eigentlich nackt? Hast du das mit dem körperlichen etwa ernst gemeint? Normalerweise mache nur ich diese Witze."



      Es war als erlebte Beni die früheren Tage mit Infinity, auch wenn es Ritter waren und keine Sektenanhänger. Dieser Bubi war also der Herzträger, dessen Körper er für einen Tag geliehen hatte? Ja - es war komisch ihn so anzusehen, als würde er nicht einen Bruder auf dem Bildschirm sehen, sondern sich selbst gerade anblicken, bei einem nicht erlebten Szenario.
      Die Augen des Herzträgers waren angsterfüllt, ohne jegliche Hoffnung und mit großer Verwirrung übersät. Doch auch wenn es nur durch den Bildschirm war konnte Beni ganz klar auch etwas anderes erkennen, was er vor allem spüren konnte, als der Hexer begann ihn auf unsittliche Weise zu berühren. Es erinnerte ihn an seine Vergangeneit mit Infinity.
      Obwohl er sich doch so stark betrogen fühlte...
      Am liebsten in diesem Moment sterben würde...
      Sah er in diesen Augen die absolute Liebe zu der Peinigung...
      Der Hexer dachte, dass er ihn damit demütigte...
      Aber Beni erkannte die eigentliche Freude darin so zerbrochen zu werden...

      GrZN9_5bAAU-SK7.jpg

      "Woah--Noch nie hab ich die Geilheit eines Anderen so stark an meinem eigenen Körper gespürt...Total seltsam.", posaunte Beni krächzend heraus, sodass Kiri den Quälgeist mit dem Video direkt fortschickte. Es hätte ihn nicht wundern sollen, dass er darin nur das Schweinische sah, so wie sein Gesicht gerade rot unterlaufen war.

      "Hatte der Kerl Geburtstag? Das ist doch keine Bestrafung, Mister. So wie du ihn rammelst..! Total gutherzig!"



      Dann aber guckten seine Augen zu Cornelius Unterkörper. "Keine Sorge, Größe ist nicht alles...Ich glaube er stand drauf, aber für mich wärst du ... ein wenig klein. Du erinnerst mich an einen Nerd, mit dem ich früher gerne geschlafen habe. Der Typ war echt klein, aber hatte dafür eine scharfe Zunge! Ich habe ihn einmal sehr fest in seine Banane gebissen, sodass er immer noch eine Narbe an seinem Köpfchen haben müsste, haha! So wirkte er aber größer und interessanter- wie Magie! "

      Damit stand für Beni fest, dass der Kerl zwar ihn mega anturnte aber im Bett es wohl nichts wurde. Dafür war Beni zu verkorkst und zu hart um ihn zu befrieden. So süße Liebesspielchen wie bei dem Herzträger würde ihn kaum anmachen. Dennoch konnte er diese Versuchung echt gut nachvollziehen und natürlich war er auch eifersüchtig, nicht Teil dieses großen Gangbangs gewesen zu sein.
      ...Nahm es aber dieser Kerl überhaupt ernst?

      "Aber -- ich glaube nicht, dass es Korbos gefallen würde, dass du den Schurken befriedigt hast? Er war schon ganz sauer, dass ich mich an dem Feuerkätzchen vergriffen habe. Aber keine Sorge...Ich kann dich da echt verstehen. Wer würde bei so einem Gesicht wie meinem und seinem nicht direkt über einen herfallen? Ist dein nächster Plan dann den Verstand des Herzträgers raus zu vögeln?! Kann es sein, dass du mit einem dummen Prinzen befreundet bist?! "
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Harvey Bell & Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons

      Ein endrückende Stimmung setzte sich in den Raum, es schien beinahe als wäre es den Fünf nicht möglich für einen Moment abschalten zu können und wie eine fröhliche WG einfach ein paar Filme zu schauen...
      Immer wieder kamen Dinge ans Licht oder jemand traf einen empfindlichen nerv.
      Der gemischte Duft von Alkohol und süßen schwebte nun im Raum.
      Tyler fühlte sich von Wyatt gerade ziemlich verraten, dabei sollte er doch mit am meisten auf seiner Seite stehen...Ist es der wahre Wyatt denn er nun kennenlernte hinter seiner Schauspieler Maske?
      Das wäre ziemlich erschütternd...
      Aber vielleicht hatte Wyatt ja mehr von seiner verlogenen Mutter Sophia als von seinem Vater?
      Doch zum glück für Tyler schien es als würde sich Ineb von Wyatts vorwürfen nicht beirren lassen...
      Trotzdem wusste der Wasserwächter nicht was gerade in Inebs Kopf vor sich ging als er ihm plötzlich so nahe kam und an seinem Kragen strich...Wollte...Er sich von Wyatts Worte überzeugen...?!
      "...Ich sollte...vielleicht aufhören blind zu vertrauen. Louis und Gaston hat mir die Konsequenz grauenhaft bewiesen, was es bedeutet einem wie ein treuer Hund zu folgen."
      ...Aber genau das sah Tyler in Moment in Ineb....
      Er war sehr gefügsam....Und das mochte er eigentlich an dem Lichtwächter!
      Doch der Gedanke das Ineb seine Spuren der letzten Nacht an seinem Körper sehen könnte....



