Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Cabriel Valentine & Kiri Nisemono:

      "Beleidige mich nicht, Luftwächter...Du Unterstellst mir gerade Unwissenheit."

      Überrascht musste Cabriel feststellen, dass Lord Korbos sehr wohl über das Wissen seiner Mutter verfügte. Eigentlich hätte es ihm klar sein müssen, wenn die Familie Korbos doch so lange mit den WITCH zu tun hatte. Jedoch war seine Mutter nie eine Witch geworden, weshalb er dennoch nicht verstand, was ihn daran interessierte. Zugleich fragte er sich, warum Lord Korbos eigentlich so passiv war. Wenn er die Witch-Generationen doch so sehr verachtete, wieso hatte er sie dann nicht einfach alle beseitigt? Es war doch immer der gleiche Familienstammbaum, soviel wie Cabriel verstand. Wollte er Leid sehen? - das würde Cabriel noch nachempfinden können. Oder hinderte ihn etwas anderes daran? Er hörte den Hass aus Lord Korbos genaustens heraus, es war so als wollte er ihn schon anhand der Worte lahmlegen. Ein verfluchtes Gesindel beschrieb die WITCH wohl sehr gut.



      "Kiri Nisemono, ich habe dir schon deutlich gesagt das ich kein Interesse an solchen Spielchen habe...Das Einzige was du mir hier Demostierst ist eine Beleidigung. Es spielt keine Rolle [i]wer dieses....Kind zur Welt brachte, es ändert nichts an seiner Bestimmung wie die anderen Witch der letzte seiner Generation zu werden...Er wird mit ihnen zusammen untergehen und sein erscheinen, bestätigt nur mein Bild von diesen Verfluchten Gesindel..."[/i]

      Lord Korbos war wie so immer höchst schwer von Begriff, immer wieder versuchte er Kiri von sich wegzustoßen. Doch empfand Kiri ihre Beziehung wie ein Magnet, Lord Korbos ein Minus- und Kiri ein Pluspol. Egal wie stark sich der Mann wehrte, es würde ihn immer und immer wieder zu ihm ziehen. Lord Korbos musste nur lernen, dass er trotz adligen Status respektvoll gegenüber seinem besten Supporter sein sollte. Wäre ja schrecklich, wenn Kiri nicht mehr auf zwei Geigen spielen wollte? Denn teilte seine Aufmerksamkeit auch der strahlende Held, den er ebenfalls stark ins Visier nahm. Naja...andererseits würde er wohl nie den Blick von Korbos wenden, höchstens müsste er seine Flügel stützen, wenn er ihre Bindung weiterhin so ablehnte.

      "Spielchen...Immer beziehen Sie es auf ein Spiel, anstatt es als ein Hinweis zu sehen. Sie bewerten zu schnell - Warum stecken Sie nur so voller Vorurteile? Ach, verraten sie es mir nicht - es ist mir bereits bewusst. Doch, leider hindert sie ihr schnelles Urteilsvermögen daran ihren Blick zu erweitern. Damit...Sie wirklich ihre Ziele erfüllen können müssen sie doch weitaus mehr erbringen als nur die WITCH in ihr Untergang zu begeben.", erhob nun Kiri grinsend seine Stimme und begann sich mehrere Kuchenstücke auf Einmal mit den Tentakel auf sein Teller zu legen. Beni spielte wohl eindeutig mehr als er, doch hatte er einfach Welpenschutz erhalten. Deswegen musste er weiter das Holz ins Feuer werfen, auch wenn es sich langsam zu einem Inferno entwickelte. Denn Kiri konnte trotz allem nicht in die Zukunft sehen, konnte nur gut aus sein, dass Lord Korbos sein Familienfest gar nicht zu Herzen nahm...und gleich wild um sich schießen würde.

      "Ich finde, dass es eine grausame und wichtige Rolle spielt wer das Kind gezeugt hatte. Verleugnen Sie nicht ihren eigenen Charakter, wenn Sie ihre Gleichgültigkeit in Familie demonstrieren? Ein Teil von Ihnen ist doch genau bewusst auf was ich hinaus ziele, Sie sind ein überaus intelligenter Mann. Außerdem hat nie jemand gesagt, dass ich das Schicksal des Luftwächters ändern möchte.", betonte er ganz explizit seine Aussage und sah während er den Kuchen schnitt giftig zu seinem König, als konnte er durch ihn hindurchsehen. Es war für Ihn eine wahre Belustigung und machte die Süßspeisen nur köstlicher~.



      Dann aber wand er sich wieder zu Cabriel, den er einfach ein Kuchenstück auf den Teller legte, denn Cabriel genauso wenig anrühren wollte wie den Tee. Es war gruselig und zugleich erstaunlich wie sich Kiris Tentakel wanden und wie mehrere Arme fungierten, die an seinen Haaren wuchsen. Die kleinen Flügel von Cabriel winkelten sich leicht nach oben als Kiri begann nun wieder auf ihn einzureden, dabei erklang seine Stimme so flüsternd, als lästerte er über den König.

      "Lord Korbos hat ein sehr stereotypisches Bild von dir Cabriel - die Trägheit die keinen Finger rührt. Während der König so fleißig ist... Haha, dabei...sind deine Hände so schmutzig und voller Dreck und Blut, nicht wahr?"

      Wieder senkten sich bedenklich die schwarzen Flügel, während er einfach die weiße Tischdecke betrachtete, als konnte sie eine gute Geschichte erzählen. Es gab wirklich viele Momente, wo er zusah...und nichts tat. Obwohl, so stimmte es auch nicht. War er wirklich so Unbeteiligt? In seiner normalen Form hätte er es wohl einfach akzeptiert, aber..

      "Ich kanns nicht leugnen...", begann Cabriel wieder zu sprechen, während er wieder die Augen zum dunklen Herrscher richtete.

      "Genau, weil ich sehen möchte wie die Welt brennt helfe ich Kiri Nisemono bei seiner Arbeit, durch Ihn lerne ich immer mehr die Fehler der Anderen kennen... Doch ist es keine Gleichgültigkeit, die mich trägt...Nein, eher..."



      "...Ist es wirklich meine böse Natur, ich weiß genau das meine Existenz für andere eine Belastung ist...Und genau das erfreut mich, denn macht es mich zu ihrem Fehler und zugleich offenbaren sie mir nur noch weitere. "

      Hier musste Cabriel kein schlechtes Gewissen tragen, es war absolut RICHTIG die Menschen mit in sein Boot zu ziehen. Sie vielleicht sogar schon vor dem Untergehen mit einem Stein zu befestigen und sie vor ihm hinunter zuschubsen. Solange es ihre negativen Emotionen hervorruft und er die Scherben sehen konnte, die einst ihre Perfektion darstellte. Er musste doch nicht alleine Leiden auf der Welt zu sein.

      Daraufhin klatschte Kiri einmal kräftig in die Hand, er mochte wirklich die dicke Luft- die sich hier im Anwesen sammelte. Zugleich aber konnte er dadurch nur stärker die Präsens des Dark Hearts spüren, als wollte dieses ihn zynisch von der Seite an zischen. Im Vergleich zu diesem Etwas konnte Kiri aber weitaus mehr, weshalb er es nur unbeschwert ignorierte - bevor er noch stark zu rauschen begann.

      "Haach~. Es ist toll, wenn ich Charakterentwicklung feststelle!~ Lord Korbos, ob es an Ihren Blut liegt, dass sich der Luftwächter so veränderte? Hmm, ich glaube sogar, dass Ihr Dark Heart gar keine Einwände gegen Ihn erschließen würde.", sagte Kiri so voller Freude als waren sie gerade dabei ein Netflix-Marathon mit anzusehen, der sich gerade in die Richtung entwickelte, die Kiri überaus beherzigte.

      "Sein Blut---...?", fragte Cabriel verwirrt nach während Kiri einfach einen Tentakel verwendete um Cabriels Mund zu schließen, als zerstörte er gerade damit etwas die Spannung die er versuchte vorzubereiten. Anstatt Worte zu benutzen verwendete Kiri seinen Quälgeist, der den Koffer von den Boden erhob und auf den freien Platz am Tisch platzierte. Kiri summte beruhigt vor sich hin, während er behutsam den Koffer öffnete und daraus eine antike Schatulle herauszog. Die gab er ohne weitere Worte einfach Cabriel, dessen Gesichtsausdruck sich in starker Verwirrung äußerte. Er kannte...diese Kiste ganz genau-sie verströmte noch den Duft einer einst in seinem Leben wichtige Frau. Warum...hatte Sie Kiri? Die müsste doch in seinem Schrank versteckt sein als einziges Andenken, was er von ihr besaß. Doch bevor er was fragen konnte ergriff wieder der Supporter das Wort, als war er ein Entertainer.

      "Es tut mir fuuurchtbar Leid, Cabriel. Ich habe ein wenig die Sachen deiner ehrenvollen Mutter inspiziert und musste sie einfach mitnehmen. Lord Korbos schwellt nämlich gerne in unaufhaltsamen Erinnerungen und...Außerdem kann ich zeigen, wie überaus reizvoll das Schicksal doch sein kann."



      Cabriel begriff kein bisschen, was dies bitte mit dem Lord zu tun haben konnte, doch hatte er keine Zeit darüber nachzudenken denn musste er feststellen, dass die einst verschlossene Schatulle...sich öffnen ließ? Den Schlüssel hatte Cabriel nie gefunden und anders hatte er es nie hinbekommen sie zu öffnen---nein, viel eher war es, dass er sich nicht noch mehr mit Mutters Geschichte befassen wollte. Er hatte Sorge...noch größeres Mitleid zu verspüren.

      "Mein Lord...Die Zeit auf der Erde hatte Sie einiges gelehrt und ihr Schicksal in einen Spinnennetz besiegelt, oder? Ihr Leben fiel wie Dominosteine und am Ende ergab sich ein exquisites Bild...ihres Schicksals, was sie nun selbst in die Hand nahmen.", sagte er nun eher dem Lord mit einer Handbewegung als würde er flüstern, auch wenn seine Stimme nur lauter und klarer wurde.



      Cabriel hingegen öffnete langsam, als würde ihn gleich etwas darin anspringen die Schatulle. Kiri hatte sie doch nicht umsonst von ihm geborgt. In der Kiste lag einiger Krimskrams, der wie Erinnerungsstücke von verblassten Zeiten aussah. Nichts, was Cabriel wirklich ein Hinweis gab. Doch fand er ein Foto, was er direkt herauszog und nachdem er es sich für ein paar Sekunden angesehen hatte, entgeistert auf den Tisch lag, um seinen Stuhl weiter nach hinten zu rücken.

      "Es hat mir dennoch äußerst viel Spaß gemacht alle Dominosteine aufzusammeln, sie sehen da noch so jung aus! Man spürt wie Ihnen das leben auf der Erde gefallen hat...mit der richtigen Begleitung...Hmm...Doch war sie wohl nicht die Richtige und ... durch sie haben sie sich verändern müssen... Somit wurde Dina dann ganz allein mit ihrem Fehler zurückgelassen."



      Dabei zeigte er belustigt auf Cabriel, der nicht so wirklich mitkam. Nein, eher wollte er nicht mitkommen und am besten das Foto einfach wieder in die Kiste stecken. Es brachte ihn starke Übelkeit ein, nun ein Gesicht für die Liebe seiner Mutter zu sehen. Das Gesicht, was ...hier am Tische saß, nur noch perfekter und...eleganter. Was sollte das nur? Das Bild war so harmonisch, wie ein wildes Date der 80er Jahre.

      "Sie...kannten meine Mutter wirklich...", erbrachte Cabriel au sich heraus- seine Stimme klang erschöpft. Seine Mutter wusste wohl nicht, wer zur Hölle dieser Mann war, weshalb sie dennoch jedes Wochenende seinen Vater gesucht hatte. Sie hatte keine Ahnung, dass er von einer anderen Welt stammte?

      "Sei nicht so bescheiden, Cabriel. In deinem Kopf wirrt doch eher eine andere Vermutung!"

      Ein mulmiges Gefühl überkam ihn, seine Haut fühlte sich plötzlich so kalt an und die Luft um ihn verlor immer mehr an Sauerstoff. Er sagte nichts, denn was brachte es? Eher schockierte es ihn, dass seine Mutter ...solch eine Verbindung aufgebaut hatte. Sie hätte sich wohl im Grab umgedreht, wenn sie wüsste...das ihr Fehler ihre einst starke Liebe irgendwann töten musste, wenn er es nicht schaffte sie davor umzubringen.



      "Nun Lord Korbos...Werden Sie mir jetzt vorenthalten, dass ich ihre Zeit verschwende und diese Info gar keinen wert hat? Meine Intentionen sind nie von sinnloser Natur. Sie haben ihren eigenen Feind gezeugt und durch ihre Abwesenheit als Vater die dunkle Welt nur näher gebracht~. Beinahe als wäre dies genau ihre Strategie...Damit sich die Witch selbst umbrachten."

      Kiri klang plötzlich so ernst, während er demonstrativ einen Kuchen in seiner Hand hielt und es quetsche, sodass die Sahne auf den Teller tropfte. Als wollte er ganz klar Lord Korbos Sadismus demonstrieren - es vor einer Witch offenbaren. Er hatte es aber langsam satt wie er behandelt wurde, weshalb er aufhören wollte alleine singen zu müssen.



      "Und jetzt frage ich Sie...Warum tue ich das hier alles? Aus Spaß? Aus einem Spiel? Wenn es Ihnen egal ist, werde ich mich wohl nicht mehr so bemühen müssen...Es würde mich maßlos enttäuschen."

      Auch Lord Korbos musste doch getestet werden - Micah war nicht überzeugt von ihm und dies hatte Gründe. Die Geschichte der Korbosfamilie war nämlich schon immer von schrecklichen Fehlern geplagt. Schon allein was aus dem einst starken Herrscher Immensity Korbos geworden war. Er wollte, dass Lord Korbos wirklich stärker wurde und aufhörte sich in einem Fake zu umhüllen.

      "Selbst die Brosche...Mama hat sie so krankhaft geliebt...Es war das Einzige, was sie wirklich geliebt hatte...Sie brachte mich beinahe um, als sie diese verlor.", murmelte Cabriel geistesabwesend und fühlte sich das erste Mal wirklich unwohl in diesem Schloss zu sein. Es war ein beklemmendes Gefühl, was ihn umgab. Vielleicht, weil tief im Inneren er genauso...seinen verdammten Vater suchte. Manchmal erhoffte er sogar, dass einer seiner Bettgenossen und Kunden sich als er ausstellte, um ihn genauso zu besudeln - wie er es mit dem Leben seiner Mutter anstellte, in dem er ihn...und sie in sie hineinpflanzte. Aber das hier...überschüttete ihn mit Verwirrung.



      "...Haben Sie...meine Mutter mit Absicht geschwängert? Damit Sie immer mehr Kontrolle über die Witch haben, die sie so sehr verachten? Meine Mutter war von ihnen besessen...Wenn sie in Manie verfiel sprach sie immer von einem Eternity---Stundenlang, bis sie sich ins Koma betrank. Sie hat mich immer als den Fehler meines Vaters bezeichnet, aber jetzt ...Absurd."

      So erwähnte Cabriel genau das, was ihn durch den Kopf fiel. Es war die einzige Erklärung für ihn, die er verstand. So war also die Liebe von seiner Mutter immer von einseitiger Natur, schrecklicherweise fühlte er sich durch diese Erklärung nur stärker zu seiner Mutter verbunden. Auch er...kannte es nicht in Wahrheit geliebt zu werden. Wyatt liebte jeden, Sam liebte ihn als Lämmchen und der Rest...hatte höchstens Lüste oder Mitleid für ihn übrig. Wie sehr er doch alle hasste, doch am meisten konnte er seine Mutter gerade nicht ausstehen...Warum hatte sie ihn nie verachtet? Nie schlecht über diesen Mann gesprochen, während sie von Cabriel immerzu schlecht sprach? Weil...ihr Geliebter so perfekt war? Wie bestürzend, so stand er auf- er bekam davon nur Kopfschmerzen- dabei wand sich sein Blick zu Kiri und dann zum Lord.

      "Wenn der Lord nicht vorhat mich genau jetzt umzubringen...Möchte ich wieder auf die Erde, Kiri...Ich möchte endlich den Fehler von Wyatt sehen...Es hat keine Bedeutung für mich...Das zu wissen...", log er bedächtig - den wühlte es ihn doch mehr auf als er es je dachte. Er wollte jetzt allein sein und keinen weiteren Schocker wissen. Wenn ihn der Lord nun umbrachte und er davor nicht Wyatts Traum sah, wäre es wirklich miserabel.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Lord ₭ØⱤ฿Ø₴ Eternity

      "Spielchen...Immer beziehen Sie es auf ein Spiel, anstatt es als ein Hinweis zu sehen. Sie bewerten zu schnell - Warum stecken Sie nur so voller Vorurteile? Ach, verraten sie es mir nicht - es ist mir bereits bewusst. Doch, leider hindert sie ihr schnelles Urteilsvermögen daran ihren Blick zu erweitern. Damit...Sie wirklich ihre Ziele erfüllen können müssen sie doch weitaus mehr erbringen als nur die WITCH in ihr Untergang zu begeben."
      Ein Hinweis ...?
      So betitelte dieser höhnische Wicht sein Spielchen?
      Der Lord konnte gar nicht Anderes als nicht über ihn zu Urteilen, allein wie er ihm vorhielt ihn zu gut zu kennen, regte erneut den Zorn in der Lordschaft.



      "Ich finde, dass es eine grausame und wichtige Rolle spielt wer das Kind gezeugt hatte. Verleugnen Sie nicht ihren eigenen Charakter, wenn Sie ihre Gleichgültigkeit in Familie demonstrieren? Ein Teil von Ihnen ist doch genau bewusst auf was ich hinaus ziele, Sie sind ein überaus intelligenter Mann. Außerdem hat nie jemand gesagt, dass ich das Schicksal des Luftwächters ändern möchte."
      Die Giftigkeit von Kiri schlug langsam mehr an die Grenzen des Lords, immer deutlich bekam die weiße Krone den Zorn der sich in seinem Körper aufbaute zu spüren, wobei sich nicht ganz klar äußerte in welcher richtung diese Wut schlug...Kye hegte ähnlich wie der Luftwächter Verwirrung über diese Wortwahl die Kiri hier auslegte.
      Es sollte nichts am Schicksal des Luftwächters geändert werden, was waren Kiri wahre Absichten hierbei?!
      In Grundlegen nervte es denn Lord das sein Lakai behauptet seine Ziele klar zu äußern und trotzdem ergab aus seiner Sicht seine Handlung keinen Sinn. Als würde ein anstrebender Magier vor ihm mit einem Schwert herum fuchtelnd...

      Ohne schlechtes gewissen offenbarte ihm der Luftwächter seine Art und auch das er sogar Kiri unterstützte...
      "...Ist es wirklich meine böse Natur, ich weiß genau das meine Existenz für andere eine Belastung ist...Und genau das erfreut mich, denn macht es mich zu ihrem Fehler und zugleich offenbaren sie mir nur noch weitere. "



      Es war wirklich unheimlich das der Luftwächter, solche Ähnlichkeit mit seiner Seele aufwies...Doch je bewusster sich das der Lord wurde desto größer wurde der Zorn in seinem inneren.
      Mit aufbauender Missgunst in seinen stechenden Roten Augen beugte sich der Lord schwach vor, er rührte ebenfalls keines der Speisen auf den Tisch an während Kiris Tentakel herum schwingen, viel zu amüsiert nach seinem Geschmack obwohl sich der Feind deutlich als eine bösartigere Person entpuppte als seine Generation vor ihm, wirklich Großartig.
      Was sollte dieses Theater? Zu dem Kiri nun auch noch klatschenden Beifall gab...
      Das Dark Heart pulsierte stärker, als hungerte es ihn nun nach Cabriel...

      "Haach~. Es ist toll, wenn ich Charakterentwicklung feststelle!~ Lord Korbos, ob es an Ihren Blut liegt, dass sich der Luftwächter so veränderte? Hmm, ich glaube sogar, dass Ihr Dark Heart gar keine Einwände gegen Ihn erschließen würde."




      Die Form der Krone begann wieder Feindselig stachliger zu werden. ihren Blut ...?! Jetzt wurde es wirklich Absurd!! Kye wusste genau das diese Brut vor ihnen das Kind von Dina und...Raimondo Mount sein musste!
      Der gleiche Schönheitsfleck an der Wange und sein Körper was Zeuge davon geworden, wie dieser Mann...Das nahm war er einst glaubte Geliebt zu haben!
      "Dina, du spielst doch nur mit ihm....Willst du es ihm nicht sagen, dass du Schwanger von mir bist~?"




      "Diese Hässliche Brosche hat er dir geschenkt? Ist dir sicherlich schwer gefallen dich nicht über ihn lauthals Lustig zu machen, Liebes."
      Wie konnte er sich nur...So von Dina in die irre führen lassen?
      Er hatte wissen müssen...Die Witch...Waren von Generation zu Generation alle gleich...Ob mit Fähigkeiten oder ohne...
      Sie hatte ihn nie geliebt und benutzte ihn nur...
      So wie alle anderen Männer, wie auch er nur da um ihr das Leben einfacher zu gestalten.
      Dann stritt Dina es auch noch ab obwohl er es mehr als deutlich gesehen und gehört hatte...!
      Sie hatte auf Raimondo abfällige Bemerkungen zu seinem Geschenk, die Hasenbrosche welche wirklich von Herzen gekommen war nichts erwidert, typisch für die Luft Generation. Nicht ein Wort der Verteidigung oder dies Widerspruchs...
      Sie hatte ihm geschworen nicht mehr mit Anderen Männer zu schlafen und jetzt war sie von einem Anderen Schwanger...Soll sie doch denn Rest ihres Leben mit ihm Glücklich werden und ihn nicht länger mit ihren Lügen belästigen....



      ...Die Liebe hatte ihn Angreifbar gemacht, eine schwäche die Eternity mehr als schnell los werden wollte. So wie das Leben und Kontakt mit dieser Frau...
      Das war nun langsam wirklich der Moment an dem der Lord keine Geduld mehr verspürte, es war als wollte ihm Kiri mit seinem Leben von der Erde verspotten. Es war sicherlich für ihn ein leichtes mehr über die Bindung in Erfahrung gebracht zu haben, wenn er schon die Witch so schnell ausfindig gemacht hatte. Doch dieses absurde wissen bewies dem Lord nichts, es sprach nicht dafür das er ihn besser kennen würde...Selbst Izarra wäre leicht an dieses Wissen gekommen wenn er ihm erzählt hätte wie es zu der Trennung zwischen denn beiden gekommen war...
      Heuchler...Lügner....Niemand konnte er vertrauen außer sich selbst!!

      Nun präsentierte sein Lakai das Geschenk welches er damals Dina gemacht hatte...So wie er summte fand er das ganze auch noch überaus Amüsierend...
      Seine langen Finger umschlossen denn griff der Gabel vor ihm auf den Tisch...Er würde es gleich Kiri in sein noch vorhandenes Auge rammen und diesem Fehler von Luftwächter Ausmerzten....Dieses Respektlose Verhalten duldete er nicht länger!!
      "Mein Lord...Die Zeit auf der Erde hatte Sie einiges gelehrt und ihr Schicksal in einen Spinnennetz besiegelt, oder? Ihr Leben fiel wie Dominosteine und am Ende ergab sich ein exquisites Bild...ihres Schicksals, was sie nun selbst in die Hand nahmen."
      Während Cabriel begann die Schatulle zu öffnen, sprach Kiri weiter von ...Schicksal.
      "Es reicht langsam....", raunte der Lord Gefährlich über das Verhalten von Kiri...Was hatte diese lächerliche Show mit Familie zu tun?!

      "Es hat mir dennoch äußerst viel Spaß gemacht alle Dominosteine aufzusammeln, sie sehen da noch so jung aus! Man spürt wie Ihnen das leben auf der Erde gefallen hat...mit der richtigen Begleitung...Hmm...Doch war sie wohl nicht die Richtige und ... durch sie haben sie sich verändern müssen... Somit wurde Dina dann ganz allein mit ihrem Fehler zurückgelassen."
      Plötzlich nahm der Zorn seines Körper so sehr zu das Kye regelrecht spürte wie es ihn zu beben brachte.
      "...₩₳Ɽ₮Ɇ...! ฿ɆⱤɄⱧł₲ Đł₵Ⱨ Ɇ₮₩₳₴! ₩Ɇ₦₦ ĐɄ ₴Ø ₩ü₮Ɇ₦Đ ₩łⱤ₴₮ ₭₳₦₦ ₥Ɇł₦Ɇ ₣ØⱤ₥ ₦ł₵Ⱨ₮ Ⱨ₳Ⱡ₮Ɇ₦!!"


      Was war denn plötzlich mit Eternity los?? Er war genau so zornig wie er aber...Das war eine Andere Wut, welche die Weiße Krone unangenehmen zum Tropfen brachte.
      Lüge....Das muss eine Lüge...Sein...DAS kann nicht wahr sein....!



      Er begriff sofort Kiri Behauptung als er zum Luftwächter zeigte....
      Cabriel....soll SEIN Sohn sein?!
      Aber auch Cabriel schloss diese Vermutung heraus...Was zur Hölle sollte das...??
      "Nun Lord Korbos...Werden Sie mir jetzt vorenthalten, dass ich ihre Zeit verschwende und diese Info gar keinen wert hat? Meine Intentionen sind nie von sinnloser Natur. Sie haben ihren eigenen Feind gezeugt und durch ihre Abwesenheit als Vater die dunkle Welt nur näher gebracht~. Beinahe als wäre dies genau ihre Strategie...Damit sich die Witch selbst umbrachten."
      Die brennende Wut welche durch den Körper des Lord stürmte, war so gefährlich und trotzdem betraf es keine Person in diesem Raum....
      "₩₳₴ Ⱨ₳₮ Đ₳₴ ⱫɄ ฿ɆĐɆɄ₮Ɇ?! ₩₳ⱤɄ₥ ฿ł₴₮ ĐɄ ₴Ø ₳ɄßɆⱤ ĐłⱤ ₩Ɇ₦₦ Ɇ₴ Ɇł₦Ɇ Ⱡü₲Ɇ ł₴₮ Ɇ₮ɆⱤ₦ł₮Ɏ!?"
      "NEIN! Es MUSS gelogen sein, das ist nicht die Wahrheit...Verdammt...Ich bin ....Perfekt!!! Ich hätte das gewusst....Korbos...Bring ihn um!!! Bring ihn um bevor er weiter diese Lügen erzählt!!"



      So Hysterisch hatte Kye seinen Körper schon Ewigkeiten nicht erlebt...
      Und er begriff....nicht einmal warum....
      Unwillkürlich wurde Kye an den Moment zurück erinnert als Beni versuchen wollte durch das Dark Heart denn Lord besser verstehen zu wollen...In diesen Moment hatte sich Kye eine wichtige Frage gestellt...
      [i]Wer....war....Lord Korbos.....eigentlich....??[/i]
      "Und jetzt frage ich Sie...Warum tue ich das hier alles? Aus Spaß? Aus einem Spiel? Wenn es Ihnen egal ist, werde ich mich wohl nicht mehr so bemühen müssen...Es würde mich maßlos enttäuschen."


      Der Blick des Lords verschärfte sich feindselig während Kiri ein ernsteren Ton angenommen hatte.
      Seine Roten Seelenfenster glitten wieder zu dem Foto, mit Eternity und Dina...
      Eine Lüge über Liebe?
      Nein....
      Darum ging es nicht....
      Darum das Cabriel sein Sohn sein soll, wollte er ihm Unwissenheit vor halten...?
      Nein....
      Er....
      "Lord Korbos Eternity-- lassen Sie mich demonstrieren wieso ich Sie wirklich am besten kenne...."
      "₥Ø₥Ɇ₦₮...₩łɆ₴Ø Ⱨ₳₴₮ ĐɄ ĐłɆ₴Ɇ₦ ₣ɆⱧⱠɆⱤ ₲Ɇ₥₳₵Ⱨ₮ Ɇ₮ɆⱤ₦ł₮Ɏ...? ĐɄ ฿ł₴₮ ĐØ₵Ⱨ...."
      ......
      "Selbst die Brosche...Mama hat sie so krankhaft geliebt...Es war das Einzige, was sie wirklich geliebt hatte...Sie brachte mich beinahe um, als sie diese verlor."



      "...Ich bin die Perfekte Version von Eternity Korbos! Als sein Körper beherrsche ich seine Fähigkeiten ohne Probleme, ich kann alles und lerne unsagbar schnell, ich werde Tag zu Tag besser....Schließlich bin ich Lord Eternity !"

      Lügner....!
      ...Es war von Anfang....Eine Lüge gewesen....
      Sein...Körper war es der damals zu schwach gewesen ist sich zu wehren....
      An dem Tag an dem die Witch das erste mal in sein Leben traten....Er war wehrlos und nicht stark genug gewesen....
      Es...war seine Seele welche zwar verletzt war ihn aber nicht komplett zusammen brechen ließ...



      Danach...War er auf sich allein gestellt...Kleiner Bruder war zwar sein einziger halt und übrig gebliebene Familie doch forderte dieser auch viel von ihm. Er musste ein Vorbild sein, daher musste er noch stärker werden noch viel viel...viel Perfekter. Bis sein Körper ermüdete....




      P̶̧̡̹̦͉̑̽̈́͌͌̍̓͗͒̈́̅̚͠ͅè̶̡͉̼̘̼̩̫̙͔͚̣̻͚͜r̵̨̢̫̰̳͈̦̱̲͍͕̎̓f̸̄̔͠ ̧͚̣̼̣͈̫̼̭͈̿̏̋ē̴̊̉͑͑͆̃́̂̈́̾̿͘͘͝ ̻̗̫̟k̶̨͎͊͐̈̿̏́̃̍͑̒͠ț̶͇̘̫̔̏̈́͘ͅ ̵̧̻̭̻̝͙̺̅̎̇̆̈́̒̎͆̃̍͜͝P̶̯̋̉̄̀̑̒̈́̈̓̓͗͗̄̌͝e̶͑ ̖͔̱̹͉̩̥̼̠̻͙̹̿͆ͅr̷͚̳̟̟̦̩̃f̸̫̼̱̜́̏̈̏̎͐̇̈͂͋̓̚ ͍̠̗͉̻̻ȩ̵̛̹͍̺̭̞͔͎͙̗̦̻̱̻̽̓́̏̀̿̐̃͐̊͜͠k̷̿̍̽̚͝ T P ̫̙̼̭̜ė̶̛̙͉͓̉̔̊́͆̆̃̔r̵̜̫͙͛̐̌̾̔f̶́ ̛̻̜͍̖͈̼̣̱͍͎̣̥̝̼̞̔̌͐̽̀͛̀͆̀̓͠e̷̍̉̀̚ ̪̖͊k̶͕̗̪̱̰̇ẗ̵̛̼̜̤̭͔̥́͋̏̌͊̅́͋͗́͠ͅͅ ̴̧̭̘̭̮̱͓͈͚̈́͊̔͘P̵̛̜͍͇̲̞̋͆̋̀̽͛̃̈̓̌̈́̓e R ̢̩̭̞̼͈̭͎f̵̢̨̣̱̬̀̐̔́͆̄̄̏̕̕͝͝͝e̷̎͒̈́̀̚ ͓̩͖̥̞̹̩̑̕k̸̠̊͌̓̎͋̓̋̋͆̋̀̋ṫ̶͓̖̠͍͇͛͋͆̃ P e̸͍͍̱̮̼̣͖̜͉͇͖̽̀͌͐̕͠r̴̹͙͑͛̎̊̇̒̑̿̉̾̀̈́̑ͅ ͕̟̤͕͈̰̲͍f̶̙̞̝̻̺̣͎̲͙̝̾e̴̛͖̐̈́̓̐̔́́̐́̽̊̏ ̧̬̟̲̩̲̭k̸̢̢̡͇̫͇͕̯̣̗̙͓̦͍̀̏̌̋̈t̸̢̫͈͓̽̉͝ ̵̟̯̒̂̀̓̿̋̃̀̿̅̓́͒P̴̧͕̰̥̼͕̩̟̤͓̣̽̈́͐e R ͎̠͈̬f̶̳͛̊̓̚̕͠e̷̛̟̰͔̞̻̠̎̉́́̌̊͒k̸̈͠ T ̶̙̣̦͚͚̬͎̺̖͕̣͂̓̈́̉P̴̧̼̹͖̬̘̗̜͓͔͓̯̠̍̋̕ė̶̅̅̊ R ̡̨͇̻f̷͈͈̥̳̳͉̖̘͍̱̖̮̊̿̄̈́̃̚͜ͅe̷̅̈́̂̍̈́͆̾̌̈́̀̄͝ ̧͙̇̍̕k̸̙̦̗̘̎́̄̃̓̏ṫ̵̢̨̢̲̗͖͔̦̹͙̻͔̺̄̾̃͌̀̀͒̈́ P ̰͙ë̴͇́̈̈́͗͋̽͊̇̊̓̂r̶̡͔̥̠̫̜̲͓̳̘̻͕͋̓̍͌͑̅̇͝ͅ f̸̧̺̫̤̟͎̥̙̯̦̳͎̞́͆̄͆ͅẹ̵̡͓̤͖́̈́́̔k̷̾̉̅̀͠ T ̷̢͆͌͂̆͗͝P̶̪͍͙͗̈́͗̈̀͆́̀͘ͅͅe̴̿̓̅̑̾̐ R ̢̱͇͇̠͔f̶̩̳̒̓̈̈́̋̿́́͊̾̿̇͜͝e̵̘̲̎̔͌͠ ̝k̷̤̎̏̍̇̉͘͘͘t̴͎̝͚͕̪̟̬̙̫̗̼̅̑̋͆̄͐̏̋ ̷̡̢̢̰̩̗̳̻̺̝̯͓̀̒̾̏̓́̓́̑̽̍͘͝P̵̡͈̩̯̻̥̹̏͋̔̈́̄̑̇e̵̎̓͐ R f̵̯̗̱͎̗̳̩̹̻͎̠̭͓͗̎̓͌͆͛̇̿̌̉͌͒͘ͅẽ̷̡̡̡̥̰͖̩̼̪͇͇̦̅͜͝ ͖ķ̵̭̳̞̟̺̞̗̻͚̣̖̳̅́͒͊̓̇͗̏̏͆̃͑t̶̡̨̡̧̡͈̩̺̲͍͖͇̣̲̑̌̐ P ̧͇͓͕̲͖̰ȩ̶̫̼̳̟̘̹̫̞̼͖̇̀̑͆̽̀̀́͗̀̀̂͊̅ŕ̷͙͎ ̺̬f̶̨̛̛̻͇͎͕̟͉̻̩̣͙͚͗̆̓̈́̆̈́̅̄̚e̷̡̝̬̦͊̈́̂̾͘͝ ̜̱̝̳̮͕k̶͈̜̯̮̪̞̣̂͋̽t̶̛͇̤͙͍̰͕̰̱̦͈͎̙̋̈́̈̏͘͜͜ P ̘͇̟̥̘̱ḛ̷̢̳̩̻͇̭̪͓͈̈́̓r̵̈̀̇̽̿̈́́ ͈̑͘f̶̨̢͉͚̠͕̙͉͍̮̦̫̼͑̇͋̔̅͋̉̒e̴̢̲̪̲̿k̴̝̪̳̗͇͖̤̈ṯ̵̜̦͇͍̦̎̈́́̾̎̆̚



      Perfekt....Er MUSSTE Absolut Perfekt sein!!
      Keine Makel, alles an ihm musste Perfekt sein!!!
      ....
      "₳฿ɆⱤ Ɇ₮ɆⱤ₦ł₮Ɏ...₩Ɇ₦₦ ĐɄ ₴Ø ₱ɆⱤ₣Ɇ₭₮ ₩₳Ɽ₴₮...₩łɆ₴Ø Ⱨ₳₴₮ ĐɄ Đ₳₦₦ ĐłɆ₴Ɇ Ⱡü₲Ɇ ₦ł₵Ⱨ₮ ฿Ɇ₥ɆⱤ₭₮?!"
      ....Denn der Wahre...Lord Korbos hätte es bemerkt...
      Er hätte diese Falschen Gefühle die ihm vorgespielt wurden sofort bemerkt....!
      Auf der Beerdigung seiner Eltern....
      ...Konnte er hinter jeder ihrer Masken Blicken...!



      Jede falsche Träne, jedes künstlerisch auf gesetzte Lächeln...Sie konnten ihre wahren Gefühle nicht von ihm versteckt halten.
      Alle die Ihnen schlechtes wünschten oder ihn verspotteten....
      Seine Gefühls Überempfindlichkeit, war zwar für ihn selbst belasteten...Aber es war nicht Grundlegend eine Schwäche...Oder ein Fehler....
      Der....Wahre Lord Korbos Eternity...War zwar Körperlich nicht besonderes stark, schnell vergoss er auch Tränen...Oft scheiterte er an seinen eigenen Grenzen...Er war hoch Sensibel was sein Umfeld betraf...Doch gab er nie auf, er versuchte es immer und immer wieder....



      Er liebte das es zu Lernen, neues Wissen zu Gewinnen und neue Dinge miteinander zu Kombinieren... Doch besonderes Achtete er auf die Personen um sich herum. Jede Gestik, ihre schwächen und stärken....Ihren Charakter, es gab selten jemand dessen vielseitige Fassetten ihn nicht Faszinierten....
      Ihm.
      ....Dem wahren Korbos währe diese Lüge und Falle in welche ihn Raimondo Mount geführt hatte sofort aufgefallen!
      Seine Unsicherheit anderen ganz zu Hundert Prozent zu vertrauen....
      ...Hätte dieser Mann niemals gegen ihm benutzten können....



      Auch hätte er die Wahrheit hinter den wahren Gefühlen von Dina verspürt, dass sie nicht Lügte....Und sie wirklich schwanger von Eternity war....
      Aber weil sich seine Seele ganz als denn vollständigen Fehler sah....Hinterfragte er nie...Diese Sache und bis eben noch....Hatte Kye vergessen wer...er eigentlich war...
      Er hatte seine Rolle als die vollständige Schwäche Akzeptiert obwohl sein Körper immer wieder...Fehler aufwies die er hinter sein Perfektionismus versteckte....
      ...
      Kye wollte sich nicht eingestehen, falls ihm Kiri das....damit beweisen und zeigen wollte...Ein großer Teil zweifelte immer noch an ihm...Auch wenn nun ein Anderer Seilt deutlich...Die Wichtigkeit erkannte, welche Kiri so genanntes Familienfest bei ihm auslöste!

      "...Haben Sie...meine Mutter mit Absicht geschwängert? Damit Sie immer mehr Kontrolle über die Witch haben, die sie so sehr verachten? Meine Mutter war von ihnen besessen...Wenn sie in Manie verfiel sprach sie immer von einem Eternity---Stundenlang, bis sie sich ins Koma betrank. Sie hat mich immer als den Fehler meines Vaters bezeichnet, aber jetzt ...Absurd."
      Der Zorn von Eternity nahm immer mehr zu...Das Wissen....Welchen Fehler er begannen hatte, brachte die Krone weiter zum schmelzen....
      "Wenn der Lord nicht vorhat mich genau jetzt umzubringen...Möchte ich wieder auf die Erde, Kiri...Ich möchte endlich den Fehler von Wyatt sehen...Es hat keine Bedeutung für mich...Das zu wissen..."
      .....
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      Ohne das der Lord richtig realisierte, passierte genau das, wovor ich sich eigentlich am meisten gefürchtet hatte....
      Der Körper des Lords kippte, wie eine Leblose Puppe vom Stuhl zur Seite während sich auf dessen Platz die geschmolzene Krone zu seiner Wahren Gestalt zurück manifestierte...Der Zorn von seinem Körper war zu Groß gewesen als das er dem länger stand halten konnte...
      Sein Blick fokussierte das Weinglas vor sich und obwohl das unangenehme zur Realität wurde verspürte Korbos nicht...Das war er eigentlich erwartet hätte...
      Er verspürte keine Panik sich wie ein zerbrochenes Tierchen unter den Tisch zu verkriechen...Es war merkwürdige...Ruhe die ihn sogar umhüllte...Irgendwas war Anderes als sonst....




      Vielleicht war es die Erkenntnis darüber das...Seine Seele eigentlich nie ganz der Fehler gewesen war so wie ers immer zu geglaubt hatte....
      In ihm hatten schon immer stärken geschlummert die sein Körper nie wahr haben wollte...Oder besser nicht erkannte...Obwohl Korbos schon lange die Kontrolle übernommen hatte und das sagen...War noch immer dieses Gefühl in ihm hängen geblieben....
      Doch konnte auch daran liegen das Cabriel, sein Sohn von ähnlicher Natur war und....Kiri...Obwohl er noch immer eine Unbehagen ihm gegenüber verspürte nicht als Bedrohung anerkannte...Viel mehr war da eine blase, kleiner funken an...Dankbarkeit das er ihn die Augen geöffnet hatte...Er hatte sich selbst belogen....Auch wenn sein Stolz es ungern zu gab...Kannte ihn sein Lakai...tatsächlich besser als erwartet....
      "Cabriel, wenn du jetzt gehst verschwendest du die einmalige Chance denn wahren Fehler dieser Welt zu erkennen..."



      Er sparte sich Erklärungen zu seiner Gestalt, die waren jetzt bedeutungslos...
      "Auch wenn es mir nicht gefällt, wir Ähnlich wir uns sind....Denkst du genau wie ich viel zu Einseitig. Ein Feigling....Ich bin Mächtig genug um dich jetzt umzubringen oder die Anderen Witch zu vernichten...Genau so gut könntest du auch dein Leben sofort beenden aber wo sind dann die Fehler die du sehen wolltest? Um die Welt brennen zu sehen braucht es mehr...Und oft sind die Dinge nicht so wie sie scheinen."
      Er erhob sich von seinem Platz, ergriff mit Monoton Gesichtsausdruck das Foto und steckte es zurück in die kleine Schatulle.
      "Ich verfolge ein weit aus....Höheres Ziel als nur die Witch zu vernichten...", verriet Korbos nun etwas das er niemand offenbart hatte.
      "Für dieses Ziel muss ich zu keinen primitiven Mitteln greifen...Die Liebe zu deiner Mutter war nie einseitig aber genau so leicht zu manipulieren das es zum Gegenteil führte...Liebe und Hass liegen nahe zueinander aber das weißt du sicherlich selbst schon. "




      Hörbar laut klappte er die Schatulle zu und wandte sich ganz Cabriel zu, denn er mit sein roten Augen durchdringender als zuvor ansah, als könnte er nun deutlicher seine Seele und Aufruhr spüren.
      "Ich werde dich nicht belügen, ich empfinde keine Väterlichen Gefühle einer Made wie dir gegenüber aber doch befürworte ich dein Potenzial...Ohne meines Einflusses erkennst du selbst das die Welt voller Fehler ist, genau wie du verachtete ich auch Perfektion... Auch wenn meine Ansicht sowie Gründe sich darüber zu deiner Unterscheiden teilen wir dieses Ziel. "
      Denn Anderes als sein Sohn....Wollte Korbos etwas ganz Anderes mit diesen Fehler erreichen. Er wollte sie nicht nur sehen...
      Aber das behielt er für sich, dass wollte er in Anwesenheit von Kiri nicht laut erwähnen, der in seinen Augen ein Bilderbuch von Perfektion anstrebte was ihre Ziele aneinander schrammen ließ...
      "Ich verachte Helden aus verschiedenen Gründen, doch einer ist mehr als merklich....Durch ihr geheuchel Gut und Böse voneinander Trennen zu können, gibt es immer wieder...Solche wie wir die darunter Leiden müssen und ein grausames, ungerechtes Ende entgegen steuern. Aber ich...Ich Lord Korbos drehe dieses einfältige Gesetz. Ich werde sie alle offenlegen....Die tiefsten Fehler eines sonst so angeblich reinen Herzens."



      Und dann....Werden die Fehler....diese Welt regieren.
      "Aber der wahre Fehler ist es....Das viele diese los werden wollen.", raunte Korbos leiser als sich von Cabriel abwendete und sich dabei direkt Kiri zu wendete, fast als hätte er ihn mit Absicht ausgeblendet. Doch ignorieren konnte er seine Anwesenheit nicht schließlich, war dass ganze hier sein Verdienst....
      "Du bist genau so ein Feind für mich Kiri Nisemono aber das...weißt du ja schon sicherlich bereits. Aber ich akzeptiere dich als mein Verbündeter...Vermutlich hast du auch Cabriel die Augen geöffnet, ein wahrlich....grässlich, schöner Supporter bist du."
      Es zu leugnen wäre nur peinlich....Und es reichte ihm gerade schon so die Aufruhr seines Sohnes spüren zu müssen....Er wollte durch Kiri nicht gleich noch in ein erniedrigen Lachanfall verfallen wie es schon mal passiert war....
      Aber jetzt stand er hier nicht als Kye....Er präsentierte die Lordschaft und seine Familie...Auch wenn er diesen Bezug dazu an Etertniy verloren hatte.
      "Doch ein Gespräch darüber würde ich lieber unter Vier Augen mit die fortsetzten...."



      Er blieb in seiner aufrechten Haltung, wobei sein Blick sich wieder von Kiri löste um ihn nicht zu lange anzusehen, ihm war es wichtig trotz seiner...Leider ungewollten Enthüllung seines Körpers nicht denn Respekt zu verlieren dem einem Lord galt...
      Dunkle schatten umhüllten den am Boden liegenden Körper und verdeckten ihn wie ein schwarzes Tuch...Das zwischen seinem Körper und ihm würde noch ein höllischer Streit werden....Gut möglich das es noch schwerer werden würde Eternity als sein Körper zu Nutzten. Es war mehr Glück als verstand das Beni nun in der Menschenwelt war und dieses Desaster nicht mit erleben musste.
      "....Wenn du nichts zu sagen hast, Cabriel und es keine weitere Bedeutung hat dein Wissen zu erweitern, verschwinde aus meinem Schloss."



      "...Dann füg dich deinem Schicksal als bedeutungslose Schachfigur, die nur dazu dient geopfert zu werden."
      Believe Me ~

    • Cabriel Valentine & Kiri Nisemono:

      Cabriel war innerlich ziemlich aufgewühlt, weshalb sich seine Konzentration nur verschlechterte. Was er jedoch nicht heraus kristallisieren konnte war das mysteriöse Schmelzen der Krone von Lord Korbos. Sie ergoss sich ganz über sein Haar, tropfte hinunter als wäre es ganz normal? Verwirrung stieß sich in ihm auf, was war das nur für ein Mann? Die weiße Flüssigkeit ähnelte wachs und Cabriel wusste nicht so ganz ob er es extrem komisch finden sollte oder gruselig? Er versuchte seine Miene nicht zu verziehen, während er ganz genau dein kleinen "Pff" von Kiri heraushörte.

      Merkwürdig...



      Wirklich...merkwürdig...



      Merkwürdiger wurde es aber erst wirklich, nachdem die Krone vollständig geschmolzen war und Lord Korbos wie eine Puppe einfach zur Seite kippte. Der Quälgeist erschrak komplett und flog aus Panik nach oben, es war wie seinen Idol auf der Bühne mit ansehen zu müssen wie er aus Versehen stolperte und hinunterfiel.



      Doch blieb der Stuhl nicht leer, stattdessen manifestierte sich dieses merkwürdige Wachs zu einer lebendigen Person - worauf Cabriel nur nicht mitkommend die Augenbrauen verengte. Kiri hingegen beugte sich sogar nur noch mehr vor und legte seine Hände umspielt auf sein Kinn, dass er die Prozedur genau beobachten konnte. Fasziniert über die Entwicklung des Gesprächs war er wirklich zufrieden. Mehr als zufrieden sogar! Endlich präsentierte sich Kye vor ihn richtig - keine Bescheidenheit mehr, es war schön Korbos wohlförmige Seele nun ohne Schale zu sehen, auch wenn ihn diese sehr stand. Dies akzeptieret Kiri als ein Beziehungsfortschritt zwischen ihm und Lord Korbos. Komplett vernarrt beobachtete er ihn, während der König weiter mit seinem Fleisch und Blut sprach. Wie schnell er doch lernte, er war nicht vom Baum gefallen! Genau deswegen diente er ihm...Wie er sich doch freute noch mehr von und für Lord Korbos zu offenbaren.

      Er würde so viel schöner in mir aussehen ~ ...♡ Die Zukunft wird köstlich werden...♡♡♡



      "Cabriel, wenn du jetzt gehst verschwendest du die einmalige Chance denn wahren Fehler dieser Welt zu erkennen..."

      Naja...Nach dieser Hokuspokus was sein ...Vater da wohl fabrizierte hatte er gar nicht mehr vor so schnell zu verschwinden. Er erklärte nicht Mal etwas, also war es wohl tatsächlich normal. Wie ein Alien, dass aus seinem Kokon herauskroch. Cabriel hatte nie eine Chance gehabt von selbst zu erkennen, wer sein Vater sein sollte.
      Doch eigentlich blieb er nicht wegen dem Zaubertrick, sondern wegen seinen Worten...



      ...die einmalige Chance denn wahren Fehler dieser Welt zu erkennen...

      Wie ein Priester, der ihn seinen Glauben demonstrieren wollte und genau wusste, was Cabriel in den Bann zog. Und wie er das wollte. Neugierig saß er sich wieder hin, es klang nämlich nicht so als bluffte der Lord. Vielleicht interessierte er sich auch...für Fehler wie er.
      Cabriels Interesse wuchs nur mehr, auch wenn der bittere Geschmack dadurch sich weiter in seinem Mundraum ausströmte als würde er sich mit jeder Sekunde, die er mit Lord Korbos verbrachte selbst umbringen. Dafür würde er sicher Tage brauchen, um das zu verarbeiten.



      "Auch wenn es mir nicht gefällt, wir Ähnlich wir uns sind....Denkst du genau wie ich viel zu Einseitig. Ein Feigling...."

      Feigling, so bezeichnete sich Cabriel ziemlich oft - den er war wirklich einer. Doch, dass sich ein so mächtiger König wie er als desgleichen benannte war wirklich komisch. War da wirklich eine kleine Ähnlichkeit zwischen ihm und Lord Korbos? Doch sprach er ihn wirklich aus der Seele, denn war es einer der Gründe warum er sich nicht das Leben nahm...die Chance die Fehler Anderer sehen zu können. Dafür existierte er am meisten - als Highlight wäre der Weltuntergang optimal...doch wie sein Vater sagte, musste man dafür nur noch mehr erstreben.
      Er stand genau bei ihm und steckte das Foto zurück in die Schatulle, warum nur? Gefiel ihn der Anblick nicht..? Dies konnte er verstehen - ihn gefiel es nämlich auch nicht.

      "Für dieses Ziel muss ich zu keinen primitiven Mitteln greifen...Die Liebe zu deiner Mutter war nie einseitig aber genau so leicht zu manipulieren das es zum Gegenteil führte...Liebe und Hass liegen nahe zueinander aber das weißt du sicherlich selbst schon. "

      Also...liebte er sie ...doch...genauso sehr wie er sie verachtete?
      Nun wurde ihm wieder komisch...Jedoch empfand er es im tiefsten Herzen besser, als die Vorstellung, dass seine Mutter nur ausgenutzt wurde.
      Nicht aus Mitleid zu seiner Mutter. Nein, es fühlte sich nur noch besser an zu wissen das es nicht nur Gleichgültigkeit war.
      Einfach, weil sich ihr Ende...somit tragischer anfühlte. Bestimmt hätte das Schicksal noch in ihre Karten gespielt und sie wäre ihm noch ein weiters Mal begegnet und genau das hatte ihr Cabriel geraubt. Das war...wirklich ein schöner Gedanke, denn war Cabriel so unglaublich nachtragend. Er hasste nämlich seine Mutter genauso sehr wie er sie abgöttisch liebte. Für Cabriel war es von Tag zu Tag nur schwerer geworden Liebe und Hass zu trennen, Dina jedoch konnte es wirklich gut und machte da einen großen Unterschied. Ihre Liebe war immer ihm gewidmet, das wiederholte Cabriel ständig in seinem Kopf wie eine zerkratzte Schallplatte.
      ...Sie liebte Lord Korbos...und hasste ihn. Oder war es die Gleichgültigkeit, die sie ihm schenkte? Innerlich wollte sein Inneres, dass er die Eifersucht in ihm erkannte doch schluckte er sie einfach hinunter. Jetzt wo sie Tod war hatte es sowieso keine Bedeutung - er musste sich keine Gedanken mehr machen.



      "Ich werde dich nicht belügen, ich empfinde keine Väterlichen Gefühle einer Made wie dir gegenüber aber doch befürworte ich dein Potenzial...Ohne meines Einflusses erkennst du selbst das die Welt voller Fehler ist, genau wie du verachtete ich auch Perfektion... Auch wenn meine Ansicht sowie Gründe sich darüber zu deiner Unterscheiden teilen wir dieses Ziel. "

      Es war für Cabriel nicht verwunderlich, dass der Lord nun nicht auf heimische Familie spielen wollte. Es wäre weder ihm noch Cabriel von nutzen, Cabriel brauchte keine Vaterfigur in seinem Leben - er war sowieso schon erwachsen. Auch, wenn er ebenso die Gleichgültigkeit seiner Mutter wartete, lobte Lord Korbos ihn jedoch für sein Potenzial. Schon wieder bewies er eine Ähnlichkeit, was den Luftwächter erstaunt seine Schultern anspannen ließ.

      "Ich verachte Helden aus verschiedenen Gründen, doch einer ist mehr als merklich....Durch ihr geheuchel Gut und Böse voneinander Trennen zu können, gibt es immer wieder...Solche wie wir die darunter Leiden müssen und ein grausames, ungerechtes Ende entgegen steuern. Aber ich...Ich Lord Korbos drehe dieses einfältige Gesetz. Ich werde sie alle offenlegen....Die tiefsten Fehler eines sonst so angeblich reinen Herzens."

      Cabriels Augen funkelten auf, noch nie konnte er mit jemanden eine solche Konversation führen. Die anderen WITCH waren so besessen von ihrer Heldenrolle, während manche von Ihnen immer das für sie Positive erachten wollten. Auch Sam unterschied die Abnormalität so stark vom Normalen, dass er nie sich über die andere Seite Gedanken machen musste.
      Eigentlich wollte er das vermeiden, doch wurde ihn sein Vater unglücklicherweise sympathischer. Dabei wollte er ihn weiterhin mehr als alles andere verachten.
      Doch wollte er unbedingt, dass Korbos seine Worte wirklich in Taten legte. Wie...schön es doch wäre, wenn er angefangen mit den WITCH die Fehler in einer schrecklichen Weise zeigte? Dabei ging es Cabriel nicht nur darum, dass sie diese sehen. Er wollte...das sie darunter litten und sich selbst weiter erkannten. Wenn sie damit nicht umgehen konnten, würden sie eben darin verrotten.
      Cabriel fühlte sich verstanden, seine Flügel bewegten sich leicht geneigt vor Aufregung in seinem rasenden Herzen.



      "Du bist genau so ein [i]Feind für mich Kiri Nisemono aber das...weißt du ja schon sicherlich bereits. Aber ich akzeptiere dich als mein Verbündeter...Vermutlich hast du auch Cabriel die Augen geöffnet, ein wahrlich....grässlich, schöner Supporter bist du."[/i]

      Kiri lächelte seinem Meister liebevoll entgegen, er nahm es als starkes Kompliment für sich auf. Endlich erkannte er wie unglaublich wichtig Kiri für ihn war. Es wird zwar eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, doch würde er bald verstehen, dass es neben den Dark Heart noch viel schönere Dinge gab...viel wertvollere. Dafür würde er diese primitive Herz weiter ausnutzen, um an Lords Seite zu sein.

      "Doch ein Gespräch darüber würde ich lieber unter Vier Augen mit die fortsetzten...."

      Ein wenig erhob Kiri die Augenbrauen, normalerweise war es nicht seine Art, doch konnte man meinen das sich ein etwas perverses Grinsen über seine Lippen bannte. Ein kleines wohlfühlendes Summen kam in ihn auf, während er sich in die blutroten Augen von Korbos hineinbohrte.

      "Nur unter 4 Augen, hm? Ich verstehe schon~. Gerne, mein Lord ", sagte er verschmiegt und so zweideutig, dass er es selbst gar nicht bemerkte. Jedoch verbarg sich der kleine Teufel genau in seiner Iris, die für die heraufkommende Hölle gerne verantwortlich sein wird. Gefährlich und doch so einladend...Genau das hatte er zum Fressen gern.



      Es würde wieder stiller im Speisesaal, das meiste Wort hatte Lord Korbos der wieder begann zu Schweigen. Obwohl Cabriel öfters halluzinierte und durch Kiris eine echte Bekanntschaft machte mit ...surrealen Träumen...kam ihn diese Situation genauso vor. Ihn würde es nicht wunden, wenn er gleich doch aufwachen würde mit der blanken Enttäuschung Wyatts Traum verschlafen zu haben. Er wollte jetzt unbedingt gehen, denn merkte er wie seine Finger vor Information die er einfach nicht verarbeiten konnte zu zittern begann. Doch bevor er wieder aufstehen konnte, kam ihn wieder Korbos entgegen.

      "....Wenn du nichts zu sagen hast, Cabriel und es keine weitere Bedeutung hat dein Wissen zu erweitern, verschwinde aus meinem Schloss."
      "...Dann füg dich deinem Schicksal als bedeutungslose Schachfigur, die nur dazu dient geopfert zu werden."



      Stark drückte er beide Hände zusammen und bildete sie zu Fäusten, er hatte tatsächlich vor zu Verschwinden ...jedoch kränkten ihn die beiläufigen Worte von Korbos.
      Eine bedeutungslose Schachfigur...Machte ihn diese Aussage wütend?
      Normalerweise akzeptierte er es ein Opferlamm für andere zu sein, damit die Menschen die ihn ausnutzen weiter in ihrem Leben kam.
      Solang er...ein Nutztier sein konnte---war er...doch nicht ganz bedeutungslos?
      Es sollte ihm egal sein aber---



      Die Form hatte keine Lust mehr immer nur getreten zu werden...wenn jemand seinen Zorn ausüben musste.
      Er wollte nicht mehr ungewollt angefasst werden...nur weil jemand gerade Lust verspürte.
      Er wollte nicht mehr, dass jemand für ihn die Entscheidungen traf.
      Keiner...sollte mehr über sein Schicksal bestimmen.
      Das würde einzig und allein er tun. Er war kein Tier.
      Er wollte das Chaos spielen. Dabei war es egal wie bedeutungslos ihn andere sahen, er ...würde zeigen, dass man nicht Bedeutung haben musste- um das Leben anderer zu ruinieren.



      Finster blickte er zu der Lordschaft, seine Augen leuchtete in einem hellen Schimmer - zuerst sagte er nichts, rein gar nichts. Es war nur den intensive Augenkontakt, der den Raum füllte während der Quälgeist in der Luft wie eine Fliege herumschwebte.

      "Ich nehme...Meine Aussage zurück...", zischte Cabriel mit tieferer Stimme heraus, während er seine Hände auf den Schoß legte um seinen selbst nicht verstanden Zorn zu verdecken.

      "Es ist genau das, was ich schon seit Jahren wissen wollte. Früher einfach nur...um meinen Vater die dreckige Luft aus seinen Lungen zu saugen und ihn qualvoll zu erniedrigen. Doch jetzt...Muss ich es akzeptieren, dass dies so wie in meiner Vorstellung nicht mehr möglich ist. Viel mehr...Fasziniert mich Ihre Denkweise so sehr, dass ich garantiert nicht mich als bedeutungslose Schachfigur degradieren lasse."



      Dabei stand er so so schnell vom Platz auf, sodass sein Stuhl nach hinten fiel und auf den Boden knallte. Fest entschlossen sah er dabei Kiri ein, seine Gefühle wechselten von Wut in eine starke Euphorie. Ihn kam nämlich etwas sehr gutes in den Sinn. Es wurde spät und er wollte keine Zeit mehr verschwenden, diese Gelegenheit bot sich vielleicht nur Einmal an.

      "Kiri, ich hätte da einen Vorschlag. Um Lord Korbos Vorteile zu verschaffen, sollte er wirklich die Fehler der Witch gezeigt bekommen. Ich möchte, dass er Erfolg hat und seine Worte nicht von hoffnungsloser Bedeutungslosigkeit ersticken. Wie wäre es denn, wenn er gleich dabei wäre...im Traum vom Erdwächter?", schlug er schnellsprechend vor denn wollte er nichts lieber als das. Kiri war verblüfft, das Cabriel selbst darauf kam und klatschte einmal laut in die Hände, während seine Tentakel dem Quälgeist die Teller überreichten damit er abräumte.

      "Ohoo~. Als ein Zuschauer - aber Wyatt ist doch dein Liebster, willst du wirklich ihn seine Schwächen verkünden?"

      "Aber natürlich. Was müssen wir dafür tun, damit er auch ein Teil des Traumes wird?", kam es wie aus einer Rakete geschossen - denn sah er dies nicht als Verrat von Wyatt. Und selbst wenn, war es auch egal. Es ging ihn gerade wirklich nur um sich selbst und seine Wünsche. Das Gefühl die Fehler wirklich sehen zu können kam ihn immer näher und erfüllte ihn mit dunkler Freude.

      "Wie schnell du doch bei der Sache sein möchtest - man merkt so gar nicht, dass dir Unterhaltungen nicht liegen Luftwächter. Aber aach, ihr müsst nicht viel machen. Am besten sucht du und dein Vater sich ein bequemes Bett - kuschelt euch etwas aneinander und schlummert dabei ein."



      Dabei lächelte er beide ganz sanft an, während Cabriel mehrfach ihn anblinzelte als hätte er die Aussage gerade nicht richtig verstanden. Meinte er das gerade ernst oder wollte er nur beide provozieren?

      "...Geht...Es auch anders?"

      "Nein~. Und mein Lord - was sagen sie dazu? Wenn sie zustimmen kann ich ihnen eine weitere Macht von mir zeigen...Der für ihr Ziel wiiirklich von Vorteil ist~."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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      Während des Hauptgeschehens, regte sich etwas in den dunklen Ecken des Schlosses, kaum wahrnehmbar, wie eine subtile Bewegung in den Schatten. Die Schattenhasen erschienen zunächst wie bloße optische Täuschungen im schwachen Licht, undeutliche Gestalten, die sich zusammenrotteten.
      Zunächst versammelten sie sich um den leblosen Körper des Lords wie Tiere, die ein Beutetier umkreisen. Es war jedoch kein Fressen, das sie antrieb, sondern wie ein Instinkt oder stiller Befehl denn sie befolgen müssen... Sie sammelten sich, krochen aus allen Richtungen aus den Schatten hervor, als sie seinen Fall gespürt hatten.
      Lautlos, ohne ein Rascheln oder ein Knacken, drängten sie sich näher, ihre Köpfe sanken tief, wie in einer Geste des Respekts die Unterhaltung nicht zu stören...
      Aus den Augenwinkel beobachtete Korbos diese...
      ....
      .............
      ..................................
      ..........................................Es waren ungewöhnlich mehr als sonst.



      Er war sich der Anzahl an Personen welche er in das Dark Heart aufgenommen hatte wohl Bewusst...Das hier waren eindeutig Andere Schattenhasen...Fingen sie an sich zu vermehren?
      Welch Ironische Fügung zu diesen Familienfest....
      Er wusste nicht einmal das sowas möglich war aber diese Hasen reagierten genau wie die Anderen auf seine Stille Befehle...
      Die kleinen Kreaturen begannen sich eifrig unter Eternity zu vergraben, voran mit ihren Näschen um ihn dann gemeinsam anzuheben.
      Als sie ihn hoben, sank der Schatten des Hasen mit dem Gewicht des Körpers tiefer in den Boden, aber es gab keinen Widerstand. Sie bewegten sich lautlos weiter, ihre Bewegungen fließend und unnatürlich synchron, schnell wie eine Einheit, die eine Beute zu einem geheimen Altar trug.
      Die Schattenhasen verschwanden beinahe so plötzlich, wie sie aufgetaucht waren. Ihr Ziel schien klar: Sie schleppten seinen Körper zu seinem Gemach, wo er vor Augen und Schaden geschützt bleiben soll....
      Korbos wollte nicht das so eine unangenehme Situation erneut folgte wo irgend jemand seinem Körper ungefragt zu Nahe kam.
      Der letzte Hase denn man sehen konnte warf einen kurzen Blick zurück, seine leuchtenden, roten Augen schienen einen Hauch von Triumph zu zeigen, bevor auch er im Schatten verschwand.
      ....
      Mit einem doch unbehagliche sekeptik verengte der Lord doch etwas seine Augen...
      Der Hase....Plante doch nicht irgendwas?
      Wehe er bekam mit das diese klein Tierchen ein Umweg machten....

      Doch schnell lockte ihn etwas Andere Ab, das einen Schauder in ihm auslöste

      "Nur unter 4 Augen, hm? Ich verstehe schon~. Gerne, mein Lord ""



      Auch wenn es....Kye, gerade mehr als Wertschätzte das sein Lakai Kiri nicht sein Wissen benutzte um es ihm unter die Nase zu reiben, spürte er viel zu sehr wie viel freude Kiri gerade an dieser Situation hatte. Es fühlte sich fast an wie....
      ...
      Da war dieses Märchen....
      Es hing ihm nur noch schwer im Gedächtnis aber es ging um einen Kaiser. Dort hatten sich seine Untertanen auch insgeheime Lustig über ihn gemacht!
      Irgendwelche Kleidung die fehlte...Doch an mehr erinnerte sich die Seele des Lords nicht mehr genau. Er hatte...Eine Zeitlang viele Märchen jemand vorgelesen und das war nicht Beni gewesen....Zumindest war es ein guter Weg gewesen ruhe zu haben und so waren es eine Reihe Geschichten die ihm wage in der Erinnerung blieb. Wobei die Geschichte der Meerjungfrau noch immer den größten Wert in seinem Herzen besaß weil sie Beni ihm diese vorgetragen hatte...
      Doch der eigentliche Kern lag es das er sich unwohl entblößt vor Kiri fühlte und...Es war nicht gerade etwas um das sich der Lord schlagen wollte.
      Auch wenn er ihn als sehr Respektlos ansah, besaß er noch diesen kleinen Anstalt ihn nicht auf seine Fehler so offen von dem Windwächter hinzuweisen, der zum Glück die Hintergründe seiner Form nicht annähernd verstand....
      Unwissenheit war für denn einen Fluch und Segen....
      Trotzdem überraschte ein Teil des Weißhaarigen das er jetzt hier denn Mut fand und nicht...Bei Beni....
      Vermutlich weil er immer noch sorge hatte ihm sein Bild von sich zu ruinieren....
      Sicherlich hätte sich Beni noch jaulend auf Eterntiy gestürzt um mit den Schattenhasen mit davon getragen zu werden...
      Ein geschwächtes seufzen entglitt seiner Kehle...Er konnte also wirklich von Glück sprechen das sie sich gerade in diese Voraussetzung getroffen hatten.

      "Ich nehme...Meine Aussage zurück..."
      Plötzlich war es Zorn was Korbos verspürte, zuerst dachte er es käme von ihm selbst weil er sich über Kiri noch immer ärgerte aber dieses Zorn kam von Cabriel der ihn nun anschaute als hätte er eine Entscheidung von großer Wichtigkeit getroffen.



      "Es ist genau das, was ich schon seit Jahren wissen wollte. Früher einfach nur...um meinen Vater die dreckige Luft aus seinen Lungen zu saugen und ihn qualvoll zu erniedrigen. Doch jetzt...Muss ich es akzeptieren, dass dies so wie in meiner Vorstellung nicht mehr möglich ist. Viel mehr...Fasziniert mich Ihre Denkweise so sehr, dass ich garantiert nicht mich als bedeutungslose Schachfigur degradieren lasse."
      Die Worte und die daraus folgende Euphorie was wirklich überwältigend das er spüren konnte wie ihm das Darkheart regelrecht zuflüstern wollte diesen Jungen Mann, sein eigens Fleisch und Blut mit dem Dark Heart zu verbinden...Auch reizte es Kye, die schwäche von Cabriel für sein großen Plan zu benutzten und auch könnte das Leben eines weiteren Korbos bedeuten das es Hoffnung darauf gab wieder zu seiner Alten Form zurückkehren zu können...Aber genau aus den selbigen Grund wieso er Infinity nicht längst Teil des Rituals werden ließ war in diesem Sinne die Chancen noch zu gering das dieses Dark Heart, am Ende seine vielleicht letzte Chance verschlang nur um ihn noch fester an sich zu Binden....
      Daszu fehlten ihm noch zu viele Information, über Cabriel selbst...Über dessen Leben und auch was aus Dina geschehen war....
      Woher kam der Zorn von Cabriel über sein Vater denn er nicht mal kannte...?
      Hatte Dina über Eternitx schlechtes erzählt obwohl sie zugleich Cabriel auch so manisch von ihm schärmte...?
      Andererseits...Wusste Kye es am besten wie es sich anfühlte als der Fehler von jemand gesehen zu werden....
      ...Wohin dies geführt hatte musste gar nicht erst vertiefen....
      Doch so lag die Faszination vorerst auf beider Seiten gleich.



      "Kiri, ich hätte da einen Vorschlag. Um Lord Korbos Vorteile zu verschaffen, sollte er wirklich die Fehler der Witch gezeigt bekommen. Ich möchte, dass er Erfolg hat und seine Worte nicht von hoffnungsloser Bedeutungslosigkeit ersticken. Wie wäre es denn, wenn er gleich dabei wäre...im Traum vom Erdwächter?"
      Auch Cabriel schien von seiner Ansicht so ergriffen das er ihm ein klaren Vorteil verschaffen wollte, ein wahrlicher Verräter wie es ihm Buche stand....
      Aber in dem Sinne war er nicht Anderes gewesen, mit seinem Leben mit Izarra bestand auch nur daraus sich irgendwann denn Vorteil zu erhaschen um denn Witch endlich überlegen sein zu können.
      Statt Fragen zu stellen waren sie beide Personen die damit Arbeiteten was ihnen geboten wurde!
      Doch horchte der Lord genau auf als er hörte das er bei dem Traum...Des Erdwächters dabei sein sollte...
      Deutlich wie Cabriel nun Kiri anschaute, schien er dadurch großen Vorteil zu erkennen,
      Er selbst wusste was Träume für eine starke Wirkung hatten auch wenn sich sein eigner Traum seit Jahren nicht mehr verändert hatte, während sein Körper das Träumen grenzlich versagt war, zumindest konnte er nie einem bei Eternity erkennen. Aber das würde ihn auch sorgen bereiten....Ein Seelenloser Körper sollte keine Träume besitzen...
      Es handelte sich hierbei wohl aber nicht um normale Träume sondern um eine Fähigkeit die Korbos so befremdlich war wie der Garten seines Lakais....



      "Ohoo~. Als ein Zuschauer - aber Wyatt ist doch dein Liebster, willst du wirklich ihn seine Schwächen verkünden?"
      Über die Bindung unter den Witch hatte Lord Korbos wenige Gedanken verschwendet, für ihn waren sie immer eine kuriose Einheit...Von den der dunkelsten bis helleren Generation....Auch wenn er oft auch Unstimmigkeit unter ihnen gesehen hatte...
      Doch das Soziale Leben seiner Feinde hatten ihn noch nie Interessiert...Umso mehr zuckte seine Augenbraueschwach als er mitbekam das Cabriel wohl zum Erdwächter eigentlich eine engere Bindung besaß...
      Es ließ ihn wieder zweifel überkommen ob Cabriel wirklich für seine Vorteile aus war doch schneller als erwartet war Cabriel Entscheidung.

