Ero Loveshine
[Udon & Vincent Stark]
"Keine Bewegung!"
Die Anspannung auf der Insel wurde nur stärker und obwohl ein heftiger Schuss abgefeuert wurde, konnte Ero leider nicht dem Befehl der neu dazu gekommenen Person befolgen. Erschöpft wischte er sich den Schweiß vom Gesicht - wenn er die Reanimierung nun beenden würde wäre es aus für diesen Kerl! Das konnte der Engel nicht zulassen. Jeder Mensch verdiente es zu leben! Doch war es unglaublich schwer - dieser Mann hatte zu viel Blut verloren und seine Lungen waren mit Wasser gefüllt. Doch so leicht gab Eros auf keinen Fall auf.

"Wo ist Judith Rose? Was habt ihr mit ihr angestellt?!"
Rebellisch stampfte Vincent mit dem Fuß, eigentlich wollte er gerade die kleine Ratte am Kragen packen und ihn in den nächsten Himmel befördern. Doch wer störte da gerade?! Und das, obwohl sie gerade anfingen die Insel für sich zu erobern. Wurde das hier noch zu einem Mafiakrieg?! Seine Adern pulsierten und ohne zu zögern marschierte er zu der neuen Person - dessen Stimme so kräftig war wie die eines Bären - , die hier gerade mehr als nur unerwünscht war! Eine Pistole würde ihn garantiert nicht Klein kriegen, die meisten hatten sowieso Schiss einen Menschen umzulegen.

Jedoch schoss etwas anderes tief in sein Herz als er diese uneingeladene Person näher betrachtete.
OH! Das...war ja eine Frau?! Und was für eine! Ihre Schultern waren Breit, Vincent konnte wetten, dass sie allein mit ihren Achseln Walnüsse knacken konnte! Sie war definitiv größer als er - mit ihren Schuhen konnte sie ihm sogar auf den Kopf spucken! Ihre Muskeln waren zwar zart, doch auf keinen Fall unübersehbar. Sie hielt die Waffe professionell, wie ein Oberhaupt einer Mafiabande.
Sofort durchströmte das Blut in Vincents Kopf - so eine Scheisse!
Da war ja genau seine Gefahrenquelle! Eine taffe Frau!
Zögern ging er wieder zwei Schritte zurück. Der konnte doch keinem Weib weh tun - sie war sicherlich im Inneren zart besaitet!
"WEIB! KOMM NICHT NÄHER!"

Udon schnalzte nur mit der Zunge als er mit ansah wie Vincent seinen Schwanz einzog und verfroren Worte suchte, so als wäre er gerade auf einem Blind Date und musste den ersten Schritt machen. Alter - da war es ja kein Wunder, dass dieser Dummkopf so schnell im Gefängnis landete. Udon war die Schwäche schon früher im Knast aufgefallen, doch waren dort zu ihrem Glück fast nur Kerle - auch wenn Vincent selbst bei Transen klein wurde. Wie konnte so jemand ein Mitglied der berüchtigten Sharks sein? Erbärmlich. So war kein Verlass auf den Dreckskerl, Udon musste selbst handeln.

Während Vincent nuschelnd bei der Frau zuging und Udon seine Fäuste zusammenballte, hatte wenigstens Eros ein großes Erfolgserlebnis. Keuchend löste er sich von den Lippen des Mannes, der hustend das Wasser ausspuckte. Der Engel half ihn dabei sein Kopf zur Seite zu drehen, damit er die Flüssigkeit aus seinem Lungen rausholen konnte.
Mit geröteten Kopf lächelte Eros höchst erfreut, er erhob sich und stützte sich auf den sandigen Boden.
"Gott sei dank...", hauchte er aus seinen Lippen heraus, seine Augen glänzten dabei so leuchtend und einladend. Das Unmögliche war manchmal also doch zu besiegen, wenn man fest am Ball blieb.

Fassungslos sah Udon zu wie der Penner - den sie so liebevoll umgelegt hatten- wieder aus den Lungen schnaubte, während der kleine Knirps ihn beruhigend streichelte. Wollte er ihn gerade verarschen? Nun war Udons Laune dahin, seine Pulsadern waren vor Ärgernis zu sehen. Das würde dieser Freak bereuen.
"Verfickt nochmal! Jetzt reicht es aber!!!"

Energisch riss Udon seine Waffe heraus und richtete sie auf den gerade noch röchelnden Überlebenden. Er hatte kein Stück Empathie - dieser Mann gehörte Tod und genau deswegen...
BANG!!!
Unschön anzusehen spritzte das Blut aus dem Kopf des Mannes heraus und verteilte sich über den Boden und auf Eros Kleidung. Der gute Moment wurde dem Engel sofort entrissen, ein schweres notgedrungenes Röcheln kroch aus der Kehle des Opfers...bis er dahin geschieden war.
Ero zog langsam seine Hände wieder zu sich zurück, geschockt sah er zum ermordeten Körper, dem es wohl vom Schicksal nie gestattet war zu leben.
Wieso nur...?
Warum taten sich Menschen so etwas Grausames an?

