Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Zeth Lagertha

      Die Lage war schon so verwirrend auf Aufregend genug für Zeth...
      Doch plötzlich als die Türe sich öffnete machte Sato etwas das der Krieger überhaupt nicht begriff.
      Auf einmal befanden sie sich in einer engen, merkwürdigen Position und von draußen drang das Gestöhne aus dem Smartphone weiter an seine Ohren.

      "...Weitermachen...Aber bitte leiser."
      .....
      Ehhhhhhhhhhhhhhh......?!
      Was....weiter machen?
      Wieso...Lagen sie so eng einander und wieso zum Teufel schlug sein Herz so heftig?!
      Das war....Total Schwul!!



      Die Hände von Zeth zitterten Minimal doch traute er sich aus irgend ein Grund nicht sich aus der Position zu lösen oder Sato dafür zu schlagen!
      Er war auf einmal wie auf Autopilot.
      Sein Körper lag auf Sato, der sich unter ihm sich so warm...weich...anfühlte das es sich gar nicht unangenehm anfühlte.
      Doch wäre es komisch nur eine Minute länger so zu verweilen.
      Er spürte sogar die bloße Haut von Satos Bauch...
      Auch sein Duft schmiegte sich an seiner Nase und ließ Zeth nur noch mehr gefallen an der Lage fühlen.

      "So-sorry...Ich wollte uns nur verstecken, normalerweise ist gerade Nachtruhe....Ist alles okay?"

      Die Stimme von Sato ließ Zeth etwas aufschrecken jedoch blieb er noch in der Position verweilen. Fast als wüsste er nicht so recht ob es besser wäre so zu bleiben wenn Sato sie schon so hastig in diese Lage gebracht hatte.
      "Was...Eh...Äh? Nachtruhe...? Klar...alles okay!", stänkerte Zeth sofort um sich nicht als Schwächling zu zeigen



      Sowas sollte ihn nicht so heftig aus den Konzept bringen!
      War doch...Voll Normal wenn Männer so einander gedrückt werden!
      Der Typ der eben drin war hatte auch gesagt sie sollten weiter machen....War also voll Normal!
      Aber wieso fühlte sich das so verdammt verboten an...
      Argh! Und wieso konnte der Typ aus dem Smartphone nicht endlich mal die Klappe halten...Sein stöhnen brachte sein Kopf ganz durcheinander!

      "Ha-hab ich dir weh getan?"

      Als Zeth in das Gesicht von Sato Blickte konnte er sehen das dieser rot im Gesicht wurde...War er ihm Peinlich?
      Weil ihn verstecken musste...?
      Zeth Kopf arbeitete auf Hochtouren und trotzdem begriff er nicht alles.
      "Mir weh getan? Ich halte viel aus! Du kannst mich richtig fest an dich pressen...Das würde mich nicht stören! Versuch es nur!"



      Ohne es wirklich zu wollen forderte er Sato regelrecht heraus.
      Irgendwie hoffte er so überspielen zu können wie sehr sein Hände eigentlich zitterten und ihn die Lage....So aufwühlte!
      "Also...Damit meine ich nicht auf....Das du jetzt musst...", murmelte Zeth nachträglich und versuchte sich etwas aufzurichten wobei ihre Körper nur noch mehr aneinander rieben.
      Er merkte wie das Bett unter ihnen durch ihr Gewicht etwas nach unten gedrückt wurde als er sich nach Oben stemmen versuchte.
      "Aber sag ...Sato?", kam es leiser von Zeth und er spürte wie sein Herz lauter schlug.



      "Ich weiß...Nicht wie ich es ausdrücken soll...? Du weißt das Reden liegt mir nicht besonderes."
      Der Krieger zeigte ungern die schwache Seite von sich aber gerade in diesen Moment fühlte Zeth das er Sato gegenüber keine furcht zu haben brauchte.
      "...Irgendwie...Komm mir wenn wir uns so Nahe sind so ...Schwach vor...Als wäre ich unbewaffnet...Ich bin aber kein Feigling! Das weißt du...Aber...Ich weiß nicht...wie reagieren soll....In solche Situation...Ich will...dann Weglaufen oder...Laut schreien....Aber dann komm mir...nur noch mehr vor wie ein Schwächling....Vielleicht...."
      Zeth schluckte merklich bevor seine Augen zu Sato zurück blickte.
      "...Kannst....Du mich öfter so...Naja....Sowas machen...Dann gewöhne ich mich dran! Das ist....Wie Training! Ich will dir zeigen das kein Schwächling bin."


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      Liam Petrow & Oscar Bell & Rhys Bell

      Die Hütte zeigte noch weitere Anzeichen dafür das es sich alles hier nicht um ein gewöhnliches Insel Abenteuer handelte.
      Liam sah sich misstrauisch um während Oscar immer noch wie ein unruhiger Hund der mit seinem Halsband nicht zufrieden war an dem Armband herum zerrte.
      „Ich verbinde euch direkt mit dem Mann, dem die Insel gehört. Er wird euch eure Situation erklären.“
      Abermals zeigte Nicky das er im Auftrag von jemand Handelte und schaltete den großen TV ein.
      In diesem Moment zweifelte Liam wirklich an seinem Glück...Auch wenn nicht jeder damit prahlen konnte das ein Insel Besitzer mit einem Sprechen wollte.

      "Na aber hallo! Schön, dass ihr so schnell mit mir Kontakt aufnimmt!"

      Auf dem Bildschirm zeigte sich ein Mann denn Liam glaubte noch nicht zuvor gesehen zu haben...Aber ganz Fremd wirkte er nicht auf ihn. Eben wie jemand der sicherlich in der Öffentlichkeit sich ein oder mehr mals gezeigt hatte.
      Zumindest hatte sich Liam nicht so denn Inselbesitzer vorgestellt aber eigentlich war hier alles nicht so wie es schien!
      Was er aber sofort bemerkte war wie Janon auf die Person auf dem Bildschirm reagierte. Es war mehr als deutlich das Janon genau wusste wer die Person war.

      "Erst...der Ochse...dann Nicky und jetzt Mason?!"
      "Was...Mason...? Der....Mason?", fragte Liam leiser und auch irritiert. Hatte Janon nicht mal gesagt er war mit einem Mason verlobt gewesen...?!
      Langsam wurde alles wirklich kurioser, an Zufall war hier wirklich nicht mehr zu glauben.
      Aber auch Oscar zeigte deutliche Regung als der Name Mason fiel.
      "Häääh....?", gab der Blonde rauer von sich als er von dem Armband aufblickte.



      Was machte denn der beknackte Mason in dem Tv-Bildschirm? Er hatte überhaupt nicht wirklich zugehört und nur die hälfte wirklich kapiert was hier eigentlich abging.
      Seit er zu den Snacks gehörte und Mason der neue Anführer war, lief es für Oscar zwar immer noch bescheiden aber nicht sonderlich besser. Außerdem stand Mason in Kontakt mit seinem Alten und das störte Oscar doch schon...
      Mehr als seine Kommentare und sein begrabbel....
      Er war ehrlicherweise mehr als Froh gewesen ihn bei seiner Entlassung Feier nicht in der Bar des Rothaarigen zu sehen und hatte schon beinahe wieder vergessen.

      "WAAAAAAAAAAAAAS? Da beißt mich aber eine Schlange! Sehe ich da etwa die schönen, violetten Augen meiner Lin?! Und gleich hintendran sind ja die 80 Liter Milch, auf die ich warte, seit derjenige aus dem Knast ist! Ich muss mich echt auf Schlangenbisse absuchen, das kann ja nur ein wunderschöner Traum sein!"
      Jetzt war sich Oscar sicher das er sich Mason nicht durch die Nebeneffekte seiner Drogen vorstellte aber er sah wieder interessierter auf sein Armband. Soll der Typ doch weiter labern, er hatte noch nie wirklich die Geduld und Kapazität gehabt ihn länger als Drei Minuten oder weniger zuzuhören. Lieber wollte diesen Scheiß Armband los werden!

      Nun fiel Mason Aufmerksamkeit auf denn verwirrten Liam der bemerkte das Janon und Oscar beide diesen Mann kannten! Die Welt wirkte auf einmal auf den Rothaarigen viel kleiner als seine Digitale Online Welt die er zusammen mit seinen besten Online Freund erkundete...
      "...Und du bist? Warte, warte- Nicht sagen! Irgendwoher kenne ich doch dieses rotes Waschbärengesicht...Kruscht du gerne in Müll herum? Ich nenne dich einfach kleiner Waschbär. Du warst der Junge, der so gerne am Spiel teilnehmen möchte. Ich kann dir sagen kleiner Waschbär, uns verbindet etwas! Das habe ich direkt gespürt. Wir müssen Seelenverwandte sein, denn du hast den selben Männergeschmack wie ich!"

      Prompt füllte sich Liams Gesicht beschämt mit kräftiger Röte.
      Ungern wurde an seine Alten Streifzüge erinnert wo er in Mülltonnen anderer herumgewühlt hatte nur um nicht zurück ins Waisenhaus zu müssen und unabhängig zu sein.
      War es nur Zufall oder waren auch Mülltonnen von Mason einer seiner Routen gewesen? Er erinnerte sich das in manchen Mülltonnen schon wirklich schräge Sachen sich gefunden hatten....



      Und....Er nannte sie Seelenverwandte...?!
      Das wurde nun wirklich schräg...Er sah eigentlich überhaupt keine Verbindung zu diesen Mann der jedoch einiges zu wissen schien.
      Irgendwie war es auch schräg...Wenn das wirklich dieser Mason war...Dann...War er sowas wie Janons...Ex Freund?
      Sogleich schnürte sich bei dem Gedanken Liams Kehle zu, allein der Gedanke das sein Janon mit Bindungsphobie...Aber mal in sowas wie in einer Beziehung war.
      Ließ ihn ein hauch von Neid spüren...Egal wie unglücklich das Gesicht von Janon gerade war denn Kerl zu sehen!
      Zu sehr traute ein Teil in Liam nach das nicht so einfach mit Janon in so eine Art Beziehung stecken konnte.

      "Niemals habe ich daran gedacht, dass mein Verlobter und meine Kuh mit einem kleinen Waschbären ein Verhältnis haben könnten. Aber das trifft sich super gut - Ihr seid die besten Kandidaten für das Bonding! Rhys ist gerade duschen, der wird sicher vor Tränen gerührt sein wie sich sein Kalb gemacht hat!"
      Obwohl Oscar sich selten von seiner schlechten Laune zeigte schien Mason auch bei ihm ein Knopf erwischt zu haben denn ihn säuerlich wieder leicht von dem Armband aufblicken ließ.
      "Boor...Nein, Alter!! Sag mir nicht mein beknackter Vater mit Stock im Arsch ist bei dir?!", murrte Oscar sofort. Der letzte Mensch auf Erden denn der Ex-Häftling sehen wollte war sein Vater! Was klebte Mason und der so aufeinander?!




      Bevor Mason Gerede weiter ging hatte auch Janon sichtlich die schnauze voll. Er schlug so auf dem Bildschirm das Liam kurz sorge hatte das Nicky Kühlschrank nicht das letzte wäre das sie baldig abbezahlen mussten!
      "HEY! JETZT HALT DIE SCHNAUZE UND ERKLÄR WAS DAS GANZE HIER SOLL?! Ich und Liam haben kein Bock auf ein dämliches Spielchen - hätten wir gewusst, dass diese Drecksinsel dir gehört, hätten wir kein Fuß hierher gesetzt!"
      Liam blieb noch still während er Oscar und Janon beobachtete, sie schien zum ersten mal der gleichen Meinung zu sein...Das Mason wohl jemand war von dem sie gerade nicht viel sehen und hören wollten.

      "Deine scharfe Zunge hast du nicht verloren, sehr gut! Aber du weißt doch, den Rose gehört alles! Außerdem seid ihr schon mitten im Spiel und glaubt mir...Es ist viel besser im Bonding mit zustecken, als in der Wildnis zu verhungern. Nur ihr habt das Recht ab und an auf dieser Insel Proviant zu bekommen, warme Decken und vielleicht...ja auch noch den ein oder anderen betäubenden Spaß. "
      Wie der Schurke aus einen dieser Agenten Filme die Liams Adoptiv Vater gerne schaute wo der Finstere Plan erklärt wurde sahen sie wie Mason es sich auf dem Sofa bequem machte.
      Liam spürte wie die Anspannung in ihm wuchs...Der Name Rose war für jeden ein bleibender Begriff. Es war für ihn gar nicht mal so leicht ein Club zu führen ohne das nicht einmal der Name Rose fiel...Sei es um die Ausstattung, die erhalt von Alkohol....Oder dem Grundstücksmiete....Immer schien der Rose Familie irgendwas zugehören.
      Doch nun klang die Situation Heikler als wie im ersten Augenblick.
      Hier ging es um...eine Art Spiel?
      Liam der wusste wie schwer es war in der Wildnis zu überleben wusste das damit nicht zu spaßen war.

      "...Wenn ihr das Bonding schafft, dann dürft ihr mit Ruhm und Macht die Insel verlassen. Anders müsst ihr genauso wie die Sträflinge, die mit euch im Schiff waren hier um euer Überleben kämpfen. Diese harten Knastis, die werden es nicht so leicht haben wie ihr."
      Liam öffnete fassungslos denn Mund und schaute dabei auch leicht zu Nicky. Wusste er davon???
      Nun erklärte es ihm seine Beileid Begründung nur zu deutlich und sein scheinheiliges Lächeln!
      Warum zur Hölle waren Andere Sträflinge auf der Insel?!
      Gehörte das alles zu diesem besagten Spiel ?!

      "Bonding...?"
      Plötzlich erklang hinter Mason eine sehr ermüdete Stimme und Rhys dessen Haar sichtbar noch leicht Nass vom Duschen waren.
      Der junge Arzt schien nicht wirklich zu wissen was Mason wieder trieb aber mittlerweile hatte Rhys aufgehört sich fragen zu stellen. Obwohl es unmöglich erschien hatte sich Rhys schon an die Verrücktheit seines alten Freundes gewöhnt.
      Natürlich gab es immer noch Dinge mit dem er nicht rechnete aber es schockierte oder verstörte ihn nicht mehr...
      Und seit...Er auch etwas an seinem Lebenswillen verloren hatte war für ihn schon vieles etwas mit dem er sich schnell zurecht fand.
      Obwohl Rhys heute damit beschäftig gewesen war wieder ein Seil zu Knoten hatte ihn Mason einfach mitgeschleppt.
      Mit dunklen Schatten unter seinen Augen, Blickte Rhys auf denn kleinen Bildschirm in Masons Händen.
      Obwohl Rhys Mimik mit der Zeit an Monotonie dazu gewonnen hatte zuckte seine schlanken Augenbrauen minimal.
      "Oscar....?"



      Er hatte seinen ältesten Sohn schon mehre Jahre nicht mehr gesehen...
      Die erste Zeit versuchte er ihm in Gefängnis zu besuchen aber dann wollte Oscar ihn nicht mehr sehen. Verweigerte die Besuchszeiten...
      Und bald schon wollte Rhys selbst sein missratenden Sohn nicht mehr sehen.
      Auch als er wusste das er Entlassen wurde war es für Rhys schon entschieden das sie sich nicht in die Augen Blicken würden.
      Nicht solange sein eigener Sohn ihn behandelte wie ein Mörder....

      Als Oscar seinen Vater deutlich erkannte senkte seinen Arm...Sein Vater in diesem Zustand zu sehen. Am liebsten wäre es Oscar es würde es ihn Kälter lassen.
      Viel mehr empfand er dabei jedoch etwas das der Blonde ungern wahr haben wollte.
      "Alter...Siehst du beschissen aus...Dreckskerl...! Sollte ein Arzt so beschissen aussehen? ", schnauzte Oscar der denn Blick vom Fernseher abwendete.





      "Wehe du mischst dich ein Vater!! Du hast mir schon Harvey verzogen mit deinem Einfluss, diesen Milchbubi Gesicht hat er dir zu verdanken! Kein Plan was der Aufriss hier soll aber ich hab hier noch was mit meinem Bad Boy zu klären, also Fick dich! Nimm dir doch wieder eine Überdosis deiner Schlaftabletten! ", spuckte Oscar regelrecht verachtend. In seinen Augen war sein Vater nur ein Feigling und Störrischer strenger Mann der seine eigenen Fehler nie erkannte.
      Sein kleiner Bruder hätte ihm sicher bei seinen Problemen geholfen wäre nicht so von der Moral geblendet die sein Vater ihm sicherlich eingetrichtert hatte.
      Es gab wenig was Oscar wirklich hasste aber sein Vater war ihm noch nach der langen Jahren ein Dorn im Auge.
      Rhys verharrte in denn Augenblick, der hass seines Sohnes ließ ein schweren seufzter über seine Lippen kommen.
      Natürlich wollte Rhys Fragen was Mason hier machte...Es war für ihn sichtbar nichts Illegales aber allein Oscars Reaktion ließ wieder mehr ein Teil in Rhys Herzen sterben.
      "Schon gut...", gab er mitleidlos zurück als hätte er nie vorgehabt Mason vor irgendwas aufzuhalten.
      Rhys hatte mittlerweile aufgehört zu zählen wenn er am Rande seiner Kraft angekommen war...
      Er sah sich schon lange nicht mehr als den Arzt mit der weißen Weste. Er hatte schon zu oft der Mafia geholfen und selbst Zeug eingeworfen das er Oscar keine vorwürfe machen konnte in der Vergangenheit....
      Fast schon Leblos wie eine leeren Hülle setzte sich Rhys neben Mason aufs Sofa und zog ein Kissen an sich heran.



      Liam sah etwas überrumpelt zu Oscar, er hätte nicht erwartet das der Vater dieses Unruhestifters so ein...Gebrochen aussehender Mann war. Doch die Verwandtschaft war erkennbar, zumindest sah er mit seinen Braunen Haar sehr nach Oscars Jüngeren Bruder Harvey aus denn Liam kennenlernen durfte als er ihm wegen seinem Fiber half.
      Doch schien Oscar wohl auch Familiäre Probleme zu haben....
      Umso mehr spürte Liam den drang das alles so schnell wie möglich in friedliche zu klären!
      Daher sammelte er die Kraft in seiner Stimme zurück:
      "Wir spielen mit!!"



      "Dann dürfen wir die Insel wieder verlassen hast du gesagt! Also sag uns was wir machen sollen.", entschied Liam über die anderen beiden nun hinweg. Natürlich verstand er warum sie rebellieren wollten aber gerade war die Lage deutlich.
      Wenn sie nun mitspielten war die Chance einfach besser das sie hier ohne Probleme raus kamen. Alle war daraus ausgelegt Gegenwehr und Widersprüche zu verhindern. Nicht umsonst die ganzen Ausarbeitung...
      Er sah zu Janon und hoffte er verstand seine Entscheidung:
      "Es ist meine Schuld das wir hier jetzt sind, ich werde alles machen damit wir wieder unter uns sein können, dass bin ich dir schuldig."



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      Harvey Bell & Wyatt Carson Lyon

      "Sünder..."
      Eine Person die Harvey nicht zuvor gesehen hatte stand direkt vor ihm und doch fühlte es sich an als würde ein alter Erzfeind wieder seine Wege mit ihm kreuzen.
      Das Wort Sünder hatte sich mittlerweile zu tief in Harvey Herz gefressen wie das Wort Monster...
      Waren alle Anhänger dieser...Sekte? In dieser Ansicht?
      Oder war das hier der stechende Beweis von der dubiosen Seite der Gesellschaft die Harvey in tiefsten seines dunkelsten Herzen verachtet?
      Die Sicht auf Ineb wurde Harvey verdeckt durch einem Jüngeren Mann der mit ihm Sprach als wüsste er genau wer hinter der Verwandlung steckte.
      Und trotzdem...Fühlte sich Harvey in ein Licht gesetzt in das er nicht stehen wollte.
      Er versuchte seine Hand vorwärts zu strecken während seine Augen von rot glimmen wie glühende Kohlen.
      Etwas in Harvey wollte...Ihn Verbrennen...Zerreißen....Bis nichts mehr von der Verachtenden Blick übrig blieb.



      "Du kommst zu früh, außerdem seid ihr...nicht Einmal eine volle Gruppe -- ist es das, was ihr darunter versteht dem Herz zu dienen?"
      Diese Person wusste zu viel...Um nur ein einfacher Mensch irgend einer Sekte zu sein.
      Harvey konnte nicht anderes als nur einen Schurken...Einen Bösartigen Menschen in diesem Kerl sehen so das seine Lungen nur noch mehr erhitzten. Doch je mehr Hitze Harvey in sich spürte desto stärker leuchtete diese verdammte Falle in welche er getreten war. Seine Atmung wurde unregelmäßig und verspürte die ähnliche Machtlosigkeit als er unter Drogen stand oder was auch immer ihn die Studentin eingeflößt hatte.
      Bevor Harvey sich richtig gegen diese unsichtbar Kraft zu wehr setzten konnte erklang ein Befehl von dem Kerl:

      "Knie nieder...Vor unserem Messiah und dem Herzen von Kandrakar, Feuerwächter."

      Fester biss Harvey seine Zähne zusammen als seine Beine begann zu zittern und nachgaben. Es fühlte sich an als würde Gewicht auf sein Körper drücken....Er konnte sich dem Befehl nicht widersetzten. Er sank auf seine Knie und Schweiz lief seine Stirn hinunter.
      Auf denn Boden sammelten sich dunkle flecken die zischend sich wieder auflösten als würde sein Schweiz kochendes Wasser auf kalten Boden sein.
      Verdammt, wieder fühlte er sich erneut so schwach?!
      Die Wut loderte in ihm immer stärker....Wieso gab es...Immer...und....immer wieder...solche Personen?!
      Diese Personen die ihm überlegen waren und ihn unterdrückten?! Ihn behandelten als wäre er...Es nicht einmal Wert mit ihm einen Fairen Kampf zuführen?!
      Sowas hasste er wirklich wie de Pest....

      Wyatt war nicht so schnell voran gestürmt wie der Feuerwächter weswegen seine Fußspitze kurz vor dem Magischen Siegel zum stillstand gekommen war.
      Die Auseinandersetzung zwischen ihnen ließ der Atem des Erdwächter überfordert anhalten, er sollte Harvey am besten daraus helfen oder...??
      Er begriff nicht was dieser Mandala auf denn Boden genau machte aber es schien dafür zu sorgen das der Dominante Befehl sofort durchgeführt wurde obwohl Harvey gerade wie eine Dampfwalze zu Ineb vorstürmen wollen. Es hatte für viel Aufruhr gesorgt und die fein geordneten Personen durcheinander gewirbelt.

      "Du...bist bestimmt kein solch' grausamer Sünder. Ich verspreche dir, dass ich den Feuerwächter nicht impotent mache, wenn du dich auf der Stelle zum magischen Kreis bewegst."
      Deutlich freundlicher wandte sich zwar das Kerlchen an Wyatt aber die Drohung dahinter passte nicht zusammen.
      Der Erdwächter war schon so mit der Situation überfordert das sich ernsthaft fragen musste gegen was oder wenn sie hier gerade Kämpfen mussten um Ineb zu retten?
      Ungern aber wollte Wyatt das Harvey verletzt wurde....
      Allerdings wurde nun sogar mit dem Finger heran gewunken als würde man ein Tier mit Absicht in die offensichtliche Fallen locken.
      Der Erdwächter starrte undeutbar zu dem Szenario vor sich.
      Keuchte Harvey gerade erregt...?



      ". . . ."

      Irgendwas beim Anblick in seine Fanatischen Augen machte Wyatt ganz unruhig...Schlimmer als bei seinen Fans die ihm Sachen klauten!
      Es war deutlich etwas weit darüber!
      Auch war hier gar nichts so Kirchlich wie es Wyatt gelernt hatte aber seit er Einblicke in das Live Video bekam war er schon darauf eingestellt gewesen.
      Hier galten ganz Andere Gebote...
      Doch es Hautnah mitzuerleben war etwas ganz Anderes....!
      Unheimlicherweise wusste der Junge Mann das die Anderen Witch Mitglieder fehlten...
      Ihm fiel auch auf das Inebs Anhänger sich gefangen in einem kleinen Glaskuppel befand.
      Jemand der sich also mit den Witch Geschichte auskannte...
      Wyatt bewegte sich unwohl in richtung des Bankreises als Harvey schmerzhaft gepackt wurde...Er konnte nicht Riskieren das der Junge seine Drohung wahr werden ließ.

      "Euch ist es gestattet...Vom Licht zu kosten...Erfüllt eure Pflicht fürsorglich. Verstanden, Sünder? Ihr dürft euch versuchen zu ihm zu bewegen...Wenn ihr dabei in Ohnmacht fällt wart ihr es eben nicht würdig...Ineb zu retten."

      Wyatt trat ebenfalls auf das Symbol, er spürte sofort...Wie etwas in ihm Blockiert wurde.
      Er wollte auf friedlichem Weg versuchen Ineb aus dieser Situation zu retten, sichtlich waren hier unter diesen Anhänger normale Zivilisten....Allein Mirella zu sehen welche die Kamera auf die Situation hielt...Wenn sie jetzt hier Kämpften, könnte es Gefährlich für Alle werden!
      Allein Harveyes Flammen war schon für die Gruppe oft gefährlich....
      Bedrückt presste Wyatt die Lippen zusammen, er versuchte diese ganze Lage hier zu verstehen und wovon der Junge sprach...Vom Licht kosten....? Pflicht erfüllen?
      Es gab ihn erschreckenderweise eine vertrautes Gefühl und Wyatt wusste...es war nicht Richtig.



      Bevor Wyatt sich über das andere hitzige Gefühl Gedanken machen konnte das ihn durchströmte, zuckten seine Augenbrauen zusammen beim Anblick der umfallenden Personen.
      "...W-was passiert mit ihnen??"
      Das sah nicht Gesund aus!!
      Aber kaum wie Wyatt sich nun ebenfalls in Kries befand merkte er das sich nicht Bewegen konnte...Als wäre er festgeklebt.
      Ohje, vielleicht hätte doch nicht hinein treten sollen...??
      "Tut..Mir Leid Harvey...ich...wollte...nicht...ich wusste nicht was ich machen soll...", sprach er leiser zu Harvey der von Louis los gelassen wurde.
      Sein Kiefer schmerzte aber das waren gerade Harveys gegrinstes Problem...
      Der Geruch von Schweiß, Sperma und...Blut mischte sich immer mehr in der Luft. Es begann sich in ihre Lunge zu brennen und das Atem zu erschweren.
      Auch Wyatt fühlte sich immer merkwürdiger, als hätte er Fiber und der drang nach Körpernähe stieg in ihm auf, als würde er sich allein immer zerbrechlicher fühlen...
      Es fühlte sich auch danach an als würde der Herz Anhänger nach ihnen Rufen. Wie ein stummer aber heller Hilfeschrei.

      Louis ging zu Ineb zurück der wirklich fertig aussah, es ermöglichte nur ein flüchtigen Blick auf ihn da er ihn immer noch bedeckte mit seiner Statur.
      Er nannte ihn einen Messiah...
      Es war jedoch mehr als Unheimlich wie dieser Typ sprach...

      "...Könnten wir auch ihr Blut als Opfer darbieten. Ich wette es würde schon bald Ersatz einkehren - immerhin ist sowieso nur der Messiah wichtig- das Herz...braucht nur dich. Willst du also...mit ihnen das Licht teilen oder soll ich ihnen doch ihr Ende bereiten."
      Opfer?!
      Wyatt merkte wie sein Herz schneller schlug, sprach dieser Jüngling gerade davon sie ....Umzubringen?!
      Die zwei Farbigen Iris des Erdwächter gingen hektisch zu Harvey der noch immer Kniete mit Gesenkten Kopf.

      "...N-nicht..."
      Die Stimme von Ineb war ein so leises wispern das man glauben könnte es wäre Einbildung. Trotzdem hinderte es den Wahnhaften Louis seine Vorschlag in die Tat umzusetzen.
      Erneut winkte sie der Kerl sie herbei der wie der Schafshirte sie zum Schlachten herbat.

      "Wenn ihr Ineb nicht genauso Segen schenkt wie wir Anhänger...Werdet ihr maßlos bestraft. Ich hoffe, ihr wisst genau was ihr tun müsst...oder soll ich euch auf die Sprünge helfen?"
      Harvey hob verbittert seinen Kopf, er wollte ihn immer noch zerfetzten...Doch seine Mordgedanken gegenüber ihn wurde schnell von etwas Anderem überstiegen.
      Der Anblick von Ineb...So Schutzlos...Missbraucht und trotzdem sammelte er seine Kraft sich zu ihnen zu bewegen?!
      "...Ineb...", entwich es Harvey mit ein fast Atemlosen wispern.



      "Lauft weg..."
      Obwohl Ineb vor Scharm sie nicht einmal ansehen konnte nahm er die Kraft zusammen sie...Seine Freunde und Kameraden zu warnen. Sie in sicherheit zu wissen....
      In Harvey explodierte in inneren alles...
      Unkontrolliert ging seine Atmung und seine Hand hob sich Zitternd gegen seine Brust.
      Noch immer fühlte sich sein Körper schwer wie Blei an und seine Flammen die eigentlich in ihm tobten, glühten schmerzlich in seinem inneren...Wie ein Heizofen.
      "Weglaufen...?"



      Mit deutlich mehr Kraft und widerstand als zuvor spannten sich die Muskeln des Feuerwächters an.
      Wie von Louis gewollt trat er vorwärts was Wyatt unwohl schlucken ließ.
      Er wollte zwar auch nicht einfach Weglaufen und Ineb allein lassen jedoch beunruhigte ihn etwas in Harvey Ausdruck.
      Es wirkte beinahe genau so verzerrt wie der des Jungen Mannes...Als würde vor ihm gerade etwas unglaublich Kostbares erglühen.
      Die Wangen von Harvey glühten stärker als er sich weiter vorwärts bewegte, jeder seiner Schritte waren feste am Boden verankert als versuchte er sich Aufrecht zu halten.
      "Keine...Sorge.", presste er heraus mit immer schwerer Atmung.
      "Wir sind hier...um dich...Zu Retten."
      Wenige Distanz lag zwischen und Harvey erreichte endlich die bleiche, zarte Schulter von Ineb.
      Als seine warme Hand ihn berührten war noch nie auf dieser Intensiven weise.



      Die Worte von Louis wiederholten sich in seinem Geiste....
      Was die Anhänger...Mit ihm gemacht haben...?
      Seine Augen brannten sich mehr auf sein Körper, die Zeichnen der letzten Stunden waren zu erkennen....
      Er zog ihn an siech heran und blendete alles andere für den Augenblick aus.
      Harvey fragte sich ob Ineb...Auch wie er mit einem Mittel in diese Lage gebracht wurde.
      Er musste sich bestimmt...schrecklich fühlen....
      Und doch...Er wusste genau was da sicherlich helfen wurde.
      Er wollte...Ineb Helfen....
      In diesem Augenblick war der Herzwächter für ihn wie ein Kostbares, zerbrechliches Geschöpf, dass mit seiner ganzen Kraft Beschützen wollte.
      Wie benommen stieg in Harvey der Gedanken in einer jedoch sehr Leidenschaftliche richtung und er griff nach dem Gesicht von Ineb.
      Der Kopf in seinen Händen hob er zu seinem Gesicht, sein warmer Atem traf gegen Inebs Gesicht wo er die sehbaren getrockneten Tränen erkennen konnte.
      Für denn Augenblick war Harvey in den Augen von Ineb gefangen wie in dem leuchtenden Symbol am Boden.

      Wyatt zog sich derweil schwer Atmend an seinem Kragen, langsam wurde ihm das Umfeld immer erstickender und obwohl sein Kopf versuchte diese Realität hier zu unbedeckten mit seinen Üblichen bunten Gedanken...Gelang es ihm nur schwer.
      Für denn Moment wo er dachte Harvey würde jetzt Ineb schnappen damit sie hier wegkonnten...Sah er genau wie Harveys Blick sich auf denn Lippen von Ineb fixierten.
      Auch beunruhigten ihn die Worte über die Bestrafung...Er konnte die Gefahr deutlich hier noch spüren.
      So gut wie Harvey kam der kleinere Erdwächter nicht vorwärts.
      "Lass...uns gehen...", versuchte Wyatt zu sagen und hob die Hand nach Harvey aus um an ihn zu ziehen.
      Denn Harvey wirkte wie unter Trance , dass konnte nicht gut sein....
      Doch anstatt das sich Harvey in Bewegung setzte hob er Inebs Kopf mehr und legte seine Lippen begierig auf die Lippen von Ineb.
      Believe Me ~

    • Janon Müntzer & Nicky Smath & Mason Rose

      Mason hatte sich das unverblümte Widersehen von Kuh und Gockel etwas melodramatischer vorgestellt, wäre es Tyler an der anderen Leitung hätte er selbst wohl Rotz und Wasser geheult. So war es aber nicht seine Familie und da Rhys auch von Zeit zu Zeit kälter geworden war, hätte es ihn gar nicht verwundern sollen.

      "Schon gut..."

      Leicht ermüdend lächelte Mason, Rhys Reaktion nahm nur den ganzen Spaß weg. Früher hätte er wenigstens versucht ihn zu verstehen, was zur Hölle dieser Rose wieder vorhatte. Nun war es ihm nur noch absolut egal, Mason konnte sich nach Spaß ergötzen wie er wollte. Rhys würde seine leblose Puppe sein, die er überall mitnehmen konnte.
      Obwohl sein Freund heute einen freien Tag hatte sah er so aus als hätte er seit Jahren keinen Schlaf gehabt.

      "Tja...Ich würde sowieso machen, was ich will und mit wem ich es will. Selbst, wenn es deinem Sohn das Leben kostet. Ich darf alles - bin ja schließlich ein Rose.",
      sagte er nüchtern und versuchte Rhys Negativität sofort von sich abzuwimmeln. Er brauchte eine hohe Überdosis an Spaß in seinem Leben und die würde ihm jetzt die treuen Gefangenen liefern. Schon lange spürte Mason keine Wichtigkeit zu sehen, wann er übertrieb...Er wurde ja nicht mehr aufgehalten~.
      Er hoffte nur, dass die Drei sofort zustimmten...Andernfalls müsste er höhere Maßnahmen ergreifen. Nicht umsonst war die Nadel, die sich in der Armbanduhr versteckte mit hohen Gift übersehen.




      Nicky hingegen schaute gespannt auf jede Reaktion der Schweinchen, besonders die verreckende Sau faszinierte ihn durch den Bildschirm. Dieser tolle Mann hatte also so ein süßes Ferkelchen wie Harvey gezeugt? Und die große Sau war also sein Bruder? Wie jemand, der Pokemon sammelte spürte er den Drang diese besonderen Schweinchen alle für sich zu gewinnen. Er hoffte also nur, dass Oscar Fehler machte. Er grunzte bestimmt tief und grollend.
      So war es nur ein kleiner Nebenverdienst, dass es für Nicky hier von Geld regnete. Er fühlte sich wie der Dämon aus dem Fegefeuer, der die Jungs mit der Mistgabel bestrafen würde, während er genüsslich an seinem Lollipop naschte und sich auf der Couch gemütlich machte. Andere Butler von Mason schickten ihn solange seine Anweisung - was er alles tun durfte...Er war sozusagen für die Lieferungen zuständig und vieles mehr. Vielleicht durfte er sogar die erste Strafe ausfahren, wenn sie sich nun weigern würden mitzuspielen?



      "Wir spielen mit!!"

      Aber soweit kam es nicht, denn Liam erklärte sich bereit für alle drei zu sprechen, dass sie dem Spiel zustimmen. Während Nicky enttäuscht seufzte konnte Janon seine Klappe gar nicht mehr zumachen. Unglaubwürdig, als hätte jemand von Liam Besitz ergriffen starrte er ihn mit großen Augen an. Glaubte er Mason etwa ernsthaft?! Er kannte diesen alten Sack, Mason spielte fürwahr fast täglich irgendeinen Bullshit, den er sich ganz alleine ausdachte! Oft vergaß er währenddessen selbst was er eigentlich erreichen wollte und wie die Spielregeln waren. Janon wurde schon ganz blau vor Stress, am liebsten hätte er Liam jetzt erwürgt...seine Finger zuckten schon in den Handschuhen.

      "Es ist meine Schuld das wir hier jetzt sind, ich werde alles machen damit wir wieder unter uns sein können, dass bin ich dir schuldig."



      Bevor Janon überhaupt Protest anwalten konnte fing Mason an mit den woher auch immer hergehabten Lichtstäben herum zu wedeln, als hätte er gerade selbst einen Hauptgewinn bekommen. Vermutlich war es dies auch, denn er kam seiner Operation 'LIN zurückzugewinnen' immer näher. Er konnte es förmlich in seinem Kopf knistern hören, es war das beste Spiel, was ihm seit Längstem eingefallen war.

      "Hervorragend! Brilliant! 1A mit Rattengift obendrauf!"
      , jubelte Mason drauf los und war natürlich auch froh, nicht für diese drei Jungs einen Grabstein kaufen zu müssen...Naja, fürs Erste. Er vergrub ungern Menschen und Tiere, die er mochte. Genau deswegen behielt er auch Rhys am Leben!



      Wie auf 180 Grad gedreht änderte sich sofort wieder sein närrischer Gesichtsausdruck in etwas ernsteres, während er aus Versehen sogar mit der Schulter Rhys zur Seite schubste. Mit seinen scharfen schlangenähnlichen Augen fixierte er sich auf seine Beute. Obwohl er echt nicht wusste, dass es die Drei zu seinen Helfern auserkorren würde...Waren sie wie passende Schuhe für seine Füße! Er hatte das perfekte Material!

      "Es ist auch super-duper einfach! Ihr müsst nur mir eure Gefühle vermitteln, eure wahre Liebe....Ihr müsst mir zeigen wie man so einen mürrischen und waghalsigen Charakter wie Lin...Wie Janon rumbekommt!", verbesserte er sich sofort, denn hier ging es ihm wirklich um seine eigene Zukunft - Er durfte die Tierchen nicht zu stark verwirren. "Ich werde euch mit Aufgaben helfen! Sobald ihr 100 Punkte habt könnt ihr gehen - aber wenn nichts an eurer Liebe dran ist...und sie ...er ...ER auch nichts für euch empfindet heißt es, sayonara. Dann seid ihr nicht weiter gekommen als ich und total nutzloses Vieh!"



      Direkt danach wurde der Bildschirm in *Wartungsarbeiten* geschickt, als bastelte Mason im Hintergrund nach etwas um es den Kerlen besser zum Verstand zu bringen. Janon ging einen Schritt auf Abstand, am liebsten hätte er diesen TV aus der Wand abgerissen, doch wieder Einmal versetzte ihn das Spiel von Mason nur Kopfschmerzen. Er hoffte, dass Liam nun kapierte wie hoffnungslos es war in dem Müll von Mason herumzuwühlen. Er wollte wieder nur versuchen dieses Weib rumzubekommen, was absolut keinen Sinn machte.
      Auf Einmal erschien aber etwas anderes auf den Fernseher, was Janon wieder einmal die Sprache verschlug.



      "Verfickt...nochmal....", schimpfte er während seine Hände sich schon aus Wut verkrampften. Er wollte schon rausgehen und irgendeinen Knasti den Kiefer brechen.



      Auf dem Bildschirm spielte ein kleiner Videoclip ab, den Mason aus seinem Speicher herausgezogen hatte. Obwohl Mason doch so verstreut wirkte, war er schnell im handeln und überaus kreativ...Er wusste wann etwas genau zum Szenario passte.
      Auf dem Video war ein junger Teenager zu sehen, der ganz und gar nicht zufrieden aussah. Die violette Augenfarbe wirkte blass, beinahe aufgebraucht, während die Augenringe seine Schlaflosigkeit widerspiegelte. In seinen Händen begutachtete er einen Ring, den er immer wieder mit seiner Hand umschloss. Es wirkte als würde er über etwas nachdenken, über eine Entscheidung, die er nicht bereuen wollte.

      "Haaa....Du hast sie doch wirklich nicht mehr alle...Wie viel Morphium hast du heute bitte geschluckt?"

      Die Stimme im Hintergrund kicherte und legte dem Jungen eine Hand um seine Schulter, die er ihm sofort wegschlug. Beim genaueren hingucken erkannte man, dass sie sich in einer Yacht befanden - etwas verdreckt und chaotisch aber dennoch spiegelte sich das Wasser wunderschön hinter Janon im Fenster.

      "Nur LSD! Alles im Grünen Bereich aber WARTE --Oh - Kein nein von dir wegen dem Antrag? Perfekt, dann können wir heiraten sobald du 16 Jahre---"


      "Natürlich ist es ein nein. So verzweifelt bin ich nicht...", fauchte Janon direkt dazwischen und warf den Ring genau auf die Kamera drauf, sodass es einen lauten Dumpf erzeugte.

      "Warum denn? Ich finde es ist ein 1A-Angebot, Judith hat sich auch schon mit dir angefreundet und Tyler wird dich sicher auch mögen."

      Ein Hauch von Zweifel legte sich in Janons Lippen. Für eine Weile war es still...So als wollte er diesem Mann gar nicht antworten. Maßlos fühlte er sich unwohl.

      "...Erwachsene sind so bescheuert..."




      ---
      ....

      "Ah, kapiert! KAPIERT!...Gibt es also noch jemand anderen? Den fang ich dir ein! Lin fuhr auch gerne zweigleisig, liegt wohl an den Genen. Leider sagte sie mir nie warum sie sich ausgerechnet in denjenigen verlieben musste. Aber du kannst es, Janon! Sag nur für was oder wen du Liebe empfindest - hab gar kein Problem damit, denjenigen oder diesen Gegenstand mit in die Beziehung aufzunehmen."

      ...Plötzlich veränderte sich der Blick in etwas härteres, als konnte er gerade nichts anderes empfinden als tiefsten Ekel. Es gab kein Thema, was er noch mehr verachtete als solches.


      "Scheiße...Bevor ich mich in jemanden verliebe friert die Hölle ein. Das Einzige was wirklichen Wert hat ist Kontrolle. Macht. Und die werde allein ich besitzen...Ich brauche niemanden.---"




      Es herrschte ein gelber Übergang der plötzlich ein spielerisches Lied ertönte, es war beinahe kinderfreundlich. Es war wie die Einleitung zu etwas Großem, albernen und doch Todeesaufreißenden.
      Die erste Aufgabe war so harmlos wie Mason, wenn Lin auf ihn saß um ihn zu ersticken.



      Wutentbrannt war die Antwort von Janon ein Stuhl, den er direkt auf den Fernseher warf. Obwohl er wusste, dass Mason mit Sicherheit irgendein scheiß in die Armbanduhr gesteckt hatte verschaffte er dem Fernseher trotzdem einen Sprung in den Bildschirm, sodass man kaum noch den Aufgabentext lesen konnte. Mason jedoch meldete sich nicht mehr und für diese Aktion regte sich Nicky erstmal nicht.

      youtube.com/shorts/Mj7Ze-bsJIg?si=zFpuLuWc_aiNoArO

      "Bullshit! Lächerlicher Bullshit!", maulte Janon und begann selbst wie Oscar an der Armbanduhr zu zerren, als wäre es egal ob er mitsamt Haut abriss oder nicht. Giftig knirschte er mit den Zähnen und sah dann zu Liam an, er war komplett außer sich.

      "Was hast du dir dabei gedacht einfach zuzustimmen? Du hättest wenigstens sagen können, dass er Oscar sofort umbringen kann! Schau dir diese lächerliche Aufgabe an- die ergibt doch keinen Sinn?!", erkam es hart aus Janons Mund - seine Kehle dürstete aus Stress wieder nach einer Zigarette.



      Mason war es sicher klar, dass er weder mit Liam noch mit dem Ochsen eine solche Beziehung führte, die er mit Lin gerne hätte. Er verstand auch nicht wieso er nun Videos benutzte, um ihnen mehr Sinn für seinen Spiel darzustellen.

      "Ihr müsst doch nur drei Dinge nennen, die ihr an euren Partnern liebt. Ist doch nicht schwer. Lasst das Großschwein anfangen, dann ist der Waschbär dran und dann Lin. Wenn ihr euch weigert habe ich die Erlaubnis euch nach der Reihe umzubringen. Glaubt mir oder nicht.", erklärte Nicky ziemlich locker und knackte seinen Lollipop mit den Zähnen auf. Sicher war es nur die Einführung einer Aufgabe - sowas wie ein Tutorial in das richtige Spiel...also sollten sie aufhören rumzuheulen und hinne machen. Janon knurrte scharf mit den Zähnen, wütend erhob er den auf den Boden liegenden Stuhl und nahm ihn so wie einen Baseballschläger, als wollte er Nicky gleich eine verpassen. Nicky reagierte darauf nur mit einem Gähnen, als spürte er absolut keine Bedrohung gegenüber einem Schweinchen.

      "Nenn mich nicht so, elender Wichser...."
      , mümpfte Janon grimmig, sodass seine Schläfe pulsierte. Bei dieser Show wollte er nicht mitmachen, zum ersten Mal hoffte er, dass Oscar den ersten Schritt machte. Durch ihn könnte er wohl sehen, ob sie dann wirklich verrecken würden oder nicht.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Sato Kurai

      "Mir weh getan? Ich halte viel aus! Du kannst mich richtig fest an dich pressen...Das würde mich nicht stören! Versuch es nur!"

      Schwer vom Begriff kam es Sato so vor, als forderte ihn sein homophober Freund auch noch heraus, dass er ihn noch weiter an sich drückte?! Zeths zittrige Finger bebten auf seiner Haut, während er versuchte sich mutig und stark zu geben...Bestimmt war es ihm nur unangenehm, weswegen er aus Stress irgendetwas dazu plapperte. Sato versuchte sich nicht zu bewegen, er lag da flach wie eine Flunder, damit Zeth sich einfach von ihm drücken konnte. Dann würde sich Sato wie eine Murmel vom Bett wegrollen und seinem Freund sein Bett überlassen, so peinlich wie es war würde er ihm mit erdrückender, erhitzter Stimme Gute Nacht zu zischen und sich dann in Zeths Bett begeben...Natürlich würde er davor noch sein Smartphone ausschalten

      Doch anstatt, dass Zeth ihn Freiraum gab um ihn seinen Freiraum wieder zu geben...beugte er sich nach oben, sodass er ihn klar sehen konnte - das gerötete Gesicht, was schon beinahe einer Pflaume ähnlich war. Seine gelben Augen verrieten, dass er sich genierte weiter zu sprechen, jedoch sammelte er seinen ganzen Mut auf, um Sato anzusehen...sodass der Student schwer schlucken musste. Kam es nur ihm sogar oder wurde die Luft zwischen ihnen nur stärker - heißer? Sato kam sich vor wie in einer Sauna, jede Stelle die Zeth mit seinem Körper berührte fühlte sich so an als würde sie glühen!

      Das war ja kaum auszuhalten, in Sato drang das Wort NIEDLICH und LIEBENSWERT ein...Zwei Dinge, für die ihn Zeth garantiert umbringen würde, wenn er nur Gedanken lesen könnte. Aber er konnte einfach nichts dafür, die Art von seinem Freund machte ihn ganz schwach und brachte ihn dazu nur noch mehr verbotene Gefühle für ihn zu entwickeln, die er eigentlich mehr in einer Mauer verschanzen wollte.

      "Ich weiß...Nicht wie ich es ausdrücken soll...? Du weißt das Reden liegt mir nicht besonderes."

      Sato nickte nervös, gerade blieben ihn die Worte im Hals stecken. So ganz verstand er nicht, worauf Zeth hinaus gehen wollte aber, verspürte er ein kleines Glücksgefühl, dass es er immer noch wagte - obwohl es ihn wohl ganz klar zuwider war weiter zu quatschen!

      "...Schon gut, sprich dich nur aus.", murmelte Sato leise als wollte er ihm beweisen, dass er ihn zuhören würde - egal wie unverständlich er sich ausdrücken würde. Ihm fiel es schwer Zeth ihn die Augen zu blicken, weshalb er schon fast schützend seine Finger aufs Gesicht legte - er musste sich extrem zusammen reißen, dass sein Körper nicht unter Zeth begann so zu zittern, dass dieses Krankenbett vibrierte! Dabei merkte Sato nicht mal, dass er ebenso rot war wie Zeth es war!



      "...Irgendwie...Komm mir wenn wir uns so Nahe sind so ...Schwach vor...Als wäre ich unbewaffnet...Ich bin aber kein Feigling! Das weißt du...Aber...Ich weiß nicht...wie reagieren soll....In solche Situation...Ich will...dann Weglaufen oder...Laut schreien....Aber dann komm mir...nur noch mehr vor wie ein Schwächling....Vielleicht...."

      Sato zeigte große Überraschung in seinen Augen, er hatte nicht gedacht, dass Zeth ihn...solch' zarte Gefühle beichten würde? Es war als würde er ein wenig von seinem Inneren offenbaren, was er mit seiner Männlichkeit und Tsundere-Art verstecken wollten. Natürlich sah er ihn niemals als einen Feigling, Zeth war mit Abstand der mutigste Mann, denn er kannte. Genau deswegen begab er sich auch einmal zu viel in Gefahr! Es dauerte ein wenig, bis Sato verstand, dass er wirklich ihre Zweisamkeit ansprach...weswegen Zeth sich so schwach fühlte. Ein wenig drückte Sato seine Fingernägel gegen sein Verband, es war die Aufregung die ihn plötzlich übermannen wollte.
      Er konnte Zeths Empfinden nachvollziehen, immerhin empfanden sie wohl ähnliches...Nur, dass Satos Gefühle mehr in die Richtung ins verknallt sein ging, während Zeth sicher nur die Nähe eines anderen Mannes verwirrte. Ein kleiner Wunsch funkelte in ihm auf Zeths Haar noch Einmal zu berühren, ihn zu streicheln und zu beweisen, dass es doch in Ordnung sein...und er ihn nicht beissen würde...Doch diesen Wunsch erstickte er doch lieber im Keim, weshalb seine Hände weiter auf dem Bettlaken verweilten.

      "...Kannst....Du mich öfter so...Naja....Sowas machen...Dann gewöhne ich mich dran! Das ist....Wie Training! Ich will dir zeigen das kein Schwächling bin."

      Sprachlos öffnete Sato seinen Mund, wie Kirchenglocken läutete es laut in seinen Ohren und schwächten seine Sinne ein.

      "...Training...?", flüsterte er leise - spürbar verkrampfte sich sein Körper.



      Zeth drückte sich so schwammig aus, dass Sato erst Mal ein paar weitere Sekunden brauchte um zu verstehen, was er bitte mit sowas meinte! Etwa das an sich kuscheln? Er lag ja gerade noch förmlich auf seiner nackten Haut, das hätte doch jeden etwas komisch fühlen lassen! Aber anstatt Sato von sich wegzudrücken empfand er es als schwach, dass er diese körperliche Nähe nicht einfach kalt akzeptieren konnte. "D-d-d-d-du bist nicht schwach, wenn du diese Art von Nähe nicht leiden kannst. Ich will nicht, dass es dir wegen mir unangenehm ist.", versuchte Sato eine vernünftige Antwort zu geben, er wollte es ganz klar nicht für sich selbst ausnutzen. Außerdem war der Gedanke schrecklich, wenn Sato das Kuscheln genießen würde und Zeth nur beinahe das Kotzen käme. Andererseits...war es auch nicht, dass erste Mal, dass sie sich Nahe waren -- und angeekelt sah er dabei nie aus. Nur beim Küssen fand Sato, dass Zeth beinahe die Galle herauskam...was Sato auch verstand.

      Dennoch empfand er es als gemein, Zeths Anfrage so unter den Teppich zu kehren. Bestimmt dachte Sato einfach zu streng darüber nach und...Zeth wollte nur ein wenig seine Schwelle zu Nähe und Distanz erweitern. Sie schliefen zwar schon täglich zusammen und wachten bislang immer eingekuschelt miteinander auf, aber wenn sie Umarmungen --- freundschaftliche natürlich --- hinzufügen würden und ein paar Kopftätscheleien würde es weder Sato umbringen noch Zeth total anekeln, oder?

      Wie ein Wasserkocher überhitzte Satos Gesicht, sodass er an seinem Oberteil ziehen musste - obwohl er nur an natürliche Sachen denken wollte...wurde ihm echt übel heiss! Es war schon peinlich es zuzugeben, dass sein doch so unschuldiges Hirn kurz an etwas...anderes denken wollte? Natürlich erlosch er diesen Gedanken beachtlich mit einem Feuerlöscher. Allmählich glaubte er, dass es eigentlich nur schlecht für ihn wäre, wenn er diese Anfrage annahm.

      ".....Wenn du mir näher kommen willst, habe ich nichts dagegen. V-vielleicht lerne ich auch dadurch gegenüber deiner Berührung nicht so nervös zu werden? Mei-mein Herz muss sich ebenfalls daran gewöhnen...",
      drückte er sich gedämpfter aus als er eigentlich wollte, er konnte nichts dafür, dass Schweißperlen über seine Haut liefen - aber allmählich fühlte er sich von Zeths Körper immens erdrückt...in einem guten und empfänglichen Wege! Es waren wohl die Beine von Zeth, die sich gegen seine streiften - völlig unbeachtet und unbeabsichtigt, doch langsam merkte Sato wie anders ihm wurde. Er musste die Situation irgendwie verharmlosen, weshalb er unbedingt an sein Smartphone kommen wollte, damit wenigstens das Stöhnen im Hintergrund nicht mehr ihn aufpushte.

      "........Möchtest du bei mir schlafen? Es ist zwar schon Normalität für uns...Aber glaube ich, dass wir uns daran auch noch gewöhnen könnten...Aber fühl dich nicht verpflichtet - bestimmt genießt du auch Mal ein großes und leeres Bett!", schlug er nervös vor während er versuchte den Augenkontakt aufrecht zu erhalten.



      "Vielleicht gewinne ich dann auch etwas an Selbstvertrauen, um dich mit einer Umarmung oder so...zu überraschen, damit du immer gewappnet bist?"


      Es war ziemlich kompliziert für Sato um zu verstehen, was für eine Antwort gegenüber seinen Freund wirklich vernünftig gewesen wäre. Zum anderen Teil hatte er sich selbst ein Eigentor geschossen, da er sich immer weiter von der Ziellinie entfernte Zeth als einen einfachen, normalen Freund zu sehen...Die Gefühle wuchsen wie eine Pflanze, die langsam ihre Blüten erblühen ließ. Er hoffte nur, dass Zeth ihn nie als verdächtig sah. Er wollte nicht, dass sich Zeth irgendwann vor ihm ekeln musste, nur weil er verstand, dass er ihn auch auf einer anderen Art und Weise mochte. Verlieben war also tabu und schwärmen...ebenfalls mit einer starken Grenze, die Sato kaum überstand.

      __________________________________________________________________

      Ero Loveshine

      Ero konnte seine Begeisterung für die Insel kaum noch unterdrücken, es war einfach viel zu traumhaft schön - sofort konnte er seine Reue ablegen, dass sie sich heimlich im Gepäckraum versteckten. Für solch' einen Augenblick war es wohl nicht vergeblich etwas verbotenes zu treiben, solang man danach die Konsequenzen davon trug. Er musste nur Judith heile hier raus bekommen, eventuell würde ihn dann Mason auch verzeihen, dass er seine Tochter davon nicht abgehalten hatte. Ero war schon immer eher jemand gewesen, der überzeugt wurde...anstatt irgendwelche Überzeugungskraft zu überliefern.

      So dachte er auch nicht, dass er Judith irgendwie die Schönheit der Blumen demonstrieren konnte - bestimmt hatte sie als ein reicher Mensch genug schöne Blumen in ihrem Leben gesehen, sodass solch' ein Ort sie kaum noch beeindrucken könnte. Oder dachte er da zu streng - eventuell war genau sie eine wahre Poetin, die wenigstens für einen kurzen Moment die Neugier packen könnte? Er war sich noch unsicher wie er Judith oder auch Judis einschätzen konnte- sie war so anders, dass sie sogar mit ihrem banalen, individuellen Persönlichkeit selbst Micah übertraf.

      "Ich bin zwar kein Nerd wie du aber ich finde du siehst aus wie eine Dreimasterblume , ist so misch ding aus Violet und Grün...Passt auf jedenfalls zu dir. Die Symbolisiert sowas wie Unsterblichkeit und pures Leben, wenn man sich gut um diese Pflanze kümmert wächst es wie Unkraut. Da du noch hier bist und Lebst schätzte ich mal kümmere ich mich gut genug um dich."

      Genau deswegen wurde Ero gänzlich von Judiths Aussage überrascht, sodass er ein wenig erstaunt zu ihr hinüber sah. Zugleich begann seine Brust sich zu erwärmen, es war als würden kleine Schmetterlinge aus seinem Körper emporschweben.
      Vielleicht war es ein kleines bisschen übertrieben ausgedrückt, doch waren Komplimente zu erhalten von Eros eine solche Rarität geworden, dass ihn der Vergleich sein Innerstes trat.
      Es war ein schönes Kompliment...Selbst kannte er die Bedeutung von Dreimasterblumen und fand es unglaublich schön als solche verglichen zu werden.



      Sein Lächeln schenkte genau wie die Sonne eine herzliche Wärme aus, er sah genau zu Judith hin und langsam wichen wieder die Sorgen und Nöten aus seinem Kopf. Er kannte diese Person kaum, hatte Angst ihr vollstes Vertrauen zu schenken...weil er sein Leben liebte...und wurde in Rollen gesteckt, die Eros gar nicht wirklich verkörpern wollte. Aber tief in sich drin spürte Eros, wie er Judith nur noch weiter verstehen wollte. Ihr gesamtes Bild, das Konzept von ihr - er wollte den überheblichen Charakter dieser Frau verstehen, die solch' warme Komplimente geben konnte.

      "Ja...Ich bin sehr gerne bei dir.", gab Eros zu und merkte doch wie er sich wohl fühlte in Judiths Nähe. Mit ihr war er nicht alleine und auf Dauer beschäftigt. Sogleich konnte er auch Micah zeigen, dass er ihn auch ohne seine Eimischung unterstützen konnte. Manchmal kam ihn die Begegnung mit ihm und der Familie Rose wie ein Geschenk vor.



      Judith erzählte von ihrer Abenteuerlust, sie machte sich wirklich Gedanken, was sich auf einer Insel befinden könnte. Nun klang es wirklich als wäre der Engel mit seiner Verlobten auf einem Abenteuer, es wurde immer aufregender. Vielleicht hatte ja sie recht und es befand sich wirklich ein Geheimnis auf dieser Insel? Die Neugier packte den kleineren Mann und zusammen schritt er und Judith weiter voran - er wollte ja nicht, dass Mason dachte, er hätte Judith zum Sterben da gelassen! Sie sollte verstehen wie viel Mühe er sich gab um mit ihr mitzuhalten, die erstaunlicherweise eine enorme Energie aus sich heraussprühte, sodass Eros seinen Sprint beschleunigen musste.

      "Bin gleich bei dir!"

      Das Klettern fiel dem Engel schwer, er versuchte nicht abzurutschen und beinahe hätte ihn die zerstörte Kamera getroffen, die durch Judith Schläge nach unten fiel.

      "Gehört sie nicht deinem Vater? Wird er nicht erbost sein?", fragte er sie etwas aus der Puste - endlich schaffte auch er es nach oben auf den Berge zu gelangen. Seine Bäckchen wurden schon jetzt leicht rosa, er war es eigentlich eher gewohnt sich zu teleportieren oder seine Flügel zu benutzen. Wurde er etwa mit dem Jahren faul? Jetzt hatte er den Salat!

      Nun konnten sie die Insel von oben besser unter die Lupe nehmen, auch wenn sie der Berg nicht sonderlich hoch war. Durch die hellen Sonnenstrahlen musste Eros mit der Handfläche seine Augen bedecken, um noch klar sehen zu können. Das Wetter war absolut herrlich. Von weiten sah er komische Gebäuden, die von den großen, exotischen Bäumen beinahe verdeckt wurden. Es sah ziemlich untypisch für eine Insel aus, warum blinkten sie so? War der Umriss eines Riesenrads? So sehr Eros seine Augen auch darauf fokussierte...er konnte es einfach nicht wirklich erkennen.

      Deswegen richtete er sein Blick wieder tiefer, er sah andere blinde Passagiere, die am Strand umherliefen.
      "Oh, sieh Mal - fangen die Menschen etwa da Fische?", fragte er ganz unverblümt und streckte seinen Kopf weiter zum Geschehen. Er sah nur, dass zwei Männer im Wasser herumtobten und etwas daraus herausfischten. Eros bemerkte gar nicht, dass diese Kerle eher jemanden in das tiefer Meer hineindrückten und ihn versuchten zu ertränken. Dabei erklang fieses Gelächter, worauf Eros nur fragend seinen Kopf weiter zur Seite neigte. Ein ungutes Gefühl schwappte in ihm auf...denn plötzlich vermischte sich das blaue Wasser mit einem tiefen Rot...und die Männer hörten auf Fische zu fangen.



