Cybergirl Warriors - Second World

    Aufgrund einer größeren Serverwartung kann es aktuell zu vereinzelten Fehlern kommen. Meldet diese gerne unter: https://www.anime-rpg-city.de/index.php?board/7-fragen-ideen-und-probleme/

    • Neon Dread
      Als Ghost plötzlich und unerwartet in Neons Armen landete, musste das Cybergirl für einen kurzen Augenblick mit ihrer Balance hadern, ehe sie breit grinsend nickte und bereits den Korridor entlang eilte.
      Die bewusstlosen Wachen hinter sich lassend, war es eine schnelle und reibungslose Flucht.
      Mit Niji immer noch wie ein bunter Schal um ihre Schultern gewickelt, der die beiden Cybergirls auf Nummer sicher noch weiter vor den Blicken aller Außenstehenden verschleiert, trat sie auf Das Deck in die frische Nachtluft hinaus.
      Aus einiger Entfernung konnte sie die Polizeibeamten sehen, die begonnen hatten, die Yacht zu stürmen.
      Mit einem Timing, wie es perfekter kaum sein konnte, war Ghost wieder aktiv und sprang aus ihren Armen.
      “Haben wir alles was wir brauchen?” fragte Neon ihre Teamkamaradin mit einem Prüfenden Blick auf die näher kommenden Beamten
      So viel Spaß es ihr bisher auch hier gemacht hatte, langsam war sie bereit, die Biege zu machen.
      Eine Explosion ließ das Schiff erneut erzittern.


      Blaze
      Der Kampf war überraschend schnell vorbei.
      Völlig in den Kampf vertieft, hatte Blaze es irgendwie geschafft, ihr logisches Denken und die rudimentärsten chemischen Grundkenntnisse zu ignorieren.
      Dass bei dem radikalen Zusammentreffen ihres Feuers mit Neptulons Wasser Wasserstoff entstanden war und sich mit dem Sauerstoff in der Umgebung vermischt hatte hätte ihr eigentlich früher auffallen sollen.
      Das tat es aber erst in dem Moment, als sie Firestorm entfesseln wollte.
      Ein kleiner Funke hatte gereicht um das Knallgasgemisch explosionsartig Oxidieren zu lassen.
      Schmerzen durchzuckten ihren gesamten Körper, als sie hart auf die Wasseroberfläche aufschlug und für einen Moment völlig die Orientierung verlor.
      Verdammt, alles drehte sich und ihr Kopf pochte schmerzhaft. Hoffentlich hatte sie keine Gehirnerschütterung abbekommen…
      Mit einem lauten Ringen nach Luft durchbrach sie die Wasseroberfläche und spürte, wie sie jemand an ihrem Arm packte.
      Sie blinzelte das Brennen des salzigen Meerwassers in ihren Augen weg und versuchte zu erkennen, wer sie da gepackt hatte, doch in ihrem Kopf drehte sich immer noch alles. Hoffentlich jemand aus ihrem Team, den wenige Sekunden Später verlor sie bereits das Bewusstsein.


      Menace
      Menace spürte den kalten Griff des Wassers um sich, als sie ins Meer geschleudert wurde. Der Schlag von Quints Attacke hatte sie schwer getroffen, aber ihre mechanischen Gliedmaßen halfen ihr, sich schnell zu erholen. Mit einem kräftigen Schlag ihrer Beine schwamm sie zur Oberfläche und brach keuchend durch die Wellen.
      Sie zog sich an Land, triefend nass, aber mit einem entschlossenen Ausdruck im Gesicht. "Das war ein guter Kampf" murmelte sie in die Leere hinein und ballte die Fäuste, welche mit einem Metallischen knirschen antworteten. "Aber das war noch nicht das Ende."
      Als sie sich umsah, bemerkte sie, dass sie sich in einem verlassenen Teil des Hafens befand während die Hell erleuchtete Yacht soeben von der Polizei gestürmt wurde.
      Hatte ihre Gegnerin sie etwa unbeabsichtigt weit genug fortgeschlagen, dass sie so den Einsatzkräften entgehen konnte?
      Sie fasste sich mit einer Hand an ihr Ohr und aktivierte die Kommunikation. "Hier ist Menace. Ich brauche einen Abholer. Position wird gesendet."
      Während sie auf ihre Mitfahrgelegenheit wartete, dachte sie über den Kampf nach und ließ diesen in ihrem Kopf Revue passieren.
      Quint hatte respektvoll und ehrenhaft gekämpft.
      Der Schmerz, der nach ihrem letzten Schlag immer noch nachklang, ließ Menace eines bewusst werden: Sie musste besser werden, stärker. Es war Zeit, ihre Grenzen zu erweitern.
      “Irgendwann hohle ich mir eine Revanche.” versprach sie in die dunkle Nacht hinein, deren Stille durch das wiederholte Aufheulen der Polizeisirenen in weiter Ferne durchbrochen wurde.
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • Cryo

      Der Auftrag schien soweit erfüllt zu sein. Cryo und Quint hatten ihren Teil erfüllt, und genug Es entwendet, um es untersuchen zu können. Natürlich hätte man einfach an das Zeug kommen können, un Dealer darum bitten können. Aber es ging ja auch noch um andere Dinge beim Auftrag. EZ wird sicher einige Leute genauer beschatten lassen. Cryo aber war genervt. Der AG wusste doch sonst auch immer alles. Das bereits eine halbe Polizeiarmee das Schiff stürmte, und überhaupt hier aufmarschiert war, hätte man gern zu 100 Prozent vorher gewusst.
      Qunit hatte ihre Gegnerin vom Schiff gepustet und war danach dann auf ihrer Wing Road mit Cryo auf dem Weg aus dem Schiff hinaus. Eine brenzlige Situation, da die Polizei zu Land, zu Wasser und in der Luft vertreten war. Allerdings war die Polizei auch schwer beschäftigt. In den Lagerhallen wurde geschossen. Vor dem Schiff unzählige Gäste abkassiert und in Transporter gebracht, sofern diese nicht selbst Wiederstand leisteten und mit dem Bordpersonal gegen die Polizei antraten.
      Eine große Truppe in schwerer Ausrüstung stürmte bereits die Zugänge von Land aus. Quint steuerte mit ihren Road ein weiteres Gebäude an, weil der Heli sich schon an ihre Fersen heftete. Durch ein Fenster hindurch in die nächste Halle, und von dort zu Fuß durch die Wände in die nächsten Hallen, und außerhalb vom Heli dann wieder per Road in die andere Richtung zwischen den Gebäuden durch, ehe man dann wieder über die Dächer hinweg zum Rand des Hafengebietes flüchtete. Unterdessen gab es eine heftige Explosion. Cryo drehte sich um, während sie sich an Quint festhielt. "Verflucht. War das Blaze? Musste das denn so heftig sein?", nörgelte sie. Sie sollte doch nur den Safe knacken. Das halbe Schiff stand plötzlich in Flammen. Eine gaze Truppe aus 20 Polizisten wurde den Steg wieder runtergepustet, als eine Feuerwolke mit Druckwelle aus dem Zugang rollte.
      "Qunit, wir setzen uns dort drüben ab. Dort ist ein Park und Büsche. Cryo an Alle, wir treffen uns am Nakai Hafenpark."
      Neon und Ghost gestätigten kurz darauf, und waren bereits auf dem Weg nach draußen, und mussten sich selbst erstmal zwischen den Polizisten hindurch begeben. Gut das es eine fette Explosion gab. Denn die zog die ganze Aufmerksamkeit auf sich und fast alle gingen in Deckung. Diese Chance nutzen sie, um durch alle Absperrungen zu gelangen, bestätigten dann Cryos Treffpunkt und machten sich auf den Weg.
      Blaze antwortete nicht. "Cryo an Blaze, wo bist du? Antworte." Stille. Quint versuchte es auch. Keine Reaktion. Das konnte zwei Möglichkeiten haben. Entweder sind ihr die Kräfte ausgegangen und sie war wieder ein Mensch, weshalb sie keine Verbinung hatte, oder sie ist womöglich in Schwierigkeiten, im schlimmsten Fall draufgegangen. Die Explosion.
      "Ghost, hier Cryo. Hack dich in die Überwachungssysteme. Blaze meldet sich nicht. Schau, ob du sie findest."
      Also musste Neon Ghost nochmal mitschleppen. Es dauerte eine Minute, bis Ghost bestätigen konnte, mit einer Kamera Blaze an einem Steg gefunden zu haben. Die Polizei und Rettungskräfte waren bereits bei ihr. Da war noch ein weiteres CG anwesend. Unmöglich, die jetzt rauszuholen. Das Geld, was Blaze entwenden sollte, war auch futsch.
      "Verflucht.", zischte Cryo und ordnete an, erstmal die Mission zu beenden. Ohne mehr Ärger könnten sie jetzt Blaze nicht holen. Sie mussten warten, bis sie im Krankenhaus lag, um sie dort dann rauszuholen, sofern sie selbst nicht flüchtet.
      Zudem würde sie sich gleich zurückverwandeln. Das offenbarte ihr ziviles Dasein. So eine Scheisse. Hoffentlich bedeutete das nicht weiteren Ärger. Oder die Rettungskräfte würden darauf achten, und Verschwiegenheit einhalten. Cryo informierte den AG und dieser meinte, das er sich darum kümmern würde. Sicher hatte EZ mal wieder einen Arzt parat, der sich rein zufällig um alles nötige kümmern würde.
      Dann landeten sie im Park und verschwanden zwischen den Büschen, um erstmal abzuwarten. Zwei Minuten später tauchten auch Ghost und Neon auf. Kurze Austausch über Blaze und das der AG sich um alles kümmert. Zum Glück lebte sie noch, da keine schwarze Flüssigkeit gesehen wurde, das auf ihren Tod hinwies. Somit blieb Blaze Schicksal nun in der Händen von EZ.
      Cryo hielt einen beutel mit ein paar Phiolen hoch. "Ich hab ES. Das sollte genügen. Damit ist der Auftrag vorerst als erfüllt gesetzt. Ghost, du kannst nachhause. Grüße an Slash, für die Hilfe. Was Blaze betrifft, könnt ihr euch selbst drum kümmern. Der AG wird sich aber sicher melden. Zögert aber nicht um Hilfe zu bitten, wenn es Probleme gibt. Neon, du kannst entscheiden, ob du in deine Unterkunft gehst, oder erst noch mit zu uns kommst."


      Squad Force

      Kurz befor sie sich wieder ins Verkehrsgetümmel stürzte, kam ihr eine geniale Idee. Sie wies den Piloten an, näher zum Parkhaus zu fliegen, fuhr wieder hoch und schoss dann auf Avanger in die Luft. Dieser löste sich dann wieder auf, und Force heftete sich dann an die Landekuven vom Heli und ordnete dem Piloten an, schnell zum Hafen zurückzufliegen.
      Auf halben Wege wurde sie plötzlich angefunkt. Eine gewisse Ghost meldete sich bei ihr. Eine Hackerin. Offenbar hatte Yumi nun eine größere Datenmenge erhalten, um einigen Verbrechern das Handwerk zu legen. Und das in den obersten Schichten der Gesellschaft. Und wenn es von Ghost kam, dann war es von Wert. Sie würde das später prüfen. Erstmal wollte sie diesen Einsatz beenden.
      Eine Feuerwolke erschien am Horizont. "Verdammt, was geht denn da vor?", fragte sie sich, ehe sie wieder am Hafen ankam und abgesetzt wurde. Unten verwandelte sie sich wieder und begab sich zum Hafenbereich vor dem Schiff. Chaos. Ein Feuerwehrschiff löschte bereits das Feuer, das die halbe Yacht abgefackelt hatte. Sabaton und Sororita standen ebenfalls vorort als Yumi zu ihnen kam.
      "Wart ihr das?", fragte sie sogleich. Als wenn hier immer dieselben bei jedem Wumms in Verdacht gerieten. Das konnte sich aber wirklich keiner erklären. Sabaton meinte, das ein anderes Cybergirl dafür verantwortlich wäre, oder irgendwas an Bord in die Luft geflogen sein müsste. Immerhin waren diese Typen schwer bewaffnet gewesen. Das NU Nest war aber ausgehoben. Die letzten Gegner hatten sich ergeben, ohne Chance der Flucht. Das Leben war ihnen wohl doch lieber.
      Es gab mehr als 30 verletzte Beamte, darunter 7 Tote. Yumi wischte sich mit der Hand übers Gesicht. "Haaaaahhhhh...., nur weil ein paar Idioten sich eingemischt und Ärger gemacht haben, ist der perfekte Plan ins Wasser gefallen, diese Höhle zu säubern. Das hängt runter wie Blei ..."
      Dafür würde sie sich verantworten müssen. Auch das sie BG verfolgte, und kein Ergebnis erzielen konnte, wurmte sie. Diese Karre war ein echtes Mysterium. Wer verbirgte sich dahinter? Wer war der Fahrer? Und wieso konnte der immer verschwinden? Die werden kaum überall Geheimgänge haben. Oder wurde sie womöglich optisch getäuscht? Das Auto direkt vor der Nase aber unsichtbar? Zum Haareraufen.
      "Inordnung. Wir räumen hier erstmal auf. Bis wir hier alles erledigt und jeden verhört und alle Daten ausgewertet haben, wird sicher eine Woche vergehen. Das bedeutet auch für euch Ärsche im Büro platt sitzen, ist das klar?" Damit meinte sie selbstverständlich die beiden Cybergirls. Wer bei der Polizei arbeitet, hat auch Bürodienst. Und Übung macht den Meister.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Sabaton & Sororita:

      "An alle Einheiten. Zugriff." gab sie direkt durch. Sororita hatte ein ungutes Gefühl. "Sei vorsichtig, Ich registriere mehrere Cybergirls auf dem Schiff. Ich scanne schon mit allem, was ich habe." Sie nickte. "Seid vorsichtig beim Zugriff." gab sie noch durch. Sie zog ihr Kettensägenschwert und ging mit den ersten Einheiten auf das Schiff. Sie vertraute Sabaton blind. Sie sind wie Schwestern. Die Jungs gingen mit anderen Einheiten in einen anderen Bereich. Plötzlich erschütterte eine Explosion das Schiff. Ja sie bekam auch was ab, aber konnte einige Kollegen noch schützen. "Alle Einheiten Rückzug. Sofort." befahl sie. Mit einigen verwundeten verließen sie das Schiff. wie viele Opfer? Das weiß sie im Moment nicht. "Hier Sondereinheit der Polizei. Wir benötigen sofort Rettungskräfte. Es gab eine Explosion. Opferzahl unbekannt." gab Sororita durch. Sie verwandelten sich beide zurück. Warum Energie verschwenden? bei der Polizei sind sie bekannt. man weiß, dass Asifa und Agnes Cybergirls sind. Und sie haben sich bewusst dafür entschieden, bei der Polizei anzufangen. Asifa sah Yumi an und ging zu einem der mobilen Rechner. "Es gab einen Kampf zwischen zwei Cybergirls. Du siehst, dass die Daten nicht lügen. das sind die Aufzeichnungen. Wenn ich spekulieren würde kam es da zu einem Unfall. Und das zu einem Zeitpunkt, wo wir den Zugriff machen wollten." Gab sie direkt an und sah die anderen beiden an. "Konntest du den Verdächtigen ausfindig machen?" fragte Asifa. Sie hatte Agnes angesehen. Papierkram. Und das bei der Schwäche von Agnes. "ich übernehme deine Berichte, Agnes. Geh du dafür eher den praktischen Dingen nach, okay?" Papierkram. Agnes seufzte. Damit kam sie gar nicht klar. Ja sie macht den, aber braucht viel länger als ihre Kollegen. Ja sie quält sich damit, aber sie beschwert sich nicht. Dafür sind ihr die Kollegen zu wichtig. Aber da fiel ihr was ein. "Ach Yumi. ich brauche deine Unterschrift." und hielt ihr das Pad mit dem Formular für die Verbesserung der Jungs hin. Ein Antrag der schon vor über ein Jahr ausgefüllt worden ist. Ihr Blick war ernst. Asifa hatte sich inzwischen wieder in Sabaton verwandelt und half beim aufräumen. Auch an ihr nagte der Verlust der Kollegen. Kollegen, die ihr Leben im Dienst verloren haben. "Ich komm gleich nach." meinte Agnes und sah Yumi an. "Die Jungs wollen mit cyberware und Bioware aufgewertet werden, damit sie im Kampf gegen Cybergirls mithalten können. Die vier haben keine Lust mehr, und ich zitiere, uns die einfachen Aufgaben zu überlassen, weil wir Frauen sind." Dann wurde sie ernst. "Sie wollen uns wirklich unterstützen, aber sie wissen auch, dass der Cybervirus sie umbringen wird. Also melden sie sich für das Verbesserungsprogramm. Und bevor du dich beschwerst, warum ich dir das Formular erst jetzt gebe. Ich wollte ihren Stolz nicht verletzen. Hätte ich es einfach so eingereicht, dann hätten wir denen indirekt gesagt, dass sie zu schwach sind und das hätte gewaltig an ihrem Ego gekratzt." Sie nahm sich eine Runafrucht und biss genüsslich rein. Die Runafrucht ist die sauerste Frucht der Welt und mit Schale noch saurer als das reine Fruchtfleisch. "Klär du das mit dem Captain. Wir räumen auf. Und wenn er dich feuert, dann gehen wir sechs mit dir."

      Gost / Maria:

      Midori wurde vermisst. Ghost wurde bleich. Sie wussten alle, dass die Einsätze gefährlich sein können. Dass jeder Einsatz der letzte sein kann. Aber Midori, oder Blaze im Cybermodus, gehört zur Familie. Genauso wie Flora und auch Yori. hektisch sah sie sich um. "Wir kümmern uns um Blaze. Ich...ich habe da ein paar Kontakte. Haltet uns bitte auf dem laufenden. Kann sein, dass Vita-chan da mit einigen mal ein Wörtchen reden will." Sie hatte sich noch nicht mal zurück verwandelt, weil sie einfach durch den Wind ist. Sie wusste, wo Blaze liegt und seufzte etwas. Sie wollte jetzt etwas alleine sein. Als sie dies war verwandelte sie sich zurück und griff zu ihrem Handy. Als erstes informierte sie Slash und anschließend seufzte sie. Das wird der schwerste Anruf sein. Sie seufzte. Das muss sie machen. "Hier ist Maria Strokes. Tochter von General Strokes. Bitte stellen Sie mich umgehend zum Botschafter durch. Code: Tango-8-7-4- Bravo-Zero....ich bin immer noch amerikanische Staatsbürgerin und Mitglied der Dark Forces....Danke, dass Sie mich durchstellen.....Hallo Frau Botschafterin? Bitte entschuldigen Sie die nächtliche Störung. Es geht um ein Mitglied unserer Firma." und so fing sie an zu erzählen. Nur das notwendigste, da sie nicht alles wissen muss und auch nicht will. So kann sie besser Unwissenheit spielen. "ich danke Ihnen. ich warte am Park und schöne Grüße an Ihre Frau Gemahlin. Natürlich. Melden Sie sich einfach und wir werden einen Termin für das Bauprojekt finden." Sie wartete eine Stunde, ehe sie von einem schwarzen Auto abgeholt wurde. Das Auto fuhr direkt zum Krankenhaus. Dort ging sie ins Krankenzimmer von Midori. Noch keine Polizei. Das ist gut. Maria setzte sich auf ein Stuhl und blieb bei ihr. Slash wird sich jetzt abreagieren. Es wird dauern, bis sie zum Krankenhaus kommen wird. Maria wird bei Midori bleiben und sich um ihre Behandlung kümmern. Scheiß auf das Geld.

      Quint / Ginga:

      Quint nickte zu. Sie müssen wirklich verschwinden. Mit ihren Roads schaffte sie ein Weg, aber die Polizei blieb ihnen auf den Fersen. Da kam der Zufall zu Hilfe. Eine Explosion sorgte für eine Ablenkung. Das war gut. Sehr gut sogar, aber sie werden erst später erfahren, was der Preis dafür war. Unterwegs versuchte Cryo Blaze zu erreichen. Aber sie meldete sich nicht. "Blaze? hier ist Quint. Bitte melde dich." nur rauschen, also keine Reaktion. Sie wird nervös. Doch Quint hielt sich zurück. Sie lies Cryo machen. Im Park verwandelte sie zurück und nahm Ryoko sanft in den Arm. "Akarui. Wenn du willst kannst du gerne bei uns übernachten. Es ist nicht weit und wir haben genug Zimmer. ich mache dir dafür euch ein gutes Essen morgen." meinte sie direkt. Es ist ein Angebot an Akarui. Zum Abschied nahm sie Maria noch kurz tröstend in den Arm. sie konnte nicht mehr machen. Alles weitere liegt nicht mehr in deren Händen. Sie sind zwar Cybergirls und damit mächtiger als normale Menschen, aber sie sind keine Götter. Sie können nicht einfach so mit den Fingern schnippen und alles wird gut. "Komm Liebling. Lass uns nach hause gehen. Was du brauchst ist ein Essen mit Narigari und ein Horrorfilm." Sie hatte kein Problem damit, noch einmal zu kochen. "Wenn du willst kann ich dir auch was kochen, Akarui." gab es nochmal als Angebot.
      Sie kamen zu Hause an. Sie wunderte sich. Warum brennt Licht? Sie spannte unbewusst ihre Muskeln an und öffnete Leise die Tür. "Willst du mich verarschen, du Volldepp? Schreibt der tatsächlich, dass ich cheate, nur weil der den Char nicht spielen kann. So ein kleines Arschloch." Sie beruhigte sich. "Ed ist wieder zu Hause." meinte sie nur und ging ins Wohnzimmer. dort zeigte sich ihr ein Bild, was sie nur zu gut kennt. Mehrere Monitore, wo irgendwelche Daten durch liefen und Ed im Schneidersitz in der Mitte beim MMOFightRPG New Samurai Clash 3. "Hi Ginga. sorry, dass ich mal das Wohnzimmer im Beschlag nehme, aber ich sehe gerade die Daten von ghost nebenbei durch....Kleiner Wichser, ich kann ja mal ernst machen." die rothaarige Frau sah nicht auf, sondern machte weiter. Ed ist einfach nur ein Fall für sich. Sie hat mal erlebt, als sie auf Maria getroffen ist. Schnell hat Ed gemerkt, dass Maria Ghost ist und sie haben sich in technischen Kauderwelsch verloren.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

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    • Akarui/ Neon Dread

      Akarui spürte die Erschöpfung in ihren Gliedern, aber der Adrenalinschub hielt sie wachsam. Vor allem jetzt, wo die Nachricht um Blazes Zustand zu ihr vorgedrungen war.
      Der Gedanken daran, dass ihre Teamkollegin bei all dem Chaos irgendwo verletzt und alleine sein könnte, versetzte sie in Unbehagen.
      Die Stimmung war dementsprechend bedrückt, als Neon und Ghost zu den anderen beiden im Park aufschlossen, der nur vom Mond beleuchtet wurde.
      Maria verabschiedete sich recht schnell wieder von ihnen und wollte sich direkt um Midoris weiteren Verbleib kümmern, was Akarui nur zu gut nachvollziehen konnte.
      Immerhin schien sie genau zu wissen, was sie zu tun hatte, was die Sorgen der Rothaarigen um das verschollene Cybergirl zumindest etwas zu lindern vermochte.
      “Hmh?” Das Angebot von Ginga und Ryoko, die Nacht bei ihnen zu bleiben, ließ sie aufsehen.
      „Wisst ihr was“ antwortete Akarui nach einer kurzen Pause, „ich glaube, ich nehme euer Angebot an, bei euch zu übernachten.”
      Die Worte kamen unerwartet leicht über ihre Lippen. Nach den Ereignissen des heutigen Tages war es vielleicht gut, den Abend nicht alleine in ihrem Hotelzimmer zu hocken. Die Aussicht auf Essen und ein wenig Gesellschaft bot eine willkommene Ablenkung.
      “Aber ich hoffe, es macht euch nichts aus, wenn ich eure Dusche missbrauche?”
      Der Geruch von Rauch, der Explosion und dem Salz der Meeresluft, haftete noch unangenehm intensiv an ihr. So würde sie nur ungerne zu Bett gehen wollen.
      Während sie den Weg zu Ryokos und Gingas WG fortsetzten, dachte Akarui über das frühere Angebot nach, bei ihnen einzuziehen.
      Sie war sonst immer ein Einzelgänger gewesen, sich hinter einer rebellischen Fassade versteckend.
      Aber vielleicht war es mal an der Zeit, ihren Starrsinn zu überwinden und sich auf andere einzulassen?
      So begann sie, das WG-Angebot ernsthaft in Erwägung zu ziehen.
      Sie durchquerten die Straßen, die im Mondlicht ruhig und fast friedlich wirkten, ein krasser Kontrast zum Chaos, das sie gerade hinter sich gelassen hatten.
      Als sie schließlich das Haus erreichten und den Flur betraten, wurde Akarui von einem unerwarteten Anblick überrascht.
      Im Wohnzimmer herrschte, anders als beim letzten Mal, als sie hier war, nun völliges Chaos, und inmitten all dessen, von Monitoren und technischen Geräten umgeben, saß ein ihr neues Gesicht.
      „Also, das ist Ed,“ murmelte sie amüsiert über den Anblick und den verbalen Austausch, der sich ihr bot.
      Sie hatte bereits von ihr gehört, als sie das letzte Mal hier zu Besuch war, und konnte dem Namen nun endlich auch ein Gesicht zuordnen.
      “Oh hey, ist das nicht New Samurai Clash?” bemerkte sie, nachdem sie einen Blick auf einen der Monitore erhaschen konnte.