      "Aber natürlich. Was müssen wir dafür tun, damit er auch ein Teil des Traumes wird?"
      Als wäre es eine Selbstverständlichkeit...Zugeben er selbst ging auch über Leichen und so wie er Beni oft für seine Wünsche und Ziele ausnutzte....
      Wirklich...Unheimlich...Es würde der Lord auf einen Spiegelblicken reflektierte der Luftwächter gerade einige seiner eigenen Verhaltensmuster.
      Obwohl dem Lord durch die Trennung mit seinem Körper etwas Einfühlsamkeit... fehlte die man zu einer Familie spüren sollte....fühlte er sich Cabriel verbundener als sein Jüngeren Bruder dessen Ambitionen ganz anderes waren.
      Auch wenn die Erinnerung an seinem Vater geschwächt waren....So hatte er ihn nicht als ein Mann in Erinnerung der auf der gleicherweise gehandelt hätte.
      Es war wohl...zwischen ihnen einfach eine größere Bindung...Obwohl beide keine Rolle im Leben des Anderen jeweils gespielt hatte,

      "Wie schnell du doch bei der Sache sein möchtest - man merkt so gar nicht, dass dir Unterhaltungen nicht liegen Luftwächter. Aber aach, ihr müsst nicht viel machen. Am besten sucht du und dein Vater sich ein bequemes Bett - kuschelt euch etwas aneinander und schlummert dabei ein."
      ....
      Obwohl Kiri es mit so eine Sanftmütigkeit sagte als wäre es die einfachste Sache der Welt...Sprach dieser extrovertierte Schelm mit zwei Individuum die eine größere Überlebens Chance allein auf einer einsamen Insel hätten als mit einer ganzen Bevölkerung!



      Tatsächlich erinnerte sich Kye nicht daran war er das letzte mal mit jemand Anderen außer ...Sich selbst das Bett geteilt hatte.
      Beni musste auch auf den Boden schlafen...
      Vor allem im schlaf, verriegelte der Lord sein Gemach tausend mal und legte noch ein Schutzzauber oben drauf. Es war eben die angreifbarste Situation...Das gefiel ihm wirklich nicht...Selbst nicht mal mit getrennten Betten in einem Raum!
      Das konnte doch nicht der einzige Weg sein um als Zuschauer dieser...Traumwelt zu fugieren...oder?!
      Andererseits...Und das wollte er ungern offen vor Cabriel ansprechen fiel ihm sowieso auf das etwas mir Kiri Verbundenheit mit dem Dark Heart nicht stimmte...Obwohl er Zeth Erinnerung sehen konnte war vieles so unklar was Kiri selbst betraf als gäbe immer wieder Störungen...Nur Szene wo Zeth allein war waren mehr als deutlich....Und wo fehlte ihm das nötige wissen über Kiris Fähigkeiten, es wurmte ihn....Aber dafür mit Cabriel zu kuscheln? Das klang absurd....

      "...Geht...Es auch anders?"
      Zum glück teilte auch hier Cabriel diese Ansicht, mit dem Feind ein Bett zu teilen war wirklich ein Risiko...Er könnte wenn seine Meinung änderte Cabriel auch im schlaf erdrosseln....
      "Nein~. Und mein Lord - was sagen sie dazu? Wenn sie zustimmen kann ich ihnen eine weitere Macht von mir zeigen...Der für ihr Ziel wiiirklich von Vorteil ist~."
      ......
      In diesem Moment bereute es der Lord, den Luftwächter als Feigling abgestempelt zu haben denn er wollte klar...Ablehnen.
      Doch leider wusste Kiri wie er seine Meinung umstimmen konnte....
      Leider merkte er die Ernsthaftigkeit und Provokation von Kiri deutlich was ihn Monoton die Arme vor sich verschränken ließ als er sich noch mal Cabriel besah der so entschlossen mit diesem Vorschlag gewesen war....
      ...Hach....Er hasste es das er das Risiko insgeheime auch....Liebte...
      "Hm...Wenn es nicht Anderes möglich ist."



      Lord Korbos versuchte natürlich den gelassenen zu spielen, auch wenn er extra wieder ein Punkt Neben denn Anwesend an der wand fokussierte um bloß seine wahre Emotion nicht preis zu geben.
      "Ich werde diesen Vorteil nutzten,", stellte er ernst klar, schließlich konnte er jetzt nicht klein bei geben auch wenn ihm der Gedanken verlocken vor kam sich doch jetzt aus den Staub zu machen.
      "Ich besitze unzählige Gästezimmer, wir werden eines davon für den Zweck nutzten."
      Nicht mal im Traum würde er irgendjemand der hier Anwesenden in sein Privat Gemach lassen! Er wollte nicht das unangenehm ausweicht fragen entstanden und Cabriel vielleicht begann fragen zu seiner Einrichtung zu stellen wie zu einer üblichen Konversation oft der Fall war....
      Wie unbehaglich es auch war, mit einem...Nun fast gesehen fremden und dazu noch Feind in einem Bett zu schlafen...
      Zu Not konnte er sich vielleicht auch in ein Objekt verwandeln und sich an ihm fest machen...?
      Irgendwie glaubte er nicht das Kiri Worte das sie eng miteinander kuscheln mussten 100% eingehalten werden müssten.
      Aber er wollte Kiri Fähigkeit in Aktion sehen und solang es sich nicht um sein eigenen Traum handelte, sondern um den Erdwächter...Konnte er das Risiko eingehen.
      Zudem konnte er endlich wirklich näher an seinem Feind sehen und sich ein besseres Bild machen...Es war wirklich unglaublich, was für eine große Vorteil ihm Cabriel und Kiri boten...Er musste aufpassen nicht gleich noch wirklich zu Lächeln...
      Aber das verkniff er sich so gut wie er denn unsichtbaren Punkt unbemerkt fixierte und sich mit deutlichen Schritten vom Tisch entfernte.
      "Dann folg mir...", setzte Lord Korbos kurz mit einem Seitenblick zu Cabriel, bevor sich dieser noch in seinen Schlossmauern verirrte und seine Schattenhasen ihn für ihn suchen mussten...
      Doch hielt er inne falls Kiri noch etwas sagen wollte.
      "Beim nächsten mal deck den Tisch nicht so übertrieben..."
      ...Es war nicht so als wäre seine Familie dabei zu Wachsen, dieser Tisch war eher für etwas größeres bestimmt als...Nur für diese kleine Anzahl an Personen.
      Believe Me ~

    • Kiri Nisemono & Cabriel Valentine:

      "Hm...Wenn es nicht Anderes möglich ist."

      Still beobachtete Kiri wie Korbos und Cabriel wirklich der Handlung nachgehen wollten, da fand es Kiri glatt schade, dass er gleich wieder verschwinden musste! Dabei war alles im Schloss immer so interessant - selbst die Schattenhasen, die sich gerne mit den Quälgeistern anlegten und so heimlich in das Zimmer schlichen wie ein Serienmörder. Doch wollte er auch für Harvey da sein , der mit Sicherheit noch Ohnmächtig war, nachdem er so spartanisch seinen Mageninhalt geleert hatte. Er sollte ja kein Verdacht schöpfen wieso er in der Wohnung allein gelassen wurde und außerdem wollte er gerne sein Gesichtsausdruck nach dem Traum sehen, den er kaum noch abwarten konnte.

      Lord Korbos sah seinen Vorteil und ging ohne sich zu verabschieden mit Cabriel fort, natürlich konnte er eine Bemerkung wegen des Essens nicht sein lassen. Dabei hatte Kiri gar nicht so viel herausgeholt, er hatte sie extra auf den Teller verteilt, da er dachte...das Korbos eventuell Lust hat den Tisch um zu kicken - einfach für den Moment. Doch hatte sich Korbos zurückgehalten und so war Kiri heute wirklich zufrieden mit seinem Lord, weswegen er ihn entspannt nachwinkte. Er fühlte wie sein Herz höher schlug, sicherlich war es Noirs Begierde zu seinem Lord - der sich in seine Gefühle hineinbannte. Der Gedanke den König weitergebracht im Leben zu haben erfüllte ihn mit Wärme und Sehnsucht nach der Zukunft. Er konnte sich ein gruseliges Grinsen gar nicht zurückhalten, sodass sich der Quälgeist immer weiter in die Ecke verzog. Schwungvoll stand er auf und wand sich zum Stuhl auf den Lord Korbos gesessen hatte. Seine Finger fuhren am verzierten Holz entlang, während er breit lächelnd in Gedanken versank.
      Eigentlich...hatte er viele Möglichkeiten wie es mit Lord Korbos enden könnte - aber gerade war nur eine so schmackhaft auf seiner Zunge, sodass er sich verschmitzt über die Lippen leckte.

      Dieser Korbos war etwas besonderes...Ein Glück, dass Immensity überlebte um ihn zu zeugen.

      Lord Korbos war wie eine wunderschöne rote Rose, die doch leider nach und nach ihre glänzenden Blüten verlor.
      Nicht mehr lange...und sie würde ihre jetztige Pracht verlieren, dann würde sie nie wieder erblühen...die Rose wäre Abfall.
      Aber das würde Kiri zu verhindern wissen.
      Denn bevor Lord Korbos auf den falschen Pfad gelangt und verwelkt - würde Kiri ihn in ein Glas einsperren, um auf ewig seine Pracht zu bewundern. Sein Leben...wäre dann nur noch in seiner Hand.
      Denn nur Kiri wusste wie unfassbar zerbrechlich seine bereits gepflückte Rose war.



      Normalerweise war Kiri Nisemono von Geduld gepflegt, doch wann immer er sich viel zu lange bei Lord Korbos oder Harvey befand verspürte er diesen unstillbaren Hunger in ihm. Er wollte das Hier und Jetzt auf jede Sekunde genießen, weshalb er seine Triebe im Griff halten musste. Doch wann immer er spürte, dass er diesen Männern nähre kam und sie ihn immer weiter sympathischer fanden...überkam Kiri ein starkes Kribbeln, dass er im ganzen Körper spürte.
      Er konnte es kaum abwarten, wenn der Zeitpunkt gekommen war und er sie in seinen Träumen gefangen nehmen würde.
      Bis zur Unendlichkeit...wären ihre Seelen vereint. Es war mit Sicherheit Liebe...die sein Herz erfüllte! Der starke Hunger ihn die Eingeweide aus zu reißen und ihn auf ewig seins zu machen. Genau dann...wenn Korbos dachte alles unter Kontrolle zu haben. Es wäre wundervoll - Kiri kicherte verspielt während sein Gesichtsausdruck sich immer mehr verdunkelte.

      "Ich habe nie gedacht das L̷̡͇̘̃̀̉ì̷̳e̶̥̰̣̾̿̈́b̷̪̝̊͝e̷̗̅ so stark werden kann. H̴͈̐͌͠ā̷̩̮̍͘h̸͈́̑ȁ̸̮̯h̸̫̾a̶̡̝̤̅̐͑h̷͓̭̫͒͘͝à̸̖̾͒~."



      "Ich besitze unzählige Gästezimmer, wir werden eines davon für den Zweck nutzten."

      Für den Zweck...So wie Korbos sprach klang es nach einem dunkeln Ritual, obwohl sie nur nebeneinander schlafen mussten. Schnell kamen sie in eins der Gästezimmer, die genauso wie der Rest des Schlosses edel aber auch antik wirkten. Jedoch sorgte das Timing für ein neu aufkommendes Problem, denn so wie bei Cinderella verwandelte sich der süße Adlige wieder zurück in Aschenputtel.
      Und somit...



      ...verschwand auch die Selbstsicherheit, die sich so zaghaft in ihn befestigt hatte wie ein Spinnenfaden an der Wand. Die Mundwinkel von Cabriel zogen sich weiter nach unten, so wie Korbos seine Form veränderte hatte er mit Sicherheit keine Fragen bezüglich seines Aussehens. Ihn würde es auch nicht wundern, wenn er davor schon wusste wie er wirklich aussah. Er war ja der Schurke.
      Und genau da stach es in Cabriels Kopf hinein, wie ein scharfes Messer.
      ...
      ...
      ...Cabriel war gerade Mutterseelen alleine mit dem Oberschurken der Witch und hatte auch noch so seine große Klappe aufgerissen, als sei er es wirklich wert die Zeit dieses adligen Mannes zu verwenden.
      ...Er musste kurz noch Einmal in sich halten und tief einatmen.

      ...War dieser Mann wirklich sein leiblicher Vater? Natürlich sah ihm seine WITCH-Form ähnlich - er war froh so nicht im Original auszusehen, denn würden diese Ohren und die scharfen roten Augen sofort auffallen. Aber sich wirklich das vorstellen konnte er nicht wirklich, auch wenn er im tiefsten Abgrund seines Herzens akzeptierte.



      Er wusste nicht, was er sagen sollte weshalb er lieber wie ein Grabstein schwieg und sein Körper sich immer weiter verkrampfte. Cabriel konnte es nicht fassen, dass er die gerade noch es ausgehalten hatte mit ihm und Kiri in einem Raum zu verbringen. Doch jetzt spürte er diese dunkle Aura an ihm und so erfüllte ihn die Nervosität deutlich.
      Wie...konnte man da denn keine Angst haben? Und ihn sollte er gleich umarmen?
      Das würde er nicht aushalten - er spürte schon wie seine Sinne anfingen zu schwanken, als würde er gleich Ohnmächtig werden. Wie es aussah hatte da Tyler recht und er hielt wohl wirklich recht wenig aus.



      Aber nichtsdestotrotz konnte er die Situation nicht verändern. Seine WITCH-Form sprach nämlich seine Gefühle aus, die er sich so nicht getraut hätte zu berichten...vermutete er zumindest. Er wollte ihn wirklich in den Traum mitzerren und hoffte, dass er und Kiri sich dann bedeckt hielten. Denn auch wenn er damit leben konnte, dass er seine Freunde hinterging - wollte er den Verrat so weit gehend hinauszögern. Bevor...sie einen Verdacht schöpften und die Witch wegen ihm sich wieder lösten.
      Denn eins ist in ihm durch das Gespräch mit Korbos und Kiri gestiegen- Sein Enthusiasmus eine verfluchte WITCH zu werden...Nur für ein bisschen Leid und Elend anderer. Auch wenn es nicht 100% sein ganzer Grund war, denn...hatte er auch Interesse daran die WITCH wachsen zu sehen - auch ihre Freundschaft, die eigentlich so niemals stattgefunden hätte.

      Zögernd zog er seine Jacke aus und ging zu einer Bettseite, hoffte dabei das sein Vater nicht wählerisch war. Vorsichtig legte er sich ins Bett hinein und starrte auf die Decke. Es war total surreal so gemütlich zu liegen - weil der Ort wohl kaum benutzt wurde roch es einfach nach nichts außer Rosen. Es war wirklich entspannend. Niemals hatte er gedacht mit seinem Vater so gemütlich im Bett zu liegen, während die Atmosphäre so totenstill war und besänftigend. Er war so weit entfernt von Problemen und seinem Besitzer - es fühlte sich beinahe wie ein kleiner Urlaub an, sodass die Todesangst nach und nach in das Kissen versank.
      Er hatte Kiri wirklich einiges zu verdanken, weshalb er sich nur noch weiter anstrengen wollte - bei ihm war es wie ein fairer Handel, ein geben und nehmen. Obwohl Cabriel nichts sagte stellte er ihm sein Vater vor, auch wenn es da sicherlich mehr um Lord Korbos selbst ging.

      "Auch...wenn es Ihnen nichts bedeutet...Bin ich erleichtert...meinen Vater gefunden zu haben...", flüsterte er schon so leise als wollte er gar nicht gehört werden - mehr kam es spontan einfach aus sich hinaus. Die Erleichterung nicht mehr suchen zu müssen, auch wenn er dies immer wieder verleugnete stieg auf. Selbst Sam würde niemals darauf kommen, wer sein Erzeuger war - weshalb es nie zu ...Spielen mit seinem Vater im Hostclub existieren würde. Es gäbe keine unangenehme Atmosphäre wie mit Raimondo, der Cabriels und Sams erste Vermutung war, da er am meisten mit seiner Mutter Zeit verbrachte. Anders hätte er zwar nie Matteo kennengelernt, aber...lieber hätte Cabriel nie seine dunkle, animalistische Seite so zum Vorschein gebracht.



      Mehr sagte auch Cabriel nicht mehr, denn lag sich auch nach einer kleinen Weile Lord Korbos zu ihm - was ihn wieder aus der Bann traf. Warum war er so nervös wie beim letzten Mal? Hatte er Angst in so einem bedeutvollen Zeitpunkt aus Versehen zu sterben? Gerade wollte er es wirklich nicht, weshalb sein Kopf sich drehte wie er es für beide richtig machen konnte.

      "Ich..komm dann....etwas näher", murmelte er zitternd und rückte mit dem Rücken auf dem Bett näher zu Korbos ehe er sich zur Seite drehte. Dabei zwickte er seine Augen zusammen als wollte er den Mann vor ihm nicht ansehen. Jetzt in sein tiefes Rot zu blicken würde ihn direkt aussetzen. Blind suchte er langsam den Arm des Lords, er hatte keine Ahnung wie eng sie wirklich einander sollten. Sein Herz pochte so stark, dass er seine Zähne zusammenbiss. Er musste sich unbedingt beruhigen, sich zusammenreissen...Denn ging es nicht um ihn.



      Genau als er dachte es nicht auszuhalten und vom Bett flüchten zu möchten, strömte in ihn ein kleines Bild auf - dass ihn von der Situation ablenkte. Es war Wyatt, dass in seinem Kopf erblühte wie eine aufgehende Sonnenblume. Nachdem sie die schreckliche Szene im Wasser hatten gingen beide einkaufen und...ohne es selbst zu ahnen starrte Cabriel ihn so oft wie nur möglich ins Gesicht, wenn Wyatt anfing zu strahlen. Gerade erst bemerkte er es wie...unfassbar oft er sein Strahlen erkannte und es sogar bewunderte.
      Er erwischte sich dabei wie ... er ihn immer und immer wieder ehrlich lächeln sehen wollte. Dabei war es Cabriel schon unangenehm, dass er kein Junge war der jemanden zum Lachen bringen konnte - und trotz allem kicherte Wyatt so oft, sodass es Cabriel immer wieder die Sprache verschlug.
      Cabriel wusste, dass er selbst absolut egoistisch war und die Güte eines guten Schauspielers immer weiter ausnutzte. Er nahm sich seine Zeit und gab ihn immer wieder dunkle Flecken, die Wyatt nicht einfach entfernen konnte.
      Doch...war den Fehler zu sehen nicht das Einzige, was er sich von diesem Traum erhoffte.
      Insgeheim wollte er Wyatt näher kennenlernen, seine Beweggründe verstehen - seine Wünsche und Träume vor Augen zu haben.
      Er wollte, dass Wyatt für diese Nacht eine Welt regierte in der ihn keiner hineinfuschen konnte, auch wenn er wusste, dass irgendwann das Kartenhaus zusammenfallen würde.
      Seit wann fühlte er sich von Wyatts Charakter so hingezogen? Seit wann wollte er ihn so stark kennenlernen? Er konnte sich die Frage nicht beantworten, doch der Gedanke an Wyatts lächeln brachte ihn dazu vollständig sich zu beruhigen.



      Wie ein Weltmeister brauchte Cabriel nur 10 Minuten um vollständig einzuschlafen, während seine Hand unbewusst an Korbos Stoff zog, damit er sich näher zu ihm gesellte. Dabei gab er keinen einzigen Laut von sich, nur sein Brustkorb erhob sich immer wieder langsam nach oben. Cabriel schlummerte so tiefenentspannt wie mit Wyatt.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
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      So schnell wie auch Kye sich von einer Krone in seine eigentliche Gestalt zurück verwandeln konnte, zeigte Cabriel schnell wie die Wirkung der Witch-Verwandlung nach lassen konnte...
      Es war wirklich beinahe schon erschreckend, wie deutlich ihm die Macht Verhältnisse gezeigt wurden, er könnte den Luft-Wächter wirklich komplett in Dunkelheit verschlingen ohne sich groß dafür anstrengen zu müssen...! Er war nur ein kleines Fünkchen von Licht...Wenn überhaupt.
      Besonderes jetzt merkte der Lord wie seine eigene Selbstsicherheit ins bröckeln geriet, er konnte richtig spüren wie der Andere wie ein kleines Tier ein schnelleren Herzschlag bekam...Es machte ihn selbst ins einer eher Schutzloseren Form ganz....Unruhig....



      Sie beide schwiegen, irgendwie glaubte der Lord daran es nur ein Wort brauchte und dann würde Cabriel zusammen zucken....Dann aber würde auch zusammen zucken und es würde zu einer wirklich merkwürdigen Kettenreaktion kommen.
      Merkwürdigerweise musste der dunkle Herrscher dabei an Ziegen denken....
      Er erinnerte sich mal von Izarra in ein kleine abgelegene Farm mit geschleppt wurde weil er dachte es würde ihn gut tun an die frische Luft zu kommen...Und weil er Menschen zu mied schien ihn Landtiere die besser Umgang zu sein...Doch durch ein lautes Geräusch erschreckten die Tiere und kippten die Reihenweise um...Gefolgt von ihm selbst.
      Es war das erste und letzte mal das sich raus schleifen ließ...

      Obwohl sich Kye wirklich lange als nichts gesehen hatte was es merkwürdig wie viel Selbstvertrauen ihn gerade das persönliche Kennenlernen von Cabriel brachte...Vielleicht weil sie sich zu ähnlich waren und er sich der Jüngere...In dieses Gefährliche Zone bewegt hatte...
      Auch wenn Kiri mit seiner Finger im Spielt hatte war Cabriel dieses Risiko eingegangen und was noch immer hier anstatt, große Distanz zwischen ihnen aufzubauen.
      Er hatte sich wirklich für ein Moment Lebendiger gefühlt als sonst....
      ...Es war ihm auch als wäre in ihm richtig eine neue Farbe erblüht, das nicht ....Komplett das Weiß der Krone war die er versuchter zu sein...Komplett belanglos und unwichtig.
      Dieses Gefühl wollte noch lange fest halten...Solang wie möglich....



      So verspürte Kye gerade die selbe Todesangst wie sein Sohn aber....
      Auch wenn sein eigens Herz wild schlug konnte er mit dieses Furcht für diesen Moment umgehen.
      Er verspürte nicht den Drang sich zu verstecken , so wie er doch lieber tat und es gewiss auch wieder in Zukunft tun würde solang er nicht seine Haltung die er hatte verlieren wollte....Aber gerade war die Angst von Cabriel wie ein stiller Sieg für seine gebrochene Seele...
      Auch wenn Cabriel zu der Korbos Linie gehörte war er noch immer ein Witch Wächter...Und zu wissen dem Feind überlegen zu sein, bedeute Macht die ein wohlige wärme in ihm auslösste. So nahm er selbst ein tiefen Atemzug als sie beide auf dem großen Gäste Bett befanden.




      Nach und nach verschwand die Angst....Es war die Stille zwischen ihnen das wie ein Wortloses Gespräch zu sein schien.
      So das Cabriels leises Flüstern nicht dazu führte das Korbos zusammen zuckte, in Gegenteil es war eine angemesse Laustärke...Beinahe wie das leise hauchen eines Windzuges.
      "Auch...wenn es Ihnen nichts bedeutet...Bin ich erleichtert...meinen Vater gefunden zu haben..."
      ....
      Erleichtert?
      Tatsächlich merkte er wie eine Unruhe in Cabriel sich ebenfalls zu senken schien...
      Korbos selbst kannte das Gefühl, der innerlichen Unruhe....Oft fand er Ruhe im Weinkeller....
      Allein nur auf das gefüllte Glas zu starren erfüllte in mit etwas mehr ruhe....
      Doch nur für denn Moment....
      ...Aber war er selbst auch auf der Suche....?
      Er hatte viele Ziele vor sich....Und erst jetzt wusste er das es jemand wie Cabriel geben hat der nach ihm gesucht hatte....Obwohl sie sich nicht einmal Persönlich kannten.
      Ob Cabriel verschiedene Bilder von ihm hatte? Oder war da eines?
      Vielleicht hatte aber auch genau das ihn so unruhig werden lassen...



      Wie bei einem Arzt besuch kehrte aber schon bald die Nervosität zurück. Jetzt wo man das gefunden hatte was man suchte...Kam ihm zumindest die nächste Frage auf, was dann?
      Der Lord was sich sicher Cabriel für seine Zwecke zu benutzten, seine Vorteile und seine Macht daraus zu ziehen....
      .....Und dann würde er seine Worte wahr machen....
      Er spürte aber selbst wie er verkrampfte, als müsste er sich vor Cabriels Nähe fürchten obwohl er ihn nichts anhaben konnte!
      "Ich..komm dann....etwas näher"
      Schweigend duldete er seine Worte und daraus folgende Näherung...
      Um sich selbst zu beruhigen legte sich eine Hand an die Stirn und sich von dem Gefühl das Cabriel durch zog nicht zu heftig mitreißen zu lassen, schon allein das war ein anstrengender Kampf...
      Ein Kampf denn er schon fot verloren hatte, sei es gegen Beni oder Kiri....
      Doch auch er wollte diese Sache zu Ende bringen damit er teil dieses Traumes werden konnte....



      ...Bei dem Wort Traum sprudelten ihn kurz die Erinnerung seines eigenes Traumes wieder auf.
      Er saß allein auf einem Dach, über ihn das Sternenzelt....Es war kalt und seine Hand umschloss , leicht zitternd ein Cuttermesser....Und immer wieder starrte er darauf und schob mit dem Daumen die Klinge langsam nach Oben.
      Unter denn vielen Sternen fühlte sich Kye so verloren und unbedeutend....
      Auch das Cuttermesser war so klein und trotzdem könnte nur ein kleiner Schnitt sein dar sein für immer auslöschen....



      Doch immer wenn er die Klinge an sein Hals hielt....Zögerte er und senkte seine Hand doch wieder...Nur um erneut lange darauf zu starren....
      Dieser Traum verfolgte ihn seit er seinen eigen Körper zerstört hatte immer wieder....Es fühlte sich an als hätte er den...Schritt gewagt und trotzdem auch nicht, weiter zu gehen sein Schicksal auf einer einfachen Weise zu besiegeln.
      Immer wenn er dann Wach wurde, fühlte sich sich nur noch befremdlicher für ihn an mit Eternity verbunden zu sein.
      Dabei war er sein Körper....
      Und trotzdem distanzierten sie aneinander immer weiter....
      Vielleicht fühlte es sich daher so gut für denn Lord an...Kye zu sein. Als Kye musste er sich nicht diesem Gefühl quälen und konnte das nichts sein in das er sich entwickelt hatte...
      Trotzdem, war das Gefühl jetzt...Gar nicht so unangenehm... Er fühlte sich stark, selbstsicherer und zu einem kleinen teil vollkommender als er eigentlich erwartet hätte, als würde noch mehr in ihm stecken als wie er geglaubt hatte...Und das ohne dabei an das Dark Heart zu denken das immer wieder seine Gedanken verdunkelte....

      Ohne es zu bemerken, schwand Cabriel Angst wieder und auch spürte er das dieser eingeschlafen war...
      Der leichte zog an seiner Kleidung brachte ihn dazu seine Arm um Cabriel zu legen, der sich enger an ihn drängte...Obwohl es so ungewohnt war verspürte der Lord selbst in diesen Augenblick Müdigkeit....Dabei brauchte er oft mehr um ruhe zu finden....
      Aber als wäre auch das von seinem Sohn ansteckend fielen ihm die Augenlider zu. Sein Kopf senkte sich auch tiefer ins Kissen....




      So fiel auch er in einem ihm vollkommend neue Art....Einzuschlafen.
      Obwohl er dieses hohe Risiko einging, klopfte sein Herz im selben Takt wie Cabriel, es war....warm...und geborgen....
      So friedlich war er schon lange nicht mehr eingeschlafen.


      __________________________________

      Infinity Korbos & Thalorian Veythar

      Einige Stunden zuvor....
      ....
      "Ich kann mir Vorstellen das es Schmerzvoll ist aber---"
      "Können Sie das?! ...Tch....Tun Sie nicht so als wüssten Sie wie es sich anfühlt....Oder haben Sie einen Bruder der Sie nur als Nutzloseschachfigur sieht und die Person die man Liebt aus dem Leben reißt? Und jetzt sagen Sie mir das sein Leben erneut in Gefahr ist....?"
      Die Worte kam verbittert über die Lippen von Infinity und er wischte sich abermals die Tränen aus dem Gesicht obwohl er keinen Groll gegenüber des Detektiven empfand der ihm eigentlich Helfen will....Doch wusste der Prinz gerade nicht wohin mit diesem schmerzhaften Gefühlen die ihm überschütten....Am liebsten würde er diese nicht begreifen doch mittlerweile war es das einzige Gefühl das seit längeren empfinden konnte....



      Dabei war sein Körper noch dabei sich zu erholen...Bosco war dabei so süß Hilfsbreit und führsorglich gewesen, er war wie auf Wolke Sieben und kurz hatte Infinity geglaubt wieder zurück in Leben zu finden. Er stellte sich schon vor wie er mit dem kleinen Jungen für immer in seinem Anwesen Leben würde, Glücklich und ohne Sorgen....
      Auch wenn seine Seele schmerzte nach dem was ihm Beni angetan hatte und der Versuch sein Bruder zur Wahrheit zu zwingen gründlich daneben ging....Genau wie verstört der kleine Bosco darüber war was mit seinen Eltern passiert war...Auch wollte der junge Herr sich keine Gedanken darüber machen wie das überhaupt möglich sein konnte das die jüngere Version seiner ersten Liebe hier war...Das wichtigste war das er Lebte und an seiner Seite blieb...!
      Aber dieser Gedanke glücklich und sorgenfrei ein neues Leben zu führen wurde mit dem Besuch von Thalorian Veythar zerschlagen...!
      Die Botschaft das es nicht längerer sicher für ihn und Bosco war, überrumpelte ihn doch sehr aber bis her...Hatte ihm der Detektiv oft bewiesen das er ein Vertrauter war, auch wenn dieser behauptet Neutral zu sein....

      "Meine Neuen Information haben ergeben das du nicht länger im Schutz des Lords stehst...Es fällt mir schwer dir das zu sagen, junger Prinz aber du hast dein Nutzten für den Lord mit deiner Kampf Herausforderung verloren, ich hatte dich darum gebeten dich bedeckt zu halten....Jetzt ist es leider so wie es gekommen ist.", erklärte ihm der Detektiv ernst aber auch mit Bedrückung in der Stimme.



      "Doch das ist nicht das einzige, der Blonde Junge...Er wird ebenfalls nicht lange sicher sein, ich haben schon Krähen in der Nähe gesehen welche nach euch Ausschau halten, es wird nicht mehr lange dauern bis der Lord den Befehl geben wird zumindest ihn Töten zu lassen. Ihr seid beider nicht mehr in Meridian sicher...."
      ....
      Doch was sollte Infinity tun? Er konnte doch unmöglich mit einem Kind in ein anderes Land flüchten, es war gefährlich....Und selbst in der Wüsste oder im tiefsten Dschungel würden ihnen die Krähen seines Bruder folgen...Dazu noch Beni der wie der Hund seines Besitzers nur auf ein Befehl wartet sie zu zerfleischen!
      Und noch mal würde er den Verlust von Bosco nicht ertragen!
      Aber so wie es der Detektiv von ihm erwartet hatte die Füße Still zu halten konnte er nicht, ein großer Teil in ihm hatte Hoffnung gehabt immer noch sein Bruder zu erreichen doch stadessen war es als hätte er nur die eiskalte Hand einer schon längst verstorben Person ergriffen....



      Zu wissen aber das es nie Brüderlichkeit war die ihm am Leben hielt sondern sein Zweck war so Bitter das er am liebsten zusammen gebrochen wäre...
      Doch allein mit dem Gedanken Bosco nicht im Stich zu lassen, hielt ihn davon ab den Atem für immer anzuhalten.
      Trotz der schlechten Nachrichten die Thalorian verkündet hatte die einem Todesurteil gleicht, hatte der Detektiv einen Plan...Einen der ihnen vielleicht doch das hauch eines Lebens ermöglichte das nicht im Schatten des Vernichtenden Schatten des Lord stand...
      Aber es war Riskant...So Riskant das es ihr Leben sofort beenden könnte aber es war eine größere Chance zu überleben.



      "Ich sorge dafür das ihr beide für eine Weile mit einer neuen Identität sicher seid, dafür müssen wir an einen Ort an dem der Lord selbst nicht hingehen wird....Die Erde."
      Seine Worte klangen so überzeugt das Infinity es kaum in denn Sinn kam es zu hinterfragen.



      Früher war es eine Normalität das man die Portale zwischen Erde und Meridian nutzten konnte doch nachdem großen Ereignis, dass alle Portale geschlossen hatte dachte niemand mehr daran in Andere Welten zu Reisen....Bis...Lord Korbos zurückkehrte und seine Lakaien in Kampf gegen die Witch durch ein Portal schickte...Dieses Portal befand sich aber im Schloss...Wie ein großer Tensor der etwas Wertvolles vor Anderen geschlossen hält.
      "...Aber nur wenn du damit einverstanden bist, Prinz Korbos....Ich würde euch auch helfen in ein Anderes Land unterzutauchen aber ich kann nicht meine Hand dafür ins Feuer legen das es--"
      "Schon gut....Tun wir es.", unterbrach Infinity ihn ernst und Blickte dabei kurz zu Bosco...Ihn vor seinem Bruder und dessen Lakaien zu beschützten war wichtig, dafür...Riskierte er alles.

      Gegenwart......

      Der Magische Kristall der ihre Aura komplett Versteck hielt begann zu leuchten als sie vor dem Portal standen. Mit seinem Umhang versteckte Infinity denn kleinen Jungen sicher und hielt ihn nahe Ansicht gedrückt, damit er nicht aus dem Radius des Kristals versehentlich trat...
      Durch denn Detektiv hatten sie wohl eine passende Zeitspanne erwischt wo Lord Korbos sich nicht im Konferenzraum befand...
      Obwohl das Schloss schon immer sehr einsam und verlassen wirkte...Hatte der Prinz das Gefühl es wäre noch weniger los...



      Wieder jedoch hier zu sein versetzte in ihm ein unwohles Gefühl....
      Er war bemüht es Bosco nicht zu offen zu zeigen für denn das ganze sowieso sehr verwirrend sein musste.
      "Warum gerade jetzt?", musste Infinity nun doch die Frage stellen als sich der Detektiv wachsam umschaute das sie weiter ungesehen blieben.
      "...Ein wichtiger Gast fordert gerade die Aufmerksamkeit des Lords. Wir müssen uns dennoch beeilen, die Krähen konnte ich für denn Moment ablenken aber es gibt hier noch andere Kreaturen die bald den Schutz Zauber des Kristalles durchblicken werden."






      Ein wichtiger Gast...?
      Seit wann empfängt sein Bruder, Gäste...?
      Aber so wie es schien würde der Detektiv nicht auf genaueres eingehen ohne die richtige Bezahlung, doch erkannte Infininty als in das Gesicht des Detektiv Blickte deutlich wie angespannt er war...Da war noch irgendwas anderes!
      Jetzt wo sie aber auch hier standen war es ein mumliges Gefühl vor diesen Portal zu stehen, er hatte noch nie eine Reise durch ein Portal erlebt....Fühlte man etwas an seinem Körper? Und...wo würden sie raus kommen....?
      Er hatte zwar etwas Information über die Erde....Doch würde es ausreichen?
      Andererseits wusste er das Cornelius sich auch dieser Herausforderung gestellt hatte....Und da sollte er jetzt auch Mut beweisen.
      ....
      Doch als er zum Portal ging, dabei Bosco fest an sich haltend bemerkte er das Thalorian sich nicht von der Stelle bewegte und die Türe weiter im Auge behielt durch welcher sie gekommen waren.
      "Thalorian ...? Kommen Sie nicht mit?"




      Es war sicher Riskant wenn er hier bleiben würde, besonderes wenn es nicht mehr lange dauert bis doch auffiel das Fremde im Schloss waren.
      "Nein, ich werde hier bleiben...Euch wird einer meiner Klone auf der Anderen Seite im Empfang nehmen. Macht euch keine Sorgen.", sprach er beruhigt und zog die Handschuhe um seine Finger enger.
      Gerade...Jetzt sah er sie genau....Die Spur welcher der Detektiv schon seit Jahren verfolgte und schon so oft verloren hatte....Er hatte Izarra nicht vergessen....Auch wenn ihre Beziehung ein Ende gefunden hatte, war er immer noch sein Client und er würde seinen Auftrag zu Ende führen.
      Seinen Sohn finden....
      ....Und er ist hier.



      Vermutlich würden die Schattenhasen ihn bald bemerken...Das könnte übel Enden. Doch die wichtigen Information die er hier noch bekommen konnte musste er nachgehen,
      Aber zuerst war es wichtig das die beiden sicher auf die Erde kommen...Und danach würde er mit Izarra sprechen müssen. Nicht nur wegen denn beiden sondern zum Austausch einiger Information die wichtig für denn Lehrer der Witch war.


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      Liam Petrow

      "VERDAMMTE SCHEISSE!! JETZT FAHR ENDLICH! ES IST GRÜN, DU PENNER!"



      "Gibt es überhaupt irgendeine Flachpfeife, die wirklich Bock hat die Asche deines Clubs einzusammeln, Liam?!"



      Immer mehr rutschte Liam auf dem Beifahrersitz nach unten und wäre am liebsten zu Fuß oder mit einem Bus her gefahren....
      Eigentlich wollte er es auch Janon direkt ausreden, er hatte schon mehr als deutlich bemerkt das etwas mit Janon nicht in Ordnung war oder zumindest was passiert ist....Allein das schon so spät zurück kam das eingeschlafen war.
      Dazu ging dann nicht zur Uni....
      Von Außen sah er jedoch keine Verletzung, kein blaues Auge oder dergleichen ...Auch wenn es Typisch war das sich Janon mit Anderen anlegt und es brutal Endet. Aber er wirkte nicht als hätte gewonnen....War er deswegen so schlecht drauf?
      Irgendwie hatte er ein ganz mieses Gefühl....



      Tatsächlich fragte er sich für ein Moment ob er irgendwas ausgefressen hatte das Janons Laune so schlecht war aber Rückblickend hatten sie das zwischen sich geklärt gehabt...Doch hatte Liam genug Erfahrung mit Janon gemacht um zu wissen das nachbohren ihn nur noch aggressiver machten, er wusste das es Janon nicht mochte in einer schwachen Position da zu stehen und auch wenn Liam es ganz sicher nicht so sah schien er ihm mit seinem lauten gemaule genau das beweisen zu wollen.
      Weswegen er sich die rauen Worte von Liam versuchte nicht zu Herzen zu nehmen....
      Sein Barkeeper hatte nach der Wilden Rebellion gekündigt...Er besaß schon so kaum Mitarbeiter für denn Club.
      Das also die meiste Arbeit an ihm hängen bleiben würde war daher gar nicht so verwerflich,

      "Du solltest den ganzen Schwachsinn einfach aufgeben und dir etwas Kleineres suchen. Reicht ein Pub nicht? Da kommen auch genug notgeile Männer hin, wenn dich das anzieht."

      Schwachsinn...Es gab Liam ein weiteren stich ins innere und erneut klang es so als würde Janon nicht ansatzweise begreifen wieso ihm so viel an diesem Club lag.
      Doch hielt Liam weiter denn Mund und sah raus als müsste er aufpassen, das Janon kein Unfall baute.
      Janon hatte enorme Wut, dessen Grund Liam nicht kannte aber wieso sollte er ihn auch nicht raus lassen?
      Der Rothaarige rutschte schwerfällig auf dem Sitz wieder höher und strich ein wenig über seinen Gurt der ihn ziemlich eng schon fest hielt, als bereitete sich das Auto selbst schon auf ein Unfall vor.
      "Ich wette mit dir, dass heute kein Schwein kommt, um dir bei der Renovierung zu helfen. Niemand liegt etwas an dem Käfig - selbst diesem Großkotz an Butler nicht. Am besten sammeln wir nur die wertvollsten Sachen ein und du verkaufst das Gebäude. Kriegst doch jetzt genug Kohle..."


      "Mir geht es nicht ums Geld....", erwiderte Liam jedoch doch zwar ruhig aber hörbar als würden sie eine ganz normale Unterhaltung führen.



      Wäre er so Geld-Geil würde er schon deutlich Andere Wege in kauf nehmen um ans Geld ran zu kommen.
      Auch hätte er die Finanzielle Unterstützung von Stan angenommen obwohl sie im Streit waren aber auch da lehnte er ab. Aber wusste er schon genau das Janon nicht den Dampf an ihm aus ließ um sich daraufhin eine Lebensgeschichte darüber anzuhören wieso Liam diesen Club noch retten wollte, selbst wenn er das alles mit seinen eigenen Händen erledigen musste!
      Aber auch über Stan wollte Liam jetzt nicht nachdenken, er musste erst mal seinen Ärger über ihn verarbeiten bevor er darüber nachdenken konnte sich wieder mit ihm zu vertragen...Problem war nur das er ähnlich wie Janon fest gefahren auf seiner Meinung war.
      So wie Janon behauptete das er nur mit Notgeilen Kerlen zu tun hatte...So war Stan überzeugt richtig gehandelt zu haben Oscar auf Janon anzusetzen.

      Jetzt aber machte sich Liam eher Gedanken darum das sie es erstens Lebend zum Club schafften und zweitens was er machen konnte um etwas Janons Laune zu verbessern...Vielleicht würde er sich ihm auch öffnen? Er wusste doch das er mit allem mit reden konnte...auch wenn es diesmal besonderes schlimm zu sein schien!
      So schlimm das er Janon schon vor sich sah er mit sein Wagen noch direkt in sein Club fuhr um diesen denn Rest zu geben!

      "Aber bedenk, durch mein Club kriegst du jeder Zeit weitere Frei Getränke an Alkohol, wenn der Club wieder Läuft könntest du sogar deine Musik Wünsche Äußern die ich veranlassen werde die dort abgespielt werden. Der Club ist nicht ganz so scheiße....Braucht nur bisschen Zuwendung, dann sieht er aus wie neu."





      "Und wenn ich gerade denn Club neu Renoviere kann mir auch ein paar neue Ideen einfallen lassen, ich bin sicher The Cage wird sogar noch besser und der gleiche Mist wird nicht noch mal passieren, ich werde Bodyguard einstellen aber so richtige! ", sprach er doch weiter entschlossen dabei.
      Einige extra Feuerlöscher würde er aber auch hinstellen....Auch wenn es hoffentlich keine weitere Brenne geben wird.
      Doch machte sich Liam wirklich ernsthafte sorgen um Janon....Er bedeutet ihm schließlich viel und so wie er auch für ihn da war...Wollte er sicher sein das Janon sich auch erholt.
      "Jedenfalls....Bin ich dir sehr dankbar das du mich fährst auch wenn ich nur noch mal betonen möchte , das s es wirklich nicht nötig ist, wenn du willst kannst du dich gern in der Zeit wie ich da Renoviere neue Zigaretten kaufen oder dich Ausruhen, ich finde du wirkst....gestresst Müde heute. Ich komme wirklich auch allein klar, es wird mich doch sicherlich kein Groß gewachsener Kerl erwarten oder ein perverser Spinner.", versuchte er ihn gut zu reden.







      "Ich schätzten was du tust, Janon...Anderes als Stan bist du wirklich für mich da und jetzt wo kein Fiber mehr habe fühle mich auch richtig motiviert!"
      Auch wenn er dank Janon gewiss noch stress mit Nicky einbüßen konnte und andere Dinge die Liste wuchs....Aber das zählte nicht weswegen er trotz Janons durch bohrenden Blick ein liebes Lächeln aufsetzte.
      "Ich weiß, heute ist nicht dein Tag und trotzdem ziehst du das hier mit mir durch. Das schätze ich mehr, als ich sagen kann...Das erinnert mich immer an die Streifzüge mit dir in die Fremden Häuser nur das es diesmal kein Einbruch notwendig ist.", schmunzelte Liam ein wenig darüber.



      "Und wenn ich fertig bin für heute, können wir doch das machen worauf du Lust hast! Und ich würde mich freuen wenn dich als dank auch etwas verwöhnen darf, mir gefällst du richtig gut wenn du mir auch dein lächeln schenkst."
      Auch wenn Janons Lächeln, eher einem Raubtier ähnelt das einen gleich mit Haar und Knochen verschlingen will....
      Wenn Janon schon nicht mit der Sprache raus Rücken will was genau los war würde er doch zumindest ihn wieder auf bessere Gedanken bringen.
      Zu Not musste er in Zukunft ein Anti-Stress Ball für Janon Organsieren damit wenigstntes die Straße vor ihm sicher war.

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      Oscar Bell

      Das Schmuckgeschäft liegt in einer eleganten Seitenstraße der Innenstadt, flankiert von Boutiquen und Cafés. Eine große Schaufensterfront aus poliertem Glas bietet Passanten einen Blick auf die kunstvoll arrangierten Schmuckstücke. Filigrane Halsketten, funkelnde Diamantringe und schimmernde Perlen liegen in samtbezogenen Auslagen, jede davon sorgfältig beleuchtet durch kleine, warme Strahler, die das Funkeln der Edelsteine betonen.



      Kurz vor dem Ladenschluss wird die sanfte Musik die gespielt wird ausgeschaltet, die massive Eingangstür, die mit einem unauffälligen Sicherheitssystem ausgestattet ist, wird schließlich von einem der Angestellten geschlossen. Sie dreht sich mit einem leisen Klick im Schloss, und eine zusätzliche Metalljalousie fährt langsam vor dem Schaufenster herunter, bis sie fest einrastet.
      Unter der kalten Helligkeit einer Straßenlaterne, deren Licht einen schmalen perfekten Kreis auf dem Pflaster wirft, lehnt Oscar lässig an einem Laternenpfahl. Der Rest der Straße liegt im Schatten, still und menschenleer, bis auf das gelegentliche Rauschen eines vorbeifahrenden Autos in der Ferne. Der Schmuck, den er geschickt und unbemerkt aus dem Laden entwendet hat, glitzert in seiner Hand wie gestohlene Sterne.
      Er senkte seinen Blick darauf und begutachtete die Wertvollen Schmuckstückes welches er sich aus eigener Tasche nicht mal in 30 Jahre Leisten konnte



      Es war schon schwer unbemerkt dran zu kommen, da Oscar sichtlich von Außen nicht wie jemand wirkte der zu so einem teuren Geschäft passt.
      Trotzdem half wie immer sein Charm dabei und so war die Verkäuferin mehr damit beschäftigt auf seine Muskel und Oberweite zu starren.
      Aber mit dieser Ausbeute würde er zumindest ein Teil seiner Schulde die er hatte los werden oder zumindest irgendwo investieren um an mehr Kohle ran zu kommen.




      Während er die Schmuckstücke in seiner Hand betrachtete, spürte er plötzlich ein eigenartiges Kribbeln im Nacken, ein unangenehmes Gefühl, als hätte die Dunkelheit um ihn herum Augen bekommen. Doch bevor er reagieren kann, durchbohrt ein kühlerer, härterer Druck seinen Rücken – eine Pistole, direkt zwischen den Schulterblättern. Sein Körper erstarrt augenblicklich.
      Die kalte Metallmündung fühlt sich an, als würde sie bis in sein Innerstes vordringen. Es ist kein Schmerz, sondern eine lähmende Präsenz, die jede Faser seines Körpers erfasst....Ein jedoch erschreckend vertrautes Gefühl.



      Weswegen sich sein Körper trotz der drohenden Präsents wieder entspannte.
      Das fiel selbstverständlich auch denn Besitzer der Waffe auf der Amüsiert darüber raune:
      "Sieh an, sieh an....Erinnert sich mein Bulle nach all denn Jahren im Knast noch sein Lieblingssexspielzeug~?"





      Ein schiefes grinsen zog sich über sein Mund als er sich nicht umdrehte aber mit aus denn Augenwinkel leicht in die Richtung der Person Blickte der ihm die Pistole nun noch fester gegen den Rücken drückte.
      "...Wie könnte ich das vergessen? Schließlich warst du schon immer mehr als großzügig damit.", lachte Oscar rau aus der Kehle heraus.



      Auch wenn Oscar so gelassen wirkte, tobte in ihm innere Wut, Hass und auch schmale Furcht vor diesem Kerl...Er war eine Andere Art von Bad Boy....Dieser Kerl würde er sich bis aufs letzte Blut durchnehmen aber das beruhte auf sadistischer Gegenseitigkeit.
      Langsam wanderte der druck der Pistole zwischen Oscars Schulterblättern tiefer zu seiner Hüfte um noch tiefer zu seinem Steißbein zu wandern.
      Eon Boshaftes lachen erklang hinter Oscar als er sich immer noch nicht bewegte:
      "HAhaHAha~ Noch immer ein wahrer Masochist...Da werde ich ja fast wieder etwas Geil~"



      "Wirklich schade das du damals einfach abgehauen bist, so viele verschwendete Jahre im Knast dabei hättest du unter unseren Namen der Shark's sofort ein Freischein nach draußen bekommen. Auch die Maske stand sie ausgesprochen gut! Aber lieber bist du dieser albernden Gäng dieses Mason-Futzi beigetreten? Hach ich vergass damals hatte noch ein Anderer das sagen~ Was aus ihm geworden, huh? Wir hätten dich viel besser behandelt...Du bist doch unserer toller- Dorgen-Bote gewesen Oscar."




      Amüsiert zog der Mafiose seine Pistole zurück und klopfte mit der Hand auf Oscars Schulter eher sich seitlich zu ihm beugte, er war nur minimal größer als Oscar , doch trug er
      Plateauschuhe. "Wahnsinn, Oscar du bist in der Zeit im Gefängnis ja ordentlich gewachsen~", lobte der Mann welcher Oscar damals überhaut in die Drogen Sucht gezogen hatte....
      Oscar hasste diesen Kerl, er empfand ihm gegenüber nur denn unwiderstehlichen drang sein Leben zur Hölle zu machen aber stand dieser Kerl am längeren Hebel. Es würde ihn nicht wundern wenn schon mit nur einem Fingerschnippsen eine Handvoll Kerle aus den Schatten traten die auch noch bewaffnet waren.
      Die Pistole schwenkte der Andere wirklich wie ein Spielzeug herum, seine leichtsinnige Art erinnerte Oscar nicht nur zu selten an Mason...
      Mit der nächsten Bewegung entwendete er hm ihm den gestohlenen Schmuck und schmunzelte dunkel:
      "Sieh an, das nehme ich doch direkt als kleine Anzahlung an dem Geld welches du dem Boss schuldest~ Damit verlängert sich deine Lebenszeit um ein paar Tage~ Ist das nicht Himmlisch?"



      Oscar ließ sich ohne Gegenwehrt seine Beute abnehmen, er wusste sich dagegen aufzulehnen würde ihn nur eine Kugel in den Kopf bescheren.
      Trotzdem konnte er sich nicht diese höhnische Art nicht über sich entgehen zu lassen ohne dabei selbst eine Provokante Spruch los zu lassen:
      "Nimm es ruhig, scheinst ja so untervögelt zu sein wenn du dich so über jemand ergötzt der längst bei euch auf der schwarzen Liste steht! Irgend ein Wert muss ja noch für euch haben, sonst wäre ich schon längst auf euren Folter Stuhl."




      Seine Worte brachten den größeren zum auflachen: "Hach, Oscar....Du schreist ja förmlich darum dir das Leben auszublasen! Aber nein, wir wollen dich nur Leiden sehen schließlich schuldest du uns eine Menge Cash , da soll sich doch wenigstens dein Ableben doch ein Gewinn raus bringen, es laufen Aktuelle Wetten gegen dich....Dein Hintern wird immer beliebter, es nur die Frage wer als erstes zu stechen wird."
      Die Worte des Mannes dessen Namen Oscar schon gar nicht mehr kannte löste ihn ihm nur schwaches schnauben aus....Auch wenn er gerade nicht gerade die beste Lage hatte.
      "Reiß dein Maul nicht so weit auf...Ich hab bald Verstärkung und dann werde euren Jungs und dir ordentlich die Fresse Polieren. ", höhnte Oscar zurück.
      "Hah, du Knecht willst dich wirklich mit uns anlegen ?"



      Belustig legte der Mafiose aus den Sharks über den Lauf seiner Pistole und steckte sie an seine Hosentasche.
      "Na dann komm, lass mich sehen ob du im Knast nicht zur Pussy geworden bist...Zu Belohnung ramm ich dir dein Liebling dann auch wieder ganz tief in dich rein~"
      Die beiden schauten sich mit belustigen Sadismus an aber dann riss nun bei Oscar sein Geduldsfaden und er schlug mit seiner Faust nach seinem Ex-Freund.
      Dieser zeigte aber auch schon wie früher sehr schnelle Reflexe und rammte in nächsten Moment Oscar sein Knie in den Magen.
      Doch zuckte der Blonde nicht mal mit der Wimper als er erneut zu schlug und ihn diesmal voll treffend erwischte.
      Das laute Fluchen zeigte schnell das Oscar schlag ordentlich gesessen hatte.
      Allerdings richtete er schon erneut die Pistole gegen Oscar was ihn nur selbst gereizt zu Boden spucken ließ.
      "Hmpf, wie immer....Bist du es der Feige sich vor dem Kampf drückt."
      "Dein Pech wenn du keine Pistole hast, ich und die Anderen werden immer dir überlegen sein Oscar...Also sieh lieber zu das du das Geld zusammen kriegst oder du wirst dir wünschen wieder im Knast zu sein."
      Believe Me ~

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    • Bosco Darkwood

      Für Bosco war es noch immer wie ein eigenartiger Traum, der von vorne bis hinten so voller Lücken war, dass er es einfach nicht schaffte ihn zusammen zu puzzeln. Er hatte es einigermaßen akzeptiert, dass seine Adoptiveltern umgebracht wurden von einem gewissen Beni, der durch Infinitys Aussage wohl sein kleiner Bruder war...an den er sich gar nicht erinnerte. Auch, wenn ihn ständige Fragen verfolgten , merkte er wie sehr auch der Prinz belastet war - ihm ging es noch nicht besser...die Schwere in seinem Herzen konnte er genau spüren, wenn er an seiner Seite war.



      Genau deswegen versuchte Bosco das Bild dieser furchtbaren Tragödie für sich selbst zu verdrängen, um sich mehr auf Infinitys Probleme zu fokussieren. Immerhin war er derjenige, der sich um ihn kümmerte und ihn aus der Hölle befreite. Er verdankte ihm seine Güte und Treue - weshalb er für ihn mitdenken wollte. Bosco wollte den Prinzen nützlich sein, auch wenn er nur ein Kind war - konnte er sicher helfen. Noch versteckte er sich in dem Umhang von Infinity aber schon bald würde er versuchen ihn den Rücken zu stärken. Seine kleinen Hände drückten sich ganz fest um Infinitys Hüfte, damit sie nicht voneinander wichen - sie durften nämlich auf keinen Fall entdeckt werden von dem neuen Lord - Infinitys Bruder.
      Vor ihnen war ein Detektiv, der sich gut im Schloss auskannte und sie zum Zielort brachte...diesem Portal auf den Weg zur Menschenwelt. Infinity meinte zu ihm, dass es wohl das bessere für sie seien, wenn sie ein Leben in Ruhe verbringen wollten. Bosco sah sich verwirrt um, das Schloss kannte er durch Infinity - es gehörte einst ihm. Doch jetzt...war es so viel düsterer geworden und herzloser - außerdem war es so still, als existierten hier keine Seele in der Umgebung.
      Er hatte das Gefühl, dass er schon öfters hier wäre...und diese kalte Atmosphäre ihn wohl bekannt war.
      Bosco mochte es in diesem Schloss nicht - es bereitete ihn starkes Unbehagen, weshalb sein Blick sich immer nach hinten wendete - mit der Furcht irgendwas würde sie verfolgen.



      Wenige Minuten später waren sie am Portal - es wirkte wie ein magischer Strudel, Bosco hatte so etwas zuvor noch nie gesehen. Er kannte sich zwar ein wenig mit Magie aus, doch ging es nur um das mindeste...Ihn war die physische Stärke um vielfaches wichtiger, da Ritter normalerweise über keine Mana verfügten. Außerdem war Magie in seiner Religion fast für alle Zwecke verboten, weshalb das Portal ihn eben falls mehr Unbehagen herbeiführte.

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      Der Detektiv beschloss hier im Schloss zu bleiben, weshalb Infinity und Bosco alleine reisen sollten. Lächelnd sah er zu diesem Mann hinüber und beugte sich minimal nach vorne um dennoch im Umhang zu verweilen.

      "Danke, Mister für ihre Hilfsbereitschaft. Ich bin schon sehr auf ihre Klone gespannt."




      Dann zog er leicht an Infinitys Hemd, sodass er ihn ansehen musste. Freundlich sah er zu ihm hoch, es war ein mutwilliges Lächeln was sich auf seinen Lippen setzte. Leicht ergriff die Hand von Infinity und drückte sie sanft an sich.

      "Sobald Sie bereit sind können wir gehen, Prinz. Ich werde nicht von ihrer Seite weichen."



      Der Übergang von Portal in eine andere Welt konnte man mit einem Wimpernschlag vergleichen. Sobald man drin war befand man sich schon ganz in einem anderen Ort. In dem Fall von Infinity und Bosco standen beide plötzlich auf einer Blumenwiese, während die Sterne hoch im Horizont funkelten. Boscos Augen fingen an zu funkeln, weshalb er zwei Schritte weiter nach vorne ging. Waren sie jetzt wirklich woanders? Auf der Erde anstatt in Meridian?



      Auf dieser Blumenwiese konnte er noch keinen Unterschied feststellen, jedoch kam ihn der Duft in der Luft etwas stärker vor, den die Blumen verteilten. Wissbegierig kniete er sich hinunter zu den Pflanzen, manche davon hatte er noch nie zuvor gesehen - es war erstaunlich! Mit diesem Eindruck konnte er seine kindliche Freude wiederfinden, die seine Wangen mit einem weichen rosa färbten. Schwunghaft richtete er sich wieder auf um glücklich zu seinem Prinz hinüberzusehen. Warum auch immer fühlte er sich hier viel wohler als in dem dunklen Schloss.

      "Prinz Korbos, Sehen sie sich nur diese schönen Farben der Blumen an... Ich finde es bezaubernd!...Was es wohl noch zu sehen gibt?", sagte er schon ganz aufgeregt und erschwinglich, wie auf einer Tournee mit einer Klasse.



      "Der Ort hier erinnert mich an unsere erste Begegnung, nur küsste uns an dem Tag die liebe Sonne anstatt der kühle Mond! Gefällt es Ihnen auch?"

      __________________________________

      Janon Müntzer


      "Mir geht es nicht ums Geld...."

      Es war Janon im tiefen Inneren mehr als nur klar, dass er den kleinen Mann vor der Gefahr nicht überzeugen konnte, in der er sich selbst ständig hineinschmiss. Liam war einfach eine masochistische Hure, doch trotzdem mochte ihn Janon sehr. Weshalb er nicht wollte, dass irgendwer seine dreckigen Finger auf ihn setzten, die alle noch dazu hinter Gitter saßen und wer weiß wie viele schwere Straftaten begangen hatten. Diese Rüpel verdienten keine zweite Chance - doch war sein Sugar Babe anderer Meinung.

      "Aber bedenk, durch mein Club kriegst du jeder Zeit weitere Frei Getränke an Alkohol, wenn der Club wieder Läuft könntest du sogar deine Musik Wünsche Äußern die ich veranlassen werde die dort abgespielt werden. Der Club ist nicht ganz so scheiße....Braucht nur bisschen Zuwendung, dann sieht er aus wie neu."

      Wie stumpfsinnig Liam nun ihn die Vorteile dieser Hölle ihm empfohlen. Zugegeben war Janon nur feindselig gegenüber den Club, weil er sich um die Sicherheit von Liam Gedanken machte - das kleine Höllenfeuer hatte ihn sogar etwas gefallen...Bis zu dem Ausgangspunkt, dass es dieser Bulle war und es nur seinen Freund schädigte.
      Janon interessierten keine Freigetränke oder irgendwelche Musikwünsche. Es wäre besser, wenn dieses Gebäude einfach in Schutt und Asche zerfiel. Es war doch nicht so schlimm, wenn Liams Traum zerbrochen wäre - dafür waren doch Träume dar...Um zu sehen, dass die Realität deine Träume niemals wahr werden ließ.
      Trotz seiner negativen Einstellung gegenüber den Club besänftigte ihn die ruhige Stimme seines Freundes etwas, sodass er letzten Endes nicht aus dem Auto stieg um den nächstbesten, der zu langsam vor eine reinzuhauen.

      "Ich schätzte was du tust, Janon...Anderes als Stan bist du wirklich für mich da und jetzt wo kein Fiber mehr habe fühle mich auch richtig motiviert!"

      Leicht grummelte Janon aus der Kehle heraus, Liam wusste wohl genau was er hören wollte. Natürlich war er für ihn immer da, Liam war ihm wichtig - aber wollte er nicht seinen Dreck wegwischen. Janon war kein Beschützer oder ein Held...Er war nicht sein Bodyguard und würde auch zusehen, wenn der Rothaarige vor ihm auf die Schnauze fiel. Irgendwann würde er ihn zwar die Hand ausstrecken, ihn hochhelfen und sich um seine Wunden kümmern...Doch würde er ihn für sein Leid nicht bemitleiden.
      Wenn Liam diesen verdammten Club unbedingt wollte, dann sollte er ihn eben haben. Janon hatte seine eigenen Probleme, die gerade sein Steißbein mehrfach signalisierte und den Schmerz bis ins Gesäß zog. Er musste sich um den Ochsen kümmern und sich für die letzte Nacht revanchieren!

      "Hmpf..."




      "Ich weiß, heute ist nicht dein Tag und trotzdem ziehst du das hier mit mir durch. Das schätze ich mehr, als ich sagen kann..."

      Verwundert fragte sich der Boxer, ob man es ihn anmerkte? Andererseits hatte Liam immer ein Talent dafür seine wahren Emotionen aus ihn herauszulesen. Er wusste auch, dass er ihn deswegen nicht ausfragen sollte, weshalb Janon nie einen starken Grund hatte Liam selbst zu schädigen - naja...außer gestern, aber da war Liam auch nicht ganz er selbst.

      "Das erinnert mich immer an die Streifzüge mit dir in die Fremden Häuser nur das es diesmal kein Einbruch notwendig ist."

      Die Anspannung in seinen Fingern ließ nach, sodass es nicht mehr so aussah als wollte er seinen eigenen Wagen erwürgen. Er erinnerte sich gerne an seine Kindheitstage mit Liam - obwohl er meiste Zeit so berauscht war hatte er diese Erinnerung nie vergessen. Als wäre es seinem Gehirn wirklich wichtig nichts an der Zeit mit ihm und Liam zu vergessen. Mehr lehnte er sich an den Fahrersitz und blickte ruhiger in den Seitenspiegel, bis er dann sich zu Liam zuwandte und sein Fuß ein wenig zu heftig aufs Gaspedal drückte, als es die Vorschrift erlaubte.

      "Und wenn ich fertig bin für heute, können wir doch das machen worauf du Lust hast! Und ich würde mich freuen wenn dich als dank auch etwas verwöhnen darf, mir gefällst du richtig gut wenn du mir auch dein lächeln schenkst."

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      Gezielt fokussierte er sich auf den Fahrtweg, spinnte Liam jetzt vollkommen. Ihn so anzulächeln, während er am Steuer war...war gegen das Verbrechen. Für so eine Schandtat hätte er ihn am besten auf den Hintersitzen gerammelt, aber erinnerte ihn seine Schnittwunde auf dem Hintern, dass er seine Triebe am besten unterlassen sollte. Genervt biss er sich in den Mundraum, um sich schnell auszunüchtern. Sex war in seinem Zustand gerade keine Option, selbst wenn er sich nur auf Liams Körper fokussieren würde. Wenn Liam den Rechtschreibfehler auf seinem Arsch sieht, müsste er ihn seine Seele aus dem Leib hochwürgen, damit er sich an nichts mehr erinnerte. Er wollte nicht den Respekt verlieren.
      Aber...verwöhnt werden, wollte er trotzdem- auch wenn er ihn gerade kein Lächeln schenken konnte.

      "...Dann ist das ein Deal.", sagte er beinahe griesgrämig und ohne weiteren Worte. Wenn er ihn nur anmachen würde, könnte sich Janon nicht zurückhalten, weshalb er selbst seine Hände ganz an seinem Lenkrad ließ...obwohl er immer wieder den Gedanken pflegte, sie auf den Oberschenkel von seinem Freund zu legen.
      Oscar...wusste gar nicht wie viel er ihn eigentlich versaut hatte. Janon würde ihn den Dildo so hart in seinen Allerwertesten rammen, sodass er gar nicht mehr herauskam. Es war schon schlimm genug an den Blonden zu denken, obwohl so eine Schönheit bei ihm im Wagen saß. Er hasste es wie die Pest, jetzt Liam nicht seine Männlichkeit unter Beweis stellen zu können. Jetzt, wo er endlich wieder an Liam ran durfte. Verschwendung!



      Doch dann klingelte endlich Janons Smartphone, sodass Janon es an die Glasscheibe hang - da er schon die ganze Zeit auf diesen verdammten Anruf gewartet hatte. Es war Trevor, der wegen ihm auf Patrouille war. Eigentlich wollte er den Anruf ohne Liam tätigen, doch waren sie noch nicht angekommen und... es war verdammt nochmal wichtig -falls Travis wirklich den Aufenthaltsort wusste. So wie Janons Gang immerzu mit Face Call telefonierte - konnte man ganz klar Trevors erschöpftes Gesicht sehen, der gerade wohl zu einem anderen Ort rannte um nicht entdeckt zu werden.

      "Los, haus raus!", befahl Janon, der keine Lust hatte Trevors keuchen und fauchen zu hören - sondern seine verdammten Antworten, während er sich weiter auf den Verkehr konzentrierte. Die Kamera war so gedreht, dass Travis nicht Liam sah - weshalb er ohne weiter Fragen einfach anfing zu quatschen.



      "Hab Oscar gefunden und endlich verstanden wieso ich den durch die ganze Stadt verfolgen muss. Sag das doch gleich!", beschwerte sich Travis tierisch während er sich erschöpft an die Mauer lehnte. Er hatte kein Bock erwischt zu werden, auch wenn er ganz klar Oscar das Maul reißen konnte. Aber das überließ er lieber Janon - der Typ war so gar nicht sein Fall, er legte sich lieber mit kleinen Süßlingen an.

      "Hä? Alter...Sag mir einfach wo er ist.", schnalzte Janon mit der Zunge - auf was zur Hölle wollte er denn hinaus? Travis war schon immer jemand, der nicht schlussfolgern wollte. Als er mitbekommen hatte, dass Janon bei Russel übernachtet hatte...dachte er auch, dass die zwei einfach ohne ihn durch die Clubs gezogen waren und war ganz schön beleidigt. Der Typ war so dumm wie Stroh, es war zum bemitleiden.

      "Du hast es auf die Schönheit neben ihn abgesehen, kapiere schon... Der Ochse hat das Chick dir abgenommen. Trotzdem scheiße, warum sagste mir einfach nichts! Erst vögelst du allein mit Russel - dann die Bitch...MANN...Sagt man mir gar nichts mehr?!", schimpfte Trevor so laut während er weiter seinen Weg entlangging, um zu seinen Bike zu gelangen. Janons Augenlieder fingen an zu zucken, Travis setzte ihn gerade wieder wie ein Wasserkocher voll auf, sodass er wieder anfing zu brodeln.

      "...Travis, was für nen Scheiß laberst du zusammen?! Ich habe gesagt, dass es mir um den Ochsen geht - mehr musste nicht wissen!", fing er an tief zu Grollen, sodass Travis seine Worte mehrfach im Kopf überdachte - eigentlich hatte er keine Lust auf Stress aber...Ihn war es mehr als offensichtlich was hier abging. Er konnte seine Klappe einfach nicht halten und hielt die Kamera so nah an sein Gesicht, dass man seine Zornesfalte ganz klar erkannte. Er fühlte sich irgendwie ausgeschlossen- von seiner eigenen Bande!

      "Als wäre das ein Zufall, Alter! Der sieht aus wie die versaute Version von Li---"

      Bevor nur Travis weiterreden konnte, knallte Janon automatisch die Hupe, sodass Liam ihn nicht weitersprechen hörte. Dafür würde er Travis eine reinhauen. Er hätte aufgelegt, wenn er nicht seine Informationen brauchte.

      "HAAALT DEIN MAUL UND SAG MIR WO OSCAR IST!!!", schrie er ihn so an als wäre er direkt vor ihm, sodass Travis leicht zusammenzuckte am Hörer.

      "Na gut ...Ich schick dir ein Bild und den Ort warte...Wer auch immer dir heute in die Müslischüssel gepinkelt hat, Janon."
      , nörgelte Travis nun leiser - da er Janons Wut ganz klar spüren konnte und keine Lust hatte auf seine Stimmung. Für seine eigenen Informationen würde er einfach zu Russel gehen, der wüsste bestimmt mehr über Janons Periode.



      Direkt popte das Bild auf, was Trevor gesendet hatte, gefolgt von dem Ort seines Motorrads. Doch das Bild...zeigte Oscar und diesen Rothaarigen nur von hinten. Beziehungsweise verdeckte die Schönheit den Bullen Komplett, man sah nicht mal was sie miteinander anstellten. Doch wurde Janons Blick größer, als er sich den Rothaarigen ansah - was hatte der Kerl den für ein Outfit? Als wollte er ...das man ihn auf die Hupen starrte? Er sah doch Liam kein bisschen ähnlich!...Kein bisschen...



      "...Boh..........Boh, ne! Du bist ein Idiot, Travis!", kam es automatisch erst betört von Janon heraus bis er sich räusperte um sein Desinteresse zu zeigen. Das Bild brachte ihn rein gar nichts - er konnte nicht mal den Hintergrund erkennen...nur die Boobs.

      "Dann gebe ich ihm eben nicht dein Nummer, Pech gehabt! Hätte das für dich gemacht - klangst nämlich irgendwie in letzter Zeit so untervögelt. Was auch immer, der Ort des Bikes hast du ja jetzt - Ich verpiss mich...Dein Wagen krieg ich morgen, ja?"

      Travis merkte gar nicht, wie falsch er mit seinen Theorien lag. Vielleicht erkannte er deswegen nicht die böse Aura dieses Mannes und die dicke Luft zwischen ihm und Oscar. Wenn Travis diesen rothaarigen Typen begegnen würde, würde er ganz klar trotzdem ihn Janon seine Nummer geben. Weil Travis eben ein guter Freund war und er Anerkennung für seine Taten wollte. Travis dachte immer an seine Gang, genauso wie an ihre Geburtstage!

      Gequält legte Janon auf, warum hatte er nicht einfach Brad danach gefragt? Er hatte vergessen wie anstrengend sein Freund sein konnte, wenn er allein unterwegs war. Er hoffte nur, dass er wirklich nach hause ging.

      "Brad hat recht...Travis ist wirklich DÜMMER als ein Esel...", schimpfte Janon und blickte noch Einmal zum Bild des Rothaarigen. Dabei wanden seine violetten Augen zu Liam und dann wieder zum Bild. Ein Scheiß sahen sie sich ähnlich! Er klickte das Bild des attraktiven Mannes weg.



      Das Bike von Oscar war natürlich nicht mitten in der Öffentlichkeit geparkt, auch wusste er nicht wie lange sich Oscar dort noch aufhalten würde. Er musste unbedingt dorthin um es ihn heimzuzahlen, sonst waren seine ganzen Mühen umsonst. Doch hieß es auch, dass er nun wirklich Liam alleine lassen musste.


      "Shit...", grummelte er - denn waren sie beim Parkplatz des Clubs angekommen.

