Connected Hearts [ Kaischiro & Minacat ]

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    • Harvey Bell

      "Hmm...Nein...Eigentlich..."
      Harvey war überrascht das ihn Cabriel wirklich antwortete, es wirkte auf ihn auch nicht danach als würde er ihn anlügen. Er konnte nicht einschätzten ob Cabriel eine Strafe von ihm erwartet wenn er ihm nicht Antworten würde...Dabei wäre selbst ein Schweigen von ihm Antwort genug gewesen.

      "...Eigentlich fand ich die Zeit mit Mama...okay...Sie war vielleicht...Abnormal...Und mit viel schmerz verbunden, da ich ihr viele Probleme schenkte...Aber...auch, wenn es nur mein Egoismus zeigt...bin ich froh meine Mama kennengelernt zu haben...und wenigstens einen kleinen Teil meines Lebens mit ihr verbracht zu haben..."



      Eine bestimmende Traurigkeit umhüllte seinen WG-Mitbewohner als wäre ihm die Antwort gerade selbst Bewusster geworden.
      Für ein Familien-Menschen hatte er Cabriel eher nicht gehalten...Aber er wusste selbst nicht so genau wie er empfinden würde wäre er an seiner Stelle. Irgendwie...Stellte er sich das ganze ziemlich Einsam vor. Bis her fiel auch kein Wort über Cabriels Vater, es schien wohl wirklich das seine Mutter mit ihren Kindern allein zurück gelassen würde und dieser Aufgabe nicht gewachsen schien....
      Es war anderes als mit seinem Vater dem die Überforderung ständig ins Gesicht geschrieben war aber trotzdem ihr sinkendes Boot hoben behalten hatte.
      Sein Älterer Bruder hatte oft geäußert das es ihm lieber gewesen wäre das ihre Mutter anstelle ihres Vaters sich um sie gekümmert hätte. Harvey konnte nicht deuten ob sein Leben damit verändert hätte...Ins bessere oder schlechtere...
      Daher fragte er sich ernsthaft ob Cabriel es bereute oder lieber mit seiner Zwillingsschwester den Platz getauscht hätte. Vielleicht war es wirklich er einfluss von Schicksal der am Ende denn Pfad denn man ging bestimmte?
      War Cabriel wirklich von Natur aus Böse? Oder machte die Welt...Oder wie er sagte die Helden erst zum Bösen?

      "...Doch darf ich nicht vergessen, dass ich wohl ohne die Rose niemals so lange überlebt hätte. Samuel war schon seit ich denken konnte an meiner Seite, deswegen werde ich bis an mein Lebensende in seiner Schuld stehen. Wenn man es also genau nimmt...gehörte ich vielleicht schon zu Beginn an mehr Samuel als Mama...Sozusagen wäre mein Leben also auch ohne Mama ziemlich gleich verlaufen."

      Noch immer begriff Harvey nicht dieses Konzept...Dieser Rose Familie.
      Ihm kam es auch so vor als wäre er der einzige im Kurs gewesen der kein blassen Schimmer davon hatte wer Samuel Rose eigentlich war.
      Genau so wenig verstand er wie es sein konnte das eine Person einen Besitzen konnte...Obwohl er sich schon eine Gewisse richtung darunter vorstellen konnte durch Rachel aber es kam ihn nicht so vor als würde Samuel Rose diese Art von Besitztum über Cabriel besitzen.
      Harvey würde sich nicht besonderes als dumm oder klug bezeichnen, er war eben wie der Durschnitt...Aber irgendwie brummte ihn der Kopf sobald er versuchte darin durch zu Blicken. Cabriel war zum stehen gekommen weswegen Harvey ebenfalls langsam wurde und sich zu ihm umdrehte als er ebenfalls zum stehen kam.

      "Hmm...Ich schließe mit dem letzten das Spiel für mich ab...Es...liegt mir nicht wirklich...Was glaubst du eigentlich...was richtig ist?
      1. Meine Schwester ist durch mich im offenen Meer ertrunken
      2. Meine Schwester starb, weil ich ihr nicht geholfen hatte
      3. Ich...bereue es bis heute...dass ich gewonnen hatte..."

      Etwas verblüfft über die etwas härteren Worte Blickte Harvey ihn mit gemischten Gefühlen an.



      War Cabriels Zwillingschwester Tod?
      Aber diese Betonung auf gewonnen klang wirklich seltsam...Irgendwie klang Cabriel nicht wirklich wie ein Sieger dabei.
      Jedoch würde es Harvey Weltbild zerstören, bereute ein Bösewicht wie Cabriel wirklich...?
      Naja...Worum auch immer dieses Gewinnen und Verlieren ging....
      Er nahm noch mal ein kräftigen Atemzug von seine Zigarette. Das war wirklich keine einfache Frage....Darüber müsste er eine weile nachdenken. Es gab ihm ein mulmiges Gefühl. genau wie damals als sie denn Toten Körper von Cabriels Mutter in seinem Traum gesehen hatten.
      Die Monotone art und weise wie es Cabriel sagte, ließ Harvey leicht die Zähne fester zusammen beißen...So konnte doch nur ein Herzloser Mörder sprechen?!
      Es schien immer unausweichlicher das Cabriel irgendwann sein Tod durch die Gerechtigkeit finden würde....

      "....Behalt dieses Gefühl, was du für mich hast fest im Herzen. Ich möchte zwar nicht unbedingt von dir umgebracht werden...Es wäre schön, wenn es Wyatt wäre - dadurch würde er vielleicht endlich von seiner Fantasie aufwachen und solchen schrecklichen Menschen wie mir den Rücken zukehren.---"

      Absurderweise glaubte Cabriel das eine Möglichkeit bestände das Wyatt ihn umbringen würde?
      "Unsinn...",rutschte es Harvey leise heraus.
      Wyatt konnte nicht einmal einer Fliege etwas zu leide tun...Doch kaum wie er die Worte gesagt hatte musste er an Wyatts Traum zurück denken....
      Als dieser Schrille Seite von ihm als verkleidetes Zirkus-Mädchen Ineb in diese Tödliche Falle gelockt hatte...



      "Woooohaaa der Strahlende Held in letzter Sekunde! Ob ich noch mehr Aufmerksamkeit bekomme wenn zwei von euch drauf gehen? Zwei sind sicher besser als einer~!"
      ...
      Nun sicherlich wollte er ihnen nur Angst einjagen!
      Im letzten Moment hätte er sie doch gerettet...Oder?
      ....
      Oder?
      Wyatt würde doch niemals...Jemand Ermorden....



      "...Denn Erschaffer dieser Bunten Welt, umzubringen!"
      .....
      Das war sicherlich ein Werk seiner Schauspielkunst!
      Er hatte bestimmt nur Überdramatisert....!
      Dieser hatte doch nicht die Augen eines...Potenziellen Killers?!



      Aber streng genommen wusste keiner so wirklich was für eine Person hinter den ganzen Farben steckte...Wyatt schien es selbst nicht mal zu wissen.
      Dennoch hoffte Harvey doch stark das Wyatt niemals diesen Weg gehen würde....Nicht einmal um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
      Diese Verantwortung sollte man lieber wirklich Helden überlassen...!

      "--... Aber wäre ein Tod durch einen Held wohl...etwas, was ich verdient hätte. Wenn du mich fragst...Verdient ein Mörder keine einzige Chance...Vor allem so einer, der noch immer...so jämmerlich an seine Unschuld glaubt..."

      ....Glaubte Cabriel an seine Unschuld?
      Es war wirklich schwierig mit Cabriel.
      Ein großerteil in ihm verspürte wirklich große Wut und vielleicht sogar ein hauch von Hass....
      Aber war es nichts Persönliches, es war beinahe als müsste es so sein.
      Und wirklich gegen dieses Schicksal wollte Harvey gar nicht ankämpfen. Es brachte das wofür er stand und Atmete, nur durcheinander....
      Wenn er nur daran glauben würde das sich jeder Ändern könnte....
      Was würde es dann bedeuten wenn er als Held, dass Böse vernichtete...? Machte ihn das nicht automatisch Böse wenn er auch das Gute in der Person mit umbrachte?



      Wäre nicht genau so Naiv wie Ineb...?
      Wenn glaubte das in Louis etwas gutes steckte? Der Sichtlich so viel schlechtes und unverzeihliches erbracht hatte?
      Genau wie dieses Mädchen aus der Uni...Sicher gehörte sie mit zum Fanclub von Inebs Kranker Sekte...Sie gehörten alle Verbrannt.
      Das er damals in Cabriels Traum gezögert hatte war...Ein Fehler von ihm gewesen.
      "Was denn dein Problem? Du stürzt dich doch sonst wild drauf....? Jetzt wäre doch mehr als...Notwendig, ich glaube nicht das ihr länger als 20 Minuten die Luft anhalten könnt..."
      "Ja...aber....sind...unser Gegner...nicht eher die...Bösen? Warum ist Cabriel jetzt der...Endboss...wir wollten ihn doch Retten...."


      "..ich....kann nicht..."
      ....
      War das vielleicht der Grund warum sich ihm seine Witch Form nicht mehr so zeigte?
      Widersprach es so sehr seinem Helden-Kodex....?
      Aber war es nicht Falsch....
      Das Böse zu retten....?
      Tyler hatte nicht einmal gezögert...

      "....Deswegen...brauch ich dich und Tyler, die mich immer wieder auf den kalten Boden der Tatsache schmeißen und zeigen, wohin jemand wie ich gehört....Ich möchte auch das dieses WITCH-Team funktioniert, auch wenn ich mich wohl am meisten dagegen sträube."

      Etwas aus denn Gedanken gezogen bemerkte Harvey denn griff an seinen Ärmel und wie Cabriel im näher gekommen war, als hätte er gespürt das Harvey drohte mit den Gedanken zu sehr abzuschweifen.
      Dabei hatte er ihm nicht einmal eine Antwort geben...In Grunde glaubte er an alle drei Optionen.
      Vielleicht brauchte Cabriel wirklich eine Dämpfer, zumindest hatten sie ihn letzter Zeit einfach vieles so durchgehen lassen und das Endresultat war merklich.
      Trotzdem war es komisch...Warum sollte man, obwohl man gegen die Witch-Team war versuchen zu helfen das Funktioniert? So Bescheuert wäre doch nicht einmal der wirklich End-Boss gegen die sie es aufnahmen! Der wollte sie doch auch zerstören und leiden sehen...Was brachte es das Team zu Supporten? Harvey kapierte das überhaupt nicht...

      "...Doch...Wenn ihr nochmal so mit Wyatt umgeht...und ihn weiterhin als jemand behandelt, der nur ein bescheuerter Träumer ist...es sogar akzeptiert, dass er wegen euren Gefühlsausbrüchen verletzt wird...werde ich dieses WITCH-Team komplett aufgeben und es noch vor Lord Korbos zerstören. Ich bin vielleicht Müll, erbärmlich und in gar nichts gut aber...ich bin geübt darin das Leben anderer Menschen zu zerstören..."

      ...Und schon zeigte Cabriel seine dunkle Seite die ihm tatsächlich ein kleinen Schauder durch denn Körper jagte,
      Aber es war ersichtlich das wohl gerade wirklich Wyatt in Schutz nahm und damit auch nicht gerade im unrecht stand. Wyatt hatte wirklich Schaden genommen und das auch nicht zu wenig....
      "Eh...Ja schon geschnallt. Das trau ich dir schon zu."



      So wie er auf den Dach damals mit Ihnen geredet hatte...Cabriel konnte sehr gut Dinge aufnehmen und sie Pfeil zurück schießen...Oder in seinem Fall Pistolen Schüsse...Als würde er nur warten und seine Waffe mit Patronen mit ihren Sünden füllen....
      Tatsächlich aber sollte sich Harvey wohl bei Wyatt entschuldigen, auch wenn er ihm keine Vorwurfe gemacht hatte oder daraus ein größeres Drama.

      "Könntest du mir bitte diesen einen Gefallen tuen? ♡ Mehr verlange ich auch nicht...Ich bin nur besorgt um seine Sicherheit, weil er vom Herzen...sehr gutmütig ist...und wegen mir schon in genug Probleme steckte. Er hatte mich schon...zu oft gerettet und ich...würde ihm gerne auch helfen...und wenigstens dafür sorgen, dass ihr ihn gut behandelt...und ihn ernst nimmt..."
      Beinahe verschluckte sich Harvey an seine Zigarette weswegen er sie prompt auf den Boden warf und austrat.
      Dieses verdammt schöne Lächeln verursachte bei ihm prompt Herz klopfen !!!



      Als würde diese Person mit dem kalten Blick nicht Existieren, war vor ihm Cabriel wie ein kleiner süßer Sunnyboy auf die Harvey insgeheime ziemlich stand...
      Dieses...Unschuldige und bittende---
      Er schluckte stark um sich bei Verstand zu halten. Eigentlich war es wirklich süß von ihm sich so um Wyatt zu sorgen, er hatte zuvor gar nicht das Gefühl gehabt das die beiden wirklich so stark sich füreinander einsetzten....!
      Nur schräg fand er es das Cabriel kein Problem hatte sch von Wyatt helfen zu lassen. Was machte den der Träumer anderes...?
      Doch bevor er zu sehr darüber nachdenken konnte spürte er die zarten Fingerspitzen auf seiner Haut unter der Ärmel...Wow....Wow?! Was ging denn jetzt ab?!

      "Vielleicht ändere ich ja auch meine Meinung gegenüber dir, wenn du ihn besser behandelst. Ich habe auch gar kein Problem dir zu helfen, falls du wütend wirst. Du kannst gerne zu mir, wann immer dich was frustet. Selbst, wenn es was sexuelles ist. Wenn du willst kann ich dir auch Mal den Club von seinem wahren Schein zeigen...So als Entschädigung für den Ärger heute...Magst du Seile? Ich habe auch süße Outfits ♡...um einen Freund auch ein wenig auf andere Gedanken zu bringen..."

      Wie bei einer Dampfmaschine spürte Harvey wie sein Kopf begann heiß zu laufen und drohte zu explodieren.
      Cabriel hatte geschafft ein Wunden punkt bei ihm zu treffen...
      "S-seile...? Ähm...Süßes Outfit....?", murmelte er vollkommend von dem Kopfkino erschlagen.


      Allein sich denn Cabriel aus dem Club vorzustellen reichte aus, denn fand Harvey schon damals ziemlich süß...
      Und was meint er damit ihm denn wahre schein des Clubs zu zeigen??
      Sein Herz drohte ihn aus der Brust zu springen und er musste sich stärker räuspern damit seine Stimme nicht abschmierte beim versuch ihm zu Antworten:
      "ÄHM...Das...Ist total...Eh...Eine Nettes Angebot aber ...Ich sollte nicht so oft in denn Club....Weil Ra---"



      Plötzlich versteinerte sein aufgesetztes nervös Lächeln als ihm aus Gewohnheit beinahe der Name von Rachel über die Lippen gekommen wäre.
      Diese war ja total dagegen gewesen das er überhaupt in den Club ging...Aber darum lehnte er doch gar nicht ab.
      War er so daran gewöhnt das ihn automatisch als erstes sie in denn Sinn kam?
      Etwas ärgerte er sich darüber...Sie sollte nun wirklich an letzter Stelle in seinem Gemüt stehen.
      Mit erneut gesammelter Kraft zog er sein Arm nun doch leicht von Cabriel weg.
      "...Ich...Ähm wäre schon Interessiert aber es fühlt sich gerade falsch an, ich bin jetzt mit Yuuto zusammen und ich möchte es mit ihm nicht verscherzen. Ich hab ihn schon einmal versetzte und in Moment braucht er mich eigentlich weil sein Bruder bei dem Überfall des Feindes in der Uni einer der verletzten war...Ich weiß noch gar nicht wie er überhaupt dazu steht...Wenn...Ich...Naja....sexuell..."
      Irgendwie war Harvey das Thema auf einmal ganz peinlich...Als hätte mit Ineb die Rolle getauscht und er war ein unerfahrener Narr.
      Dabei hatte Yuuto denn ersten Schritt gemacht...Nicht nur einmal...Es würde ihn beinahe nicht Wundern wenn es zwischen ihnen schneller auf die nächste Stufe kommen würde.
      Aber wenn er bedachte was in ihm gefahren war bei der Kirche....
      Ein großerteil in ihm wollte es wohl wirklich sehr und das egal ob er in einer Beziehung war oder nicht.
      Zu behaupten das an Cabriel direkt lag war auch unsinnig...Auch wenn es Konflikte zwischen ihnen gab war es nicht so als würde ihn der Gedanke kalt lassen ihn gefesselt vor sich zu sehen...es löste in ihm sogar dunklere Lustgefühle aus für die er sich in Grund und Boden schämen sollte...!



      "S...Schieß einfach in Zukunft nicht auf Leute aus unserem Team, dass macht es vorerst wieder gut....", bemühte sich Harvey gegen seine triebe tapfer zu stellen.
      Irgendwie machte ihn der Club und diese ganze Sache schon neugierig aber plötzlich kam ihn im die Furcht das seine Triebe genau so schlecht unter Kontrolle hatte wie seine Feuerkraft.
      Was wenn ihm es da ZU GUT gefiel?
      Auch wenn er mit Rachel abgeschlossen hatte, sie kannte ihn trotzdem sehr gut und wenn sie das schon als Warnung geäußert hatte...Auch wenn ihn das Karaoke Singen in der Gruppe schon spaß gemacht hatte.
      Er sollte es trotzdem vorher mit Yuuto klären...Am Ende war er auch total das gegen und fühlte sich verletzte...?
      Obwohl er sich Hals über Kopf in ihn verliebt hatte konnte er ihn schlecht einschätzten...War er eher der Eifersüchtige Typ oder nicht? Und was genau hieß ein gesundere Eifersucht Grad?
      Oder betrügt er Yuuto am Ende nur?
      Er kam sich total aufgeschmissen vor...Obwohl so lange in einer Beziehung war fühlte es sich für ihn an als wäre zum ersten mal in einer.
      Wenn er also solche Dinge wie Seile mochte sollte er das doch mit Yuuto tun...
      Aber...Was wenn Yuuto sowas gar nciht gefällt?!
      Plötzlich drehte sich Harvey Kopf, Cabriel hatte ihn gerade total in eine Kriese katapultiert!
      "Ich ähm....K-klar...Ich werde Wyatt ernster nehmen.", versicherte er nervös und zupfte an seinen Jackenärmeln etwas herum.
      Sein Blick fiel dann eher zufällig auf eine Schmetterling der in ihre richtung flog.
      Es war das erste mal das Harvey einen solchen Schmetterling in dieser Farbe gesehen hatte und sich versuchte damit etwas abzulenken:
      "S-...Ähm schau mal.", deutete auf das Insekt das näher an sie heran flog und kleine kreise zog.



      Ungewöhnlich begann aber der Schmetterling noch näher zu fliegen. Wie eine Motto von Licht angezogen flog dieser um Harvey herum und näherte sich den Anhänger denn er noch immer fest hielt.
      Dabei berührten die kleinen Beine die Finger von Harvey---
      "Autsch...!", zischte Harvey erschrocken auf und rieß sofort seine Hand zurück.
      Verwirrt sah er auf seine Hand als er denn schmerz versuchte zuzuordnen:
      "Das...hat eben...Gebrannt wie Feuer?"



      Diese Art von schmerzen war Harvey als Feuerwächter eher selten gewohnt...Trotzdem wusste wie sich der schmerz anfühlte. Brenneseln gaben auch so eine Art Gefühl von brennender schmerzen.
      Als Kind war er mal in so ein Busch gefallen....Der Schmerz war beinahe vergleichbar...!
      Erneut flatterte der Schmetterling energische an ihn ran, erneut brannte es wie Hölle das Harvey nun etwas energisch versuchte diesen Schmetterling weg zu scheuchen.
      "Das ist wirklich nicht normal....", zischte er gereizt und sah wieder auf das Herz in seinen Händen. Es pochte immer noch so stark....War die Gefahr gar nicht Cabriel?
      "Halt dich besser von dem Vieh fern.", warnte Harvey zu Cabriel als dieser Schmetterling weiter begann um sie herum zu Kreisen, beinahe mehr wie ein Raubtier als ein normaler Schmetterling.
      Obwohl er in dem Schmetterling anfangs keine Gefahr sah hielt ers für besser kein Risiko einzugehen. Bevor der Schmetterling erneut auf tief Flug ging streckte seine Hand dem Schmetterling entgegen und verbrannte das Insekt.
      Erst brannten die Flügel und ging es zu Boden...Dort verbrannte es dann komplett bis nichts mehr übrig blieb.
      Das war wirklich sonderbar....
      Wurden sie jetzt von kleinen Erdnüssen und Schmetterlingen angegriffen?
      Machte sich der Feind lustig über sie....?


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      Cornelius Sextus

      "Vergiss...es..."
      Selbst in dieser unterwürfigen Situation, schaffte es der Wächter ihm sein Respektlosigkeit zu demonstrieren.
      "HMMmmm?", gab er säuerlich zurück und drückte seine Finger nur fester in das Fleisch des Sängers...Am liebsten würde ihn sein Halsbrechen.



      "Also bist du nur hier...um im Auftrag des Lords zu handeln..."
      Er konnte deutlich sehen wie dem Hochnäsigen Wächter die Bitterlichkeit auf der Zunge lag, wie ein unangenehmer Pelz Überzug.
      Oh? Dachte etwa dieser Schandfleck es ging um IHN Persönlich?
      Der Hexer wollte am liebsten nur noch mehr den spitzen Dorn in sein Herz rammen...Es tat so unsagbar gut nicht allein mit diesen schmerzen zu Leben.



      "Zwing nicht noch Andere in dieses perverse Spiel hinein... Sie hatten wegen dir genug gelitten. Diesmal würde das Herz ganz klar gegen dich richten...so wahnsinnig wie du bist"
      Wahnsinnig?
      Ein leichtes lachen entglitt dem Hexer dabei doch glatt....Tatsächlich, er war dem Wahnsinn noch nie so nahe gekommen.
      Alles wegen dieser verfluchten Schicksal, dass in sein Leben gefallen war...Als zog ihn jeder dieser Mitglied dieser Französischen Familie an wie ein verdammter Magnet....
      Es wäre so viel einfacher wenn Ineb nicht diese selbe Äußerlichkeiten hätte wie Beni...Dann hätte er viel neutraler an die Sache heran gehen können.
      Aber so?



      Jetzt spielte sich der Wächter tatsächlich doch noch als Held auf der seine Mitglieder beschützten wollte?
      Noch immer war es viel zu erbärmlich, wie das letzte wimmern eines Kindes das seine Niederlage nicht eingestehen wollte.