      Blaze / Midori

      Midori lag bewusstlos im Krankenhausbett, umgeben von piepsenden Maschinen und dem sanften Licht der Monitore, die ihre Lebenszeichen überwachten. Der sterile Geruch von Desinfektionsmitteln mischte sich mit der kühlen Luft der Klimaanlage. In ihrem Kopf wirbelten die Erinnerungen an den Kampf, die Explosion und der Schmerz, als sie auf die Wasseroberfläche aufschlug.
      Langsam begann sie wieder zu Bewusstsein zu kommen.
      Ihre Lider flatterten, und sie blinzelte gegen das grelle Licht der Deckenleuchten. Schmerz durchzuckte ihren Körper, und sie stöhnte leise.
      Es dauerte einen Moment, bis ihre Augen sich an das Licht gewöhnt hatten und sie die Gestalt einer Person neben ihrem Bett erkannte.
      Sie musste einige Male blinzeln, eher sich das Kaleidoskop ihrer Wahrnehmung zu einem Bild zusammenfügen.
      War das… Maria?
      Tatsache. Dort saß sie, eine beruhigende Präsenz inmitten der sterilen Krankenhausumgebung.
      Midori fühlte eine Welle der Erleichterung. „Maria...“ Ihre Stimme war rau und heiser, vermutlich von all dem Meersalz, was sie geschluckt hatte. „Was... was ist passiert?“
      ‘Die Mission!' schoss es ihr wieder in den Kopf. Hatten sie alles bekommen? Das ES? Die Daten? Das Geld? Verdammt, letzteres wäre eigentlich ihre Aufgabe gewesen.
      “Die Mission…” begann sie und versuchte, sich aufzusetzen, was sich mit all den Schläuchen und Kabeln, die an ihr angeschlossen waren, als deutlich schwieriger erwies als gedacht.
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • WG Haus

      Akarui hatte sich dazu entschieden, mit zu Ryokos Haus zu kommen. Es war noch mitten in der Nacht und sie hatten gerade erst einen Einsatz hinter sich, der vielleicht sogar noch nachträglich besprochen werden sollte, oder könnte. Da wäre es ggf. eh besser gewesen, dabei zu sein. Obwohl es wohl keine Pflicht wäre.
      Ryoko hatte auf dem Rückweg noch mit dem AG gesprochen und den Auftrag als erledigt angegeben. Um Midori wollte er sich auch noch kümmern, und unterwegs an einer Straße fanden sie einen Wagen, der die Beute entgegen nahm und völlig unauffällig in der Nacht verschwand. Die typischen Agenten von EZ.
      Am Haus angekommen, wartete jedoch bereits eine neue Überraschung auf die drei, die schon mit einem Einbrecher rechneten. Machten Einbrecher aber das Licht an? Vielleicht war es Gingas Schwester? Oder hatten sie ausversehen Licht eingeschaltet und es vergessen auszuschalten, bzw. nicht bemerkt, weils noch zu hell gewesen war?
      Verwandeln war jetzt nicht drin. Man könnte ihre Identität aufdecken. Daher blieben sie erstmal normal, was die ganze Sache noch aufregender gestalltete. Aber dann wurden sie mehr oder weniger positiv überrascht.
      "Was zum Geier ...", murmelte Ryoko mit ausdruckslosem Gesicht.
      Ed hatte sich Zutritt verschafft und das halbe Wohnzimmer in ein Computerparadies verwandelt. Mehrere Monitore machten sich breit, und sie saß im Schneidersitz davor und vertrieb sich die Zeit mit einem Spiel, und schimpfte über die Mitspieler.
      Sie bemerkte die Gruppe und grüßte nur knapp, als wenn sie schon immer hier wäre und darauf gewartet hätte, das die Gruppe vom Einsatz zurück käme.
      "Hallo Ed. Ist dir der Schuppen dann doch zu klein gewesen?", meinte Ryoko trocken und begab sich zu Ed, um ihr eine Kopfnuss mit der Faust zu verpassen.
      "Nachher räumst du hier aber wieder auf. Mach das nicht nochmal!"
      Sie stellten kurz Akarui vor und dann entspannte sich die Lage wieder. Akarui bemerkte sogar, was Ed dort spielte - während sie nebenbei arbeitete, und Daten durchforstete. Hier und da hatte sie auf einem weiteren Monitor schon gewisse Dinge aussortiert und gelistet, bereit ausgedruckt oder weiterversendet zu werden.
      Ryoko holte sich etwas Saft aus dem Kühlschrank und meinte dann, das sie kurz duschen würde. Akarui konnte entscheiden, ob sie hier übernachten wollte, oder später ins Hotel gehen würde.
      Nachher würden sie noch kurz über den Auftrag sprechen und sicher auch nachfragen, obs was Neues zu Midori gibt. Maria war sicher schon bei ihr.

      Nachdem alle sich frisch gemacht hatten, und Ed unter strengen Blicken Gingas dann doch ihr Lager abbrechen und zusammenpacken musste, trafen sie sich im PC Raum zu einer kleinen Nachbesprechung, auch um Akaruis Meinung zu ihrem ersten wirklich großen Einsatz zu hören. Natürlich würde sie öfters sowas erleben, wenn sie bei EZ blieb. Wenn es ihr zu riskant wäre, könnte sie EZ auch links liegen lassen, und ihren eigenen Weg gehen.
      Aber Ryoko bot auch an, das Akarui übermorgen mit ihnen ins Trainingslager fahren könnte. EZ hatte das angeordnet. Ab und zu konnten sie unter sicheren Bedingungen ihre Kräfte und Fähigkeiten trainieren, und Dr. Akagi überwachte das Ganze und nahm die Daten auf. Es gab zudem auch ein Körpercheck und etwas wundervolles zu trinken. Damit meinte Ryoko das sogenannte Eisenwasser. Eine extrem für sie als Cybergirls zusammengemischtes Mineral und Vitamin Wässerchen, bei dem man das Gefühl hatte, Rost zu saufen. Diese erhöhte Nährstoffaufnahme blieb tatsächlich nicht ohne Wirkung. Akagi hatte herausgefunden, dass das Zeug von den Knoten und dem Verbindungsgeflecht aufgenommen wird, und sich dort ablagert. Der Bedarf an AGS wurde so leiocht reduziert und die Zellschäden minimiert, da das Virus wohl für die Umwandlung nötige Energien und Stoffe aus den Ablagerungen nutzte.
      Trotzdem nichts, was Ryoko gern täglich konsumieren würde. Für den Trasiningsbereich war es aber Inordnung.
      Morgen aber könnte Akarui erstmal entspannen. Nichts war geplant und sie hatte einen freien Tag zur Erholung.
      Ginga hatte Tee gekocht und zudem noch drei Injektoren aus dem AGS Lager geholt, als sie zur Besprechung in den PC Raum kam.
      Ryoko nahm einen Injektor und starrte diesen wieder mürrisch an. Die Fessel des Lebens. Eigentlich waren Sie und Ginga so weit, das sie nicht unbedingt eine Injektion wollte. Aber Ginga bestand darauf, weil Akarui noch auf tieferem Level stand und eher Schäden zu reparieren hätte, das man ja gemeinsam eine Injektion nehmen könnte.
      "Manchmal habe ich dagefühl zu verstehen, warum manche Leute sich mit irgendwelchen Stoffen vollpumpen müssen.", meinte Ryo genervt, als wären sie selber Abhängige oder sowas.
      Das leise Zischen leerte die Ampullen mit einem kaum spürbaren Piekser. Und dann war es auch schon wieder vorbei.
      Ryo wandte sich an Akarui.
      "Ich bin mal auf deine Werte gespannt. Ein paar Tage ist es ja schon her, seit deiner letzten Bestandsaufnahme. Da sind sicher wieder ein paar BO raufgerutscht."
      Und von Ed wollte sie wissen, was sie jetzt vor hatte. Blieb sie auch hier? Das galt auch für Akarui. Sie dürfte sich ein Zimmer raussuchen. Es war doch sicher öde, immer in diesem Hotel zu nächtigen.


      Polizei Tower - HQ -Tokyo
      Yumi

      Was für ein Desater. Yumi saß in ihrem Büro auf ihrem Stuhl und hatte sich stöhnend weit nach hinten gelehnt, die Arme baumelten schlaff zu den Seiten runter. "Haaaaaaaaahhhhh...., das darf doch nicht wahr sein ...", quietschte sie.
      Der Einsatz lief gar nicht wie geplant ab. Und jetzt hatte sie hier mehrere Pakete Arbeit auf dem Tisch liegen. Zuerstmal ging es darum, den Einsatzbereicht zu fertigen. Dabedeutete auch die "Verluste" aufzulisten. Darunter verstorbene Kollegen und schwer Verletzte.
      Und dann lag da auch noch der Antrag für eine klitzekleine Aufwertung einiger Kollegen, die in Zusammenarbeit mit den Cybergirls etwas mehr aufschließen wollten.
      "Dafür brauch ich Stunden .... uuuhhhhh..."
      "OFFICER MURASAKI! IN MEIN BÜRO - SOFORT!"
      Yumi riss die Augen auf und saß sofort im perfekten 90 Grad Winkel, als die Stimme der Direktorin durch die Bürosabteilung donnerte. Eine Schweißperle bildete sich auf der Stirn und sie verkrampfte sich, griff fast automatisch zum Antrag und stand auf. "Z-zu Befehl! S-Sofort!"
      Sprach die Alte mit einem Megafon oder warum war die so extrem laut? Klang jedenfalls nicht künstlich. Ob das eine Art Wutschall war?
      Geschwind, das ihre Haare flogen, stiefelte sie durch die Abteilung. Hier und da gaffte ein Mitarbeiter verstohlen hoch, manche ignorierten lieber alles und konzentrierten sich, und einige blieben gelassen und wünschten Officer Murasaki viel Glück.
      Niemand wurde gerne zur Direktorin gerufen. Und schon gar nicht in diesem Ton. Das bedeutete jedenfalls Ärger.
      Yumi betrat das Büro und schloss die Tür.
      "Officer Murasaki meldet sie wie befohlen!", sprach sie steif und deutlich.
      "Setzen sie sich.", knurrte die Alte. Direktorin Ooshima war schon seit einigen Jahren die Direktorin vom
      HQC, und Yumis direkte Vorgesetze. Noch höher stand der Präsident, aber zum dem brauchte sie zum Glück nicht - noch nicht. Vielleicht musste sie sich dort auch noch Verantworten?
      Yumi nahm Platz und wäre amliebsten versunken. Die Direktorin starrte in irgendwelche Unterlagen und dann zu Yumi.
      "Officer Murasaki. Ich daschte, der Auftrag wäre klar und deutlich definiert gewesen?"
      "Was meinen Sie?", antwortete Yumi, als wenn sie von nichts wüsste.
      "Ich meine DAS DA!" Ooshima knallte ein paar Unterlagen auf den Tisch und tippte mit dem Finger drauf, fuhr dann fort. "Sie hatten den Auftrag, ein paar Ganoven und Verdächtige auf einem Spielschiff in Hafen festzunehmen und zu verhören. Da es auch um mögliche Drogen ging, natürlich mit entsprechenden Mitteln. Aber ..."
      "Aber ...?"
      Die Direktorin erhob sich und wurde rot wie eine Tomate. "NIEMAND HATTE IHNEN BEFOHLEN, DEN HALBEN HAFEN ZU ZERLEGEN! Wir haben eine Luxusyacht, die halb explodierte und fast abgebrannt im Hafen liegt. Sogar ein Ölleck musste abgedichtet werden. Dann haben wir einen Panzer verloren. Zwei Lagerhallen wurden fast dem Erdboden gleich gemacht. Und es gab ..... Verluste, und Verletzte. Können sie das irgendwie erklären, um einem möglichsten passenden Strafe zu entgehen?"
      Yumi war mit jedem Wort kleiner geworden und ihr Schweißausbruch größer.
      "Eheheheheee...", rieb sie sich am Kopf und lächelte. Immer lächeln.
      "Nun, es gab unerwartete Komplikationen, ja so war es. Da waren ein paar Cybergiels, und irgendwie wohl auch ein ganz dicker Fisch an Bord. Ja genau. Außerdem war auch Black Ghost da. Den hatte ich fast erwischt."
      "So, BG war also dar? Und den hätten sie fast erwischt? Nur fast?"
      "Ähm, ja. Als wir in ein Parkhaus fuhren, dachte ich, jetzt hab ich ihn. Aber, dann war er plötzlich weg. Also bin ich zurück zum Hafen, und, ja, dann hatte es auch schon diesen Feuerpilz .... gegeben?"
      "Verstehe. Und was haben wir ansonsten noch erreicht? Gab es was zu beschlagnahmen?"
      "Ähhhm..... nichts. Es gab weder größere Geldsummen, noch irgendwelche Drogen. Wir warten aber noch auf die Testergebnisse der Festgenommenen Verdächtigen. Ganz viele hohe Tiere von Konzernen und weiteren Ecken, Frai Direktorin. Ich bin mir ziemlich sicher, das wir da irgendwas nützliches finden."
      "Guuuuut, das will ich ihnen auch geraten haben. Denn bisher sieht es nämlich so aus, als wenn wir laut Presse einen Krieg im Hafen ausgeführt hätten, und dabei eine Feier Hochkarätiger gestört hätten. Nicht auszudenken, wenn wir hier einen Haufen Unschuldiger unter solchen Bedingungen den Abend versaut habewn. Haben Sie das verstanden, Officer?"
      "K-klar und deutlich!"
      Die Direktorin atmete schwer aus und lehnte sich in ihrem Sessel zurück. Ein paar Sekunden Stille, ehe die Direktorin nach dem Antrag fragte.
      "Der Antrag? Was für ein ...ah, ja, v-verzeihung, der Antrag natürlich. Ja genau. Ich äh... dachte, das äh.... ein paar Kollegen hätten gerne ein kleines Update."
      "Ein Update?"
      "Ja genau. Es geht darum, ähhhm, wie sie ja wissen, bin ich ein Cybergirl. Ja, und Asifa und Agnis natütlich auch. UNd wir müssen immer so coole Arbeiten erledigen. Und unsere Jungs können da irgendwie kaum mithalten, und so. Ja, und deshalb wollen die sich gern aufwerten lassen. Mit Cyber und Bioware. Sie haben alles gelistet. Hier."
      Sie schob die Unterlagen auf den Tisch vor die Direktorin und verbeugte sich dabei.
      Ooshima nahm die Unterlagen und las darinb, murmelte etwas und blätterte weiter, und dann: "WAS?"
      Yumi zuckte zusammen, als hätte sie einen Stromschlag erhalten.
      "Wissen Sie überhaupt, was das kostet? Sind wir die Wohlfahrt, oder was? Wer soll das bezahlen? WIR?"
      "Ja?", grinste Yumi.
      Die Direktorin seufzte, und lehnte sich zurück. "Ich sag ihnen was. Liefern Sie mir innerhalb eines Monats Gründe, ihnen DAS HIER zu genehmigen. Ansonsten fütter ich damit den Wolf, haben wir uns verstanden?
      "J-Jawohl."
      Da fiel Yumi etwas ein. Motiviert stand sie auf und stütze sich auf dem Bürotisch ab. "Ich denke, ich habe da etwas, was der Polizei ein paar gute Berichte einbringen dürfdte. Dann ist das mit dem Hafen schnell vergessen. Geben Sie mir eine Woche Zeit. Ich hab da ein paar Daten zusammengekratzt."
      "Daten? Was für Daten?"
      "Strasftaten. Fragen Sie nicht. Ich habe da so meine Geheimquellen. Aber ich verspreche, sie werden nicht enttäuscht sein. Vielleicht befördern Sie mich dafür sogar."
      Ups, den letzten Teil hätte sie besser nicht erwähnt.
      Die Direktorin grinste übertrieben freundlich.
      "Ach ja? Na, wenn Sie so davon überzeugt sind, dann erwarte ich auch entsprechende Ergebnisse, Officer Murasaki. Sollten diese mich zufriedenstellen, dann genehmige ich nicht nur das Update, sondern ernenne Sie offiziell zum Captain. Aber .... wenn Sie das vergeigen .... LAUFEN SIE FÜR DEN REST DES JAHRES ZU FUß STREIFE!"
      Yumi konnte das Büro wieder verlassen, und atmete tief durch. War gar nicht so schlimm. Sie war äußerst gelassen. Und degradiert wurde Yumi auch nicht. Noch nicht. Ghost sein Dank, hatte sie ja nun ein fesstes Paket, um Straftäter in der höheren Etage der Gesellschaft Dingfest zu machen. Das wir einschlagen wie eine Bombe.
      In ihrem Büro rief sie erstmal Asifa an. "Hallo Asifa, hier ist Yumi. Der Antrag liegt vor. In etwa einer Woche wissen wir, ob er genehmigt wird. Trainiert bis dahin etwas mit den Jungs. Achja ... vergesst ja nicht die Berichte. Direktorin Ooshima wartet nicht gern. Und wenn es irgendwie geht .... mogelt das ein oder andere so freundlich wie möglich zurecht, ja? Sehr schön. Bis daaahaaaannn.."
      Danach atmete Yumi erstmal durch und trank einen Kaffee. Als sie wieder entspannter war nahm sie erneut den Hörer in die Hand und rief beim KH an, um nach dem Cybergirl zu fragen, das man dort eingeliefert hatte.
      "Cybergirls? Frauen vom Hafen? Tut mir leid, Officer Murasaki, aberr uns liegen keine Daten vor, das wir solche Patienten aufgenommen hätten. Sie müssen sich irren."
      Sie bedankte sich und legte auf.
      Na sowas. Keine Daten? Es gab keinen Rettungseinsatz beim Hafen? Angablich waren es zwei, aber eine wurde woanders hingeliefert. Auch dort rief Yumi an. Niemand wusste was darüber. Ist das hier eine Verarschung oder was? Sie fluchte. Irgendwer verstand sich gut darin, Spuren verwischen zu können. Dann waren diese Cybergirls sicher von einer dieser Geheimorganisationen. Und die haben alles versaut. Es hätte ein schneller Einsatz werden können, aber wegen denen geriet alles aus dem Ruder.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Edwina:

      Ed sah auf, als sie die Kopfnuss bekommen hatte. "in dem Fall ja, Ryoko. Maria hat tausende von Terabyte an Daten rausgeholt. Da sie aber diesmal von ihrer typischen Arbeitsweise abgewichen ist, brauche ich diesmal mehrere Rechner um die Algorithmen für die Suche besser schreiben und über die Daten jagen zu können. Keine Sorge ich räume schon auf, aber erst, wenn die Daten soweit komprimiert sind, dass ich mit dem Laptop arbeiten kann." Sie grinste breit. Das ist die Arbeit, die sie liebt. Akarui selbst winkte sie nur zu. Aber ihre Miene hellte sich auf, als Akarui die vermutlich besten Worte sagte. "Du spielst es auch? Lass uns mal zusammen auf eine S++ Platinmission gehen." Meinte sie voller Vorfreude.

      Tatsächlich schaffte Ed es rechtzeitig vor dem Essen das Wohnzimmer aufzuräumen. Der Fernseher ist für Ryoko heilig. Schließlich will sie da ihre Horrorfilme schauen. Zumindest glaubt Edwina das. Beim Essen stand ihr Laptop offen neben ihr. Man sah das Suchprogramm laufen. Datenzeilen und wie Daten automatisch sortiert wurden. Bei der Nachbesprechung hatte Ed nur dem AG gesagt, dass sie schon dabei ist die Daten durchzusehen. Ihr ist klar, dass andere Mitarbeiter auch an den Daten dran sind. Doch nun musste sie Ryoko sagen, was Fakt ist. "Also. Morgen um 11 muss ich zum Gericht. Man will mich als Sachverständige in einer Verhandlung haben. Diese ist öffentlich. Wenn ihr wollt könnt ihr dazu kommen. Wenn wieder die Anwälte von vor sechs Monaten dabei sind, werdet ihr euren Spaß haben. Übrigens kommen morgen meine letzten Sachen an, weil ihr mich nicht mehr los werdet. Ja ich gebe meine Bude auf und ziehe dauerhaft zu euch. Und wenn es euch nicht stört, so würde ich euch übermorgen begleiten. Ich muss auch Mal wieder trainieren." Dann versank sie wieder in ihre Arbeit. Ihre Finger flogen schnell über die Tastatur, als sie einen neuen Befehl eingab.

      Maria & Slash:

      Maria sah, wie Midori wach wurde und lächelte. War ja klar, dass Midori an die Mission dachte. Sanft aber bestimmend drückte sie Midori zurück auf das Bett und wollte antworten. Aber Slash betrat das Krankenzimmer und eine Schwester flüsterte ihr zu, dass eine gewisse officer Murasaki nach Midori gefragt hat. Nicht speziell nach ihr, sondern allgemein. "Die Mission ist ein Erfolg. Daten und proben der Droge konnten gesichert werden. Und du lebst. Damit ist es ein Erfolg." Slash sah Midori an. "Wie geht es dir, Midori?" Fragte sie direkt ihre Angestellte und Freundin. Maria sah kurz die beiden an. "Ich setz mich mal in die Ecke, da ich telefonieren muss." Sie wissen alle, was das bedeutet. Ghost wird wieder aktiv. Sie muss einige Dinge klären. Slash nickte ihr zu. "Wir passen auf dich auf." Maria nickte und setzte sich in eine Ecke. Ghost war jetzt da. Es hat so seine Vorteile, dass man sich, zwar illegal, aber so sparte sie sich Zeit. Und diese nutzte sie auch, als sie sich die Personalakte von Murasaki ansah. Sie war interessant, aber auch ihre Teammitglieder. Zwei weitere Cybergirls und vier Jungs, die vom SWAT Osaka nach Tokio gewechselt sind. Interessant. Die Jungs wollen sich verbessern. Das könnte gut werden. Aber erst mal bei Direktorin Ooshima melden. Bei der Direktorin im Büro erschien nun das Hologramm einer jungen Frau. "Guten Abend, Ooshima - San." Sprach sie mir einem leicht amerikanischen Akzent. "Mein Name ist Ghost und es geht um einen Officer von Ihnen. Es geht um schwere Straftaten, die bis zur Oberschicht von Tokio gehen. Vielleicht sollten Sie Officer Murasaki und ihr komplettes Team her kommen lassen. Auch will ich mit Ihnen eine Vereinbarung treffen, die für uns alle vom Vorteil sein könnten."



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Akarui

      Ein Schmunzeln entwich der Rothaarigen, als Ed sie dazu einlud, irgendwann mal gemeinsam Samurai Clash zu spielen “Klar, gerne.” Warum auch nicht. Zocken war ein ganz netter Zeitvertreib.
      Nachdem sich alle frisch gemacht hatten, und auch Akarui schnell unter die Dusche gesprungen war, um den letzten Rest der Mission von sich zu spülen, gesellte sie sich für die Nachbesprechung zu den anderen, die sich bereits im PC-Raum versammelt hatten.
      Der Raum war vollgestellt mit Computern und technischen Geräten, die in der Dämmerung des Monitors schimmerten. Die Stimmung war eine Mischung aus erschöpfter Erleichterung und stiller Konzentration.
      Ryoko eröffnete die Nachbesprechung und nachdem auch Ed kurz Rückmeldung über den Bearbeitungsstand der erbeuteten Daten gegeben hatte, wandte die Teamleaderin sich schließlich an Akarui und erkundigte sich nach ihrem Eindruck bezüglich ihrer ersten großen Mission.
      Das angesprochene Cybergirl lehnte sich zurück und dachte nach. Die Bilder des Tages fluteten ihre Gedanken. Die brennende Yacht, die hektische Flucht, die ungewisse Lage von Midori.
      „Es war intensiv“, begann sie. „Viel mehr, als ich erwartet hatte. Aber ich denke, wir haben gute Arbeit geleistet. Ich war überrascht, wie gut wir als Team funktioniert haben, trotz des Chaos.”
      gab Akarui zu. „Sobald ich etwas mehr Erfahrung und Training gesammelt habe, wird's in Zukunft wohl auch reibungsloser laufen.“
      Passenderweise sprach Ryoko als nächstes sogleich ein Trainingslager an, zu dem sie in zwei Tagen fahren würden und sogleich ihr Interesse erregte.
      “Da sage ich nicht Nein zu. Klingt auf jeden Fall nach Spaß, den wir da haben werden.”
      Tee und AGS Injektoren wurden herbeigebracht, von denen sie sich jeweils eine Dosis genehmigte.
      An dieses Zeug gebunden zu sein war wirklich lästig. Das widerwillige Schicksal eines jeden Cybergirls.
      Und der Grund, warum sie sich so leicht von EZ abwerben ließ…
      Nachdem nun alle ihre Injektionen erhalten hatten und Ed verkündet hatte, dass sie wohl dauerhaft hier einziehen würde, war es wohl ein guter Zeitpunkt, ebenfalls ihre angedachten Pläne zu verkünden.
      "Ich schließe mich dem an. Langsam wird das Hotelzimmer ätzend und hier einzuziehen scheint auch für zukünftige Missionen von Vorteil.”
      Sie zuckte beiläufig mit den Schultern, als hätte es sie nicht tagelanger sorgfältiger Abwägung bedurft, diese Entscheidung zu treffen.