      Brennende Hitze schlich sich in Tylers Körper....
      Verlor er dann Inebs Vertrauen komplett?!
      Vielleicht musste er sich jetzt ein Berg an Notlügen einfallen lassen....
      Das Cabriel total den Verstand verloren hatte und daran schuld war?
      Aber wie demütigen und bescheuert wäre das denn?!
      Sich von einem Nutztier wie Cabriel überwältigen zu lassen war nicht nur Peinlich sondern würde ihm jegliche Ernsthaftigkeit nehmen!
      Selbst für eine schnelle Ausrede war der kleine nicht zu gebrauchen!
      Plötzlich stellte ihm Ineb eine Reihe von fragen das Tyler für Augenblick die Luft anhielt.

      "Willst du mit mir ein Zimmer teilen, um mit mir Sex zu haben, Tyler? Willst du mich demütigen? Willst du deine Liebespartner ins Zimmer mitbringen und es vor meinen Augen tun? Bist du genauso pervers wie Wyatt oder... bist du eventuell genauso eine Seuche wie ich es bin?"
      Was?!
      Fragte er ihn das gerade ernsthaft???
      Tyler musste darum Kämpfen nicht wild zu zittern oder verräterisch zu schlucken...Aber verdammt....?!
      Warum war diese Vorstellung so verdammt erregend ???



      Nervös zog Tyler seine Augenbrauen schwach zusammen, bemüht nicht darauf eine ehrliche Antwort zu geben...Das war sicher sowas...Wie ein Test!
      Der Gedanke allein mit Sam vor Inebs Augen Intime zu werden war so heiß das er merkte wie eine ungewöhnlicher Speichelfluss sich in seinem Mund sammelte.
      Dabei war Tyler nie ein großer Fan davon die Zweisamkeit mit Sam mit irgendwann zu teilen...Bei Ineb aber komischerweise hinterließ es in seinem Kopf eine merkwürdige Erotik...Vielleicht weil er ihn damit beeindrucken könnte?
      Oder ihn selbst dabei zusehen wie es ihn aus der Bahn warf...Gab ihn ein überwältigendes Gefühl...
      Doch war Tyler kein Träumer wie Wyatt, er wusste genau das Ineb wohl eher angewidert sein würde und das ruinierte die Stimmung mit sicherheit komplett!
      Vermutlich wollte sein GUTER FREUND Ineb ihn mit dieser Aktion in seinem leicht betrunkenen Zustand nur beweisen das alle Anschuldigungen Unsinn waren.
      Daher musste sich Tyler zusammen nehmen, für jemand der Stundenlang an einem Tisch voller reicher Schnösel sitzen musste um ein wohl erzogenen Eindruck eines Roses Kindes zu demostieren war das hier ein Kinderspiel...!

      "Du...erinnerst mich von deiner Art sehr an Louis. Und das... hat mich heute sehr zu dir angezogen...."
      ...
      Harvey sah dem ganzen aus einer seltsam Mischung zu...
      Es fiel ihm schwer Ineb gerade nicht zu unterbrechen aber ihn wurde gerade mit diesem Satz eines deutlich Bewusster.
      Kein Wunder das Tyler so perfekt bei dem treffen gepasst hatte...!
      Wenn dieser denn armen Ineb an sein Bruder erinnerte....
      ...Das war gar nicht gut....



      Er bekam mehr und mehr das Gefühl das sie sich beide in eine falsche Richtung bewegen.
      Das schlechte Verhalten färbt sicher noch auf die beiden ab...Und dann würden sie noch dieses ganze Kirchen-zeug als in Ordnung abstempeln!
      Kein Wunder das Harvey ein ungutes Gefühl gehabt hatte, seine Instinkte hatten ihn nicht getäuscht...!
      Aber das Sprach immer mehr dazu das er es mit Tyler überdenken sollte, dass hatte nichts mehr mit vertrauen zu tun wenn Tyler ähnlich wie Inebs Bruder handelte.
      Es schien als hätte Ineb eine schwäche für solche Personen...Aber was sollte Harvey tun? Am besten vielleicht doch Wyatt bedenken ernster nehmen?
      Vielleicht war Ineb wirklich Blind aber deutlich schlimmer als erwartet....



      "Und auch wenn mich die Realität eines besseren belehrt hat was Louis angeht...möchte ich nicht, dass du es mir beweisen musst...dass du kein schlechter Mensch bist. Ich will dir vertrauen. Ich will das Gefühl nicht wegschmeissen, was ich zu dir empfand als wir zusammen am Strand waren."

      Doch Inebt sprach weiter und erklärte warum er Tyler so sehr vertraute wollte und Harvey fragte sich ernsthaft, was die beide zur Hölle alles erlebt hatten in nur so kurzen Zeit allein ?!
      Tyler der sich zusammen nahm um Inebs Körpersprache nicht direkt als Einladung zu sehen war von seinen Worten unerwartet geschmeichelt.
      Ein klein wenig überdramatsierte der kleinere oder?
      Aber Tyler wollte sich natürlich selbstlos zeigen!