      Nachdem er das Fahrzeug geparkt hatte, drehte er sich zu Liam zur Seite um ihn wieder ernst anzusehen. Wegen den komischen Anruf erwähnte er nichts - es ging sowieso seinen Freund nichts an. Doch wollte er eigentlich wenigstens ein wenig an Liams Seite sein, bis er sich sicher war, dass alles safe war. Aber wie es eben war, konnte er ihn nicht wegen allem bewachen.

      "...Ich muss los. Sobald ich fertig bin komme ich dich wieder abholen. Versuch mich gar nicht anzurufen - ich werde nicht drangehen. Aber wenn ich anrufe...Gehst du gefälligst an den Hörer, kapiert?", ermahnte ihn Janon während er sich so weit er konnte zu ihm beugte, bevor ihn wieder alles schmerzte. Wenigstens einen Kuss konnte er von Liam rauben, bevor er ihn aus seinem Auto aussteigen ließ.

      "...Wenn du Probleme hast- ruf Russel an. Ich sende dir gleich seine Nummer...Keine Lust, dass du am Ende doch noch missbraucht wirst. Ich warte nämlich auf meine Verwöhnung---wenn nicht heute dann morgen.", warf er als Information dazu - Russel wusste genau wie wichtig Liam ihn war und war wohl von allen am Gutherzigsten, weshalb er nicht warten würde bis Liam litt - da er zu Janons Eigentum gehörte. Doch wusste Janon, dass heute garantiert nichts mehr wird mit Verwöhnung - er würde sich am besten die ganze Nacht mit seiner Rache beschäftigen.

      "...Pass auf dich auf, Babe.", murmelte er leiser aus sich heraus - denn war es für ihn wirklich so als brachte ihn Janon gerade in den Zoo oder in eine Geistervilla.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Infinity Korbos & Thalorian Veythar

      "Sobald Sie bereit sind können wir gehen, Prinz. Ich werde nicht von ihrer Seite weichen."
      Das mutwilliges Lächeln das ihm Bosco zu warf gab dem Jüngsten Korbos etwas Mut, wenn selbst der kleine so voller Edelmut war sollte er genau so eine Aufrechte Haltung zeigen.
      Schneller als ein Wimpernschlag verließen sie beide die vertraute Heimat von Infinity welche er noch nie verlassen hatte...
      Es war ein merkwürdiges befremdliches...Gefühl wieder in ihm...Er wusste nicht ob Bosco gerade das selbe empfand und er hatte niemand mehr der ihm diese Gefühle die ihm fremd waren erklären würde...Es war daher beängstigend doch gerade war es wichtig Bosco am Leben zu halten....Und vor allem unbeschadet.
      So Blickte er über die Schulter noch mal zurück zum Portal...Tatsächlich blieb der Detektiv zurück...



      Der Kristall in seinen Händen begann gräulich zu werden und an seiner Magischen Kräfte zu verlieren.
      Wie feine Asche fiel er in seiner Hand zusammen und wurde vom Nachtwind davon getragen....Das war wohl mit ein großer Beweis das die Magie auf der Erde wirklich schwach war....
      Seine roten Seelenfenster wanderten nun auch in die Nächtlich Umgebung, sie waren wohl an einem zufälligen Ort raus gekommen, so wie es der Detektiv erklärt hatte.
      Es war wohl wirklich Glück das sie nicht in Mitten einer Stadt gelandet waren... Doch mit wenig Orientierung fühlte sich diese Fremde Welt an als wäre man in Mitten einer Blümigen Wiesen-Wüsste gestrandet.
      Der junge Prinz hoffte daher das der besagte Klon des Detektive sie hier auch hier finden würde...
      Da er gerade der Verantwortliche Erwachsene war... Sollte Infinity ruhe bewahren aber doch war er sehr angespannt... Es könnte so viel schief gehen und passieren.
      Allein der Gedanke aber wie sein Älterer Bruder vollkommend allein hier gelandet war, ließ ihn fragen wie er sich Gefühlt haben musste... Doch jetzt jedoch gezielt hier her zu Reisen... In der Welt der Feinde... War ein unbekanntes Gefühl für Infinty das nicht richtig einordnen konnte... Aber sein Puls war schneller als sonst und er vermutete das es sowas wie Nervosität oder Angst sein musste!
      Doch da Infinity schon mit dem Gedanken sein Leben beenden wollte, bestand seine Furcht nicht um sich selbst so wie es sonst in der Vergangenheit war sondern----

      "Prinz Korbos, Sehen sie sich nur diese schönen Farben der Blumen an... Ich finde es bezaubernd!...Was es wohl noch zu sehen gibt?"

      Wie aufs Stichwort machte ihn der kleine Bosco auf die Blumen Aufmerksam.
      Es war wirklich... Liebenswert wie Unschuld und ohne Angst das Gesicht von den kleinen Strahlte, seine Emotion waren wirklich pur und deutlich.



      "Der Ort hier erinnert mich an unsere erste Begegnung, nur küsste uns an dem Tag die liebe Sonne anstatt der kühle Mond! Gefällt es Ihnen auch?"

      Bosco war es denn Infinity im Moment um jeden Preis beschützten wollte! Er hatte Angst um ihn aber... Zu hören wie Bosco diese Ortschaft mit ihrer ersten Begegnung in Verbindung brachte war wirklich Liebenswert.



      "Ja... Ich Liebe es auch, Bosco.", erwiderte Infinity mit einer schwachen errötung im Gesicht.
      Die wärme überkam wieder denn Körper des Prinzen und das geflügelte Gefühl löste seine Unruhe.
      Jetzt fern von ihrer gemeinsam Heimat wurde Infinity bewusster das sie beide jetzt nur einander hatten... Und das fühlte sich unausgesprochen gut an...
      Es fühlte sich an als wäre die Zeit zurück gedreht wurden und Infinity erneut sein Herz an seiner ersten Liebe verlor...
      "Ich liebe es wirklich sehr...", hauchte er noch mal. Obwohl schon etwas Zeit verstrichen war fühlte sich die Anwesenheit von dem kleinen Bosco wie ein Traum an...
      Als wäre ein tief verwurzelter Wunsch in ihm wahr geworden.
      Eine alternative Welt, wo ihm eine weitere Chance geben wurde das er Bosco für sich ewig fest halten konnte.
      Eine Welt wo er ihm Näher sein konnte als damals...
      Eine Welt wo Bosco...Allein ihm gehören konnte.
      Eine Welt....Wo sie vielleicht...~♥




      "Auch wenn es hier einige viele schöne Dinge zu sehen gibt, mein lieber...Bleib bitte in meiner Nähe, wir müssen jetzt stärker zusammen halten und aufeinander aufpassen. Bis wir wieder zu unserer Heimat zurückkehren können....", sprach Infinity sachte als er zu Bosco näher trat und ihm führsorglich über sein Kopf strich. Sein weiches Haar auf seinem Fingerspitzten zu spüren, war unbeschreiblich und am liebsten würde er über stunden nichts anderes tun...naja...schon...Aber dafür war jetzt keine Zeit und nicht der richtige Moment.
      Leicht aufziehend stupste er beim runter streichen seiner Wangenknochen gegen seine Nasenspitze:
      "Doch solange wir hier sind, können wir hier Leben als wäre es unserer neues Reich. Wir können hier sicher einiges neues Lernen und sehen das es in unserer Heimat nicht gegeben hat, einige werden sicher Neidisch sein."
      Er ging leicht in die Hocke um direkter in Augenhöhe von Bosco zu Blicken, dass ihre Lage gefährlich war wollte er Bosco nicht zu sehr spüren lassen...Schließlich hatte dieser schon vor kurzen ein Traumatisches Erlebnis erleiden müssen, welches er keinem unschuldigem Kind in seinem Alter wünschte.
      Mit einem edlen Lächeln griff der Prinz zur Seite und pflückte eine, rote Rose und hob sie leicht an seine Nase um denn Duft aufzunehmen.
      Dann sah er wieder zu Bosco:
      "Mein edler, kleiner Ritter....Du wirst doch hoffentlich brav, in der Nähe deines Prinzen bleiben oder? Egal was geschieht...."



      Er musste sicher sein das Bosco ein braves Kind blieb und sich immer an seine Anweisungen hielt, so konnte Infinity sicher sein das sein Bosco nichts schlimmes mehr zu stieß.
      "Nun...Der nette Detektiv hat uns ermöglicht hier zu Leben, da du noch nicht so geübt mit der Magie bist musst du mir versprechen nicht ohne mich herum zu laufen okay? Ich spiele solange wir hier sind den Sohn von des Detektiven, daher erschreck dich nicht wenn sich mein Aussehen ändert...Ich bin immer noch der Prinz denn du kennenlernt hast."
      Mit denn diesen Worten überreichte Infinity ihm die Rose behutsam in seine kleinen Händen damit dieser sich nicht an den Dornen stach.
      Dann konzentrierte sich der Prinz, netterweise hatte ihm Teo dabei geholfen...Er benutzte selten Verwandlung Magie, es war eine sehr gängige Magie die zwar einfach umzusetzen war doch konnte man sich meist nur zu einer Person verwandeln, weswegen es gut überlegt sein musste...Und der Prinz hatte keine Ahnung gehabt in wenn er sich Verwandeln sollte...Doch, der Detektiv half bei einer passenden Identität.
      So färbte sich sein Rabenschwarzes Haar in ein helleres Braunton und seine Augen bekam ein Anderen Farbton.
      Ihm war es wichtig, das Bosco das vertrauen zu ihm nicht verlor...Weswegen er ihm das selbe Lächeln schenkte das Bosco von ihm kannte.

      "Siehst du? Ich sehe nun anderes aus aber ich bin immer noch Prinz Korbos, welchen du auf der Blumenwiese kennengelernt hast."



      Dann streckte er sich, sie musste jetzt denn Detektiven finden bevor die Nacht kühler wurde...
      So hob er seine Hand, Bosco hin damit er diese ergreift:
      "Doch jetzt, möchte das du mich als gleichwertig betrachtest Bosco...Ich bin vorerst nicht mehr Prinz Infinity für dich, okay? Wir sind jetzt zwei Menschen ohne Title, es gibt kein unterschied mehr zwischen uns was Adel und unteres Volk betrifft. Vielleicht hilfst du mir dabei ein passenden neuen Namen für mich zu finden? Ich würde mich sehr darüber freuen ein Namen zu tragen den du dir ausgesucht hast, mein lieber Bosco."
      Innerlich freute sich Infintiy an denn Gedanken, da oft Boscos treue Ritterschaft es ihm immer schwer machte ihm näher zu kommen...Auch wenn in größeren Teil der Prinz selbst im Weg stand, in der Gegenwart jemand von einem wie Bosco wurden seine Nerven viel zu schnell schwach....Auch war es ihm als glaubte Bosco nicht daran das er in ihm mehr sah als nur ein Ritter...Und bevor er die Gefühle ihm verdeutlichen konnte---
      Er versuchte die dunklen Gedanken mit einem freundlichen Lächeln hinfort zu wischen, er wollte bei dieser neuen Möglichkeit nicht direkt an das Versagen denken...Das hatte er in seinem Leben schon genug.
      "Komm mit mir."



      Einige Meter entlang der großen Wiese, erreichten sie eine still, kaum befahrende Straße...Mittlerweile waren der Sternenhimmel nur zu deutlich zu sehen. Es war wirklich ein Atemberaubend schöner Anblick...Auch wenn es eine Flucht war, empfand Infinity in diesen Augenblick ein große Freude, sie hatten wirklich Glück hier raus gekommen zu sein, es schien als würde das Glück seit Boscos Rückkehr auch bei ihm zurückkehren.
      Für ein kleinen Augenblick verlor er sich beim Anblick der Sterne...Es war merkwürdig als würde die Sterne ihm damit etwas sagen wollen, als wäre er gerade auf den richtigen Weg....
      Zumindest verschwand die Unsicherheit aus seinem innersten diesen Weg bestreiten zu haben.
      Kaum wie sie weiter liefen, war eine Gestalt erkennbar weswegen sich Infinity sofort aufmerksam aufrichte, schließlich konnten sie noch nicht sagen wer Freund oder wer Feind war...Aber die Haltung des Mannes war locker und einladend als hätte gerade auf sie gewartet.

      "Wunderbar, da seid ihr beiden ! ich bin es, eurer verehrter Detektiv Thalorian . Willkommen auf der Erde~ " , begrüßte er die beiden Charmant.



      "Wie ich sehe hast du die denn Tarn-Zauber Perfekt vollbracht Infinity, ich wusste du schaffst es. Ich bringe euch nun zur Stadt, wir Treffen ein Alten Freund von mir und danach bringe euch zu eurem neuem zu Hause. ", erklärte er ihnen.
      Natürlich fragte sich Infinity wie es dem Detektiv gelungen war sie zu finden und seine jetzige Form war ihm zum Glück auch bekannt so das er wusste das sie ihm vertrauen konnten.
      Aber das wohl einer der vielen Geheimnisse dieses Mannes.
      Trotzdem musste Infinity die Frage stellen:
      "Dieser, Freund von dem zu sprichst? Wieso müssen wir zuerst zu ihm? Ich würde lieber Bosco direkt in das neue Heim bringen...Er ist ein Kind und sollte nicht solange, so spät Wach sein.", sprach er ernst, schließlich hatte er auch eine Verpflichtung ihm gegenüber.
      "Ich verstehe, deine Gedanken...Es wird auch nicht lange dauern, aber ich muss darauf bestehen zu eurer Sicherheit.", erklärte der Detektiv weiter und gab denn Weg vor.

      _________________________________


      Liam Petrow

      "...Dann ist das ein Deal."
      Auch wenn Janon noch immer grimmig dreinschaute spürte der Rothaarige sofort das sich die Aggressive Laune von Janon gebessert hatte.
      Ein bisschen stolz und vor allem froh darüber lächelte Liam weiter vor sich hin. Wenn er Janon eine Freude machen konnte war es für ihn nur ein Fairer Deal!
      Zwar würde es ihm leider noch immer nicht denn eigentlichen Grund verraten aber dadurch verhinderte er wenigstens vielleicht das Janon nicht gleich jeden Anderen Autofahrer an den Kragen wollte, die vor Ihnen zu langsam fuhren.
      Mit etwas Glück aber bekam er raus was das eigentliche Problem war, es war ihm immer lieber wenn Janon sich anvertraute und er war sich eigentlich sicher ihm bei allem beizustehen.
      ...
      Doch dann kam der Anruf, welcher Liam wieder verstummen ließ und nicht verbergen konnte das doch von Natur Neugierig zu sein.
      Es war deutlich wohl einer seiner Kumpels, der wirkte als wäre er auf Geheimer Mission unterwegs gewesen.

      "Hab Oscar gefunden und endlich verstanden wieso ich den durch die ganze Stadt verfolgen muss. Sag das doch gleich!"

      Sogleich presste Liam die Lippen aufeinander, der Name von Oscar verriet dem Rothaarigen so ziemlich schnell das es mit dem Gestrigen Tag zu tun hatte. Waren die beiden noch immer nicht fertig miteinander?
      Beim letzten mal hatte Oscar ihn wohl doch direkt gesagt wo er sich befand und jetzt musste Janons Kumpel nach ihm quer nach der Stadt suchen...? Das würde nur dafür sprechen das Oscar wieder einfach abgehauen ist oder? Aber warum kam dann Janon nicht zurück....?



      Allerdings ging das Gespräch weiter und Liam merkte wie in ihm zum ersten mal etwas Anderes aufbrodelte...

      "Du hast es auf die Schönheit neben ihn abgesehen, kapiere schon... Der Ochse hat das Chick dir abgenommen. Trotzdem scheiße, warum sagste mir einfach nichts! Erst vögelst du allein mit Russel - dann die Bitch...MANN...Sagt man mir gar nichts mehr?!"
      ...
      Liam wollte keine voreiligen schlüsse ziehen aber so wie es Travis ausdrückte....War Janon darum nicht zurück weil Sex mit jemand Anderen hatte...? Hatte sich jetzt ernsthaft belanglos sorgen um Janon gemacht...? Leicht wandte Liam sein Gesicht zur Seite als wollte er nur aus dem Autofenster Blicken und ihn interessierte das Telefonat zwischen ihnen nicht. Doch wollte er nicht das man seinem viel zu ehrlichen Gesicht ansah das er sauer wurde.
      "...Travis, was für nen Scheiß laberst du zusammen?! Ich habe gesagt, dass es mir um den Ochsen geht - mehr musste nicht wissen!"
      "Als wäre das ein Zufall, Alter! Der sieht aus wie die versaute Version von Li---"
      Die darauf folgende laute Humpe ließ Liam leicht zusammen zucken und verärgert die Hand vor denn Stirn halten...Am liebsten würde gerade nicht mal mehr zuhören. Er spürte eindeutig das es nichts war das er hören sollte und...er wollte es gar nicht wissen!! Auch wenn nicht mal wusste von welche Versauten Person er da redete!




      Er konnte nicht einmal sagen was ihn gerade mehr triggerte, jetzt wo das zwischen ihnen langsam anfing ihre gewöhnliche Freundschaft zu übersteigen aber bis her hatten sie kaum die Zeit gehabt wirklich das genauer zu besprechen, es war als warf ihnen Oscar absichtlich Steine in denn Weg...Ein Teil in Liam wollte Janon am liebsten sofort das Smartphone wegnehmen bis er ihm sagte was jetzt Sache war!!
      Und um was für einen Typen schlug dich Janon jetzt?
      Er wusste ja selbst das Janon kein Fan von fester Bindung war, weswegen er lange seine eigentliche Gefühle zu ihm zurück hielt...Doch wollte Liam nicht länger verleugnen das er abhängig von Janon war und wirklich etwas tieferes für ihm empfand, natürlich wühlte es ihn auf...
      Aber Liam war kein Freund davon Feuer mit Feuer zu bekämpfen, dass es Janon nicht gut ging konnte nicht gespielt sein....Und er wollte sich noch nicht mit ihm anlegen wenn er die Fakten nicht genau wusste....

      So verblasste Liams verärgerte Mine als das Gespräch beendet wurde und er doch leicht wieder zum Handy von Janon Blickte.
      ....Allerdings sah Liam nicht vor ewig auf Janon zu warten, wenn...er sich das zur Angewohnheit machte immer abzuhauen sobald der Name Oscar fiel wusste er ...Welchen Stellenwert er ihn Janons Leben hatte...

      "Brad hat recht...Travis ist wirklich DÜMMER als ein Esel..."
      "Naja...Jetzt hast du das was du wolltest.", murmelte Liam leise mit einem schwächeren Lächeln als er wieder mehr auf dem Sitz aufsetzte da sie endlich an Liams Zielort waren. Und er selbst hatte jetzt auch das was er wollte...Jetzt konnte er in ruhe sich um sein Club kümmern. Trotzdem fühlte es sich für Liam an als starten sie beide gerade wieder bei Null....
      "...Ich muss los. Sobald ich fertig bin komme ich dich wieder abholen. Versuch mich gar nicht anzurufen - ich werde nicht drangehen. Aber wenn ich anrufe...Gehst du gefälligst an den Hörer, kapiert?"
      Die Ansage ließ ein zweiseidiges Schwert im inneren Spüren, er mochte zwar Ansagen aber die Tatsache das er Janon nicht erreichen konnte missfiel ihm...Als wäre das was Janon vor hatte sowas großes das er ihm am liebsten ausreden wollte.
      Das er natürlich keine Weiße Weste hatte wusste er auch...Zum Glück war seine Rosarotebrille nicht so intensiv das ihm das entgehen würde.
      "Ja, schon verstanden.", gab Liam aber trotzdem brav zurück als er sich abschnallte. Er versuchte es nicht Persönlich zu nehmen...
      So gab es zumindest ein Kuss, denn Liam nicht komplett das Gefühl gab als wäre Janon nur daran Interessiert was seine eigene Empfindung betraf. Es war wie eine kleine Belohnung von der Liam wirklich gern mehr hätte....
      Er kapierte schließlich das es nur Janon verärgerte wenn er ihn zu sehr in Schutz nahm...Es war aber nicht besonderes einfach diesen Drang jetzt runter zu schlucken, da kam wohl die Arbeit im Club wie gerufen...

      "...Wenn du Probleme hast- ruf Russel an. Ich sende dir gleich seine Nummer...Keine Lust, dass du am Ende doch noch missbraucht wirst. Ich warte nämlich auf meine Verwöhnung---wenn nicht heute dann morgen."
      Russel schien ja wirklich einer seiner engeren Freunde zu sein...
      Und was meinte mit Janon mit nicht heute dann morgen...?
      Langsam bekam er das Gefühl später wieder lange auf Janon warten zu dürfen, aber wenn er nicht zu Russel ging dann wegen dem Kerl denn angeblich Oscar ihm weggenommen hat?
      Auch wenn er ihm weiter Böse sein wollte....

      "...Pass auf dich auf, Babe."
      Brachte ein Teil von Janon führsorge für ihn sein Herz zum schneller schlagen...
      "J-ja, ich verspreche aufzupassen, ich werde wachsam bleiben..."
      ....Pass du aber auch auf dich auf!
      - Dachte Liam denn letzteren Teil als er Janon zum abschied winkte.



      Er sah Janon noch ein Augenblick nach wie mit dem Wagen los fuhr und er sich zu seinem Club bewegte.
      Leider ließ ihn die ganze Sache nicht los....
      ...Musste er sich jetzt ernsthaft sorgen machen das Janon Nächte verschwand und mit schmerzen zurück kam? Wie schaffte er es das er ihm offener davon erzählte was los war ohne sorge zu machen das er nicht nur Nickys Kühlschrank ersetzten musste?
      Gar nicht so einfach bei jemand wie Janon...Aber Liam wollte nicht so schnell denn Kopf in den Sand setzten, wäre alles Hoffnungslos würde Janon sich sicherlich nicht noch so mühe mit ihm geben...Solange Janon unbeschadet zurück kam war sicherlich alles gut, er sollte ihm mehr vertrauen schenken...Dennoch wollte er nicht später im Club ohne ein Lebenszeichen von janon übernachten müssen!
      Schließlich wurde wirklich spät und zu Fuß nach Hause würde es wirklich zu lange dauern...
      ""Dann gebe ich ihm eben nicht dein Nummer, Pech gehabt! Hätte das für dich gemacht - klangst nämlich irgendwie in letzter Zeit so untervögelt. ...."
      ....Hmpf....Wieder an das Gespräch zwischen denn beiden zurück erinnernd fragte er sich wie viel Wahrheit dahinter steckte...Sollte er doch noch dazu kommen das er Janon zum Deal verwöhnte...Sollte er sich besonderes große Mühe geben!
      Dann brauchte Janon doch keine Nummer von irgend ein anderen Typen....



      Doch jetzt Fokussierte sich Liam wieder auf den eigentlich Grund warum er überhaupt her gekommen war.
      Seinem Club.
      Die Spuren der Zerstörung erzählen von der vergangenen Katastrophe. Die einst strahlende Fassade ist geschwärzt und rissig, mit Rußspuren, die sich wie Narben über das ehemals schlichten Clubs zog. Die schweren Eingangstüren sind demoliert, eine ist aus den Angeln gerissen und stürzte gegen den Türrahmen.
      Vermutlich weil die Feuerwehr so besser hinein stürmen konnten um den Brand zu stoppen.
      Im Inneren hängt der Geruch von Rauch und verbranntem Holz wie ein dunkler Schleier in der Luft, durchsetzt von der metallischen Schärfe von geschmolzenem Kunststoff. Der Boden ist mit einer Schicht aus Schutt, zerbrochenem Glas und verkohlten Möbelstücken bedeckt.
      Die Bar, das Herzstück des Clubs, steht noch, doch sie wirkt wie ein Schatten ihrer selbst. Die glänzende Theke ist ruiniert, mit tiefen Brandflecken und zertrümmerten Flaschen, die ihre klebrigen Rückstände auf dem Boden verteilt haben. Ein Großteil der Technik ist zerstört, Kabel hängen aus der Decke, ihre Enden wie schlaffe Finger, die vergeblich nach einer Verbindung suchen....
      Ein paar Stühle und Tische stehen noch, wie die letzten überlebenden eines Krieges....
      Sein Blick wandert über das Chaos, das einst sein Club war, doch bevor er die Verwüstung ganz erfassen kann, bleibt er plötzlich wie erstarrt stehen...!

      In der spärlichen Licht zeichnet sich eine Gestalt ab – groß, fast riesenhaft, mit breiten Schultern und einem Körperbau, der inmitten der zerstörten Umgebung fehl am Platz wirkt. Die Gestalt hat den Rücken zu ihm gewandt, und für einen Moment wirkt es, als hätte der Fremde Eindringling, Liam nicht bemerkt.
      Etwas verunsichert wurde Liam in seiner Bewegung langsamer, dass war doch ein schlechter Witz oder?
      Er konnte nur hoffen das der Unbekannte kein Aggressiver Obdachloser war der sich hier erhoffte noch was raus zu schlagen!
      "Ähm...Das ist---", begann Liam sich zu räuspern und dabei vorsichtig näher zu treten.
      Aber dann....Verschlug es ihm die Sprache...!!





      Dann sieht er es: Der Unbekannte...War Oben herum komplett Nackt!
      Auf sein kräftigen Rücken zeichnete sich eine Tätowierung ab als gehörte zu irgend einer Gäng....
      Liam hatte in The Cage schon so einige Kerle in dieser Richtung zu sehen bekommen aber dieser hatte eine ganz Andere Aura! Und war so groß obwohl er nicht einmal Schuhe zu tragen schien die dazu beitrugen.
      "Hmm...Es ist immer noch Nass...", brummte dieser unzufrieden, er schien Liam wirklich nicht bemerkt zu haben!



      Der Fremde zieht sich mit tiefen gemurre ein klatschnasses Shirt über den Kopf, das in der Bewegung glitzert, als würde es noch immer das Wasser tropfen lassen. Der Stoff klebt an seiner muskulösen Brust, die Rippen und Muskeln sind deutlich zu sehen, bevor sie vom Shirt verdeckt werden.
      Der Geruch von Wasser und feuchtem Stoff vermischt sich in der rauchgeschwängerten Luft.
      Für ein Augenblick konnte Liam nicht anderes als einfach nur zu starren!!



      Doch wer würde das nicht in seiner Situation!? Zu sehen wie sich das nasse Kleidungsstück eng an die breite Brust und den muskulösen Oberkörper schmiegt. Die Nässe lässt das Material schnell durchsichtig wirken, die Linien der angespannten Muskeln und die Konturen seiner Rippen sind deutlich sichtbar. Das Shirt ist so nass das es haftet wie eine zweite Haut.
      Warum war der Kerl überhaupt so Nass?!
      Es Regnete draußen nicht mal...Liam hatte viele Fragen!
      Doch bevor Liam nur eine Frage stellen konnte warum dieser große Kerl in seinem Club stand und auch noch so durchnässt, schien dieser ihn nun bemerkt zu haben. Seine Bernsteingelben Augen, trafen so heftig in Liam richtung das ihm sogleich nur mehr der Größen Unterschied von fast 30 Cm bewusster wurde...!
      Selbst wenn Liam einige Selbstverteidigung Techniken besaß, konnte er nicht leugnen das dieser Kerl auch durch seine sehbaren Muskeln einen doch schnell einschüchtern konnte.
      "Das...Ist mein Club.", suchte Liam seine Stimme zurück und versuchte dabei nicht raus hören zu lassen das sein Gegenüber ihn ziemlich aus der Bahn geworfen hatte allein von seiner Präsents.
      .....
      Der Große Mann schaute jeglich weiter auf ihn herab und vor allem komplett unbeeindruckt.
      Kurz überlegte Liam ob ihn der Mann nicht verstanden hatte und sprach nun lauter:
      "...ich sagte das ist mein Club! Ich muss dich auffordern zu gehen! Es ist wegen Renovierung geschlossen!"
      "....Mhh...", brummte er nur zurück und trat nun selbst Näher auf ihn zu.



      Ohne Vorwarnung packte ihn die kräftigen, größeren Hände und Liam wurde in die Luft gehoben!
      "E-ey!! Was...?! Lass mich sofort runter! Ich ruf die Polizei!!", rief Liam laut panisch wobei er eigentlich kein großen Stress verursachen wollte...Besonderes sein Vater würde nur unnötig sich sorgen machen, er schließlich bei Polizei Arbeitet und schon beim Brand dabei sein musste...Eher würde er Janon Rat beherzigen und seinen Kumpel anrufen...
      Doch von denn Worten schien der Kerl genau so wenig beeindruckt zu sein wie schon zuvor nicht.
      Er trug Liam zum Lagerraum wo sich wohl noch eine Person befand.
      "Meister, ich hab denn Clubbesitzter gefunden...", brummte der Fremde dunkel.

      Ähhhh?! Meister? In was für eine BDSM-Nummer war er denn hier reingeplatzt und das in seinem Club!!



      "Eyeyey!! Das ist ein Club! Für Getränke und Musik! The Cage ist kein Freudehaus oder was auch immer ihr denkt! Und ihr könnt nicht einfach in ein Privat Gebäude eindringen! Das gegen die Vorschiften!", schimpfte Liam der sich zappelnd versuchte aus denn doch recht schwachen griff des Großen zu befreien, so das er zu Boden fiel als er sich von ihn wegdrückte.
      "Erklärt mir lieber was ihr hier in meinem Club zu suchen habt und wer ihr überhaupt seid!", verlangte Liam doch streng als er sein Smartphone zur Hand nahm.
      Selbst wenn die Kerle friedliche Absichten hatten, würde Liam sicher nicht Riskieren allein mit ihnen zu bleiben wenn sie nicht schleunigst sein Club wieder verließen!
      Lieber hätte er jetzt Janon angerufen, aber der Kerl hatte ja gerade andere im Sinn...Wobei das würde auch nur seine dumme Theorie bestätigen das er allein nur verlorenes Opfer-Frischfleisch war!
      Aber Liam war auch nicht dumm, er war sich seiner eigenen stärken wohl bewusst...Und allein war er verloren sollten die Typen doch schlechte Absichten haben, besonderes bei dem Großen...Der könnte wirklich aus einer Gang oder Mafia sein!
      Und die Snake in den Club zu lassen war auch nur eine Ausnahme, weil sie nicht gerade zu denn Mordlüsternden Mafias gehörten, allerdings hatten genau die durch Oscar hier am Ende randaliert...!
      Weswegen er denn Finger bereit hielt sogleich Russel anzurufen, während seine Augen zum besagten Meister Blickten, der jedoch auf den ersten Blick nicht so einschüchternd wirkte wie der Große, er regelrecht ein Schatten über ihn legte.
      Doch im Lagerraum war es zu dunkel, so das nur die äußeren Umrisse erkennen konnte....

      __________________________________

      Oscar Bell

      Einige Minuten verstrichen...Oscar wollte gerade wieder zu seiner Heißgeliebten Maschine.
      Sein Motorrad steht ein paar Schritte entfernt, halb verborgen im Schatten einer schmalen Gasse, gerade so weit weg von der Straßenlaterne, dass es sich mit der Dunkelheit vermischt. Der schwarze Lack der Maschine schluckt das Licht, nur die verchromten Teile – Lenker, Auspuff, Felgen – reflektieren schwach das blasse Leuchten der Laterne.


      Doch ließ ihn...Larry nicht gehen. Mittlerweile erinnerte sich Oscar wieder an den Namen des Kerls, schlicht weil dieser genau wusste wie er Oscar Schwachstelle gut ausspielen konnte.
      Eigentlich dachte Oscar der Andere würde sich wieder verpissen nachdem er seine Drohung ausgesprochen hatte und mit dem Schmuckstücken davon sein würde aber Larry musste ihn jetzt unbedingt daran erinnern wieso er überhaupt in diesem Schuldenberg dieser widerlichen Mafia steckte.
      Der vertraute Geruch trifft ihn wie ein Schlag in die Magengrube. Es ist subtil, kaum mehr als ein Hauch, doch sein Körper erkennt ihn sofort. Seine Muskeln spannen sich an, sein Atem wird flach, und ein lähmendes Verlangen kriecht in seinen Gliedern – eine Erinnerung, die er so lange zu begraben hatte, jetzt plötzlich wieder lebendig. Die Droge.
      Diese verdammte Droge dieser Sharks....



      Larry steht weiter da, einen kleinen Beutel in der Hand, den er zwischen den Fingern dreht, gerade so, dass das Licht der Laterne auf das Pulver im Inneren fällt. Es schimmert in einer surrealen Farbe, irgendwo zwischen Tiefviolett und einem unnatürlichen, kalten Blau, wie ein Stück Nacht, das eingefangen und zerrieben wurde. Der Name der Droge – eine gefährliche Mischung aus Verlockung und Furcht – liegt Oscar unausgesprochen auf der Zunge, ein Flüstern aus der Vergangenheit, das ihn zu verhöhnen scheint.



      "Schau nur, was ich hier habe~“, sagt Larry mit einem hämischen Grinsen und seine Stimme tropft vor provokativer Genugtuung. "Hast du es vermisst?"
      Die Zunge von Larry rieb sich selbst begerig über die Unterlippe als würde ihm selbst beim Anblick der Droge das Wasser im Mund zerlaufen. Anderes aber als Oscar hatte er freien Zugang zu dieser...Er konnte sie immer haben wenn er wollte.



      Ein Kribbeln zieht sich über Oscars Haut, heiß und kalt zugleich. Er presst die Kiefer zusammen, versucht, die aufkommende Welle des Verlangens niederzukämpfen, doch es ist, als würde die Droge bereits durch seinen Verstand fließen, nur vom bloßen Anblick und Geruch. Sein Atem wird schwerer, angespannter. Jeder bewusste Atemzug fühlt sich wie ein Kampf an, während seine Gedanken in einen Strudel aus Erinnerungen und Begierde gezogen werden.
      Er hatte so lange durchgehalten, das Gefängnis hatte ihn gezwungen, diese Droge denn Rücken zu kehren, ihm die Freiheit von dieser Hölle geschenkt – oder zumindest den Anschein davon. Doch jetzt, wo die Droge so nah ist, fühlt er sich, als hätte er niemals wirklich gewonnen. Ein tiefes Ziehen in seiner Brust, ein hungriger Schmerz, macht ihn schnell schwach in den Knien. Es ist, als würde sein Körper sie mehr wollen, als er selbst bereit ist zuzugeben.

      "Willst du einen Vorgeschmack?", fährt sein Ex-Freund fort, seine Stimme wie ein Messer. Der Beutel schimmert verlockend in der Dunkelheit. "Ich wette, du erinnerst dich noch daran, wie es sich anfühlt~"
      Sein Puls rast, seine Hände ballen sich zu Fäusten. Wut und Verlangen toben in ihm wie ein Sturm. Er will schreien, sich umdrehen, den Beutel zerschmettern – doch der Gedanke an die Erleichterung, an die lähmende, süße Befreiung, die das Pulver verspricht, hält ihn fest. Sein Atem kommt jetzt stoßweise, seine Brust hebt und senkt sich schwer, und Schweiß bricht ihn aus, obwohl die Nacht kühl ist.
      "Fick dich alter, Geh zur Hölle!!", presst Oscar schließlich hervor, seine Stimme rau und brüchig. Doch selbst in diesen Worten liegt keine wirkliche Überzeugung – nur ein verzweifelter Versuch, die Kontrolle zu bewahren, die ihn in diesem Moment schnell entgleitet.

      Die Erinnerung an Nächte, in denen diese Droge ihn beherrscht hatte, ihn zu einem Schatten seiner selbst machte, flammt in seinem Kopf auf. Der kalte Schweiß auf seiner Haut wird heiß, seine Atmung rast und dann explodiert Oscar dem überhaupt mehr zu Spaßen zu mute war.
      Mit einem rauen Knurren stürzt er sich nach vorne, seine Bewegungen werden von aufgestauter Wut und Verzweiflung angetrieben. Er schlägt nach der Hand, die den Beutel hält, und trifft sie hart. Die Pistole von Larry fällt scheppernd zu Boden, gefolgt von dem Beutel, dessen schillernder Inhalt wie Sternenstaub auf dem Pflaster rieselt. Doch Oscar hat keine Zeit, das Chaos zu betrachten. Sein Fokus liegt auf dem Mann vor ihm. Dem Bastard der in in die Dunkelheit gezogen hatte und nicht mehr los ließ...Wie eine Bärenfalle die sich festgebissen hatte.

      Larry Taumelt, aber nur einen Moment, bevor er sich wieder fängt. Mit geübten Bewegungen kontert er den Angriff von Oscar, packt ihn an der Jacke und wirft ihn mit brutaler Effizienz zu Boden. Er kannte Oscar trotz der verstrichenen Jahre einfach zu gut....Der Aufprall raubte Oscar die Luft, und der kalte Beton drückte sich schmerzhaft gegen seinen Rücken.



      Bevor er sich wieder aufrappeln kann, spürt er das Gewicht des anderen, der sich über ihn abstützt, ein Knie in seiner Brust, das Oscar am Boden hält.
      "Was hast du gedacht, hm?", Larrys Stimme ist ruhig, schnell belustigt, während er hinunterblickt.
      "Du bist immer noch der gleiche, Kinderleicht zu Manipulierende Idiot, der du damals warst~"



      Er lehnte sich tiefer hinab, sein Gesicht nah, die Worte tropfen wie Gift. "Erinnerst du dich? Du und ich, dass waren die guten alten Zeiten. Du hast es geliebt, und du wirst es wieder lieben....Arbeite doch deine Schulden anständig bei uns ab, es wäre eine Verschwendung dich zu Tode zu Foltern, Oscar~"
      Die Provokation ist unerträglich, doch das Gewicht auf Oscars Brust macht jede Gegenwehr unmöglich. Sein Atem kommt in stoßweisen Zügen, die Wut und der Schmerz in ihm brodeln, aber sein Körper ist vorerst gefangen...Doch niemals wollte er sich erneut auf ihn einlassen, er wusste das seine Schulden sein ganzes Leben lang anhalten würden, es gab kein entkommen aus dieser Falle die sie ihm gestellt haben...Außer durch seinen...Oder ihren Tod. Letzteres wäre Oscar mehr als nur willkommen...!
      Larry drückt sein Knie härter in die Brust von Oscar und zwingt ihn am Boden zu bleiben. Oscars Atem ist flach, die Wut in seinen Augen wird von der körperlichen Machtlosigkeit erstickt. Der andere ragte sich noch tiefer hinab, seine Stimme schnitt dabei kalt wie ein Skalpell.
      "Weißt du eigentlich, wie viel das wert war?"
      Er wirft einen Blick auf das Pflaster, wo sich das schimmernde Pulver wie ein unnatürliches Gemälde auf dem Asphalt ausbreitet. "Fünfzehn Riesen. Fünfzehntausend Dollar... einfach so verschwendet, weil du mal wieder nicht deine Finger bei dir lassen kannst~"
      Larry lacht leise, aber ohne jede Wärme, während sein Blick auf Oscar zurückfällt. "Ich schätze, du hast ja keine fünfzehntausend Dollar auf der Tasche, oder? Also, wie wär’s, wenn du mir einen Gefallen tust?~"
      Er macht eine bedeutungsschwere Pause, seine Augen blitzen vor boshaftem Vergnügen. "Am besten fängst du jetzt gleich an, deine Schulden abzuarbeiten....Die werden immer Größer~ Ich habe ein paar Jobs, bei denen jemand wie du nützlich sein könntest. Du kennst das ja schon."
      Der Druck auf seine Brust nimmt zu und Larry grinst dreckiger: "Oder willst du es lieber direkt hier und jetzt begleichen?"
      Believe Me ~

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      Beni Darkwood

      Eigentlich hat es für Beni ziemlich heiß auf der Erde angefangen - Dax muskulöser Körper hatte das Wasser im Brunnen zum Brodeln gebracht und die geröstete Bar, die sie auf ihrer Erkundung entdeckten brachte sein Abenteuerherz zum Schmelzen. Der Gestank des Feuers war zum Einen aromatisch und zum anderen erstickend, nach ein paar Minuten konnte man sich gut daran gewöhnen. Das Problem war nur, dass in dieser Bar natürlich keine Kleiderspende getätigt wurde...Die Garderoben hatte er nicht gefunden, da der Lagerraum viel mehr sein Interesse weckte. Wie ein Kirschlund ergötze sich Beni Schluck für Schluck nach allen Alkoholflaschen die er fand und spuckte zum Teil die Hälfte aus. "Urghs, widerlich! Das muss man zusammenmixen, Lord Korbos würde dies niemals trinken!", meckerte er obwohl er nie sonderlich wählerisch war was Alkohol betraf. Doch vor allem bei Wein testete er alles mit seiner Feinschmeckerzunge und musste fesstellen: Das war alles Billigware! Genau deshalb tat er das, was jeder machen würde: Er schüttete die Hälfte der Flasche einfach auf den Boden und mischte darin ein anderes alkoholisches Getränk zusammen. Wurde es dadurch besser? Nein, Beni wurde eher kotzübel, jedoch wurde ihm wenigstens wärmer. Seine Kleidung war noch immer so nass und klebrig, sodass Beni sich gequält hinsetzte, da er sich so unglaublich schwer und unwohl fühlte.

      "Haaaa...Da hilft nichts anderes als mich ganz nackt zu machen.", beschloss er schulterzuckend und begann sein Hemd aufzuknöpfen. Bevor er sich noch eine Erkältung zuvor sollte er sich ausziehen und an Dax wärmen, das war sonderlich klüger als in nassen Klamotten zu triefen. Wenn Dax merkte, wie Beni anfing zu schwächeln würde er sich garantiert um ihn kümmern - dafür ist eine Krankenschwester ja da.



      Doch bevor er sich weiter entblößte hörte er ein Poltern außerhalb des Lagerraums, es klang so als meckerte irgendwer Dax an? Aufgeregt spitzte Beni die Ohren, gab es etwa Ärger? Ein Kampf würde mit Sicherheit die Wärme wieder etwas hervorholen und...dann würde er einfach die Kleidung des Peinigers anziehen also eine sichtliche WIN-WIN-Situation!

      "Meister, ich hab denn Clubbesitzter gefunden..."

      Sofort sprang Beni von den Fässern auf und umging die riesige Pfütze des Alkohols, die die Bodenrinnen tränkten. Herrvorragend, dass der Chef dieses Clubs aufkreuzte - denn Beni hatte einige Fragen, die er beantwortet haben wollte!

      "Eyeyey!! Das ist ein Club! Für Getränke und Musik! The Cage ist kein Freudehaus oder was auch immer ihr denkt! Und ihr könnt nicht einfach in ein Privat Gebäude eindringen! Das gegen die Vorschiften!"

      Das Gejammere von dem Clubbesitzer ignorierte er als stand das Wort Freudenhaus nicht einmal in seinem Lexikon. Bei der Stripstange und dem Käfig musste es zumindest ein Swingerclub sein - sicher war der Besitzer nur so bescheiden, weil die Polizei ihm auf den Versen war. Beni wusste wenigstens so viel von der Erde, dass kein idiotischer Ritter hier aufkreuzen würde - sondern Bullen ...die anstatt Pferden mit Streifenwagen dich verfolgten.



      So kam er aus dem Lagerraum hinaus und begutachtete den Besitzer, woraufhin er sofort erstaunt ihm nachpfiff. Schnurrstracks ging er auf ihn zu und reichte ihm seine Hand um sie zu schütteln. Lässig strich er sich die Haarsträhnen nach hinten, während er diesen Clubbesitzer verschmitzt angrinste.

      "Wooooow. Normalerweise sind Clubbesitzer bullig, behaart und mächtig - selbst die Frauen! Aber du Rotschopf siehst aus wie frisch aus dem Ei gepellt! Ich mag Männer, die solch' einen obszönen Geschmack haben, während ihr Aussehen nichts davon verrät!", gab Beni den Besitzer ein großes Kompliment, was genau der Wahrheit entsprach. Denn auch Lord Korbos erkannte man nicht sofort seine sexuelle Seite an, weshalb die meisten Ritter ihn als asexuellen König betitelten.



      "Stehst du auf Infernos oder wieso hast du deinen Club so gestylt? Ich mag meine Männer eher feurig anstatt die Umgebung aber jedem das seine. Bist trotzdem ein richtiger Künstler - der Käfig ist auch voll einladend, die Stripstange hast du für extra so gelockert oder? Echt lustig, wenn man sich dreht und nie weiß ob man gleich hinunterfällt oder nicht!"

      Bevor Beni weiter wie ein Fass darauf losprahlte was alles perfekt in diesem Laden war krachten plötzlich einige Weinfläschen im Lagerraum auf den Boden. Die Wahrheit war wohl, dass Beni die Flaschen nicht nur mixte und zerbrach. Nein, er stapelte sie sogar wie ein Kartenhaus, doch hatte das wohl keine gute Wirkung auf die Schwerkraft.



      Dem Geräusch nachkommend spürte er direkt wie sein Magen sich umdrehen wollte, es alamierte ihn, dass er vielleicht nicht komische und super alte Alkoholflaschen einfach trinken sollte. Seine Coolness verlierend suchte er schnell halt bei seinem Lakai, sodass er ein Arm um ihn legte, während Sabber aus seinem Mundwinkel fiel.

      "Daxxy...Kannst du mir in den Magen hauen, sodass ich das Zeug wieder auskotze? Mir ist total schlecht---und es ist immer noch kalt! Ich habe nicht Mal eine Unterhose gefunden und dieser Typ ist zu klein - seine Kleidung wird mir nicht passen.", nörgelte er als war sein nächster Plan den Clubbesitzer auszurauben. Er fühlte sich unwohl - vielleicht war das schnelle drehen an der Stripstange genauso ein negativer Effekt seines Zustands.



      "Ich will wieder zu meinem Liebsten! Ihm ist sicher auch kalt - bestimmt muss er gewärmt werden! Ich will gewärmt werden!"

      Ohja, Lord Korbos braucht mit Sicherheit viel Liebe und wenn er ihn ablehnen würde, wäre da garantiert noch Kye der eine Fortsetzung im Wald tätigen wollte. Er wollte in sein klappriges Bett, während Dax sein gesamtes Gewicht auf ihn ablegte, sodass er sich fühlte wie ein Pfannkuchen im schönsten Zustand.
      Doch bevor er weiter winselte richtete er sich wieder auf und packte Liam an den Schultern. Eine neue Idee musste her und die hatte Beni.

      "Hey Rotschopf, du hast sicher genug Platz für meine Krankenschwester und mich! Ich schlaf auch in Hundehütten aber wäre cool, wenn du uns behilflich bist - ich und mein Freund haben nämlich keine Bleibe. Für Kleidung und ein Zimmer revanchieren wir uns. Ansonsten werden wir wohl einfach dein Club in Besitz nehmen und dich umbringen müssen...Wäre aber ganz schön doof dann, du scheinst nämlich ein sympathisches Hündchen zu sein!", fragte Beni freundlich obwohl die Worte eher erhallten wie eine Drohung. Doch so verhandelte man eben mit Fremden in Meridian - nein, eher war das einfach Benis Art, der nichts dagegen hatte Menschen zu meucheln.



      "Mein Name ist im übrigen Beni - ich bin ein ganz braves Hündchen, wenn man mir einen riiiiiiiesigen Knochen gibt! Dein Knochen ist ....naja vielleicht nicht so groß aber ich bleib trotzdem zahm, wenn du uns gut behandelst!"
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      Janon Müntzer

      Ein kleiner Teil in ihm bereute es Liam in so einem eingeäscherten Club alleine zu lassen, doch hatte seine Racheaktion eindeutig Vorrang. Auf Russell konnte sich Liam verlassen, wenn er wirklich Hilfe brauchte - und falls Liam aufs Maul bekäme, würde er wenigstens diesen beschissenen Käfig aufgeben. Zum Trost würde er ihn dann ausführlich Sams Club demonstrieren und seine zwei Lieblings Hosts - Cabriel und Xaiden! Liam würde viel besser als Hündchen in den Club hineinpassen - er hatte schon immer den Anschein eines kleinen Zwergspitzes...Eine Leine würde Liam genauso stehen, viel besser als echten Tieren, die er nicht ausstehen konnte seit seiner Kindheit.

      Die Gedanken an Liam, der seine Meinung ändert ließ ihn wieder entspannen bis er ein paar Meter vor dem Zielort eintraf. Er parkte wie immer weiter weg vom Geschehen, auch wenn es hieß einige Minuten noch zu Fuß zu gehen - mit Sicherheit würde nämlich Oscar sich bei Gelegenheit um sein Fahrzeug schmeißen, wenn er nicht aufpasste. Ekelnd nahm er das Present mit, was Mason ihn gab - was von weiten wirkte wie ein Knüppel.
      Er sah sich von Travis die Fotos an, um sich das Fahrzeug genau zu merken. Doch so detailliert brauchte er das Bild gar nicht anzusehen, denn stellte er schnell fest, dass dieses Bike ganz alleine und versteckt im Dunkeln verbarg. Hätte Janon nicht genauer zu Straßenlaterne gesehen, wäre er wohl daran vorbei gegangen - endlich zeigte sich etwas Glück.
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      Janon sah sich um und zückte sein Taschenmesser heraus, jedoch war kein Oscar weit und breit zu sehen. Ganz klar war er wohl mit der roten Schönheit abgehauen, dumm war Oscar nicht um sich eine Chance entgehen zu lassen. Doch genau das war Janon auch nicht, denn wollte er auch ein wenig Spaß haben mit seinem Schätzchen. Für Janon war sein Fahrzeug wie seine Ehefrau- das einzige Weib, was er im Leben je lieben würde und ehren. Er hoffte doch sehr, dass Oscar ähnliches für sein Motorcycle empfand, doch so gepflegt wie es aussah...musste ihn einfach etwas an diesem Weib liegen.

      Mit großer Freude in seinem Gesicht berührte er den abgenutzten Sitz und und strich hinüber zum Lenkrad. Er hoffte sehr, dass es ein Geschenk war- irgendeine Anerkennung, die ihn so viel bedeute wie das Atmen. In dieser Hoffnung festhängend erhob er sein Fuß und schmiss das Motorrad mit voller Kraft um, sodass das Gehäuse in sich zusammenfiel und das Glas sich zerteilte.



      Und genau deshalb fand er Sportwagen so viel besser - im Vergleich zu einem Motorrad der nur bei der kleinsten Berührung schon ins Einzelteile fiel...war seine Liebste wie ein Panzer - selbst Sex konnte man hervorragend darin haben. Er stampfe mehrmals auf die Lichter die wichtigstens Teile, sodass sein Schuhabdruck das meiste wie ein Kunstwerk überdeckte. Dann beugte er sich hinunter und fing an auch auf der Haut von Oscars Geliebten sich zu verewigen - diabolisch grinsend, als wäre es ein echter Mensch.



      Das Metall klingte gegen das scharfe Messer von Janon, er summte dabei ruhig auf, zu gerne würde er gleich nach auf Oscars Stirn sich verewigen. Doch anstatt etwas sinnvolles zu schreiben fügte er überall das kleine 'c' hinzu - ungefähr ein paar 100 Mal, sodass sein Fahrzeug garantiert einen neuen Lack brauchte, wenn es überhaupt noch fahren würde.

      "Verdammter Analphabet. Würde sich garantiert noch freuen, wenn ich ihn eine Beleidigung zurückschreiben würde.", murmelte er lachend auch wenn er Oscars Denken noch nicht ganz begriff. Er hatte kein Bock Oscar eine Freude zu machen - eine Botschaft würde er nur auf Oscars eigener Haut hineinstechen. Direkt danach steckte er den großen Dildo tief in den Auspuff des Motorrads, um es gänzlich zu ruinieren.

      "Perfekt~"



      Nun wurde ihm aber langweilig mit dem schon lange auf den Boden liegenden Motorrad zu spielen, er fand in den Fach von Oscar, dass er ohne große Mühe aufbrach eine Schachtel Zigaretten. Normalerweise würde er sich wohl ekeln, doch hatte er seit einigen Stunden keine einzige Zigarette mehr in den Mund genommen und langsam stiegen in ihm die Entzugserscheinungen auf. Er wollte Oscar völlig konzentriert begegnen, wenn er ihn das Messer in den Körper reinrammt, weshalb er sich einfach eine Zigarette aus seiner Schachtel nahm.
      Bevor er sie anzündete hielt er kurz inne - die waren doch nicht mit Drogen übersähen? Riechen taten sie ganz herkömmlich, Masons Zigaretten stanken immer unheimlich nach Weed. Murrend machte er sie einfach an, seine Nase log ihn doch seltens an und kannte er keine Drogen, die so gut waren, dass sie nicht einmal ein Spürhund riechen konnte.



      Den Rauch in seinen Lungen fühlte sich so schön befreiend an, so als wäre endlich echte- lebenswichtige Luft in ihm hineingekehrt. So verengten sich seine Augen, ehe er zu der Gasse blickte die weiter von ihm weg war. Hatte er da eben ein Geräusch wahrgenommen?
      Er war sich ganz sicher, dass dort jemand sein musste.
      Oscar...war ganz klar in der Nähe, er wusste es einfach.

      "Verschissener Ochse...Wenn du da bist, dann komm auch einfach raus!",
      schnalzte er laut mit der Zunge ehe er sich in Bewegung setzte. Es erinnerte ihn wieder an die Situation im Spielplatz, die bei ihn für Übelkeit sorgte. Auch da hatte sich Oscar zuerst versteckt, weshalb Janon beschloss als erstes nicht laut zu brüllen. Er wollte diesmal derjenige sein, der diesen Wichser überraschte.



      Langsam näherte er sich der Gasse, eine Stimme erklang die nicht Oscar seine war. Ob es diese Schönheit war? Wenn er sie jetzt beim Rammeln erwischte, hoffte er dass er den Ochsen bloßstellen konnte indem er ihn heimlich in den Rücken stach.

      "Oder willst du es lieber direkt hier und jetzt begleichen?"

      Doch tatsächlich musste Janon zweimal nein sogar dreimal genau hinsehen, um zu verstehen was seine Augen da gerade betrachteten. Auf den Boden lag sein Peiniger, der Typ wegen wen er den gesamten Spielplatz zusammengebrüllte hatte während der Mann sich in ihm vergnügte als sei er ein Spielgerüst. Währenddessen war die Schönheit auf ihn und drückte sofern es Janon erkennen konnte ihm die Luft zu, wie ein Stein das ein Boot zum sinken brachte. Er hatte sich wohl nicht geirrt, die würden wohl garantiert gleich rammeln aber....in einem anderen Ausmaß als Janon dachte.
      Und das schlimmste war...das es vor allem an Janons Ego kratzte. Von dem Wicht hatte er sich gestern seine Nacht mit Liam versauen lassen?!
      Und war war das bitte für eine Fehleinschätzung einer Schönheit?!
      Was ein Scheiss! Der Typ war ja riesig! Überhaupt nicht sein Fall! Sein Gesicht war schön-sein Haar war glänzend und feuerrot aber das wars dann auch!
      Hatte Travis Lack gesoffen, dass er dachte...Er würde nur ansatzweise wie Liam aussehen?!
      Außer sein Gesicht war das hier ein dominierender Fuchs!

      ...Das war wirklich demütigend und zugleich befriedigend - er wusste nicht welches Gefühl hier am besten gewinnen sollte.



      Doch gegen Ende war es die Demütigung, die ihn dazu brachte nur stärker an seiner Zigarette zu ziehen während er dem Spektakel nachsah. Er wollte sich doch rächen und jetzt war ihm dieser Rotschopf ihm weg. Außerdem erkannte er das weiße Pulver, was auf den Boden rumlag- das Schlimmste wäre wohl, wenn Oscar gerade ganz benommen wäre, sodass er sich gar nicht an den Abend erinnern würde. Er steckte das Taschenmesser wieder in seine Jacke während er ein lautes Seufzen von sich gab.

      "Das kotzt mich echt an...Da vögelt ja schon jemand dein armseliges Leben aus dir! Hey Rotschopf, ich habe mit ihm etwas hier und gleich zu begleichen...Also verpiss dich endlich."




      Natürlich war es für ihn keine Option einfach schulterzuckend wieder zu gehen, Oscar war seine Beute und der große Typ konnte auch wann anders ihn zu Ende stacheln. Janon wollte nicht noch weitere Gedanken an diesen Ochsen verschwenden, weshalb es hier und jetzt sein musste, wo er ihn zerbrechen würde. Wenn das Oscar-Problem gebannt wäre...könnte auch Liam aufatmen und sein Puls wäre viel ruhiger.
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      Sato Kurai

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      Vor einigen langen Jahren im edlen Atelier der Familie Korbos.
      Immer wieder summte Queen Evanescence auf, sie hob dabei den Pinsel hoch nur um in dieser Position gequält inne zu bleiben. Obwohl ihr das Zeichnen schon seit Kindheitstagen leicht viel und sie selbst blind ein Meisterwerk erbringen konnte küsste sie heute nicht die Muse. Folglich lag es wohl an dem Druck, den dieses Gemälde erbrachte, denn würde es morgen dem Volk von Meridian vorgestellt werden. Das Bild musste also einen starken Eindruck hinterlassen und musste mehr als nur die Perfektion darstellen. Es musste einer Göttlichkeit ähneln - einen Messiah darstellen.



      Lord Immensity wurde von seinen früheren Dienern des Öfteren gezeichnet, doch hing das Gemälde oft nur im Hauptsaal seines früheren Schlosses. Es diente nur als Anschaulichkeit des Familienstammbaums von Korbos. Leider war davon nichts mehr übrig, denn war seine Welt in das ewige Nichts versunken. Fraglich positionierte er sich - jedoch wusste er nicht genau wie er stehen sollte. Normalerweise gab der Künstler die Anweisungen, doch seine Ehefrau blieb die ganze Zeit nur ruhig und gab nur grummelnde Töne von sich.

      "Ist es den wirklich von Nöten ein Porträt von mir im Museum zu verewigen?", fragte Immensity neugierig, denn hatte er von Meridians Ritualen nur wenig Wissen. Er war zwar schon ein ganzes Jahr durch gewisse Umstände in dieser Welt, jedoch erblickte er nur das Schloss von Fräulein Evanescence - er war von ihr gefangen wie ein Sträfling. Die Wachen achteten darauf, dass er nicht das Schloss verließ - aufgrund der Sorge, dass jemand ihn Böses wollte. Denn hatte er kaum als er in Meridian eintraf sich mit der bedeutungsvollen Queen vermählt, was für ein ziemlichen Tumult gesorgt hatte. Dies war nun Mal der Deal, den Immensity mit Evanscence einging. Er wurde ihr Ehemann und verließ nicht das Schloss unter ihre Aufsicht ... und sie geleite ihm Schutz und hielt Ausschau, ob sie andere Überlebende der Welt Oneiroi aufspüren konnte.

      Für Immensity war es wie ein Traum hier in diesem Palast zu leben, verheiratet zu sein und mit einer Frau das Schlafgemach zu teilen, die er früher nur von Briefen kannte. Er fühlte sich manchmal wie eine Marionette, die einfach von A nach B gesteuert wurde und gerade hielt Evanescene seine Fäden in der Hand...Doch hatte er keine Macht mehr um sich dagegen zu wehren.



      Laut schnalzte Evanescene mit der Zunge, sie war so launisch wie immer. Wenn ihr das guten Morgen von Immensity nicht passte war sie sogar dazu fähig ihn mit dem Kissen zu erdrosseln. Wenn der Diener den Tee zu heiß machte übergoß sie es einfach über die Schuhe der Dame, ihr schmerzvoller Schrei war dann die Strafe. Immensity wartete nur darauf die Staffelei auf sein Schädel geschlagen zu bekommen, doch stattdessen drehte sich das kleine Fräulein zu ihm um.

      "Selbstverständlich! Hier in Meridian halten sie gerne auf alte Bräuche zurück. Wenn ein neuer Herrscher ernannt wird wird er in seiner schönsten Form verewigt - es soll Macht und Sicherheit dem Volk gegenüber demonstrieren. Oder anders gesagt: Wenn einer die Schuld in die Schuhe geschoben bekommt warum beispielsweise das Wasser so verpestet ist oder die Kühe keine Milch mehr geben...dann mit Sicherheit der Mann auf dem Porträt! Lord Immensity Korbos.", erklärte sie vernünftig und schüttelte mit dem Kopf, als hätte das der neue Lord doch bereits wissen sollen. Sie hatte den Lord noch nicht gut genug erzogen - immer wieder stellte er Fragen, obwohl er lieber schweigend nicken sollte bevor sie ihn noch auspeitschte. Andererseits musste ihre Ehemann mindestens genauso klug sein in Historie wie sie, damit das Volk nicht sofort Steine nach ihm wirft - sie wollte, dass man ihn akzeptiert.



      Ein kleines Lachen erfolgte von Immensity, er verstand nun wieso die Queen so darauf blühte einen Ehevertrag zu schließen, obwohl er gar keinen Hab und Gut mehr verfügte. Lord Korbos hatte nur noch seinen Titel.

      "Wahrlich entzückend - bei so einer herrischen Führerkraft frage ich mich wirklich...wieso meine Ehefrau bloß nur mir diese wundervolle Verantwortung überreicht - es könnte doch auch gut dein Bild sein. Heißt es dann nicht, dass ich hier im Schloss das sagen habe?"

      "Durchaus ja. Ich befürworte es sogar."

      Die Antwort kam so schnell herausgeschossen, dass es wieder Immensity für einen Moment sprachlos machte. Er musste zugeben, dass ihn seine Ehefrau immer wieder aufs Neue beeindruckte. Erst war sie seine Erretterin von dem Kummer, den er mitgenommen hatte - sie brachte ihn dazu die schlimmen und schönen Erinnerungen seiner Liebenden beiseite zu legen und sich nur noch auf sie zu konzentrieren. Er fühlte sich wie ein Schaf, dass auf seine Hirtin gestoßen sei - und genau deshalb liebte er es mit ihr Klartext zu sprechen, denn wollte er sie verstehen.

      "Haha, wie bitte? Aber... Bin ich doch nur ein Ausländer eines fremdes Landes? Sag mir nicht, dass du nur die ganze Zeit darauf gewartet hast, dass ein Mann von Himmel fällt mit dem du ein Ehegelübde eingehen kannst?"

      "Vom Himmel nicht aber bin ich froh endlich die königlichen Aufgaben jemanden abgeben zu können, damit ich mich wichtigeren Mitteln ergreifen kann. Du solltest überaus erfreut sein - immerhin habe ich keinen talentlosen Künstler an die Staffelei gesetzt sondern mich höchstpersönlich. Ich kann deine lebhafte Seele auf ein Bild kriege - du musst mir nur sagen mit was du dich assoziierst? So als Individiuum?"

      Schweigend verschränkte Immensity seine Arme, das Wort Seele brachte ihn ein gewaltigen Schauder ein- denn er schnell zu verstecken versuchte. Schwach zu wirken galt in der Familie Korbos nicht und da er der Einzige Überlebende des Stammbaums war, wollte er seinem Erbe keine Schande bereiten. Schwer grübelte Immensity auf die Frage der Queen, doch war seine Gedanken gefüllt mit einer Leere - er wusste mit was er sich als Korbos identifiziert, aber als Individuum selbst?

      "...Ich bin mir da nicht sicher, Fräulein Evanescence. Vor einem Jahr hätte ich dir sicher eine Antwort erbringen können - da gab es vieles. Doch jetzt...fühle ich einfach mich mit dem Nichts am besten gebunden. Ein Mann, der alles verloren hat und trotz allem das Schicksal ihn einfach nicht in Ruhe lassen kann."

      Ja...Genau die Leere, die Evanescence versuchte täglich zu füllen beschrieb das, was Immensity Korbos ausmachte. Seine Vorlieben, seine Abneigungen ...Seine Wünsche waren alle nur noch bedeutungslos. Sie bedeuteten nichts mehr, genauso wenig wie er.

      "Das klingt ja wie eine Seifenoper!", nörgelte die Queen laut und schmiss den Pinsel nach ihm und danach die Staffelei, die der Lord beides mit Geschick einfing.

      "Die Familie Korbos war schon immer stark melancholisch. Ich dachte an meine Bekümmertheit hast du dich bereits gewöhnt. Zeichne mich doch einfach verbunden mit der Dunkelheit und der Trauer, die mich nicht mal aus meinen Träumen loslässt."



      Nun fühlte sich Fräulein Evanescene stark provoziert, der hinterlistige Blick von Immensity verriet genau sein Vorhaben sie zur Weißglut zu bringen, damit kein Gemälde von ihm gezeichnet wird. Es war ein Versuch der Lordschaft zu entkommen - er wusste nämlich genau, wie sehr sie das Wort Dunkelheit hasste. Ihre Wut drückte sie in ihre kleinen Fäuste während sie einmal auf den Boden stampfte.

      "Tss---Nur, weil dein Herz gewandt ist mit einem schwarzen Schleier heißt es noch lange nicht, dass du tiefste Dunkelheit in dir besitzt. Glaub mir, sonst hätte ich dich nicht geheiratet. Beantworte also meine Frage vernünftig - mit was assoziierst du dich? Mit fühlt sich deine Seele verbunden?"



      Diesmal lachte Immensity ehrlich und voller Vergnügen, die Frau gab nie auf und das mochte er an ihr. Auch er wäre gerne so hoffnungsvoll wie sie - immerhin lebte sie schon seit einer längeren Zeit alleine...und besaß so viel Herzblut, dass er nur neidisch werden konnte.
      Doch er selbst wusste zumindest, mit was er gerne sein Herz gefüllt hätte. Das Einzige, was vernünftig wäre als Korbos zu verfügen.

      "Mit Rache. Ich möchte die Personen, die meine Welt zerstört haben finden und sie bluten lassen...Das wird zugleich der Dank sein, dass diese Maden mich am leben gelassen haben."




      Als würden das Ehepaar ein Lachwettbewerb veranstalten war nun Evanescence an der Reihe, die ihren Mann verhöhnte und sogar vor Vergnügen ihren Bauch festhalten musste. Es wer Zeit ihm die Lösung auf die Antwort zu geben!

      "Hmm...Hoffnungslos - mir gefällt deine Antwort nicht. Es ist viel zu dunkel und traurig! Du wirst es nicht schaffen diese Wesen zu finden, die es schafften innerhalb von wenigen Stunden deine kleine Welt zu zerstören! Gib auf und wende dich an die Zukunft."

      Gewandt positionierte sie ihre Finger wie einen Rahmen, sodass Immensity genau in ihrem Blickfeld war. Sie lächelte ihn verspielt an, während sein Lächeln sich verschmälerte. Warum wollte sie denn unbedingt eine Antwort, wenn sie es gegen Ende selbst entschied?

      "Ich assoziiere dich mit dem Klavier - du spielst liebreizende Noten, die ich zuvor noch nie gehört habe. Es spiegelt dein Charakter wieder - sanftmütig...und voller Herzhaftigkeit. Dazu bist du ein Auserwählter - ein Herzträger! Die Heilige aus Kandrakar hat dich leben gelassen, damit wir uns lieben und zusammen regieren. Sie wollte, dass wir wieder helle Herzen in unser Schloss aufnehmen und sie beschützen. Wir sollen ihre Reinheit bewahren."

      Die Augen von Evanscence strahlten in einem schönen Rubin, sodass Immensity sich nur noch mehr gefangen fühlte. Zugegeben schmeichelten ihn die Worte von seiner Ehefrau, obwohl es eher so klang als sei er ein gesegneter Ritter...Dabei hatte auch er schlimme Taten begangen und trotz allem fühlte es sich gut an in einem positiven Licht gesehen zu werden. Die Worte von der Queen klangen immer bedeutungsvoll und so voller...Liebe und Begierde.

      "Dein Herz ist also nicht voller Dunkelheit - sondern einem Hoffnungsschimmer. Durch deine Führungskraft wird Meridian zu einem schönen, reinlichen Ort - unser Kind wird gesegnet von der heiligen Mutter von Kandrakar - Eva! Er wird ein tolles leben hier im Schloss haben."



      "Das---warte...unser Kind?!"

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      "Ich bin noch nicht bereit Papa zu werden...", murmelte Sato verfroren im Schlaf, sein Kopf wendete sich immer von links nach rechts als erwachte er gerade von einem Alptraum. Doch eigentlich war es gar kein Schreckenstraum, sondern eher wie eine schöne Erinnerung. An etwas, woran er sich gerne erinnerte.

      "Voll schräg...Warum hatte diese Frau so viele Hasen bei sich...", fragte er sich - auch wenn in seinem Inneren eher die Frage aufkam wieso sein Kopf sich nicht eher fragte, wieso es sich so real anfühlte? Seit wann träumte er bitte davon irgendein Lord zu sein? Vielleicht sollte er von Videospielen in den nächsten Tagen eine Pause einlegen.



      Er brauchte eine gewisse Zeit, bis sein Fokus sich mehr auf seine Umgebung achtete. Mit einem Schrecken musste er feststellen, dass er gar nicht in seinem Bett aufwachte, sondern im Krankenhaus. Sein Schädel brummte als hätte jemand ihm mit einem Hammer erschlagen, es fühlte sich an als müsste er sich gleich übergeben. Doch herrschte direkt Verwirrung in ihm, denn verstand er nicht wie er es ins Krankenhaus schaffte? Er hatte keine Erinnerung daran, das einzige was in ihm hängen blieb war, dass er in die Sporthalle ging um für seine Aufgaben als Schülerratsmitglied fortzusetzen.
      Und dann...war nur noch pures Chaos in ihm, worauf sich sein Kopf anfühlte wie harter Brei - je mehr er versuchte sich zurück zu erinnern, desto mehr verspürte er den Drang nach einem Eimer zu greifen.

      Langsam richtete er sich auf, er hatte noch eine Infusion in seiner Hand stecken - doch hatte er sich wohl nur am Kopf verletzt. Doch bevor er sich weiter Gedanken über sich machen konnte, lenkte sein Zimmergenosse die ganze Aufmerksamkeit auf ihn.
      Sato musste nämlich mit großen Schock feststellen, dass Zeth ein Bett weiter lag. Er hatte einige Verbände an seinem Körper, die allein schon dafür sorgten das Satos Herz erbebte.
      Jetzt erinnerte er sich...Er hatte in der Schwimmhalle nach Zeth gesucht - bis ans Rand der Verzweiflung!



      Die Emotionen hüllten ihn sofort ein, auch wenn er sich nicht daran erinnern konnte wie er ihn suchte - wusste er noch wie stark seine Sorge um ihn war. So wie er nun neben ihn lag hatte seine Sorge einen großen Grund - doch war er froh, dass er nicht in Lebensgefahr war. Vielleicht...gab es ja eine Prügelei...? Zeth hatte ja schon erzählt, dass er Probleme hatte- sofern sich Sato erinnerte.
      Eifrig stand Sato auf und nahm seine Infusion mitsamt Ständer, um sich direkt auf Zeths Bett zu platzieren.
      Bekümmert betrachtete er seinen Freund- er sah auf die Verbände die seine Wunden bedeckten.

      "...Wer war das nur..?", zischte Sato auf - obwohl Sato ein Pazifist war verspürte er eine kleine Wut in sich, dass jemand Zeth zu verletzte. Es war mit Klarheit eine Verletzung, die jemand anderes zugefügt hatte. Am liebsten hätte er sich für Zeth gerächt, damit sie ihm nie wieder etwas antaten.
      Langsam begann sich die Lüge in Sato einzutauchen, dass eine Gang Zeth bedroht hatte. Sato kam dazu, war aber zu schwach ihn zu beschützen...Er wurde direkt ausgeknockt und sein Freund musste leiden.
      Jetzt, wo er ihn so ansah wusste er wieder genau was passiert war.
      Seinem Freund wurde unrecht getan und er konnte nichts tun, als schwach sein und belanglos.