      "Wie heißt du wirklich, hm? Oder macht es dich an, wenn ich dich...Schutzengel nenne?...Ich werde mit Sicherheit nicht den Lakai von Lord Korbos um Gnade anflehen! Egal wie hässlich du bist, du bist nicht mehr zu retten. Das Herz spürt die Gefahr und bald bist du es der...sich hier eher fürchten sollte!"

      Erzürnt knirschte Cornelius mit den Zähnen. Jetzt? JETZT wagt es dieser Molch nach seinem Namen zu fragen? Nach sein richtigen Namen??
      Aber nur um ihn in selben Atemzug wieder zu verhöhnen?!
      Zudem nannte ihn der Tölpel auch noch Hässlich! Er war der schönste Hexer weit und breit!
      "Ich werde dich dafür bluten lassen....", knirschte er leise, Ineb spielte gerade wirklich mit seiner Geduldsgrenze!



      Seinen Namen würde er ihm nicht sagen! Er würde sich darüber nur Lauthals lustig machen oder ihn sogar mit Absicht vergessen!
      Irgendwann wird er ihn sein Namen so laut stöhnen lassen das er sich wünschte nie nach diesem gefragt zu haben!
      "Diesmal läuft es nicht so wie du es dir erhoffst. Selbst dumm von dir so laut zu sein! Diesmal wirst einen Kampf nicht entkommen, wenn die Anderen einschreiten! Wir halten nämlich jetzt noch viel mehr zusammen als davor...Du hast dir nur eine Situation ausgenutzt, wo ich noch geschwächt bin. Wie hinterhältig von dir...Ich verachte dich!"
      Hm?
      Kurz hielt der Zorn vom Hexer inne als er diese Worte von Ineb hörte...War das wahr?
      Hielten die neue Witch Generation nun wirklich mehr zusammen so wie es in den Geschichtsbüchern stand?
      Das wäre....Durchaus Faszinierend. Er war noch nicht zeuge von diesem ...Zusammenhalt der Witch geworden. In der Kriche war es eher wie ein unfaires ausgelegtes Spiel...Zudem waren nicht alle Wächter vor Ort gewesen.

      "Noch hast du die Chance zu fliehen und über meine Worte nachzudenken! Du musst nicht den gleichen Fehler wiederholen, auch in dir müsste doch irgendwo noch ein Stück von Vernunft stehen, wie falsch es von dir ist."
      Fester bohrten sich die Augen des Hexer in Ineb hinein....
      Falsch? Appellierte der Herzwächter tatsächlich so sehr darauf seine Vernunft zu sehen oder schindete er hier gerade nur Zeit?



      Es war wirklich schon eine lange weile her....Seit ihn das letzte mal jemand um Vernunft bat.
      Wie endete es noch mal....?
      Ahjaaaaa.....~ Er hatte ihn Verspeist und seine ganze Familie gleich mit♥

      "Ich werde mich nicht nochmal von...der Dunkelheit so mitreißen lassen. Egal wie sehr du mich 'hart rannehmen' willst. Deinem Zauber verfall ich nicht mehr. Ich weiß nämlich, dass das Gute immer siegen wird. Egal also was du mit mir machst...Es wird nur dein eigener Niedergang, wenn du dich gegen die WITCH anlegst."
      Tatsächlich schaffte es der Herzträger ein wirklich selbstbewusste Haltung einzunehmen.
      Sichtlich amüsierter, als wäre die Wut von eben verflogen ging der Hexer ein Schritt zurück und griff nach seinen Notizbuch das unter seiner Kleidung verbarg.
      "...Wie süß, dass hat mich tatsächlich ein klein wenig beeindruckt.", schmunzelte Cornelius sarkastisch.



      "Weißt du....In weiser Voraussicht habe ich dafür gesorgt, das die anderen Wächter beschäftigt sind. Du kannst noch solange wie du möchtest zur Türe starren, es wird sicherlich dauern bis deine Kameraden zu Unterstützung herbei eilen...Aber vielleicht irre mich auch? Wer weiß? Wenn dein Team so Mächtig ist...Das Herz befindet sich doch hoffentlich in Fähigen Händen?"

      Er öffnete das Buch und ließ es neben sich schweben, während eine Feder mit blauer Tinte begann etwas darin hinein zu schreiben. Das kratzende Geräusch deutlich zuhören als sich Cornelius wieder ganz Ineb zu wendete und sein Absatz seines Schuhs schmerz voll auf seiner Schulter positionierte, als wollte er ihn noch tiefer hinunter auf den Boden zwingen, das er beinahe den Boden küssen konnte.
      "Träger des Light Heart...Ich will dir eine berechtigte Frage stellen.", klang die Stimme des Hexer deutlich kritisch und sein Blick hatte etwas Bitterernstes.



      "Du sagst das, dass Gute immer Siegen wird. Doch wer Entscheidet darüber das wessen Handlung dem guten entsprechen? Es sind doch die Eltern und die Anführer die über einen stehen die einem denn Weg weisen. So wie du die Anderen Wächter führst...Ist es für euch der Richtige und der Gute Pfad nehme ich an?
      Doch wie größer und Mächtiger der Anführer ist....Desto mehr folgen diesem Andere und sehen es als denn Richten weg an.
      In der Kirche hast du selbst erlebt wie viele Anhänger es waren die an denn Messiah geglaubt haben und es als Gute sahen was sie dir angetan haben. Glaub mir oder glaub mir nicht aber ich besitze kein so Mächtigen Zauber in dem mir Alle Gehorchen, sie waren alle aus freien stücken dort....
      Ich folge seit ich geboren wurde auch denn Weg denn mir meine große Familie gezeigt haben und nun folge ich denn befehlen eines mächtigen Herzträger. Aus meiner Perspektive, habe ich immer auf der Seite der Guten gestanden...Bis jemand in mein Leben trat und mein Weltenbild auf den Kopf drehte. Aber macht mich das Automatisch dann zu einer der Bösen?
      Lord Korbos ist Mächtig und hat viele Lakaien die unter ihm dienen....Sein Weg ist für uns der Richtige. Er als träger des Dark Heart wird immer stärker, weil immer mehr auf seiner Seite Kämpfen...Wenn die Überzahl auf unserer Seite zu nimmt. Macht es nicht eure Handeln in der Unterzahl euch zu den Bösen?"

      Er machte eine kurze pause, auch die Feder stoppte in ihrer Bewegung und er begann zu schmunzeln:
      "Hach, du bist bestimmt zu betrunken um das überhaupt zu verstehen worauf ich hinaus möchte...Lass mich die Frage für dich ganz einfach Formulieren."
      Ein schmaleres grinsen legte sich über seine Lippen:
      "Für jemand wie mich, der sich weder auf der Guten noch auf der Bösen Seite sieht, weil mich nur das Magische Wissen dieser Welten fasziniert...Stehe ich auf der Gewinner oder Verlierer Seite?"



      "Ich fühlte mich von Außergewöhnlicher Magie so stark angezogen...Ich kann nichts dagegen tun. Damit meine ich nicht einmal ein starkes Macht Verhältnis ...In jeder Person schlummert ein verstecktes Potenzial das nur darauf wartet erweckt zu werden. Manche entfalten sich andere werden bis zu ihr Lebens Ende niemals ihre Blütezeit erreichen."
      Die Stimme von Cornelius wurde mehr und mehr ein keuchen, seine Wangen färbten sich sichtlich röter.
      "Du enttäuscht mich auf so viele Erdenkbarer weise und gleichzeitig frage ich mich was in dir tief im inneren schlummert....Welchen köstlichen Geschmack du vor mir wohl versteckst?~"
      Mit einer schwingvollen Bewegung zwang er die blauen Hände Ineb wieder nach Oben zu zerren, wie eine Marionette die an Fäden hing.
      Der Hexer leckte sich langsam über seine Lippen und seine Hand fuhr bestimmend die Kulturen von Inebs nackten Oberkörper entlang. Dabei strich er besonderes gezielt an den noch sichtbaren Spuren der Letzten Sexuellen Übergriff auf den Wächter.
      "Auch ich habe Hoffnung das Gute wie du es betitelst Gewinnt, dann werde ich doch endlich zeuge von eurem wahren Potenzial, oder? Ich werde mich besonderes für dich anstrengenden unartig Böse zu sein, wenn es dabei Hilft dieses Schmacks Erlebnis hervor zu provozieren."
      Mit diesen herausgeforderten Worten wandere sein Zeigefinger zum Bund von Inebs Hosen und zog daran:
      "Dieses mal werde ich dich von Außen und Innen markieren....Egal wo du bist, du wirst dich an mich erinnern. Ob du es willst oder nicht...Und wenn du wieder anfängst mich zu Vergessen, werde ich wieder kommen...Und dich dafür bestrafen. Jede strafe wird härter als die nächste sein, vertrau mir~"
      Seine Hand glitt hinunter und suchte bestimmend seinen weg zu der Hitze zwischen Inebs Beinen:
      "....Denn auch ich werde dich niemals Vergessen~ Ehrlicherweise mag ich es Sex zu haben im Privateren Zweisamkeit aber ich bin ja so gespannt ob wir gleich mittendrin erwischt werden? Du auch~? "
      Believe Me ~

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    • Cabriel Valentine

      "Eh...Ja schon geschnallt. Das trau ich dir schon zu."

      Harvey sah ihn vielleicht nicht als Bedrohung, noch nahm er ihn irgendwie ernst...Aber zumindest konnte er sich ausmalen, was der WG widerfahren würde, wenn er nicht auf Cabriels Bitte einging. Dabei war sich der Luftwächter selbst im Klaren, dass er nur bedingt etwas unternehmen konnte. Er konnte froh sein, dass Samuel sich gerade nicht so stark einmischte, sodass Wyatt wenigstens von ihm verschont wurde. Aber allein der eine Besuch als er sie in der WITCH-Form sah bewies ihn wie schnell alles in die falsche Richtung eskalieren konnte. Er kam vom Gefühl nicht los, dass irgendwann doch der Millionär angreifen würde, um den Erdwächter in den Abgrund der Verzweiflung zu schmeißen. Allein, dass er Wyatts frühere Liebesbeziehung kannte, was unheimlich genug war. Wie konnte er auf solche private Information kommen, die eigentlich so lange her war? Samuel wartete nur auf den Moment, um diese Katastrophe in die Öffentlichkeit zu stellen. Bis dahin sollte Wyatt Erfahrungspunkte sammeln, denn war Sam nicht sein einziges Problem. Da wäre es doch zumindest eine Hilfe, wenn er so einen Helden als Unterstützung erhielt, plus jemanden der sich selbst noch 'Kindheitsfreund' nannte. Mit dem Homophoben in einer guten Beziehung zu sein sollten sie auch hinbekommen...Erst wenn Wyatt Leute hatte, auf die er sich ernsthaft verlassen könnte...würde so ein Pazifist wie er auch über das Blumenbeet hinaussehen. Er müsste sich gar nicht mehr an Cabriel halten, weil er dann Leute hätten, die ihn auch ohne jegliches zu Hilfe kämen. Er bräuchte dann kein Kaugummi, dass sein Schuhwerk verdreckte. Cabriel beschloss besser darauf zu achten, dass Wyatt seine Zeit mehr mit der WITCH-Truppe erhielt. Der Filmabend wurde zwar nichts, doch würden andere Situationen ihn bestimmt weiterhelfen wahre Freunde zu erhalten.

      "ÄHM...Das...Ist total...Eh...Eine Nettes Angebot aber ...Ich sollte nicht so oft in denn Club....Weil Ra---"

      Wenn Harvey desinteressiert wäre sich den Club von der anderen Seite zu betrachten, dann hätte Cabriel dieses Thema sofort totgeschwiegen. Er mochte sich nicht aufdrängen. Doch allein seiner Mimik zu folgen zeigte ihn genau, dass er schon gerne es ausprobieren würde. Harvey gehörte zu den neugierigen Menschen, die ihre Erfahrung in dem Bereich mit Männern wohl erweitern wollten. Da Cabriel sonst nichts zu bieten hatte, dachte er sich, dass er damit ihn ein wenig mehr ablenken konnte. Nicht, dass er ständig angespannt in seiner Nähe war und ein Auge auf ihn warf, auf jede Sache, die Cabriel tat. Die Waffe hätte Cabriel ihm am liebsten gar nicht vorgestellt, Lämmchen war einfach zu instinktiv gewesen. Er hätte ihn lieber weiter den eher unfähigen Kerl demonstriert, der froh sein konnte, dass er überhaupt von selbst stehen konnte.

      "...Ich...Ähm wäre schon Interessiert aber es fühlt sich gerade falsch an, ich bin jetzt mit Yuuto zusammen und ich möchte es mit ihm nicht verscherzen. Ich hab ihn schon einmal versetzte und in Moment braucht er mich eigentlich weil sein Bruder bei dem Überfall des Feindes in der Uni einer der verletzten war...Ich weiß noch gar nicht wie er überhaupt dazu steht...Wenn...Ich...Naja....sexuell..."

      "Ja, ich verstehe. Falls er damit kein Problem hat, kannst du auf mich zukommen. Dann kann ich dir auch Mal ein 'Spiel' zeigen, was ich von einem Freund gelernt hatte. "
      , antwortete er mit Verständnis auf Harveys Aussage. Ehrlich gesagt hatte er schon vergessen gehabt, dass Harvey in einer Beziehung war. Im Hirn von Harvey schien es auch noch nicht so richtig angekommen zu sein, da wohl Rachel ziemlich stark in seinem Verstand wohnte...Er hätte schwören können, dass er beinahe den Namen von Rachel ausgesprochen hätte. Doch Cabriel konnte sehr stark nachvollziehen, dass er wohl sehr oft an sie dachte, vor allem wenn es um moralische Dinge ging. Das gleiche hatte er ja auch mit Samuel.



      Doch jetzt hatte er Yuuto und sie waren erst seit Kurzem zusammen. Im Anfang einer Beziehung erst Mal den Partner kennenzulernen war wohl normal. Auch wenn er sich vorstellen konnte, dass der Feuerwächter bald nicht mehr daran denken würde, Yuuto bei jeder Chance seine Lust und Neugier zu befrieden zu fragen. Nicht, dass er Harvey als Betrüger abstempeln würde...Die Sache mit der Kirche und die Blicke, die er und Ineb sich des Öfteren gaben... Der Feuerwächter zügelte laut ihm starke Triebe, die für jemanden leicht zu erkennen waren, der noch in einem Lusthaus arbeitete.
      Da grübelte selbst Cabriel etwas weiter. Eigentlich war er ja jetzt mit Wyatt zusammen. Wie stand er eigentlich wirklich dazu, wenn er mit anderen Männern ins Bett stieg? Hmm... Hätte er etwas dagegen?
      ...
      ...
      ...
      Nah. Er schätzte Wyatt nicht so ein. Mit einem Winken der Gleichgültigkeit würde der Erdwächter ihm bestimmt noch 'Viel Spaß' und 'Streng dich gut an!' zurufen. In einer Woche hatte er sowieso vergessen, dass sie ein Paar waren. Sobald er sich auch mit den anderen WITCH besser verstand und die ihm auch wahre Aufmerksamkeit schenkten, anstatt nur Ablehnung. Bestimmt würde er bald zu ihm ins Bett hochkrakseln und ihn mit seinen großen Augen fragen: 'Warum wurden wir eigentlich ein Paar, Täubchen? :D'.



      Cabriel würde daraufhin mit den Schultern zucken und das Thema wäre damit erledigt. Mit Wyatts vollen Terminkalender und seinen Arbeitszeiten wird es schnell zu Bruch gehen, musste er sich also echt Gedanken machen, ob Wyatt wollte, dass er mit Anderen schlief? Wenn sie selbst gar keine Intimität miteinander hatten, außer er verwandelt sich zu Lämmchen und ist mit Wyatt allein? Es war ja sowieso sein Job, das wusste der Schauspieler. Wyatt selbst hatte bestimmt auch so eins oder zwei Affären, Samuel meinte immer, dass es zur Normalität gehörte seinen Körper zu verkaufen, wenn du in der Medienwelt dazugehörst. Außer du bist der Besitzer von allem. Sich also bei dem Regisseur einzuschleimen, damit er ihn eine bessere Rolle gibt - auch wenn solch' dreckiges Verhalten er sich bei Wyatt noch nicht so ganz vorstellen konnte. Diese Blume wollte nur von Aufmerksamkeit begossen werden, sobald die Anderen ihm schöne Augen machten, wäre es sowieso um ihn geschehen.
      ...Irgendwie war es doch ganz schwierig Wyatt zu verstehen. Von sich aus würde er nie erzählen, was er von Cabriel haben möchte und was nicht. Der Kaugummi auf der Schuhsohle wurde einfach akzeptiert, aber da er nicht direkt abgekratzt wurde...fühlte er sich ein wenig verloren.

      "S...Schieß einfach in Zukunft nicht auf Leute aus unserem Team, dass macht es vorerst wieder gut...."

      Wieder zurück in die Realität versetzt, richtete er seinen Blick zu Harvey und nickte schwach. Klar, das hatte er sowieso nicht vor. Solange ihn keiner dazu zwang sollte es in Ordnung gehen. Er musste nur dafür sorgen die Waffe von Harvey wieder zurückzubekommen. Nicht, dass er sie im freien Feld liegen lassen würde und Tyler sie bemerkte. Der war ziemlich impulsiv und solange er sich nicht dafür revanchieren könnte, war er für Cabriel ziemlich gefährlich.

      "Ich ähm....K-klar...Ich werde Wyatt ernster nehmen."

      Er hoffte, dass er Harvey in diesem Punkt vertrauen konnte. Wenn nicht, würde er es bereuen. Gerade schien er es aber besser zu finden, dieses Thema positiv abzuhaken. Etwas Anderes suchte nämlich nach ihrer Aufmerksamkeit. Unauffällig flog ein blauer Schmetterling zu ihnen, seine Farbe sah ziemlich magisch aus. Viel zu grell für ein gewöhnliches Insekt. Harvey deutete darauf, es flog sogar direkt in die Richtung des Feuerwächters. Die Fühler von dem Schmetterling berührten Harvey und sogleich zischte dieser von Schmerz auf, sodass auch Cabriel innerlich erschrak.

      "[b]Das...hat eben...Gebrannt wie Feuer?"

      Leicht verschmälerte Cabriel seine blaugrünen Augen. Wenn man es berührte brannte die Haut? Dann war es also ein Monster von den Gegner? Obwohl...dieses Insekt als Monster zu betiteln war etwas...zu übertrieben? Doch nur weil es klein war, hieß es noch lange nicht, dass es nicht gefährlich war. Es hatte schon einen Grund, warum so eine kleine Kreatur alleine auftauchte. Wie diese komische Erdnuss. Wer wusste schon was dieser eigenartige Tanz auswirken sollte, den er vor seinem Untergang aufführte?



      "Halt dich besser von dem Vieh fern."

      Cabriel dachte auch gar nicht dem Schmetterling näher zu kommen, er behielt guten Abstand zu dem Insekt. Das Interesse war wohl sowieso eher das Herz, was Harvey in den Händen hielt. Es flatterte immer so zielsicher darauf zu, als wollte dieses damit am liebsten verschmelzen. In Harveys Händen wirkte das Herz ziemlich unruhig. Ein stärkerer Pinkton, der wie ein Herzschlag pulsierte. Doch zwang es sie nicht sich zu verwandeln oder dergleichen. Falls es das überhaupt ohne Inebs Einwilligung konnte.
      Im Handumdrehen war das flatternde Geschöpf ein kleines Leuchtfeuer, da Harvey es mit Leichtigkeit verbrannte. Es hatte also keine Abwehrfähigkeiten gehabt und sonderlich schlau war es auch nicht. Vielleicht steckte darin auch gar kein Leben, eventuell war es nur bloße Magie? Cabriel wusste nicht genau, es war noch viel zu neu, dass solch' zauberhafte Monster in ihrer Nähe auftauchten. Wenigstens war es nicht so etwas Ähnliches wie das Monster vom Bahnhof.

      "Die Erdnussgestalt und dann der Schmetterling...Benutzt jemand sie vielleicht als 'Spürhund' oder 'Kamera'? In Spielen haben solche kleinen Wesen eher solche Qualifikationen, um die Arbeit zu ersparen...Der Schmetterling schien uns genau zu aufzulauern...", überlegte Cabriel, warum sie diese Gestalt besuchte. In Videospielen war dies nur der Anfang von etwas schlechtem. Aber auch in der Realität konnte sich der Luftwächter nicht vorstellen, dass jemand diese Monster einfach aus Quatsch zu ihnen losschickte. Es musste einen Grund haben...Nicht, dass dieses sich vergewissern wollte, ob die WITCH gerade getrennt waren?



      "Eventuell sollten wir uns auf einen nächsten Angriff in acht nehmen...Vielleicht witterte der Gegner schon, dass einige von uns gerade ziemlich geschwächt sind? Wir sollten uns lieber beeilen...und uns zu Hause umsehen."

      Bevor sie noch weitere Zeit verloren und das Haus in Cabriels paranoiden Gedanken bereits in Schutt und Asche getaucht waren, bewegten sie sich lieber schneller zu den Anderen. So ohne Herz könnten die Drei ganz schöne Probleme haben, besonders ohne Harvey, der eigentlich die Kämpfe immer leitete. Dabei war Ineb betrunken, Wyatt verletzt und Tyler verstört. Ein wahrliches Geschenk an den Feind.
      Trotzdem brauchten sie einige Minuten bis sie zu Hause ankamen, den Verkehr konnten sie eben auf den Straßen nicht so einfach ignorieren. Das Haus aber normal stehen zu sehen, war schon Erleichterung für Cabriel. Von weiten bemerkte er auch keine komischen flackernden Lichtquellen, was auf Magie andeuten konnte, alles sah eigentlich normal aus. Deswegen betrat er zusammen mit Harvey auch das Haus, sie waren im Wohnzimmer. Wyatt und Tyler konnte er noch nicht sehen, doch hörte er auch keine Konversationen oder Rufe.

      "Hmm...Ziemlich still. Vielleicht schlafen schon alle?", vermutete er und senkte ein wenig seine Sorge, dass sie einen Angriff verpasst hatten. Eventuell war das Herz ja nur so in Aufregung, weil er nicht in der Nähe des Herzträgers war. Hatte Ineb nicht erzählt, dass er es immer bei sich trug. Manchmal schwebte die Kette ja auch von alleine, es wollte sich bestimmt nicht von seinem Besitzer trennen.



      "Möglich wäre es, dass es nur Fehlalarm war. Wie reagiert das Herz denn, Harvey?", fragte er den Feuerwächter und begann mit seinen Augen nach Tyler und Wyatt Ausschau zu halten. Ineb war bestimmt oben und da sie ziemlich lange weg waren, konnte es gut möglich sein, dass alle schon im Land der Träume waren.