      Midori

      Midori seufzte auf Marias sofortige Reaktion hin und ließ sich von dieser in die weiche Matratze zurückdrücken.
      Sie wollte noch etwas sagen, doch dann betrat Slash das Krankenzimmer in dichter Gefolgschaft einer Krankenschwester.
      Überrascht sah sie zu ihrer Chefin auf, die sich sogleich auch nach ihrem Zustand erkundigte.
      “Als hätte ein Bus mich überfahren und dann nochmal den Rückwärtsgang eingelegt.” gestand sie halb scherzhaft.
      Erleichtert über die Info, dass die Mission erfolgreich war, entspannte sich die Junge Frau ein wenig.
      “Und die anderen? Geht es ihnen auch allen gut?” Fragte sie, während Maria sich zurückzog und wieder als Ghost in Aktion trat.
      Dabei zupfte sie an dem Schlauch des Infusionszuganges herum, der an ihrem Arm hing.
      Wie lästig. Am liebsten würde sie so schnell wie möglich wieder auf die Beine kommen und wieder in Aktion treten. Aber da musste sie sich wohl noch eine Weile gedulden.
      “Das andere Cybergirl…” schoss es ihr wieder durch den Kopf. “Ich glaube Neptulon hieß sie? Wurde mit mir noch jemand anderes aus dem Wasser gefischt?” fragte sie neugierig.
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • WG

      Das kam unerwartet. Neben Akarui, die ja gefragt wurde, hatte sich auch Ed entschieden, mal eben hier im Haus Quartier zu beziehen. Ryoko hatte nichts dagegen, denn Platz war genug, und die Hütte hätte so wieder etwas mehr Leben. Zudem waren sie hier zusammen, was sicher Vorteile brachte.
      Ed hatte schon in dieser Nacht ihr Zimmer bezogen, und Akarui ging ein Letztesmal zurück ins Hotel, um dort auszuchecken und ihre Sachen zu holen.
      Der nächste Tag bestand also darin, eine kleine Einweihungsparty zu organisieren. Heute hatten sie frei. Es gab zudem Nachricht, das Midori wieder wohlauf war, und daher konnte man sich wieder auf andere Dinge konzentrieren.
      Ed bekam natürlich die Anweisung, das sie ihre Spiele auf ihrem Zimmer ausführen sollte. Nicht das sie hier wieder das halbe Haus umräumte. Vermutlich würde aus ihrem Zimmer eh eine Art zweiter Computerraum werden. Und Ryo war sich ganz sicher, das es keine 24 Stunden dauern würde, bis Ed irgendwo ein Kabel oder ein Kabelloses Verbindungsgerät mit dem Hausanschluss gelegt hätte.
      Die Party würde um 15 Uhr beginnen. Natürlich mit einem saftigen Essen und was zu trinken. Und jeder würde mithelfen, das zuzubereiten. Inklusive Einkauf. Natürlich wurde Ryoko losgescheucht, den nächsten Kombini aufzusuchen.
      "Wieso muss ich gehen? Es regnet ...", kam es monoton von ihr. Aber Ginga duldete keinen Widerspruch, sie musste immerhin hier schon beginnen, mit dem, was da war.
      Das Wetter war wieder genial .... nass. Das Grinsen von Ed wurde schnell aus ihrem Gesicht gewischt.
      "Ed, du kommst auch mit. Einzugsbedingung. Und es ist noch Zeit bis zu deinem Gerichtstermin."
      Und so durften Ryo und Ed mit Regenschirm und Regenmantel bewaffnet das Haus verlassen. Dazu zwei Sporttaschen für den Einkauf, die man sich bequem umlegen konnte.
      Wenn Akarui eintrifft, wird sie sicher von Ginga zum Küchendienst oder Eindecken verdonnert.
      Immerhin könnte man sich heute nochmal ordentlich fett fressen, denn morgen ging es schon zum Training. Zwei Tage werden sie sicher dort bleiben.
      "Wir kommen später mit. Aber nur als Zuschauer. Hinterher wird dann gefeiert.", meinte Ryo unterwegs.
      "Und wieso willst du eigentlich im Trainingslager für CG`s mit? Das ist ein nerviger Ort. Und du bist doch kein CG?"


      Polizei Tower - HQ -Tokyo
      Direktorin Ooshima

      Nach immer innerlich erbost über die Polizeiaktion im Hafen, und der Aussicht, das die Verantwortliche demnächst auch noch befördert wird, trank sich genervt einen beruhigenden Tee, als plötzlich ein Telefon klingelte.
      "Was ist denn jetzt? Kann man sich nicht mal 5 Minuten von Officer Murasaki erholen?"
      Ein Videogespräch, oder eher eon Hologespräch. Ganz was neues. Mal sehen wer das war. Unbekannte Verbindung. "Sie sprechen mit Direktorin Ooshima. Wobei kann ich ihnen helfen?", nahm sie das Gespräch an und meldete sich.
      Ein Holo einer Frau erschien und stellte sich als Ghost her. Bei Ooshima klingelte was. Es gab mindestens zwei Bezeichnungen für etwas mit Ghost, dem man schon länger nachjagte. Das eine war dieses ominöse Fahrzeug, das irgendwie immer wieder auf geheimnisvolle Art und Weise verschwand, und keinem Fahrer zugeordnet werden konnte. Es gab schon reichlich Ärger mit dem. Er steht in Verbinung zu Nerima Underground.
      Und dann gab es da noch diese Hackerin, die sich Ghost schimpfte. Auch diese wurde bis heute nicht gefasst, und treibt ihr Unwesen im Cybernet. Und das waren nicht immer ganz legale Dinge. Die schnüffelt häufig zu tief in anderen Angelegenheiten herum. So auch diesesmal.
      "Paahh, warum sollte ich das tun? Sie haben hier offenbar interne Daten gestohlen, oder woher wissen sie von Officer Murasaki? Und warum gerade ihr Team?", fragte Ooshima. Es war durchaus interessant. Wenn es darum ging, das Ghost Daten zu schweren Delikten in der Oberschicht hatte, konnte man dem sicher trauen. Nur Ghost selbst .....
      "Hören sie, Ghost, ich habe keine Zeit für Spielchen. Ich werde Murasaki und ihr Team morgen um 14 Uhr einberufen. Melden sie sich pünktlich, und tragen sie ihr Angebot vor. Und hören sie auf, in den Daten der Polizei zu wühlen. Das ist ein Rat. Einestages erwischen wir sie. Sie wissen das wir auch nach ihnen suchen, nicht wahr?"
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    • Slash & Ghost:

      Slash sah Midori an und grinste etwas. Sie sah Midori an. "nein. Das kann niemals ein Bus gewesen sein. Die fallen vorher auseinander." gab sie als Konter zurück. Midori geht es langsam wieder besser. Das ist gut. Da wird auch Slash etwas ruhiger. "Mir ist nichts bekannt." Langsam legte sie den Kopf schief. "dann erzähl mal, was genau passiert ist und an was du dich erinnerst." meinte sie ruhig. Zu gerne würde sie Ghost lauschen, aber jetzt geht es um Midori. Ghost ist eh vertieft und so muss sie auch auf die Umgebung achten.

      Ghost lachte leise. "Fangen wir vorne an. Erstens habe ich keine Daten gestohlen. Jeder mit auch ein bisschen Intelligenz schafft es, sich in die Datenbanken der Polizei zu hacken. Da muss man nichts besonderes sein. Die Daten habe ich mir nur angesehen. Und warum das Team um Murasaki? Weil ich von der Aktion am Hafen mitbekommen habe. Das Team will die Stadt sauber halten. Das mag zwar naiv klingen, aber das sind Polizisten, welche die Bevölkerung benötigt. Ja ihre Arbeitsweise mag unorthodox sein, aber sie bringen Ergebnisse. Das will die Bevölkerung sehen. Sie wollen sehen, dass die Polizei nicht nur Sprüche klopft. Auch wenn die Aktion am Hafen kontraproduktiv wirkt. Ich habe mich auch über Sie schlau gemacht. Sie wirken auf mich wie eine Frau der Tat und nicht wie eine Frau der Politik." ghost machte eine Pause. "Warum sollten Sie das tun? Sie wollen die Bastarde haben und dass Gerechtigkeit geübt wird." Sie lies auch diese worte wirken. "ich weiß, dass ich international gesucht werde und das Kopfgeld im dreistelligen Milliardenbereich ist. Das wissen Sie auch. Mag sein, dass Sie mich vielleicht eines Tages erwischen, aber noch ist die Zeit nicht gekommen. Oder können Sie jemanden ohne Spuren verfolgen? Aber zurück zu meinem Angebot. Offiziell kann ich nicht für die Polizei in Tokyo arbeiten. Aber ich kann Sie unterstützen. Warum ich das mache, ist meine persönliche Angelegenheit. Aber ich habe genug Scheiß erlebt, um diesen Schritt zu gehen. Ich bitte nur darum, dass die Polizei nur so tut als ob sie mich suchen würde. Keine Angst. Ihre persönliche Daten interessieren mich nicht." Dann wurde sie ernst und sah die Direktorin an. "Denken Sie nur eins, Ooshima-san. Ich gehöre niemanden mehr. Ich bestimme über mein Leben und lasse mich nicht herum kommandieren. Wenn Sie daran denken, dann werden wir gut auskommen. Fragen Sie nicht erst danach, was ist, wenn Sie es nicht tun. Sie kennen die Antwort bereits." Dann lächelte sie wieder. "Entweder wir machen den Deal jetzt oder er ist gleich geplatzt."

      Edwina:


      Ed sah beim Essen Ryoko an. Sie hatte vor rund 8 Wochen dem AG bescheid gesagt, dass sie in die WG ziehen will. Aber sie schwieg darüber, da sie dabei ist, Daten zu sichern. Nach dem Essen richtete sie sich zwei Zimmer ein. Eines ist ihr privates Zimmer. Da pennt sie und zockt sie auch. Das andere ist ihr "Hightechraum", wie sie ihn so schön nennt. Da stehen ihre Rechner für ihre Arbeit als Technikexpertin. Hier bastelt sie auch und nicht nur im Schuppen. Und ja ihre Systeme haben den besten Schutz. Noch am Abend fiel ihr etwas ein. "Ach ja. Für dich Akarui. So kannst du nicht so einfach gehackt und verfolgt werden. Außerdem ist es auf den neusten Stand der Technik." Es war ein neues Commlink (Handy), welches sie Akarui gab. Sie aß etwas. "Und es ist auf deine biometrische Daten festgelegt. verliere es nur nicht bitte. Habe keine Lust dem AG zu erklären, wie es plötzlich irgendwo zu einer ganz kleinen Explosion kam."

      Die Nacht war für Ed kurz. Sie hatte mit den Daten mehr als genug zu tun gehabt. Aber sie war soweit durch und hatte die Daten zu EZ geschickt. Sollen diese die Daten auswerten. Noch ein kurzes Nickerchen und zum Frühstück war sie wieder fit. Sie hörte auch, dass Ryoko im Regen einkaufen sollte. Sie wollte schon was sagen, aber sollte dann auch mit. Kurz war das Grinsen weg. Aber Ed wäre nicht Ed, wenn sie da nicht auch was daraus machen konnte. "Ist Ryoko etwa aus Zucker?" fragte sie scherzend. Ryoko und Ginga sind ihre Familie. Die Familie, die sich selbst erwählt hat. Zusammen mit Ryoko ging Ed mit. "Ja ich bin kein Cybergirl, aber trotzdem muss ich fit bleiben. Ich kann mich nicht immer hinter meinen Rechnern verstecken und ich bin auch nicht Ghost. Es wird Missionen geben, da muss ich mit euch mit, um meine Arbeit machen zu können." Das war ihre pragmatische Antwort. Kein Witz von ihr. "wir wissen alle, dass ich in dem Team das schwächste Glied bin. In einem Kampf bin ich so nutzlos wie du beim hacken." Und das war die Wahrheit. "Außerdem habe ich es satt alleine zu sein. Das ist ein beschissenes Gefühl, Ryoko." Im Regen sah sie Ryoko an. Die Straße war leer, als sie stehen geblieben ist. Regen machten ihr nichts aus. Doch für Edwina war das Gespräch sehr wichtig. "lass uns weiter gehen. Sonst müssen wir noch Strafarbeit machen."



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Akarui
      Überrascht blinzelte Akarui, als sie von Ed den neuen Commlink erhielt. Mit einem Geschenk hatte sie nicht gerechnet "Cool, vielen Dank.Ich werde gut darauf aufpassen. Eine Explosion kann ich gerade echt nicht gebrauchen," sagte sie mit einem Augenzwinkern und nahm das Gerät entgegen. Sie drehte das personalisierte Mobilgerät kurz in der Hand, ehe sie es mittels Fingerabdruck Scan entsperrte und kurz durch die Kontaktliste scrollte, in der bereits die Kontakte aller Teammitglieder eingespeichert waren. Wie praktisch!
      Das sollte gewiss einiges erleichtern.
      Ein letztes Mal begab sie sich in das Hotel, um dort auszuchecken und ihren Kram zusammen zu packen, bevor sie endgültig in die WG einziehen konnte.