      "Das ist doch...Selbstverständlich."


      "In dem Moment hast du mich aus dem Wasser gezogen und ohne das hätte ich gar nicht erst hier heute stehen können. Eventuell ist es nur mein egoistischer Wunsch die Wärme meines Bruders ein wenig mit dir ersetzen zu können - mit einem guten Freund."
      Obwohl Tyler nicht denn selben Gedanken hatte dabei sich enger mit Ineb zu verstehen konnte er diesen egoistischen Gedanke trotzdem nachempfinden.
      Das hatte Tyler wirklich selten aber...Wenn man sonst niemand hatte...
      Es hat eine Zeit geben wo Tyler genau sowas ähnliches mal getan hatte...



      Er hatte jemand gefunden der diese Lücke ersetzt hatte...
      Wie war es noch mal ausgegangen?
      Am Ende bemerkte Tyler das er seinen Ersatz nicht mehr brauchte und sein Ersatz fand sein eigenen Weg mit jemand Anderen...Weswegen Tyler dadurch nur mehr der Überzeugung war das jeder Ersatzbar war.
      Es war daher nur mehr als nachvollziehbar für Tyler und auch nichts verwerfliches.
      Auch Ineb würde er irgendwann durch ein besseren Hund ersetzten.

      "Auch euer Freund bin ich und natürlich will ich euch vertrauen schenken, auch wenn es schwer fällt. Was fällt uns also ein mit den Finger nur auf Tyler zu zeigen? Wenn wir doch mal ehrlich sind....!..."

      Inebs Gesicht sah ziemlich düster aus als er sich wieder von Tyler entfernte und zu denn Anderen schaute als wären sie alle eine Ansammlung an Kindern die gerade einen aus ihrer Gruppe gemobbt hatten.
      Zwar fand Wyatt diese Geschichte richtig Herzerwärmend das Ineb und Tyler wohl eine sehr Emotionale Zeit am Strand gehabt hatten aber das Änderte nichts an der eigentlichen Tatsache, die Wyatt mit dem ganzen überhaupt ansprechen wollte.
      Wyatt beobachtete die spielerische Gestik von Ineb die ihm selbst sehr bekannt vor kam.
      Doch hatte Wyatt mit seinen stechenden Worten auch erwartet das toxisches zurück kommt.



      "Aber...inwiefern seid ihr da besser als er? Wyatt wollte mich umbringen und hatte sich mit Harvey sexuell an mir vergangen. Harvey hatte durch seine Feuerprobleme mich auch in Gefahr gebracht. Cabriel...ich muss seinen Traum nicht erwähnern, oder? Wenn man es von außen betrachtet klingt es doch nur schlimmer als Tylers Knutschflecke am Hals, oder?---"
      ....
      Die giftigen Worte waren treffend aber Wyatt erkannte schnell das Ineb nicht wirklich den unterschied kannte, von etwas das Bewusst getan wurde und die Anderen Dinge aus Gründen passierte worauf man kein Einfluss hatte. Genau wie er sich sicher ist das Ineb es ihm immer noch übel nahm das Wyatt und Cabriel beinahe Sex im Wirtschaftsraum in der Uni gehabt hatten.
      Aber die Worte trafen wohl gerade am meisten Harvey der sich demütig ins Gesicht griff.
      Musste...Ineb das jetzt so betonen?
      Auch wenn Harvey hoffte das Ineb nun so ausholte um Wyatt etwas entgegen pfeffern zu können, merkte Harvey wie ihm übel wurde...
      "...Besser nicht....", murmelte er leiser.



      Das...War doch kein Wettbewerb wer die größten Sünden begannen hatte oder?
      Harvey war nur froh das Ineb nicht sowas sagte wie das sie schlimmer wären als Louis und diese ganzen verkleideten Anhänger...Denn dieser Gedanke sorgte schon für eine weile bei Harvey für starke Kopfschmerzen...
      Er war schließlich nicht wie die!

      "Wenn Tyler so schlimm ist...warum hat sich dann Cabriel noch nicht beschwert gehabt? Er teilt doch das Zimmer mit ihm und total durchgenudelt und fertig von dem Sportler sieht er auch nicht aus! Cabilein spricht sogar noch wirklich gut vom ihm und kennt wohl Tyler genauso lang wie du Wyatt."
      Bei der Erwähnung Blickte Tyler sogleich zu Cabriel rüber der wie eingefroren wirkte. Es zuckte in Tylers Fingerspitzen nach dem Getränk von Ineb zu greifen um Cabriel den Rest des Getränks über sein Kopf zu schütten, sollte er nur ein falsches Wort sagen.
      Nicht umsonst hatte er ihn damals an eine Stelle getreten die man nicht gut sehen konnte....



      Zwar konnte Tyler selbst nicht mit sicherheit sagen wie lange er Cabriel kannte und wie oft er mit Samuel damals die plätze getauscht hatte aber...Er nickte etwas zustimmend damit Ineb mit seiner Rede unbesorgt weiter sprechen kann.