      Erst war Eros ganz still, bis er dann doch einen Schritt nach hinten machte - aus Sorge er würde gleich wieder nur aus Panik den Berg hinunterfallen. Noch ganz konnte er es nicht glauben, was sich gerade unter ihnen abspielte, doch sagte sein Gefühl, dass sie sich nur in Gefahr befinden würden, wenn sie hinabsteigen würden. Angestrengt sah er zu Judith, seine Körperhaltung wirkte unsicher und verwirrt.

      "Ich glaube es sind keine Fische..."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Liam Petrow & Oscar Bell & Rhys Bell

      "Tja...Ich würde sowieso machen, was ich will und mit wem ich es will. Selbst, wenn es deinem Sohn das Leben kostet. Ich darf alles - bin ja schließlich ein Rose."
      Obwohl Rhys selbst auf diese Worte kaum Menschliche oder Väterliche Reaktion zeigte, wichen seine grünen Augen zu Mason rüber.
      ...
      Mason hatte kein unrecht mit seinen Worten...Er konnte alles machen. Die Rose war ein Machtvolles Familie...Anderes als die zerbrochene Bell Familie. Er war nur ein austauschbares Zahnrad in einem großen Uhrenwerk.
      Gerade stand er auch unter einer leichten mischung aus verschiedenen Beruhigungsmittel, weswegen selbst die kräftige Berührung an seiner Schulter ihn kaum eine Reaktion hervor holte.
      Auch wenn er nicht wirklich zeigte das ihn Masons Verhalten auf irgend einer weise Interessierte....



      ...Begriff der scharfsinnige Doktor das Mason hinter diesem grausam Spielchen wirklich Hoffnung steckte um Lin wieder zu gewinnen.
      Er konnte es ihm nicht einmal vorwerfen, würde seine Geliebte noch Leben hätte er sicherlich---
      Mörder!
      Nein...Das war Falsch.
      Rhys hatte zu wenig getan um seine Frau zu retten...Er hätte mehr tun sollen. Mehr...Für sie Kämpfen.
      In viel zu vielen hatte er versagt und...Dinge waren nicht mehr umzukehren oder zu retten.
      Er würde nie wieder, denn kleinen unschuldigen Oscar sehen der früh Morgens ins Schlafzimmer gelaufen kam und...Ihn mit solcher Liebevollen strahlen im Gesicht ansah, als wäre etwas besonderes in Leben seines Kindes.
      Ein Vater, denn er über alles Liebte.
      Manchmal erinnerte ihn sein goldiges Lächeln an seinen verstorbenen Vater Enrico...



      Abgesehen von seinem eigenen in dauerschleifen wiederholenden Deprimierenden Leben wusste er von seinem Alten engsten Freund Mason das trotz Rose Status ein nicht allzu sorgenfreies Leben pflegte wie es das breiten grinsen auf seinem Gesicht glauben ließ.
      Obwohl sie aus verschiedenen Welten zu kommen schien hatte sich Rhys schon immer für alle Dinge die Mason in ihrer Jugend getrieben hatte Interessiert.
      Allein schon Mason abstoßenden Kinks die jede am liebsten verdrängen wollte oder es auf seine schon sowieso Kranke Art schob wie das es Typisch für einen Sportler wäre Sportschuhe zu kaufen.
      Damals hatte ihn Matt der jetzt ein so begehrter Schauspieler war oft gesagt er sollte Masons schräges Verhalten einfach ignorieren. Doch...Konnte es Rhys nie. Er wusste nicht was es genau war das ihn an Mason so sehr anzog und sie auch eben bis heute enge Freunde werden ließ über die Jahre....
      So war für ihn selbst sein seltsamer Windel Fetisch von tieferer Bedeutung.
      Es zeugte für ihn für viel Kontrolle im Leben die man über Andere haben konnte, von unschuldiger führsorge und Abhängigkeit...Wenn man jemand Anderen die Kontrolle über sowas gab das zum Leben dazugehörte wie das eigenständige laufen oder schlucken, so konnte es ein berauschendes Gefühl sein die verletzlichste Seite mit jemand zu teilen.
      Selbst wenn es durch was Äußerlich simples wirkte wie eine Windel....
      Mason hatte schon viel Verlust erlitten und wenig Kontrolle darüber gehabt...Nicht über die Liebe seiner Familie oder die Liebe zu Lin die ihn verlassen hatte...
      Auch seine Tochter die sich dazu entschied ein ganz eigens Leben als Junge zu führen wurde immer schwerer dem Title einer Prinzessin gerecht. Sein Stiefsohn Tyler wollte nichts von Mason wissen...
      Aber vielleicht redete sich Rhys diese ganzen Dinge nur ein um zurechtfertigen warum er immer noch bei Masons Perversen Spielchen mitmachte obwohl er von Natur eher strenger war.
      Während das Filmchen für die Jungs lief senkte sich Rhys Blick zu Boden während dieser viel zu nah an seinem Gesicht mit seinen Leuchtstäben zappelte.
      "....Mason....Ich denke nicht das du dir die Richtigen Personen für dein Insel-Spaß ausgesucht hast...Oder besser gesagt für dein Lin zurück Eroberungs Plan.", ließ Rhys deutlich sein Pessimismus heraus.



      "Oscar ist überhaupt nicht in der Lage jemand wahrhaftig zu Lieben...Das ganze ist schon zum scheitern verurteilt..."

      Es war schon wie eine Diagnose...Einer nicht ausweichlichen Todes....
      Diagnosen die er schon öfters machen musste und allein denn Schimmer von Hoffnung in denn Augen der Menschen zu sehen war für ihn nur ein weiteres Riss in seiner gebrochenen Seele.
      Wollte er wirklich sein freien Tag damit verbringen, zuzusehen zu müssen wie sein Ältester Sohn erneut sein Leben weg warf? Nun auch in eines von Mason viel zu riskanten spielen?
      Der drang nach tiefen endlosen schlaf zog Rhys nur tiefer gegen die Couch und seine Finger spielten nervös an seiner Hosentasche. Vielleicht ...Nur ein paar Tabletten mehr und diese negativen Gedanken würden für ein Moment einfach schweigen?
      Der überarbeitete Mann seufzte tiefer und seine Stimme war mehr wie ein hauchen:
      "....Du bist wirklich wie eine Schlange die sein Opfer langsam und grausam verschlingt."
      Die Kerle auf der Insel konnten einem einfach nur Leid tun.

      Währenddessen sahen die Jungs die Aufnahme auf dem Bildschirm:
      "Ah, kapiert! KAPIERT!...Gibt es also noch jemand anderen? Den fang ich dir ein! Lin fuhr auch gerne zweigleisig, liegt wohl an den Genen. Leider sagte sie mir nie warum sie sich ausgerechnet in denjenigen verlieben musste. Aber du kannst es, Janon! Sag nur für was oder wen du Liebe empfindest - hab gar kein Problem damit, denjenigen oder diesen Gegenstand mit in die Beziehung aufzunehmen."
      Liam erkannte direkt am Aussehen von Janon in dem Video das zu der Zeit war wo sie sich Kennenlernt hatten und er mit diesem Mason eine sehr ungewöhnliche Verlobung führte...
      Er fragte sich wieso der Besitzer dieser Insel, dieser Mason unbedingt wollte das sie jetzt dieses Video sahen?
      Damit Janon sich an seine eigenen Worte erinnerte oder sie wusste wie Janon tickte?
      Liam hatte schon an vielen Verrückten und Kranken Spielen teil genommen aber nie ging es um...Sowas.
      Eher stand der Tod im Vordergrund. Doch daran schien Mason nicht Interessiert zu sein.
      Aber es führte Liam wieder eines besonderes vor Augen...Den Grund warum er nie so frei Janon seine Liebes Gefühle überbrachte:

      "Scheiße...Bevor ich mich in jemanden verliebe friert die Hölle ein. Das Einzige was wirklichen Wert hat ist Kontrolle. Macht. Und die werde allein ich besitzen...Ich brauche niemanden.---"

      Auch wenn ein großer Teil in Liam glücklich darüber war das Janon nicht diese Ansicht von Objekten als Liebe vertiefte oder das man jemand einfach dazu holen konnte. War seine abwehrende Haltung gegenüber die Liebe so tiefgreifend das Liam spürte wie sich seine Brust zusammen zog.
      Macht war nie etwas für das Liam überhaupt das geringste empfand, es war genau das zwischen ihnen das sie Grundlegend unterschied. Trotzdem fand er es immer schön mit anzusehen wenn Janon auf den höchsten Thron sitzen konnte und alles so lief wie er es sich es wünschte.
      Aber war da wirklich keine Platz für Liebe? Oder jemand an seiner Seite?
      Liam würde an ihm haften wie ein Schatten wenn sein müsste....



      Die erste Aufgabe erschien auf den Bildschirm und immer mehr entwich Liams sorge über dieses Kuriose Spiel...Das war alles?
      Keine geladene Waffen mit einer Kugel? Keine Spritzten mit Salzsäure vermischt oder ein Rhythmisches Messer spiel wo man mit Verbunden Augen---
      Ein Stuhl flog direkt auf den Bildschirm was die Aufgabe zum flackern brachte.
      Die Größeren waren eindeutig nicht so erpicht auf das ganze aber Liam merkte schon das sowohl Janon als auch Oscar wohl ihre schlechte Erfahrung mit Mason gemacht haben mussten.

      "Was hast du dir dabei gedacht einfach zuzustimmen? Du hättest wenigstens sagen können, dass er Oscar sofort umbringen kann! Schau dir diese lächerliche Aufgabe an- die ergibt doch keinen Sinn?!"
      Als Janon ihn so maulte verschränkte Liam empört schmollend die Arme vor der Brust:
      "Ich werde sicherlich diese Situation nicht scharmlos ausnutzten und jemand Verletzten oder Umbringen lassen! Es ist doch logisch den Quest anzunehmen wie in einem Game! Wenn wir raus oder weiter kommen wollen, müssen wir die Lage wie sie ist akzeptieren."



      Sie konnten schlecht rebellieren wenn sie auf einer Insel waren, dessen Schiff höchstwahrscheinlich auch Mason gehörte und Nicky war ebenso nicht zu vergessen.
      Er widersprach Janon zwar sehr ungern weil er wusste wie dieser es Hasste doch irgendwas an der ganze Situation begann auch Liam zu Provozieren:
      "Die Aufgabe ist überhaupt nicht lächerlich, wir sollten froh sein das so simpel ist unter Bonding verstehe nämlich noch etwas ganz anderes und ich hätte auch kein Problem damit gleich dich oder Oscar an denn nächsten Stuhl fest zu binden!"
      Vielleicht aber wollte Liam auch nur Insgeheime die drei Dinge von Janon hören die er an ihm mochte....
      So gesehen nutzte der diese Situation wirklich scharmlos aus...Aber wer würde das nicht? Wenn DIE Möglichkeit war aus den Mund von Janon liebliche Liebesgeständise zu hören!
      Liam musste sich zusammen reißen das seine Wangen nicht verräterisch erröten vor Vorfreude! Nicht das er auf der Seite von Mason stand, dass war Moralisch nicht in Ordnung was hier passierte...

      "Ihr müsst doch nur drei Dinge nennen, die ihr an euren Partnern liebt. Ist doch nicht schwer. Lasst das Großschwein anfangen, dann ist der Waschbär dran und dann Lin. Wenn ihr euch weigert habe ich die Erlaubnis euch nach der Reihe umzubringen. Glaubt mir oder nicht.",

      Die Worte von Nicky waren jedoch dazu auch noch überzeugend, leider glaubte Liam es ihm aufs Wort das dieser auch die Fähigkeit zum Morden hätte, egal wie sich Janon dagegen jetzt sträubte. Allein wie Nicky sich von ihm gar nicht einschüchtern ließ sprach mehr als Bände dafür!
      Besagtes Großschwein hatte seit dem Video das sie zu sehen bekam kein Wort mehr gesprochen.
      Viel mehr wirkte Oscar gerade...Verstört?
      Der Größte in der Runde hob fassungslos die Hand dicht zu seinem Gesicht und starrte zu Janon sowie Nicky als würde er das Nackte Grauen erblicken.
      "Alter...", zischte er angewidert heraus.
      "...Ich weiß nicht was mich gerade mehr zum reihern bringt...Dieses erbärmlich Video von dir Janon oder der Gedanke durch die Hand von einem Kirby-Abklatscht ermordet zu werden...!"



      Lieber warf er sich dann zwischen Nicky und den Stuhl wenn Janon anfangen würde um sich zuschlagen!
      "Bitte sag mir das dich der Irre nicht gefickt hat, dass ja sowas von erbärmlich.", gab Oscar weiter sein Senf dazu als wäre es das schlimmste an der ganzen Lage.
      Viel verspätet kam die Aufgabestellung bei seinem klein Hirn an und Oscar verschränkte die Arme vor seiner kräftigen Brust.
      "Drei Dinge? Das ist ja lächerlich einfach! Sobald ich einen Bad Boy im Auge habe kann ich euch mehr als Hundert Dinge aufzählen!", protzte Oscar plötzlich heraus.



      Oscar hinterfragte oder zögerte überhaupt nicht für ihn war mehr als klar, dass mit Partner NUR Janon gemeint war. Sie waren doch sozusagen schon ein Paar seit der sich auf der Haut von ihm verewigt hatte.
      "Ich hab NUR wahre Gefühle für Janon! Angefangen damit das ich es hammergeil finde wenn er seine Spitzen Fangzähne in meine Haut rammt wie ein wildes Tier das mir mein Fleisch von den Knochen reißen will! Die Art wie er sein Kopf leicht zur Seite neigt bevor er einen mit der Faust die Leber aus denn Eingeweide schlägt. Die raue Stimme wenn er einen Anbrüllt dann schmilzt alles in mir dahin! Wenn er seine Zigarettenstümmel mit diesen Fingern oder seinen Fuß ausdrückt, als würde er aus ihnen das Leben herausquetschen, ich stell mir jedes mal vor das ich es wäre der so auf den Boden zerdrückt wird! Das schnauben durch seine Nase wie ein Stier kurz bevor er seine Augenlider vor Wut zittern!", schwärmte Oscar drauf los und sah dabei aus wie ein verliebter Pudel.



      Doch schien er noch nicht fertig zu sein, wie ein warm gelaufener Motor ging es weiter!
      "Ich Liebe es wie er sich lieber die Zunge abbeißt als für mich zu stöhnen! Ich Liebe es wie er mich ansieht mit der Hoffnung ich wurde jeden Moment Tod umfallen! Ich Liebe es wie er ohne reue auf schwächere herum trampelt und kein Mitgefühl zeigt! Ich würde am liebsten seine angeschwollenen Adern auf seiner Stirn die ich am liebsten ablecken würde! Ich Liebe den Lauten seine Stimme werden kann das mir die Ohren danach Klingeln! "
      Während Oscar wie ein bessernder weiter redete erstarrte Liam immer mehr....
      Was...zur....Hölle...?
      Hatte Liam etwas verpasst...?!
      Wieso redete Oscar so viel über Janon als wäre sie....als wären sie beide WIRKLICH in einer Kranken Beziehung...?!
      Das war es nicht was Liam hören wollte...



      "Ich Liebe das Gefühl wenn ich in ihm komm---"
      "HALT DEN MUND!!!", rief nun Liam hektisch dazwischen bevor Oscar nun immer tiefer ging mit seinem Gerede.
      "Was redest...du da für ein...B-bullshit! Das doch...Als ob du...Das ernst meinst!?", platzt es hektisch aus Liam heraus. Der Typ machte sich doch nur lustig über Janon und Provozierte ihn mit diesem ...Viel zu Detaillierten Gerede!!
      Musste er hier gerade ernsthaft mit Oscar um Janon Kämpfen...?!
      "A-außerdem...sind das keine...--- Das kannst du nicht ernst meinen!!"



      Liam wollte sagen das nichts Persönliches war das Oscar angeblich an Janon Lieben würde aber insgeheime wusste Liam das diese Dinge wirklich auf Janon zutrafen.
      Doch Oscar schnaubte nur selbstgefällig:
      "Ich meine jedes Wort Ernst, Waschbärchen! Ich werde so weiter machen bis mich Janon mit seinen kräftigen Händen erwürgt! Damit ich ihn danach noch fester Würgen kann! Er hält unglaublich viel aus, wie ein richtiger Bad Boy! Er ist Traumhaft, ich werde Stan die Hände Küssen dafür das er mir diesen Tollen Mann in mein Leben gebracht hat! Jedes seiner Schimpfwörter ist pure Melodie für meine Ohren! Es gibt nichts was ich von meinen Bad Boy nicht lieben würde!"



      Es war absolut unfassbar für Liam...Gab...Es ernsthaft jemand Anderen der Janon besser kannte als er selbst? Das konnte unmöglich sein und zugleich konnte Liam nicht leugnen das sich Oscar Entschlossenheit sein eigenes Herz zum Klopfen brachte! Eigentlich sollte er wütend werde oder eifersüchtig aber...Ihm wurde ganz hibbelig als würde jemand gerade auf bizarrerweise Dinge laut aussprechen die er nie Laut äußern würde.
      "Unsinn...! Janon hat viel mehr Liebenswertes zu bieten!", versuchte Liam dieser Behauptung von Oscar widersprechen. "Du kennst nur seine Wilden Ausbrüche aber ICH kenne denn Janon danach! Ich kann an seiner Körperhaltung sehen ob er ein guten oder ein schlechten Tag hatte, dass sind wahre Intimitäten die du niemals sehen wirst Oscar!"
      Sogleich kam Oscar dem kleineren Näher und schnaubte belustigt:
      "Was für eine Intim--Scheiß?! Dann sag du doch was du an ihn so Liebst! Du kleiner Schleimer sagst doch sowieso nur Dinge die er gerne hören will.", höhnte der Blonde und warf ein Schatten über Liam.
      Auch wenn es nicht Liam Ziel war sich jetzt mit Oscar zu duellieren konnte er das nicht auf sich Sitzen lassen! Sein Gesicht erhitzte heftig und auch wenn es ihm unangebracht vor kam überwand Liam seine Hemmung:
      "Sein Lachen, wenn Janon wirklich lacht, dieses seltene, ungehemmte Lachen, dass aus seiner Brust kommt und die ganze Welt dadurch in stillstand versetzt! Er zeigt in so viele Situation Mut und ist Loyal seinen Freunden gegenüber! Seine starken Arme sind nicht nur da um jemand Brutal zusammen zuschlagen oder zu würgen, er kann einen damit ganz fest halten...Wenn...wenn er mich auffängt und in seinen Armen hält fühle mich so geborgen! Seine Stimme kann zwar schwanken aber sie klingt unglaublich Dominant wenn er leiser spricht! Es lässt einen Körper automatisch vibrieren wie durch das...Tiefe Schnurren eines Wildtieres."



      Es gab auch so vieles das Liam über Janon sagen würde das an ihm Liebte! Aber ihm machte das nun so verlegen das sich sein Hals zuschnürte.
      Die Dinge die er jedoch nannte hatte Oscar tatsächlich noch nicht erlebt was denn größeren seltsam stiller werden ließ.
      "...Schnurren wie ein Wildtier? ", wiederholte Oscar murrend als schien er auszuwägen ob ihn das an einen Badboy Attraktiv findet oder nicht.
      "Trotzdem hab ich mehr aufgezählt als du, knirps!"
      "Es geht nicht darum wer mehr aufzählt!", giftet Liam zurück.
      "Es müssen nur drei Dinge sein von unseren Partnern!", wiederholte Liam aufgebracht und geriet bei denn Worten kurz ins stocken.
      "Moment mal... "
      Liam griff sich nachdenklich ans Kinn als er das noch mal durch denn Kopf ging.
      Oscar war gar nicht eingeplant....Oder?
      Aber wenn Janon es zurück geben musste dann....
      Zögerlich mit unwohl zittern in Liams Finger deutet er auf Oscar und sah nervös zu Nicky rüber:
      "...Wir...Ähm müssen aber jetzt nichts zu Oscar sagen oder? Der...Ist nicht unserer Partner."

      __________________________________________________

      Zeth Lagertha

      "D-d-d-d-du bist nicht schwach, wenn du diese Art von Nähe nicht leiden kannst. Ich will nicht, dass es dir wegen mir unangenehm ist."
      Obwohl es Zeth sehr schwer fiel das was er empfand und ausdrücken wollte zu übermittelten, schien Sato die Geduld zu Besitzen ihn verstehen zu wollen. Es zeigte ihm wieder sein großes Verständnis und ehrliches Interesse ihn verstehen zu wollen.
      Dadurch überkam Zeth jedes mal ein unglaubliches warmes Gefühl in seiner Brust...Immer wieder schaffte es Sato ihn zu faszinieren.



      Doch wusste Zeth nicht warum es so war...Es fühlte sich mit diesem Menschen nie unangenehm an. Nicht wie bei dem Gedanken von jemand anderen angefasst zu werden.
      Überhaupt sich vorzustellen jemand Anderen so Nahe ansich heran zu lassen schien ihm unmöglich. Sato war wirklich etwas besonderes, jemand denn er Beschützten wollte...
      ".....Wenn du mir näher kommen willst, habe ich nichts dagegen. V-vielleicht lerne ich auch dadurch gegenüber deiner Berührung nicht so nervös zu werden? Mei-mein Herz muss sich ebenfalls daran gewöhnen..."
      Und da war es wieder....
      Sato zeigte ihn eine unglaubliche stärke, genau wie in der Schwimmhalle...Obwohl Sato selbst nervös war und es für ihn keine Routine, wollte er auch daraus lernen...
      Ohne es zu merken begann Zeth Atmung, schwerer zu werden und seine dunklen Purpillen größer zu werden. Er versuchte das merkwürdige chaos das er in ihm auslöste zu verstehen und zu begreifen.
      Als würde ihm Sato gerade eine neue Art des Kämpfen beibringen oder etwas unglaublich Männlich sagen, hing sein Blick förmlich an seinen Lippen.

      "........Möchtest du bei mir schlafen? Es ist zwar schon Normalität für uns...Aber glaube ich, dass wir uns daran auch noch gewöhnen könnten...Aber fühl dich nicht verpflichtet - bestimmt genießt du auch Mal ein großes und leeres Bett!"
      Tatsächlich war es Zeth eher gewohnt mit vielen an einem Platz zu schlafen, allein wegen der kälte in seiner Heimat zählte es zum überleben. Umso ungewöhnlicher war es für ihn nur zu Zwei in einem Bett zu schlafen. Hier ging es nicht ums überleben...Eher eine zu Intime Zweisamkeit die man normalerweise mit seiner Partnerin haben sollte. Zumindest laut denn Regeln seines Dorfes.
      Doch wie es Sato beschrieb, seine anfängliche Abneigung darüber hatte sich in Normalität umgewandelt.
      "Vielleicht gewinne ich dann auch etwas an Selbstvertrauen, um dich mit einer Umarmung oder so...zu überraschen, damit du immer gewappnet bist?"
      ...
      Umarmung...?
      Selbstvertrauen gewinnen...?
      ...............
      Umarmung...?!




      Wie von Null auf Hundert begann Zeth Gesicht nur noch mehr zu erhitzten.
      Obwohl es darum handelte eine ziemlich schwächliche Gestik untereinander auszutauschen schaffte Sato daraus immer noch stärke zu ziehen!
      "...So...Unglaublich Männlich.", rutschte es dem Krieger überwältigt über die Lippen als er erstaunt feststellte wie es Sato gelang aus etwas worin er nur Scharm und schwächen sah...Stärke erkannte! Es kribbelte förmlich in ihm.
      Der noch immer anhaltende Geräusche aus dem Smartphone ruinierten denn Moment etwas aber Zeth ignorierte es...Besser gesagt raste sein Herz so schnell und laut das er es kaum noch hören konnte.
      "Klingt...es Bescheuert wenn ich jetzt ganz oft von dir Umarmt werden will....?!", fragte Zeth mit bebender Stimme.



      Der drang kämpfte sich so stark in seinem gliedern das seine Finger kurz unkontrollierbar in der Luft zuckten, als wollte er ihn feste packen und an sich heranziehen.
      "Es ist nicht unangenehm für mich...Jeder aus meiner Heimat hätte ich etwas Anderes gesagt aber ...Mit dir ist es Anderes. Obwohl ich mich schwach...fühle gibst du mir zugleich auch unglaubliche stärke, du...Motivierst mich, Sato...!"
      Fast hätte Zeth das Atmen vergessen und merkte wie er sich so heftig hineinsteigert das sich fast wie ein wildes Raubtier über Sato herfiel.
      Bevor es zu viel wurde zuckte Zeth abrupt zurück...Bildete er es sich ein oder wurde es gerade unglaublich...Heiß?!
      Der Krieger zog sich mit Zeigefinger und Daumen am Kragen um wieder runter zu fahren....Er benahm sich wirklich...Unmöglich...Sato war bestimmt von dem ganzen Ereignissen am Limit...Und er hüpfte regelrecht auf ihn herum!
      "...Ähm...Ich hab nichts dagegen das Bett wieder mit dir zu teilen. So kann ich darauf achten das du dich meine Nähe nicht abgewöhnst...hm!"




      Er richtete sich auf und unterbrach denn brennenden Kontakt mit Sato.
      Sein Körper fühlte sich immer total überhitzt an als brütete er Fiber aus...Hoffentlich war dies nicht der Fall, sonst musste er sich ein Loch graben in welcher er springen würde.
      So ging man nämlich am besten und effektivsten mit Krankheiten um...Nicht durch seltsame...Gruselige Kalte, weiße Orte...
      Zeth nahm das Smartphone um es endlich zum schweigen zu bringen...Dieses seltsame ritual schien für ein Moment Pausiert zu haben. Er hoffte inständig selbst nicht in so eine Lage gezogen zu werden.
      Er musste unbedingt stärker werden...Nicht nur Körperlich sondern auch innerlich.
      Durch Sato hatte er das Gefühl auch selbstbewusster zu werden...Er musste unbedingt dafür sorgen das sein Meister ihn niemals los werden wollte...
      "Hör zu Sato, du musst auch viel stärker werden...! Wir werden uns jetzt ein versprechen geben. ", sprach Zeth ernster als er sich zurück zu ihm ans Bett beugte.
      Er ergriff mit beiden Händen eine Hand von Sato und Blickte ihm direkt in die Augen:
      "Ich verspreche das ich ab denn heutigen Tag mit dir noch viele weitere...Kämpfe fechten werde...Umarmungen...Oder was noch alles dazugehört ! Egal ob ich wieder Nackt vor dir stehe oder du wieder...Diese...Dinge mit deinem Mund machst! Ich werde nicht mehr davon laufen, Sato...Das...verspreche dir!"
      Jedes Wort mit voller Ernsthaftigkeit gesprochen wollte er nicht das Sato nur eine Sekunde an seinen Worten zweifeln konnte.


      __________________________________________________

      Judith Rose

      "Ja...Ich bin sehr gerne bei dir."
      Eine Andere Antwort hätte Judith auch von ihrem selbst ausgesuchten Verlobten auch nicht erwartet. Anderenfalls hätte sie ihm wohl ein schubser verpasst.
      Ihr Blick schweifte über die Insel auf der suche nach etwas Interessanten....
      "Gehört sie nicht deinem Vater? Wird er nicht erbost sein?"
      Die Frage von Ero ignorierte Judith gleichgültig, schließlich wusste sie das ihr Vater nicht wütend sein würde...Er hatte eigentlich noch nie mit ihr geschimpft. Sie war immerhin seine Prinzessin und durfte alles machen was sie wollte! Alles...! Umso mehr Grund hier auf dieser Insel zu sein.



      Viel mehr bemerkte sie das Ero nicht gerade Sportlich zu sein schien. Ob es an seiner Größe lag? Sollten nicht besonderes die kleinen, flink und schnell sein?
      Vielleicht sollte sie ihn zwingen mehr Sport zu machen....

      "Oh, sieh Mal - fangen die Menschen etwa da Fische?"
      Sogleich folgte ihr Blick denn von Ero und eigentlich wollte sie dem nicht viel Beachtung schenken. Was gab es denn bitte langweiligeres als Männer die Fische fangen?
      Doch schneller als gedacht erkannte Judith die wahre Bedrohung da unter.
      Wie....Interessant...~♥
      Endlich passierte etwas spannendes, wie in ihren Dark-Romanen die sie Nächtelang liest.
      "Ohh ich sehe es."



      Sie war gespannt was da unten eigentlich los war aber am meisten Interessierte sie die Reaktion von Ero.
      So wie er dreinschaute sah er wohl nicht oft Blut...Das könnte witzig werden!
      "Ich glaube es sind keine Fische..."
      "Bist du sicher? Von der Distanz ist das schwer zu sagen, die schein Spaß zu haben!", schmunzelte Judith belustigt als sie in ihrer Jackentasche nach etwas kramte.
      Obwohl sie sowas warmes trug schien Judith nicht zu schwitzten, ein weiteres Zeichen für ihn kaltes Herz?
      Mit einer euphorischen Bewegung die man wirklich selten bei Judith zu Gesicht bekam holte sie eine Digitalkamera heraus:
      "Zu jeden Ausflug gehören Erinnerungsfotos!"



      Sogleich drückte sie ihrem armen Verlobten die Kamera in seine kleinen Hände bevor er auch nur versuchen konnte ein weiteren Schritte zu machen.
      "Sei doch so lieb und mach ein paar Fotos von denn Fischen da unten! Ich bin viel zu schüchtern! "
      Schon lange hatte sich Judith nicht mehr so gefreut, vielleicht hatte sie gerade ihre neue Berufung gefunden?
      Daher mussten sie sich auch beeilen, viel zu schnell verlor sie das Interesse weswegen auch ihr Berufswunsch wechselte wie Kleidung.
      Sie wollte unbedingt Außergewöhnliche Fotos wie sonst kein Pärchen machen würden!





      "Die Fotos kommen dann in UNSERER gemeinsames Album.", verkündete Judith um Ero die Sache natürlich schmackhaft zu machen auch wenn der kleine nicht wirklich eine Wahl hatte. Sie würde ihn anderenfalls dorthin werfen!
      Natürlich würde sie aus sicherer Distanz mit ihrem Smartphone Fotos davon machen! Hoffentlich wurde der kleine wie ein Beutetierchen gejagt...Dann würde er seine Ausdauer deutlich mehr unter die Probe gestellt, Fazit sie machte gerade etwas richtig gutes für Ero!
      Hoffentlich überlebte er das um ihr später auch zu danken.
      Sie Profitierten beide davon und Judith wurde ein paar gute Aufnahmen bekommen.
      Aus irgend einen Grund spürte sie nach langer Zeit ehrliche aufregung...Das erlebte sie wirklich selten.
      "Los los...", drängte die Rose denn kleineren und gab ihn kurze kleine schubser in die richtung.
      Believe Me ~

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    • Janon Müntzer & Nicky Smath

      Janon wollte am besten weiter rebellieren, weshalb er nicht vor hatte den Holzstuhl loszulassen - damit hatte er genau Nicky in Visier. Erst wollte er ihn grün und blau schlagen, dann Oscar...und dann würde er wütend Liam packen und wieder zum Schiff gehen und von hier abhauen. In ihm brodelte schon so eine starke Wut, dass diese Idee schon fast funktionieren könnte, auch wenn er da die Armbanduhr und Masons Verrücktheit komplett vergaß. Nicky hatte gar nicht darauf vor auf Janons Schweinerei zu reagieren und schrieb lieber mit Mason, um die nächsten Anweisungen zu erhalten. Nicky wusste nämlich, dass Mason hier überall Kameras versteckte, auch Nicky war dazu verdammt worden zu filmen, weshalb sein Smartphone stets auf die Jungs gerichtet war.

      "...Ich weiß nicht was mich gerade mehr zum reihern bringt...Dieses erbärmlich Video von dir Janon oder der Gedanke durch die Hand von einem Kirby-Abklatscht ermordet zu werden...!"

      Es brauchte nur eine weitere Beleidigung von Oscar und Janon spürte sich schon gänzlich aus der Haut fahren. Knurrend biss er sich seine Zähne zusammen, seine Finger zitterten vor Wut. Er wollte ausflippen, alles auseinanderreißen. Nicht nur das Spiel und der Ochse sowie der Dom...Nein, auch Mason der ihn in solch' einem peinlichen Licht darstellte...dieses verdammte Video. Für die anderen Jungs musste es ziemlich sinnlos gewesen sein, aber für Janon war es nicht nur empörend - es erinnerte ihn auch noch an eine schwierige, gebundene Zeit, wo er die Oberfläche im Meer einfach nicht erreichen konnte.
      Dabei kam jetzt die Zeit, wo er dachte, dass er sich von allen Fäden losreissen konnte- Janon dachte nie mehr irgendeinen Penner gehorchen zu müssen...und jetzt brauchte er nur auf seinen Arm zu sehen, um zu erkennen wie sich absolut nichts verändert hat. Dieses verdammte Glück von Liam trieb ihn hier in den Ruin - es störte ihn gewaltig was sich hier abspielte. Genau deshalb hörte er bei der ersten Aufgabe gar nicht zu, viel zu sehr war er damit beschäftigt an dem Leder der Armbanduhr zu zerren - als legte er es nur darauf an, dass dieses Scheißteil sich aktivierte.

      "Bitte sag mir das dich der Irre nicht gefickt hat, dass ja sowas von erbärmlich."

      Es war schrecklich, denn wusste er das er ihn da kaum widersprechen konnte. Genau wie der Ochse sagte war es ein erbärmliches Video und auch der Gedanke mit Mason ein Bett zu teilen, war einfach nur katastrophal. Doch wusste er genauso die Position von Oscar weswegen er lauthals den Großen entgegengiftete: "Halt dein Maul! Du gehörst doch zu der Huren-Gang dieser Schlange!"
      Zwar fühlte Janon wirklich einen Hauch von Erbärmlichkeit in sich wachsen, wenn er mit der Vergangenheit konfrontiert wurde, aber das änderte nichts an seinem jetzigen...starken ICH und dass Oscar nur viel erbärmlicher war als er selbst. Janon kam nämlich von Mason weg, während der Ex-Knasti noch die Schuhe von ihm lecken musste, so viel war sicher!
      Doch bevor Janon diesen Idioten seine Erheblichkeit überhaupt klarstellen konnte, oder wenigstens den Stuhl nach ihm zu werfen...fing Oscar an seinen Teil der Aufgabe zu erfüllen. Sozusagen erpichte er ihm ein Gedicht, was Janon Mund offen stehen ließ.

      "Ich hab NUR wahre Gefühle für Janon! Angefangen damit das ich es hammergeil finde wenn er seine Spitzen Fangzähne in meine Haut rammt bla bla bla---"


      "...Machst du dich über mich lustig?! Ich ramm sie dir gleich sofort in deine Lunge rein, du perverser Wichser!", schimpfte der Boxer doch das hielt Oscar davon nicht ab weiter zu erzählen, was er so alles gut an ihm fand. Es war die reinste Provokation und Janon verstand, dass der Penner nur wollte, dass er sich auf ihn draufstürzt. Seine Ohren brannten durch dieses Geschwafel wie Feuer, am liebsten hätte er gar nichts gehört. Dabei verstand er, dass dieser Ex-Knasti ihn genaustens beobachtete, er wusste sogar wie er seine Zigaretten ausdrückte - verdammt wie obsessiv war er? Oscar wollte ihn wohl genauso umlegen, wie er ihn zerstören wollte!



      Oscar wurde immer intensiver und komischerweise vermischte sich in Janons Zorn auch ein seltsames Gefühl von Verwirrung. Der Boxer hatte schon eine Menge Sticheleien mit anderen Gegnern, hatte sich schon oft verprügelt...aber so einer wie Oscar war wirklich besonders...Er war gerissen und zeigte eine Art von Leidenschaft seinem Feind gegenüber, was ganz klar dazu diente, um Janon nur schwächer darzustellen! Nur damit er ihn wieder in solch' eine Situation lockte wie auf dem Spielpatz.

      "Ich Liebe das Gefühl wenn ich in ihm komm---"
      "HALT DEN MUND!!!"

      Überrascht sah Janon zu Liam, der zuerst das Wort gegen Oscar gelegt hatte. Es war gut so, denn ab diesem Moment hätte sich wohl Janon tatsächlich auf ihn draufgestürzt. Allein, dass Nicky im Hintergrund summte als hatte ihn dieses Liebesgeständnis sehr gefallen brachte den Boxer zum Kotzen. Was sollte das hier nur?! Aus Verzweiflung stellte er den Stuhl ab und begann sein Armband mit den Zähne zu zerbeissen, dass musste doch irgendwie abgehen?! Das nun auch Liam ihn sozusagen verteidigte war nur mehr als demütigend - doch wusste er, dass Schuld nur dieses bescheuerte Spiel trug.

      "Was für eine Intim--Scheiß?! Dann sag du doch was du an ihn so Liebst! Du kleiner Schleimer sagst doch sowieso nur Dinge die er gerne hören will."

      "Du bist ziemlich begehrt. Ich verstehe aber echt nicht wieso...", flüsterte Nicky ihn beiläufig zu, während sein Lollipop noch fest in seinem Mund war. Er hatte solch ein kleines, schmieriges Grinsen an sich, dass Janons Augenbrauen dadurch zuckten. Er formte provokant ein Herzchen und streckte Janon die Zunge aus...heute wollte wohl jeder von Boxer ein blaues Auge verpasst bekommen...
      "Ich bin schon sehr gespannt eure Beziehung näher kennenzulernen...ihr süßen Schweinchen."



      Beziehung...Pah - was für ein Unfug wurde nur zusammengereimt?! Nicky wendete die Aufmerksamkeit wieder zu Liam, der deutlich die Hitze in seinem Gesicht hatte. Aww - Es war so als musste er ein Geständnis loswerden, was er schon lange in seinem Herzen bewahrte. Nicky empfand großes Mitleid für seinen Freund, solch ein Trottel wie Janon würde solche Komplimente doch nie verstehen - er konnte es genau in seinem Gesicht sehen, dass er absolut gar nichts verstand.
      Wie ein Schulmädchen - so unschuldig wie eine Blume - war nun Liam an der Reihe, dass es Nicky wirklich rührte. Solch eine Liebe war ihn zu lasch - aber genau richtig für diesen Glückspieler wie seinen Freund! Sie füllte den Raum in eine süße Wattewolke!

      "...Seine starken Arme sind nicht nur da um jemand Brutal zusammen zuschlagen oder zu würgen, er kann einen damit ganz fest halten...Wenn...wenn er mich auffängt und in seinen Armen hält fühle mich so geborgen!..."

      Auch Janons Gesicht färbte sich ein bisschen röter, durch die kommende Scham, die ihn gar nicht mehr loslassen ließ. Es war ihm unangenehm wie Liam so über ihn sprach - obwohl er doch gerne gelobt wurde und gepriesen. Doch Liam knüpfte seine Aussagen anders - so als wäre Janon irgendein Rüpel aus einer Serie, der durch die Macht der Liebe sich zu einem Charmeur verwandeln könnte.

      "Es lässt einen Körper automatisch vibrieren wie durch das...Tiefe Schnurren eines Wildtieres."

      Woah...War Liam ihm etwa noch sauer, weil er ihn die Schuld in die Schuhe zuschob? Er erstarrte in seiner Haltung und blickte nur zu Liams nervöser Körpersprache. Janon kam es nicht so vor als sprach er über ihn...sondern von irgendeinem Abbild, wie Janon gar nicht wirken wollte. Trotzdem wagte er es nicht Liam zu unterbrechen, als wollte er doch so hören, was er noch sagen wollte...es war folternd und zugleich so neu, dass es auch andere Gefühle in ihm entgegenbrachte, die ihm nicht vertraut waren.

      "Äh............"

      Konnte er nicht einfach sagen, dass er unwiderstehlich war? Gut im Bett? Stark und verdammt schön anzusehen? Warum erzählte er so viel über die Inneren Sachen?!



      Allmählich kam es Janon so vor als hätte sich Liam und Oscar miteinander abgesprochen, beide hatten sich schon ihrem Schicksal gestellt! Anders als Janon, der absolut nicht vorhatte beim Spiel mitzumachen.

      "...Wir...Ähm müssen aber jetzt nichts zu Oscar sagen oder? Der...Ist nicht unserer Partner."

      Freundlich und zugleich bemitleidenswert lächelte Nicky seinem Freund zu, als hätte dieser eine absolut dämliche Aussage getätigt. Wäre Liam in seinem Spiel gewesen, hätte er dafür einen Peitschenhieb bekommen - aber Nicky verstand, dass die zwei das Großschwein loswerden wollten.



      "Auf dieser Insel seid ihr jetzt definitiv Partner! Eure Verbundenheit zeigt eure Armbanduhr...Wenn ihr an einer Aufgabe scheitert werdet ihr zusammen bestraft und auch nur zusammen kommt ihr weiter. Also, was glaubst du? Ich fände es ja absolut schrecklich, wenn ihr euch nur auf Janon konzentriert. Das ist doch kein Harem und solch' ein Schwein wie Lin hat die Aufmerksamkeit nicht allein verdient!"



      Der letzte Geduldsfaden riss von Janon und sogleich packte er Nicky vom gemütlichen Sofa um hochzuheben, sodass seine Füße in der Luft baumelten. Er erhob seine Faust, wenigstens hatte er die Chance bekommen einen seiner Erzfeinde zu verprügeln. Jetzt traute er sich - als wäre es die einzige Möglichkeit zu zeigen, dass er nicht mitspielen würde, obwohl Nicky gar nicht der Leiter dieses Gefechts war.

      "DU VERDAMMTE SCHLAMPE HÄLST DICH IMMER FÜR SO VIEL BESSER ALS ALLE ANDEREN! Wenigstens etwas Gutes hat der beschissene Ort - ich kann dich endlich so missbrauchen wie du es verdient hast ohne, dass sich deine Schweinchen einmischen!", höhnte der Boxer dem Kleineren direkt ins Gesicht, seine Stimme vibrierte schon fast angetörnt allein von der Vorstellung diesen Jungen jetzt zerpflücken zu können. Für ihn war es klar, dass er nur sich nicht mit ihm anlegte, weil Nicky nie allein zu sehen war. Er hatte so viele in Lederanzug bezogene Sklaven und außerdem war er auch noch der Vizechef von Club Douchess. Natürlich lag es nicht daran, dass dieser Typ Bärenkräfte hatte und Janon einmal dabei zugesehen hatte wie er einen zwei Meter Riesen nur mit einem Finger in den Himmel beförderte.

      "ICH RAMM MICH SO HART IN DICH HINEIN, DASS DIE SCHLANGE----URGH!"

      Doch schnell erstickte seine laute, triumphierende Stimme, als etwas genau gegen seine Wange knallte, sodass der Große taumelte und den Kleineren dabei losließ. Ohne zu merken hatte Nicky einfach eins seiner Stofftiere auf ihn geworfen, wo auch immer er es davor versteckte. Warum auch immer...dieser Plüsch so hart wie Stein - Janon konnte sein Zahn knacken hören, obwohl Nicky wirklich kaum Kraft anwandt.



      "Mach Sitz, Schweinchen...Sonst ramm ich gleich euch hintereinander den Elektroschocker in den After hinein."


      Obwohl Janon dem Kommando nicht folgen wollte verlor er sein Gleichgewicht und machte genau das. Erbost hielt er sich sein Gesicht, was direkt röter wurde - war Nicky mit Hercules verwandt?! Nicky nutzte die Möglichkeit um sich den anderen Schweinchen zu widmen, damit Janon nicht wieder aufstand drückte er sein Fuß direkt auf Janons Schritt und hielt ihn so fest wie ein Nagel auf dem Boden. Entspannt übte er so viel Kraft aus, dass Janon tiefer knurrte - seine Schuhsohle war nicht gnädig und sorgte für Schmerz, den Janon aus seinem Gesicht verbannte. "Ich zahl es dir Heim..!", verfluchte er ihn doch das ignorierte der Rosahaarige einfach, sonst kamen sie hier nicht voran.

      "Im übrigen hat mir der Spielleiter gerade die Regeln auf den Smartphone geschickt, die ihr zu erfüllen habt. Da steht, dass ihr ab jetzt wirklich als Partner vorgehen müsst - das Herz von Lin sollte spürbar schmelzen und ihr sollt uhm -- happy ever after sein...Das sind die Worte von Mason, nicht meine. Ihr dürft keinen Kampf gegenseitig anzetteln...Also euch nicht schlagen oder prügeln...Wenn ihr dies macht gibt es jeweils 50 Minuspunkte. Bei 100 Minuspunkten seid ihr aus dem Spiel raus und das Gift aus der Uhr wird in eurer Blut freigesetzt. Er schreibt dazu, dass er natürlich nicht vorhat euch zu töten - er glaubt nämlich an euch, weswegen er euch solch eine Gefahr aussetzt. Bei 100 Punkten schafft ihr es im übrigen heraus...Hmm, die erste Aufgabe gibt euch viele Punkte, wenn euer Liebesgeständnis ehrlich und aufrichtig ist...Die nächste Aufgabe steht auch schon fest, es soll ein leidenschaftlicher Kuss sein zwischen euch - voller Liebe und mindestens 10 Sekunden lang."

      Die Erklärung war lang und ergab für Janon trotz allem keinen Sinn, auf ihrer Armbanduhr war immer noch eine 0 zu sehen...Und das sollte sich ernsthaft füllen? Er versuchte aufzustehen, doch Nicky hatte gar nicht vor sein Bein wegzulassen, er hatte ihn wie eine Jäger in der Falle. "Du hast im übrigen deine Liebe zu deinen Männern noch gar nicht erwidert. Fällt es dir etwa so schwer drei Dinge zu finden, bist du echt so dämlich? Nicht Mal bei Liam hast du etwas, was du magst? Andererseits hat Liam auch nicht deine kognitiven Fähigkeiten für beeindruckend gehalten, tja...", provozierte der Kleinere mit dem Lutscher im Mund den Boxer für extra, sodass Janon seine Hände in Fäuste zusammenballte. "MAUL! Natürlich fallen mir drei Sachen ein, doch das ganze Spiel ist BULLSHIT!"

      "Alsoooo...Wow - du hast nichts, was du an deinen Liebenden magst? WIE TRAURIG! Wegen dir sitzen sie also hier fest!"


      Scharf giftete Janon ihn an und riss sich endlich von seinem Bein los, sein Unterleib pochte heftig - dieser Wichser hatte ihn so fest zugedrückt, dass Janons Gesicht beinahe blau verlief, da er jeden Schrei für sich behielt. Langsam stand er auf, die Beine näher an sich gepresst. Dann fiel sein Blick stumm zu Liam, er wurde genötigt...und wusste, dass er keine Wahl hatte. Außerdem...hatte er ja genau drei Dinge, die er an Liam liebte.

      "...Der Pfirsichhintern, die gelben Augen und...die roten Haare."

      "Huh?"

      "Was HUH - Das waren die drei Dinge!"



      "..........................................................Also....Du bist echt nur am Aussehen interessiert. Mein Beileid Liam...Hmm....Und was ist mit Oscar? Spar dir das 'gar nichts' - ich sehe es wie deine Lippen es formen."




      Es fiel Janon äußerst schwer bei Oscar irgendetwas zu finden, was er wirklich an ihm mochte. Nicky konnte jedoch genau sehen wie sich für einen kleinen Augenblick die violetten Augen auf Oscars Oberweite richtete - ein flüchtiger, entlarvender Moment, der wohl von Janon selbst nicht bemerkt wurde.

      "Dein zusammengeschlagenes von mir verprügeltes Gesicht, das steht dir richtig gut. Der Blick, wenn ich davon rede, dass ich bald deinen Bruder vögeln werde....", sprach Janon langsam aus während es in seinem Kopf ratterte- er sah komplett unzufrieden aus und leider fiel ihm auch nicht so schnell das letzte ein. In seinen Gedanken stach das Wort 'Euter' heraus, worauf er angeekelt seine Lippen zusammenpresste.

      ".....Deine Ausdauer - ist verfickt nochmal gruselig...und bringt dich hoffentlich bald ins Grab."

      "...War das etwas, was du an ihn magst?", fragte Nicky extra nach und obwohl Janon es beinahe geschafft hatte dieses Scheiss hinter sich zu bringen fühlte es sich wie eine Niederlage an, jetzt zu sagen, dass es wirklich ETWAS gab, was er an dem Arschloch mochte.

      "FUck, NEIN!.......Ich hasse alles an ihm. Absolut alles!"



      "Seine enorme Größe, er sieht nicht Mal gut aus, wenn er kniet! Die Dummheit sich immer wieder mit mir anlegen zu wollen, er wartet nur förmlich darauf, dass ich seinen Schwanz ihn abbeiße. Ich hasse es auch, dass er denkt mir überlegen zu sein obwohl er absolut gefickt vom Leben ist und nur eine Nutte für diesen gutaussehenden Rothaarigen ist."

      "Hm? Gutaussehender Rothaariger? Wovon redest du?"

      Kurz räusperte sich Janon, da war ihm etwas rausgerutscht aber gekonnt machte er weiter, obwohl es genau das Gegenteil seiner eigentlich Aufgabe war.

      "Du bist so voller Drogen gestopft, ein elender Junkie, der nur die Zeit anderer verschwenden kann. Nur mit feigen Tricks gewinnst du Kämpfe und hast null Plan, wie man sich wirklich prügelt. Im ficken bist du schlechter als ein Hund, der sich an einem Bein rammelt. Und deine Tattoos ergeben auf der Haut absolut keinen Sinn, als hättest du sie mit Edding draufgepresst...Du bist absolute Zeitverschwendung, wie ein Virus, den man einfach nicht los wird."

      Plötzlich vibrierte von den drei Männern ihre Armbanduhr, sodass Janon aufhörte die Dinge aufzuzählen, die ihn an dem Ochsen quälen. Er war zwar noch lange nicht fertig, doch wagte er nicht weiter zu sprechen. Nicky seufzte nur beklemmt und schüttelte den Kopf, wie ausgesprochen dämlich war das denn nur...
      Sowie es ausgerichtet war zeigte der Display nun eine andere Zahl an, jedoch nicht im Guten für die drei Spielenden.
      Anstatt eine 0 wurde nun eine -10 angezeigt...

      ".......Wow.........Liam, darf ich dann deine Wertsachen haben, wenn du stirbst? Ich fand deinen PC schon immer sehr cool! Der Kuss wird euch sicher umbringen!"

      _____________________________________

      Ero Loveshine
      Udon & Vincent Stark

      "Bist du sicher? Von der Distanz ist das schwer zu sagen, die schein Spaß zu haben!"

      Obwohl die Blutlache, die sich auf der Wasseroberfläche rapide ausbreitete, vermutete Judith, dass es trotzdem Fische sein könnten. Leider hatte sie recht, denn konnte man wegen der großen Distanz es nicht genau erkennen. Ero überlegte ob es vielleicht etwas größeres war? Ein Wal vielleicht? Sie gehören zwar unter Tierschutz aber eventuell haben die Männer dort unten ihn versehentlich getötet? Warum dachte überhaupt Ero direkt, dass es sich nur um einen Verstorbenen handeln könnte? In der Menschenwelt gab es genug Wunder, wo jemand auch überlebte bei so viel Blutverlust...und waren Wale nicht riesig?! Bestimmt sah es der Engel viel zu eng, zu gut, dass Judith bei ihm war um ihn wieder zur Vernunft zu bringen.

      "Zu jeden Ausflug gehören Erinnerungsfotos!"

      Plötzlich holte seine Verlobte eine Digitalkamera heraus und wollte gerne, dass ihr Partner die schönen Fische fotografierte? ...Bei der Blutlache? Verwirrt sah Ero noch einmal zu dem Geschehen und fragte sich, ob nur er das sah? Vielleicht spielte sein Gehirn ihm nur einen Streich...die vielen Horrorfilme, die ihn Judith die letzten Male hineingezwungen hatte...waren wohl doch noch etwas zu viel für ihn. Aber Judith wollte die Fotos unbedingt haben, Fische waren ja auch naturschöne Wesen - bestimmt waren sie genauso exotisch und einzigartig wie die Pflanzen! Solange es kein Tintenfisch war...könnte sich Eros das durchaus zumuten - er würde sich für seine Partnerin trauen um ein paar schöne Bilder zu bitten.

      "Die Fotos kommen dann in UNSERER gemeinsames Album."

      Gleich darauf wurde Eros warm ums Herz, sodass seine Bäckchen einen rosa Ton annahmen. Wollte Judith wirklich ein gemeinsames Fotoalbum mit ihm haben? Er wusste gar nicht, dass ihr Erinnerungen wichtig waren und ... das war für Eros eine wunderschöne Abwechslung. Er sollte in seinen langem Leben schon so vieles vergessen, wenn es nicht ging und in seinem Kopf hängen blieb sollte er darüber eben nie wieder erzählen. Dabei empfand er Erinnerungen als etwas wichtiges - es machte eine Persönlichkeit aus!
      Zu denken, dass Judith gemeinsam mit jemanden wie ihn etwas verewigen wollte, erfüllte ihn mit Glückseligkeit. Sie gab ihn sogar einen kleinen Schubser, damit er sich beeilte für den unvergesslichen Moment - wie fürsorglich.

      "Ich werde mein Bestes geben, verlass dich auf mich!", sporne er ziemlich selbstbewusst und voller zurückgewonnen Energie. Er wollte sie glücklich machen, weshalb er es auf keinen Fall versauen wollte.



      Flott und geschickt lief er den Berg hinunter, er schaffte es ohne zu stolpern und fest auf seine Nase zu fallen. Wenn es um Aufgaben ging nahm sie Eros eben ernst, da konnte man sich keine Fehler leisten. Hatte er bei Micah es versaut, sah er ihn für die nächsten Wochen nicht mehr - teleportieren war da höchst verboten.
      So begab er sich zu den Fischern, sie standen mit den Rücken gedreht zu ihm und beobachteten das, was sich im Wasser befand. Munter und ohne jegliche böse Absicht streckte Ero die Hand aus, um sie zu begrüßen. Die Sonne strahlte so hell, dass er ein wenig geblendet war.

      "Seid gegrüßt werte Herren! Dürfte ich euch beim Fischen Gesellschaft leisten? Ich würde gerne ein paar Fotos machen.",
      fragte er ziemlich höflich und strahlte über beide Ohren, so als ob er die Sonne wäre, die jedem versuchte mit ihrer Wärme zu blenden.



      Wie von einem nervigen Vogel durch seine Stimme belästigt, drehte sich keiner von den beiden Männern vorerst um. Sie waren gerade noch in einem Gespräch verwickelt gewesen, wer den finalen Schlag ausüben durfte? Immerhin war dieser Penner im Wasser jemand, der es nicht wert war die gleiche Luft wie sie zu atmen. Einfach nur aus dem Grund, weil er ein elender Mistkerl aus einer anderen Gang war, der von seinem Konzern im Stich gelassen wurde. Dabei waren beide Männer ebenfalls aus verschiedenen Mafia-Gruppen, doch der Feind deines Feindes war nun Mal der Freund. Ganz zu schweigen, dass einer von ihnen auf den krassen Halsschmuck von der beinahe realen Wasserleiche abgesehen hatte.

      Ero stand genau neben einem dieser Kerle, bemerkte nicht dass er ignoriert wurde. Der Erste war ziemlich groß gebaut, muskulös und hatte einige Tätowierungen auf seinem Körper. Typisch für einen Knasti, aber auch total normal für jemanden aus der Mafia Snakes. Er hatte sich nur wegen der Bitte des Bosses einbuchten lassen, mit der hundertprozentigen Garantieren auf ein gutes Gehalt, wenn er fertig abgesessen hatte. Nun sollte er auch noch an einem Event teilnehmen...was wieder enorm viel Geld erbrachte. Der risikobereite Kerl namens Udon hatte nie etwas gegen einen Tapetenwechsel, nach drei Jahren Knast. Nun war es an der Zeit diese Insel als sein Territorium zu markieren - einer nach dem Anderen würde fallen, sodass er schnell die Oberhand hier gewinnen würde und keiner ihm zu nahe käme. Doch genau mit diesem Gedanken fing dieses Vögelchen wieder zu zwitschern.

      "Entschuldigung? Störe ich etwa gerade?"
      , fragte Ero etwas hartnäckiger, er wollte nicht sich sofort zum Wasser widmen und einfach anfangen zu fotografieren. Was war, wenn es die beiden Männer heftig aufregen würde? Er wollte erst um Erlaubnis bitten, bevor es eskalierte...doch wusste er einfach nicht, dass er gerade mit dem Feuer spielte.
      Gelassen zündete sich Udon eine Zigarette an, in seinem Augenwinkel deutete er eine Präsens eines Zwerges. Als hätte er die Situation wirklich nicht lesen können, wie bescheuert war der denn? Udon hatte schon einige Naivlinge die Radieschen von unten sehen lassen, doch keiner strahlte eine solche Fröhlichkeit aus wie er.




      "Kennst du den?", fragte Udon seinen Partner, der gerade damit beschäftigt war von dem Kerl im Wasser sein Gold abzunehmen. Seine Hosenbeine waren komplett durchnässt, jedoch schien es ihm rein gar nichts auszumachen - war ja für einen guten Zweck für sich selbst.

      "Wen? Ich bin beschäftigt, Mann!", nörgelte Vincent und sah nicht Mal zu ihnen rüber, er war genug damit beschäftigt dem Mann sein Hab und Gut wegzunehmen, bevor er von den Wellen davongetrieben würde.

      Grummelnd wandte sich Udon dann doch zu dem Vögelchen, innerlich war er sogar verblüfft - er war ja noch kleiner und putziger als der Knasti sich ihn gerade noch vorgestellt hatte. Ohne ein Wort fixierten ihn die hellblauen Augen, prüfend als wollte er schauen ob der Kleine doch eine Gefahr erbringen konnte? Doch...Fehlschlag - der Typ war wohl einfach lebensmüde und mit Sicherheit einer der Touristen, die hier ihren Urlaub genießen wollte.

      "Was sollst du darstellen? Bist du aus der Kanalisation gekrochen oder warum sieht deine Mähne aus wie von einer Ratte?"
      , fragte Udon direkt und gab Ero einen abwertenden Blick - Welche Wette hatte er den verloren? Dabei musste er ihm Knast sogar eine Glatze durchmachen und bei weitem sah er nicht so schlimm aus wie dieses Vögelchen...oder war es eher eine Ratte? Normalerweise richtete sich Udon bei Fremden direkt auf, damit er nur noch größer und bedrohlicher wirkte. Aber...bei dem war es nicht Mal die Mühe wert gewesen, der würde sich doch glatt einscheißen.

      "Was willst du hier? Du hast drei Sekunden um es zu beantworten."



      Weder nahm Ero die Beleidigung gegenüber seiner Haarpracht noch die Androhung persönlich, bestimmt störte der Engel tatsächlich bei einem Fischevent. Er verstand es vollkommen, weshalb er ihre Zeit auch nicht weiter vergeuden wollte.

      "Ich wollte nur ein paar Fotos machen von den schönen Fische hier im Wasser! Sie sahen von Weiten sehr interessant aus!"

      Ero erklärte sich schnell und ohne Weiteres drehte er sich zum Meer um, damit er genau auf die Stelle zeigte, die er fotografieren wollte. Erst dann ist ihm endlich aufgefallen, dass sein Bauchgefühl sich gar nicht so geirrt hatte...Es war Judith, die ein wenig die Situation falsch eingeschätzt hatte. Das Wasser war wirklich mit Blut besudelt und auf der Oberfläche lag ein Mann, der von Vincent am Kragen gepackt wurde. Aus seinem Mundwinkel floss viel rote Flüssigkeit heraus und sein Gesicht war übersät von blauen Flecken. Wie erstarrt war Eros verwickelt in dieser Situation ohne Widerkehr. Er konnte seine Augen nicht losreißen von dem im Wasser zerbrochenen Mann.



      Verwirrt stand nun auch Vincent auf, der den Schmuck erfolgreich von seinem Feind konfisziert hatte. War dieser Zwerg irgendwie high -hatte er zu viel Sushi gegessen?! Das hatte krasse Nebenwirkungen, weshalb es Vincent gar nicht wunderte, dass der Kleinere irgendwelche Fische im Wasser sah. Er war bestimmt Kunde vom besten Sushirestaurant weit und breit.

      "Huuuuuh - Deine Haare sehen wirklich beschissen aus, hast sie wohl geschnitten als du total stoned warst! Hier gibt es keine Fische und Sushi gibt es natürlich auch nicht."