      _______________________________________________________________________

      Ineb Chevrier

      "...Wie süß, dass hat mich tatsächlich ein [i]klein wenig beeindruckt.",[/i]

      Urgh...Der Typ war das menschliche Grauen. Erst lässt er nicht locker und betrachtet ihn mit solch' einer beängstigten Visage, als könnte gleich seine Beherrschung verlieren und Lio doch umnieten. Dann aber gab er ihn das dreckigste Schmunzeln, was er seit Längerem je erblickt hat...Und dann noch dieses Kompliment?! Der Herzträger wollte bestimmt keinen Schurken hier beeindrucken! Der Hexer behandelte ihn wie einen Welpen, der endlich gelernt hatte an der Leine zu bleiben. Lio hatte sich schon seit Kindheit genau so schreckliche Personen vorgestellt, die zu den Bösewichten gehörten. Zu stark von sich selbst überzeugt und gleicher Weise sehr empathielos. Der würde selbst Kindern den Lutscher wegnehmen und vor ihnen ihre Väter missbrauchen! Fletschend zeigte er seine Zähne, er konnte keine Sekunde länger mit diesem Schönling in einem Zimmer verweilen. In der Dunkelheit fing Ineb schon zu glauben, dass die hellblauen Augen dieses Mannes wie bei einem Glühwürmchen leuchteten. Total beängstigend, aber es wäre besser, wenn der Herzträger ihn seine Furcht nicht demonstrierte!



      "Monstre...", fluchte er in Französisch bissig und bewegte leicht seinen Oberkörper, nur um wieder von den Händen festgehalten zu werden. Wenn er hier rauskäme dann...würde er schnurstracks hier rausrennen und seine Kette wieder an sich nehmen. Dann würde er sich verwandeln und es dem zeigen!



      Denn...wenn er der Wahrheit nicht weit entfernt sein möchte...hatte er ein kleines Problem. Er wusste nämlich nicht wie genau er seine Fähigkeiten ohne Kette überhaupt aktivieren soll? Ohne Verstärker...Es war ja nicht so als gehörte ihn ein Element wie bei den anderen Vier. Mehr...gehörte der Anführer als passiver Verstärker und zu Mal eher für Kreaturen aus bloßer Dunkelheit abgesehen. Er konnte Lichtmagie...Aber noch nie hatte er dies benutzt um jemanden wie diesem Hexer außer Gefecht zu setzen? Wie hatte es Oma denn die ganze Zeit alleine geschafft zu überleben!? Wenn er doch auch die anderen Elemente als Träger kontrollieren könnte, solange seine Kameraden noch nicht bereit waren. Im betrunkenen Zustand war das einzige Mittel, was er perfekt konnte...diesen Mann böse anzusehen. Er konnte nur beten, dass das Light Heart wie immer zu ihm herüberschwebt.

      "Weißt du....In weiser Voraussicht habe ich dafür gesorgt, das die anderen Wächter beschäftigt sind. Du kannst noch solange wie du möchtest zur Türe starren, es wird sicherlich dauern bis deine Kameraden zu Unterstützung herbei eilen...Aber vielleicht irre mich auch? Wer weiß? Wenn dein Team so Mächtig ist...Das Herz befindet sich doch hoffentlich in Fähigen Händen?"

      Aus der grimmigen Mimik wurde eine eher unsicherer Ausdruck, da er sich direkt fragte was er ihnen angetan hatte? Waren sie etwa auch am Kämpfen? Mit jemand anderen? Was hatte er gemacht? Dann noch dieser sich lustig machende Tonfall. Soll er sich nur lustig machen...Die WITCH werden noch kommen. Auch wenn jetzt in Lios Herz Beklemmung steckte, schrie deswegen dieser Mann so laut wie er wollte? Weil er sich sicher war, dass gerade keiner nach Lio sehen würde? Nicht einmal die Kette selbst? Ihm wurde schwummrig beim Gedanken, es hinterließ nur stärkerem Nebel in seinem Kopf, der schon durch den Alkohol verursacht wurde.

      "Du...wirst schon sehen...", spornte Ineb siegessicher, da ihm sonst nichts anderes blieb. Das Herz...war natürlich in fähigen Händen...Wyatt...war doch da zu trauen, oder? Egal wie schlimm die Situation bei ihnen war, er würde dohc verstehen, dass sie höhere Gewinne machen würden, wenn sie den Herzträger bei sich hätten, oder?
      Oder?



      "Träger des Light Heart...Ich will dir eine berechtigte Frage stellen."

      Wie ein Wasserfall begann der namenslose Herr ihn etwas vor zu texten, worauf Lio nicht wusste ob es seine Anstrengung wert war ihn überhaupt zuzuhören. Mehr faszinierte ihm wie einfach dieser Mann seine Magie benutzte. Er sah genau zu wie er das Buch vor ihm schwebte und es einfach von alleine schrieb. Doch als bat der Mann um vollste Aufmerksamkeit setzte er einfach den Absatz seines Schuhs in Inebs Schulter, sodass ein kleiner Schmerz in ihn hineinbohrte und er noch weiter auf den Boden gedrückt wurde. Er konnte sich nicht stützten, da seine Hände festgehalten wurde, weshalb er wenigstens seinen Nacken anspannt um nicht mit der Stirn den Boden zu küssen.

      "Du sagst das, dass Gute immer Siegen wird. Doch wer Entscheidet darüber das wessen Handlung dem guten entsprechen?"

      Verständnislos runzelte Ineb seine Stirn. Wollte er ihn nur weiter ärgern? Oder warum kam so eine ethisch angesetzte Frage? Er fragte kaum, dass dieser Herr, der gerade seiner Schulter einen blauen Fleck verpasste ein Philosoph war. Es lag doch klar auf der Hand, dass die Welt entscheidet wer GUT und BÖSE war. Natürlich tat er mit den anderen Wächtern das Richtige, denn sie retteten ja auch immerhin die Welt. Wenn sie das nicht täten, dann wäre der Bahnhof wie auch die Schule schon längst Schutt und Asche und unter anderem gäbe es dazu noch so viele Todesopfer. War es echt noch eine Frage der Vernunft, was oder wer GUT und BÖSE war? Absurd!

      "Doch wie größer und Mächtiger der Anführer ist....Desto mehr folgen diesem Andere und sehen es als denn Richten weg an.
      In der Kirche hast du selbst erlebt wie viele Anhänger es waren die an denn Messiah geglaubt haben und es als [i]Gute sahen was sie dir angetan haben. Glaub mir oder glaub mir nicht aber ich besitze kein so Mächtigen Zauber in dem mir Alle Gehorchen, sie waren alle aus freien stücken dort...."[/i]

      Lio glaubte ihm nicht, so viel war sicher. Es war nur ein Trick, um den Herzträger erneut zu verwirren. Erneut in ihm das Gefühl zu geben, dass er nur eine Seuche war. Damit Ineb sich ergab und dieser Kerl seine Spielchen mit ihm treiben konnte. Das war ja auch das Ziel in der Kirche. Mit der Theorie, die er sich heute hineingesetzt hatte, wusste er genau...das seine Familie vollkommen unschuldig war. Wenn er es schaffte, dass das Lustempfinden in der Kirche höher wurde, warum sollte er dann auch nicht Gedankenmanipulation betreiben können? Selbst im Nachhinein hat er Louis glauben lassen, dass er es war, der dieses Kirchenthema mit Gaston durchziehen wollten. Die Männer in der Robe...waren vielleicht echt Fans von Lio gewesen...Der Schutzengel hat genau dieses Gefühl für seinen bösen Plan beansprucht und aus Gaston schöner Kirche eine abnormale Sekte gemacht, die bestimmt noch immer Nebeneffekte darstellt. Wer wusste schon, ob alle Menschen wieder normal waren?! Selbst Harvey zeigte noch Nachwirkungen...Er hatte dadurch ein stärkeres schlechtes Gewissen und reagierte sensibler.
      Und auch Ineb konnte gar nicht anders als sich dieses perverse Video so oft nacheinander zu geben, dass er es mittlerweile als Kopfkino einfach in seiner Fantasie laufen lassen konnte! Es lag an dem Fluch, den dieser Hexer aufgesetzt hatte! An seiner viel zu faszinierenden Magie!

      "Ich folge seit ich geboren wurde auch denn Weg denn mir meine große Familie gezeigt haben und nun folge ich denn befehlen eines mächtigen Herzträger. Aus meiner Perspektive, habe ich immer auf der Seite der Guten gestanden...Bis [i]jemand in mein Leben trat und mein Weltenbild auf den Kopf drehte. Aber macht mich das Automatisch dann zu einer der Bösen?"[/i]

      Wie es aussah hatte derjenige aber nicht sein Weltbild so verdreht, dass er auch GUT wurde! Er glaubte ihn aufs Wort, dass er eine große Familie hatte. Bestimmt so eine Art Hexenzirkel, die in Meridian wohl gewöhnlicher waren als auf der Erde. Seine Eltern hatten wie er böse Wurzeln und so entstand so ein abartiges Wesen!
      Kein Böser Mensch würde sich jemals als böse bezeichnen, das taten die wenigsten. Sie waren zu stark geblendet von ihrer eigenen Hierarchie, dass sie gar nicht merkten, wie schwer sie es echten guten Menschen machten. Solange du anderen Menschen schaden möchtest, um stärker zu werden, warst du böse. Wenn du nicht gelernt hast Normal durch die Welt zu gehen...BIST DU BÖSE! So einfach war das.

      "Lord Korbos ist Mächtig und hat viele Lakaien die unter ihm dienen....Sein Weg ist für uns der Richtige. Er als träger des Dark Heart wird immer stärker, weil immer mehr auf seiner Seite Kämpfen...Wenn die Überzahl auf unserer Seite zu nimmt. Macht es nicht eure Handeln in der Unterzahl euch zu den Bösen?"

      Der Lord Korbos, der seinen Bruder entführt hatte und seine Familie zertrümmert? Natürlich hatte der Mann eine menge Lakaien, doch glaubte er nicht, dass sie aus freien Stücken dort waren. Sie erhofften sich bestimmt etwas, viele würden ihn irgendwann betrügen, weil das nun Mal böse Leute täglich machten.
      Egal wie viele Leute sie auch sein werden, selbst wenn 5 Wächter gegen 100 Schurken kämpfen müssten. Das würde sie niemals zu den wahren GUTEN machen.
      Denn die Guten hätten ihn nie geschadet. Wenn die Bösen nicht gewesen wären...Hätte auch sein Bruder Beni ein so viel leichteres Leben und wer wusste wer davon nicht alles betroffen war?



      "Für jemand wie mich, der sich weder auf der Guten noch auf der Bösen Seite sieht, weil mich nur das Magische Wissen dieser Welten fasziniert...Stehe ich auf der Gewinner oder Verlierer Seite?"

      "Du kannst nicht auf beiden Seiten stehen...", wagte Ineb direkt etwas zu diesem sinnlosen Geschwätz beizufügen. Hörte dieser Mann sich selbst reden? Keiner konnte auf beiden Seiten stehen. Sobald du einen Schritt auf die Seite der Schlechten machst, warst du auch automatisch selbst. Deswegen war es nicht verkehrt, dass auch Tyler diesen Kiri so verdächtigte. Natürlich sollten sie ihm nicht vertrauen, da auch er auf beiden Hochzeiten tanzte. Doch Schurken...bleiben immer Schurken. Nur selten schafften sie es sich zu ändern. Dieser Mann vor ihm...wollte ihn nur reizen!



      "Ich fühlte mich von Außergewöhnlicher Magie so stark angezogen...Ich kann nichts dagegen tun. Damit meine ich nicht einmal ein starkes Macht Verhältnis ...In jeder Person schlummert ein verstecktes Potenzial das nur darauf wartet erweckt zu werden. Manche entfalten sich andere werden bis zu ihr Lebens Ende niemals ihre Blütezeit erreichen."

      Seine eigenen Haarsträhnen begangen ihn zu stören, die sich so zerzaust auf sein Gesicht legten. Wie konnte ein Hexer das gleiche Interesse haben wie er und es dann noch so dreckig misshandeln? Auch Ineb liebte Magie...weshalb Zaubertricks zu seiner zweiten Leidenschaft gehörten. Aber wie es aussah meinten die Beiden hier etwas total verschiedenes. Ineb liebte Magie, die keinen schadete und dieser Teufel...wollte nur die Zerstörung aus der Magie herausziehen.
      Er sprach doch nur extra so viel, weil er wusste wie betrunken Lio war. Das war ihm leider anzusehen, worauf er nicht stolz war. Aber nur ein wenig mehr über die Worte von Mr. Schutzengel nachzudenken, würde er auf gar keinen Fall. Am liebsten hätte er ihm direkt weiter Kontra gegeben, sodass die Wächter endlich ihren Auftritt bekämen, um in dieses Zimmer aufzutauchen. Aber...die Aura von diesem Hexer wurde ungewöhnlich anders. In Ineb schauderte es sichtlich, bevor auch noch die Hände ihn umpositionierten, sodass der Sänger wieder nach oben gezerrt wurde.

      "Du enttäuscht mich auf so viele Erdenkbarer weise und gleichzeitig frage ich mich was in dir tief im inneren schlummert....Welchen köstlichen [i]Geschmack du vor mir wohl versteckst?~[/i]"

      Für einen Moment vergaß Ineb zu atmen, die Worte seinen Verstand mehr, als er erwartet hatte. Doch lag es wohl auch an der schamlosen Berührung, die ihn der Hexer aufzwang. Wie er seine kalten Hände mit bloßer Absicht auf Inebs Markierungen legte, die genau bewies, dass sich sein Körper davon nicht erholt hatte. Es war noch zu intensiv, wie ein Blitzschlag was in seinen Verstand hineinströmte und seine Nervenbahnen zum Brennen brachte. In seinem Kopf kreiste alles, doch das schlimmste war es, direkt danach den Fehler begannen zu haben und in das hinterhältige Gesicht dieses Hexers hineingesehen zu haben.
      Der Hexer wirkte ohne jeglichen Grund erregter und schrecklicher Weise ließ es Ineb nicht kalt. Bestimmt aus Verwirrung, wie schnell sich die Laune eines Schurken ändern konnte. Er wollte wissen was in ihm schlummerte...Machte ihn etwa der Gedanke an, mit was für eine Art von Magie Ineb sich hier rauswendete? Oder...war er nur Notgeil und deutete auf seinen Körper, den er schon längst begutachtet hatte?!

      "Auch ich habe Hoffnung das Gute wie du es betitelst Gewinnt, dann werde ich doch endlich zeuge von eurem wahren Potenzial, oder? Ich werde mich besonderes für dich anstrengenden unartig Böse zu sein, wenn es dabei Hilft dieses Schmacks Erlebnis hervor zu provozieren."

      Schon wieder zog er ihn auf, genauso wie damals in der Kirche hatte er ein ganz großes Mundwerk und wusste, was den Herzträger runterzog. Wenn schon Böse so taten, als wären sie für das Gute, während sie die eigentlichen Guten schädigten. Ineb konnte es nicht ausstehen wie nah dieser Mann ihn nur war, seine Hände begangen zu schwitzen, da er immer weiter versuchte sich aus diesem Gefängnis zu befreien. Am liebsten würde er diesen Halunken sein wahres Potential zeigen, am liebsten hätte er ihn für diese ekelhaften Worte angebrüllt. Aber...warum klopfte sein Herz nur so viel wilder, weil dieser Hexer ihm vorgesetzt hatte...noch unartiger und böse zu sein. Dabei war sein Verstand voller Ekel, doch sein Körper machte wieder nur was er wollte.
      Hatte der Mann...ihn schon wieder unter Kontrolle? Merde, hatte er ihn verflucht?! Wie in der Kirche?!

      "Du bist...so abartig....!", schimpfte er mit ihm, da sein eigenes, unartiges Gefühl in seinem Kopf stärker wurde. Beinahe hätte er vergessen sich mit seinen Körper so gut es ging zu wehren, auch wenn der Hexer trotz allem seine Hand immer weiter nach unten führte. In seinem Bauch kribbelte es furchtbar, als fraß ihn gerade etwas von innen auf. Es wurde so heiß und unerträglich. Wie lange würde er es hier denn bitte aushalten? War es nicht genug Zeit, die er für die Wächter gegeben hatte? Er...durfte doch sich auf sie verlassen, oder?



      "Dieses mal werde ich dich von Außen und Innen markieren....Egal wo du bist, du wirst dich an mich erinnern. Ob du es willst oder nicht...Und wenn du wieder anfängst mich zu Vergessen, werde ich wieder kommen...Und dich dafür bestrafen. Jede strafe wird härter als die nächste sein, vertrau mir~"

      Wie ein Ehegelübde sprach der Fiesling seine Versprechung so aufgeheizt aus, dass es in Ineb definitiv die falschen Signale sendete. Er wusste genau wer der Mann vor ihm war, er wusste genau was für eine Gefahr der Dreckskerl hier war. Aber...wie dieser Hexer sich ihm aufzwang. Wie ein Herrscher, der behauptete schon längst das Leben von dem Herzträger kontrollieren zu können. Als wäre er nur der Hund, den er dressierte. Verzweifelt schnaubte Lio aus, sein Atem wurde deutlich wärmer. Nicht gut. Wenn es so weiter ging würde es genauso wie in der Kirche enden, nur diesmal waren sie nur...zu zweit.

      "....Denn auch ich werde dich niemals Vergessen~ "

      Lios Herz machte starke Sprünge, was war nur in ihm gefahren? Warum fand er es nicht bedrohend, wenn ein Schurke zu ihm sagte, dass er ihn niemals vergessen würde. Für Glückshormone war doch gerade kein Platz. So war sich der Herzträger im klaren, es lag an der abartigen Magie, dass der Herzträger plötzlich auch noch einen lieblichen Duft von dem Hexer vernommen hatte.

      "Ehrlicherweise mag ich es Sex zu haben im Privateren Zweisamkeit aber ich bin ja so gespannt ob wir gleich mittendrin erwischt werden? Du auch~? "

      Nur das weckte ihn wieder in die Realität, wenigstens halbwegs. Denn die Hand, die dringlich zwischen seinen Beinen platziert war, brachte ihn zum jämmerlichen Keuchen. Argh, für diesen Mann wollte er nie wieder einen Laut geben. Aber auch wenn die Worte nur dazu da waren, damit Lio sich nur noch mehr schämte...so konnte er auch darin die Unannehmlichkeit erkennen.
      Verzweifelt wendete er seinen Kopf zur Tür. Sie bewegte sich kein Stück. Der einzige Ton, der hier im Zimmer zu hören war...war seine eigene Stimme und zugleich auch die dieses Hexers und seiner Magie. Niemand, der an der Tür klopfte oder kratzte. Es war vollkommen ruhig. Ineb konnte nicht einmal...einen Kampf hören?

      "...Harvey...Tyler...Cabriel...", raunte Lio heraus und fragte sich ernsthaft, ob sie es rechtzeitig schaffen würden. Denn...wenn er schon wieder in diese schreckliche Weise hineingezogen wurde und die Wächter hereinstürmten, dann würde es doch das gleiche wie in der Kirche passieren. Er brauchte unbedingt sein Herz, dann könnte...er zumindest selbst herausbefreien.
      "...Wyatt!"



      Doch selbst als er Wyatts Namen lauter gerufen hatte. Niemand kam. Niemand gab einen laut von sich. Es blieb alles so verzweifelt wie zuvor. Die Tränen liefen voller Scham hinunter, er biss sich die Zähne zusammen, um zu beweisen, dass er noch kämpfte. Egal wie viel Gegendruck er an seiner Hose erzeugte und ihn um den Verstand brachte. Egal wie stark sein Gesicht rot anlief, wenn er jetzt aufgab...hatte er schon längst verloren! Doch wieso kam nur keiner?! Hatten sie...Sorge, die Tür zu öffnen?! Er war zu angetrunken um Theorien zu bilden, zu angespannt von der Situation.




      "Du bist so ein verfluchter Dreckssack! Schluss damit, was erhoffst du dir davon?! Willst du, dass ich vor Scham sterbe?! Von mir existiert bereits schon...ein Video, was viral gegangen ist...Wenn meine Freunde uns sehen wird es nichts...ändern! Sie werden trotzdem kommen und dich fertig machen...weil...sie auf den selben Trick nicht noch einmal hereinfallen!", schimpfte Ineb ziemlich laut um sich selbst von den Gefühl abzulenken, um in seiner Wut weiter zu versickern. Der Kerl musste es genauso schrecklich finden wie er, wie konnte er ihn dazu bringen sich vor den Eintreten der Wächter zu fürchten?! Hatte er ernsthaft alles unter Kontrolle?! Noch stärker biss sich Lio mit den Zähnen in die Unterlippe. Was konnte er tun?! Ja...Das Einzige...Das Einzige, was er tun konnte war...Seinen Kopf als Waffe zu benutzen. Bevor er sich hingeblich dieser Lust verlor, donnerte er seine Stirn so zielgerecht wie möglich gegen das Kinn von dem Hexer. Ihm selbst tat es verflucht weh, aber am liebsten hätte er seine Nase getroffen. "Lass mich in Ruhe, du Widerling!"; schrie er so laut auf, dass ihn doch sogar die Nachbarn hören mussten! Jetzt war die Zeit gekommen...Sie würden kommen!!!
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Harvey Bell & Cornelius Sextus

      "Ja, ich verstehe. Falls er damit kein Problem hat, kannst du auf mich zukommen. Dann kann ich dir auch Mal ein 'Spiel' zeigen, was ich von einem Freund gelernt hatte. "
      Die Worte von Cabriel zuvor schwirrten Harvey noch immer in sein Kopf, obwohl sie sich wirklich auf etwas anderes Konzentrieren sollten...Ob er wirklich darauf eingehen sollte wenn Yuuto meinte er hätte nichts dagegen?
      Der Gedanke machte ihn etwas nervös und aufgeregt zugleich....Dabei merkte er richtig wie sehr sich eigentlich freute Yuuto wieder zu sehen um ihn noch besser kennenlernen zu können. Vielleicht hat er auch irgendwelche besondere Neigungen?
      Was aber Cabriel genau mit Spiel meinte war er sich unsicher...Es klang irgendwie nicht zweideutig aus seinem Monoton Mund dabei war es doch so gemeint...Oder?



      Nun zählte jedoch diese merkwürdigen Dinge im Auge zu behalten...Vielleicht waren das auch Vorboten auf eine deutliche Gefahr?
      "Die Erdnussgestalt und dann der Schmetterling...Benutzt jemand sie vielleicht als 'Spürhund' oder 'Kamera'? In Spielen haben solche kleinen Wesen eher solche Qualifikationen, um die Arbeit zu ersparen...Der Schmetterling schien uns genau zu aufzulauern..."
      Die Schlussfolgerung von Cabriel klang sehr klug und ergaben Sinn!
      Harvey nickte leicht, sowas ähnliches hatte in einem Game auch mal erlebt...Nur waren da diese Schmetterlinge eher Harmlos werden und führten einen oft eher zu einem Geheimen Schatz...Aber umgedreht konnte der Schmetterling auch zu ihnen führen...Wegen dem Herzen!

