Cabriel Valentine & Kiri Nisemono:
"Beleidige mich nicht, Luftwächter...Du Unterstellst mir gerade Unwissenheit."
Überrascht musste Cabriel feststellen, dass Lord Korbos sehr wohl über das Wissen seiner Mutter verfügte. Eigentlich hätte es ihm klar sein müssen, wenn die Familie Korbos doch so lange mit den WITCH zu tun hatte. Jedoch war seine Mutter nie eine Witch geworden, weshalb er dennoch nicht verstand, was ihn daran interessierte. Zugleich fragte er sich, warum Lord Korbos eigentlich so passiv war. Wenn er die Witch-Generationen doch so sehr verachtete, wieso hatte er sie dann nicht einfach alle beseitigt? Es war doch immer der gleiche Familienstammbaum, soviel wie Cabriel verstand. Wollte er Leid sehen? - das würde Cabriel noch nachempfinden können. Oder hinderte ihn etwas anderes daran? Er hörte den Hass aus Lord Korbos genaustens heraus, es war so als wollte er ihn schon anhand der Worte lahmlegen. Ein verfluchtes Gesindel beschrieb die WITCH wohl sehr gut.
"Kiri Nisemono, ich habe dir schon deutlich gesagt das ich kein Interesse an solchen Spielchen habe...Das Einzige was du mir hier Demostierst ist eine Beleidigung. Es spielt keine Rolle [i]wer dieses....Kind zur Welt brachte, es ändert nichts an seiner Bestimmung wie die anderen Witch der letzte seiner Generation zu werden...Er wird mit ihnen zusammen untergehen und sein erscheinen, bestätigt nur mein Bild von diesen Verfluchten Gesindel..."[/i]
Lord Korbos war wie so immer höchst schwer von Begriff, immer wieder versuchte er Kiri von sich wegzustoßen. Doch empfand Kiri ihre Beziehung wie ein Magnet, Lord Korbos ein Minus- und Kiri ein Pluspol. Egal wie stark sich der Mann wehrte, es würde ihn immer und immer wieder zu ihm ziehen. Lord Korbos musste nur lernen, dass er trotz adligen Status respektvoll gegenüber seinem besten Supporter sein sollte. Wäre ja schrecklich, wenn Kiri nicht mehr auf zwei Geigen spielen wollte? Denn teilte seine Aufmerksamkeit auch der strahlende Held, den er ebenfalls stark ins Visier nahm. Naja...andererseits würde er wohl nie den Blick von Korbos wenden, höchstens müsste er seine Flügel stützen, wenn er ihre Bindung weiterhin so ablehnte.
"Spielchen...Immer beziehen Sie es auf ein Spiel, anstatt es als ein Hinweis zu sehen. Sie bewerten zu schnell - Warum stecken Sie nur so voller Vorurteile? Ach, verraten sie es mir nicht - es ist mir bereits bewusst. Doch, leider hindert sie ihr schnelles Urteilsvermögen daran ihren Blick zu erweitern. Damit...Sie wirklich ihre Ziele erfüllen können müssen sie doch weitaus mehr erbringen als nur die WITCH in ihr Untergang zu begeben.", erhob nun Kiri grinsend seine Stimme und begann sich mehrere Kuchenstücke auf Einmal mit den Tentakel auf sein Teller zu legen. Beni spielte wohl eindeutig mehr als er, doch hatte er einfach Welpenschutz erhalten. Deswegen musste er weiter das Holz ins Feuer werfen, auch wenn es sich langsam zu einem Inferno entwickelte. Denn Kiri konnte trotz allem nicht in die Zukunft sehen, konnte nur gut aus sein, dass Lord Korbos sein Familienfest gar nicht zu Herzen nahm...und gleich wild um sich schießen würde.
"Ich finde, dass es eine grausame und wichtige Rolle spielt wer das Kind gezeugt hatte. Verleugnen Sie nicht ihren eigenen Charakter, wenn Sie ihre Gleichgültigkeit in Familie demonstrieren? Ein Teil von Ihnen ist doch genau bewusst auf was ich hinaus ziele, Sie sind ein überaus intelligenter Mann. Außerdem hat nie jemand gesagt, dass ich das Schicksal des Luftwächters ändern möchte.", betonte er ganz explizit seine Aussage und sah während er den Kuchen schnitt giftig zu seinem König, als konnte er durch ihn hindurchsehen. Es war für Ihn eine wahre Belustigung und machte die Süßspeisen nur köstlicher~.