      "Sushi? Du denkst der Typ ist ein Kunde von den Sharks?",
      hakte Udon nach und rauchte weiter seine Zigarette.

      "Boah klar! Sieh ihn dir an, der sieht total missbraucht aus! Innerlich schon voll am verwesen! Hast du Geld, Giftzwerg? Zahlende Kunden krümme ich natürlich kein Haar - selbst im Knast!", klang Vincent äußerst überzeugt - die hart eingelagerte Ware befand sich noch auf dem Schiff...Vincent dachte nämlich immer daran Geschäfte zu machen, auch wenn ihn genau das und seine Dummheit in den Knast befördert hatte. Obwohl es äußerst selten war, dass ein hoher Shark von den Polizisten gesichtet wurde hatte Vincent da wirklich Pech gehabt - er glaubte noch immer, dass er verraten wurde!



      Doch anstatt auf die lauten Worte von Vincent zu reagieren blieb der Blick von Eros genau auf den verletzten Mann gerichtet. Vielleicht bildete er sich es nur ein, jedoch kam es ihn so vor als würde sich sein Brustkorb noch bewegen? Es war keine Zeit zu verlieren, schnell stieß Eros Vincent unabsichtlich zur Seite, um den Mann aus dem Wasser zu ziehen. Dann kniete er sich hin und horchte an den Lippen des Verletzten, ob er noch atmete - überprüfte zugleich seinen Puls.

      "Er atmet nicht mehr...aber sein Puls ist noch da. Ich werde ihn reanimieren."
      , verkündete Ero und brachte den Kerl so gut er konnte in eine stabile Seitenlage.



      Warum er am sterben war und ob diese Kerle ihn helfen oder leiden sehen wollten...spielte für den Moment für Eros keine Rolle. Er mochte es nicht Lebewesen sterben zu sehen, selbst wenn Pflanzen verwelkten machte es ihn immer ganz traurig. Wenn es einen Weg gäbe würde er den Mann retten, weshalb er ohne zu zögern und professionell diesem Mann eine Herzmassage und eine Mund-zu-Mund-Beatmung gab.

      Fassungslos runzelte Vincent seine Augenbrauen - was zum Fuck ging jetzt ab?! Seine Rädchen im Hirn ratterten und das einzige, was sich Vincent ausmalen konnte war, dass der Giftzwerg hier mit dem Penner befreundet sein musste?! Udon hingegen rauchte erst Mals seine Zigarette zu Ende und sah sich das Szenario wie in einem Kinofilm an.

      "He-HEEEEY! Was machst du da?! Verzieh dich von ihm!"

      "Das geht nicht, sonst stirbt er."

      ....
      ....
      ....

      "HÄ! JA DAS SOLL ER DOCH AUCH! Alter, hör auf ihn abzuknutschen - ist ja ekelhaft!", brüllte Vincent wütend und kannte solche Maßnahmen wie eine Mund-zu-Mund-Beatmung nicht, das sah einfach nur verdammt homo aus!



      Doch obwohl Vincent nun aufmüpfiger wurde reagierte Eros nicht, er konnte nicht---Er musste sich auf den Herzschlag konzentrieren.

      "Sollen wir ihn auch kalt machen?"
      , fragte Udon nach der seine Zigarette endlich fertig geraucht hatte und bereit war einen weiteren Kampf einzugehen. Vorbereitend knackste er mit seinen Fingerknöcheln.

      __________________________________________________________

      Sato Kurai

      Es war als würde Sato sich mit Zeth ein Wettbewerb liefern wer von ihnen den noch stärker rot anlaufen konnte - Sie glichen beide einer gereiften Tomate! Zumal Sato nochmal aus einer eigenen Nervosität sich einfach nicht einkriegen konnte, denn hatte er Angst was falsches zu sagen. Er hatte es heute schon fast versaut mit Zeth, diesen Fehler musste er sich eingestehen. Deswegen durfte er nicht seinem Freund direkte Hinweise geben, dass er auf ihn stand. Wenn er es herausfinden würde...wäre dies Satos aus! Aus Zeth huschte das Wort männlich heraus, etwas was tief in seinem Vokabular verankert wurde. Hatte er damit Sato gemeint? Sato selbst hatte sich noch nie wirklich...männlich gesehen und so verstand er nicht ganz was er gerade sagte, um es bei Zeth auszulösen...Aber...

      "Klingt...es Bescheuert wenn ich jetzt ganz oft von dir Umarmt werden will....?!"

      Sofort rutschte sein Herz in den Abgrund der Liebe, in seinen Augen spiegelte sich nur sein toller Freund. Er zwickte sich heimlich ins Handgelenk, um zu checken ob er vielleicht schon im Schlummerland war oder irgendwelche Nebenwirkungen von den Tabletten hatte, die er vom Arzt verordnet bekommen hatte? Doch wollte sich Sato nicht in diesen verrückten Gedanken verfangen, viel zu schön klang s, dass Zeth genauso...von ihm umarmt werden wollte.

      "Nein, ich freue mich sogar. Ich möchte nämlich d-das...gleiche!", gab Sato leicht geschwollen zu, es kam ihn so vor als könnte er jeden Moment aus Versehen die Zunge verschlucken. Warum funktionierten bloß die normalsten Mechanismen seines menschlichen Körpers nicht, wenn er in Zeths Nähe war? Hatte er jemals solch ein liebherziges Gefühl wie bei ihm gespürt? Mit nur einem Schlag wurde Zeth zu einem seiner wichtigsten Menschen - jemand, ohne den er einfach nicht mehr leben konnte. Es war faszinierend und schön zu bemerken, wie diese Form der Liebe es sogar schaffte jede Sekunde weiter zu wachsen. Sein Herz war von ihm erfüllt und auch wenn er so Panisch war und aufpassen musste nicht vom Bett zu fallen...war er überaus glücklich hier bei ihm zu sein.



      "Es ist nicht unangenehm für mich...Jeder aus meiner Heimat hätte ich etwas Anderes gesagt aber ...Mit dir ist es Anderes. Obwohl ich mich schwach...fühle gibst du mir zugleich auch unglaubliche stärke, du...Motivierst mich, Sato...!"

      Ein Lächeln setzte sich über Satos Gesicht, er versuchte es zu kontrollieren um nicht wie ein Honigkuchenpferd vor sich hinzugrinsen. Zeth gab ihn vielleicht kein Liebesgeständnis, doch war es genauso wertvoll, dass Sato vor Glück losheulen konnte. Im Inneren war er der Waschlappen, der sich zusammenreißen musste, damit dies nicht wie ein Bollywood-Drama endete. Seine Hände griffen automatisch nach der Luft, beinahe hätte er Zeth direkt an ihn geschmiegt - ihn so stark umarmt, dass sein Freund Atemnot bekäme. Er durfte es nicht übertreiben aber wie konnte er sich noch beherrschen, wenn Zeth meint, dass er ihn motivieren würde? Ihm ging es doch genauso - er hatte zwar panische Angst davor, dass Zeth wieder sich in Gefahr begeben würde aber...zugleich zwang er ihn dazu selbst stärker zu werden, damit er seinen Freund beschützen konnte! Wieder kamen ihn die Gedanken zum Vorherigen Konflikt hoch...

      "Ich habe nichts dagegen von dir gefressen zu werden. Friss mich ruhig mit Haut und Haar, Zeth. Nur so...wirst du mich los. Doch glaub mir... Davor werde ich auch ein wenig von dir in die Zähne bekommen!"


      Ja...Das sagte er im Eifer des Gefechts und...gerade spürte er wie sehr es ihn freuen würde von so jemanden wie Zeth gefressen zu werden. Es kam ihn so vor als würde ihn Zeth auch ein Teil von sich abgeben, wenn er ihn als Speise verzerrte. Ein kurioser Gedanke, den Sato zum Teil stutzig machte. Seit wann hatte er solch' ein Kink entwickelt?
      Doch durch Zeths Rede wusste er genau sein nächstes, großes Ziel: Er musste unbedingt mehr von seinem Freund erfahren, mehr von seinen Geheimnis! Dann könnte er ihn helfen - seine Beweggründe besser verstehen und ihn zeigen, dass Zeth nun wirklich zu seiner kleinen Familie gehörte.

      "Ohne dich...hätte ich wohl auch nie meine Hartnäckigkeit kennengelernt...Durch dich zweifle ich ebenfalls nicht mehr an meiner Stärke...Ich möchte dir nur noch mehr von mir zeigen und dich unterstützen - egal...ganz egal was dein Geheimnis ist.", sprach Sato viel motiviert und mit einer kräftigeren Stimme, er spürte genau das Feuer in seiner Brust. Er schwitzte zwar als wären im Krankenhaus ganze 40 Grad, aber loderte es in ihm nur wegen seinem Freund.



      "...Ähm...Ich hab nichts dagegen das Bett wieder mit dir zu teilen. So kann ich darauf achten das du dich meine Nähe nicht abgewöhnst...hm!"

      Bis Zeth nur noch schmeichelhafter wurde und genau seinen heimlichen Wünsche nachging. Als ob er sich seine Wärme je noch abgewöhnen könnte? Sato hatte sogar Sorge bald ohne ihn schlafen zu müssen, konnte er das überhaupt noch? Es war wie eine schöne Wärmedecke zu verlieren oder ein großes Kuscheltierchen, ohne ihn wäre es total einsam und kalt. Aber...Die Worte behielt er für sich, denn dies würde vielleicht zu kitschig wirken. 'Ich schlafe gerne mit dir' klang auch ziemlich anders in seinen Gedanken, als er eigentlich ausdrücken wollte. Sein Lächeln wurde schiefer, auch wenn Zeth wie sein Wärmekissen war...würde er mit Sicherheit nicht mehr einschlafen können nach diesem Gespräch!



      Bevor Sato irgendwelche peinlichen Laute von sich gab, erklärte Zeth ihn seinen nächsten Punkt. Er wollte, dass Sato unbedingt stärker würde und plötzlich...fühlte sich Sato nur noch mehr von dem Größeren gesehen. Es klang so als glaubte er wirklich daran, dass Sato noch mehr an Kraft gewinnen könnte - genau das wollte er von ihm hören! Er wollte...Vertrauen von ihm, weil er ihn genauso vertrauen wollte!

      "Ich verspreche das ich ab denn heutigen Tag mit dir noch viele weitere...Kämpfe fechten werde...Umarmungen...Oder was noch alles dazugehört ! Egal ob ich wieder Nackt vor dir stehe oder du wieder...Diese...Dinge mit deinem Mund machst! Ich werde nicht mehr davon laufen, Sato...Das...verspreche dir!"

      Wie ein Happy End...Zu ihrem vorherigen Konflikt. Mehr wollte Sato nicht hören, seine grünen Augen funkelten von der Zuneigung, die er für seinen Freund empfand. Die Hand, die Zeth von ihm ergriff verkrampfte sich zuerst, doch akzeptierte dann dieses ihn übermannte Glück von Körpernähe, die er erhielt. Zeths Hände waren so warm, kaum größer als seine und doch...so unglaublich liebevoll. Alles davon sprach Zeth in solch einer Ernsthaftigkeit aus, dass Sato nicht Mal bei dem Thema des Nacktseins aufzuckte. Wichtig war für ihn, dass er nicht mehr von ihm davonlaufen wollte. Er drückte seine Finger an Zeths Handfläche, als hatte er nicht vor ihn in den nächsten Sekunden loszulassen. Dann beugte er sich mehr zu ihm, derweil saß er genau neben seinem Freund und ein Glück war der Sound des Festivals aus. Ihm tat zwar...das Chaos in der Kirche immer noch schrecklich Leid, aber vertraute er auf seinen Bruder und gerade konnte er sowieso nur an eine Person denken...und die war so nah bei ihm, dass Sato den Wunsch pflegte den letzten Zentimeter an Distanz von ihnen auszulöschen. Es klang wie ein Gelübde, viel härter als ein Liebesgeständnis...Und das brachte Sato ihn starke Wallung, sodass er ohne weitere Gedanken sich Zeths Gesicht näherte.

      "Ich verspreche dir...Stärker zu werden, sodass du dir keine Sorgen um mich machen musst. Ich werde nicht von deiner Seite weichen, egal wie kalt die Zukunft auch sein mochte. Ich habe mich entschieden ein Leben mit dir zu führen - du bist für mich unersetzbar. Genau deshalb möchte ich dich stärken, dich glücklich machen und...für dich da sein. Dafür musst du aber auch mehr auf dich achten."



      Ein wenig kam Satos eigenes Gerede wirklich wie das Gelübde vor dem Altar vor. Übertrieb er oder passte er sich nur Zeth an? Es war nicht wichtig, denn war es einfach das, was er in seinem Herzen erspürte! Es wollte aus ihm raus und sich Zeth präsentieren. Verdammt, war das wirklich nur verknallt sein? Er fühlte sich wie von einem heftigen Zauber gefangen, er musste aufpassen, dass Zeth nicht zu einer krankhaften Besessenheit von ihm wurde. Er musste sich nur daran erinnern, wie Zeths Blut...--
      --Nein, viel wichtiger war es herauszufinden, was Zeth mit seinem Mund meinte? Bestimmt, weil er an seinem Finger saugte? Oder meinte er auch den Kuss? Nein, das war wieder ein Tabu-Thema, doch merkte Sato wie er sich in dem Gedanken verfing. Wenn auch dies für Zeth okay wäre, dann wüsste er nicht mehr wohin mit sich?...Zugleich öffnete Sato seine Lippen, sie bebten aufgeregt und erstmals brachte Sato kein Ton heraus. Er sollte es nicht ansprechen, bevor er die Stimmung versaute - gerade lief es gut...Aber dennoch konnte er sein kribbeln nicht überwinden. Seine freie Hand berührte Zeths erwärmte Wange, er strich die Haut sanft und dann musste er einfach fragen.

      "Bitte sag mir, wenn ich gerade an deine Grenzen stoße...Aber wäre es auch okay, wenn ich dich küssen würde? Ich will dich nicht anlügen, aber gerade war es das erste an was ich gedacht habe, als ich mir deine Lippen angesehen habe. Ich weiß, dass ich bestimmt zu weit gehe-- aber wenn Umarmungen okay sind, könnte das auch in Ordnung sein? Ich werde dich natürlich nie wieder deswegen fragen, wenn dich das anekelt."



      Sato konnte sterben, seit wann war er nur vor solchen lustvollen Trieben? Für Sato war ein Kuss eins der romantischten Dinge, die man tun konnte. Es gab zwar Familien, die sich öfters auch mal einen Schmatzer geben und mit Sicherheit, hätte dies Sato eventuell als eine Ausrede nutzen können...doch wollt er Zeth in der Hinsicht nicht veräppeln. Zumal seine Familie nicht zu dieser Art gehörte. Er erklärte sich nicht, wieso er es unbedingt wollte - wenigstens das musste er für sich behalten. Er brauchte nur einen kleinen Korb, damit er sich solche Gedanken aus seinem Kopf ausradieren konnte. Seine Gier war so grenzenlos wie das Verlangen nach Blut.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Mason Rose

      "....Mason....Ich denke nicht das du dir die Richtigen Personen für dein Insel-Spaß ausgesucht hast...Oder besser gesagt für dein Lin zurück Eroberungs Plan."

      Genau das hatte Mason gekonnt überhört, niemals würde jetzt dieser pessimistischer Mann, der jeden Tag mit seinem Seil am Hals eingeschnürt ihn versuchen das auszureden. Warum sollte sein Eroberungsplan nicht gut sein? Er hatte eine ganze schlaflose Nacht daran getüftelt! Mason verstand das nicht. Er hatte doch mächtiges Glück erzielt, wie ein sechser im Lotto! Durch diese drei Jungs hatte er die optimale Lösung für sein Problem, es nervte ihn das Rhys sein wohl nicht verstand. Aber -- andererseits war Rhys nicht mal an seinem eigenen Wohlempfinden interessiert, Mason sollte eigentlich glücklich sein, dass er überhaupt ein wenig Reaktion zeigte.



      "Oscar ist überhaupt nicht in der Lage jemand wahrhaftig zu Lieben...Das ganze ist schon zum scheitern verurteilt..."

      "....Du bist wirklich wie eine Schlange die sein Opfer langsam und grausam verschlingt."

      "Was ist denn bitte schon wahrhaftig für dich?", fragte Mason schnippisch und reagierte beleidigter, als er eigentlich wollte. Es war so als sagte ihm Rhys ganze klar wie schrecklich seine Idee war. Was dankte er ihm nicht einfach, dass sein Sohn in guten Händen war? Er kapiert es nicht ganz - wenn Tyler sich in Rhys Händen befände...wäre Mason mehr als nur glücklich. Stattdessen hatte dieser Junge immer noch nur Simon im Kopf, das konnte er genau spüren! Oscar hingegen sah doch aus wie ein freier Vogel, weitaus weniger verkorkst - nur mit Drogen befüllt aber für jeden Spaß zu haben! Beleidigter als er sich preisgeben wollte verschränkte er seine Arme ineinander und gab Rhys einen bissigen Blick. Er hatte schon eine Ahnung warum Rhys überhaupt mit einem Wort wie wahrhaftig seine Laune vermieste - er dachte wie immer an Tracy. An die zuckersüße, kitschige Liebe, die auch Mason früher als schön empfand und vielleicht das einzige Mal, dass er gedacht hatte, dass hier wirklich etwas wahrhaftiges dran war. Trotz allem wollte er das Gespräch nicht so einfach beenden, er wollte Rhys klar machen, was in seinem wirren Kopf durchging - ob es ihn nun interessierte oder nicht.

      "Du warst früher viel klüger, mein hübscher Gockel. Ich kämpfe um mein Recht an Lins Seite sein zu dürfen. So dumm bin ich nicht, ich habe kapiert, dass sie mit mir nichts mehr anfangen möchte. Sie will keinen Mason haben - wäre ich vielleicht Simon, wer weiß ob sie dann nicht nein gesagt hätte?"
      , erklärte Mason in einem ernsten Ton - er ging direkt aufs Ganze. Seine Ansicht nach musste er das tun, kämpfen war doch das Einzige was er gut konnte. Auch, wenn Masons Art KAMPF für jemand anderen wohl doch eher BEDRÄNGNIS sein könnte. Gift breitete sich unter seiner Zunge allein schon nur an seinen geliebten Bruder zu denken. Ebenfalls eine einseitige Liebe, die Mason wohl nie überwinden konnte, denn würde es Simon nie zulassen, dass er ihn je vergaß.
      Schwungvoll legte er einen Arm um Rhys, der direkt neben ihm auf der Couch saß. Er zog ihn zu sich ran, fest sodass er ihn genau spürte. Es glich einer Szene wie in einem Kino, wo der Junge versuchte sich am Mädchen ranzumachen - nur wilder und ohne jeglichen Flirt. Er wollte, dass er ihn genau verstand - als sei er ein Lehrer, der einem Schüler was beibringen wollte. Dabei waren es nur die klaren Gefühle, die er oft mit einem Lachen oder seiner Verrücktheit verdeckte. Eine offene Wahrheit, die er nur Rhys anvertraute, weil er ihm nun Mal genauso wichtig war und ihn liebte. Aber genau wie bei Lin, seine Eltern, Tyler und Simon...war es praktisch unmöglich Liebe von ihm zu erfahren, dafür war er einfach viel zu lange zu sehr mit einem Fuß im Grab.

      "...Ich verrate dir mal was. Ich bin mir absolut sicher, dass mich Lin nie wahrhaftig geliebt hat. Nicht heute und auch nicht früher. Ich habe mich wie eine Schlange an ihr gehaftet und sie hat sich irgendwann ergeben und sich von mir beißen lassen. Dann lief alles gut, bis mein Bruder mir die Augen öffnete, um mir zu zeigen wie schnell doch die Liebe mir den Rücken zu wenden wird. Er wollte mir wohl damit beweisen, dass es absolut niemanden gibt, der mich wahrhaftig liebt - er hatte schon immer seinen Spaß mich leiden zu sehen. Oder aber er wollte zeigen, dass die Rose solch ein Gefühl gar nicht besitzen und brauchen. Vielleicht wollte er mir ja auch zeigen, dass ich einfach nicht dazugehöre? Ist auch egal, mein Bruder ist...rotzfrech und wenn du nicht ein lebendiger Zombie wärst, wärst du auch schon längst an seiner Seite. Im Sex ist er ja besser als ich und dir hätte er bestimmt direkt geholfen zu sterben."

      So wie Mason eben war fügte er eine Menge Dinge hinzu, die er gar nicht Mal erwähnen wollte oder zum Thema passten. Er war es gewohnt gegen eine Wand zu reden, nicht Mal in der Politik hörte ihn jemand genaustens zu. Deswegen war es für Mason ein Leichteres einfach seine Gedanken freien Lauf zu lassen, egal wie peinlich oder obszön sie auch sein mochten. Rhys war es gewohnt von ihm zu gedichtet zu werden, auch wenn es nie wirklich ernste Themen waren. Doch gerade fühlte sich Mason danach ihn auch etwas von sich preiszugeben, nur um selbst wieder selbstsicher seinem Projekt entgegenzuwirken. Anders würde ihn Rhys Pessimismus nur zum Trübsal blasen bringen. Er machte einfach weiter ohne überhaupt darauf zu achten ob Rhys zuhörte oder nicht.

      "Aber um ehrlich zu sein...hat mir die Affäre gar nichts ausgemacht - nein, sogar angespornt noch besser zu werden. Noch viiiiiiiel wilder, zu einer Anakonda mutieren, von der keiner entkommen kann. Tja, dann aber hat sie mich verlassen und lustigerweise glaube ich, dass ich erst ab diesem Moment meine eigene wahrhaftige Liebe zu ihr gefunden habe.
      Nämlich Besessenheit. Und jetzt macht mir diese Liebe einfach Spaß...Je mehr ich mir Mühe gebe, desto mehr spaß habe ich. Der Prozess ist sogar so gut wie das Ziel wird."


      Es war Fakt, dass die Rose schon immer eine eigene Art hatten zu Lieben. Deswegen hoffte er auch insgeheime, dass Simon ihn durch seine Gräueltaten nur auch seine Liebe zeigen wollte. Genauso wie Tyler vielleicht seine Liebe zu ihm zeigte, indem voll und ganz seine Unterstützung der Mutter widmete und ihn nicht mal mit dem Hinterteil ansah? Sam liebte sich selbst am meisten und Robin...naja- sie war schon immer anders. Mason hingegen war fasziniert von Lin, weil sie auch anders liebte - ein Wang-Chi war nämlich...genauso unnormal wie ein Rose nur sein konnte.

      "Was glaubst du also erwarte ich von Oscar? Eine süße Liebe wie es du und Tracy hatten? Darauf steht Lin nicht. Ich will sehen wie er so einen ähnlichen Charakter wie Lin rumkriegt, selbst wenn er ihm die Nase bricht. Vielleicht will das ja genau Lin von mir? Leider ist sie so viel stärker als ich, weshalb ich wohl ab diesem Moment geliefert wäre--Wie dem auch sei... Ich will einfach nur, dass Oscar und der Waschbär mir einen Weg zeigen, wie ich mich in ihr Leben reinschnorren kann - also wie ich sie erobern kann. Wenn sie mich wieder sie beißen lässt dann...Werde ich schon genug mein Territorium aufbauen, dass allein meine Liebe ausreicht, um die Beziehung aufrecht zu halten."



      Schon fast gelangweilt sagte Mason seine Sicht, als hoffte er, dass es bis zum Schluss spaßig blieb. Ab und an machte er sich sorgen, dass es ihm langweilig sein würde, wenn er Lin wieder hatte? Aber konnte es möglich sein? Lin war wie sein Lebenselixier, weil sie ihm genau das gab, was auch sein Bruder und sein Vater ihm gaben. Totale Gleichgültigkeit und ein kleinen Tropfen an Perfektheit, jedenfalls in Mason Augen. Lin war wie eine neue Tierrasse, die noch nicht genaustens erforscht wurde - Sie war ihre eigene Spezies. Er würde sie zu gerne auch zu einem Tierchen machen - ein süßes Haustier...Aber ganz klar wurde ihm danach nur langweilig, weshalb er an das Ende gar nicht gerne dachte. Langweile war einfach das schlimmste für Mason - er wollte dauerbeschäftigt bleiben, weshalb die Besessenheit zu Lin ihn einfach nur gut tat.

      "Wenn ich wieder mit ihr zusammen bin, kommt auch Tyler wieder angedackelt und Prinzessin wird mich ganz klar loben, dass ich ihren Bruder wieder zurückgebracht habe. Außerdem kann ich Simon zeigen, dass er unrecht hatte und er NICHT alles von mir wegnehmen kann! Und dann schicke ich ihm *Wir vermissen dich so gar nicht* - Videos! Endlich bin dann ich an der Reihe!"

      Rache an den Bruder - ein weiteres Ziel, was er nie aus den Augen verloren hatte. Seine verdammte Maske abreißen und Simon zeigen, dass ER der bessere Rose war. Auch ein unmögliches Ziel, was den Spaßfaktor nur verstärkte - den es würde wohl niemals enden. Andererseits gab es auch eine große Befriedigung seinen Bruder heulend auf den Boden vorzustellen, während er endlich auch Mal nach MASON schrie!



      So multitasking wie Mason gerne war schrieb er währenddessen Nicky seine Anweisungen und lachte wie auf Kommando während er auf den Bildschirm starrte. Er lehnte sich mit seinem Kopf an Rhys Schulter, als wollte er ihn genau in seinen Plan verwickeln - damit er genug Zeit hatte mitzulesen, während auf dem TV sich nur weiter die Live-Übertragung zeigte.

      "Jetzt will ich aber auch wissen wegen was sie eigentlich zueinander gefunden haben.", wechselte Mason das Thema und hängte sich wieder an der Aufmerksamkeit vom Fernseher an.



      Obwohl die erste Aufgabe doch so einfach war, gab es dank Lin fette 10 Minuspunkte. Huch, jetzt machte sich Mason doch ein wenig Sorgen, dass er die drei umbringen müsste? An Ersatz war nicht zu denken, viel zu teuer waren diese Tierchen auf seiner Insel!

      "Was glaubst du? Soll ich mehr sexuelle Aufgaben stellen, damit sie warm werden? Lin mochte auch Sex sehr gerne, vorallem wenn sie wütend war! Da wird ein Kuss kaum reichen. Zwei auf Einmal einen Blowjob verpassen, während die Augen zugebunden sind? Oder den anderen einen Vibrator hineinstecken, während der andere sich darauf einen abholen muss?", fragte Mason ganz unvernünftig auch wenn er seine eigenen Fetisch dabei noch zügelte. "Ich finde dein Sohn hätte auch ein wenig Entspannung verdient mit seiner Liebe. Was glaubst du würde ihm gut tun, was Lin schockieren und wuschiger machen würde?"



      Mason summte vor sich hin, verdammt waren die Liebesgeständnisse zuckersüß - vielleicht war da doch was wahrhaftiges dran! "Ich finde Oscar ist sehr ehrlich, ist es nicht süß wie er mit dem Waschbären ein Liebeswettbewerb da lieferte?"

      Glücklich bemerkte er erst später, dass er eine Nachricht auf seinem Smartphone hatte, die nicht von Nicky stammte. Es war seine Prinzessin, die ihn eigentlich nur schrieb, wenn sie etwas von ihm wollte...oder wenn sie etwas von ihm zerstörte. Manchmal war sie da wie ihr Onkel, tyrannisch! Trotzdem liebte er alle Nachrichten von seiner Prinzessin, weshalb er sie drastisch öffnete - mit einem hohen Gefühl an Begeisterung.
      Doch leider zerfiel dieses Gefühl und zurück blieb nur blankes Entsetzen. Judith sendete ihm nämlich ein schönes Bild...wunderschöne Aussicht mit ihr, die Umgebung kannte er nur zu gut. Es war...........seine Insel. Seine Insel, indem sich so viele Verbrecher befanden, weil Mason einfach zu viele angenommen hatte.

      "PRINZESSIN?!", schrie er mit trockener Kehle. Er stand kurz vor einem Herzinfarkt, von dem er sich nie wieder erholen würde! DAS WAR DOCH NICHT WIRKLICH WAHR! Warum war sie bitte auf der Insel? Im Hintergrund war klein der Verlobte zu sehen, war er etwa der Übeltäter?



      Betroffen richtete sich Mason seine Brille und stand sofort auf, er rief einige Bediensteten an. Seine beste Butleresse bat er darum sie zu suchen - am besten wäre ein Suchtrupp, doch hatte er dafür wenig Personal, sie starben bei ihm zu schnell! Der Butler, der bei ihm zu Hause diente zwang er dazu Masons Koffer zu packen und ein Schiff zu organisieren. Ohne mit Rhys zu besprechen rief er sogar auf seiner Arbeit an, um zu erklären, dass Rhys schwer krank ist und nicht zur Arbeit erscheinen kann.

      "Rhys, du hast jetzt Urlaub. Mit mir. Wir fahren jetzt gemeinsam auf die Insel und holen meine Prinzessin ab.", erklärte er ihn kurz und knapp ehe er ihn von der Couch zerrte und ihn mit sich zog, zur Haustür. Er brauchte seinen Freund mehr denn je, sonst würde er vor Sorge umkommen! Wie darauf vorbereitet hatte er sich seine Haare gerichtet, holte ein Fächer heraus und zeigte vollsten Einsatz. "Wir werden meine Prinzessin retten, vor den ganzen bösen Knastis und Übeltätern. Dazu werde ich noch diesen verdammten Verlobten umbringen, es war ein Fehler von mir ihn von der Straße aufgegabelt zu haben. NUTZLOSES VIEH!"



      "Ich werde ihn abknallen. BUTLER, PACK MIR MEINEN REVOLVER IN DEN KOFFER! ICH HAB EINEN ENGEL UMZULEGEN!", rief er seinem Butler hinterher und zog auch schon Rhys mit zum Geländewagen, damit sie zum Ufer fahren könnten. Er bot Nicky ein bisschen mehr Freiheit...mit dem Jungs anzustellen, was er wollte - solang es seinem Ziel nachkam!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Rhys Bell

      "Was ist denn bitte schon wahrhaftig für dich?"
      Der beleidigte Tonfall von Mason traf den von Beruhigungsmittel betäubten Körper von Rhys härter als erwartet.
      Erneut zog ihn Mason in seine bescheuerten Versuchen mit rein und jetzt klang er so als wäre ER es bei dem nicht alle Schrauben lockerer wären.
      Wahrhaftig....
      Natürlich gab es für Rhys nur eine wirklich echte Art der Liebe...Und die war Tod...Ausgelöscht. Endgültig fort...Alles Andere ...War doch nur noch wie das Pflaster auf einer tiefen Narbe die niemals Heilen würde....
      Und dieser riskante, albernde Plan...War doch einfach nur....Zum scheitern verurteilt!



      "Du warst früher viel klüger, mein hübscher Gockel. Ich kämpfe um mein Recht an Lins Seite sein zu dürfen. So dumm bin ich nicht, ich habe kapiert, dass sie mit mir nichts mehr anfangen möchte. Sie will keinen Mason haben - wäre ich vielleicht Simon, wer weiß ob sie dann nicht nein gesagt hätte?"
      ....
      Und trotzdem zog Mason dieses Aktion ab?
      Natürlich...Geld spielte für diesen Mann keine Rolle aber trotzdem. Mason hatte so viel Andere Dinge mit dem er diese Zeit füllen konnte....
      Oder begriff Rhys einfach nicht worum es diesem verrückten Kerl eigentlich ging...?!
      Warum gab Mason nicht einfach auf...Wenn er wusste das Lin ihn nie an ihrer Seite haben will...?

      "...Ich verrate dir mal was. Ich bin mir absolut sicher, dass mich Lin nie wahrhaftig geliebt hat.
      Die glanzlosen grünen Augen des Arztes schaute Mason teilnahmslos an. Er fühlte sich als würde er einer Gans zu schauen die dafür aufgezogen wurden ist als Weihnachtsbratenzu Enden. Jedes Futter und Zärtlichkeit nur Oberflächig war um am Ende gerupft zu werden....Und das schrecklich dabei schien ihm das sich DIESE dumme Gans dem Bewusst war und denn Namen Mason trug.
      Doch obwohl sich das Mason bewusst war...
      Viele Münder wurden jetzt sicher behaupten das Mason darauf stand Emotional verletzt zu werden und zum größtenteils glaubte Rhys auch das Mason solch eine Neigung mit der Zeit entwickelt haben musste...Doch trotzdem...Da war mehr und es hinderte Rhys für dein Moment sich nicht mit weiteren Medikamenten voll zu stopfen um seinem Gerede zu entfliehen.

      Um die mehr als nur toxische Beziehung zwischen Mason und seinem Bruder Simon beneidete Rhys ihn nie wirklich. Es war mit einen der ersten Dinge die Rhys über ihn erfuhr je mehr er ihn kennenlernte. Dagegen war der Familien streit denn er mit seinem eigenen jüngeren Bruder Livius hatte eher harmlos. Aber ein so strikter Kontaktabbruch welche er die Bells erlebten war wohl bei den Rose unmöglich. Selbst wenn man wollte, stieß man bei einer so einflussreichen Familie immer aufeinander. Tatsächlich hatte Rhys schon mal öfter versucht denn Kontakt mit Mason zu beenden so wie mit denn Anderen Jungs aus seiner Männer WG...Aber...Nun ...Mason war eben wie eine festgebissene Schlange die nicht eher los lassen würde bis man ihm denn Kopf wohl abhackte.
      Mehr oder weniger sollte Rhys sich wohl Glücklich schätzten....

      "....Ist auch egal, mein Bruder ist...rotzfrech und wenn du nicht ein lebendiger Zombie wärst, wärst du auch schon längst an seiner Seite. Im Sex ist er ja besser als ich und dir hätte er bestimmt direkt geholfen zu sterben."
      ....Und Mason Glück war es das Rhys sich nicht allein wegen dem Sex so an Mason selbst auch noch klammerte.
      Absurderweise konnte sich Rhys nicht vorstellen jemals auf die Seite von Simon zu wechseln. Dafür war ihm Mason viel zu wichtig....
      Es versetzte Rhys sogar ein leichtes stich ins Herzen das Mason es überhaupt erwähnte oder in Betracht zog. Dabei glaubte Rhys schon gar nicht mehr sowas wie Herz schmerzen empfinden zu können, dafür war sein herz doch schon längst in tausend Teile zersprungen....
      Er spürte denn Einfluss der Rose Familie schon genug in seinem Beruf im Krankenhaus....Nicht selten werden auf Wunsch der Rose Familie Personen auf der Organ Spender Liste nach oben oder sogar nach unten gesetzt...Es war alles ein korruptes Netz in denn Rhys mittlerweile schon lange den Bezug auf richtung und falsch verloren hatte.
      Manchmal wunderte es Rhys wieso es nicht Mason war der sich ein Strick holte...Manchmal wenn Mason richtig grausam Auto fuhr, hatte er schon öfter mit dem Gedanken gespielt wie es wäre mit ihm zusammen zu Sterben.
      Aber irgendwie...Schaffte es Mason in ihm das wenig Lebenswillen das noch besaß aufs Hochtouren zu bringen das er nicht selten mal selbst nach denn Lenkrad griff und sie davor bewahrte das Zeitliche zu segnen.
      Es war eine bescheuerte Ironie, dass ausgerechnet ER darum kämpfte zu überleben sobald Mason sie in eine Lebend bedrohliche Aktion zog...Und das brachte Rhys oft wieder in ein Strudel aus Selbstzweifel.
      Wollte er wirklich alles Beenden...?
      Was war es was Mason ständig in ihm triggerte???
      Allein dafür...Konnte Rhys nicht aufgeben auch wenn er denn Kampf immer wieder verlor sobald seine Energie am Ende war.
      Natürlich wäre es einfacher würde er denn direkten Weg wählen...Er zweifelte nicht daran das Simon ihn helfen würde schnell in ein Grab zu kommen.
      Aber dann würde er das letzte Stück von sich selbst verkaufen.
      Auch wenn das Leben hart zu Rhys war...Mason war immer noch mehr als nur sein bester Freund und sein letzten Atemzug wollte er nicht dafür verschwenden denn Streit und Machtkampf zwischen denn Brüdern zu bestärken.

      Mit einem schweren Atemzug lehnte Rhys sich wieder zurück und schloss erschöpft seine Augen während Mason weiter sprach. Obwohl Mason es nicht einmal musste erklärte er ihm für seine Verhältnismäßig durchgeknallten Art ernst und nachfühlbar seinen Beweggrund. Es war wie als lauschte er seinen Herzschlag, ohne das er Einfluss darauf hatte pochte es ständig weiter...Und Mason...Er war wie dieses Pochen...Unaufhaltsam...Weiter...Bewegten sich seine Lippen.

      "Tja, dann aber hat sie mich verlassen und lustigerweise glaube ich, dass ich erst ab diesem Moment meine eigene wahrhaftige Liebe zu ihr gefunden habe.
      Nämlich Besessenheit. Und jetzt macht mir diese Liebe einfach Spaß...Je mehr ich mir Mühe gebe, desto mehr spaß habe ich. Der Prozess ist sogar so gut wie das Ziel wird."

      Es war also der Prozess selbst denn Mason als seine wahrhaftige Liebe bezeichnete....
      ...War Liebe wirklich so verschieden?
      Er konnte nicht glauben das Mason ihn wirklich diesen Samen in sein Kopf pflanzte und er ernsthaft darüber nachzudenken begann.

      "Was glaubst du also erwarte ich von Oscar? Eine süße Liebe wie es du und Tracy hatten? "



      Schwach öffneten sich Rhys Augenlider ein spalt und seine Muskeln spannten sich an.
      Langsam ging Mason wirklich zu weit...Tracy zu nennen fühlte sich wirklich wie ein direkter Angriff auf sein inneres an.
      Schon allein bei der Erwähnung brannte sich ihr sanft lächelndes Gesicht zurück in sein Gedächtnis. Wie das rote Haar über ihren schmalen Schultern lag.
      Sie war das Gegenteil seiner störrischen, wilden Mutter....
      Sie war für ihn...alles war er sich bei dem Wort süße Liebe vorstellte. Unschuldig...Sanft....Zärtlich...
      Aufopferungsvoll....
      "Ich bitte dich Rhys...Akzeptiere meine Entscheidung. Ich habe ihm schon einen Namen ausgesucht...Ich möchte das Harvey Lebt. Daher werde ich ihn trotz des Risiko zur Welt bringen. Er ist wie Oscar der beweis unserer Liebe....Keine Sorge, wir werden auch diese Herausforderung zusammen schaffen. Unsere Liebe überwältigt jede Gefahr, oder nicht?~"



      Sie war....Wahrhaftig....
      ...Oder?
      Zum Glück sprach Mason weiter sonst würde sich Rhys an denn Gedanken an seine Tote Frau nur weiter aufhängen und ihn tiefer in seine dunkelsten Gedanken führen....

      "....Darauf steht Lin nicht. Ich will sehen wie er so einen ähnlichen Charakter wie Lin rumkriegt, selbst wenn er ihm die Nase bricht. Vielleicht will das ja genau Lin von mir? Leider ist sie so viel stärker als ich, weshalb ich wohl ab diesem Moment geliefert wäre--Wie dem auch sei... Ich will einfach nur, dass Oscar und der Waschbär mir einen Weg zeigen, wie ich mich in ihr Leben reinschnorren kann - also wie ich sie erobern kann. Wenn sie mich wieder sie beißen lässt dann...Werde ich schon genug mein Territorium aufbauen, dass allein meine Liebe ausreicht, um die Beziehung aufrecht zu halten."

      Auf eine wirklich Bizarrenweise erinnerte ihn Mason etwas an seinem Vater...
      Besonderes sein Tod hatte Rhys sehr mitgenommen.
      Nie hatte Rhys begreifen können wieso sein Vater für seine Mutter überhaupt noch Kämpfte. Hoffnung hatte das sie zurück kommt obwohl sie sich kaum zeigte.
      Alles in Rhys verachtete seine Mutter, er begriff diese Art ihrer Liebe nicht...Sie war eine schlechte Mutter und eine ebenso schlechte Ehefrau!
      "Ich verstehe das du dich mit deiner Mutter nicht besonderes gut verstehst Rhys aber das ist ihre Art zu Leben. Als ich sie Geheiratet hatte war mir ihre Art von fehlender Verantwortung bewusst...Ich wusste auf wenn ich mich einlasse. Trotzdem Liebe ich sie und natürlich wünsche mir mehr Zeit mit ihr. Sie liebt euch auch auf ihre weise Rhys...Es schmerzt zu wissen das ich nie ganz ihr Herz für mich gewinnen konnte. Doch würde ich das nie als Fehler sehen. Wenn ich in die Zeit zurück Reisen könnte, würde ich immer wieder eure Mutter in der Bar wo ich sie kennengelernt haben, ansprechen und ihr helfen....Sie hat mir das erste wahrhaftige Gefühl von Liebe übermittelt und mir zwei wundervolle Söhne geschenkt die ich über alles Liebe...."



      Früher kam ihn Rhys die Worte nur wie der verzweifelte Versuch eines überforderten Vaters vor der wollte das sich Rhys wieder mit seiner Mutter versöhnte...
      Noch heute waren sie verfeindet. Er wusste nicht mal ob sie noch Lebte...Oder irgendwann wieder ein Anruf von ihr kommen würde....
      Doch jetzt mit Mason ernsten Worten...Ergab diese Art der Liebe schon Sinn...

      "Wenn ich wieder mit ihr zusammen bin, kommt auch Tyler wieder angedackelt und Prinzessin wird mich ganz klar loben, dass ich ihren Bruder wieder zurückgebracht habe. Außerdem kann ich Simon zeigen, dass er unrecht hatte und er NICHT alles von mir wegnehmen kann! Und dann schicke ich ihm *Wir vermissen dich so gar nicht* - Videos! Endlich bin dann ich an der Reihe!"
      Hach...Jetzt klang Mason wirklich so Klischeehaft nach einem Happy End aus denn Romantischen Filmen die er so liebte....
      Auch wenn Rhys am liebsten an tausend Anderen Orten wäre...Jetzt war er auch Interessiert....
      Egal wie Pessimistisch er war...Wenn es um Liebe ging hatte waren sie leider doch auf einer Wellenlänge...
      Besonderes wenn er darüber nachdachte wie wenig er glaubte das Oscar überhaupt dazu fähig war.
      Schließlich hatte in seinen Augen als Vater total versagt....
      Während sein eigenen Vater es geschafft hatte ihnen eine so gute Erziehung zu geben und auch Tracy der Bilderbuch einer tollen Mutter war...Empfand er sich als denn größten Reinfall....
      Seine Jungs waren Gewalttätig....Drogen abhängig ...Und Gott weiß was sie sonst schon alles angestellt haben!
      Mittlerweile glaubte er auch an Mord...
      Harvey hatte sich am Ende auch noch mit einem Mädchen eingelassen die extrem dafür sorgte das sich überhaupt nicht mehr mitteilte und ihm auch nur noch weitere vorwürfe an den Kopf warf...
      ...Und was Oscar betraf....
      "Jetzt will ich aber auch wissen wegen was sie eigentlich zueinander gefunden haben."
      Die müden Augen von Rhys verfolgten nun wieder alles mit als wäre das tiefgreifende Thema von eben wieder mehr in den Hintergrund gerückt.
      Doch er konnte kaum glauben...Was er da miterlebter.
      Abgesehen von diesen Vulgären Sprüchen welche die Jungs an den Tag legten....



      ...Kannte er seinen Sohn lang genug um zu wissen das er wirklich....Sich freute über diesen Janon zu sprechen.
      "Was glaubst du? Soll ich mehr sexuelle Aufgaben stellen, damit sie warm werden? Lin mochte--------"
      Er hörte Mason Gerede über Lin nicht wirklich zu, dass spielte für den Arzt in diesem Moment keine Rolle...
      Zu sehr fokussierte er sich auf die Art wie Oscar und aber auch dieser rothaarige Jüngling ihre Liebe zum Ausdruck brachten.
      Rhys Herz begann für ein Augenblick schneller zu schlagen, es war intensiver als irgend einen Fiktiven Film zu schauen...Das hier war echt...Die Realität....Es passierte gerade Live!
      "Ich finde Oscar ist sehr ehrlich, ist es nicht süß wie er mit dem Waschbären ein Liebeswettbewerb da lieferte?"

      Es erinnerte ihn wieder an denn kleinen Oscar an denn er jegliche Hoffnung verloren hatte das er noch Existierte.
      "Die Jacke ist ja mal Ultra geil! Danke Papa! Auch wenn du manchmal voll den Stock im Hintern hast, gefällt mir die echt gut! Das wird meine neue Lieblingsjacke! Ernsthaft...Danke! Ich LIEBE die total!♥"



      Wie bescheuert....
      Wie konnte Rhys nicht merken das sein verkorkster Sohn Oscar doch irgendwo...immer noch der selbe begeisterte Junge war?
      Obwohl er im Gefängnis steckte und es sich anfühlte als wäre Oscar durch und durch nur fähig scheiße zu reden....
      Seine Gefühle waren dennoch ehrlich....----

      "PRINZESSIN?!"
      Plötzlich schrie Mason wie in einem Horrorfilm was Rhys heftig zusammen zucken ließ.
      Was zur Hölle war jetzt los?!
      Doch allein der Kosenamen des Kindes von Mason ließ Rhys schon ahnen...Das es Probleme gab. Große Probleme!
      Wie in einen seiner vielen Alpträume sah der überarbeitete Arzt dabei zu wie Mason wieder zeigen konnte was passierte wenn man ihm das Wertvollste in Gefahr brachte.
      Die nächsten Worte die er hörte waren wie ein Todesurteil für ihn.

      "Rhys, du hast jetzt Urlaub. Mit mir. Wir fahren jetzt gemeinsam auf die Insel und holen meine Prinzessin ab."
      Urlaub....?!
      URLAUB?!



      "Aber...die drei Tages Nachtschicht auf...Die ich mich...Seit...Wochen...Freue....", nuschelte er brüchig während alles um ihn herum für den mehr als spontan Insel Ausflug vorbereitet wurde. Besser gesagt Rettungsaktion....
      Arbeit war das wenige Existier das Rhys am Leben hielt. Bei der Arbeit war er Fokussiert, es gab kein Platz für Gedanken und Erinnerungen. Sobald er zu viel Freizeit besaß...Musste er sich mit Medikament voll pumpen oder schlafen um nicht in ein tieferes Loch zu fallen.
      Urlaub...Das war für ihn mittlerweile wie ein Wort das ihn regelrecht dazu drängte zu Akzeptieren das es Leben außerhalb seiner Arbeit gab.

      "Wir werden meine Prinzessin retten, vor den ganzen bösen Knastis und Übeltätern. Dazu werde ich noch diesen verdammten Verlobten umbringen, es war ein Fehler von mir ihn von der Straße aufgegabelt zu haben. NUTZLOSES VIEH!"
      Wiederwillig wurde Rhys mit gezerrt und er musste mit diesem Schicksal Leben.
      Sie Erwähnung der Knastis und Übeltäter weckten auch etwas in Rhys Beschützerinstinkt.
      Er zerrte sein seinen Kragen der ihn höchstwahrscheinlich bei dem warmen Wetter umbringen würde:
      "Na...Schön! Ich kann schlecht zu lassen das Judith wegen deiner Unverantwortlichkeit in Gefahr schwebt.", erklärte Rhys streng auch wenn er wusste das kaum mitspreche recht hatte ob er mit ging oder nicht.
      Trotzdem sah er es als Pflicht als ihren Arzt an nicht untätig dabei zu stehen während Mason vielleicht ihren Verlobten abknallte.
      "Du hättest wirklich strenger zu ihr sein müssen."



      So nahm er Mason denn Fächer aus der Hand als sie im Wagen saßen und schlug ihn diesen leicht auf seinen Kopf. Was er jetzt weniger gebrauchen konnte als Urlaub war ein hyperventilierender Mason der vielleicht noch ein Militär Flugzeug anordnete damit sie seine Prinzessin retten können.
      "Beruhig dich, deine Tochter ist schon Erwachsen. Sie weiß sich zu wehren, ich mach mir eher sorgen um die Häftlinge...", seufzte er ironisch und verdrängte die aufsteigenden Kopfschmerzen.
      Er wusste das die Prinzessin seines besten Freundes durchaus mehr auf den Kasten hatte als wie es schien...Vermutlich lag es an Lins Gene.
      Wobei sie die Dickköpfigkeit eindeutig von Mason hatte!
      "Wir finden sie...", fügte Rhys jedoch mit sanfter Stimme nach, er wollte Mason auch nicht total niederstampfen auch wenn er große Lust verspürte ihn manchmal mehre Stunden am Hals zu packen und durch zu schütteln. Er wünschte sich das Mason sich daraus eine Lehre zog aber wie er ihn oder Judith kannte....
      Keiner der beiden würde daraus lernen und beim nächsten mal würde nur noch schlimmer werden.
      Das war der Preis...Mit einem Rose befreundet zu sein.

      __________________________________________________

      Liam Petrow & Oscar Bell

      "Auf dieser Insel seid ihr jetzt definitiv Partner! Eure Verbundenheit zeigt eure Armbanduhr...Wenn ihr an einer Aufgabe scheitert werdet ihr zusammen bestraft und auch nur zusammen kommt ihr weiter. Also, was glaubst du? Ich fände es ja absolut schrecklich, wenn ihr euch nur auf Janon konzentriert. Das ist doch kein Harem und solch' ein Schwein wie Lin hat die Aufmerksamkeit nicht allein verdient!"
      Nicky erklärte ihnen die Situation deutlicher und Liam verspürte eine seltsames kribbeln in sein inneren...Natürlich war er nicht begeistert das Oscar teil dieser Sache wurde aber zum Anderen stieg dadurch der Schwierigkeitsgrad.
      Jedoch reichte ein knapper Blick zu Oscar um zu wissen das dieser überhaupt nichts schnallte...
      Natürlich legte sich Janon weiter rebellisch gegen as ganze an!

      "ICH RAMM MICH SO HART IN DICH HINEIN, DASS DIE SCHLANGE----URGH!"
      Bevor Liam ihn hätte aufhalten können bekam Janon die volle Bandbreite zu spüren wenn man sich mit Nicky anlegte. Das knacken Geräusch lie0 selbst Oscar etwas die Muskeln anspannen als wäre er zeuge von etwas ekelhaften geworden. In grunde genommen empfand er das auch...Brutale strafe durch ein Plüschtier?! Unverzeihlich.!
      "Mach Sitz, Schweinchen...Sonst ramm ich gleich euch hintereinander den Elektroschocker in den After hinein."
      Dies jedoch klang so einladend für Oscar das Liam ihn leicht am Arm greifen musste bevor der Große es nur in Erwägung zog...Es austesten zu wollen!
      Das Bild wie Janon von Nicky Schuhsohlen zerdrückt wurde war mehr als schwer zu verarbeiten, jedoch wohl für alle anwesenden Parteien.

      "Im übrigen hat mir der Spielleiter gerade die Regeln auf den Smartphone geschickt, die ihr zu erfüllen habt. "
      Nicky erklärte ihn nun deutlich die Regeln was Liam genausten zuhörte während Oscar etwas ungeduldiger wurde. Er fragte sich was das wohl für ein Gift war...Ob er davon auch ein Trip bekam wie bei Drogen? Er hatte mal gehört das manche Gifte auch Halluzination auslösen können...Andererseits hatte Oscar wenig Bock jetzt ins Gras zu beißen jetzt wo er endlich aus dem Knast raus war....Aber sich nicht zu Prügeln.
      "Hmpf, keine Körperliche Gewalt? Das ist ja wie eine Sex sperre...", beschwerte er sich deutlich als wäre es das schlimmste an dem ganzen.
      Liam sah derweil auf die Uhr...Die Null Anzeige war deutlich...Das bedeutet wohl es zählten wirklich nur wenn sie sich zu dritt....Drei Dinge sagten die wirklich von Ehrlicher Zuneigung sprach...
      Das nächste soll ein Leidenschaftlicher Kuss sein....10 Sekunden lang? Das klang kaum möglich...Besonderes nicht mit Oscar zusammen. Dazu müsse man schon zwei K.o hauen und sie einander drücken aber das was verstieß gegen so viele Regeln das sie viel zu schnell die -100 erreichen würden.

      "Du hast im übrigen deine Liebe zu deinen Männern noch gar nicht erwidert. Fällt es dir etwa so schwer drei Dinge zu finden, bist du echt so dämlich? Nicht Mal bei Liam hast du etwas, was du magst? Andererseits hat Liam auch nicht deine kognitiven Fähigkeiten für beeindruckend gehalten, tja..."
      Die Erwähnung das Janon die Dinge auch erwidern musste, zwang ihn wohl an Spiel Teil zu nehmen.
      Man spürte förmlich wie Oscar mit dunkler Vorfreude war zu wissen was sein heißgeliebter Badboy an ihm gut fand!

      "MAUL! Natürlich fallen mir drei Sachen ein, doch das ganze Spiel ist BULLSHIT!"

      Die Abneigung von Janon zu dem ganzen ließen Liam schnell daran zurück erinnern wie Janon schon zu dem Umfrage auf dem Jachtschiff gestanden hatte.
      "Welche drei Dinge machen Sie am Glücklichsten? An welchen Ort fühlen Sie sich am wohlsten? Mögen sie die Gesellschaft oder lieber das allein sein? Welche Reise Möglichkeiten bevorzugen Sie?"
      Vermutlich war das indirekt der Test für diese ganze Aktion gewesen...Liam bereute es etwas darauf eingangen zu sein. Vielleicht würden sie jetzt irgendwo nun am Strand sitzen und entspannen....?
      "Das Glück von Liam allein reicht mir vollkommen."
      Doch Janon Antwort darauf....
      ...Es hatte ihn viel bedeutet....
      Etwas das Janon so vielleicht nie zu ihm direkt ins Gesicht gesagt hätte...Oder vor Anderen....
      Auch wenn ihr Streit eine weile her war, fühlte Liam noch deutlich diese Unruhe die er damals gespürt hatte noch deutlich in seinen Muskeln.
      "Von...Mir aus hab mit jeden Sex auf diesem Planeten, tu dass wonach du Lust und Laune hast...Das bist du und das ist nicht weniger ein Teil von dir welcher ich Liebe gelernt habe...Aber ich kann nicht länger auf dich Warten, du sagst du kommst zu mir zurück aber das stimmt nicht....Das kann ich nicht Verkraften Janon, ich hab dir doch gesagt ich bin Abhängig von dir...."



      Das waren Liam ehrliche Worte und Gefühle zu Janon....Er wusste ja wie er war....
      " Du weißt genau wie ich bin und wenn du darauf kein Bock hast, dann...verpiss dich doch. Hör nur auf einen solchen Müll zu labern, dass du keinen Wert für mich hast. Wegen dir bin ich doch überhaupt erst gegangen..."
      ...Er hatte....Ein wichtigen Wert bei Janon! Das durfte er bei allem hier nicht vergessen....!
      "Ich bin mit dem Ochsen auch fertig, ich habe das was ich wollte. "
      Auch wenn Oscar jetzt hier war und es sich anfühlt als wäre es noch lange nicht vorbei zwischen ihnen...Mehr fühlte es sich an als wäre es erst der Anfang....Hatte Janon seine Rechnung mit Oscar beglichen....
      "Alter...Liam... Mein wert an erster Stelle ist Sex...gefolgt von Nikotin und Gewalt. Willst du derjenige sein, an den ich als erstes denke, wenn ich geil bin? Dann...biete dich in Zukunft mehr mir an und hör auf Müll zu labern. Und wenn du darauf eigentlich gar kein Bock hast, dann lass uns wieder Freunde sein. Du bist der Einzige, den ich nicht anfassen würde, wenn du es so von mir verlangst. Ich habe keine Lust, dass du dich in meiner Gegenwart schlecht fühlst- außer ich wollte es so. Das versetzt nur mir schlechte Laune."
      Janon....War es wichtig das er sich in seiner Nähe wohl fühlte....!
      Dieses Privileg hatten nicht viele...Ehrlich gesagt kannte Liam noch keine Anderen Person in Janons nähe die es auch erhalten haben...
      "Ich habe schon früher mit dir angegeben, ich erzähle gerne über deinen Pfirsichhintern - der ist einmalig. Aber das meiste behalt ich ebenfalls für mich...Nicht, dass meine Kumpels noch scharf auf dich werden."



      Janons...Worte um über Liam vor anderen anzugeben war Primitiv und gleichzeitig wollte er nicht das jeder die besten Seiten von ihm kannte...
      Das sprach alles dafür das Janon doch--------

      "...Der Pfirsichhintern, die gelben Augen und...die roten Haare."

      "Huh?"

      "Was HUH - Das waren die drei Dinge!"

      ....
      .................
      ..................................
      Von allen Dingen die Liam erwartet hätte kam so etwas stumpfes aus Janon heraus!!



      "Janoooooonnn.....!", stöhnte Liam verzweifelt auf und spürte wie die Hitze in seinem Kopf zu nahm.
      "Ernsthaft...?!"
      Wieder der Pfirsichhintern?! Und dazu noch diese billige Äußerung zu seiner Augenfarbe und roten Haare?!
      Wobei er selbst sich so überwunden hatte tiefer zu gehen bei denn Dingen die er an Janon so mochte?!
      Wie...Fies was das bitte?!



      "..........................................................Also....Du bist echt nur am Aussehen interessiert. Mein Beileid Liam...Hmm....Und was ist mit Oscar? Spar dir das 'gar nichts' - ich sehe es wie deine Lippen es formen."
      Nicky schien jedenfalls spaß daran zu haben für ihn war klar das die drei sowieso der Untergang geweiht waren...!
      Oscar lachte leise bei dem Billigen Worten über Liam, der kleine Knrips hatte sich bestimmt ein paar süßere Worte von SEINEM Badboy gewünscht aber Typisch das dieser auch sein kleines Herzchen brechen würde.
      Nun aber war der Blonde gespannt was für Worte Janon für ihn übrig hatten und er verschränkte schon fast provokant seine Arme vor seiner großen Oberweite.
      "Dein zusammengeschlagenes von mir verprügeltes Gesicht, das steht dir richtig gut. Der Blick, wenn ich davon rede, dass ich bald deinen Bruder vögeln werde...."
      . . .
      "HÄäähhhh.....?", stieß Oscar weniger erfreut heraus von dem Bullshit der aus Janons Mund kam.
      Fing der schon wieder mit seinem kleinen Bruder an?!
      Die rechte Augenbraue von Oscar zuckte leicht gefährlich, noch ein Wort über sein Bruder und er würde Janon seine Drei Lieblingsdinge die er genannt hatte in den Arsch rammen!



      "FUck, NEIN!.......Ich hasse alles an ihm. Absolut alles!"
      Wie jedoch von der Mücke gestochen begann Janon noch mehr Dinge heraus zu stoßen. Diesmal mehr mit Ehrlichkeit dahinter was ihn wirklich an Oscar aufregte als würde er die Aufgabe in verkehrter Meinung durchziehen.
      "Seine enorme Größe, er sieht nicht Mal gut aus, wenn er kniet! Die Dummheit sich immer wieder mit mir anlegen zu wollen, er wartet nur förmlich darauf, dass ich seinen Schwanz ihn abbeiße. Ich hasse es auch, dass er denkt mir überlegen zu sein obwohl er absolut gefickt vom Leben ist und nur eine Nutte für diesen gutaussehenden Rothaarigen ist."
      Als die Erwähnung des Rothaarigen fiel sah man deutlich bei Nicky Verwirrung.
      "Hm? Gutaussehender Rothaariger? Wovon redest du?"
      ....
      Liam verzog nun schon langsam das Gesicht. Er musste nicht lange nachdenken um zu erahnen WELCHER Rothaarige gemeint war. Das kurze Vergnügen hatte er schon im Auto von Janon gehabt als sein Kumpel ihn erwähnte....
      Oscar hatte also auch was mit diesem Typen am laufen....
      "Wow....ich frag mich ob der Typ auch Gelbe Augen und ein Pfirsichhintern hat....", gab Liam monoton genervt von sich während Janon sich räusperte als wäre es nur ein Versprecher gewesen...Er kannte Janon zu gut um ihm anzusehen das er auf einem Kerl scharf war.
      Normalerweise war es Liam eigentlich egal mit wem sich Janon sexuell vergnügen wollte aber dieser Rothaarige....Irgendwas an ihn pisste Liam an.