Die Leiche des Mannes zu sehen erinnerte ihn daran wie Micah früher die letzten Atemzüge der Menschen betrachtete. Sehr viel früher...als Kiri Nisemono noch gar nicht existierte...war dieser Mann dafür da gewesen Flüche an Lebewesen zu übertragen, die sich gegen die Regeln der Welt stellten. Eros war immer an seiner Seite gewesen, er war mit ihm verbunden und sollte ihn unterstützen. Micah war ein neugieriger Mann gewesen, der aber leider keinen Hauch von Sympathie empfand. Genau deswegen waren seine Handlungen immer...von starker Grausamkeit geprägt - er kannte keine Gnade, weswegen die meisten Regelverstoßer durch den Fluch verstarben.
Und dann war da Micah, der ihnen vergnügt zusah als sei er in einem Museum zur Begutachtung. Er sah zu wie Familien sich trennten und das konnte ihn keines Wegs interessieren. Normalerweise war er mit jeder Tat von Micah einverstanden, er fand es sogar gut, dass er von Menschen lernen wollte und sie studierte -- doch warum war er auch noch so am Leid interessiert? Familien wurden vor seinen Augen entrissen, kleine Kinder starben und das Mitleid von Micah konnte nicht viel weniger sein. Lag es daran, dass er gefangen war in seiner Welt und anders als die Menschen keine Freiheit verspüren konnte? War es Eifersucht? Oder...steckte schon vor Kiri Nisemono ein starker Sadismus in diesem Mann? War er vielleicht der Teil in Kiri, der es liebte, wenn die Welt brannte?
"...Macht es dich...Kein bisschen traurig?"
"Wieso denn? Ein Menschenleben ist austauschbar, besonders wenn derjenige schwach ist. Es ist das Schicksal für langweilige Personen zu sterben- deswegen wird es irgendwann auch mich erwischen. Anders würde die Welt immer nur schwarz und weiß bleiben."

Udon benutzte seine Waffe und knallte sie gegen Eros Schädel, sodass er heftig schwankte. Es pochte in seinem Kopf und für einen langen Moment sah der Engel Sterne. Doch war der Einzige Schmerz, den er in diesem Moment verspürte die Realität, dass diese Person von Schicksal gerissen wurde. Er durfte nicht leben, genauso wenig wie Micah je alleine existieren durfte. Wer bestimmte nur solche Regeln? Warum konnte man nicht einfach versuchen zusammen zu harmonieren. Dem Kleineren kullerten die Tränen von seiner Wange hinunter, er war wie betäubt. Wenn langweilige Person nicht leben durften, da sie die Welt nicht zum Drehen brachten--warum war dann ausgerechnet Eros am leben? War es nicht einfach ein Kampf von Machtverhältnissen?

Taumelnd stand er auf, sodass Udon ihn genau beobachtete als wartete auf ein Ass im Ärmel. Wenn die Bulteresse nicht wäre, hätte ihn der Mann wohl schon längst abgeknallt, doch musste er die Pistole auch gegen sie richten. Er musste zwei Menschen im Auge behalten, weil der Idiot namens Vincent viel zu sehr damit beschäftigt war seine Kappe zu richten, als sorgte er sich gerade ernsthaft um sein Äußeres.
"Wieso hast du...das getan? Bist du deswegen nicht traurig?", hörte Udon auf Einmal eine leise Stimme unter ihm, der Zwerg zog plötzlich an seiner Jacke als hätte er seine Mama wieder gefunden. Zischend sah er irritiert auf den kleinen Mann, Udon verstand so gar nicht was zur Hölle er von ihm wollte. Warum stellte er ihm überhaupt eine Frage?
"TRAURIG? Für solch` einen billigen Kerl? Eher könnte ich lachen und auf seiner Leiche tanzen.", entgegente ihn Udon und wollte seine Chance nutzen um den Mann die Pistole direkt an seinen Kinn zu legen. Er musste nur noch den Abzug drücken und dann würde sich der große Mann wirklich überlegen laut aufzulachen.
Bevor aber Udon den Abzug betätigte, berührte fast gierig Eros kleine Hand die von dem Knasti. Fragend erhob Udon eine Augenbraue - versuchte er gleich um sein Leben zu flirten? Weiter flossen dicke Tränen über das Gesicht des Kleineren, jedoch wirkte er...eigenartiger Weise verändert. Seine Augen knallten in einem stark pink und bohrten sich genau in seine Seele hinein. Er konnte gar nicht hinweg sehen- zu tief war er von der Magie des Engels gefangen.
"D̷̨̡̯̖̖̂͝u̸͚̝͎͊ͅ ̵̝͎̳̐͌ş̶̱̗̇̂o̴̮̥͕͙̼̊l̷̡͉̦̱̃l̷͔̺̊̈́̈́t̷̠̂ĕ̸̯͐̄̾̏s̷̲̗̋t̵̬͆̽͘ ̷̨͙̠̰́a̸̡̱̣̗̫̅b̴̠̆̒͑͝e̸͎̘̞̓̅͑̈́͝r̶̪̯̅̐̊ ̸͙̹̄͜t̶̥̥̮̦͒͒͒ṟ̵̙̌̍̃â̶͚̥̤ư̷̰̱̙͓̈́̅e̵̡̼͙͍͋̌̿̒̕r̵̡͇̣̭͙̽n̸̨͙̎̒́̿.̷̙̙́͛̂͗."