      Am nächsten Morgen erwachte Akarui früh in ihrem neuen Zimmer, welches sie am Vorabend noch für sich beansprucht hatte.
      Das Zimmer war in ein sanftes Morgenlicht getaucht, als sie aufstand und sich frisch machte.
      Sie hörte gerade noch, wie Ed und Ryoko das Haus verließen, als sie in den Flur trat und sich in die Küche begab, in der Ginga bereits damit beschäftigt war, Vorbereitungen zu treffen. Dort wurde sie auch schon prompt zum Küchendienst eingeteilt. „Okay, Chef. Was soll ich tun?“
      Sie begann auf Anweisung der anderen Frau hin, Gemüse zu schneiden und die Teller zu arrangieren.
      Während sie beide arbeiteten war die Atmosphäre entspannt, fast familiär und sie dachte über das Trainingslager nach. Es war eine gute Gelegenheit, ihre Fähigkeiten zu verbessern und mehr über ihre Teamkollegen zu lernen.
      „Hey, Ginga“, sagte sie, während sie eine Karotte schnitt, „wie läuft das Training eigentlich genau ab? Gibt es irgendwas, auf das ich mich besonders vorbereiten sollte?“

      Midori
      Midori lag auf der weichen Matratze und blickte zu Slash auf, die ihr mit einem amüsierten Lächeln gegenüberstand. "Busse fallen auseinander, huh? Na ja, fühlt sich trotzdem so an," sagte sie und versuchte, etwas Humor in ihre Stimme zu legen, auch wenn die Schmerzen sie noch plagten.
      Als Slash nach Details fragte, konzentrierte sich Midori und versuchte, die Ereignisse zu rekonstruieren. "Auf der Yacht lief eigentlich alles gut, bis ich im Casino diesem anderen CG begegnet bin. Neptulon war ihr Name und sie hat mit Wasser hantiert.” verlegen zupfte sie an einer losen Haarsträhne herum. Wie klischeehaft. Dass sie, der Feuerengel, ausgerechnet von jemandem wie ihr in die Knie gezwungen wurde.
      “Naja, wie haben eine Weile gekämpft und eigentlich lief's ziemlich gut, bis es eben irgendwann zu der Explosion im Casino kam. Wir beide waren wohl zu vertieft in den Kampf und haben wohl etwas übertrieben. Ich wurde von der Explosion ins Wasser geschleudert, und danach... nichts. An mehr erinnere ich mich nicht. Als ich aufwachte, war ich hier."
      Sie zupfte erneut an dem Schlauch des Infusionszugangs und seufzte.
      Midori fühlte sich von der Anwesenheit ihrer Teamkollegen getröstet, aber auch frustriert über ihre eigene Verletzlichkeit. Sie wollte stark und unabhängig sein, aber im Moment war sie auf die Hilfe der anderen angewiesen.
      Eine Krankenschwester betrat das Zimmer um ihre Vitalzeichen zu überprüfen. Geduldig wartete Midori, bis sie damit fertig war und das Zimmer wieder verlassen hatte, ehe sie sich wieder Slash zuwandte.
      "Macht euch keine Sorgen, ich werde wieder fit sein. Bald. Versprochen," sagte sie und versuchte, entschlossen zu klingen, obwohl die Müdigkeit und der Schmerz in ihrem Körper sie an ihre Grenzen brachten.
      Immerhin war die Mission ein Erfolg. Das machte all dies irgendwie erträglicher.
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • Zwei Tage später
      Kamiyoshida - Nordöstlich vom Fuji
      Trainings Areal von Enigma Zero

      Die Zeit verging wie im Fluge. Die Einzugsparty und die freie Zeit hatten sie alle genossen, ehe der Tag kam, an dem neben der Trainigsfahrt auch Erinnerungen an vor drei Jahren aufkeimten. MOTHER, hatte ihren Stützpunkt im Fujiyama gehabt, und dort kam es zu schweren Kämpfen, was einige Verbündete und Teammitglieder gekostet hatte. Letztenendes aber wurde die Basis zerstört, und die Urheberin des CV auch. Ein kleiner Sieg am Rande der Verzweiflung.
      Do ganz bis zum Fuji würden sie nicht fahren. Irgendwo in den Wäldern und Wiesen auf der Nordöstlichen Gebiestseite des Fuji, lag gut versteckt und größtenteils unterirdisch das Trainingsareal von EZ. Ein kleiner Militärstützpunkt bildete die oberirdische Tarnung. Es gab ein Speergebiet und nur Zugang für Berechtigte. Zäune grenzten das Areal ein. Gelegentlich übte das Militär mit Panzern und Soldaten in den Wäldern. Daher war man schon daran gewöhnt, in den umliegenden Ortschaften mal den ein oder anderen Rumms zu hören.
      Natürlich könnten die Damen auch überirdisch trainieren. Allerdings gab es ein großes Areal unter der Erde, mit neusten Laboren und Übungshallen, die speziell auf CG`s ausgelegt waren.
      Dr. Akagi wartete bereits auf dem Stützpunkt auf die Ankunft der Mädels. Begrüßen würden sie sie aber erst wenn sie soweit waren, das Training zu beginnen.
      Ein Fahrer hatte sie mit einem Kleinbus hergebracht und an einer der Baracken abgesetzt.
      Viel Gepäck benötigten sie nicht, da sie hier eh kaum etwas unternehmen konnten. Ein paar Wechselkleider und Unterwäsche reichte völlig aus. Mit Chance könnten sie noch mal ein Dorf oder die nächste Kleinstadt anlaufen und ne Shoppingtour machen. Aber nur, wenn Doc sie aus ihren eisernen Klauen lassen würde. Die Chancen dafür liegen bei Rxakt 0 Prozent. Doc nimmt ihre Arbeit ernst. Und wenn sie die Ladys schon mal hier hat, dann wird auch der letzte Tropfen Blut analysiert, den die Damen noch auskotzen können.
      "Okay, Akarui, das ist alles neu für dich. Und für dich auch, Ed. Wobei du hier wohl noch ammeisten Spaß haben wirst. Wir gehen jetzt in die Baracke dort. Nr. 2. Dort befindet sich ein Zugangsschacht für und Cybergirls. Unsere Unterkünfte sind selbstverständlich unten im Bunker.", erklärte Ryo und marschierte los. Alle folgten ihr. Sie betraten die Baracke, die zum Schein mit reichlich Betten ausgestattet war. Nur, das dort niemand untergebracht wäre.
      Hinten in der Hütte gab es einen großen Schrank, dessen Türen sich automatisch öffneten, und eine Treppe frei legten, die sie hinabstiegen. Sicher 100 m weit und etwa im 45 Grad Winkel nach unten.
      Eine größere Stahltür, die an einen Safe erinnerte, wartete dann auf sie. Im Vorraum stand ein Tisch, an dem ein Soldat saß. Ein weiterer stand hinten an der Wand mit Waffe als Wachposten. Ein Dritter saß im Glaskasten - dem Büro hinterm Tisch, und sah TV.
      Ryoko hob kurz zum Gruß die Hand. Man kannte sich, wechselte aber kaum Worte.
      "Trainig?" " Ja."
      Und dann öffnete sich die 1,5 m dicke Ultrastahltür. Die Gruppe ging rein und man folgte einem Gittersteggang der zu beiden Seiten regelmäßig Türen hatte. Dann eine Kreuzung.
      "Wir sind da. Links gehst zu den Areas. Rechts zu den Duschen und der Kantine. Geradeaus in dem Gangstück sind unsere Röhren."
      Mit Röhren meinte Ryo ihre Unterkünfte. Die Wände waren Rundlich, während die Decke oben einen schmalen geraden Bereich mit Lampen hatte, so wie unten der Fußboden. Seitlich gan es Doppelbetten und gegenüber Schränke und Tische mit Stühlen. Nicht gerade sehr geräumig, aber es reichte um es sich bequem zu machen.
      Fenster gab es keine, sie waren ja unterirdisch. An der Rückwand gab es oben noch den Lüftungsschacht mit einer Klimaanlage darunter. Immerhin konnte man hier wenigstens etwas Wind wehen lassen.
      Es gab genug Röhren. Wer wollte, konnte zu zweit eine bewohnen, oder eben alleine. Ginga und Ryo teilten sich eine.
      Sie verstauten kurz das Gepäck und fanden etwas wundervolles, etwas geradezu einladenes auf dem Tisch stehen. Zwei kleine 500 ml Flaschen mit einer seltsamen Flüssigkeit - dem Eisenwasser. Sah eher aus wie dreckiges Wasser. Man musste es schütteln, damit die Mineralien sich brav verteilten.
      Zu Ginga meinte Ryo nur: "Akagi lässt Grüßen." Dann schluckte sie und griff zu einer der Flaschen. Ohne zweifen wird später eine Blutprobe genommen. Und die zeigte, ob sie getrunken hatten, oder nicht. Sie hatten ja keine andere Wahl.
      "Die sitzt jetzt bestimmt in ihrem Büro und grinst.", murrte Ryo, öffnete die Flasche und starrte kurz auf die Öffnung, ehe sie ansetzte, und den Rost runterschluckte. Sie verzog danach das Gesicht und schüttelte sich. "Widerlich ..."
      Ob Ed auch probieren würde? Ungefährlich war es nicht, da es extrem hohe Konzentrationen waren. Aber ein Schluck würde sicher den Tagesbedarf eines normalen Menschen abdecken + Extrareserve.
      Im Spind fanden sie Overalls, die sie während ihres Aufenthaltes anziehen würden.
      Etwa 15 Minuten später fanden sie sich an der Kreuzung ein. " Und, schon den Likör probiert?", fragte Ryo neugierig. Sie hatte immer noch den metallischen Rostgeschmack im Mund.
      "Ok, gehen wir. Zuerst werden wir Akagi aufsuchen. Die wird uns durchchecken, und Blut abnehmen. Das ganze auch noch mittendrin und wenn wir mit dem Training fertig sind.
      Für Ryoko würde heute erstmal wieder den Kälteraum zum Trainig anstehen. Zuerst würde sie ohne CM dort hineingehen und die Temperaturen werden fallen, bis es ihr zu kalt werden würde. Letztesmal begann es bei - 10 Grad unangenehm zu werden. Und erst bei - 20 Grad meine Ryoko, das sie jetzt gern eine Jacke hätte, und etwas warmes zum Trinken. Dann wurde es auch ihr zu kalt.
      Und das würde heute auch wieder so sein.
      Und dann würde sie im CM Mode bei - 100 Grad gemütlich dort sitzen und abwarten, bis sie das Kommando bekäme, mit ihrem Cryogenfeld die ultimativen 300 Grad Minus zu erzeugen, was auch weitere Wissenschaftler mit ratlosen Blicken und Erstaunen versetzen würde.
      Was die anderen wohl machen dürfen? Jedenfalls ging es jetzt erstmal zum Doc. Ryo klopfte an der Labortür. In ihrem Privatlabor war auch ihr Büro. Zudem konnte sie auf der gegenüberliegenden Seite im Labor über eine ganze Wandlänge aus Schrägfenstern in eine weite Area blicken, die etwa 100 m breit und 2 Km lang war und ungefähr 40 m hoch.
      "Akagi, wir kommen jetzt rein."
      Sie betraten das Labor, voller seltsamer Tanks, Computer und anderen Dingen, die zum Teil surrten oder leuchtetem, oder piepten und blubberten.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Ginga:

      Die junge Frau hat es genossen wieder für mehrere Personen zu kochen. Eine Einweihungsfeier und dazu noch die lustige Show im Gericht. Der Verteidiger wollte Ed vorführen. Nur das Problem ist, Ed ist jemand die es nicht mag, wenn ihre Kompetenzen von jemanden in Frage gestellt wird, der gar keine Ahnung hat. Da kann sie sehr fuchsig werden. So auch diesmal. Erneut hatte sie den Verteidiger vorgeführt und klar bewiesen, dass der Angeklagte der Täter ist. Nichts kann wirklich in der IT gelöscht werden. Und das hat sie bewiesen. Was aus dem Angeklagten wird ist Ed egal. Sie war da um ihre Aussage als Sachverständige zu machen. Und die hat sie gemacht. Erst nach ihrer Aussage hat sie allen eröffnet, dass sie schon mal mit dem Verteidiger zu tun hatte und selbst da hat er ihre Expertise angezweifelt, worauf hin er von ihr vorgeführt wurde. Es war eine lustige Veranstaltung.

      Nun waren sie beim Trainingskomplex. Ginga schulterte ihre Tasche. Ryoko kann ruhig alles den beiden erklären, was hier zu erwarten ist. Aber die Ärztin ist nicht so extrem, wie Ryoko sie gerne mal bezeichnet. Sie tut was ihr möglich ist, damit sie fit bleiben. Aber Ed und Akarui müssen ihre eigenen Erfahrungen sammeln. Da hält sie sich raus. Ryoko wird in die Kältekammer gehen. Sie selbst wird sich den Wellen der endlosen Angriffe stellen. Es ist ein Test. Wie lange sie den Angriffen stand halten kann. Sie messen es in Wellen. Wenn sie eine Welle besiegt hat kommt eine Sekunde später die nächste. Es soll simulieren, dass sie keine Zeit zum ausruhen hat. Ihr Rekord liegt bei 5 geschafften Wellen. In der 6 Welle ist sie auseinander genommen worden. Aber sie Angriffe waren auch heftig gewesen. Nun will sie wissen ob sie mehr schafft.