Dann aber wand er sich wieder zu Cabriel, den er einfach ein Kuchenstück auf den Teller legte, denn Cabriel genauso wenig anrühren wollte wie den Tee. Es war gruselig und zugleich erstaunlich wie sich Kiris Tentakel wanden und wie mehrere Arme fungierten, die an seinen Haaren wuchsen. Die kleinen Flügel von Cabriel winkelten sich leicht nach oben als Kiri begann nun wieder auf ihn einzureden, dabei erklang seine Stimme so flüsternd, als lästerte er über den König.
"Lord Korbos hat ein sehr stereotypisches Bild von dir Cabriel - die Trägheit die keinen Finger rührt. Während der König so fleißig ist... Haha, dabei...sind deine Hände so schmutzig und voller Dreck und Blut, nicht wahr?"
Wieder senkten sich bedenklich die schwarzen Flügel, während er einfach die weiße Tischdecke betrachtete, als konnte sie eine gute Geschichte erzählen. Es gab wirklich viele Momente, wo er zusah...und nichts tat. Obwohl, so stimmte es auch nicht. War er wirklich so Unbeteiligt? In seiner normalen Form hätte er es wohl einfach akzeptiert, aber..
"Ich kanns nicht leugnen...", begann Cabriel wieder zu sprechen, während er wieder die Augen zum dunklen Herrscher richtete.
"Genau, weil ich sehen möchte wie die Welt brennt helfe ich Kiri Nisemono bei seiner Arbeit, durch Ihn lerne ich immer mehr die Fehler der Anderen kennen... Doch ist es keine Gleichgültigkeit, die mich trägt...Nein, eher..."

"...Ist es wirklich meine böse Natur, ich weiß genau das meine Existenz für andere eine Belastung ist...Und genau das erfreut mich, denn macht es mich zu ihrem Fehler und zugleich offenbaren sie mir nur noch weitere. "
Hier musste Cabriel kein schlechtes Gewissen tragen, es war absolut RICHTIG die Menschen mit in sein Boot zu ziehen. Sie vielleicht sogar schon vor dem Untergehen mit einem Stein zu befestigen und sie vor ihm hinunter zuschubsen. Solange es ihre negativen Emotionen hervorruft und er die Scherben sehen konnte, die einst ihre Perfektion darstellte. Er musste doch nicht alleine Leiden auf der Welt zu sein.
Daraufhin klatschte Kiri einmal kräftig in die Hand, er mochte wirklich die dicke Luft- die sich hier im Anwesen sammelte. Zugleich aber konnte er dadurch nur stärker die Präsens des Dark Hearts spüren, als wollte dieses ihn zynisch von der Seite an zischen. Im Vergleich zu diesem Etwas konnte Kiri aber weitaus mehr, weshalb er es nur unbeschwert ignorierte - bevor er noch stark zu rauschen begann.
"Haach~. Es ist toll, wenn ich Charakterentwicklung feststelle!~ Lord Korbos, ob es an Ihren Blut liegt, dass sich der Luftwächter so veränderte? Hmm, ich glaube sogar, dass Ihr Dark Heart gar keine Einwände gegen Ihn erschließen würde.", sagte Kiri so voller Freude als waren sie gerade dabei ein Netflix-Marathon mit anzusehen, der sich gerade in die Richtung entwickelte, die Kiri überaus beherzigte.
"Sein Blut---...?", fragte Cabriel verwirrt nach während Kiri einfach einen Tentakel verwendete um Cabriels Mund zu schließen, als zerstörte er gerade damit etwas die Spannung die er versuchte vorzubereiten. Anstatt Worte zu benutzen verwendete Kiri seinen Quälgeist, der den Koffer von den Boden erhob und auf den freien Platz am Tisch platzierte. Kiri summte beruhigt vor sich hin, während er behutsam den Koffer öffnete und daraus eine antike Schatulle herauszog. Die gab er ohne weitere Worte einfach Cabriel, dessen Gesichtsausdruck sich in starker Verwirrung äußerte. Er kannte...diese Kiste ganz genau-sie verströmte noch den Duft einer einst in seinem Leben wichtige Frau. Warum...hatte Sie Kiri? Die müsste doch in seinem Schrank versteckt sein als einziges Andenken, was er von ihr besaß. Doch bevor er was fragen konnte ergriff wieder der Supporter das Wort, als war er ein Entertainer.
"Es tut mir fuuurchtbar Leid, Cabriel. Ich habe ein wenig die Sachen deiner ehrenvollen Mutter inspiziert und musste sie einfach mitnehmen. Lord Korbos schwellt nämlich gerne in unaufhaltsamen Erinnerungen und...Außerdem kann ich zeigen, wie überaus reizvoll das Schicksal doch sein kann."