Ein erhobener Befehl entwich den Lippen des trauernden Mannes, nur fester umschloss er die Hände von Udon bis dieser wie in Trance seine Waffe fallen ließ. "Hä?", kam es von Vincent den das Händchenhalten zwischen dem Zwerg und seinem Kumpel aufgefallen war. Doch dann blieb ihn beinahe die Luft stehen, als er auf das Gesicht von Udon starrte.
Wie bei Ero flossen wie bei einem Wasserfall starke Tränen aus dem Gesicht des Mannes. Unkontrolliert begann er zu weinen und musste sogar sein Gesicht mit den Händen verdecken, da er nur noch verschwommen sah. Er schluchzte so laut und verzweifelt, dass Vincent überfordert zu ihm und Eros hinsah. Was zum Fick war denn jetzt los?! Plötzlich wurde Udon von so einer tiefen Traurigkeit befallen, dass er mit den Knien auf den Boden sank und das Einzige, was ihn hielt war Eros selbst...der ihn genau beim Trauern beobachtete...als erwartete er Buße für das Leid, dass er gerade versetzte.
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Janon Müntzer & Nicky Smath
"Okay, dann werde mich jetzt um dich [i]kümmern, mein Wilder Schatz♥"[/i]
Janon spürte wie ihn das liebliche Lächeln von Liam nicht kalt ließ. Es war erstaunlich wie Liams Niedlichkeit immer noch so schien, obwohl er gerade die führende - dominierende Rolle übernahm. Janons Hirn wollte es gar nicht verarbeiten - jemand so süßes wie Liam...Diese Situation wurde doch viel zu überholt! Natürlich...war sein Kindheitsfreund immer anders als seine anderen süßen Jungs. Aber ein Player? Mit ihm wurde doch eher gespielt?
Trotz allem entging es ihm nicht wie geschickt er die Schleife löste als wusste er gleich ganz genau was er tun musste. Komischerweise fühlte sich der Boxer wie in einem Swinger, den er auch noch freiwillig zustimmte. Der Duft von dem Rothaarigen war wohl das Einzige, was gerade nicht befremdlich vorkam. Er sah Liam genau in die Augen, doch wurde ihm deutlich wie viel fokussierter er ihn gerade ansehen musste.
Liam erklärte ihn wie alte Säcke davon aufgegeilt wurden, wenn er sie überrascht. Janon kapierte es nicht - aber hörte ganz genau, dass er sich auch noch bei ihm entschuldigte?
"...Vergiss bitte nicht das ich dich wirklich liebe aber sowas wirklich ernst nehme. Du würdest doch auch nicht halbherzig in einen Kampf gehen, oder?"
In Janon drehten sich die Zahnräder, doch verstehen tat er die Dramatik so gar nicht. Was hatte das denn mit einem Kampf zu tun? Ja, Huren waren wohl immer in ihrem Element, wenn sie arbeiten mussten. Es war wie in ihrem Instinkt geboren. Das Liam also ihn nun mit vollstem Elan festbinden würde, hatte Janon kapiert...Aber machte er sich nur über ihn lustig, wenn er sich fürs festbinden entschuldigte. Janon würde zumindest so tun als wäre es fest genug und sich dann nach einigen Minuten selbst wieder lösen. Nur Liam zuliebe - damit er nicht später anfing loszuheulen.
"Wenn wir wieder etwas Zweisamkeit haben, würde ich dir die Kunst gern näher bringen..."
...? Liam wollte was? War das etwa ein tiefgreifender Fetisch von ihm? Es war unglaublich wie wenig doch der Boxer wusste, aber kein Wunder --- mit ihm hatte er ja auch nie Sex! Musste jetzt Janon etwa Knoten binden lernen? Naja, Liam mit festen Seilen an seiner Haut kennenzulernen war schon nicht schlecht aber hielt er seine Opfer lieber am besten selbst fest.
Wie bei einem Profi glitten die Hände von Liam über die Seile und banden die Arme von Janon fest als würde er ihn gerade wie ein Geschenk wunderschön einpacken. Zuerst reagierte Janon ziemlich teilnahmelos - er zählte nur die Minuten und starrte immer wieder zur Tür. Alles war noch verschlossen - es ätzte ihn an. Doch konnte er jetzt keine Panik schieben, den Sieg würd er Nicky und Oscar nicht gönnen!
Als er sich aber wieder ganz auf den Rothaarigen konzentrierte stellte er fest, dass er nun doch ein anderen Grund zur Sorge hatte. Seine Handgelenke waren fest einander gebunden, sodass er sie nicht auseinander ziehen konnte. Sie waren so fest, dass er sich fragte ob es gerade wirklich Liam war der diesen Knoten gemacht hatte? Nicht einmal seine Beine konnte er bewegen, da die Seile die Oberschenkel und die Waden miteinander gebunden hatten. Schwach lächelte Janon zu Liam - es war ein Gesichtsausdruck, als kapierte er gerade die Welt nicht mehr. Besser noch...verstand er gerade nicht wer hier vor ihm stand.
...What the Hell?
"...Babe...", kam es erst verunsichert von Janon, der natürlich sofort als erstes prüfte ob er sich von diesem Knoten lösen konnte. Genau deswegen wurde sein Gesicht bleicher, denn hatte er keine Chance sich zu befreien. Scheiße, wie hat das Liam bitte angestellt?