      "Es...tut mir so Leid, Zeth... Ich wünschte ich wäre stärker...", sprach er traurig aus und nahm unbewusst die Hand von Zeth, die frei auf dem Bett lag. Mit Daumen strich er sanft an der Haut, als wollte er zeigen, dass er für ihn da war. Er fühlte sich so verbunden zu seinem Freund, dass er seine Schmerzen auf seinem Körper spürte - jedenfalls fühlte es sich für ihn so an. Am liebsten hätte er ihn weitaus mehr geholfen als nur an seiner Seite zu sein, er hoffte nur - dass sein Freund...sich schnell erholte. Was wäre, wenn er nach diesen tragischen Ereignissen wieder in seine Heimat zurückkehren wollte? Sato würde es verstehen, doch...würde er es dennoch versuchen aufzuhalten. Er wollte nicht, dass Zeth sich in New York unwohl fühlte - Sato mochte Zeth wirklich sehr. Wenn er ging würde...es Sato nur schwer verkraften, so verrückt es auch klang.

      "...Zeth...Ab heute werde ich mehr auf dich achten...Beim nächsten Mal werde ich dich sofort finden..."

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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      Liam Petrow & Dax Vazquez

      "Wooooow. Normalerweise sind Clubbesitzer bullig, behaart und mächtig - selbst die Frauen! Aber du Rotschopf siehst aus wie frisch aus dem Ei gepellt! Ich mag Männer, die solch' einen obszönen Geschmack haben, während ihr Aussehen nichts davon verrät!"
      Der besagte Meister, schien von Liam als Clubbesitzter richtig begeistert zu sein, dass er ihn eher als bulligen Kerl eingestuft hatte schien wohl zu bedeuten das er aus einer eher Anderen Gegend zu kommen schien....
      Aber als dieser heraustrat war Liam kurz etwas sprachlos....Dieser Typ sah...Beinahe so aus wie Ineb! Also...Eigentlich sah er ihm unheimlich ähnlich aber...er war viel Größer! Und die Art und weise....
      "Ähm....Ich glaube du hast mich nicht richtig verstanden...!"
      Er sagte doch eben das hier war nicht so ein Ort!
      Viel zu oft bekam er Anfragen von Stangen Tänzer und Stripper, dass sie hier Arbeiten würden...Nicht das was Liam in Sinn hatte auch wenn es gewiss bei einigen Gästen gut ankommen würde.
      Doch gerade war Liam zu verblüfft....Wie der Fremde aussah...
      "Du...siehst aus wie er....", murmelte er....Vielleicht war der Typ auch nur ein großer Fan von Ilion! Und zog sich daher so an und frisierte sich das Haar...Wirklich Krass!



      Der Fremde, Hardcore Fan, lobte weiter seinen Club und sagte Dinge die nach einem richtigen Aufreißer klangen...Da fühlte es sich wirklich fehl am Platz an ihn hier in seinem verbrannten Club vor zu finden, als würde ein Reicher Kerl der Luxus Essen gewöhnt war plötzlich in einem Fastfood Restaurant gehen und die Atmosphäre versuchen weiter hoch gedroschen zu beschreiben. Gerade als Liam die Verdächtigung aufkommen konnte das der Kerl vielleicht betrunken war oder Drogen zu sich nahm hörte er das geschebber...!
      Die Zahlen seiner Geld sorgen schossen weiter in die höhe und drängten Liam weiter in einer etwas heikle Lage die er allein durchs Sugababe da sein nicht lösen konnte....
      Schnell erkannte Liam an der Reaktion das dieser sich keinerlei Schuld bewusst war das er hier gerade wohl einige Flaschen zum Bruch gebracht hatte, auch wenn dieser ähnlich wie Ineb war erkannte Liam sehr schnell die großen, persönlichen Unterschiede.
      So wirkte sie nicht wirklich Gefährlich...Eher wie zwei verirrte Teenager die nach Spaß suchten...irgendwie so?
      Weswegen Liam noch unschlüssig war ob er Russel Anrufen sollte...



      Er besah sich selbst denn Lagerraum, bei dem er als einzigen Fleck seines Clubs gehofft hatte ihn nicht auf denn Grundboden neu aufzuräumen zu müssen.
      Aber die zerbrochenen Flaschen und der verteilte alkoholischen Inhalt....Da musste er gleich zu den Wischmopp greifen.

      "Daxxy...Kannst du mir in den Magen hauen, sodass ich das Zeug wieder auskotze? Mir ist total schlecht---und es ist immer noch kalt! Ich habe nicht Mal eine Unterhose gefunden und dieser Typ ist zu klein - seine Kleidung wird mir nicht passen."
      Jammert lehnte sich der besagte Meister nun gegen den Großen, sehr Wortkragen Kerl, der bei denn Worten abschätzend zu Liam starrte als schien er wirklich abzuschätzen ob Liam nicht zu klein war.
      Der Rothaarige schnallte sofort das man ihn hier ausrauben wollte...Unglaublich diese Kerle waren echt dreist!
      Doch bei dem Großen Kerl war sich Liam echt nicht sicher was er denken sollte...
      "Hmmm...."



      "...Ein schlag in dem Magen wird nicht Helfen. Du solltest dich ausruhen. ", brummte er zwar so dunkel aber Liam merkte darin seltsamerweise deutliche führsorge.
      Waren die beiden so eng miteinander befreundet oder ein Paar? Nicht das es was etwas Liam angeht in welcher Beziehung die beiden Gauner waren. Trotzdem konnte der Rothaarige seine Neugier nicht verbergen.
      Der Große machte nicht viel dagegen wie ein großer Teddybär benutzt zu werden und sein kräftiger Arm legte sich um Beni leicht.
      "Ich will wieder zu meinem Liebsten! Ihm ist sicher auch kalt - bestimmt muss er gewärmt werden! Ich will gewärmt werden!"
      "Hmm dein Liebster wird es zu schätzten wissen, wenn du dich zusammen reißt...."



      Schließlich waren die untergeordneten, dienenden Lakaien dafür da diejenigen denn sie dienen im Auge 7zu behalten und dem Lord zu berichten was sie sehen und erfuhren.
      Es war mit einen der größten Aufgaben, allerdings würde Dax, weil er Beni gut leiden konnte nicht wie einen heulenden Waschlappen dastehen lassen wie er sich gerade zeigte...Er begriff er selbst das sich Beni von seiner besten Seite vor dem Lord zeigen wollte.
      Aber Dax mit Verantwortung darüber hatte das Beni nun fiert würde er sich die Nacht um ihn kümmern...Oder zumindest ihm ein Eimer oder Tüte geben damit Beni sich anständig übergeben konnte.

      Doch dann wandte sich Beni erneut als Liam der sich etwas erschreckte als dieser ihn an den Schultern packte. Dieser Typ hatte in Liams AUgen eindeutig einen wirklich wechselhaftes Verhalten!

      "Hey Rotschopf, du hast sicher genug Platz für meine Krankenschwester und mich! Ich schlaf auch in Hundehütten aber wäre cool, wenn du uns behilflich bist - ich und mein Freund haben nämlich keine Bleibe. Für Kleidung und ein Zimmer revanchieren wir uns. Ansonsten werden wir wohl einfach dein Club in Besitz nehmen und dich umbringen müssen...Wäre aber ganz schön doof dann, du scheinst nämlich ein sympathisches Hündchen zu sein!"

      . . .
      Perplex starrte Liam den Kerl vor sich an, wo man bei seinen Worten mit einem war-nur-spaß rechnen würde aber die benannte Krankenschwester sah so ernst drein mit verschränkten Armen vor der Brust, dass Liam Zweifel hegte!
      Liam war normalerweise sehr gut darin die Lage in welcher er war gut einzuschätzen doch bei diesen zwei Typen war er wirklich....Baff.



      Und etwas verstört....
      Irgendwie schien die beiden Obdachlos zu sein, schon allein deswegen konnte Liam nicht einfach die Polizei rufen und sie davon jagen...Er wusste wie schwer es war eine bleibe zu finden!
      Allerdings klang das mit der Hundehütte ziemlich bemitleidenswert, wobei die Sache mit dem umbringen auch wiederum beunruhigend war. Dazu erinnerte sich Liam nicht daran was er das letzte mal als Hündchen betitelt wurde...

      "Mein Name ist im übrigen Beni - ich bin ein ganz braves Hündchen, wenn man mir einen riiiiiiiesigen Knochen gibt! Dein Knochen ist ....naja vielleicht nicht so groß aber ich bleib trotzdem zahm, wenn du uns gut behandelst!"

      Sein ...Knochen...?!
      Dax schüttelte schwach sein Kopf als Liam irritierter dreinschaute als wäre er gerade bei Versteckter Kamera.
      "Ehhhhh nuuun....!", kam es von Liam der nicht wusste was für merkwürdige Persönlichkeiten ausgerechnet in seinem Club gelandet waren!
      "...Mein Club sieht normalerweise nicht so verkohlt aus, ich bin eigentlich hier um zu renovieren...Tatsächlich könnte ich euch Zimmer in Hinterraum des Personals anbieten ich hab da auch ein Bett stehen...Es naja kommt drauf an wie lange ihr Plant zu bleiben?"




      Er würde keine weitere fragen stellen er wusste ja selbst wie unangenehm es war...
      Trotzdem musste er sicher sein ob er ihnen vertrauen konnte das sie ziemlich Kriminell hier gelandet waren.
      Aber vielleicht konnte er sich das auch zu Nutzten machen Liam war ja nicht auf denn Kopf gefallen!
      "Uhmm....Ich hab auch etwas Personal Mangel in Club ....Falls ihr für euren Aufenthalt mir bei Renovieren helft oder hier vielleicht arbeiten wollte , könnte euch auch Bezahlen und Versorgung geben....Ich kann nur nichts versprechen ich bin auch nicht gerade vermögend....Daher ähm mich auszurauben bringt euch nicht sonderlich viel."
      Da Liam oft mit Glück beschenkt wurde wagte er einfach mal der Risiko, was konnte schon grob passieren? Solang die beiden keine gesuchten Ganoven waren....
      Zu not würde aber ihre Personalien bei seinem Vater wegen Vorstrafen abfragen...
      Da aber ihn schon oft Morddrohungen an den Kopf geworfen wurde nahm er diesen Teil Liam vorerst nicht soooo ernst...Trotzdem rief er Russel kurz an.
      Absicherung war ihm wichtig, so lief das Leben als Suga Babe schon sehr oft auf einen Gefährlichen Weg.
      Schließlich weckte wohl bei beiden kein sehr besonderes, einschüchternden Eindruck und er wollte nicht wirklich das man am Ende ungefragt an seinen Knochen ging,
      "Also ich kenn das wenn man keine Unterkunft hat, deswegen helfe ich euch ohne Frage, falls ihr Hilfe braucht werde ich mein bestes tun...Denn dafür steht mein Club eigentlich! Hier kommen viele Leute her für eine zweite Chance oder wenn es im Leben Probleme gab.", erklärte Liam sogleich solange drauf wartet das Russel abnahm um ihn nur kurz mitzuteilen ob er her kommen könnte, da er in seinem Club unerwartete Gäste hatte.
      Es betonte es so gut es ging damit nur Russel kapierte wieso er ihn Anrief ohne laut zu verkünden das vielleicht hier gleich abgemurkst werden könnte. Weswegen er gleich einfach fragte ob er vielleicht Klamotten hatte die er Entbehren könnte. Auch wenn Janon ihm sicher nicht deswegen ihm die Nummer geben hatte....
      Doch es war erstaunlich das sein Club erst Hilfsbedürftige Personen anlockte als dieser total am Arsch war.
      Obwohl sein Club in Vordergrund stand besah er sich die beiden Eindringlinge noch mal.
      "Nun ihr seht jedoch nicht danach aus das ihr...Naja lange ohne Behausung wart, habt ihr Hunger? Ich hab hier leider keine wirkliche Küche...Ich könnte euch was zu Essen bestellen.", schlug Liam dann auch vor, so Hilfsbereit er eben war, selbst wenn ihm die beiden mehr Arbeit machten.


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      Oscar Bell

      Als Oscar spürte wie Larry sich deutlichen verlangen, an seinem Klamotten zu schaffen machte, es war deutlich das er jetzt seinen Körperliches vergnügen mit dem Ex-Häftling wollte.
      Doch obwohl die Gasse gerade Menschenleer war, wurde jemand auf ihnen aufmerksam, doch anstelle sich raus zu halten oder dergleichen, legte sich dieser Kerl auch noch direkt mit ihnen an.
      "...Hey Rotschopf, ich habe mit ihm etwas hier und gleich zu begleichen...Also verpiss dich endlich."
      ....
      Langsam dreht Larry den Kopf, sein Blick gleicht einem Dolch, scharf und durchdringend. Seine Augen treffen die des Fremden der es gewagt hatte ihn Blöd von der Seite anzusprechen. Für einen Moment scheint die Luft zwischen ihnen zu knistern. Es ist kein reines Starren, sondern ein kalkulierter Blick, der die Bedrohung in der Stimme des Fremden nicht nur wahrnimmt, sondern analysiert, als ob er seine Schwächen herausfiltern will.



      Langsam, richtet der Rothaarige sich auf und nimmt das Gewicht von Oscar aber bleibt nahe genug, um jederzeit wieder zuzuschlagen. Seine Bewegung ist geschmeidig, beinahe bedrohlich, wie die eines Raubtiers, das sich auf einen neuen Gegner konzentriert. Während er seine Hose wieder mehr hoch zog, die Sexuelle Lust war ihm durch dem Störenfried ruiniert wurden:
      "Du hast echt ein Talent dafür, den Moment zu ruinieren, weißt du das?"
      Sein Blick wandert kühl zu dem Fremden, der sich eingemischt hat und seine Augen verengen sich durchbohrend.



      Mit einem tiefen Atemzug fährt er sich mit der Hand über sein Oberteil, klopft unsichtbaren Staub von seiner Schulter.
      Er hebt eine Augenbraue, während ein kaltes, beinahe gelangweiltes Lächeln auf seine Lippen schleicht. "Du kommst daher, störst meine Stimmung und vor allem raubst du meine verdammt kostbare Zeit. Weißt du, was mit Leuten passiert, die mir die Stimmung vermiesen?"
      Larry hatte kein Interesse daran was zwischen Oscar und dem Fremden vor sich ging. Besonderes sah er nicht vor den Kerl der ihn unterbrochen hatte nur zu drohen, er würde ihn...Umbringen.

      Oscar der noch immer am Boden lag wendete sein Blick in Janons Richtung...
      Mit seinem Bad Boy hatte er nun überhaupt nicht gerechnet!
      Gerade hatte sein Hirn komplett ausgeschaltet....Die Wut brodelte noch in ihm aber die Sucht und das alte Gefühl dessen Gewalt übernahm ihn wie ein dunkler Schleier...
      Auch in diesem Moment wusste er nicht was er verspüren sollte Janon zu sehen, was dieser mit ihm zu klären hatte was ihm kein Rätsel...Wäre es eine Andere Situation hätte er sich sehr über seinen Widersacher gefreut. Es war für ihn wie ein stille Bestätigung ihrer Bindung...
      Aber jetzt?
      Er wusste zu was Larry zustande war, schon zu oft war er Zeuge davon geworden wie er das Leben kleiner Fische vor seinen Augen umbrachte, ein skrupelloser Mafiose wie es im Buche stand.
      Doch wunderte es ihn beinahe schon wie Janon schaffte überhaupt noch gerade zu stehen nachdem Spaß denn sie auf dem Spielplatz gehabt hatten.
      Der kleine...Überraschte ihn immer wieder.
      Er merkte wie er deswegen sogar wieder Herzrasen bekam, er war voll sein Typ~♥



      Am feinen Geruch der Zigarette die zwischen denn Lippen von seinem Bad Boy steckte, merkte Oscar auch das Janon entweder seine selbst gedrehten Zigaretten gefunden hatte oder ein Ähnlichen Geschmack besaß. Doch das letztere kam ihn eher wie eine kitschiger-Romantik Situation vor.
      War das wilde Kätzchen wirklich so vernarrt in ihn das er die Mühe gemacht hat ihn zu suchen?
      Seine Augen Fokussierten Janon schweigend in diesen Moment mehr....Der Gedanke wie Larry ihn womöglich abmurkste wie eine lästige Fliege gefiel ihm nicht sonderlich.
      So empfand jedoch Oscar zum ersten mal, das Leben Anderer hatten ihn schon lange nichts mehr bedeutet....Er spielte sich nicht als Held auf für andere Menschen....
      Seine Lippen öffneten sich ein kleinen Spalt aber brach Oscar kein guten Spruch heraus und der Blonde wusste nicht was er sagen sollte....
      Er hatte schon schnell gesehen wie zäh Janon war und das er nicht so einfach sterben würde...Aber gegen Larry?
      Allerdings brauchte schon kein Wort von Oscar....
      Larry bemerkt sofort die Reaktionen von Oscar auf denn Fremden. Sein scharfer Verstand registriert die Veränderung in seinen Augen und etwas Dunkles flammt in Larrys Blick auf. "Oh, ich verstehe.", grollte seine Stimme sogleich.

      Anstatt sich dem Fremden zuzuwenden, kniet Larry sich plötzlich mit einem brutalen Ruck zurück über Oscar. seine Faust ballt sich und bevor der Blonde reagieren kann, schnellt sie nach unten.
      Der erste Schlag trifft ihn hart an der Wange und der Geschmack von Metall füllt seinen Mund. Sein Kopf prallt leicht auf den kalten Beton, aber Larry ist noch nicht fertig. Der zweite Schlag trifft härter, die Haut platzt auf und Blut sickert aus einer frischen Wunde.



      "Was ist los? Du bist plötzlich so still."
      Larrys Stimme tropft vor Spott, während er den Kragen packt und ihn leicht nach oben zieht, nur um ihn wieder auf den Boden zu drücken. "Denkst du, ich lasse mir das gefallen? Dass du hier liegst und... träumst, während der da...", er deutet mit einem scharfen Nicken auf Janon, "Auf dicke Eier macht?"
      Das Blut von Oscar tropft auf den Asphalt, seine Sicht verschwimmt, während Larry noch einmal drohend über seinen blutigen Ex-Freund hinabblickt.
      "Ich habe es dir schon einmal gesagt.", zischt Larry, seine Stimme vor Wut bebend. "Wenn jemand mir die Stimmung verdirbt, zahlt er den Preis. Du hast schon lange dein Leben an uns Verkauft und trotzdem schleppst du Schwanz gesteuerte, räudiger Köter weitere deines gleichen an....!"
      Bei diesen Worten spuckte er ihm ins Gesicht.
      Janon sah nicht nach einer Geldgrube aus, viel mehr war es sicherlich nicht nur ein weiterer Schmarotzer der mehr Drogen einnahm als dafür Profit zu machen.



      Oscar beginnt zu grinsen.
      Blut tropft von seiner Lippe, sein Gesicht ist gezeichnet von Larrys Schlägen, aber in seinen Augen glimmt eine gefährliche Mischung aus Trotz und Belustigung.
      "Eine Raubkatze, Larry~", murmelt Oscar heiser und hebt den Blick, um den Mafioso direkt anzusehen. " Er ist eher eine Bissige Katze... Welche mir nachrennt weil sie gierig nach meinen Euter ist~♥ Und du weißt, was passiert, wenn man sie in die Ecke treibt."



      Larrys Augen verengen sich abwertend, doch in diesem Moment schnellt die Hand von Oscar blitzschnell zur Seite. Die Pistole, die während ihres Kampfes zu Boden gefallen war, liegt nur einen Herzschlag entfernt. Seine Finger umklammern den kalten Griff und mit einer fließenden Bewegung richtet er sie auf Larry.
      Mit einem kraftvollen Schlag mit dem Pistolenlauf trifft er Larrys Gesicht. Ein dumpfer Laut hallt durch die Straße und der Rothaarige taumelt nach hinten, seine Hand instinktiv zu seinem Gesicht führend.
      "Dreckiger....", raunte Larry mit wahnsinnigen Funkeln in den Augen.



      Obwohl Oscar für ihn nichts weiter als ein Bullyiges, dummes Kind war denn sie für ihre Zwecke Benutzten konnte zeigte er noch immer diese Aufmüpfige Art die er ihm nicht austreiben konnte und nur noch mehr seine Sadistische Lust überströmte.
      Es schien aber als hätte der Kerl ein Narren an diesen Unbekannten gefressen, sonst wäre er sicherlich weiter regungslos liegen geblieben....
      "Du hast doch sowieso schon längst die Lust verloren, Alter Knacker...Also verpiss dich und lass mich denn kleinen zeigen das man sich bei den Großen einzumischen hat~", prahlte Oscar lauthals und richtete die Pistole selbstsicher in seiner Hand.



      Die beiden kannten sich schon lang genug das Larry wusste das Oscar auch keine skrupellos besaß ihn abzuknallen.
      Es war also klar das Oscar ihm zumindest eine kleine höhere Prozent Chance ebenwürdig war...Wie lächerlich.
      Doch hatte er wirklich besseres zu tun sich jetzt mit dem neuem Spielzeug-Kätzchen von Oscar zu beschäftigen.
      "...Ich werde mich beim Boss dafür einsetzten, dass deine Folter noch dreifach schlimmer sein wird. Vergnüg dich also noch so lange du kannst...Am besten leckst du denn Stoff vom Boden auf, es wird das letzte mal sein das es so Preiswert zu schmecken bekommst, falls du später überhaupt noch im Besitz deiner schlampigen Zunge bleiben wirst."




      Bei diesen Worten gab Oscar nur ein Belustigest dunkles Lachen von sich, das tief aus seine Kehle kam.
      Das klang doch verlockend....~
      Die Herausforderung wuchs nur noch mehr...Seine Situation entwickelte sich weiter ins Elendige.
      Provokant leckte sich Oscar über die Lippen und er bekam das Blut zu schmecken:
      "Da bin ja ganz Heiß drauf~! Setzt deine Knarre mit auf meine Rechnung!"



      Der große Mafiose gab ein durchdringende schnauben von sich und warf kein einzigen Blick mehr auf Janon. Er war in seinen Augen nur Dreck am Straßenrand.
      Damit hielt er sich nicht länger auf, nur zu schade war es das Oscar sein Todesurteil nur weiter verschärft hatte...Der Boss würde das sicherlich nicht länger mit ansehen und dulden.
      Egal wie Nützlich Oscar einmal war, der verrat an die Mafia war zu tief liegend....
      Und am Ende würde er zum Warnzeichen aller werden, die glaubten sich gegen die Mafia anzulegen!
      Larry machte sich aus dem Staub und Oscar ging auf Janon zu bevor der lautstarke dem Rothaarigen nachrennen konnte.
      "Du bist wegen mir hier?", schmunzelte Oscar und winkte mit der Pistole amüsiert während das Blut sein Kinn runter tropfte.
      "Hat dein süßer Hinter Sehnsucht nach mir?"



      Amüsiert schaute er Janon an und nickte zur seiner Zigarette im Mund:
      "Kleiner, ich glaub das Zeug ist etwas zu stark für dich..."
      Der Blonde verengte etwas Müder seine Augen, es änderte nicht daran das es nicht mit Janon aufnehmen würde sollte er nach ein erneuten Kampf verlangen
      Er schämte sich nicht dafür das er ihn gerade in einer eher unterwürfigen Moment zu Gesicht bekommen hatte, er wusste die Dinge waren und war nur froh das der Anblick seines Bad Boys davor bewahrt hatte doch einzuknicken...


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      Zeth Lagertha

      "Nicht schlecht, du hast genau meine Aufgabe erfüllt. Doch leider hat dich jemand gesehen und Sato wurde verletzt, weswegen du jetzt den verstörenden Jungen spielen musst, der vor einem großen Monster weggekrochen war. Also fang an zu kriechen und zu verzweifeln, verstanden?"
      ....
      Nachdem ihn sein Meister zum Ausbluten zurück gelassen war...Schaffte es Zeth zu einen der Krankenwagen sich zu ziehen bevor sein Blick verschwommen war und er das Bewusstsein verlor...
      Erneut überkam ihm das Gefühl im Wasser zu versinken...
      Obwohl er die Aufgabe seines Meisters erfüllt hatte...Fühlte er sich als hätte er Versagt.
      Er hatte Sato nicht beschützten können....
      Er hat Tyler nicht bezwungen....
      ....Erneut....Versagt....





      ...Obwohl er eine wichtige Aufgabe besaß, welche er voller Pflichtgefühl erfüllte, gab es für den Bestien Wächter noch eine andere Wichtige Sache in seinem Leben.
      Sein kleiner Bruder....
      Auch er war mit der wichtigen Aufgabe vertraut das Herz zu bewachen, trotz der Alpträume welche sie dafür in Kauf nehmen mussten...
      Es zerrte an großer Willenskraft und Geduld.
      So sah er es auch in seiner Verpflichtung darin auf sein kleinen Bruder aufzupassen, egal wann...Sie blieben Seite an Seite.



      Es gab nicht mehr viele ihrer Art....
      Als sein Bruder noch klein war trug er ihn mit sich mit und erzählte ihm von der Zeit als es noch mehr Bestien wie ihn geben hatte.
      Das Leben welches er führte schien nicht besonderes aufregend zu sein. Tag für Tag bewachte er zusammen mit seinem Bruder das Herz welches angebetet wurde obwohl es auch so viel Leiden mit sich brachte.
      Doch fühlte er sich nie erschöpft oder unzufrieden....
      Sobald er das Lächeln seines Bruders sah der zu ihm aufblickte, fühlte er sich in seiner wichtigen Aufgabe bestärkt.
      Er hatte für die Ewigkeit, weiter so machen können....
      ...Er liebte ihn so sehr....
      "...Ich möchte später genau so langes Haar haben wie du, großer Bruder!♥"


      Doch....Dann....Begann sich die Dinge zu verändern.
      "ich begreife das nicht..."
      ....Plötzlich verließ sein Bruder seinen Posten neben ihn....
      ...Es war merkwürdig, Beinahe Bizarr....Auf einmal wendete sich sein Bruder von ihn ab und es war ein Ausdruck in seinen Augen welchen er nicht folgen konnte, als würden sie sich verfremden.
      "...Es ist doch unsere Aufgabe, wieso wendest du dich von ihr ab? "
      "Ich hab eine neue Aufgabe! Eine richtige Aufgabe, von jemand der meine Besonderheit erkennt! Du bist so stark, großer Bruder! Du verschwendest deine Kraft mit dieser Sinnlosen Aufgabe....Komm mit mir!"
      ....
      Es stimmte zwar das er auch allein, das Herz bewachen konnte aber....
      "Ich habe geschworen bis zu meinen letzten Atemzug meine Pflicht zu erfüllen, kleiner Bruder...Ist es wirklich das du möchtest...? Du wendest dich damit auch gegen mich...Auch wenn du mein Bruder bist, werde ich wenn es sein muss gegen dich Kämpfen und dich auch...Töten."



      Natürlich war ihr Kräfte deutlich unterschiedlich, er hätte sein kleinen Bruder sofort Töten können aber....Brachte er es nicht übers Herz. So begann sich immer mehr Distanz zwischen ihnen aufzubauen...Und als er sein Bruder nach langer Zeit wieder sah...Schien er verändert.
      Ohne es zu bemerken hatte er ein Fatalen Fehler begannen...Er hatte nicht bemerkt das sein kleiner Bruder anderes als er Probleme mit denn Pflichten als Wächter des mächtigen Herzens hatte und daher ein Anderen weg gesucht hatte stärker zu werden und sich von jemand zähmen ließ...Von dem er nicht mehr los kam.
      Beim versuch ihn zu überzeugen sich von dieser Person los zu sagen...Weinte sein kleiner Bruder schrecklich....Er wusste nicht wie verzweifelt sein Bruder eigentlich gewesen war....

      "Es...tut mir so Leid, Zeth... Ich wünschte ich wäre stärker..."



      Mit der Schere schnitt sich sein kleiner Bruder das Haar kürzer und durchtrennte damit weitere Traditionen welche sie zusammen schweißte...
      In diesen Moment war ihm Bewusst gewesen....Das eingreifen müssen bevor es zu spät wurde, er hätte ihn aus den Fängen der Person befreien müssen, er war nicht so widerstandsfähig wie er es war....Sein Bruder war eine Bestie geworden die an einem fest zu geschnürten Halsband erstickte und es nicht mehr los bekam.
      Doch er war zu spät um ihn zu Retten....Und dann hörte er später davon...wie das Grausame Schicksal seines Bruder Endete...
      ....Und am Ende hatte er sogar als Wache versagt....
      Er war vielleicht stark genug gewesen aber trotzdem hatte er maßlos versagt in seinem tun.
      Am Ende hatte er weder seine Pflicht richtig erfüllt, noch seinen kleinen Bruder retten können.
      Er hatte versagt....
      ....Was bedeutet es eine Aufgabe richtig zu erledigen?
      Wenn es sich am Ende anfühlte als hätte man ...Alles verloren....?
      Sein Kopf schmerzte....
      Er schmerzte höllisch...Als würde ihn jemand....mit voller Kraft-----



      "...Zeth...Ab heute werde ich mehr auf dich achten...Beim nächsten Mal werde ich dich sofort finden..."
      .............
      ..........................
      Zum Zweiten mal erklang eine Stimme die nicht innerhalb seines wirres Traumes zu kommen schien sondern von Außen.
      Befremdlichen Gerüche stiegen den Kriger in die Nase und ließ ihn die Augenbrauen zusammen ziehen.
      Höllische Kopfschmerzen überkam ihn welche er schon länger nicht mehr verspürt hatte.



      Als er langsam seine Augen wieder aufschlug verblasten die Erinnerungen des Traumes und die Erinnerungen von denn kürzlichen gestehenden Dingen kehrten in sein geist zurück...
      Das grelle Licht, schmerzte in seine Augen als er blinzelnd verarbeitete wo er denn gerade war und ob er noch...Lebte.
      "...W...Wo bin ich...?", hauchte er leise und immer mehr wurde die Gestalt von Sato vor seinem Augen sichtbarer.
      Er sah ihn ganz bekümmert an....Sah er so schrecklich aus?
      "Sato?"
      Er spürte nun seine Hand auf seiner, das ihn Bewusster machte das nicht mehr Träumte.



      Der Ort erinnerte ihn etwas an das Krankenzimmer der Uni, nur war alles viel größer...Er Mochte es wirklich nicht hier.
      es gab ihn ein unbehagliches Gefühl, sowas wie Krankenhäuser gab in seinem Dorf nicht. Entweder man wurde wieder Fit bei einer Verletzung sowie Krankheit oder man landete ihn einer ausgeschaufelten Grube.
      Doch wollte Zeth jetzt auch nicht als Kompost enden.
      Viel mehr richtete er sich vorsichtig auf und strahlte mit einem erleichterten Lächeln zu Sato:
      "Ein Glück, Sato...Dir scheint es gut zu gehen."



      Der Frischling war nur wegen ihm verletzt wurden....Dabei hätte er nicht anwesend sein sollen...Aber kurz hatte er den Gedanken as Kiri ihn einfach Fortwerfen könnte wenn er unbrauchbar für ihn werden würde....
      Sogleich drückte er die Hand von Sato mehr....Seine eigenen Verletzungen spielten für ihn keine Rolle, schließlich war er ein Mann!
      Am liebsten hätte er Sato zusammen gebrüllt wieso er so Dumm war sich in solch einer Gefahr zu begeben! Aber wollte er auch nicht Riskieren ihn zu überfordern mit der Situation die Worte das Satos Kopf explodieren könnte wenn zu viel erfuhr....Machte ihm sorgen....
      Nun hatte aber wohl Glück wie es sein Meister voraus sah das mit Sato in einem Zimmer war, er hoffte das auch so blieb.
      "Mann, bin ich froh das du jetzt bei mir bist.", gestand Zeth offen heraus. Vermutlich wäre sonst total am Rad gedreht wie ein wildes Tier das zu früh aus der Narkose erwacht ist.
      Sein Blick wanderte an Sato entlang und bemerkten....dieses...Ding das an ihm hing und sogleich verzog er alarmiert die Stirn.
      "Da hängt ein komisches Ding an n deiner Hand...? Oder was ist das?", stellte mit erstaunen fest und bemerkte es selbst, ans einer was ihn nervös und genervt murren ließ,
      Believe Me ~

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    • Bosco Darkwood:

      Kindlich berührt war Bosco von der Umgebung geblendet, noch nie zuvor war er in einer anderen Welt. Es war aufregender als jeglicher Tagesausflug mit seinen Klassenkameraden, die negativen Sorgen waren wie weg geblasen. Auch sein Prinz zeigte die Zuneigung der hübschen Natur, ob er auch an ihre erste Begegnung denken musste? Früher durfte Infinity kaum hinaus, bestimmt da er ein Adliger war und sich auf die Königszeremonie vorbereiten musste - es war…sicher auch für ihn ganz gut die frische Luft zu genießen.

      „Auch wenn es hier einige viele schöne Dinge zu sehen gibt, mein lieber...Bleib bitte in meiner Nähe, wir müssen jetzt stärker zusammen halten und aufeinander aufpassen. Bis wir wieder zu unserer Heimat zurückkehren können...."

      Die Fürsorglichkeit, die ihm sein Prinz schenkte erwärmte sein Wangen. Außer von seinen Eltern hatte sich noch nie jemand um seine Sicherheit gekümmert, bestimmt weil Bosco eher auf andere aufpasste und immer Selbstbewusst der Welt entgegenkam. Es war ein befremdliches und doch willkommend heißendes Gefühl, denn zeigte ihn der Prinz wie stark er ihn doch vertraute. Auch er wollte sein bestes geben - alles was in seiner Macht stand - um Infinity Sicherheit zu gewähren.
      Sanft berührte Infinity seinen Kopf, genauso wie es immer seine Mutter getan hatte, wenn sie mit ihrem Gebet fertig war. Eine schöne Erinnerung, die er schnell verdrängte, da er gegenüber seinem Prinz nicht melancholisch wirken wollte. Der Stups auf die Nase brachte ihn aber dazu sich nur auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren - Infinity wollte, dass er sich nur auf ihn und seine Worte konzentrierte, das konnte das Bosco deutlich spüren.
      Er sah aufrichtig in seine Augen und stand ein wenig steifer, wie ein Ritter der seinem Adel dienen wollte - mit größter Hingabe an seiner Seite zu verweilen.

      Doch solange wir hier sind, können wir hier Leben als wäre es unserer neues Reich. Wir können hier sicher einiges neues Lernen und sehen das es in unserer Heimat nicht gegeben hat, einige werden sicher Neidisch sein."

      Ein Glanz erschien in seinen himmelsblauen Augen, selbst hätte er das Thema wohl nie so tief vergriffen…weil er wusste, dass sie hier nicht zum Spaß und Vergnügen hier waren. Doch war Bosco schon immer von einer überaus neugierigen Natur, insofern es nicht seinem Glauben oder sein zukünftiges Ritterdasein widersprach. Zu sehen was diese Welt zu bieten hatte, neue Dinge zu erproben und zu erlernen klang deutlich wie Musik in seinen Ohren. Er wollte es gemeinsamen mit seinem Prinz entdecken - das neue Reich, ihr neues Reich! Er wünschte sich nur ein wenig erwachsener für ihn zu sein, denn natürlich war sich Bosco im klaren, dass er ihn als Mann viel mehr helfen könnte als ein Junge. Respektvoll ging sogar Infinity für ihn in die Hocke, sodass er sein Gesicht genaustens betrachten konnte. Sein Prinz war schon immer so bildlich schön, als wäre er aus einem Bilderbuch entsprungen. Die Rose in seiner Hand verstärkte seine sinnliche Ästhetik - er konnte allmählich verstehen wieso so viele Mädchen in seiner Klasse für den Prinzen schwärmten.

      "Mein edler, kleiner Ritter....Du wirst doch hoffentlich brav, in der Nähe deines Prinzen bleiben oder? Egal was geschieht“

      Diesen Titel aus den Worten seines Prinzen zu hören war zu viel des Guten, es war genau das, wonach er so stark strebte. Zum einen Teil fühlte sich der Titel nicht verdient an, er hatte nur wenig Erfahrungen - war noch mitten in der Ausbildung, auch wen jeder ausgewachsene Ritter ihn als talentiert einstufte. Doch trotz allem gab es Dinge, die er noch nicht groß beherrschte wie die Magie, die selbst ein Ritter bestehen sollte. Doch wollte er Infinitys Worte nicht schädigen, auch wenn er sie wohl weniger verdiente.

      Leicht erhob er seine Hand und platzierte sie auf sein Herz, um seinen Prinzen die Treue ihm gegenüber zu demonstrieren. Er lächelte ihn sanftmütig an, denn wusste er genau das er diese Aufgabe mit Garantie meistern konnte. Sein Leben verbrachte er schon früher ehrenvoll und mit Reinheit - er würde Infinity keine Schande machen wollen.

      Selbstverständlich, mein Prinz. Ich bleibe in ihrer Nähe, darauf gebe ich mein Wort.“, versprach er Infinity ehrenhaft und voller Güte. Er wollte Infinity keine Probleme bereiten und für ihn zum wirklichen Ritter werden. Er wollte ihn beschützen und für ihn da sein, selbst wenn er sein Leben für ihn opfern würde.



      Infinity erklärte ihn seine neue Rolle - er würde den Sohn von diesem Detektiv spielen, was sich Bosco klar merken würde, damit sie nicht aufflogen…auch wenn er noch nicht ganz verstand was er dann für Infinity war? Durfte er einfach weiter den Ritter spielen, sofern er wusste gab es auf der Erde keine Ritter mehr … es war altmodisch laut seiner Klassenlehrerin.
      Plötzlich aber veränderte sich Infinitys Form, was ihn zum Staunen brachte. Seine Eltern verfügten über keine großen Magiezauber und in der Schule lernte man nur das Verstehen von Magie, nicht das praktische Anwenden.
      Das tiefschwarze Rot wurde zu einem Haselnussbraun, während auch seine Augen nicht mehr dem Adelsblut ähnelten, was Markenzeichen für die Familie Korbos war laut seinen Eltern.
      Munter lächelte Infinity ihn an und streckte eine Hand entgegen - worauf er selbst sich angesteckt fühlte von seiner positiven Energie. Zärtlich nahm er seine Hand entgegen, ihn war es vollkommend bewusst, dass sein Prinz trotz allem sein Prinz bleiben würde - den Charme hatte er durch seine Veränderung nicht verloren.

      Ja, Ihr schöner Duft ist so reizend wie zuvor! Ich bin mir sicher, dass ich Sie sogar erkennen würde, wenn Sie eine Katze wären!“, sagte er sehr selbstbewusst, denn war er sich damit ganz sicher. Keiner roch so herrlich nach Blumen, sowie sein Prinz.

      Jedoch erklärte Infinity ihn danach etwas, was er nur halb so gut verstand wie er gerne wollte. Vorerst sollte er sich mit Infinity als ebenbürtig bezeichnen - auch wenn er es ungern wollte. Bosco empfand kein Recht seinen zukünftigen König so bloßzustellen und ihn von seinem Rang hinunterzuziehen. Etwas sprach gegen ihn sich Infinity ohne Titel zu benennen. Doch dagegensprechen würde er nicht, denn das hatte sein Prinz für ihn so entschieden und Bosco wollte sich an das neue Gesetz halten, um die Ehre nicht zu besudeln. Er nickte eifrig und wirkte sehr baff, da Infinity ihn darum bat sogar einen neuen Namen zu finden! Es musste etwas Gutes sein, um den Prinzen nicht zu demütigen! Stark grübelte er, während er und sein neuer Gleichgesinnter weiter den Weg voranschritten um den Detektiven zu finden.

      Die schönen Sterne am Horizont lenkten ihn immer wieder auf andere Gedanken, während er fest die etwas größere Hand von Infinity leicht hin und her bewegte. Erst später bemerkte der Ritter in Ausbildung den Detektiven, der sie charmant begrüßte. Da ihn Infinity vertraute zögerte er nicht als ihn selbst ein warmes Lächeln zu schenken. Bosco hatte nur wenig Misstrauen in seinem Leben kennengelernt, er dachte das jeder Mensch etwas Gutes in sich verspüren sollte.

      So grüßte er ihn freudig, in dem er ihn winkte und sich nett vorstellte: „Seid gegrüßt verehrter Freund vom Prinzen. Mein Name ist Bosco, vielen Dank für ihre Mühen!“



      Der Detektiv sprach von einen seiner Freunde und von ihrem neuen zu Hause, worauf letzteres seine Augen wieder zum Funkeln brachte. Wie ihr neues zu Hause wohl war? Schon seit er Denken kann lebte er in dem alten Gebäude mit seinen Eltern, sie vereisten nie - manchmal schliefen sie für Rituale in der Kirche … Schulausflüge, die mehr als ein Tag gingen untersagten seine Eltern, nicht das ihre Sohn auf sündhafte Gedanken kam, was auch immer das heißen mag.
      Er freute sich über Infinitys Fürsorge ihm gegenüber, doch wollte er nicht, dass sie sich wegen seines Alters beeilten. Waren die Gesetze in dieser Welt so willkürlich?

      So machten sie sich auf den Weg zu diesem Freund, während es immer Dunkler wurde, weiter weg von dem Wald und näher zu den Gebäuden, der Straße. Es fing an lebendiger zu werden, Musik ertönte aus den Ecken, dass nach Jazz klang.
      Doch zugleich entkam ihn auf einmal ein Gedankenblitz, sodass er fest den Arm seines Prinzen umklammerte. „Mein Prinz, ich habe für Sie einen glorreichen Namen, der gut für sie passt nach meiner Meinung!“

      Er war ein wenig stolz, denn bewahrte der Name trotz allem seinen Geburtstsnamen und besudelte nicht seinen Titel. Es war genau das, wie ihn Bosco schon immer sah - als einen Siegenden. Infinity war seine Rettung - sein Segen und seine Hoffnung. Er war sich ziemlich sicher, dass er alles schaffen konnte, selbst wenn es gerade ziemlich trübselig für ihn war.

      Wären Sie mit dem Namen ‚Vinni‘ zufrieden?“, fragte er begeistert nach und hoffte doch, dass er seinen Prinzen nicht enttäuschte!

      ..

      _______________________________________

      Sato Kurai

      Die sanfte Stimme von Zeth erfüllte den Raum, worauf Sato sich gezielter zu ihm aufrichtete. Er klang noch müde, doch war es zu diesen Umständen auch kein Wunder - sicher wurde er schwer mitgenommen, wenn man seinen Verbänden nachging.
      Zeth erhob seinen Kopf wie ein verwirrter Pudel, sicherlich war er noch nie in einem solchen Krankenhaus, da sein Volk sehr hart lebte.
      Er umklammerte seine Hand, um seine Anwesenheit ihm gegenüber noch intensiver zu verdeutlichen. „Das ist ein Krankenhaus, Zeth. Mach dir keine Sorgen…“, erklärte er ihm kurz und bündig, da sein Freund noch nicht ganz wach schien.
      Er beobachtete ihn wie er sich aufrichtete, da er sich um seinen Schmerz sorgte. Doch anstatt ein grummelndes Gesicht erhielt er von Zeth ein weiches Lächeln, was ihn sofort zusetzte und seine Brust zerschmetterte.

      "Ein Glück, Sato...Dir scheint es gut zu gehen."

      Überrascht stellte der Student fest, dass seine Sorgen ihm galten und nicht seiner selbst. Auch Sato verspürte eine starke Erleichterung, am liebsten hätte er Zeth in eine innige Umarmung verlockt, jedoch wollte er ihm nicht weh tun - er wusste noch nicht wo genau er alles Schmerzen verspürte. Deswegen streichelte einfach sanft mit den Fingerspitzen die Handfläche von Zeth, um ihn seine Zuneigung zu demonstrieren. Gerade wollte er es einfach ihn spüren lassen, wie sehr er froh war, dass er hier an seiner Seite war…zwar verletzt aber trotz allem noch gesund wirkend.

      Ja, es geht mir gut…“, überbrachte Sato die Antwort und blickte dann zu Zeths Wunden, er musste ein wenig Schlucken eher er sich zu einem Lächeln zwang. Er hatte es… einfach nicht verdient so verletzt zu werden - Sato fühlte sich in einer Mitschuld, er hätte es verhindern können…oder Zeth wenigstens warnen. Wieso war er nur so dämlich - so…idiotisch ?
      Mutwillig legte er Zeths Hand auf seinen eigenen Schoß, nur um ihn näher an sich zu spüren. Er wusste nicht wieso, doch fühlte er sich tatkräftiger - ohne jegliche Hintergedanken. Er wollte nur die Schande in seinem eigenen Herzen verbannen und für Zeth da sein, denn war er ebenfalls froh, dass er bei ihm war. Es machte ihn glücklich, dass Zeth ihn nicht sofort anbrüllte und ihn die Schuld für die Misere gab - dabei hätte er es wohl mehr als nur verdient.
      Zeth war einfach… unglaublich wertvoll und ein bemerkenswerter Freund. Sato wollte für ihn da sein, dass ihn keine Verwirrung mehr in den kopf durchging. Er wollte sich um seine Probleme kümmern, mehr denn je.

      Ich habe mir wirklich Sorgen um dich gemacht - es tut mir Leid, dass ich so rücksichtslos war…Ich hätte dir besser helfen sollen. Aber… Gerade bin ich auch einfach nur glücklich, dass du bei mir bist, Zeth. Durch diesen Vorfall habe ich bemerkt wie wahnsinnig wichtig du für mich bist!“, legte er offen fest verschloss seine Finger in Zeths. In seinen Augen bildete sich die Traurigkeit, doch erschien auch ein kleiner Funke, der nicht mehr verlangte als an seiner Seite zu sein. Warum auch immer… kam ihn der Kampf gegen die Rowdys vor wie ein Amoklauf, sein Herz konnte sich gar nicht beruhigen.



      Seine Wangen füllten sich in einen pfirsischfarbenen Rosa, ehe er langsam seine Nervosität zurückgewann, die ihn darauf Aufmerksam machen wollte, dass er Zeth gerade sicherlich eine Plage ansetzte. Deswegen löste er sich wieder von seinem engen Griff und rückte ein wenig zur Seite, er durfte nicht nur an sein eigenes Glück denken. Nur, weil er gerade sich nach Körperkontakt sehnte hieß es noch lange nicht, dass er Zeths Homophobie vergessen sollte. Er wollte ihn doch… nicht mehr belästigen, weshalb er entschuldigend seine Augenbrauen senkte, ehe er sich räusperte und lieber versuchte Zeths Frage zu beantworten.

      Dabei hob er ein wenig die Hand, damit es sich Zeth genauer ansehen konnte die Hitze in seinem Gesicht ließ trotzdem nicht nach.

      Das ist eine Infusion, so gelangen die Medikamente schneller in mein Blut , damit es mir besser geht.“, versuchte er so einfach wie möglich Zeth zu verstehen zu geben, bestimmt sah es für ihn alles ganz komisch aus. „Die Krankenschwester zieht es später bestimmt heraus, wenn sie merken, dass ich wieder putzmunter bin.“, übertrieb er extra und sah wieder zu Zeths Wunden.



      „…Du siehst zugerichtet aus… Tut es noch sehr weh?“, fragte er schwermütig nach und erhaschte einen leichten Seufzer. Komischerweise erinnerte er sich nicht an die Angreifer - wäre es jetzt besser das Thema zu beruhen? Zeth war sicher noch zu getriggert, auch wenn er sich tapfer verhielt. Niemanden lässt Mobbing kalt.

      „Wenn… du darüber reden möchtest. Sagst du es mir, ja?“, gab er nun Zeth die Verantwortung der Konversation um ihn nicht weiter zu belasten. Die Tür war von ihnen geschlossen, doch trotzdem hörte man den aktiven Gang im Krankenhaus, Schwestern die ihre abendliche Patrouile nachgingen und gerade dabei waren das Abendbrot zu servieren.
      Es dauerte nicht lange bis auch sie zu ihnen kam und zwei Tabletts auf den kleinen Tisch servierte. Danach fragte sie nach dem Wohlbefinden und in Null Komma nichts war sie verschwunden, nachdem keiner Schmerzen aufwies.

      So stand Sato auf und reichte Zeth seine Hand.

      „K-kannst du aufstehen? Ich kann dir auch das Essen holen. Bleib nur liegen…“, sagte er etwas überstürmisch und zog seine Hand wieder weg, was war nur los mit ihm? Gerade versuchte er wirklich alles, um ein wenig Körperkontakt mit Zeth zu erhaschen, als hatte er Angst, dass er ihn gleich wieder verlieren könnte. Sato verhielt sich dämlich und sein Freund musste es ergreifen.

      So war auch seine Bewegung zu hastig, weswegen er über seinen Gestell stolperte - als er sich eigentlich nur umdrehte. Er knallte gegen die Bettkante worauf er gequält aufjapste ehe er sich sterbend vor Scham wieder aufrichtete. Mit leichten Tränen in seinen Augen ging er ohne was zu sagen zum Tablett, warum war er immer so ein Clown vor Zeth? Unangenehme Stille kehrte in seinen Kopf an, er versuchte das Tablett hochzuheben, um es auf Zeths Bett zu tragen, auch wenn die Infusion störte.

      W-wenn wir gegessen haben kommt noch ein letztes Mal der Arzt und schaut nach unseren Wohlbefinden. Danach haben wir unsere Ruhe - wir dürfen aber das Krankenhaus erst verlassen, wenn der Arzt meint, dass wir gesund sind.“, versuchte er seine Nervosität auf eine Information abzulenken, damit Zeth nicht total überrascht wird.



      ___________________________________

      Janon Müntzer:

      Der Schönling auf Oscar richtete sich auf, Janon merkte erst jetzt, dass dieser Kerl seine Hose hinunter gesenkt hatte. Doch egal wie schön der Körper dieses Rothaarigen auch sein mochte, er war im Vergleich zu ihm ein Riese - und das obwohl Janon selbst ziemlich groß war. Ihm war es scheiß egal, was er hier bei diesen Schwachköpfen ruinierte - wenn ein anderer Oscar schädigte gab es Janon keine Gewinnbringung. Er musste es selbst erledigen, weshalb diese Diva für ihn nichts weiter sagte als klägliche Nörgeleien. Es nervte Janon, sodass er nur weiter an der geklauten Zigarette zog, während der Größere ihn anstarrte, als hätte er sein Bike geschrottet, anstatt von Oscar.
      Es war ein tiefer Todesblick, den Janon verspürte auch wenn er ihn ignorieren wollte. Irgendwas war komisch an diesem Mann, die Aura war kalt und zugleich auch Angriffslustig. Janon war nicht so dumm, er verstand das man mit diesen Mann nicht spaßen sollte. Genau deshalb positionierte er auch sich, denn würde er sich sofort auf einen Kampf ein lassen - auch wenn seine Anwesenheit eher Oscar galt.
      Die Lektüren konnten ihn gestohlen bleiben, tief knurrte es aus seiner Kehle hinaus.Wenn er Stress suchte und glaubte, dass Janon sich so einfach ergeben würde hatte er falsch gedacht. Das Einzige Problem, was ihn davon abhielt selbst den Angriff zu beginnen war die Knarre… So lebensmüde wie Janon auch war - ausweichen würde ihn in dieser Nähe sehr schwer fallen. Genau deshalb fauchte er ihn erst Mals an, er wollte ihn demonstrieren, dass er sich mit den falschen anlegte.

      „Bist du taub? Ich sagte, dass Oscar mich interessiert - deine verfickte Zeit kann mir gestohlen bleiben.“, zischte er, wenn sein Hintern nicht so weh tun würde hätte er es einfach beiden gezeigt, da wäre sich Janon ganz sicher. Aber gerade interessierte ihn nur, dass er Oscar seine verdiente Strafe gab. In seinem Inneren fing es an zu brodeln, eine leichte Hitze überzog sich von seiner Kehle bis hinauf in seinen Kopf - warum auch immer verspürte er das Bedürfnis den Rauch bis tief in seine Lungen einzuatmen, es hatte etwas stimulierendes an sich - sodass er nicht sofort ausflippte. Der Geruch war so süß, dass es ihn an seine Kindheitstage erinnerte - dabei vernahm er bis eben noch gar nichts, doch wegen den Zigaretten machte er sich erst Mals keine weiteren Gedanken - zu gefährlich war die Situation vor ihm.



      Jedoch fokussierte sich dieser Kerl nach nur kurzer zeit gar nicht mehr auf Janon, sondern wieder auf seinen Untergeordneten. Das kränkte Janon und hinterließ ihn ein starkes Gefühl eines Deja-vus, wo er von Oscars Kerlen aufgehalten wurde ihm seine Fresse zu polieren. Nahm er ihn etwa nicht ernst, was ging er einfach nicht? Er machte noch einen Zug von Oscars Present und langsam stieg ihn der Nebel in den Kopf. Er sah genau hin wie der Rothaarige seinen Feind schädigte, als wäre er einer seiner Schlampen. So wie Janon es verstand war Oscar wirklich das Flittchen einer Gang, nicht nur Masons…Er war zweigleisig. Für seine Verhältnisse Ruhig behielt er die beiden im Auge und wünschte sich, dass er mit dem Angeber Plätze tauschen konnte. Irgendwie stieg trotz allem seine Laune, vielleicht war es ja doch ein gutes Gefühl wenigstens ein bisschen Oscar durch einen Fremden bluten zu sehen? Er hatte es definitiv mehr als verdient, weshalb Janon sich darin nicht einmischte und abwartete. Auch, wenn es ihn so gar nicht gefiel wie dieser Penner über ihn selbst sprach.

      Danach verstand er die Konversation nicht - ihm war es auch total egal, was sie da besprachen. Er nahm sich die zweite Zigarette und lehnte sich angespannt an die Wand. Was für ein weiterer Scheiß Tag… Warum hatte er in der letzten Zeit nur so wenig Glück? Nur ein paar Tage war es her, wo für Janon jeder Tag sich als siegreich darstellte. Er liebte es sich stark zu fühlen und am allerstärksten - seit wann hat sich das nur so verändert? Die Welt war auf Einmal verschwärzt durch solch elende Leute wie Oscar und Tyler…Komischerweise musste er sich ein Lachen verkneifen, obwohl ihn sein Demut gar nicht so witzig vorkam. Verwirrend pustete er den Rauch auf und sah wieder zu den zwei Zicken, wo sich Oscar nun gefährlich zu wehr setzte. Er verpasste diesem Rotschopf ein tiefen Schlag in sein hübsches Gesicht - was für eine Verschwendung - Janon hätte auf alles gezielt aber niemals diese Visage.

      Er hörte nicht wirklich zu, wovon die zwei Idioten sprachen. Das Einzige was er verstand war, dass Oscar sehr viel Dreck am Stecken hatte, doch das hatte er sich von Anfang an gedacht. Sollten sie ihn nur abmurcksen, doch davor wollte er sich noch an ihn rächen. Doch Oscar hingegen war weder aufgewühlt noch verängstigt - mehr sah er in Janons Sicht stark erregt aus..Er liebte es wohl in Probleme zu stecken - wie war er denn drauf? Er war wahnsinngsestört und das wiederum fand Janon wieder amüsant, während sich sein Verstand immer weiter verschloss. Langsam fiel es schwer zu denken, er spürte genau die kalte Wand gegen seinen Rücken obwohl er eine Jacke anhatte.



      Larry ließ ihn bis zum Schluss komplett ignoriert und so langsam machte es Janon gar nichts mehr aus. Wie sollte man sagen, er konnte es einfach kaum mehr erwarten bis dieses Arschloch sich endlich ihm zuwandte. Genau deswegen erfreute es ihn auf eine sadistische Art und Weise, als Oscar ihn mit der Pistole zuwinkte. Auch, wenn er eine Knarre in der Hand hatte und er nicht zu risikoreich spielen wollte, war ihn das gerade viel wert. Gezielt ging er langsam auf Oscar zu, seine Frage fand er mehr als nur bescheuert. Der Schmerz in seinem Gesäß meldete sich zugleich, sodass Janon ein aufzucken vermeiden musste - mehr richtete er kalt seinen Blick zu Oscar. Ein hasserfüllter und zugleich sehnsüchtiger Blick, ihn endlich es heimzuzahlen.

      Meine Zähne verspürten die starke Sehnsucht danach, dir endlich die Halsschlagader herauszureißen…Als Dank für den beschissenen Fick gestern.“, bemerkte Janon verspielter als er es eigentlich im Plan hatte, mit weniger Wut die er sonst so verströmte. Irgendwie..ging es ihm gar nicht gut und zugleich fühlte er sich prächtig. Und dann war da wieder sein Unterleib, dass ihn auf die Knie zwingen wollte und sein Adrenalin, dass ihn zwang sich weiter zu bewegen.

      \

      Zielsicher knackte er mit seinen Fäusten, es war Zeit für die Abrechnung, er wollte mindestens Oscars Rippen brechen oder ihn auf die Knie zwingen - konnte ja nicht sein, dass es der Rotschopf schaffte, aber er nicht. Doch abprubt blieb er in seiner Bewegung stehen, als Oscar weitersprach, sodass ihn die Zigarette aus dem Mund fiel.

      Kleiner, ich glaub das [i]Zeug ist etwas zu stark für dich..."
      [/i]

      Er hörte ganz genau, was Oscar ihn vermitteln wollte - weshalb er perplex auf den Boden zur Zigarette sah. Das Zeug..? Ein kalter Schauder durchdrang in Janon, ehe es sich in eine berauschende Hitze umformte. Er zerstampfte die Zigarette unsagbar mit der Schuhsohle, hatte der Kerl ernsthaft in seine Zigaretten etwas hineingemischt?! Einmal wischte sich Janon angeekelt über die Lippen, verdammt sei die Sucht zum Rauchen. Das letzte Mal, als er Drogen nahm … war er noch ein Teenie und die rochen so schrecklich schon von weiten, dass man es sofort wahrnehmen konnte. Er wollte sich gar nicht die Schuld in die Schuhe schieben - es war allein Oscars Schuld, dass er in dieser Misere steckte doch allmählich fragte er sich…was zur Hölle er da eingenommen hatte.

      Doch wollte er seine Unsicherheit Oscar nicht weiter demonstrieren, er zuckte nur unwillkürlich mit den Schultern als sei es ihm egal.

      .


      Laber kein Mist..“, schimpfte er als gab es nichts, was je zu stark für ihn sein konnte. Daraufhin bildete sich bei den eigentlich sonst so zornigen Mann ein breit grinsendes Lächeln. Eigentlich war es schon lustig, dass er ungefragt die Drogen von Oscar nahm und sich trotz allem so gut fühlte. Wer weiß, vielleicht wurde er durch seine früheren Trips immun?

      Schwer fing er an zu Lachen, während er Oscar so nah ging, dass sie sich beinahe berühren konnten. Mit einer Hand zog er Oscar am Kragen, dass seien Handschuhe davon blutverschmiert wurden war auch egal. Er fühlte sich siegessicher und voller Mut.

      Pahahaha… Schau wie erbärmlich du fertig gemacht wurdest…Und trotz allem grinst du noch so, du hirnloser Ochse.“, spottete er über den großen Mann während er sein Kleidungsstück fest im Griff hatte als wollte er ihn küssen.



      Den verschissenen Scheiß Tag suche ich nach dir, nur um zu erfahren, dass du Flittchen bereits von anderen niedergestochen wirst. Was für eine Scheiße- diese Verletzung hätte ich dir gerne zugefügt. Lass mich dir am liebsten gleich noch eine machen.“

      Schnell packte er ihn an der Wunde und krallte sich tief hinein, als wollte er kleine Laute aus ihn hinaushorchen. Er konnte das warme Blut genau auf seinen Handschuhen spüren - beinahe ein erregendes Gefühl, doch war es noch lange nicht genug. Egal wie sehr er versuchte wütend auszusehen, grinste er immer wieder ihn an…langsam kam er sich vor wie in einem Traum, denn war das Gefühl von Oscars Wärme an seiner Haut unbeschreiblich seltsam. Seit wann ist er so empfindsam? In seiner eigenen Haut kribbelte etwas, doch davon wollte er sich nicht ablenken lassen.

      „Ich möchte dich genau so zurichten wie dein beschissenes Bike - du sollst dafür zahlen, dass du mich so gedemütigt hast.“

      Ohne Vorwarnung knallte er ihn mit seinen Gewicht gegen die Wand, er hatte es vor abzuschließen…doch bevor er zu einem Schlag aushol um Oscar seine verdammte Nase zu brechen rutschte er aus und traf statt ihn die Wand, was höllisch weh tat. Fragend sah er zu seiner Hand, ihm war schwummrig, irgendwie fühlte er sich vor wie in einer Übderdosis…Lag e's daran, dass er beinahe die ganze Packung weggeraucht hatte. Zischend zuckte er das Taschenmesser heraus, wenn er ihn nicht mit der Faust treffen würde, dann wollte er ihn wenigstens heftige Stiche setzen, sodass er wie ein Schwein ausblutete - darauf lachte er nur wieder, allein die Vorstellung war einfach köstlich.

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      Beni Darkwood & Russell Baker

      "Du...siehst aus wie er...."

      Der Zwergspitz brabbelte ihn an, als hätte er in ihn jemand anderes erkannt. Einen Pornostar vielleicht? Es wäre ziemlich cool, wenn jemand erotisches auf der Erde seinem Stil ähnelte! Doch darauf ging Beni nicht weiter ein, denn blendete sein Umfeld komplett seine Sinne wie auch die ansteigende Erkältung. Er fand diesen Club einladend - sowie auch seinen Besitzer, der einen ganz auffälligen Geschmack hatte. Irgendwo versteckt er auch Sexspielzeuge und Bunnyoutfits, da war sich Beni sicher.

      „Hmm dein Liebster wird es zu schätzten wissen, wenn du dich zusammen reißt...."

      Immer noch gewöhnungsbedürftig und höchst erotisch brummte Dax Stimme im Raum, beinahe hätte Beni ihm vergessen zuzuhören. Doch verstand er seine Worte mehr als jeder andere es je getan hätte - er musste sich ein Arm ausreißen und gegen seine Gier kämpfen wieder zurück nach Meridian zu gelangen. Er wusste ja, dass der Lord höchst unerfreulich sein würde, wenn er wieder bei ihm im Schloss herumwandern würde… ohne gewisse Ergebnisse erzielt zu haben. Genau deswegen müsste er unbedingt so schnell wie möglich die Witch aufsuchen und sie fertig machen, um für eine kleine Belohnung wieder zum Schloss Dackeln zu können! Aber dafür brauchte er erstmal eine vernünftige Unterkunft - um gestärkt und vorbereitet zu seinen Endgegnern zu sprinten - das Feuerkätzchen war nämlich eine geballte Ladung eines Infernos, der nicht unterschätzt werden sollte.

      Bei seiner Anfrage, ob der Clubbesitzer ihnen eine Unterkunft besorgen könnte reagierte wie . ein PC, den man erst Mal neu hochfahren musste. Er fragte sich ob ein Schlag auf seinen Hinterkopf ihn wieder erreichen würde doch dann begann der kleinere Mann doch wieder zu zwitschern.

      "...Mein Club sieht normalerweise nicht so verkohlt aus, ich bin eigentlich hier um zu renovieren...Tatsächlich könnte ich euch Zimmer in Hinterraum des Personals anbieten ich hab da auch ein Bett stehen...Es naja kommt drauf an wie lange ihr Plant zu bleiben?"

      Begeistert funkelten seine Äuglein, wie hilfsbereit dieser Knabe doch war…Man musste ihn gar nicht ausrauben! Irgendwie wirkte er auch dümmlich, jemanden den man schnell ausbeuten konnte. Mary hingegen hätte ihn früher 30 Jahre Putzen lassen bis sie ihn ein Zimmer so spontan zur Verfügung stellte.

      Wir bleiben ein Weilchen, bis mein Liebster uns wieder erlaubt bei ihm zu wohnen!“, entgegnete er ihm sofort, denn wusste er nicht hundertprozentig wie lange sie hier verweilen würden. Er wusste es beruhte alleine auf Lord Korbos Entscheidung, wann auch immer er Heimweh zu seinem Hündchen verspürte. Außerdem brauchte er und Dax nur ein Schlafplätzchen, weshalb sie wohl nur noch bei Liam hausen würden. Jetzt hatte sie Liam an der Backe, ohne es genau zu merken.

      „Uhmm....Ich hab auch etwas Personal Mangel in Club ....Falls ihr für euren Aufenthalt mir bei Renovieren helft oder hier vielleicht arbeiten wollte , könnte euch auch Bezahlen und Versorgung geben....Ich kann nur nichts versprechen ich bin auch nicht gerade vermögend....Daher ähm mich auszurauben bringt euch nicht sonderlich viel."

      Perfekt! Ich habe schon einmal in einem Club gearbeitet - ich war ganz schön beliebt bei den Gästen! Mary hat meine Fähigkeiten immer gelobt! Ich und Daxxy hätten nichts dagegen dir zu helfen, solange wir hier wohnen können und unsere Freiheiten haben.“, verkündete Beni mit einer gewissen Prise an Stolz, wenn er sich an seine früheren Erfolgstage als Hund bei Mary zurückerinnerte. Selbst den meisten bescheuerten Rittern, die einst so närrisch Infinity folgten konnte er locker den Kopf verdrehen.

      Glaub mir, mit so jemanden wie mir hast du dir ein Goldhündchen geangelt! Daxxy kann mit seinen schweren Brüsten gut bösen Buben in den nächsten Himmel befördern.“



      Ein hervorragender Deal, so dachte jedenfalls Beni über die Situation. Sogleich bemusterte er diesen Club noch einmal, da dies nun auch zu seinem neuen zu Hause wurde. Wie schade, dass die Glut gar nicht zur Kunst von ‚The Cage‘ gehörte, es hatte etwas einladendes und röstendes an sich. Während Liam sprach stieg er wieder zur Bühne hinaus und erkundete die auf dem Platz stehende Instrumente. Liam verkündete währenddessen seine Hilfsbereitschaft, stärker als es sonst wer getan hätte. Er schwallte etwas von einer zweiten Chance für gewisse Personen, was auch immer das heißen mochte. Es war Beni nicht wichtig, Hauptsache Liam nahm sein Angebot nicht zurück, denn das galt nicht mehr.

      Nun ihr seht jedoch nicht danach aus das ihr...Naja lange ohne Behausung wart, habt ihr Hunger? Ich hab hier leider keine wirkliche Küche...Ich könnte euch was zu Essen bestellen.“

      Keine Küche? Und was wollte der Junge dann anbieten?

      Wäre cool, wenn du mir ein Platz zum Kochen organisierst…“, murmelte Beni sofort hinaus, denn mochte er nicht besonders den Fertigfraß von anderen. Er war schon immer pingelig gewesen, was nicht von ihm kam oder feinsäuberlich aussah. Nur bei Alkohol machte er eine Ausnahme aber war für ihn Essen eine Kunst…Nicht nur um etwas zum Beißen zu haben. Der Typ da würde ihn sicher schon seinen Wunsch erfüllen können - war doch nicht so schwer eine Küche in den Club zu befördern. Auf persönliche Informationen ging Beni nicht weiter ein, solang es nicht wichtig war es Liam zu erzählen - er glaubte auch daran, dass er den Namen von Lord Korbos lieber für sich behalten sollte. Wer wusste denn schon wer zum eigentlichen Feind der Korbosfamilie gehörte? Wenn Beni sich daran zurückerinnerte waren die Menschen auf der Erde eher feindselig, auch laut Lord Korbos Erzählungen.

      Ihn schmerzte noch immer der Magen und so langsam wurde ihm fiebrig zu mute, doch das hinderte ihn nicht davon ab alle Instrumente anzufassen, die auf der Bühne platziert waren. Er mochte Live-Musik sehr gern, besonders wenn es sehr wild zumute ging.

      Hier ist ja gar keine Gitarre…“, erwähnte er verwirrt, da ein Schlagzeug und ein Klavier hier stand. Wie schade, Beni hätte sie direkt ausgetestet auf die Schlagfertigkeit. Auf Gitarren zu spielen war genauso erlebnisreich wie Gitarren zu Schrotten! Bei Mary spielte er immer einige Gigs - sie zwang ihn förmlich dazu ein Instrument zu erlernen…Kerle mochten Leute, die Instrumente spielen können…Es machte sie attraktiver!

      Unaufmerksam stolperte er über ein Kabel, sodass beinahe seine Stirn mit dem Gitter knutschte. Das Mikrofon fiel mitsamt Gestell hinunter und rollte auf Beni zu. Während der Bursche versuchte jemanden zu erreichen, sah Beni eine weitere Unterhaltungsmethode für sich selbst! Erfreut winkte er Dax zu, damit er zu ihm hochstieg auf die Bühne.

      Daxxy, lass uns zusammen singen! Ich mach den Frauenpart und du den des Mannes! Das Lied kennst du bestimmt!“, schlug er vor und schloss schon das Mikrofon an, während er im prickelnden Zustand ein gutes Örtchen suchte um singen zu können. Singen tat er schon früher ganz gern, wann immer er im Liebeskummer war jaulte er traurige Lieder von sich, die sein Seelenschmerz beweisen sollten. Am liebsten mochte er die Lieder von Märchen, doch hatte er in Marys Bar auch andere Hits kennengelernt.

      Er wartete gar nicht, ob Dax jetzt mit hochstieg oder nicht, denn wollte er sich nur weiter bei Laune halten und diesen Käfig genießen, indem er sich gefangen fühlte. Schade nur, dass es keine Kundschaft gab, für die hätte er wohl weiter seine nassen Klamotten ausgezogen, die ihn ablenkten.

      (Anfang des Songs)



      (Benis Stimme)



      So hatte Beni nicht einmal Background-Musik, die beruhte nur in seinem rauschenden Kopf. Fortan fing er an seine Stimme zu erheben und ein Lied zu singen, was ihn an seine jetztige Situation erinnerte.

      Wenn man an Liebe kaputtgehen kann…Dann gehen wir halt beide kaputt da dran. <3

      \

      Und auch, wenn Liebe mal wehtun kann. Dann leide ich gerne ein Leben lang.“

      Seine Stimme klang vergnügt und voller Farbe, er kicherte immer wieder als wäre er ein Betrunkener. Doch lag es eher an seinen farbenfrohen Erinnerungen, die ihn seit gestern Nacht so verfolgten. Lord Korbos war schon immer stark in seinem Kopf verankert doch seit des Dates im Keller, lernte er…das es der König schaffte immer weiter in ihn einzudringen. Es war aufregend wie weit Liebe gehen doch, früher war es immer nur das sexuelle Verlangen den dunklen Herrscher ins Bett zu kriegen oder wenigstens ein wenig gezüchtigt zu werden. Doch mittlerweile wurde ihm klar, dass dies nicht sein einzigster Wunsch war, er spürte es ganz fest in seiner Brust, die er mit seiner Hand umklammerte. Er wollte für seinen König etwas bedeuten - jemand sein, der ein gewissen Wert für ihn pflegte. Sein Schatz sein. Vor kurzem noch hatte er nur die Hoffnungslosigkeit erblickt, die ihn immer wieder Infinity zwischen die Beine drückte, der ihn beweisen wollte, dass er nie und nimmer etwas für den Lord sein konnte. Doch dann kam Kye und plötzlich veränderte sich Benis Sichtweise, dieses Pilzköpfchen gab ihn Mut und dazu noch…war es plötzlich einfacher seinen Lord zu verstehen. Zugegebenen verstand er von tiefsinnigen Gespräch vielleicht nur 10%, es war immernoch voll mit Lücken, doch mittlerweile konnte er wenigstens die Wichtigkeit nachvollziehen - denn sein Liebster befand sich in einer Notlage.

      Halt mich fest - ich bin ein Masochist, immer wenn du bei mir bist.“

      Beni konnte nicht widerstehen beim Singen sich wieder auf die Stange zu schwingen und seine hervorragende Akrobatik zu demonstrieren, ehe ihm wieder schlecht wurde. Er lernte nicht so gerne aus Fehlern. Mit einem Würgegeräusch ließ er das Mikrofon fallen, sodass ein schrecklicher Frequenzton hinausschreite. Bekümmert sprang er von der Bühne, winselte und hoppelte zur Bar über um sich ein Getränk gegen die Übelkeit zu mixen.