Cabriel begriff kein bisschen, was dies bitte mit dem Lord zu tun haben konnte, doch hatte er keine Zeit darüber nachzudenken denn musste er feststellen, dass die einst verschlossene Schatulle...sich öffnen ließ? Den Schlüssel hatte Cabriel nie gefunden und anders hatte er es nie hinbekommen sie zu öffnen---nein, viel eher war es, dass er sich nicht noch mehr mit Mutters Geschichte befassen wollte. Er hatte Sorge...noch größeres Mitleid zu verspüren.
"Mein Lord...Die Zeit auf der Erde hatte Sie einiges gelehrt und ihr Schicksal in einen Spinnennetz besiegelt, oder? Ihr Leben fiel wie Dominosteine und am Ende ergab sich ein exquisites Bild...ihres Schicksals, was sie nun selbst in die Hand nahmen.", sagte er nun eher dem Lord mit einer Handbewegung als würde er flüstern, auch wenn seine Stimme nur lauter und klarer wurde.

Cabriel hingegen öffnete langsam, als würde ihn gleich etwas darin anspringen die Schatulle. Kiri hatte sie doch nicht umsonst von ihm geborgt. In der Kiste lag einiger Krimskrams, der wie Erinnerungsstücke von verblassten Zeiten aussah. Nichts, was Cabriel wirklich ein Hinweis gab. Doch fand er ein Foto, was er direkt herauszog und nachdem er es sich für ein paar Sekunden angesehen hatte, entgeistert auf den Tisch lag, um seinen Stuhl weiter nach hinten zu rücken.
"Es hat mir dennoch äußerst viel Spaß gemacht alle Dominosteine aufzusammeln, sie sehen da noch so jung aus! Man spürt wie Ihnen das leben auf der Erde gefallen hat...mit der richtigen Begleitung...Hmm...Doch war sie wohl nicht die Richtige und ... durch sie haben sie sich verändern müssen... Somit wurde Dina dann ganz allein mit ihrem Fehler zurückgelassen."

Dabei zeigte er belustigt auf Cabriel, der nicht so wirklich mitkam. Nein, eher wollte er nicht mitkommen und am besten das Foto einfach wieder in die Kiste stecken. Es brachte ihn starke Übelkeit ein, nun ein Gesicht für die Liebe seiner Mutter zu sehen. Das Gesicht, was ...hier am Tische saß, nur noch perfekter und...eleganter. Was sollte das nur? Das Bild war so harmonisch, wie ein wildes Date der 80er Jahre.
"Sie...kannten meine Mutter wirklich...", erbrachte Cabriel au sich heraus- seine Stimme klang erschöpft. Seine Mutter wusste wohl nicht, wer zur Hölle dieser Mann war, weshalb sie dennoch jedes Wochenende seinen Vater gesucht hatte. Sie hatte keine Ahnung, dass er von einer anderen Welt stammte?
"Sei nicht so bescheiden, Cabriel. In deinem Kopf wirrt doch eher eine andere Vermutung!"
Ein mulmiges Gefühl überkam ihn, seine Haut fühlte sich plötzlich so kalt an und die Luft um ihn verlor immer mehr an Sauerstoff. Er sagte nichts, denn was brachte es? Eher schockierte es ihn, dass seine Mutter ...solch eine Verbindung aufgebaut hatte. Sie hätte sich wohl im Grab umgedreht, wenn sie wüsste...das ihr Fehler ihre einst starke Liebe irgendwann töten musste, wenn er es nicht schaffte sie davor umzubringen.