"Sag, Bad Boy kannst du dich befreien??"
Provoziert, dass nun auch Oscar es begutachtete versuchte er es mehrere Male sich von den Knoten zu zerren, doch als selbst beißen nichts brachte verstand Janon, dass dies eine üble Falle war! Nicky kicherte im Hintergrund als hatte er genau darauf gewartet, dass der Boxer die schreckliche Situation für ihn realisierte. Pech gehabt nannte man es!
Anders als mit Elektroschocker hatte er Erfahrung festgebunden zu sein, hatte ihn nicht Liam sogar früher als Kind festgebunden als er im Entzug war. Verdammt - wieso fiel ihn das jetzt ein?!
Janon hasste es nicht loskommen zu können - er mochte nicht das Gefühl gefangen zu sein, weshalb seine Augen immer mehr verrieten wie unbehaglich es ihm wurde. Er liebte es Herr über seine eigene Lage zu sein aber -- auf dieser beschissenen Insel kam er sich wie ein Spielzeug vor.
Er wollte hier weg - sich von diesem scheiß Knoten gefangen. Doch was sollten die noch bitte anstellen, um das Spiel endlich zu beenden? Wie viele Punkte hatten sie jetzt? Er würde Nicky umbringen, wenn dies kaum etwas brachte. Ihn war es scheiß egal wie breitbeinig er gerade sitzen musste, doch empfand er es als starkes Gift sich nicht bewegen zu können. In seiner Kehle kribbelte es Brüllen zu wollen - jeden der hier Anwesenden zur Sau zu machen. Er konnte seine Coolness kaum noch mehr wiederfinden.

"Aber ich darf doch Janon auspeitschen?"
"NEIN?! FASS MICH BLOß NICHT AN, OCHSE!", kam er schriller von Janon und wütend zerrte er nochmals an seinen Seilen, sodass sein Körper sich hin und her bewegte. Wie eine Katze, die einen wilden Mader anfauchte krümmten sich bei ihm schon die Nackenhaare, wenn der Dreckskerl ihm nur näher kommen würde. Jedoch hatte auch Nicky hier Mitspracherecht, der schon vergnügt Oscar die Peitsche überraschte, was den Boxer laut knurren ließ.
"Eigentlich würde ich es gerne Liam überlassen -- aber hmm...ihr seid ja in einer Poly...Da müsst ihr natürlich auch zu dritt punkten! Jeder sollte seine Rolle vertreten...Wenn Liam das Geschick darstellt ist Oscar die Kraft und Janon ist das Durchhaltevermögen.", erklärte Nicky seinen Gedankengang - er musste ja auch an sie als Liebespaar denken.
"DARAUF HABE ICH MICH NICHT EINGELASSEN!"
"Aber, aber - Janon. Du möchtest doch raus. Passt mal auf - ich garantiere euch zumindest die Freiheit aus diesem Haus, wenn einer von euch es schafft in den Orgasmus zu kommen oder in Ohnmacht zu fallen. Hmm~ - Es ist egal wer, aber wenn ihr euch auf die Bedürfnisse eurer Boyfriends einläßt regnet es so viele Pluspunkte, dass ich euch eine Belohnung schenke. Keiner lässt aber das Dummschwein frei - die Strafe ist noch nicht vorbei-mindestens 30 Peitschenhiebe erwarte ich.", verfinsterte sich Nickys Kichern - sanfte streifte er sogar durch das Haar des Dunkelhaarigen Schweinchens . Ihm war es egal, ob das Ganze mit einem gewalttätigen Touch endete oder in einem sexuellen Akt. "Aber ihr müsst zu dritt anpacken, damit es klar ist! Keine Faulenzer hier!!"

Die Rute war geschmeidig - nichts was Janon noch nicht kannte...Aber eher lag sie lieber in seinen Händen anstatt von Anderen. Trotz allem gab er Oscar einen giftigen Blick, dem Volltrottel überhaupt etwas zu geben war eine Gefahrenzone genug. Doch gerade zählten die Punkte, weswegen er schwer auf schnaubte eher er sich weiter beschwerte
"Beeilt euch, ich find es scheiße so gefesselt so sein. Ich wette ihr wisst nicht Mal wie man eine Peitsche richtig haltet - wehe eure Hiebe zählen nicht."
Nicky hielt sich schon die Ohren zu, was für ein lautes Grunzen. Er erhob den Mundknebel aus seiner Tasche, der Janons Mund bereit war festzuhalten. "Du bist mir echt zu laut - achja - Wir haben noch die Spider O-Gag -- hier Liam, mach es an Janon dran." In sich hinein lachend übergab Nicky es seinem Freund und zwinkerte ihm zu, als wollte er ihn darauf anspornen noch ein wenig mehr die Zeit auszukosten. Ein wachsender Schatten verdeckte Janons Gesicht und ein Weiterer Todesblick erfolgte, als wüsste er genau was den Großen dabei einfallen könnte. Eine kurze Erinnerung an den Spielplatz bewies, dass der Ochse alle Chancen ausnutzte, die er bekam.
"Ich schwöre, dass ich den Mundknebel durchbeissen werde, wenn du es auch nur versuchst Oscar."

"Wie dämlich - dabei wärt ihr dann schneller draußen. Liam könnte aber? Ich meine - dann wärst du schneller aus dem Raum raus, Janon. Ich sehe ja wie du schwitzt!"
Grob knirschte Janon mit den Zähnen, dieser verfluchte kleine Zwerg! Seine Würde wollte er garantiert nicht in den Mond schießen - er hatte schon lange begriffen, dass Nicky ihn nur schikanieren wollte, um sich an Xaiden zu rächen. Aber sobald Janon befreit wäre...Würde er keinen Halt mehr machen - also müssten sie sich beeilen!
"MACHT EINFACH IRGENDWAS, DAMIT WIR HIER RAUSKOMMEN! WO BLEIBT DIE PEITSCHE?! IHR GEHT MIR ALLE AUF DEN SACK!!!"
...Nicky fand, dass es gehörig an der Zeit war ihm das Reden zu verbieten. Er konnte seinen Stress ganz genau spüren und zerstörte die Laune.
[Udon & Vincent Stark]
"Keine Bewegung!"
Die Anspannung auf der Insel wurde nur stärker und obwohl ein heftiger Schuss abgefeuert wurde, konnte Ero leider nicht dem Befehl der neu dazu gekommenen Person befolgen. Erschöpft wischte er sich den Schweiß vom Gesicht - wenn er die Reanimierung nun beenden würde wäre es aus für diesen Kerl! Das konnte der Engel nicht zulassen. Jeder Mensch verdiente es zu leben! Doch war es unglaublich schwer - dieser Mann hatte zu viel Blut verloren und seine Lungen waren mit Wasser gefüllt. Doch so leicht gab Eros auf keinen Fall auf.