      Umso schneller war es besser wieder nach Hause zu gehen aber hier war wirklich alles sehr ruhig.
      Harvey konnte auch die Schüssel sehen die Wyatt benutzt hatte um diese merkwürdige Erdnuss zu fangen...Aber bis auf seltsame Blaue flecken an der Stelle war nichts zu sehen.
      Auch konnte man den Geruch von Desinfektion und Putzmittel so stark hier riechen, dass ihm etwas davon Schwindling wurde....
      Am meisten kam der Geruch wohl von Badezimmer und von der Stelle wo das Blut am Boden war....Nun irgendjemand hatte wohl versucht es sauber zu machen und war daran versagt...Vermutlich Wyatt der durch seine Bedienstete gar nicht so oft in eine Situation kommen musste um selbst sauber zu machen?

      "Möglich wäre es, dass es nur Fehlalarm war. Wie reagiert das Herz denn, Harvey?"

      Ein Fehlalarm?
      Harvey war sich da wirklich unsicher, gab es sowieso bei diesen Magischen Herzen wirklich?
      Er war nicht ganz so überzeugt:
      "Es klopft unverändert sehr stark...", teilte Harvey nachdenklich mit und sah sich weiter um.



      Dann bemerkte er das auf dem Sofas jemand lag...Es war tatsächlich Tyler der tiefschlief wie von Cabriel vermutet.
      Auf ihm lag ein Buch das er noch nie zuvor gesehen hatte, es schien alt zu sein und abgenutzt....Darauf war in einer schönen Handschrift Tagebuch geschrieben.
      Er bezweifelte aber irgendwie das ein Buch der Jungs sein könnte...Zumindest schien es Tyler abgelenkt oder auf andere Gedanken gebracht zu haben.
      Denn er schlief ziemlich friedlich....Auch wenn seine Hände ziemlich rot waren, vermutlich von dem vielen schrubben und Putzen.



      Hinter dem Sofa hörte er dann auch ein leises Atmen.
      Es war Wyatt der sich wohl ein paar Decken und Kissen geholt hatte um in der nähe von Tyler zu schlafen.
      Auf seiner Stirn lag ein weißes Tuch...
      Sorgsam ging Harvey bei ihm in die Hocke um nach sein Zustand zu sehen. Er konnte spüren das Wyatt wohl Fiber hatte aber sein Puls normal war.



      Unsicher über sein Zustand fragte sich Harvey ob sie sich wirklich ganz auf die Magie verlassen sollten oder nicht doch besser ihn zu einem Notarzt geschickt hätten....
      Harvey legte das Herz mit vorsorge doch lieber neben Wyatt...Vielleicht verstärkt es seine Heilung kraft? Er machte sich ernsthaft Gedanken darüber ob sie nciht viel mehr mit Izarra reden sollten um sich besser in der Sache ausbilden zu lassen...
      Plötzlich hörte Harvey von Oben dumpfe laute....War das Ineb???
      "Ehh ich schau mal besser jetzt nach Ineb!", warf Harvey ein und hoffte dabei nicht zu sehr danach zu klingen das Ineb nun erneut Wyatt vorzog aber sie musste doch sicher sein das es allen gut ging!


      ................
      ..............................
      ........................................
      "Du kannst nicht auf beiden Seiten stehen..."
      Natürlich hatte der Herzträger ein unersichtliches Gesetz...Das war schon wirklich so Altmodisch das sich Cornelius an die Hexen Verbrennung erinnerte die wohl in dieser Welt in den führen Jahren veranstaltet wurden. Obwohl die Hexen über eine unglaubliche Heil und Kräuterkunde verstanden, welche das Leben armer kranker Kinder oder schwer verletzten Kriegen heilen konnte...Wurden sie verflucht weil sie auch mit Teufelszeug in Verbindung standen und Dämonen Beschwörung. Ob dieser Brauch in dieser Welt immer noch existierte? Dabei hatte Cornelius immer gedacht diese Welt wäre Medrian in so vielen Dingen Fortgeschrittener. Aber sei es drum...Dann würde wohl in der Welt der Witch auf der Böse Seite stehen.

      Obwohl er ihm deutlich klar gemacht hatte das seine Kameraden wohl nicht rechtzeitig hier sein würden rief Ineb weiter nach ihnen.
      Mit einer schwungvollen Gestik mit der freien Hand, lösste sich einer der blauen Hände von Ineb und ergriff das Fenster welches er schließen, damit seine laute Stimme nciht weiter nach draußen drang.
      Gleichzeitig konnte aber die Hitze des Herzträgers spüren, dieser war gar nicht abgeneigt von seiner Berührung wie er sich hier darstellte...

      "Du bist so verfluchter Dreckssack! Schluss damit, was erhoffst du dir davon?! Willst du, dass ich vor Scham sterbe?! Von mir existiert bereits schon...ein Video, was viral gegangen ist...Wenn meine Freunde uns sehen wird es nichts...ändern! Sie werden trotzdem kommen und dich fertig machen...weil...sie auf den selben Trick nicht noch einmal hereinfallen!"
      "Du tust ja beinahe so als wären Jahre dazwischen vergangen....", schmunzelte der Hexer schon wieder etwas amüsiert darüber.



      Warum konnte sich der Wächter nicht eingestehen das doch eigentlich es wollte? Er konnte die erotische Spannung zwischen ihnen schon so intensiv spüren das selbst ganz erregt wurde. Dabei war gar nicht sein Ziel gewesen ihn jetzt so sexuell, ein Denkzettel zu verpassen...Er wusste das es manchmal die einzige Sprache war die Beni nur begriff...Aber eine so unerfahrener Frischling wie Ineb schrie doch förmlich danach!
      Vielleicht sollte er ihm auch einfach denn Mund mit Magie zunähen und sein Körper sprechen lassen?
      Außer Beleidigungen für ihn hatte der Light Heart Träger sowieso nichts übrig...
      ...Allerdings ließ Ineb sein Körper sprechen....
      Mit einer unerwarteten Wucht stieß die harte Stirn des Anderen gegen sein Kinn.
      "Lass mich in Ruhe, du Widerling!"



      Schmerzhafterweise jedoch hatte sich der Hexer dabei auf die Zunge gebissen...
      Ein elektrisierender Schauder jagte ihn durch seine Glieder als hätte man mit Bruchsaler Wucht den sensiblen Nerv getroffen.
      Sofort hatte er von Ineb abgelassen und griff sich mit der Hand ins Gesicht.
      Sein Körper zitterte vor Anstrengung gegen den Drang vor Lust heftig auf zu stöhnen....
      "...Hah....Du weckst in mir wirklich den tiefsten Groll! Willst du dich wirklich so sehr in meinen Kopf pflanzen? Heute haben mich wirklich viele Personen aufgeregt aber du ...."



      "...Ineb Chevrier~ Bist der Gewinner dieses Tages!"
      Ohne weiteres zögern ging der Hexer wieder auf vollen Angriff.
      Er hatte nur ein Augenblick gebraucht um wieder Luft zu holen, denn versiegelte er Inebs Lippen in ein so tiefen Kuss. Seine Schmerzende Zunge suchte ihren Weg in den warmen Mundraum von dem Anderen.
      Seine eigene Arme begann sich um denn Körper des Anderen zu schlingen als überkam ihn die Lust wie ein brennendes Feuer.
      Wie aufs Stichwort jedoch hörte man an der Türe ein Klopfen.
      Doch die Lippen blieben weiter versigelt auf denn Lippen von Ineb, selbst als sich der Hexer bewusst wurde im nächsten Atemzug das wohl die besagte Ablenkung nicht so lange gehalten hatte wie erhofft.
      Nachdem nicht direkt eine Antwort folge klopfte es noch einmal und man hörte wie jemand versuchte an der geschlossenen Türe zu rütteln.
      Danach folgte aber auch Harveys Stimme:
      "...Ineb? Bist du noch wach?? "



      Tatsächlich war Harvey unsicher ob Ineb gerade nur in betrunkenen Zustand vor sich hin brabbelte oder schon schlief?
      "Ist alles gut bei dir? Ich hab deine Stimme gehört...? Die Anderen schlafen unten schon...", setzte Harvey kurz an damit sich Ineb keine sorgen wegen Tyler machen brauchte.
      Langsam löste Cornelius seine Lippen von Ineb bevor dieser noch auf die Idee kam ihn zu Beißen.
      Kraftvoll drückte er ihm seine Hand auf seinen Mund und hob seinen Zeigefinger vor die feuchten Lippen.
      Seine Stimme war noch schwer, aber er bemühte sich es zu unterdrücken damit der Feuerwächter ihn von draußen nicht hörte.
      Das Buch mit der schreibenden Feder flog einmal um sie herum und hielt in der Bewegung inne, als wäre diese ganz erpicht darauf zu sehen was als nächstes passieren würde.
      Der Hexer arbeite mit dem magischen, blauen Hände zusammen und wirbelte denn Herzträger so herum das sein Gesicht nun direkt zur Türe gerichtet war.
      Er selbst blieb hinter ihm stehen und drückte noch immer schmerzhaft die Hand auf seinen Mund.
      Seine noch schnelle Atmung peitschte gegen Inebs Ohr als er raunte:
      "....Nur zu, Light Heart Träger...Ruf deinen Kamerad um Hilfe."



      Langsam nahm er seine Hand von seinen Mund aber legte sie warnend an seine Kehle, als Erinnerung das noch immer in seiner greifbarer nähe war.. Der Boten unter ihnen begann gefährlich heller zu leuchten und er sprach bestimmend weiter:
      "Beweis mir das sie auf den selben Trick nicht noch mal hereinfallen...Diesmal hat der Feuerwächter sich doch ganz sicher Unter Kontrolle oder~? Er wird jeden Moment durch die Türe kommen und dich Retten...So...Wie in der Kirche, mh?"
      Es folgte noch ein Klopfen und Cornelius war ehrlich gespannt auf das Handeln des Anführers der Witch als er an Inebs Ohr Flüsterte:
      "Zeig mir das du nicht die Seuche bist die Andere in Verderbnis zerrt und ihr Gemeinsam stärker geworden seid, wie echte gute Helden."
      Believe Me ~

    • Ineb Chevrier & Cabriel Valentine

      Harvey hatte die anderen Kandidaten unversehrt wiedergefunden, es schien wohl echt nichts weiter passiert sein. Tyler schien wieder friedlich zu sein, es war schon bemerkenswert, dass Wyatt ihn nochmal auf die Beine bekommen hatte. Vom Anschein her sah es so aus als hätte Wyatt ihm eine Geschichte vorgelesen, wie bei einem Kind, was nicht einschlafen konnte. Dabei war er selbst so kränklich gewesen, trotzdem hatte er seine letzte Energie für seinen Freund genutzt. Auch wenn Tyler wohl noch hier energisch geputzt hatte. Noch dazu lag Wyatt so unkomfortabel hinter dem Sofa, da erkannte Cabriel wie K.O. dieser Mann gewesen sein musste. Er sah Harvey dabei zu, dass er wohl nach seinem Fieber per Hand prüfte. Es schien wohl nichts lebensbedrohliches, aber wer wusste schon. Vielleicht wäre er schon längst wieder geheilt, wenn danach nicht der ganze Aufruhr kam. Das Erdnusswesen war wohl gestorben und wie das Monster im Bahnhof vollkommen verschwunden zu sein.
      Leise betrachtete er Wyatt, war es okay ihn so liegen zu lassen? Er glaubte kaum, dass er ihn packen könnte...Aber es wäre auch bescheuert, einen Kranken einfach so versauern zu lassen.


      Bevor er sich entschied zu Handeln vibrierte sein Smartphone in der Jackentasche und das so oft hintereinander, dass ihm ganz bange wurde. Schrieb etwa Janon, dass er ihn sofort sehen wollte? War das der Moment gewesen, wo er sich an Harveys Worte erinnern sollte, dass er deswegen Probleme haben könnte? Er wusste nicht, ob er weitere Auseinandersetzungen noch gewachsen war. Doch zu seinem Glück war es nicht der Boxer, wenn auch diese Person keinen Falls eine Leichtigkeit war. In Capslock schrieb sie ihn an, bestimmt schrie ihre Stimme jedes Wort innerlich heraus.



      ...Das nannte Cabriel wohl Karma. Lämmchen hatte es sichtlich beschworen und das an seinem freien Tag. Leicht seufzte er und sah ein weiteres Mal zu Wyatt, bevor er sein Smartphon wegpackte. Ihn würde er wenigstens noch wegschleppen, bevor er sich wieder in die Höhle des Löwen stürzte. Wenn Mirella so aufgeregt war, handelte es sich meistens um eine Frau, die sie ins Bett kriegen wollte. Es wäre schlechte ihre Anfrage zu ignorieren, bestimmt hatte sie bereits mit Samuel darüber verhandelt. Sei's drum. So krempelte Cabriel seine Ärmel hoch, bereit seinen Freund auf den Rücken hochzunehmen. Auch wenn seine Modelbeine ihm jetzt noch viel länger vorkamen, als davor...Harvey war gerade bei Ineb, also musste er auch alleine anpacken, bevor das Taxi bei ihnen anhielt.

      ..........



      ...Cabriel hoffte, dass er Wyatt und sich selbst nichts brechen würde, wenn er ihn hochhob.
      ....
      ............

      Lios Stirn pochte schmerzhaft, doch davon wollte er sich nicht beirren lassen. Er war extremst sauer, diese Scham einfach mit sich ergehen zu lassen wollte er nicht. Egal ob nun Baba Yaga vor ihm stand oder nicht. An Märchen glaubte er sowieso nicht. Wenigstens erhielt er ein Siegesgefühl, da auch Mr. Schutzengel dieser Schlag nicht locker hinnahm. Sein Körper zitterte, das konnte der Herzträger genau sehen. Hah! Geschah ihm recht!

      "...Hah....Du weckst in mir wirklich den tiefsten Groll! Willst du dich wirklich so sehr in meinen Kopf pflanzen? Heute haben mich wirklich viele Personen aufgeregt aber du ...."

      ...Immer giftiger sprach der Kerl auf ihn ein, war er ein Dämon, der aus der tiefsten Hölle herausgezogen wurde? Wie die unheimlichen Augen in ihn Löcher hineinbohrten, das war so unheimlich, dass Lio nicht vergessen durfte zu atmen! Wusste er eigentlich wie er auf andere Personen wirkte?! Wie der Fluch selbst!

      "...Ineb Chevrier~ Bist der Gewinner dieses Tages!"

      Wie in einem Hinterhalt befestigte er sich erneut an seinen Lippen, er konnte genau seinen heißeren Atem spüren. Das verfluchte Eisen seiner verletzen Zunge. Hätten ihn nicht die Hände halt gegeben, wäre er aufgrund von weichen Knien zu Boden gefallen. Wie grässlich es war...Wie schrecklich diese Zunge genau seinen Mundraum erkundete, worauf Inebs Lippen zwanghaft mit bewegt wurde. Die schlanken Arme von dem Hexer umschlangen ihn so fest, als wollte er ihn mitsamt seiner Seele auffressen. Was zur Hölle...Waren die Küsse jemals so intensiv gewesen? In Ineb kreiste die Umgebung, war es schon um ihn geschehen?



      Bevor er noch härter aufkeuchte und begann sich vom Kuss zu wehren, passierte etwas eigentlich Erhofftes. Ein Klopfen. Ein echtes Klopfen und Rütteln an der Tür! Obwohl die Lippen von Mr. Schutzengel sich noch mit seinen versiegelt waren...konnte er ganz genau hören. Jemand sprach zu ihm...Es war Harvey!



      "...Ineb? Bist du noch wach?? "

      Im Inneren tobte gerade die Freude in ihm, auch wenn es auch tobende Atemnot sein konnte. Der Retter in der Not war da! Gerade noch rechtzeitig, auch wenn er sich die Heldenaktion ein wenig anders vorgestellt hatte. So mit Türen eintreten oder aus dem Fenster hineinspringen und den Hexer grün und blau schlagen. Aber...Hatte er sich etwa das Szenario falsch vorgestellt? Waren sie etwa nicht am kämpfen, inwiefern hatte Mr. Schutzengel sie dann beschäftigt gehabt? Harveys Stimme klang so sanft, niemals hatte er gerade gegen die Untertanen dieses Perverslings gekämpft. Mehr noch...war er sich wohl gar nicht im Klaren, was gerade in diesem Zimmer passierte!



      "Ist alles gut bei dir? Ich hab deine Stimme gehört...? Die Anderen schlafen unten schon..."

      Endlich löste sich der Dreckskerl von seinen Lippen, Lio wollte seinem Freund direkt antworten. Ihm sagen was für ein Dreckskerl gerade ihn verhöhnte und bereit war ihn auszuziehen. So konnte er zugleich Harvey zeigen, dass sein Bruder total unschuldig war. Es war dieser Teufel da gewesen, der sie alle so kontrolliert hatte! Doch bevor überhaupt ein Ton aus seiner Kehle entwich, drückte auch schon der Hexer ihm mit der Hand gewaltsam den Mund zu, sodass die Stimme dumpf blockiert wurde.

      "....Nur zu, Light Heart Träger...Ruf deinen Kamerad um Hilfe."

      Ganz nah erklang die Stimme an seiner Ohrmuscheln, ihm gefiel nicht wie er die Worte so voller Schadenfreude aussprach. Was passte nicht? Sollte der Hexer sich jetzt keine Sorgen machen, da dieses Szenario gleich zu einem echten Kampf geändert werden könnte? Immerhin stand hinter der Tür Harvey, der seine Feuerkräfte in Null Komma Nichts einsetzen konnte! Vergnügt entfernte er seine Hand von seinem Mund, sodass Lio endlich die Möglichkeit hatte zu schreien. Endlich um Hilfe zu rufen. Doch etwas anderes lenkte ihn schon wieder ab. Grell leuchtete der Boden, es sah magische Schriften, die so ähnlich wirkten wie...damals in der Kirche. Moment...Wollte er ernsthaft den selben Trick aufführen, wie vor ein paar Tagen?!

      "Beweis mir das sie auf den selben Trick nicht noch mal hereinfallen...Diesmal hat der Feuerwächter sich doch ganz sicher Unter Kontrolle oder~? Er wird jeden Moment durch die Türe kommen und dich Retten...So...Wie in der Kirche, mh?"

      Das Herz des Anführers setzte daraufhin kurzzeitig aus. Die Fingerspitzen vom Hexer berührten seine Kehle und in diesem Moment waren sie scharfen Krallen ähnlich. Dabei wusste Ineb, dass seine Rettung nur ein paar Schritte von ihm entfernt war. Eine Wand...trennte sie voneinander. Aber...Da der Boden jetzt genau so leuchtete wie damals...bekam er es mit der dunklen Angst zu tun. Panik strömte in Inebs violetten Augen auf, durch die magischen Hände war er gezwungen auf diese leere Tür zu sehen...
      Er musste...etwas unternehmen. Verkrampft öffnete er seine Lippen, bereit einen Ton anzusetzen. Doch plötzlich...kamen ihn die schrecklichsten Szenarien aus der Kirche wieder zurück. Die letzte Rettungsaktion, die sie alle nochmal einen Treppenstufe hinunter gezogen hatte.



      Harvey...War es wirklich gut Harvey hier zu haben? Auch in der Kirche hatte er nur Gutes im Sinn. Er wollte nur seinen Freund beschützen, zusammen mit Wyatt. Aber...Hatte er keine Chance gegen den Fluch des Hexers. Harvey hatte noch immer Probleme sein Feuer zu kontrollieren, er war sich dessen bewusst, weswegen er nicht das Zimmer mit den anderen Männern teilen wollte. Noch empfand er sich nicht als bereit. Wenn er also hier hineinstürmte...mit seiner ebenfalls unkontrollierten Wut...Wie würde er ihn dann retten?

      "Wir sind hier...um dich...Zu Retten."


      "Zeig mir das du nicht die Seuche bist die Andere in Verderbnis zerrt und ihr Gemeinsam stärker geworden seid, wie echte gute Helden."

      Im Raum wurde es für den Herzträger kälter, seine Sicht wurde dunkler und hoffnungsloser. Warum...Konnte er Harvey nicht einfach vertrauen und seinen Namen aus seiner Seele hinausbrüllen? Lag es daran, dass er die WITCH noch immer nicht als fähig genug sah? Nein, es lag nicht an einen der Männer. Warum die Situation so zum Scheitern verurteilt war, lag ganz allein an Lio selbst.
      So wie Mr. Schutzengel ihn dreckig ins Ohr flüsterte, während seine Finger an seinem Hals amüsiert klimperten.
      Lio war die Seuche...die andere in die Verderbnis zerrte...
      Wenn er Harvey jetzt hineinließ, würde er...ihn ins Unglück stürzten.

      "Keine Sorge...Es wird...Schon richtig sein...Ich fühle mich bei euch...wohler...."

      "...Ich vertraue euch..."

      Solche beruhigten Worte hatte er damals Wyatt und Harvey zugeflüstert und verstand diese bis heute nicht. Warum hatte er nicht damals sie angeschrien, dass sie aus ihrem Fluch erwachten, um abzuhauen? Lag es daran, dass Lio im Inneren dreckig war...in schwarzen Öl komplett getränkt? Wenn Harvey dazu kam, was würde er ihn sagen, wenn dieser in den magischen Kreis hineintrat?



      "Alles... Ahh... Wird wieder gut..."

      Im Folge dessen erinnerte sich Ineb, wie Harvey ihn beim Sex noch beruhigte. Obwohl es alle drei nicht wollten und sie dazu genötigt wurden. Sie wurden wegen Lio dort hinein gezerrt und besaßen absolut keinen Widerstand. Seine Hände begangen zu schwitzen, die Röte verschwand komplett aus seinem Gesicht. Übrig blieb nur die bittere Wahrheit.
      Wenn er Harvey jetzt rief würde er ihn nur in Gefahr bringen. Alles nur, weil die Seuche sich genauso wenig in Kontrolle hatte, wie der Held. Am Ende würde Lio trotzdem missbraucht werden und...Harvey musste ebenfalls leiden.



      Er wusste noch genau wie das Gesicht des Feuerwächters ausgesehen hatte, nachdem Ineb aus dem Komaschlaf erwacht war. Mit so vielen Schuldgefühlen, als hatte er den Glauben an sich selbst verloren. Den Glauben daran, je ein richtiger Held gewesen zu sein.


      "....Ich...weiß...doch...auch...d-das...ich komplett....versagt habe....Das ich....mich nicht wie ein Held benommen habe...."



      ...
      .....
      ............