      ...Genau wie die Tatsache das Janon gerade weiter sprach als wüsste er noch UNZÄHLIGE Dinge die er über Oscar erzählen konnte. Es schien regelrecht als wäre Oscar regelrecht in Janon Schädel eingedrungen und machte sich darin bereit wie eine Fette Katze.
      "Du bist so voller Drogen gestopft, ein elender Junkie, der nur die Zeit anderer verschwenden kann. Nur mit feigen Tricks gewinnst du Kämpfe und hast null Plan, wie man sich wirklich prügelt. Im ficken bist du schlechter als ein Hund, der sich an einem Bein rammelt. Und deine Tattoos ergeben auf der Haut absolut keinen Sinn, als hättest du sie mit Edding draufgepresst...Du bist absolute Zeitverschwendung, wie ein Virus, den man einfach nicht los wird."

      Oscar entgegen errötete immer mehr und seine Atmung ging stoßweise als würde er mit Komplimenten überschüttet werden.
      "Hahh....Geil♥....Jedes deiner Worte bringt mein Herz dazu höher zu schlagen! Du willst wirklich das ich Ohnmächtig werde o-oder?", stotterte gegen Ende sogar als wäre er ein schüchterner verliebter der mit SOO viel Aufmerksamkeit nicht umgehen konnte.



      Natürlich wollte Oscar VIEL mehr hören doch das Vibrieren dieser dummen Armbanduhren. Unterbrach das süßliche Gezwitscher seines Badboys so abrupt das er tief seufzte und irritiert mit dem Zeigefinger auf den Display Tippte. Zehn Minus Punkte...??
      "Hähhh...? Ist das Ding kaputt?", kam es ernst fragend von Oscar. Das eben waren doch die schönsten Worte die er mit seinen Ohren hören durfte!
      "Vielleicht musst du lauter sprechen!? Brüll mir noch mal in mein Gesicht das ich Zeitverschwendung bin!", hechelte Oscar fast schon wie ein Hund Janon entgegen der weitere leckerlies wollte.
      ".......Wow.........Liam, darf ich dann deine Wertsachen haben, wenn du stirbst? Ich fand deinen PC schon immer sehr cool! Der Kuss wird euch sicher umbringen!"
      Die Worte von Nicky unterstreichen gerade Liams Dilemma mit der Situation nur zu tiefst...Die BEIDEN waren einfach nur zum Heulen!
      "Ha....ha...Ha...vergiss es Nicky! Mein Pc vererbe ich meinem Digitalen Ehemann im Mmorpg....", säuselte Liam halbherzig was er jedoch Todernst meinte.



      Zwar wollte Liam noch nicht über das scheitern nachdenken aber es sah wirklich übel aus.
      Sie bekommen es nicht mal hin drei vernünftige Dinge zueinander zu sagen und jetzt verspürte Liam auch noch Frust...Denn er eigentlich nicht empfinden wollte.
      Er fühlte sich als er litt er gerade mehre Niederlagen auf einmal...
      Gegen irgend einen unbekannt Rothaarigen...
      Gegen Oscar....
      Gegen dieses Game....
      Dabei wusste Liam doch das Janon auch ihn mochte...Doch wieso fühlte er sich nun so...so komisch hintergangen?
      War es weil er sich insgeheim doch ein oder zwei eher Persönlichere Dinge von Janon gewünscht hätte? Etwas das ihn wie bei Oscar das Gefühl gab das er an IHN dachte...Nicht an irgend eines Expliziten Rothaarigen Typen....
      Liam bemerkte nicht während seines Frust aufstieg wie Oscar ihn auf einmal genauer in den Fokus nahm.
      Wenn es eines gab was Oscar echt nicht leiden konnte...Waren es Typen die auf einmal wie sein beschissender Vater aussahen als hätten man ihn jeglichen lebenswilligen geraubt.
      "Ey...Knirps wo ist dein Kampfgeist von vorhin geblieben?"



      "Da fällt mir ein...Ich muss ja auch noch was zu dir sagen."
      Der kleine Wurm eines Barbesitzters...
      Von seinem heißgeliebten Badyboy abgewandt stellte Oscar Größe Liam Gestalt nun komplett in den Schatten.
      Er ging die Worte durch die Janon über sein kleinen Fickspecht erzählte....
      Rote Haare...
      Die Farbe erinnerte Oscar unfreiwillig immer an seine Mutter...Er mochte die Farbe Rot auch sehr gerne.
      Leider schien Liam genau denn gleichen schwachen Charakter wie sie zu haben...Gab sich Liam ernsthaft mit diesen drei wenigen Worten zufrieden? Warum war er nicht gieriger?
      Warum war er so schwach...? Ein Milchbubi....Ein hoffnungsloser verliebter Knecht...Solche Mickrigen Gestalten würden Früh oder später Sterben.



      "Buhaa....Alter so gar kein Plan. Du bist so überhaupt nicht meint Typ! Du erinnerst mich an einen Zwergspitz der nur kläffen kann. Hast nicht mal die Eier um deinen Stecher zu Kämpfen, im Club hast du noch deine kleinen krallen ausgefahren und jetzt sieh dich an? Hast nichts zu bieten außer dieses Milchbubi Gesicht...Du erinnerst mich zu sehr an meinen Bruder das ich kotzten könnte. Auch deine Haarfarbe erinnert mich an meine Mutter. Dein Dummer Club Sträflinge zu etwas besseren zu erziehen hätte von meinem Vater kommen können...Alles an dir ist einfach nur erbärmlich. Mich würde es nicht wundern wenn mein Badboy Janon irgendwann die schnauze voll von dir hat....Du weißt schon das es solche Typen wie Sand Meer gibt?"
      Ein schwaches lächeln lag auf Oscars Lippen die seine Augen nicht erreichten.



      "ich hab deine lächerliche Sugababe Seite gesehen, weißt du warum diese Alten Säcke so scharf solche Loser sind wie dich? Du bist nur ersetzbares Spielzeug. Einmal benutzt bis sie befriedigt sind und weiter gereicht...Egal wie Hübsch du dich machst, kleiner. Niemand will dich am Ende behalten. Bad Boys sind da viel Interessanter, sie brauchen dich nicht...DU bist es die sie brauchen und darum werden sie dich nie wegschmeißen. Sie benutzten dich bist du zerbrichst....Hängst du darum so an Janons knackigen Hintern? Aber dann spielst du dich so auf als würdest du mehr in ihm sehen...und jetzt? Sieh dich an...Du erbärmliche Schlampe."
      Die Worte von Oscar waren ungezähmt direkt, gefüllt mit ehrlicher Missgunst ihm gegenüber das Liam für ein Moment die Stimme wegblieb.
      " Der Pfirsichhintern, die gelben Augen und...die roten Haare.", wiederholte Oscar die Worte von Janon.
      "Mehr gibt es nicht über dich zu sagen."



      Spürbar drückte Liam seine Hände feste zu Fäusten, sein Gesicht lag kurz in Schatten und als Oscar schon ein Witz darüber reißen wollte das Liam nicht gleich anfangen sollte zu weinen---
      Ohne Vorwarnung packte der Rothaarige Oscar grob an seinem dunklen Shirt und rieß ihn zu sich runter. Der Stoff gab unter dem ruck etwas nach und ein paar Nähte rissen hörbar.
      "Wenn du so über mich denkst Oscar, kennst du mich schlecht!! Vergleich mich nicht mit Anderen! Du und Janon geht mir echt auf die Nerven mit euren Äußerlichkeiten! Ich bin nicht irgend ein Rothaarige Schlampe! Ich bin nicht deine Mutter! Ich bin nicht dein Bruder und auch nicht dein Vater! Ich bin LIAM! Aber so wie du auf mein Leben als Sugababe herum hackst willst du wohl eher denn Lucky Boy kennenlernen! Was?"



      "Es REICHT mir! Eigentlich wollte ich das vor Janon nie machen weil ich diese beide Leben von einander trenne aber ihr beide Fuck mich gerade richtig ab!!!", wurde Liam lauter und wurde dabei auch etwas grober mit der Sprechweise als er mit der anderen Hand ebenfalls Oscar Shirt packte und ihn weiter zu sich runter zog.
      "Hähh....Was hast du vor? Was Laberst du von Lucky Boy als wäre das irgend ein besonderer Title....?", fragte Oscar verwirrt der überhaupt nicht kapierte wovon Liam da gerade faselte.
      " Oscar...Streng mal dein Hirn für mich an...",raunte Liam plötzlich deutlich rauer:
      "10 + 50...Wie viel macht das?"
      ....
      "Ähhhh....Was....weiß ich..? ", kam es nur noch verwirrter von Oscar. Wieso wurden ihm jetzt Matheaufgaben gestellt??
      "....51...?"
      .....
      ................



      "....Gott du bist dümmer als ich dachte...", stellte Liam leise die Erkenntnis fest und schlug ihn plötzlich gezielt mit der Faust in sein Zwerchfell, knapp auf der gleichen höhe seiner Rippen, in der Mitte zwischen Burst und Bauch. Es raubte den großen Buchstäblich die Luft zu Atmen und zwang ihn keuchend in eine gebeugte Haltung.
      "Minus 60 Punkte, dummerchen♥", schnurrte Liam ihn ans Ohr und tätschelte seine Wange:
      "Darf ich Vorstellen? Ich bin Lucky Boy, ich LIEBE das Risiko und mache das spielchen noch spannender, ich hab keine Angst davor dir noch eine Faust in den Bauch zu rammen, auch wenn es bedeutet Game Over~"



      "Aber da wäre das Spiel ja schon vorbei? Wo wäre da der Spaß...?~"
      Die subtile Veränderung der Art wie Liam sprach irritierte Oscar und faszinierte ihn zugleich. Auf irgend einer weise erklang unschuldig wie Nicky aber da schwang eine deutliche verspielte Sadismus hinter die Oscar Körper ganz kribbelig machte.
      "W...was...Ähh?? Du würdest mich noch mal schlagen obwohl wir dann verlieren...?! Du weißt schon...äh das Gift und so?", stammelte Oscar irritiert.
      "Ich wurde früher dafür bezahlt mein Leben zu Riskieren, die Alten Säcke wie du sie gern bezeichnest stehen drauf wenn niedliche Jungs an ihre Limits stoßen, es hat echt lange gedauert bis ich endlich mal jemand gefunden haben dessen Anforderungen....Etwas weniger lebensbedrohlich sind aber mich als Lucky Boy macht natürlich scharf...~ Also nur zu Oscar...Riskiers, vielleicht ist es sogar gleich Janon der dich zusammen schlägt und uns dann alle drei umbringt~"
      "ÄHHH was...?!", stammelte Oscar fassungslos und spürte wie die röte ihm überkam und er verwirrt zu Janon rüber sah als suchte er bei ihm die Erklärung für Liams 180 Grad Drehung die ihn erschreckenderweise anturnte...



      "Ahja...Drei Dinge dich an dir Mag Oscar. ", säuselte Liam einfach weiter während er weitere Oscars Wange streichelte was sich auf seinen warmen Wangen auf einmal unglaublich verboten anfühlte...Zum Teufel...Besaß Liam irgend welche magische tricks?!
      "Eigentlich finde ich ganz süß, wie Naiv du bist als wärst du ein zu groß gewachsenes Kind das sich hinter seinen Vulgären Ausdrücken versteckt. Dazu deine Hartnäckigkeit, an deiner stelle wäre ich über die viele Zurückweisung wirklich gekränkt aber du schaffst es immer noch zu lachen, dass ist beeindruckend....Außerdem denke dir würde ein schicker Anzug auch sehr gut stehen....Außerdem glaube das du ein trotz deiner Groben Art ein guter Bruder sein kannst, so wie du reagierst wenn Janon über dein Brüderchen spricht zeigt doch das du ihn zum teil auch beschützten möchtest oder? So wie du mich damals gerettet hast...Auch wenn du dich nicht mehr daran erinnerst....Ich erinnre mich gut daran und es vermutlich ist das einzige das mich davon abhält dieses Spiel nicht sofort zum Game Over zu bringen."
      Irgendwas in Liam Augen strahlte auf einmal so eine Dominanz aus das Oscar spürte wie er sich automatisch nach unten beugt blieb....



      Er konnte nicht beschreiben was es genau war....Es war einfach das Gefühl als spürte er das Liam schon einige Männer auf die Knie gezwungen hatte, sein Blick wirkte Kalkuliert, wissend....Als starrte er ihm direkt in die Seele mit diesen Gelben Augen!! Sowas hatte Oscar noch nie erlebt...Es war dunkel und zugleich irgendwie zärtlich?! Oscar war total verwirrt.
      Tatsächlich aber erinnert Oscar sich wirklich nicht daran Liam mal irgendwann mal gerettet zu haben. Sein Kopf war voller Drogen und auch sein Gedächtnis sehr lückenhaft....
      "Ich...hab dich gerettet?", kommt es unbewusst kleinlauter von Oscar. Als er es merkte schüttelte er irritiert denn Kopf wie ein klitschnasser Hund.
      "Was zum Fuck?! Ist das irgend eine Hypnose-Scheiße?! Was machst du mit mir?", baffte Oscar verwirrt als er sich wieder aufrichtetet.
      "Sowas in der Art....", gesteht Liam ohne Zurückhaltung oder groß darüber zu Lügen. Er kannte sich mit bestimmten Punkten des Körpers des Menschen aus...Wenn man es richtig anstellte bekam man jeden auf die Knie gezwungen.
      "....Jedenfalls, wird es jetzt ernst. Entweder zieht ihr BEIDE jetzt mit mir anständig denn Kuss durch oder das wars! Ich bin ein schlechter Verlierer, also setzte ich mit dieser Aktion auf alles...Und ich meines es ernst. Wenn ihr beide das mit Worten nicht hinbekommt, sammeln wir Körperlich Punkte! Und ich schwöre, wenn einer von euch sich jetzt weigert das mit den Kuss durch zu ziehen, sorge ich schneller für die nächsten -50 Minus als wie ihr gucken könnt!!", drohte Liam ernster in die Runde.
      Believe Me ~

      Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von Minacat ()

    • Janon Müntzer & Nicky Smath

      "Hahh....Geil♥....Jedes deiner Worte bringt mein Herz dazu höher zu schlagen! Du willst wirklich das ich Ohnmächtig werde o-oder?"

      Er wollte, dass er ins Koma fiel uns nie wieder aufwachte. Es kratzte zu sehr an Janons Stolz in den letzten Tagen so viel Pech im Leben zu ertragen. Oscar, sein Vater...diese bescheuerte Insel mit Nicky und Mason. Nicht einmal Sex mit Liam bekam er und den Club konnte er genauso wenig besuchen. Hier in dieser Situation gefangen zu sein stellte ihn die Frage, ob er in einer Art Hölle gefangen war? Dabei war er nicht einmal gläubig, aber nachdem man ein Plüschtier ins Gesicht geschmissen bekam und dann auch noch ein kleiner Knirps dir auf deinen Schwanz trat...war es vorbei mit der Laune sowie des Hochgefühls. Janon fühlte sich erniedrigt und das Schlimmste war, dass er so nichts dagegen tun konnte. Mit Gewalt kam er hier nicht weit, ebenfalls nicht mit Worten. Er hasste dieses Spiel...Während Oscar auf Liam einredete versuchte Janon nochmals die Türen zu öffnen, diesmal zwar fordernder aber mit weniger Aggression. Nicky beobachtete ihn dabei - irgendwie wirkte der Boxer blasser im Gesicht. Mochte er es nicht eingesperrt zu werden? Die Fenster waren auch verschlossen, also konnte man nicht Einmal raussehen. Vielleicht entwickelte er ja eine Klaustrophobie, jedenfalls erhoffte es sich Nicky - es wäre ziemlich witzig, wenn einer von den großen Schweinen Panik schieben würde!

      "Öffne wenigstens die Fenster, du verdammte Ratte.", schimpfte Janon leiser, sodass nur Nicky ihn verstand - der nur bemitleidenswert den Kopf schüttelte.

      "Das kann ich nicht...Erst, wenn wenigstens ein paar Punkte mehr habt...Werde ich es mir vielleicht überlegen.", drückte sich Nicky klar und deutlich aus und Janon seufzte lautlos, ehe er kraftlos die Türklinke losließ. War ja klar, langsam begriff er, dass sie es durchziehen mussten. Wie bei einem bescheuerten Dreh, wo man bis zu einer bestimmen Szene kommen musste...Es war viel einfacher, wenn es wie beim Boxen einfach um körperliche Gewalt ging.

      "Scheiße..."



      Oscar begann nun über Liam drei Gründe zu erzählen, warum er ihn mochte. Janon hätte gedacht, dass er seinen Club nennen würde oder das Gesicht, als er ihn einfach anzündete...Aber komischerweise wurde der Typ impulsiver und stach so viel mehr zu, als wäre zwischen Oscar und Liam es viel persönlicher als Janon zu glauben mochte. Es klang so als würde er mit ihm schimpfen so ein guter Kerl zu sein - und zum anderen Teil von es der Boxer einfach nur zum Kotzen, dass er bei einem gewissen Punkt Oscar recht gab. Der beschissene Club Sträflinge zu bessern war erbärmlich - der riesige Blondhaarige war dafür ein perfektes Beispiel. Sie besauften sich sowieso dort alle nur, auf Liams kosten - aber...darüber hatte Janon schon zu oft nachgedacht. Alle in Oscars Familie klangen wenigstens liebenswürdiger als Oscar selbst, wenn sie wirklich Liam ähnelten - bestimmt war Oscar adoptiert.

      "...Mich würde es nicht wundern wenn mein Badboy Janon irgendwann die schnauze voll von dir hat....Du weißt schon das es solche Typen wie Sand Meer gibt?"



      Janon wühlte wieder in seiner Hosentasche herum, eine neue Zigarette musste her. Ob die Fenster jetzt geschlossen waren, kein Aschenbecher in der Nähe war und Nicky vielleicht sauer wäre...war ihm einfach nur Scheißegal. Er zündete sich trotz allem eine an und saß sich auf den Boden hin, während er gezwungener Maßen Oscars Gefasel zuhören musste.
      Typen wie Liam gab es wie San am Meer...
      ...Manchmal dachte sich Janon das auch.
      Was war an ihm bitte so besonders?
      Hätten sie einfach miteinander Sex, dann wäre definitiv genau das, worauf er Oscar zustimmen konnte. Wenn Liam wirklich nur seine Schönheit zu bieten hätte.
      Aber allein die Aussage von Oscar stoß in Janon sofort giftig auf.

      "... Das ist mein Schlafplatz also bleib ich...Aber ich habe nichts dagegen wenn du bleiben willst."



      Ein nach Müll stinkender, kleiner Liam kam ihn sofort in den Sinn, der alles dafür gab seinen Schlafplatz zu verteidigen. Obwohl er sich gegen jemanden anlegte, der viel größer war als er und dazu noch Drogen einnahm, hatte er nicht nur sich ihm bewiesen...Liam hat ihn sogar eingeladen bei ihm zu bleiben.
      Eigentlich hasste Janon es wie die Pest, wenn solch' kleine Knirpse wie Liam einen auf dicke Hose machten...Aber Janon wusste, dass definitiv Liams Hartnäckigkeit das war, was Janon direkt anziehend fand. Hätte er das als die drei Dinge genannt, die er an ihm schätzte, dann hätte Liam wohl nicht so beleidigend reagiert. Aber ihm fiel es einfach tiefer mit ihm anzugeben, als nur körperlich - er hatte kein Bock, dass Oscar das auch noch geil fand und sich an ihn ranmachte.

      "...Aber dann spielst du dich so auf als würdest du mehr in ihm sehen...und jetzt? Sieh dich an...Du erbärmliche Schlampe."

      Wie gerne hätte er sich dafür mit Oscar angelehnt. Nicht, weil er Liam beleidigt hat, sondern weil nur Janon ihn so nennen durfte, wenn er in der Nähe war. Auch wenn es stimmte, dass Liam eine Schlampe war...Und er alles mit sich machen ließ, mochte er den Gedanken nicht, dass andere ihn quälten. Aber ein einziger Blick von Nicky genügte um zu wissen, dass es ihr Ende wäre, wenn er jetzt dafür Oscar angriff. Er hatte auch keine Lust von Oscar zu hören, wie eklig es war, dass er seinen kleinen Freund beschützte. Es ging doch einfach nur ums Prinzip.



      " Der Pfirsichhintern, die gelben Augen und...die roten Haare."
      "Mehr gibt es nicht über dich zu sagen."

      "Ich mag wie du dich nicht unterkriegen lässt, obwohl du genauso in einem tiefen Loch von Scheiße gesteckt hast. Du hattest es immer schlimmer als ich, doch konnte ich dir deine Stärke immer förmlich ansehen - sie war ehrlich. Du wolltest etwas in deinem Leben verändern und hast dich sogar gegen dem Gesetz gestellt - du hattest mir überhaupt gezeigt, dass man...Nicht genau das machen muss, was Erwachsene von dir verlangen. Du hast gezeigt wie ich Kämpfen kann, dass ich auch eine Chance habe aus dem Loch herauszukommen. Auch, wenn ich so viel weniger Schmerz erfahren habe als du...verfolgt mich meine Vergangenheit noch immer, während du einfach weiterziehen kannst. Durch dich habe ich verstanden, dass ich auch so viel stärker sein kann.
      Zwar hast du auch schreckliche Seiten - du hast kein Problem einen Zukunftswunsch einfach auszulöschen, wenn du kein Gebrauch mehr davon hast. Irgendwo werde ich dir wohl nie verzeihen können, dass du nicht mit mir abgehauen bist. Irgendwo...hasse ich dich auch dafür, weil in diesem Moment etwas in mir gestorben ist...Aber zugleich...weiß ich, dass ich es einfach schätzen sollte, dass so jemand Starkes wie du immer noch an einer Seite eines Kindes sein möchte."



      Gedankenverloren pustete Janon den Rauch aus seinen Lungen, Nicky ließ ihn diesmal machen - er sah plötzlich aus wie sieben Tage Regenwetter. Interessanter fand Nicky eher Liams Reaktion, er konnte praktisch schon spüren wie sich ein knallendes Feuerwerk in seinem Freund entfachte. Nicky fand schon immer, dass Liam so sein konnte wie er - Niemand sollte sich einfach mit jemanden anlegen, weil er kleiner war! Gespannt wartete er nur auf das BOOM, was sich in Liams Kopf auslösen sollte - bis er wirklich Oscar an seinem Shirt packte!

      "Wenn du so über mich denkst Oscar, kennst du mich schlecht!! Vergleich mich nicht mit Anderen! Du und Janon geht mir echt auf die Nerven mit euren Äußerlichkeiten! Ich bin nicht irgend ein Rothaarige Schlampe! Ich bin nicht deine Mutter! Ich bin nicht dein Bruder und auch nicht dein Vater! Ich bin LIAM! Aber so wie du auf mein Leben als Sugababe herum hackst willst du wohl eher denn [i]Lucky Boy kennenlernen! Was?"[/i]



      Janons Finger knackten, er konnte das Feuer in Liams Augen schon von der kleinen Ferne spüren. Obwohl er sich so schick gemacht hatte und absolut niedlich wirkte, loderte wieder der Liam auf, den er auf der Straße kennengelernt hatte. Jemand, den Liam ihn gar nicht mehr so oft zeigte...Aber Janon wusste, dass er existierte. War es trotzdem klug solch' einen Idioten wie Oscar zu packen? Wenn seine Faust ihm ausrutschte drohten ihnen Strafpunkte? Genervt sah Janon zur Seite, er sollte bloß nicht Liams Gesicht anfassen.



      Doch, dann geschah etwas, was selbst Nicky sprachlos machte und zum größten Teil einfach wahnsinnig stolz. Nein, er war total gerührt! Er wusste aber, dass er dafür auch Strafpunkte geben musste!

      "Haah...Ich sollte schauen, ob ich nicht Liam durchmogeln kann...damit er euch verprügeln darf - nur ihr ihn nicht.", murmelte er leise und spielte mit seinem Haar, während Liam gerade die Armbanduhr förmlich zum Vibrieren brachte, weil er Oscar einfach eine reinhaute.



      "Minus 60 Punkte, dummerchen♥"
      "Darf ich Vorstellen? Ich bin Lucky Boy, ich LIEBE das Risiko und mache das spielchen noch spannender, ich hab keine Angst davor dir noch eine Faust in den Bauch zu rammen, auch wenn es bedeutet Game Over~"

      Janons blasses Gesicht begann wieder zu schwitzen, hatte er gerade ernsthaft mit ansehen müssen wie Oscar von Liam eine verpasst bekommt? Er sah auf die Uhr und auf ihr stand nun -70 Punkte gutgeschrieben, was nur zeigte...das er es gerade richtig sah. Der frühere Straßenjunge-Liam hätte sich doch so nie mit jemanden angelegt, was zur Hölle hatten diese Schweine von Zuhältern mit ihm angestellt? Er fand es zwar gut, dass Oscar eine erwischt hatte aber...von Liam? Während ihr Leben auf dem Spiel stand?



      Ein Blick zu Oscar genügte und Janon wurde sofort schlecht. Er sah ganz genau wie rot Oscar im Gesicht wurde, so als empfand er das erste Mal ein Turn on von Liam höchstpersönlich. Er war total sprachlos!



      Alter...STAND ER DARAUF?! Was lief denn jetzt?! Wenn er einen Ständer hatte würde Janon versuchen sich selbst gegen die Fenster zu rammen um hier abzuhauen - sowie Liam auch noch seine Wange tätschelte - da wurde ihm ganz übel! Sein Magen drehte sich als wusste er nicht ob ihn diese Situation nur überforderte oder eher sein Weltbild verdrehte?!



      Doch dann fing Liam an zu erzählen, was er an Oscar mochte und den intensiven Blick ...war Janon absolut nicht entgangen. Es erinnerte ihn daran, als Liam ihn das erste Mal erzählte, dass Oscar ihn gerettet hatte. Er...hatte es genauso gehasst zu hören, sowie jetzt auch.

      "So wie du mich damals gerettet hast...Auch wenn du dich nicht mehr daran erinnerst....Ich erinnre mich gut daran und es vermutlich ist das einzige das mich davon abhält dieses Spiel nicht sofort zum Game Over zu bringen."

      Urgh...Janons biss sich vor Ekel auf die Zunge. Nicky starrte ihn kurz an und fragte ihn ohne etwas zu sagen ob er vielleicht, eifersüchtig war - er zwinkerte ihn dabei zu und Janon fauchte ihn tief an. Es gab nichts, auf was er eifersüchtig sein konnte - Es war nur der Schlag ins Gesicht, der ihn gerade wieder darstellte, wie Liam eigentlich zu Oscar empfand. Scheiße...Es war langsam kein Wunder, dass so ein Ochse wie er in den Club durfte. Stand er auf ihn?! Ernsthaft?! Oscar war so brav bei ihm wie ein Hund -- es war wie eine kleine Dom und Sub - Nummer...Als stimmte einfach die Chemie und das ätzte Janon nur noch mehr. Hatten die etwa immer schon so etwas komisches am laufen? Wollte eigentlich Liam diesen Arsch rumbekommen, es musste definitiv so sein. Er hatte nur auf den Moment gewartet - das tat Janon auch immer, wenn er auf jemanden stand. Aber das Janon jetzt Augenzeuge werden musste - er hasste es, wenn jemand anderer mit Liam intim sein konnte - aber so lief das ja schon seit Jahren! Er war doch der Einzige, der nicht mit Liam Sex hatte. Mehr als hätte Liam ihn schon lange ein 'Sorry - aber lass uns nur kuschelige, süße Freunde sein' - Stempel aufgedrückt und hielt Janon nur warm, falls so jemand Großbusiges wie Oscar nicht wollte. Janons Gedanken fingen an rumzuspinnen, es war ihm egal wie daneben es sich anhörte - in diesem Moment war es für ihn die einzige Erklärung.

      "...Ekelhaft..."



      "....Jedenfalls, wird es jetzt ernst. Entweder zieht ihr BEIDE jetzt mit mir anständig denn Kuss durch oder das wars! "

      Ach...Moment---
      Jetzt verstand Janon um einiges mehr. Die verdammte Hure - Liam...war doch wohl genauso wie er selbst.
      Für Liam war die Situation wohl so ähnlich wie, wenn er mit Cabriel und Xaiden in einem Raum gefangen wäre...Oder mit Larry. Das wäre wohl genau seine Ideale gewesen, um ein wenig seine Kinks auszutesten.
      Liam wollte schon sehr lange etwas von Oscar, immerhin war es ja auch sein beschissener Held....DAS WAR ALSO SEIN GLÜCK?!
      DESWEGEN WAR ER IN DIESEM RAUM EINGESPERRT?! NUR DAMIT LIAM ...SICH AUSKOSTEN DURFTE?!

      "PFffFFFF-----Wahahahahahha! NEIN, WIE...GEIL!!! Liam, dein verschissenes GLÜCK, ist echt was besonderes! Du findest es geil hier zu spielen oder?! Mit mir und besonders dieser Kuh?! Ich kanns dir nicht übel nehmen -- ich hab auch meine turn ons, auch wenn es definitiv nicht das ist...Mit euch zusammen...", lachte Janon laut auf und schlug einmal mit der Faust fest auf den Boden - er war wieder total geladen, doch nutzte er seine Kraft eher um weiter vor sich hin zu lachen - als machte es seine Situation gleich besser.

      "OKAY! Die Uhr zeigt -70 Punkte und anders als ihr habe ich noch eine Aufgabe in meinem Leben - ich kann nicht einfach sterben. Also hört auf mein Leben durch eure behinderten Kinks zu gefährden, ihr verdammten Wichser."

      Denn solange noch ein gewisser jemand am Leben war, konnte er definitiv kein Fuß ins Grab setzen. Er würde im verdammten Jenseits keine Ruhe finden, wenn er ihn nicht wenigstens mit in den Tod reißen würde. Es war ihm egal mit Liam sprach - er machte ihn sauer, er war zwar auch lebensmüde, aber wollte er nicht draufgehen, weil sich Liam und Oscar gefunden hatten.



      Dann verschwand sein manisches Grinsen von seinem Gesicht und nachdenklich pustete er noch Einmal seine Zigarette - das Zimmer war bereits in Rauch vernebelt, sodass sicher bald die Feuermelder reagieren würden. Liam hatte ganz klar gesagt, was er von ihm wollte - viel dominanter als er es gerade demonstrieren konnte.

      "Bleib gleich auf den Knien Oscar - sonst muss Liam an dir hochklettern, wenn er die Zunge in deinen Hals steckt. So wie du gerade winselst, kannst du es wohl kaum erwarten.", raunte Janon heraus und sah Oscar mit einem herabwürdigen Blick an als war er das ekelhafteste Ding auf Erden.



      Mit lauten Schritten ging er danach auf den Ex-Knasti zu und kniete sich hinunter. Fest nahm er den Kinn des Blondhaarigen, beinahe schon gewalttätig aber Nicky sah darin kein Problem. Provokant zog er Oscar an sich und pustete den gesamten Rauch direkt in das Gesicht von ihm, ehe er die Zigarette an Oscars Jacke zudrückte und ihn einfach ein Loch verpasste. Es stank total nach schweren Nikotin, so als wollte sich Janon mit der Aktion gegen ihn rächen. Gegen ihren Kuss in der Sackgasse, den Janon noch viel zu lange schmecken konnte. Außerdem...Wollte er genauso den Kuss von Oscar und Liam versauen - sodass ihnen das kotzen kam, wenn sie sich anschmiegten.



      Mit der freien Hand steckte er einen Finger an seinen Mundwinkel, seine weißen, spitzen Zähne wurden demonstriert als wollte er mit ihnen drohen...oder Oscar daran erinnern, mit wen er sich gleich einen intensiven Kuss teilen würde.
      "Öffne deinen Mund, Wichser.", forderte er auf, ehe er seine Hand nutzte um ihn an seinen weichen Haar zu packen.



      Wie bei einem Raubtier, das eigentlich nach Fleisch aus war zog er Oscar an sich und zerstörte die letzte Distanz zwischen ihren Mündern. Der Kuss war ziemlich rau, Janon machte keine Abwäge seine Zunge gegen Oscars seine zu streichen nur um ihn dann beißen zu können, wie eine schnappende Falle. Er küsste ihn ohne nach Luft zu schnappen, denn viel wichtiger war es Bissspuren auf Oscars Fleisch zu legen, dass sogar Speichel und Blut Oscars Kinn hinuntertropften. Schwer raunte Janon in den Kuss hinein, er hielt seine Augen geöffnet - was zwar weniger romantisch dafür aber dominierender aussah. Im Kopf zählte er die verdammten Sekunden, auch wenn es schon Spaß machte Oscars Mundraum zu zerstören - erlosch er den Gedanken weitermachen zu vollen.

      "Du schmeckst widerlich."

      Seufzend löste sich Janon von dem Kuss, sodass ein Speichelfaden zwischen ihren Lippen lag. Schwerfällig rieb er sich über die geröteten Lippen, ehe er wieder aufstand und auf seine Armbanduhr blickte. Sie zeigte ein Ladebalken, als müsste sie erneut ausrechnen wie viele Punkte sie hatten. Da nichts kam stellte er sich direkt Liam entgegen und packte fest seine Hand, sodass es schmerzte. Seine violetten Augen sagten mehr als tausend Worte - er fand die Situation einfach beschissen und...war von Oscar genauso wie von Liam absolut genervt. Aber...trotz allem legte er die Hand von Liam genau gegen seine eigene Wange.



      Wie eine Katze schmiegte er sich gegen seine Hand, als würde er seine Berührung genaustens genießen. Janon dachte sich zu überprüfen, was mehr Punkte gab. Ehrliche intensive Gewalt oder doch eine reine Zärtlichkeit. Außerdem...hatte er keine Lust, dass Liam die selbe Nummer mit ihm abzog wie mit Oscar - seine Kinks konnte er sich stecken lassen.

      "Du bist dumm, wenn du denkst...dass du für mich nur diese 3 Dinge bist, die ich aufgezählt habe. Was interessiert dich überhaupt, was dein Freund denkt?...Genieß einfach den Moment, dein Glück. Wenn du möchtest können wir auch direkt vögeln, gibt doch sicher auch darauf Pluspunkte ...Wir können auch mit Oscar vögeln- solange du dich in Oscar reinsteckst und er mich nicht anfasst, wenn dich das scharf macht und die Punkte dafür fließen. Was auch immer ihr am laufen habt - Mason sieht sicher gerne zu, er liebt solche Perversionen.", sagte Janon mit freundlich-sarkastischem Unterton und küsste einmal zärtlich die Hand von Liam. Er mochte wie weich diese war, er hatte wirklich die weichsten Hände von allen kleinen Jungs, die er schon rangenommen hatte. Janon wollte hier raus...es war hier so vernebelt, dass der Raum dunkel wirkte.



      "Küss mich so wie du es magst. So, dass dir kaum Luft bleibt, wenn du Oscar züngelst--sonst bin ich echt angepisst. Die meisten Küsse kamen nämlich fast immer von mir...Mach es so, dass deine erbauten Minuspunkte direkt wieder erloschen sind...Babe."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • __________________________________________________

      Judith Rose

      Mittlerweile waren Smartphone besser als jedes Fernglas.
      Mit Daumen und Zeigefinger zoomte Judith näher an die Situation heran, die sich nun abspielte.
      Allein dieses dumm-lächelnde Gesicht von Ero ließ die Mundwinkel von Judith schwach höher wandern. Sie sollte Ero zwingen ein Rotkäppchen Outfit zu tragen sollte er es länger Lebend schaffen.
      Auch wenn sie seine jetzige Überlebenschance auf sehr gering schätzte. Vielleicht brachte sein Angst verzerrtes Gesicht etwas Begeisterung in Judith Leben?
      Die beiden Kerle sahen zumindest danach aus als hätten sie nicht zum ersten mal jemand umgebracht. Da würden die beiden bestimmt bei Ero kein Auge zudrücken...Hoffentlich flogen ein paar Innereien durch die Gegend!
      Leider war sie zu weit weg um zu verstehen worüber sie reden...Das sie überhaupt redeten wunderte Judith und ihre Mundwinkel senkten sich schon wieder.
      Wie unausgesprochen langweilig....Sie dachte die Kerle würden sofort auf Ero los gehen wie Hungrige Wölfe!
      Doch stadessen redete die Typen...Hmpf.
      Das war doch kein Teekränzchen....

      "He-HEEEEY! Was machst du da?! Verzieh dich von ihm!"

      Plötzlich wurde die Stimme von einem der Kerle lauter.
      Hatte es der Zwerg endlich geschafft nun ihre Mordlust zu schärfen??
      ....
      Äh?


      Was machte ihr Verlobte da gerade?
      Knutscht er gerade eine Leiche ab...?
      ....
      "Was für ein Freak...."
      Mit einem tiefen Seufzer der Enttäuschung stoppte Judith die Aufnahme, dass war doch ihr kostbarer Akku nicht Wert.
      Spielt er sich gerade auf guten Menschen auf?
      Auch wenn es nicht das erwünschte Ergebnis war beobachtet Judith die Szene weiter.

      Zur selben Zeit erlebte die Butleresse von Mason Rose das pure grauen.
      "WAS ?! "
      Diese verdammte verwöhnte Göre Judith war hier?! Auf der Insel?!
      Wie konnte sie nicht mitbekommen das sie ebenfalls auf der Luxus Schiff war....?!
      Entsetzt raufte sie sich die Haare....Das war überhaupt nicht gut!
      Dieses verwöhnte ding konnte nicht mal selbst sich die Schuhe binden ohne dazwischen vor langweilige in die Luft zu starren!
      Sie war sowas von geliefert wenn der kleinen Prinzessin von Mason nur der kleinste Kratzer widerfuhr..! Egal wie gut sie für diese Position gekämpft hatte. Das alle wäre Geschichte!!!



      Wo sollte sie mit der suche anfangen?!
      Dieses verzogene Stück!
      Das einzige an das diese denken konnte und Liebte war Zuckerwatte!
      Und selbst da war sie sogar wählerisch!
      Sie würde nie vergessen als ihr Judith ein großen Vortrag über Zuckerwatte führte als wäre es das Kostbarste auf dieser Welt...
      "Schwarz – ja, es gibt schwarze Zuckerwatte, und ja, sie soll geheimnisvoll schmecken. Wenn ich weiß, was es ist, will ich’s nicht! Also... Nur damit wir uns richtig verstehen: Ich esse keine Zuckerwatte, die nach künstlicher Erdbeere schmeckt. Ich will, dass die Zuckerwatte beim Reinbeißen klingt wie ein geheimnisvoller Windhauch über einer verlassenen Achterbahn. "

      "Ich… hab rosa Zuckerwatte."

      "Pff, Amateur!"



      Es war der blanke Horror mit ihr länger als die hälfte des Tages verbringen zu müssen. Sie redete Stunden lang über ihre starrköpfige Meinung nur um die in letzten Moment wieder zu ändern.
      So war es auch mit der Insel gewesen...Sie hatte wirklich gedacht am Ende würde sie wieder das Interesse verlieren...Doch jetzt war sie hier?!
      Mit ihrem Verlobten denn Mason irgendwo aufgegabelt hatte...Das konnte wirklich heiter werden.
      Sie schaute nach wo das Fehler Signal der Kamera war und bemerkt wenig später auch ein für sie bekanntes Gesicht am Strand.
      Mason hatte jeden Angestellten eine übertriebene Power Point Präsentation über Ero gezeigt, um sein...Nur um zu zeigen das sie den kleinen Engel bloß nicht unterschätzten sollten. Dem hatte sie wirklich wenig gehör geschenkt. Für sie war er nur ein armer Straßen Junge der wirklich pech hatte an die Rose gekommen zu sein. Er war das neue Spielzeug von Judith das sie wahrscheinlich baldig----
      ....
      War das...Blut...?
      ....
      Wo...War Judith?



      Was die Butleresse zu sehen bekam...War ein Anblick denn sie Mason wohl besser ersparen sollte.
      Zwei der Sträflinge und der kleine Ero...Stande bei einer Leiche....
      ...
      Das Wasser das deutlich eine Blutspür hinter ließ und womöglich Haifische anlockte...Vielleicht hatten diese ja schon die Leiche der Tochter von Mason verspeist?!
      ...
      Ohne weitere zögern griff die 1,95 cm große Frau nach dem Notfall Revolver um ihre Gürtelschnalle und richtete in die drei Personen.
      "Keine Bewegung!"
      Sie verengte ihre Augen und trat näher heran.
      Zumindest schien die Leiche nicht Judith zu sein...Vielleicht gab für das verzogene Göre noch Hoffnung.
      "Wo ist Judith Rose? Was habt ihr mit ihr angestellt?!", fragte sie direkt schroff und forderte eine Antwort in dem sie mit einem Schuss in denn Himmel bewies das die Waffe auch echt war um sie wieder nach vorne zu richteten wobei der Visier deutlich mehr in richtung Ero gehalten wurde...Dieser kleine Schuft! Machte mit diesen Gauner gemeinsame Sache?!

      Als der Schuss fiel sah Judith verwirrt zum Himmel.
      Was war das denn jetzt?
      War das diese Futa-Butlerin?
      Unbeeindruckt drückte Judith wieder auf Aufnahme. Vielleicht würde es doch noch ...Lustig werden,
      Sie sollte das Viedo zusammen schneiden...
      Jetzt war es wirklich wie Rotkäppchen und der Jäger kommt um das Rotkäppchen zu retten...
      "Hmm wer ist die Großmutter? Der Tote?", murmelte sie nachdenklich.



      __________________________________________________

      Zeth Lagertha

      "Nein, ich freue mich sogar. Ich möchte nämlich d-das...gleiche!"
      Obwohl Sato...Denn Zeth für nichts weiter als eine Bohnenstange hielt und ein Frischling...Zeigten sie beide immer mehr Gemeinsamkeiten.
      Besser gesagt zeigte ihm Sato Dinge über die Zeth zuvor nie nachgedacht hatte das er so denken würde oder es wollen würde......
      Es war ungewöhnlich für Zeth das jemand der si überhaupt nie wie er tickte trotzdem gleiche Freude für etwas empfand und auch das selbe wollte.
      Zeth lernte in seiner Heimat früh das man entweder als Gruppe oder allein überlebte...Allein waren jedoch öfter die Überlebens Chancen zwar größer doch in einer Gruppe begann man deutlich mehr dazu zugewinnen.
      "Ohne dich...hätte ich wohl auch nie meine Hartnäckigkeit kennengelernt...Durch dich zweifle ich ebenfalls nicht mehr an meiner Stärke...Ich möchte dir nur noch mehr von mir zeigen und dich unterstützen - egal...ganz egal was dein Geheimnis ist."
      Die Worte von Sato bestärkten nur das Gefühl ihrer wachsenden Bindung. Zeth empfand diesen Menschen nicht als Last, auch wenn er vermutlich seine Mission und Leben als Lakai deutlich fokussierter sein würde. Doch es war wie mit seiner Rüstung, sie gehörte zu ihm....Selbst wenn er ohne vielleicht schneller voran kommen würde. Allein das er sich wegen seinem Geheimnis nicht zu viele Gedanken machen musste da dieser ihn darin nicht bedrängte....

      Ihre Hände fühlten sich so angenehm warm an, dass Zeth nicht mal den drang verspürte ihn los lassen zu wollen. Er schwor ihm aufrichtig seine Entschlossenheit zu Sato. Er wollte nicht wieder mit ihm auf dieser weise Streiten wie vor wenigen Minuten. Umso beeindruckter war der Krieger als Sato seine Worte nicht nur annahm sondern ebenfalls mit so kraftvollen Worten erwiderte:
      "Ich verspreche dir...Stärker zu werden, sodass du dir keine Sorgen um mich machen musst. Ich werde nicht von deiner Seite weichen, egal wie kalt die Zukunft auch sein mochte. Ich habe mich entschieden ein Leben mit dir zu führen - du bist für mich unersetzbar. Genau deshalb möchte ich dich stärken, dich glücklich machen und...für dich da sein. Dafür musst du aber auch mehr auf dich achten."

      In Zeth ganzen Leben hatte noch nie so jemand wie Sato getroffen. Er hatte schon oft Andere an seiner Seite verloren....Die weit aus mehr Erfahrungen hatte als Sato. Auch Dax hatte ihn schon oft beeindruckt durch seine stärke aber nicht auf diese weise wie Sato. Obwohl er nicht mal den Anschein hatte als wäre er dafür gemacht lange in einer kalten Zukunft zu Leben...War er trotzdem bereit dazu an seiner Seite zu sein. So tiefgreifend hatte sich Zeth noch nie mit jemand gefühlt...Er glaubte auch nicht das jemand Anderes kannte der eine gleiche Verbindung hatte...Selbst wenn er Dax und Apollo dabei beobachtet wie sie aneinander hingen, glaubte Zeth nicht das Dax oder Apollo sonderlich stärker von ihrer...Nicht ganz so Heterovollen Beziehung wurden...Sonst hätten sie bestimmt das Ritual überlebt...oder?
      Bevor aber Zeth's Gedanken ins Negative stürzen konnte sprach Sato weiter:

      "Bitte sag mir, wenn ich gerade an deine Grenzen stoße...Aber wäre es auch okay, wenn ich dich küssen würde? Ich will dich nicht anlügen, aber gerade war es das erste an was ich gedacht habe, als ich mir deine Lippen angesehen habe. Ich weiß, dass ich bestimmt zu weit gehe-- aber wenn Umarmungen okay sind, könnte das auch in Ordnung sein? Ich werde dich natürlich nie wieder deswegen fragen, wenn dich das anekelt."

      . . .
      Fragte ihn Sato gerade ernsthaft nach einem KUSS?!
      Das gleicht doch einem verfluchten HEIRATSANTRAG!!!!
      Aber sie waren doch beide MÄNNER!
      Auch wenn ihm Sato schon mal erklärt hatte das es Anders hier lief...Verdammt das war als würde man beim Training direkt 100% geben!
      "Argh...", presste Zeth verkrampft heraus und widerstand den drang Sato ins Gesicht zu Boxen.
      Wie unvorstellbar Männlich von Sato direkt seine Entschlossenheit so auf die Probe zu stellen!!
      "...Verdammter..."



      Als hätte er von Sato gerade mehre unsichtbare Volltreffer kassiert griff sich Zeth an die Brust.
      Sein Herz hämmerte so schmerzhaft gegen sein innerstes, als würde er in mitten eines wilden Kampfes sein! Direkt an sein Limit gestoßen!!
      Er musste aufpassen nicht gleich in seiner Rüstung zu stehen obwohl nicht mal ein Feind in seiner Nähe war!
      Schon aber allein das errötete Gesicht von Zeth zeigte wie er kurz davor stand zu explodieren....
      Bevor aber Sato das ganze falsch verstand überwand sich Zeth eines klarzustellen:

      "Ich....bin nicht....angeekelt...."



      Das allein zuzugeben war schon peinlich genug und Zeth hoffte es nie wieder im Kontext eines Kusses zwischen zwei Männer zu Äußern.
      Er konnte ihm jedoch für denn Moment nicht in die Augen blicken und starrte auf die zurückgelassene Hand von Sato die er vor schock los gelassen hatte.
      "Trotzdem...stößt du gerade an meine Grenze....", gestand Zeth widerwillig.
      Seine Ohren glühten von dem Blut das in ihnen rauschte und er fragte sich wieso ihn der Gedanke an einem freiwilligen Kuss mit Sato so viel mehr aus der Bahnbrachte als der schon von damals der nur passiert war weil dieses Pinke Monster es verursacht hatte.
      Doch stärker werden zu wollen bedeutete für Zeth auch über seine Grenzen hinaus zu gehen....
      Vielleicht brachte ihn dann solche Dinge nicht mehr so aus dem Konzept...?
      "...Aber irgendwas an dir...Lässt Grenzen verschwinden....Irgendwie...", murmelte Zeth leiser unfähig es genau zu betiteln als er seine Hand zurück auf die Hand von Sato senkte.
      Auf einmal fühlte sich der Hautkontakt elektrisierend an...
      Mit einem tieferen Atemzug jedoch hob Zeth endlich wieder sein Blick zurück in die Augen von Sato, was natürlich sein Herzschlag nicht verlangsamte sondern weiter in einen schnellen Rhythmus drängte.
      Anstatt weiter Distanz zu suchen kam Zeth nun seinem Gesicht näher als er sich zu ihm vor beugte und mehr auf das Krankenbett stieg.



      "...Küss mich jetzt...Sonst überlege ich es mir noch anderes.", raunte Zeth an seinen Lippen.
      Es fühlte sich an wie ein Sprung über eine Klippe zur Anderen....
      Wenn er jetzt nicht springen würde...Dann wäre es zu viele Gedanken die ihn zurück halten würden.
      Wenn Zeth sich jeder Herausforderung stellen wollte...Sollte dies mit einen der kleinsten sein.
      Keine Berührung von Lippen oder Anderer Körper nähe sollte ihn mehr davon abhalten, an Satos Seite für eine Zukunft kämpfen wo sie einander stärker werden konnten.
      Weder seine Kultur, Herkunft oder Jenne die über ihn standen sollten das zerstören können. Seinen Mut...Etwas zu tun das sein Weltbild vollkommend auf denn Kopf stellte.
      Je näher er jedoch Satos Lippen kam verspürte er auf einmal...Eine merkwürdiges Gefühl in sich aufsteigen.
      Etwas das Zeth noch nie zuvor glaubte verspürt zu haben...Sehnsucht.
      Wie magisch angezogen rückte er noch näher an Sato heran, das ihre Lippen kaum mehr ein dünnes Papierstück trennen würde.
      Er erinnerte sich zurück, wie weich die Lippen von Sato gewesen waren...Sein Geschmack sein Atem....
      "...Ich...will auch...Küssen...", kam die Worte so langsam aus ihm heraus das er nicht wusste ob er diese nur Gedacht oder wirklich ausgesprochen hatte.
      Believe Me ~

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    • Sato Kurai

      Er konnte ganz klar erkennen wie er bei Zeth eine Rakete abschoss - es sprengte förmlich seine Galaxie. War er ihm sauer, wollte er ihn dafür verprügeln? Sato wurde deutlich wirr im Kopf - eigentlich sollte er sich schämen für seine viel zu intime Frage - aber konnte er nichts dafür...Wenn ihn Zeth seine Bitte nicht aus seinem Verstand schlug, würde er wohl immer daran denken. Doch woher kam nur die kleine Hoffnung einen homophoben Freund dazu bringen zu können ihn zu küssen? Sato glaubte nicht, dass Zeth ihn so mochte wie er ihn und genau deshalb musste er wieder auf die normale Bahn gebracht geben.
      Allein zu sehen wie sein Gesicht sich wie beim Fieber verkrampfte brachte Satos Augen zum Funkeln, es war schön, dass Zeth zumindest ihn nicht direkt eine verpasste, sondern sich für seinen Freund bemühte. Ihre Freundschaft war beiden sehr wichtig - das konnte Sato genau erkennen.

      "Ich....bin nicht....angeekelt...."


      Erleichtert drückte Sato seine Lippen zusammen, natürlich hätte er Zeth nichts vorgeworfen, wenn er anders reagiert hätte...Dennoch hätte ihn ein viel zu starker Korb ein wenig mitgenommen.

      "Trotzdem...stößt du gerade an meine Grenze...."

      Und auch das war ihm bewusst, es war so als schlug er einer Katze vor ins kalte Wasser zu springen. Er neigte sein Blick zu Boden und versuchte sich ein leicht-gespieltes Lächeln herbeizuzaubern. Es war das Mindeste dieses schwierige Thema nun zu übermalen und es einfach sein lassen. Wenn er Zeth weiter zwang ihn zu erklären, wieso er ihn nicht Küssen konnte...wäre es nur reiner Sadismus. Vielleicht, wenn Sato als eine Frau geboren wäre...dann hätte er eine leichte Chance gehabt in auf einem romantischen Weg zu berühren. Er hatte noch nie überhaupt in Erwägung gezogen weiblich zu sein, aber nun wo er Zeth kennengelernt hatte...fand er es betrübend nichts dagegen tun zu können, um ihn näher zu kommen.

      "...Aber irgendwas an dir...Lässt Grenzen verschwinden....Irgendwie..."

      Wieder ergriff die Hand von Zeth seine, die Wärme hatte er nicht erwartet zu ihm zurückzukommen. Ein wenig zerstreut blinzelte er Zeth an, er konnte förmlich in seiner lodernder Seele spüren wie sich die Stimmung veränderte. Zeth sah ihn mit deutlichen Intensität an, sodass er sich in seinen Augen spiegelte - langsam so als wäre die Welt in einer Zeitlupe gefangen worden kam er seinem Gesicht näher. Nun war Sato derjenige, der kurz vorm Explodieren stand - akzeptierte sein Freund etwa wirklich die Anfrage?!

      "...Küss mich jetzt...Sonst überlege ich es mir noch anderes."



      Eine direkte Anforderung, die Satos Hände unter Zeths erzittern ließen. Seine Brust spannte sich zusammen und ohne das es wirklich so war, fühlte er sich auf dem Bett nur noch viel schwerer an...als würde er darin hineinsinken. Obwohl er es vorgeschlagen hatte wurde er furchtbar nervös - niemals hatte er erahnen können, dass Zeth seiner Bitte zustimmen würde! Aber anstatt in seinen Gedanken verloren zu sein...stieg in ihm das starke Glücksgefühl, was er allein durch seinen Freund verspürte. Es war die aufkeimende Liebe, die sein Blut zum Kochen brachte und zugleich ihn einfach bei seinem Crush fallen lassen wollten. Je näher Zeth kam, desto mehr beflügelte es sein Herz - es gab keinen Moment, den er durch diesen ersetzen wollte.

      "...Ich...will auch...Küssen..."

      Es war vielleicht nicht ihr erster Kuss, doch definitiv waren zum ersten Mal hemmungsvolle Gefühle im Spiel. Sato konnte sich selbst nicht mehr zurückhalten, er fühlte sich schon fast provoziert wie nah die Lippen seines Freundes schon an seinen waren und er sie trotzdem nicht vereinigte. Mit großer Begierde setzte er der Distanz ein Ende und presste sanft seine Lippen gegen Zeths. Ein magisches Feuerwerk löste sich zwischen ihnen - seine Sinne rannten auf Hochtouren. Der Geschmack von Zeths Lippen war süßlich und rosig - Sato konnte es nicht genau beschreiben, doch fühlte er sich schwer von Zeths Nähe hingezogen. Die Lippen von Sato bewegten sich kaum, es war so als musste er das neue Territorium noch genau unter die Lupe nehmen- jeder einzelner Winkel setzte ihn eine hohe Gänsehaut ein. Er hatte schon oft gehört, dass sich das Küssen durch die richtige Person einfach wunderschön anfühlte...Niemals hätte er jedoch geglaubt wie sehr er ihn die Zärtlichkeit wie eine Droge vorkam, von der er sich kaum losreißen wollte.



      Sato hatte absolut keine Ahnung wie lange sich ihre Lippen berührt hatten - waren es Sekunden oder sogar Minuten? In seinem Verstand war viel zu schnell wie bei einem Flügelschlag vorbei, wie schrecklich, dass Menschen Luft zum Atmen brauchten. Ohne, dass er es wirklich wollte löste er sich von Zeth und rückte ein wenig zurück, sein Atem wurde so schwer wie bei einem Marathonlauf.
      Er---er hatte Zeth wirklich geküsst?! Es war Realität?!
      Seine Augenbrauen zogen sich überfordert zusammen, die Wärme aus seinem Gesicht verschwand nicht - genauso wenig wie die starke Anziehungskraft, die Zeth ausströmte. Er musste unbedingt wieder in die echte Welt zurück gelangen, sonst würde er bitten Zeth noch einmal zu küssen! Verdammt - wie gierig war er, jetzt die feuchten Lippen seines Freundes zu betrachten ließ ihn ganz anders fühlen!

      "Das war...wirklich schön...Ich...Habe noch nie so starkes Herzklopfen verspürt wie in diesem Moment...Uhm...", versuchte Sato seine innerliche Explosivität der hohen Gefühle wegen Zeth zu verbergen, er konnte von Glück sprechen, dass Menschen keine Herzchen über den Köpfen hatten, wenn sie sich nur noch stärker in eine Person verliebten.
      Nur von Zeths Hand konnte er sich einfach nicht losreißen, auch wenn er seinen Freund wohl eine Pause gönnen sollte.



      Fürs Erste war eine peinliche Stille eingebrochen, es dauerte einen Moment bis sich Sato traute sich ein wenig weiter zu bewegen. Er umschloss die Hand von Zeth fest gegen seine, es war kaum auszudenken ohne diese Nähe überhaupt noch einschlafen zu können. "Lasst uns...schlafen...Da-damit wir Morgen-früh fit sind!", schlug er mit heiserer Stimme vor und machte Zeth Platz um bei ihm zu Schlafen. Er glaubte zwar, dass er wirklich lange brauchen würde um einzunicken, doch...bevor Sato noch in Erwägung zog ihren Kuss zu wiederholen und dann wirklich von Zeth eine verdrescht bekäme war es das einzig Vernünftige!
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      Ineb Chevrier & Cabriel Valentine & Izarra Kimallus




      "Denkt ihr, dass ihr es schaffen werdet nach dem Ganzen ganz normal mit Ineb über die Situation zu sprechen? Ihr solltet es auf keinen Fall verdrängen…Auch er nicht…“

      Normalerweise hatte Izarra vor direkt am nächsten Morgen mit allen Witch-Jungs über den Vorfall in der Kirche zu sprechen. Es war höchst von großer Wichtigkeit die Situation noch Einmal zu schildern, auch wenn sie definitiv jeden Beteiligten schwer fallen würde. Das Problem an der Sache war nur, dass Ineb erschöpfter war als Izarra vermutet hatte - dabei hätte er es sich denken können, seine Magie flimmerte nur noch ganz schwach, wenigstens das Herz blieb in seinem natürlichen rosa bestehen. Wyatt und Harvey sahen sich in der Verantwortung sich um ihn zu kümmern, wenn Izarra auf die Arbeit musste - sie gingen nicht zur Schule. Doch selbst Tyler kam erst ziemlich spät am Abend nach Hause, gefolgt von Cabriel der wohl direkt nach der Panne mit Tyler wohl arbeiten war, weswegen er erst am Samstagmorgen aufkreuzte. Es wurde nicht viel kommuniziert, nur das alltägliche - die Stimmung war etwas am Knistern...Izarra erfuhr wenigstens dass sie davor schon wieder in einen der Träume gezogen worden waren - diesmal hatte es wohl Wyatt erwischt gehabt.



      Doch wenigstens von Wyatts Traum konnte Izarra nicht direkt hinterlassene Narben erkennen, er fand es schade, dass er keine Chance hatte sich diese Träume unter die Lupe zu nehmen. Bestimmt würde alles und jenes ihn davon hindern diesen Träume je zu nahe zu kommen. Denn konnte sich Izarra nur schlecht etwas von der bunten Welt von Wyatt vorstellen - es klang deutlich bizarr, doch kam es ihn so vor als hätten sie etwas aus diesem Traum gelernt?
      Ein Problem nach dem anderen schlug auf die Witch-Truppe zu und der Anführer schlief in Seelenruhe einen gesamten Tag lag, ohne sich großartig zu bewegen. Die höchsten Schritte die er schlaftrunken wagte war der Weg zur Toilette, ein Glas Wasser war immer für ihn griffbereit. An seiner Haut begannen die blauen Flecke sich zu verdunkeln während die anderen Markierungen nur langsam verblassten. Wenigstens schien er nicht geplagt von Schmerzen zu sein.



      In diesen 24 Stunden träumte Ineb bizarres Zeug, nichts ergab irgendwelchen Sinn oder war von jeglicher Bedeutung. Er fühlte sich wie in einer Cartoonserie, indem er täglich neue Freunde kennenlernte und mit ihnen die Welt bereiste. Er tat nur gute Dinge und alle waren wirklich nett zu ihm - vielleicht war es ein wenig noch der Einfluss von Wyatts Träumen - doch hatte er schon lange nicht so positiv und kunterbunt geträumt wie zu der Zeit.

      "Auf in ein neues Abenteuer - mit der Macht des Herzens!"...hörte er immer sich selbst einem kleinen Löwen zurufen, den er ...im Traum genauso wie seinen Bruder beim Namen rief - Beni. Zusammen machten sie sich auf den Weg die bösen Spiegel auf der Welt zu vernichten und Lord Korbos böses Herz mit Liebe und Glück zu erfüllen!



      Alles schöne hatte jedoch sein Ende und noch bevor sie überhaupt am Schloss von dem bösen Herrscher war endete der Traum, indem er durch ein Spiegel hindurchging...wieder zurück in die Realität. Er wachte auf.
      Ineb hatte sehr viel Glück sich alleine in seinem Zimmer befunden zu haben, denn spürte er direkt den klebenden Kaltschweiß in seinem Gesicht. Er fühlte sich so als wäre er von einem wunderschönen Traum direkt in die unverfrorene Wahrheit eingetaucht - beinahe hätte er sich an der Decke vom Hochbett mit dem Kopf angestoßen. Panisch sah er sich um, er war wenigstens nicht mehr in der Kirche...ihm fehlten vollkommen die Erinnerung daran, wie er es zurückgeschafft hatte. Das letzte Bild vor seinen Augen...war Wyatt und Harvey...wie sie sich gegen seinen Bruder stellten...und dann...
      ....
      ...
      ..