"Wo ist Judith Rose? Was habt ihr mit ihr angestellt?!"
Rebellisch stampfte Vincent mit dem Fuß, eigentlich wollte er gerade die kleine Ratte am Kragen packen und ihn in den nächsten Himmel befördern. Doch wer störte da gerade?! Und das, obwohl sie gerade anfingen die Insel für sich zu erobern. Wurde das hier noch zu einem Mafiakrieg?! Seine Adern pulsierten und ohne zu zögern marschierte er zu der neuen Person - dessen Stimme so kräftig war wie die eines Bären - , die hier gerade mehr als nur unerwünscht war! Eine Pistole würde ihn garantiert nicht Klein kriegen, die meisten hatten sowieso Schiss einen Menschen umzulegen.

Jedoch schoss etwas anderes tief in sein Herz als er diese uneingeladene Person näher betrachtete.
OH! Das...war ja eine Frau?! Und was für eine! Ihre Schultern waren Breit, Vincent konnte wetten, dass sie allein mit ihren Achseln Walnüsse knacken konnte! Sie war definitiv größer als er - mit ihren Schuhen konnte sie ihm sogar auf den Kopf spucken! Ihre Muskeln waren zwar zart, doch auf keinen Fall unübersehbar. Sie hielt die Waffe professionell, wie ein Oberhaupt einer Mafiabande.
Sofort durchströmte das Blut in Vincents Kopf - so eine Scheisse!
Da war ja genau seine Gefahrenquelle! Eine taffe Frau!
Zögern ging er wieder zwei Schritte zurück. Der konnte doch keinem Weib weh tun - sie war sicherlich im Inneren zart besaitet!
"WEIB! KOMM NICHT NÄHER!"

Udon schnalzte nur mit der Zunge als er mit ansah wie Vincent seinen Schwanz einzog und verfroren Worte suchte, so als wäre er gerade auf einem Blind Date und musste den ersten Schritt machen. Alter - da war es ja kein Wunder, dass dieser Dummkopf so schnell im Gefängnis landete. Udon war die Schwäche schon früher im Knast aufgefallen, doch waren dort zu ihrem Glück fast nur Kerle - auch wenn Vincent selbst bei Transen klein wurde. Wie konnte so jemand ein Mitglied der berüchtigten Sharks sein? Erbärmlich. So war kein Verlass auf den Dreckskerl, Udon musste selbst handeln.

Während Vincent nuschelnd bei der Frau zuging und Udon seine Fäuste zusammenballte, hatte wenigstens Eros ein großes Erfolgserlebnis. Keuchend löste er sich von den Lippen des Mannes, der hustend das Wasser ausspuckte. Der Engel half ihn dabei sein Kopf zur Seite zu drehen, damit er die Flüssigkeit aus seinem Lungen rausholen konnte.
Mit geröteten Kopf lächelte Eros höchst erfreut, er erhob sich und stützte sich auf den sandigen Boden.
"Gott sei dank...", hauchte er aus seinen Lippen heraus, seine Augen glänzten dabei so leuchtend und einladend. Das Unmögliche war manchmal also doch zu besiegen, wenn man fest am Ball blieb.

Fassungslos sah Udon zu wie der Penner - den sie so liebevoll umgelegt hatten- wieder aus den Lungen schnaubte, während der kleine Knirps ihn beruhigend streichelte. Wollte er ihn gerade verarschen? Nun war Udons Laune dahin, seine Pulsadern waren vor Ärgernis zu sehen. Das würde dieser Freak bereuen.
"Verfickt nochmal! Jetzt reicht es aber!!!"

Energisch riss Udon seine Waffe heraus und richtete sie auf den gerade noch röchelnden Überlebenden. Er hatte kein Stück Empathie - dieser Mann gehörte Tod und genau deswegen...
BANG!!!
Unschön anzusehen spritzte das Blut aus dem Kopf des Mannes heraus und verteilte sich über den Boden und auf Eros Kleidung. Der gute Moment wurde dem Engel sofort entrissen, ein schweres notgedrungenes Röcheln kroch aus der Kehle des Opfers...bis er dahin geschieden war.
Ero zog langsam seine Hände wieder zu sich zurück, geschockt sah er zum ermordeten Körper, dem es wohl vom Schicksal nie gestattet war zu leben.
Wieso nur...?
Warum taten sich Menschen so etwas Grausames an?