"Nun Lord Korbos...Werden Sie mir jetzt vorenthalten, dass ich ihre Zeit verschwende und diese Info gar keinen wert hat? Meine Intentionen sind nie von sinnloser Natur. Sie haben ihren eigenen Feind gezeugt und durch ihre Abwesenheit als Vater die dunkle Welt nur näher gebracht~. Beinahe als wäre dies genau ihre Strategie...Damit sich die Witch selbst umbrachten."
Kiri klang plötzlich so ernst, während er demonstrativ einen Kuchen in seiner Hand hielt und es quetsche, sodass die Sahne auf den Teller tropfte. Als wollte er ganz klar Lord Korbos Sadismus demonstrieren - es vor einer Witch offenbaren. Er hatte es aber langsam satt wie er behandelt wurde, weshalb er aufhören wollte alleine singen zu müssen.

"Und jetzt frage ich Sie...Warum tue ich das hier alles? Aus Spaß? Aus einem Spiel? Wenn es Ihnen egal ist, werde ich mich wohl nicht mehr so bemühen müssen...Es würde mich maßlos enttäuschen."
Auch Lord Korbos musste doch getestet werden - Micah war nicht überzeugt von ihm und dies hatte Gründe. Die Geschichte der Korbosfamilie war nämlich schon immer von schrecklichen Fehlern geplagt. Schon allein was aus dem einst starken Herrscher Immensity Korbos geworden war. Er wollte, dass Lord Korbos wirklich stärker wurde und aufhörte sich in einem Fake zu umhüllen.
"Selbst die Brosche...Mama hat sie so krankhaft geliebt...Es war das Einzige, was sie wirklich geliebt hatte...Sie brachte mich beinahe um, als sie diese verlor.", murmelte Cabriel geistesabwesend und fühlte sich das erste Mal wirklich unwohl in diesem Schloss zu sein. Es war ein beklemmendes Gefühl, was ihn umgab. Vielleicht, weil tief im Inneren er genauso...seinen verdammten Vater suchte. Manchmal erhoffte er sogar, dass einer seiner Bettgenossen und Kunden sich als er ausstellte, um ihn genauso zu besudeln - wie er es mit dem Leben seiner Mutter anstellte, in dem er ihn...und sie in sie hineinpflanzte. Aber das hier...überschüttete ihn mit Verwirrung.