      "Warum ist es eigentlich okay, wenn Cabriel mit in seinem Zimmer bleibt, hmm? Sollten wir uns nicht auch Gedanken dann um ihn machen? Das ist doch Schwachsinnig. Oder interessiert es nicht einmal seinen festen Freund, was mit ihm passiert? Oh - oder aber... die ganzen Argumentationen gegen Tyler sind einfach nur übertrieben... "
      Wyatt schaute ernst nachvorne bei denn Worten von Ineb...Wie sollte er ihm erklären das er selbst mehr das Gefühl hatte das Cabriel besser mit den Launen von Tyler umgehen konnte als der Herzträger...?
      Er war vermutlich in dem leicht angetrunkenen zustand nicht ganz Aufnahme fähig...Aber ganz wollte Wyatt diese Worte nicht abwinken. In Grunde genommen hatte Ineb wohl recht...Er selbst hatte sich Cabriel gegenüber noch nicht wirklich als offizieller fester Freund verhalten aber das verlangte Cabriel bis her auch gar nicht von ihm...
      Trotzdem wollte Wyatt vielleicht wirklich überdenken ob es so klug war das Tyler und Cabriel ein Zimmer teilten...




      Damals sagte er zu Cabriel das er keine Freund mehr verlieren wollte und zu diesem Wort stand er auch...Das bedeutete aber für ihn nicht länger seine Augen vor Tylers Verhalten zu verschließen.
      Daher empfand er seine Worte keineswegs als übertrieben, eigentlich war Wyatt noch sehr weit untertrieben geblieben aber er wollte jetzt auch nicht das Tyler komplett aus der Haut fährt und die Sache eskaliert.

      "Mir ist es egal wie ihr euch entscheidet. Ich schlafe auch beim Müll...oder in einer Hundehütte... Meinetwegen auch bei Harvey als Selbstentzündungsopfer."

      Die kleine Äußerung von Cabriel zeigte noch das der Luftwächter Lebte und so ziemlich lieber aus dem ganzen rausgehalten werden wollte...
      Nur besonderes bei Harvey erwischte seine Äußerung ein Wunden Nerv...
      Selbstentzündungsopfer...?!
      ....War das ein schlechter Witz?



      Harvey fand es kein Fünkchen lustig und mehr als unpassend von Cabriel...Aber gerade schien er der einzige zu sein denn das Störte.
      Ineb war ganz wild dabei weitere Vorschläge zu äußern, Tyler schien das sowieso nicht zu Interessieren und Wyatt war wohl auch zu sehr auf Ineb fokussiert.
      Weswegen Harvey jeglich etwas finstrer dreinblickte und abwesend mit dem Zeigefinger über sein Handrücken kratzte um sich abzulenken.
      Er sollte es nur...Als schlechten Witz abstempeln...

      "Okay- also ich mache zwei Vorschläge. OPTION A: Ich teile mein Zimmer mit Tyler. Cabriel mit Wyatt und Harvey schläft alleine....."
      Betrunken wie Ineb war begann der Vorschläge zu äußern. Natürlich war Tyler für Option A zu haben aber Ineb hatte noch weitere Ideen!

      "....Oder OPTION B: Ich schlafe alleine, damit ich ein wenig mehr Zeit zum Nachdenken bekomme - vielleicht tut mir genau das ja gut? Und Cabriel schläft mit Harvey und Wyatt mit Tyler, weil Wyatt ja am besten weiß wie er tickt? "
      Diese Option war tatsächlich in Wyatts Augen weitaus besser gewählt...Vielleicht brauchte Ineb wirklich ein Moment allein??
      Zwar war Wyatt selbst nicht der Typ der mit Allein sein klar kam aber in Ineb fall war es wirklich verständlich...Zumal Wyatt wirklich glaubte am besten mit Tyler zurecht zu kommen. Nur Harveys Körper begann sich mehr anzuspannen....

      "....Oder OPTION C: Wir lassen es so wie es ist und ich zerstör den Spiegel von Wyatt! Ich bin zu allem einverstanden."
      ...
      Auch wenn der Spiegel für Wyatt nicht von besonderen Emotionalen Wert war und er sich mit Sicherheit ein neuen Kaufen konnte, sah er durch Inebs Worte ein das es so wie es jetzt war nicht bleiben konnte. Bevor Harvey der deutlich gegen Option B war was sagen konnte ergriff der Schauspieler das Wort.
      "Nun gut, dann gehen wir doch auf die Vorschläge ein! Meine Meinung zu Option A habe ja schon deutlich gesagt und in Moment ist es ja auch nicht Ordnung...Weswegen ich Option B durchaus besser finde. Zeit zum nachdenken wäre im Moment bestimmt das beste für dich Ineb, dann kann dir niemand irgendwas einreden."



      Doch Harvey räusperte sich direkt:
      "Ähm...Leute über Option B sollten wir gar nicht erst nachdenken...Ich werde mein Einzelzimmer nicht aufgeben."
      Diese Option war nicht ansatzweise Optional...
      Tyler lehnte sein Kopf etwas zurück:
      "Also bist du auch dafür das ich das Zimmer mit Ineb teile?", fragte Tyler nur um seine Bestätigung hören zu wollen.
      "Ehrlich gesagt...Wäre ich eher dafür das so bleibt wie es gerade ist."