      „…Das ist wirklich das Stärkste, was der Club besitzt?“, beschwerte er sich empört mit einem blau anlaufenden Gesichtsfarbton. Sein Ziel war es sich so volllaufen zu lassen, dass er gar nicht spürte wie dreckig es ihm ging. Wäre doch gelacht, wenn ein paar Mini-Viruse seine Laune kippten.

      Daxxy, sing du bitte weiter…Sei so Lieb…“



      Endlich setzte er sich Mal hin, seine Oberschenkel zitterten, doch trank er innerhalb von zwei Minuten die grässlich schmeckende Sektflasche her. Ein Wunder, dass so ein wilder Club überhaupt Sekt besaß!
      In der Zeit erreichte Liam Russel, der gerade dabei war seinen Van auf Vordermann zu bringen, die Jungs achteten so selten auf Sauberkeit. Er hörte sich Liams Bitte an, eigentlich dachte er nicht daran wirklich angerufen zu werden aber seit Gestern war irgendetwas komisches, was er noch nicht ganz begriff. Erst Janon, der komplett durchgenommen bei ihn und Travis vor der Tür stand und jetzt Liam, der sich anhörte als drohte ihn jemand. Warum zur Hölle er Wäsche brauchte, er fragte nicht dämlich und packte sie in eine Tüte hinein.

      Nach einer halben Stunde kam er bei der Bar an, er erwartete schon gleich kämpfen zu müssen, weshalb er die Tür eher eintrat, die sowieso schon komplett zerstört war. Er beobachtete seine Umgebung und versuchte zuerst Liam zu erhaschen. Janon hätte ihn umgebracht, wenn er nicht auf ihn acht geben würde - weshalb er sich überhaupt so schnell beeilte hier zu sein (nachdem er seinen Van fertig poliert hatte). Russell rümpfte sich die Nase bei dem schrecklichen Gestank, verdammt … was war das hier? Er hatte schon mitbekommen, dass Liam voll abgelost hatte - aber das war ja die Hölle!

      Wooooooow… Ich bin beeindruckt, dass du wirklich versuchst dieses Stück Elend wieder aufzubauen! Respekt…“, lobte Russell Janons Freund, sodass er pfeifend zu ihm ging und sich weiter die schrecklichen Trümmern ansah. Es stank so schrecklich, das die Stromzugänge noch funktionierten war bemerkenswert. Dieser Liam hatte immer eine Ladung voll Glück in sich, was Russell nie so ganz begriff, während Janon es nie bemerkte.



      Und jetzt sag mir - für wen brauchst du denn Kleidung in meiner Größe? Wo hast du den Bullen versteckt?“

      Er übergab Liam die Tüte und musterte die Bar, erst dann erkannte er zwei Menschen, die nicht ganz nach den Gästen von Liam wirkten. Zuerst waren beide Nass wie Pudel und dann betrank sich einer so unheimlich, als wollte er seine Urgroßmutter im Jenseits begrüßen. Ruhig wie Russell war bewegten sich erst nur seine Augen, um die Situation zu analysieren. Haben diese Kerle seinen Club erobert oder was war hier los? Nach Obdachlosen sahen die beiden nicht aus.

      Doch plötzlich wurde sein Blick grimmiger, wie auf einem Jagdrevier, nachdem er auch die zweite Person genaustens begutachtete. Für ihn war es schon überraschend, dass er ihn nicht als erstes in Auge nahm, denn der Kerl neben den Anzugträger war ein richtiger Bulle!

      Wer sind denn die Kerle da?“, fragte er bei Liam nach während er erbost seine Arme verschränkte. Er hörte wie sein Herz anfing Höher zu schlagen, eine mörderlische Lust kam in ihm auf. Verboten glänzte die Haut des großen Mannes, es war härter als in einem Pornofilm.
      Stirnrunzelnd ließ er seine Augen nicht los von der großen Bestie, dessen Arme bestimmt Bäume Stämmen könnte!

      So einen heißen Feger hatte er schon lange nicht mehr gesehen! Gerade noch eben hatte er wegen dem schönen Lehrer getrauert, der wegen eigenartigen Vorkommnissen verstarb…und jetzt plötzlich war da ein noch viel saftiger Mann, dessen Aura so kämpferisch war, dass sich Russel am liebsten auf ihn draufstürzen würde. Doch das tat er nicht, denn er war nicht so ein Idiot wie Travis. Mehr bewahrte er lieber seinen Blick auf den halbnackten Kerl, als behielt er ihn wegen beschützerischen Dingen im Auge.

      Hast du Probleme, Liam?“, fragte er gedankenverloren nach - nicht, dass sich der kleine Kerl in Scheiße geritten hatte.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Zeth Lagertha

      „Ja, es geht mir gut…“
      Sato erklärte ihm das sie sich in einem Krankenhaus befanden und...Es ihm zur Erleichterung auch gut ging...
      Zusehen wie Sato gegen die Wand geschleudert wurde...Es hätte ganz Schrecklich ausgehen können.
      Als Krieger war er es eigentlich gewohnt das eng verbündete verletzt wurden oder starben...Er konnte sich aber nicht erklären wieso der Frischling ihm so schnell ins Herz gewachsen war und dazu...Noch so wichtig geworden ist. Er mochte ihn wirklich...
      Sein Blick senkte sich auf seine Hand die Sato zu seinem Schoß zog.
      Obwohl er denn in seinen Augen deutlich unerfahrenen wegen dem großen Risiko zusammen brüllen wollte, spürte er wie Sato wohl gerade seine Nähe suchte oder brauchte...



      Es war ein ungewohntes Gefühl...In seiner Heimat würde man für Verletzungen oft zusammen gestrauchelt, da es oft Tödlich Enden konnte und man ungern starke Krieger verlor.
      Sowas wie führsorge war da eher wenig zu spüren.
      Normalerweise vielleicht...Bei...Nun...Partnerschaften....
      Aber das wäre total...Schwul wenn das zwischen ihnen auf dieser Ebene wäre!
      Seine Wangen gewannen an wärme dazu und sein Blick fokussierte sich weiter auf seine Hand.

      „Ich habe mir wirklich Sorgen um dich gemacht - es tut mir Leid, dass ich so rücksichtslos war…Ich hätte dir besser helfen sollen. Aber… Gerade bin ich auch einfach nur glücklich, dass du bei mir bist, Zeth. Durch diesen Vorfall habe ich bemerkt wie wahnsinnig wichtig du für mich bist!“


      Wahnsinnig....Wichtig...?!
      Das Herz des Kriegers klopfte unglaublich schneller und er musste zur Seite Blicken.
      Er verspürte immer noch unwohl sein das Sato wegen ihn Gefahr gekommen war aber das Sato so ihm helfen wollte....
      Sato weckte ganz merkwürdige Empfindungen in ihm, auch er wollte ihn Beschützten und nicht von seiner Seite weichen dabei hatte er ganz Andere Missionen vor Augen.
      Bestimmt wäre sein Volk extrem von ihm Enttäuscht und der Lord selbst...War schon Seit seiner ersten Beschwörung deutlich mit Missgunst in seinen Roten Augen ihm gegenüber gewesen...Vermutlich weil er auch so seine Probleme mit seinem Meister hatte...
      Er hatte somit große Erwartungen an ihm...und jetzt? Kam er sich so merkwürdig schwach vor....und...hibbelig....
      Die Nähe von Sato machte ihn auch wieder sehr nervös!



      Als hätte Sato es ihm angesehen löste er seine Hand von ihm. Es verwirrte ich jedoch noch mehr, denn er verspürte das verlangen erneut nach seiner Hand zu greifen.
      Er erklärte ihm den Grund dieses seltsamen ...Ding in seiner Hand und das irgend eine Schwester kommen würde um ihn davon zu befreien.
      Sobald Sato wieder Putzmunter war...

      „…Du siehst zugerichtet aus… Tut es noch sehr weh?“

      Erst bei Satos Anmerkung machte sich Zeth Gedanken über sein eigene Gesundheit. Zwar konnte er nicht leugnen das er scherzen hatte doch er wäre ein Schwächling wenn er wegen sowas herum jammern würde! Viel mehr kratzte es sein Ego wie unmännlich und unfair seiner Ansicht die Kämpfe abliefen!
      Dieser Wasserwächter und seine Kräfte waren wegen der Umgebung viel zu Mächtig! Dafür das wohl noch nicht lange einer dieser Witch war...
      Und am Schluss sein Meister der ihm Rücksichtlos aufgespitzt hatte...Überhaupt ein total Unheimlicher Kerl! Die Sache mit der Tätowierung bekam er einfach nicht aus dem Kopf!
      "Hmpf, ich spür gar nichts! ", stänkerte Zeth sogleich der eher hoffte das zumindest Tyler etwas schmerzen davon getragen hatte auch wenn seine Wunde an ihn nur eine schnitt Wunde war!
      "Es braucht mehr um mich fertig zu machen!"




      "Ich bin ein richtiger Mann! Mach dir also kein Kopf darum."
      Das Sato mit ihm drüber reden wollte war zwar echt Freundlich aber sicherlich würden dabei nur Erinnerungslücken aufkommen weswegen er ein tieferes Gespräch darüber lieber vermeiden sollte.

      Die besagte Krankenschwester kam baldig und brachte ihn Essen...Es roch allerdings nicht so gut wie das Essen von Sato und auch der Blöde Liefer-Mann konnte deutlich besseres Essen liefern...Noch mehr Minus Punkte für den Merkwürdig riechenden Ort...
      Leider erlöste sie Sato nicht von diesem blöden Ding, obwohl sie beide keine großen Schmerzen oder Probleme aufwiesen...Er wollte wirklich so schnell wie möglich hier wieder raus.

      Besonderes zeigte sich Sato etwas zu übereifrig und dabei war er selbst nicht gerade in einem bessere zustand.
      „K-kannst du aufstehen? Ich kann dir auch das Essen holen. Bleib nur liegen…“
      Bevor er etwas sagen konnte machte Sato schon eine über hastige Bewegung und geriet so sehr ins stolpern das er Angst bekam das der Frischling doch noch das zeitliche Segnete, wie hatte der Kerl überhaupt geschafft zu überleben?!?!
      "Sato?? Ey...Alles okay?!"




      Statt eine Antwort, trug Sato tapfer das Tablett nun zu seinem Bett...Er war unglaublich Männlich! Trotzdem war ihm fast das Herz in die Hose gerutscht!
      „W-wenn wir gegessen haben kommt noch ein letztes Mal der Arzt und schaut nach unseren Wohlbefinden. Danach haben wir unsere Ruhe - wir dürfen aber das Krankenhaus erst verlassen, wenn der Arzt meint, dass wir gesund sind.“
      "Äh...eh...", kam es brüchig von Zeth der die Information erst mal verarbeiten musste.
      Das klang danach als wären sie beide hier gefangen!
      "Aber wir sind doch überhaupt nicht ansteckend...Seltsame Verhalten von Ärzten.", murrte Zeth aber alles war besser als in die Seuchen Grube geworfen zu werden weil man zu oft gehustet oder geniest hatte.
      Unglücklich sah er dann wieder auf das Essen und dann wieder zu Sato dessen Stirn begann röter zu werden...
      Murrend hob er seine Hand um etwas behutsam über die Stirn mit seiner kühlen Hand zu streichen.
      "Du musst echt aufhören dich zu übereifrig um mich zu sorgen, du musst dich ausruhen damit wir schnell wieder nach Hause können."
      Zudem brachte Satos sorge um ihn überhaupt in diese Situation...So oft wie er nach ihm Gerufen hatte...

      So schnupperte er skeptisch an denn Lebensmitteln, war das überhaupt Essbar?
      Eigentlich würde er sich weigern es zu essen, wäre Sato dafür nicht extra aufgestanden...Was ihn selbst zum seufzen brachte.
      So stocherte er nur etwas darin herum, eher wieder zu Sato Blickte...
      Ein Teil von ihm wollte nachbohren an was genau Sato sich noch erinnerte, schließlich war es das erste mal das mit seiner Rüstung vor ihm gestanden hatte und er würde irgendwo gerne Sato mehr von sich selbst zeigen...Doch zu groß was die Sorge das zu viel für ihn sein könnte und besonderes wollte er nicht das er schlecht über ihn dachte...
      Dabei empfand kein Mitgefühl....Bis her nicht und es war für Zeth fraglich ob es gefährlich war das er so fühlte in Moment...
      Der Frischling gehörte eben nicht in diese Sache hinein....Er fragte sich warum sein Meister sich ausgerechnet ihn von dieser Welt ausgesucht hatte, gewiss wäre sein Leben weit aus sicherer...Sie hätten sich dann vielleicht in der Uni erst kennenglernt...
      Ob es dann auf der selben weise geendet hätte?
      Wohl kaum...wenn er nutzlos für sein Meister war...
      Er schluckte leicht und sein Mage verkrampfte sich, dass er sowieso kein Bissen runter bekam und doch schwermütig zu Satos Gesicht blickte.

      "Mir ist auch Bewusster geworden wie wichtig du mir bist...Ich möchte nicht das du dich wegen mir in Gefahr bringst Sato...Ich weiß deine Hilfe und Unterstützung wirklich zu schätzten ohne dich wäre in vielen Lagen überfordert aber dabei dein eigene Gesundheit zu Riskieren...Gefällt mir nicht.", versuchte Zeth auszudrücken doch war es wirklich schwer es zu Formulieren.
      "Ich möchte...Immer noch an deiner Seite sein...Wie...eben die...zwei Goldfische...Doch wenn du selbst merkst das du der Situation nicht gewachsen bist will ich nicht das du mir nach schwimmst...Wegen dir selbst...Ohne dich.....Wer soll...Mir denn dann...Bei den Anderen Dingen helfen?"
      Zeth rieb sich überfordert denn Hinterkopf, er wusste nicht wie er es sagen sollte...


      __________________________


      Oscar Bell

      „Meine Zähne verspürten die starke Sehnsucht danach, dir endlich die Halsschlagader herauszureißen…Als Dank für den beschissenen Fick gestern.“
      "Ohooo~? Dabei hab doch deine reizenden Beißer schon zu spüren bekommen, du bist echt gierig!", scherzte Oscar darauf sofort mit provokanten lachen und hob dabei verspielt ergebend seine Hände nach hoben.
      "Ein Dank? Du bist wirklich putzig, wir können das gern wiederholen!"



      Er sah dem Jüngeren regelrecht an wie er nach Rache lüsterte, sowas erlebte man wirklich selten, schien als hätte Janon wirklich die Eier dafür sich als sein neuen Lover zu Beweisen. Wäre auch zu enttäuschend wenn er sich von dem ersten Fick mit ihm schon wie ein weinendes kleines Mädchen in die Ecke verzog.
      Scheinbar war sich Janon nicht bewusst gewesen was in seinen selbst gedrehten Zigaretten steckte, doch zu sehen wie er diese am Boden zerquetschte war höchst erregend!
      Doch erstaunlicherweise spielte ihm sein neuer Rivale noch immer denn coolen!

      „Laber kein Mist..“
      Schon griff ihn der kleinere am Kragen und Lachte ihm entgegen. Für Oscar war es mehr als deutlich das seine Drogen bei Janon wirkung zeigten, außer der war zu einem kleinen Spaßvogel geworden. Allerdings...So witzig es Oscar auch fand, es war für ihn momentan echt schwer an Drogen ran zu kommen. Er hoffte der Kerl hatte ihm nicht zu viel weggeraucht....



      „Pahahaha… Schau wie erbärmlich du fertig gemacht wurdest…Und trotz allem grinst du noch so, du hirnloser Ochse.“
      Er kam ihn so Nahe und spottete über ihn...Hahhhhh~ Das war sowas von Attraktiv, heißer als wenn Larry ihn erniedrigte war die Worte eines Kerls wie Janon der ihn mit dem Atem seiner Lieblings Zigarette so nah ins Gesicht spottete.
      „Den verschissenen Scheiß Tag suche ich nach dir, nur um zu erfahren, dass du Flittchen bereits von anderen niedergestochen wirst. Was für eine Scheiße- diese Verletzung hätte ich dir gerne zugefügt. Lass mich dir am liebsten gleich noch eine machen.“
      Hahhhh~♥!
      Was für ein Sadist!
      Erneut spürte Oscar das kribbelnde Gefühl, diese Liebe die ihn Janon entgegenbrachte....! Kaum zu glauben das er es verpasst hätte wenn er ihn nicht aufgefunden hätte.
      Seine Wangen erröteten, so ein Bad Boy! Er erniedrigte ihn nicht nur sondern wollte sein Körper noch mehr mit Verletzung schädigen!
      Er musste aufpassen nicht gleich ein Orgasmus zu bekommen!
      Sein Blut drang noch stärker heraus als die Handschuh überzogenen Finger von Janon sich brutal in seine Wunde krallte.
      Das war der HIMMEL auf Erden!



      Seine Atmung wurde schwere und ein schmerzendes stöhnen entglitt ihm, doch es wurde immer besser!
      „Ich möchte dich genau so zurichten wie dein beschissenes Bike - du sollst dafür zahlen, dass du mich so gedemütigt hast.“
      Benommen Blinzelte Oscar als er das mit seinem Bike hörte...
      "HUUUhhhhhh?", raunte der Blonde mit einem schmalen grinsen allerdings kroch in ihm Wut auf.
      Hat es dieser...Pissa....Ernsthaft was mit seinem heiß geliebten Motorrad angestellt? Oh gott~
      Er wollte wohl wirklich eine zweite Runde und diesmal auf der Härtesten Art und Weise!
      Janons Faust knallte neben ihn an der Wand doch, Oscar zuckte nicht mal...Viel mehr funkelten seine Augen beinahe Psychotisch als er die irritierte Reaktion von Janon bemerkte.
      Verspielt packte er das Handgelenk von Janon kraftvoll um seine Wange an ihm zu reiben:
      "Gefällt dir meine Kreation? Wenn man auf Entzug ist wird man ziemlich Kreativ ...Aus Reinigungsmittel oder andere Chemikalien Drogen Ersatz zu Mixen Aber auf meine Sensoryl-Zigaretten bin besonderes stolz~ ♥ Zuerst breitet sich in deinem Körper eine angenehme wärme aus ...Das Gefühl von Leichtigkeit und Euphorie setzt, ein begleitet von einem unkontrollierten Lächeln oder den Drang zu lachen!~"



      Sein Griff blieb Eisern, er ließ keine Distanz mehr zwischen sich und Janon zu.
      "...Und dann, werden deine Sinne drastisch verstärkt. Selbst ein leichter Luftzug kann wie eine spürbare Berührung auf der Haut sein."
      Mit diesen rauen Worten pustete er Janon provokant entgegen.
      "Deine Stimmung bleibt oben, während deine körperliches Empfindlichkeit auf einen Höhepunkt ist, du wirst ein starkes Bedürfnis nach Körperliche nähe bekommen~ Aber die Nebenwirkungen und Risiken werden die eher weniger gefallen, mein kleines Kätzchen~"
      Seine Andere Hand die noch immer die Pistole hielt drückte er wie eine Verlängerung seines Glied gegen den Unterleib von Janon:
      "Sicher das du mich abstechen willst? Ich werde dir eine Kugel in dein Körper Jagen, genau so tief wie ich gestern in dir gekommen bin~!", provozierte mit leicht ausgestreckter Zunge.



      "...Aber was mach jetzt nur mit dir? Du kleiner Penner hast meinem Geliebten Motorrad wohl schlimmes angetan, du schreist förmlich danach das ich dich dafür bestrafe. ", raunte er gefährlicher und den Druck dabei erhöhend.
      "Bis jetzt hab nur mit dir gespielt...Doch jetzt hast du mich echt wütend gemacht."

      __________________________

      Tyler Wang-Chi &
      Vinni Veythar & Thalorian Veythar


      „Liebe ist…"
      Als Izarra schon so begann hätte er Tyler ihn am liebsten zum schweigen gebracht, allerdings hatte Izarra in ihm wirklich...einen Freund gewonnen weswegen er ihn aussprechen ließ.
      Auch wenn er sicherlich nichts an seiner Ansicht ändern würde....
      Izarra äußerte ohne Zurückhaltung die Negativen Aspekte von Liebe ...
      Dabei dachte er ganz genau an eine Person bei diesen Aufzählungen....
      Es ließ ihn die Lippen mehr aufeinander pressen...Es war so merkwürdig das es Samuel war der ihn sofort in seinem Kopf kam.
      Es war niemand Anderes und das...Machte ihn etwas sorgen.
      Besonderes da er so laut vor ihm geprahlt hatte ihn nicht mehr zu Lieben....




      „Unglaublich kompliziert. Sie kann dich einnehmen und dich zum glücklichsten Menschen der Welt machen …"
      Sam schaffte es wirklich sich immer wieder so zu fühlen....
      Selbst wenn er ihm leiden lassen wollte oder er ihn aus deinen Gedanken verdrängte...Wenn glaubte ihn nicht zu brauchen, war Sam immer da...



      "...Plötzlich fühlt sich alles um dich herum so viel intensiver an, manchmal wird man energischer und lebensfreudiger----"
      Auf Wolke Sieben zu schweben war für Tyler vergleichbar wie mit dem Schwimmen...Es war so viel mehr als das und es machte ihn süchtig, je länger über die Positiven Dinge nachdachte welche ihm dieses Gefühl anhielt. Er ließ ihn eben besonderes fühlen und doch....
      " -----zugleich aber kann sie dich in ein Loch der Verzweiflung ziehen, sodass du dich selbst aus den Augen verlierst. Sie kann dich vergiften und dich schwächen…“
      ....
      Izarras Worte ließen sein Herz schmerzvoller schneller schlagen und ein säuerliches Gefühl auf der Zunge zurück.
      Er dachte das ihre Aspekte zu verschieden waren doch jedes Wort beschrieb seine Komplizierte Ansicht über sein Halbruder.



      „Für Liebe braucht man meisten Falls das Vertrauen beider Personen …genauso wie für Verbundenheit…Es klingt so als wurdest du in deinem Leben oft verletzt oder betrogen - ich kann das Gefühl nachvollziehen, doch empfinden wir wohl anders.“
      ...Wurde er das?
      Tyler fiel es schwer so zudenken, da Samuel in ihm ein schlechtes Gewissen verankert hatte...Das er es war der Samuel betrogen hatte....
      Doch so wie er an seinem dummen Teddybären fest hing so war er sich sicher das es....Wenn schon beidseitigen betrug und Verletzung ihrer Verbundenheit gab.
      ...Allerdings bedeutete es nur das diese Liebe an die Tyler nicht mehr glauben wollte doch noch Existierte....Was das alles leider nur schmerzvoller machte.

      „Doch… ist wirklich alles nur Mittel zum Zweck? Ich kann in deine Mama nicht hineinsehen, doch glaube ich durch ihre Erzählweisen über ihren Sohn…das sie dir die Geschenke nicht nur als Test machte…Sondern um dir eine Freude zu bereiten? Auch sehe ich unsere Freundschaft nicht nur als Zweck - nur weil du eine Witch bist oder so. Vielleicht hat uns das Zusammen gerufen, aber befreundet will ich mit dir sein, weil ich dich mag. Nicht aus irgendeinem Nutzen, sondern einfach… aus Liebe - meiner freundschaftlichen Liebe zu dir!“

      Freundschaftliche Liebe....
      Tyler hatte nicht viele Freunde gehabt, weswegen Izarras Worte ihn tiefer berührten als er es dem Lehrer zugetraut hätte.
      Durch Izarra wurde ihm Bewusster, dass er gar nicht allein von...Zuneigung von Samuel abhängig sein musste...
      Auch seine Familie....
      Freundschaft....
      Er hatte diese Bezeichnung auch so verhöhnt...Besonderes als er sich mit Cabriel gut gestellt hatte. Aber das war nichts vergleichbares...Weil Cabriel ihm wohl alles sagen würde was er hören wollte...
      Geholfen hatte in diesem Moment Izarra ihn auf eine so ehrlicherweise das Tyler richtig spürte wie die aufgestauten Gefühle ihn übermannte.

      „Vielleicht hegst du Zweifel daran aber— wer weiß …Irgendwann vielleicht pusten sich die Zweifel wie von selbst weg! Mach dir keine Sorgen, nur weil du zweifelst!…Das ist normal! Auch bei mir gab es Mal Tage, wo ich am liebsten nie wieder lieben würde…Aber sobald die richtige Person vor deiner Nase steht, die dich genauso toll findet wie du sie…wird sich das schon legen!“

      Ohne Kontrolle darüber zu haben liefen Tyler die Tränen...Er war nicht ganz darüber überzeugt das es diese Liebe wirklich gab und ob er jemals diese besagte Person finden würde die ihm diese Zweifel endgültig nehmen würde...
      Er weinte wirklich selten...Aus der Gewohnheit heraus ....Das Samuel es nicht mochte wenn jemand Tränen vergoss, es war wie ein festhaltender Tick in ihm verankert geblieben immer daran zu denken und doch....Konnte er sie nicht aufhalten.
      "....Du...bist echt bescheuert...Izarra...."



      Er klang so Überzeugt....Als wäre es so einfach...Als wäre es eine Lektion im Leben an der man wachsen müsste wie bei so viele Andere Dinge im Leben aber vielleicht weil Izarra so lange schon Lebte und Erfahrungen besaß, lagen seine Worte besonderes schwer.
      Mühsam wischte sich Tyler die Tränen aus den Augen, zum glück war er gut darin sich schnell wieder zu beruhigen, er wollte nicht vor ihm herum heulen wie ein Schlosshund...
      Doch fühlte sich Tyler schon sehr befreit, jetzt so drüber gesprochen zu haben...

      Er strich sich durch sein neu Gestylte Haar, es war noch immer sehr Gewöhnung bedürftig. Doch war es mit heute...Wo Tyler seine neue Witch Form erlangte wohl ein Teil von ihm das noch nicht bewusst gewesen war.
      Vielleicht würde er wirklich wieder lernen zu Lieben...
      "Es...wäre aber schön wenn sich deine Worte sich bewahrheiten...", sprach er gedämpft.



      So ehrlich Izarra zu ihm sein konnte gab vielleicht irgendwo jemand...Bei der er sein konnte wie er war ohne sich schlecht zu fühlen oder Hintergedanken...
      Für ein kleinen Moment löste sich seine Zweifel aber auch nur für denn Moment, er wollte nicht wieder so tief fallen jetzt wo er dabei war voran zu schreiten.
      Er hatte sorge erneut an Rande seine Verzweiflung zu landen...
      ...Und er wusste nicht was passieren würde wenn begann den Fünkchen an menschlichen Verstand zu verlieren...
      Jetzt aber wo er sich mit ihm ausgesprochen hatte wollte er Izarra eigentlich vorschlagen ihn jetzt nach Hause zu fahren oder wo auch immer Izarra als nächstes hin wollte.
      Allerdings---


      .............
      Keine Meter entfernt parkte der Detektiv sein kleinen Käfer-Wagen.
      Die Fahrt über erklärte er denn beiden aus Medrian das wichtigste über die Menschenwelt, auch wenn der Prinz wissen besaß war der kleine Blondschopf sicherlich noch vollkommend auf dem Neustand.



      Es lag in der Verantwortung des Detektiven das aufkommende Probleme verhindert werden, er wollte schließlich für die sicherheit aller sorgen!
      "Ich hoffe du bist damit einverstanden Infinity, dass wir das so Handhaben?", harkte Thalorian nach und drehte sich leicht zu ihnen um da er zusammen mit Bosco auf der Rückbank saß.
      "Ja ich bin damit einverstanden, ich verstehe die Wichtigkeit dahinter aber nennen Sie mich jetzt bitte Vinni , diesen wunderbaren Namen hat sich Bosco für mich ausgewählt, ich bin sehr stolz darüber denn Namen zu tragen.", lächelte der Prinz und strich dabei lobend und liebevoll über denn Kopf von Bosco.



      Er war mit den Namens sehr zufrieden aber womöglich wäre ihm so einige Namen die ihm sein Wertvoller Person in seinem Leben ihn gab zufrieden.
      Zwar erzählte ihnen Detektiv nicht alles war das wichtigste um zu wissen....Das sein eigentlicher Name in dieser Welt für fragende Blicken sorgen konnte.
      Das wichtige war es aber jetzt, die beine Still zu halten und so unauffällig wie möglich zu sein....Dazu war aber jedoch noch das Gespräch mit dem Bekannten oder engeren Freund des Detektiven wichtig...
      Das war wohl wichtig um zu bestätigen das der Plan gut lief oder nicht...Doch er blieb Optimistisch solange er bei Bosco blieb.
      "Wir warten dann hier im Wagen. Wir können ja etwas spielen!", schlug er Bosco vor um ihn zu Unterhalten. Immerhin war dieser irgendwo...Noch ein Kind. Es könnte langweilig auch für ihn sein...Auch wenn er wirklich ein Vorbildliches Kind war, genau so wie er ihn in Erinnerungen hatte.



      "Wie wäre es mit...Ich sehe was, was du nicht siehst? das habe ich Früher oft gespielt und war richtig gut darin."
      Während der Prinz nun begann mit Bosco zu spielen um auch etwas die Anspannung zu lösen stieg der Detektiv lächelnd aus und bewegte sich zu dem teuren Wagen zu welches in der Nähe eine weile geparkt hielt.
      Er hoffte das ihm Izarres es nicht übel nahm...Aber er war leider keine Zeit und so musste er einige Charmante Methoden überspringen.
      Streng genommen sogar etwas...Kriminell oder etwas unheimlich seinen Ex-Freund so aufzulauern aber er war Professionell, es lagen keine Hintergedanken dahinter.
      Es stand einfach zu viel auf dem Spiel um es unnötige in die Länge zu ziehen.




      Während der Detektiv sich auf dem Weg machte...Schaute Infinity ihm doch Gedankenverloren nach.
      Ein Teil in ihm konnte nicht abstellen darüber nachzudenken...Das diese Person, die der Detektiv dazu holte eine lange Zeit wohl mit seinem Älteren Bruder zusammen gelebt hatte...Diese Person wusste Dinge...Die er nicht wusste. Zu wissen das eine Person gab die....Vielleicht sein Bruder besser kannte als er selbst war ein unschönes Gefühl. Kurz überlegte er sogar ob er diesen...Izarra hassen sollte...Zumal er mit denn Witch zu tun hatte...Die Feinde seines Bruders...
      Eigentlich ein Verräter oder?
      Doch das jetzt hier war...Machte ihn selbst zu einen....
      Oder?
      Ihn überkam viele bedenken...Die er aber Bosco nicht laut äußern konnte, er war noch zu Jung und er wollte ihn vor all dem schlimmen dieser Welt beschützten.
      Sein Körper spannte sich wieder mehr an, das Schicksal von ihm und Bosco hing an einem Seidendenfaden...Es war selbstverständlich schwer einem Wildfremden zu vertrauen.
      Dem hätte er auch wohl nie zu gestimmt würde es nur um sein eigenes Leben gehen...



      Aber Infinity war sich Bewusst das nicht stark genug war Bosco allein zu beschützten.
      Beni oder sein Bruder...Sie waren ihn überlegen Körperlich und Kräfte Mäßig....Er hoffte nur das er gerade nicht ein Fehler beginnt diesen Personen zu vertrauen...

      Sachte klopfte nun Thalorian mit dem Fingerknöchel gegen die Scheibe des Wagens, die daraufhin wenige Sekunden später von Tyler runter gefahren wurde und dieser ihn fragend mussterte.
      Charmant lächelte der Detektiv diesem entgegen wobei er auch gut sichtbar für dessen Beifahrer Izarra war.
      "Verzeiht für diesen kleinen Überfall~ Ich hoffe ich störe euch nicht, aber ich hätte eine Dringlichkeit die leider nicht warten kann."



      Nur noch verwirrter sah Tyler denn Fremden an der ihn....Jedoch merkwürdige Vertraut vor kam obwohl er sich sicher war das er sich an ein so seltsame Kleidungsstyle erinnern würde.
      Bevor Tyler sein Mund öffnete um zu fragen wer er war, hob sich der Detektiv freundlich die Finger an die Hutspitze:
      "Ich bin ein alter Freund von Izarra, ich hab schon versucht dich über dein Smartphone zu erreichen aber bedauerlicherweise...."
      Ein leicht verschmitztes grinsen konnte er sich dann aber doch nicht verkneifen.
      "...Schienst du beschäftigt zu sein~"



      Tyler merkte wie ihm schwach rote in denn Kopf stieg....Irgendwie klang es aus seinem Mund als wüsste er was sie beide gerade hier im Wagen gemacht hatten obwohl sie wieder angezogen waren. Wobei vielleicht verirrten die benutzten Taschentücher oder etwas anderes daraufhin....Oder wie lange dieser Typ schon hier herum lungerte....!
      Weswegen Tyler doch fragend zu Izarra schaute, als Freund konnte sich schließlich jeder bezeichnen!
      "Du kennst ihn?", harkte er daher noch mal richtig nach, nicht das der Kerl irgend ein Spinner war....
      Bedächtig nickte der Detektiv als galt die frage ihm.
      Er hoffte nur das Izarra begriff, dass es eine Dringlichkeit war die sie allein klären musste ohne den reizenden Wasser Wächter der sich wohl fragte woher der Kerl wusste das Izarra mit ihm hier im Wagen war....

      _________________________________


      Liam Petrow
      & Dax Vazquez

      „Wir bleiben ein Weilchen, bis mein Liebster uns wieder erlaubt bei ihm zu wohnen!“

      So wie ihm dieser Hardcore Fan Antwortete schien es wohl eher ein harmloser Grund zu sein wieso die beiden jetzt Obdachlos waren...Ob sie in einer Poly-Beziehung lebten?
      Schon krass das deren Liebster sie beide aus ihrem Zu Hause kicken konnte...
      Trotzdem änderte es nichts an Liam Hilfsbereitschaft, schließlich kannte er die genauen Hintergründe nicht und selbst wenn der Grund so simple war weil einer der beiden vielleicht zwei Gleisig gefahren ist oder ein kleiner Ehekrach war.
      Keine bleibe, war eben keine bleibe...Und er wollte niemand einfach so in die Kälte hinaus schicken.
      Die Straßen konnten oft sehr gewaltsam werden, wenn man nicht wusste wie man sich darauf eingestellt war.

      „Perfekt! Ich habe schon einmal in einem Club gearbeitet - ich war ganz schön beliebt bei den Gästen! Mary hat meine Fähigkeiten immer gelobt! Ich und Daxxy hätten nichts dagegen dir zu helfen, solange wir hier wohnen können und unsere Freiheiten haben."
      Schnell zeigte sich Beni auch nach jemanden der Ahnung zu haben schien, es war wohl das merkwürdigste Bewerbungsgespräch aller Zeiten.
      Doch so wie er auch von dem großen Sprach denn er Daxxy nannte schien auch dieser ein Motivierter Kerl zu sein.
      Nur die Sache mit den Freiheiten machte Liam hellhörig...In diesem Punkt war er lieber vorsichtig, schließlich hatte diese Freiheit Oscar die Gelegenheit geben hier zu Randalieren....

      „Glaub mir, mit so jemanden wie mir hast du dir ein Goldhündchen geangelt! Daxxy kann mit seinen schweren Brüsten gut bösen Buben in den nächsten Himmel befördern.“
      ...
      Er konnte was...!?
      Liam konnte nicht Anderes zu dem Wortkragen Mann aufzublicken der dabei stand als wäre er der Persönliche Bodyguard von Beni.



      Obwohl die beiden so unerwartet hier aufgekreuzt waren, passten diese Perfekt hier her! Er brauchte jemand der die Jungs in Zaun hielt und so jemand wieder Daxxy würde sicherlich einige der Gäste einschüchtern, so das diese nicht auf Blöde Ideen kommen.
      Auch war die selbstbewusste Erfahrung von Beni sehr praktisch!
      "Das klingt beinahe schon zu gut um wahr zu sein.", gestand Liam ganz offenherzig, er war zwar echt ein ungewöhnlicher Glückspilz aber das hier war doch wirklich schon sonderbar!

      “Wäre cool, wenn du mir ein Platz zum Kochen organisierst…“
      Obwohl die Lage der beiden wohl sehr heikel war ohne ihre eigentliche Bleiben hatte Beni trotzdem hohe Ansprüche...
      Zugeben er hatte schon länger drüber nachgedacht ein Küchen Bereich im Personalraum einzurichten doch waren die Geld anlagen in seinem Club oft wo anderes mehr gebraucht gewesen. Selten wollte sein altes Personal auch hier Kochen, keiner wollte länger bleiben als nötig!
      "Naja...Erst mall muss mein Club wieder stehen dann kann man über sowas sprechen.", klärte Liam direkt auf. "Wenn der Club nicht läuft wird er sicherlich abgerießen."

      Sichtlich interessierte sich Beni für die Instrumente auf der kleinen Bühne, es war nicht wirklich verwunderlich schließlich sah man ihn seine Leidenschaft zu Musik an wenn er sich so sehr einem Idol anpasste der für Musik bekannt war.
      Doch erwartete Liam nicht das dieser nun plante Musik zu machen!
      „Daxxy, lass uns zusammen singen! Ich mach den Frauenpart und du den des Mannes! Das Lied kennst du bestimmt!“
      Verblüfft starrte Liam zu denn beiden, wie oft musste er schon darum betteln das hier jemand spielte...Stan war bis her der einzige der das Freiwillig machte...Andere musste regelrecht darauf zwingen....



      Der Große folgte brummend Beni auch wenn er nicht wenig Begeisterung oder Anzeichen machte zu singen....
      Doch anstatt das Beni irgend ein Lied sang das man eher erwarten würde----
      „Wenn man an Liebe kaputtgehen kann…Dann gehen wir halt beide kaputt da dran.
      Liam war....einfach nur Spraqchlos, es war nicht schlecht....Gesungen es war viel mehr...Kurios wie die Person selbst!
      „Halt mich fest - ich bin ein Masochist, immer wenn du bei mir bist.“

      Der Typ sang mit so viel Freude dabei das der Clubbesitzer sich fühlte als würde er zeuge eines kleinen Wunders...Es war beinahe schon Schade das keine Gäste hier waren auch wenn er bezweifelte das es denn Geschmack der Kerle traf die normalerweise sein Club besuchten....
      Dax stand jedoch daneben als wäre er ihm falschen Film...Die auf und abs seines Meisters waren wirklich eine Bürde für sich.
      "....Hmm..."



      Traurigerweise kannte Dax denn Songtext aber nur weil er die Erinnerung mit Beni teilte. Zwar fehlten in letzter Zeit welche aber die zu seiner Zeit wo er laut herum geträllert hatten waren Teil seines Gedächtnis.
      ...
      Wiederwillig weil es einfach zu...Armselig wirkte wie Beni da sein Teil allein sang überwand sich der Größere dazu seine Strophe zu singen.
      Da er seine Stimme lange nicht mehr gehört hatte war es etwas befremdlich....
      Seine Tiefe, Bass Stimme erklang als er zwar mit weniger freude aber um Beni den gefallen zu tun zu singen begann:

      "Wie ein Teddy, alt und grau......
      Völlig nutzlos und verstaubt...........
      ......Wie ein Rad im Kofferraum....
      Bin ich da, wenn du mich brauchst..."


      Die Wangen von Liam begann vor begeisterung zu glühen, die zwei waren zwar keine Star-Sänger aber das war wirklich cool!
      "Woha...Das...das wäre echt toll wenn ihr vielleicht mal in mein Club für Stimmung sorgt."



      Aber schon war der Trink-feste Typ dabei erneut seines Alkohol zu vernichten! Nachdem Ohrenbetäubenden Geräusch wo er wusste das zumindest seine Musik Anlage noch Funktionierte....
      Scheinbar musste er echt mehr Regel aufstellen oder für besseren Alkohol sorgen....
      „…Das ist wirklich das Stärkste, was der Club besitzt?“
      Das Blau anlaufende Gesicht beunruhigte Liam allerdings, nicht das er gleich noch die Kotze von Beni wegwischen konnte zu den zusätzlichen Dingen hier im Club!
      "Uhmmm...Mach mal Langsam! Denn Alkohol brauch ich doch noch für die Gäste! "



      „Daxxy, sing du bitte weiter…Sei so Lieb…“
      Nachdem Beni von der Bühne war machte sich Dax nicht mehr die Mühe weiter zu Singen und setzte an den Bühnenrand.
      Er beobachtete Beni dabei wie er die Sektflasche leerte und Liam überfordert herum zappelte...
      Sie hatten wirklich Glück an so jemand geraten zu sein, so konnten sie von hier aus sicherlich der Mission des Lord gut erfüllen...
      Es war merkwürdig jedoch für Dax das ganze nun zu realisieren...Er hatte sich lange gewünscht in die Menschen Welt zu kommen seit er Apollo kennengelernt hatte...Und durch ihn mehr von dieser erfuhr.
      Doch so hatte er es sich nie vorgestellt...
      Er wollte eigentlich an Apollos Seite sein und gemeinsam mit ihm ihre Mission erfüllen.
      Doch war er jetzt hier...Sang kuriose Lieder und sah seinem Meister dabei zu wie er Literweise Alkohol trank.
      Das war nur ein hauch dessen war ganz Anderes verlief....Ein Teil in ihm war froh endlich hier zu sein aber ....Sein Herz was noch immer mit einer frustrierenden kälte gefüllt.



      Ca eine halben Stunde später kam endlich Janons Freund Russel im Club an. Liam hatte schon begonnen etwas aufzuräumen und behielt seine unerwartete Gäste in Blick.
      Dax begann auch netterweise schwere, herum liegende Dinge aufzuheben.
      „Wooooooow… Ich bin beeindruckt, dass du wirklich versuchst dieses Stück Elend wieder aufzubauen! Respekt…“
      Liam war sich sicher das Russel genau so wenig in diesem Club sah wie viele Anderen auch, trotzdem war er froh das dieser jetzt hier war so konnte ihm Janon später nicht sagen er wäre komplett Lebensmüde.
      "Ah- Russel, danke das du her gekommen bist."
      Auch wenn er gerade die Lage unter Kontrolle zu haben schien...
      So nahm er die Tüte entgegen und schenkte ihm ein freundlich schiefes Lächeln. Er war...war Janon Freunde war immer ein klein wenig nervös....
      Irgendwie glaubte Liam immer er passte nicht zu seiner Freundes Gruppe und er wollte auch nicht das sich Janon sich für ihm schämen musste.

      „Und jetzt sag mir - für wen brauchst du denn Kleidung in meiner Größe? Wo hast du den Bullen versteckt?“

      "Nun....",begann Liam der nun ebenfalls zu denn beiden Kerlen sah.
      "...Die beiden sind Klitschnass, ich will nicht das sie Krank werden...Der eine sieht schon so Bleich aus.", kam die grob Erklärung eher er sich Dax näherte um ihn die Klamotten zu reichen.
      "Die zwei Fremden hier sind in mein Club eingebrochen....", hielt Liam die Wahrheit nicht zurück
      „Hast du Probleme, Liam?“
      Lustigerweise....Konnte Liam diese Frage ziemlich klar mit einem etwas verlegenden:
      "Ähm...Nein, eigentlich sind die beiden ganz...Okay?"



      "Sie wollen sogar helfen und in meinem Club arbeiten, entschuldige das dich her gerufen habe...Aber...Naja du weißt schon....Ich möchte Janon keine unnötigen Sorgen bereiten. Nicht das er am Ende auf dumme Ideen kommt. Ich brauche ein Zeugen der bestätigt das die beiden Freiwillig hier lasse, sie haben gerade keine bleibe...."
      Während er sprach schaute Dax etwas brummend auf die Tüte und sah die Klamotten darin...Er war wirklich ein Fan davon aber scheinbar wars diesen Erden Bewohner wichtig das sie trocknende Kleidung hatten....
      ...Naja und Beni hatte danach gefragt....
      "...Hm...wenn es sein muss...", murmelte Dax eher widerwillig als sich von seinem Nassen-Shirt trennte.



      Während sich Dax umzog und sich das Oberteil das ihn jedoch etwas zu klein war überzog sprach Liam weiter:
      "Sie werde vermutlich eine weile bleiben und hier Arbeiten, du kannst dich ja mit davon überzeugen ob die Kerle in Ordnung sind...Und...So nebenbei...Bei Janon ist alles in Ordnung oder? Hab...Gehört er war gestern bei dir?", fragte Liam so ganz nebensächlich doch wollte er schon wissen ob Janon wirklich....Mit seinem Freunden die Nacht verbracht hatte anstatt...Zu ihm zurück zu kommen.
      Dax schlüpfte derweil in das Oberteil, verzichtete dabei aber auf ein Unterhemd....Er merkte aber das seine Muskel zu groß waren...Scheinbar musste er bei Zeit mit Beni neue Klamotten kaufen.




      Natürlich bekam Dax mit das der Clubbesitzter sicherlich ihnen nicht zu 100% traute besonderes da sein Meister denn Großteil seines Clubs leer trank und noch dazu randalierte...
      Da er aber auch wenig Lust verspürte mit Beni draußen bei einer Müllkippe zu schlafen versuchte er etwas seiner einschüchternden Art abzulegen:
      "Hmm danke....Für die Kleidung, wir werden kein Ärger hier machen...."
      Dazu bestand kein Grund...
      Ihre Feinde waren die Witch und nicht die Menschen die hier ihr Leben führten.
      Zudem wäre es toll später Apollo diesen Club zeigen zu können, er wollte ihm zeigen das er auch was mit seinem Meister auf die Reihe bekam.



      Das klang schon sehr überzeugend für Liam weswegen er hoffte das damit auch Janons Kumpel davon überzeugt wurde.
      Er wollte nicht wie ein Naivling rüber kommen....
      "Also...Aus meiner Sicht klingt es ehrlich."
      Dann sah Liam aber wieder zu dem Hardcore Ineb Fan und bemerkte auch das nicht gerade besser aussah.
      "Hör mal...Vielleicht ist es besser wenn du dich etwas Ausruhst, ich zeig dir das Bett im Personalraum.", schlug er Beni vor und in der Hoffnung ihn endlich darin zu stoppen hier alles leer zu saufen.



      "Sobald du wieder Fit bist können wir die neu Anschaffung im Club bereden...Du wirkst als hättest du einige Idee auf Lager da du schon Erfahrungen in Clubs gemacht hast."
      Er war gern bereit dazu sich Inspiration für The Cage zu holen.
      Natürlich nur wenn es die Finanziellen Mittel zu ließen und er wollte Janon nicht ausrauben wie eine Gans...Auch wenn er ihn unterstützte.
      Believe Me ~

    • Janon Müntzer

      Dieser elende Hund nannte ihn eine gierige Person, hatte er zu viel Klowasser getrunken?! Oder stieg ihn der erotische Tanz mit der Schönheit zu Kopf? Janon war so gütig, dass er vor Handlungsunfähigkeit beinahe verdurstete. Er hatte noch lange nicht ihn seinen wahren Kern gezeigt - er wollte ihn nicht nur zum Bluten bringen sondern wortwörtlich ins Krankenhaus befördern. Er wollte ihn vertreiben wie die lästige Motte an der Straßenlaterne, es war ihm egal ob der Ochse darin verbrannte oder nicht.
      Die Provokation von Oscar pisste ihn so an, dass seine Haare zu Berge stiegen. Doch anstatt ein wütendes Knurren zu erzeugen, summte aus seiner Kehle ein tiefes Schnurren hervor…was ihn selbst schon entsetzte. Egal wie sehr es versuchte so wütend zu werden wie ein Hulk…fühlte er sich gerade so befreit wie der Anführer von Guardians of Galaxy - die er alle durch Sams Fanatismus kannte. Anstatt irgendeine Gegenwehr präsentierte der Exsträfling rötliche Bäckchen, als hätte er gerade irgendetwas sexuelles in zugeflüstert. Nur bei seinem Bike demonstrierte er eine andere Regung, die eigentlich Janon ihn in auslösen wollte: Wut.
      Die eigentlich blauen Augen des Blonden wirkten plötzlich so Purpur wie die toxische Flüssigkeit einer Schlange.
      Schnell erfuhr er, dass diese Zigaretten gar nicht aus einem Kiosk stammen sondern eine Erschaffung von Oscar höchstpersönlich waren. Sofern zog sich sofort sein Magen sofort zusammen, er hätte am liebsten alles ausgekotzt, es konnte nur tödlich enden! Wer braute schon seine eigenen Drogen zusammen?!
      Schrecklicherweise breitete das Gefühl sich aus, was sich wie eine Brausetablette in seinem Körper auflöste … ein Gefühl, dass er seit Teenageralter nicht mehr erspürte!
      Er wollte sich sofort von dieser Verbindung trennen, doch verankerte sich das Zeug in seine Synapsen hinein - die Kontrolle über seine Gesichtsmuskeln verlor er komplett.
      Panik…Er bekam Panik, doch drang sie nicht aus seinem Kopf durch, denn die unheimliche Hitze von Oscars Wange knallte durch seine Handschuhe hindurch - oder war das seine eigene Wärme? Er konnte es nicht registrieren.

      Geistig abwesend konnte er nur noch den Worten von Oscar folgen, er musterte ihn an wie eine neugierige Katze, die von einem Spielzeug überwältigt wurde. Auch seine Augen funkelten, aber vielmehr durch die Sensoryl-Zigaretten, die…falsche Freude in ihm auslösten, die ihn wahnsinnig aufbrodelte.



      Sprachlos verstand er nun, was Oscars Scheißteile ihm da gerade antaten - statt seine Hand zurückzuziehe griff er in einige Haarsträhnen von Oscar hinein - er wollte sie allesamt herausreißen. Das war alles seine Schuld, dass sein Körper Janon selbst betrog, denn war die Luft die Oscar ihm entgegenpustete so eiskalt- als wäre der Körper des Boxers auf Paarungszeit. Dieses Gefühl war viel zu stark, sodass er seine Augenbrauen zusammenkniff, er musste beim klaren Verstand bleiben sonst nutzte dieser Penner die Situation nur aus. Genauso wie es Mason früher tat, dessen Drogen genauso ein Stimmungsheber waren aber ihn viel mehr high machten anstatt energischer.

      "Sicher das du mich abstechen willst? Ich werde dir eine Kugel in dein Körper Jagen, genau so tief wie ich gestern in dir gekommen bin~!"

      Leise keuchte er überrascht auf, nachdem er die eiserne Waffe an seinem Unterleib spürte - die Kleidung, die ihn bedeckte half keinen Falls sich geschützter zu fühlen.Automatisch wich er nach hinten, es war ein Fehler sich so auf Oscar zu setzen, denn sein Körper reagierte auf jede Bewegung dieses Tiers. Von sich selbst verwirrt erhob er das Taschenmesser und setzte es an Oscars Kehle, er wollte das er ausblutet wie ein Schwein. Als zeigte er jetzt Angst oder eine schwache Seite! Diese Drogen… steckte er locker weg, er musste nur sorgen, dass er sein Speichelfluss im Griff hatte - das spürte er!
      Mal sehen, wer hier wen als erstes etwas in sein Inneres rammen wird. Versuchs nur - ekelhafter Bastard, ich werde schneller sein!“, stachelte ihn Janon nur weiter an und drückte sich selbst näher zu Oscar, sodass das Gewicht seines Unterkörper direkt auf der Waffe lag.



      Die Anspannung brachte ihn ein schauriges Herzklopfen, seine Beine glühten als wäre er so heiß gelaufen wie auf Kohlen. Die scharfe Spitze setzte er an Oscars Haut und streifte sie, nur eine Bewegung hätte gereicht, dass Oscars Blut wie bei einem Springbrunnen abspritzte.
      Ein unwillkürliches Summen schäumte in seinen Gedanken hervor, worauf er gestresster seine Lippen zusammenpresste. Er verstand seinen Zustand nicht ganz, zum Einen wollte er Oscar so zusammen staucheln, dass er vor Energie platzen wollte und zugleich sackte in ihm einfach alles zusammen. Die Finger der linken Hand umwickelten sich verspielt in Oscars Haaren, ehe sie weiter zum Hinterkopf griffen als wollte er ihn liebkosen.

      Mir hat es Spaß gemacht es deinem verstaubten Motorrad zu besorgen - hab ihn nur vom Leid erlöst, gut geritten wurde er von dir wohl noch nie... Du hast den bescheuerten Club meines Freundes kaputt gemacht, also schuldest du mir nur viel mehr als ich dir. Nicht nur einen Spielplatzfick.“

      Janon hatte keine Lust mehr diesen eigenartigen Spakko aufzugeilen. Was…machte ihn denn noch wütend, wenn es nicht die Klinge an seiner Kehle war? War er wirklich wegen dem Motorrad sauer, den Spruch mit der Bestrafung ignorierte er wie einen kleinen Windhauch. Sicher… hatte auch er eine Schwäche, doch kannte er Oscars Kontakte nicht wirklich. Doch plötzlich fiel ihn jemand ein, der ihn vielleicht doch auf die Palme bringen konnte. Während er weitersprach verfestigte er sich so sehr in Oscar Haar, dass er ihn jedes Mal schmunzeln gegen die Wand stieß. Ein unsagbares erregendes Geräusch ertönte sein ach so leerer Kopf von Oscar.

      „Weißt du…Dein Bruder ist so viel attraktiver als du - wie war sein Name? Harvey? Ich finde ich sollte ihn genauso einäschern wie The Cage. Er wirkt tougher als du… und sein Mund ist voller als deiner. Ich glaube mit ihm hätte ich so viel mehr Spaß als mit dir.“



      Deine Wut ist gar nicht spürbar, du wirkst wie ein aufgeblasenes Kondom. Ein Kind, dass nur Brandstiftung im Sinn hat…Jemand, der wieder in 2 Wochen in den Knast kommt, weil das Umfeld ihn ficken will. Genauso wie deine Schläge ist alles nur Kindergarten mit dir!!!!“

      Seine Stimme wurde beim letzten Satz lauter, genauso wie seine Tatkraft. Ohne weitere Worte stach er mit der Klinge in Oscars Verletzung zu, die Larry ihn gezaubert hatte - als war die Waffe an ihm gar keine Gefahr sondern eher ein Sexspielzeug an seinen Schenkeln. Er dachte viel trieb gesteuerter, weshalb es nur einladend war, diese Kuh zu ritzen und sie leiden zu sehen.
      Zugleich tropften kleine Schweíßperlen seinem Hals hinunter, am besten wäre es jetzt von der Heizung die sich Oscar nannte aufzustehen aber wollte er sich nicht geschlagen geben. Andererseits wusste er genau wie der Schwindel und der schwere Atem ihn beeinträchtigte, die Hand mit der blutigen Waffe ging unkontrolliert zu seinem Halsband, den er aus lauter Hitze ziehen musste.

      Fuck… Verdammter Ochse…“, fluchte Janon leise und versuchte doch von Oscars Nähes sich wegzuschieben. Oscars Körper kam ihn gefährlicher vor wie noch nie, an was lag es ? Am starkem Bedürfnis nach körperlicher Nähe?! Meinte er den Bullshit ernst?!



      Er hielt das Messer wacker, denn wollte er seine Chance nicht entgehen lassen diesen Wichser es emotional und körperlich zu zeigen. Sein Körper war stämmiger, doch in vielen Zügen viel weicher, wenn er sich nicht anspannte. Beinahe wie Pudding und genau das Gefühl war gar nicht gut, genauso wenig wie Oscars harte Muskeln an sich zu spüren. Die Erregung war das, was Janon auf keinen Fall bei diesem Idioten spüren wollte, denn fand er ihn keines Falls attraktiv oder dergleichen, weshalb er genauso mehr das Thema auf Harvey legen wollte. Doch langsam fühlte sich die Pistole an seinem Unterleib nicht mehr wie eine Waffe an - weshalb er alarmierend doch an sich hinunter griff, um an die Waffe zu kommen. Nicht, weil er Sorge hatte, dass Oscar abdrückte - vielmehr war es die Euphorie, die er damit abblocken wollte. Er wollte nicht sexuell mit seinem Feind eingehen sondern nur gewalttätig ihn eine Lektion erteilen, auch wenn die Drogen seinen Verstand komplett zum Narren hielten.

      _______________________________

      Sato Kurai

      "Es braucht mehr um mich fertig zu machen!"

      "Ich bin ein richtiger Mann! Mach dir also kein Kopf darum."

      Zeth zeigte sich wieder sehr tapfer, auch wenn Sato es ihm nicht ganz glauben konnte.
      Seine Verletzungen am Arm und Bein ignorierte er zwar, aber Sato konnte sie nicht einfach aus seinen Gedanken verschieben. Konnte er nicht auch ein Mann sein und sich immer noch um seine Wunden sorgen? Es war wohl die Atmosphäre des Krankenhauses, die Sato mehr anspannte - seine Zweifel an Zeths Gesundheitszustand stiegen. Umso weniger wollte er, dass er sich viel überanstrengte, dafür war Sato da - auch wenn er sich nicht gerade von seiner besten Form präsentierte.
      Zeth verstand das Verhalten der Ärzte nicht, worauf Sato ihn locker erklärte das es hier nicht um eine Krankheit geht sondern um Verletzungen…die von anderen ausgelöst wurden.

      "Du musst echt aufhören dich zu übereifrig um mich zu sorgen, du musst dich ausruhen damit wir schnell wieder nach Hause können."

      Das ach so nervöse Lächeln von Sato verschwand langsam, während er das Besteck von ihm und Zeth aus der Papiertüte herausriss. Er sah dabei seinen Freund nicht an, denn fühlte er sich irritierter denn sonst.
      Langsam begriff er es - dachte Zeth wirklich, dass er der Einzige wäre, der sich ausruhen musste? Er meinte es ernst? Er reichte seinem Freund das Besteckt und beobachtete dabei die Verbände an seinem Arm.
      … Sato sah es gar nicht ein, dass seine Sorge falsch war.
      Er…
      …hatte den Fehler begannen sich viel zu wenig um ihn zu sorgen…
      …Das Problem war doch, dass Sato nicht da war! Hätte er davor … es bemerkt, wäre es gar nicht so weit gekommen. Zeth hatte sich ganz alleine den Rüpeln gestellt, anstatt um Hilfe zu betteln.
      Hatte er … gar nicht bemerkt, dass eigentlich das der Grund war, wieso es aus dem Ruder lief?
      Mit einem mulmigen in sich brodelnden Gefühl stocherte auch er am Essen herum, warum auch immer passte ihn das gar nicht, was Zeth ihn versuchte zu verkündigen.



      Zugleich fiel ihn auf, dass die Ärzte auch seine Verbände an der Hand weggeschnitten hatten - was ihn sogleich ein wenig beunruhigte. Es war wie ein Tick seine Hände immer gut genug zu verdecken, als gab es da eine Tättowierung die keiner sehen sollte. Deshalb legte er das Tablett auf Zeths Bett und suchte erst in der Schublade nach Bändern, während er seinem Freund weiter zuhörte. Gerade spielte er nur den Freund, der seinem Kumpel zuhörte - ruhig und ohne einen Mucks von sich zu geben. Er saugte seine Worte genau ein.

      Mir ist auch Bewusster geworden wie wichtig du mir bist...Ich möchte nicht das du dich wegen mir in Gefahr bringst Sato...Ich weiß deine Hilfe und Unterstützung wirklich zu schätzten ohne dich wäre in vielen Lagen überfordert aber dabei dein eigene Gesundheit zu Riskieren...Gefällt mir nicht."

      In einer Totenstille wickelte er die Bände um sein Handgelenk, darauf achten die Infusion nicht mit zu bandagieren. Je mehr er Zeth zuhörte desto straffer wurde das Verband an seiner Hand, sodass seine Haut weiße Stellen präsentierte.
      Normalerweise… hätte er sich sofort in diese zuckersüßen Worte von Zeth verliebt. Sie wären wie süßer Honig in sein Mund geflossen und Sato wüsste gar nicht, wohin er mit seinen Gefühlen hinsollte. Er wusste bereits, dass er ein wenig zu viel auf seinen Freund stand, als das er eigentlich zugeben wollte.
      Doch gerade… Stauchte sich in ihm große Wut an. An was lag es?
      Wieso…zitterte seine Brust so - seine abweisenden Worte stachen ihn ins Herz und setzen sich wie eine Miene im Boden fest.



      "Ich möchte...Immer noch an deiner Seite sein...Wie...eben die...zwei Goldfische...Doch wenn du selbst merkst das du der Situation nicht gewachsen bist will ich nicht das du mir nach schwimmst...Wegen dir selbst...Ohne dich.....Wer soll...Mir denn dann...Bei den Anderen Dingen helfen?"



      „Wer ist hier nicht gewachsen?!“, stachelte es sofort aus Sato heraus, der einen festen Knoten an sein Handgelenk zog während seine Wangen nun rot wurden aus leichter Aggressivität. Es war nicht seine Absicht gewesen Zeth anzufackeln, denn auf einer anderen Seite schmeichelte er ihn so sehr, dass er ihn am liebsten umarmt hätte. Er hätte ihn in seine Arme geschlossen…Wenn er aufhörte solch einen Käse von sich zu geben.

      Ich werde garantiert nicht meinen Freund im Stich lassen, wenn er Probleme hat! Wovon sprichst du bitte? Möchtest du mich verärgern?!“, raunte Satos Stimme während seine Finger anfingen vor Kummer zu zittern. Er hatte noch keine Zeit gehabt sich tief darüber Gedanken zu machen, aber nun merkte er es…Zeth dachte, dass er ihm nicht gewachsen wäre! Obwohl er doch ständig auf die Schnauze fällt wollte er immer noch so auf tollkühn machen - er wollte die Hilfe nicht annehmen!

      Ich verstehe ja, dass es dir schwer fällt sich auf andere zu verlassen. Du bist von einer anderen Kultur-hast andere Sitten gelernt…Aber kann es sein, dass der wahre Grund darin liegt..dass du in mir nichts siehst außer einen…Schwächling, den du beschützen musst? Ha-hast du mich deswegen nicht um Hilfe gebeten?“



      Der restliche Verband fiel Sato von der Hand, aufgewühlt stand er von Zeths Bett auf. Warum verließ sich nie jemand auf ihn? Noch nie hatte jemand ihn Vertrauen geschenkt und Zeth würde es auch nicht tun. Er begriff es allmählich, denn Zeth verstand ziemlich schnell wie schwach er eigentlich war. Genau deshalb erprobte sich Sato in Kendo, um Menschen eine Hilfe zu sein, doch konnte er mit seinen Fähigkeiten jemanden wirklich helfen? Nein, denn war er trotzdem so ungeschickt, sodass die Rüpel ihn einfach eine ausgeknockt haben.
      Doch das schlimmste war einfach, dass Zeth nicht ein Mal seine Nähe gesucht hatte. Sato war wütend auf seine eigene Unfähigkeit, doch wickelte ihn Zeths Vertrauensverlust zu stark ein. Warum nur nahm es ihn so mit? Es war ja nicht Zeths Schuld, denn kannten sie sich noch gar nicht so lange…und trotz allem… hätte es ihn glücklich gemacht, wenn er ihn um Hilfe gebeten hätte!

      D-du…bist wie mein Bruder…D-du-du siehst…in mir…. Nicht mal einen Fisch, der es schafft dir nachzuschwimmen… Genauso wie er…würdest du… mich nie rufen, wenn du Probleme hast, weil du denkst ich bereite dir nur noch mehr…Mist…“, murmelte Sato nun leiser, denn traf er in sich selbst einen wunden Punkt, der wie aus einem vernebelten Zustand wieder herausgezogen wurde.

      „…Wolltest du nicht mit mir zusammen in einem Glas schwimmen? Wieso fühlt es sich dann so an, als hattest du nie die Absicht bei mir zu bleiben?“, ertönte Satos Stimme so voller Kälte und Ausdruckslosigkeit, als knipste sich in ihm ein Schalter um. Obwohl Zeth ihm gegenüber war, kam es ihm so vor als war er gar nicht bei ihm. Er fühlte sich Plötzlich einsam, so als ob Zeth jeden Moment gehen konnte.

      „…Ich bin nicht schwach, hast du verstanden?! Hätte ich dich vorher gefunden hätte ich die Kerle für dich einzeln…niedergemetzelt. Jeden Einzeln…Damit dir keiner mehr weh tut. Für dich werde ich immer wieder mein Leben riskieren, ob du möchtest oder nicht. Daran wirst du rein gar nichts ändern können.“



      Dabei wusste Sato genau, dass er sich selbst in seinen normalen Tagen als Schwach betitelte. Ein Durchschnittsjungen, der ganz normal vor sich her vegetierte, während die Welt ohne ihn weiterging. Er mochte das normale Leben auch, doch gerade stieg es ihm aus seinem Hals heraus. Ihn langweilte diese Ödnis eines normalen Lebens, ihn langweilte es, wenn er nichts tun konnte als nur zugucken - während die Helden ihre Freunde beschützen, während die Schurken alles klein hauten, was jemanden wie ihm lieb und teuer war. Er wollte auch jemand sein - einer, an den man sich erinnerte. Sein ganzes Leben an fühlte es sich an als lebte er ein Trugbild von sich weiter, dass eigentlich so niemals im Leben hätte existieren dürfen. Genau deswegen fiel es ihm so schwer richtige Freundschaften zu schließen und die wahre Liebe zu entdecken, da jedes Mal er sich selbst nicht erkannte. Er mochte nämlich diesen Sato Kurai kein bisschen, er war zu gestellt…zu…Fake, doch vergaß er es doch so oft.

      Hätte ich nur…es vorher bemerkt, dann müsstest du nicht hier dein Aufenthalt verbringen. Denn genau bei solchen Dingen MUSS ich dir helfen! Ich möchte doch, dass du in. mir etwas siehst - Zeth! Ich bin nicht nur verdammter Frischling oder ein Schwächling- das ist alles… nicht nur ich! Lass es mir dir beweisen…Gib mir…noch eine Chance und vertrau mir. Ich bin stark - für dich! Ich will an deiner Seite stehen!!!“

      Den letzten Satz schrie er aus seiner kehle heraus. Seine Lippen zitterten stark, sodass seine Zähne anfingen zu klappern. Er war außer sich, sodass er ein paar Schritte weiter zurück ging. Es tat ihm Leid, dass Zeth seine ganze Frust abbekam aber konnte er sich einfach nicht zusammenreißen. Gerade war er einfach so fertig, als hätte er drei Nächte nicht geschlafen. Er fühlte sich so als gab ihn Zeth ins Geheime einen Korb - als wollte er bald wieder verschwinden und wie ein Traum in seinen Erinnerungen verweilen, bis er dann ganz erlischte, sodass sein Gedächtnis in täuschte.

      „Denkst du ich spüre nicht, dass du dich mir nicht öffnen möchtest? Du verheimlichst mir…Dinge, genauso wie Yuuto! Wie Quinn! Wie meine Eltern, verdammt! Und obwohl die Dinge für dich so heikel sind sorgst du dich nur um MEINE Gesundheit, obwohl es dir schlechter geht! Warum hast du mir nichts gesagt?! Warum hast…du mich nicht um Hilfe gebeten?!“



      Fest ergriff er sein Pony, um seine aufkommenden Träne aus Rage zu verdecken. Warum übertrieb er nur so? So…aufgeregt fühlte er sich schon lange nicht mehr, jetzt vergraulte er auch noch Zeth damit. Seine Bewegung war so hektisch, dass das Gestell wieder zu Boden fiel - aus Glück blieb die Nadel in Satos Haut stecken.
      Durch das laute Geräusch, merkte Sato wie überempfindlich er geworden ist.

      „…Entschuldige…Ich—wollte dich nicht anschreien…Dabei hast du es gerade am schwersten…Es ist nur, dass…ich wirklich gedacht habe, dass ich dich verloren hätte…Ich…“, versuche Sato die Situation noch zu retten, doch merkte er wie er langsam die Luft und Argumente verlor. Jetzt ein schlechtes Gewissen zu bekommen würde die Diskussion nicht aufheitern, er musste sich eingestehen… dass er es nicht bereute Zeth es gegen den Kopf geworfen zu haben, auch wenn es unfair war. Er wollte Klarheit und sich keine Hoffnungen machte, bei Menschen die ihn nicht wirklich vertrauten…Nicht bei wichtigen Dingen.

      ___________________

      Izarra Kimallus & Bosco Darkwood

      Eigentlich hatte Izarra gehofft seinen neugewonnen Freund aufzumuntern, doch wie es aussah streute er nur noch weiter Salz in seine aufgeschürfte Wunde. Selbst zuckte er zusammen, denn flossen bei Tyler unkontrolliert die Tränen.

      „…Du…bist echt bescheuert…Izarra…“

      Schwer schluckte der Lehrer, eventuell konnte er es gar nicht verhindern, dass Tyler nun weinen musste. Manchmal gab es eben Bürden, die hart waren zu Stämmen - vielleicht realisierte das Tyler gerade in sich? Er spürte seinen Kummer und hielt seine Hand fest an Tylers Schulter, leicht streichelte er ihn um sein Mitgefühl zu zeigen.

      „Es…wäre aber schön, wenn sich deine Worte bewahrheiten…“

      „Es wird schon werden…ganz bestimmt…“




      Sanft nickte ihn Izarra zu, er wusste nämlich, dass er recht haben musste. Nämlich waren die WITCH eine Vereinigung vieler Seelen in schöner Harmonie - Tyler war nicht alleine. Doch wollte er es bei dem Konflikt, denn die Jungs gerade haben nicht so fest an die Glocke hängen, sonst würde ihn der Wasserwächter doch nicht glauben. Er war sich sicher, dass auch sie sich irgendwann gegenseitig lieben würden. Sie vereinte etwas, was kein anderer Mensch auf der Erde jemals spüren würde. Deswegen war es nur eine Frage der Zeit, bis Tyler einsah, dass er nicht alleine war.

      Bevor Izarra ein anderes Thema erwähnen konnte, um für bessere Laune zu sorgen klopfte es plötzlich an der Scheibe des Wagens. Verwirrt und stark bekümmert, da er sich nicht im besten Zustand fühlte…um so wie jetzt gesehen zu werden sah er Tyler zu, wie er das Fenster hinunterfuhr.
      Jedoch wurde Izarra mit einer so großen Überraschung konfrontiert, dass sein Hinterkopf wieder die Bekanntschaft mit der Autotür machte - sodass es einen leichten Dumpf gab. Es tat weh aber Teo hier zu sehen schmerzte gerade noch viel mehr. Was zum Kuckuck machte er hier?!



      „Verzeiht für diesen kleinen Überfall - Ich hoffe ich störe euch nicht, aber ich hätte eine Dringlichkeit die leider nicht warten kann.“

      Er nannte das Überfall?! Und wie er gerade störte! Wenn es nicht Teo wäre, hätte er sich gefragt wie zum Teufel er sie gefunden hatte. Doch bei den Detektiven wunderte es ihn keines Falls. Bestimmt war es aber für Tyler sehr verwirrend, das konnte man an seinem Gesicht ablesen.
      Um Missverständnisse aufzudecken präsentierte sich Teo als seinen alten Freund, was ja auch stimmte…mehr brauchte Tyler gar nicht zu wissen, sonst wäre es mehr als nur komisch gewesen. Das er sein Detektiv war, der ihn jeden Monat ausnahm wie eine Weihnachtsgans … obwohl er noch immer keine Spur von seinem. Sohn hatte und zugleich noch sein Exfreund war, wäre zu viel des Guten.

      „…aber bedauerlicherweise…Schienst du beschäftigt zu sein.“

      Das schmierige Grinsen von Thalorian brannte sich sofort in Izarras Kopf ein, sodass die Hitze wie aus einem Wasserkocher aus seinen Ohren herausströmte. Er wäre am liebsten aus dem Auto hinaus und weggerannt, so sehr schämte er sich gerade. Reflexartig knöpfte er sein Kragen so weit es gehend zu, damit sein sogenannter Freund ihn nicht weiter so angrinste - der Kerl war wie immer so schlau wie ein Fuchs…obwohl man bei der schwülen Hitze im Auto wohl nichts anderes erwartet hätte.