"...Haben Sie...meine Mutter mit Absicht geschwängert? Damit Sie immer mehr Kontrolle über die Witch haben, die sie so sehr verachten? Meine Mutter war von ihnen besessen...Wenn sie in Manie verfiel sprach sie immer von einem Eternity---Stundenlang, bis sie sich ins Koma betrank. Sie hat mich immer als den Fehler meines Vaters bezeichnet, aber jetzt ...Absurd."
So erwähnte Cabriel genau das, was ihn durch den Kopf fiel. Es war die einzige Erklärung für ihn, die er verstand. So war also die Liebe von seiner Mutter immer von einseitiger Natur, schrecklicherweise fühlte er sich durch diese Erklärung nur stärker zu seiner Mutter verbunden. Auch er...kannte es nicht in Wahrheit geliebt zu werden. Wyatt liebte jeden, Sam liebte ihn als Lämmchen und der Rest...hatte höchstens Lüste oder Mitleid für ihn übrig. Wie sehr er doch alle hasste, doch am meisten konnte er seine Mutter gerade nicht ausstehen...Warum hatte sie ihn nie verachtet? Nie schlecht über diesen Mann gesprochen, während sie von Cabriel immerzu schlecht sprach? Weil...ihr Geliebter so perfekt war? Wie bestürzend, so stand er auf- er bekam davon nur Kopfschmerzen- dabei wand sich sein Blick zu Kiri und dann zum Lord.
"Wenn der Lord nicht vorhat mich genau jetzt umzubringen...Möchte ich wieder auf die Erde, Kiri...Ich möchte endlich den Fehler von Wyatt sehen...Es hat keine Bedeutung für mich...Das zu wissen...", log er bedächtig - den wühlte es ihn doch mehr auf als er es je dachte. Er wollte jetzt allein sein und keinen weiteren Schocker wissen. Wenn ihn der Lord nun umbrachte und er davor nicht Wyatts Traum sah, wäre es wirklich miserabel.
"Beleidige mich nicht, Luftwächter...Du Unterstellst mir gerade Unwissenheit."
Überrascht musste Cabriel feststellen, dass Lord Korbos sehr wohl über das Wissen seiner Mutter verfügte. Eigentlich hätte es ihm klar sein müssen, wenn die Familie Korbos doch so lange mit den WITCH zu tun hatte. Jedoch war seine Mutter nie eine Witch geworden, weshalb er dennoch nicht verstand, was ihn daran interessierte. Zugleich fragte er sich, warum Lord Korbos eigentlich so passiv war. Wenn er die Witch-Generationen doch so sehr verachtete, wieso hatte er sie dann nicht einfach alle beseitigt? Es war doch immer der gleiche Familienstammbaum, soviel wie Cabriel verstand. Wollte er Leid sehen? - das würde Cabriel noch nachempfinden können. Oder hinderte ihn etwas anderes daran? Er hörte den Hass aus Lord Korbos genaustens heraus, es war so als wollte er ihn schon anhand der Worte lahmlegen. Ein verfluchtes Gesindel beschrieb die WITCH wohl sehr gut.
"Kiri Nisemono, ich habe dir schon deutlich gesagt das ich kein Interesse an solchen Spielchen habe...Das Einzige was du mir hier Demostierst ist eine Beleidigung. Es spielt keine Rolle [i]wer dieses....Kind zur Welt brachte, es ändert nichts an seiner Bestimmung wie die anderen Witch der letzte seiner Generation zu werden...Er wird mit ihnen zusammen untergehen und sein erscheinen, bestätigt nur mein Bild von diesen Verfluchten Gesindel..."[/i]
Lord Korbos war wie so immer höchst schwer von Begriff, immer wieder versuchte er Kiri von sich wegzustoßen. Doch empfand Kiri ihre Beziehung wie ein Magnet, Lord Korbos ein Minus- und Kiri ein Pluspol. Egal wie stark sich der Mann wehrte, es würde ihn immer und immer wieder zu ihm ziehen. Lord Korbos musste nur lernen, dass er trotz adligen Status respektvoll gegenüber seinem besten Supporter sein sollte. Wäre ja schrecklich, wenn Kiri nicht mehr auf zwei Geigen spielen wollte? Denn teilte seine Aufmerksamkeit auch der strahlende Held, den er ebenfalls stark ins Visier nahm. Naja...andererseits würde er wohl nie den Blick von Korbos wenden, höchstens müsste er seine Flügel stützen, wenn er ihre Bindung weiterhin so ablehnte.
"Spielchen...Immer beziehen Sie es auf ein Spiel, anstatt es als ein Hinweis zu sehen. Sie bewerten zu schnell - Warum stecken Sie nur so voller Vorurteile? Ach, verraten sie es mir nicht - es ist mir bereits bewusst. Doch, leider hindert sie ihr schnelles Urteilsvermögen daran ihren Blick zu erweitern. Damit...Sie wirklich ihre Ziele erfüllen können müssen sie doch weitaus mehr erbringen als nur die WITCH in ihr Untergang zu begeben.", erhob nun Kiri grinsend seine Stimme und begann sich mehrere Kuchenstücke auf Einmal mit den Tentakel auf sein Teller zu legen. Beni spielte wohl eindeutig mehr als er, doch hatte er einfach Welpenschutz erhalten. Deswegen musste er weiter das Holz ins Feuer werfen, auch wenn es sich langsam zu einem Inferno entwickelte. Denn Kiri konnte trotz allem nicht in die Zukunft sehen, konnte nur gut aus sein, dass Lord Korbos sein Familienfest gar nicht zu Herzen nahm...und gleich wild um sich schießen würde.
"Ich finde, dass es eine grausame und wichtige Rolle spielt wer das Kind gezeugt hatte. Verleugnen Sie nicht ihren eigenen Charakter, wenn Sie ihre Gleichgültigkeit in Familie demonstrieren? Ein Teil von Ihnen ist doch genau bewusst auf was ich hinaus ziele, Sie sind ein überaus intelligenter Mann. Außerdem hat nie jemand gesagt, dass ich das Schicksal des Luftwächters ändern möchte.", betonte er ganz explizit seine Aussage und sah während er den Kuchen schnitt giftig zu seinem König, als konnte er durch ihn hindurchsehen. Es war für Ihn eine wahre Belustigung und machte die Süßspeisen nur köstlicher~.