      "Warum das denn auf einmal?! Eben hast du noch davon geredet das wir uns vertrauen sollen!", beschwerte der Sportler sich sogleich.



      Harvey griff sich an denn Nacken, er merkte wie eine innerliche Unruhe sich aufbaute die nicht länger zurück halten konnte.
      "Jetzt sag schon Harvey...", murrte Tyler der es als deutlichen Verrat von Harvey sah das er sich auf einmal umentschieden hatte.
      "N-naja ...Ich ...Finde es nicht gut wenn du Ineb an sein Bruder erinnerst und...Was Wyatt gesagt hat--", druckste Harvey etwas herum was Tylers nun noch grimmiger dreinschauen ließ.
      "...Ist das ernsthaft jetzt ein Problem für dich? Warum außerdem muss MEIN vertrauen getestet werden? Was eigentlich mit dir? Optional kannst du ja auch mit Wyatt in ein Zimmer und Cabriel kommt zu mir."



      "Das sollte doch kein Problem sein, ist doch fast wie jetzt nur das du dann Wyatt an der Backe hast! Ich hab auch nichts dagegen wenn Cabriel bei mir bleibt, es geht schließlich um Ineb wohl ergehen. Interessiert dich das nicht?"
      Harvey richtete sich nun etwas auf:
      "Äh? Nein...Wyatt geht auch nicht. Ich k-kann kein Zimmer mit euch teilen. Darüber will ich jetzt auch nicht diskutieren! "
      "Verstehe ich nicht, warum willst du Mitentscheiden wenn du nicht mal mit irgend einen von uns ein Zimmer teilen kannst?? Dann kannst du doch auch akzeptieren wenn Ineb das Zimmer mit mir teilt."
      Wyatt sprach auch nun dazwischen:
      "Es ist ja kein Dauer zustand, wir können die Zimmer später wieder wechseln wenn nicht klappt?", versuchte Wyattt vorzuschlagen aber Harvey wurde plötzlich Hysterischer:
      "Ich habe NEIN gesagt! Macht was unter euch was ihr wollt aber ich werde mein Zimmer mit keinen von euch teilen!!"



      Tyler begriff nicht warum Harvey so laut wurde, warum durfte Harvey so darüber entscheiden??
      "Vertraust du uns jetzt nicht oder was soll diese harsche Entscheidung??", fragte Tyler der diese seltsame Denkweise von Harvey verstehen wollte.
      Harvey biss wütend die Zähne zusammen, war es nicht offensichtlich? Musste er es wirklich laut aussprechen damit es die Anderen es kapierten??
      Es ging nicht darum ob er denn Anderen vertraute...
      ...
      Er konnte nicht die Verantwortung übernehmen...
      Seit dieser Nacht in der Kirche überkam ihn das Gefühl von damals...



      Seine...Verwandlung hatte etwas in ihm geweckt das so lange wieder verschlossen hatte.
      Eine Seite an ihm die Urteilte und Handelte...Aber Harvey bereute seine Handlungen...Sie machte ihn Angst und er merkte allein beim nennen von Inebs Bruder wie etwas in ihm darum Kämpfte für Gerechtigkeit zu sorgen.
      Etwas unkontrollierbares...
      Was würde passieren wenn dann länger allein ein Zimmer mit einen der Anderen teilen würde...?



      Dieser Seite...Könnte Andere Verletzten...Oder Körperlich Andere Dinge tun...Es war unberechenbar.
      Als Held, sollte er nicht so sein...Und das machte Harvey fertig.
      Raubte ihn den schlaf, es zerrte an seine Nerven schlimmer als wie es sich Harvey bewusster wurde und er versuchte es gerade schon die ganze Zeit zurückzuhalten. Er musste...Er war wie ein Vulkan....Er war wie eine tickende Zeitbombe!!
      Selbstentzündungsopfer...
      .....Harvey sexuell an mir vergangen. Harvey hatte durch seine Feuerprobleme mich auch in Gefahr gebracht.....
      "Fuck...Ha HA Ha ...Bullshit....Ha ha,,,", kam es heiser lachend von Harvey als er merkte wie ihn das ganze auf einmal zu viel wurde.



      "Ich vertraue mir gerade selbst nicht, okay?! Könnt ihr das einfach akzeptieren und eure Zimmerverteilung unter euch regeln??!"
      Der plötzliche laute Ausbruch erschreckte auch Wyatt etwas, er hatte gar nicht mitbekommen das Harvey so geladen war?
      Sie sollten ihn wohl nicht weiter provozieren, er schien obwohl er die Brille trug aufgebracht zu sein.
      "Harvey...Meinst du das du...Sorge hast einen von uns zu verletzten wenn wir das Zimmerteilen...?", fragte er vorsichtig noch mal nach.