      Hahahaha…ha…“, lachte Izarra in beschämter Röte und prüfte noch EInmal, ob all seine Kleidungsstücke wirklich richtig zugeknöpft waren. Er hatte heute eine neue Lektion für sich selbst gelernt: Wenn er jemals wieder öffentlichen Sex haben sollte, dann so weit weg, dass nicht Mal Teo ihn erwischen könnte! Natürlich fand Tyler das Ganze suspekt, weshalb er versuchte wieder seine in Scham erstickte Stimme wieder zu finden.

      „…J-ja. Er ist ein guter Freund von mir, keine Sorge!“, folgte völlig aufgewühlt eine Antwort, die schon fast so klang - als wurde er von Teo bestochen. Ein Kredithai, der ihn wegen seinen Schulden verfolgte- naja zum größten Teil tat es sein Freund wirklich, wenn das monatliche Einkommen nicht auf seiner Bank zu finden war, da Izarra Mal wieder im Knast landete.

      Schööööön, dich zu sehen…Auch…wenn ich mir gewünscht hätte, dass du mich später gefunden hättest! Warte bitte eine Minute…“, sagte Izarra schon verheult die Wahrheit, während er ein trauendes und zerstörtes Lächeln schenkte. Dabei dachte er jetzt von Tyler in ein Motel gefahren zu werden oder zu seiner Mutter, damit er sich aufrichtig bei ihr entschuldigen konnte und seinen Job nicht verlor. Er wusste ja, dass Teo nicht einfach zu ihm kommen würde, aber warum denn …wenn er vor einigen Minuten kam und sich total dreckig fühlte?! Es war total unangenehm!

      -

      Schmerzlich verzog er das Gesicht, er hatte wohl gar keine andere Wahl. Ein kleines Seufzen erfolgte ehe er Tyler einmal über sein blaues Haar strich und sich freundlich seine Mundwinkel erhoben.

      „Ich werde mich dann für heute verabschieden müssen. Danke, dass ich mitkommen konnte und…die bedeutungsvolle Zeit mit dir! Mein lieber Tyler, wir werden uns dann morgen wiedersehen - vielleicht können wir ja endlich dann ein richtiges Training ansetzen, insofern sich alles geklärt hat. Schönen Abend noch!“



      Leise verabschiedete er sich von dem Wasserwächter und zwinkerte ihn leicht verspielt zu, danach entsperrte Tyler die Kindersicherung. Die Schmerzen in seiner Hüfte ignorierte er komplett beim Rausgehen, er musste da jetzt einfach durch und es gab schon viel schlimmeres, was er in seinem Alter erlebt hatte.

      Minuten später fuhr der Wasserwächter weg, worauf Izarra noch ein wenig wehleidig war. Statt einem schönen und weichen Bett - wie ein wenig Eiscreme und Eisbeutel auf seinem Schoß…stand er jetzt in der Kälte mit Thalorian an seiner Seite. Schön, was besseres konnte gar nicht passieren.
      Zugleich aber spürte er eine eigenartige Präsens von Magie, die ihn ein kalten Schauder herbeirief. Stumm lächelte er Teo an, doch starrte Izarra an ihn vorbei - in die Richtung, wo diese Magie herkam.

      „Also… Da du hier bist… Gibt es etwas Wichtiges, was nicht warten konnte- nicht wahr?“, fragte er gedankenverloren nach und verschränkte vor Kälte seine Arme. Wie sehr er doch hoffte, dass es gute Neuigkeiten waren, obwohl er wohl sicher nicht seinen Sohn gefunden hatte. Wenn Teo doch nur weitere Probleme ihn ablieferte wäre er am Boden zerstört.

      „Bitte klär mich auf, alter Freund…“



      Im Wagen des Detektives befanden sich Vinni und Bosco, die gerade dabei waren das allbekannte Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst“ zu spielen. Bosco fand es sehr nett, wie sein Prinz sich ihm anpasste - auch wenn er es gar nicht tun musste. Bosco war sehr wohl dazu in der Lage sich in ein Erwachsenengespräch zu verlocken, doch sein kindliches Herz verspürte eine kleine Freude mit ihm solch etwas unreifes zu machen. Dennoch konnte es Bosco genau erkennen, dass Infinity ein wenig gedankenverloren wirkte. Wenn er ehrlich war, tat er dies schon zu Beginn an. Er fragte sich an was er dachte, doch wollte er nicht zu tief aus Respekt hineinbohren, bevor er schwere Themen aufrollte. Tief im Inneren wusste er, dass es mit den Vorfall in Meridian zu tun haben sollte. Mit…seinem Bruder und der Traurigkeit in seinem Herzen.

      „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist… orange…“, begann Bosco eine neue Runde, während er sich mehr an den Rücksitz lehnte. Dabei hörte er Infinitys Grübeleien genau zu, doch sahen seine Augen raus aus dem Wagen. Er war wirklich verblüfft von den schönen Sternen, die sie beglückten - warum nur kamen sie ihn auf der Erde so viel stärker und heller vor als in Meridian?
      Die Stadt war so voller Farbe, während sein Ort wo er lebte wie ein abgelegenes Dorf wirkte. Bosco war ein Mensch, der die Natur liebte weshalb er gerne seine Zeit mehr draußen genoss als drinnen, auch jetzt wäre er am liebsten hinaus gerannt und hätte die kühle Windbrise an seinem Gesicht gespürt. Doch wollte er Infinity nicht verärgern, weshalb er brav auf den weichen Sitzen hocken blieb.

      Nachdem Infinity ihn genug Antworten gab, löste Bosco das Rätsel auf, indem seine kleinen Finger den Kragen des Prinzen ergriffen. Sanft streichelten sie das orangene Etikett, was aufgedruckt in seinem Stoff war. Er berührte es mit den Daumen ehe er wieder ruhig zu Infinity hinüber sah- eine Stille kehrte im Wagen ein.

      „Fühlen sie —-…Fühl du dich Vinni gegenüber mir nicht verpflichtet dich kindlicher zu benehmen. Ich bin dazu fähig wie ein Erwachsener mich gegenüber dir zu verhalten. Wenn dich…noch etwas belastet kannst es mir gerne sagen. Ab heute bin ich mit dir auf der selben Stufe, wie du sagtest…“, schlug ihn Bosco in einer zarten Stimme vor, damit sich Infinity wegen ihn nicht unwohl fühlte. Er sollte seine Freiheiten ausleben können, ohne dass er sich durch ein Kind beeinträchtigt fühlte.



      Langsam ließ er wieder von Vinnis Kragen los, ehe sein Blick zum Radio blickte. Er hatte gesehen wie der Detektiv dort Musik einschalte - er hörte gerne Musik während er im Wald neben seines alten Hauses spazierte. Seine Füße erreichten noch nicht den Boden des Fahrzeugs, weshalb sie leise in der Luft baumelten.

      Könnten wir ein wenig…Musik hören, während wir warten …mein P…mein Freund?“, fragte höflicher Weise seinen Prinzen, wenn es überhaupt erlaubt war das Fahrzeug zu berühren. Dabei strich er sich mit einer Hand über seine orangene Strähne - er war neugierig noch mehr von den besten Hits aus der Erde zu hören!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Beni Darkwood & Russell Baker


      "Wie ein Teddy, alt und grau......
      Völlig nutzlos und verstaubt...........
      ......Wie ein Rad im Kofferraum....
      Bin ich da, wenn du mich brauchst..."


      Dax Stimme hatte so viel Bass auf Lager, dass die Kundschaft sich um ihn gerissen hätte, wenn diese existierte. Es gab absolut keinen negativen Punkt für Beni, dass seine Krankenschwester nun sprechen konnte - viel mehr machte es seine Tage nur erotischer! Er fragte sich an der Bar, ob Dax überhaupt bewusst war wie viel Sexappeal er überhaupt besaß? Ein richtiger Fischfang!
      Beni konnte ganz klar erkennen, dass es ihm nicht gut ging, da er nicht im Stande dazu war mit Dax gut genug zu flirten.

      "Singst du mir das heute als gute Nacht - Song, Daxxy?", fragte er fröhlich nach und starrte zur Seite um seinen Freund im Blickwinkel zu haben. Schön wäre es auf seiner Brust einzuschlafen, während das tiefe Grollen den Oberkörper von Dax zum Schwingen bringen würde. Mit schönen, tanzenden Gedanken schenkte er sich ein als wäre er auf einem Bankett - nur trank er elegant für 30 Mann.

      "Woha...Das...das wäre echt toll wenn ihr vielleicht mal in mein Club für Stimmung sorgt."

      Dieser Liam hatte Geschmack, dass musste man ihm lassen. Wie sein Schicksal es war Lord Korbos verfallen zu sein, stand es wohl in den Sternen geschrieben, dass Liam sein neuer Freund sein würde. Auch, wenn er so gar nicht an Astrologie glaubte - gerade war es trotz allem stark spürbar, dass sie auf dem richtigen Weg waren. Dazu würden sie dem armen Wicht dabei helfen einen anständigen Club herzuzaubern, mit richtigem Alkohol und genialen Strippern! Marys Bar war die beliebteste in ganz Meridian - jeden Falls nach Benis Sicht...obwohl sie ebenso geräuchert stank hatte sie ne Menge Kundschaft. Für eine Küche würde Beni diesen Club in ein Freudenviertel verwandeln, er hatte nichts dagegen sich dafür anzubieten.
      Ehrlicherweise lag es aber nicht daran, dass Beni helfen wollte, sondern es als sein neues zu Hause sah. Eine Wohnung, die er noch voll und ganz renovieren musste - denn nichts erinnerte ihn an Lord Korbos... Anders wäre es, wenn sein Liebster sie gestaltet hätte, dann würde er nicht ein Mal den Kaugummi auf den Boden entfernen!

      "Uhmmm...Mach mal Langsam! Denn Alkohol brauch ich doch noch für die Gäste! "

      Ein wenig bei Sinnen erhob er das Glas und stoß in der Luft mit Liam an, obwohl dieser Kerl gar kein Getränk in den Händen hatte.

      "Ich trink nur meine Medizin bis ich wieder nüchtern bin~", erzählte er irgendeinen Stuss der absolut keinen Sinn ergab außer für den Weißhaarigen mit den violetten Strähnchen selbst. Es schmeckte nun Mal wirklich wie ekelhafte Medizin und lenkte ihn von seiner schniefenden Nase und den Magengrummeln ab. Außerdem war er so vornehm und benutzte ein Sektglas, um seine Keime nicht überall zu zerstreuen.



      Die Synapsen von Beni wurden immer weiter in Beschlag genommen, sodass er irgendwann aus Benommenheit die Flasche losließ, sodass sie auf dem Boden zerbrach. Selbst merkte er es nicht, denn war er viel zu sehr damit beschäftigt seine Stirn auf den Tresen zu legen und vor sich hin zu vegetieren. In der Zeit erklärte der Chef des Club Russel die Situation, die mehr als nur bizarr in seinen Ohren erklang.

      "...Die beiden sind Klitschnass, ich will nicht das sie Krank werden...Der eine sieht schon so Bleich aus."

      Das konnte er viel zu sehr erkennen, der Typ an der Bar segnete wohl bald das Zeitliche, während der Bulle immer mehr dafür sorgte, dass Russell Beni mit in den Tod folgte. Seine Augen wanderten immer wieder zu dem großen Mann, er war einfach eine viel zu schöne Augenweide - der seine schreckliche Trauer für den hinreißenden Sportlehrer mit einer Sekunde wegstrich. Sich mit ihm zu Raufen klang nach höchsten Spaß, er musste ihn unbedingt näher kennenlernen.

      "Ähm...Nein, eigentlich sind die beiden ganz...Okay?"

      Er war sich ganz sicher, dass diese Typen den naiven Dümmling ausnutzen aber war das wirklich Russells Problem? Janon war sowieso der Meinung, dass Liam von jeder Seite angegriffen wird und sich vor Peinigung gar nicht erholen konnte. Lustigerweise sah er in ihn eine größeres Flittchen, als in Cabriel - bestimmt lag es an Liam vorlaute Klappe, während Cabriel so still war wie ein Toter. Wenn der Boxer von den Kerlen Wind bekam würde das nur noch mehr seine Zweifel bestärken, dass Liam ausgenutzt wird. Aber da Russell gefallen an diesen leckeren Braten gefunden hatte, würde er Liam helfen, dass Janon sich nicht einmischte. Wäre ja zu schade, wenn er wie der Sportlehrer verschwinden würde - so große Kerle gab es nicht auf jeder Straßenecke!

      "Sie wollen sogar helfen und in meinem Club arbeiten, entschuldige das dich her gerufen habe...Aber...Naja du weißt schon....Ich möchte Janon keine unnötigen Sorgen bereiten. Nicht das er am Ende auf dumme Ideen kommt. Ich brauche ein Zeugen der bestätigt das die beiden Freiwillig hier lasse, sie haben gerade keine bleibe...."

      Die Miene von Russell wechselte wieder zu einem freundlichen Lächeln, er stieß mit etwas Wucht seine Hand gegen Liams Schulter.

      "Kapiert. Du hast ein Herz für muskelgepackte Obdachlose. Ich auch. Wenn Janon fragt kannst du sagen, dass ich sie dir empfohlen hab -er wird schon nichts dagegen haben.", bot er sich an bevor er das Genörgel seines Freundes im Pausenhof ertragen musste, nur weil er sich so viel Sorgen machte um Liam.

      "Du hast...wirklich Geschmack, Junge. Wenn der sonnengebräunte Mann hier arbeitet werde ich dein Stammkund sein.", sagte er ihm die Wahrheit während die grüne Farbe Dax immer weiter ausziehen wollte in seinen Gedanken. Er war sicher gut im Armdrücken, ein Berg erklettern könnte er auch mit Leichtigkeit und ihn besteigen wäre sicher auch kein Problem. Selbst seine Zähne wären bestimmt so fest, dass Russell kein Zweifel daran hegte ein Mal fest zuschlagen zu können, sodass seine Faust anfing zu pulsieren. Der Mann war alles andere als zerbrechlich und das löste starke Euphorie in Russell aus.



      "Sie werde vermutlich eine weile bleiben und hier Arbeiten, du kannst dich ja mit davon überzeugen ob die Kerle in Ordnung sind...Und...So nebenbei...Bei Janon ist alles in Ordnung oder? Hab...Gehört er war gestern bei dir?",

      "Nö, bei Janon ist ......boah...was für Bauchmuskeln...und diese unglaublich schöne Farbe der Haut. Ich will da rein petzen...", fing zwar Russell erst Liam eine Antwort zu geben, doch lief gerade eine unglaubliche Live-Show vor seinen Augen ab, die er sich einfach nicht entgehen lassen konnte. Allein, dass seine große Kleidung diesem Mann zu eng anliegen war, erhob Russells Stimmung ins nächste Level. Er musste aufpassen sich zu zügeln, ehe er diesen Bullen vom Land scheuchte. Russell war nämlich geduldig - lieber sah er sich die Dinge langsam an, als das sie zu stark eskalieren und zerbrachen...wie der schöne Sportlehrer- wie hieß er nochmal? Dabei hatte Russell erst gestern erfahren, dass dieser Mann ein Piercing in seine Brustwarzen gestochen hatte, an die er zu gerne gezogen hätte. Dax wiederrum umformte ein interessantes Drachentattoo, oder was auch immer es sein sollte. Es sah gefährlich aus und das machte Dax nur noch gefährlicher für Russells Puls.

      "Hmm danke....Für die Kleidung, wir werden kein Ärger hier machen...."

      Schwer atmete Russell ein, der mit so einem freundlichen Dank so gar nicht gerechnet hatte. Liam an seiner Seite hatte er derweil komplett ausgeblendet, weshalb er gar nicht merkte, dass dieser sich nun um Beni kümmern wollte.

      "Boah...! Nicht der Rede wert, Mann! Hätte ich gewusst was für eine breite Schönheit hier stehen wird...hätte ich gaaanz andere Kleidung eingepackt. Aber hey, die steht dir auch unausgesprochen gut und Komplimente gebe ich selten!"

      Er liebte es, wenn Männer ein wenig Kleidung über ihrer Haut hatten - nicht komplett nackt aber auch nicht komplett angezogen. Es war wie ein Geschenk, wo man schon ein wenig den Inhalt darin sehen konnte und es unbedingt weiter reißen wollte. Wild bemusterte er seinen Preis, den er dachte bei Liam gewonnen zu haben - wie groß war er nur? Mehr als 2 Meter definitiv! Selten fühlte sich Russel neben jemanden Klein und dieser trug nicht einmal wirklich Schuhe!

      "Wie war dein Name? Ich heiße im übrigen Russell - falls dir die Wohnung hier zu klein sein wird kannst du gerne mit mir kommen~. Dafür schmeiß ich sogar meinen Mitbewohner raus.", prahlte er darauf los und ging einen Schritt näher zu diesem für ihn großen Barbaren. Goldene Augen waren ebenso recht selten, woher kam er nur? Aus einem fernen Königreich? Russell wollte ihn unbedingt haben- er musste herausfinden auf was er stand und was ihn zum Lächeln brachte, denn war sein Gesicht so verfroren wie Russell, wenn Travis wieder für Mist sorgte und sich mit den falschen Leuten anlegte.

      "Wie konnte ich nur so jemanden wie dich übersehen? Dabei dachte ich schon alle schönen Männer in New York auf meinen Radar zu haben. Erzähl mal, gehst du gerne trainieren? Bei deinen Muskeln bestimmt."



      Derweil war Beni mal wieder in seiner Downphase, er wechselte so schnell wie ein Flummi hüpfen konnte. Er hatte keine Energie um diesen neuen Typen wahrzunehmen, noch konnte er auch nichts mehr trinken, da sein Hals begann zu schmerzen. War das wirklich wahr? Kaum setzte Beni einen Fuß auf die Erde und schon befand er sich mit seinem Körper im Krieg? Sicher war da nicht nur die Näsee im Springbrunnen Schuld...aber niemals konnte er die heiße Weinkeller-Nacht oder der Tag wo er auf den Boden schlief dafür verantwortlich machen!

      "Hör mal...Vielleicht ist es besser wenn du dich etwas Ausruhst, ich zeig dir das Bett im Personalraum."

      Mit fieberhaften Bäckchen erhob er seinen schweren Kopf, der Rothaarige entpuppte sich langsam als...

      "Wow...Bist du meine gute Glücksfee? Wenn es mir besser geht kümmere ich mich als Dank persönlich um dich."



      Jeder wollte ja eine Gegenleistung und da er nun bei diesem Kerl da mit Dax wohnen würde, wollte er sich gut mit ihn anstellen. Vielleicht war der Typ ja so nett, weil er mit ihm schlafen wollte - als wäre das nur reine Gutherzigkeit. Er hatte nichts dagegen, sofern er ein paar Privilegien in diesem Club bekäme wie das tägliche alkoholisieren und randalieren, eben nur Kleinigkeiten.

      "Daaaaaaxxy, kommst du miit?", fragte er heiser nach da er auf seinen Gute-Nacht-Song wartete, ohne dabei zu denken, dass er den großen Mann anstecken könnte. Er wollte nicht alleine in diesem Club schlafen, sonst musste eben Liam daran glauben, wenn sich sein Freund weigen würde. Dann beglich er ihm gleich seine Schuld.

      Ein paar Minuten später befanden sie sich im Personalraum, worauf Beni sofort alles erschnüffelte. Also - wird das dann sein Zimmer? Oder bekam er bald ein anderes? Da war ein Bett, also brauchte er sowieso nichts mehr.

      Glücklich zog er sich vor Liam sofort aus und behielt seine Augen an den Möbelstücken, ob es schlimm wäre ein Foto von Lord Korbos hier aufzuheben. Er hatte das Gemälde extra nicht mitgenommen, er wollte... so einen Schatz nicht aus Versehen kaputt machen. Aber vielleicht konnte er ja ein Poster von seinem Geliebten ausdrucken.

      Umgestylet und sich viel frischer in dne leicht größeren Sachen fühlend schoß er von dem Raum ein Foto und begann mit seinem Smartphone eine Nachricht an Lord Korbos zu verfassen.

      "Ich frag mich, was er dazu sagen wird! Ist natürlich nicht so schön wie mein Zimmer bei ihm aaaber ich glaub das Bett ist funktionstüchtig!", prahlte Beni happy und kicherte etwas während er schrieb und dabei seine Nase schniefte.



      Aufgeregt sah er zum Chat und wartete auf eine Antwort, doch dann fiel ihn ein, dass doch schon lange Schlafenszeit bei dem alten Mann war. Sein süßer Herr brauchte nun Mal sein Schönheitsschlaf, auch wenn sich niemals Fältchen auf seiner Haut abbilden würden - da war sich Beni sicher, diese Alterungsdinge wirkten gar nicht bei Korbos!



      Laut gab er dem einseitigen Chatverlauf einen Kuss, ehe er mit zwei Sprüngen sich ins Bett beförderte. Ein Glück, auch dieses Bett quietsche so laut, dass er sich leicht fühlte als wäre er wieder in Meridian. Wie ein braver Hund ging er durch Liams Vorschlag unter die Decke und sah zu dem Rothaarigen hinüber, als war er gleich derjenige der ihm ein gute Nacht - Song vorsingen würde.

      "Sobald du wieder Fit bist können wir die neu Anschaffung im Club bereden...Du wirkst als hättest du einige Idee auf Lager da du schon Erfahrungen in Clubs gemacht hast."

      Darauf musste Beni kichern, ihn war es wirklich Ernst seine Meinung zu hören. Normalerweise hörte keiner ihm gerne zu, weil die meisten dachten, dass er nur Mist sprach. Die meisten aus Meridian kannten ihn, da er für viel Unruhe stiftete, sodass er kaum Chance hatte sich von der anderen Seite zu präsentieren. Der Clubbesitzer hingegen war so dümmlich, dass Beni nur zu gerne seine Ideen und Erfahrungen hier in den Club einströmen wollte. Hauptsache er bekam seine Küche und konnte irgendwo eine Folterkammer für die Witch aufbauen, Feuerkätzchen stand sicher auf feste Knoten!

      "Mhm~ Ohja, eine gute Idee- mit dir ist es echt einfach zu reden! Die meisten hätten mich und Daxxy versucht mit einer Schrotflinte zu verjagen...aber du... So von der Perspektive betrachtet bist du wirklich meine Glücksfee...oder meine Zwergspitz-Mommy, was auch immer dir lieber ist!"



      "Du kennst dich auch bestimmt gut hier in der Stadt aus, bestimmt bist du Mommy mir eine gute Hilfe."

      Wie ein Sack Kartoffeln legte sich Beni aufs Kissen und fühlte sich plötzlich so ...zielgesteuert, dass er vor Euphorie platzen könnte. Er hatte ein gutes Gefühl hier zu sein, endlich kam es ihm so vor, als würde er etwas für Lord Korbos bewerkstelligen, auch wenn es nur die Vorbereitung war. Er durfte nur nicht die Witch aus den Augen verlieren, zum Glück hatte er eine Ahnung, wo die 5 Jungs sich befänden. Vielleicht aber sollte er gleich morgen in Kontakt mit den anderen Lakaien kommen, denn arbeiteten sie doch alle für Lord Korbos. Wer war da noch gleich? Da war dieser eine Kerl aus der Wüste, der ihn direkt beim ersten Treffen einen Straßenköter nannte und daraufhin beinahe von Beni ausgezogen wurde. Außerdem...existierte noch dieser Typ, der direkt am ersten Tag schon verschwand...Er hatte keine Lust auf Partnerschaften oder Teamwork, doch sollte er in Erfahrung setzen was sie genau hier taten, damit sie ihn nicht in die Quere kamen.

      Eine halbe Stunde später half auch Russell netterweise die traurigen Trümmer vom Boden wegzuräumen, nicht wirklich aus Freundlichkeit aber auf Interesse zu dem großen Typen. Er meinte es mit dem Titel 'Stammkunde' komplett ernst, anders als bei Nicky wäre es ein Titel, den er hier mit Stolz tragen würde auch wenn Janon komplett fassungslos wäre.

      Er sah wie Liam wieder in die Halle kam, sodass er direkt auf ihn zuging. Mysteriös setzte er grinsend den Finger auf seine Lippen, als wäre jetzt das was gleich aus seinem Mund käme etwas, was nur sie beide anging.

      "Pass gut auf, Kleiner. Willst du jetzt das hören, was Janon dir erzählen würde oder möchtest du die Wahrheit wissen, die er sogar von mir Geheim halten wollte?", knüpfte er auf Liams Frage ein als hätte er nicht nur vor etwas zu verraten, was er für sich behalten sollte, obwohl er für Janon der vertrauenswürdige in der Gang war.

      "Aber, sssht. Ich sage es dir nur, weil du ihm etwas bedeutest - naja und weil ich Janon von seinem hohen Ross hinunterwerfen will, bevor er sich noch kaputt macht. So wie früher mit den Drogen. Aber dafür möchte ich, dass Dax sich immer eine Stunde für mich Zeit nimmt, wenn ich da bin. Kriegste hin, oder? Ich hoffe du hälst dein Versprechen."



      Dabei wartete er gar nicht ab, ob Liam zustimmte, denn war es für ihn die einzige Wahl, die er nehmen konnte. Klar ging es ihn dabei eher um sein eigenes Wohl, er wollte unbedingt diesen Dax näher kommen so eng und tief wie möglich. Irgendwo war bestimmt ein Korn von Sorge wegen Janon, auch wenn er der Meinung war, dass ihn es nichts ausmachen würde, wenn er ein wenig etwas gegen seinen Stolz zu spüren bekäme, manchmal war er einfach zu energisch wie Travis.

      "Um deine Frage zu beantworten, ja...Er war gestern bei mir. Und Mann sah er scheiße aus, er wollte direkt duschen und ...ich hab ihn währenddessen beobachtet, wollte ihn ein Handtuch besorgen und woah...Wie soll man sagen. In so einem Zustand sah ich ihn schon lange nicht mehr - dachte erst, dass er wieder in Kontakt mit seinem Vater gekommen war, obwohl das letzte Mal ein paar Monate her war aber sparen wir uns das. Später faselte er was von diesem Oscar - wie sehr er ihn umbringen würde und wenige Minuten später klaute der mir einfach meine Kleidung und haute ab- keine Ahnung wo er hingegangen war.", erklärte Russell so faktisch wie möglich das was er an dem Tag gesehen hatte, um seine Belohnung zu erhalten. Dabei rieb er sich mit der Hand über den Nacken, eigentlich hatte er nichts dagegen, wenn er auch an Oscar interessiert war aber...der Kerl war Russell nicht ganz koscher. Irgendwie wirkte der Exknasti mehr als nur gefährlich, ein wenig zu psychotisch für Russell. Aber der Typ war besser als Achim, also wollte er sich da nicht groß einmischen - irgendwann würde Janon auf die Schnauze fallen und bemerken, dass er gegen solch ein Biest keine Chance hat.



      "Der Typ hat es Janon ganz schön angetan, jetzt gerade sucht er auch den ganzen Weg nach ihn ab, um ihn eine aufs Maul zu hauen. Janon war immer schon so zielstrebig, aber ... so wie er gestern aussah frage ich mich ob er sich gerade zum Masochisten umpolt. Ich persönlich denke, dass sie es bestimmt in diesem Moment treiben, denn durfte keiner mitkommen obwohl Janon gern angab, wenn er sich prügeln ging. Ich hab Janon schon immer gesagt, dass große Kerle mit großen Brüsten zu ihm besser passen würden aber, dass er sich gleich so einen Schwertfisch ans Land ziehen würde...Crazy."
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢
    • Zeth Lagertha

      Da sich Zeth so sehr darauf konzentrierte wie er die richtigen Worte finden sollte damit Sato sich nicht erneut in eine solch Lebensgefährliche Situation brachte bemerkte er die aufsteigende Anspannung bei ihm nicht, umso mehr brachte ihn die stachlige Stimme von Sato unbewusst zum erstarren.
      „Wer ist hier nicht gewachsen?!“



      Dieser raue Ton war er überhaupt nicht von Sato gewohnt...!
      Er war nur einmal so gewesen als er ihm von seiner ersten Uni Stunde erzählt hatte und...Es irgendwie nicht gefiel was die Kerle gemacht hatten. Scheinbar war es hier überhaupt nicht gern gesehen wenn Männer miteinander Kämpfen....Es hatte Sato schon damals richtig Sauer gemacht doch damals hatte Zeth eher wenig darüber nachgedacht was der Frischling damit eigentlich meinte....

      „Ich werde garantiert nicht meinen Freund im Stich lassen, wenn er Probleme hat! Wovon sprichst du bitte? Möchtest du mich verärgern?!“
      Im...Stich lassen?
      Immer mehr zog sich in Zeth eine merkwürdige Kälte aus, ausgelöst durch Satos Worte...
      „Ich verstehe ja, dass es dir schwer fällt sich auf andere zu verlassen. Du bist von einer anderen Kultur-hast andere Sitten gelernt…Aber kann es sein, dass der wahre Grund darin liegt...dass du in mir nichts siehst außer einen…Schwächling, den du beschützen musst? Ha-hast du mich deswegen nicht um Hilfe gebeten?“
      Um...Hilfe gebeten?
      Die Augen von Zeth verengten sich überfordert, wovon sprach Sato da? Er hatte kein Schimmer an was sich Sato gerade erinnert oder welche bizarr Illusion er gerade in seinem Kopf gepflanzt bekommen hatte aber...Ihn um Hilfe bitten?? Was war denn seine Ansicht der Situation gewesen...? Doch konnte er nicht abstreiten das er wirklich in Sato eigentlich jemand schwachen sah...Denn man Beschützten musste!
      Allerdings hatte er ihm heute schon vom Gegenteil überzeugt, ein Schwächling hätte sich niemals so tollkühn einem ihm viel Mächtigeren Gegner gestellt...



      „D-du…bist wie mein Bruder…D-du-du siehst…in mir…. Nicht mal einen Fisch, der es schafft dir nachzuschwimmen… Genauso wie er…würdest du… mich nie rufen, wenn du Probleme hast, weil du denkst ich bereite dir nur noch mehr…Mist…“
      Zu der kälte in seinem Körper kamen nun manische Kopfschmerzen, die so heftig waren das Zeth seine Augen schließen und denn Kopf leicht wegdrehen musste...
      Wie sein...Bruder...?
      Zeth hatte keine Brüder von dem er wusste, allerdings empfand er das Gefühl merkwürdig nach, als hätte er einem Bruder gehabt denn...er Falsch behandelt hatte...
      Einen Bruder der genau wie Sato....es zu sehr zu Herzen nahm nicht ihm nach schwimmen zu können...!
      Das Gefühl war so Intensiv das ihm Übel davon wurde....
      Als würde ihm sein eigener Verstand ein streich spielen und ihn hat etwas erinnern das er mehr als alles Andere bereute und verdrängte...
      Am liebsten wollte er Sato zum schweigen bringen, noch nie...waren seine Kopfschmerzen so intensiv und schmerzhaft gewesen wie jetzt!

      „…Wolltest du nicht mit mir zusammen in einem Glas schwimmen? Wieso fühlt es sich dann so an, als hattest du nie die Absicht bei mir zu bleiben?“
      ...Aber seine Pflichten erlaubten es ihm nicht, nur im selben Glas mit Sato zu bleiben...schließlich....Waren sie nicht von der selben Art....
      Er war es der vielleicht zu seiner Gefahr werden könnte....

      „…Ich bin nicht schwach, hast du verstanden?! Hätte ich dich vorher gefunden hätte ich die Kerle für dich einzeln…niedergemetzelt. Jeden Einzeln…Damit dir keiner mehr weh tut. Für dich werde ich immer wieder mein Leben riskieren, ob du möchtest oder nicht. Daran wirst du rein gar nichts ändern können.“
      Ein schweres schlucken entglitt Zeth, es war wirklich spürbar das Sato die Worte ernst meinte...Umso besorgniserregender war es das Sato ihm damit deutlich machen will das er seine Entscheidung nicht ändern könnte...Auf einmal fühlte sich Zeth unglaublich Machtlos...Er biss de Zähne zusammen, es war beinahe als würde man ihm etwas nehmen das er nach so langer Zeit wieder gewonnen hatte....Und er konnte nichts dagegen tun um dies aufzuhalten.
      Schwach öffnete er seine Augen wieder um zu Sato zu Blicken, seine Hände zitterten merklich...Es ging ihm so nahe und Zeth spürte wie die Kälte sein inneres zerfraß bei seinem Anblick.

      "....Denn genau bei solchen Dingen MUSS ich dir helfen! Ich möchte doch, dass du in. mir etwas siehst - Zeth! Ich bin nicht nur verdammter Frischling oder ein Schwächling- das ist alles… nicht nur ich! Lass es mir dir beweisen…Gib mir…noch eine Chance und vertrau mir. Ich bin stark - für dich! Ich will an deiner Seite stehen!!!“
      ...Das war doch blanker Selbstmord!
      Sato musste ihn nichts beweisen, er wusste viel besser als er wohin sein selbstloser Mut ihn führen würde...! Nun stieg auch ihn Zeth Wut auf die er versuchte hinunter zu schlucken, er wollte doch auch das Sato an seiner Seite blieb aber....War in dieser Situation nicht einfach, es war viel zu Riskant für Sato zumal....Er viel zu wenig über seine wahre selbst kannte...!
      Doch zu seinem erneuten erstaunen, schien das Sato zu bemerkt zu haben...!



      „Denkst du ich spüre nicht, dass du dich mir nicht öffnen möchtest? Du verheimlichst mir…Dinge, genauso wie Yuuto! Wie Quinn! Wie meine Eltern, verdammt! Und obwohl die Dinge für dich so heikel sind sorgst du dich nur um MEINE Gesundheit, obwohl es dir schlechter geht! Warum hast du mir nichts gesagt?! Warum hast…du mich nicht um Hilfe gebeten?!“
      Es fühlte sich an als setzte für ein Moment das Herz von Zeth still...Auch wenn die Lage aus Satos Sicht überhaupt nicht mit seiner vergleichbar war nahm es nicht die Kraft und Verzweiflung hinter Satos Stimme.
      Um Sato zu beschützten öffnete er sich ihm nicht...
      Aber es war genau aus dem Grund, weil er keine Sekunde daran zweifelte das Sato dem nicht gewachsen wäre....
      Rückblickend glaubte Zeth das er nie nach Hilfe gefragt hatte...Es lag in seiner Natur alles auf eigener Faust zu tun....


      "Falls ich dir helfen soll- bittest du mich einfach. Du weisst sicher die Hilfe seines Meisters bekommt."



      "Es... Es nicht so als hätte deine Hilfe gebraucht! Ich komme allein klar!"


      Das laute Geräusch das runter fallenden Gestell, rieß ihn schnell wieder aus der Erinnerung heraus.
      Er brauchte keine Hilfe....
      ....Das MUSSTE Sato endlich kapieren.
      „…Entschuldige…Ich—wollte dich nicht anschreien…Dabei hast du es gerade am schwersten…Es ist nur, dass…ich wirklich gedacht habe, dass ich dich verloren hätte…Ich…“
      Sein Blick senkte sich auf das Essen, in welches er nur Sinnlos herum gestochert hatte.
      Er spürte wie seine Kehle ganz trocken war, weswegen er erneut schluckte und um das Chaoes in sich richtig einordnen zu können.
      Warum musste ihm Apollo gestern unbedingt noch einreden wie sehr ihm Sato ans Herz gewachsen war...Das wusste er doch selbst...
      Umso mehr aber stieg der Druck denn sein Meister in ihm geweckt hatte....
      Und nun....Satos Reaktion auf das ganze verschlimmerte nur das eigentliche Problem....



      "...Du musst dich nicht entschuldigen.", brach Zeth sein schweigen und merkte bei jeden Wort wie es noch mehr in seinem Kopf hämmerte.
      "Hmpf....Du hast nämlich recht, ich sehe...in dir ein Schwächling, daran hat dein Handeln nichts geändert! Ich war zwar beeindruckt über deinen Mut...Aber es ändert nichts daran das ich nicht nach deiner Hilfe verlangt habe, ich....brauche keine Hilfe von niemand kapiert?!"
      Mit diesen Worten nahm er das Tablett mit dem Essen und schleuderte es Kraftvoll zur Seite, es knallte gegen die sterile weiße Wand.
      Das Kartoffelpüree klatschte gegen die Wand, ein feuchtes, matschiges Geräusch, gefolgt von dem langsamen, schmierigen Gleiten, als es in dicken, trägen Tropfen hinabrutschte....
      Gefolgt von der Soße, dass chaotische Schlieren an der Wand warf, dunkle, zitternde Linien, die langsam in eine Pfützen am Boden ausliefen...
      Doch schenkte Zeth der Sauerei die er angerichtete hatte keine Beachtung...Sein Blick galt Sato, denn er regelrecht durchbohrte mit seinen Augen.



      "Du hast überhaupt keine Ahnung davon WER ich bin, sehe ich für dich aus als geht es mir schlecht? Heute gab es Menschen denn es viel schlechter ergeht als mir....Du willst mir helfen?! Vielleicht hab ich es sogar verdient jetzt hier zu liegen....?! Was siehst du eigentlich in mir?"
      Zeth richtete sich auf und ignorierte die schmerzen, sie gaben ihn nur mehr Grund sich jetzt aufzurichten:
      "...Bin ich für dich nicht auch nur der bemitleidenswerte Kerl aus dem Ausland der sowieso nichts kapiert?! Ich weiß sehr wohl was ich tue....Ich tue schreckliche Dinge, ich weiß wie man Schwächlinge wie dich zerbricht und demütigt, also steck mich nicht in die Opfer Rolle!"
      Seine Stimme wurde deutlicher schneidender und er erhob sich nun auch aus dem Bett um nach Sato zu greifen.
      Grob packte er ihn an beiden Schultern um ihn näher an sich zu reißen:
      "Keine Ahnung woran du dich erinnerst oder denkst in welcher Lage mich befinde aber es liegt in meiner eigenen Verantwortung! Ich bin kein harmloser Kerl...Ich hab Freunde in meiner Heimat die mir Nahe standen den Tod überlassen...! Nur um mein eigenes Leben zu retten! Ich hab gesehen wie schwächere neben mir an dem Druck zusammen brechen und ich habe auch selbst ..."
      Die Finger von Zeth drückten sich fester in die Haut von Sato als er die Worte nicht zu Ede brachte und sein Blick wurde dunkler:
      "Du bist in meinen Augen nichts weiter als ein Schwächling...Du würdest es niemals mit mir aufnehmen können! Und darum kann ich auch nicht lange mit dir in einem Glas schwimmen...Weil ICH dich sonst Fressen wurde, kapierst du das endlich?!"



      Er kam ihm seinem Gesicht immer näher als Lauter wurde und löste sich mit einem abwertenden Zungen schnalzen von ihm ab.
      "...Wir sind zu verschieden....Ich brauche von dir keine Hilfe, du bringst damit nur dein eigenes Leben in Gefahr für jemand der das eigentliche Problem ist!"
      Murrend begann er sich von diesem Ding an seiner eigenen Hand zu lösen....Er brauchte das hier alles nicht!!
      Kein Krankenhaus....
      ...Kein Sato der sich um ihn sorgte....
      ....Denn Zeth würde gewiss irgendwann wieder Sterben für seinen Meister und Lord Korbos....
      Aber Sato....



      ...Er würde sicher nicht wieder zurück kommen und ihn zu verlieren fühlte sich...in seiner Seele so schmerzvoll an das ihm Unbewusst sogar Tränen in die Augen stiegen.
      "...I...ich kann dich....nicht verlieren...", kam die Worte brüchig über seine Lippen und krampfhaft versuchte Zeth drüber zu stehen aber seine Kehle schnürte sich zu.
      "...Ich will nicht der Grund dafür sein...!"

      "...Gerade noch möchte ich ihm und dir ein gutes Leben zeigen, sein letztes ging nicht gut aus...Ich gebe ihm das, was er sich schon immer gewünscht hatte: Eine liebende Familie, damit er sich an seine echte erinnert und somit näher an seine Wurzeln kommt~."



      Ein Intensives stechen durch zog Zeth, als würde er mit den zerren an der Nadel eine empfindliche Sehne berühren stoppte er seine Handlung und senkte Machtlos seine Hände.
      "....Du hast....Etwas besseres verdient...."



      Ein...schöneres Leben....Ein sicheres....Mit Personen wie Quinn die um seine Sicherheit gesorgt waren.
      Satos Lächeln war wie ein verborgender Schatz...Er sollte nicht an ihm verschwendet werden, er hatte seine Chance für so ein Leben schon lange verloren...
      "...Lass mich das nächste mal einfach im Stich! Wag es nicht zu glauben das....Ich das selbe für dich tun würde...!", zischte Zeth die letzten Worte verbittert aus als aus den Augenwinkel wieder stechend zu Sato Blickte.


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      Oscar Bell

      Das leise aufkeuchen von Janon war ja schon fast niedlich...Dabei wollte er sein Kätzchen ordentlich zum stöhnen bringen!
      „Mal sehen, wer hier wen als erstes etwas in sein Inneres rammen wird. Versuchs nur - ekelhafter Bastard, ich werde schneller sein!“
      Trotz seiner Wahrung und der beeindruckenden Pistole die gegen Janon drückte zeigte der kleinere kein Fünkchen von Angst, dass war wirklich scharf das Oscar aufpassen musste nicht selbst lauter zu stöhnen!
      So legte schon bedrohlich eng die klinge seines Taschenmesser an seinem Hals, tatsächlich wollte Janon mit ihm wer-ist-schneller Spiel spielen!~
      Auch wenn er gern von Anderen zum Bluten gebracht werden wollte hielt Oscar brav still, schließlich gefiel ihm die Anspannung zwischen ihn gerade deutlich und er war gespannt ob Janon wirklich so weit ging ihm die Kehle aufzuschlitzen.
      Beinahe schon zärtlich fühlten sich seine Finger an seinem Haar an...Es war lustig mit anzusehen wie Janon auf die Drogen reagierte, als wüsste sein Gegenüber nicht ob er ihn zerfleischen wollte oder sich wild an ihm reiben.
      Auch wenn das letzte Janon sicherlich verneinen würde~

      „Mir hat es Spaß gemacht es deinem verstaubten Motorrad zu besorgen - hab ihn nur vom Leid erlöst, gut geritten wurde er von dir wohl noch nie... Du hast den bescheuerten Club meines Freundes kaputt gemacht, also schuldest du mir nur viel mehr als ich dir. Nicht nur einen Spielplatzfick.“

      Etwas enttäuscht plusterte Oscar wieder Luft aus.
      War das alles? War seine Rache für sein kleinen Rotschopf größer als das heiße Spielchen auf dem Spielplatz?
      Der kleine muss seinem Bad Boy ja ziemlich am Herzen liegen!
      Sein Schädel hatte schon so oft bekanntschaft mit einem Harten Untergrund gemacht das es ihn nicht störte wie ihn Janon wie ein Spielzeug gegen die Wand stieß...Am liebsten hätte er sogar nach mehr gejauchzt.
      Allerdings....
      Schien Janon regelrecht nach etwas zu suchen das ihn wirklich Provozierte obwohl das mit seinem Motorrad schon eine Harte Nummer war die er ihm nicht so einfach verziehen würde...Fand Janon unbewusst ein SEHR Wundenpunkt bei ihm.

      „Weißt du…Dein Bruder ist so viel attraktiver als du - wie war sein Name? Harvey? "
      ....
      Augenblicklich verschwand sein grinsen auf seinen Lippen.




      "....Ich finde ich sollte ihn genauso einäschern wie The Cage. Er wirkt tougher als du… und sein Mund ist voller als deiner. Ich glaube mit ihm hätte ich so viel mehr Spaß als mit dir.“
      Ab diesen Zeitpunkt hörte Oscar auf ihm weiter zuzuhören, sein inneres begann zu erhitzen aber auf eine gefährlichenweise...
      Hahhh....~
      Schon lange hatte ihn niemand mehr so....Sauer gemacht.

      ".....Genauso wie deine Schläge ist alles nur Kindergarten mit dir!!!!“
      Die Klinge schlitzte Oscar unterhalb seines Kieferknochens wo ihn schon Larry eine Blutige Wunde verpasst hatte...
      Obwohl Oscar sowas immer schon sehr aufgeilte, empfand er in diesen Moment eher wenig Erregung. Zu groß war sie aufkommende Wut das jemand den Namen seines Bruders in Spiel brachte....




      ....War wohl ein Fehler gewesen ihm zu zeigen wer sein Brüderchen war.
      In diesem Sinne musste er deutlich etwas klarstellen...Selbst wenn er damit verriet, das Janon damit ein gefährlichen Punkt erwischt hatte.
      Schließlich....
      Hasste er Harvey, sein kleinen Bruder aus tiefsten Herzen....


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      Mörder.....
      Der Anblick von Harvey kotzte Oscar jeden Tag auf neuste an...
      Wieso durfte dieses Hässliche Wesen Leben? Und seine Geliebte Mutter nicht...?
      Warum bekam er die ganze Aufmerksamkeit seines Vaters welcher sowieso kaum Zeit übrig hatte...??
      Er hasste alles an ihm.....
      Sein Braunes Haar...
      Seine dümmlicher dicken Wangen....
      Er Hasste ihn....



      Dabei zusehen wie er jeden Tag wuchs...War die Hölle...Wie ein kleines Ungeziefer....
      Immer wenn er nach Hause kam war dieses schreiende Nervige Baby!
      Er Hasste ihn....
      Alles stank nach ihm...Immer mehr nahm es Platz in ihrem zu Hause ein.
      Je älter dieser Mörder wurde desto mehr sah er nach seinem Störrischen Vater aus!
      Sie hätten Zwillinge sein können....
      Dazu war dieses Monster unglaublich Fleißig...So viele schlossen diesen Mörder in ihr Herz...
      Immer mehr Hasste Oscar diesen Widerling...



      Dann fing sein Vater auch noch an ihm vor zu halten das Harvey in so vielen viel besser und klüger war als er...Er sollte sich ein Beispiel an seinem verfickten kleinen Klone nehmen!
      Er Hasste ihn....er HASSTE ihn so sehr das er ihn am liebsten jeden Tag verprügeln wollte bis er aufhörte ihm nach zu laufen oder überhaupt anzusprechen.
      Dieser verdammte Mörder....!!
      Wieso mochten ihn so viele...?!
      Sah denn keiner das er....----
      "...G-großer Bruder....!"
      Die kleine Hand von Harvey zog Oscar an Stoff seines schwarzen Hoodie.



      Gereizt Rieß sich Oscar sofort von seinem kleinen Bruder los und schaute verachtend auf ihn runter.
      "Alter, was?! Verschwende nicht meine verfickte Zeit!"
      Er hatte wirklich kein Nerv auf die Mini Version seines Vaters, dieser Hosenscheißer soll sich verziehen sonst prügelte er ihm wieder die Seele aus ihm raus!
      "Kannst froh sein das dir heute keine Scheuer."
      Seine Laune war heute echt im Keller....



      Eingeschüchtert von Oscars harschen Worten senkte Harvey sein Blick und wirkte beinahe als müsste er in Tränen ausbrechen.
      "Tut mir...voll...Leid...", gab er leise zurück und seine Wangen waren dabei leicht gerötet.
      "Es ähm....Es...ist nur....", stammelte er überfordert was Oscar gereizt murren ließ.
      "Was?! Spuck es endlich aus!"
      "E-es..ähm...."



      Nervös zappelte Harvey noch etwas herum....
      Doch dann...
      Blickte er mit seinen funkelnden, Nebelblauen Augen zu seinem großen Bruder auf:
      "I-ich mag deine...Schwarze Jacke! Die...Ist voll t-toll! Ich...Mag Katzen total dolle...!"



      Es war das erste mal das Oscar bemerkte das sein kleiner Bruder nicht die Augen ihres Vaters hatte....
      Seine Augen waren die...Seiner geliebten Mutter.
      Sie funkelten ihn voller Bewunderung entgegen das Oscar für ein Moment die Stimme verlor.
      Das funkeln seiner Augen überfluteten Oscar mit dem gleichen warmen Gefühl das er empfand wenn seine Mutter ihn warm angelächelt hatte und ihn sanft über denn Kopf strich...
      "Mein kleiner Oscar, deine Mama hat dich so lieb♥"



      Ein schwaches prusten entglitt Oscar als er sein kleinen Bruder angrinste.
      "So? Tja...Ich hab auch eine schwäche für Katzen! Du hast Geschmack kleiner...Vielleicht schenk ich dir meinem Hoodie wenn du so groß wie ich wirst, na?"



      Seit dem....War Oscar etwas netter zu seinem kleinen Bruder.
      Der Hass für ihn war immer noch der selbe, allerdings....Würde er im selben Atemzug ihn vor Anderen Beschützten. Denn diese Augen....Die sollten nur wegen ihm voller Tränen sein! ER wollte er auf äußerste quälen und zu Boden bringen. Niemand anderem war es erlaubt ihn auf seiner Weise zu Hassen.
      Er hasste ihn....
      ....Aber auch war er das letzte was ihm von seiner Mutter übrig blieb und damit etwas sehr wichtiges.

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      Fuck… Verdammter Ochse…“



      Janon geriet merklich ins schwitzten, sein Blut verschmierte Hand war sehbar für denn Blonden dessen Blick etwas träger wurde.
      Seine Mundwinkel hoben sich langsam wieder...
      Als Janon zwischen die Beine hinunter griff verfestigte der Größere denn griff ungehindert.
      "Mhhh, was ist los ? Gefällt dir das Gefühl der Waffe? Oder spielt deinem Erbsenhirn schon ein streich?"



      "Keine Sorge, meine Erektion hast du kleiner Fickspecht schon abgeturnt ...Ich würde dich heute nicht mal Ficken selbst wenn du darum bettelst~"
      Mit einem plötzlichen Ruck rammte er sein Ellbogen unter sein Arm und entzog seinem Kopf seiner gefährlichen Klinge, zeitgleich ertönte ein Ohrenbetäubender Schuss.
      Für einen Herzschlag konnte man fast denken Oscar hätte die Pistole nun wirklich zwischen Janons Beinen Abgefeuert, doch drehte Oscar den Lauf noch mal Kraftvoller zur Seite so das der Schuss dessen Oberschenkel streifte und die Kugel eine nahe Wand traff.
      Doch anderes als üblich ein dummen Spruch zu reißen reagierte Oscars Körper wie eine Maschine, die Bewegungen waren ohne halt stark und ziel strebend.
      Sich Janon zustand zu nutzte machen drückte sein Knie als ersatzt der Waffe zwischen seine Beine und seine freie Hand riss ihm das Taschenmesser weg.
      Denn heißen lauf der Pistole drückte er dann an Janon hübsches Gesicht und hob sich denn Zeigefinger an die Lippen.
      "Shhhhh....."



      "...Wenn du noch einmal....Denn Namen meines Bruders in dein Mund nimmst werde ich so oft in dein Maul kommen bist du daran erstickst, hast du das kapiert?!"



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      Vinni Veythar & Thalorian Veythar

      „Ich sehe was, was du nicht siehst und das ist… orange…"
      Während sich der Detektiv mit dem Fremden draußen unterhielt spielte der Prinz mit Bosco um die Zeit etwas Tod zu schlagen.
      Schnell stellte Vinni fest das Bosco sehr klug und auch kreativ war, selbstverständlich dachte er nur das beste über seinen Ritter aber war das normal?
      Nun es war schwer von Normalität zu sprechen wenn sein liebster neben ihm im Wagen eigentlich Tod sein müsste...
      Manchmal zweifelte Vinni noch immer an seinem verstand, vielleicht bildete er sich Bosco auch nur ein...Das wäre ziemlich Traurig weswegen er wohl besser sich lieber darauf konzentrierte, was er mit der Farbe Orange gemeint haben könnte.



      Unerwartet griff ihn Bosco an den Kragen als er mehre Antwort Möglichkeiten genannt hatte glaubte er kurz das ihn der kleine zum Narren hielt.
      Doch war es das Orange Etikett das ih selbst gar nicht aufgefallen war! Er besaß wirklich ein aufmerksam blick!
      Allerdings brachte seine nähe sein Puls zum schneller schlagen so das er sich mehre Jahre zurück versetzt fühlte als er zum ersten mal wegen Bosco Herz klopfen und rotes Gesicht bekommen hatte!
      "O-oh! Tatsächlich, du bist wirklich gut in dem Spiel!", lobte er ihm mit hitzigen Wangen.



      Es war gar nicht so einfach sich in seiner Gegenwart zusammen zu reißen.
      Am liebsten würde er ihn durch knuddeln ! Aber er wollte den kleinen nicht zu sehr bedrängen...
      Er würde nicht verkraften wenn Bosco sich von ihm abwenden würde, nicht jetzt wo er ihn wieder gewonnen hatte...Er war wie ein kleiner Juwel der viel zu Kostbar war als unbedacht damit umzugehen!

      „Fühlen sie —-…Fühl du dich Vinni gegenüber mir nicht verpflichtet dich kindlicher zu benehmen. Ich bin dazu fähig wie ein Erwachsener mich gegenüber dir zu verhalten. Wenn dich…noch etwas belastet kannst es mir gerne sagen. Ab heute bin ich mit dir auf der selben Stufe, wie du sagtest…“,

      Erneut bewies er sein Edelmut obwohl sie gerade nicht in ihrer Heimat waren oder Bosco dazu verpflichtet war sich wie ein Ritter aufzuführen...
      "Das ist unglaublich Liebenswert von dir....Aber keine Sorge, ich fühle mich wohl dabei mit dir auch Kindliche Aktivtäten zu machen, ich finde du solltest deine Kindheit auch genießen...Wir alle werden viel zu schnell Erwachsen, weiß du?"



      Von ihm aus konnte Bosco auf ewig zu bleiben....Zwar konnte er nicht versprechen sich ewig zurück halten zu können aber so Unschuldig und rein wie er jetzt war, könnte er sich jeden Moment erneut in ihn verlieben!
      Er wusste nämlich noch gut wie Bosco sich in denn letzten Moment wie er ihn gesehen hatte verändert hatte, irgendwie...Viel ernster als sonst und das hatte ihn schon beunruhigt. Er wünschte er wäre damals seinem Gefühl nachgegangen aber....
      Erneut überkam ihn die dunklen Schuld Gefühle und der Gedanke wie es ihn zerbrach so vieles zu bereuen das hätte tun sollen...
      "Sobald wir eine bleibe haben, gibt es sicherlich genug Zeit über die Dinge zu sprechen die einen belasten, lass uns erst einmal nach vorne Blicken und diese Neue Welt genießen, in Ordnung?"
      In Moment belastete ihn einfach zu vieles als das er es dem armen, kleinen Bosco aufdrücken konnte oder wollte...
      Lieber machten sie sich darüber erst mal keine zu großen Gedanken!
      Es würde schon so einiges an Probleme noch auf sie zu kommen...



      Denn Vinni wusste nicht so recht wie ihm das einfache Leben auf der Erde stehen würde....Er wusste es war nicht für Ewig und wenn der Detektiv auch nicht schaffte seinen Freund davon zu überzeugen was ihren Plan betraf, würde es noch Problematischer werden...
      Sie würden jede Sekunde damit rechen müssen angegriffen zu werden! Oder irgendwas Anderes schlimmes...!---
      „Könnten wir ein wenig…Musik hören, während wir warten …mein P…mein Freund?“
      Erneut traf ihn Amors Pfeil...Sein Bosco war so umwerfend Höflich!
      Wie oft musste er seinen Sex-Partner anstand hinein Prügeln? Abgesehen das die meisten darauf standen...War es immer nervend aufreibend. Doch Bosco war von Natur ein Engel!

      "Das wird bestimmt in Ordnung sein."
      Schließlich war er trotzdem noch ein Prinz, da sollte sich der Detektiv nicht beschweren!
      So beugte er sich vorwärts und drückte etwas am Radio herum, es war...Verdammt alt!
      Selbst Vinni merkte das dieses Radio längst von der Zeit überholt wurde...Gehörte es zu der Menschen Welt dazu oder gehörte es einfach zu dem Lebenstyle des Detektiven?



      Während er nach einem passenden Sender suchte glitt sein Blick leicht zu Bosco...Er hatte sorge das ihm der kleine durch schlechte eindrücke noch verunreinigt wird...Besser war es wenn er darauf achtete ein Sender raus zu suchen der auch angemessende Musik spielte...Auch wenn er zu seinen vielen Partys deutlich andere Musik hörte, es gehörte schließlich jetzt zu seinem Verpflichtungen!






      So trällerte ein eher sehr simple, Klassische Musik aus dem Alten Radio.
      "Klingt schön oder? Wusstest du das ich Klavier spielen kann? Falls wir...An ein Klavier kommen kann ich es dir ja beibringen falls du Interesse hättest.", schlug Vinni passend ein Thema vor.
      Das war weit aus besser und sicherer...als ihn Kampf oder Magie beizubringen!
      Doch wusste er nicht wie teuer so ein Klavier hier war...
      Noch dazu ob sowas überhaupt in ihr neues zu Hause rein passte, denn so wie der Detektiv klang sollte sie mit dem kleinsten rechnen...Echt zum Kotzten....
      ...........................
      .........................................

      Während sich Izarra von seinem Schüler verabschiedete tippte er etwas an seinem Smartphone herum.
      Auch wenn er es wirklich eilig hatte war er zum Glück in diesem Sinne doch geduldig.
      „Also… Da du hier bist… Gibt es etwas Wichtiges, was nicht warten konnte- nicht wahr?“



      „Bitte klär mich auf, alter Freund…“
      Mit besonderes, Charmanten Lächeln das danach schrie das er Izarra um eine Gefälligkeit bitten wollte steckte er sein Smartphone wieder weg.
      "Ist schon ein Weilchen her, nicht wahr?", begann er die Konversation erschwinglich als hätte er ihn gerade nicht in einer ziemlich peinlichen Lage überrascht.
      "Mir gefällt deine neue Frisur sie lässt dich etwas Jünger wirken.", gab er ein leichtes Kompliment dazu.




      "Keine sorge ich komme gleich auf dem Punkt, es wäre mir lieber wenn du dich setzten würdest...Die Dinge die ich dir jetzt überbringe sind etwas heikel aber ich schätzte du stehst gerade lieber~", sprach er so höflich das man die darin neckischen Unterton fast überhören würde wenn man nicht genau zuhörte.
      "Es einige schlechte aber auch gute Neuigkeiten...Naja kommt auf den Blickwinkel an."
      Er spannte die Sache etwas auf die Folter bevor er verspielt seine Finger zu einem Leisenfuchs formte.
      "Es ist streng Geheim, du weißt das ich sowas nicht mit jeden teile doch gerade bist du Izarra, der einzige auf denn ich mich gerade verlassen kann...Wie du sicherlich spürst kommt starke Magie Auren aus meinen Auto. Die Lage in Meridian hat sich verschlechtert, wie du weißt bin ich auf beider Seiten Aktiv....Mir ist daher Bewusst das du die neue Generation der Witch wieder unter deine Fittiche genommen hast und sicherlich sind die Angriffe in letzter Zeit genau so bekannt....Die beiden in meinen Auto sind durch mich jetzt in einem Schutz-Programm....Denn ihr Leben ist in Gefahr, sie kommen aber direkt aus Meridian, ich will nicht das es zu Missverständnissen kommt. Sie gehören nicht zu den Lakaien von Lord Korbos...Besser noch könnten diese beiden unsere Trumpfkarte gegen den Lord werden, er will sie nicht Grundlos los werden...Verstehst du? Ich möchte nicht das sie Fälschlicherweise als Feinde angesehen werden, ich lege meine Hand für die beiden ins Feuer....Ich kann dir nicht alles über sie verraten aber du kannst dich gerne selbst von ihrer Harmlosigkeit überzeugen...."




      "Durch meine Naschforschungen....Ist mir Bewusst geworden das es zu meiner Pflicht gehört diese beiden zu Retten. Ihre Seelen kommen aus Oneiroi....Ich denke ich muss das Thema nicht tiefer aufgreifen, mein alter Freund?"
      Die Stimmlage von dem Detektiven wurde deutlich ernster, zugleich zeigte er Izarra nicht wie viel er wirklich wusste oder worauf sich seine Information bezogen.
      "Ich erwarte von dir kein tiefere Mitarbeit in der Sache, ich kümmere mich um das wichtigste...Das einzige um das ich dich Bitte ist dein Vertrauen und das die Witch nicht zu ihrer Bedrohung werden...Ich halte Vinnis wahre Identität nicht Grundlos Geheim und ich werde sie dir auch nicht Verraten, es mir wichtig das du dich allein durch deine Fähigkeit davon überzeugst das ich die Wahrheit spreche...In Austausch habe ich für dich auch eine...Erfreuliche Nachricht. Ich habe deinen Sohn gefunden...."
      Doch obwohl der Detektiv schon so lange nach Izarras Sohn suchte zeigte sich kein Freude darüber in seinem Gesicht, viel mehr war sein Blick noch ernster geworden.
      Es gab für ihn kein Grund zu Freude denn es schien ihm beinahe als hätte das Katz und Maus spiel eine viel zu einfache Wendung genommen, als wäre die Maus vor ihm freiwillig in die offensichtliche Falle getappt...Und das stimmte ihn mehr als Misstrauisch.
      "Ich weiß nicht, ob er das Risiko erhöhen wollte gefunden zu werden oder er leichtsinniger mit den Jahren geworden ist....Doch habe ich eindeutige Spuren zu ihm im Schloss von Lord Korbos gefunden..."



      "Meine Annahme besteht ohne Zweifel daran das er jetzt Lord Korbos dient, als Lakai ...Nur scheint er sich nicht zu lange im Schloss aufzuhalten, ich wette da er sich mehr hier in der Menschenwelt befindet...Leider kann dir noch nicht sagen welche Tarnung er auf sich genommen hat aber jetzt wo seine Spuren so frisch sind kann es gut sein das ich Zeitnahe seine Identität aufdecken kann, Izarra....Das Rätsel um deinen Sohn ist damit beinahe gelöst, was du aus denn Information machst...Ist jedoch am Ende dir überlassen..."

      Teo nahm ein kurzen Atemzug um Izarra die Zeit zu geben diese Information erst mal auf sich zu nehmen. Es war viel...Und er hatte ihm auch einige Information enthalten...
      Doch gab es eine Sache die er Izarra überbringen wollte und...Er selbst mit sich kämpfte ob er diese Information mit Izarra teilen sollte.
      "Und...da wäre noch etwas, vermutlich...Kannst du es dir aber schon denken."



      "Durch meine Nachforschungen...Und der Tatsache das ich die beiden im Auto in die Menschen Welt führen konnte...Weiß ich über die Position des Portals bescheid das durch das Dark Heart entstanden ist. Kurz gesagt....Izarra, ich kann dir helfen zurück nach Meridian zu kommen. Du könntest alles hier hinter dich lassen und endlich....nach Meridian zurückkehren. Es ist natürlich nicht ganz ungefährlich und....Es muss Zeit Nahe geschehen da ich auf der Anderen Seite nicht zu lange unbemerkt am Portal sein kann ohne das Lord Korbos davon Wind bekommt...Doch weil ich weiß wie viel es dir bedeutet hielt ich es für richtig es dir nicht vorzuenthalten. Auch wenn wir uns getrennt haben...Würde ich dir immer noch diesen gefallen tun, meine Meinung über dich hat sich nicht geändert...Du bist Wertvoll Izarra und hast ein Leben in frieden verdient. Ob du diese Gelegenheit jedoch ergreifst liegt in deiner eigenen Hand..."
      Der Detektiv schaute daraufhin schweigend zu Izarra, er würde nicht leugnen das er noch immer etwas für ihn Empfand...Die Trennung lag in seinem Messen allein durch seine Arbeit von der er sich nicht Ablenken lassen durfte...Izarra wuchs ihm zu sehr ans Herz und das war in seiner Lage es Neutral Detektiv alles andere als gut.....Besonderes durch die letzte schlag gebenden Dinge die geschehen sind.



      Geschickt zuckte er eine Brille mit Orangefarbigen Gläsern aus seiner Tasche und setzte diese auf seinen schrill aussehenden Hut.
      "Nuuuun~! Werter Freund das waren die wichtigsten Dinge, ich hab mich so kurz gehalten wie möglich aber ich denke die Wichtigkeit hinter allem ist verständlich oder?
      Ich hätte gern noch damit gewartet aber wie du selbst hörst stehe ich ziemlich Unterdruck...Die Spuren deines Sohnes, die sicherheit der beiden und die Ortsbestimmung des Portals sind Tickende Zeitbomben, wenn ich nicht dran bleibe verliere die Spuren vielleicht....Selbstverständlich würde mit extra Trinkgeld für dich noch ein paar mehr Infos springen lassen, ist schließlich auch mein Geschäft~!"





      "Ich stell es dir gern auf die Rechnung, du kannst gern bei mir Anschreiben und ich werde ein Freundschafts-Rabatt für dich springen lassen."
      Trotz der heiklen Sache dachte der Detektiv natürlich immer noch ans Geld!~


      _________________________________



      Tyler Wang-Chi & Wyatt Carson Lyons

      „Ich werde mich dann für heute verabschieden müssen. Danke, dass ich mitkommen konnte und…die bedeutungsvolle Zeit mit dir! Mein lieber Tyler, wir werden uns dann morgen wiedersehen - vielleicht können wir ja endlich dann ein richtiges Training ansetzen, insofern sich alles geklärt hat. Schönen Abend noch!“
      Tyler war danach zurück zur WG gefahren um sich für Sam später noch etwas frisch zu machen, er wollte nicht total verschwitzt bei ihm antanzen zu mal hatten ihn Izarras Worte viel zum Nachdenken angeregt.
      Izarra war doch viel Interessanter als man dachte, er hatte merkwürdige Bekanntschaften und er kannte ihre Eltern sowie Großeltern...Wenn er noch alles kannte?
      Und auch seine Mutter hatte ihn bei sich Arbeiten lassen, jemand wie Izarra der auf den ersten Augenblick so unscheinbar wirkte...Hate der Typ echt viel drauf! Auch hielt er für sein Alter viel aus, es hatte sich wirklich gut angefühlt mit ihm in Auto, sexuell und auch ihr Gespräch....
      Tyler fragte sich jedoch wieso er bei ihm nicht sowas wie Herz klopfen bekam, schließlich wäre Izarra der Traum eines Partners...Zumindest für ihn.
      Sicherlich würde viel auf ihn aufpassen, wegen seinen Zwangsstörungen wäre bei Izarra bestimmt in guten Händen...Auch beim Karaoke zeigte er ihm wie aufmerksam er war auch wenn er sich ebenso einfach einschüchtern ließ...Mit etwas mehr Rückgrat wäre Izarra sicher noch viel cooler!
      Zumindest als Lehrer Punkte er wirklich gut....
      Er hatte auch geschafft Harvey daran zu hindern ihre Bude abzufackeln....
      Dann die Idee mit dem gemeinsam Übernachten in der WG und auch das ihm wegen seiner Panik Attacke geholfen hatte....
      In denn Moment fragte sich Tyler ob er der einzige war dem das so intensiv auffiel wie...Besonderes Izarra schon in kürzester Zeit für die Gruppe geworden ist.
      Morgen würde sie dann richtig Trainieren, wenn alles geklärt war....



      Der warme Dampf seines Tees welcher er sich gemacht hatte stieg sanft zu ihm auf.
      Ihm war es als würde er noch immer denn Duft von Izarra in der Nase haben, merkwürdig....
      "Hahhh~~ War das ein Toller Drehtag!"
      Plötzlich ertönte die fröhliche Stimme von Wyatt als er sich streckend die Treppen runter bewegte und lockeren Kleidung trug.
      Erst jetzt bemerkte Tyler das er von denn Anderen keine Spur gesehen hatte.
      Harvey war wohl noch unterwegs, Cabriel...Mal wieder irgendwo und Ineb...Das blieb wohl noch ein Rätsel.
      Wyatt wirkte zumindest so glücklich und ausgeglichen als wäre alles bester Ordnung.
      "Hey Tyler du bist ja auch hier! Was duftet hier so gut?"



      "Wird wohl der Tee sein, irgend eine Kräuter Mischung.", gab Tyler nur kurz zurück.
      Erst als Wyatt näher kam fiel ihm die Blaue Haare von Tyler auf und sprachlos öffnete er seinen Mund.
      Erstaunt kam er ihm dann ganz Nahe, seine Augen funkelten richtig:
      "Woha!! Tyler! Deine Haare! Ist ja der Hammer!! Jetzt siehst du richtig wie ein Wasser Wächter aus! Das steht dir total! Warst du bei Frisör oder wie???"
      Das sah richtig gut aus! Besser als die seltsame Pony frise die Tyler so lange hatte und auch die Gelben strähnen waren so gar nicht sein Typ!
      Aber das Blau stand ihm richtig gut!
      "Und der Wagen draußen, gehört der dir auch oder hast du den geliehen?? Erzähl doch mal!"



      Wyatt war ganz hippelig, dass waren sooo viele Neue Dinge! Tyler war echt gut darin Dinge aus dem nichts platzten zu lassen!#
      Ob sich Tyler die Haare für Brad gefärbt hat? Oh gott...war das etwa dieser Partner-Look? Rot und Blau??
      Er wollte unbedingt alles wissen!
      "Darf ich anfassen?", fragte Wyatt schon wärend seine Hand sich zu Tyler Haare streckte um durch zu streichen.
      "Woha deine Haare fühlen sich mega an!"
      "Ähm danke...Die hat mir meine Schwester gemacht.", antworte Tyler und merkte wie ihm Wyatt gerade viel zu sehr bedrängte.
      Ohne es zu wollen sah Tyler in diese begeisterten funkelnden Augen und dann---
      Da war es wieder...
      Dieses Herz Klopfen in seiner Brust...
      "Wow deine Schwester hat echt Talent, ob sie mir die Haare auch machen könnte? Auch wenn meine Frisur echt gern habe.", lachte Wyatt vergnügt während er weiter denn Kopf von Tyler streichelte.



      Wyatt redete und redete weiter....
      Tyler merkte jedoch das in ihm eine Wut begann aufzusteigen und ruckartig zog er sein Kopf von Wyatt zurück.
      "Verdammt, jetzt lass das endlich!!!"
      Erschrocken zuckte Wyatt zurück doch Tyler packte Kräftig sein Handgelenk.
      "Findest du das Lustig, heile Welt zu spielen nach dem was du heute angerichtet hast?!"



      "W-was meinst du damit Tyler...?", kam es leise von Wyatt der nicht zu wissen schien was Tyler jetzt so aus der Fassung brachte.



      "Stell dich nicht Dumm! Die Sache von Ineb und auch was du zu ihm gesagt hast! Wegen dir ist unsere WG vollkommend durcheinander ...Und dann machst du dich mit Cabriel aus denn Staub! Harvey wollte euch schon nach Laufen, denn machte das auch total fertig...SCHÖN das du tollen Drehtag hattest aber die Sache ist noch immer nicht geklärt und Entschuldigst hast du dich weder bei mir noch bei Izarra!"
      Wyatt Augenbrauen zogen sich bei der Lauten Stimme von Tyler zusammen...er....Begriff gar nichts mehr.
      "E...Entschuldigen? Ich....hab...doch schon gesagt das Izarra lügt, dass...war nicht so---"
      "Erzähl kein Bullshit, Wyatt....In Gegensatz zu dir ist Izarra ehrlich! Anstatt das du deine Hilfe angenommen hast du ihn als Lügner und Fremden dargestellt aber er hat weit aus mehr getan als du!"
      Wyatt merkte wie ihm Tränen aufstiegen und ein verzögertes Lächeln sich auf seine Lippen legte:
      "...Ich....wollte ihn damit nicht verletzten...es...ist nur....Ich...Meinte...es ernst damit das alles wieder gut wird....Ich wollte...nicht das ihr....das zwischen mir und Ineb erfährt...."




      Tyler ließ genervt Wyatt los und wendet sich ab:
      "Jaja, das kannst du ja so gut! Wann kapierst du endlich das du es damit nur schlimmer machst! Mich kannst du doch auch überhaupt nicht leiden! Mir wäre es lieber wenn du es mir endlich ins Gesicht sagen könntest! Dein schleimerei hängt mir aus den Ohren raus! Du meinst NIE so wie du es sagst! Du passt echt gut zu Cabriel, dass könnt ihr beiden ja Fantastisch!"