      Bei der Erinnerung zerriss sein Herz in tausend Stücke. Wenn er ihn rief, wäre er doch nichts weiter als ein notgeiler Sadist. Wenn er auch nur das Anzeichen angab, dass hier was nicht stimmte und er hinein stürmte...und dann auch noch versagte...wie viel Selbstbewusstsein blieb dann noch in dem Feuerwächter übrig? Hatte er nicht wegen Ineb schon genug eingesteckt? Hätte er...überhaupt bei der Kirche dabei sein müssen? Wäre es nicht für alle einfacher gewesen, wenn der Herzträger diese Walpurgisnacht alleine überstanden hätte? Geschädigt war er doch...sowieso...Seine Freunde dabei noch mitleiden zu lassen brachte nichts außer Pech ein.
      Der Glanz verwischte aus seinen Augen, übrig blieb nur die bittere Erkenntnis wie wehleidig die Situation war.
      Er durfte Harvey nicht rufen. Selbst, wenn er dem Hexer damit nur das offensichtlichste bewies.
      Die WITCH hatten noch keine Kontrolle.
      Weder im Zusammenhalt miteinander. Noch mit sich selbst.
      Sie waren so hoffnungslos. Und das nur, weil die Seuche sich in dem Anführer immer weiter ausbreitete. Ineb konnte es nicht stoppen. Er wusste nicht wie. Wie konnte jemand ein Anführer des Guten sein, wenn er das Unglück für seine Freunde bedeutete?



      Schweigsam schluchzte er und beschloss Harvey nicht zu antworten. Wenn er nur einen Ton von sich geben würde, könnte Harvey heraushören, dass nichts in Ordnung bei dem Herzträger war. Schlaffer senkte er seine Schulter und fühlte sich fürs erste geschlagen. Irgendwann würde er es diesem Hexer heimzahlen. Dafür...dass er das Schlimmste aus ihm herausgeholt hatte. Ein grässliches Merkmal, das seine ganze Existenz bestimmte. Die totalen Selbstzweifel.

      "Harvey, könntest du mir helfen Wyatt hochzutragen?...Ich glaub ich falle gleich mit ihm die Treppe runter..."

      Dumpf konnte Ineb eine andere Stimme heraushören. Es war wohl Cabriel, der Wyatt aus irgendeinen Grund die Treppen hochtrug. Das sollte Harvey genug ablenken, um nicht mehr an das Zimmer des Herzwächters zu stoßen. Auch Tyler...musste wohl seine Nacht woanders verbringen.
      So blieb Ineb also erneut mit seinem Problem alleine.
      Er wartete nur darauf, dass dieser Hexer ihn begann auszulachen. Zu sagen, dass er es sich schon gedacht hatte. Dieser Mann wollte nur sehen wie stark der Herzträger log, auch wenn...Ineb es erst jetzt bewusst wurde.
      Niedergeschlagen versuchte er seinen Kopf auf Mr. Schutzengel zu richtig, den er kaum von den Augenwinkel bemerkte.

      "...Du fühlst dich bestimmt jetzt so...viel besser, was?...Ich brauche...die Anderen nicht...Ich komme auch mit dir alleine klar.",
      flüsterte der Herzträger dem Hexer zu, seine Stimme viel schwächer als zuvor. Weniger Selbstüberzeugter. Wie eine Maus, die in einem Loch eingesperrt war, während die Katze mit der Kralle versuchte hineinzukommen und nur um eine Haaresbreite sie verfehlte.



      "Es reicht, wenn die Seuche sich nur auf den Fluch vor ihm konzentriert...", ertönte es ernst aus dem Herzträger heraus. Seine Lage bestimmte dieser namenslose Bastard...Er wusste, dass es kein Entkommen gab, bis dieser sich genug über ihn lustig gemacht hatte. Reichte es ihm nicht? Wurde es ihm nicht langweilig? Die magischen Hände störten nur den Prozess sich nicht auf den Hexer zu stürzten. "In der Kirche hast du mich auch nicht brechen können.", log er ungemein und fügte schwach hinzu: "Also entscheid dich doch für die gute Seite und beende diese Farce... Du gewinnst nichts... Wenn du mit mir schläfst. Schlafe lieber mit jemanden, den du liebst..."
      Versuchte Ineb noch den restlichen Stück verstand in dem Hexer aufzuwecken. Für ihn gab es keine Bindung zwischen ihnen, auch wenn der Körperkontakt so zwischen ihnen vollkommen beängstigend war. Ihm war es unheimlich, wenn dieser Hexer sich weiter an ihm vergehen würde. Denn bemerkte er wie sein Körper sich gegen ihn selbst stellte. Kontrolliert von der Seuche, der einen solchen Fremden als eine einladende Person empfand. Konnte der Hexer so gnädig sein und ihn dieses letzte tropfen an Kontrolle ihm überlassen? Wenn sie hier zu zweit waren...alleine...würde er sich nur noch mehr im Klaren sein, was er eigentlich nur bei diesem Hexer in der Kirche erspürt hatte. "Bitte geh...", rutschte es dem Herzträger ungewollt wie ein flehen hinaus. Besorgt um die weitere Handlung, um noch tiefere Küsse. Es war schon genug für ihn. Zu wissen, dass er nichts in dieser Situation ändern konnte brachte sein Herz nur zum Rasen. Er war wie ein Gefangener. Dieses Gefühl...gekidnappt in seiner Lage zu sein - kein Herr mehr über sie zu sein - fand der Herzträger leider schon immer zu reizend. Genau deshalb musste der Hexer verschwinden. Er wollte keine unartigen Glücksgefühle für den Hexer erheben. Das schlimmste wäre doch nur, wenn der Namenslose es auch noch bemerkte, was diese Zweisamkeit mit ihm und vor allem seinen Körper anstellte.
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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    • Harvey Bell & Cornelius Sextus

      Von der Anderen Seite der Türe erhielt Harvey keine Antwort....Ob Ineb wirklich schon schlief? Ob es ihm auch gut ging?
      Er hatte so panisch ausgesehen und die Stimmen eben hatte er sich doch nicht eingebildet?
      Seine Fingerknöchel schwebte noch einmal vor der Türe um anzuklopfen aber Harvey blieb in der Bewegung stehen.
      "...Ein Held hatte aber...es für nötig gehalten sich einzumischen. So wie jeder sich in Cabriels Leben einmischen wollte...So wie jeder für ihn bestimmen wollte...Packte dieser Junge seine Hand und zog ihn wieder nach oben. Wieder zurück in die Hölle..."
      ....
      Aus irgend einen Grund kam ihn wieder Cabriels Worte in denn Sinn...
      War es vielleicht ein Fehler sich ständig einzumischen? Auch wenn man die Person doch eigentlich Retten wollte...?



      Es hätte ihn nicht so hart getroffen wenn Cabriel ein Einzel Fall wäre.
      In letzter Zeit überkam Harvey öfters das Gefühl das sein vorschnelles Handeln nur Probleme gebracht haben.
      Zudem er gewiss genau wie dieser Held reagiert hätte um Cabriel zu helfen....
      Aber auch damals mit Matteo war es nicht anderes....Wie oft hatte ihn sein engster Freund gesagt, es wäre alles gut...Und das er sich nicht einmischen sollte.
      Das alles gut war, war sichtlich eine Lüge aber hatte sein eingreifen die Situation damals wirklich besser gemacht?
      Schwach legte sich seine Hand an die Türe ohne zu Klopfen....Woher sollte er wissen wann es besser war jemand in ruhe zu lassen?
      Die sorge in ihm war zu groß das die Person durch seine Hand hätte gerettet werden können, wenn er nicht Handelte...
      Nicht immer war die Person stark genug um Hilfe zu rufen---
      Bevor sich Harvey noch mal beherzt dazu entscheiden konnte vielleicht doch ein letztes mal anzuklopfen ertönte die Stimme von Cabriel.

      "Harvey, könntest du mir helfen Wyatt hochzutragen?...Ich glaub ich falle gleich mit ihm die Treppe runter..."

      Nun, dass war wohl einer dieser unverwechselbaren Hilfe Rufe die wirklich unmissverständlich seine Helfenden Hände geforderten!
      "Hm? Klar warte!", rief er kurz zurück und wendete sich dann von der Türe ab.



      Die irritierende Vorstellung wie Cabriel tatsächlich versuchte den größeren Wyatt die Treppe hoch zu tragen, lenke ihn sofort von allen Gedankenstrudeln ab.
      Es war wohl wirklich besser Ineb in ruhe zu lassen, bestimmt meldete er sich sobald wieder wach oder nüchtern war!
      Vielleicht hatte auch nur Alptraum gehabt? Bestimmt beschämte er ihn nur wenn ihn wegen dieser Kleinigkeit gleich die Türe eintrat...Er hatte schon genug schaden in der WG angerichtet. Sein Einzelzimmer stank immer noch leicht verschmort.
      So ging er zügig Cabriel entgegen um zu verhindern das noch einen weiteren mit erster Hilfe behandeln musste.
      Lustigerweise schlief Wyatt so friedlich, vermutlich weckte den Schauspieler nicht einmal das hämmern eines Presslufthammers auf!
      Geschickt griff Harvey um die Taille herum um das Gewicht von Wyatt mehr auf sich zu ziehen.
      Beinahe würde er sagen, dass Cabriel und er doch schon fast wie ein eingeschlagenes Team handelten...Um so Ironischer war der andere Aspekt dahinter. Vermutlich musste Harvey wirklich raus bekommen besser mit den Anderen zu Agieren...Er wollte am Ende nicht mit einem potenzialen Schurken am besten agieren können.
      Somit half er dabei Wyatt in das Zimmer zu tragen, dass dieser wohl jetzt ab heute mit Cabriel teilte...
      Erst jetzt wurde ihm der Zimmerwechsel bewusster...Das bedeutet sobald Tyler aus seinem Dornröschen schlaf erwacht war würde mit Ineb das Zimmer teilen.
      Mit ihm war er heute ziemlich ins Streiten gekommen, er ging nämlich die Sache mit Inebs Bruder ganz anderes an.
      Kein Wunder also das sich Ineb da mehr mit Tyler verstand, es bestand sicherlich kein Grund...Dazu sich Gedanken zu machen oder das lächerliche Gefühl von Neid zu empfinden.
      Zudem sollte sich Harvey wohl wirklich mehr auf die Personen Konzentrieren die wirklich seinen Hilfe jetzt brauchten.
      .................................
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      Aus unerklärlichen Grund konnte der Hexer das in sich zerbrechende Herz und Gefühl Chaoses von Ineb so gut nach empfinden. Beinahe als würden sich ewig kennen....
      Aber vermutlich lag immer noch daran das der Herzträger eben Beni so ähnlich sah und Ineb nicht gerade sonderlich gut darin war seine wahren Gefühle zu verbergen.
      Diese Hoffnungslosigkeit, war wirklich eine Belohnung die der Hexe aufs tiefste genoss...
      Beinahe hatte er dieses Gefühl vergessen, wie es sich anfühlte jemand jeglichen Hoffnungsschimmer zu entreißen und übrig blieb der Müll der sich darunter versteckt hielt.
      Wie oft hatte er das schon zur seiner Schulzeit getan?
      Diese grässlichen Neumalklugen Mitschüler die glaubten ihr Platz wäre an dem selben Ort wie derer die sich WIRKLICH bis aufs Blut anstrengten.
      Daher amüsierte es Cornelius wirklich das der Licht Träger genau so reagiert hatte wie erwartet...
      Kein wunder das dessen Bruder so leichtes Spiel mit ihm hatte ihn um den Finger zu wickeln. Es würde ihn nicht mal wundern wenn das kein Einzelfall war und schon einige Leute ihn auf seine schon beinahe Naiven Art reingelegt haben.
      Dabei war Ineb eigentlich ein kluges Köpfchen, in dem kurzen Zeitraum würde er schon sagen das er Beni weitaus überlegender war was das Grundwissen betraf...Und trotzdem stellte er sich so unsagbar Dumm an. Als würde ihm eine Gehirnzelle fehle die ihm half auch schneller aus Missgeschicken zu lernen....Das wiederum Beni vorbildlich konnte!
      Durch seine Hand an Inebs Kehle konnte er nur noch mehr sein Herzschlag spüren und seine Anspannung....Ob dieser Narr endlich damit anfangen würde sich selbst zu belügen?
      So schnell die Freude über diesen kleinen Sieg war kehrte auch eine gewisse Enttäuschung in dem Hexer zurück.
      Schließlich bewiess ihn der Herzträger genau das was er sich schon gedacht hatte...
      Da war keine Gemeinsamkeit in dieser Gruppe.
      Dabei war es doch das besondere an diesen Wächtern! Sie standen Wortwörtlich für das Sinnbild von gemeinsamen Stärke, etwas das kein Hexenzirkel im gesamten Universum erreichen könnte, selbst wenn sie zusammen Blutschwestern und Brüder waren, die feste zusammen hielten durch ein Ritual.

      "...Du fühlst dich bestimmt jetzt so...viel besser, was?...Ich brauche...die Anderen nicht...Ich komme auch mit dir alleine klar."



      Das war diese Art von Personen die Cornelius nicht wirklich beeindruckten. Genau wie der dunkle Lord...
      Anstatt seine Mächte zu Teilen versuchten die Macht hungrigen es oft allein.
      Er fand es weder beeindruckend noch effektiv.
      Weswegen es ihm auch so gegen seine eigenen Natur entsprach nicht mit denn anderen Lakai zusammen zu arbeiten. Aber wenn man ein solchen einstieg bekam?
      In diesem Sinne fragte sich der Hexer ernsthaft ob Ineb ähnliche Schwierigkeiten mit seiner Gruppe hatte...Er wirkte auf ihn nämlich nicht so Machtgierig.
      Auch wenn er sich aus Rache, gelüste ganz auf den Anführer eingeschossen hatte, musste er wohl sein Augen merk wirklich auf die ganze Gruppe senkten...

      "Es reicht, wenn die Seuche sich nur auf den Fluch vor ihm konzentriert..."
      Schon fast Heldenhaft zeigte sich dieser enttäuschende Anführer nun vor ihm...Obwohl er Angst hatte, würde er sich sicherlich noch auf denn Hexer stürzen sobald er die Möglichkeiten hätte.
      Dafür musste er ihm zumindest etwas Respektzollen. Andere wäre vor Angst wie gelähmt gewesen oder bejammerten sich in Selbstmitleid.
      Ineb bewahrte immer noch seinen Stolz, so störrisch....
      Langsam schwebte die Feder und das Notizbuch zum Hexer, er ließ erneut von Ineb ab nachdem er sicher war das nicht doch nach Hilfe schreien würde.
      Sein Notizbuch nahm er in seine Hände, aber sein Blick blieb auf Ineb verweilend.

      "In der Kirche hast du mich auch nicht brechen können."



      Schon wieder eine offensichtliche Lüge...
      Die Person vor ihm war so gebrochen gewesen, dass sogar jetzt sehen konnte wie die zusammen geflickten Scherben nicht zueinander passte.
      Zudem war sich der Hexer sehr sicher wie man eine Person zu brechen hätte. Vielleicht hatte ihm auch die kurze Zeit wo Prinz Infinity so gesehen sein Lehrmeister war der ein oder anderen guten Tipp mitgeben. Er hatte eine menge von diesem Prinzen gelernt...Obwohl er sich eigentlich mehr sich für die Magischen Dinge Interessiert hatte.
      Aber war er überhaupt hier um Ineb zu brechen?
      Nun er wollte das er sich in Gegensatz zu Beni auf ewig an ihn erinnert! Als sein Gegenspieler und eine ernsthafte Bedrohung, die man ernst nehmen sollte!
      Das sie beide hier noch lange nicht fertig waren, war ihm Bewusst....Es wäre nur ein Zeichen von schwäche wenn jetzt nur bei dem gewinsel von Ineb nachgab.

      "Also entscheid dich doch für die gute Seite und beende diese Farce... Du gewinnst nichts... Wenn du mit mir schläfst. Schlafe lieber mit jemanden, den du liebst..."
      ...
      Wie als hätte man brutal eine Seite aus Cornelius Notizbuch heraus gerissen durch zogen ihn die nächsten Worte von Ineb wie ein Wach Ruf.
      Allerdings in eine ganz Andere richtung wie es sich vielleicht Ineb erhofft hatte.



      Der Blick des Hexer hätte nicht tödlicher werden können....
      Es war die Kontrolle und Geduld in dem Hexer die ihn daran hinderten ohne zu zögern Ineb mit schmerzhafter Wucht ins nächste Leben zu befördern.
      Bedächtig, als würde er ihm wirklich Zeit geben ihn zu überzeugen strich sein Finger über die Unterseite seines Notizbuches...

      "Bitte geh..."

      Fast als wären es die flehenden Worte gewesen die Cornelius von Anfang hören wollte, als Entschuldigung für die Respektlosigkeit ihm gegenüber...Doch schaffte es der Sieger des Tages damit nur noch mehr bei ihm endgültig jegliche Empathie auszulöschen.
      Mit einer schwungvollen Bewegung seiner Finger in der Luft und seinen griff zurück an seinen Stab der an der Seite von ihm stand, säuselte er einen Fluch Ritual:

      "Vox tua sigillo ligatur Tacryss...."

      Die Feder schwebte nun direkt vor Inebs Gesicht, ein blaue Flüssigkeit die wie Tinte entlang tropfte sammelte sich an der Spitze der Feder.


      Ohne große Vorwarnung strich die Feder wie Lippenstift über Inebs Lippen und beschmierte diese großzügig mit der unbekannten Blauen Flüssigkeit.
      "Leck es besser nicht ab.", kam die Warnung so kurz von Cornelius als handelte es sich um Gift oder sonst etwas.
      Bevor aber Ineb doch auf diese bescheuerte Idee kommen sollte hob der Hexer das Notizbuch geöffnet zu Ineb Gesicht und presste ziemlich Brutal sein Gesicht gegen die aufgeschlagene Seite.
      Der Duft von verschieden Kräutern und Schwefel ging von dem Notizbuch aus.
      Wie ein Stempel Abdruck denn sich der Hexer von ihm abholte zog er das Buch wieder zurück und betrachtete die prüfend den zurück gelassenen Abdruck auf der Seite.
      "Gut, ich werde dein Schweig Bekenntnis für später gut gebrauchen können." , sprach Cornelius zufrieden leise mehr zu sich selbst und ließ die Feder verschwinden.
      Dann hob er ihm sein Notizbuch noch einmal offen hin, auf der Linken Seite waren kaum leserliche Notizen von Beschwörungsformeln und der Anderen Seite:




      "...Der Gedanke dich hier weiter ertragen zu müssen...ekelt mich an und zugleich...vergieß ich gleich eine Träne für dich, weil du mir ja so leid tust. Schwul und ungeliebt...Du hast dein Herz dem Bösen gegeben, nur um Beni rumzubekommen." , liest Cornelius ihm leise flüsternd vor.
      Ein schmales grinsen setzte sich auf denn Lippen des Hexers zurück als wollte er Inebs schnell schlagendes Herz zum explodieren bringen.
      "....Mon cœur ~Zu wenn soll ich denn gehen? Ich bin doch ungeliebt und die Person der ich meine Liebe geben habe sieht mich nicht...Gewinne ich dann nicht hierbei seine volle Aufmerksamkeit? "



      "Vielleicht vergieß ich für dich auch gleich noch eine Träne, du tust mir auch...Wirklich Leid, Mr. Chevrier ~"
      Mit einem dunklen Schmunzeln ließ er einen der blauen Hände auf Inebs Mund platziert.
      "Hach, dass war gelogen ich werde großen Freude darüber haben dich jetzt ganz für mich zu beeinspruchen. Dafür nehme mir gern die Zeit...So einfach Entkommst du mir nicht mehr."
      Mit einen erneut Kräftigen Schwung beförderten er Ineb zur Boden und ließ die magischen Hände sein Körper gegen das untere Bett des Hochbettes knallen.
      Hauptsache Ineb war weit genug von der Türe entfernt damit er sich jetzt ganz in ruhe zwischen ihnen dieser Kampf den Finale neigen konnte.
      Das ganze spielchen mit dem Herzträger hatte ihn schon genug Magie gekostet....


      Aber für diesen Moment sollte es vollkommend ausreichen.
      "Dann zeig mir mal wie du allein mit mir klar kommst.", hauchte Cornelius gefährlich und zog sich die schon durch Inebs Vorarbeit zerrissene Kleidung aus.
      Er ging näher auf ihn zu und ging bei ihm auf die Knie bevor er sich wie ein dunkler Schatten über ihn beugte.
      "Glaub mir ich werde es noch mehr genießen als wie beim ersten mal...."
      Believe Me ~

    • Neu

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      Eloy Chevrier & Cabriel Valentine:



      "Die Feinde versuchen in der letzten Zeit ziemlich oft bei uns einzubrechen...", murmelte die erschöpfte Stimme eines Jungen Mannes, der noch tief nach Luft schnappte. Der große Lord war täglich für eine neue Überraschung zu haben. Es wurde nie langweilig als Herzträger. Besonders heute...Als sich der Hexer entschied ihn einen Besuch abzustatten. Wie sein Name war...das konnte Eloy nicht herausfinden. Vielleicht hatte er es ihm auch erwähnt aber...Er hatte es einfach vergessen! Doch, was soll's? Nur starke Menschen verdienten es, dass die WITCH sich an sie erinnerten. Der Hexer war zu schnell geschlagen, zumindest...war es in dieser Welt so. Eloy richtete seine Krawatte, die der Hexer beinahe mit seiner Magie heruntergerissen hätte.

      "Vielleicht solltest du lernen etwas sadistischer zu werden...Nur so als Tipp vom Herzträger zum Lakaien."

      "....Nur zu, Light Heart Träger...Ruf deinen Kamerad um Hilfe."

      Der Hexer wollte den Herzträger testen, prüfen ob er seine Kameraden in Griff hatte. Ob er ihnen vertraute. Aber es war absoluter Blödsinn gewesen.

      "Ich, Harvey, Cabriel und Tyler sind ein eingespieltes Team ꨄ. Du hast mir sofort die Chance gegeben sie auf deine Monster zu hetzen~~. Warst du echt in der Schule? Ich habe ein wenig Mitleid mit dir, Hexer! Deswegen werde ich dir den Gefallen tun und dich in meiner Pyramide der Schurken auf eine sehr hohe Liste setzen~."



      Genau, da der Hexer mit so offenen Karten gespielt hatte...Spielte der Herzträger mit dem Hexer, während die anderen Männer mit den magischen Gliedmaßen von dem Feind beschäftigt waren. Cabriel hatte die Haupteingriffe übernommen und beschützte Harvey davor die magischen Hände auf eine anderen Art und Weise auf seinen Hüften zu spüren. Tyler war zwar nur ein passiver Support aber auch er hatte meisterhafte Arbeit geleistet. So gesehen war er ein perfektes Maskottchen, Eloy mochte sowieso bizarre Dinge...Deswegen würde wohl Tyler nie wieder ein Mensch werden, wenn es nach ihm ginge.
      Herabwürdigend senkte er seinen Blick zu dem Lakaien, den Eloy mit ein paar Lederriemen gefesselt hatte. Es sah zwar mehr danach aus, als wollte er diesen Mann eher nötigen als anders rum. Besonders, da Eloy ihn mit Schadenfreude einfach Straps angezogen hatte und ein Strümpfe aus Seide. Es schmeichelte den Körper des Hexers, Eloy musste sich zusammenreißen, um mit der Zunge seine Lippen vor Lust zu lecken.