      "Das war...kein Traum?", nuschelte er mit bebenden Lippen und hielt das Herz von Kandrakar schmerzhaft vor seiner Brust. Zu diesem Augenblick hätte er am liebsten angefangen loszutrinken, um sich dieser Absurdität nicht noch mehr bewusst zu werden. Sein Körper fühlte sich eigenartig an, als wäre er in einem Fremden drin. Doch es war definitiv seiner, der vor Muskelkater und Verletzungen pochte. Die Bilder hämmerten sich in sein Hirn uneingeladen ein, sie waren zwar verschwommen...aber an das Gefühl von jeder Person konnte er sich noch genau erinnern. Ihn wurde schrecklichst übel - schon lange hatte er nicht mehr solch' einen starken Drang verspürt wieder zur Alkoholflasche zu greifen. Er wollte sich so stark betrinken, dass er gleich wieder in ein Komaschlaf verfiel...Nicht mehr aufwachen, denn...wollte er sich nicht mit dieser Sache konfrontieren. Mit...diesem Spiel, was Louis und Gaston angezettelt hatten...



      Es war früher Nachmittag bis sich Ineb doch gezwungenermaßen fertig machte und mit schweren Schritten die Treppen nach unten ging. Die Schule hatte er wohl gestern ebenfalls verpasst gehabt, ob sich Amy Gedanken machte? Bestimmt nicht mehr, wenn sie dieses Video von ihm gesehen hatte. Wenigstens das Smartphone - was die ganze Zeit über aus war - nahm er mit und steckte es sich in die Tasche, eventuell konnte er ihr gleich schreiben, auch wenn er nicht wusste wie er beginnen sollte.
      Gähnend befand er sich im Wohnzimmer, die schönen Strahlen der Sonne schmückten das Umfeld in ein warmes gelb. Überrascht wurde er jedoch von der Anwesenheit eines ansehnlich-dekorierten Tisches, mit einem tollen Frühstück - auch wenn es wohl dafür bereits zu spät war! Am Tisch saßen Wyatt, Harvey, Tyler, Cabriel wie auch Izarra, die wohl gerade fertig geworden waren. Schnell fiel Ineb auf, dass auch für ihn gedeckt worden war - beinahe hatte er gedacht er träumte!

      "Heeey...Entschuldigt, dass ich so lange geschlafen hatte. Irgendwie konnte ich mich nicht einfach vom Bett bewegen. Darf ich mich zu euch setzen?", begrüßte er die anderen Männer und auch wenn seine Frage ziemlich albern war, fragte er trotzdem zur Sicherheit nach...Eventuell hatte ihn ja gar keiner erwartet. Wer wusste schon wie sie nun über ihn dachten?



      "Für wen glaubst du den wurde der letzte Teller angerichtet - du bist doch der Einzige, der Brioche so mag. Ich war heute einkaufen gewesen und hatte mich ein wenig selbst getestet, ob ich schon eure Lieblingsbrotsorten herausbekomme für ein tolles Frühstück. Ich hab nur ein wenig zu lange gebraucht für die Zubereitung - ich dachte Tyler kommt mir um vor Hunger! Aber eigentlich war es nur Schicksal, weil du genau zu diesem Zeitpunkt aufgewacht bist, Ineb!"

      Das Frühstück war sehr amerikanisch und irgendwer hatte sogar Inebs Lieblings-Latte Macchiato zubereitet, genauso wie er es mochte, mit extra Schuss Sahne. Ob es alles Izarra gewesen war, oder hatte ihn sogar Wyatt geholfen, der seine Getränke so ähnlich trank wie Ineb. Der Herzträger bedankte sich verlegen und saß sich langsam und vorsichtig hin, als war der Stuhl mit Nadeln bedeckt.



      "Ist doch schön auch Mal zusammen zu frühstücken! Eigentlich wollte ich schon lange mit euch picknicken gehen, aber das ist doch ein guter Anfang!", gab Izarra zu der zwischen Harvey und Tyler saß - während Ineb selbst direkt in der Mitte war. Sein Lächeln war ehrlich, er war sehr glücklich die Witch-Truppe beisammen zu sehen, auch wenn noch lange nicht alles wieder okay war...Sie konnten endlich ein wenig Zeit miteinander verbringen, was ihn so oft gestohlen wurde.

      "Guten Appetit! Seid gnädig mit Wyatt und mir - wir haben unser bestes gegeben!"




      An der anderen Tischhälfte saß Wyatt und Cabriel, natürlich verspürte der stille Junge auch heute keinen wirklichen Bedarf zum Essen...doch wollte er nicht ablehnen. Auch, wenn es echt anstrengend war konnte er nicht einfach in sein Zimmer fliehen...besonders, weil es kein Einzelzimmer war. Er hatte mit keinem ein wirkliches Wort gewechselt, nämlich kam er selbst erst vor kurzem hierher und hatte dann mitansehen müssen wie Wyatt und Izarra die Küche auseinandernahmen. Sie gaben sich wirklich viel Mühe, jedoch verstand Cabriel nicht so ganz wieso er als Einziger Cornflakes mit einer Gaming-Figur auf der Verpackung erhielt? Dachte Izarra, dass Zocker Essen besser schmeckte, wenn es ihre Lieblingsfigur draufgedruckt war?
      Schweigend nahm er sich seinen Löffel...Er hätte lieber einen Kaffee - die Arbeit war viel zu anstrengend...Aber, dass hatte er nun Mal sich selbst zuzuschreiben. Ein kurzer, flüchtiger Blick folgte auf Tyler - bevor er sich direkt wieder seinen Cornflakes zuwandte.



      Eigentlich hätte er gestern gar nicht arbeiten müssen, doch wäre die Konfrontation mit Tyler definitiv sein Tod gewesen. Nachdem er wieder zurück auf der Erde war, realisierte er in was für einen Haufen Dreck er sich hineinwarf. Der Wasserwächter wollte ihn für diese Lüge garantiert umbringen und da er sich außerdem Sorgen machte, dass ihn der Größere direkt verpfiff...zeigt er sich lieber gar nicht. Er wusste zwar, dass in diesem Moment alle eher auf Ineb fixiert waren - er wollet auch wissen, wie es ihm erging...Aber konnte er es nicht einfach riskieren.

      "Sam - kann ich heute arbeiten kommen? Egal welcher Kunde - ich mache heute auch Überstunden."

      Betteln hörte Sam sein Haustier recht selten und auch, wenn er es höchst verdächtig fand nahm er das Angebot an. Dafür aber war die Arbeit kein Zuckerschlecken und Cabriel wusste genau zu wen er ihn schicken wollte. Doch hauptsache nicht nach Hause. Denn vielleicht war nicht nur Tyler sein Problem, sondern auch Harvey? Ob er es ihm übel nahm, dass er ihn für den nächsten Traum auswählte? Und was war mit Wyatt?



      Er war wirklich ein schrecklicher Mensch, dass er gerade leichtes Glück verspürte...jetzt wirklich nicht im Mittelpunkt zu stehen. Ein Hoch auf den Herzträger? Obwohl er das Video sich später noch Einmal geben musste, weil Mirella ihn auf der Arbeit damit bis zum bitteren Ende bedrängte. Sie wollte sogar, dass er Wyatt noch ihre Fanfiction über ihn und Ineb vorlas. Er musste zugeben, auch wenn Cabriel schon einiges an sexuellen Erfahrungen mitmachte - war dies in der Kirche etwas ganz Neues für Cabriel gewesen. Gruppensex war eine Sache, aber die Intensivität dahinter war sehr furchteinflößend. Während Mirella erregt herumgesabbert hatte und bei allem einen Screenshot machte hatte Cabriel starkes Mitleid - er hätte niemals mit Ineb getauscht.
      Das Einzige was ihn nur verwirrte - und bei diesem Gedanke starrte er Wyatt genaustens an- war, dass Wyatt und Harvey ihren sexuellen Trieben nachgingen? Das Harvey das Letzte war wusste er bereits - Helden nutzten immer die Situation aus. Doch dachte er, dass Wyatt vernünftiger war? Andererseits...hatte er ihn nur gestützt - Cabriel war etwas verwirrt, was er davon halten sollte? Wer war überhaupt dieser Louis?



      Inebs Augen versanken unterm Tisch - auch wenn es vielleicht unhöflich war juckte es ihn in den Fingern sein Smartphone einzuschalten. Er...wollte wissen, ob Amy ihn geschrieben hatte? Angst überkam ihn ob sie ihn nicht sogar blockiert hatte? Er hätte es definitiv gemacht. Heimlich verdeckte er sein Handy, als wollte er niemanden davon wissen lassen, er konnte sich kaum auf das Essen konzentrieren. Jedoch wurde er schrecklicherweise mit mehr als nur einer neuen Nachricht überrascht.



      Sein Smartphone hörte nicht auf zu vibrieren, Ineb schaffte es nicht rechtzeitig es auf stumm zu schalten. Sekunde für Sekunde ploppten neue Benachrichtigungen auf - sie gingen so schnell an ihm vorbei, dass er nicht Einmal die Namen lesen konnte. Mal waren Anhänge dabei, mal nur eigenartige Fragen.

      'Bist das echt du?'
      'Was ein Freak'
      'Das ist mein neuer Gute-Nacht-Film!'
      'Wann ist das nächste Event'


      ...Und so weiter...



      Ineb überwand sich nicht über sein Smartphone zu swipen um es zu unlocken. Noch hatte er kein Einziges Video von dieser Szene gesehen, er hätte sich jedoch denken müssen, dass dies wohl Gesprächsthema Nummer 1 war. Auch, wenn die Runde in der Kirche ziemlich klein war --- war es doch ziemlich klar, dass sich die Mitschüler nun den Mund dadurch fuselich sprachen.
      Wie sollte er damit umgehen?
      Sollte er einfach es als seine Strafe als Seuche anerkennen?



      Ineb schaltete sein Smartphone wieder aus und steckte es in seine Jackentasche, wenn er nun sehen würde, dass Amy ihn blockiert hatte ...könnte er seine Emotionen nicht beherrschen. Und gerade fühlte er sich ziemlich gut rein gar nichts an sein Herz zu lassen. Ziemlich neutral zu sein, als...ging es hier um jemand ganz Anderen. Er sollte es nicht...zu nah an sich heranlassen. Und seine Freunde sollte er auch nicht damit belasten - da fiel ihm direkt ein...

      "Ich habe mich als Anführer ziemlich kindisch verhalten. Ich wollte mich noch Einmal bei euch entschuldigen einfach abgehauen zu sein. Das macht kein Anführer... Auch, wenn es echt an unseren Kräften raubte...Konnte ich mich glücklich schätzen, dass dieser Supporter mir noch eine Möglichkeit gab mich mit dir zu versöhnen, Wyatt. Jedenfalls hoffe ich, dass alles jetzt in Ordnung zwischen uns ist.", drückte sich Ineb ziemlich klar aus - er brauchte Gewissheit wie Wyatt und die Anderen zu ihm standen, außerhalb dieses Themas. Sein Blick blieb gehaftet an seinem Essen, er wollte keinen der Männer wirklich ansehen. Viel zu sehr hatte er Angst vor ihrer Kritik.



      "................Ist bei euch alles in Ordnung? Habt ihr irgendwelche Nebenwirkungen vom Traum?", hakte Ineb nach und stocherte an seinem Brioche herum - warum benutzte er dafür überhaupt eine Gabel? Er war noch nicht ganz bei Sinnen. Besorgt verschränkte Izarra seine Arme hinter seinem Kopf und sah zu den anderen Jungs. Er wollte nichts vorweg nehmen, davor hatte er ihnen gesagt, dass heute die Zeit war, wo sie über alles sprechen konnten. Egal wer anfing, Izarra hatte genau erklärt, dass er in diesem Moment niemanden von ihnen gehen ließ...bis sie ihre Probleme einen Namen gegeben hatten. Sie mussten über ihre Wunden - wie auch über ihre Unsicherheiten sprechen.

      "Am besten machen wir alle Smartphones jetzt vom Tisch - ich will mit euch über die vergangenen Tage sprechen. Und auch...Wenn es euch jetzt schockieren wird, doch will ich nicht, dass ihr ein Blatt vor dem Mund nehmt. Das heißt nicht, dass ihr gemein zueinander sein sollt - nein...Ihr sollt aber ehrlich zueinander sein und ... über das, was euch bedrückt sprechen. Egal, wie unangenehm es ist, ihr müsst lernen eure Gefühle in der WITCH-Truppe genaustens zu formulieren."



      "Wo fangen wir an? Wyatts Traum? Oder reden wir über Coeur? Etwas anderes? Ihr entscheidet - ich unterstütze euch."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Wyatt Carson Lyons & Harvey Bell & Tyler Wang-Chi

      "Heeey...Entschuldigt, dass ich so lange geschlafen hatte. Irgendwie konnte ich mich nicht einfach vom Bett bewegen. Darf ich mich zu euch setzen?"
      Die letzte Zeit war für alle nicht besonderes einfach, umso glücklicher war Wyatt darüber das sie nicht ganz auf sich allein gestellt waren! Izarra zeigte wirklich das nicht irgend ein bekannter oder Freund der Witch war...Es fühlte sich an als spürte und wusste Izarra aus langer Erfahrung wie Gefühle und Situation, dass leben der Witch durch rütteln konnte.
      Nachdem sich Wyatt auch bei Izarra dafür entschuldigt hatte wie er mit ihm gesprochen hatte als er ihn als Fremden bezeichnet hatte, fühlte sich das gemeinsame Frühstück machen an wirklich angenehm an. Wyatt begann richtig zu spüren wie neue Energie und Hoffnung in ihm aufblühte. Das schönste wäre wenn es auch denn Anderen so ergehen würde.
      Besonderes um Ineb machte sich Wyatt viele Gedanken, er sah es zwar als Selbstverständlichkeit sich um ihn zu kümmern oder ihm beizustehen aber Wyatt spürte gerade sich Ineb merkwürdig eng verbunden. Er wollte ihn wieder ehrlich lächeln sehen das von Herzen kam und auch seine Augen erreichte die immer noch so erschöpft wirkten.
      "Morgen, Zimtschnecke♥", grüßte Wyatt ihn lächelnd aber auch etwas aufziehend.



      Cabriel hatte Wyatt schon länger nicht gesehen, doch hatte dieser ihm bescheid geben das viel Arbeiten war. Etwas das sich Wyatt ein wenig vornahm bald wieder auch mehr in Angriff zu nehmen, er durfte sein Film nicht vernachlässigen...Auch wenn Ineb und die WG für ihn gerade Vorrang hatten.
      Amüsiert betrachtete die Cornflecksschachtel bei Cabriel. Er hatte kein Schimmer wer die Figur auf der Packung war aber diese sah lustig aus!
      Ob Cabriel sowas mochte?
      Ab und zu sah er zwischen ihm und der Schachtel hin und her, um irgend ein funken an Interesse in seiner Mimik zu erkennen.
      "Ist doch schön auch Mal zusammen zu frühstücken! Eigentlich wollte ich schon lange mit euch picknicken gehen, aber das ist doch ein guter Anfang!"

      Bei der Wort Picknick zuckte minimal Tylers Mundwinkel der heute ungewöhnlich für ihn sein Smartphone in der Hand hielt als wäre er wie Wyatt davon fixiert die neusten Nachrichten zu lesen.
      Doch irgendwie wartete er höchsten nur wieder auf eine Nachricht von Sam...Wie nun vielleicht mit dem Treffen mit seinem leiblichen Vater aussehen könnte, dass stand noch immer im Raum und so langsam wusste Tyler auch wieder nicht ob er sein Vater Simon wirklich allein treffen wollte....Er brauchte noch irgendwas mit dem er sein Respekt gewann oder ihn wenigstens...Nicht nur wie der verstoßende Sohn aussehen ließ.
      Trotzdem warf Tyler ein schwach abschätzenden Blick zu Ineb....
      In seiner Bestform sah er nicht wirklich aus....

      "Guten Appetit! Seid gnädig mit Wyatt und mir - wir haben unser bestes gegeben!"
      Als sie zu Essen beginnen konnten bemerkte Wyatt das heftige Blinken von Inebs Smartphone deutlich, allein an seinem Blick musste Wyatt mitfühlend schlucken...
      Er selbst...Wüsste gar nicht wie er damit umgehen sollte wenn in der Öffentlichkeit so zum Thema wurde wegen so einer Sache...
      ...
      Naja...Vielleicht wollten seine Eltern damals darum das er nie darüber spricht was damals mit seiner ersten Großen Liebe passiert ist.
      Damals als Kind hatte nicht verstanden aber Eltern wissen es normalerweise immer besser....
      Und jetzt?
      Wyatt würde gern Ineb irgendwie helfen wollen...Doch war er selbst etwas Ratlos weswegen er hoffte ihn auf andere Gedanken zu bringen würde ihn sicherlich helfen.
      Auch wenn Izarra recht zu haben schien....
      "Denkt ihr, dass ihr es schaffen werdet nach dem Ganzen ganz normal mit Ineb über die Situation zu sprechen? Ihr solltet es auf keinen Fall verdrängen…Auch er nicht…“
      .....
      Harvey Blickte schwach auf als er zu Ineb schaute. Als Izarra diese Frage stellte wusste er keine Antwort darauf.
      Und...So...umging er das Thema auch vorerst, bis sie jetzt darüber sprechen konnten....
      Aber so wirklich wohl war Harvey dabei nicht...Er fühlte sich unsagbar Schuldig in vielen Punkten das er sich nicht mal selbst wirklich im Spiegel ansehen wollte.
      Er schlief auch nicht besonderes gut und dabei erging es Ineb doch gerade viel schlimmer als ihn!



      Aber er war es ihm schuldig...Doch wie begann an so ein Thema?
      Gab überhaupt ein richtigen Zeitpunkt dafür?
      Er war Inebs Freund geworden und er fühlte sich an als hätte die ganze Situation nur scharmlos ausgenutzt.

      "Ich habe mich als Anführer ziemlich kindisch verhalten. Ich wollte mich noch Einmal bei euch entschuldigen einfach abgehauen zu sein. Das macht kein Anführer... Auch, wenn es echt an unseren Kräften raubte...Konnte ich mich glücklich schätzen, dass dieser Supporter mir noch eine Möglichkeit gab mich mit dir zu versöhnen, Wyatt. Jedenfalls hoffe ich, dass alles jetzt in Ordnung zwischen uns ist."




      Die Mine von Tyler verdunkelte sich weiter als er mit verschmälerten Augen auf sein Smartphone herum tippte. Allein schon für diesen Satz wäre Tyler gerade am liebsten Ineb an die Gurgel gegangen.
      Doch hielt sich Tyler für seine Verhältnisse entsprochen vorbildlich zurück. Das hatte jedoch nichts mit Mitgefühl von Inebs Zustand zu tun oder die Dinger die er mitbekommen hatte was im dem Video der Coeur das Viral gegangen war. Er wusste schlicht das er sich gleich noch sehr Unbeliebt machen würde mit den Dingen die er zu sagen hatte...
      ...Und gerade wollte er nur einen hier gleich als das Opferlämmchen und Sündenbock sehen.



      Allein sich Cabriel dumme Antwort im Gruppen-Chat immer wieder durchzulesen hielt sein Fokus aufrecht.
      Dieser kleine Wicht hatte sich absichtlich von denn Witch-Pflichten gedrückt...Hatte irgendwelche Scheiß Geheimnisse oder wollte sich fein aus der Sache raus reden. Das Blöde für Tyler war nur das er ihn nicht bloß stellen konnte...Damit würde er sich nur ins eigene Fleisch schneiden weil er deutlicher erklären musste warum ER nicht in dieser Nacht dabei gewesen ist.
      Doch so heftig wie Samuel ihn ran genommen hatte und ihr Gespräch verlief...Hätte er unmöglich einfach Abbauen können....
      Er bezweifelte das Cabriel ähnliche Gründe gehabt hatte...
      Um sich etwas zu beruhigen begann sich Tyler auf Goolge symmetrische Bilder anzusehen. Für jemand wie ihn der unter starken zwangsstörungen litt waren solche Bilder äußerst beruhigen...So verhinderte er das er unruhig am Tisch saß und nicht gleich mit dem Schmiermesser herumfuchtelte.
      So ging jedoch diese Entschuldigung ihres Anführers an ihm vorbei wie ein vorbei rauschender Zug.

      Während Wyatt sich auf seinen Platz etwas mehr aufrichtete wie eine Sonnenblume die endlich ein paar Lichtstrahlen abbekam.
      Zwar sah Ineb nicht direkt zu ihnen aber der Grünhaarige wollte das Ineb wusste das zwischen ihnen kein Groll oder dergleichen war!
      Er hatte mehr als deutlich die Sicht von Ineb begriffen und durch den Traum hatte selbst sich bestärkter gefühlt das es Ineb ähnlich erging.
      "Alles ist gut, wirklich!", versicherte Wyatt ehrlich der damit auch zeigen wollte das die Anderen ihm seine Lüge die er aufgesetzt hatte zwischen Ineb und ihm nicht nachtragen.

      "................Ist bei euch alles in Ordnung? Habt ihr irgendwelche Nebenwirkungen vom Traum?"
      Harvey fiel es immer noch schwer Ineb direkt anzusehen.
      Es fühlte sich an als würde die Schuld die er sich gab sein Kopf mit Gewicht richtung Teller zwingen.
      Das noch unberührte Brötchen auf seinen Teller krümelte extrem als er es berührte und spiegelte für ihn nur mehr seine innerlich Konflikt wieder wie verdorben er sich gerade im Moment fühlte.
      "...Nur etwas Kopfschmerzen wie beim ersten Traum.", versuchte Harvey endlich zu sprechen, aber irgendwie klang seine Stimme kratziger als sonst...Vielleicht lag es aber auch daran das mehr als üblich Rauchte...
      Normalerweise höchstens beim Stress und ein oder zwei mal in der Woche....
      Nun waren es mehre am Tag gewesen das er immer wieder sein Atem teste weil er nicht den beißenden Gestank seiner Zigaretten verteilen wollte, aus Rücksicht das außer ihm hier keiner wirklich Rauchte...Zudem glaubte er auch nicht das Yuuto besonderes erfreut davon sein würde auch wenn er ihn ohne zu zögern geküsst hatte.
      Allein aber auch wieder an ihn zu denken versetzte Harvey Bauchschmerzen. Er ertappte sich selbst dabei nach sein Smartphone blicken zu wollen.
      Zwar schien Yuuto ihm keine bedenken darüber zu äußern das er sich um Ineb kümmerte anstelle bei ihm zu sein wo doch sein Bruder im Krankenhaus war...Trotzdem nagte an Harvey nur noch mehr das Gewissen...War er ein schlechter Freund?
      Bestimmt....Diese Nachsicht von ihm hatte überhaupt nicht verdient.

      "Am besten machen wir alle Smartphones jetzt vom Tisch - ich will mit euch über die vergangenen Tage sprechen. Und auch...Wenn es euch jetzt schockieren wird, doch will ich nicht, dass ihr kein Blatt vor dem Mund nehmt. Das heißt nicht, dass ihr gemein zueinander sein sollt - nein...Ihr sollt aber ehrlich zueinander sein und ... über das, was euch bedrückt sprechen. Egal, wie unangenehm es ist, ihr müsst lernen eure Gefühle in der WITCH-Truppe genaustens zu formulieren."

      Die Smartphones wegzulegen war wohl einer mit der klügsten Entscheidungen um das Thema anzugehen. Wyatt schien jedoch der einzige zu sein der ein wenig wehleidig sein Heiligtum nachtrauerte, da er dieses Ding liebte und brauchte wie die Luft zum Atmen.
      Doch legte er es wie die Anderen beiseite und verschränkte seine Finger ineinander um nicht das Gefühl zu vermissen es in der Hand zu halten.
      Dieses mal nahm sich Wyatt keine Ausflüchte zu suchen, er merkte selbst wie wichtig es war das sie alle ehrlicher miteinander waren, er merkte selbst als sehr neugierige Person wie sich immer wieder Dinge zwischen ihnen verstrickten die wirklich Antworten erforderten. Weswegen sein Lächeln etwas blasser wurde und er sich bemühte aufmerksam zu sein wie im Unterricht. Besonderes in so einer Situation...Er hoffte das Ineb dann auch wusste das sie aufeinander bauen konnten.
      Als er jedoch so in die Runde blickte fiel ihm auch der finstere Ausdruck bei Tyler auf was ihn doch etwas unwohler mit dem Finger unbewusst über sein eigenen Handrücken reiben ließ.
      Es war...beinahe wie der selbige wie bei der Karaokebar....
      Irgendwie rechnete Wyatt schon damit das Tyler jeden Moment wieder die Stimme erheben würde, trotz der bitte von Izarra das sie Nett zueinander sein sollten.

      "Wo fangen wir an? Wyatts Traum? Oder reden wir über Coeur? Etwas anderes? Ihr entscheidet - ich unterstütze euch."

      Und als kannte Wyatt sein Kindheitsfreund mit seiner Temperamentvollen Art zu gut war es auch Tyler der zuerst das Wort ergriff bevor jemand anderes nur denn Mund aufmachen konnte!
      "Ich werde sagen wo wir anfangen, mit dem Ende mit Wyatts Traum! Denn genau dort wurde uns auch eine Demokratischen Frage gestellt die wir scheinbar unfähig sind wie eine WITCH-Truppe zu beantworten."
      Seine stechende gelben Augen ging dabei direkt in Cabriels richtung, wie ein Schuss direkt auf sein Schädel hinein.



      "Ohne groß herum zu reden...Ich sag ehrlich ich bin Wütend, auf euch alle. Ich werde mich in dem Punkt nicht zurück halten...Aber ich werde versuchen es so freundlich wie möglich auszudrücken."
      Auch wenn Tylers Stimme zu Anfang wirklich lauter wurde, dass es sich anfühlte als ging ein kleiner Beben über denn gut gedeckten Frühstücktisch, senkte sich seine Stimme gezwungen wieder auf eine Mittlere Lautstärke.
      "Jetzt hat uns zum zweiten mal dieser Schurke der für unseren Feind arbeitet in ein Traum gefangen...Und was Ineb ernsthaft sagt ist ein Konnte ich mich glücklich schätzen, dass dieser Supporter mir noch eine Möglichkeit gab mich mit dir zu versöhnen. Was soll dieser Unsinn, Leute?! DAS was diese Träume verursacht ist ein manipulatives Monster! Es macht mich wütend wie er immer mehr beginnt euch daran zu gewöhnen oder sogar sowas wie Dankbarkeit empfindet. Dieses Ding offenbart unser tiefstes innerstes...Ich wette er hat Wyatt auch nach seinen Herzenswunsch gefragt, er ist kein verdammter Dschinn der unsere Wünsche erfüllt...Hat mal einer darüber nachgedacht das alles gegen uns verwenden wird? ich empfinde kein Stück Dankbarkeit oder vertrauen zu ihm auch wenn er sich diesmal überhaupt nicht Gezeigt hat in irgend einer bizarren Form, die Wyatt kennt wie bei Cabriels Traum oder er war dieser schräge Engel der behauptet hatte mit Wyatt Verwandt zu sein...Tante oder Onkel...War bestimmt gelogen damit er sich ihm wie ein naives Kind öffnet!"
      Die Worte von Tyler waren sehr direkt und er hielt sich nicht zurück immer wieder zu verdeutlichen was er gegen diesen Kiri hatte der ihren Angeblichen Supporter spielte in diesen Träumen.
      "...Es kam mir nicht so vor das er gelogen hat.", ergriff Wyatt vorsichtig das Wort weil er Tyler nicht unterbrechen wollte aber diese Sache nicht unausgesprochen lassen konnte.
      "Ich weiß....Aus meinem Mund klingt es nicht sehr überzeugend aber...Mein Traum...War mehr mein eigenes Werk als das jemand anderes darin herum gewünscht hätte. Ich kenne meine Träume und Fantasien sehr gut...Besser vielleicht als manche Dinge über mich selbst in der Realität. Und was dieser Engel zu mir gesagt hat...Das er mich einmal aus einem erhitzten Auto gerettet hat, kam mir nicht wie eine Lüge vor...Ich konnte mich an dem Moment schemenhaft erinnern, dachte ich hätte es mir nur vorgestellt...Weil ich traurig war das mich meine Mutter wieder vergessen hat und anfange mir nur so etwas vorzustellen um mich aufzuheitern...Aber ich hab meiner Mutter geschrieben ob sie sich an sowas in der Art erinnern konnte...Und tatsächlich war ich einmal als Kind wirklich auf einmal aus dem Auto verschwunden. Sie wollte schon die Polizei rufen weil sie dachte ich wäre entführt wurden. Natürlich bestätigt es nicht das alles der Wahrheit entspricht und wir ihm vertrauen können....Aber ich habe durch den Traum wirklich mehr verstanden, auch wenn...Er unserer Feind ist Tyler würde ich nicht widersprechen können das ...Ich ohne diesen Traum vielleicht nicht mich so mit Ineb hätte aussprechen können....Weswegen ich keine schlechtes Gefühl ihm gegenüber empfinden kann."



      "...Ich weiß jedoch nicht was das zu bedeuten hat das er mich kennt...Und verwandt sein sollte, in meiner Familie gibt es außer denn Erdwächtern keine wirklich tiefgreifende Stammbaum der irgendwas anderes verspricht. In dem Tagebüchern meiner Großmutter wurde nie von einem Engel oder dergleichen etwas erwähnt. Ich habe noch so viele Fragen. Aber ich verstehe das du ihm nicht vertrauen willst Tyler..."
      Tyler atmete bei denn Worten von Wyatt hörbar aus, es war durchaus hilfreich zu wissen ob ein denn Worten etwas dran war oder nicht...Es regte ihn auf das dieser Fremde immer mehr von ihnen erfuhr und anderes herum?
      Da war nichts....
      "Und...Ja ich habe ihm am Ende meinen Wunsch geäußert, zum teil weil denn Traum verlassen wollte und zu Anderen weil ich wirklich spürte das ich es laut aussprechen muss! Um...Mich selbst zu verstehen....Was ich eigentlich möchte.", fügte Wyatt leiser hinzu.
      "Ihr könnt mir nicht verkaufen das KEINER von euch ein Fünkchen von Wut verspürt oder ...", setzte Tyler an und gab widerwillig nach.
      "...Ich gebe zu das ich verdammte...Angst habe. Dieser Typ holt Dinge in jeden von uns zum Vorschein die keiner sehen sollte!! Sag...Doch auch etwas dazu Harvey! Wegen Cabriel bist du doch der nächste! Du kannst nicht behaupten das du damit einverstanden bist."
      ....
      Harvey griff sich bei denn direkten Worten an ihn an seinen angespannten Nacken.
      Mit dem Angefangenen Thema wusste er auch schon das dies zur Sprache kommen würde....Tatsächlich lief die sogenannte Abstimmung nicht gerade ohne zu zögern. Fast so als hätte Cabriel etwas persönliches gegen ihn...
      "....Naja....", begann Harvey und versuchte seine Worte richtig zu formulieren damit Tyler nicht noch mehr Grund hatte wütend zu werden.



      Sein Blick ging dabei auch leicht in Cabriels richtung....Er spürte seit dem auch etwas unbehagliches wenn über seine Worte nachdachte.
      "...Die...Situation...War auch....Schwierig....Also ich denke nicht das...Also....", versuchte Harvey mehre Anläufe es gutzureden aber es fiel ihn doch bei jeden versuch deutlich schwerer.
      "Es wäre sicherlich schwierig geworden abzustimmen, wer der nächste sein wird und wir wollten alle aus dem Traum heraus. Da eine...Demokratische Wahl zu treffen ist nicht besonderes leicht und ohne dabei...Persönlich zu werden. Cabriel hat schnell gehandelt uns...Somit die Last genommen, es hätte auch im Streit ausgehen können...Für...Mich ist es tatsächlich lieber der nächste zu sein als wenn es einen anderen von euch treffen würde. Wie du selbst sagst hast du Angst Tyler und....Ineb hat bestimmt auch damit zu Kämpfen. Ich...hätte mich bestimmt auch Freiwillig gemeldet."
      ....
      "Ahja...Unserer aufopfernder Held...", murmelte Tyler als er sein Blick auf sein eigenen Teller für ein Moment senkte.
      "Aber er hat uns nicht einmal die Chance geben....Es ist Egoistisch das Cabriel so gehandelt hat und er war sowieso viel zu Motiviert in dem Traum, als würde ihn dieser Mist auch noch Spaß machen...Kein Wunder er steht ja auch total hinter der Aktion dieses Feindes.", äußerte Tyler säuerlich.
      "Als Anführer sollte Ineb so ein verhalten nicht einfach Akzeptieren..."
      ....
      Ein gefährliches schweigen kam von Tyler als er wieder aufblickte und sich doch entgegen sein Fokus stellte, er musste es nun einfach alles heraus lassen:
      "....Aber Ineb ist genau so schlecht darin wie ihr Anderen."



      "Ich denke nämlich dieser Kiri hat so leichtes Spiel mit uns weil ihr ALLE Unfähig seid eine Führende Position einzunehmen und das...Macht mich so richtig Wütend! Wyatt glaubte seinen Traum selbst in Griff zu haben! Hat noch schön damit geprahlt wie er er alles nach seinen Ideen lenken und formen konnte! Und dann? Am Ende hat er sich noch gegen sich selbst gestellt...Hat uns in Lebensgefahr gebracht und beinahe dazu gezwungen ihn zu Töten oder zu verletzten...Wirklich TOLL wie du deine Fantasie Welt in griff hast oder willst du sagen das es geplant gewesen ist das du dich selbst in eine Kiste einsperrst? Das Ineb mit Harvey vielleicht drauf gegangen wäre? "
      Die Vorwürfe begann aus Tylers Mund deutlich wieder lauter zu werden als er deutlich dann in Harvey richtung deutet:
      "Und unserer TOLLER Feuerwächter der immer voraus läuft und jeden Kampf im Griff zu haben scheint? Dazu muss ich nicht mal in seine Traumwelt um zu sehen das auch er total unfähig ist eine Fürhungsperson in unserer Truppe zu sein...Nein, wartet die HALBE Welt hat es gesehen was unserer Feuerwächter darunter versteht unseren Herzträger zu Retten!"
      "W-woha! Warte Tyler bitte beruhig dich...Das geht langsam zu weit!", rief Wyatt nun hinein. So langsam hielt Tyler sich wirklich nicht mehr zurück und seine Worte wurden stechender. Jedoch fand Wyatt es gerade nicht wirklich angebracht so darauf herum zu stochern.
      "Klappe du Mitläufer....!", zischte Tyler deutlich angefressener weil er noch nicht fertig war mit reden.
      "E-ey ich...bin kein...Mitläufer! Du...Warst nicht dabei Tyler du...Weißt doch nicht wie es vor Ort gewesen ist!"



      "Spielt das eine Rolle?! ", zischte der blauhaarige auf Wyatt Verteidigungsversuch sofort zurück.
      "Es ist kein Wunder das IHR alle Fan von diesem Kiri und seiner beschissenden Träume seid oder werdet, weil endlich jemand die Führung über nimmt zu der ihr alle nicht Fähig seid! Ihr müsst nur abwarten wie kleine Herden Tierchen und euch von ihm in den Abgrund führen lassen!! Ich bezweifle sogar auch langsam das du Harvey wirklich in der Pause nicht zu meiner Unterstützung kommen konntest, bestimmt hast du mit deinem neuen festen Freund in der Pause lieber herumgevögelt als zur Schwimmhalle zu kommen! Schön das du deine Freiheit nach der Trennung deiner Freundin so GENIEßt! Aber sind deine Triebe größer als der funken Anstand Ineb einfach von diesem Ort zu schleppen? Da war kein einziges Monster zu sehen oder anderer Krieger gegen denn ihr hätte Kämpfen müssen...Das einfach nur Peinlich!"

      Mit einem verschlug es Harvey komplett die Sprache und er spürte wie die Hitze in seinem Gesicht zu nahm.
      Tyler ging gerade wirklich zu weit aber eigentlich konnte Harvey nicht viel dagegen sprechen...Auch wenn er für das in der Pause wirklich nichts konnte....
      "I...ich wollte nur...", begann Harvey und verlor immer mehr das Selbstvertrauen hinter seinen Worten.
      "....Ich...weiß...doch...auch...d-das...ich komplett....versagt habe....Das ich....mich nicht wie ein Held benommen habe....", kam es brüchig über seine Lippen.



      Wyatt stand hektisch etwas auf als er merkte wie Harvey auf seinem Platz immer kleiner wurde:
      "N..nein wartet Time Out! Tyler du hast rede verbot! Wir...sollten doch erst mal in Ruhe über den Traum sprechen und nicht gleich mit vorwürfen um uns werfen!"
      "ich hab alles gesagt, was ich sagen wollte...", gab Tyler finster zurück und verschränkte seine Arme vor seiner Brust.
      "Ihr bestärkt meine Worte nur wenn ihr euch länger von diesem Supporter manipulieren lässt."
      Believe Me ~

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    • Ineb Chevrier & Cabriel Valentine & Izarra Kimallus

      "Alles ist gut, wirklich!"
      "...Nur etwas Kopfschmerzen wie beim ersten Traum."

      Es beruhigte Ineb zu sehen, dass die Jungs wenigstens versuchten positiv zu klingen. Er wusste es besser, dass nach solchen Situationen nichts mehr normal sein konnte, geschweige denn sich richtig anfühlte. Dennoch waren sie gezwungen sich mit diesen Problem auseinanderzusetzen - sie waren von ihrem Schicksal gefangen genommen und darin gab es kein Entkommen. Seine Großmutter hatte früher erwähnt, dass die Gegner unberechenbar sind und man es durch mehrfaches Versagen durch Fehler lernen konnte. Doch man sollte die nie Flinte ins Korn werfen, es war wichtig nicht aufzugeben...Genau deswegen wollte sich Ineb nicht von den negativen Emotionen wieder verschlingen lassen, sowie er es getan hatte, als er sich in der Schule mit Wyatt stritt. Er musste...Aus sich selbst herauswachsen.



      "Ich werde sagen wo wir anfangen, mit dem Ende mit Wyatts Traum! Denn genau dort wurde uns auch eine Demokratischen Frage gestellt die wir scheinbar unfähig sind wie eine WITCH-Truppe zu beantworten."

      Tylers durchstechenden Blick ließ Cabriel direkt in seiner Handlung erstarren - er konnte die aufkeimende Aggression deutlich spüren. Seine Stimme war stark und zu beginn recht laut, Tyler zeigte damit, dass keiner eine andere Wahl hatte außer ihm zuzuhören. Ohne ein Blatt vor dem Mund zu nehmen drückte Tyler aus, dass er wütend auf alle war. Cabriel war schon bewusst, dass vor allem Tyler nichts Positives gegenüber Kiri Nisemono hören wollte. Der Mann, der auch dazu fähig wäre von einem Rose die Fehler darzustellen. Und genau, weil die Rose so fehlerfrei waren...Wäre es wohl Tylers Untergang - denn wie konnte er mit Fehlern noch an Samuels Seite sein?



      "DAS was diese Träume verursacht ist ein manipulatives Monster! "

      Auch, wenn Tyler ziemlich impulsiv war - war es noch in einem freundlichen Rahmen. Izarra verstand Tylers Sorge sofort, sie war mehr als berechtigt. Der Lehrer war sogar froh, dass er die anderen ein wenig von der helfenden Hand von den Träumeverursacher wecken wollte. Es wäre definitiv falsch ihm vollkommen zu vertrauen. Leider konnte Izarra nichts Weiteres dazu äußern. Wenn er ihnen verraten würde wer dieser Verursacher genau war...Würde sich Tyler und die anderen direkt von ihm abwenden. Er hasste es zwar Geheimnisse für sich zu bewahren, doch war es für alle das beste. Sobald es einen Sinn machte mehr über ihn herauszusprechen, würde er ihnen es noch früh genug erzählen. Doch leider waren ihm die Hände gebunden - er konnte ihn bei den Träumen nur helfen, indem er mit ihnen zusammen ihre Magie und das Teamplay trainiert. Selbst in die Träume hineinzugelangen war schlichtweg unmöglich.

      "...dieser schräge Engel der behauptet hatte mit Wyatt Verwandt zu sein...Tante oder Onkel...War bestimmt gelogen damit er sich ihm wie ein naives Kind öffnet!"

      Außerdem gab es noch genug Informationen, die er selbst nicht verstand. Ein Engel, der mit Wyatt verwandt sein sollte? Ihn fiel nur ein Engel in den Sinn, der Kontakt haben könnte mit Kiri, wenn dieser ihn nicht bereits ausgelöscht hatte. Aber -- verbunden mit Wyatt war er nicht. War er zu dieser Zeit überhaupt in der Menschenwelt, als Wyatt ein Kind war? Er konnte noch keine Schlussfolgerungen erzielen, weshalb er weiterhin still Tylers Worten zuhörte. Bizarr war es, dass Wyatt tatkräftig daran glaubte mit einem Engel verwandt zu sein. Dabei kannte er die Verwandtschaft dieses Schauspielers - die Lyons sowie auch die Wang-Chis hatten solch' bizarre Fabelwesen nicht in ihrem Stammbaum. War es eventuell wirklich ein Trick von Kiri Nisemono Wyatt für sich zu gewinnen? Er hoffte, dass sie der Lösung irgendwann näher kommen könnten - aber gerade mussten sie es darauf beruhen lassen.

      "Und...Ja ich habe ihm am Ende meinen Wunsch geäußert, zum teil weil denn Traum verlassen wollte und zu Anderen weil ich wirklich spürte das ich es laut aussprechen muss! Um...Mich selbst zu verstehen....Was ich eigentlich möchte."

      Das war wohl das gefährlichste an diesem gesamten Traum - Er wusste, dass Kiri Wünsche brauchte um den Seelen der Witch näher zu kommen. Doch genau durch diese Erkenntnis bewies es ihm, dass es kein anderer mehr sein konnte außer Kiri selbst, der mit den Jungs seinen Spaß hatte. Er glaubte Wyatt aufs Wort, dass es ihm auch half - aber gegen Ende hatte er gar keine Wahl gehabt als mit den Spielregeln von Kiri zu spielen.



      "... Cabriel hat schnell gehandelt uns...Somit die Last genommen, es hätte auch im Streit ausgehen können...Für...Mich ist es tatsächlich lieber der nächste zu sein als wenn es einen anderen von euch treffen würde."

      Harvey drückte es so leichtgläubig aus, dass Cabriel seine Augen fassungslos verschmälerte. Dieser aufopfernde Held...Die Wahrheit war, dass er in diesem Moment seine Entscheidung als einzig richtige sah. Gegen Tylers Traum waren sie garantiert noch nicht gewappnet - sie durften nicht vergessen, dass sie für immer Gefangene darin sein konnten. Sowie Tyler sich gegen Kiri wehrte war er doch nur gefundenes Fressen. Außerdem...hatte er seinen eigenen Groll gegenüber Harvey entwickelt, er wollte es vielleicht nicht ganz zugeben, doch war es im Traum etwas ganz persönlich. Denn...Falls sie in Harveys Traum scheitern würden, könnte wenigstens Cabriel zum Schluss mit ansehen wie ein von vielen Menschen geliebter Helden einfach unterging. Das Ende von Harvey mit anzusehen...Erfüllte ihn mit einem Gefühl, dass Blutdurst ähnelte. Wenn Harvey so leichtgläubig gegenüber ihn sein wollte, hatte er nur selbst Schuld.
      Helden waren nun Mal das Schlimmste, was der Welt passieren könnte. Er hasste sie mehr als alles Andere auf der Welt...Und die Gefühle für Harvey waren da ähnlich, das wurde er sich immer mehr bewusst, sobald sich ihre Blicke trafen.




      "....Aber Ineb ist genau so schlecht darin wie ihr Anderen."

      Tyler hörte nicht auf jeden der Jungs das schwere Gewicht auf den Schoß zu platzieren. Inebs Ohren dröhnten bei jedem Mal, wenn Tyler die Situation in der Kirche umschrieb - seine Schultern senkten sich und in diesem Moment versuchte er nur erniedrigt auf seinen eigenen Tellerrand zu blicken. Am liebsten hätte er sich wieder ins Bett verzogen und ein paar Tage weitergeschlafen, doch die Welt war nun Mal ungnädig. Es tat ihm Leid, dass auch Harvey durch sein Versagen...mit seinem Bruder...in Fegefeuer von Tyler hineingeworfen wurde. Es waren zwar gemischte Gefühle dabei, wenn er an den Endpunkt von der Kirche dachte. Noch immer konnte er es nicht glauben, dass er so intensiv von Harvey und Wyatt berührt wurde...Doch waren sie in dieser Nacht nicht die Einzigen gewesen, weshalb er nicht nur an ihnen festgebunden war.

      Kurz räusperte sich Izarra, er wollte den meisten Teil die WITCH selbst es besprechen lassen. Die Vergangenheit hatte ihn belehrt, dass er sich nur in dringenden Notfällen einmischen sollte. Nicht, dass er sich schon wieder eine Zukunft im Kerker oder im Knast versicherte. Doch trotzdem musste er hier etwas klarstellen, bevor Harvey und Wyatt in Schuldgefühlen erstickten:

      "Um Harvey und Wyatt zu verteidigen...Es gab sehr wohl Gegner - es waren mindestens zwei herausragende Magier im Spiel. Die Wächter gerieten in eine Falle, den sich nur Profis entgegensetzen können...Ihr seid noch Anfänger, was Magie betrifft...Da war es überaus schwierig nicht in den Bann zu verfallen. Es ist aber etwas woran ihr definitiv arbeiten müsst - euer Willen muss stärker werden...stärker als jeder Trieb."



      Es war für ihn immer noch ein Rätsel wieso ausgerechnet Louis seinen eigenen Bruder solch' Unheil zumutete - doch wollte er dieses Thema nicht weiter ansprechen - er wollte Ineb damit nicht hintergehen. Denn war es wohl für ihn am schwersten herunterzuschlucken, dass es...die eigene Verwandtschaft war. Izarra war stark erstaunt, dass sich die WITCH-Kräfte...oder wenigstens ein Teil davon...sich in der Verwandtschaft weiter übertrugen. Das Herz von Kandrakar entwickelte sich weiter und genau das machte ihm furchtbare Angst. Obwohl er doch schon so lange lebte kam es ihn so vor als verstand er...sie immer noch kein bisschen.

      "....Ich...weiß...doch...auch...d-das...ich komplett....versagt habe....Das ich....mich nicht wie ein Held benommen habe...."

      Schwer schluckte Ineb sein Brioche hinunter, es fiel wie ein Stein in den Magen hinein. Harvey in diesem Zustand zu sehen - so kraftlos und voller Schuldgefühle machte ihn selbst fertig. So versuchte er nicht zu zögern und sah zu Harvey hinüber. Lio hätte gelogen, wenn er gesagt hätte, dass es total einfach war direkt zu Harvey aufzublicken. Auch, wenn er wusste, dass seine Freunde für seine Situation überhaupt nichts konnten...war es schwer diese Realität zu akzeptieren...

      "Die Situation war überfordernd - für uns alle. Hätte ich das Pentagramm vorher bemerkt wärt ihr gar nicht erst reingetreten...Wir waren wohl alle noch viel zu erschöpft von Wyatts Traum, da ist es doch natürlich, dass man bizarrer handelt. Es bringt nichts sich damit jetzt fertig zu machen." , klärte er in einem leisen Ton auf - seine Stimme hatte sich ein wenig dank des Schlafes erholt gehabt...obwohl er doch so viel sie in dieser Nacht missbraucht hatte. Er konnte nur hoffen, dass er Harvey zu verstehen geben konnte, dass er nicht der Verursacher der Situation war. Wer wüsste denn was mit ihn passiert wäre, wenn Wyatt und Harvey nicht aufgetaucht wären? Vielleicht...wäre er immer noch gefangen..? Gezielt ging er auf Tylers Worte ein...ohne weiter über ein alternatives Ende nachzudenken.



      "Tyler hat recht, meine Worte waren gerade eben nicht klug gewählt. Ich wollte nicht sagen, dass ich diesem Mann vertraue... Trotz allem kann ich nicht leugnen, dass er mir geholfen hat mich Wyatt zu nähern. Es ist wie die Frucht vom Baum der Schlange in den religiösen Mythen zu essen...Gegen Ende half sie nur um dich auszutricksen. Alles hat seinen Preis und wenn wir nur noch mehr zulassen ihm unser Vertrauen zu schenken werden wir sicher leichtes Spiel für Lord Korbos sein."


      Kiri Nisemono gehörte definitiv zu den Bösen. Er war ein Meister darin sie auszutricksen aber es wäre nur ein Zeichen von Schwäche, wenn er seine Dankbarkeit leugnen würde. Kiri hatte ihn wenigstens aufgeweckt gehabt nicht alles so kurzbündig zu sehen. Er wollte nicht Einmal Wyatt verstehen - doch jetzt erschien sein früheres Gerede einfach nur Blödsinnig und total bizarr. Er half ihm weiter - und gerade vertraute er Wyatt wirklich sehr. Er war sogar dankbar in diesem Traum gefangen worden zu sein und Harveys Traum machte ihn dadurch sogar weniger Angst.

      "Das Problem ist nur, dass wir im Traum kaum eine Wahl haben als mitzuspielen. Ihn ausfindig zu machen funktioniert auch nicht. Doch, wenn der Nächste wirklich Harvey sein sollte, dann könntest du dich mental wenigstens dafür wappnen. Vielleicht finden wir den Trick hinter dieser Magie heraus?"



      "...Den Trick herauszufinden wird wohl sehr schwierig - Aber letzten Endes solltet ihr euch vor allen Anderen vertrauen. Selbst, wenn Kiri Nisemono meint er wäre euer Supporter...wäre es unklug ihn hundertprozentigen Glauben zu schenken.", klinkte sich auch Izarra mit ein, jedoch klang er ein wenig abwesend - er musste schleunigst Ideen finden den Witch zu helfen.



      Direkt als es stiller wurde nutzte Cabriel die Initiative um sich in das Gespräch einzuwickeln. Es war nicht so als wollte er sich unbedingt äußern - er musste es vielmehr tun. Genau deswegen ging er auch direkt ein und sprach viel mehr als er manchmal innerhalb eines Tages sagte.

      "Wie Tyler sagt...steh ich hinter der Aktion von Kiri Nisemono. Der Grund ist einfach -- Er zeigt genau das, worauf man sich selbst nicht einlassen möchte und das in einem spielerischen Umgang. Er analysiert uns und zugleich will er uns stärken, genau weil wie Tyler sagt wir nicht die Führungskraft besitzen. Natürlich nutzt er uns nur aus - aber zum einen Teil denke ich, dass er uns gerade nur die Witch-Kräfte näher bringen will...Ich bin mir sicher, dass er aus Wyatt viel dunklere Themengebiete herausfischen könnte...Auch bei mir war er gnädig. Wir sollten uns die Träume zu unserem Nutzen machen - Es ist immerhin unser Gegner, gegen den wir hier antreten. Sich einfach zu weigern und ihn nicht zu analysieren wird nichts bringen - außer Tyler hat eine andere Idee wie wir ihn überlisten können. Genauso wie bei Lord Korbos ist unsere Siegerchance mit unserer jetzigen Kampfkraft gleich 0. Ich glaube, dass Kiri Nisemono uns so langweilig findet, weshalb er uns wenigstens den Anfang erleichtern möchte, damit wir nicht auf halben Weg draufgehen. Es ist Ansichtssache, ob man es positiv findet oder nicht - aber was hält uns davon ab genauso unseren Nutzen davon zu ziehen?"



      Beinahe provokant klang es wie er Tyler fragte, ob er einen anderen Vorschlag hatte. So als wollte er ihm beweisen, dass es doch gar keinen anderen Weg gab. Tyler konnte sich noch so viel wie er mochte darüber beschweren, doch gegen Ende würde jeder einmal dran sein. Noch dazu glaubte er keines Wegs, dass Tyler jemand anderes außer Harvey gewählt hätte - ihm passte es bestimmt nur nicht, dass ein nutzloses Tier wie Cabriel ihr Schicksal bestimmt hatte.

      "Ebenso sehe ich es auch mit der Führungskraft - wir stehen noch am Anfang. Wir wissen kaum etwas über das Herz von Kandrakar. Harvey und Wyatt hatten in der Kirche schon wieder neue Formen und diese Art von Magie ist uns auch vollkommen neu. Wir leben nicht in einem Heldenfilm, indem wir Guten alles ohne gewisse Fehler lösen können. Mein und Tylers Fehler war es nicht alles gegeben zu haben um euch helfen zu können. Harveys und Wyatts Fehler war es sich mitten in das Gefecht gestürzt zu haben...Und Ineb hatte den Fehler gemacht abgehauen zu sein. Dasselbe in der Sporthalle -- Wenn Tyler nicht alleine gekämpft hätte, wäre eventuell auch keiner umgekommen."

      Grübelnd biss Ineb in sein Brioche hinein, es schmeckte nach absolut gar nichts, doch verspürte er einen großen Anhieb von Hunger in sich aufsteigen. Er konnte nicht leugnen da einen gewissen Unterton in Cabriels Worte gehört zu haben, doch darauf wollte er nicht eingehen. Gerade---wollte er einfach seinen Kameraden vertrauen, er hatte bereits den Fehler gemacht sie verlassen zu wollen. Deswegen versuchte er eine Idee zu finden.

      "Hmm...Izarra - könntest du uns vielleicht beibringen wie wir uns durch die Magie des Herzens verständigen können? Es gibt doch sicher einen Weg Gefahrensituationen zu melden?"


      "Ja, durch das Herz seid ihr immer miteinander verbunden. Es reagiert auf jeden...Eure frühere Generation hat sich nur durch Magieströme unterhalten - ich könnte euch beibringen Magieauren besser zu verstehen."

      Dies klang doch nach einem guten Anfang, dachte sich zumindest Ineb. Wenn sie solche Basen erschufen könnten sie sich immer gegenseitig in der Not helfen. So fielen seine violetten Augen auf Tyler, während er sein Brioche leicht in den Händen hielt.

      "Danke Tyler für deine Ehrlichkeit, wir haben noch einen großen Weg zu gehen. Ich als Anführer tauge noch nichts, ich sehe es ein. Genau deswegen ist es mir wichtiger mehr ein Team zu werden als irgendeine Führungskraft von euch. Entscheidungen sollten wir wirklich zusammen fällen, Cabriel hat es zwar nur gut gemeint sie uns wegzunehmen aber war es trotz allem nicht richtig. Es muss hier keiner aufgeopfert werden - wir werden alles gemeinsam durchstehen. Ich finde, dass wir Wyatts Traum besser überstanden haben...als Cabriels. Und dabei wollte mich Wyatt am Anfang umbringen und dann sich selbst - dennoch bin ich mit einem weicheren Gefühl aufgewacht. Ich kann mir vorstellen, dass wir es in Harveys Traum schneller schaffen herauszukommen, solange wir uns nicht überlisten lassen.", sagte Ineb wertschätzend und so vernünftig wie es nur ging - Er wollte nicht, dass sie wieder sich gegen ihr WIR entschieden. Sie...mussten zusammenhalten. Genau deswegen durfte er seinen Optimismus nicht verlieren, dass sie jede Hürde überstehen könnten. Von nun an widmete er seine gesamte Kraft dem Team über.



      Innerliche seufzte Cabriel auf, er schob diese große Cornflakesschachtel emotionslos zur Seite. Egal was Cabriel tat, es war immer falsch - er verstand es nicht. Doch daran war er schon gewohnt, weswegen er daran auch kein Problem sah diese Bürde aufzunehmen. Gegen Ende lag es nur an ihm, wenn Harvey diese Entscheidung getroffen wäre...hätten sie das Thema niemals mehr erwähnt. Tiere hatten einfach keine Rechte, weswegen er sich für seine nächsten Worte genötigt fühlte:

      "........Entschuldige, Harvey. Ich hätte mich selbst gewählt, wenn ich es gekonnt hätte - Ich fühlte mich unter Druck gesetzt. Beim nächsten Mal werde ich euch---...werde ich mit euch gemeinsam entscheiden, falls wir es noch müssen. Harvey klang einfach wie die vernünftigste Antwort. Obwohl du dich sexuell mit Wyatt an Ineb vergangen hast, verspüre ich keine Sorge in dein Traum zu gelangen - ich glaube, dass du uns da auch beschützen wirst, auf deine eigene Art und Weise - wie es wohl ein Held machen würde."



      Izarras Sensoren piepten wie verrückt, es bestand keine Zweifel, dass Cabriel sie gerade anflunkerte. Warum...log er? Es war so als wollte er in Harveys Wunde nur schlimmer als Tyler herumstochern, glaubte er etwa nicht daran, dass Harvey sie beschützen wollte. Cabriel log wirklich ohne rot zu werden, das machte Izarra etwas Sorgen, doch sprach er nicht darauf an...



      Jedoch wurde es ein wenig bizarrer, als Cabriels Augen plötzlich aufleuchteten. Es war..Als wollte er diese Diskussion auf eine andere Richtung lenken. Es war nur ein Vorschlag - aber ...war das nicht genau das, was helfen könnte?

      "Wenn Tyler solche Angst davor hat...Sollten wir vielleicht mit offenen Karten spielen. Die Träume zeigen tiefste Ängste und Sehnsüchte auf - sie stellen einen Wunsch dar, oder etwas was man keiner Welt präsentieren wollte. Harvey, da du der Nächste bist kannst du uns etwas über deine Leichen im Keller äußern - danach ist Tyler dran, für den Fall das Kiri gelogen hat...Und zum Schluss Ineb. Warum legen wir nicht einfach alle Geheimnisse offen, die wir haben? Dann gibt es doch gar keinen Grund uns zu fürchten."



      Dann vielleicht...Würden die Träume nicht wie bei Wyatt so eingemauert sein? Wenn sie genau wussten, was das Geheimnis war...Konnte zumindest Cabriel einen Weg finden noch tiefer in die bereits verseuchte Wunde hineinzuschneiden. Und bei Harvey wollte er definitiv bis in den schmerzhaftesten Punkt kommen, bis dann Tyler an der Reihe war. Ihn könnte er sogar bei seinen Geheimnissen ein wenig auf die Sprünge helfen.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Liam Petrow & Oscar Bell

      "PFffFFFF-----Wahahahahahha! NEIN, WIE...GEIL!!! Liam, dein verschissenes GLÜCK, ist echt was besonderes! Du findest es geil hier zu spielen oder?! Mit mir und besonders dieser Kuh?! Ich kanns dir nicht übel nehmen -- ich hab auch meine turn ons, auch wenn es definitiv nicht das ist...Mit euch zusammen..."
      Das laute lachen von Janon zog wie ein lauter Schlag seine ganze Aufmerksamkeit auf sich.
      Liam spürte ein Anflug von röte im Gesicht, normalerweise widersprach er Janon auf jeder seiner dummen Sprüche und angeblichen Feststellungen. Doch diesmal konnte der Rothaarige nicht ganz widersprechen. Aber er hoffte wirklich nicht das sein Glück demnächst ständig für solche Aktion verantwortlich sein würde!

      "OKAY! Die Uhr zeigt -70 Punkte und anders als ihr habe ich noch eine Aufgabe in meinem Leben - ich kann nicht einfach sterben. Also hört auf mein Leben durch eure behinderten Kinks zu gefährden, ihr verdammten Wichser."
      Ein kurzer Blick auf die Uhr verriet tatschlich das noch zusätzlich -10 Punkte erhalten hatten...Vermutlich durch Oscars netten Worte zuvor. Der Blonde raffte gerade sowieso überhaupt nichts mehr und noch weniger diese Punkte Verteilung,

      "Bleib gleich auf den Knien Oscar - sonst muss Liam an dir hochklettern, wenn er die Zunge in deinen Hals steckt. So wie du gerade winselst, kannst du es wohl kaum erwarten."
      Die schroffen Worte holte Oscar ein wenig aus seiner Verwirrung, es wunderte ihn wirklich wie es Liam geschafft hatte kurz solch den Kopf zu verdrehen. So jemand wie der wart wirklich nicht sein Typ. Ein großer Gegenteil zu seinem Badboy der nun ihm wieder seine Aufmerksamkeit schenkte!
      Allein sein Blick waren einige schlaflose Nächte Wert! Sowas schaffte doch Liam nicht einmal im Traum!
      Fast als würde ihn Janon wieder daran erinnern worauf er eigen stand umhüllte ihn der Rauch seiner Zigarette...Nicht stark genug um ihn zu benebeln aber reichlich um sein Durst nach Nikotin wieder zu verschärfen.
      Allein aber beim Anblick von Janons spitzten Zähne überkam denn Blonden ein vor freudiger Schauder. Leider waren seine Zähne nicht so spitz wie seine, Fangzähne...Er würde ihn so gern auf einer extremeren weise zurück Beißen!