      Bevor Wyatt ihn noch aufhielt und ihn weitere Worte nach warf um ihn mit lieben Worten umzustimmen schnappte er sich seine kleine Tasche.
      "Ich schlafe heute Nacht wo Anderes also warte nicht auf mich, viel Spaß dir noch, in deiner alles ist Supa-Welt!"
      Laut knallte die Türe zu und Wyatt hörte wie wenige Minuten später der neue Wagen von Tyler davon fuhr...
      Zurück blieb Wyatt ganz allein in der Todstillen WG....



      Erst jetzt wo niemand war außer Wyatt spürte der Grünhaarige wie leer ihr zu Hause eigentlich wirkte...
      Das schlimmste das es für Wyatt gab war das Allein sein und gerade fühlte es sich deutlich danach an als wäre er...Der alleinige Schuldige an dieser Situation.
      Mutlos hielt sein Lächeln an aber Wyatt merkte wie die Traurigkeit seine Maske überschattete....
      ...Er hatte...wirklich alles kaputt gemacht....




      Der Tag mit Cabriel war wirklich schön gewesen aber Tyler hatte recht....eigentlich war er nur der Verantwortung entflohen...
      Sein Blick senkte sich auf sein Smartphone und noch immer war Ineb Kontakt Blockiert...
      Was wenn...Er wirklich nie wieder zurück kam?
      Sie...Hatten sich zwar schlimme Dinge an denn Kopf geworfen aber wirklich ausgesprochen hatten sie sich nicht und es fühlte sich an als hätte seine Art damit umzugehen es nur verschlimmert....
      Zögerlich tippte er denn Kontakt von Izarra an....
      Sich...Bei ihm zu entschuldigen ließ die Lüge jedoch zur Wahrheit werden...
      Aber Wyatt....wollte wirklich niemand damit verletzten, er wollte doch nur das alle Glücklich waren...Wieso machte er denn alles falsch?

      >>Hey Izarra...Ich habe eben mit Tyler gesprochen und mir war nicht klar das meine Worte dir gegenüber zu harsch waren, es tut mir Leid....<<
      ....
      Wyatt löschte die Nachricht wieder und versuchte es noch mal.
      >>Heeeey Izarra!! Alles fit? Du bist mir doch nicht Böse wegen heute? Natürlich bist du kein Fremder! Sorry und Schwamm drüber!<<
      ....
      Erneut löschte Wyatt die Nachricht und atmete frustriert aus.
      >>Hey Izarra, ich hab mich heute daneben benommen...Ich würde mich gern Morgen Persönlich bei dir Entschuldigen. Schönen Abend ♥<<
      ....
      Klang das besser...?
      Kopf schüttelnd löschte Wyatt auch diese Nachricht und ließ es dann sein....
      Believe Me ~

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    • Sato Kurai

      Satos eigene Worte hinterließen auf seiner Zunge einen giftigen Nachgeschmack. Er sagte zwar, dass er sich entschuldigte, doch spürte er wie wenig es ihm wirklich Leid tat. Nur selten griff die Wut nach ihm, doch fand er sich im Recht, dass er seine Sorge um Zeth mitteilte. Er hatte gehofft, dass Zeth ihn wirklich ansehen würde, als jemand der ihm helfen konnte.
      Aber das einzige, was er damit erreicht war eine komplette Abblockung von ihm. Es war furchtbar wie sehr Sato ins Schwarze traf - Er war für Zeth nichts weiter...als...ein Schwächling.

      "Hmpf....Du hast nämlich recht, ich sehe...in dir ein Schwächling, daran hat dein Handeln nichts geändert! Ich war zwar beeindruckt über deinen Mut...Aber es ändert nichts daran das ich nicht nach deiner Hilfe verlangt habe, ich....brauche keine Hilfe von niemand kapiert?!"

      In einem Zug schmiss Zeth das Tablett an die Wand, sodass die Lebensmittel ein Kunstwerk aus soßigen Chaos hervor riefen. Dem Instinkt folgen ging Sato innerlich erschrocken ein Schritt nach hinten, doch nahm er sich selbst als Aufgabe genau in diesem Wortgefecht keine Angst zu zeigen. Er hielt sich selbst am Hemd fest um Standhaft zu bleiben, während er zur neuen Farbe an der Wand sah und Zeths Konter weiter zuhörte. Er spürte genau die goldstechenden Augen, die ihn durchstachen, als wollten sie Sato endgültig die Meinung in die Haut ritzen.



      "Du hast überhaupt keine Ahnung davon WER ich bin, sehe ich für dich aus als geht es mir schlecht? Heute gab es Menschen denn es viel schlechter ergeht als mir....Du willst mir helfen?! Vielleicht hab ich es sogar verdient jetzt hier zu liegen....?! Was siehst du eigentlich in mir?"

      Diese Aussage verwirrte ihn maßlos, von welchen Menschen sprach er? Waren auch andere Opfer beteiligt? Wieso...hatte er es verdient gehabt, wenn er doch der Gepeinigte war? Wie konnte so jemand wie Zeth es je verdienen in diesem Krankenhaus zu liegen. Jegliche Äußerung bereitete Sato Kummer und großen Stress, denn konnte er es in seinem Kopf einfach nicht zusammenpuzzeln. Es ärgerte ihn ungemein.

      "...Bin ich für dich nicht auch nur der [i]bemitleidenswerte Kerl aus dem Ausland der sowieso nichts kapiert?! Ich weiß sehr wohl was ich tue....Ich tue schreckliche Dinge, ich weiß wie man Schwächlinge wie dich zerbricht und demütigt, also steck mich nicht in die Opfer Rolle!"[/i]

      Mit erhobener Stimme stand Zeth auf und drückte mit Kraft gegen Satos Schultern, sodass er nun gezwungen war zu ihm aufzublicken. Die Luft wurde schwerer und zum ersten Mal fühlte sich die Körpernähe des Anderen so beängstigend an, so fremd. Er verstand es nicht...Zeth bezeichnete sich als keinen harmlosen Kerl, jemand der andere opfert für sein Leben.
      Sato überkam ein bitterer Hinweis, den ihn Zeth alarmierte. Er steckte ihn wirklich in die Opferrolle, da er ihn in diesem Fall als Gepeinigten sah...doch lag er damit falsch? Er begriff wie er Zeth damit beleidigte, der doch Schwächlinge nicht leiden konnte. Natürlich war es für ihn eine tiefe Wunde, die ihn Sato zusetzte.
      Sato fühlte sich elend, doch gab es auch ein Teil vor ihm, der Zeth einfach nicht zustimmen wollte. Er--konnte in ihm nicht dieses Schreckliche erkennen, wovon er so stark überzeugt war.

      "Du bist in meinen Augen nichts weiter als ein Schwächling...Du würdest es niemals mit mir aufnehmen können! Und darum kann ich auch nicht lange mit dir in einem Glas schwimmen...Weil ICH dich sonst Fressen wurde, kapierst du das endlich?!"


      Nichts...weiter...? Mehr war er nicht für ihn - hatte er ...in seiner Sicht einen niederen Wert?
      Er konnte es nicht leugnen, dass er dadurch sein Herz knacksen hören konnte.
      Es wurde immer schmerzvoller den Blick von Zeth standzuhalten, als wollte sein Gesicht nachgeben und ihn seine Aussage bestätigen. Sato fühlte sich hilflos und obwohl er sich selbst nie als schwach sehen wollte, wusste er wie die Realität aussah.
      Die Muskeln in seinem Oberkörper versteiften sich - Zeth war wirklich kraftvoll, ohne sich überhaupt groß anstrengen zu müssen. Schmerzvoll überkam der Ton ihn wie ein scharfes Schwert, was seine Sinne im Geiste zerriss. Er war schon immer von seinen Emotionen gelenkt, doch gerade...biss er sich so fest in das Innere seine Wange, um sich selbst von den Tränen abzuhalten.



      "...Wir sind zu [i]verschieden....Ich brauche von dir keine Hilfe, du bringst damit nur dein eigenes Leben in Gefahr für jemand der das eigentliche Problem ist!"[/i]

      So als hätte er mit ihm abgeschlossen ertönte ein abgeneigter Laut, sodass Satos Blick wieder zu Boden sank. Er hörte wie Zeth nun die Kanüle aus der Hand entfernen wollte, doch war er viel zu versteinert um etwas dagegen zu sagen. In seinem Kopf herrschte ein Orchester aus dröhnenden Tönen, er konnte den Inhalt von Zeths Aussagen nur zum Teil fühlen.
      Doch verstand er insofern, dass Zeth seine Hilfe nicht wollte, weil er ihm nie und nimmer helfen könnte. Nicht von einem Schwächling wie ihn. Jemand, der noch nie...irgendjemanden helfen konnte. Immerzu...hatte er nur zugesehen wie das Leid der Menschen sich verschlimmerte, während er nichts tun konnte.
      Seine Lippen zitterten, der Boden fühlte sich an wie der Abgrund seiner eigenen Misere. Er wollte Zeth unrecht geben, doch hatte er wirklich...absolut keine Ahnung wer Zeth war.
      Nicht nur...ein Austauschüler und sein Freund? War da mehr? Wollten ihn deshalb Menschen schaden?



      Er bekam die furchtbare Angst, dass Zeth in jedem Moment aus dem Zimmer gehen könnte oder ihn ihre Freundschaft kündigen. Er hätte seine Klappe schon viel früher halten können, doch hatte er immer weiter seinen Kummer herausgeredet. An jemanden...der so stark machte wie Zeth und es eher als Angriff annahm.


      "...I...ich kann dich....nicht verlieren..."

      Doch anstatt abschließender Worte hinterließ Zeth in ihm ein starkes Klopfen in seinem Puls. Allein durch das krampfhafte Sagen - erkannte er einen leichten Schmerz, den Zeth verkörperte. Doch wieso? Warum nur machte er sich wieder Sorgen um ihn, wieso war es so falsch auch an sich selbst zu denken? Sato war doch gar nicht in Lebensgefahr aber so wie sein Freund sprach, klang es...als könnte er jede Sekunde sterben...

      "...Ich will nicht der Grund dafür sein...!"

      ...nur, weil er in seiner Nähe war. Quälend löste er sich von seiner Stehposition, um mit schleifenden Schritten zum Tablett zu gelangen, was Zeth auf die Wand geschmissen hatte. Davor hob er das Gestell auf, damit er es mit rollen konnte. Er wünschte sich vom ganzen Herzen dieses Leid seines Freundes zu verstehen, doch wie sehr er es auch versuchte- es gelang ihm nicht.
      Sie machten ihn einfach nur fertig, zerbrachen ihn und zugleich merkte er auch, dass Zeth sich stark versuchte vor ihm sich schlecht zu stellen.



      "....Du hast....Etwas besseres verdient...."

      "...Et..was...besseres?", flüsterte ihn Sato nach und wischte sich mit den Ärmel, die sich bildenden Tränen weg. Was sollte das nur? Er kapierte rein gar nichts, er verstand nur, dass Sato in der derweilen Position es nicht schaffen würde, Zeth das Gegenteil zu beweisen.



      Um sich selbst zu beruhigen sammelte er das Geschirr ein und räumte alles auf das Tablett ein, er wischte sogar mit einem Tuch die dicke Flüssigkeit von der Wand weg. Er konnte so eine Sauerei nicht stehen lassen, wenigstens dieses Chaos war für ihn mehr als nur Sichtbar. Zeths Chaotik hingegen brachte ihn innerlich zum Schreien und Weinen. Er wollte noch nie so sehr wie jetzt eine Person so stark umarmen und zugleich eine schmerzhaft verpassen, dabei hoffend das es wenigstens ein wenig etwas in Zeth rührte, damit er ihn anerkannte!

      "...Lass mich das nächste mal einfach im Stich! Wag es nicht zu glauben das....Ich das selbe für dich tun würde...!"



      "Das kannst du vergessen!"
      , erlange Sato selbst seine Stimme und erhob sich vom Boden, um Zeth von der Seite zu blicken - mit seinen scharfgrünen Augen. Am liebsten hätte er die Klappe gehalten, er dachte, dass es nichts bringt...Zeth nur wütender und trauriger machen könnte...Warum, hatte er nur so ein vorlautes Mundwerk? Konnte er Zeths Entscheidung nicht einfach akzeptieren?

      "Das könnte ich niemals...Egal, wie sehr du es mir ausreden willst. Diesen Zeth, den du mir beschreibst kenne ich nicht! Du hast dich mir so noch nie gezeigt, sodass ich so von dir je so schrecklich denken könnte!", gestand Sato ehrlich und ohne Zurückhaltung, dabei setzte er sich ein falsches - selbstzerstörerisches Lächeln auf - er wollte taffer wirken, als er es je war. Er wollte, dass Zeth seine Verwirrung verstand, obwohl er dasselbe nicht Mal bei seinem Freund tat.

      "Ob du für mich das selbe tun würdest oder nicht hält mich davon nicht ab, dir helfen zu wollen. Wenn ich auf die Schnauze falle oder schlimmstes Falls dabei draufgehe wie ein Versager, dann liegt es ebenfalls unter meiner Verantwortung! Denn ebenso möchte ich dich auch nicht verlieren...Egal, was du in Wahrheit in mir siehst - meine Gefühle für dich bleiben bestehen. Du bedeustest mir verdammt viel..."

      Es gab kein Zurück mehr, der Konflikt kam ihn vor wie eine Vase, die auf einem wackeligen Tisch stand. Jede Sekunde konnte sie zerspringen...trotz allem weder Sato noch Zeth diese Vase auf, um sie in Sicherheit zu wiegen.

      "Ich...mag dich...Und das allein ist Grund für mich dir helfen zu wollen. Ob...andere Menschen darunter stärker litten als du...interessiert mich in diesem Moment nicht...Mir geht es um dich. Um meinen Freund, der mir extremst viel bedeutet."



      "Wenn es für deine Sicherheit Opfer gibt...Oder du sogar schlechte Dinge tun musst...Vielleicht sogar wirklich...opfern musst...Bin ich der letzte Mensch, der dich dafür verurteilen würde, Zeth. Natürlich wünsche ich dir einen anderen Weg, wo kein Blut an deinen Händen kleben muss...aber bin ich kein Heiliger mehr -ich war es nie- , der aufgrund deiner Sünden dich verachten würden."

      Sato war jemand, der am liebsten jeden helfen wollte, doch hieß es nicht, dass er dadurch keine Abstriche zog, wenn es um seine wichtigen Menschen ging. Er selbst...war doch nicht ganz koscher. Er hatte doch selbst Blut an seinen Händen und wenn seine Erinnerung ihn nicht wieder trügt, fühlte es sich an als ertrank er schon lange in einem Meer aus Opfern, die durch ihn litten.

      "Du meinst, dass ich etwas besseres verdiene...Aber was weißt du schon über mich? Auch ein Schwächling...Kann ein schlechter Mensch sein. Wenn es dir Näher zu kommen bedeutet, zu sterben, dann werde ich es akzeptieren. Besser als immer...nur vor Hürden wegzulaufen und jeden im Stich zu lassen. Ich selbst bin mir einfach sicher, dass meine Seele deine mickrigen Sünden überwiegen würde...Denn egal, wie sehr ich es auch versuche mich durch den Glauben zu bessern, ich bin und bleibe ein Sünder."



      Leise brachte er das Tablett auf den Tisch und ging wieder auf Zeth zu, bereit wieder verstoßen zu werden. Er wollte...ihm nahe sein, dabei musste Zeth verstehen, dass Sato der schlimmste von ihnen war. Sato kniete sich vor ihm hin und berührte zärtlich die Hand des Mannes, die mit der Nadel versehrt war. Er verschloss sie mit seiner ohne die Kanüle zu treffen, dabei stieg ihn ihm das Bedürfnis auf seine Hand mit den Lippen zu berühren...Doch hielt er sich zurück, denn wollte er ihn nicht noch mehr anekeln, als er es eh schon tat. Sein Kopf richtete sich nach oben, er sah genau auf Zeth - während seine Augen Leid aussprachen wurde sein Lächeln immer milder.

      "Du gehörst...zu meiner Familie, Zeth. Mir ist es wichtig, dass es dir gut geht...Ich würde gerne alles über dich wissen, doch verstehe ich, dass du es mir nicht sagen möchtest. Du musst mich auch nicht um Hilfe beten, ich werde damit klarkommen. Ich werde einfach egoistisch sein und dir immer wieder meine Hand ausstrecken...Selbst, wenn du mir den Arm dafür ausreißt."



      "Ich habe nichts dagegen von dir gefressen zu werden. Friss mich ruhig mit Haut und Haar, Zeth. Nur so...wirst du mich los. Doch glaub mir... Davor werde ich auch ein wenig von dir in die Zähne bekommen!"
      _____________________________________________
      Janon Müntzer

      "Mhhh, was ist los ? Gefällt dir das Gefühl der Waffe? Oder spielt deinem Erbsenhirn schon ein streich?"

      Stark schnaubte er aus, ihm war so heiß - dass er nicht sofort zurück kontern konnte. Er mochte es nicht, wie sich die Waffe unter seinem Schritt anfühlte, sein Körper reagierte darauf viel zu sensibel. Als wäre der Gegenstand keine lebensgefährliche Pistole sondern viel mehr das , was er tief in den Auspuff von Oscars Bike hineinsteckte. Dabei war Janon niemand, der jemals das Verlangen spürte ein Objekt oder jemanden zwischen seinen Beinen zu spüren - mehr war das Verlangen da genau verkehrt herum, ihn gehörte nämlich die Rolle des Rammens! Oscars so nah an sich nur wieder zu spüren war nur erniedrigend und gegen seinen eigene Rolle!
      Automatisch gingen seine Gedanken in die sexuelle Richtung, während er seine Euphorie im Inneren erschoss. Es war alles die Schuld der beschissenen Drogen, ohne sie hätte er schon lange Oscars Körper in Einzelteile zerschnitten und aus ihm Sushi gemacht! Doch war seine Konzentration stark beeinträchtigt und in einem pinken Nebel bewandert - was typisch für eine Überdosis war.

      "Keine Sorge, meine Erektion hast du kleiner Fickspecht schon abgeturnt ...Ich würde dich heute nicht mal Ficken selbst wenn du darum bettelst~"

      Bevor Janon überhaupt etwas daran erwidern konnte wehrte sich Oscar gegen ihn so machtvoll, dass Janon nicht mitkam woher plötzlich die Reaktionsschnelligkeit herkam. Erschreckenderweise ertönte dann der Schuss, sodass der Boxer sich unkontrolliert anspannte, für einen Moment dachte er, dass dieser Pisser wirklich ihn in sein Allerwertesten geschossen hatte! Aus Janons Glück war es nur die Wand, die Oscar getroffen hatte - doch hinterließ es Janon nicht kalt, denn raste sein Herz nun wie bei einem Kaninchen.
      Sogleich gönnte der Ex-Knasti ihm aber auch keine Pause, denn wie als hätte Janon ihn neues Leben eingehaucht wanderte sein Knie genau zwischen Janons Beine, sodass er überfordert auf zischte. Selbst das Taschenmesser nahm er ihn weg und als Ersatz spürte er dann die Spitze der Pistole genau gegen seine Wange.

      Schwer atmend verstand Janon die Welt nicht mehr - was war der Typ bitte für ein Monster?! Janon hätte ihn gerne angefaucht, doch verschwand sein Lächeln dennoch nicht als sei er ein aufgegeilter Masochist, der nur weiter gepeinigt werden wollte.

      "Fuck!--Du Wichser!", knirschte Janon zwanghaft grinsend mit den Zähnen.


      Das gefährliche Ding an seinem Gesicht zu spüren war nun mit einem anderen Gefühl übersät, nachdem Oscar ihn beinahe die Schenkel weggepustet hatte.
      Aber--war es Angst? Nein, es war ja nicht das erste Mal, dass jemand Janon mit einer Waffe drohte. Wenn man mit Mason zusammen war musste man durch einige Hürden durch, weshalb Pistolen egal schon lange in Janon nichts regten.
      Doch...War es eher der Blick, den Oscar ihn schenkte zu den er wie gebahnt hinsehen musste und ihn mehr als nur überraschte.
      Es war wohl das erste Mal, dass dieser Pisser wirklich wütend war ? Hatte Janon einen Nerv getroffen?!

      "...Wenn du noch einmal....Denn Namen meines Bruders in dein Mund nimmst werde ich so oft in dein Maul kommen bist du daran erstickst, hast du das kapiert?!"

      ....Oh...
      ...OoOOoOooOOoOooOoOhhhhh!!!!
      Scheisse--hatte er es wirklich geschafft?!



      Das Violett von Janon verschärfte sich, er ließ den Blickkontakt von Oscar nicht los als war er mit ihm wie magnetisiert. Die Mundwinkel hoben sich weiter an - wurden ehrlicher und vergnügter, er konnte sich einfach nicht zurückhalten.
      "Pffffffffffff-----HAHAHAHHHHAHAH!", spöttisch lachte Janon auf, es war so laut, dass es durch die gesamte Gasse hallte. Er hatte es nicht für Möglich gehalten, doch lieferte ihn Oscar nur durch diese Handlung eine Menge an Spaß ein.
      Er liebte es...die Wertgegenstände anderer zu erfahren...und sie dann gewalttätig zu entnehmen.
      Besonders von Personen, die er bis zum Tode nicht ausstehen konnte.
      Wie oft hatte er früher schon Mason gedroht gehabt seiner süßen Exfrau etwas anzutun - wie oft hatte er schon versucht in den Rücken zu stechen? Wie oft versuchte er Judith weh zu tun? Wann immer er es schaffte, ihr nur ein kleines Haar zu krümmen war es einfach so unglaublich reizend, dass Janon wieder seine Lebensenergie zurückfand.
      Wie oft hatte er sich vor seinem Vater mit den niedlichen Jungs getroffen, die Achim so gefielen? Er riss sich den Arsch auf, damit sie ihn endlich Treffen wollten und Janon liebte es, dies ihm so oft wie nur nötig zu versauen. Nicht aus Mitleid oder aus dem Beschützerinstinkt heraus, die Kinder verprügelte er selbst immer so heftig, dass sie gar nicht mehr stehen konnten. Dabei war sein Vater das gefährlichste Monster, was ihn je begegnet war. Doch war er vielleicht genau deshalb so lebensmüde, da er trotz Achims Wut noch immer überlebte - Janon sah sich in einer Sicht schon fast unsterblich. Er überlebte ohne schwach zu werden schwere Zeiten - doch wollte er auch für seine Peiniger schlimme Zeiten hervorrufen.
      Genau deshalb versuchte er seine eigene Mutter wider zu finden, nur um sie vor Vaters Augen zu schändigen - er wusste, dass Achim sie nämlich noch tief im Inneren liebte.
      Seine Taten hatten immer schwere folgen für sich selbst.
      Er bekam oft das 10-fache zurück für das, was er den starken Personen unter ihm antat.
      Aber es war ihn einfach scheiß egal! Er kannte nämlich ihre Schwächen und das konnte er sich immer wieder zunutze machen!
      Es war wie eine Sucht ... Eine Droge, für das er gerne Peinigung in Kauf nahm.
      Es war schon beinahe ein selbstzerstörerisches, masochistisches Verhalten, jedoch würde es Janon niemals so nennen.
      Doch durch dieses brennende Gefühl seine dreckigen Mitmenschen wütender zu machen, als er im Inneren war...War einfach bewegender als Sex! Durch das...verlor er nie sein Lächeln.



      Das heisse Lachen von Janon verstummte langsam, doch blieb sein Lächeln unverändert. Er schmiegte sich an die Waffe, als sei sie Katzenminze, wonach er süchtig war. Seine Lippen bebbten vor Aufregung, er wollte am liebsten sofort das Verbot von Oscar brechen.
      Noch immer hatte er kein bisschen Respekt vor dem Ex-Knasti - es amüsierte ihn einfach nur ihn Einmal ohne sein beschissenen Grinsen zu sehen. Zu schade, dass es nur von kurzer Dauer war.

      "Haaaaaa...Also.....Ist er dein Schwachpunkt? Bist du ein Brotherfucker? Sein großer Beschützer? Hahhahah...Ich glaube du hast mich das erste Mal mit deinem Benehmen wirklich erregt! Wie ekelhaft! Aber mir gefällt es, dass du Mal derjenige bist der angepisst ist!", flüsterte Janon mit einer gedämpften - stark erwärmten Stimme. Ihn stieg definitiv nicht alles zu Kopf, den war er wirklich körperlich angetan. Zu gerne wollte er das Thema vertiefen, ihn zeigen, dass man ihn nicht so einfach den Mund stopfen konnte. Denn war Janon robust und wollte Oscar anekeln - sodass er Todesgedanken an ihn hatte.



      "...Wie...geil! Keine Sorge, ich hätte mich um ihn sowieso gekümmert - er ist scharf, du weißt doch was ich gerne mit solch' süßen Jungs wie ihn mache. ♡ "

      Harvey war wirklich eine Augenweide, wenn Liam nicht so erbärmlich im Fieberwahn gewesen wäre - hätte er sofort die Chance genutzt um ein wenig mehr mit dem Grünschnabel zu flirten. Das erste Mal fand er es wirklich gut, dass Cabriel neue Freunde gefunden hatte. Da konnte er sich gar nicht entscheiden, mit wen von ihnen er zuerst begann.

      "...Wie schön, dass ich ihn tagtäglich sehe...Und sogar den Wohnungsschlüssel hab. Mhm~...Soll ich dir Brotherfucker dann immer die Videos schicken, wenn ich mit ihm fertig bin? Du magst sowas doch gerne! Das letzte Video wird er vor einer Brücke sein, das garantiere ich dir. Ich bin ziemlich zielstrebig - aber nicht so ein grober Ficker wie du. Bevor ich ihn zerstöre lernt er noch von mir neue Positionen kennen!"



      Belustigt war nun Janon derjenige, der seinem Feind die Zunge ausstreckte, als wäre es ein Spiel von Katz und Maus. Das Fünkchen Wut in ihm verblasste, er spürte wie die Drogen in seinem Körper ihn steuerten. Doch ließ er es zu, ihn gefiel es zu sehen - was diesen Pisser schwächte. Auch, wenn er sich kaum vorstellen konnte, dass dieser Typ auf ihn seinen Bruder aus dem Feuer holen würde.

      "Haha...! Zuckersüß, deine Drohung! Auch, wenn noch nie sich jemand traute mir unfreiwillig in mein Mund seinen dreckigen Schwanz zu stecken.", log er aufmüpfig, da es einer der Gründe war seinen Biss zu bekräftigten, damit es nie mehr jemand wagte. Außerdem war die Waffe, die jeden Moment abfeuern konnte wohl bedrohender, doch war Janon sowieso schon heiss gelaufen.

      "....Aber schau wie nett ich bin, seinen Namen erwähne ich doch gar nicht mehr~. Will ja nicht, dass dein Bruderkomplex zu stark herausschwellt. Widerlich! "



      "Denkst du er steht darauf, wenn man auf seine Augen abspritzt? Sie sind echt schön blau! Anders als deine...Er nahm sich die ganze Schönheit, wie unfair!"

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      Izarra Kimallus & Bosco Darkwood

      "Das ist unglaublich Liebenswert von dir....Aber keine Sorge, ich fühle mich wohl dabei mit dir auch Kindliche Aktivtäten zu machen, ich finde du solltest deine Kindheit auch genießen...Wir alle werden viel zu schnell Erwachsen, weiß du?"

      ...Es war wohl ein Fakt, den Infinity aussprach: Das Kindesalter war wirklich kurz - auch wenn Bosco nie zu den Buben zählte, die durch ihre Minderjährigkeit anders behandelt werden wollten. Er wurde streng erzogen, half schon in frühen Alter beim Haushalt mit und durch den Fleiß und seine Bemühungen irgendwann der Ritter für Prinz Korbos zu werden durfte er schon jetzt die Ausbildung als Ritter vollziehen.
      Doch hieß es nicht, dass er von kindlichen Aktivitäten abgeneigt war, eher hatte er kaum Leute aus seinem Alter. Die Ritter waren bereits Erwachsen und in der Kirche gab es nur wenig Kinder, die so fest ihre Sitzungen abhielt wie Boscos Familie. Die Kirchengemeinde war eben nicht besonders groß, da sie aus einem alten Glauben herbeiging, die aus einer kleinen Welt stammte - die mysteriöse Weise aus der Galaxie verschwand. Diese Religion...vermischte sich mit dem Glaubensprozess aus Oneiroi.
      So genoss er gerne seine Zeit nicht nur mit dem Lernen, sondern auch mit einer gemütlichen Pizza auf dem frisch gemähten Gras.
      Außerdem hörte er schon oft den Spruch, dass ältere Menschen gerne in ihre Kindheitstage zurückkehren würden. Vielleicht konnte er Infinity durch ein paar Spiele bessere Laune verschaffen und den Schmerz in seiner Brust für diesen Moment verblassen lassen?

      "Du bist wirklich großzügig. Dann lasst uns viel Spaß zusammen haben, ich freue mich schon ihnen ein paar neue Spiele zu zeigen, die du vielleicht nicht kanntest, Vinni. Dafür kannst du mir etwas zeigen, wovon noch ich nichts weiß!", sagte er in einem freundlichen Ton - zwar war der Altersunterschied von Bosco und Infinity sehr deutlich, doch selbst hier konnte Bosco spüren, dass das Alter bei ihnen keine Rolle spielen wird. Nämlich verstanden sie sich einfach schon vom ersten Blick sehr gut, der Prinz war für den Ritter in Ausbildung ein strahlender Mann, der genau auf Bosco eingehen konnte. Es war jemand, der es wert war beschützt zu werden und zugleich wusste er, dass man ihn vertrauen konnte. Bosco versuchte in seinem Leben wenig Naivität zu zeigen, doch bei Infinity hatte er nie nur ansatzweise das Gefühl gehabt, dass er ihn ausnutzte. So...war er dankbar dafür, dass er ihn mit auf die Erde brachte - es fühlte sich wirklich an, als hätte er einen...Freund gefunden? Anders konnte er das wollige Gefühle noch nicht beschreiben.



      "Sobald wir eine bleibe haben, gibt es sicherlich genug Zeit über die Dinge zu sprechen die einen belasten, lass uns erst einmal nach vorne Blicken und diese Neue Welt genießen, in Ordnung?"


      Das war für Bosco akzeptabel, denn verdiente der Verstand seines Prinzen eine deutliche Pause. Auch er musste sich eingestehen, dass er seit der Begegnung mit den Leichen seiner Eltern, nicht mehr richtig schlafen konnte - wann immer er die Augen viel zu lange schloss, kamen ihn die verzerrten Körper wieder in den Sinn...als bestraften sie ihn dafür, dass er zu spät kam und sie nicht retten konnte. Auch, wenn dies nicht seine leiblichen Eltern waren hatte er sie geliebt - und sie nicht Einmal richtig bestatten zu können war eine Grausamkeit, die er am besten aus seinem Herzen ausradieren wollte. Doch irgendwo fühlte es sich wie ein alter Seelenschmerz an - der schon lange an ihm festbiss und seine Zeit einfror.

      Genau, weil Infinity nicht darüber reden wollte, mauerte er auch seinen eigenen Kummer ein und schenkte seinem Freund ein aufrichtiges Lächeln. Einfach für diesen Moment sorgenfreier zu leben fühlte sich an wie eine melodische Freiheit, die durch Infinitys Einsatz geschenkt worden war.

      "Gerne, ich bin dafür!", stimmte ihn Bosco glücklich zu. Eventuell hatte Infinity sogar einige spannende Geschichten, die er ihn vermitteln konnte. Sobald es Zeit war sich auszuruhen konnten sie sich Sagen erzählen oder andere Stories, seine Mutter erzählte ihn öfter Märchen, weshalb es immer ein Genuss war früh ins Bett zu gehen.



      Neugierig streckte er seinen Kopf mehr nach vorne, denn der Prinz schaltete das Radio ein - worauf er den Regler drehte. Vor Spannung öffnete sich leicht der Mund von Bosco, während seine Augen hell aufleuchteten. Ein Klavier war zu hören, der in blumigen Noten musizierte - Boscos Lächeln wurde dadurch breiter.

      "Klingt schön oder? Wusstest du das ich Klavier spielen kann? Falls wir...An ein Klavier kommen kann ich es dir ja beibringen falls du Interesse hättest."

      Er nickte zustimmend, doch war er überrascht, dass Infinity solch' ein Talent besaß? Wenn er ehrlich war hatte er wohl nie ein Instrument in den Händen gehalten, ihn interessierte mehr die Schwerttechnik, weshalb er sich nie darüber Gedanken machte. Aber Musik zu hören war toll - vielleicht machte das Spielen genauso viel Spaß. Er wollte unbedingt dabei zuhören, wie Infinity spielte...denn wusste er nur wenig von seinem Prinzen und den Talenten, die ihn erblühten.

      "Du würdest es mir beibringen? Liebend gern- ich fühle mich sehr geehrt! Ich will dich jetzt unbedingt spielen hören."

      Begeistert nahm er eine Hand von Infinity, um sie genaustens zu begutachten - er streifte mit seinen Daumen über Vinnis oberen Fingergelenke - dabei entdeckte er etwas faszinierendes. Fröhlich hüllte sich seine Wangen sich in eine rosaroten Farbe fest.

      "Jetzt, wo sie es erwähnen...Ihre Händen gleichen eines Pianisten! Sie weisen Flexibilität auf und eine gewisse Kraft auf! Meine Mama spielte stets an der Orgel-deine Hände erinnern mich an ihre... doch hätte sie mir wohl auf mein Handrücken geklatscht, wenn ich bloß eine Taste berührt hätte.", verdeutlichtet er bewundernd und konnte das Siezen einfach nicht lassen, da Vinni mit jedem Mal so talentiert wirkte. Es gab noch so viel über ihn zum Kennenlernen, er war wie ein Puzzle woran er sich gerne saß und stundenlang die Teile zusammensuchte.



      Bei Teo und Izarra war die Stimmung eine andere, Izarra spürte seine Muskeln aufschreien, doch wusste er genau, dass jegliche Bewegung den Detektiven nur weiter zum Grinsen brachte. Er spielte den coolen und ganz gelassenen, der sicherlich nicht einen Abend im Bett mit Eiscreme bevorzugte. Die Läden machten sicher auch gleich Schluss und...eine richtige Portion Futter hatte er auch noch nicht.

      "Ist schon ein Weilchen her, nicht wahr?"

      "Mir gefällt deine neue Frisur sie lässt dich etwas Jünger wirken."

      Geschmeichelt lachte er etwas unsicher, wirkte er wirklich etwas jünger? Nun...er konnte ja spüren, wenn Thalorian log, weshalb er ganz von Glück reden konnte, dass die Frisur...die sein Leben gekostet hatte so einen hübschen Mann wie Teo gefiel. Nicht, dass er ihm noch wirklich gefallen wollte...naja vielleicht doch noch ein wenig - vielleicht ein wenig zu sehr, als er zugeben wollte.

      "...Es wäre mir lieber wenn du dich setzten würdest..."

      Weshalb er diese schon provokanten Worte einfach getrost ignorierte, dafür war Thalorian viel zu charmant um sich über seine scharfkantige Art aufzuregen. Zugegeben mochte er es auch in Kontakt mit den Detektiven zu stehen, in der letzten Zeit sah er nur noch seinen Namen auf den Überweisungen in der Bank. Er hatte mit ihm eine unglaublich tolle Zeit verbracht, bis Teo dann...die Gefühle zu ihm verlor und Izarra das Herz erneut zerbrach. Aber najaaaa...Da die Arbeit sie immernoch zusammenschweifte sprach nie etwas über ein freundschaftliches Verhältnis. Izarra konnte nun auch damit umgehen, ohne sich einfach nur miserabel in seiner Nähe zu fühlen.

      "So reizend und hübsch wie immer...Aber, ja - die Zeit vergeht wie im Fluge!"




      So blieb er direkt vor Teo stehen und hörte den Anlass seiner Anwesenheit an. Es war etwas Geheimes, was von größter Wichtigkeit war ...was mit der Magieaura im Fahrzeug zu tun hatte. Genau wie er sagte wusste er, dass Teo seine Hände bis nach Meridian austrecken konnte und so auf für Izarra schwer zu erreichende Informationen kam. Doch, überrascht war er, dass er von einer Rettung sprach, die er selbst eingeplant hatte. Es musste also für Teo von besonderem Wert sein, dass er sein eigenes Leben so aufs Spiel setzte. Er war neugierig und zugleich war es auch lebenswichtig für das Wohl der Witch zu erfahren, wen Teo da mitgebracht hatte. Nicht, dass die Witch nur noch mehr Probleme erhielten, als sie eigentlich schon haben.

      "..-Sie gehören nicht zu den Lakaien von Lord Korbos...Besser noch könnten diese beiden unsere Trumpfkarte gegen den Lord werden, er will sie nicht Grundlos los werden...Verstehst du? Ich möchte nicht das sie Fälschlicherweise als Feinde angesehen werden, ich lege meine Hand für die beiden ins Feuer....Ich kann dir nicht alles über sie verraten aber du kannst dich gerne selbst von ihrer [i]Harmlosigkeit überzeugen...."[/i]

      Leicht neigte Izarra seinen Kopf zur Seite, dass sie keine Lakaien waren beruhigte den Lehrer zwar aber wer genau waren sie dann? Wieder sah er keine einzige Lüge, die Teo ihn auftischen wollte - er meinte es absolut ernst. Izarra begriff allmählich, dass er den Personen im Auto nicht noch mehr Feinde hinzufügen wollte, weshalb er ihn überhaupt aufsuchte. So wie er sagte wollte er jetzt umso herausfinden, wer drinnen war- auch wenn Teo keine Informationen zu ihnen teilen wollte und ihre Identitäten wohl geheim hielt.
      Konnten sie wirklich eine Trumpfkarte gegen Lord Korbos sein? Sie hatten wirklich wenig Verbündete gegen den Lord, weshalb es verdammt gute Neuigkeiten wären.

      "Das einzige um das ich dich Bitte ist dein Vertrauen und das die Witch nicht zu ihrer Bedrohung werden..."

      Nachdenklich griff er sich am Hinterkopf, Izarra war für Misstrauen viel zu naiv - weshalb er kein Risiko gegen die Witch fand. Das alleine zählte.

      "Die Witch sind dafür da, das Böse zu verdrängen. Gerade ist das 'Dark Heart' und Lord Korbos ihre größte Bedrohung...Wenn du sie mich sehen lässt, werde ich dir garantieren, dass zwischen ihnen und den Witch Frieden herrschen wird. Wenn sie die Feinde von Korbos sind erklärt es wirklich stark, warum sie so schnell auf die Erde flüchteten."

      Wie auch immer sie es schafften, denn Izarra suchte nach Jahrzehnten ...nach einen Portal, der ihn wieder nach Meridian führt, vergeblich. Teo vertraute ihnen wohl wirklich sehr und schnell begriff der Lehrer auch wieso.

      "Durch meine Naschforschungen....Ist mir Bewusst geworden das es zu meiner Pflicht gehört diese beiden zu Retten. Ihre Seelen kommen aus Oneiroi....Ich denke ich muss das Thema nicht tiefer aufgreifen, mein alter Freund?"

      Ein kalter Schauder wanderte in seine eigene Seele hinein, wie lange war es wohl her - das er diesen Namen aus dem Munde eines anderen gehört hatte? Immer wenn er an Oneiroi dachte umgab ihn ein schreckliches Schuldgefühl und nun...existierten wirklich Wiedergeburten von diesem Planeten? Unglaublich - er fragte sich nur welche Seelen es genau waren doch spielte dies im wahren Sinne keine Rolle mehr...Sie hatten sowieso keine Erinnerung mehr an die Zerstörung des Planeten und das war gut so.

      "Ich habe deinen Sohn gefunden...."



      Merklich hob Izarra seine Augenbrauen hoch, als konnte er die nächste Aussage des Detektiven nicht wirklich hören. Erst überflutete er ihn mit solch' detaillierten Informationen, die ihre Strategie vielleicht in der Zukunft ändern könnten.
      Und dann...Obwohl es für den Detektiven gar nicht üblich war so viele Fälle auf einmal ankurbeln zu lassen...hatte er nach den vielen Jahrhunderten seinen Sohn gefunden?
      Erstarrt sah er in die hellen Augen des Detektiven, seine Finger verkrampften sich und das Atmen wurde plötzlich so viel schwieriger. Sein Puls stieg in die Höhe und zugleich demonstrierte sein Gesichtsausdruck, dass er unbedingt weiter Teo zuhören wollte. Jetzt mehr denn je. Obwohl er Wahrheiten herauslesen konnte, hegte er trotzdem Zweifel, weil es wirklich...von Jahr zu Jahr immer hoffnungsloser wurde.



      "Ich weiß nicht, ob er das Risiko erhöhen wollte gefunden zu werden oder er leichtsinniger mit den Jahren geworden ist....Doch habe ich eindeutige Spuren zu ihm im Schloss von Lord Korbos gefunden..."
      "Meine Annahme besteht ohne Zweifel daran das er jetzt Lord Korbos dient, als Lakai ..."

      Doch durchstach direkt danach eine Nadel sein Herz, worauf er bekümmert seine Lippen zusammenpresste. Die ganze Zeit erhielten sie keine Spur von ihm- jeglich' nur Brotkrümel und nun tauchte er ernsthaft im Schloss ihres Feindes auf? Er konnte es nicht fassen und zugleich wurde seine Sorge nur noch größer.
      In dem Kontext blühte direkt vor seinen Augen ein Bild auf, dass ihn derartige Kopfschmerzen bereitete. Der letzte Tag, an den Oneiroi existierte. Es war Morpheus, der aus seinem Zimmer die blühenden Knospen beobachtete - bis er sich mit einem kleinen Lächeln seiner Mutterfigur zuwandte. Sein Blick glich einer Puppe, seine blauen Augen erhoben einen Hauch von Kälte. Seine Aura war versteckt in einem dichten Nebel, damit keiner seine wahre Stärke symbolisieren konnte. Selbst seine Mutter nicht.
      Izarra konnte sich...nicht mehr genau daran erinnern, was sein Sohn ihm sagte - Er wusste, dass sie miteinander sprachen. Das Einzige, was noch übrig blieb war das Gefühl von Machtlosigkeit, dass er Morpheus nicht von Nuriels Größenwahn abhalten konnte.
      Mehr entsetzte es ihm wie...überaus zufrieden er ihn anlächelte, bevor das Massaker überhaupt begann. Izarra hätte stärker sein müssen, sich gegen seinen Sohn stellen - doch machte er sich sorgen ihn zu verletzen. Er verstand, dass es ein Fehler war ein zerbrochenes Herz ein Leben zu schenken, doch war er für ihn ebenso ein Geschenk gewesen wie ein Fluch. Er liebte ihn und wegen seiner naiven Liebe verloren alle in Oneiroi ihr Leben.



      "Leider kann dir noch nicht sagen welche Tarnung er auf sich genommen hat aber jetzt wo seine Spuren so frisch sind kann es gut sein das ich Zeitnahe seine Identität aufdecken kann, Izarra....Das Rätsel um deinen Sohn ist damit beinahe gelöst, was du aus denn Information machst...Ist jedoch am Ende dir überlassen..."

      Es war unglaublich wie erfreulich und zugleich absolut verängstigend die Botschaft war, zu wissen, dass sich sein Sohn in der Nähe befinden könnte. Aber zu wissen, dass er gerade im feindlichen Territorium agierte war unsagbar schlecht - nahezu grauenvoll. Morpheus war schon früher ohne jegliches Mitgefühl geprägt und lernte ziemlich schnell, wie oft hatte Izarra ihn die Weichherzigkeit einer Seele nahelegen wollen. Doch...entgegnete sein Sohn immer zu, dass er doch gar keine besaß, um ihn nur ansatzweise verstehen zu können. Izarra war anderer Meinung, für ihn war Morpheus nie eine Leere Hülle - kein magisches Objekt.
      ...Bis zu dem Punkt, wo Morpheus Interesse daran hegte menschlicher sein zu wollen...Nur mit bitteren Zielen.

      Daraufhin erinnerte er sich, dass die WITCH vor kurzem von einem Traum gequält worden waren und nun konnte er diese Erkenntnis nicht mehr verdrängen. Niedergeschlagen griff er sich am Kopf und versuchte nicht weg zu driften.

      "...Glaubst du mir, dass ich gerade vor Erleichterung Tränen vergießen könnte und zugleich eine starke Panik in meiner Brust sich ausbreitet? Ich...kann es nicht glauben und zugleich könnte ich vor Ironie fast lachen. Das er bei der Korbos-Familie ist, von der er als ...Kind früher fliehen wollte, um sein eigener Herr und Miester zu werden. Und jetzt dient er ihm? Ein Witz...Ein schrecklicher Witz..."

      Es fühlte sich an als hätte Izarra tausende Nadeln geschluckt, die ihn vom Sprechen hindern wollten. Dabei war er immer sehr optimistisch gestimmt, doch diente sein Denken eher zum Selbstschutz um nicht vollkommen durchzudrehen. Er machte sich immer wieder Sorgen um Morpheus, denn wer wusste was Nuriel noch aus ihm herausziehen wollte. Jedoch glaubte er durch diese Information, dass es ihm...sehr gut gehen musste - ob er sein Ziel erreicht hatte Menschlicher zu werden? Was war nur der Grund, dass er bei dem Lord hauste- Izarra ahnte darauf, dass es etwas sein musste, dass genauso in einer schrecklichen Tragödie wie in Oneiroi enden könnte.

      "Ich muss...die Jungs unbedingt warnen - du hast recht. Eine Trumpfkarte werden wir definitiv gebrauchen.", murmelte er verzweifelt in sich hinein, er musste sie stärker wegen den Träumen warnen...Er hätte es schon viel früher tuen sollen, doch wollte er es einfach nicht wahrhaben, dass es genau er sein musste, der seine Schnüre um die Hälser der Jungs umwickelte.
      Warum nur hatte er ihn nie Hausarrest erteilt?



      Daraufhin wurde es immer schwieriger weiter Teo folgen zu können, sein Herz schlug so dolle, dass er ein wildes Hämmern in seinen Ohren spürte. Der Detektiv erwähnte das Portal, wonach sich Izarra seit Jahrzehnten sehnte. Es war vorallem der Grund, weil er wusste, dass sein Sohn es niemals schaffen konnte hierher zur Erde zu gelangen-weshalb die Suche immer so sinnlos erschien. Er wartete nur auf die Infos von Teo ab.

      "Kurz gesagt....Izarra, ich kann dir helfen zurück nach Meridian zu kommen. Du könntest alles hier hinter dich lassen und endlich....nach Meridian zurückkehren."

      Aber nun bestand die Möglichkeit, dass er sich unter den Milliarden von Menschen versteckte - genau hier auf der Erde. In Meridian hatte Izarra einen besseren Ruf, das Leben war friedlicher - auch wenn Thalorian meinte die Lage habe sich verschlechtert. Die Witchkämpfe Generation für Generation ansehen zu müssen war belastender als er je zugeben würde - diese Verantwortung war enorm und sogleich hatte er den Anschein gar nicht als Supporter gewachsen zu sein.
      Wenn er jetzt einfach ging...würde sich etwas in der Situation ändern? Er hatte nie etwas verhindern können - spielte immer den Zuschauer - manchmal auch den Sündenbock. Hatte seine Präsens eine Bedeutung?

      "...Du bist Wertvoll Izarra und hast ein Leben in frieden verdient. Ob du diese Gelegenheit jedoch ergreifst liegt in deiner eigenen Hand..."

      Grob wischte er sich mit den weißen Handschuhen über seine Augen, die daran ankämpften nicht in die Traurigkeit zu verfallen. Er atmete beruhigend ein und aus und wirkte mit einem Hauch deutlich entspannter. Kummer hatte jeder in seinem Herzen und Izarra wollte nicht zu sehr in negative Gedanken verfallen. Lieber wollte er sich anspornen, damit er in der Zukunft auch die Witch bekräftigen konnte. Wie denn sonst konnte die Welt gerettet werden? Ein Happy End wäre durchaus wertvoller als er es je sein könnte.

      "Danke aber...So könnte ich keinen Frieden finden... Wenn ich einfach alles hinter mir lasse -ich will für die Witch da sein und...Morpheus unbedingt wiedersehen- jetzt klingt es möglicher denn je. Dafür muss ich mich den Ernst der Lage stellen.", antwortete Izarra liebherzig und legte seinem Freund eine Hand auf seine Schulter. Egal wie schrecklich die Information auch sein mochte, war sie wiederum, wenn man die Münze umdrehte bedeutungsvoll und wunderschön.



      "Du bist ein wahrlicher Meisterdetektiv! Ich verdanke es dem Schicksal dich einen guten Freund nennen zu dürfen. Ohne dich wäre ich wohl planlos und verzweifelt über die Welt gestreift, jedoch...hätte ich wohl genug Geld, um mir ein vernünftiges Mittagessen leisten zu können!", lobte und neckte ihn Izarra zeitgleich, während sein Lächeln zu einem schelmischen Grinsen umwandelte.

      Minuten später war es an der Zeit die Herrschaften aus dem Fahrzeug kennenzulernen, die Welpenschutz bei Thalorian bekamen. Er sah freundlich wirkend zu den beiden Jungs, die ausstiegen. Sofort begann er sich vorzustellen, um den ersten Schritt zu wagen.

      "Freut mich euch beide kennenzulernen. Mein Name ist Izarra - ich lebte auch einst in Meridian!"



      Bosco hielt die Hand von Infinity und starrte zu dem Fremden hinüber, der von schillernden Farben wohl gesegnet war. Er wirkte recht freundlich und doch so eigenartig. Bosco konnte es nicht genau beschreiben, an was es lag.
      Er konnte genau sehen wie die Augen von Izarra ihn und Infinity präzise analysierten, als wollte er nur durch das Aussehen Informationen herauslocken.

      "...Ich heiße...Bosco", begrüßte auch Bosco den bescheidenen Kerl mit einer kleineren Stimme- da er für sich selbst sprechen wollte und zugleich nicht wusste, ob es richtig war seinen Namen zu erwähnen. Er war ja kein Prinz und zugleich auch niemand, der von großer Bedeutung war.



      ...
      ...
      Ein weiteres Mal zeigte Izarras Gesichtsausdruck deutlich Trübsal, er sah weg von den Beiden und starrte nachdenklich zu Thalorian.

      "...Hervorragend, Vinnis wahren Kern kann ich wirklich nicht identifizieren. Seine Magie...ist rau und düster - jedoch wird sie gut getrant, genauso wie sein Aussehen. Leider kann ich dir kein Trinkgeld geben, um mehr Infos über diesen Jungen zu erfahren.", erwähnte Izarra traurig bestimmt, weil er auch Mal schneller verstehen wollte, ohne das seine Brieftasche darunter leiden musste. Vielleicht erkannte er ihn, wenn dieser mehr sprach? Vielleicht aber...wäre es besser es gar nicht zu wissen, heute wollte er nicht durch ein Herzinfarkt sterben.

      Näher beugte sich Izarra zu Teos Ohr, um ihn ohne das die beiden es verstanden etwas hineinzuflüstern.

      "Du hast doch...Mit Absicht seinen Namen und aussehen nicht geändert, damit ich nur noch mehr deiner Bitte nachkomme?"
      , fragte Izarra als wüsste er die Antwort schon, denn hätte sich Teo sonst nicht solch einen Fehler bemannt. Der Junge musste unbedingt seine blauen Augen loswerden, genauso wie seinen Namen - doch das musste Teo durch seine Nachforschungen selbst wissen, oder? Beinahe witzig stellte sich Izarra vor, wenn er absolut keinen Plan hätte wer dieses Kind war. Zugleich bereitete ihn die Existenz des anderen Jungen ein starkes Schaudern, denn...konnte dies nur eine dicke Überraschung sein, mit der er ebenso wenig klar kam.



      ...Er war wirklich hundemüde.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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      Liam Petrow
      & Dax Vazquez

      In nur weniger Zeit bekam Liam ein ziemlich genaues Bild von seinen neuem Personal.
      Es schien als hielten die beiden eine wirklich enge Beziehung miteinander, wobei der Meister vom Größere ziemlich betüdelt wurde obwohl sich diesem nicht sonderlich Begeisterung in seinem Gesicht zeigte.
      "Ich trink nur meine Medizin bis ich wieder nüchtern bin~"
      Und dieser Hardcore Fan war ein ziemlicher Säufer....Wann hatte er das letzte mal gehört das jemand mehr Alkohol brauchte um wieder nüchtern zu werden?
      Später musste Liam unbedingt ein Preisabschlag machen um zu sehen ob er durch Benis Sauferei nicht mehr Verlust als Gewinn machte. Sicherlich würde sein normaler Alkohol Vorrat durch ihn nicht mehr so lange halten.
      Außer Liam änderte vielleicht etwas an der Erziehung des Anderen aber er wollte sich jetzt hier nicht aufspielen, wer wusste auch schon wie lange die beiden wirklich bleiben wollten. Es wäre nicht das erste mal das er den Lebensstile von jemand verändert hatte, tatsächlich kam das öfters vor als wie Liam eigentlich wollte...Schließlich war sein Fetisch eher von Anderen erzogen zu werden aber merkwürdigerweise brachte ihn sein Glück immer wieder in solche kuriosen Situationen...
      Abermals zerbrach eine Flasche am Boden und ließ Liam lautlos aufseufzten....
      An dieses Geräusch würde er sich wohl Zukünftig gewönnen müssen...Oder er stieg auf Plastik Flaschen um....

      Doch zuerst versuchte Liam dem Kumpel von Janon die Lage zu erklären, nicht das es so wirkte als würde er sich hier gerade Maßlos ausnutzten lassen. Naja vielleicht tat er dies wirklich ein wenig aber er zog auch seinen Nutzten aus dieser Lage!
      Überraschenderweise kapierte Russel sehr schnell! Allerdings schien das Aussehend es Größeren mit eine wichtige Rolle in der Überzeugung zu spielen. Liam hatte wirklich eine Glücksträhne.

      "Kapiert. Du hast ein Herz für muskelgepackte Obdachlose. Ich auch. Wenn Janon fragt kannst du sagen, dass ich sie dir empfohlen hab -er wird schon nichts dagegen haben."
      Somit ließ etwas die Nervosität in Liam nach, es freute ihn das er wohl mit Russel keine Probleme haben würde. Auch wenn seine Entscheidung die beiden hier zu lassen nicht wirklich etwas mit dessen Aussehen zu tun hatte, widersprach er Russels Annahme nicht. Hauptsache er musste sich keine Gedanken darüber machen wie Janon darauf reagiert.

      "Du hast...wirklich Geschmack, Junge. Wenn der sonnengebräunte Mann hier arbeitet werde ich dein Stammkund sein."
      So schnell gewann man also an Stammkunden...?
      Liam hatte bis her nie wirklich tiefer über seine Mitarbeiter nachgedacht, es hatte ihm schon ausgereicht das überhaupt jemand hier arbeiten wollte...Schließlich war die Kundschaft nicht besonderes einfach und der Club selbst kein Luxus...Eher wie eine zu groß gewordene Kneipe....Er hatte nicht mal sowas wie VIP-Räume oder wie es die höheren Kreise bezeichneten. Mit dem Gedanken das Leute die überall wo Anderes verscheucht wurden aber wenigstens hier eine weitere Chance erhielten, hatte er die Bedürfnisse seiner Kundschaft vielleicht etwas zu tief gestellt...
      Allerdings wollte er auf keinen Fall so einem Club wie Samuel Rose führen der in seiner Augen zur Konkurrenz gehörte auch wenn ihre Clubs nicht verschiedener sein konnten.
      Keiner seines Personals sollte hier seinen Körper verkaufen oder sowas....!
      Allerdings sorgte das Aussehen vom Größeren dafür das Liam im ersten Moment nicht wirklich etwas aus Russel raus bekam was nun Janon betraf...

      "Nö, bei Janon ist ......boah...was für Bauchmuskeln...und diese unglaublich schöne Farbe der Haut. Ich will da rein petzen..."
      ...
      Dax Blickte schweigend auf dem Mann der dazu gekommen war und ihnen die Klamotten gebracht hatte.
      ....
      Was meinte dieser Menschlein mit....petzen....?
      Der war ja genau so durchgeknallt wie sein Meister...War das so ein Erdlings...Ding...?
      Standen Leute von der Erde so sehr auf Muskel-Riesen...?
      In seiner Heimat war man eher der Ideale Sklaven Arbeiter....



      "Boah...! Nicht der Rede wert, Mann! Hätte ich gewusst was für eine breite Schönheit hier stehen wird...hätte ich gaaanz andere Kleidung eingepackt. Aber hey, die steht dir auch unausgesprochen gut und Komplimente gebe ich selten!"
      Tatsächlich bekam Dax auch selten Komplimente in dieser richtung....
      Schönheit....
      Fast wurde Dax schon verlegen...
      Sein Partner Apollo gab ihn zwar auch gern Komplimente doch bezogen diese sich meist auf sein innerste war ihm auch viel bedeutet.
      Sein Meister Beni Sexualisierte ihn schon seit ihrer ersten Begegnung als seine Krankenschwester, in dessen Muskeln er sein Gesicht versenken wollte....
      Und....dieser Kerl war nicht weniger...Lüstern, er sah richtig wie seine Augen ihm abstatten.
      War sein Aussehen zu aufällig?
      Vielleicht hätte er sich mehr mit Tarnungs-Magie befassen sollen und ein Anderes Aussehen gewählt...
      Diese Tarnung war am einfachsten weil ihm diese Gestalt mal gehört hatte, er dachte sie wäre etwas....Weniger auffälliger....
      Irgendwie wollte nicht das dieser Kerl hier Stammkunde wurde....

      "Wie war dein Name? Ich heiße im übrigen Russell - falls dir die Wohnung hier zu klein sein wird kannst du gerne mit mir kommen~. Dafür schmeiß ich sogar meinen Mitbewohner raus."
      Obwohl der Kerl nicht mal sein Namen wusste bot er ihm seine Wohnung an und würde sogar seinen Mitbewohner rauswerfen...?
      Flirtete der Fremde ernsthaft mit ihm...?
      Dax war überfordert und wusste nicht wie er damit umgehen sollte....
      "...Hm...Dean...Aber Dax ist ein Kosename...."



      Denn Namen hatte er sich mit Apollo schon zusammen überlegt gehabt wenn sie in die Menschenwelt gehen würden. Apollo besaß viel mehr wissen über die Menschenwelt als er und Dean schien ein gängiger Name zu sein....
      Auch wenn sein Meister ihn weiter Daxy rief, war es eben sein Spitzname....
      Über Tarnung und dergleichen machte sich sein Meister wirklich Herzlich wenige Gedanken, vielleicht sollte er später mit ihm allein darüber sprechen...Es war sicherlich auch nicht so gut wenn er vor jeden von seiner Liebe Prahlte, auch wenn er bis her Lord Korbos Namen nicht erwähnt hatte...
      Sie hatten Glück das Liam in dem Bezug eher weniger fragen stellte nicht so wie dieser...Russel.

      "Wie konnte ich nur so jemanden wie dich übersehen? Dabei dachte ich schon alle schönen Männer in New York auf meinen Radar zu haben. Erzähl mal, gehst du gerne trainieren? Bei deinen Muskeln bestimmt."
      Dax schüttelte nur schweigend seinen Kopf...
      Tatsächlich ging er nicht gerne Trainieren....
      ...Es war eher ein muss.
      Allerdings wusste er wohin Konversation: Gehst du gern Trainieren? Hinführten...Sicher folgte dann so ein Spruch, ich auch, lass uns zusammen Trainieren!
      Doch Dax versuchte deutlich zu zeigen das kein Interesse daran hatte...Und Blickte mit kaum sehbarer röte im Gesicht wieder auf die herum liegenden Stuhle die er aufstellte.
      Er war solche Flirtereien wirklich nicht gewohnt....

      Derweil kümmerte sich Liam um Beni, nicht das am Ende doch noch wegen ihm ein Krankenwagen rufen musste weil auf den Glasscherben zusammen brach! Das alles hatte iam schon durch...
      "Wow...Bist du meine gute Glücksfee? Wenn es mir besser geht kümmere ich mich als Dank persönlich um dich."
      Noch nie wurde Liam als....Glücksfee betitelt....
      Zwar hatte er sich im Internet ein Namen als Lucky Boy gemacht doch bezog sich der Title darauf das er selbst viel Glück hatte, besonderes bei diesen dummen Risiko Spielchen die viele gerne spielten aber noch lag die Bezeichnung darin das anderen Glück brachte!
      Zwar erwartete wirklich keine Persönlichen Dank dafür und so wie Beni sich ausdrückte...Klang es nach eine sehr Körperlichen Sache.
      Abgeneigt war Liam nicht...Dieser Hardcore Fan sah schon gut aus und die Bezeichnung Glücksfee schmeichelt ihm.
      "Ähm...Ist okay, lass dir Zeit....Ich komm drauf zurück."


      Verlegen kräuselten sich seine Mundwinkel, er wäre der letzte der einer Person in so einer Lage ausnutzte!
      Scheinbar schien der Andere sowas wie selbstlose Hilfe nicht zu kennen also wollte Liam auch nicht darauf beharren, er wusste wie sowas ausgehen konnte und er wollte nicht das ihm jetzt Beni vom Gegenteil überzeugen wollte.
      Janon war früher auch so Art Typ gewesen....Am Ende war ja doch schwach geworden und er hatte sei erstes mal mit ihm. Er bereute es nicht trotzdem kam er sich noch heute so vor als hätte Janon damit nur bestätigt das er nur was Sexuelles im Kopf hatte. Obwohl er jetzt sein Suga-Babe war hatte Liam noch immer das dumpfe Gefühl das dieser nicht kapierte das es ihm um seine Gefühle zu ihm ging....
      Solche Personen kapierten selten das sie auch Liebenswert waren....
      Es erstaunte Liam das er das Gefühl hatte diesen Beni ziemlich schnell kennenzulernen, natürlich könnte er ihm auch was vorspielen...Doch wirkte sein Gesicht doch sehr ehrlich auf Liam.

      "Daaaaaaxxy, kommst du miit?"
      Die Frage musste der Meister für Dax nicht mehr mal stellen, er war nur froh wenn er weeeeeeit von Russel wegnahm, da nahm er gerne ein kränklichen Beni im kauf der ihm die Ohren voll jammerte...
      "Mhm...", gab er brummend von sich und sah Russel noch zu abschied an eher sich ebenfalls zum Personalraum begab.



      "Ich frag mich, was er dazu sagen wird! Ist natürlich nicht so schön wie mein Zimmer bei ihm aaaber ich glaub das Bett ist funktionstüchtig!"
      Tatsächlich war das Personalzimmer etwas besser ausgestattet als das im Schloss von Lord Korbos...Auch wenn Beni das keines Falls auch so sah.
      Nur das Bett war genau so klein...Dax fragte sich in diesen Moment ob er jemals ein eigenes Bett haben würde oder zumindest ein größeres wo er nicht halb auf der Kante lag und Beni wie ein Klammeräffchen an ihm hing...
      Auch Liam schien mit seinen Augen abzuwägen ob das Größenverhältnis überhaupt hinhaute aber da beide kein hörbaren Protest einlegten schien es wohl in Ordnung zu sein...?
      Er fragte sich jedoch langsam wirklich das die beiden angestellt haben um von ihrem Freund raus geworfen zu werden, zumindest schien die Person Beni nicht Blockiert zu haben da er ihm wohl sonst nicht schreiben würde.
      Irgendwo war es auch Beneidenswert, Liam fragte sich wie ihre Poly eigentlich so ablief....So wie Beni Lächelte schien er richtig auf Wolke Sieben zu schweben.

      "Mhm~ Ohja, eine gute Idee- mit dir ist es echt einfach zu reden! Die meisten hätten mich und Daxxy versucht mit einer Schrotflinte zu verjagen...aber du... So von der Perspektive betrachtet bist du wirklich meine Glücksfee...oder meine Zwergspitz-Mommy, was auch immer dir lieber ist!"

      Erneut lobte ihn Beni was Liam etwas zum Räuspern brachte, er wollte sich nicht zu sehr als denn Ultimativ Glückbringe oder Mommy betiteln lassen.
      "H-hach...Ich hab früher im Waisenhaus oft mich um andere gekümmert, das ist einfach so Tick von mir geworden...Außerdem zählt für mich nicht was Andere bei euch versucht habt, solange ihr mein Zuvorkommenheit nicht Ausnutzt oder mir Schadet, sehe ich kein Grund euch zu verjagen. Ich richte nur darüber was ich Persönlich von euch sehe und bis jetzt scheint ihr wirklich nicht verkehrt zu sein."



      Daher würde er ihnen sicherlich Helfen so es geht.
      "Falls ihr noch was braucht könnt ihr euch bei mir Melden, auch wenn ich denn Title Mommy doch lieber ablehnen will, ich helfe euch zwar aber auch ich habe Grenzen.", stellte Liam klar bevor er die beiden dann sich allein überließ. Wer wusste schon von woher sie eigentlich kamen? Wenn sie sich nicht mal in der Stadt auskannten....
      Dax nickte leicht und sah de kleinen nach bevor er sich zu Beni aufs Bett hockte...Er war selbst noch nicht Müde aber er wollte für Beni zumindest da sein da er wirklich sehr Bleich im Gesicht war. Doch eine Mütze Schlaf würde ihn sicher wieder Start klar für den Tag machen.

      Eine Halbestunde später war zumindest ein kleiner Teil von Liams Club wieder begehbar auch wenn er sich wegen den Stinkenden Geruch noch was einfallen lassen musste...
      Russel half netterweise, es war unglaublich was es brauchte um jemand zu Motivieren...Er wünschte er würde diesen Auslöser immer bei Janon finden!

      "Pass gut auf, Kleiner. Willst du jetzt das hören, was Janon dir erzählen würde oder möchtest du die Wahrheit wissen, die er sogar von mir Geheim halten wollte?"
      Sogleich machte Liams Herz mehre Sprünge auf einmal!
      Natürlich wollte er die Wahrheit wissen!
      Weswegen er aufmerksam zum größeren Blickte, hoffentlich würde ihm Russel mehr verraten!
      "Aber, sssht. Ich sage es dir nur, weil du ihm etwas bedeutest - naja und weil ich Janon von seinem hohen Ross hinunterwerfen will, bevor er sich noch kaputt macht. So wie früher mit den Drogen. Aber dafür möchte ich, dass Dax sich immer eine Stunde für mich Zeit nimmt, wenn ich da bin. Kriegste hin, oder? Ich hoffe du hälst dein Versprechen."
      Aus dem Mund einer von Janon engsten Kumpels zuhören das er ihm etwas bedeutete, ließ in Liam wieder Schmetterlinge aufkommen....Er fragte sich schon oft was er eigentlich seinen Kumpels über ihn so erzählte...Er hoffte immer zu tiefst das keiner dummen Dinge waren die Janon nur zu gern ihm gegenüber los ließ.
      Aber es schien nichts schlechtes zu sein wenn Russel so davon sprach...
      Allerdings über dessen Versprechen was er sich erwünschte hätte Liam am liebsten Tausend Einwände reingeworfen aber es schien schon beschlossene Sache zu sein.
      Hoffentlich nahm ihm der Große nicht Übel...Aber sicherlich würde sich Dax schon zu Wehr setzten sollte ihm es nicht passen...
      Doch zu wohler Janon ging Liam auch Opfer ein!
      Weswegen er nur halbherzig nickte und hoffte wenigstes im Austausch mehr zu erfahren wieso Janon gestern nicht mehr zurück kam und heute schon so aufgeladen war.

      "Um deine Frage zu beantworten, ja...Er war gestern bei mir. Und Mann sah er scheiße aus, er wollte direkt duschen und ...ich hab ihn währenddessen beobachtet, wollte ihn ein Handtuch besorgen und woah...Wie soll man sagen. In so einem Zustand sah ich ihn schon lange nicht mehr ...."
      Leider waren Russels Worte mehr als nur beunruhigend....Und so langsam klärte sich ein Bild in Liams Vorstellung darüber was vielleicht passiert sein könnte...



      ".... Später faselte er was von diesem Oscar - wie sehr er ihn umbringen würde...."

      Es war also Oscar, eigentlich hätte er es sich beinahe schon selbst denken können aber das es so ausgeartet ist das selbst ein enger Kumpel von Anblick schockiert war?
      Das erinnert ihn daran das Janon sich vor ihm weder an oder ausgezogen hatte...Und Naja Janon war echt keiner der sich für sein Körper schämte. Besonders vor Liam nicht.
      Schon da hätte bei ihm die Alarm Glocken Läuten müssen....

      "Der Typ hat es Janon ganz schön angetan, jetzt gerade sucht er auch den ganzen Weg nach ihn ab, um ihn eine aufs Maul zu hauen...."

      "Ja, davon hab ich vorhin etwas Wind mitbekommen...", murmelte Liam etwas gereizter, es gefiel ihm nun umso weniger das Janon erneut sich mit Oscar anlegte...
      Normalerweise hielt er sich raus, er wusste schließlich das Janon andere Verprügelte es war kein Geheimnis für ihn aber das es so ausging....Das machte die Lage selbst für Janon nicht gerade besser....


      ".....Ich persönlich denke, dass sie es bestimmt in diesem Moment treiben, denn durfte keiner mitkommen obwohl Janon gern angab, wenn er sich prügeln ging. Ich hab Janon schon immer gesagt, dass große Kerle mit großen Brüsten zu ihm besser passen würden aber, dass er sich gleich so einen Schwertfisch ans Land ziehen würde...Crazy."
      Die nächsten Worte versetzten Liam ein kleines stich ins Herz...
      ...Was soll das denn bedeuten...?
      Soll da zwischen Oscar und Janon....Mehr laufen?
      Er wusste das solche Kerle wie Oscar überhaupt nicht sein Typ entsprachen, zu ihm meinte er auch oft er sollte sich bloß keine Muskeln antrainieren.
      ....
      "Hach...Unsinn, Janon würde sich eher ein Arm Abbeißen als Sex mit Oscar zu haben.", widersprach Liam der sein gereizte Stimme nicht ganz unterdrücken konnte.
      "Ich kenne...Diesen Oscar ein wenig durch....", setzte Liam an und plötzlich ging in ihm ein funke auf der ihm so überhaupt nicht passte.
      "...Dieser....Mistkerl.", murmelte Liam als nach seinem Smartphone griff und durch die Kontakte Scrollte.
      "Entschuldige mich kurz...", bat Liam da er Russel nicht einfach so stehen lassen wollte.
      Er ging mehr auf Seite und seine Mine wurde immer Finstrer als er endlich Stans Namen fand und sein Kontakt entsperrte.
      Sogleich machte er ihm eine Sprachnachricht:
      "Hey, Stan...Wenn du die Nachricht abhörst, will ich das du auf der Stelle deinem Verficken Freund Oscar von Janon zurück Pfeifst!! Wenn dir an unserer Freundschaft wirklich etwas liegt lässt du diesen Gerechtigkeit Scheiß auf der Stelle!! Mir es egal was Janon gemacht hat das du es soweit getrieben hast aber Oscar übertreibt es Maßlos, dass bist du mir Schuldig allein für mein Club!"