Die Leiche des Mannes zu sehen erinnerte ihn daran wie Micah früher die letzten Atemzüge der Menschen betrachtete. Sehr viel früher...als Kiri Nisemono noch gar nicht existierte...war dieser Mann dafür da gewesen Flüche an Lebewesen zu übertragen, die sich gegen die Regeln der Welt stellten. Eros war immer an seiner Seite gewesen, er war mit ihm verbunden und sollte ihn unterstützen. Micah war ein neugieriger Mann gewesen, der aber leider keinen Hauch von Sympathie empfand. Genau deswegen waren seine Handlungen immer...von starker Grausamkeit geprägt - er kannte keine Gnade, weswegen die meisten Regelverstoßer durch den Fluch verstarben.
Und dann war da Micah, der ihnen vergnügt zusah als sei er in einem Museum zur Begutachtung. Er sah zu wie Familien sich trennten und das konnte ihn keines Wegs interessieren. Normalerweise war er mit jeder Tat von Micah einverstanden, er fand es sogar gut, dass er von Menschen lernen wollte und sie studierte -- doch warum war er auch noch so am Leid interessiert? Familien wurden vor seinen Augen entrissen, kleine Kinder starben und das Mitleid von Micah konnte nicht viel weniger sein. Lag es daran, dass er gefangen war in seiner Welt und anders als die Menschen keine Freiheit verspüren konnte? War es Eifersucht? Oder...steckte schon vor Kiri Nisemono ein starker Sadismus in diesem Mann? War er vielleicht der Teil in Kiri, der es liebte, wenn die Welt brannte?
"...Macht es dich...Kein bisschen traurig?"
"Wieso denn? Ein Menschenleben ist austauschbar, besonders wenn derjenige schwach ist. Es ist das Schicksal für langweilige Personen zu sterben- deswegen wird es irgendwann auch mich erwischen. Anders würde die Welt immer nur schwarz und weiß bleiben."

Udon benutzte seine Waffe und knallte sie gegen Eros Schädel, sodass er heftig schwankte. Es pochte in seinem Kopf und für einen langen Moment sah der Engel Sterne. Doch war der Einzige Schmerz, den er in diesem Moment verspürte die Realität, dass diese Person von Schicksal gerissen wurde. Er durfte nicht leben, genauso wenig wie Micah je alleine existieren durfte. Wer bestimmte nur solche Regeln? Warum konnte man nicht einfach versuchen zusammen zu harmonieren. Dem Kleineren kullerten die Tränen von seiner Wange hinunter, er war wie betäubt. Wenn langweilige Person nicht leben durften, da sie die Welt nicht zum Drehen brachten--warum war dann ausgerechnet Eros am leben? War es nicht einfach ein Kampf von Machtverhältnissen?

Taumelnd stand er auf, sodass Udon ihn genau beobachtete als wartete auf ein Ass im Ärmel. Wenn die Bulteresse nicht wäre, hätte ihn der Mann wohl schon längst abgeknallt, doch musste er die Pistole auch gegen sie richten. Er musste zwei Menschen im Auge behalten, weil der Idiot namens Vincent viel zu sehr damit beschäftigt war seine Kappe zu richten, als sorgte er sich gerade ernsthaft um sein Äußeres.
"Wieso hast du...das getan? Bist du deswegen nicht traurig?", hörte Udon auf Einmal eine leise Stimme unter ihm, der Zwerg zog plötzlich an seiner Jacke als hätte er seine Mama wieder gefunden. Zischend sah er irritiert auf den kleinen Mann, Udon verstand so gar nicht was zur Hölle er von ihm wollte. Warum stellte er ihm überhaupt eine Frage?
"TRAURIG? Für solch` einen billigen Kerl? Eher könnte ich lachen und auf seiner Leiche tanzen.", entgegente ihn Udon und wollte seine Chance nutzen um den Mann die Pistole direkt an seinen Kinn zu legen. Er musste nur noch den Abzug drücken und dann würde sich der große Mann wirklich überlegen laut aufzulachen.
Bevor aber Udon den Abzug betätigte, berührte fast gierig Eros kleine Hand die von dem Knasti. Fragend erhob Udon eine Augenbraue - versuchte er gleich um sein Leben zu flirten? Weiter flossen dicke Tränen über das Gesicht des Kleineren, jedoch wirkte er...eigenartiger Weise verändert. Seine Augen knallten in einem stark pink und bohrten sich genau in seine Seele hinein. Er konnte gar nicht hinweg sehen- zu tief war er von der Magie des Engels gefangen.
"D̷̨̡̯̖̖̂͝u̸͚̝͎͊ͅ ̵̝͎̳̐͌ş̶̱̗̇̂o̴̮̥͕͙̼̊l̷̡͉̦̱̃l̷͔̺̊̈́̈́t̷̠̂ĕ̸̯͐̄̾̏s̷̲̗̋t̵̬͆̽͘ ̷̨͙̠̰́a̸̡̱̣̗̫̅b̴̠̆̒͑͝e̸͎̘̞̓̅͑̈́͝r̶̪̯̅̐̊ ̸͙̹̄͜t̶̥̥̮̦͒͒͒ṟ̵̙̌̍̃â̶͚̥̤ư̷̰̱̙͓̈́̅e̵̡̼͙͍͋̌̿̒̕r̵̡͇̣̭͙̽n̸̨͙̎̒́̿.̷̙̙́͛̂͗."