      "Öffne deinen Mund, Wichser."



      Der Kuss war wie härte und katapultierte Oscar sofort in die nächsten höhe. Es fühlte sich an als wollte Janon ihn fressen oder überall markieren damit Liam später die Bisspuren deutlich spüren kann!
      Der Geschmack von metallischen Blut und dem von Janons Zigarette mischte sich in seinem Mundraum. Es erinnerte ihn an alte Zeiten...Früher hatten jede seiner Küssen so köstlich geschmeckt auch wenn oft noch der süßliche Geschmack von Drogen oder Sperma dabei war, aber er war hiermit auch zufrieden.
      Leider löste sich Janon punkt genau nach der vorgebende Zeit so das fast schon wehleidig nach Luft schnappte.

      "Du schmeckst widerlich."
      An seinem Mundwinkel lief weiter Blut herunter als hätte Janon wirklich eine Stelle erwischt die nicht so schnell aufhören würde zu Bluten.
      Ein dunkles murren entglitt ihm aber das kribbelnde Gefühl auf den zerbissenen Lippen und Zunge war einfach zu erregend!
      Wenn das so weiter ging würde er ihn auf jedenfall Flachlegen!
      Selbst wenn es ihn die Zunge kosten wird!





      Anderes als Oscar machte Liam der Rauch doch zu schaffen. Es brannte in seinen Augen und auch in seiner Luftröhre. Egal wie lange er schon im Club Arbeitet und auch mit Janon zeit verbrachte, an den qualm konnte sich der Nicht Raucher wirklich nicht gewöhnen.
      Der Anblick wie sich Janon und Oscar geküsst hatten war so wild und brutal, dass Liam zwar beim zusehen Hitze verspürte jedoch nicht hoffte das Janon daran denken würde ihn jemals so zu Küssen!
      Sein fester griff ließ ihn jedoch kurz daran zweifeln auch wenn Janon ihm schon ins Gesicht gesagt hatte das sowas nicht tun würde bei ihm...
      Aber vielleicht hatte er es sich mit seinem Auftreten als Lucky Boy mit ihm verscherzt...?

      "Du bist dumm, wenn du denkst...dass du für mich nur diese 3 Dinge bist, die ich aufgezählt habe. Was interessiert dich überhaupt, was dein Freund denkt?...Genieß einfach den Moment, dein Glück. ..."
      Mit einem Satz allein versetzte Janon ihn wieder in seine Kindheit zurück...
      ...Er spürte sich in den Moment zurück versetzt als er sich in diesen Rebellischen Jungen verliebt hatte.



      Es war so stark das sogar die Beiläufigen Worte darüber das sie Oscar zusammen vögeln sollten komplett ausblendete.
      Auch wenn er nicht so ein Masochist wie Oscar war und er deutlich das leicht bedrohliche in Janon Ausdruck wahrnahm, verursachte es wieder Schmetterlinge in seinem Bauch.
      Sein Bester Freund...Und Sugardaddy war leider einfach unwiederstehlich egal was Andere sagten oder dachten...
      "Küss mich so wie du es magst. So, dass dir kaum Luft bleibt, wenn du Oscar züngelst--sonst bin ich echt angepisst. Die meisten Küsse kamen nämlich fast immer von mir...Mach es so, dass deine erbauten Minuspunkte direkt wieder erloschen sind...Babe."
      ...Janon konnte so unaussprechlich gemein sein aber in diesem Punkt hatte er wirklich recht.
      Liam küsste ihn kaum von sich aus selbst...Manchmal hatte einfach sorge es würde Janon zu Kitschig rüber kommen....
      Die röte nahm auf seinen Wangen mehr zu als ihm einen längeren Moment nur in die Augen schaute.



      Er sah es ihm an der Nasenspitze an das hier raus wollte...Sein genervter Ton...Und trotzdem wollte Liam fast sein Glück noch weiter auf die Spitze treiben.
      "...Du kannst ruhig öfter von mir verlangen das ich dich Küssen soll...", schmollte er leise als wäre es Janons schuld das ihn nicht schon längst mit Küssen überhäuft hatte.
      "Aber ich mach meine Minus Punkte wieder gut....Schließlich möchte ich dein braves Babe sein, außer dir gefällt es wenn ich ungezogen bin.", kicherte Liam verspielt mit einer Aura die deutlich machte:
      Selbst du Janon wirst dem Charm des süßen Lucky Boy nicht widerstehen können~♥



      Doch dann war jedoch für Liam selbst der Drang zu groß und er stellte sich mehr auf die Fußspitzen um besser an Janon heran zu kommen.
      Sein Daumen strich sanft über Janons Wange und er legte seine Lippen hingebungsvoll auf die von Janon.
      Liam konnte sich schon nicht mehr erinnern war der letzte Kuss her war aber es tat gut...Zwar schmeckte Janon nach Zigaretten aber es war auf seiner weise Anziehend.
      Er schloss seine Augen leicht und sah nicht vor denn Kuss so schnell zu unterbrechen.
      Das ganze Schauspiel beobachtete natürlich auch Oscar der sich mit dem Handrücken das Blut wegwischte...
      Der Anblick der beiden weckte jedoch etwas unaussprechliches in den Ex-Häftling.



      Ohne wirklich abzuzählen ob die beiden sich jetzt 10 Sekunden geküsst hatten oder nicht, näherte sich Oscar dem seiner Meinung nach viel zu niedlichen Pärchen.
      "Na, so geht das aber nicht.", knurrte Oscar belustigt als er plötzlich grob denn Rotschopf von Liam griff und sein Kopf zu ihm zurück zog.
      "E-ey!?", stieß Liam erschrocken auf als von Janons Lippen so brutal getrennt wurde.
      "Ihr beiden glaubt doch nicht das ich mich ernsthaft von so einem kleinen Schlingel Küssen lasse?"
      Sein Daumen strich über die noch feuchten Lippen von Liam als er mit der Anderen Hand grob denn Kopf von Janon wegdrückte als wer nun dieser hier Fehl am Platz.
      "W-warte...was!?----"



      Bevor Liam noch etwas sagen konnte drückte Oscar seine Lippen beinahe schon Besitzergreifend auf die von dem kleineren, so das sich tief hinunter beugen musste.
      Die Worte von Liam erstickten in seinem Mundraum als die Zunge von Oscar in ihn hinein drang und den Geschmack von dem Blut sowie Rest Nikotin von Janon verteilte.
      Der Kuss war so stürmisch das Liam verschreck vergaß beinahe wie man die Luft anhielt oder überhaupt Atmete.
      Während Oscar räuberisch den kleineren denn Kuss stiehlt, hielt er Janon kraftvoll mit seiner Hand auf Distanz als wollte er ihm sein Gesicht zerdrücken.
      Endlich aber löste sich Oscar wieder von Liam und leckte sich provokant über die Lippen.



      "Alter, ihr beiden musst echt lernen anständig zu Küssen, seid ihr beide noch Anfänger? Ist ja Putzig!", höhnte Oscar amüsiert.
      Er grinste fies und erfreute sich darüber ein wenig von der Liebe die er erhalten hatte zurück geben zu können.
      "Wahrhaftige Liebe, meine Lovers! Besteht darin auch gut zurück zu geben...Ich hoffe doch ihr gebt mir später noch mal das doppelte zurück!"



      Bei seinen Worten hielt er noch immer Janons Kopf und wriggelte ihn hin und her als wäre er sein kleines Spielzeug.
      Liam holte derweil keuchend nach Luft weil kurz glaubte zu ersticken.
      Daddurch das die Luft hier voll mit dicken Rauch war machte es nicht besser...Sein Kopf explodierte förmlich.
      "Hah...Das...."
      ...War einfach zu heftig!



      Etwas unwohl sah er auf die Armbanduhr und spürte wie sein Kopf vor Hitze glühte...Ihm war so schwindlig das es ihn doch zu einem Stuhl zwang auf denn er sich hinsetzten musste.
      Sein Puls stieg noch schneller...Wie...Sah es jetzt mit dem Punkten aus?!
      Er wusste nicht war ihn gerade mehr aus der Bahn warf...
      Janon? Oscar? Oder dieses Spiel?!

      __________________________________________________

      Wyatt Carson Lyons & Harvey Bell & Tyler Wang-Chi


      "Um Harvey und Wyatt zu verteidigen...Es gab sehr wohl Gegner - es waren mindestens zwei herausragende Magier im Spiel...."
      Zum glück hatte Wyatt dafür gesorgt das Tyler für ein Moment zuhört sonst hätte er weiter auf seine Truppe eingestochen.
      Izarra akzeptierte Tyler mittlerweile so gut das er seine Verteidigung und Korektur der Lage nicht Übel nahm. Hätte einer der Anderen daran etwas zu verbessern gehabt wie Wyatt eben hätte Tyler nicht wirklich dem glauben geschenkt. Es klang sonst zu sehr in seinen Ohren wie eine faule ausrede...
      Nachdenklich spielte Tyler mit einer Haarsträhne zwischen seinen Daumen und Zeigefinger.
      Magier...Also?



      Gingen die Feinde ernsthaft so weit das sie auch Sexuelle Tricks verwendeten...?
      Es klang so bizarr aber Izarra hatte bestimmt kein Grund zu Lügen nur um die beiden zu verteidigen.
      Doch es stimmte wohl...Sie waren alle noch Anfänger...Sie wurden so ins kalte Wasser geworfen ohne das sie wirklich davor gelernt hatten selbständig zu schwimmen.

      Harvey der wirklich kaum die schwere von Herzen nehmen konnte spürte wie Ineb zu ihm blickte, was sein sinnloses stammeln für ein Moment zum stehen brachte.
      "Die Situation war überfordernd - für uns alle. Hätte ich das Pentagramm vorher bemerkt wärt ihr gar nicht erst reingetreten...Wir waren wohl alle noch viel zu erschöpft von Wyatts Traum, da ist es doch natürlich, dass man bizarrer handelt. Es bringt nichts sich damit jetzt fertig zu machen."
      Die Nebelblauen Augen von Harvey erwiderte kurz denn Blick von Ineb als wollte er sicher sein das er seine leisen Worte richtig verstanden hatte.
      Sich damit jetzt fertig zu machen....Machte wohl wirklich kein Sinn...



      Nachdenklich rieb Harvey die Hand vor denn Mund und senkte denn Blick langsam wieder zurück auf sein zurückgelassenes Brötchen.
      Vergangenes konnte man nicht ungeschehen machen...Das war sich Harvey mehr als Bewusst...
      Es half immer wenn man nach vorne Blickte und weiter machte. Sonst blieb man immer an der selben Stelle stehen.
      Doch dieses mal fiel es Harvey wirklich schwer...Er hatte in seinen Augen so viele enttäuscht mit sein Handeln und sich selbst damit nur selbst etwas Anderes vor Augen geführt.
      Dennoch, nahm die schwere auf sein Herzen etwas ab...Zumindest war raus zu hören das Ineb ihm wohl keine direkte Schuld zugeben schien.

      "Tyler hat recht, meine Worte waren gerade eben nicht klug gewählt..."
      Sogleich legte sich ein zufriedenes lächeln auf Tylers Lippen.
      Zuhören das er recht hatte rettete Ineb tatsächlich vorerst den Hintern, auf den er eintreten wollte nachdem sich ihr Anführer erholt hatte.
      Doch so?
      Schön zuhören das nicht alle totale Narren waren!
      Selbstverständlich wusste Tyler das er recht hatte aber es auch noch mal zuhören war...Erstaunlich befriedigend!



      "...Es ist wie die Frucht vom Baum der Schlange in den religiösen Mythen zu essen...Gegen Ende half sie nur um dich auszutricksen. Alles hat seinen Preis und wenn wir nur noch mehr zulassen ihm unser Vertrauen zu schenken werden wir sicher leichtes Spiel für Lord Korbos sein."
      Die Worte ließen auch Wyatt nachdenklich werden, ihm wurde oft gesagt das zu vertrauenswürdig war und das könnte in ihren Fall auch sehr gefährlich werden.
      Auch wenn es nicht ganz der Offenherzigen Natur von Wyatt passte, würde der Grünhaarige wohl wirklich aufpassen müssen wem er was sagte...
      Er liebte es geschwätzig zu sein das hatte er besonderes bei Mirella gemerkt.
      Doch wenn das ihrem Feind Lord Korbos half ihnen überlegen zu sein musste er womöglich lernen sich mehr zurück zu nehmen.

      "....Doch, wenn der Nächste wirklich Harvey sein sollte, dann könntest du dich mental wenigstens dafür wappnen. Vielleicht finden wir den Trick hinter dieser Magie heraus?"
      Mental dafür wappnen...
      Harvey hatte schon damit gerechnet das es jetzt wichtig war besonderes innerlich fokussiert zu bleiben. Bei Cabriel und Wyatt zeigte sich deutlich das sie mit verschiedenen Überraschungen Konfrontiert wurden...
      Er selbst war schon auf den Vorgeschmack gekommen und es hatte ihn sehr unerwartet getroffen...Jetzt war...es wirklich Anderes....



      "...Den Trick herauszufinden wird wohl sehr schwierig - Aber letzten Endes solltet ihr euch vor allen Anderen vertrauen. Selbst, wenn Kiri Nisemono meint er wäre euer Supporter...wäre es unklug ihn hundertprozentigen Glauben zu schenken."
      .....


      "...Weil ich dein Supporter bin, Harvey........ Den Spruch...hast du bestimmt schon ein dutzend Mal gehört..."
      ....
      Verdammt, wie sollte er sich....Darauf Mental...Vorbereiten?
      Dieser Supporter dem er kein glauben schenken konnte schien auf irgend einer weise schon so tief in seinem Kopf drin zu sein das er sich immer wieder fragen über ihn stellte.
      Sobald er glaubte ihn zu verstehen....Oder zumindest sein Charakter....



      ....Kam er mit etwas grenzlich Anderes um die Ecke.
      Und Harvey konnte nicht genau sagen, was er real war oder nur ein Traum...
      Auch wollte Harvey auf der Seite der Witch und seinen Freunden sein, aber anderes als Tyler oder....

      "Wie Tyler sagt...steh ich hinter der Aktion von Kiri Nisemono. Der Grund ist einfach -- Er zeigt genau das, worauf man sich selbst nicht einlassen möchte und das in einem spielerischen Umgang."
      .....Cabriel.
      Er konnte irgendwie nicht für und auch nicht gegen ihn sein...
      Doch war er sich seiner Gefahr vielleicht mehr bewusster als die Anderen Jungs am Tisch. Aber es zu seinem eigenen Vorteil Nutzten?
      Irgendwas kam Harvey an der Sache zu Faul vor....
      Sie waren doch bestimmt nicht die ersten die auf diesen Gedanken gekommen waren und Kiri war mit Sicherheit nicht auf den Kopf gefallen. Aber Harvey konnte noch immer nicht den Sinn und Grund dahinter verstehen...

      "...Ich bin mir sicher, dass er aus Wyatt viel dunklere Themengebiete herausfischen könnte...Auch bei mir war er gnädig. Wir sollten uns die Träume zu unserem Nutzen machen - Es ist immerhin unser Gegner, gegen den wir hier antreten. Sich einfach zu weigern und ihn nicht zu analysieren wird nichts bringen - außer Tyler hat eine andere Idee wie wir ihn überlisten können..."
      ....
      Tylers Laune verschlechterte sich wieder sobald Cabriel sein Mund auf machte , denn er besser zum essen benutzten sollte!
      Natürlich....Hatte er noch Andere Ideen! Sie ihm jetzt nur eben nicht einfiel...Daher schwieg er weiter als hätte Wyatts Sprechverbot wirklich noch Wirkung auf ihn.



      "...Genauso wie bei Lord Korbos ist unsere Siegerchance mit unserer jetzigen Kampfkraft gleich 0. Ich glaube, dass Kiri Nisemono uns so langweilig findet, weshalb er uns wenigstens den Anfang erleichtern möchte, damit wir nicht auf halben Weg draufgehen. Es ist Ansichtssache, ob man es positiv findet oder nicht - aber was hält uns davon ab genauso unseren Nutzen davon zu ziehen?"
      Aufmerksam sah Wyatt bei der Bespielung zu Cabriel.
      Sie waren für Kiri Nisemono zu langweilig...?
      Das klang mehr wie ein Spiel als ein ernst zunehmender Kampf zwischen Gut und Böse so wie man es aus Fiktiven Geschichten her kennt.
      Irgendwie kam ihn nun Kiri wie ein Regisseur eines Films vor bei dem er nicht wollte das die Leute direkt bei der ersten Folge wegschalteten und er ihnen chancen gab um das Publikum noch zu begeistern...So war es auch das beide Seite ihre Vorteile davon hatten.



      Aber das bedeutet für Wyatt genau so schnell könnte jemand von ihnen gefeuert werden...In diesem Sinne...Der Tod?
      Es war daher wirklich gefährlich ob man sich darauf einließ....Solang man die wichtigen Grundlagen nicht kannte.

      "Ebenso sehe ich es auch mit der Führungskraft - wir stehen noch am Anfang. Wir wissen kaum etwas über das Herz von Kandrakar. Harvey und Wyatt hatten in der Kirche schon wieder neue Formen und diese Art von Magie ist uns auch vollkommen neu. Wir leben nicht in einem Heldenfilm, indem wir Guten alles ohne gewisse Fehler lösen können. ..."
      Damit hatte Cabriel wirklich nicht unrecht...
      Wyatt war schon öfter in einer Kirche gewesen aber sowas?
      In keinen Film von dem je gehört hatte spielte sich sowas bizarres ab...Außer es waren 18+ Filme mit denen kannte er sich nicht aus.

      "...Mein und Tylers Fehler war es nicht alles gegeben zu haben um euch helfen zu können. Harveys und Wyatts Fehler war es sich mitten in das Gefecht gestürzt zu haben...Und Ineb hatte den Fehler gemacht abgehauen zu sein. Dasselbe in der Sporthalle -- Wenn Tyler nicht alleine gekämpft hätte, wäre eventuell auch keiner umgekommen."
      Etwas gereizter atmete Tyler aus...Jetzt ruinierte ihn Cabriel auch noch sein Solo-Kampf.
      Als hätten sich etwas an der Lage geändert wenn die Anderen dabei gewesen wären....
      Absurd...
      Natürlich war er immer noch genervt das er das allein machen musste und vielleicht wäre der Kampf schneller vorbei gewesen aber Tyler hatte schnell gehandelt!
      Am liebsten wollte er sich mit Cabriel wieder anlegen aber da steckte wieder so viel Wut in ihm....Das ihn die Anderen bestimmt nur zurück halten würden.



      Und er wollte Cabriel nicht die Gnade erweisen das sich die Anderen schützend um ihn stellen.
      Er sollte schon sehen wohin seine Vorlauten Worte führen würden....

      "Ja, durch das Herz seid ihr immer miteinander verbunden. Es reagiert auf jeden...Eure frühere Generation hat sich nur durch Magieströme unterhalten - ich könnte euch beibringen Magieauren besser zu verstehen."
      Das Herz war wirklich ein Mysterium für sich...Auch Tyler hatte wenig Ahnung davon aber wenn es auf sie alle reagierte war es wohl wirklich wichtig wohl oder übel zusammen zu halten.
      "Danke Tyler für deine Ehrlichkeit, wir haben noch einen großen Weg zu gehen. Ich als Anführer tauge noch nichts, ich sehe es ein. Genau deswegen ist es mir wichtiger mehr ein Team zu werden als irgendeine Führungskraft von euch. Entscheidungen sollten wir wirklich zusammen fällen, Cabriel hat es zwar nur gut gemeint sie uns wegzunehmen aber war es trotz allem nicht richtig. Es muss hier keiner aufgeopfert werden - wir werden alles gemeinsam durchstehen...."
      Wenigstens schien Ineb endlich Vernunft zu zeigen, so fühlte es sich nicht danach an als müsste er gegen die ganze Truppe Ankämpfen...
      Wyatt war bestimmt sowieso auf Cabriels Seite, auch wenn er behauptet kein Mitläufer zu sein sah er es dem Grünhaarigen an wie er immer Faszinierter Cabriel zuhörte. Harvey war etwas schwerer....Er wechselte die Seiten oft...Mal war er mehr auf Cabriels Seite und dann wieder auf Inebs...Manchmal auch auf seiner...Wenn also Ineb so blieb war Tyler beruhigt....
      "....Ich finde, dass wir Wyatts Traum besser überstanden haben...als Cabriels. Und dabei wollte mich Wyatt am Anfang umbringen und dann sich selbst - dennoch bin ich mit einem weicheren Gefühl aufgewacht. Ich kann mir vorstellen, dass wir es in Harveys Traum schneller schaffen herauszukommen, solange wir uns nicht überlisten lassen."



      ...Weichen Gefühl...?
      Naja...Tyler konnte das nicht besonderes behaupten aber es war zumindest Anderes als bei Cabriel.
      Aber wenigstes musste er diesmal nicht allein Aufwachen...
      Es hatte gut getan danach sich wieder an Sam heran zu kuscheln und nicht so einsam im Krankenhaus zu versauern.
      Er hoffte insgeheim das nach Harveys Traum auch nicht alleine Aufwachte....

      "........Entschuldige, Harvey. Ich hätte mich selbst gewählt, wenn ich es gekonnt hätte - Ich fühlte mich unter Druck gesetzt. Beim nächsten Mal werde ich euch---...werde ich mit euch gemeinsam entscheiden, falls wir es noch müssen. Harvey klang einfach wie die vernünftigste Antwort. Obwohl du dich sexuell mit Wyatt an Ineb vergangen hast, verspüre ich keine Sorge in dein Traum zu gelangen - ich glaube, dass du uns da auch beschützen wirst, auf deine eigene Art und Weise - wie es wohl ein Held machen würde."
      Die Entschuldigung von Cabriel traf einen feinen nervt in Harvey skeptischen Verstand...
      Auch wenn es eigentlich freuen sollte das Cabriel so viel vertrauen in ihn steckte glaubte er dahinter eine Anderen Grund zu spüren.
      Vielleicht lag es an Cabriel letzte Worte die er ihm zugeflüstert hatte bevor sie aus Wyatts Traum erwacht waren...?
      "Haaarvey, du bist doch stark ! Ich will dir vertrauen, also übergebe ich dir jetzt die Verantwortung! Vertraut Harvey- er wird uns sicher alle genau schützen wie unser süßer Wyatt es tat...Richtig? RICHTIG?! Du bist doch gutmütig! So gewissenhaft! Radikal! Ekelhaft! Oder hmm... wirst du uns alle mit deiner Schwäche niederbrennen?...Hahaha...Du beschissener Held...Aahahahaha...Was wird es sein!?"
      Irgendwie fühlte er sich als würde Cabriel ihn verhöhnen....
      "...Schon okay...", kam es daher gedämpft von Harvey zurück, er versuchte nicht zu viel hinein zu interpretieren...Schließlich wollten sie doch gerade alle ehrlich sein und Cabriel sah eigentlich nicht danach aus als würde er ihn anlügen.



      Doch dann schien Cabriel eine Idee zu bekommen, mehr noch funkelten seine Augen regelrecht was man bei ihm wirklich selten erlebte.




      "Wenn Tyler solche Angst davor hat...Sollten wir vielleicht mit offenen Karten spielen. Die Träume zeigen tiefste Ängste und Sehnsüchte auf - sie stellen einen Wunsch dar, oder etwas was man keiner Welt präsentieren wollte. "



      "Harvey, da du der Nächste bist kannst du uns etwas über deine Leichen im Keller äußern - danach ist Tyler dran, für den Fall das Kiri gelogen hat...Und zum Schluss Ineb."
      ........
      Tyler griff nach seiner Tasse Kaffee und nahm ein kräftigen schluck daraus.
      ....
      Wollte Cabriel gerade ernsthaft....?



      "....Warum legen wir nicht einfach alle Geheimnisse offen, die wir haben? Dann gibt es doch gar keinen Grund uns zu fürchten."
      ....
      Ernsthaft....
      Tyler verschluckte sich beinahe als Cabriel es so sagte als wäre es total Simpel!
      Er würde IHN eindeutig Umbringen....Jetzt noch mehr als denje!!



      "Du...machst es schon wieder...", grummelte Tyler in seine Tasse hinein.
      Schon wieder entschied Cabriel einfach, woher zum Teufel wollte er die Reihenfolge kennen?! Waren sie überhaupt schon so weit irgend eine Strategie dahinter zu sehen?
      "Vielleicht seid du und Wyatt auch wieder dran?", gab Tyler abwertend zurück der nicht einsehen wollte das er wegen sowas jetzt ihre tiefsten Geheimnisse ausplaudern sollte!
      Harvey zwang sich kurz zu einem etwas aufgesetztes Lachen:
      "Ehh...Haha Leichen im Keller...?? Davon hab ich bestimmt keine...!"


      Irgendwie hatte er ein seltsames Gefühl dabei....
      Aber als vorbildlicher...Held sollte er schon irgendwie ein Anfang machen oder?
      Zeigen das er allen hier vertraute....
      "Ich hab kein Problem damit euch mehr von mir zu erzählen.", ging Harvey bemüht weiter mit seinen Worten und sein Selbstvertrauen auch wieder hervor zu holen.

      Obwohl Harvey das sagte zog Wyatt die Augenbrauen mehr zusammen als er ihn genauer beobachtet.
      Er konnte förmlich sehen wie sein strahlendes Rot immer dunkler wurde....
      Doch konnte Wyatt nicht genau erkennen ob Harvey einfach nur weiter bedrückt war wegen dem was während der Kirchen passiert war oder ihn doch etwas tiefes im inneren so schlecht fühlen ließ.
      Hatte Cabriel bei ihm doch ein nerv getroffen?
      Wyatt wusste das nicht falsches war Geheimnis zu haben aber...Wenn sie wirklich in Harveys Traum landeten und ihn etwas doch stärker belastet als wie er zu gab....?
      Wie konnten sie da wirklich sicher sein das in Harveys Traum wirklich alles einfacher werden würde...?
      "Harvey...?"



      "...Bist du sicher das du so leicht darüber reden kannst?", fragte Wyatt doch noch mal nach, denn er spürte es viel zu stark. Irgendwas war anderes an Harveys sonst so selbstsicheren Heldenhaften Art....
      Das war ihm jedoch schon ein wenig aufgefallen noch bevor sie in die Kirchen gegangen waren um Ineb zu retten.
      ...Ob es mit Harvey neuer Witch Verwandlung zu tun hatte?
      In Harvey erste Verwandlung schien sich Harvey immer sehr wohl gefühlt zu haben...Aber war das auch bei der neuen der selbe fall?
      "...Natürlich...Ich habe nur nicht sonderlich viel zu erzählen...."



      Etwas begann Harveys Körperhaltung angespannter zu werden als sein Blick auf sein Teller zurück senkte.
      Seine eigene Stimme kam ihn in diesen Moment unausgesprochen leiser vor. Dabei hatte...er doch nichts vor seinen neuen Freunden zu verstecken---


      "Bullshit....! Hast du nicht...?! Oder willst du es Ihnen nicht sagen weil sie es nicht verstehen werden....Das ein Held wie du....Blut an seinen Händen hat...?"



      Da war diese....Stimme schon wieder.
      Seit...Dem Tag in der Kirche hörte er immer wieder diese Stimme in seinem Kopf.
      Sie klang wie seine eigene...Doch viel...rauer...kälter...zynischer....
      Es war aber nicht so als wäre ihm die Stimme vollkommend Fremd.
      Schon immer hatte Harvey diese...Leise...Stumpfe flüsternde Stimme in Hinterkopf gehabt. Die alles hinterfragte und deutlich genervter auffasste.
      Doch nie was diese Stimme so...Laut gewesen!
      Nicht so laut wie jetzt das diese Stimme begann seine eigenen Gedanken zu übertönen.
      Es fühlte sich an als...Hätte er ein verriegeltes Schloss oder eine verschlossene Türe in seinem inneren geöffnet....
      Seit dem fühlte es sich an als würde ihn etwas...Anstarren....Als würde alles was sagen würde...Eine Lüge sein.
      "Du kannst dich nicht mal selbst beschützten....Du wirst die Anderen mit deinem Traum in den Tod führen...Besser du warnst sie jetzt schon mal vor."



      ...Er musste ihnen die Wahrheit sagen....
      Das er...sie alle zwar beschützten möchte aber das...Es mit ihm...Womöglich sehr viel Gefährlicher werden könnte.
      Es war...verantwortungslos von ihm sie diesen Risiko auszusetzen....!!
      "Du weißt schon lange was in dir schlummert....Du hast es gut versteckt und weggeschlossen....Aber du weißt genau das dieses Monster in dir steckt...Und sobald sie in deinem Traum sind....Kannst du es nicht länger verstecken."



      "Oder willst du deine Freunde auf die Probe stellen...? Sehen ob sie nicht genau wie alle Anderen sind....? Hahh...Verstehe schon...Sie müssen erst zeigen ob sie es überhaupt Wert sind von dir beschützt zu werden...oder?"
      ....
      "Nein...So ist das nicht!!", entwich es Harvey auf einmal lauter ohne zu merken das ohne Kontext für die Anderen es ausgesprochen hatte, die seine innere stimme nicht hören konnten. Kalter Schweiß lief über sein Gesicht und sein Magen begann sich umzudrehen...Was...war zur Hölle los mit ihm?!
      Er kam sich vollkommend verunsichert vor....
      "I...ich...entschuldigt...ich wollte...nicht plötzlich..."


      Harvey wollte nicht die Anderen mit seiner Unsicherheit anstecken...
      Er musste ihnen UNBEDINGT sagen das es vielleicht...Bei ihm Gefährlich sein könnte...Zum Anderen...Vielleicht würde es nicht Gefährlich und er machte umsonst denn Anderen vielleicht Angst?!
      Harvey wurde blasser als versuchte sich zusammen zu nehmen.

      Natürlich war Harvey Gefühlsausbruch nicht zu übersehen und Wyatt konnte es ihm richtig ansehen. Harvey...Hatte wirklich extreme Angst? Aber wovor?
      War da wirklich so etwas schreckliches das er versuchte Geheim zu halten und jetzt ihn doch überfordert...?
      Es sah merkwürdig aus wie sein rot immer schwärzer wurde als würde Harvey richtig vor ihnen erblassen...



      Das könnte und wollte Wyatt sich nicht mit ansehen!
      "Alle Geheimnisse offen legen und das es dann kein Grund gibt sich zu fürchten ist Unsinn!", widersprach der Schauspieler seinem Freund Cabriel nun deutlich direkter,
      "Manche Dinge müssen Geheim bleiben weil die Wahrheit manchmal schlimmer ist als die Lüge. Und weil nicht jeder bereit ist, sie auszuhalten – weder der, der sie hört, noch der, der sie ausspricht. Es zu erzwingen...Nimmt nicht die eigentliche furcht."



      "Offenheit nimmt nicht immer einem die Angst, sie macht sie greifbar! Schwächen, Scham und Schuld ...Wir alle tragen solche Dinge in uns aber ich glaube nicht das wir schon bereit dazu sind sie zu entblößen. Die Unsicherheit ob man dafür umarmt oder verurteilt wird macht uns verletzbar...Darum sind diese Träume auch so gefährlich. Ich brauche Harvey nur anzusehen und spüre schon wie schwer es ihm fällt...."

      Wyatt seufzte leise aus und versuchte damit deutlich zu machen das sie so nicht voran kommen werden.
      "Bevor wir unsere tieferen Geheimnisse offenbaren können, braucht es ...Blindes vertrauen zueinander und auch wenn ich mir von Herzen wünsche das wir ehrlich zu einander sind...Möchte ich ungern das wir uns anfangen unwohl zueinander zu fühlen oder uns so stark verpflichtet das wir nicht auf unsere eigene Mentalität achten..."



      Der Anblick seiner innerlichen Selbst der sich in dem Käfig eingesperrt hatte, was für Wyatt deutlich genug gewesen...Hätten sie ihn gewaltsam aus den Käfig gezogen wäre sein Traum vielleicht ganz Anderes ausgegangen. Zwar wäre mehr über ihn zum Vorschein gekommen aber ebenso hätte sie alle in ein tieferen Abgrund gestürzt....
      Trotzdem sollte das nicht bedeuten das sie sich damit nicht zueinander öffnen konnten...Es musste ein deutlich harmloseren Weg geben!
      "Ich finde das wir mit dem Karaoke singen doch schon ein guten Anfang gemacht haben uns zueinander besser zu öffnen. Wenn ich mich richtig erinnere hast du von
      30 Seconds To Mars den Song Attack gesungen oder Harvey? Es geht um den Song viel um eine Emotionale Befreiung und entschlossen weiter zu gehen. Ich finde du hast damals mit sehr viel Kraft gesungen...Also eben jemand der aus schmerzen stärke gewonnen hat. Vielleicht möchtest du uns darüber mehr erzählen? Es geht sich auch darum die Kontrolle über das Schicksal selbst zu gewinnen. Das hast du sicher nicht ohne Grund ausgewählt, oder? "
      , fasste Wyatt ausgesprochen aufmerksam zusammen.



      "Ich finde, wir lernen besser vielleicht deine Geheimnis zu verstehen wenn wir wissen warum du sie überhaupt hast. Nicht um welche es sich genau handeln."



      Etwas war Harvey verblüfft wie ernst Wyatt an die Sache heran ging...Vielleicht hatte aber auch mit seinem Traum zu tun gehabt, dass in Wyatt bunter Welt mehr Klarheit aufgekommen ist. Sein Verständnis jedoch beruhigte Harvey auf unerwarteterweise so stark das er merkte wie sein Herzschlag wieder ein normal Rhythmus angenommen hatte.
      "Es...Ist wirklich nicht so das ich euch etwas vorenthalten möchte...Ich will euch wirklich nur Beschützten."
      Doch mit der Erinnerung an das Lied das er gesungen hatte, spürte er kurz wieder...Dieses Kraftvolle Gefühl in seinem Körper zurück...
      "Tatsächlich liegst du aber mit Vermutung richtig...Ich hab das Lied gewählt weil ich mich von Fesseln aus meiner Vergangenheit lösen will..."



      "Ich...Habe ja schon kurz erwähnt das mein Älterer Bruder Oscar ins Gefängnis musste und mein Verhältnis zu meinem Vater nicht besonderes gut ist...Das ging nicht Spurlos an mir vorbei. Einige Leute die sich mit meinen Bruder angelegt hatte oder mit dem er sich verscherzt hatten fing an auf mich los zu gehen...Mehr oder weniger war ich gezwungen mich durch Gewalt zu wehren und mit der Zeit wurde es für mich zum Alltag."
      Er rieb sich etwas Geistes Abwesend an dem dunklen Lederhalsband als bemüht ruhig weiter erzählte:
      "Es wurde zu einem nicht Enden wollenden Kreislauf und irgendwann war an dem Punkt wo ich dachte mit Gewalt...Alles lösen zu können. Ich habe mich jeden Tag geprügelt...Und es waren nicht mal harmlose schlägerrein...Sobald sich jemand mit mir angelegt hatte war mein Temperament kaum zu bremsen..."



      "Meine damaligen Schulfreunde fanden es Anfangs noch Cool oder...eben stark weil es kaum jemand gab der sich traute mir Näher zu kommen aber bald schon war meine Gewalt auch schwer zu kontrollieren. Ich...Fing sogar an Unschuldige zu verletzten die zu nahe am geschehen dran standen. Ich hatte mich selbst kaum mehr unter Kontrolle...Obwohl ich eigentlich nie vor hatte jemand aus eigener Wut heraus zu verletzten...Es war die Art wie ich dachte wie ich Überleben kann aber aus Notwehr wurde für mich bald es das einzige Mittel Streit oder anderen Konfrontation zu lösen...Als mein bester Freund mich brauchte...War nicht für ihn da sondern....Löste auch das Problem mit Gewalt, was...Jedoch das ganze nur noch schlimmer machte..."



      "Als dann auch meine Feuerkräfte mit meinem Temperament begann stärker zu werden hab ich Angst bekommen...Andere so sehr zu verletzten ohne das ich mich unter Kontrolle habe. Schon von Anfang war für mich meine Flammen....Nur ein Beweis dafür das ich die Kontrolle verliere. Ich entwickelte sie zum ersten mal als mit mein Älteren Bruder Zelten war...Er hat mich wie sonst immer geärgert, es war nichts besonderes....Aber in dieser Nacht hat es Geregnet und er wollte mich nicht in das Zelt lassen. Meine Emotionen spielten total verrückt und dann...Passierte es das beinahe alles verbrannt hätte...Zusammen mit meinem Bruder.
      Ihm ist zum Glück nichts passiert aber....Ich hielt die Verantwortung nicht aus das ihn wieder verletzten könnte...Oder Andere...."




      "Rachel....Hat mir geholfen, ein Weg zu finden meine Wut besser unter Kontrolle zu bringen. Ich wollte mein Altes-Ich hinter mir lassen. Neu Anfangen...Der Sohn sein denn sich auch mein Vater wünscht, auf denn er Stolz sein kann...Ich...denke....Wenn wir in meinen Traum gekommen werden und tiefer in mein Unterbewusstsein dringen. Könnte ich diese Seite womöglich nicht ganz vor euch zurück halten. Es wäre mir auch lieber wenn ihr diese Seite von mir nie zu Gesicht bekommt....Aber befürchte das mein inneres wie meine Flammen Kräfte sehr unberechenbar ist....Auch wenn ich alles in der Macht stehende tun werde um euch zu Beschützten, kann...Ich nicht versprechen das es so leicht wird wie wir uns es vielleicht wünschen..."
      Believe Me ~

    • Janon Müntzer & Nicky Smath

      "...Du kannst ruhig öfter von mir verlangen das ich dich Küssen soll..."

      Manchmal machte es ihm Liam gar nicht so einfach ihn durch sein Verhalten genauso wie seine anderen hübschen Jungs zu behandeln. Janon war jemand, der sich einfach nahm, was er wollte! Was er nicht hatte bekam er ganz sicherlich. Körperliche Bindungen zu verlangen und sie dann zu erhalten war ein einfaches Spiel für Janon. Bei Liam...zögerte er doch, als wollte er es sich nicht verscherzen. In wachen Moment fragte sich Janon wieso es so war? Liam stand wohl darauf - also warum zögern? Er sollte den Schritt wagen ganz unbarmherzig sich an den Rothaarigen zu vergehen, denn war er sogar schon beruflich gesehen nur noch seins?

      "Aber ich mach meine Minus Punkte wieder gut....Schließlich möchte ich dein [i]braves Babe sein, außer dir gefällt es wenn ich ungezogen bin."[/i]

      Selbst Janons Wangen erröteten immer mehr, es war gar nicht so einfach sich hier noch beherrschen zu können. Ein ungezogener Liam klang erotischer Weise gar nicht...so schlecht? Dabei hasste er es, wenn die Jungs nicht das taten, was er wollte....Seinen Freund aber in einer Situation vorzustellen, wo er ihn nach Herzenslust bestrafen konnte? Es sprengte seine Vorstellungskraft und erregte Janon unwillkürlich. Wie viel Punkte gab es Liam zu rammeln, während Oscar zusehen musste? Er wollte ihn unbedingt flachlegen - das Verlangen nach Sex war wie bei einem Lichtschalter in ihm eingeschaltet worden.

      Sanft war die Berührung von Liam, sie besänftigte Janons Gemüt wie eine Droge, die er gerne an seinen Lippen spürte. Für Liam beugte er sich sogar tiefer nach unten, nur um noch mehr von ihm verschlingen zu können. Anders als bei Oscar biss er ihn nicht, es kam ihn gar nicht in den Sinn. Wenigstens für den Moment konnte er die bescheidene Situation vergessen, in der sie leider noch drinsteckten.
      Doch bevor er seine Hände um Liams Hüfte legen konnte und ihn ohne seine Zustimmung unters Shirt hätte greifen können...zerstörte Oscar einfach ihren Kuss.

      "Na, so geht das aber nicht."

      Wie bei einer Katze, die nicht zu nah an den Fisch kommen sollte, drückte Oscar den Kopf des Boxers einfach weg und ersetzte die Lippen von Janon einfach gegen seine...sodass sich nun Oscar und Liam liebkosten. Mit deutlicher röte im Gesicht blieb Janon die Luft zum Atmen stecken, erst als sich trennten begannen sich seine Lungen wieder zu füllen. Seine Hormone schütteten verzweifelte Verwirrung durch Janons Körper - gerade war er noch erregt und nun leckte dieser Wichser einfach sein Babe?! Er sah genau zu wie Oscar sich noch über seine Lippen nachfuhr und da begannen auch schon Janons Finger zu zittern.



      "Wahrhaftige Liebe, meine Lovers! Besteht darin auch gut zurück zu geben...Ich hoffe doch ihr gebt mir später noch mal das doppelte zurück!"

      Gerade als Nicky sie loben wollte, denn hatte er das Ergebnis an ihrer Armbanduhr erblickt gehabt...holte Janon Reiß aus und handelte unkontrolliert. So als konnte er es gar nicht erwarten ETWAS Oscar zurückzugeben, zerrte er sich von Oscars griff und schlug ihn so heftig mit der Faust gegen sein Gesicht, dass Oscar unsanft auf dem Couchbett landete. Janons Faust schmerzte aber war es für ihn das schlimmste auf Erden wie sich der Ochse verhielt. Es erinnerte ihn nur an die Wut, die er hatte als er ihn in der Sackgasse gesehen hatte...An die Aktion im Spielplatz...Verdammt, er wollte ihn immer noch so sehr zu Strecke bringen, damit er ihn NIE WIEDER so anlächelte.

      Seufzend erhob dann Nicky das Wort und gab Liam einen bemitleidenswerten Blick zu. "...Gerade hat die Uhr -40 Punkte gezeigt...Durch das dümmste Schwein hier steht ihr wieder auf -70, Glückwunsch!"

      ...
      ...
      Wütend stampfte Janon mit dem Fuß -dafür konnte ER doch nichts dafür?! Impulsiv trat er gegen die Couch, wo sich Oscar befand und brüllte ziemlich laut, sodass Nicky sich die Ohren zuhielt.

      "DER HAT MICH PROVOZIERT!!! ES IST SEINE SCHULD, DIESER HACKFRESSE MUSSTE ICH EINFACH EINE VERPASSEN! ER LÄDT FÖRMLICH DAZU EIN!"



      ...
      ...
      Ein weiterer, bemitleidenswerter Blick von Nicky zu Liam - Die werden es nicht lebend herausschaffen, soviel war sicher. Und das schlimmste war: Nicht Einmal den PC von Liam durfte er haben!

      "Krieg ich zumindest dein Make Up, Liam?", fragte Nicky deswegen und entfernte sich von dem Couchbett, da Oscar einfach viel zu breit war und er nicht wusste ob die Schweine sich gleich wälzen würden.

      Schwer zischte Janon und raufte sich übers Haar - so eine Kacke, langsam bekam er hier noch Klaustrophobie! Wenn Oscar ihn jetzt auch nur anfassen würde...Könnte sich Janon nicht beherrschen, er musste sich selbst schnell unter Kontrolle bringen! Anders starb er nur, weil Oscar ihn die Stimmung vermieste! Dieser Wichser sollte gefälligst alleine sterben!

      Mit total verkrampften Lächeln ging er auf Nicky zu, er beugte sich zu ihm hinunter aber nur so nah wie...es auch sicher war. Diesmal wollte er nicht, dass er ihn die Eier quetschte - er hatte echt genug. So freundlich wie er konnte versuchte er mit Nicky zu Reden, denn benutzte er langsam sein Köpfchen. Es ging hier doch um Mason - Janon verstand, dass es also noch viel zu normal war für seine Verhältnisse!

      "Na komm schon, Nicky. Rück endlich die richtigen Aufgaben raus. Nur ein paar Bussies? Der alte Sack verschenkt keine Pluspunkte nur fürs Abknutschen. Seine Fetische sind genauso schrecklich wie sein Charakter. Gib uns also jetzt das, was er wirklich sehen will. Will er, dass wir uns ficken? Will er Tränen sehen?", fragte Janon in seiner Art und weise ziemlich zaghaft als bereute er es Oscar geschlagen zu haben...Aber nur, weil ihn sein eigenes Nikotin gerade im Raum abfuckte. Er würde sogar Oscar ein Besen in sein Hinterteil rammen, wenn es ihn dafür aus dem Knast befreite.



      Breit lächelte Nicky ihn an, das Schweinchen fing an sein Hirn zu benutzen - ein kleiner, feiner Fortschritt. Wie bei einer Belohnung für Janons Denkweise tätschelte er sanft ihn an der Wange, sodass Janons Hand wieder zuckte aber fuck--dies konnte er besser aushalten als Oscar.

      "Also schön- wenn Schweinchen so gern in den Schlamm wollen, dann werde ich ihnen den Matsch dafür geben. Mason mag Spiele und ich habe einen Vorschlag, damit die großen Schweinchen ein wenig Auslauf bekommen."



      Spielerisch gab er Janon seinen Elektroschocker in die Hand, davor hatte er aber den Volt heruntergedreht. Nur er wusste wie man solch eine Kraft verwendete - Macht an Schweine zu geben war nicht so Nickys Ding. Nicky hatte von Mason eine gruselige Liste erhalten, was wohl Lin alles mögen würde. Dabei wusste er schon gar nicht mehr wer da gemeint war - Janon? Lin? Ihn war es egal - er selbst fand es gut Schweinchen beim Kämpfen zuzusehen. Auch, wenn Mason wohl eigentlich wollte, dass Liam und Oscar dies miteinander taten...Nicky wollte Liam ein wenig die Anführerposition geben.

      "Hier ist mein Elektroschocker. In jeder Runde dürfen die Schweinchen sich einmal schocken. Der Erste, der schreit, stöhnt oder ohnmächtig wird verliert. Der Verlierer wird von Liam liebevoll geknebelt und bestraft. Wichtig ist Stellen zu vermeiden, die einen Herzinfarkt verursachen könnten ~ ihr seid ja immerhin noch Lovers!"



      Höhnisch lachte Janon wieder auf und verschränkte selbstsicher seine Arme. Das war alles? Es war so als wäre Xaiden in der Nähe und fragte nach seinem Geburtstagsgeschenk. Außerdem war Liam dabei vollkommen aus dem Spiel draußen. Okay, er kapierte zwar nicht wieso Liam es sein sollte, der sie bestrafte aber klang das schon eher niedlich...was es genauso demütigend machte! Er war vollkommen mit einverstanden, er brauchte jetzt Pluspunkte und war es eine Sorte von Gewalt, die er an Oscar aussetzen wollte!

      "HAH! Der Ochse sabbert den Schocker an, seitdem er ihn in Nickys Händen gesehen hat. Der Sieg ist zu einfach.", verspotte er Oscar als hörte er schon jetzt diesen Mann mit den dicken Eutern um Gnade heulen. Er vergaß dabei Oscars Schmerzgrenze - mit diesem Ding würde er eine empfindliche Stelle schon bei Oscar treffen! Es reichte nicht aus nur sein Gesicht zu verunstalten, er wollte ihn bis zur Bitterkeit missbrauchen aber nicht auf sexuellen Wege.



      Gemütlich saß sich Nicky neben Liam und zerbiss einen neuen Lollipop in seinem Mund. Sollte es ihm leidtun, dass sie hier mehr auf Nickys Fetische ausgingen als auf Liams? War es seine Schuld, dass Liam seine Macht nicht verstand? Masochistisch sein sollten diese großen Schweinchen - Liam sollte auch dominanter werden, für sein eigenes Wohl.

      "Mhm....Ich bin außerdem dafür, dass der Verlierer ein Spider Gag O Ring erhält oder ausgepeitscht wird und sich dafür bedankt.", zwinkerte er auch noch Liam zu als hatte Nicky gerade den größten Spaß seines Lebens. Ab da gab es wohl kein Entkommen - das Spiel steuerte Nicky und die Kerle könnten froh sein, wenn er nur als Zuschauer fungierte. "Keine Sorge - ich hab genug Seile dabei, Mason...hat hier jedes Spielzeug - absolut alles."

      Was Nicky noch hinzufügte interessierte Janon einfach nicht mehr, schon längst war er bei Oscar auf dem Couchbett und drückte ihn nach unten, sodass er auf seinen Rücken lag. Janon wusste, dass der Kerl nur auf den richtigen Moment abwartete um seine Stärke gegen ihn auszunutzen...Anders als Janon konnte er sich überraschender Weise zurückhalten und nutzte die Situation schamlos aus. Aber das Grinsen war bei Janon trotzdem vorhanden - wie bei einem Rausch, wenn er beim Boxen gegen einen Versager antrat. Er wollte ihn zermalmen und genau deswegen zögerte er keines Wegs seine Hand mit dem Taser genau gegen Oscars Unterleib zu pressen. Bestimmt würde er danach keine Nachfahren mehr zeugen, aber das war fürs Beste so.

      "Ooochse~, du willst doch bestimmt aufs Ganze gehen.", spuckte Janon fordernd heraus, seine Wut war noch deutlich in den Augen lesbar. "Wenn ich dich hier schocke - glaubst du das du jemals wieder einen Steifen bekommen kannst? Keine Sorge - ich halte mich nicht zurück dir den Schmerz genauso doppelt zurückzugeben, bis du nur noch ein erbärmliches Haufen Scheiße bist."



      Er erinnerte sich noch genau, dass Xaiden einmal ganze zwei Tage nicht richtig aufs Klo gehen konnte als er den Taser falsch angesetzt hatte. Xaiden jedoch fand darin Erregung, bestimmt schützte sein Kink ihn genau vor solchen heftigen Schmerzen. Er hatte keine Ahnung wie viel Vault es war, doch hatte er wohl noch nie Oscar Fleischstück so nah im Griff gehabt bis er dann einfach...den Knopf drückte und der Raum für einen Moment flackernd aufleuchtete.

      BZzZZzzZZzzzt!




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      Ineb Chevrier & Cabriel Valentine & Izarra Kimallus


      "Vielleicht seid du und Wyatt auch wieder dran?"


      Tyler könnte natürlich nicht falsch liegen, jedoch bezweifelte Cabriel es stark - es wirkte sinnlos wieder von vorne zu beginnen, wenn Kiri jede WITCH näher erläutern wollte. Es bestärkte nur sein Machtunterschied zwischen ihnen, wenn er sie alle rannehmen würde - die Angst als Nächster an der Reihe sein zu können - Kiri zeigte so genau, dass er genau auf die Furcht spielen wollte.

      "Ehh...Haha Leichen im Keller...?? Davon hab ich bestimmt keine...!"

      Die Nervosität des Feuerwächters war deutlich zu spüren, sodass Izarra sich beherrschen musste dieses Thema nicht frühzeitig beenden zu wollen. Harvey selbst war schon angeknackst genug, jetzt auch noch in seine Geheimnisse hineinzubohren klang wie ein äußerst seltsamer Vorschlag, wenn man es wirklich auf die Stärkung abgesetzt hat. Zum Glück argumentierte aber Wyatt dagegen, sodass Izarra sich wieder entspannter an den Stuhl lehnte. Noch immer verspürte er diese Anspannung in sich selbst...nicht das Richtige für die WITCH-Generation zu tun, dabei wollte er wirklich nur das Beste.

      "Manche Dinge müssen Geheim bleiben weil die Wahrheit manchmal schlimmer ist als die Lüge. Und weil nicht jeder bereit ist, sie auszuhalten – weder der, der sie hört, noch der, der sie ausspricht. Es zu erzwingen...Nimmt nicht die eigentliche furcht."



      ...Wyatt war wirklich aufgeweckter, denn je. Warum hatte er ausgerechnet jetzt seine Wach-Phase? Es war zu Cabriels schrecklichen Nachteil geworden - so konnte er doch nicht tiefer in die Wunde schneiden. Stumm hörte er zu wie Wyatt seinen Vorschlag ablehnte, es wäre auch neu, wenn jemand ihn blindlinks einfach zustimmen würde - Cabriel konnte einfach schwer manipulieren. Ihn vertraute man zu wenig, doch zumindest hatte er es versucht. Wenigstens bei Harvey wollte er so viel mehr auslösen als bei Wyatt. Es war letzten Endes in Ordnung, dass Wyatt mit Samthandschuhen angefasst wurde - besser als das Erdwächter durch zu viel Druck zerbrach.
      Aber bei Harvey? Der könnte seinetwegen in tausend Teile zerfliegen - er wollte absolut keine Rücksicht auf ihn nehmen.



      "Offenheit nimmt nicht immer einem die Angst, sie macht sie greifbar! Schwächen, Scham und Schuld ...Wir alle tragen solche Dinge in uns aber ich glaube nicht das wir schon bereit dazu sind sie zu entblößen..."

      Er musste nur an den Wyatt im Käfig denken, um seine Ansicht zu begreifen. Er selbst war auch kein Freund von Geheimnissen ausplaudern, trotzdem wollte Cabriel mit unfairen Karten spielen. Selbst wusste er wie es war sich Ganz vor jemanden zu entblößen - vor Sam konnte man niemals ein Geheimnis bewahren. Er hasste es alleine schon, wenn man ihn nicht genau seinen Tagesablauf erklärte, wenn er darum fragte. Kontrolle war alles. Geheimnisse...gab dir Unsicherheiten.
      Cabriel hätte zu gerne den Charme, dass man ihn jegliche dunkle Schattenseite von einem selbst demonstriert. Besonders jetzt, wo ihre Kraft durch Emotionen verstärkt wird. Jedoch war er selbst nie so ein starker Manipulator wie Sam...Oder wie...

      "...Erzählst du mir von Mamas Tod? Ich glaube nämlich, dass keiner deine Gefühle so begreifen könnte außer ich. Selbst Sammy...Es gibt keinen Grund, dass du dich fürchten musst mir die Wahrheit zu sagen. Ich bleibe trotzdem bei dir!"



      ...Die Freundin, die ihn nur durch ansehen genau sagen konnte was in ihm vorging. Schwächen, Scham und Schuld - genau das spiegelte es wieder einem Menschen sein tiefstes Inneres zu vertrauen. Trotzdem waren viele Menschen Idioten und versuchten ihre Seele reiner zu waschen, indem sie jemanden finden wollten, der sie verstand. Cabriel glaubte, dass jeder der WITCH davon einen starken Bezug verspürte. Tyler war ein Wrack ohne die Bestätigung von Menschen, die er sympathisch fand. Harvey musste sicher gehen, dass ihn alle noch als Held sahen...für diejenigen, die seinen Schutz wert waren. Wyatt war nur eine leere Hülle, wenn Vertrauen ihn gegenüber nie gelegt wurde - auch wenn er nur darstellen wollte, dass er jeden vertraute. Ineb selbst hatte so ein starkes Interesse verstanden zu werden, dass er selbst Menschen in die Abnormalität abschob, um Vertrauen zu gewinnen.

      Cabriel selbst wollte aber kein Märchen mehr träumen.
      Er wollte...seine Rolle als Windwächter noch eine Zeit lang spielen - er wollte auch Vertrauen erhalten, damit es leichter war sich wie ein Wurm hineinzukriechen. Es war jedoch schwer, wenn man selbst niemanden traute...
      Doch eines schönen Tages hoffte er, dass Lord Korbos ihn nicht enttäuschen würde die Fehler dieser Welt zu offenbaren...damit diese sinnlose Existenz endlich ein Ende hatte.

      "Bevor wir unsere tieferen Geheimnisse offenbaren können, braucht es ...Blindes vertrauen zueinander und auch wenn ich mir von Herzen wünsche das wir ehrlich zu einander sind...Möchte ich ungern das wir uns anfangen unwohl zueinander zu fühlen oder uns so stark verpflichtet das wir nicht auf unsere eigene Mentalität achten..."

      Die müden Augen von Ineb blickten erstaunter zu Wyatt, durch ihn regte sich wieder ein wenig mehr Leben in ihm. Noch vor kurzem hätte er am liebsten jedes Wort von diesem Schauspieler abgeschnitten, da er oft nur das hörte, was er hören wollte. Aber hier war er deutlich vernünftig, sodass Ineb der kaum Geheimnisse besaß seine Meinung verstand. Er hätte wohl auch diese Nacht für sich behalten, wenn es nicht wie Tyler sagte die ...halbe Welt gesehen hatte. Doch nicht einmal die Beziehung mit Louis konnte er vor ihnen lange verheimlichen, da Izarra genau wusste wer er war. Zumindest gab es in seiner Kindheit gewisse Erinnerungen, die er nur ungern erzählen würde - selbst wenn sie ihn noch bis heute prägten. Es wäre schade, wenn ihre Verbundenheit durch die Verpflichtung als WITCH nur mechanisch existierte. Ihre Freundschaft sollte nach wie vor von Ehrlichkeit geprägt sein.



      Der Schauspieler merkte sich sogar den Song, den Harvey in der Karaokebar gesungen hatte und analysierte es auch noch - kein Wunder also, dass Wyatt nach Ineb und Amy wirklich herausragend im Unterricht war. Ineb konnte sich zwar noch immer nicht ganz daran gewöhnen, dass im Gegensatz zu Harvey...Wyatt einfach sein Leben vor sich hinlebte, obwohl es auch für ihn mit der Kirche verstörend sein musste...doch gerade wollte der Herzträger einfach nicht klagen. Er sollte einfach froh sein, dass er Harvey unterstützen wollte, denn sah der Kerl wirklich fertig aus, es nagte an Ineb.

      "Es...Ist wirklich nicht so das ich euch etwas vorenthalten möchte...Ich will euch wirklich nur Beschützten."

      "Tatsächlich liegst du aber mit Vermutung richtig...Ich hab das Lied gewählt weil ich mich von Fesseln aus meiner Vergangenheit lösen will..."

      So schnell wie das Funkeln in Cabriels Augen erhellte, so schnell war es auch wieder komplett verschwunden, als hätte es nie existiert. Fester zog er an seinen langen Ärmeln, als wollte er sich nur noch mehr im Stoff verdecken. Unzufriedenheit - genau das verfolgte ihn, seitdem er aus Wyatts Traum rausgekommen war und seinen Vater kennengelernt hatte. Er fühlte sich wie in einem Film geboren zu sein, wo er nur zusehen konnte wie sich die Geschichte weiter austragen würde -Cabriel konnte selbst rein gar nichts ändern. Genau deshalb ging das Gespräch in eine von ihm nicht gewollte Richtung, indem er im Jackenärmel versteckt eine Faust ballte....Dieser Kerl log....zumindest genauso viel wie Cabriel selbst. Beschützen? Vonwegen.

      "Es wäre mir auch lieber wenn ihr diese Seite von mir nie zu Gesicht bekommt....Aber befürchte das mein inneres wie meine Flammen Kräfte sehr unberechenbar ist....Auch wenn ich alles in der Macht stehende tun werde um euch zu Beschützten, kann...Ich nicht versprechen das es so leicht wird wie wir uns es vielleicht wünschen..."

      Spiel diesen...bemitleidenswerten Charakter...so gut du noch kannst...
      Du denkst doch...dass du bei jedem Vergehen fein aus dem Schneider bist...
      Eigentlich...willst du doch nur deine wahres Selbst vor den Idioten verdecken...

      Cabriel konnte gar nicht andres, wie Öl auf die Pfanne erhitzte es einfach in Cabriel...Allmählich verstand er was er mit Harvey gemeinsam hatte - das meinte der Feuerwächter als damals...
      ...Er hatte genauso einige Sünden begangen, wo er nie die gerechte Strafe erhalten hatte.

      "...Wie im Park--oder als Beni im Besitz war von Inebs Körper...Selbst in meinem Traum, versuchen wir das in der Kirche wenigstens zu ignorieren...Deine Art Leute wahrhaftig zu beschützen...ist mir sehr wohl bekannt. Rein sind sie nicht aber...genau das macht einen echten Helden auf dieser Welt aus. Ich hab verstanden, was du sagen möchtest...Ich stimme Wyatt zu, dass du dich deiner Furcht nicht stellen musst ein Teil von dir selbst klarzustellen...denn versuchst du genauso wie Wyatt dein Inneres zu einzusperren, du kannst uns somit gar nicht helfen. Entschuldige damit angefangen zu haben - meine Idee ist komplett sinnlos gewesen..."