Dann aber wand er sich wieder zu Cabriel, den er einfach ein Kuchenstück auf den Teller legte, denn Cabriel genauso wenig anrühren wollte wie den Tee. Es war gruselig und zugleich erstaunlich wie sich Kiris Tentakel wanden und wie mehrere Arme fungierten, die an seinen Haaren wuchsen. Die kleinen Flügel von Cabriel winkelten sich leicht nach oben als Kiri begann nun wieder auf ihn einzureden, dabei erklang seine Stimme so flüsternd, als lästerte er über den König.
"Lord Korbos hat ein sehr stereotypisches Bild von dir Cabriel - die Trägheit die keinen Finger rührt. Während der König so fleißig ist... Haha, dabei...sind deine Hände so schmutzig und voller Dreck und Blut, nicht wahr?"
Wieder senkten sich bedenklich die schwarzen Flügel, während er einfach die weiße Tischdecke betrachtete, als konnte sie eine gute Geschichte erzählen. Es gab wirklich viele Momente, wo er zusah...und nichts tat. Obwohl, so stimmte es auch nicht. War er wirklich so Unbeteiligt? In seiner normalen Form hätte er es wohl einfach akzeptiert, aber..
"Ich kanns nicht leugnen...", begann Cabriel wieder zu sprechen, während er wieder die Augen zum dunklen Herrscher richtete.
"Genau, weil ich sehen möchte wie die Welt brennt helfe ich Kiri Nisemono bei seiner Arbeit, durch Ihn lerne ich immer mehr die Fehler der Anderen kennen... Doch ist es keine Gleichgültigkeit, die mich trägt...Nein, eher..."

"...Ist es wirklich meine böse Natur, ich weiß genau das meine Existenz für andere eine Belastung ist...Und genau das erfreut mich, denn macht es mich zu ihrem Fehler und zugleich offenbaren sie mir nur noch weitere. "
Hier musste Cabriel kein schlechtes Gewissen tragen, es war absolut RICHTIG die Menschen mit in sein Boot zu ziehen. Sie vielleicht sogar schon vor dem Untergehen mit einem Stein zu befestigen und sie vor ihm hinunter zuschubsen. Solange es ihre negativen Emotionen hervorruft und er die Scherben sehen konnte, die einst ihre Perfektion darstellte. Er musste doch nicht alleine Leiden auf der Welt zu sein.
Daraufhin klatschte Kiri einmal kräftig in die Hand, er mochte wirklich die dicke Luft- die sich hier im Anwesen sammelte. Zugleich aber konnte er dadurch nur stärker die Präsens des Dark Hearts spüren, als wollte dieses ihn zynisch von der Seite an zischen. Im Vergleich zu diesem Etwas konnte Kiri aber weitaus mehr, weshalb er es nur unbeschwert ignorierte - bevor er noch stark zu rauschen begann.
"Haach~. Es ist toll, wenn ich Charakterentwicklung feststelle!~ Lord Korbos, ob es an Ihren Blut liegt, dass sich der Luftwächter so veränderte? Hmm, ich glaube sogar, dass Ihr Dark Heart gar keine Einwände gegen Ihn erschließen würde.", sagte Kiri so voller Freude als waren sie gerade dabei ein Netflix-Marathon mit anzusehen, der sich gerade in die Richtung entwickelte, die Kiri überaus beherzigte.
"Sein Blut---...?", fragte Cabriel verwirrt nach während Kiri einfach einen Tentakel verwendete um Cabriels Mund zu schließen, als zerstörte er gerade damit etwas die Spannung die er versuchte vorzubereiten. Anstatt Worte zu benutzen verwendete Kiri seinen Quälgeist, der den Koffer von den Boden erhob und auf den freien Platz am Tisch platzierte. Kiri summte beruhigt vor sich hin, während er behutsam den Koffer öffnete und daraus eine antike Schatulle herauszog. Die gab er ohne weitere Worte einfach Cabriel, dessen Gesichtsausdruck sich in starker Verwirrung äußerte. Er kannte...diese Kiste ganz genau-sie verströmte noch den Duft einer einst in seinem Leben wichtige Frau. Warum...hatte Sie Kiri? Die müsste doch in seinem Schrank versteckt sein als einziges Andenken, was er von ihr besaß. Doch bevor er was fragen konnte ergriff wieder der Supporter das Wort, als war er ein Entertainer.
"Es tut mir fuuurchtbar Leid, Cabriel. Ich habe ein wenig die Sachen deiner ehrenvollen Mutter inspiziert und musste sie einfach mitnehmen. Lord Korbos schwellt nämlich gerne in unaufhaltsamen Erinnerungen und...Außerdem kann ich zeigen, wie überaus reizvoll das Schicksal doch sein kann."