      Es dauerte wirklich nicht lange bis sich Stan auch direkt mit einer Memo zurück meldete:
      "....Liam, ich weiß du bist wütend aber Janon hat sich das selbst zuzuschreiben, ich hab Oscar nicht auf ihn angesetzt, wenn die beiden noch was zu klären haben ist das Ihre Angelegenheit , findest du nicht?"
      "Du kennst Oscar besser als ich! Und selbst ich weiß das wenn er sich an jemand fest gebissen hat nicht mal los lässt! Das hast du zu verantworten, ich bin mir sicher du hast ihm sogar geholfen ein Vorteil gegen Janon zu bekommen ! Wenn es Fair sein sollte ohne deine Mithilfe! Also?! Ich bin mir sogar sehr sicher das du Janons Kumpel tipp geben hast wo sich Oscar gerade befindet!"
      "Liam, du klingst langsam Paranoid....Aber gut, ich misch mich nicht mehr ein aber nur weil wir Freunde sind."
      Kopf schüttelnd sah Liam auf sein Smartphone als keine weitere Sprachnachrichten folgten...
      Er hätte echt besser wissen müssen, natürlich würde Stan wie damals in Waisenhaus diese Aktionen nicht lassen...Er war zwar ein wirklich Vorbildlicher Mensch aber sein Gerechtigkeit Moral war Gefährlicher als man dachte und immer unbemerkt setzte er die richtigen Bausteine damit das erwünschte Ergebnis hervor gerufen wurde.
      Janon musste jedoch Stan ziemlich ans Bein gepisst haben außer der Verletzung am Arm, dass er so Handelt....
      Er konnte nur hoffe das sich Janon gerade nicht in eine viel zu heftige Lage brachte....
      Genervt jedoch von sich selbst rieb er sich die Schläfe, so langsam kam er sich wirklich wie eine überführsorgliche Mommy vor!
      Vielleicht war es ein Fehler das er sich von seinem alten Sugar Daddy getrennt hatte...Ich brauchte echt wieder eine Auszeit!
      Aber er wollte Janon mit dieser Gestik deutlich machen das er ganz ihm gehörte....Aber warum musste Janon auch nur so Heiß darauf sein sich auf Oscar einzulassen?!
      "...Verdammter Mistkerl!", jammerte Liam mit Tränchen in den Augen auf und griff nach einer Flasche hinter der Bar, er vertrug zwar kein Alkohol doch gerade brauchte er das Bitterezeug für sein Herzschmerz.
      Denn sein Unterbewusstsein sagte ihm das er heute Nacht Janon erneut nicht bei sich haben würde!!
      Wenigstens würde er sein Club dann verwöhnen....Der Club würde strahlen wie im Neu-Glanz!
      Er nahm zwei kräftige schlucke: "Warum müssen alle nur so Stur sein und Geil darauf denn Alpha zu markieren!? Ich hoffe Janon ist dieser scheiß echt Wert für sein Ego! Wenn er glaubt ich warte ewig auf ihn hat er sich geschnitten! Ich mach den Scheiß nicht mehr mit!"
      Obwohl Liam nur wenige schlucke hatte kickte bei ihm sofort der Alkohol weswegen er mit dem Kopf auf die Therese knallte und unverständliches Gejammer von sich gab.
      Er machte sich verdammt große sorgen um Janon und zugleich fühlte es sich an als hätte Janon sich lieber für ein Wildes Treiben mit Oscar entschieden als bei ihm zu sein....
      Dabei wusste Liam das Janon, bestimmt selbst wenn sie sowas wie ein Paar waren mit Anderen Kerlen rum machen würde...Wieso triggerte es ihn das jetzt aber so extrem?! es war einfach nur zum heulen!
      Daran war nur Stan und Oscar Schuld!
      "Diese Penner....", schluchzend richtete sich Liam wieder auf um denn Besen zu holen da er vor Russel nicht der Eifersüchtige, heulende Freund rüber kommen wollte...Aber er wollte vor Frust am liebsten schreien.


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      Oscar Bell

      Das spöttische Gelächter von Janon hallte so laut durch die Gassen das davon ein paar Straßenköter aufgeschreckt wurden und begann laut an zu kläffen.
      Oscar konnte nicht erkennen ob Janon einfach durch die Dorgen vollkommend den Verstand verloren hatte oder dieser Knecht gerade wirklich glaubte in dieser Lage über seine schwäche Lachen zu können. Als hätte man bei seinem Attraktiven Bad Boy ein hebel umgelegt und ihn mit Drogen voll gepumpt zeigte er sich nun deutlich erregter als bei ihren hitzigen Körperlichen Auseinandersetzungen.
      "Haaaaaa...Also.....Ist er dein Schwachpunkt? Bist du ein Brotherfucker? Sein großer Beschützer? Hahhahah...Ich glaube du hast mich das erste Mal mit deinem Benehmen wirklich erregt! Wie ekelhaft! Aber mir gefällt es, dass du Mal derjenige bist der angepisst ist!"
      Brotherfucker...?
      Die Bezeichnung gefiel Oscar überhaupt nicht, nicht mal in Traum würde er Harvey so anfassen.
      Abgesehen das der Bursche nicht ansatzweise sein Typ war und noch dazu es nicht die weise war wie er ihn erniedrigen wollte.
      Janon Verhalten kotzte Oscar immer weiter an...
      Wie sollte er es einem Bad Boy Heimzahlen wenn sich hier ihre Neigung so abrupt trennte, das war wirklich abartig....und machte ihn einfach nur sauer.
      "Halt deine Fresse...."
      Seine gereizte Stimme war mehr wie ein dunkles, rauchiges raunen doch redete Janon aufgeilt weiter als würde es ihn um Gegensatz zu dem Blonden so richtig anturnen.



      "...Wie...geil! Keine Sorge, ich hätte mich um ihn sowieso gekümmert - er ist scharf, du weißt doch was ich gerne mit solch' süßen Jungs wie ihn mache. ♡ "
      Stan hatte ihn genug darüber aufgeklärt und sogar auch Videos geschickt, es war ihm schnuppe was Janon mit diesen Schwächlingen anstellte aber sein Bruder hatte er genug erzogen sich niemals klein halten zu lassen!!
      Auch wenn ihm der Anblick der fehlenden Muskeln an seinem Bruder sehr enttäuscht haben...Sein Vater hatte ihn weiter verweichlicht, anstelle das sich weiter auf den Straßen Körperlich stärkte, studierte er jetzt Medizin....Auch im Kampf gegen die scheiß Sharks wollte ihm Harvey nicht helfen...
      Schwer also abzuschätzen ob Janon ihn nicht überlegen sein konnte, er selbst musste sich schon anstrengen damit ihm Janon mit seinem Beißern nicht erneut die Kehle aufbiss.
      Auch Stan hatte das Kätzchen erwischt und dieser war schon lange Oscars größter Rivale....! Da es Stan schon mehr mal geschafft hatte ihn in Schacht zu halten ohne einen kleinen Kratzer davon zu tragen!
      Und Janon hatte es geschafft ihn derartig zu verletzten...?
      Es war daher für Oscar nicht undenkbar das Janon es daher schaffen könnte Harvey zu dominieren und das wäre indirekt eine große Beleidigung an ihn selbst!

      Janon provozierte es auf äußerste weiter, im Gegensatz zu ihm besaß der Kerl ernsthaft ein Schlüssel zu der WG seines Bruders?
      Wieso?
      Sicher war die anderen Milch Gesichter daran Schuld! Harvey hätte sich bessere Freunde aussuchen sollen...Das war alles wirklich zum Kotzten.
      "....Bevor ich ihn zerstöre lernt er noch von mir neue Positionen kennen!"
      Die Augen von Oscar verengten sich nur noch weiter Feindselig während sein Zeigefinger schon begann gereizter am Abzug entlang zu streichen.
      Sein Blick bohrte sich auf Janon Lippen die seine Zunge preisgaben als er aufmüpfig behauptete das es sich noch einer getraut hätte sei frechen Mundwerk zu stopfen....
      Der Kerl hatte wirklich zu viel von seinen Drogen eingenommen wenn er wirklich nicht auf denn Gedanken kam wie Oscar dafür sorgen konnte das Janon sein Maul schön offen behielt.

      "....Aber schau wie nett ich bin, seinen Namen erwähne ich doch gar nicht mehr~. Will ja nicht, dass dein Bruderkomplex zu stark herausschwellt. Widerlich! "
      Denn hatte Janon leider schon längst in ihm erweckt und es regte Oscar nur noch mehr auf das er sein Verhassten Mörder nicht einfach nur Hassen konnte aber dann spuckte seine große Liebe genau das aus er am aller wenigsten hören wollte, doch jede Liebelei fand mal ihr unschönes Ende.
      "Denkst du er steht darauf, wenn man auf seine Augen abspritzt? Sie sind echt schön blau! Anders als deine...Er nahm sich die ganze Schönheit, wie unfair!"
      Mit einem mal weiten sich Oscars Augen wie von einem Raubtier....



      Für einen Moment scheint die Welt stillzustehen.
      In Oscars Kopf schien sich abzuwägen ob er Janon nicht auf der stelle Kalt machen sollte oder noch ein Fünkchen in ihm sich noch an ihm bespaßigen wollte....



      Doch dann flammt etwas Dunkles in ihm auf. Seine Augen verändern sich, der Ausdruck wird gefährlich, fast unmenschlich. Es ist nicht nur Wut, sondern pure, ungefilterte Rage, die ihn überkommt. Seine Pupillen verengen sich zu Schlitzen, wie die eines Raubtiers, das kurz davor ist, seine Beute zu zerreißen.
      Seine Hand mit der Pistole zittert leicht, bei dem versuch, die aufkommende Gewalt in sich zu kontrollieren.
      "Du hast keine Ahnung, wovon du sprichst..!", zischt er, seine Stimme vor unterdrücktem Hass bebend.
      Doch anstatt den Abzug zu drücken, hält er inne. Sein Blick bleibt fest auf Janon gerichtet, durchbohrt ihn wie ein Speer. Die Waffe in seiner Hand sinkt nur leicht, gerade genug, um die Spannung des Augenblicks unerträglich zu machen.
      "Du wirst meinen Bruder und seine Augen nie wieder in den Mund nehmen. Verstanden?" Seine Stimme ist leise, aber jeder Buchstabe trägt eine tödliche Warnung.
      "Außer du hast ein so großen Todeswunsch...Aber glaub mir sobald du Tod bist werde ich mir alles nehmen das dir jemals etwas bedeutet hat, ich begleiche meine Rechnungen...Angefangen mit deinem Freund dessen bescheuerten Club ich abgefackelt habe~"



      "Du findest es Geil mit denn Schwachstellen Anderer zu spielen? Du Mistgeburt hast überhaupt keine Ahnung was es bedeutet mich Wütend zu machen!"
      Janon Taschenmesser fand schnell sein Weg zu Boden, damit er seine Hand frei bekam und brutal den Kiefer von Janon zu packen.
      "Du dreckige Hure hast also keine Ahnung davon wie gut es sich anfühlt etwas Anständiges in dem Mund zu nehmen, häh? Keine Sorge das werde für dich Ändern...."
      Ein Boshaftes Lächeln lag auf sein Lippen als er die Pistole wieder mehr hob:
      "Es ist ganz einfach...Ich schieb dir die Pistole in dein williges Maul und wenn du es nur wagst...Mich zu Beißen, jagt ich dir direkt eine Kugel durch deinen Gaumen, quer durch deinen Kopf...Das solltest du selbst in deinem Zustand kapieren..."



      "Diese Warnung gebe ich dir nur weil es zu schade wäre dich direkt abzuknallen, also überleg es dir gut..."
      Mit den Drohenden Worten drückte der lauf der Pistole auf gegen die Lippen von Janon, abwartend nur den kleinsten mucks von Janon zu hören um seinen Drohung war werden zu lassen.
      "Du sorgst besser dafür meine Wut wieder zu besänftigen...Dann vergebe dir vielleicht."
      Er übte drück aus um ihn auf die Knie runter zu zwingen, während sein Blick weiter bohrend auf ihn gerichtet war.

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      Zeth Lagertha

      "Das kannst du vergessen!"
      Die scharfen Grünen Augen von Sato Blickte wieder zu ihm...
      Obwohl Zeth mehr als deutlich war, widersprach ihm Sato immer noch...Woher nahm der Frischling nur diesen Ehrgeiz?!
      Sie kannten sich doch kaum....!
      Was zum Teufel stimmte mit Sato nicht?!



      Sato sprach davon das er von ihm nicht schrecklich denken konnte...Musste er es ihm erst vor Augen führen damit er seine Meinung ändert?!
      Hätte aber Kiri ihn nicht von folgen gewarnt würde er es sofort in Erwägung ziehen! Aber er konnte nicht riskieren das er zum Schutz von Sato er am Ende nur noch mehr der Grund war das er sterben würde....

      "Ob du für mich das selbe tun würdest oder nicht hält mich davon nicht ab, dir helfen zu wollen. Wenn ich auf die Schnauze falle oder schlimmstes Falls dabei draufgehe wie ein Versager, dann liegt es ebenfalls unter meiner Verantwortung! Denn ebenso möchte ich dich auch nicht verlieren...Egal, was du in Wahrheit in mir siehst - meine Gefühle für dich bleiben bestehen. Du bedeutest mir verdammt viel..."
      Obwohl sie nicht unterschiedlicher sein konnten ähnelten sie sich mit ihrer Meinung, dass Sato aber so laut aussprach das er ihm viel bedeutet ließ ihn wieder heißer laufen.
      Wie konnte Sato nur so über Gefühle sprechen....Es war wirklich als Sprach Zeth gegen eine Wand obwohl er schon mehrfach gegen geschlagen hatte...Stand die Wand immer noch aufrecht um ihn vor Äußeren Schaden zu schützten....

      "Ich...mag dich...Und das allein ist Grund für mich dir helfen zu wollen. Ob...andere Menschen darunter stärker litten als du...interessiert mich in diesem Moment nicht...Mir geht es um dich. Um meinen Freund, der mir extremst viel bedeutet."
      Verdammte scheiße....Konnte Sato endlich aufhören das so überzeugt auszusprechen?!
      Denn ebenso möchte ich dich auch nicht verlieren...
      Meine Gefühle für dich bleiben bestehen. Du bedeutest mir verdammt viel...
      Ich...mag dich...
      Mir geht es um dich. Um meinen Freund, der mir extremst viel bedeutet...
      Noch ein weiteres Wort und Zeth würde ihn gleich den Mund zu haltern!!!



      Sato hatte er immer als sehr allgemein Hilfsbreiten Frischling gesehen, dass er sich aber ganz um Zeth drehte....Er konnte es kaum glauben.
      "Ich selbst bin mir einfach sicher, dass meine Seele deine mickrigen Sünden überwiegen würde...Denn egal, wie sehr ich es auch versuche mich durch den Glauben zu bessern, ich bin und bleibe ein Sünder."
      Auch Sato stellte sich als jemand da der nicht vollkommend rein war, er erinnerte sich daran das sein Meister etwas davon erwähnte das dunkle Magie in Sato steckte. Er hatte nicht viel Ahnung von Magie weswegen er nicht viel damit anfangen konnte...Doch so klangen seine Worte danach als schlummertes etwas in Sato das wohl ein Sünder zu bezeichnen war...Doch war er ihm Gegensatz Mickrig...?
      Immer mehr wirkte das mehr als sonderbar auf Zeth der ihm sofort widersprechen wollte.
      Aber Sato war so entschlossen dabei als wäre gar keine Fläche für Widerspruch.

      Obwohl er Sato ziemlich Grob auf abstand gehalten hatte kam Sato zurück zu ihm, was sogleich seine Muskeln wieder anspannen ließ...Doch Sato ging vor ihm auf die Knie war seine Augenbrauen irritiert zusammen ziehen ließ.
      Plötzlich umschlossen seine Hände seine Hand....Es hinterließ eine seltsame Mischung aus kribbeln und kühle...In Ihm stieg der Instinkt sofort sich los zu reißen aber, etwas in ihm ließ Zeth innere halten....Viel mehr konnte er nicht begreifen das Sato noch immer so fest an ihm hielt...Bedeutete er ihm wirklich...so viel....??

      "Du gehörst...zu meiner Familie, Zeth. Mir ist es wichtig, dass es dir gut geht...Ich würde gerne alles über dich wissen, doch verstehe ich, dass du es mir nicht sagen möchtest. Du musst mich auch nicht um Hilfe beten, ich werde damit klarkommen. Ich werde einfach egoistisch sein und dir immer wieder meine Hand ausstrecken...Selbst, wenn du mir den Arm dafür ausreißt."
      "H-hääh....?!", stieß Zeth fassungslos aus der merkte wie sein Herz wilder schlug und ihm erneut die Tränen in die Augen stiegen.



      "Ich habe nichts dagegen von dir gefressen zu werden. Friss mich ruhig mit Haut und Haar, Zeth. Nur so...wirst du mich los. Doch glaub mir... Davor werde ich auch ein wenig von dir in die Zähne bekommen!"
      Mit so einer Ansage hatte Zeth überhaupt nicht gerechnet, nicht...von Sato!
      Es war ihm regelrecht als würde ihm die Wand jetzt vor dem Kopf stoßen!
      Warum...Musste Sato jetzt so unglaublich Männlich rüber kommen...Da war doch was falsch!
      Träumte er noch? Hatte er ein zu heftig am Kopf abgekommen...?
      Doch je länger Zeth Sprachlos blieb, umso länger würde Sato gewiss noch seine Hand so fest haltern und vor ihm Knien bleiben...Da...wurde....ihm...ganz komisch....
      "S...schon....Kapiert, steh....wieder auf...das....ist voll Peinlich....!"


      Sie hatten mehr oder weniger Glück in dem Zimmer allein zu sein aber bei dem Anblick könnte man nur wieder falsch denken!!
      Besonderes da Zeth spürte wie die Hitze in sein Gesicht stieg...Bekam er Fiber? Bestimmt...So musste es sein!
      Es ärgerte ihn aber das nichts mehr gegenüber Sato Worte sagen konnte....
      Satro wollte es wirklich drauf ankommen lassen von ihm gefressen zu werden und hinzufallen....
      Der Typ hatte sie wirklich nicht mehr alle!!
      Aber das zurück Beißen konnte glaubte ihm irgendwo...Auch wenn das mit denn Sünden ihm nicht wirklich in sein Kopf gehen wollte.
      "...Du bist verrückt...Hmpf...ich bin kein Familien-Mensch....Du solltest echt dein Fokus nicht so auf mich setzten...",grummelte er mit überhitzten Gesicht.
      Er wusste nicht mal wie lange er bei Sato und seinem Meister bleiben würde....
      Doch Satos Worte klangen...so schön das Zeth eind rnag verspürte so lang wie möglich bei ihm bleiben zu wollen...
      Erneut schnatzte er mit der Zunge und wich seinem Blick aus.
      "Dummkopf...."
      Er musste Lebensmüde sein, dass war die Erklärung...!
      "...Du wirst es bereuen...."
      Sobald er wirklich seine wahre Form zu Gesicht bekam, waren die ganzen Worte wie Sand im Wind vergessen....Davon war Zeth einfach zu überzeugt.
      Believe Me ~

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    • Janon Müntzer

      In Oscars von Wut aufkochendes Gesicht zu erblicken, war zwar nur halb so schön wie ein vor Angst verzweifeltes - doch befand sich trotzdem Janon in eine schwere Ekstase. Er wurde leichtsinnig und viel zu selbstbewusst, was durch Oscars minderwertige Schwäche nur noch weiter verstärkt wurde. Er wusste, dass es an den Drogen liegen müsste - sonst hätte er sich mehr darauf konzentriert Oscar ebenso körperlich zu schaden, jedoch konzentrierte er sich geradezu auf den seelischen Schmerz.
      Zu erkennen, dass dieser Sadist eine kleine Vorlieben zu seinem Bruder hatte gab ihn ein aufheiterndes Gefühl. Er fühlte sich am Spielplatz so überlistet, er war nur ein Gefangener gewesen, an den sich Oscar vergnügen konnte. Behandeln tat er ihn wie ein Sexspielzeug und noch dazu war ihn der Kampf total egal gewesen.
      Harvey hingegen sah wie der Typ aus, der bis zum letzten Bluttropfen sich nicht geschlagen geben würde bis sein Körper endgültig versagte - danach müsst er seine Niederlage einstecken. Allein der Gedanke war viel vorzüglicher, Oscars Bruderkomplex zeigte, dass man ihn noch genug rauben konnte. Er wollte diesen Arschloch auf den Boden sehen - dabei wusste Janon endlich, dass es viel mehr einforderte, als sich nur mit Oscar zu prügeln. Denn...Erlaubte er sich selbst nicht Menschen außer seinen eigenen Vater umzubringen, um eine gewisse Person in seinem Leben nicht zu enttäuscht. Er musste anders mit Oscar agieren, ihn von Innen Schaden und sein Schild treffen. Alleine jetzt zu erfahren, dass er ein Fanatiker war und zugleich noch Gesucht wurde von irgendwelchen Gaunern...genau darauf wollte er bauen. Wäre nur zu schade, wenn dieser Schmutzfing von anderen Menschen davor vernichtet würde - bevor Janon auch noch sein verzweifeltes Gesicht sah. Er wollte...Das Leid von ihm sehen und sich darüber lustig machen, noch mehr Salz in Oscars schmerzhafte, verlockende Wunde streuen.

      "Du hast keine Ahnung, wovon du sprichst..!"

      Ein Teil von ihm fand es nur mehr als abartig, was sich in seinem Körper abspielte - wann wurde er jemals wegen einem großen Barbar erregt? Das Grinsen wischte sich nicht von seinem Gesicht - er fühlte sich beinahe gezwungen so schmutzig denken zu müssen. Es war als sortierten seine Gedanken die Wichtigkeit des Geschehens genaustens aus und obwohl die Pistole direkt an seiner Wange zu zittern begann, alarmierte ihn seine Sinne nicht, dass es gerade mehr als gefährlich wurde.
      Drogen...waren was feines - Sie zwangen dir Freude auf und zugleich waren sie eine Eliminierung von wahren Emotionen. Genau deshalb konnte er sich schwierig von ihnen lösen, wenn Liam ihn nicht gezeigt hätte, dass er ohne sie besser dran wäre...hätte er sie bis heute in seiner Tasche. Durch sie wurde man selbst leichter und schwebeloser, man musste nur seine Kontrolle größtenteils aufgeben und mit Entzugserscheinungen am nächsten Morgen rechnen.

      Die Augen von Oscar stocherten direkt in Janons Seele, der bemerkte...das Oscar noch immer weiter brodelte. An irgendwen erinnerte er ihn, diese pure Rage, die bis in seine Iris sich hineinzog und eine dunkle Aura hinterließ.
      Janon hatte selbst starke Wutausbrüche, doch... gab es auch bei ihm Grenzen. Seine Schläge waren stärker, wenn er sich nicht nur von der hasserfüllten Emotion verschlucken ließ. Er brauchte das Gefühl von Macht, Zielstrebigkeit und Selbstsicherheit an seiner Seite, damit er jeden überlegen sein konnte.
      Menschen, die wie Oscar ihn ansahen hätten schon lange den Abzug gedrückt, weshalb Janon schwer schluckte. Das Grinsen war ihn wie eingebrannt während die Augen wie hypnotisiert auf Oscar starrten.



      "Du wirst meinen Bruder und seine Augen nie wieder in den Mund nehmen. Verstanden?"

      Diese tiefe und unbändige Stimme so nah an sich zu hören, sollte gewöhnlich bei Janon einen starken Brechreiz auslösen. Doch seine Nervenbahn spielte ihn ein Streich und ein anregendes Stechen überkam seiner Brust - Janons Gesicht verkrampfte sich mehr. Natürlich konnte Oscar sagen was er wollte, Janon würde seine Hände nicht von Harvey lassen, sobald es Zeit war sich mit ihm zu beschäftigen. Jedoch erklang Oscar wie ein Raubtier, was ihn keines Falls kalt ließ - es war bedrohlich und das lernte selbst so jemand wie der Boxer zu spüren. Gerade erinnerte er ihn mehr an ein Stier in der höchsten Rangordnung anstatt eines Ochsen. Ein Zeugungsfähiger, mächtiger Bulle, an den sich keiner herantraute. Die Gedanken wurden verdammt wirr, Janon spürte wieder den kalten Schweiß an seinen Nacken. Oscar sprach so leise und trotzdem erspürte er ein starkes Kribbeln in seinen Händen...es turnte ihn an, er konnte es nicht bezweifeln, doch ging es langsam in eine ungebremste Richtung. Er starrte ihn an als hätte er den Kopf von Harvey direkt auf seinem Schoß liegen, es war keine normale Wut, was in ihm schlummerte. Er mochte nicht an wen er ihn erinnerte, den Gedanken schweifte er sofort ab, denn war es lächerlich.



      "Außer du hast ein so großen Todeswunsch...Aber glaub mir sobald du Tod bist werde ich mir alles nehmen das dir jemals etwas bedeutet hat, ich begleiche meine Rechnungen...Angefangen mit deinem Freund dessen bescheuerten Club ich abgefackelt habe~"

      Sogleich verengten sich seine Augenlieder als Reaktion für Oscars Drohung. Er wusste, dass dies bei solch einem beschissenen Kerl nur der Wahrheit entsprach - genau wie er machte er bei solchen Anschlägen keine Witze. Natürlich hatte er keinen Todeswunsch, sonst hätte er sich schon in sehr jungen Jahren die Kugel gegeben - es war nur das unreine Adrenalin was in seinem Blut strömte und ihn kontrollierte. Zu hören, dass er sich nach ihm an Liam vergreifen würde weckte ihn ein wenig von der Trance. Er sollte bloß nicht denken, dass er Harvey in Ruhe lassen würde, nur weil er ebenso von Liam wusste. Janon musste nur Liam mehr beibringen bösen Wölfen nicht mehr die Tür zu öffnen - am besten auffordern diese beschissene Bar zu schließen. Jedoch war es von größter Notwendigkeit am Leben zu bleiben, denn hatte er kein Bedürfnis seinem Sugar Babe nur noch mehr Zuhälter in seine Laufbahn zu schicken. Genau deshalb... durfte er sich nicht nur an der Erregung und den Spaß konzentrieren - die Rage von Oscar war etwas besonderes, doch ahnte er, dass er ihn ohne zu zögern kalt machen würde...wenn er nicht irgendwo ein Spielzeug in ihm sah.

      "Du findest es Geil mit denn Schwachstellen Anderer zu spielen? Du Mistgeburt hast überhaupt keine Ahnung was es bedeutet mich Wütend zu machen!"



      ...Angespannt runzelte er die Stirn, denn Oscar griff bestialisch nach seinem Kiefer, sodass er unentwegt auf knurrte. Es war keine Angst, die seinen Körper krampfhaft versteifte - zumindest würde er es bei so jemanden wie Oscar niemals empfinden können...
      Mehr war es die Verwirrung in sich selbst, die vom erregenden Gefühl in die Leere stieß - je brutaler dieser Mann wurde.
      Er begriff wieso... Solch eine unsagbare Wut erinnerte ihn viel zu stark an seinen Vater. Erst machte es Spaß gegen ihn zu spielen, doch sobald man einen blinden Kern traf und dieser auch noch mit unfairen Mitteln kämpfte...war es einfach aussichtslos.
      Am liebsten hätte er Oscar in sein wildes Gesicht gespuckt, doch erkannte er, dass er gerade im Nachteil war. Er...war Boxer und kämpfte mit Strategie, sofern es möglich war. Diese Erinnerung an seinen Vater schlug ihn schmerzhafter in den Magen, als das Oscar ihn packen konnte. Dabei wollte er wirklich kein Glücksgefühl empfinden, sein Verstand verbot es ihn und das Oscar ähnliche Züge hatte war zum Umfallen. Es zerstörte seine Laune, auch wenn die Droge es nicht ganz zulassen wollte.



      "Du dreckige Hure hast also keine Ahnung davon wie gut es sich anfühlt etwas Anständiges in dem Mund zu nehmen, häh? Keine Sorge das werde für dich Ändern...."

      Nun war es Oscar, der schrecklich Lachte als spielte er mit ihm Russisches Roulette...Obwohl ihr Spiel deutlich unfairer zu sein schien. Er hasste es vor allem in einer sexuellen Richtung beleidigt zu werden, dieser Dirty Talk betäubte sein Gesicht, dass so stark von Oscar festgehalten wurde, dass er sich wehrhaft versuchte zu befreien. Warum zur Hölle...hatte dieser Wicht wieder die Oberhand? Janon musste ihn unbedingt verletzten, sodass Oscar sich nie mehr traute so niveaulos mit ihm zu sprechen.



      "Es ist ganz einfach...Ich schieb dir die Pistole in dein williges Maul und wenn du es nur wagst...Mich zu Beißen, jagt ich dir direkt eine Kugel durch deinen Gaumen, quer durch deinen Kopf...Das solltest du selbst in deinem Zustand kapieren..."

      Wie eine klare Beschreibung seiner darauffolgenden Taten drückte der Lauf von der Pistole, direkt an seine Lippen. Er konnte den Geschmack von Eisen wahrnehmen, worauf er fest seine Zähne zusammenbiss, denn verachtete er die Idee dieses Gestörten. Es bewies ihn zwar, dass er wirklich stark an seinem Bruder hing - krankhaft...so wie er nie seinen Bruder lieben würde...doch war Oscars Art von Überlegenheit genau das, was Janon nur schwer ertrug.

      "Du sorgst besser dafür meine Wut wieder zu besänftigen...Dann vergebe dir vielleicht."

      ...Vergeben...Wollte er ihn verarschen?!
      Wer sollte hier wen vergeben...
      Warum...war dieser Mann so ekelerregend...Als wäre der Kerl vor ihm sein heimlicher Bruder, der aus den Genen seines Vaters stammte.
      Ihn kam die Galle hoch, zugleich zerfetzte sich ein Teil seines Verstandes...
      Dachte er wirklich, dass Janon nun sein graues, williges Kätzchen spielte? Blutrünstig piercten seine violetten Augen, die dunklen von Oscar. Er wollte seinen Mund keinen Falls öffnen, denn würde dieses Schwein die Situation nur ausnutzen und ihm die Pistole bis zum Griff hineinwürgen. Oscar zwang ihn auf die Knie, worauf er sich gegenwehrte - als könnte er hilflos sich nun alles mit sich ergehen lassen. Knurrend griffen seine Hände nach Oscars Armen, auf dieses Spiel wollte er sich nicht einlassen...Dieser Ochse war mehr als nur widerlich...Selbst mit einer Ladung von Aphrodisiakum würde Janon immer wieder zur Vernunft kommen, um sich nicht von solch einen Narr demütigen oder aufgeilen zu lassen.



      Dieser Bastard hatte in an der Mangel und auch wen sich Janon wehrte biss er nicht zu, denn wäre es für Oscar so viel einfacher den Abzug zu tätigen...Dann wäre der Boxer hinüber. Wie vom Traum erwacht bemerkte er erst dann, dass sein Taschenmesser nicht mehr in Griffweite war, er hätte diesen Mistkerl sich von der Schönheit verspeisen lassen sollen, doch zu stark war die Sehnsucht nach Rache. Jetzt wusste er wie er sich rächen konnte, doch musste er dafür nicht mehr bei Oscar sein. Es war ihm bewusst, dass Oscar ihn nicht losließ, doch so einfach Janons Kämpferinstinkt zu brechen war nicht einfach, selbst wenn er sich ihm wiedersetzte.
      Es fühlte sich schon wieder nicht wie ein richtiger Kampf an, denn hatte dieser Mistkerl zu viel Macht. Viel zu viel...er wollte sie ihm rauben, ihn genauso umbringen....ihn auf diese Liste setzen, wo eigentlich nur sein Vater hineingeschrieben wurde.
      Die Euphorie bändigte noch immer seinen Körper, weshalb Janon überfordert zur Seite starrte. Es war so als konnte sich sein Verstand nicht entscheiden, was er nun genau erleben sollte und so gab er ihn einfach alles. Erregung, Abneigung, Ekel, Freude, Wut...Er konnte sich nur schwer konzentrieren. So war es das erste Mal gewesen, dass Janon seinen Tatendrang bereute, ohne sich wirklich vorzubereiten zu diesem Bastard zu gehen. Er wusste es nun besser, Oscar war für ihn gefährlich - nicht was er gerne zugab...damit wollte er auch nicht zum Ausdruck bringen, dass er sich schwächer sah...Es war nur sein Verhalten, mit was er nie umgehen konnte. Dasselbe hatte er bei seinem Vater gelernt, diese konnte man nicht so einfach in die Knie zwingen, wenn sie eskalieren- sie dafür aber dich. Und genau deswegen musste er ihn aus der Welt ausradieren, weitaus mehr tun als nur ihn verprügeln zu wollen.

      Der Mund von Janon blieb geschlossen, auch wenn Oscar mit seinen Fingern am Kiefer für Gegendruck sorgte. Er weigerte sich diesem Scheiß nachzukommen, denn war er kein Flittchen -und besaß eine tiefe Abneigung gegenüber solchen Rollen. Auch, wenn es hieß, dass er ihn abknallte - er wollte nicht sich selbst dafür verkaufen...dafür war seien Selbstliebe zu groß.

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Oscar Bell

      Der Kampfgeist loderte in Janon so intensiv da er beinahe spürte wie es ihn an die Alten Zeiten erinnerte als sein kleiner Bruder endlich an dem Punkt gekommen war nicht mehr erbärmlich am Boden liegen zu bleiben, sondern sich weiter gegen seine deutlich überlegende Kräfte zu stellen...Bestimmt dachte Harvey als Kind auch oft über Rache nach, dass er Oscar irgendwann zu Boden bringen würde...Allein die Vorstellung hatte Oscar nur mehr erregt fester zuzuschlagen. Er hätte nichts dagegen von solchen Personen in die Knie gezwungen zu werden, dafür mussten sie ihm aber auch Beweisen das sie es wirklich ernst meinten...Und solche Personen fand man wirklich selten.
      Aufmerksam, mit verschärfter Sicht in Janon Augen die so viel Emotionalen Chaoes widerspiegelten erkannte er diese Todeswunsch ihm gegenüber deutlich was in ihm wieder ein leichtes Kribbeln auslöste jetzt wo endlich wieder dieses verlüsternd, schadenfreudige Gesicht aus seinem Gesicht verschwunden schien...
      Anderes als er jedoch konnte Janon erstaunlich kontrolliert bleiben, er rechnete schon damit das Janon zumindest ein giftiges Wort über seine Lippen rutschen würde nachdem Oscar deutlich zeigte das er sehr wohl auch zurück Stach sobald man sein Wundenpunkt berührte.



      Aber...Nein.
      Janon hielt die Lippen geschlossen und wendete sein Blick blick abgeneigt ab....
      Es ließ denn Puls in Oscar wieder schneller schlagen, nichts Anderes hätte er von seinem Bad Boy erwarten sollen!
      So fühlte er sich in Oscar verdrehten Kopf an als würde ihm gerade sein Liebhaber zu Versöhnung ihres Streits Blumen bringen, die sein gemüht in eine süße tauchte das ihm gar nicht mehr Böse sein konnte!
      Dennoch ließ sein fester Druck an Janons Kiefer nicht nach, als suchte seine Finger noch immer eine bestimmen Punkt, denn Janon dazu zwang ihm doch sein Mund zu öffnen aber dann wäre alles vorbei....
      Oscar war nicht gerade Intelligent und dachte Impulsiv, es würde nicht verwunderlich sein wenn dabei etwas schief ging, er hatte auch schon länger keine Pistole mehr in seinen Händen gehabt, vermutlich war seine Zielgenauigkeit auch nicht mehr so gut vor Jahren, als er an leeren Glasfalschen in einer abgelegenen Gasse geübt hatte.
      Natürlich war ihm klar das Janon Verweigerung nicht dazu beitragen sollte Oscars Laune wirklich wieder zu heben aber genau das machte doch umso Lustvoller für denn Blonden, dessen Mine sich begann wirklich wieder aufzuhellen als hätte er wieder gefallen an seinem Spielzeug gefunden.
      Allerdings war Oscar auch sehr nachtragend und Janon hatte ihn wirklich ziemlich auf die Palme gebracht, besonderes merkte er wie ihm selbst der Geschmack seiner Droge fehlte und der Gedanke was dieser Penner mit seinem geliebten Motorrad angestellt hatte....Er konnte sich Momentan kein neues Leisten oder eine Reparatur!
      Es wäre ihm wirklich lieber gewesen das sein Vater anstatt Arzt lieber sowas wie Mechaniker gelernt hätte, die Brüche und Wunden von Menschen heilten doch von selbst....Sein geliebtes Metallisches Ross jedoch nicht!
      Mit einem schwach schnauben aus der Nase, ging Oscar nun in die Hocke und betrachtete Janon, als wollte er seine Willensstärke bis an die Grenze austesten.
      Sie ähnelten sich und waren doch sehr unterschiedlich war Oscar tatsächlich etwas ....zu Faszinieren begann.
      Er hätte an seiner Stelle die Pistole in den Mund genommen oder es noch weiter provoziert....
      Aber Janon zeigte sich wie am Spielplatzt unglaublich Taff....Obwohl er ihn so erniedrigt hatte, sich lieber fast die Lippen Blutig gebissen als für ihn zu stöhnen und das leiden zu verkürzen.
      "Du bist wirklich....Fies, du willst wirklich das ich mich nur noch mehr in dich verliebe oder?", raunte Oscar mit einem Anflug eines schmalen Lächelns.



      Fester drückte er denn lauf der Pistole an seine Lippen das es schmerzte aber dann riss er die Pistole zurück, anstelle des Metalls drückten seine Lippen sich begierig auf die von Janon als wollte er ihm die Seele ausrauben.
      Dabei riss er seinen Kopf zu ihm hoch um sich nicht zu tief zu in runter zu beugen.
      Der Geschmack seiner heißgeliebten Zigaretten gaben Oscar ein kleinen Schwung, seiner Lebensgeister zurück...Am liebsten hätte er alles aus Janon raus gesaugt was er ihm unverschämter weise alles einfach weggeraucht hatte!

      Doch hatte Oscar diesmal auch nicht vor sich von seinen eigenen Gefühle beirren zu lassen...
      Janon hatte eine Strafe verdient und wenn er sich eben auf dieser Art weigerte das er ihm nur sein Kiefer damit brechen würde nahm sich Oscar eben eine Andere Art strafe vor.
      Bevor ihn Janon noch seinen Kampfgeist an ihm aus ließ packte seine Hand an seinem Kiefer und feste Janon Nacken.
      Mit einem brutalen schubser der Janon sogar beinahe über den Boden schlittern ließ, griff er ihn erneut um sein Kopf richtung Boden drücken zu wollen, wo das von Larry zurück gelassen Beutelchen mit aufgeplatzten Drogen lag.
      Es schimmerte immer noch wie Sternenglanz in der Nacht....
      "Wenn dich meine Schwachstellen so anturnen, wieso fängst du nicht hiermit an? Ich wette du bist noch nie in denn Geschmack von Galaxy gekommen, danach willst du auch gar nichts anderes mehr.", höhnte Oscar ihn an.



      Der Gedanke mit Janon noch mehr Gemeinsamkeiten zu teilen, erregte Oscar so sehr das er nicht weiter nachdachte, genau so wie er denn Club von Liam anzündete ohne weiter zu denken.
      Die Versuchung zu wissen wie Janon von dem Zeug abhängig werden konnte, war so reizvoll...Würde Janon da auch sich Gegenwehren können anderes als er selbst?
      Er kannte niemand der nach dieser Droge jemals ganz clean geworden war...Das Zeug war an der höchsten Stufe was die Abhängigkeit betraf, was sie umso gefährlicher machte!
      Aber so jemand wie Janon der selbst der in Anblick des Todes, seine Würde nicht verlor....
      Etwas funkelte in Oscars Augen, bei der Vorstellung das Janon selbst dagegen sich behaupten könnte...Dann...Dann wäre Janon wirklich das ultimative!
      So baute er denn druck gegen Janon auf um sein Gesicht weiter in die richtung zu befördern:
      "Na los....!", hauchte Oscar gewillt ihn mit sich in diese Verdammnis zu reißen, nur ein kleine Brise davon wurde bestimmt ausreichen um Janons Hirn komplett damit zu vernebeln. Es war nicht so Intensiv als er in seiner festen Form zu sich zu nehmen aber ihm selbst wurde der Mund schon ganz trocken beim Anblick des Zeugs.


      __________________________


      Vinni Veythar & Thalorian Veythar

      "Du bist wirklich großzügig. Dann lasst uns viel Spaß zusammen haben, ich freue mich schon ihnen ein paar neue Spiele zu zeigen, die du vielleicht nicht kanntest, Vinni. Dafür kannst du mir etwas zeigen, wovon noch ich nichts weiß!"
      Es war beinahe so, als wären alle die schrecklichen Dinge in der Vergangen Tagen nicht geschehen, sobald Infinity in dieses aufgeweckte und unschuldige Gesicht von Bosco blickte.
      Obwohl der Prinz schon so lange lebte, bezweifelte er nicht die Worte von dem Jüngeren das er ihm ein paar neue Spiele zeigen könnte.
      Er freute sich sogar sehr darauf, schließlich löste Bosco schon immer neue Dinge in ihm aus.



      "Jetzt, wo sie es erwähnen...Ihre Händen gleichen eines Pianisten! Sie weisen Flexibilität auf~~~~~~~"
      Obwohl der Prinz nicht unhöflich sein wollte, er hörte Bosco zwar noch reden, aber seine Gedanken waren längst in Wolke Sieben verschwunden....
      Er sah wie er sein Mund öffnete und schloss und seine Hand berührte....
      Wie konnte nur jemand so verboten Liebenswert sein?
      Vinni musste wirklich mit sich Kämpfen nicht verliebt zu seufzen....



      Jetzt wo Bosco wieder ein Kind war und ohne seine Ritterlichen Verantwortung war es so viel einfacher die Distanz zwischen ihnen zu brechen.
      Er musste wirklich bei denn Göttern oder bei etwas Übernatürlichen ein Wunsch erfüllt bekommen haben, anderes konnte er sich dieses Glück nicht erklären...
      War es daher verwerflich unsittliche Gedanke zu hegen?
      Er wusste das man das Glück mit bedacht halten musste...Es konnte schneller verschwinden als es ihm lieb war....


      Derweil war von dem besagten Glück draußen zur schwer etwas zu spüren.
      Thalorian hätte wirklich lieber gern mit weit aus Positiveren Neuigkeiten, seinen Ex-Partner überrumpelt. Doch wusste der Detektiv schon lange das seine Berufung nicht darin bestand immer erfreulichen Dinge zu übermitteln. Es war die Wahrheit...Die er brachte und sie konnte schön aber auch bitterlich sein....
      "...Glaubst du mir, dass ich gerade vor Erleichterung Tränen vergießen könnte und zugleich eine starke Panik in meiner Brust sich ausbreitet? Ich...kann es nicht glauben und zugleich könnte ich vor Ironie fast lachen. Das er bei der Korbos-Familie ist, von der er als ...Kind früher fliehen wollte, um sein eigener Herr und Miester zu werden. Und jetzt dient er ihm? Ein Witz...Ein schrecklicher Witz..."
      Es war wahrlich Ironie....
      Er konnte Izarra in diesen Augenblick sehr wohl verstehen, vielleicht sogar besser als jeder Andere in diesem Moment.
      Respektvoll zog Teo die Mütze tiefer in sein Gesicht.
      "Ein Witz der längst seine Pointe verloren hat."



      "Ich muss...die Jungs unbedingt warnen - du hast recht. Eine Trumpfkarte werden wir definitiv gebrauchen."
      Um die jüngere Generation stand es wirklich schlecht, die Karten waren ungerecht verteilt...So viel stad fest.
      Aber Thalorian war jegliche dafür da einer Seite etwas Hilfe zu verschaffen, er war nicht wie Izarra ein Supporter oder helfende Hand. Er zog selbst seine Nutzten aus einer eher misslichen Lage.
      Hier und da gab er aber trotzdem gern mehr Information raus als wie er eigentlich musste...
      Denn diese Verzweiflung in Izarras hübschen Gesicht zu sehen erfüllte denn Detektiv keineswegs mit Freude, er würde gern mehr für ihn tun....
      Weswegen er ihm die Sache mit dem Portal verriet...
      Diese Sache brachte Izarra weder näher an sein Sohn noch in dem wofür er eigentlich von ihm angesetzt wurde. Schließlich schwankte Morpheus zwischen denn Welten...In Meridian wäre Izarra sogar sehr im Nachteil, besonderes da sich dort der dunkle Herrscher selbst befand....Ihm war auf der Anderen Seite auch sehr die Hände gebunden...Es war sogar...Noch viel schlimmer aber das war eine Persönlich eigen Angelegenheit die der Detektiv in Kauf genommen hatte.
      "Danke aber...So könnte ich keinen Frieden finden... Wenn ich einfach alles hinter mir lasse -ich will für die Witch da sein und...Morpheus unbedingt wiedersehen- jetzt klingt es möglicher denn je. Dafür muss ich mich den Ernst der Lage stellen."
      Das liebherzige lächeln von Izarra ließ Thalorian ein leichtes stechen in Herzen spüren. Auch wenn er dies so selbstlos sagte und optimistisch nach vorne Blickte, sah er die Erschöpfung in seinen Augen deutlich.

      "Du bist ein wahrlicher Meisterdetektiv! Ich verdanke es dem Schicksal dich einen guten Freund nennen zu dürfen. Ohne dich wäre ich wohl planlos und verzweifelt über die Welt gestreift, jedoch...hätte ich wohl genug Geld, um mir ein vernünftiges Mittagessen leisten zu können!"
      ....
      Auch wenn das Charmante Lächeln von Teo das neckische grinsen von Izarra erwiderte, herrschte im inneren des Detektiv eine erschreckende kälte....
      Es...Tut mir so Leid Izarra....
      .....
      Aber genau deswegen konnte ich nicht länger mit dir zusammen sein....



      Sein Beruf bedeute auch Opfer zu bringen...Und andere zu verletzten....
      Und gerade war er dabei sein...Freund auszunutzen auf einer tief Ebene die sehr unethisch war.
      Es wäre ihm wirklich lieber gewesen...Das Izarra egoistischer wäre und zurück nach Meridian geflohen wäre.
      Doch standen die Karten und Teo war auch nur ein Spieler, der sich den Sieg erhoffte....

      So kam es dann auch das Izarra sich denn beiden vorstellte, die ihre so genannt Trumpfkarte waren.
      "Freut mich euch beide kennenzulernen. Mein Name ist Izarra - ich lebte auch einst in Meridian!"
      Der Prinz hielt sich so gut es ging zurück, aber er hielt eine Hand an Bosco um ihn in sicherheit zu wissen auch wenn von Izarra so keine Gefahr auszugehen schien.
      "Ich bin Vinni...Detektiv Thalorian hat uns schon davon erzählt, dass du auch aus Meridian kommst.", stellte sich Vinni kurz aber freundlich vor.
      "...Ich heiße...Bosco"
      Auch Bosco stellte sich brav vor das denn eigentlich Prinzen schon fast schon mit stolz erfüllte.
      "...Hervorragend, Vinnis wahren Kern kann ich wirklich nicht identifizieren. Seine Magie...ist rau und düster - jedoch wird sie gut getrant, genauso wie sein Aussehen. Leider kann ich dir kein Trinkgeld geben, um mehr Infos über diesen Jungen zu erfahren."
      So wie es schien war Infinity Verwandlung ein voller Erfolg!
      Zwar nahm er es diesem Izarra etwas krumm das er seine Magie als rau und düster bezeichnete aber was wusste dieser ärmliche Bauer schon?
      Wichtig war es nur das der Kerl, diesen Witch verklickerte das sie harmlos waren!



      Nun beugte sich Izarra näher an denn Detektiven ran der selbstverständlich schon damit gerechnet hatte das Izarra etwas auffallen würde.
      Viele seine Handlungen wirkten sehr spontan aber er durchdachte viele seine Handlungen sehr lange und ausgiebig.

      "Du hast doch...Mit Absicht seinen Namen und aussehen nicht geändert, damit ich nur noch mehr deiner Bitte nachkomme?"
      Vollkommend naiv fragend neigte der Detektiv sein Kopf zur Seite:
      "Huuuuhhhh?"


      "Nun der kleine hat nicht viel Ahnung von Magie, ein Tarn-Zauber ist noch zu schwierig für ihn, weißt du~?", umpackte Teo richtig talentiert die Lüge, da er schließlich genau wusste wie Izarras Fähigkeit funktionierte.
      "Und für gewöhnlich geht von klein Kindern nicht viel aus das man Hinterfragen muss....~"
      ...Ist ja nicht so als würde der kleine....Die Familie und Heimat zerstören~
      Mit sein Blonden Haar und blauen Augen sah der kleine doch viiiiiel Unauffälliger aus als Vinni!
      Aber das hier war auch nur ein Test gewesen...
      Weswegen sich Teo mit einem Charmant Flüstern an Izarras Ohr auch entschuldigte:
      "Verzeih, ich brauchte eine ungefälschte Bestätigung in meiner Theorie ♥"



      "Aber jetzt hab ich denn entscheiden Hinweis."
      Sanft tippte er ihm mit dem Zeigefinger zweimal gegen Izarras Brust bevor er sich wieder mehr von ihm weg lehnte und auf die beiden deutet:
      "Vinni hier ist sehr Talentiert mit Magischen Gegenständen, er ist sehr gut darin diese richtig anzuwenden, er wird sich um Bosco kümmern. Er wird hier auf der Erde mein Verwandten spielen, sowas wie mein kleiner Assistent. Ich möchte das deine Wahrnehmung nicht durch Frühere Erfahrungen beeinflusst werden. "
      Teo versuchte die Sache geschickt wie möglich verpacken...
      "Selbstverständlich wäre Blindes Vertrauen zu hoch verlangt aber die beiden möchten wirklich nur hier in Sicherheit Leben können, sie haben nichts mit dem eigentlichen Kampf zwischen denn Witch und...Dem Dark Heart zu tun. "
      Kurz hoffte Teo das Izarra wirklich gerade zu Müde war um zu bemerken das er hier die Betonung zwischen die Witch und das Dark Heart setzte.

      Vinni der noch immer Bosco dicht bei sich hielte schenkte Izarra nun ein deutlich freundlicheres und warmes Lächeln.
      "Verzeiht, wenn ich dazwischen spreche....Ich möchte auch sagen das mir sehr am Herzen liegt das Bosco unbeschwert Leben kann. Hier...Auf der Erde zu sein gibt mir ein Gefühl von sicherheit, ich werde mich auch anstrengen das ich dein Vertrauen verdient habe Izarra, solltest du Zweifel an mir haben."



      Vinni sprach die Worte voller ehrlicher Überzeugung aus.
      "Ich bin ehrlich gesagt erleichtert zu wissen, dass außer uns auch Personen wie ihr beiden auch aus Meridian seid...Ohne Thalorian hätte ich nicht gewusst wohin wir fliehen sollen. "
      ...Am Ende wäre der Prinz noch mit Bosco zu ihrer Brücke gelaufen...Hätte ihn in ein Schlaf versetzt und hätte sich für ein gemeinsam Tod....Entschieden.
      Denn noch mal....
      ....
      Nein, noch mal ließ er sich Bosco nicht wegnehmen.
      Etwas fester drückte er Bosco an siech, als sein Lächeln etwas schwächer wurde....
      Der Detektiv nickte leicht und schaute noch mal zu Izarra für denn das alles wirklich viel sein musste.
      Weswegen er leiser anmerkte:
      "Ich hab dich ziemlich überfallen mit dem ganzen, falls du Bedenk Zeit brauchst kann ich das auch verstehen...Solltest du aber dagegen sein werde ich mir ein Anderen Weg überlegen die beiden in sicherheit zu bringen.", erklärte Teo das er sich dann wohl auf Plan B setzten musste.
      Es gab noch entfernte Gebiete in Medrian, es war gefährlicher aber Machtbar...Auch wenn er denn beiden so etwas lieber nicht zu muten wollte...Besonderes da er sich auch um denn Geistigenzustand des Prinzen sorgen machte.
      Believe Me ~

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    • Sato Kurai

      "S...schon....Kapiert, steh....wieder auf...das....ist voll Peinlich....!"

      Im Rausch Zeth seine Gefühle hautnah zu offenbaren, realisierte er erst nachdem Zeth sich beschwerte wie eigenartig diese Position wohl aussah. Wenn jetzt eine Krankenschwester käme würde sie wohl denken, dass er ihm ein Antrag machte oder ... in Gedanken von Zweideutigkeit verfallen. Ruckartig stand er auf, sein Gesicht eingekesselt in einer feurigen Hitze.
      Er hatte sich zu stark mitreißen lassen, ein Glück hatte er seine Lippen bei sich gelassen...Sonst hätte er die Freundschaft mit Zeth ganz vergessen können.

      "Haha...Ups, ich war im Moment verfallen-'tschuldige.", murmelte der Student entgeistert - er hatte es definitiv übertrieben. Was war nur heute mit ihm los? Der Vorfall in der Schule machte ihn ganz wirr und selbstlos. Aber zugleich freute er sich innerlich, dass Zeth nicht mehr so klang als wollte er ihn vertreiben. Er hätte ihn genauso von sich wegschubsen können und ihn als 'Schwulen' beleidigen können, denn...war sein freundschaftliches Liebesgeständnis gar nicht so platonisch, wie sich Sato es im Kopf ausmalte. Vielleicht hielt er ihn auch für verrückt, da er ihn nur nach wenigen Tagen so starke Treue schwor und ihn nicht aufgeben wollte? Andererseits war die Metapher mit den Fischen im Glas genauso...zweideutig, dass über Freundschaft hinaus ging. Es war definitiv unfair von Sato verlegen zu werden, nur weil er spürte, dass ihre Freundschaft das Romantischte in Satos gesamten Leben war! Diese Gedanken durfte Zeth niemals erfahren!



      "...Du bist verrückt...Hmpf...ich bin kein Familien-Mensch....Du solltest echt dein Fokus nicht so auf mich setzten..."

      Wie verhext dachte Zeth wirklich, dass Sato eine an der Waffel hatte - da waren sie gleich zwei. Ob es egoistisch war Zeth einfach in seine kleine Familie hineinzuzwängen? Für ihn gehörte er seit ihrer ersten richtigen Begegnung dazu, sicher stauten sich die Gefühle auf, da sie früher angeblich miteinander chatteten. Auch, wenn...Zeth gar nicht schreiben konnte? Vielleicht hangen sie früher nur in Discord ab? Er sollte sich darüber nicht zu viele Gedanken machen.
      Er konnte gar nicht anders, als sich fest auf Zeth im Alltag zu konzentrieren. Beinahe fühlte er sich so creepy, wie Quinns Besessenheit von Illion - aber war er ja kein Fan von seinem Freund! Er wollte nur, dass es ihm gut ging und sie gemeinsam viel miteinander erleben konnten! Er wollte...Zeth nicht die Luft rauben, sobald er auch andere Freunde gefunden hatte würde er sich mehr zurückziehen. Doch solang die anderen Mitschüler die Schmerzgrenze seines Freundes ausgrenzten wollte er immer für ihn da sein.

      "...Du wirst es bereuen...."

      So sah er mit rosigen Wangen beschämt hinunter, er war schon lange nicht mehr so überzeugt von seinen Entscheidungen. Dabei erblühte an ihn ein sanftes Lächeln, denn wurde ihn immer weiter klar - wie unglaublich stark seine Gefühle für diesen Jungen waren. Anders als bei Quinn, durfte er es in seinem Kopf versteckt ein wenig romantisch nennen ohne sich schlecht zu fühlen?
      Sato hatte ja nicht vor jemals Zeth zu erzählen, dass er einen Crush aufbaute - so konnte er also ungestört die Schmetterlinge im Bauch spüren, ohne Angst zu haben-dass ihn sein Freund gleich in die Magengrube schlug.

      "Gerade...kann ich es mir gar nicht vorstellen es jemals zu bereuen. Auch, wenn ich dich anfangs so angefaucht habe...bin ich trotzdem froh, dass ich dir ehrlich meine Gefühle sagen konnte. Vielleicht kann ich dich ja irgendwann davon überzeugen meine Familie zu werden."

      Im Kitsch versunken verstand er gar nicht wie eigenartig seine Worte waren, doch bezeichnete man doch Freunde auch als Familie? Also konnte er es ruhig aussprechen, er wollte Zeth zeigen wie schön es sein konnte jemanden an seiner Seite zu haben. Tief in seinem Herzen sehnte er sich schon immer nach Familienglück, vielleicht träumte er deswegen davon, dass er angeblich Vater wurde? Bestimmt machte Zeth schon seine Erfahrungen einen Vertrauten bei sich zu haben- immerhin hatte er alte Freunde...Umso eher wollte Sato, dass Zeth hier in New York Ruhe bekam.



      Sie standen sich so nahe, sodass Sato sich gar nicht mehr traute in Zeths Gesicht zu blicken - er hatte Sorge, dass er dann in Hypnose versetzt wurde. Ihn war so wollig warm ums Herz, die Sorgen verblassten für diesen Moment, denn gerade war nur Platz für Zuneigung in seinem Herzen. Für eine Weile standen sie stumm da, Sato drückte seine Hände zusammen und öffnete wieder seinen Mund.
      Doch bevor er etwas sagen konnte um die peinliche Stille zu zerstören, hörte er ein klopfen direkt an der Fensterscheibe.

      KLOPF
      KLOPF

      ...
      ....
      ....


      Schockiert drehte er sich zum Fenster, seine Sinne vollkommen geschärft vor panischer Furcht und Unglauben. Eigentlich sah er nur hin, um zu bestätigen, dass er sich gerade verhört hatte. Doch...als seine Augen sich genau auf das Glas fokussierten, konnte er ganz genau die Hand sehen, die in rhythmischer Reihenfolge ihre Finger gegen die Fensterscheibe knallte.
      Blass im Gesicht hielt sich Sato den Mund zu um einen Schrei zu umgehen, seine Beine verkrampften sich - da war wirklich eine Hand die am Fenster klopfte?! Aber--waren sie nicht auf den obersten Stockwerken?!



      Bevor Sato seine Worte zum Sprechen fand verschwand die Hand für einen Moment und man hörte wie das Fenster anfing zu knacksen. Erst dann realisierte Sato, dass dieser Jenige am Rand mit einem Brecheisen das Fenster immer weiter zum Öffnen zwang. Mit starken Adrenalin wollte er Zeth schon aus dem Raum ziehen und verflucht nochmal wegrennen - wer auch immer es war, er musste verrückt sein! Warum sollte man sonst aus der Höhe versuchen einzubrechen? Ein Serienmörder?! Ein in Drogen berauschter Taschendieb mit den Hobby zu klettern?!



      "Treu seien eure Seelen für den heiligen Messiah. In den Sternen stand geschrieben, dass ich unbedingt meiner Waage einen Besuch abstatten muss."

      Doch bevor Sato wieder ein Gefühl in seinen Beinen verspürte, um endlich Bewegungsfähig zu sein erklang eine weibliche, zierliche Stimme, die er nur als zu gut kannte. Sein hoher Puls blieb unverändert, jedoch richtete er seinen Blick nun vollkommen fassungslos zum Fenster. War das ihr ernst?!
      Mit Leichtigkeit kletterte das Mädchen in das Zimmer hinein um dann wie die Statue von New York genau vor den beiden Jungs zu stehen. Sie trug ein Gewandt einer Heiligen, in ihren Händen eine Waage. Geschminkt war sie reinlich - nur wenig Farbe, jedoch auffallend wie eine Blüte.

      "Ich bin gekommen um Freude zu verkünden...Und zugleich auch jemanden ans Kreuz zu nageln.", sprach sie sanft, während ihre rosa Augen sich genau auf die beiden Männer fokussierten. Störte sie gerade einen Moment? Bevor sie anfing das Fenster aufzubrechen sah sie, wie Sato sich vor Zeth hinkniete. Sie machte ein paar Fotos, um diese Szene mit weniger Klamotten später malen zu können - um ihre wahre Liebe bildlich zu gestalten. Eigentlich wollte sie keinen Moment zerstören - doch in den weichen Augen der Gläubigen befand sich unfassbare Wut in seinem alten Freund, den sie gerade am liebsten genauso vergiften wollte wie den Sünder Harvey.



      Langsam rieb sich Sato die Augen, er wollte seinen Blick verschärfen - vielleicht sah er ja Geister und träumte noch? Jedoch...war da vor ihnen wirklich Quinn aufgeploppt in ihrem Gewand, was sie eigentlich immer in der Kirche trug.
      Er sollte komplett schockiert sein, doch leider kannte er Quinn schon lange genug um dies als normal bezeichnen zu können.

      "Quinn...Es ist noch Besuchszeit...warum gehst du nie durch Türen?!- wir sind auf der 6ten Etage!", beschwerte sich Sato monoton und verschränkte dabei seine Arme. Hatte sie etwa die Balkone benutzt um hier hoch zu kommen? Warum war dieses Mädchen nur so wahnsinnig lebensmüde und fit? Er wollte sie gar nicht fragen, wieso sie herkam...Vielleicht sollte er Zeth bitten für einen Moment ins Badezimmer zu verschwinden, damit er nicht weiter verstört wurde von seiner besten Freundin. Denn tat sie gleich etwas eigenartiges.
      Immer, wenn Quinn waghalsig wurde, kam es Sato so vor als war er ihr Verhalten beinahe zu stark gewohnt. So als wären sie ein altes Ehepaar, dass alle ihre Macken kannten. Irgendwo gruselig.



      Mit einem starken Schwung warf Quinn ihr Gewandt ab, sie zielte genau auf Zeth - der den Stoff in sein Gesicht abbekam. Sogleich nutzte sie die Zeit, um Sato mit ihren gewalttätigen Griff an seinem Gesicht zu packen und ihn an die Wand zu knallen.



      Genervt schnalzte sie mit der Zunge und quetschte Satos Wangen, als wollte sie diese nach ihrer Weichheit testen. Irritiert ergriff Sato ihren Arm, okay - er musste es doch zurücknehmen, dass er all' ihre Macken kannte! Ehrlicherweise überrumpelte Quinn ihn immer wieder mit eigenartigen Handlungen!

      "Wa-was machst du da?", erhob er seine Stimme und versuchte die Hand von seinem Gesicht zu lösen. Sie wirkte noch so gelassen und gleichzeitig fühlte es sich an als wollte sie seine Zähne von innen brechen. Knurrend ging sie einen Schritt weiter vor, um seinen Freund genau in seine grünen Augen zu sehen. Sie musste ihn unbedingt bestrafen.

      "Du kleiner, durstiger Sündenbock...Du hast den ganzen Proviant aufgebraucht!!!", schimpfte sie quietschend und schüttelte Sato wie einen Wackelkopf. Anstatt Reue in Sato zu erkennen folgte Ratlosigkeit, sodass Quinns andere Hand sich zu einer Faust ballte. Als ob er es vergessen hatte?! Normalerweise akzeptierte sie seine Amnesie-Phasen, doch heute wollte sie, dass Sato um Vergebung bat. Obwohl Quinn so viel zu tun hatte, bewegte sie trotzdem ihren Hintern um Sato zu besuchen. Alles nur, damit kein Fluch sich auf die Walpurgisnacht legte und die Hexen nicht sie für die Sünden bestraften.

      "Ich...weiß nicht was du ...meinst...", murmelte Sato eher unverständlich, da die Innenseite seiner Wangen genau gegen seine Zähne drückte. Von welchen Proviant sprach sie? Etwa von der Kirche? Aber--da war er doch seit Tagen nicht mehr.

      "Du sollst mir huldigen, ich und Gaston reißen uns den Arsch auf - und weil du ein Mitglied bist bekommst du immer genug! Jedoch beweisest du heute deine Völlerei! Ich verbiete dir die Lügen-sonst bestrafe ich dich mit dem Raustritt!"

      Wow...Quinn war wirklich fuchsteufelswild. Jetzt verstand er wenigstens das Thema, doch wollte sie damit sagen, dass er etwa mehr als nur ein Becher trank? Er war froh, dass er heute sein Geheimnis nicht vergessen hatte - manchmal nämlich erinnerte er sich gar nicht, was er hauptsächlich in der Kirche machte. Die Kirchenmitglieder sahen es als Ritual für den Messiah - doch für Sato war es einfach nur...Energie neu zu schöpfen.

      "Oh...ehm...Quinn, können wir vielleicht das Thema unter uns besprechen? Zeth braucht das nicht zu hören.", bat er Quinn inständig und wehte sich nicht von ihrer Hand, auch wenn seine Zähne weh taten. Er fand es total unangenehm - hätte sie ihm nicht eine Nachricht zukommen lassen können, damit er kurz rauskam? Er war ja froh, dass seine Kanüle noch im Hand blieb und das Gestell neben ihn war.



      Quinn war es vollkommen egal, ob Zeth hier im Zimmer war oder nicht. Ihr Blick war düster und verstohlen, doch riss sie sich gewaltsam von Sato los, beinahe hätte sie ihrem Freund eine Backpfeife verpasst, doch sparte sie sich das für einen besseren Moment auf. Eigentlich wand sie selten Gewalt gegen Sato ein, doch war seine Gier gerade eine Segnung von dem Teufel.

      "Du kleiner Goldfisch im Glas, das begleichst du mir 10-Fach! Heute ist die Walpurgisnacht und wir haben nicht genug Vorrat, für den magischen Kreis! Hättest doch einfach das weiße Zeug trinken können, hätte sicher auch Wirkung."


      Wenn nur Satos Blut für Ineb geflossen wäre hätte sie ihm alles herausgeholt, was er nur hatte. Doch war Sato das einzigste Mitglied, dass zwar Illion wertschätzte, aber keine Ahnung hatte von den heimlichen Meetings. Außerdem glaubte er auch nicht daran, dass Ineb ein Messiah war- Sato Glauben war eher christlich. Er war nur noch Mitglied, weil er der Einzige war der für Ineb das Blut der Gläubigen trinken konnte - eine Ehrentat, die jeder Quinn abkaufte. Er war wie ein Container - um das Blut der Fans miteinander Verbinden konnten, da keiner Illion diese Aufgabe aufzwingen wollte. Dafür konnte er andere Flüssigkeiten zu sihc nehmen, die ihn nciht vergifteten. In Wahrheit aber wollte sie nur, dass Sato vor Blutverlust nicht abkratze, weshalb sie ihm etwas spendete und sogar Gaston anlog - aber was zu viel war, war einfach zu viel!

      "Quinn--ich wollte wirklich nicht---"

      "Gaston ist beinahe in Ohnmacht gefallen, wenn du noch einmal so eine Sünde begehst werden sich die Mitglieder höchstpersönlich um dich kümmern."



      "...............Ich ehm...Mach dir ab morgen für ein ganzes Jahr eine Bentobox und ehm...Helfe gerne anders beim Walpurgisnacht-ding...Was genau ist das?"

      Empört blumste Quinn auf den Boden und nahm ihre Haare raufend in die Hand. Sie wollte ihn den Hals umdrehen und die Augen rauskratzen - wenn der heilige Illion nicht auf dieses Event seit er Kind war unbewusst wartete, hätte sie sich stärker von ihren Emotionen gerissen.

      "OH MEIN MESSIAAAAAAH! WAS MEINST DU MIT- WAS IST DAS GENAU?! Du bist so ehrenlos und dich nennt man besten Freund?! Weißt du eigentlich wie viel mir -- ich meine wie viel der Kirche diese Nacht bedeutet?! Mein Herz rast genug vor Nervosität und du stichst da einfach noch einmal rein!", kreischte sie verheult auf, sodass Sato unbeholfen danebenstand. Er wollte sie nicht verletzen aber gerade war sie so aufgebracht, dass er nicht wusste, was er tun sollte.

      "...Willst du...ein Schluck Wasser?"

      "ICH WILL KEIN SÜNDHAFTES WASSER!"

      Dann begriff es Sato endlich, eigentlich kam Quinn gar nicht hierher um sich bei ihm zu beschweren...Jeden Falls war es nicht ihr einziger Grund. Der wahre Kern war wohl, dass sie vor Panik fast umfiel. So kam ihn ein Licht auf, er glaubte er verstand es ein wenig.

      "Ah...Moment, jetzt verstehe ich es. Die Walpurgisnacht...Ich erinnere mich! Illion spielt also endlich LIVE in der Kirche?

      "...AAAH! JA, DER MESSIAH - ES IST SOWEIT! SO ÜBERRASCHEND WAND ER SEINEN SCHEIN ZU UNS UND JETZT MÜSSEN WIR IHN ZEIGEN, WIE SEHR WIR UNS FÜR SEINE WÄRME IN UNSEREM HERZEN BEDANKEN WOLLEN!"




      Bingo...Das erklärte wieso Quinns Hände so schwitzig waren und warum sie so gut geschminkt war. Sollte er...sich zu ihr hinknien und ihren Rücken streicheln oder würde sie ihn nur den Arm brechen? Man wusste bei ihr nie wirklich, vor allem wenn sie sich in Rage befand. Bestimmt hatte sie heute sehr viel vorbereitet - sie war im Stress.

      "...Das wird schon, Quinn.", versuchte Sato seiner Freundin Mut zu machen, doch murrte sie nur dagegen. Er hatte ja keine Ahnung, als Strafe durfte er nämlich nicht Ineb Live miterleben - sie würde ihn nur in den Kanal hinzufügen -mehr nicht! So viel Anstand hatte sie! Das Glück war Sato verworfen - Pech gehabt!

      Schwankend stand sie auf und schlug einmal Sato auf seine Schulter, der schmerzhaft aufjapste. Dann ging sie ernst auf Zeth zu - langsam nahm sie etwas aus ihrem Cardigan, in der ähnlichen Bewegung wie man eine Knarre herausholte.

      "Und dann hörte ich auch noch, dass du mit deinem Verlobten in einem Massaker verwickelt waren. Zum Glück habe ich dich auf dem Boden kriechen gesehen - sonst hätte ich gar nicht mitbekommen, dass ihr euch im Krankenhaus befindet."

      Ohne ein Lächeln im Gesicht gab sie Zeth ein Bild, dass von ihr gezeichnet wurde. Es war ...Eine Zeichnung von ihm und Zeth wie die zwei ihre Hochzeitsnacht miteinander verbrachten.

      "Hier - als Wiedergenesung. Sato du kriegst keins, weil du dich so schamlos verhalten hast. Es ist unzensiert - behandel es mit Liebe, ich saß daran einige Stunden."
      , klärte sie ihn auf und stellte sich genau so, dass Sato das Bild nicht sehen konnte, weil er ees gerade nicht verdiente. Zeth hingegen sollte sich ein wenig erfreuen, auf dem Boden liegend sah er aus wie eine tote Maus, die auf ihr Schicksal wartete von Geiern aufgefressen zu werden.



      Feuerrot wurde plötzlich ihr Gesicht, sie nahm das Handy auf und presste es leicht auf ihre Lippen. Sie hatte einen vollen Terminplan, jedoch brauchte sie gerade ein wenig Ablenkung - Ineb sollte noch für einige Stunden ausgeknockt sein. Seinen Anhängern war es nämlich wichtig, dass er ausgeschlafen und gemütlich die Walpurgisnacht antreten konnte. Bekümmert sah sie zu den beiden auf, sie hatte so viele Sorgen im Kopf. Gerade kam sie von einem hitzigen Wortgefecht zurück, wer als erstes anfangen durfte die heilige Frucht zu rupfen. Bis sie Amy für diesen Job auswählten hätte Quinn beinahe Gaston mit Weihwasser beschmissen. Tief im Inneren war es verflucht traurig - Quinn wollte die Erste sein aber...war Amy ein Schutzengel und deswegen gesegnet. Außerdem war die Idee gemeinsam mit Gaston Hand zu legen genauso von einer guten Tat belegt, die Ineb gefallen wird.

      "...Im Austausch und als erste Wiedergutmachung hätte ich gerne, dass ihr beide das Live-Video verfolgt und jeden rauskickt, der Illion schänden will- ich schick dir die Rechte, Sato. Es ist echt wichtig, dass keine Störenfriede vom heiligen Baum naschen. Für diese Aufgabe brauch ich zwei starke Männer - die sich gut kontrollieren können, nicht sofort in der Lust zu verfallen - jemand, der sich konzentrieren kann- egal wie zittrig der Anblick ist!"

      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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