      ...Wäre es nur nicht falsch mit dem Feind zu schlafen. Es hämmerte noch in Eloys Kopf, irgendwer wichtiges sagte ihm einst, dass er nicht einfach seinen Trieben folgen konnte. Nicht nur seine Mutter, die ihn dafür ekelerregend angesehen hätte, wenn sie seine Gedanken lesen könnte. Es war jemand Anderes, der bestimmt ihn grimmig angesehen hätte, wenn Eloy nur weitergehen würde.
      Aber...
      ...Eloy war nur der Sklave des Herzens. Auch das Herz konnte nicht einfach mit dem Bösen ungezogene Dinge treiben. Besonders, da heute ein besonderer Tag war.



      Ein schmales Grinsen formte sich auf seinen Lippen, die silbernen Ringe auf seinen Fingern berührten sein Kinn. Ja, warum eigentlich nicht? Es war doch viel mehr Schicksal, dass der Hexer heute gekommen war. Zu dem besonderen Tag! Zum Tag der WITCH!

      "Dich einfach gehen zu lassen wäre aber auch...eine schöne Verschwendung. Umbringen will ich dich auch nicht - dafür bist du zu interessant aber auch ungefährlich. Eventuell können wir ja deine Reinigung hinzufügen, hmm?~ Keine Sorge, nur weil du ein Feind bist...heißt es nicht, dass ich mich nicht um dich sorgen werde. Lass mich dich einfach mitnehmen!", schlug Eloy vor auch wenn der Hexer kein Mitspracherecht besaß.



      Ohne Warnung berührte der Herzträger die Innenschenkel des Hexers, er umfasste sie und drückte seine Finger in die Haut. Dann beugte er sich zu ihm rüber und hauchte ihn heiß ins Ohr: "Und damit du auch wirklich verstehst, was der Unterschied zu mir und dir ist...Werde ich dich sogar ganz eng an mir tragen. Denn ich...kann Sündern vergeben, ich hege keinen Groll gegen dich. Ich werde deine Dunkelheit einfach später von innen zerstören, dafür ist ein Herzwächter doch da. Ich rette dich ❤︎..."

      Zwei Wimperschläge vergingen und plötzlich zog eine in rosa umhüllte Aura den Hexer und für eine Sekunde sah es so aus, als würde dieser Mann wie Sand verstreut werden. Doch seine Gestalt transportierte der Wächter in einen Gegenstand hinein, die er von seinem Meister gelernt hatte. Er schmunzelte beim Anblick, es war sehr entzückend, sodass er sogar geneigt war den Rücken des Spiegels zu streicheln.



      "Schau, du bist sogar in meinen Lieblingshandspiegel, freut es dich? Jetzt kann ich mich zwar damit nicht mehr stylen aber...falls ich schlechte Laune habe, kann ich auf etwas starren! Aber erzähl es nicht Amy, okay? Promets-moi Dax würde mich auch nur huldigen! Dabei habe ich mich in Griff!", meinte Eloy gutherzig und ehrlich, denn war er ja kein wilder Hund, der einfach seine Triebe die Oberhand gewinnen lassen würde. Deswegen gab er den Mann auch nur einen kleinen Frenchkiss auf das kalte Glas und steckte dann den Griff in seine Brusttasche, sodass dieser sein Herz unschuldig pochen hören konnte.
      Durch die perfekte Arbeit strich er sich über die Hände, eine Aufgabe war somit erledigt! Als Anführer musste er aber auch nach den WITCH Acht geben. Sie kümmerten sich ja um das Kleingemüse. Obwohl sie so stark waren wusste Eloy nach dem Tod ihres Erstbuchstaben "W", dass er ein strengerer Anführer werden musste. Deswegen dachte Eloy auch gar nicht daran jemand wichtiges wie Tyler zurück verwandeln zu wollen, er war so am sichersten!
      Gemütlich saß er sich auf das obere Hochbett, sodass er sich am Gelände stützte. Er baumelte mit seinen Füßen hin und her und beobachtete die zwei WITCH beim Kampf. Diese waren ebenfalls im Zimmer gewesen, natürlich. Sie kamen ja Eloy auch sofort zur Hilfe wie es echte Helden auch machen würden. Da Eloy wichtig war, dass sich alle gleichmäßig entwickelten griff er erst nicht ein. Sie würden es auch ohne ihn schaffen. Deswegen summte er ein Lied...London Brigde is Falling Down. Sein Lieblingslied, wegen was auch immer.
      Fröhlich erhob er die Hand und winkte seiner Gruppe zu, nachdem sie die letzte Hand niedergeschmettert hatten. Was für ein tolles Team er doch hatte!

      "Ich wusste ihr würdet es schaffen! Ihr seid ein richtiges Dreamteam~. Je suis heureux ! Ein Hoch auf die WITCH! ", rief Eloy überglücklich, ihm fehlte es in dem Augenblick an nichts. Denn die letzte Sache, die er brauchte bekam er in nur ein paar Stunden. Seine Leute waren schon perfekt genug. Sie wurden zur kompletten Normalität für die Welt!



      "Benutzt das Pflänzchen um euch zu heilen! Nur keine Bescheidenheit, dafür existiert es!", empfahl er den beiden Wächtern, bevor sie wieder einmal ein schlechtes Gewissen bekamen, wenn sie sich diese Blume ansahen. Dabei empfand Eloy es für gut, dass sie "W" nutzten. Dafür war es gut.
      Doch Cabriel musste sich erst wieder an die Welt gewöhnen. Nein, eigentlich...hatte er das Gefühl, dass er in einer komplett anderen Welt ausgesetzt wurde. Seine Ohren dröhnten, eventuell noch vor dem haten Kampf. Die Finger waren bei ihm alle taub, er hatte wohl mit bloßen Händen diese Hände zerrissen. In seinem Kopf klang es zwar zum einen Teil verständlich, so kämpfte er doch immer. Aber andererseits...Seit wann war bitte Cabriel so stark und wann hatte er denn so einen Kampf ausgeübt? Hatte er überhaupt je gekämpft? Harvey war doch genau deswegen so sauer...
      Schwach erhob er seine Hand, seine Finger wirkten schlanker und er trug Nagellack.



      "Was ist los? Seid ihr noch nicht in der Normalität angekommen? Oder genießt ihr gerade euren Moment des Körperkontakts..? Ich bin echt eifersüchtig auf euch. Ich möchte auch mit meiner Liebe zusammen wohnen!"

      Erst dann bemerkte Cabriel, dass jemand unter ihm lag. Ein schwächeres Wesen, dem er gerade noch half sich von den magischen Händen zu befreien, weil er so ein Versager war. Ohne ihn würde dieser Nichtsnutz sterben.
      Die Gedanken strömten so schnell in Cabriel ein, obwohl er sie nicht ganz verstand. Seine langen Haare fielen hinunter und berührten mit der Spitze die Wangen des Wächters.
      Erst als er den Mann unter ihm in die nebelblauen Augen sah, kollidierte es in seinem Kopf. Es glich einer gewaltigen Explosion und zerschmetterte die eigentliche Realität, die sich mit einer Normalität vermischte.

      "Harvey...", flüsterte Cabriel und seine Stimme klang so viel höher als sonst, als wäre er im Schauspiel des Wolfes, der seine Kehle mit Mehl bestäubte um heller zu sprechen. Er erstarrte buchstäblich und wendete seine grünblauen Augen nicht von Harvey. Der Mann unter ihm, das war doch der Feuerwächter? Ja...Wenn er ihn ansah kamen ihn viele Bilder ihren gemeinsamen Zeit. Aber zugleich vermischte es sich...mit einem...anderen Harvey? Nein, dieser Harvey unter ihm war wohl...eher ziemlich bizarr.
      Das erste, was ihn auffiel brachte sein vereistes Herz zum Rasen.

      "Du siehst putzig aus, wenn du zitterst. Die Gefahr ist vorbei...Also reiß dich wieder zusammen."



      Blut strömte aus der Kopfverletzung und floss Cabriels Wange hinunter. Er sah zu Harvey hinunter, beobachtete genau seine Reaktion. Sein Wimmern, seine Zuckungen. Wenn ihn etwas nicht gefiel...spürte er diesen Drang...er wollte ihn sofort dafür bestrafen. Ein komisches Gefühl, was sicher nicht von Cabriel war. Doch je mehr er seine eigene Stimme wahrnahm, desto mehr verstand er: Er war gar nicht Cabriel. Er wurde definitiv zu...ihr. Nur sie hatte diese kalte Tonlage einer lebendigen Porzellanpuppe, die in Horrorfilmen langsam ihren Kopf zu der Person richtete um jemanden den Gar auszumachen.

      "Hast du nicht gehört? Beruhig dich endlich, Kätzchen. Helden müssen Rückgrat besitzen, ich kann dich nicht ständig mit mir schleifen.", sagte er nun zielgerichteter, Cabriel spürte wie richtig es sich anhörte das zu sagen. Auch wenn es ihn innerlich nur verwirrte. Aber seine Verwirrung sollte er vorerst nicht zur Schau stellen, denn nachdem er auch den Herzträger ansah wusste er, dass hier etwas faul war. Oder?
      Eloy sah währenddessen zu seiner Kette, er hielt sie mit seinen Fingern im Pinzettengriff. Das Herz leuchtete in einem wunderschönen und hellen pink und zeigte, dass sie auf gutem Wege waren. "Das Herz ist so aufgeregt...Es pocht schon die ganze Zeit so wild, dass ich es ausziehen musste um keine Herzrhythmusstörung zu bekommen! Sobald ihr bereit seid gehen wir gleich los! Heute ist Walpurgisnacht!"



      Langsam stand Cabriel auf und wischte sich den Dreck von seiner Hose. Er bemerkte seine kleinen Wölbungen an seinem Brustkorb und dies bestätigte genau in welchem Körper er gerade steckte. Kein Wunder also, dass er sich so komisch fühlte. Cabriel war ja auch gar nicht ganz...der Luftwächter. Die Pflanze an seiner Jacke heilte seine Wunden, es fühlte sich für einen Moment ziemlich erfrischend an. Aber...sich die Pflanze anzusehen gab ihn ein mulmiges Gefühl, als wusste er genau was sie bedeutete. Er hielt es für das beste, sie erstmal nicht anzusehen. Damit er nicht den Verstand verlor.
      Eiskalt wendete er sich von Harvey ab, er sollte schon allein zurechtkommen. Er war doch nicht die Wohlfahrt für verkümmerte Tiere. Auch wenn er sich eigenartiger Weise noch nie so stark zu diesem Helden verbunden gefühlt hatte. Als hätten sie...einen Blutspackt miteinander gehalten, der sie aneinander fesselt. So genau begriff er es nicht, aber der Mann sah sowieso...so süß aus, dass sein Inneres ihn allein dafür quälen wollte. Sie wollte es.
      Doch gerade war etwas wichtigeres, denn Eloy sprang schon vom Hochbett hinunter. Monoton sagte dann Cabriel:

      "Lass uns keine Zeit verlieren, wir haben genug herumgespielt. Ich treffe mich später mit Freunden, weswegen ich ungern noch weiter in diesem Tempo weitermachen will. Lasst uns zur... Kirche."



      Es war seltsam wie sein Verstand allein seine Sätze formen konnte, noch ´Sekunden davor wusste Cabriel nicht einmal, dass sie zur Kirche wollten. Doch in seinem Herzen schlug die Erkenntnis, dass dort ein Ereignis stattfinden würde auf den die WITCH lange gewartet hatten. Obwohl Cabriel das Gefühl hatte, dass sie erst seit kurzem die WITCH waren...Überkam ihn die Stimmung von mehreren Jahren, die er mit diesen Idioten verbrachte.

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      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Kaischiro ()

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      Cornelius Sextus & Harvey Bell
      ......
      Es fühlte sich an als hätte ihn der Herzträger verzaubert.
      Nur kurz....Es sollte wirklich nur ein kurzer Moment der Atempause werden.
      Als die Hand des Herzträger auf seinen Kopf landete und ihn so sanft streichelte....Wurden die Augenlieder des Hexer so viel schwerer...Das war das letzte voran er sich erinnerte.
      Bevor....
      ...Nun sich alles anfühlte wie ein seltsamer Traum aus dem gerade erwacht war und in der...Realität erwachte...??!
      "Vielleicht solltest du lernen etwas sadistischer zu werden...Nur so als Tipp vom Herzträger zum Lakaien."
      Die Worte des Herzträgers gingen wie stilles surrend durch seine Ohren....Sein Körper handelte wie von selbst, als wäre er nicht in der Lage selbst zu entscheiden war als nächstes passiert. Er konnte nicht einmal sprechen...Es fühlte sich an wie diese Seltsamen Träume die er öfters gehabt hatte...Doch normalerweise war immer Allein in diesen Träumen gewesen. Umgeben von Wasser oder tiefer schwärze...Manchmal war es auch eine ihm vollkommen unbekannten Umgebung umgeben von Sternen....
      Aber jetzt? Das war doch immer noch das Zimmer des Wächters...Oder nicht?
      "Ich, Harvey, Cabriel und Tyler sind ein eingespieltes Team ꨄ. Du hast mir sofort die Chance gegeben sie auf deine Monster zu hetzen~~."
      Aber die ganze Situation war einfach mal ganz wirr verändert....
      Zudem war er auch noch Bewegungsunfähig....Auf so eine Situation wäre vorbereitet gewesen und niemals gelandet....Aber es fühlte sich an als wäre es ihm das wirklich passiert?!
      "....Eventuell können wir ja deine Reinigung hinzufügen, hmm?~ Keine Sorge, nur weil du ein Feind bist...heißt es nicht, dass ich mich nicht um dich sorgen werde. Lass mich dich einfach mitnehmen!"



      Moment...Warum sah der Herzträger so verändert aus? Er konnte immer ein feinen unterschied zwischen Ineb und Beni setzten....
      Aber das vor ihm....
      Was für ein wirres Hexenwerk war das? Über solche Mächte verfügte der Herzträger? Hatte er ihn unterschätzt??
      Unmöglich---!!!
      "Und damit du auch wirklich verstehst, was der Unterschied zu mir und dir ist...Werde ich dich sogar ganz eng an mir tragen. Denn ich...kann Sündern vergeben, ich hege keinen Groll gegen dich. Ich werde deine Dunkelheit einfach später von innen zerstören, dafür ist ein Herzwächter doch da. Ich rette dich ❤︎..."
      In Sekunden schnelle fand sich der Hexer im inneren dieses Spiegels wieder....Ein Gefängnis?!
      Selbst wenn er sprechen könnte, es verschlug in die Sprache....Alles um ihn drehte sich....Wie war das möglich? Das so geschickt zu tun als wäre er Jahre darin geübt...?



      Wenn Beni wusste noch genau ...Von seiner Abneigung zu Spiegeln.
      Beim Gedanken aber an Beni bekam er plötzlich üble Kopfschmerzen als hätte man mit irgend ein Zauber belegt der seine Sinne und Gedanken täuschte.
      Er sank schwer atmend auf die Knie und griff sich frustriert ins Gesicht.
      Zwar besaß er eine Masochistische Ader aber diese Demütigung....Und zugleich war er schrecklich fasziniert von dem Talent. Es regte ihn aber auf so vollkommend in dieses Chaoses hineingeworfen worden zu sein...



      ...Aber ein kluger Mann der Magie wie er wusste es wäre das beste die Situation erst einmal richtig einzuschätzen. Er musste erst begreifen was hier gerade passiert und akzeptierte unfaire Niederlage...
      Es fühlte sich an wie ein Theaterstück und gerade war seine Rolle des Besiegten Lakai, gefangen....In diesem Spiegel.
      Er glaubte das flüstern von anderen Gefangen Seelen zu hören...Man musste aufpassen nicht den verstand zu verlieren. Frustrierter atmete er tief durch und blieb an der Stelle verharren.
      Jedoch sammelten sich in seinem Geister die ersten Rachepläne sobald er begriff wie er hier raus kam und wieso er diese Sachen tragen musste! Das war doch gar nicht sein Style! Dieser BAST-----

      "Ich wusste ihr würdet es schaffen! Ihr seid ein richtiges Dreamteam~. Je suis heureux ! Ein Hoch auf die WITCH! "




      Kalte Hände....
      Der Geruch von Metallischen Blut....
      Und der harte Aufprall auf den Boden...
      Das erste war Harvey spürte war etwas weiches das gegen ihn drückte...Ansonsten sah nur schwärze und hörte die bekannte Stimme des Sängers....

      "Was ist los? Seid ihr noch nicht in der Normalität angekommen? Oder genießt ihr gerade euren Moment des Körperkontakts..? Ich bin echt eifersüchtig auf euch. Ich möchte auch mit meiner Liebe zusammen wohnen!"

      Das geschehen um Harvey herum konnte er kaum verarbeiten....Sein Herz hämmerte so stark, sowie an dem Tag an dem er sich vollkommend Wehrlos und Machtlos gefühlt hatte...Doch fühlte es sich noch viel schlimmer an. Für Bruchteile war er wie gelähmt, unfähig sich zu bewegen und kaum wie die Gefahr gebahnt schien, begann sein Körper unaufhaltsam zu zittern. Ein Großteil in ihm fragte sich warum und wovor er solche Panik hatte?! Wieso war so vor Angst erfüllt....?!
      Zugleich strafte ihn sein Verstand mit unzähligen innerlichen Selbst-Monologen: Du bist zu schwach. Versager. Allein schaffst du nichts....Du könntest Sterben.....Du könntest Andere in Lebensgefahr bringen....!!
      Die innerliche Stimme in seinen Kopf schien immer lauter zu werden das ihn sogar Tränen in die Augen trieb....

      "Du siehst putzig aus, wenn du zitterst. Die Gefahr ist vorbei...Also reiß dich wieder zusammen."

      Erst jetzt drang die Stimme an seine Ohren und er Blickte...In ein Gesicht das ihm Vertraut und Befremdlich zugleich anfühlte das ihm schwindlig wurde.
      Hatte er sich denn Kopf angehauen und war daher so durcheinander?
      Dabei schmerzte ihn selbst gar nichts, nur seine Handgelenke und die Hüfte fühlte sich an als hätte ihn eben noch etwas mit roher Gewalt gepackt.
      Viel schlimmer jedoch war das Blut das der größeren Frau von der Stirn tropfte....
      ...War....Das seine Schuld gewesen...?
      War sie wegen ihm verletzten...? Weil sie ihn wieder beschützten musste...?!



      Ein giftiger Cocktail von Angst und seltsam Verbundenheit durch zog Harvey so intensiv.
      Er wusste nicht ob verängstigt von seiner Retterin war oder sich ihr gegenüber unsagbar verpflichtet fühlte wie ein kleines Küken das ohne sie keine zwei Sekunden überleben konnte.
      "Hast du nicht gehört? Beruhig dich endlich, Kätzchen. Helden müssen Rückgrat besitzen, ich kann dich nicht ständig mit mir schleifen."
      Erneut rüttelte ihre Stimme an seinem Verstand und er schlang verkrampfter seine Arme um sich selbst damit endlich dieses Unkontrollierte Zittern aufhörte!
      Er wollte sie nicht verärgern...Das fühlte sich Falsch an, es war wie ein eingebranntes Mantra und trotzdem hatte er das Gefühl egal was tat sie zu Verärgern....
      "T-tut mir Leid...", hauchte Harvey und merkte wie seine Stimme sich viel klarer anhörte...Als hätten seine Lippen noch die eine Zigarette berührt, fühlte sich seine Stimmlage so weich und schwach an....
      Reiß dich zusammen, reiß dich zusammen....!!
      Hämmerte es in seinem Kopf und versuchte die Lage wieder besser zu begreifen.
      Aber sein Blick fiel auf die Rose welche sie bei sich trug....
      Sogleich stoppten die durcheinander gewirbelten Gedanken in dem Feuerwächter....



      ....Übrig blieb eine unbeschreiblich Last auf seinen Herzen und Trauer...
      Er fühlte sich wie jemand, der egal was er tat....Egal wie sehr er sich Anstrengen würde das er versagen würde....
      Es fühlte sich unbeschreiblich schwer an nicht sofort zu Boden zu sinken und alles sofort Aufgeben zu wollen.
      Doch obwohl ...Cabriel...?
      Grund genug hatte ihn zu Hassen, war sie sein rettender Anker in dieser Welt.
      Für sie und auch für denn Anführer ihrer Witch gruppe fühlte er sich verantwortlich alles zu geben...
      Sie waren seine Freunde und seine Geliebte...Die wichtigsten Menschen in dieser Welt.
      Egal was passiert....Er musste sich anstrengen und alles für sie geben...Es war das mindeste war er tun konnte!



      Langsam ließ das Zittern nach und beklemmt hob sich sein Blick zu ihrem tollen Anführer.
      Ihm kam ein Gefühl auf als würde er Eloy viel länger kennen als...Ineb.
      Sie waren langjährige Freunde!
      Das fühlte er ganz deutlich, er verspürte große Bewunderung für ihn. Sein Herz begann sogar wieder schneller zu Klopfen. Diesmal nicht aus angst wie bei seiner Freundin und der gefährlichen Situation...

      "Das Herz ist so aufgeregt...Es pocht schon die ganze Zeit so wild, dass ich es ausziehen musste um keine Herzrhythmusstörung zu bekommen! Sobald ihr bereit seid gehen wir gleich los! Heute ist Walpurgisnacht!"

      Nervös tippte Harvey seine Finger einander.
      Obwohl er nicht ganz mehr sagen konnte was...diese Walpurigsnacht war, wusste er das es total wichtig war!!
      Aber aus irgend ein Grund hatte er bedenken...
      "D-du warst...Ähm richtig toll eben!", lobte er aufrichtig ihren Anführer.
      Er war so cool! Eben wie er sich ein richtigen Helden vorstellte....Aber bei dem Gedanken an das kommen würde...Ihm wurde ganz flau zu mute.
      Alle Alarmglocken schrillten in ihm ganz Wild!
      "...Aber...Wegen dieser ...Walpurdisnacht...."