      Dr. Akagi:

      Die Ärztin sah auf ihre gemeinsame Tochter. Durch eine Holoverbindung hatte sie Kontakt zu ihrer Frau und ihrer gemeinsamen Tochter. Selbst haben sie beide nur im Standesamt geheiratet und sind essen gegangen. Haben sich einen schönen Tag gemacht. Da hörte sie es klopfen. "Okay. Kleines. Sei lieb zu Mama. Mom muss jetzt arbeiten. Ich liebe euch." Und warf den beiden einen Kuss zu, bevor sie die Verbindung unterbrach. Dann konnten die vier rein kommen. "Schön euch zu sehen. Wie geht es euch?" Fragte sie ruhig, während sie anfing. Blutabnahme und allgemeiner Check des Zustandes. Alltag für sie. Dann sah sie Akarui an. "Okay. Wie wird es hier ablaufen? Es wird Trainingseinheiten geben wo die Stärke deiner Fähigkeiten getestet werden. Diese Einheiten sind Pflicht für dich. Dazwischen hast du genug Zeit um zu trainieren wie du es magst. Reines sportliche Training kannst du ohne Überwachung machen. Trainierst du deine Fähigkeiten sagst du bitte vorher Bescheid. Wir hatten schon den einen oder anderen Notfall gehabt. Ed. Du kannst die ganze Zeit trainieren wie du magst. Du wolltest hier sein, um dich körperlich fit zu halten. Und nun ab in die Röhren mit euch. Ich brauche eine aktuelle Übersicht zu euren körperlichen Daten sowie euren aktuellen BO. Danach geht es zum Fähigkeitentest."



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • Akarui

      Die Bergluft war frisch und klar, als Akarui aus dem Kleinbus stieg, mit dem die Gruppe unterwegs war. Sie sog die kühle Luft tief ein und ließ ihren Blick über die umliegende Landschaft schweifen. Die grünen Wälder und die schneebedeckten Gipfel des Fuji im Hintergrund bildeten eine beeindruckende Kulisse für das Trainingslager, trotz der militärischen Strukturen und Zäune, die das Areal umgaben und das schöne Naturbild ruinierten.
      „Also, das ist es,“ murmelte sie sich selbst zu, während sie ihre Tasche schulterte und Ryoko zuhörte, die den neuen Ankömmlingen die Gegebenheiten erklärte. Die Baracken sahen unscheinbar aus, und ließen auch Akarui in keinster Weise erahnen, dass sich darunter ein komplexes unterirdisches System verbarg.
      Als sie die Treppe hinabstieg und die massive Stahltür passierte, wurde ihr bewusst, wie ernst es hier zuging. Der militärische Vorposten mit den wachhabenden Soldaten vermittelte eine strenge Atmosphäre.
      In ihrer ‘Röhre’, wie Ryoko ihre Unterkunft genannt hatte, angekommen, betrachtete sie das spartanisch eingerichtete Zimmer. Es war eng, aber funktional. Sie legte ihre Sachen ab und blickte auf die kleine Flasche mit der seltsamen Flüssigkeit, die in dem Raum auf sie wartete und verzog skeptisch das Gesicht. „Eisenwasser, huh?“ Sie nahm eine der Flaschen in die Hand und schüttelte sie leicht, beobachtete, wie sich die Mineralien im Wasser verteilten. Der rostige Geruch stieg ihr in die Nase. „Widerlich ist eine Untertreibung,“ murmelte sie, bevor sie einen kleinen Schluck nahm. Der metallische Geschmack breitete sich in ihrem Mund aus, und sie musste sich beherrschen, nicht angeekelt das Gesicht zu verziehen. „Schmeckt wie flüssiger Rost.“
      Nachdem sie die Flasche abgestellt hatte, zog sie den Overall aus dem Spind und betrachtete ihn kurz. „Praktisch und wenig modisch, aber okay,“ sagte sie zu sich selbst und zog ihn an. Sie bemerkte, dass er bequem war und ausreichend Bewegungsfreiheit bot, was für das bevorstehende Training von Vorteil war.
      Ohne weitere Zeit zu verlieren, machte die Rothaarige sich auf den Weg zur Kreuzung und traf dort auch schon wieder auf den Rest des Teams. Ryoko erkundigte sich, ob sie den „Likör“ bereits probiert hatte. „Ja, hab ich,“ antwortete die Angesprochene und verzog erneut leicht das Gesicht. „Einzigartig im Geschmack, sagen wir mal so.“
      Als sie zur Labortür von Dr. Akagi kamen und eintraten, schaute sich Akarui neugierig um. Die Vielzahl an Geräten und die sterile Atmosphäre versetzten sie in leichtes unbehagen. Es erinnerte sie ein bisschen zu egr an ihre Zeit in Gefangenschaft, auch wenn ein Großteil dieser Zeit nurnoch fragmenthafte Bruchstücke in ihrem Gedächtnis waren. Die Abneigung gegen medizinische Einrichtungen war geblieben.
      Bei der Begrüßung von Dr. Akagi nickte sie bloß einmal respektvoll und beobachtete aufmerksam, wie die anderen ihre Blutproben abgeben bevor sie dann den Anweisungen für ihren eigenen Check-up folgte.
      Während Dr. Akagi ihre Blutabnahme und den allgemeinen Gesundheitscheck durchführte, hielt Akarui still und ließ ihre Gedanken schweifen. Die Erinnerungen an die letzten Tage, das Training und die neue WG, vermischten sich mit ihrer Anspannung und Neugierde auf das, was noch kommen würde. Wie das Training für sie wohl aussehen würde? Vermutlich viele, viele Lampen.
      Solange man sie nicht in völlige Dunkelheit setzte und erwartete, dass sie daraus etwas Produktives erreichen konnte.
      Nachdem der Check-up abgeschlossen war, nickte Akarui zustimmend zu den Anweisungen von Dr. Akagi. „Verstanden. Ich werde Bescheid sagen, bevor ich meine Fähigkeiten trainiere.“
      Die Betonung auf die Stärke ihrer Fähigkeiten während des Trainings klang herausfordernd, aber genau das reizte sie.
      Auf den BO Wert war sie besonders neugierig.
      Als sie vor wenigen Monaten von EZ aufgegriffen und rekrutiert wurde, musste sie ebenfalls eine medizinische Untersuchung über sich ergehen lassen, bei der ihr BO Wert in etwa 1000 betrug. Dass dieser nun auf knapoe 1600 angestiegen war, erfreute sie, auch wenn sie damit immer noch meilenweit von dem Wert ihrer Teamkolleginnen entfernt lag. Umso mehr war sie motiviert, in dem bevorstehenden Training ihr Bestes zu geben, um den Wert noch weiter zu steigern.
      “Alles klar, ich wäre bereit für den Fähigkeitstest.”
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • Ryoko / Cryo Blue

      Die Begrüßung mit Akagi fiel eher mager aus. Es gab nicht viel zu reden, und zudem fixierte Akagi eher Akarui, um ihr ein wenig was zu erklären. Die wiederum schaute sich ohnehin schon neugierig um. Und dann wurden erste Tests gemacht. Ein kleiner Pieks für Akagi, eine große Nervenbelastung für Ryoko. Es nervte. Zum Glück nur ein paar Tropfen. Das reichte heutzutage, und bei den modernen Geräten hier. Sonst würden sie die Trainingseinheiten irgendwann blutleer machen, da mehrere Abnahmen fällig werden, um die Werte zu vergleichen. Werte, wie jene, wieviel Mineralstoffe hat die Verwandlung aus dem Blut gezapft, um die Zellen zu schonen? Und wer weiß was noch alles über den Bildschirm einer Ärztin huscht.
      Dann kamen auch schon die Elektroden und Ryoko musste sich verwandeln. Ein Messgerät konnte so den Output am Cyberherz feststellen. Akagi teilte Ryoko den Wert von 35112 mit. 400 Punkte mehr als beim letzten Trainingstest. Das lag bereits Monate zurück. Der Fortschritt ist minimal. Anhand der bisherigen Skalen wurde eine Maximalmenge von 40000 errechnet, andem es umgerechnet wohl zum Stillstand kommt. Das höchste Level mit dem höchsten Wert. Wobei die letzten 200 BO vermutlich über viele Jahre gesammelt werden müssen. Außer man würde es maximal ausreizen und sich mit AGS vollpumpen. Darauf konnte Ryoko aber gern verzichten.
      Und da sie nun schonmal verwandelt war, und die anderen auch, wurden sie auch gleich für ihre persönlichen Tests getrennt. Als Ryoko würde sie später noch in den Kälteraum müssen, um ihre menschliche Empfindlichkeit zu testen. Aber jetzt stand erstmal ihr CM Test an.
      Der Raum war speziell. Glatte Wände aus Stahl und in der Mitte eine magnetische Plattform, auf die Cryo sich stellte. Dann wurde ein Magnetfeld aktiviert und die Platte in 5 m Höhe gebracht.
      Weiter oben gab es eine Fensterreihe, hinter der zwei Wissenschaftler von EZ saßen, und das ganze beobachteten. Ein Lautsprecher ertönte und gab die Stimme von einem der Wissenschaftler wieder.
      "Test gestartet. Aktiviere jetzt dein Cryogenfeld." "Verstanden.", erwiderte Cryo und schloss die Augen. Sie würde es auf etwa vier Meter Umkreis beschränken. Das Feld entstand, und auf der Platform begann es zu gefrieren. Erste Eiskristalle aus der Luftfeuchtigkeit bildeten sich rund um die Magnetplatte. Die Messgeräte außerhand scannten die Temperaturen. Pro Sekunde fiel der Wert um 10 Grad.
      Nach 27 Sekunden war der theoretische höchstmögliche Tiefpunkt der Physik erreicht. Es krischte und knackte, und dann nur eine Sekunde später wurde bereits der Messwert -280 Grad angezeigt, was den Wissenschaftler immer wieder staunende Blicke entlockte.
      Zwei weitere Sekunden später waren dann die -300 Grad erreicht.
      Die Atome waren schon bei -273 Grad in den unbeweglichen Zustand gewechselt, weshalb man eigentlich auch nichts mehr messen könnte, aber es wurde mit speziellen Geräten und Lasern irgendwie doch noch umgesetzt. Etwas seltsames geschah mit den Atomen. Sie verloren ihre Verbindungsstärke. Neben Cryo war noch eine Säule, auf der eine Kugel aus Osmitanium lag.
      "Ok, zerstöre jetzt die Metallkugel.", kam die Anweisung, und Cryo griff zur Kugel und drückte zu. Als wäre sie ein trockner Erdklumpen zerplatzte diese förmlich und rieselte in kleineren und größeren Stücken runter. Stellenweise gänzlich zu Staub, der sich so fein verteilte, das es einzelne Atome waren, die zu Boden glitten, und das ganze sich quasi im Winde verwehte.
      Cryo blieb still stehen. Nur eine falsche Bewegung, und die magnetische Platte unter ihren Füßen würde zerbrechen. Das geschah schon mit dem oberen Teil der Säule, auf die die ultrakalten Atome der Kugel rieselten. Es gab soform Brücke und Splitter.
      "Ok, du kannst jetzt wireder das Feld abschalten. Nach Messwerten hat es dir gerade 2 Prozent BO gekostet."
      Im Raum wurde es tatsächlich immer kälter. Das Feld ansich blieb um die Plattform beschränkt, aber die Temperatur war umgebungsmäßig bereits auf -190 Grad gefallen. Eis bildete sich an den Wänden, während die beheizten Scheiben, deren Ränder glühten, frei blieben.
      Lüfter sprangen an, und sogen die kalte Luft an, pumpten gleichzeitig Warme hinein. Würde dort ein Mensch ohne Schutzkleidung reingehen, wäre der in wenigen Momenten erfroren. Er hätte nichtmal atmen können.
      Die Atome der Plattform gingen mit steigender Temperatur wieder in ihren normalen Zustand über und Cryo konnte mit einem Fusstritt auf diese bezeugen, das sie wieder stabil und fest war.
      Nachdem nun wieder Zimmertemperaturen herrschten, durfte sie eine kurze Pause machen, sich zurückverwandeln und ein kühles Getränk genießen.
      Der Zweite Test fand 20 Minuten später statt. Sie saß wieder im Raum auf der Plattform, aber als Ryoko und machte es sich auf einem einfachen Stuhl bequem, während die Kälteanlagen eines Schockfrostersystems ansprengen und langsam die Temperaturen senkten. So lange, bis Ryoko sich beschweren würde. Dank ihrem Virus schien ihre Körper ja gegen einige Dinge besser geschützt zu sein. Kälte vertrug sie bis zu einem gewissen Grad sehr viel besser als ein gewöhnlicher Mensch. Schärfe machte ihr nichts aus. Auch die schärfsten Chilisorten konnte sie ganz normal essen. Ihr Körper kühlte das quasi sofort weg, auch wenn es dazu nichts messbares gab. Ryoko meinte, das es angenehm kribbelt, wenn sie Chilis futtert.
      "Minus 27,8 Grad. Ihr neuer Rekord wurde um 0,1 Grad überboten.", ertönte die Stimme aus dem Lautsprecher, als Ryoko auf einen Buzzer drückte, um die Senkung zu stoppen. Jetzt saß auch sie dort und zitterte, währtend ihr Atem kondensierte. "A-ach wirklich? Dann m-macht mal die Tür auf. Ich will hier raus ...(Gedanken: ihr kaltherzigen Arschlöcher von Wissenschaftlern...)"
      Zeit für eine längere Pause.
      Heute Nachmittag wartete noch ein VR Gruppentest auf die Truppe. Ryoko war schon ganz begeistert.
      Zum Mittag war das auch Gesprächsthema, gerade weil Akarui auch Fragen stellte, was die anderen so für Tests hatten. Ryoko erwähnte den VR Test, den auch Doc erwähnt hatte. Akarui wollte wissen, was das ist.
      "Wir kommen in eine VR Röhre, und werden mit einer virtuellen Welt verbunden. Dort können wir virtuell auch unsere Fähigkeiten anwenden. Von Außen schaut man zu, als schaue man TV, während wir drinnen irgendeine Aufgabe erfüllen. Z.B. gegen Roboter kämpfen, oder in Teams gegeneinander. Wer dabei drauf geht, wird ausgeloggt. Man kann also ohne Lebensgefahr maximal draufhauen und loslegen. Klingt cool, oder?", erklärte Ryo monoton mit einer wohl nicht überzeugten Frage, ob es cool klingt. Es schien sie eher zu nerven.
      Ryo wollte aber auch wissen, was man mit Akarui gemacht hatte, biss dann in die Pizza, die zwar verführerisch duftete, aber ebenso mit Überdosen an Mineralstoffen vollgepumpt war. Ein Beigeschmack von Eisen mischte sich unter die Salami.