      Für einen Moment war wieder Stille eingekehrt, obwohl es so monoton ausgesprochen war ...spürte Izarra da nicht eine gewisse Feindseligkeit? Die Sachen gerieten aus den Ruder! Er musste es wieder auf die gerade Bahn bringen! Er verstand nicht wieso es Cabriel so hinausprovozieren wollte, vielleicht testete er aus Angst den Feuerwächter aber gerade war nicht der richtige Zeitpunkt...Sie sollten sich beruhigen anstatt sich aufzupushen. Izarra konnte genau sehen wie schwer es Ineb fiel nicht auf sein Smartphone zu gucken, was er heimlich wieder in seiner Tasche anmachte. Sie waren gerade am Limit und...es fehlten deutlich positivere Gefühle!

      "Ich glaube was Cabriel damit sagen wollte ist, dass er einsieht wie du dich schon lange mit dir selbst beschäftigst und noch nicht genau weißt wie man es angehen könnte. Es ist kein Meister vom Himmel gefallen, der als ein Wächter direkt sein Element mit seinen Emotionen unter Kontrolle hatte. Feuer kann erbarmungslos sein, wie du sagst unberechenbar - Wut hilft da wie Brennstoff. Es ist wohl nicht zu helfen, dass du deinem alten Ich gegenübertreten wirst, soweit ich die Träume verstanden habe...Aber versuch dich nicht als alleingängiger Held zu sehen, Harvey.", versuchte es Izarra zu retten und tat so als wäre es ein deutliches Missverständnis. Diesmal wollte er verhindern, dass Streitigkeiten die WITCH trennten - sie brauchten doch einander!



      Im nächsten Zug erhob sich Ineb vom Stuhl, er wollte aufrichtig dem Feuerwächter gegenübertreten. Diesmal sah er ihn fest an, auch wenn sich seine Finger verkrampften. Ihn war noch übel - ihm war schwindelig aber...wollte er nicht mit diesem inneren Gefühl sich anfreunden, Angst vor bedeutsamen Menschen zu erhalten...nur weil...zwei wichtige Personen ihn in eine Fallgrube gelockt hatten. Harvey...sollte nicht denken, dass der Traum nur seine Verantwortung wird. Auch sie beeinflussten ihn...genauso wie Kiri Nisemono.

      "Unsere Aufgabe besteht darin auch auf dich aufzupassen, Harvey. Jeder von uns möchte bestimmt ein Held für den jeweils anderen sein - ich möchte ebenfalls niemanden mehr in Gefahr bringen. Ich werde mir keinen Kopf darüber zerbrechen wie der nächste Traum aussehen könnte, da ich mit euch keine künstliche Bindung erschaffen möchte. Natürlich will ich mit euch trainieren stärker zu werden - das ist äußerst wichtig. Wir könnten auch sofort alles über uns heraushauen und dies dann einfach aus Pflichtbewusstsein hinunterschlucken, damit wir besser für den Kampf gewappnet sind. Aber lieber will ich mit euch eine normale Bindung aufbauen...ohne immer nur an unser Schicksalsschlag zu denken."


      Er konnte sich noch ganz genau daran erinnern, dass er Freundschaften abschreiben wollte. Schon früher legte er keinen wert auf ihnen, denn war sein Schicksal so viel wichtiger. Wie oft sagte ihm das seine Großmutter? Eine WITCH zu sein ist weitaus das größte Geschenk, was man von Gott erhalten konnte. Ineb akzeptierte das Geschenk - er lebte dafür...Doch gerade eben...Wollte er am liebsten die Herzkette auf den Tisch ablegen und sich von dem Schicksal lösen. Wenn seine Freunde nicht an seiner Seite wären ...hätte er diesen Schritt mit Sicherheit gewagt, sich nur noch in die Normalität hineinzubewegen.

      "Izarra...Ich verstehe ja, dass wir über unsere Situation nachdenken sollen...Aber ich gebe zu, dass ich noch sehr erschöpft bin und ich am liebsten davon fliehen würde. Ich lebe gerne als Herzträger, ich habe schon lange dieses Schicksal akzeptiert aber...Wenn es euch nichts ausmacht, könnten wir dann nicht das WITCH-Thema jetzt für beendet erklären? Es ist nämlich so..."

      Ob er wirklich gerne als Herzträger lebte...das bezweifelte er gerade wirklich stark...
      Vielleicht war es feige von ihm aber - zurzeit belastete ihn das Thema wie ein Stein, der ihn auf dem Boden versuchte einzudrücken. Ineb merkte wie unüberlegt er handelte, er hatte heimlich...doch jemanden geantwortet...

      "...Wegen der Kirche...Ich...treffe mich später mit... meinen Bruder und er wird mir die Sache dann erklären...Falls es überhaupt möglich ist...Ihr braucht euch dabei keine Gedanken zu machen also...Können wir das Thema solange auf Eis legen?"



      Louis war seine einzige Chance ein wenig Klarheit über die Situation zu erhalten, wenn es überhaupt eine gewisse Logik gab. Vieles, was Louis und Gaston in dieser Situation sagten war komplett unverständlich und hatte ihn eine Menge Angst gemacht. Es war nicht nur sein Ruf, der ins Chaos gestürzt war - es war sogar die restliche Familie, die er noch hatte...die sich ihm gegenüber plötzlich anders verhielten. Dabei war es sein Ziel gewesen Beni zu retten und ihn in ihre Familie wieder einzuweihen. Doch...fragte er sich ob es überhaupt eine Familie gab, die er Beni zeigen konnte? Jemanden in der Öffentlichkeit so zu demütigen, seine Unschuld mit der Hilfe eines Fremden zu rauben...taten solche Dinge nicht eher Menschen, die jemanden absolut verachteten? Hasste Louis und Gaston ihn eigentlich? Es war viel zu verwirrend um dieses Rätsel alleine zusammen zu puzzeln, jedoch war dies...Familienangelegenheit. Seine Freunde hatten wegen ihnen schon genug durchgemacht.

      "Mir kommt es so vor als hätten wir kaum die Zeit einfach uns normal zu unterhalten - ohne diesen Druck der Kräfte auf uns zu spüren. Ich will mich nicht vor Verantwortungen stellen oder gewisse Dinge verdrängen - ich brauche selbst noch Zeit um es...zu bearbeiten und mit der jetzigen Situation leben zu können.", sagte Ineb ehrlich - selbst wenn er nun erbärmlich klang. Wenn die anderen über gewisse Situationen noch sprechen wollten würde sich der Herzträger versuchen aufzurappeln. Viel mehr hätte er aber gerne wieder etwas schönes im Leben gespürt, etwas ganz lockeres - ohne jegliche Verpflichtungen. Sein Blick war ein wenig trübselig als genierte er sich zu fragen, trotzdem tat er sein bestes.



      "Was haltet ihr heute von einem Filmeabend? Vielleicht um ein wenig die Stimmung aufzulockern? Wyatt wollte uns doch sicher seine damaligen Filmrollen zeigen und...ich hätte auch nichts dagegen euch in einem Brettspiel zu schlagen?"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Liam Petrow & Oscar Bell

      Der Schlag hatte gesessen...Liam war immer wieder erstaunt wie viel Kraft hinter Janons Schlägen hing, dass er sogar jemand wie Oscar umhauen konnte.
      Auch wenn Liam davon nur noch mehr Schmetterlinge in den Bauch bekommen hatte war die Anzeige auf den Armbändern weniger erfreulich.
      "...Gerade hat die Uhr -40 Punkte gezeigt...Durch das dümmste Schwein hier steht ihr wieder auf -70, Glückwunsch!"
      Naja...Liam sah es noch nicht als Niederlage an, dass machte das Spiel natürlich spannender...Trotzdem hatte er wirklich bedenken bei denn beiden.

      "DER HAT MICH PROVOZIERT!!! ES IST SEINE SCHULD, DIESER HACKFRESSE MUSSTE ICH EINFACH EINE VERPASSEN! ER LÄDT FÖRMLICH DAZU EIN!"

      Das laute Gebrüll von Janon machte nur deutlich das dieser am liebsten Oscar noch viel mehr angetan hätte als nur einem heftigen Schlag.
      Während Nicky den armen Liam bemitleidete durch den Ausgang schwebe Oscar wieder auf Wolke Sieben.
      "Alter, dieser Schlag war Anderes...Deine Schuld Zuweisung für dein eigenes verschulden ist berauschend auf meiner Haut.", flüsterte Oscar beinahe schon überwältig, während er sich das Gesicht rieb und auf dem Sofa liegen blieb.



      Sein Bad Boy hatte wirklich viele Seiten zum verlieben!
      Bestimmt beschuldigte er ihn demnächst auch für schlechtes Wetter oder die weniger klein wüchsigen Jungs auf der Welt.

      "Krieg ich zumindest dein Make Up, Liam?"
      Abermals geierte sein Mitbewohner nach seinen Wertsachen wodurch Liam Angesicht dieser Stimmung etwas nachgab.
      "Natürlich, zwar habe ich noch Hoffnung auf mein Glück aber das kannst du gern haben."



      Vielleicht sollte er mit Nicky drum wetten...Und wenn sie gewannen bekam er dafür was von Nicky? Wäre auch sehr aufregend...Manchmal fragte sich Liam ob er ein Dachschaden hatte, statt sich sorgen um sein Leben zu machen reizte es ihn nur noch mehr alles auf dieser Situation zu holen.
      Doch wollte er auch nicht übertreiben...Er spürte noch immer Janons festen griff auf seiner Haut...In Gegensatz und Oscar wusste er wann es Zeit war mit den Provokation aufzuhören.

      "...Seine Fetische sind genauso schrecklich wie sein Charakter. Gib uns also jetzt das, was er wirklich sehen will. Will er, dass wir uns ficken? Will er Tränen sehen?"
      Janon schien mit allen mitteln nun das Spiel zu gewinnen zu wollen, es war für Liam deutlich das er ein guten Grund hatte am Leben zu bleiben. Jedoch allein bei der Vorstellung intime zu werden vor denn Augen anderer ließ Liam wieder erröten...Das war nun wirklich sein Ding....
      Aber vielleicht trieb dieses Spiel noch zu ganz Anderen Herausforderungen die wie zuvor noch nie in Erwägung gezogen hatten.

      "Also schön- wenn Schweinchen so gern in den Schlamm wollen, dann werde ich ihnen den Matsch dafür geben. Mason mag Spiele und ich habe einen Vorschlag, damit die großen Schweinchen ein wenig Auslauf bekommen."
      Tatsächlich ging Nicky auf die Aufforderung von Janon nach aber Liam spürte dabei sofort...Das konnte ordentlich nach hinten los gehen.
      Vielleicht würde Janon es gleich noch bereuen....
      Erstaunlicherweise überreichte Nicky ihm wirklich seinen Elektroschocker was Liam tatsächlich beeindruckend fand.
      So viel Überlegenheit hätte er manchmal auch gern...Vermutlich hätten ihn die Kerle dann sein Club nicht ruiniert...

      "Hier ist mein Elektroschocker. In jeder Runde dürfen die Schweinchen sich einmal schocken. Der Erste, der schreit, stöhnt oder ohnmächtig wird verliert. Der Verlierer wird von Liam liebevoll geknebelt und bestraft. Wichtig ist Stellen zu vermeiden, die einen Herzinfarkt verursachen könnten ~ ihr seid ja immerhin noch Lovers!"

      Nie war Liam jemals in den Sin gehkommen sein Fessel-Talent an einen der beiden Jungs jemals...Auszutesten.
      Aber schon der teil mit dem bestrafen klang ziemlich versaut...
      "Uhmmm...", gab Liam etwas ratlos von sich als er schon sehen konnte wie Janon sich als klaren Sieger aufplusterte.
      Das konnte ja nur schief gehen....



      "HAH! Der Ochse sabbert den Schocker an, seitdem er ihn in Nickys Händen gesehen hat. Der Sieg ist zu einfach."
      Natürlich hörte Oscar dem ganzen zu und sogleich überstieg dem größten in der Runde ein heftiges warme Schauder...
      Der Elektroschocker! Würde er endlich in dem Genuss voller elektrisierender Wucht kommen die sein Körperlich und nervlich auf eine neue Ebbende der Lust brachte?!
      Dann noch in den Händen...seines Bad Boys?! War heute sein Geburtstag? Weihnachten?



      "Mhm....Ich bin außerdem dafür, dass der Verlierer ein Spider Gag O Ring erhält oder ausgepeitscht wird und sich dafür bedankt."
      Die weiteren Vorschläge von Nicky ließen Liam auf dem Sofa etwas kleiner werden.
      Da schwenkte noch mehr von Nickys heftigen Fetisch mit und Liam war sich nicht sicher ob er überhaupt schaffen würde eine Peitsche in der Gegenwart der beiden zu heben...
      Das Nicky darin Talent hatte hörte er schon oft gut genug durch seine Zimmerwand. Gestört hatte es ihn nicht aber selbst war das sicherlich nicht sein Ding...Er hoffte das Janon und Oscar sich beide selbst austobten so das sich fürs erste raus halten konnte.

      Obwohl der Größenunterschied da war näherte sich Janon nun Oscar wie ein Raubtier das seine unterlegende Beute entdeckt hatte.
      "Ooochse~, du willst doch bestimmt aufs Ganze gehen."



      Als wäre Amor heute besonderes Sadistisch hämmerte die Pfeile in sein innerstes Ein Bad boy der seine Unterlegenheit scharmlos ausnutzte!
      Der Elektroschocker war gefährlich auf sein Unterleib positioniert, als wüsste Janon schon wo seine Empfindlichste Stelle war...Ach was redete er sich ein! Es war doch offensichtlich die BESTE Stelle!
      "Auf Ganze?!", japste Oscar und spannte seine Muskeln an.



      "Wenn ich dich hier schocke - glaubst du das du jemals wieder einen Steifen bekommen kannst? Keine Sorge - ich halte mich nicht zurück dir den Schmerz genauso doppelt zurückzugeben, bis du nur noch ein erbärmliches Haufen Scheiße bist."
      Oscar dachte NIE darüber nach ob ihn irgend eines der schmerzen benachträchtigen wurden...Dafür war SCHMERZ und Erniedrigung viel zu Köstlich um sie missen zu wollen. Und allein der Gedanke alles davon zurück zu geben bis der boshafteste Kerl weinte wie ein Welpe...War Himmlisch!
      Egal ob er gleich sofort verlieren würde Oscar musste sich zusammen nehmen nicht gleich Vorfreude zu hecheln!

      BZzZZzzZZzzzt!

      Genießend schloss Oscar seine Augen, der schmerz durch zuckte sein Körper...Es stimulierte seine nerven und es fühlte sich fast so an wie bei einem Orgasmus!
      Dazu die Nadelstich schmerzen die sich von seiner aufkommende Erregung hoch in sein Körper zog.
      Einfach Wundervoll...
      Am liebsten würde er das dieser Moment ewig anhält...



      Fast erinnerte es ihn an alte Zeiten...Wenn Larry ihn bestraft hatte wenn er zu wenige Drogen verkauft hatte oder einer der Kunden unzufrieden war....
      Und dann wurde zur Bestrafung eine Sehnsüchtige Belohnung. Bis er merkte wie es erregend war es ihm wieder zu geben, war es was einem am Leben hielt...Einen wahrlichen Helden der einen Kampf mit einem Schurken lieferte...Es war wie eine stille Ehe...!
      Deswegen durfte er sich noch nicht zu sehr hinreißen zu lassen.
      So begann Oscar breiter zu grinsen anstelle zu Stöhnen so wie sein Gesicht eigentlich widerspiegelte.
      "Das Kitzelt...Echt schade, ich hab gedacht da wäre mehr Volt drauf."



      Vergnügt legte sich die Hand auf die von Janon die den Elektroschocker gegen sein bestes drückte und zog es sogar noch etwas heran als wollte er sich noch daran reiben.
      Doch dann verwendete er deutlich mehr Kraft um denn Elektroschocker wie beim Armdrücken in Janon richtung zu heben.
      "Lass mich dich auch Kitzeln~", schnurrte er amüsiert über dieses Spielchen.
      Obwohl er das so schnurrte spannte sich deutlich die Adern an seinem Unterarm an als gewaltsam den Schocker zu Janon Hüfte drückte.
      "Wenn du gefesselt bist, kann ich vielleicht endlich in deinem Mund kommen?", lachte vor freudig.

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      Wyatt Carson Lyons & Harvey Bell & Tyler Wang-Chi


      "...Wie im Park--oder als Beni im Besitz war von Inebs Körper...Selbst in meinem Traum, versuchen wir das in der Kirche wenigstens zu ignorieren...Deine Art Leute wahrhaftig zu beschützen...ist mir sehr wohl bekannt. Rein sind sie nicht aber...genau das macht einen echten Helden auf dieser Welt aus. Ich hab verstanden, was du sagen möchtest..."
      Bei Cabriels Worten konnte Harvey gar nicht anderes als direkt zu ihm zu Blicken.
      Obwohl sich der Feuerwächter sehr überwinden musste mehr von seiner führigen Ich anzudeuten....Klang es aus Cabriels Mund fast so als wäre nichts überraschendes...Das würde man doch schon damit rechen.
      Aber....
      ...Oh Cabriel...Du hast was in mir steckt noch nicht ansatzweise kennengelernt.....!



      In keiner dieser Fälle hatten sie denn echte Harvey von früher gesehen oder miterlebt....
      Weil sich Harvey immer noch zurück gehalten hatte und auch vor hatte weiter in Zukunft zu tun.
      Cabriel konnte die Verbrennungen einer Kerze nicht mit einem Waldbrand vergleichen.
      Bevor aber Harvey selbst das Gefühl bekam es wäre total Sinnlos gewesen überhaupt zu versuchen sich zu öffnen ergriff Izarra das Wort als wollte er das Ruder noch mal herum reißen.

      "Ich glaube was Cabriel damit sagen wollte ist, dass er einsieht wie du dich schon lange mit dir selbst beschäftigst und noch nicht genau weißt wie man es angehen könnte. Es ist kein Meister vom Himmel gefallen, der als ein Wächter direkt sein Element mit seinen Emotionen unter Kontrolle hatte. Feuer kann erbarmungslos sein, wie du sagst unberechenbar - Wut hilft da wie Brennstoff. Es ist wohl nicht zu helfen, dass du deinem alten Ich gegenübertreten wirst, soweit ich die Träume verstanden habe...Aber versuch dich nicht als alleingängiger Held zu sehen, Harvey."

      Ein etwas erschöpftes lächeln entglitt Harvey und er schloss seine Augen um mental wieder runter zu kommen...
      "...Das stimmt wohl..."
      Er musste wirklich lernen nicht als Einzel-Held zu Kämpfen....Es war ungewohnt das es noch andere gab wie ihn...Auch wen ihre Ziele verschieden waren.



      Das alles wäre einfacher wenn vielleicht die vorherigen Wächter ihnen nahe bringen könnten wie es bei ihnen war und wie sie es geschafft hatten ihre Elemente besser zu beherrschen. Doch keiner von Ihnen mit einer der Witch noch in Kontakt zu sein außer Ineb der von der letzte Herzträgerin denn Anhänger erhalten hatte....
      Aber auch das allein schien nicht zu helfen...Womöglich mussten sie wirklich ihren eigenen Weg finden...

      "Unsere Aufgabe besteht darin auch auf dich aufzupassen, Harvey. Jeder von uns möchte bestimmt ein Held für den jeweils anderen sein - ich möchte ebenfalls niemanden mehr in Gefahr bringen. Ich werde mir keinen Kopf darüber zerbrechen wie der nächste Traum aussehen könnte, da ich mit euch keine künstliche Bindung erschaffen möchte...."
      ...
      Tatsächlich fiel Harvey sowas sehr schwer, andere...Die Führung zu übergeben. Er war es nicht gewöhnt das man sich für ihn einsetzte weswegen ihn Yuutos Hilfe so sehr aus der Bahn geworfen hatte...Es hatte ihm schreckliche Angst gemacht das nicht er es war der jemand gerettet hatte sondern er...Der gerettete war.
      Er musste vielleicht wirklich zu lassen...Gerettet zu werden um der Held zu werden denn er sich erwünschte.

      "...Aber lieber will ich mit euch eine normale Bindung aufbauen...ohne immer nur an unser Schicksalsschlag zu denken."
      Tyler fragte sich in diesem Moment...Ob sie überhaupt sowas wie eine Bindung aufgebaut hätten...Ohne das Witch Schicksal...?
      Aus Inebs Mund klang es wirklich aufrichtig das ein Teil von Tyler es auch glauben wollte...Nicht umsonst hatte er diesen schönen Traum gehabt, wo er die Anderen als Kinder kennenlernte die mit ihm Fußball spielen wollten.
      Aber es war nur ein Traum gewesen...



      "Izarra...Ich verstehe ja, dass wir über unsere Situation nachdenken sollen...Aber ich gebe zu, dass ich noch sehr erschöpft bin und ich am liebsten davon fliehen würde. Ich lebe gerne als Herzträger, ich habe schon lange dieses Schicksal akzeptiert aber...Wenn es euch nichts ausmacht, könnten wir dann nicht das WITCH-Thema jetzt für beendet erklären? Es ist nämlich so..."
      ...
      Obwohl sie noch nicht viel gesprochen hatten schien als wäre schon das Limit vom Herzträger erreicht wurden und Tyler senkte seine Tasse.
      Er wusste nicht so recht ob er Enttäuscht oder Erleichterung verspüren wollte. Solang es vorerst nur um Andere Ging und er fein raus war....Andererseits konnte er zum ersten mal verstehen das Ineb erschöpft war. Es fiel ihm schwer Mitgefühl zu empfinden aber da er selbst ziemlich flach lag nach dem Treffen mit Sam...War es wohl verständlich das Ineb noch nicht in Top Form war. Er selbst ...Wollte sich gar nicht vorstellen in seiner Haut zu stecken. Tatsächlich wäre er wohl mehre Tage aus dem Badezimmer nicht mehr raus gekommen. Allein der Gedanke...Ließ ihm übel aufstoßen. Von jemand Unreinen angefasst zu werden der nicht Sam war...Unmöglich.
      Er hatte sich nie wieder rein genug für ihn gefühlt...Oder hätte so viel mit ihm Körperlich sein müssen bis er sich gar nicht mehr bewegen könnte und das konnte auch nicht von Sam verlangen...

      "...Wegen der Kirche...Ich...treffe mich später mit... meinen Bruder und er wird mir die Sache dann erklären...Falls es überhaupt möglich ist...Ihr braucht euch dabei keine Gedanken zu machen also...Können wir das Thema solange auf Eis legen?"
      Obwohl Ineb das Thema vorerst beenden wollte, zeigte er mit seiner Entschlossenheit das Gespräch zu suchen mit seinem Bruder eine unglaubliche Tapferkeit...Etwas das in Wyatt etwas anderes Bewusster wurde...
      ...
      Diesen Mut würde Wyatt niemals haben....



      Zum ersten Augenblick als Samuel ihm davon seiner ersten Liebe erzählt hatte...Das ihm Gefühl greifbarer machte wieder Kontakt aufzunehmen war kurz wie ein lang erlöscht Traum.
      Doch als...Er ihn im Himmel seiner zusammen brechenden Traumwelt sah...Merkte er...Das der Realität noch lange nicht ins Auge sehen konnte...
      Sein inneres selbst, versteckte sich tief unten...Dort wo man diesen Himmel nicht sehen konnte!
      Nein...Diesen Mut besaß Wyatt nicht, es würde vermutlich in ihm ein größere Unruhe auslösen...

      "Mir kommt es so vor als hätten wir kaum die Zeit einfach uns normal zu unterhalten - ohne diesen Druck der Kräfte auf uns zu spüren. Ich will mich nicht vor Verantwortungen stellen oder gewisse Dinge verdrängen - ich brauche selbst noch Zeit um es...zu bearbeiten und mit der jetzigen Situation leben zu können."
      Durch Inebs Worte überkam Wyatt endlich wieder das Gefühl einer WG zu führen die er sich erträumt hatte!
      Ein Wunsch denn er hatte bevor sie endeckten warum das Schicksal sie zusammen geführt hatte.

      "Was haltet ihr heute von einem Filmeabend? Vielleicht um ein wenig die Stimmung aufzulockern? Wyatt wollte uns doch sicher seine damaligen Filmrollen zeigen und...ich hätte auch nichts dagegen euch in einem Brettspiel zu schlagen?"

      Der Vorschlag ließ sofort Wyatt vor Begeisterung in die Hände klatschen.
      "Das ist eine Fantastische Idee!!"



      "Ich habe alles hier! Und Knabberzeug auch! Wir können mehre Kissen auf den Boden verteilen damit auch alle Platz haben zum schauen!
      Ohhh mit welchen Film sollen wir Anfangen? Oder gleich die Serie in der ich gespielt habe? "
      , fragte der Grünhaarige eifrig.
      "Sollen wir abstimmen? Auslosen? Oder nach einer bestimmte Genre zu gehen? Ich hab in einem Action, Liebes und auch in Comedy Filmen mitgespielt! Nur Horror ist leider nicht dabei..."
      Als hätte Wyatt wieder die Rede-Sucht ergriffen unterbrach Tyler ihn mit einem hörbaren schnauben:
      "Das war doch nur ein Vorschlag...Ich hab ehrlich gesagt keine Lust deine Filme zu schauen...Ich kenne die alle schon und die sind nicht sonderlich gut.", gab Tyler ehrlich zurück.
      "Außerdem sind deine Auftritte in denn Filmen oft nur paar Sekunden lang...Und auf diese kitschige Serie habe ich keine wirkliche Lust..."




      Er wollte sich kein Hetero Müll anschauen...Er würde am Ende noch einschlafen.
      Ein schlechter Verlierer war er auch...Er konnte nicht versprechen das er am Ende nicht jemand einen Würfel in den Hinter schieben würde....
      "Aber aber...Tyler!", widersprach Wyatt ihm sogleich und streckte seine Hand auf einmal seitlich zu Cabriel aus.



      Er legte die Hand auf denn Kopf von dessen Kopf und streichelte ihn sanft während er weiter sprach:
      "Es macht doch viel mehr Spaß etwas zusammen zu schauen! Außerdem ist so jedes Erlebnis etwas neues! Stimmt doch oder Cabriel?", fragte gegen Ende Wyatt an ihn gerichtet.
      Vorfreude strahlten die Wangen von Wyatt wärmer und wuschelte etwas kräftiger durch Cabriels Haar:
      "Du hast mir schon so einiges von dir gezeigt, ich möchte auch unbedingt mehr von mir zeigen, ich möchte gern mehr wissen was ihr mögt und was nicht!"



      "Falls du aber auch keine Lust haben solltest ist das auch in Ordnung...Dann spielen wir eben etwas ! Es gibt noch vieles was wir auch noch gemeinsam erleben können oder neu erleben! Ich bin ganz Aufgeregt allein bei dem Gedanken daran."
      Er war überzeugt das Tyler auch noch sein Spaß haben wird aber er hoffte doch das Cabriel diesmal länger blieb und nicht wieder zu Arbeit verabschiedet.
      Obwohl er mit Cabriel zusammen war fühlte es sich nicht wirklich danach an als wären sie ein Pärchen. Besonderes in einer großen Umfeld verhielten sie sich oft Anderes, da ihr Fokus weit auf denn Anderen lag...
      ...Etwas schade fand es Wyatt schon und er hoffte daher auch Cabriel der doch an ihm klebte wie ein Kaugummi nicht austrocknen zu lassen.
      Geschickt als wäre er ein Zaubrer strich er Cabriel über des rechte Ohr und präsentierte ihm ein schöne, weiße Margerite.



      "Für mein Täubchen, ein Blümchen~", strahlte Wyatt ihm entgegen das Tyler davon die Augen rollen musste.
      "...Hörst du mit den Flirtereien auf wenn wir deine Filme schauen?", grummelte er und hoffte das Wyatt wenigstens da den Mund hielt.
      Zwar gewöhnte Tyler sich langsam daran das Cabriel und Wyatt...Irgendwie was miteinander hatten. Seit er Cabriel klar gemacht hatte er sollte Wyatt vernünftig behandeln, war sein groll...etwas gesunken...Zumal ihn die Tatsache das Wyatt Familie eine Verbindung zu denn Wang-Chi hatte noch immer seine Gefühle ein wenig durcheinander...
      Könnte es sein das Tyler ihn nur möchte...Weil er spürte das sie zur hälfte miteinander Verwandt waren?

      Derweil war Harvey seltsam stiller geworden. Die Sache mit dem Filmabend oder der andere Aktivitäten rauschten an ihm vorbei...
      Die Tatsache das Ineb mit seinem Bruder reden wollte...Es ließ alles in ihm verkrampfen obwohl es ihn nichts persönlich angehen sollte.
      Doch egal wie er darüber nachdachte, es machte es nur schlimmer...
      Es war für Harvey unverzeihlich...Auch wenn Ineb sich Antworten erhoffte, wie konnte....wie...konnte er noch mit diesen Menschen sprechen?
      Und warum klang es danach als wollte er das allein...Machen?!



      "...Alles gut Harvey, ich...werde mit Ihnen reden. Du machst dir zu viele sorgen..."



      Sein Versuch...Seinen damaligen besten Freund zu helfen wurde ständig abgeschlagen.
      Egal wie sehr Harvey seine bedenken äußerte...Und wissen wollte was genau was los war...Woher die sehbaren Verletzungen kamen und warum seine Kleidung so oft ramponiert aussieht.
      Doch so harmlos dieser es runter spielte sagte das er es allein überwältigen würde....
      Sein Zustand wurde immer nur schlechter, es war doch kein Wunder das Harvey irgendwann eingreifen musste?!
      Und als er ihn sah....So vollkommend am Ende...
      ...Da zündete in Harvey gemüht alles...
      WER hatte ihm das angetan...?
      Wer trat auf jemand ein der schon vollkommend am Ende war?
      Und trotzdem....
      ...Wollte er Harveys Hilfe nicht....



      Umso mehr legte sich ein verkrampftes Lächeln auf Harvyes Lächeln, er konnte den gefährlichen rauen Unterton nicht unterdrücken und er drückte seine Finger unter dem Tisch verkrampft zusammen.
      "...Ineb, du wirst doch nicht allein mit ihm reden oder?"
      Er hoffte das falsch aufgefasst zu haben trotzdem wollte er das klarstellen...
      Egal ob er der Bruder war von Ineb war...Egal ob es vielleicht zu Paranoid rüber kam...
      Unmöglich würde Harvey das zu lassen!!
      Er musste wirklich bemüht bleiben nicht in Flammen aufzugehen.
      "Du solltest...Nie wieder mit ihm allein reden."





      "Du wirst doch zumindest Izarra oder jemand anderen dabei haben...Oder?", fragte Harvey mit scharfer Ton nach während seine Augen sich fester in Ineb hinein bohrten.
      Er kannte zwar nicht die ganze Story dahinter aber war Ineb nicht erst in das ganze geraten weil er seiner Verwandtschaft Blind vertraut hatte?
      Zu denen war er doch gegangen das dem Streit mit Wyatt oder nicht? Ergab zumindest Sinn...
      Er drückte seine Hand auf die Tischfläche aber als er sich erhob und von Ineb sehen oder hören wollte das nicht so Naiv dachte...Er wollte hören das er zu übervorsichtig war und Ineb NATÜRLICH darüber nachgedacht hatte...Unterstützung dabei zu haben.
      Niemals...ein Vier Auge Gespräch...!
      Nicht mit diesem Kerl...!!
      "I..Ich kann auch mitkommen...", kam der gut gemeinte vorschlag dunkler als gewollt und ein beißender Geruch stieg auf denn Harvey begann mit seiner erhitzen Handfläche die Tischdecke zum schmelzen zu bringen.
      Er erwartete nicht das Ineb gleich sofort wieder überfallen wird...Aber wer wusste schon was man glauben konnte oder nicht...Niemand hier anwenden hätte mit diesem Kirchlichen Ritual gerechnet und trotzdem war es passiert!!
      Believe Me ~

    • Janon Müntzer

      Der Elektroschocker vibrierte stark in seiner Hand, er wollte diesem Penner keine Gnade erweisen und bis zum Schluss so viel Aufmerksamkeit Oscars Baguette geben, wie er es sonst nicht machen würde. Seine violetten Augen fixierten genussvoll den Gesichtsausdruck des Ex-Knastis, er wollte genau sehen wie der Schmerz ihn übermannte. Er wollte sich das jämmerliche Gesicht genau vermerken, was er durch den heftigen Schlag machen würde. Jedoch - auch wenn der Teaser genug Volt drauf hatte - reagierte Oscar sonderlich merkwürdig. Auf eine von Drogen befüllten Art und Weise sah der Ausdruck von Oscar attraktiv und erotisch aus - so als hätte ihn der Boxer gerade eher einen heruntergeholt anstatt ihn zu schocken.
      Schwer musste Janon schlucken, als Oscar auch noch den Schocker stärker gegen seinen Schritt presste.

      "Das Kitzelt...Echt schade, ich hab gedacht da wäre mehr Volt drauf."

      ...Kitzelt?! War seine Nervenbahn am Arsch?! Den Einzigen, der solch eine Wucht aushielt ohne geringste Schmerzen zu verspüren....war sein Vater. Niemals dachte Janon ihn in dieser Ebene mit einem Monster vergleichen zu können. Unbehagen löste sich in Janon aus, er war so selbstsicher, doch hatte er vergessen wie dieser Oscar sein konnte. Immerhin hatte ihn Janon auch einmal heftig gebissen und das Einzige was Oscar dagegen tat war nur geiler zu werden. Aber, wenn er ja den Schock gut einstecken konnte...bedeutete es ja...?



      Fuck...Janons Puls stieg ihn die Höhe und natürlich wehrte er sich gegen Oscar einfach den Schocker abzugeben. Ihm doch egal wie die Regeln waren, sie waren sowieso scheiße. Der verdammte Ochse zeigte ihn jedoch deutlich, dass er stark sein konnte, wenn er es für nötig hielt. Mit deutlichen Vergnügen in Oscars Gesicht setzte er den Schocker direkt auf Janons Hüfte, sodass sich der Boxer die Zähne zusammenbiss. Er wusste genau, dass dies eine Art Schmerz sei...auf den er selbst nicht stand! Janon stand im allgemeinen nicht auf Schmerzen - Masoverhalten war für kleine, süße Jungs gedacht! Aber--es nun von Oscar zugesetzt zu bekommen, während er es hinwegsteckte als sei es nichts?! Das war mehr als nur erniedrigend!



      BzZZzZZZZzzztt!

      "FfFFfUUuUCk!", raunte unfreiwillig aus dem Boxer heraus, obwohl er sich extra in die Zunge bis um bloß die Schnauze zu halten. Er konnte von Glück reden, dass ihn Stoff vor der gewaltigen Ladung schützte, doch brannte es trotzdem an seiner Hüfte und hinterließ pulsierende Schmerzen. Wütend verengte er seine Augenbrauen, er schubste Oscar von sich weg, fiel aber deswegen mit den Hintern vom Couchbett. Prüfend drehte er sich zu Nicky, um sein Ergebnis zu erhalten. Er hatte ja nicht geschrien also---

      "Janon hat glasklar verloren, selbst Xaiden hat ein besseres Schmerzempfinden als du. Glückwunsch, Oscar.", erklärte Nicky feierlich Oscar den Sieg und klatschte dabei triumphierend in die Hände. Er hatte Schadensfreude, dass ausgerechnet Janon elektrische Schläge nicht abhaben konnte, Xaiden musste dies wirklich als Privileg in naher Zukunft nutzen, damit dieser nie wieder ihn unachtsam anfasste.

      "HALTS MAUL!", brüllte Janon heraus - er wusste nämlich, was es bedeutete zu verlieren. Dabei hatte er ganz genau die Aussage von Oscar wahrgenommen, er würde doch den Sieg für sich ausnutzen!! Die Armbanduhr vibrierte und wenigstens stiegen die Punkte wegen dieses Spiels aufs Positive. Sie hatten nun -60 Punkte, also waren sie auf dem Richtigen Weg. Das bedeutete aber auch, dass Janon sein Schicksal akzeptieren müsste. Janon fasste sich an die Hüfte und knurrte - was für ein Scheißdreck. "Ich bin einfach geladen - als ob mir das Schmerzen verursacht hat. Am liebsten würde ich die gesamte Insel auseinandernehmen!", versuchte Janon seinen Stolz wiederzufinden auch wenn es äußerst schwer war. Er wollte nur noch von dieser Insel entkommen!



      "Mhm~ Das dumme Schweinchen leckt sich die Wunden, aber tut so als hätte er kein Wehwehchen! Ist klar.", provozierte Nicky absichtlich, der genau mit ansah wie Janon sein Schmerzempfinden versuchte zurückzuhalten. Verspielt tätschelte er Liams Kopf, als wäre es nun sein time to shine. "Du spielst jetzt den Dom. Falls dir eine Aufgabe nicht gewachsen ist kannst du das große Schweinchen darum bitten dir zu helfen. Wenn zum Beispiel deine Peitschenhiebe viel zu sanft sind...werde ich gleich Großschwein dazu auffordern. Wird eins der Aufgaben verweigert gibt es jeweils -30 Punkte. Das bedeutet also, dass ihr schon wieder kurz vorm Abnippeln seid!"



      Fauchend stand Janon vom Boden auf und ballte seine Fäuste zusammen, die Adern waren deutlich an seinem Gesicht zu sehen. Er hätte Nicky am liebsten den Hals verdreht und ihn zu den Fischen geworfen...aber dieser Wichser hatte ihre Leben in der Hand! Langsam strömten ihn die Dinge wieder ein, die der Verlierer austragen musste. Janon musste sich also fesseln lassen, ein Spielzeug in den Mund nehmen und lasche Peitschenhiebe ertragen? Was für ein Witz?!

      "Das ist doch lächerlich--- Wie viele Punkte gibt es dafür?! Dieses Scheiß Spielzeug könnt ihr in Oscars Mund stecken, damit er endlich sein Maul hält!!!!"



      Kopfschüttelnd kicherte Nicky auf Janons unreife Art - er war nun Mal ein sehr schlechter Verlierer, aber da musste er eben durch. Vergnüngt leckte er über sein Lutscher und wippte mit seinen Beinen hin und her. "Genug, dass ihr vorankommt. Was ist denn? Hast du Angst, dsas Liam dich zu hart fesseln könnte? Liam wird sicher gut auf dich achten, keine Sorge.", sagte Nicky ziemlich provokant und zeigte währenddessen Liam was für eine Art Bonding-Technik er anwenden sollte. Er wollte Janon wirklich ins Lächerliche ziehen.



      Auf dem Smartphone war ein Abbild der Frogtie-Position, indem die Beine so gespreizt wurden, dass die sensiblen Stellen direkt in Sichtweite waren. Die Hände waren dabei entweder vorne oder hinterm Rücken gefesselt, der Sub hatte absolut keine Chance sich selbst zu bewegen - er war ganz dem Dom ausgewiesen. Nicky empfand es als die beste Position, zu der er Janon bringen konnte.


      "Öffne im übrigen deine Jacke und zieh die Hose aus, die Peitsche sollte richtig schön deine Haut treffen und rote Riemen hinterlassen. Es ist wie ein Zeichen der Liebe, so wird es auch bestimmt Mason vor.", forderte Nicky ohne zu zögern auf, er wollte ja nicht, dass es dem Schwein doch zu gut ging. "Außer, du bist eine Pussy. Dann kannst du von mir aus alles anbehalten."

      Janon hatte so viel Wut in sich, dass er gar nicht wusste wohin mit ihr. Er sah zu Liam hinüber und dann wieder auf dieses schreckliche Mäuschen. Nicky übertrieb total - als könnte jemand schwaches wie Liam überhaupt einen Knoten binden! "Ich drück mich vor nichts - denkst du, dass mir Peitschenhiebe aus machen oder ein wenig fesseln?! Wir reden hier immerhin von Babe! Fangen wir einfach an und bringen es hinter uns!", beschwerte sich Janon lautstark, sodass ein fieses Grinsen sein Gesicht zauberte. Solange Oscar die Chance nicht schamlos ausnutzte und Janon sich durch Liams schlechte Seilbindung befreien könnte---hielt er es für die Punkte aus!



      Da Nicky genau die richtigen Knöpfe bei Janon gedrückt hatte, wollte dieser Kerl auch sofort anfangen. Er ging zu Liam und begann sich vor ihm zu entblößen, sodass die Jacke geöffnet war und seine Beine frei - nur mit einer Boxer. Die Situation war absolut scheiße, doch hatte er auch keine Lust mehr ein Gefangener zu sein. "Bringen wir es hinter uns.", raunte Janon tief als würde es ihm gar nicht passen. Um es Liam zu erleichtern setzte er sich auf die Couch und gab Oscar nochmal einen giftigen Blick zu, wehe er würde es versauen. Liam widerrum...für ihn war das bestimmt überfordernd genug. Normalerweise würde ja so jemand wie Liam eher gefesselt und weniger so jemand großes und rebellisches wie Janon. Und dann auch noch in solch einer Position, als wäre Janon hier nicht DER größte Top auf der Insel....nach Nicky.




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      Ineb Chevrier & Cabriel Valentine & Izarra Kimallus



      "Es macht doch viel mehr Spaß etwas zusammen zu schauen! Außerdem ist so jedes Erlebnis etwas neues! Stimmt doch oder Cabriel?"

      Obwohl Wyatt mit Tyler eine Unterhaltung führte, wendete er sich zu Cabriel und wuschelte ihm durchs Haar. Es war ein luftiges und doch befremdliches Gefühl, die Hand des Schauspielers war wie immer sehr fürsorglich und zart zu ihm. Warum er unbedingt seine wertlose Zustimmung wollte verstand Cabriel nicht, jedoch nickte er trotzdem ihm zu. Er hatte recht - seitdem sie sich kennengelernt hatten war jedes Erlebnis etwas ganz Neues. Die Welt war zwar trotz allem noch leer und schwarz aber...hatte er durch diese wenigen Tage mit den WITCH eine wichtige Lebensfreude entdeckt.



      "Du hast mir schon so einiges von dir gezeigt, ich möchte auch unbedingt mehr von mir zeigen, ich möchte gern mehr wissen was ihr mögt und was nicht!"

      Wyatt klang ziemlich angespornt - eventuell war dies auch ein Ergebnis seines Traumes. Obwohl es Cabriel gewohnt war angefasst zu werden, genierte er sich ein wenig darüber wie sehr ihn Wyatts Kopftätscheleien und sein warmer Sonnenscheinblick ablenkte. Er mutierte wohl gänzlich zu einem Tier, wenn ihn bloßes Streicheln schon zusagte. Als hätten Wyatts Hände für den Moment etwas magisches fokussierte er sich gänzlich auf den Schauspieler, obwohl er eigentlich sich mit Harveys Zustand auseinandersetzen wollte. Er vergas wie so oft, dass er nun mit Wyatt ein Paar war. Nicht, weil es ihn nicht kümmerte...sondern, weil er nicht verstand wieso es sich der Schauspieler antat. Jedoch konnte er den Grünhaarigen nur recht geben - Cabriel wollte auch deutlich mehr von Wyatt sehen, als er im Traum rausgepresst hatte. Er wollte bis zum Kern durchgreifen - und ebenfalls wissen was Wyatt mochte oder nicht.

      "Ich habe nichts vor...", murmelte Cabriel leise und verkündete seine Anwesenheit. Eigentlich...hätte er zu gerne wieder mit seinem digitalen Ehemann gezockt aber schien dieser ebenfalls stark beschäftigt zu sein. Also konnte er auch genauso bei ihnen bleiben - er hatte sich genug von seinen sozialen Verpflichtungen gedrückt. Er hatte Wyatts Filme auch noch nicht gesehen - und in der Ferne war er deswegen neugierig genug.



      Wie ein Zauberer ließ Wyatt hinter Cabriels Ohr eine Margerite erscheinen und schenkte sie ihm.

      "Für mein Täubchen, ein Blümchen~"

      Wie in Anhieb kam dabei eine ältere Erinnerung hoch, als er von Wyatt das Erste Mal Blumen erhalten hatte. Cabriel wusste noch ganz genau mit was für einen Ekel er sie zertrampelt hatte...schon früher ließ der Schauspieler in ihm ungewünschte Emotionen aus. Doch jetzt änderten sie sich in ein kleines Staunen, statt angewidert fühlte er sich beflügelt. Machte das einen Charmeur aus?
      Still nahm er die Margerite an und sah zur Blume hinunter.

      "Danke...",
      sagte er kurz und knapp. Wyatt machte immer solche netten Gesten, die für Cabriel absolut keinen Sinn machten. Und obwohl Cab sich mit Blumen kaum auskannte, wusste er das diese besonders schön blühte.



      Stiller wurde es bei Ineb und Harvey, was Izarra beunruhigend feststellte. Irgendetwas veränderte sich im Gesichtsausdruck des Feuerwächters, es wurde viel verkrampfter und ein Schatten zog über ihn. Es erinnerte ihn an die Zeit, als er seine Flammen kaum kontrollieren konnte. Izarra musste den Stoff seiner Hose festhalten um sich weiterhin versuchen rauszuhalten. Es wäre fatal etwas zu sagen auch wenn es kurzer Zeit später roch - der Lehrer ...war auf ein Brandt vorbereitet.

      "...Ineb, du wirst doch nicht allein mit ihm reden oder?"



      Erstarrt konnte Ineb gar nicht anders als seine Augen bei Harvey zu behalten. Sein dunkler Ton in der Stimme klang bedrohlich, so als erwartete er jetzt genau nur eine Antwort - die, die Harvey wirklich hören wollte. Sein Herz fühlte sich an als würde es für einen kurzen Moment aussetzen. Es war für ihn immer noch ein komisches Gefühl, dass es nun giftig war über Louis zu sprechen, geschweige denn sich mit ihm verabreden zu wollen.



      Eigentlich hatte er genau das vor. Er wollte mit Louis ein Vier-Augen-Gespräch führen um die Situation zu klären. Tief im Inneren wusste er, dass sich sein Großer-Bruder-Instinkt nur meldete und den Wunsch hegte, dass alles so sein konnte wie vor der Kirche. Sich festzustellen...Louis nicht mehr trauen zu können war deutlich bitterer, als er sich vorgestellt hatte-

      "Du solltest...Nie wieder mit ihm allein reden."

      Inebs Augen wurden glasiger und er musste sich fürs Erste von Harvey abwenden um nicht sofort loszuheulen. Es wäre nicht fair von ihm und für die Anderen bestimmt unverständlich, nachdem solch eine Aktion passiert war. Bestimmt hielten sie Louis für geistesgestört und jemand, den man am besten anzeigen sollte. Aber für Ineb war er doch immer noch...

      ...Sein kleiner Bruder...
      ...Er liebte ihn...
      ...Überalles...
      ...Und genau deswegen schmerzte es so seine Handlungen nicht verstehen zu können...



      Betroffen senkte Ineb sein Kopf zu Boden, er musste sich an die Zeit zurückerinnern wie Louis weinend nach ihm gerufen hatte...als er ihn beim Verstecken spielen nicht gefunden hatte. Das machte der Knirps immer, wenn er Gaston oder ihn nicht innerhalb drei Minuten wiederfand. Louis hatte drastische Verlustängste, weswegen er ihm umso mehr nicht einfach ignorieren konnte, wie seine Eltern von ihm verlangten. Doch nun war das Ergebnis ...ziemlich ...schmerzhaft. So als hätte seine Eltern ihn genau davor warnen wollen...das ihr missratener Sohn so jemanden unschuldiges wie Louis...verseuchen würde.

      Er brauchte erstmal um zu antworten, zweimal wischte er sich übers Gesicht um seine kommenden Tränen aufzuhalten. Wenn nicht...wie Tyler sagte die halbe Welt nun seinen entblößten Hintern kannte und dabei zusah wie seine treue Verwandtschaft und irgendwelche Fremden sich an ihnen vergangen, hätte er wohl wie Cabriel es so oft tat um Vergebung gebeten. Aber aufgrund dessen fand er es eher schrecklich, dass Louis nicht davor mit ihm sprach, falls er ihn irgendetwas angetan haben sollte. Er fühlte sich von seinen zwei ehemaligen Freunden betrogen...und trotz allem zerspringe sein Herz, wenn er darüber nachdachte, dass schöne mit ihnen nun nie wieder stattfinden würden. Dabei...war es doch genau sein Ziel seine Familie wieder zusammenzubringen.

      "Eigentlich wollte ich mich mit ihm allein treffen...Aber, ja...das wäre wohl...dumm von mir. Es ist nur...noch schwer für mich zu verarbeiten, dass er...und Gaston...die Drahtzieher darunter waren......Familie ist mir sehr wichtig und....gerade weiß ich einfach nicht mehr, was ich denken sollte...", gab Ineb geistlos zu als war er mit den Gedanken ganz woanders. Die Spuren auf seiner Haut wegen der kirchlichen Hand war noch immer zu sehen geschweige denn zu spüren- er konnte es also noch gar nicht verdrängen. Wenn er nun Louis auch in die Augen sehen musste...müsste er sich dieser Wahrheit stellen, dass dies Wirklichkeit war.



      Er wollte eigentlich aufbauender klingen, weshalb er sich aufrechter hinsaß. Ein kaum spürbares Lächeln setzte Ineb sich wie eine Fassade auf bis er wieder in Harveys Richtung sah - aber niemals ihn ins Gesicht. Unterm Tisch drückte er seine Hände fest zusammen - ihm war es mehr als nur unangenehm.

      "...Ich habe euch...Schon genug in Familienangelegenheiten reingezerrt. Wenn wir ehrlich sind...Ist es doch schon verstörend genug bei solch einer Aktion dabei gewesen zu sein---auch zu erfahren...dass es mein Bruder ist...Ich kann verstehen, wenn ihr jetzt schlechter von mir denkt."

      Freundlich zwang sich Ineb doch ein wenig über das Thema einzugehen, eventuell war es nicht richtig gar nichts mehr dazu zu erwähnen. Besonders, weil sich Harvey deswegen begann zu lodern. Er konnte den Rauch deutlich im Zimmer spüren.

      "...Ich...möchte eigentlich nicht, dass irgendwer mitkommt. In der Kirche konnte ich genau erkennen wie...bedrohlich Louis gegenüber euch werden konnte. Ich will euch nicht in Gefahr begeben..."


      Es war...nur die halbe Wahrheit. Eigentlich hatte Ineb furchtbare Angst davor mit Louis viel zärtlicher umzugehen, als er es eigentlich sollte. Wenn er ehrlich war sollte er ihm niemals mehr verzeihen. Ebenfalls Gaston nicht. Sie taten ihm wie, zerstörten ihr Vertrauensverhältnis und stellen ihn bloß aber...trotzdem war es schlimmer sich vorzustellen, wie sie aus ihrem Leben verschwanden. Er hatte heftige Verlustängste und das schon von Klein auf. Ineb wusste genau, dass seine Eltern genauso schlecht für ihn waren - ihn so oft ignorierten und ihn abstoßen aber...trotz allem sehnte er sich verzweifelt nach ihrer Hingabe.

      Er liebte ihn...immer noch...Und im tiefsten Inneren hoffte er auf eine gute Erklärung, damit sie das alles vergessen wollten. Wenigstens jetzt wollte er noch in dieser Dummheit namens Fantasie leben. Vielleicht musste er erst in die Schule um zu merken wie sehr sein Leben jetzt den Bach unterging?



      Zweifel setzten in Ineb auf und er wusste nicht, was hier die Richtige Antwort war. Er sah zu Izarra hinüber, der nun nervöser auf seinem Platz war. Leicht strich er sich über das Haar, sein Lächeln war wie festgefroren - ein kleiner Schutzmechanismus, dass keiner wusste wie schlecht es ihm eigentlich durch die Situation ging. Er fragte sich ob er alleine gehen wollte um sich wieder von Louis einzulullen? Vielleicht hoffte er auf eine magische Formel, die ihn alles als okay betrachten ließ - als sei gar nichts tragisches passiert. Nur ein wenig Perversion in einer Kirche und--...
      ...So weit konnte sich Lio wohl nicht anlügen. Alles war durch und durch verkorkst und natürlich verstand er darauf Harveys Sorge. Es wäre schrecklich, wenn Ineb schon wieder in ein Gefecht verwickelt wird - vielleicht wird Louis ja von Schurken bedroht?

      "Aber...Wenn du mitkommen willst, Harvey...Werde ich nicht nein sagen. Ich bezweifle nur, dass du und Louis euch vertragen werdet...Bei Izarra mache ich mir sorgen, dass er dadurch noch mehr Ärger mit meinen Eltern bekäme, insofern Louis es ihn erzählte oder sie es...online herausfanden."

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Liam Petrow & Oscar Bell

      "FfFFfUUuUCk!"
      Zu seehen wie Janon von der Couch plumpste war schon beinahe lustig als dass es Oscar noch als zu erbärmlich finden konnte.
      War sein Badboy etwa Elektrische schmerzen nicht gewohnt?
      Er musste ihn wirklich noch daran gewöhnen, was war denn ein Bad boy dessen schwach stelle er sofort erkannte?
      Doch bevor Oscar schon erneut ansetzten wollte Janon zu schocken erklärte ihn die Pinke kleine Trickfilm Figur zum Sieger.

      "Janon hat glasklar verloren, selbst Xaiden hat ein besseres Schmerzempfinden als du. Glückwunsch, Oscar."

      Während Liam ungläubig den Mund ein spalt geöffnet hatte wie das Suprise-Pikachu Meme das er letzte Woche Stan geschickt hatte, klatschte Nicky währenddessen anerkennenden in die Hände das er selbst ein breites grinsen auf seinen Lippen bekam.
      "Natürlich hab ich gewonnen, der Held siegt IMMER über denn Schurken~♥️", verkündete der Ex-Häftling überschwänglich.




      Auch wenn der Gedanke verlockend klang, gefesselt zu werden und Janon Sieges grinsen zu sehen, würde Oscar niemals mit Absicht verlieren! Da muss sich sein Bad Boy auch wirklich anstrengen um ihn wirklich in eine brenzliche Situation zu führen.
      Er hoffte doch sehr das Janon seine Niederlage nicht leichtfertig hin nahm, wo war die Spannung wenn er stärker wäre als er?

      Nicky provozierte deutlich und erklärte nun die genaueren Folgen des verlierenden...Allerdings war es nun auch an Liam zu Handeln, nur hätte er nicht erwartet das Janon der Verlierer sein würde.
      "Du spielst jetzt den Dom. Falls dir eine Aufgabe nicht gewachsen ist kannst du das große Schweinchen darum bitten dir zu helfen. Wenn zum Beispiel deine Peitschenhiebe viel zu sanft sind...werde ich gleich Großschwein dazu auffordern. Wird eins der Aufgaben verweigert gibt es jeweils -30 Punkte. Das bedeutet also, dass ihr schon wieder kurz vorm Abnippeln seid!"
      "Denn Dom...huh...", wiederholte Liam leise und spürte deutlich das hier gerade deutlich Nicky Vorlieben hervor riefen.



      Die kleine Freude darüber das dieses Spiel noch immer jeden Moment verloren sein könnte, war etwas gemildert...
      Er konnte sich unmöglich vorstellen Janon zu bestrafen, dass....war irgendwie noch nie in sein Kopf gekommen. Aber genau so wenig konnte Janon ganz Oscar überlassen.
      Jedoch als er dachte das Oscar nun vor sadistischer Freude explodieren würde wirkte der Blonde doch nachdenklicher als erwartet.
      Doch als Liam genauer hinsah...



      ...Steckte sich Oscar nur denn Elektroschocker in seine Hosentasche.
      Scheinbar wollte er das Teil behalten und nutzte die beiläufige Fokus auf Janon dafür das neue Spielzeug für sich zu kassieren.
      Liam konnte nur hoffen das Oscar sich später nicht mit Nicky deswegen anlegte, wie ein Hund der sein Knochen nicht wieder rausrücken wollte.
      Während Nicky weiter provozierte und Janon deutlich machte wie lächerlich er das ganze fand zeigte Nicky dem Rothaarigen eine Abbildung wie die Fesslung aussehen sollte.
      Liam war so gut darin das er einige Knoten mit verbunden Augen machen konnte, so reicht ihm dafür auch nur ein einziger Blick auf dieses Bild.
      ...Nicky zielte wirklich darauf es richtig...Erniedrigend für Janon zu machen.

      "Ich drück mich vor nichts - denkst du, dass mir Peitschenhiebe aus machen oder ein wenig fesseln?! Wir reden hier immerhin von Babe! Fangen wir einfach an und bringen es hinter uns!"


      Leider ließ sich Janon wirklich einfach weiter von Nicky ins Unglück treiben und fokussierte sich zu sehr auf Oscar als Gefahr...
      Dabei unterschätzte Janon IHN gerade wieder am meisten...
      Es schien ihm als wäre Janon durch seine Wut nicht im klaren was Lucky Boy alles genau bedeutet.
      "Also...", begann Liam doch dann begann Janon schon an sich vor ihm zu entblößen.



      Liam hatte wirklich glück das er sitzt, sonst wären ihm die Beine wieder weich geworden und er wäre umgekippt!
      Auch wenn das wirklich das letzte war das er im Sinn hatte, würde er versuchen das beste draus zu machen schließlich wollte das sie gewinnen...
      Es machte Liam ein wenig nervös weiter Janon in diese Sache reinzuziehen, es war zwar Liam Element und zugleich war es vollkommendes Neuland.

      "Bringen wir es hinter uns."

      Der Blickkontakt von Janon brachte Liams Herz wieder auf Hochtouren und zugleich verspürte aber wie ihn Janons Leichtfertigkeit provozierte...
      Mit geschickten Fingern löste er eine gelbes Band von seinen Outfit und lächelte lieblich.
      "Okay, dann werde mich jetzt um dich kümmern, mein Wilder Schatz♥"



      "Weißt du..."
      Liam kam näher zu Janon, sein süßlicher Duft streifte Janon als er seinem Gesicht näher kommt und mit seinen Hände das Band weiter angespannte ohne dabei denn Blick von Janon zu lassen.
      "...Dein Babe wurde als Lucky Boy genau deswegen so gern ausgewählt."
      Erklärte Liam sanft, beinahe wie jemand der ihn behutsam auf das vorbereiten wollte das gleich kommen würde.



      Er ergriff die Hände von Janon und hielt diese fest.
      "...Besonderes weil Lucky Boy so unschuldig und hilflos aussieht, stehen die Älter Suga Daddys drauf wenn ich sie überrasche. Daher tut es mir wirklich, aufrichtig Leid Janon...Vergiss bitte nicht das ich dich wirklich liebe aber sowas wirklich ernst nehme. Du würdest doch auch nicht halbherzig in einen Kampf gehen, oder?"



      Er wollte nicht das sich Janon hintergangen fühlte da womöglich ein erneutes Weltbild von ihm zerstört wurde. Aber auch wenn Liam es Liebte alles zu riskieren wollte er in diesem Punkt doch nicht von sich abschrecken, sondern eher die schöne Seite des Bondage und Fesselkunst zeigen.
      "Wenn wir wieder etwas Zweisamkeit haben, würde ich dir die Kunst gern näher bringen..."
      Während seiner Worte verklingen bewegten sich seine Hände schon mechanisch und zogen das Band um seine Handgelenke. Der stamm gezogene Band das so unschuldig wirkte, zog sich stramm auf die Hautflächen von Janon Arme. Wie fest gesetzte Magnete pressten seine Hände durch denn der gefesselte Band zusammen.
      Oscar der das alles mit beobachtet sah perplex zu als würde er zeuge einer Mathematische schweren Aufgabe oder einem Zaubertrick?!
      Er war ja stolz das sich selbst die Schuhe zubinden konnte...Aber das...?!
      "Ähhhh...?"




      "Wie machst du das?!", fragte Oscar ganz erstaunt als Liam dann von Nicky die Anderen Seilen bekam um Janon wie nach der Abbildung fertig zu binden bevor Janon realisierte was gerade mit ihm passierte.
      Oscar hatte schon mühe gehabt Janon damals auf dem Spielplatz fest zu halten aber zu sehen wie aus einfachen Seile eine richtige Falle wurde....Allein die Position machte ihn ganz wild als würde ihm Liam ihn gerade ein Geschenk verpacken!
      "Oiii! OII Knirps bringst du mir das bei?! Ich will das auch können!", forderte Oscar begeistert auf als um ihn herum tänzelte.
      "Sag, Bad Boy kannst du dich befreien??"