      Doch bevor er nervös weiter sprechen konnte hatte schon Cabby schon deutlich gemacht das sie nicht weiter herumtrödeln sollten....
      "Lass uns keine Zeit verlieren, wir haben genug herumgespielt. Ich treffe mich später mit Freunden, weswegen ich ungern noch weiter in diesem Tempo weitermachen will. Lasst uns zur... Kirche."
      "Ah--h-hach....ehh...", stammelte Harvey hoffnungslos, wie konnte er das Wort gegen seine Liebste setzten? Sie hatte so recht, natürlich!
      Er war selbst einfach nur ein Feigling....
      "S-schon gut ähm Cabby hat wie immer recht wir sollten uns Beeil---UHAA!"
      erneut wurde Harvey unterbrochen...Dieses mal war es das Licht im Zimmer das plötzlich aus ging.
      Sofort hüpfte der Feuerwächter wie eine aufgeschreckter Katze hinter die Windwächterin um sich hinter ihr zu verstecken. War das ein weiterer Angriff??
      Doch anstelle eines Angriffes war es ein hell, leuchtender blauer Schmetterling der scheinbar genug Kraft hatte den Lichtschalter zu betätigen und das Licht in Zimmer aus zu machen.
      Zielstrebig flog dieser in der Nähe der Türe als signalisierte der Magische Schmetterling zu deutlich das sie sich beeilen MUSSTEN.
      Er zog aufgeregte kreise in der Luft, wie ein Tier das eine Fährte aufgenommen hatte...In Tylers fall war es die starke Energie die schon von weiten so intensiv spürte das ihn halb Verrückt machte.
      Doch wenn man ganz genau hinsah konnte man in der nähe dieses Schmetterling eine starke Präsents spüren und manchmal sogar...eine Schemenhafte Gestalt einer Frau mit gelben durchdringenden Augen. Ihr Gesichts selbst war so teilnahmslos...Beinahe schon Puppenhaft.



      Sofort überkam Harvey eine starke Gänsehaut.
      Ging es nur ihm so oder war Tyler in seiner neuen Form total Creepy?!
      Er war voll unheimlich! Heilige Scheiße, er war wie aus einem Horrorfilm?! Wieso fanden sie andere Hübsch oder ein perfektes Maskottchen ihrer Gruppe? Konnten sie den Wasser-Wächter nicht wieder normal machen?!
      . . . .



      "Ähm...M-muss....Ich mit? Ich meine....Ihr schafft das bestimmt auch ohne mich...ich...finde...Kirchen immer so unheimlich...Und...Ähm demnächst sind--Wieder Prüfungen ich eh sollte lernen...Ich Feuer euch von der ferne aus...An!", versuchte er ausreden zu finden nur um nicht mitkommen zu müssen. Obwohl er sich zum teil nicht mal erinnern konnte wie er hier her gekommen ist....
      Da stand was total großes an! Ihm schlotterten schon jetzt die Knie! Er würde sicher keine zwei Minuten überleben? Und was wenn im Weg stand? Cabby hatte doch später eine Verabredung--- Zum Teufel wieso war ihm das so wichtig?!
      "H-hach...Vergisst was ich gesagt habe...Ich rede wieder nur dummes Zeug! Haha...Tut mir Lied ich bin so nervös....! Ich hoffe nur es geht alles gut..."
      Er wollte nicht wieder für seine feigheit bestraft werden....Er sollte vertrauen in ihre Gruppe haben! Sie waren alle...So Vorbildliche Wächter, alles dank ihres Anführers!


      ✩♬ ₊˚.⋆☾⋆⁺₊✧⋆°。⋆♡˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚˚ʚ♡ɞ˚⋆°。⋆♡✩♬ ₊˚.⋆☾⋆⁺₊✧

      ɎɆ

      "Vergessen Sie nicht, dass wir uns hier in einem Traum befinden. Solange der Herrscher des Traumes nichts dagegen hat, dass sie sich stärken, sollte es ihnen ihre eigene Kraft ziemlich leicht fallen. Sobald wir wieder die vollständige Macht dieses Traumes haben können sie wieder sich von dem Boten lösen. Genießen sie doch solange die schönen Engelsflügel. Das Teleportieren könnte tatsächlich nur ein wenig eingeschränkt sein..."

      Die Sache mit dem Traum hatte Kye schon bei der einführen des Erdwächters begriffen.
      Der Träumer hatte die Kontrolle....Nur wer genau war der Träumer dieser Welt?
      Es schien wohl einer der Feinde zu sein....
      Und der Lord hatte ein dumpfes Gefühl das es nicht gefallen würde.
      Zumindest aber steckte nicht in einen Frauen Körper sondern jetzt im Körper des Boten. Der sich tatsächlich als überraschend bequemlich und gefügig anfühlte.
      Zu sehr wollte Kye aber auch nicht zu unvorsichtig sein, auch wenn es sich wie Urlaub anfühlte nicht von lauten Zorn erdrückt zu werden...In Gegenteil. Er spürte nicht mal ein hauch von Wut oder Zorn....
      Als wäre dieser Körper noch nie in diese Art der Emotion gelangt.....




      Tatsächlich war es bedauerlich die Teleportation Fähigkeit nicht vollständig Nutzten zu können.
      Der Lord wäre mit sicherheit ohne das kleinste Zögern von hier verschwunden. Nicht weil er Flüchten würde, allein weil er kein Freund von Spielen oder Orten war von denen er die Regeln nicht kannte oder nicht selbst aufgestellt hatte.
      Es war sein gutes Recht sich zu verweigern...Aber leider hatte dejenige der die Karten gelegt hatte wohl sein eigenen Ziele.
      Er machte sich jedoch ernsthafte sorgen um seinen eigenen Körper. Wenn dieser Schaden nehmen würde....
      Vielleicht müsste er dann öfter nach den Boten als letzter Ausweg greifen.

      Bemüht wie unauffällig wie möglich konzentrierte sich der Lord darauf die besagten Flügen erscheinen zu lassen...Sie waren klein aber...
      Naja...Schön waren sie.
      Nicht das er sich davon gerade ablenken ließ oder den Engel dafür beneiden würde! Er musste nur....Kontrollieren ob dieser Körper sich ihm gut anpasste.



      ...Hmm
      ......
      .........
      Schon Süß irgendwie....

      "Ich bin mir sicher, dass sie nicht mit dem Dark Heart aus der Kirche austreten dürfen."

      Sogleich waren die Flügen vorerst wieder vergessen. Der Lord seufzte hörbar auf, während er weiter ein paar Bewegungen ausprobierte, in dem er sein rechten Arm sachte bewegte....Er kam sich langsam selbst vor wie ein Sturkopf, aber für ihn war es immer noch eine Endgültige Entscheidung. Das Dark Heart gehörte ihm!
      Natürlich war der Geschmack mit Kiri sehr aufregend gewesen und es boten sich mehr als nur eine Option.
      Doch es begann ihn zu verärgern ( wenn durch diesen Körper nur leicht) das man ihn ständig daran erinnern musste.
      "Erzähl mir etwas neues...."



      Dieser Ort war sichtlich für etwas größeres Ausgelegt.
      Der weiß Haarige, ein Teil von Kiri der sich Micah nannte würde wohl verschwinden...Wirklich beneidenswert das darüber einfach so Entscheiden konnte.
      Noch immer war Kiri ein sehr Komplexes Wesen für den Lord das nur langsam begann zu entschlüsseln. Auch wenn Kiri ihm vermöglich die Schlüssel mit diesem viel zu freundlichen lächeln reichen würde, war der Lord der Überzeugung ihn besser auf eigener Weise zu begreifen.
      So war er sich schon eine weile sicher...Der Bote.
      Dieser Micah...Die sogenannte Trumpfkarte. Das alles gehörte auf eine Weise zusammen die nicht direkt damit zu tun hatte sein vollständiger untergebender Lakai zu sein.
      Es war mit Vorsicht zu betrachten weswegen er sich trotz Eros gefügiger Darbietung nicht komplett in sicherheit fallen lassen wollte und so gut es ging seine wahren Gefühle versuchte vor ihn verschlossen zu halten. Gerade brauchte er ihn nur um Gut darrzustehen.

      "Vergessen sie nicht, dass es sich hierbei um einen Traum handelt...Egal, was heute passieren wird...Muss nicht zur Ihrer Realität werden. Doch es könnte Ihnen helfen eine Entscheidung zu tätigen."



      Dabei wusste Kye doch am besten was es bedeutet das Träume nicht zu Realität werden mussten....
      Ein schwacher schmerz durch zog seine Brust...Hach, dieser Körper war viel zu Emotional als das seine Gefühl hinter einer kalten Maske verstecken konnte.
      Er presste seine Lippen angespannt aufeinander als der Weißhaarige nach Blickte, er spürte die Gefühle von Eros die er gegenüber dieser Person hegte...Wie Lästig.
      Kye versuchte es zu ignorieren, bevor er ihm noch hinter her laufen würde...Etwas stur schnaubte er und sah sich erneut in der Kirche um.
      Ein Traum...Wirklich?
      Er selbst Träume so oft von dem einsamen Tod auf dem Dach seit der Trennung von seinen Körper. Er hatte wirklich Angst...Angst davor das er diesen Kampf eines Tages verlieren könnte und es zu Realität wird.
      Seine klaren Ängste wurden ihm in diesem Körper wohl bewusster....
      Er brauchte die Einsamkeit um sich zu schützten und zugleich zerstörte sie ihn immer mehr...Was für ein bemitleidendes Trauer Spiel.
      Ⱡ₳₴₴ Đ₳₴ ⱧöⱤ ₳Ʉ₣ ₥ł₵Ⱨ ⱫɄ ฿Ɇ₥ł₮ⱠɆłĐɆ₦...!
      Zischte in seinen Gedanken und kniff sich leicht selbst in den Handrücken um eine klare Grenze zu ziehen.
      Lieber war es ihm wenn dieser Bote dass Dark Heart ruhig hielt aber bei dieser kaum existierende Boshaftigkeit in seinen Gemüt würde das Dark Heart sicher bald sehr frustriert sein....Er wusste es Hungerte nach Dunkelheit oder hellen licht das verschlingen konnte....

      Langsam tat sich dann etwas in der Kirche...
      Die Kirchenbänke füllten sich mit Personen die kaum Leben zeigten...Sie waren wie:
      "Marionetten? Ein eigenartiger Geschmack..."
      "...Hm du sprichst mir aus der Seele.", gab der Lord nur knapp zurück und betrachtete die Gestalten mit verhaltender skeptischen Blick.
      Es war wie eine bittere selbst Ironie da er sich selbst mit Marionetten am besten auskannte...

      "Der Träumer und seine Freunde werden gleich eintreffen...Sind sie bereit?"
      Es fühlte sich wie der Auftakt eines Kampfes an.
      Nur fühlte sich Kye nicht wie der Spieler der seine Schachfiguren führte sondern gerade war er selbst einer der Figuren.
      Noch immer missfiel ihm der Gedanke aber er musste sich wohl für den Moment damit abfinden.



      Es war für ihn als Herrscher wichtig zu Entscheiden welche Rolle er angenommen hatte.
      Die Figur die geopfert wurde oder Jenne die denn König zum fall bringen wird...?
      Auch er spürte das jetzt beginnen würde, er musste sich auf alles gefasst machen...Selbst wenn nur ein Traum sein sollte. Er nahm die Herausforderung entgegen wie die wahre Realität!
      Das blaue leuchten eines besonderes hellen Schmetterling war erkennbar.
      Er richtete sich soweit auf wie es die Größere dieses Körpers zu ließ....Kampflos würde er das Dark Heart nicht her geben.
      Believe Me ~

    • Neu

      Eloy Chevrier & Cabby Valentine

      "...Aber...Wegen dieser ...Walpurdisnacht...."

      Entzückt genoss Eloy die Unwissenheit von Harvey. Der Feuerwächter war einfach zu unschuldig für die Welt. Besonders Eloy achtete darauf, dass Harvey nichts schlimmes widerfährt. Er hatte so ein kleines Selbstwertgefühl, Eloy sah es als seine Pflicht das verbleibende bisschen zu schützen. Nichts würde hier Harvey verseuchen. Deswegen konnte er damit gut leben, dass die Windwächterin und der Feuerwächter ein Paar waren. Harvey und Cabby taten sich gut. Nur durch ihren Zusammenhalt wurden sie so stark. Das Herz konnte nicht glücklicher sein, das konnte Eloy gewiss spüren. Trotzdem musste Eloy so gut es ging gegen seine Triebe kämpfen...Denn manchmal würde er sich gerne auf den kleinen Mann stürzen. Ihn darum bitten, dass Harvey ihn heftig schlug. Bei so einer zierlichen Figur würde es Eloy sicher traumatisieren! Seine Finger kribbelten schon vor Aufregung, doch...eine andere Stimme in ihm beleuchtete ihn nochmals, was jetzt wichtiger wäre.

      "H-hach...Vergisst was ich gesagt habe...Ich rede wieder nur dummes Zeug! Haha...Tut mir Lied ich bin so nervös....! Ich hoffe nur es geht alles gut..."

      "Nervös zu sein bringt dich jetzt nicht weite. Du schwächst uns nur mit dieser Einstellung, Kätzchen. Du musst es mit uns durchstehen, bis zum bitteren Ende. Hoffen ist der falsche Ansatz. Du musst den Sieg spüren können. Anders endest du genauso wie---", fauchte die Windwächterin zurück. Obwohl das Bewusstsein noch da war, dass dies eigentlich nicht sein Körper war- geschweige denn seine Art zu reden...akzeptiere es einfach Cabriel. "Wie...Du weißt schon wer!"



      Harvey anzuschnauzen fühlte sich verdammt richtig an. Tiere wie er verdienen es ihre Position zu kennen, vor allem solch' ungezogene Katzen. Doch bei den Gedanken, dass sie nur zu dritt waren - nein mit Tyler ja zu viert, auch wenn er physisch gar nicht anwesend war.
      Es war wie ein Verbot den Namen des Toten auszusprechen. Wie ein Fluch, wenn jemand ihn ausspricht kommt der Geist des Toten und vernichtet dich oder so etwas in der Art. Es war als hinderte sie jemand daran auch nur an den Toten zu denken. Wirklich bizarr, noch nie fühlte er sich so stark unter Drogen versetzt wie jetzt und hier. Es war als würde er nicht mehr nur seine Mutter und Schwester sehen können- es war als lebte er jetzt genau in diesem Metaversum. Unheimlich, aber gegen sein jetziges ICH anzukämpfen brachte nur Kopfschmerzen. Vielleicht war das hier die Welt, wie sie eigentlich hätte sein sollen? Dann...Wenn die wahre Windwächterin da gewesen wäre?

      Eloy schritt zu Harvey und klopfte ihn freundschaftlich und behutsam auf die kleinen Schultern. Mit seinen 182 cm sah er zu Harvey hinunter und lächelte ihm zu. Der Handspiegel war tief in seiner Brusttasche, er hatte ihn wirklich so umgedreht, dass er alles sehen konnte. Wie ein Maskottchen trug er es bei sich.

      "Es ist okay nervös zu sein, es ist okay zu hoffen und für den Sieg zu beten. Wir brauchen Hoffnung. Sei unbesorgt und denk immer daran...Du bist nicht alleine. Das Herz ist bei dir und beschützt dich, sowie deine zwei Freunde. Hier schau wie es heller leuchtet als ein Stern. Es ist auch dein Verdienst, Harvey."



      Von seinen eigenen Worten überzeugt demonstrierte er dem Feuerwächter das Herz, was noch nie so reinlich gestrahlt hatte. Sie hatten in dieser Realität schon eine Menge Schlachten gewonnen. So viele Feinde wurden bezwungen. Ihre Popularität stieg immens an, sie wurden so unschlagbar. Zwar lebten sie praktisch nur für die WITCH, aber genau das war ja auch die richtige Einstellung. Auch wenn sie alle Freunde außerhalb hatten, hatten sie gelernt ihre Pflichten immer nachzukommen und alles Andere für die WITCH aufzugeben. Nur so gewannen Helden. Sie opferten immer etwas, für das Gute!

      "Das Herz von Kandrakar schätzt unsere vielen Kämpfe. Es ehrt unsere Opfer. Es weist uns den Weg. Durch Meisters Hilfe kann ich das Herz umso tiefer verstehen, es dringt in mich so stark hindurch...und zeigt mir wie ich ein perfekter Anführer sein kann. Für euch meine Freunde...und auch die Welt."

      Eloy klang wie ein Prediger in der Kirche. Das hatte er wohl von seinem Cousin Gaston, der ihn genauso wie sein Bruder Louis liebevoll unterstützt. Sie schenkten ihn die Kirche, damit Eloy einen Platz hatte ein vollständiger Messiah sein zu können. Sie zeigten ihm wie er der beste Herzträger sein konnte, obwohl sie anfangs nur seine Idol-Karriere einen Schuss nach vorne geben wollte. Mit Reinheit und Güte preisten sie Eloy und halfen ihm noch mehr Menschen von den Zielen der WITCH zu überzeugen.
      Harvey vergaß sehr oft wie viele Menschen für sie waren, wie unschlagbar sie mittlerweile waren. Deswegen formte Eloy ein Herz mit seinen Fingern und zwinkerte dem kleinen Kerl zu, als flirtete er mit ihm.

      "Mit der Erlaubnis von Cabrielchen lade ich dich später zum Katzencafe ein. Sobald die Reinigung abgeschlossen ist können wir ganz normal unser Alltag ausführen, ein kleines Date könnte also nicht schaden. Platonisch natürlich ~."



      "Aber du bist doch allergisch, Eloy...", widersprach Cabby direkt dagegen. Eloy zuckte nur mit den Schultern, als wäre es etwas, was er ruhig vergessen konnte. War doch nicht schlimm. Deswegen erklärte er sich selbst:

      "Das nehme ich für unser Feuerkätzchen in Kauf! Was kann schon so schlimmes passieren? Bei einer bekannten Katzenhaarallergie mit starker Atemnot sollte jemand wie ich Katzencafés strikt meiden. Habe mich aber nie testen lassen, also was solls? Die Konzentration der Allergene in der Raumluft beim Katzencafe ist zwar so hoch, dass meine Medikamente oft nicht ausreichen und ich Rötungen und starken Juckreiz ausgesetzt bin, wenn ich sie streichle.... Da Katzen sich ständig putzen, verteilen sie außerdem dieses „klebrige“ Allergen auf ihrem gesamten Fell, und in einem Café mit vielen Tieren schweben diese mikroskopisch kleinen Partikel in großer Menge in der Raumluft und haften an Möbeln sowie Kleidung. Ich könnte wenn es dumm kommt ersticken!"

      Cabby schüttelte nur entgeistert den Kopf. Sie mussten trotzdem aufpassen, dass dieser Anführer sich nicht irgendwann selbst umbringt. Er war zwar von sich selbst so überzeugt und seinen Pflichten, aber eine Nah-Tod-Erfahrung konnte er wohl trotzdem nicht widerstehen.

      "Du weißt das alles und...willst trotzdem hin? Du bist so lebensmüde, Eloy."

      "Ach-- für Harvey setze ich mich gerne Gefahren aus!"

      -----------------------------

      & Eros & Noir & Meister



      Die Nacht hatte sich bereits tief über das Gelände gelegt. Die WITCH standen dicht beieinander am eisernen Zaun der Kirche. Um sie herum herrschte Dunkelheit, doch vor ihnen explodierte das Leben. Ja, da waren sie! Ein tosender Lärm zerriss die Stille und auch die dunkle Nacht. Jubelnde Menschen klatschten im Takt, riefen durcheinander und tobten vor purer Begeisterung. Die Energie der Menge war greifbar, eine Woge aus Euphorie, die durch die Gitterstäbe zu ihnen herüberschwappte und die schwarze Nacht augenblicklich zum Leuchten brachte. Sie riefen, sie schrien mit voller Kraft ihnen zu! Manche von ihnen weinten vor Aufregung und Glück. Sie waren froh, dass ihre Held bei ihnen waren!

      "Die WITCH werden die Dunkelheit auslöschen!"
      "Ein Hoch auf die WITCH"
      "Eloy, führ uns mit deinem Gesang zum richtigen Weg!"
      "Beseitigt die elende Dunkelheit, rettet die Erde!"
      "WITCH! WITCH! WITCH! WITCH! WITCH! WITCH!"



      Zufrieden schnaubte Eloy auf. Er erkannte nicht die Marionetten in ihnen, auch Cabriel konnte der Illusion nicht entkommen. Für waren es ihre Fans, Befürworter des Guten. Sowie es auch in Anime oder Comics zu Fall war. Sie hoben Banner hoch, darauf stand ' LOS WITCH' geschrieben. Manche von ihnen unterstützen sie von Beginn an. Andere hatten sich erst seit Kurzem angeschlossen. Eloy war froh zu sehen wie ihre gewonnen Kämpfe Früchte trugen. Bald- schon sehr bald war die Dunkelheit besiegt! Wie der Meister schon sagte...sie erwartet das versprochene Happy End im nächsten Kapitel!

      "Die Menschheit steht auf unserer Seite, sowie sie es schon Generationen davor getan hatte. Jede Person hier weiß was wir für sie riskieren, im Austausch dafür bekommen wir ihre Kraft der Hoffnung. Das Licht der Menschheit leitet uns den Weg!", sagte Eloy so herzerwärmend als starrte er gerade gebunden auf eine Leinwand. Auf ein Kunstwerk. Von den WITCH geschaffen. Alle Menschen die auf ihrer Seite waren verdienten eine Erlösung. Bald...wird das Böse auch von ihnen Abstand halten. Er drehte seinen Kopf leicht nach links um zu seinen Freunden zu sehen, während er der Menge zuwinkte und sie deswegen nur stärker jubelten. Doch diese Aufmerksamkeit kümmerte Eloy nicht, deswegen unterschrieb er auch keine Autogramme und ging nie Live. Er wollte ja kein Star werden. Ihn ging es nur um die Rettung der Welt. Seine violett-rosa Augen strahlten Zuversicht aus. Er sprach lauter, sodass es auch die Menschenmenge hören konnte. Wie ein Siegesruf!

      "Seht zu wie wir heute nur stärker werden! Meridian wird... heute aufgeben. Der König wird fallen und bald..."



      "Wird er...und ganz Meridian...unsers sein." Bis auf den letzten Satz hatte er alles laut ausgesprochen. Menschen neigten zu Machtbesessenheit. Deswegen wählte Eloy seine Worte weise. Die Erde sollte sich ja nicht wie ein Raubtier nach der Niederlage auf Meridian stürzen. Auch wenn Eloy selbst nicht wusste wieso war ihn Meridian sehr wichtig. Vielleicht sogar wichtiger als die Erde selbst. Deswegen wollte er sie befreien vor dem elenden Leid. Genauso wie...er. Sein zukünftiger Gefangener...Wie sehr sich Eloy sehnte, dass dieser Tag bald eintreffen wird. Wenn er endlich gegen Lord Korbos antreten kann.
      Doch etwas anderes oder besser gesagt jemand anderes lenkte seine Aufmerksamkeit um, die er gerade in Gedanken dem König gewidmet hatte. Seine Augen funkelten vor Begeisterung, er hatte nicht mit ihm gerechnet!