Ein erhobener Befehl entwich den Lippen des trauernden Mannes, nur fester umschloss er die Hände von Udon bis dieser wie in Trance seine Waffe fallen ließ. "Hä?", kam es von Vincent den das Händchenhalten zwischen dem Zwerg und seinem Kumpel aufgefallen war. Doch dann blieb ihn beinahe die Luft stehen, als er auf das Gesicht von Udon starrte.
Wie bei Ero flossen wie bei einem Wasserfall starke Tränen aus dem Gesicht des Mannes. Unkontrolliert begann er zu weinen und musste sogar sein Gesicht mit den Händen verdecken, da er nur noch verschwommen sah. Er schluchzte so laut und verzweifelt, dass Vincent überfordert zu ihm und Eros hinsah. Was zum Fick war denn jetzt los?! Plötzlich wurde Udon von so einer tiefen Traurigkeit befallen, dass er mit den Knien auf den Boden sank und das Einzige, was ihn hielt war Eros selbst...der ihn genau beim Trauern beobachtete...als erwartete er Buße für das Leid, dass er gerade versetzte.
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Janon Müntzer & Nicky Smath
"Okay, dann werde mich jetzt um dich [i]kümmern, mein Wilder Schatz♥"[/i]
Janon spürte wie ihn das liebliche Lächeln von Liam nicht kalt ließ. Es war erstaunlich wie Liams Niedlichkeit immer noch so schien, obwohl er gerade die führende - dominierende Rolle übernahm. Janons Hirn wollte es gar nicht verarbeiten - jemand so süßes wie Liam...Diese Situation wurde doch viel zu überholt! Natürlich...war sein Kindheitsfreund immer anders als seine anderen süßen Jungs. Aber ein Player? Mit ihm wurde doch eher gespielt?
Trotz allem entging es ihm nicht wie geschickt er die Schleife löste als wusste er gleich ganz genau was er tun musste. Komischerweise fühlte sich der Boxer wie in einem Swinger, den er auch noch freiwillig zustimmte. Der Duft von dem Rothaarigen war wohl das Einzige, was gerade nicht befremdlich vorkam. Er sah Liam genau in die Augen, doch wurde ihm deutlich wie viel fokussierter er ihn gerade ansehen musste.
Liam erklärte ihn wie alte Säcke davon aufgegeilt wurden, wenn er sie überrascht. Janon kapierte es nicht - aber hörte ganz genau, dass er sich auch noch bei ihm entschuldigte?
"...Vergiss bitte nicht das ich dich wirklich liebe aber sowas wirklich ernst nehme. Du würdest doch auch nicht halbherzig in einen Kampf gehen, oder?"
In Janon drehten sich die Zahnräder, doch verstehen tat er die Dramatik so gar nicht. Was hatte das denn mit einem Kampf zu tun? Ja, Huren waren wohl immer in ihrem Element, wenn sie arbeiten mussten. Es war wie in ihrem Instinkt geboren. Das Liam also ihn nun mit vollstem Elan festbinden würde, hatte Janon kapiert...Aber machte er sich nur über ihn lustig, wenn er sich fürs festbinden entschuldigte. Janon würde zumindest so tun als wäre es fest genug und sich dann nach einigen Minuten selbst wieder lösen. Nur Liam zuliebe - damit er nicht später anfing loszuheulen.
"Wenn wir wieder etwas Zweisamkeit haben, würde ich dir die Kunst gern näher bringen..."
...? Liam wollte was? War das etwa ein tiefgreifender Fetisch von ihm? Es war unglaublich wie wenig doch der Boxer wusste, aber kein Wunder --- mit ihm hatte er ja auch nie Sex! Musste jetzt Janon etwa Knoten binden lernen? Naja, Liam mit festen Seilen an seiner Haut kennenzulernen war schon nicht schlecht aber hielt er seine Opfer lieber am besten selbst fest.
Wie bei einem Profi glitten die Hände von Liam über die Seile und banden die Arme von Janon fest als würde er ihn gerade wie ein Geschenk wunderschön einpacken. Zuerst reagierte Janon ziemlich teilnahmelos - er zählte nur die Minuten und starrte immer wieder zur Tür. Alles war noch verschlossen - es ätzte ihn an. Doch konnte er jetzt keine Panik schieben, den Sieg würd er Nicky und Oscar nicht gönnen!
Als er sich aber wieder ganz auf den Rothaarigen konzentrierte stellte er fest, dass er nun doch ein anderen Grund zur Sorge hatte. Seine Handgelenke waren fest einander gebunden, sodass er sie nicht auseinander ziehen konnte. Sie waren so fest, dass er sich fragte ob es gerade wirklich Liam war der diesen Knoten gemacht hatte? Nicht einmal seine Beine konnte er bewegen, da die Seile die Oberschenkel und die Waden miteinander gebunden hatten. Schwach lächelte Janon zu Liam - es war ein Gesichtsausdruck, als kapierte er gerade die Welt nicht mehr. Besser noch...verstand er gerade nicht wer hier vor ihm stand.
...What the Hell?
"...Babe...", kam es erst verunsichert von Janon, der natürlich sofort als erstes prüfte ob er sich von diesem Knoten lösen konnte. Genau deswegen wurde sein Gesicht bleicher, denn hatte er keine Chance sich zu befreien. Scheiße, wie hat das Liam bitte angestellt?