      "Ja doch...", wiederholte Harvey und wendete sich etwas ab.
      "Ich wollte nicht lauter werden aber diesen Vorschlag kann ich nicht entgegen kommen, zu not schlaf ich auf den Sofa. Ich kann gerade nicht sagen was passieren kann..."
      "Mh ja gut, wir machen ja nur Vorschläge dann lassen wir Option B...Aber..--"
      Nun kam Tyler wieder dazwischen der sich lächelnd vorbeugte :
      "Jaja, sich zu kontrollieren ist nicht einfach....Daher sehe es immer noch als beste Option wenn Ineb und ich das Zimmer teilten. So wie es aussieht brauchst du auch deine Ruhe Harvey."
      Warum konnten sie nicht gleich, die Entscheidung fällen?
      Für Tyler spielte das ganze nur mehr in die Hände.



      "Ich nehmen deine Worte jetzt so auf Harvey das du dich wie Cabriel enthaltest und da Wyatt sagte er würde sich nicht dazwischen stellen...Sind es doch wohl zwei Stimmen die für Option A sind. Das Demokratisch entschieden und sollte jeden zufrieden stellen~ "
      Wirklich zufrieden war eigentlich niemand aber...Harvey wollte kein weiteres Wort verlieren, er fühlte sich gerade so unter Strom....
      Believe Me ~

    • Cornelius Sextus

      Glücklicherweise schien der Andere Lakai, der sich als Supporter vorgestellt hat zumindest sich mit Respekt auszukennen!
      Noch jemand der wie Beni tickte hätte er auch nicht ausgehalten!
      Er brauchte jemand mit Intellektes Verständnis, sonst würde er sich nur wieder wie ein eine Klasse voller hirnloser Affe vorkommen.

      "Cornelius Sextus...Der berüchtigte Hexen aus dem Zirkel der Familie Circulus Sanguis Fatae. Du bist praktisch eine kleine Berühmtheit, wenn es um komplexe Magie geht. "

      Mit Komplimenten kannte er sich auch aus, auch wenn ihm oft eher negative Dinge nach gesagt wurde weil alles oft mit seiner besserwisserischen Art aufs kleinste hinterfragen konnte.



      Zu gern hätte er ein paar Komplimente zurück geben aber auf die Stelle fiel ihm niemand bekanntes mit denn Namen Kiri ein...
      Und ein besonderes guter Lügner war Cornelius selten, da musste ihn der Andere schon beeindrucken damit er ein ehrliches Kompliment zurück geben konnte.
      Aber es war gut zu wissen das der Schönling sich mit Magie auskannte und auch Bekanntschaften in dem gebiet hatte.
      So war die Enttäuschung über seinen Ex Freund schon ein etwas weniger geworden...

      "...Erzähl mir gerne von deinen Plänen, Sextus. Ich bezweifle, dass ich dir je im Weg stehen könnte. Ich bin ein Mann, der für hervorragendes Teamplay immer zu haben ist, wenn jemand meine Hilfe benötigt. Es sei denn...du möchtest uns dein Vorgehen nicht verraten und uns ein großes Entertainment darbieten, sodass Lord Korbos nur dir die Lorbeeren in die Hand drückt.~"
      Mhhh...
      Ein Teamplayer also?
      Nun Cornelius war eher jemand der gern alles allein gemacht hatte, auch Gruppenarbeiten sah er lieber vor allein zu machen...Schlicht aus dem Grund weil seine Gruppenmitglieder ein zu niedriges Niveau besaßen als das sie Nützlich für das Projekt gewesen wären.
      Eine etwas ironische Tatsache da er selbst in einem Zirkel groß geworden ist das durch Zusammenhalt am stärksten war.
      Zudem kannte er auch Teamplayer die das nur machen um beliebt zu sein, solche großkotze konnte er wirklich nicht ausstehen...Heißluft und nichts dahinter.
      Allerdings machte Kiri noch nicht denn Eindruck auf ihn als ging es ihn darum von jeden geliebt zu werden---

      Bevor Cornelius wederlegen konnte das ihm nicht um den Lob allein ging erschien aus dem nichts eine kleine Kreatur die sofort seine Aufmerksamkeit erhaschte...
      Obwohl er auch viel über verschiede magische Wesen studiert hatte, war ihm derartiges noch nicht begegnet. Er hatte mitbekommen das seine blauen Schmetterlinge des Öfteren auf was stießen das eine kaum ernst zunehme Magiequlle besaß...Ob das davon kommt?



      Zu welche Gattung gehörte es nur?
      Feen solcher Art gab es nicht aber war es wirklich ein Meereswesen? Das war wirklich Faszinierend!
      Und da Kiri nicht wirklich überrascht wirkte, musste das Geschöpft zu ihm gehören...
      Doch viel erstaunlicher war das dieses Wesen ein Smartphone festhielt.
      Aber moment mal...dieses....Viedo.....!?