      "Warte--ist da nicht--!", sagte er wie außer Atem und rannte in den Kirchenhof hinein, wich den jubelnden und gierigen Menschen aus, die unbedingt dem Herzträger näher kommen wollten. Diesen Mann konnte Eloy gut von weiten erkennen. Kein anderer trug solch' ein langen helles Haar, das je nach Lichteinwirkungen ein blasses Blau oder ein strahlendes Weiß vernahm. Es war bizarr anzusehen wie er lässig an der Kirchenmauer lehnte und dabei noch Airpods in seinen Ohren hatte. Der Mann schien über etwas nachzudenken, weswegen er erstmal nicht Eloys laute Stimme wahrnahm!

      "Meister! Sie sind auch da?! Ich wusste ja gar nicht, dass Sie herkommen wollten!"




      Nach Aufmerksamkeit lungernd winkte er dem Mann zu, so stark dass der Mann keine Wahl hatte als ihn zu bemerken. Wie ein Hund, der seinen Knochen gefunden hatte strahlte Eloy ihn an. Es war nicht üblich ihn zu sehen! Vor allem so abwesend! Er war so aufgeregt, dass beinahe der Handspiegel ihm von der Brusttasche fiel.

      "Sind sie hier um zuzusehen?! Das beehrt uns!"



      Eloy sprach natürlich im Namen der WITCH, anders würden sie den Meister nur beleidigen. So ganz konnte Eloy seine Gefühle nicht zu dem Meister einordnen. Es war so ähnlich wie bei Lord Korbos. Obwohl dieser Mann ihn befremdlich sein musste, hatte er zu Korbos eine große Besessenheit entwickelt. Eloy akzeptierte ihn zwar als Feind, doch wollte er eine Zukunft bauen, in dem der König irgendwann ihm gehörte. Damit er allein ihn reinigen konnte. Bei Meister hingegen war es ebenfalls Besessenheit. Er akzeptierte ihn als sein Lehrer und war froh, dass er für sie da war. Ohne ihn wären sie niemals so weit gekommen.
      Nuriel sah zu Eloy, der vorm Rennen hechelte. Dann erst zog er entspannt seine Kopfhörer von den Ohren, Eloy hörte gar keine Musik aus ihnen herausdringen - hörte Meister so leise Musik? Er war ja so mysteriös



      Dann erst setzte der Meister seinen verfrorenen Gesicht ein charmantes Lächeln auf, was direkt Eloys Herz traf. Meister grüßte ihn herzlich.
      "Wie könnte ich den euren großen Kampf verpassen. Ich als euer wahrer Supporter Meister. Ich möchte sehen wie das Training sich ausbezahlt hat. Außerdem...will ich auf keinen Fall die Reinigung verpassen!"



      Stumm betrachtete Cabriel diesen Meister, sofort brannten wieder einige Bilder in seinem Kopf hinein. Ja, sie hatten auch mit ihm eine Menge erlebt. Kennengelernt hatten sie ihn in einer U-Bahn. Er war einst der Musiklehrer von jemand gewesen. Natürlich nur als Tarnung, damit seine wahre Identität nicht aufflog. Wie hieß er noch gleich? Diese Erinnerungen waren verschwommen, es kam dem Jungen in seinem Herzen einfach nicht koscher vor ihn zu treffen. In seinem Herzen pochte die Gefahr, doch das Mädchen von Außen wirkte ganz entspannt. Es war vorm Vorteil den Meister an ihrer Seite zu haben. Cabriel stieß dichter zu Harvey, sodass ihre Schultern sich berührten, dann flüsterte sie ihm leise etwas zu, dass ihre Lautstärke beinahe einen Windhauch ähnelte.

      "Ist dir auch komisch?...Ich glaube zwar, dass wir auch heute wieder gewinnen aber...irgendwas in mir...ist gänzlich verwirrt...Als wären wir mit einem Zauber oder sogar Fluch belegt...Sobald du etwas bemerkst, lass es mich wissen, ja?"



      Sorgenlos unterhielt sich Eloy mit dem Meister, er lachte vor Freude auf. Manchmal - nur manchmal kam ihn das komische Gefühl auf den Meister aus Instinkt zu schubsen und wegzurennen. Oder ihn versuchen umzubringen. Keine Ahnung wieso, es waren sicher nur die Triebe des Bösen. Auch wenn Eloy reinlich war - ein guter Herzträger - waren solche Gedanken noch nicht ganz weg. Meister meinte, dass dies noch dauern würde. Dafür brachte er noch etwas, was ihn half vollkommen rein zu sein.

      "Schauen Sie ruhig zu! Die Prophezeiung wird sich erfüllen! Die WITCH werden sie nicht enttäuschen. Goldie wartet ja ganz klar auf Sie, wir wollen ihn nicht noch länger warten lassen, richtig"?



      Stumm nickte Nuriel einfach nur zu. Mhm, er hatte keine Ahnung wer Goldie war. Auch wenn er das Skript kannte, skippte er öfters langweilige Szenen. Wie jemand, der in Serien dauernd spulte. Nuriel mochte eben keine Langweile, deswegen war es auch nicht schlimm Lücken zu besitzen. Diese Welt war voller solcher Lücken, doch hatte er sie anhand des Träumers ein wenig vervollständigt. Ein wenig Traum mit einem Beigeschmack eines Metaversums. Die Rolle von Izarra gab ihn die Möglichkeit den ersten Platz im VIP-Bereich zu haben! Dafür konnte er seinen Exfreund nicht genug danken!
      Bevor sie noch tiefer in das Thema Goldie gehen konnten oder seinen angeblichen Geldschulden und Besuche bei der Polizei, widmete er sich dem Feuerwächter, der noch immer so doof aus der Wäsche sah. Als wäre es sein Stichwort als Zauberer zog er seinen Zylinder heraus, der erstmal komplett leer war.

      "Hey, Feuerwächter. Kopf hoch! Bist du immer noch so nervös neben mir, weil du mich einmal vergessen hast in die Kontakte zu speichern? Ich bin dir doch deswegen nicht böse ~. Soll ich dir was geben, was dich aufmuntert?"

      Seine Handfläche kreiste dreimal um den Zylinder, den er kopfüber hielt. Einmal schnipste er in den Finger und plötzlich wirkte kuriose Magie. Aus dem Hut krochen mystische Tentakel heraus. Sie waren in einer Farbe, die Harvey zu gut kannte. Waren mit der gleichen Flüssigkeit bezogen, die der Feuerwächter einmal in ihm gespürt hatte. Nicht, dass der Zaubrer sich das Privatleben von dem Feuerwächter und seinem Sohn ansah. Er respektierte Privatsphäre und übersprang natürlich die expliziten Teile.

      "Hier bitte--- die hast du doch am liebsten, hmm~~? Die habe ich jemanden einem ganz besonderen Monster abgeschnitten, sie bewegen sich noch. Sind bestimmt noch für die ein oder andere Spaßbringung zu haben. Aber überanstreng deinen Körper nicht. Du denkst ja seit kurzem für Zwei~~."



      Neckend mit einem tieferen Unterton, als könnte dies auch als Drohung gemeint sein reichte er Harvey den Hut. Die Tentakel schmissen sich direkt um den Feuerwächter, sie saugten sich an seiner Kehlte, doch drückten nicht zu. Wie ein Schal schenkten sie ihm Wärme und waren darin erzogen ihn nicht zu ersticken. Wie ein Instinkt den sie zu befolgen haben. Das Lächeln von Nuriel war bezüglich Harvey eher von feindseliger Natur, dachte sich Cabriel. Vielleicht war es aber nur Einbildung, Eloy bemerkte es zum Beispiel gar nicht - nicht Mal, dass kurz die Stimmung kalt erschien. Doch so Mysteriös der Meister auch war, machte er seine Gedanken nicht öffentlich. Deswegen übernahm Eloy weiter das Gespräch und griff sogar nach der eiskalten Hand von Nuriel. Dieser Zauberer war wohl schon so stark von Magie getränkt, dass er wohl genauso wie sie kaum noch lebendig wirkte. Auch wenn die Essenz in den Herzen pochten und das Herz von Kandrakar sehr wohl warm war, lag es wohl eher an den WITCH, dass überhaupt darin Wärme gelangte. Nuriel hingegen fühlte sich so an als pochte kein Herz voller Wärme in ihm. Keine starken Gefühle. Nur ein Strudel der Wissenschaft.

      "Wir sind so aufgeregt! Die Menschheit jubelt und ich fühle mich so stark wie noch nie! Die Schurken wollten natürlich uns vor der Reinigung sabotieren, sind wohl echt verzweifelt! Schau Meister! Der hübsche Hexer da wollte mit mir versaute Dinge machen und mich in seine Dunkelheit zerren! Beinahe hätte ich ja gesagt--aber ich könnte meine Pflichten doch nie vernachlässigen."

      Aufgeregt hielt Eloy den Spiegel direkt vor Nuriels Nase. Zum ersten Mal konnte der Herzträger einen überraschten Gesichtsausdruck an seinem Meister erkennen. Er hatte wohl nicht gedacht, dass Eloy diese Art von Magie schon beherrschte. Nur zu, sollte er ihn ruhig dafür loben!

      "Aha...ein uneingeladener Gast. Das stand nicht so im Skript...Und dazu auch noch du..." Seine violetten Augen bohrten sich in die Seele des Gefangen ein. Sie fixierten ihn so fest, durchblätterten seine Geschichte, die seine Seele erzählte. Erst war Nuriel still...Zu still...



      "Da hast du aber einen tollen Fang gemacht, Eloy. Meisterklasse...."

      Bis er anfing zu grinsen. Es wirkte für Außenstehende - bis auf Eloy - manisch. Er hatte vor Aufregung das Blinzeln beinahe vergessen. Ah, es war wie ein kleiner Plottwist. Nichts, was wohl die Geschichte ändert aber für einen täglichen Kinobesucher wie Nuriel war es das Ticket für den Film wert gewesen!

      "Lange ist es her, dass ich diese Aura verspürt habe...Mhm...Entzückend! Welch ein aufregender Tag heute doch ist, nicht wahr? Heeexeer..."



      Er wusste genau wer das vor ihm war, diese alte Essenz - hach da kam ihn doch die Sehnsucht hervor. Dabei spielten für ihn Gefühle gar keine Rolle, er war eher der rational denkende Mensch. Doch das kleine Widersehen ließ ihn trotzdem an alte Zeiten schwelgen. Zeiten, die schon lange Vergangenheit waren. Kein FIlm, der es wert war noch einmal von Nuriel gesehen zu werden. Aber...ein kurzer Rückblick in die Nostalgie war trotzdem berauschend. Dann aber wendete er sich wieder vom Spiegel ab, er richtete den Gegenstand sogar nochmals in Eloys Brusttasche, damit er den besten Blick hatte. Da hatte dieser Hexer einfach einen viel besseren VIP-Platz als er, wie stillos von ihm~.

      "Geht nur hinein, ich sehe von weiten zu und gebe euch Unterstützung~. Los WITCH!~ Für das versprochene Happy End...."

      ---

      In der Halle schwebten die Schmetterlinge kreuz und quer, als verfielen sie eine Art Wahnsinn. Die Nonnen machten sich bereit, alle sahen sie sich gegenüber und begangen ihr Gebet an die WITCH gerichtet. Obwohl sie keinen echten Mund, geschweige nur geschnitzte, pinke Augen besaßen -hörte man sie klar und deutlich reden. Ihre Stimmen hallten in der Kirche, verschärft und kraftvoll. Als lockten sie den Teufel zu sich.

      "Die Reinigung beginnt."

      "Der Messiah ist gekommen."

      "Er wird das Böse vernichten"

      "Er wird die Welt retten."

      "Geheiligt sei der Messiah. Geheiligt seien die WITCH"




      Als wäre das ihr Stichwort trat Eloy stürmisch die Tür ein. Er schritt direkt hinein, in die Kirche, die er bereits wie seine eigene Westentasche kannte.

      "Tag der Abrechnung, Lakaien der Dunkelheit!", rief er siegessicher und sah sich aufmerksam um, als erwartete er direkt Gegenangriff. Er hatte zumindest mit hunderten von den Schurken gerechnet, wenn sie schon im Schlafzimmer begangen anzugreifen. Doch bei genaueren Betrachten fiel ihm auf...das die Anzahl deutlich geringer war. Verwirrt ließ er seine Schultern senken. War das nicht ihr Kampf für das Finale? Aber hier waren nur...

      "Oh....OKAY? Nur zwei? Also wollt ihr doch kapitulieren?", fragte Eloy ein wenig unsicher und sah die beiden schief an. Die zwei Männer hatte er zuvor ebenfalls noch nie gesehen. Der erste Mann wirkte ziemlich düster mit seinen langem, schwarzen Haar - sein Blick wirkte bissig und fast schon erotisch. Vielleicht wollten die beiden nur wieder ihn verführen? Hatte Lord Korbos die Perversesten zu ihm gelockt, damit sie ihn anders beflecken als im Kampf? Oh, dieser ungezogene Kerl! Wenn er ihn nur in die Finger bekommt, dann wird er ihn kräftig dafür knebeln! Mit allen Seilen, die er bei sich im Schrank besitzt!
      Unbekümmert ging er zu den kleineren Mann, so lebensmüde wie er war konnte die Luftwächterin hinter ihm nur stark seufzen. Doch Eloy wusste schon was er tat, weshalb sie ihn nicht zurückzog. Reichte ja schon den Feuerwächter ständig beschützen zu müssen.
      Bespaßt formte Eloy seine Hand zu einer Lupe und begutachtete diesen Zwerg, als würde er ihn gerade mit seinem Blick ausziehen. Ein lustvolles Grinsen konnte er nicht verdecken, selbst als Messiah. Er beugt sich stärker zu ihm vor, provozierte ihn mit Absicht.

      "Du bist ja süß, wie klein und zierlich. Ich stehe zwar eher auf Größere aber...irgendwie bist du was ganz besonderes! Ein Engelchen, dass für Lord Korbos arbeitet. Ein kleiner Prinz....Bist du etwa der Sohn von Lord Korbos? Kannst du Mal etwas Versautes sagen, überrasch' mich Mal! Los- sag was total intimes oder beleidige mich Mal, davon krieg ich ganz weiche Knie!"



      AAh, warum kommt er so nahe?!
      Rief Eros in seinem Körper panisch. Er verstand absolut gar nicht. Wer war das da vor ihm? Verstand es Kye? War das echt der Herzträger?

      Dann aber trat er einen Schritt nach hinten, distanzierte sich von dem Kleineren Mann. Er atmete einmal für sich selbst ein und wieder aus, bevor er wirklich noch den Druck in seiner Hose wahrnehmen konnte. Nein, Perverseleien hatten nichts in seiner Rolle zu suchen. Er war der Anführer. Ein Herzträger. Dieser Rolle musste er nachgehen, alles andere verdrängte er. Deswegen löschte er sein perverses Grinsen aus und begann den Engel liebevoll anzusehen. Selbst dastehend wie ein Engelchen formte er seine Hände zu einem Gebet und machte es den Nonnen nach, die immer wieder die gleichen Verse wiederholten, sie bauten den Herzträger und seine Gefolgsleute auf.

      "Wir müssen nicht kämpfen, Prinz Engelchen. Mein Ziel ist es nicht euch weh zu tun, oder euch zu töten. Ich folge nur meiner Bestimmung ein guter Herzträger zu sein. Ich verspreche hoch und heilig jeden Lakaien von Lord Korbos zu reinigen, damit ihr nicht mehr nach der Dunkelheit verlangt. Ihr könnt nichts dafür...bei so viel Schwärze in eurem Herzen seid ihr gesteuert, wie Marionetten." Seine Stimme war so sanft wie warmer Honig. Attraktiv, süß und heilend. Er zeigte, dass er dem Mann nichts böses wollte. Solange er sich ihm nicht widersetze.



      Denn genau wie Meister es prophezeit hatte mit seinen mystischen Karten, spürte der Herzträger etwas, was nur der Prinz vor ihm hatte. Das Dark Heart. Das Dark Heart war bei ihm. Sein Meister hatte recht bewiesen. Mal wieder. Wie bei einem Handel streckte er dem Engelchen seine Hand entgegen, wie ein Friedenspakt, das der Kerl vor ihm unmöglich abschlagen konnte.

      "Deswegen...Musst du mir das Herz geben. Das Dark Heart...Was so wild in dir hämmert. Lord Korbos hat dich genötigt es zu schlucken, oder? Obwohl es...mit dir gar nicht kompatible ist. Ich bin der nämlich Einzige, der das Dark Heart steuern kann - ich kann es reinigen. Ich spüre es in dir...Es ist mit dir verbunden und wehrt sich. Gebe es mir und ich erlöse dich von den Bösen. Lass mich dich retten, Prinz Engelchen..."

      Kühl wirkte seine Stimme und zugleich wusste sie genau, was sie wollte. Er ließ nicht locker. Friedlich beharrte seine Hand neben der vom Engel, keine Drohungen - kein Zwang. Er hatte Hoffnungen, dass dieser Mann wusste was er tat. Eventuell hatte ihn der Lord ja nur hier her gebracht, damit er es ihn überreichte.
      Noir hingegen widmete seine Aufmerksamkeit jemand anderen zu, derweil die zwei Männer miteinander schwätzten.

      "Hmhmhm...Wen haben wir denn da?", flüsterte er so finster, eine violette Aura bildete sich um seinen Körper. Beinahe hätte er diesen Wicht nicht erkannt gehabt. Er selbst verstand die Aktion nicht, warum alle so untypisch aussahen, aber gewiss war dies alles Nuriels Werk. Doch Harvey erkannte er in egal welcher Form. Selbst als Stein hätte er diesen Wurm genau gespürt, wie er hier herumgekrochen wäre. Dann plötzlich aber fiel ihm etwas sehr wichtiges auf, seine Aura wurde dadurch nur stärker. Finsterer. Diabolischer.



      Könnte es Noirs Chance sein?
      Wenn er es schafft Harvey in dieser Form umzulegen, wäre dieser sinnlose Plan B gecancelt?
      Dann gäbe es nur noch eine Option. Lord Korbos.
      Wenn Micah sich verstecken wollte, war es eben sein Pech.
      Doch Noir würde jede Initiative wählen diesen Kerl ein für alle Mal auszulöschen. Noir spielte eben mit besseren Karten, schummeln war für ihn kein Grund aufzuhören.
      Endlich zeigst du deine wahre Naivität, Micah. Ich werde dieser ersten Liebe so wehtun, dass er sich wünschte...er wäre tot. Er wird mich praktisch auf den Knien anflehen ihn von seinem Leid zu erlösen.
      Ein breites Grinsen konnte Noir nicht unterdrücken. Das könnte sein Schachmatt sein! Kiri Nisemonos Wunsch könnte damit ein wenig in Noirs Begehren umgewandelt werden. Der Wunsch nach Vollständigkeit, aber ohne diesen Freak!

      "Ich unterstütze euch im Kampf, Prinz. Sagen Sie mir nur, wann Sie bereit sind.~", spornte er Lord Korbos förmlich an, dass er bloß die aggressive Methode nehmen sollte. Selbst wenn es für Kiri besser wäre, wenn er das Herz abgeben würde. Was kümmerte es ihn gerade, wenn er diese lästige Made loswerden könnte? Dafür würde er sogar auf die Vereinigung mit dem Lord warten.

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      A-a-also ich finde Kämpfen gar keine gute Idee! Das Herz möchte auch echt gerne nach Hause, es fühlt sich missbraucht...Wissen sie das? Es tut echt weh! Unglaublich wie viel Schmerz Sie aushalten, aber auch das Herz ist total am Ende. Beenden Sie es, Lord Korbos. Kämpfen ist nie die richtige Entscheidung!; mischte sich auch Eros Stimme ein und versuchte so gut es geht den Lord umzustimmen. So gut es ging musste er einen Kampf verhindern, damit auch der Lord und das Herz keinen Schaden nahmen! Kommunikation war hier der Einzige weg!

      "Nimm dich in Acht, Harvey. Der Typ schaut dich die Ganze Zeit so finster an. Er spürt wohl, dass du das schwächere Glied bist.", erklang ganz leise die Stimme von Cabriel, die genau den Blick von dem Kerl hinter dem Prinz gesehen hatte.



      Sie hingegen dachte nicht, dass ein Feind jemals den friedlichen Weg gehen würde. Deswegen war sie kampfbereit, auch wenn sie selbst nur halb verstand, was gerade passierte. Sie wollten also das Dark Heart? Eloy wollte es reinigen? Sowie die Nonnen hier herumschrien oder was auch immer sie waren -vielleicht nur bloße Sektenmitglieder Cabriel sah doch von weiten, dass sie nichts unter ihrer Robe trugenn - hielten sie ziemlich viel vom Messiah. Cabriel kam es so vor als wäre er aus einem Koma erwacht, er hatte so einige Szenen wohl verpasst, indem sie so stark geworden waren, dass sie einfach die Hauptwaffe vom Lord entziehen konnten. Es konnte nicht die Realität sein...
      S̶͙̽m̷͔̑ḭ̸̸̸̸̸̶̵̴̵̞͖̝͔̖̝͕͆̈́ͤ͛ͪ͊ͭ̒ͦͫ̊ͮ͆̚͢͜͢͝l̵̵͓͕̋ͮ͂ê̷̸̷̴̵̲̼̰̭̞ͤ̽ͧ̋ͦ͂ͫ̃ ̶̳̃l̴͇̇_̷̶̷̷̴̴̝͕̲̣̭̾ͩͥͤ̎ͧ͂ͧ̒̕͝ͅí̶̙_̷̴̵̷̷̴̖͎̱̲͉͐ͭ͌ͣͬ͋ͫ̕̚͢͝ͅk̵̸̴̷̸͉̜̠̙̮̍ͧ͛ͥ̔ͬͭ̋͠ě̴̷̷̸̷͍͎͇̲ͭͯ̓ͥ͑ͮ̀͜͠ ̸̳͐y̶̶̶̸̻͍̱͖ͦ̀̓ͪ̇͢͝o̴̴̶̶̵̸̵̶̧̡̦̠̝͔͕̎ͧͨ͐ͪ̈́ͧͮ͊ͩ̍ͭ̓͝͝ͅu̷̶̴̜̤̩̔ͮ̀ͭ͝ ̴̖̌ṁ̴̷̷͚͉͇ͧͤ̾͘_̸̟̈́ę̸̵̸̢̭́̋ͥ͊͢ȧ̵̴̖̝ͬ̍ṋ̸̵̸̶̢̙͍̂ͤͦ̃ͪ̀͝ ̶̥̉i̴̳͛t̴̴̶̛̪̬̖ͪ͛̍͢!̸̶̵̶̘͚̰̪̊ͯ̏ͥ̉̍͢

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