Cabriel begriff kein bisschen, was dies bitte mit dem Lord zu tun haben konnte, doch hatte er keine Zeit darüber nachzudenken denn musste er feststellen, dass die einst verschlossene Schatulle...sich öffnen ließ? Den Schlüssel hatte Cabriel nie gefunden und anders hatte er es nie hinbekommen sie zu öffnen---nein, viel eher war es, dass er sich nicht noch mehr mit Mutters Geschichte befassen wollte. Er hatte Sorge...noch größeres Mitleid zu verspüren.
"Mein Lord...Die Zeit auf der Erde hatte Sie einiges gelehrt und ihr Schicksal in einen Spinnennetz besiegelt, oder? Ihr Leben fiel wie Dominosteine und am Ende ergab sich ein exquisites Bild...ihres Schicksals, was sie nun selbst in die Hand nahmen.", sagte er nun eher dem Lord mit einer Handbewegung als würde er flüstern, auch wenn seine Stimme nur lauter und klarer wurde.

Cabriel hingegen öffnete langsam, als würde ihn gleich etwas darin anspringen die Schatulle. Kiri hatte sie doch nicht umsonst von ihm geborgt. In der Kiste lag einiger Krimskrams, der wie Erinnerungsstücke von verblassten Zeiten aussah. Nichts, was Cabriel wirklich ein Hinweis gab. Doch fand er ein Foto, was er direkt herauszog und nachdem er es sich für ein paar Sekunden angesehen hatte, entgeistert auf den Tisch lag, um seinen Stuhl weiter nach hinten zu rücken.
"Es hat mir dennoch äußerst viel Spaß gemacht alle Dominosteine aufzusammeln, sie sehen da noch so jung aus! Man spürt wie Ihnen das leben auf der Erde gefallen hat...mit der richtigen Begleitung...Hmm...Doch war sie wohl nicht die Richtige und ... durch sie haben sie sich verändern müssen... Somit wurde Dina dann ganz allein mit ihrem Fehler zurückgelassen."

Dabei zeigte er belustigt auf Cabriel, der nicht so wirklich mitkam. Nein, eher wollte er nicht mitkommen und am besten das Foto einfach wieder in die Kiste stecken. Es brachte ihn starke Übelkeit ein, nun ein Gesicht für die Liebe seiner Mutter zu sehen. Das Gesicht, was ...hier am Tische saß, nur noch perfekter und...eleganter. Was sollte das nur? Das Bild war so harmonisch, wie ein wildes Date der 80er Jahre.
"Sie...kannten meine Mutter wirklich...", erbrachte Cabriel au sich heraus- seine Stimme klang erschöpft. Seine Mutter wusste wohl nicht, wer zur Hölle dieser Mann war, weshalb sie dennoch jedes Wochenende seinen Vater gesucht hatte. Sie hatte keine Ahnung, dass er von einer anderen Welt stammte?
"Sei nicht so bescheiden, Cabriel. In deinem Kopf wirrt doch eher eine andere Vermutung!"
Ein mulmiges Gefühl überkam ihn, seine Haut fühlte sich plötzlich so kalt an und die Luft um ihn verlor immer mehr an Sauerstoff. Er sagte nichts, denn was brachte es? Eher schockierte es ihn, dass seine Mutter ...solch eine Verbindung aufgebaut hatte. Sie hätte sich wohl im Grab umgedreht, wenn sie wüsste...das ihr Fehler ihre einst starke Liebe irgendwann töten musste, wenn er es nicht schaffte sie davor umzubringen.