      "Auch, wenn ich mir nicht so sicher bin, was Lord Korbos dazu sagt. Eventuell sieht er ja nur den seelischen Bruch des Herzträgers und ergötzt sich dann daran? Dein Gesicht ist wirklich viral gegangen, meine Quälgeister sind großer Fan von deinen spartanischen Bewegungen. Du musstest diesen Moment sehr genossen zu haben, den Herzträger leiden zu sehen. "

      Prompt stieß dem Hexer das Blut in denn Kopf...Verdammt, warum war ausgerechnet DAS was man als erstes von ihm zusehen bekam?!
      Hatte dieser Anubis das etwa auch schon gesehen?!
      Er hatte tatsächlich nicht erwartet das so viral gehen würde....Diese verdammten Franzosen konnte man einfach nicht ernst nehmen und dann das?!
      Vielleicht hätte er sich doch noch eine Andere Tarnung überlegen sollen...
      "Oh...OHHhh...Also das...hmm...Ja...haha! Ich weiß das sieht...Verwerflich aus aber wie ich schon erwähnte...! Andere Magiequellen und...Nun ich hab mir damit deutlich das Vertrauen dieser ehh Cœur gewonnen, das verschafft einige Vorteile!", versuchte Cornelius nicht wie das absolute Pervesling dazustehen.



      Er war sich ganz sicher wenn er dem Lord die Sache erklärte würde ihn dafür nicht verurteilen, dass war nur um besser an die Witch zu kommen!
      "H-habt ihr diesen Perfekt gezeichnete Pentagramm am Boden bemerkt? Das war mein Werk, dass hat gute Wirkungen gezeigt bei den Wächtern."
      Verdammt, verdammt verdammt er war doch kein Pornostar oder irgend anderer Unsittlicher Unsinn!!
      Das war schon früher oft ein Problem gewesen, ständig zog ihn Beni in die wildesten Orgie und dabei wollte doch nur romantisches Date zu zweit haben! Argh...
      Und so wie es aussah hatte Beni das Viedo noch nciht gesehen...
      Wie er drauf starrte als würde eine Dokumentation sehen!!
      Am liebsten wollte Cornelius tiefer im Wasser versinken....
      Konnte dieser Tag noch schiefer laufen...?!

      "Der kleine Kerl sieht mir wirklich ähnlich...Ich glaube Lord Korbos hatte es mir erklärt. Uhm..."

      Wie zu erwarten war Beni wirklich dümmer als erlaubt....
      Hatte Beni echt keine Ahnung??
      Aber war schon wirklich seltsam...
      Natürlich wusste der Hexer das Beni damals mit dem großen Lord mitgebracht wurde und bei einer kirchlichen Familie gelebt hatte...
      Aber trotzdem, dass alles wurde immer Interessanter...
      Genau wie diese Quälgeister , wie Kiri diese seltsam Wesen nun betitelte.
      "Woher sollen wir das wissen...? Streng mal dein Kopf an und sag uns ob es dein Zwillingsbruder ist.", nuschelte Cornelius genervt.



      Wusste Beni überhaupt die Namen der Witch? Überhaupt etwas?
      Wie soll man mit so jemand zusammen arbeiten??
      Genau aus solchen Gründen arbeite er lieber allein...Beni blieb einfach nur lästig und eine Ablenkung.

      "Hatte der Kerl Geburtstag? Das ist doch keine Bestrafung, Mister. So wie du ihn rammelst..! Total gutherzig!"
      . . .
      Natürlich dachte Beni beim sehen des Videos wieder nur an das eine...Verdammter Masochist!
      Seine eigenen röte verblasste als er sah wie erregt Beni wirkte...
      Mit dem Video wollte er ganz sicher nicht sein Ex-Freund ein Perversen gefallen tun...
      "Hmpf..."
      Beni sollte sich wirklich auf andere Dinge konzentrieren---

      "Keine Sorge, Größe ist nicht alles...Ich glaube er stand drauf, aber für mich wärst du ... ein wenig klein. Du erinnerst mich an einen Nerd, mit dem ich früher gerne geschlafen habe. Der Typ war echt klein, aber hatte dafür eine scharfe Zunge! Ich habe ihn einmal sehr fest in seine Banane gebissen, sodass er immer noch eine Narbe an seinem Köpfchen haben müsste, haha! So wirkte er aber größer und interessanter- wie Magie! "

      Dieser verdammte...Wichser....

      "Aber -- ich glaube nicht, dass es Korbos gefallen würde, dass du den Schurken befriedigt hast? Er war schon ganz sauer, dass ich mich an dem Feuerkätzchen vergriffen habe...."

      ...Am liebsten würde er ihn hier und jetzt ertränken.



      "Ha...Ha...Ha...HA... Ist das so? Keinen Interessiert deine Meinung und Sex-Geschichten...Beni. Stell mein Handeln mit deinem nicht auf eine Waage. In Gegensatz zu dir hab ich wertvolle Fortschritte erzielt. Es wundert mich nicht das dem Lord deine spielereinen nicht gefallen."
      Sein dämliches Verständnis konnte Beni sich sonst wohin stecken! ER war ganz sicherlich nicht wie dieser Pervesling!!
      Diese widerlich rammelnden Kerle die nur daran denken je größer man war desto heftiger der Spaß...Pah!
      Und das ihn sein Ex-Freund mal so hart gebissen hatte würde er ihm auch NIE vergeben.
      Er hätte ihn längst zu einem Gericht verarbeiten sollen, dann hätte er wenigstes einmal ihn nicht enttäuscht!