"Sag, Bad Boy kannst du dich befreien??"
Provoziert, dass nun auch Oscar es begutachtete versuchte er es mehrere Male sich von den Knoten zu zerren, doch als selbst beißen nichts brachte verstand Janon, dass dies eine üble Falle war! Nicky kicherte im Hintergrund als hatte er genau darauf gewartet, dass der Boxer die schreckliche Situation für ihn realisierte. Pech gehabt nannte man es!
Anders als mit Elektroschocker hatte er Erfahrung festgebunden zu sein, hatte ihn nicht Liam sogar früher als Kind festgebunden als er im Entzug war. Verdammt - wieso fiel ihn das jetzt ein?!
Janon hasste es nicht loskommen zu können - er mochte nicht das Gefühl gefangen zu sein, weshalb seine Augen immer mehr verrieten wie unbehaglich es ihm wurde. Er liebte es Herr über seine eigene Lage zu sein aber -- auf dieser beschissenen Insel kam er sich wie ein Spielzeug vor.
Er wollte hier weg - sich von diesem scheiß Knoten gefangen. Doch was sollten die noch bitte anstellen, um das Spiel endlich zu beenden? Wie viele Punkte hatten sie jetzt? Er würde Nicky umbringen, wenn dies kaum etwas brachte. Ihn war es scheiß egal wie breitbeinig er gerade sitzen musste, doch empfand er es als starkes Gift sich nicht bewegen zu können. In seiner Kehle kribbelte es Brüllen zu wollen - jeden der hier Anwesenden zur Sau zu machen. Er konnte seine Coolness kaum noch mehr wiederfinden.

"Aber ich darf doch Janon auspeitschen?"
"NEIN?! FASS MICH BLOß NICHT AN, OCHSE!", kam er schriller von Janon und wütend zerrte er nochmals an seinen Seilen, sodass sein Körper sich hin und her bewegte. Wie eine Katze, die einen wilden Mader anfauchte krümmten sich bei ihm schon die Nackenhaare, wenn der Dreckskerl ihm nur näher kommen würde. Jedoch hatte auch Nicky hier Mitspracherecht, der schon vergnügt Oscar die Peitsche überraschte, was den Boxer laut knurren ließ.
"Eigentlich würde ich es gerne Liam überlassen -- aber hmm...ihr seid ja in einer Poly...Da müsst ihr natürlich auch zu dritt punkten! Jeder sollte seine Rolle vertreten...Wenn Liam das Geschick darstellt ist Oscar die Kraft und Janon ist das Durchhaltevermögen.", erklärte Nicky seinen Gedankengang - er musste ja auch an sie als Liebespaar denken.
"DARAUF HABE ICH MICH NICHT EINGELASSEN!"
"Aber, aber - Janon. Du möchtest doch raus. Passt mal auf - ich garantiere euch zumindest die Freiheit aus diesem Haus, wenn einer von euch es schafft in den Orgasmus zu kommen oder in Ohnmacht zu fallen. Hmm~ - Es ist egal wer, aber wenn ihr euch auf die Bedürfnisse eurer Boyfriends einläßt regnet es so viele Pluspunkte, dass ich euch eine Belohnung schenke. Keiner lässt aber das Dummschwein frei - die Strafe ist noch nicht vorbei-mindestens 30 Peitschenhiebe erwarte ich.", verfinsterte sich Nickys Kichern - sanfte streifte er sogar durch das Haar des Dunkelhaarigen Schweinchens . Ihm war es egal, ob das Ganze mit einem gewalttätigen Touch endete oder in einem sexuellen Akt. "Aber ihr müsst zu dritt anpacken, damit es klar ist! Keine Faulenzer hier!!"

Die Rute war geschmeidig - nichts was Janon noch nicht kannte...Aber eher lag sie lieber in seinen Händen anstatt von Anderen. Trotz allem gab er Oscar einen giftigen Blick, dem Volltrottel überhaupt etwas zu geben war eine Gefahrenzone genug. Doch gerade zählten die Punkte, weswegen er schwer auf schnaubte eher er sich weiter beschwerte
"Beeilt euch, ich find es scheiße so gefesselt so sein. Ich wette ihr wisst nicht Mal wie man eine Peitsche richtig haltet - wehe eure Hiebe zählen nicht."
Nicky hielt sich schon die Ohren zu, was für ein lautes Grunzen. Er erhob den Mundknebel aus seiner Tasche, der Janons Mund bereit war festzuhalten. "Du bist mir echt zu laut - achja - Wir haben noch die Spider O-Gag -- hier Liam, mach es an Janon dran." In sich hinein lachend übergab Nicky es seinem Freund und zwinkerte ihm zu, als wollte er ihn darauf anspornen noch ein wenig mehr die Zeit auszukosten. Ein wachsender Schatten verdeckte Janons Gesicht und ein Weiterer Todesblick erfolgte, als wüsste er genau was den Großen dabei einfallen könnte. Eine kurze Erinnerung an den Spielplatz bewies, dass der Ochse alle Chancen ausnutzte, die er bekam.
"Ich schwöre, dass ich den Mundknebel durchbeissen werde, wenn du es auch nur versuchst Oscar."

"Wie dämlich - dabei wärt ihr dann schneller draußen. Liam könnte aber? Ich meine - dann wärst du schneller aus dem Raum raus, Janon. Ich sehe ja wie du schwitzt!"
Grob knirschte Janon mit den Zähnen, dieser verfluchte kleine Zwerg! Seine Würde wollte er garantiert nicht in den Mond schießen - er hatte schon lange begriffen, dass Nicky ihn nur schikanieren wollte, um sich an Xaiden zu rächen. Aber sobald Janon befreit wäre...Würde er keinen Halt mehr machen - also müssten sie sich beeilen!
"MACHT EINFACH IRGENDWAS, DAMIT WIR HIER RAUSKOMMEN! WO BLEIBT DIE PEITSCHE?! IHR GEHT MIR ALLE AUF DEN SACK!!!"
...Nicky fand, dass es gehörig an der Zeit war ihm das Reden zu verbieten. Er konnte seinen Stress ganz genau spüren und zerstörte die Laune.
S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()






































































































































































Es wird schmerzvoll, extra für dich."










































































































































