      Er verschränkte die Arme und beugte sich vor und betrachtete Janon ganz genau.
      Liam warf nur kurz Oscar ein Blick zu:
      "Das bring ich dir sicher nicht bei.", widersprach Liam sogleich der denn letzten knoten zog und etwas schlucken musste beim Anblick von Janon.
      "Aber ich darf doch Janon auspeitschen?", fragte Oscar sogleich schon fast schon zu höflich und hob auffordernd die Hand nach vorne.
      "Na komm schon, Liam, du hast nicht die Eier dazu ihm zu! Deine Fessel-tricks sind zwar echt Geil! Aber der Teil kannst du mir überlassen~"


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      Wyatt Carson Lyons & Harvey Bell & Tyler Wang-Chi

      "Ich habe nichts vor..."
      Diese zwar leise Zustimmung ließ Wyatt Vorfreude strahlen und deutliche wärme röte auf seinen Wangen erscheinen.
      Auch wenn Cabriel schnell übersehen wurde und eine schwache Präsents verspürte, Wyatt saugte jedes Fünkchen davon aus.
      "Schön, schön! Wir können alles gemeinsam vorbereiten nachdem wir denn Frühstück Tisch wieder aufgeräumt haben. Ich bin wirklich gespannt welche Szenen dir am meisten gefallen! Oder welche nicht? "


      "Danke..."
      Anderes als bei ihrem ersten Treffen, bekam Wyatt ein dank zuhören und die zarte Pflanze durfte noch etwas länger Leben.
      Auch wenn sich Tyler hörbar beschwerte konnte Wyatt nicht anderes als sich wie ein frisch verliebter zu freuen. Er bekam immer mehr das Gefühl ein Teil von Cabriels Leben sein zu dürfen und auch ihn mehr erreichen zu können. Sie beide trennte keiner vor eingenommene Dinge mehr. Ob nun an den Träumen lag oder an ihrer Bindung die sich begann zu tiefen.
      Sie beide vermischten sich zu einer Petrol Farbe! Da war sich Wyatt sicher...Ein dunkleres Türkise oder Blau ton vielleicht?
      Er war sehr gespannt was passiert wenn sie sich noch besser gegenseitig bergreifen würden!



      Munter nahm Wyatt die Cornflakes Schachtel die Cabriel beiseite geschoben hatte und schüttelte extra neu noch ein paar Flocken in Cabriels Schlüssel.
      "Du brauchst viel Energie also iss gut!", lächelte Wyatt munter, schließlich erwartete Cabriel eindeutig ein längerer Film Marathon oder Spiel!
      Das fraß bestimmt an seiner Sozial-Batterie, da hilft bestimmt eine extra Portion essen! Er selbst hatte auch oft großen Hunger aber oft weil er sich fühlte das Vorfreude ein Berg an Essen verdrücken könnte!


      "Eigentlich wollte ich mich mit ihm allein treffen..."
      Ineb sagte genau die Worte die Harvey nicht hören wollte und seine innerliche Wut nur noch mehr entzündete.
      Wie konnte Ineb das in Erwägung ziehen?!
      In diesen Moment konnte Harvey überhaupt nicht einfühlsam denken, es war für ihn nur ein Zeichen dafür das Ineb bestimmt sich entweder in Gefahr brachte oder die Sache nicht ernst genug nahm!
      Das war kein einfacher Fehler seines Bruders über das man hinweg sehen konnte oder man nach einiger Zeit während eines Teekätzchen drüber lachen könnte.
      Je länger Harvey über das ganze nachdachte war ihm bewusster wie das alles Organsiert und geplant gewesen war...
      Falls Inebs Bruder oder die Anderen die daran teilgenommen hatten nicht unter der Kontrolle dunkler manipulativer Macht standen...Waren sie nicht besser als diese elenden Schaulustigen die sich als Gruppen zusammen taten um leiden einer Person ergötzen, als wäre es das Gesetzt des stärkeren das Leben der schwachen zu behandeln...
      Nein, Harvey empfand pure Abscheu und Abneigung allen gegenüber die dabei mitgemacht haben oder nur zu gesehen haben...
      ...Darum war er aber von sich selbst endlos enttäuscht....



      "...aber, ja...das wäre wohl...dumm von mir. Es ist nur...noch schwer für mich zu verarbeiten, dass er...und Gaston...die Drahtzieher darunter waren......Familie ist mir sehr wichtig und....gerade weiß ich einfach nicht mehr, was ich denken sollte..."
      ...
      Zum glück erreichte Harvey auch der beißende, brennende Geruch und er zog langsam seine Hand zurück als Ineb weiter sprach.
      Verflucht...Er sollte wirklich runter kommen...Für Ineb selbst war das doch das ganze sehr überfordernd und er selbst wusste doch auch wie es mit der Familie war...
      Auch wenn seine Familie schon immer anderes mit Konflikten umging.
      Da aber Ineb zumindest dieser Sache bewusst schien...Sollte Harvey nicht weiter so harsch angreifen...Es fühlte sich nur danach an als würde auf einem an Boden liegenden verletzten nachtreten damit er endlich kapierte das ein gebrechendes Bein hatte...
      "...Ich sollte nicht so drängen...",sprach Harvey gedämpfter und gab sich große Mühe nicht Ineb damit am Ende zu verschrecken.



      Harvey bemerkte wie sie immer weniger bis gar kein Blickkontakt mehr hielten und Ineb trotzdem versuchte in seine richtung zu Blicken. Er wertschätzte Inebs durchhalte vermögen auch wenn er die innerliche Unruhe für ihn so anfühlte als würde ihn jeden Moment doch noch die Kontrolle entgleiten. Aber wenn er sich jetzt nicht beherrschen konnte würde es später nur schwieriger werden ...Und er wollte nicht ständig zu der Hilfsmitteln von Rachel zurückgreifen...Das Gefühl wie damals im Zimmer als er wegen Beni so ausgeflippt ist und ihn Izarra beruhigen musste...Wollte er nicht erneut erleben.

      "...Ich habe euch...Schon genug in Familienangelegenheiten reingezerrt. Wenn wir ehrlich sind...Ist es doch schon verstörend genug bei solch einer Aktion dabei gewesen zu sein---auch zu erfahren...dass es mein Bruder ist...Ich kann verstehen, wenn ihr jetzt schlechter von mir denkt."
      Die Worte von Ineb erreichten nun auch Tyler der lieber sich von diesen Turteltäubchen abwendete als sich mit deren seltsam Beziehung auseinander zu setzten. Bestimmt würden die beiden sich sicherlich auch noch irgendwann Toxische Dinge an denn Kopf werfen und dann konnte Tyler wieder mit großen vergnügen sagen das Liebe nicht existiert und darüber lustig machen wie die beiden sich an die Gurgel gehen...
      Doch was Ineb gerade sagte weckte gerade mehr Tylers Aufmerksamkeit, während Harvey wohl darum kämpfte nicht wieder für alle wie ein Vulkan auszubrechen, fühlte sich Tyler seltsam angesprochen...
      Bruder...
      Und die Tatsache das Ineb glaubt das man schlecht über ihn denken würde...




      Tyler wollte auf keinen Fall das jemals jemand außenstehendes genaueres über die Beziehung zwischen Sam und ihm erfuhr...
      Auch wenn manche sich gewiss ein Teil dachten sobald sie mehr von ihrer Bindung erfuhren oder sich Tyler etwas zu sehr hinein steigert was seinen Gott betraf...
      ....Würde man es nie wagen es laut auszusprechen oder zu unterstellen...Das widersprach einigen Moralischen Gesetzten...
      Wie schon zu oft fühlte sich Tyler mit diesem Situation vollkommend allein. Es war nicht einfach jemand mit ähnliche Schicksal zu begegnen...In der Realität...Angesicht zu Angesicht...Und man konnte schwer jemand Persönlich darauf ansprechen ohne die Normalität zu sprengen oder sich damit...In der Gesellschaft mehr als nur unbeliebt zu machen.
      Doch jetzt...?
      Tyler hörte zum ersten mal von einer Anderen Person...Ungefähr im ähnlichen Alter, der genau dieses Moralische Gebot gebrochen hatte.
      Ineb erlitt damit eine seiner größeren Ängste und es war irgendwie...Faszinierend zu beobachten wie er damit umging.
      Tyler besaß nicht wirklich Empathie, weswegen es neu für ihn war jemand...Vielleicht besser zu verstehen als Andere Anwesenden hier...
      Generell konnte er Ineb sehr schlecht einschätzten...Als ihr Anführer erwartet er von sich selbst ihm Respektvoll gegenüber zu verhalten, führende Personen haben Tyler schon immer große Wirkung auf sein Gemüt...
      Allerdings war Ineb als Anführer noch ziemlich bescheiden oder besser gesagt Grotten schlecht...Manchmal hatte er seine Momente wo Tyler wieder Respekt für ihn empfand aber dann gab wieder Momente wo er ihm am liebsten ein Kopf kürzer machen wollte.
      Die Tatsache das er die WG einfach verlassen wollte, nach dem Streit mit Wyatt würde ihm noch lange nachtragen...
      Aber jetzt wo Ineb diese Sache passiert war konnte Tyler vielleicht erkennen wie es wäre...Wenn er sich mehr ihm öffnen würde.
      Ob ihn...Ineb akzeptieren könnte?



      Oder verstörte ihn die Tatsache nur noch mehr?
      Er selbst...Würde denn Grund von dem Bruder von Ineb gerne hören...Ob er seine Verhalten nachvollziehen könnte?
      Andererseits...Er wusste das er selbst auch sehr verstört wäre hatte sein Bruder sowas mit abgezogen. Allerdings wusste Sam genau was Tyler mochte und hasste...
      Er würde...Nicht soweit gehen oder auf dieser weise...Das war dennoch Unterschiede zwischen ihnen.
      Was das ganze für Tyler jedoch noch mehr interessierte, besonderes jetzt wo er wegen Samuel über die Art der Liebe noch deutlich mehr zu grübeln hatte.

      "...Ich...möchte eigentlich nicht, dass irgendwer mitkommt. In der Kirche konnte ich genau erkennen wie...bedrohlich Louis gegenüber euch werden konnte. Ich will euch nicht in Gefahr begeben..."

      Harvey merkte wie er Kopfschmerzen bekam und er nicht verbergen konnte das ihn Inebs Worte sauer aufstießen.
      Leider hatte dieser nicht ganz unrecht...Es hatte nur ein Wort von Louis gebraucht um ihn in die Knie zu zwingen und auch seine drohenden Worte ging ihm nicht aus dem Kopf.
      Seine Mordlust hatte Harvey bis auf die Knochen gespürt...
      Obwohl Harvey viel Hass von anderen schon gespürt hatte, war diese Art Anderes und irgendwo auch erschreckend,
      "Aber für dich selbst könnte es auch gefährlich werden.", widersprach Harvey auch wenn Ineb trotz der Situation nicht Lebensbedrohlich verletzt wurde....Sie hatten ihn nicht geschlagen oder mit gefährlichen Waffen bedroht...Aber das machte es nicht weniger harmlos!




      "Aber...Wenn du mitkommen willst, Harvey...Werde ich nicht nein sagen. Ich bezweifle nur, dass du und Louis euch vertragen werdet...Bei Izarra mache ich mir sorgen, dass er dadurch noch mehr Ärger mit meinen Eltern bekäme, insofern Louis es ihn erzählte oder sie es...online herausfanden."
      Als Ineb mehr oder weniger nachgeben würde Harvey sogar mitkommen zu lassen verspürte Harvey eine schwache Erleichterung. Er hatte jedoch auch nicht vor sich mit Louis zu vertragen und würde ihn im besten fall dafür bluten lassen---
      "Ich könnte dich begleiten Ineb...", kam es plötzlich mit einer Selbstverständlichkeit von Tyler als er aufstand und mehr zu Harvey ging um dem Hitzkopf beruhigend eine Hand auf die Schulter zu legen.
      Tatsächlich verströmte Tylers Körper etwas viel kälteres was Harvey sogar durch denn Stoff seiner Kleidung spüren konnte.
      Doch verwirrte Harvey das Angebot von Tyler doch ein wenig:
      "Du?", fragte Harvey sogleich noch mal nach als war er sich nicht sicher ob Tyler ein schlechten scherz gemacht hatte.
      "Natürlich ich.", erwiderte Tyler mit einem leichtes selbstbewussteren Lächeln.



      "In Gegensatz zu euch Anderen hatte ich noch kein Kontakt zu Inebs Familie oder dem geschehen. Ich komme als Neutrale Person am besten in Frage und würde mich gerne dafür Revanchieren als Ineb auch für mich da war als jemand als Begleitende Unterstützung gebraucht habe, als mich Janon am Springbrunnen treffen wollte. Ohne ihn hätte mich auch nicht getraut jemand mit reinzuziehen und wer weiß was dann aus mir geworden wäre? "
      Tyler schaute zu Ineb und legte sich aufrichtig eine Hand an die Brust:
      "Ich weiß das wir das Thema mit denn Witch vorerst auf Eis legen wollen...Aber lass mich eines dazu noch sagen Ineb. Als Wyatt uns die Waffe bot und mich Provozierte ihn zu töten...Hast du die Waffe an dich genommen und mir die Entscheidung genommen, du hast...Mir damit gezeigt das du in mir kein Werkzeug siehst und an mich glaubst, also Person...Ich würde daher wirklich gern hinter dir stehen. Ich werde mich nicht einmischen aber da sein falls du mich brauchen solltest."
      Die Worte von Tyler ließen Harvey etwas mehr auf denn Stuhl zurück sinken....Auf einmal fühlte er sich etwas merkwürdig...
      Sein ganzes verhalten kam ihn übereilt und zu Temperamentvoll vor...Tyler schien mehr über Team Arbeit zu verstehen als er selbst.
      "Er hat wohl recht...",stimmte Harvey leiser ein.
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine & Ineb Chevrier & Izarra Kimallus

      "Schön, schön! Wir können alles gemeinsam vorbereiten nachdem wir denn Frühstück Tisch wieder aufgeräumt haben. Ich bin wirklich gespannt welche Szenen dir am meisten gefallen! Oder welche nicht? "

      Es war faszinierend wie viel Leben in Wyatt steckte, selbst nach solchen bizarren Situationen. Die harte Schale von ihm war wirklich robust, Cabriel kam das Lächeln des Schauspielers kein bisschen gespielt vor. Gefährlicher Weise begann sich auch Cabriel leichter zu fühlen als verstand der Grünhaarige langsam wie er ihn von seinen Plan wieder zurückziehen konnte. So wich die Aufmerksamkeit von Cabriel nur noch zu Wyatt und der Müslischüssel hin und her. Auch, wenn er später diesen Gedankengang wohl bereuen würde...war es befreiend wieder Zeit mit seinem Freund verbringen zu können. Es war zwar eine nicht langlebende Lüge namens Beziehung, die sie enger bei einander hielt, doch gab ihn das Gefühl zu jemanden zu gehören...einen hauch von Sicherheit, die erst sonst früher von Samuel erhielt.

      "Du brauchst viel Energie also iss gut!"

      Deswegen konnte er kein Groll zu Wyatts Foltermethoden empfinden. Er wollte ihn mästen wie die Hexe aus Hänsel und Gretel, dabei konnte Cabriel kaum noch seine Lippen mehr öffnen. Ihn strahlend so mehr Cornflakes in die Schüssel hinein zu kippen war sagenhaft sadistisch, es war schwer einfach abzulehnen. Wo war der Cabriel hin, der Wyatt einen giftigen Blick zugeworfen hätte? Nun genierte er sich nur noch wie Wyatt auf ihn achtete - dabei brauchte er nicht einmal die Aufmerksamkeit. Wenn er später durch Magenkrämpfe sterben würde, wäre es wohl Schicksal gewesen. Ohne ihn hätte er sowieso schon lange bei den Fischen geschlafen.



      "Aber für dich selbst könnte es auch gefährlich werden."

      Ineb konnte sich nicht glücklicher schätzen solche wertschätzenden Freunde bei sich zu haben. Es war ziemlich einfach die Gefahrenzone zu vergessen, in der sich der Herzträger bewegen würde. Harvey war wie seine innere Stimme, die ihn von Dummheiten abhalten wollte. Er begriff...dass er sich nicht einfach von Gefühlen leiten lassen durfte. Doch wäre es wirklich die Lösung einen seiner Freunde mitzunehmen? Besonders Harvey...entgegnete mit so viel Zorn in seiner Stimme, dass er es sich kaum einen friedlichen Abgang vorstellen konnte.

      "Ich könnte dich begleiten Ineb..."

      Überrascht wendete sich die Aufmerksamkeit von Ineb sowie auch von Izarra auf den Wasserwächter. Dabei beobachteten sie wie Tyler selbstsicher aufstand und sogar den hitzigen jungen Mann eine Hand um seine Schulter legte. Izarra machte sich schon Sorgen, dass es gleich durch die Elemente anfing zu zischen...jedoch passierte nichts Schlimmes. Aufrichtig erklärte Tyler wieso er die perfekte Wahl war mit Ineb mitzukommen und der Lehrer konnte da gar nicht abstreiten. Es stimmte - unter ihnen würde er am meisten Sinn machen, doch woher der Wandel? Er glaubte zwar, dass Tyler eine hilfsbereite Ader besaß, doch war er auch in den letzten Tagen ziemlich fertig. Izarra wusste nicht, ob es Tyler psychisch aushielt? Aber wie es aussah irrte er sich da gewaltig.

      Tyler sprach davon sich bei dem Herzträger revanchieren zu wollen, durch die Nacht in der Kirche hatte er die Szene am Springbrunnen beinahe verdrängt. Er erwartete eigentlich keine Gegenleistung, jedoch stimmte es ihn im Herzen fröhlicher, dass er ihm helfen wollte. So langsam fühlte es sich wirklich wie eine Gemeinschaft an.

      "Ich weiß das wir das Thema mit denn Witch vorerst auf Eis legen wollen...Aber lass mich eines dazu noch sagen Ineb. Als Wyatt uns die Waffe bot und mich Provozierte ihn zu töten...Hast du die Waffe an dich genommen und mir die Entscheidung genommen, du hast...Mir damit gezeigt das du in mir kein Werkzeug siehst und an mich glaubst, also Person...Ich würde daher wirklich gern hinter dir stehen. Ich werde mich nicht einmischen aber da sein falls du mich brauchen solltest."

      Dank Tyler verspürte Ineb eine gewisse Erleichterung. Bei ihm...hatte er gar kein so schlechtes Gefühl wie bei Harvey oder Izarra. Der Wasserwächter hatte das Video ebenfalls gesehen, weswegen er wusste wie verstörend es sein könnte. Trotzdem...war es für Ineb unangenehm andere Menschen in Familienangelegenheiten einzuwickeln. Er hätte sich am liebsten mit Louis alleine getroffen - auch mit Gaston- den Louis laut Text bewusst zu Hause ließ. Aber wusste er auch wie äußerst dumm es wäre, er wollte seine Fehler nicht wiederholen. Immerhin war er der Herzwächter und sich immer wieder neu bewusst in Gefahr begeben...würde nur den Vertrauensprozess der WITCH drastisch senken. Verkrampft setzte er sich ein Lächeln auf, während er seine Hände unterm Tisch zusammendrückte. Es war zumindest schön Tyler an seiner Seite zu haben - selbst, wenn er nur zuhören würde...Es würde absolut reichen.

      "Ich bin dir wirklich dankbar, Tyler. Ich werde versuchen dich aus dem Gespräch rauszuhalten."




      Gelassener senkte Izarra seine Schulterblätter, es war doch wirklich das Vernünftigste. Zwar lag immer noch eine feine Note in der Luft, die Izarra ein mulmiges Gefühl aufstieß... doch lag es wohl nur daran, dass er mit dieser Situation niemals gerechnet hätte. Das Inebs Bruder zu solch' einer Grausamkeit fähig war. Dabei waren sie doch beide die Söhne von Bahri - was war es, was ihn dazu geleitet hatte? Er hoffte, dass sie auf Antworten stießen...In der nächsten Zeit müsste Izarra wohl prüfen ob noch andere Verwandten potentielle Magiefähigkeiten besaßen? Er hoffte jedenfalls nicht.



      --------------
      Einige Zeit später
      --------------

      In einem abgeschotteten Cafe - welches sich in den tiefsten Sackgassen von New York befand - war das Aroma von Kaffee das Einzige, was den Raum befüllte. Zu dieser Uhrzeit kamen nur alte Stammkunden zu Besuch - Menschen, die sich nur auf ihre eigenen Dinge im Leben widmeten und sich nicht für andere Menschen interessierten. Es war ein Ort um die Einsamkeit zu genießen, oder aber auch...gewisse Geschäfte zu besprechen.



      Vorsichtig betrat Ineb gefolgt von Tyler das Cafe, die Vorhänge verdunkelten den Raum und lösten eine Atmosphäre aus, als sei es bereits spät am Abend. Die ganze Zeit über trug Ineb seine Kapuze fest über seinen Kopf - noch nie hatte er solch' ein Grauen verspürt um die Straßen von New York wandern zu müssen. Er wollte auf keinen Fall entdeckt werden - noch war er nicht bereit, er wusste nicht Einmal wie er es bitte zur Schule schaffen konnte? Das Einzige, was er schaffte war es die deutlich obszönen und unangenehmen Kommentare zu seinem Video zu sehen - als konnte er dem Gift kaum widerstehen, mit dem er seinen Verstand schändete.

      Stumm sah er sich im Cafe um, zuerst sah er niemanden Bekannten bis er in eine einsame Ecke blickte. Da war er. Niemals konnte er ihn übersehen, seine Eleganz - die Ineb nie besaß - zog die Blicke magisch an. Doch zugleich hämmerte eine schwere Nadel direkt in seinen Kopf und versetzte ihn eine starke Migräne. Seine Beine wollten sich wieder nach draußen begeben - am liebsten hätte er mit Tyler wieder das Weite gesucht. Denn, wenn er jetzt mit ihm sprach...würde die Realität sich in seinem Kopf bis zum letzten Tropfen verfestigen. Er musste sich...dieser Grausamkeit stellen.

      Jetzt verstand er es wie gut es wirklich war, dass Tyler hier war. Er hielt ihn davon ab wegzurennen - auch wenn er davon keine Ahnung hatte. Seine Präsenz reichte schon immer wieder daran zu denken, dass er dieses Gespräch nicht nur für sich selbst...sondern auch für die WITCH führte. Er musste herausfinden wieso sein Bruder solch' magische Zauber beherrschte, da selbst Izarra sich dies nicht erklären konnte.



      Ehe sich die dumpfen Schritte von Ineb und Tyler näherten, drehte sich der Kopf des jungen Mannes leicht in ihre Richtung. Seine pinken Augen fokussierten die zwei Wächter, er legte seinen Kaffee wieder auf den Tisch.



      Ohne zu zögern erhob er sich leicht von Stuhl, sein gerade noch ausdrucksloses Gesicht wurde mit einem warmen Lächeln geschmückt. Es erinnerte an einen Mann, der einen Geliebten wieder sah, der seit langem spurlos verschwunden war. Glücklich und überaus emotional sah er zu seinem Bruder hinüber, sodass Ineb einen direkten Stich in seinem Herzen wahrnahm.

      "Lio...Du bist wirklich gekommen...Ein Glück.", hauchte er voller Freude und strich sich über sein gut gepflegtes Haar. Es war ziemlich stark anzusehen, dass er bestimmt stundenlang sich für den Augenblick zurecht machte. Dieses Wiedersehen hatte er seit dem traurigen Abschluss der Walpurgis Nacht sich so sehr erwünscht, obwohl es doch erst vor kurzem stattfand.



      Er stand auf und der Stuhl quietsche am Boden. Als wäre nie etwas schreckliches passiert ging er auf Ineb zu und verlockte ihn in eine tiefe Umarmung, sodass dem Herzträger die Luft zugeschnürt wurde. Auf seiner gesamten Haut steckten plötzlich tausende Nadeln, die ohne Gnade sich in sein Fleisch hineinbohrten.

      "Du scheinst wohlauf zu sein. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass dieser Sünder dich zu stark beschmutzt hat."




      Bevor Louis die Umarmung vertiefen konnte, drängte ihn Ineb zitternd weg. Vor dem Szenario liebte er es mit seinem Bruder so nah zu sein, doch gerade musste er darauf achten sich nicht zu übergeben. Ihm wurde schwummrig, weshalb er nicht zögerte Louis noch ein weiteres Stück von ihm zu stoßen, dabei versuchte er nicht auf Louis Gesicht zu blicken. Er konnte nicht hineinsehen - wenn er nun einen wehleidigen Ausdruck sehen würde...wäre es sein Untergang. Doch war es auf keinen Fall richtig ihn gerade so Nah zu sein - es sollte ihn wütend machen, dass Louis die Dresitigkeit besaß so zu tun, als wäre alles wieder in Ordnung.

      "Nicht...Lass uns einfach...Im Abstand miteinander reden."
      , zwang sich der Herzträger zu sprechen, auch wenn es fast genuschelt war. Dann wendete er sich von seinem Bruder ab und ließ ihn einfach stehen, er saß sich auf die Bank und sah kurz zu Tyler um anzudeuten, dass er sich auch neben ihn hinsetzen könnte. Plötzlich wirkte Ineb so viel kränker als vorher, als war allein Louis Präsenz genug ihn vollkommen in den Wahnsinn zu treiben.



      Louis war natürlich mit Trauer gefüllt über die Reaktion seines Bruders - es versetzte ihn mit starken Schmerz, was einem Dolch in der Brust ähnelte. Doch konnte er jetzt nicht anfangen zu weinen oder andere starken Emotionen heraussprühen. Er wusste doch wie schrecklich es seinem Bruder ging. Alles nur...wegen diesem idiotischem Feuerwächter. Die Walpurgis Nacht war gescheitert und genau deswegen, wurde Ineb nicht von vollkommenen Licht gefüllt. Die Dunkelheit, die dieser Sünder brachte strömte sich so unfair in dem Körper der ehemaligen Jungfrau, dass Louis sich in der letzten Nacht festketten musste, um nicht sich auf den Weg zu machen um diesen Bastard umzubringen.

      "Ich erkenne, dass es dir wirklich schlecht geht...Verehrtes Bruderherz. Ich verdiene es eigentlich gar nicht, dass der Messiah mir seine Anwesenheit schenkt. Trotzdem danke, dass du mir die Chance gibst mich zu erklären."
      , murmelte Louis leise während er sich gegenüber von Tyler und Ineb saß. Es herrschte eine kleine Schweigeminute, bis Louis auch die Aufmerksamkeit jemanden anderen geben konnte.



      Louis hatte schon geahnt, dass Ineb nicht ohne einen Wächter kommen würde. Erleichterung ging in ihm auf, dass es nicht der Feuerwächter war...Aus Vorsichtsmaßnahmen hatte er unter dem Tisch einen weiteren magischen Kreis verabreicht, um den Wächter den Gar auszumachen. Aber wie es aussah brauchte er es nicht, denn statt seiner Anwesenheit gewährte ihn der Wasserwächter ihre Gesellschaft.

      "Tyler Wang-Chi...Der berüchtigte Wasserwächter, richtig? Zwar...hätte wir dich bereits in der Kirche kennenlernen sollen, jedoch meinte das Schicksal es wohl anders mit uns...sehr schade. Du bist der reinste Mann von den Wächtern, pflegst eine strenge Beziehung zu Sauberkeit und Ordnung. Ich und Gaston haben deinem Bruder Samuel viel zu verdanken. Warum nur warst du nicht dabei?"



      Es war richtig tragisch für Louis - eigentlich hätte er es schon bereits wegen der Abwesenheit von Cabriel und Tyler abblasen sollen. Stattdessen war er dumm genug Harvey gewähren zu lassen. Es war schrecklich, doch musste er sich seiner eigenen Sünde stellen. Seine mit Handschuhen verzierten Hände strichen über den Tisch - näherten sich den Händen von Ineb, die direkt wieder weghuschten.

      "Lio...Ich muss mich bei dir entschuldigen. Ich und Gaston möchten nur das Beste für dich, für den Herzwächter - den Messiah. Harvey hat...einfach alles ruiniert! Er sollte sich zu Grund und Boden schämen."


      Die lodernde Wut in ihm konnte Louis einfach nicht aufhalten, weshalb er auch einmal mit der Faust auf die Tischoberfläche schlug. Inebs Mund war leicht geöffnet vor Fassungslosigkeit, durch die Worte seines Bruders. Wovon sprach er nur? Gab er...gerade Harvey die Schuld.

      "...Louis...Ist dir eigentlich klar...was du gemacht hast?", fragte Lio mit einer krächszenden Stimme als könnte sie jeden Moment gänzlich verblassen. "Ich kam hierher um mit dir ... über diese Tat zu sprechen und stattdessen...fängst du damit an Harvey die Schuld in die Schuhe zu schieben?"

      Verständnislos strich sich Louis über sein Weißschwarzes Haar, er verengte seine Augenbrauen und überlegte warum sein Bruder ihn so kläglich ansah. Der Sünder...hatte ihn zu Hause bestimmt den Kopf verdreht.

      "Schuld -- ist ein viel zu einfaches Wort. Aber natürlich gebe ich auch mir die Schuld ... dir nicht gerecht gewesen zu sein!"
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Tyler Wang-Chi

      Zum glück verstand Harvey das in so einer Situation eine brennende Wut nicht wirklich Antworten bringen würde...So war Tyler in dem Moment wirklich die bessere Wahl mitzukommen. Zwar verlor Tyler auch wie eine Torbender Sturm seine Kontrolle doch war in dieser Situation viel Rationaler als Harvey der das ganze wirklich sehr Persönlich zu nehmen schien.
      "Ich bin dir wirklich dankbar, Tyler. Ich werde versuchen dich aus dem Gespräch rauszuhalten."
      Es freute Tyler immer wieder aufs neue das sich Ineb wusste zu bedanken. Auch wenn er schon das Gefühlt bekam bei dem Wort versuchen das er vielleicht nicht ganz unbeteiligt bleiben würde.

      Im Café angekommen wäre ihm die Gestalt im ersten Moment nicht aufgefallen, der jüngere Bruder von Ineb hatte ein wirklich Elegantes Auftreten.
      Fast erinnerte er ihn an das Personal aus dem Rose Anwesen, die bedienstete hatten eine etwas ähnliche Körper Haltung und die Art wie er sprach wirkte auch sehr respektvoll und wie aus einer Älteren Zeit. Tyler empfand das reden mit solchen Personen immer etwas schwierig, er besaß kein besonderes eindrucksvollen Wortschatz und fühlte sich in Gegenwart solcher Person oft noch mehr wie ein Trampel und unterer Klasse...
      Doch war dieses Emotionale wiedersehen in seinem Gesicht, doch schon fast Niedlich....
      Hätte Tyler das Video nicht selbst schon gesehen würde er niemals glauben das so jemand überhaupt mit dem ganzen verwickelt sein könnte.



      "Du scheinst wohlauf zu sein. Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass dieser Sünder dich zu stark beschmutzt hat."
      Die Art und Weise wie Louis von Sündern sprach gab ihn ein vertrautes Gefühl...
      Es erinnerte ihn an die Reinheit seines Bruders Sam...
      Wenn er jemand als schmutzig betitelte hatte es selten mit Äußerlichen Dreck zu tun.
      In Gegensatz zu ihm war alles so unrein und schmutzig....
      Es war eine Art Heilige, Reinheit die nur wenige besaßen die Tyler kannte...Einige mehr als Andere aber dann war da sein Gott der so rein was das sogar andere bereinigen konnte. Nichts konnte ihn beflecken...



      So wie es aber in Tylers Ohren klang schien Ineb wohl auch sowas reines für Louis zu sein. Nur war Ineb nicht so heilig wie ein Gott...
      Genau wie Tyler und da war es natürlich klar das man schnell beschmutzt wurde.
      Der Schwimmer beobachtete wie sich Ineb jedoch so aus der Umarmung seines Bruder löste als wäre dieser giftiges Efeu.

      "Nicht...Lass uns einfach...Im Abstand miteinander reden."
      Ineb wirkte auf Tyler beinahe so als müsste er sich übergeben, diese Reaktionen hatte er meist oft selbst nur wenn er sich von sich selbst ekelte oder ihm alles viel zu viel wurde.
      Ob Ineb schon überhaupt bereit für ein Gespräch mit Louis war?
      Der Anblick ließ Tyler doch etwas zweifeln aber er würde wie versprochen an der Seite von Ineb bleiben...Nur hoffte er wirklich nicht das dieser sich übergeben musste.
      Tyler war mittlerweile froh in letzter Zeit etwas weniger Keim Phobien entwickelt zu haben. Aber das lag wohl am denn vielen Kontakt wieder mit Sam...
      Notfalls brachte Tyler den Herzträger schnell wieder zurück zur WG aber ihn selbst Interessierte das Thema doch schon zu sehr.
      Er fragte sich wirklich was der Hintergrund bei der ganzen Sache war und ob Louis seinem Bruder damit schaden wollte...

      "Ich erkenne, dass es dir wirklich schlecht geht...Verehrtes Bruderherz. Ich verdiene es eigentlich gar nicht, dass der Messiah mir seine Anwesenheit schenkt. Trotzdem danke, dass du mir die Chance gibst mich zu erklären."
      Tyler wusste nicht ob der kleine Bruder von Ineb das alles wirklich so meinte...Für Tyler sah es erschreckend ehrlich aus.
      Er sah so traurig und minderwertig aus, so wie sich Tyler als Kind gefühlt hatte wen eines von Sams Spielzeugen kaputt gemacht hatte und er trotzdem noch mit ihm spielen wollte.
      Es war ja nicht so als hätte Tyler mit Absicht...Dinge Zerstört oder damit vorgehabt seinem viel reicheren Bruder etwas auszuwischen. Doch hatte er gutes Grund gehabt böse oder wütend...Oder sogar enttäuscht von ihm zu sein. Letzteres traf Tyler immer am härtesten...
      Nun saßen sie am Tisch, es herrschte eine Stille die Tyler abermals an Momente mit seinen Bruder zurück erinnerte...
      Als sie gemeinsam im Auto saßen auf der Fahrt ins Krankenhaus und miteinander geredet hatten.
      Nur war Sam in dieser Situation nicht so Emotional wie Louis gewesen...Sam hatte immer irgendwie die Kontrolle, selbst in einer Unterhaltung...Hier wirkte es eher auf Tyler als würden hier zwei winselnde Welpen hocken, die aber aus total unterschiedlichen Gründen so jaulten.
      Der eine weil ihm jemand auf die Pfote getreten war und der andere weil sich von dem Anderen erschreckt hatte...
      Aber da sich Tyler wirklich ungern mit Tieren befasste weil er sowieso alles falsch machte hielt er denn Mund.
      Für gewöhnlich beruhigen sich solche von selbst...
      Denn so sah es eigentlich für ihn aus als würde Louis doch Ineb sehr gerne haben, er sah nicht aus als wäre daran interessiert Ineb leiden zu sehen. Viel mehr machte er sich irgendwie sorgen als wäre Ineb noch immer in Gefahr wegen irgend einem Sünder...?

      "Tyler Wang-Chi...Der berüchtigte Wasserwächter, richtig?"
      Merklich erschreckte Tyler etwas von der direkten Ansprache von Louis.
      Nicht nur das seinen Namen kannte, er wusste das er der Wasserwächter war?



      "Zwar...hätte wir dich bereits in der Kirche kennenlernen sollen, jedoch meinte das Schicksal es wohl anders mit uns...sehr schade. Du bist der reinste Mann von den Wächtern, pflegst eine strenge Beziehung zu Sauberkeit und Ordnung. Ich und Gaston haben deinem Bruder Samuel viel zu verdanken. Warum nur warst du nicht dabei?"
      Dieser Typ hatte wirklich wohl vor gehabt ALLE Wächter bei der Kirche zu versammeln, als wäre Ineb irgend ein Köder?
      Jedoch fiel es Tyler schwer negativ über Louis zu denken da er ihm in selben Atemzug auch noch ein Kompliment gab.
      Der reinste Mann der Wächter....
      Es schien wirklich als hätte Louis die ähnliche Verständnis wie er zu der innerlichen und äußerlichen Sauberkeit.
      Die Erwähnung von seinem Bruder ließ ihn schwach schlucken...
      Hatte sein Bruder...Auch mit dem ganzen mitgewirkt? Zum Glück konnte er sagen das Sam nicht an dem Ritual teilgenommen hatte....Doch jetzt mit der Erwähnung von Gaston. Der arbeitet doch in Sams, bescheuerten Club?
      Bedeutet das dann....
      ....
      Tyler spürte wie sich erneute Erinnerungen in sein Kopf breit machten. Momente wo ihn Sam...Lieber zugeschaut hatte als selbst mitzumachen. Tyler hatte das nie verstanden...Wo war der Spaß und reiz nur Zuschauer zu sein?
      Aber...Wenn er mit Lämmchen beschäftigt warn hatte Sam es wirklich genossen dabei zuzusehen.
      Ob...Sich dieser Fetisch bei ihm weiter entwickelt hatte?
      Dann würde diese Aktion sicher in hoher Unterstützung von Sams Stempel tragen.
      Tyler wusste nicht so richtig ob er auf Louis Worte eingehen sollte...Weswegen er sich etwas kurz hielt mit denn Worten:
      "...Ich war verhindert."
      Abzustreiten er sei nicht der Wasserwächter empfand Tyler als unnötig und zwecklos. Es war ja mehr als deutlich das Inebs jüngerer Bruder wohl mehr wusste als er sollte.
      Zum glück ging das Gespräch wieder zu Ineb zurück, um denn es hier eigentlich ja wirklich ging,

      "Lio...Ich muss mich bei dir entschuldigen. Ich und Gaston möchten nur das Beste für dich, für den Herzwächter - den Messiah. Harvey hat...einfach alles ruiniert! Er sollte sich zu Grund und Boden schämen."

      Harvey?
      Dann war er wohl als Sünder gemeint...
      So wie der Jüngere auf den Tisch schlug war er nicht weniger wütend wie Harvey daheim.
      Zwar verstand er nicht so wirklich warum ausgerechnet Harvey es komplett versaut hatte aber auch das konnte Tyler irgendwie...Nachspüren.
      Er musste nur an Cabriel denken um zu wissen wie es sich anfühlt wenn jemand alles ruiniert.




      Seine gelben Augen huschten zu Ineb rüber der ziemlich sprachlos wirkte...
      Irgendwie wusste Tyler nicht so recht ob er Louis dafür böse sein sollte, durch seine Aktion würde es Tyler nur noch schwerer fallen sich seiner Gruppe zu öffnen...Bestimmt wird ihn Ineb in die selbe Schublade wie Louis stecken...Und auch wenn seine Denkweise ihm erschrecken vertraut vor kam waren sie doch ganz Anderes...!

      "...Louis...Ist dir eigentlich klar...was du gemacht hast?"
      Tyler kniff selbst etwas seine Augen nachdenklich zusammen...
      Louis hatte das Leben seines Bruder so ziemlich in Chaoes gestürzt!
      Das war...schlecht!
      Egal wie sich Louis entschuldigte oder zeigte das sich um Ineb sorgte...
      Nur verständlich das Ineb erschüttert ist!
      Er konnte ja nicht so wie Sam sein der ihm....So vergeben konnte...
      Nicht...das Tyler mal irgendwas total unmoralisches mit ihm getan hätte...
      Oder...Gefährliches gegen seinen Willen...
      Daran war Sam selbst schuld gewesen....



      "Ich kam hierher um mit dir ... über diese Tat zu sprechen und stattdessen...fängst du damit an Harvey die Schuld in die Schuhe zu schieben?"
      ....
      Die Tat...
      Tyler sah Louis an das er auch damit zu Kämpfen hatte. Ob Ineb ihn dazu auch provoziert hatte? Tyler kannte den genauen Hintergrund ihrer Beziehung nicht...
      Verdammt...Wieso spürte Tyler auf einmal so viel Verständnis?
      Er selbst wollte doch sowas nie an der eigenen Haut erleben...Doch konnte er ohne viel Wissen spüren das Ähnlichkeiten wieder erkannte.

      "Schuld -- ist ein viel zu einfaches Wort. Aber natürlich gebe ich auch mir die Schuld ... dir nicht gerecht gewesen zu sein!"

      Das Gespräch der beiden machten Tyler wirklich fertig mitanzusehen und eigentlich wollte gar nicht in das gewinsel der beiden einmischen aber bevor noch seinem gegenüber das selbe unangenehme passierte wie ihm als er sich furchtbar über die Anderen schuldigen aufgeregt hatte und sich sein Gespräch mit Sam nur ins Negativere umschlug ergriff er doch das Wort:
      "...Ich will mich nicht einmischen aber ich glaube es wäre für euch beide besser wenn ihr euch darauf einigt ob ihr miteinander als Brüder, Ineb und Louis reden wollt oder als Messiah und Anhänger der Cœur."



      Etwas strich sich Tyler über das Verband an seiner Hand als er ernster weiter spricht und Ineb kurz zu nickte das das Reden für ein Moment übernahm:
      "Und auch wenn wir als Wächter antworten brauchen über die eher ungewöhnlichen Dinge die in der Kirche passiert sind...Hab ich das Gefühl das Ineb als erstes Antworten von seinen kleinen Bruder braucht, Louis...Du kennst ihn sicherlich besser als Andere um zu wissen was ihn gerade am meisten belastet."
      Ineb hatte sogar das Thema der Witch vorerst aufs Eis gelegt...
      Sie mussten wirklich lernen Pflichten von Dingen zu Unterscheiden wie wirklich Vorrang hatten.
      "...Wer der größte Sünder in der in Situation war spielt gerade keine Wichtige Rolle. Damit dreht ihr euch nur im Kreis, dass warum und wieso...Ist es was dein Bruder gerade braucht.
      Dein handeln hat eure Brüderliche Bindung verletzt, eurer Vertrauen...Ruiniert. Es muss ein Grund geben wenn du bereit warst dieses Opfer einzugehen.
      Wenn du nicht möchtest das Ineb immer wieder an diesen Vertrauensbruch erinnert wird solltest du dich über deinen Taten erklären können. Ob es dein Ziel war oder nicht...Verletztes Vertrauen heilt sehr schlecht und langsam. Du siehst doch selbst wie er denn Körperkontakt mit dir meidet wie ein verletztes Tier das nicht weiß was er von dir denken soll....Er wird dich nie verstehen können wenn du dich so Ausdrückst als wüsste er wovon du sprichst. Du scheinst mir sehr klug zu sein...Dann solltest du auch in der Lage sein das zu verstehen."




      Tyler konnte es nur zu sehr nachempfinden....
      Wie sehr ihn es schmerzte wenn darüber nachdachte wenn ihn Samuel weh tat...Und obwohl sie mit ihren Rollen und Gesprächen vorwärts kommen spürte Tyler immer noch diese Unwohlsein...Das jede Sekunde Samuel etwas tun könnte das sein vertrauen zu ihm zerstörte...Weswegen er sie nie ganz auf das Gefühl von Liebe bei ihm fallen lassen konnte...
      Er musste sich wirklich zurück nehmen nicht zu viel zu sprechen, er fühlte mit beiden Seiten mit und wollte auf eine bizarren weise auch nicht das Louis es sich total ruinierte weil so Harvey als denn Haupt Schurken darstellte...
      Dabei stieß bei Ineb gerade sicherlich nur weiter auf falschen Knöpfe und Wunden...
      Die eigentlich Sünder würden ihr Karma schon abgekommen...Aber sich mit ihnen anzulegen würde einen nur selbst weiter zum Leid tragenden machen.
      So bekam er es schon genug mit Cabriel mit...
      Zwar sah er Harvey nicht als einen Sünder aber hatte auch kein starken Bezug auf Ineb...
      Vielleicht...Wenn Harvey irgendwas mit Samuel zu tun haben würde könnte es sein darüber anderes denken würde. Doch zum Glück waren die beiden in verschiedenen Welten.
      Er wüsste nicht wo Samuel ansatzweise Interesse an Harvey haben würde und umgekehrt genau so...
      Nur seine Triebe nervten ihn in Moment etwas und das er auf der Seite von Kiri stand.
      Doch wie dem auch sei, Louis war in Tyler Augen kein kleines Kind oder nur der kleine Bruder von Ineb...Es schien ihm als müsste sich der Anderes eines deutlich bewusst werde.
      Leicht verschränkte Tyler seine Arme vor sich als beiden wieder Luft zum sprechen ließ.
      "...Es ist vielleicht deine letzte Chance, Ineb ist zwar hier mit dir darüber zu sprechen aber das bedeutet nicht, dass er es akzeptieren wird."
      Believe Me ~

    • Ineb Chevrier & Louis Chevrier

      "...Ich will mich nicht einmischen aber ich glaube es wäre für euch beide besser wenn ihr euch darauf einigt ob ihr miteinander als Brüder, Ineb und Louis reden wollt oder als Messiah und Anhänger der Cœur."

      Eigentlich wollte Ineb darum bitten seinen Freund in dem Gespräch herauszuhalten, jedoch fing Tyler ein sich in die Konversation halber einzuklinken. Dabei sagte er etwas ganz Wichtiges, an was Ineb gar nicht gedacht hatte. Er sah in der Konversation nur seinen kleinen Bruder, der ihn mit diesem Spiel bestrafte...Eventuell sah sich Louis aber in diesem Moment mehr als der Anhänger dieser Sekte? Um Louis besser zu verstehen mussten sie auf der gleichen Wellenlänge sein, andererseits sah Ineb sich wirklich bald aufstehen und gehen. Ohne Tyler wäre es ihm definitiv nicht aufgefallen wie stark sie einander vorbeisprachen - allein wegen der Rollenansicht. Sprach also Louis gerade mit ihm wirklich wie einen Bruder oder sah er in ihn gerade den Herzträger, mit dem er eigentlich nie etwas zu tun haben sollte? Selbst seine Eltern hatten früher keinen Unterschied zwischen den Kind und dem Wächter gemacht, weshalb sie einfach beschlossen ihn aus der Familie so gut wie möglich auszuschließen. Würde Louis ihn vielleicht mehr verstehen, wenn er ihn...nur als leiblicher Verwandter bemerkte? Würde er diese Situation dann endlich begreifen wie verflucht unnormal es war? Wie...unglaublich verboten und nicht mehr gut zu machen es war?



      "Und auch wenn wir als Wächter antworten brauchen über die eher ungewöhnlichen Dinge die in der Kirche passiert sind...Hab ich das Gefühl das Ineb als erstes Antworten von seinen kleinen Bruder braucht, Louis...Du kennst ihn sicherlich besser als Andere um zu wissen was ihn gerade am meisten belastet."

      Ein bescheidenes Lächeln wuchs auf Louis Lippen, der sich ganz Tylers Ansprache zuwandte. Er musste dem Wasserwächter recht geben - so wie er jetzt die Sache mit seinem Bruder regeln wollte ...funktionierte es einfach nicht mehr. Früher musste er nur lang genug auf den Herzträger einreden, bis er eine Idee gut fand - mit heftigen Beeinflussungen von Außerseits. So war es auch mit Inebs Karriere als Idol...genauso wie mit seiner Vorliebe zu Gitarre. Hätte er ihn nie in diese Richtung gelenkt -- dann wäre er wohl genauso versteckt wie einst Großmutter war von der Außenwelt. Doch fand Louis schon immer, dass Ineb es verdient hatte gesehen zu werden. Nein, das Licht der Welt musste doch erstrahlen, andernfalls wäre alles um die Menschen herum in völlige Dunkelheit eingetaucht. Genau deswegen waren immer bestimmte Maßnahmen erforderlich und Louis war es schon immer egal, ob sie für die Gesellschaft moralisch verwerflich waren oder nicht.
      Tylers Vorschlag Ineb erst als Bruder zu begegnen, anstatt als Anhänger Cœur... empfand Louis fürs Erste als äußerst schwierig. Für ihn war Ineb der Messiah, seitdem er denken konnte. Natürlich war er auch sein Bruder - doch empfand er ihre Bindung als weitaus stärker. Jedoch...musste er wohl sich tiefer in Inebs Lage versetzen - der Junge, der Angst hatte vor der Abnormalität. Was ihn belastete verstand er - natürlich war es wohl nicht der Feuerwächter...So wie er seinen Bruder kannte fühlte er sich hintergangen. Diesmal sollte er wohl seine Strategie Ineb vom Besten zu überzeugen....anders regeln.



      "...Es muss ein Grund geben wenn du bereit warst dieses Opfer einzugehen.
      ...Er wird dich nie verstehen können wenn du dich so Ausdrückst als wüsste er wovon du sprichst. Du scheinst mir sehr klug zu sein...Dann solltest du auch in der Lage sein das zu verstehen."

      Tyler sprach dem Herzträger aus der Seele, weshalb er sich ein kleinen wenig beruhigen konnte. Er hatte absolut recht - da Ineb seinem Bruder nicht folgen konnte, hatte er auch gar keine Chance bekommen seine Handlung nachvollziehen zu können.
      ...Obwohl...Sollte er...es überhaupt in Erwägung ziehen seinen Bruder versuchen zu verstehen?
      ...Vielleicht war es schwer dem Anführer dieser Sekte eine Chance zu geben, aber Louis...den er von Geburt aus wertschätzte und glücklich sehen wollte---es war seine Pflicht als großer Bruder ihn zuzuhören. Genau deswegen war er überhaupt hier, obwohl die Wunde noch so frisch war. Obwohl er so verletzt wurde sorgte er sich dennoch um Louis. So stark, dass er sich selbst dafür am meisten die Schuld geben wollte, um seine Unschuld zu beweisen.



      "...Es ist vielleicht deine letzte Chance, Ineb ist zwar hier mit dir darüber zu sprechen aber das bedeutet nicht, dass er es akzeptieren wird."

      Traurig stimmten Louis die Worte des Wasserwächters, doch nickte er trotzdem verständnisvoll. Er wollte auf keinen Fall von Ineb gemieden werden - es wäre ein grausames Schicksal, nachdem die Walpurgis Nacht auch noch in seinen Missgünsten endete.

      "Ich bin mir sicher, dass du lieber mit deinem Bruder Louis sprechen möchtest, anstatt dem Cœur-Anhänger. Ich weiß nicht, ob es genau funktioniert...denn gehörten die Bindungen immer für mich zusammen, wie eine Existenz, die ohne einander nicht existieren kann. Für mich warst du schon immer von heiligen Licht umgeben und genau das wollte ich so rein halten wie möglich...Weil ich wusste wie verdammt dreckig die Welt von außen ist."

      Louis drückte sich trotz allem noch sehr schwer aus, doch konnte wenigstens Lio dazu denken, dass es schon immer so mit ihm war. Er sprach oft sehr schwammig und trotz allem so vorbildlich wie ein älterer Herr. Auch, wenn dem Herzträger Louis Worte zum einen Teil stark beunruhigten, konnte er durch den geschwächten Gesichtsausdruck erkennen, dass Louis nur noch stärker versuchte mit seinem Herzen zu sprechen. Jetzt, wenn er so an ihre Vergangenheit dachte...Hatte Louis es als ungeheure Ehre empfunden, dass so jemand wie sein Bruder der Herzträger von Kandrakar war. Er mochte es nie, wenn Ineb sich zu lange in der Nacht aufhielt, mit irgendwelchen Menschen sprach, die ein wenig verdächtig wirkten...Louis scheuchte sich nie ihm direkt die Wahrheit ins Gesicht zu erläutern.

      "Mein Bruder, bitte verstehe doch...Du hast mich schon früher mit deiner Musik gerettet, als es mir schlecht ging und ich nicht weiter wusste...Obwohl unsere Eltern es verboten hatten miteinander viel Zeit zu verbringen hattest du mir trotzdem immer wieder erlaubt bei dir bleiben zu können, selbst wenn du am Ende den Ärger erhieltst. Du hast mir vom Herzen erzählst, auch wenn Großmutter es dir untersagte und sie für dich deine Bezugsperson war. In meinem so kurzen Leben schuldete ich dir bereits so viel, dass ich dir unbedingt helfen wollte. Und...genau deshalb begann ich das Herz besser zu studieren - Damit es meinen Bruder besser erging!"



      Ineb verkrümmte sich auf seinem Platz, es bestand kein Zweifel...dass sein Bruder nur das Beste für ihn wollte. Obwohl Lio nicht empfand, dass er irgendetwas starkes geleistet hatte, wollte sich Louis immer wieder revanchieren. Doch das Einzige, was ihn verwirrte war...wieso er es ihm vorher nicht so sagte? Warum sagte Louis nicht, dass er ihn bei seinem WITCH-Dasein unterstütze wollte? Hatte er Angst, dass Ineb seine Unterstützung ablehnen würde? Und wieso diese Extremitäten?

      "Einst musst du aber wissen...Die Cœur spezialisiert sich nicht nur allein darauf, das Licht im allgemeinen zu stärken. Nein, es ging uns immer um dein Wohlempfinden. Deine Vorlieben, die du selbst von dir verbirgst aber schon immer da waren. Ich habe dich schon früher beobachtet und analysiert, Lio. Dabei achtete ich immer darauf, was den Anhänger zum Pulsieren brachte und was genau ihn verdunkelte. Das Herz von Kandrakar spiegelt deine Emotionen ab- dein eigenes Licht und dein Dunkel - es wird am meisten von dir beeinflusst. Natürlich spiegelt das Herz auch das Licht der anderen Wächter wieder, je besser du dich mit ihnen verstehst - je inniger ihr seid...desto fester wird eure Macht."





      "Mo-moment...Du bist wieder viel zu schnell, Louis. Was meinst du bitte mit Vorlieben? Wie kommst du darauf...das irgendwer auf solche Perversität stehen könnte?! Hälst du mich für so abartig?!", fragte Ineb unaufhaltsam während sein Gesicht mit deutlicher Röte anstieg. Nun war er es, der beinahe die Fäuste auf den Tisch knallte - doch verfestigte er sie lieber krallend in seine Oberschenkel hinein. Zwar sprach jetzt Louis als sein Bruder, doch bemerkte der Ältere, dass er ihn genauso in diesem obszönen Licht sah. Es sickerte nicht durch ihn durch, dass Louis dies alles organisiert hatte, weil er es als seine Vorliebe erachtete?! In diesem Moment konnte Ineb keines Wegs eine Erinnerung in sich hineinrufen, wo er jemals dies bewiesen hätte. Es war absolut absurd -- war sein Bruder...krank?! Hatte Ineb ihn krank gemacht?! Hätte er früher wirklich nicht über das Herz mit ihm sprechen sollen? War es zu viel für sein junges Alter gewesen?

      "Das hat nichts mit Abartigkeit zu tun - es gehört einfach zu dir. Genauso wie es zu deinem Charakter passt, dass du versuchst so normal wie möglich zu leben. Du verachtest anders sein, weil unsere Eltern dir das eingetrichtert haben. Aber eigentlich sehntest du dich immer nach dem Kick - besonders, wenn es dir schaden konnte. Viele Menschen neigen zu einem masochistischen Verhalten - daran ist nichts ungewöhnlich. ---"

      Ineb ließ Louis gar nicht mehr zum Ende kommen, sein Körper erhob sich wie von automatisch als musste er sich wenigstens verteidigen. Er fand es schrecklich wie Louis ihn analyisierte, als hatte er ihn genau durchschaut. Doch das stimmte nicht, er war niemals so drauf. Alles was Ineb wollte war ein normales Leben und eine gute Zeit als WITCH. Er wollte nicht...Schmer oder dergleichen erhalten- er wollte nicht gepeinigt werden? Er war nicht masochistisch - das war doch absolut Unfug! Langsam fing der Herzträger an wütend zu werden, er schweifte wieder ab Louis verstehen zu wollen.

      "DU-hast mir diese Menschen an den Hals geschafft und mich sexuell LIVE genötigt, weil du dachtest...dass ich darauf stehe?!"


      Seine Stimme wurde lauter, sodass sich sogar der Kellner an der Theke zu ihnen umdrehte, als wollte er nach dem rechten schauen. Für ihn klang es abscheulich - absurd - widerwärtig -einfach nur KRANK! Er erkannte Louis nicht mehr, das war doch nicht sein Bruder?!

      "Du siehst es zu pragmatisch! Hast du Mal auf das Herz geachtet?! Du musst doch zugeben, dass es nun in einem viel besseren Pink leuchtet! Es ist in deinem Licht gehüllt und da ist es doch wirklich egal, was dich glücklich macht! Es sind so viele Menschen positiv von der Walpurgis-Nacht überrascht - es gab so viele die Tränen vergossen haben. Deine Fähigkeit ist es Menschen mit deinem positiven Licht zu umhüllen.", versuchte sich Louis noch Mal zu erklären jedoch war alles langsam vergebens. Lio hatte schon längst aufgehört diese Unterhaltung vertiefen zu wollen. Tatsächlich hatte er zwar das Herz nicht begutachtet aber das würde daran auch nichts ändern. Aus seiner Jackentasche kramte er sein Smartphone heraus, öffnete ein Ordner und warf es Louis zu, der es überfordert auffing. Auf dem Bildschirm präsentierten sich einige Screenshots, die wohl Ineb selbst abgespeichert hatte. Alle waren....von ziemlicher Dunkelheit verhüllt.

      "Dann sieh dir das an, kleiner Bruder. Das sind mehr als tausende Nachrichten von Menschen...die mich aufs tiefste verachten oder Beleidigen. Findest du es immer noch als eine gute Idee- Wenn du mich so gut kennst, SOLLTEST du doch wissen...wie sehr du mich damit zerbrochen hast?! Wie soll ich denn nun mein Leben weiterleben?..."



      ...Louis wusste genau, dass es perfekt war wie diese Menschen reagierten - genau das mochte er doch. Schon von Klein auf zeigte Ineb eine große Neigung zu solchen Extremitäten. Doch selbst solch` ein Verrückter wie Nuriel hatte es wohl nie geschafft ihn das zu erklären. Wie also konnte Louis ihn versickern, dass doch alles in Ordnung war? Nichts war falsch--- die Sterne waren doch genau ihnen den Weg. War seine letzte Chance etwa vergeudet?

      "Allein, dass du dir jeden Kommentar davon abgespeichert hast...Zeigt mir, dass ich genau auf deine Bedürfnisse eingegangen bin. Ich weiß wie sehr du...solch Negativität deiner selbst - Erniedrigungen als schön empfindest. Es ist nur schade, dass du dich noch immer verleugnest, Lio. Wenn du nur ein Fünkchen ehrlicher zu dir selbst wärst, dann könnten wir die Konversation auch anders führen. Der Zauberer von damals meinte schon, dass du zu versteift bist und es ihm sorgen machte, dass du dadurch irgendwann sterben könntest! Wir hätten die Walpurgis Nacht wiederholen können - das Licht noch stärker erscheinen lassen, damit die Dunkelheit keine Chance hat. Die Sterne stehen noch gut für uns und---...."



      "Es reicht. Ich...habe es verstanden. Ich habe verstanden wieso Mutter und Vater nicht wollten, dass ich mit dir viel Zeit verbringe. Ich habe dich wohl mit diesem...Herzen total verseucht. Das war dann wohl mein Karma, das ich verdient habe. Also...hör bitte jetzt auf zu sprechen...Du bist schon lange total auf dem falschen Weg und es tut mir Leid, es nicht vorher bemerkt zu haben."



      Die Aufgabe eines großen Bruder war es den Kleineren solche Floskeln auszutreiben und ihm einen Pfad in die Gesellschaft zu ermöglichen. Vor allem als Herzträger erwartet man wohl Fähigkeiten, die nicht von Toxizität beschmutzt sind. Das Ineb schon jetzt so kläglich versagt hatte---erschütterte ihn zutiefst. Es war schwer sich als ein guter Herzträger sehen zu können. Bevor ihn seine Emotionen wieder auffraßen stand er vom Platz auf- dabei sah er kurz zu Tyler um ihn den Abmarsch zu verkünden.

      "Ab heute werden wir getrennte Wege gehen. Es ist zu deinem Besten, Louis. Hör auf dich mit Zauberei zu befassen und vergiss das Herz - vergiss am besten unsere gemeinsame Zeit, es war falsch dir so Nahe zu kommen. Wenn unsere Eltern fragen was passiert ist, dann antworte dazu nichts...Ich werde es ihnen erklären, ohne das du dafür bestraft wirst."

      "Aber---Eloy---warte..."

      Aufgebracht stand auch Louis auf, der seinen Bruder so ansah als hätte er ihn gerade sein Herz rausgerissen und es an die Hunde verfüttert. Er wollte nach seiner Hand greifen, doch sah es Lio schon kommen und wich ihn ein letztes Mal aus. Er sah ihn nicht mehr an, so als wäre er...gar nicht mehr existent für ihn.

      "Danke für deine Zeit, Louis...Lass uns gehen, Tyler."

      Mit diesen Worten machte Lio mit seinem Freund den Abgang. Er konnte einfach nicht noch mehr von ihm heraus fragen -die Zauberei...warum überhaupt Louis diese Macht beherrschte. All' das blieb erst Mal ein Geheimnis, was Lio nicht weiter nachgehen konnte. Zu dieser Zeit fühlte er sich komplett nutzlos.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