      "....Ist dein nächster Plan dann den Verstand des Herzträgers raus zu vögeln?! Kann es sein, dass du mit einem dummen Prinzen befreundet bist?! "

      "Wohäh....Was!?", entwich es dem Hexer überrumpelt, wie zu Hölle kam jetzt Beni darauf??
      Na großartig....Dumm wie Brot aber dann sowas....
      "Ich habe nichts dergleichen vor...Und war denn dummen Prinzen betrifft...."



      Hach, er war ein schlechter Lügner....
      Er sollte daraus kein großes Geheimnis machen sonst würde man es ihn nur mehr ansehen das mehr mit dem Prinzen zu tun hatte als wie er vorgab.
      "Ich vermute du sprichst von Prinz Infinity Korbos...Er hat unserem Zirkel immer großzügigerweise viele Magische Objekte gespendet. Durchaus besteht eine gewisse...Freundschaftlichkeit."
      Dann aber mit einem Räuspern wurde Cornelius ernster...



      "Aber du es gerade ansprichst, ich weiß nicht ob ihr schon darüber Bescheid wusstet aber als ich mit meinem Lakaien Meridian verlassen haben ging die Nachricht herum das Prinz Infinity Tod sei.", erzählte er, Vermutung das womöglich Beni auch noch freuen wird das zu hören...So wie dieser ihn Gehasst hatte.



      "Er soll sich bei der Brücke vor dem Schloss in den Tod gestürzt haben. Die Ritter suchen noch nach seiner Leichname aber es ging schon lange das Gerücht herum das der jüngere Bruder des Lords nicht mehr viel getan hätte außer in seiner Villa zu versauern. Der Zirkel und der Magische-Markt hatte ihn auch schon länger nicht mehr gesehen also...Nur eine Frage der Zeit. Es scheint aber wohl noch keine Trauerfeier geplant zu sein obwohl viele ihn noch immer gern als Zukünftigen Lord gesehen hätten. Nun aber unserer Lord selbst schien über die Nachricht wenig betroffen zu sein."
      Cornelius selbst wusste nicht ob es wirklich stimmte...Gemeldet hatte sich der Prinz nicht bei ihm oder hatte angekündigt das sein Tod vortäuschen würde oder dergleichen...Ob er wirklich Tod war? Und seine Pläne aufgeben hatte?
      Darum musste sich der Hexer bei Zeit wohl noch kümmern aber gerade war die Witch Mission wichtiger...
      Er konnte sich leider nicht aufteilen...
      ...Nun waren jedoch einige Bewohner sehr angespannt.
      Lord Korbos war nun der letzte offizielle Erbe.

      "Und zu meinen Plänen...", begann Cornelius mit einem schwachen Lächeln.
      "Gegen Ende sollte ich eher mit dir Mitleid haben...Während du nach etwas wertvollen suchst...bist du selbst jemand, den jeder einfach vergessen kann. Du warst nur einer von vielen - bestimmt läuft das immer so bei dir ab. Keiner möchte dich alleine für sich haben, weil du so unbedeutend bist...."
      ....
      "Ich bin vielleicht zärtlicher mit dem Herzträger umgegangen aber um jemand innerlich zu zerstören, darf man nicht nur aus puren Hass für diesen Menschen bestehen. Allein ein kleiner Fünkchen von unbewusster Zuneigung oder begehren...Sowas Zerreißt einen innerlich. Weil man beginnt Sympathie zu entwickeln oder sich beginnt zu fragen ob man selbst genau so eine Seuche ist wie die Person die man doch aus tiefster Seele Hassen will...Das ist wahre innerlich Zerstörung, sobald man sich beginnt ein stück zu öffnen werden die sensibleren Punkte nur umso angreifbar."



      "Zwar weiß es der Herzträger nicht aber habe schon begonnen wurzeln in ihn zuschlagen, es braucht seine Zeit wie eine zarte Blume die noch erblühen muss aber...Dann ist zu spät sich davon noch zu trennen. Meine Pläne gegenüber denn Witch ist Simpel...Ich werde ihre stärke und schwächen studieren. Daher braucht es noch etwas Vorbereitungen meiner Seits."
      Ineb äußerte ihm gegenüber schon Mitleid aber allein schon wie er sich länger als nötig in seinen Gedanken befand war ein kleiner Sieg in die richtige Richtung ihn vollkommend zu verletzten.
      "Das Umfeld ist natürlich auch wichtig...Aber wem erzähle ich das, dass wisst ihr sicher selbst auch."
      Ein etwas stechendes Lächeln lag auf seinen Lippen als sich das Haar ein wenig zurück strich:
      "Und...Beni? Was war dein...Ziel dahinter dich an denn Feuerwächter zu vergreifen? Welchen zweck hat es dem Lord gebracht? Mhh?"
      Außer seine eigenen Egoismus zu befriedigen so wie er es schon IMMER getan hatte....Hach, dass war alles verschwendete Zeit gewesen sich auf Beni vorzubereiten oder sich Gedanken um ihn zu machen. Zeit die er viel sinnvoller hätte Nutzten können....!!
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Minacat ()