"Nun Lord Korbos...Werden Sie mir jetzt vorenthalten, dass ich ihre Zeit verschwende und diese Info gar keinen wert hat? Meine Intentionen sind nie von sinnloser Natur. Sie haben ihren eigenen Feind gezeugt und durch ihre Abwesenheit als Vater die dunkle Welt nur näher gebracht~. Beinahe als wäre dies genau ihre Strategie...Damit sich die Witch selbst umbrachten."
Kiri klang plötzlich so ernst, während er demonstrativ einen Kuchen in seiner Hand hielt und es quetsche, sodass die Sahne auf den Teller tropfte. Als wollte er ganz klar Lord Korbos Sadismus demonstrieren - es vor einer Witch offenbaren. Er hatte es aber langsam satt wie er behandelt wurde, weshalb er aufhören wollte alleine singen zu müssen.

"Und jetzt frage ich Sie...Warum tue ich das hier alles? Aus Spaß? Aus einem Spiel? Wenn es Ihnen egal ist, werde ich mich wohl nicht mehr so bemühen müssen...Es würde mich maßlos enttäuschen."
Auch Lord Korbos musste doch getestet werden - Micah war nicht überzeugt von ihm und dies hatte Gründe. Die Geschichte der Korbosfamilie war nämlich schon immer von schrecklichen Fehlern geplagt. Schon allein was aus dem einst starken Herrscher Immensity Korbos geworden war. Er wollte, dass Lord Korbos wirklich stärker wurde und aufhörte sich in einem Fake zu umhüllen.
"Selbst die Brosche...Mama hat sie so krankhaft geliebt...Es war das Einzige, was sie wirklich geliebt hatte...Sie brachte mich beinahe um, als sie diese verlor.", murmelte Cabriel geistesabwesend und fühlte sich das erste Mal wirklich unwohl in diesem Schloss zu sein. Es war ein beklemmendes Gefühl, was ihn umgab. Vielleicht, weil tief im Inneren er genauso...seinen verdammten Vater suchte. Manchmal erhoffte er sogar, dass einer seiner Bettgenossen und Kunden sich als er ausstellte, um ihn genauso zu besudeln - wie er es mit dem Leben seiner Mutter anstellte, in dem er ihn...und sie in sie hineinpflanzte. Aber das hier...überschüttete ihn mit Verwirrung.

"...Haben Sie...meine Mutter mit Absicht geschwängert? Damit Sie immer mehr Kontrolle über die Witch haben, die sie so sehr verachten? Meine Mutter war von ihnen besessen...Wenn sie in Manie verfiel sprach sie immer von einem Eternity---Stundenlang, bis sie sich ins Koma betrank. Sie hat mich immer als den Fehler meines Vaters bezeichnet, aber jetzt ...Absurd."
So erwähnte Cabriel genau das, was ihn durch den Kopf fiel. Es war die einzige Erklärung für ihn, die er verstand. So war also die Liebe von seiner Mutter immer von einseitiger Natur, schrecklicherweise fühlte er sich durch diese Erklärung nur stärker zu seiner Mutter verbunden. Auch er...kannte es nicht in Wahrheit geliebt zu werden. Wyatt liebte jeden, Sam liebte ihn als Lämmchen und der Rest...hatte höchstens Lüste oder Mitleid für ihn übrig. Wie sehr er doch alle hasste, doch am meisten konnte er seine Mutter gerade nicht ausstehen...Warum hatte sie ihn nie verachtet? Nie schlecht über diesen Mann gesprochen, während sie von Cabriel immerzu schlecht sprach? Weil...ihr Geliebter so perfekt war? Wie bestürzend, so stand er auf- er bekam davon nur Kopfschmerzen- dabei wand sich sein Blick zu Kiri und dann zum Lord.
"Wenn der Lord nicht vorhat mich genau jetzt umzubringen...Möchte ich wieder auf die Erde, Kiri...Ich möchte endlich den Fehler von Wyatt sehen...Es hat keine Bedeutung für mich...Das zu wissen...", log er bedächtig - den wühlte es ihn doch mehr auf als er es je dachte. Er wollte jetzt allein sein und keinen weiteren Schocker wissen. Wenn ihn der Lord nun umbrachte und er davor nicht Wyatts Traum sah, wäre es wirklich miserabel.
S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

































































































































































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