      EZ - Toki Privatschule
      Im Bezirk Itabashi unterhält Enigma Zero eine Privatschule, die Toki Schule, welche alle Jahrgänge von der Grundschule bis zur Fachoberstufe deckt. Da alle Schüler dort Cybergirls sind, ist es demnach auch eine reine Mädchenschule.


      Yami Kuro
      Sie stand vor einem Getränkeautomaten und starrte auf das leere Fach, in dem sich zuvor noch eine Dose Schwarzer Tee befunden hatte. Sie mochte den Tee, auch weil er so schön dunkel ist. Kaffee hasste sie hingegen. Und die anderen Getränke waren ihr zu bunt. Sowohl farblich als auch geschmacklich. Wobei einige auch gelegentlich mal ihre Nerven beruhigten. Aber heute sollte es Tee sein. Aber da war keiner mehr. Gackern und Gekicher erreichte ihre Ohren. Yami drehte sich leicht nach links und ihre Blicke folgten der Mädchengruppe, die sich alle gerade Schwarzen Tee gezogen hatten, und lachend den Gang hinfort schreiteten.
      Das haben die mit Absicht gemacht. Mehrere Dosen waren in ihren Taschen. In jeder Hand eine. Yami kniff ihre Augen zusammen, dann verzog sich ihr Mundwinkel zu einem schiefen Grinsen.
      "Nagut, ihr habt es nicht anders gewollt.", murmelte sie. Sie hatte es nicht leicht an der Schule, das wusste sie. Die meisten ignorierten sie, was auch gut war, denn dann hatte sie ihre Ruhe und beschäftigte sich damit, mit ihrem Schachcomputer die besten Schachspieler nachzustellen und zu besiegen. Aber da gab es auch jene, die glaubten, nur weil man ein CM war, stand man über allen anderen. Und in Gruppen war man um so stärker.
      Gruppen, ja? Da konnte Yami doch mithalten. Sie hatte schließlich auch eine Gruppe. Hier und da ein Bauernopfer. Dort stand mal ein Springer bereit, hier erledigte ein Läufer ihre Arbeit .... und im Notfall musste sie einen Turm rufen.
      Sie nahm still hr Handy aus der Tasche. Trotz neusten Modellen in Armbandform, hatten viele gern noch immer Retromäßig die alten Varianten. Die waren einfach nicht vom Markt zu kriegen. Natürlich hatten die Neusten auch aktuelle Technik.
      Yami wählte eine Nummer für ein Gruppenchat. Eine Holo sprang auf und zeigte zwei Gesichter. Zwei ihrer ergebenen Sklave, die sie sich vor nicht all zu langer Zeit mit dem Schwarzen Blast gefügig gemacht hatte. Die Folter unvergessen, der Anblick wie Schwarzer Tee mit viel Zucker.
      Die beiden meldeten sich sofort. "Zuhören. Man hat mir meinen Tee geklaut."
      Sie hielt kurz das Handy in Richtung der drei Mädels, um ihnen zu zeigen, wer es war. Oberschüler. Yami war Mittelschülerin, und die dachten wohl, das man auf diesem Sonderling gut ruckhacken konnte.
      "Ich will meinen Tee. Ich setz mich draußen auf die Bank nahe dem Eingang. Ihr habt 5 Minuten. Achja, ich habe Hunger. Bringt eure Bento mit."

      --------------------------------------------------------

      Hauptgegner Part Sakura
      Name: Yami Kuro
      Name Cybermodus: Black Queen
      Arbeit: Schülerin
      CH-BO: 34020
      Status: Megaload
      Geburtsdatum: 01.10.2062
      Alter: 14
      Größe: 1,63 m
      Statur: Schlank
      Augenfarbe: Hell Violett
      Augenfarbe Cybermodus: Cyan
      Haarfarbe: Violett
      Haarfarbe Cybermodus: Schwarz

      Aussehen Normal: Privat trägt sie häufig dunkle Sachen. Dazu oftmals eine Jacke mit Schachsymbolen drauf.
      Yami Kuro Privat.png

      Aussehen Cybermodus:
      Black Queen.png
      Charakter: Eigentlich eher eine Einzelgängerin, die nicht sonderlich redselig oder Kontaktfreudig gegenüber Mitschülern ist. Sie gilt als Sonderling, die ständig mit ihrem Schachcomputer beschäftigt ist, und versucht, die besten Spieler der Welt zu übertrumpfen - was ihr leider nur mäßig gelingt. Ihre sonst so ruhige Art scheint aber nur oberflächlich zu existieren, denn im Grunde ist sie eine kaltherzige Person, die keinen Widerspruch duldet - fast wie eine böse Königin. Die ein oder andere Schülerin hat schon heftig unter ihr zu leiden. Das gilt besonders für die Mädels, die sie sich gefügig gemacht hat, und wie Schachfiguren benutzt. Sie selbst bleibt so auch von den Lehrer unerkannt, während der Rest negativ auffällt, und Strafen kassiert.
      Gefühlskalt und gnadenlos versucht sie alles zu erreichen, was ihr wohl tut oder zu ihrem Vorteil erscheint.

      Herkunft: Großstadt Funabashi
      Sie stammt zwar aus der Stadt Funabashi, etwa 20 km östlich von Tokyo gelegen, aber wurde vor zwei Jahren nach Tokyo verlegt, da sie sich mit ihren Eltern nicht verstand, und nur Probleme bereitete. Ihre Eltern fürchteten sich am Ende sogar vor ihr, so das sie weiter in den Norden Japans zogen, das Kind in die Obhut der Behörden ließen.
      Yami scheint weder glücklich, noch unglücklich über diese Entscheidung zu sein, lebt ihr Leben einfach weiter - zum teil aber so, wie sie es sich vorstellt. Strategisch hat sie überall Untergebene in der Schule, die ihr schon aus Furcht, oder anderen Gründen die Stiefel lecken. Sie verursacht Ärger, nutzt ihre Untergebenen aber, um diesen auszubaden. Ihre Noten steigen - die der anderen fallen. Ihr Ansehen steigt - das der anderen fällt .... ganz, wie es sich für eine Königin gehört.
      Sie steht über allen, auch wenn sie körperlich manchmal kleiner ist. Das Schulheim in dem sie wohnt, ist ihr Königreich, und Tokyo ist ihr neuer Spielplatz. Aber Tokyo ist riesieg - sie braucht mehr Untergebene ....

      Waffen: Keine
      Schildsystem:
      Kinetisches Feld - Typ Materie Abwehr
      Absorber Crystal - Typ Energie Abwehr

      Fähigkeiten:
      Stragisches Denken - Kann Angriffszüge vom Gegner analysieren und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten, ebenso auch entsprechende Angriffsmaßnahmen, um die gegnerische Verteidigung zu umgehen.
      Kinetischer Nahkampf - Kann durch Tritte und Schläge auf ihre Gegner eine starke kinetische Wirkung ausführen. Das führt häufig dazu, das ihre Gegner bei Treffern auch ein Stück von ihr fort geschoben werden.
      Kinetischer Bruch - Eine mit Energie verstärkte kinetische Schlag oder Trittattacke, die Schilde jeder Art brechen kann, und auch innere Verletzungen bzw. Beschädigungen verursacht.
      Schwarzer Schlag - Diese Attacke ist quasi eine ultra kinetische Durchbruch Attacke, die alle feindlichen Verteidigungsmaßnahmen überwinden kann, und enorme körperliche Schäden verursacht. Mit dieser Attacke kann sie den Gegner quasi vom Feld pusten ( wegschlagen ). Kostet ihr allerdings 5 Prozent ihres BO Wertes. ( Je mehr BO, desto stärker wird die Attacke ). Auch wenn der Gegner diese blocken sollte, wird das ein heftiger Treffer.
      Schwarzer Blast - Eine enorme wirkungsvolle energetische Fernkampfattacke, die 10 Prozent ihres BO Wertes benötigt. Das Ziel wird mit einer schwarzen Energiekugel beschossen, die das Ziel netzartig umgibt, und mit hochenergetischen dunklen Blitzen foltert. Dieser Angriff dauert 30 Sekunden, und vernichtet etwa 1/4 des gegnerischen BO Speichers, und verursacht enorme Schmerzen. Das Ganze ist auch eine mentale Belastung. Spätestens nach dem dritten Treffer überkommt dem Gegner eine Art innere Furcht vor Black Queen, welche oftmals in der Aufgabe, der Flucht oder der empfänglichen Suggestion endet, in der die Queen einen Befehl äußern kann, gegen den sich der Gegner nicht wehren kann - aus Furcht, vor der vierten Attacke ( das ganze ist Cybervirus bedingt, und koppelt sich am Überlebenswillen ). Damit kann sie quasi die (Schach)Figur des Gegners (aus)nutzen.
      Battlefield - eine Spezialattacke, die einem Schachbrett ähnelt, schwarze und weiße Felder besitzt. Verlassen kann man das Feld nur, wenn man die Black Queen in Bedrängnis bringt, sie so Schach ... - oder gar direkt angreifen und besiegen könnte, und somit Schach Matt setzt. Dabei hat der Gegner automatisch als Weißer Gegner den ersten Zug. Mann kann sich frei über das Feld bewegen, aber es ist voller Fallen und künstlicher Gegner, die die Queen abschirmen. Jenachdem wie viele Gegner im Feld gefangen sind, wird ein Gegner als weiße Königin aktiviert. Wird diese besiegt, verlieren alle anderen automatisch den Kampf, und büßen 50 Prozent ihres BO Wertes ein, dessen Energieabsorbtion am Ende in einer 360 Grad Explosion vom Feld endet.
      Schwarzer Turm Combo - Eine Sonderattacke, die sie mit ihren Begleitern, zwei schwarzen Turmeinheiten, ausführen kann. Dies beinhaltet für jeweils 1 Prozent BO Wert folgende Möglichkeiten:
      1: Platztausch - tauscht augenblicklich den Platz mit einem der Türme aus. So kann sie z.B. einem Angriff ausweichen, den sie sonst nicht mehr abwehren könnte.
      2: Angriffsübergabe - kann ihre Attacken auf einen Turm übertragen, der dann diese Attacke ausführt. Strategisch positioniert, kann der Turm den Gegner so z.B. von hinten angreifen.
      3: Turmattacke - Black Queen kann die Attacken ihrer Begleiter ausführen ( siehe Begleiter )
      4: Aufladung - Die Begleitertürme können ihre Energie in Black Queens BO Speicher übertragen, auch wenn diese dadurch selber Energie verlieren. Jeder Begleiter kann max. 25 Prozent ihres Speichers wieder auffüllen, und so zu einem Bauernopfer werden.
      5: Überladung - Die Begleitertürme können mit Black Queen einen kombinierten Angriff starten, der ihre Attacken Kinetischer Bruch und Schwarzer Blast überläd, und dreifachen Schaden verursacht. Die Türme werden dabei komplett entladen und lösen sich auf. Der Gegner ist nach einem Angriffstreffer bereit für Suggestionsbefehle.

      Begleiter: Zwei schwarze Türme
      Sobald Black Queen sich verwandelt hat, stehen ihr sofort zwei schwarze Turmbegleiter zur Verfügung, die sie beliebig aktivieren oder deaktivieren kann.Diese Begleiter dienen zum Schutz der Königin, und greifen auf Befehl, oder auch selbstständig zu entsprechenden Maßnahmen den Gegner offensiv oder defensiv an.
      Die Türme selbst werden von einem kinetischen Feld geschützt, das materielle Attacken abwehren kann. Bei energetischen Angriffen weichen sie häufig aus, oder vertrauen auf ihre Panzerung. Die Türme schweben über dem boden, und können nicht in die Höhe fliegen. Dafür sind sie äußerst schnell, können in wenigen Sekunden mehrere Hundert Meter Umkreis überbrücken.
      Sie besitzen mehrere Angriffsmöglichkeiten.
      Kinetischer Rammstoß, quasi ein Frontalzusammenstoß, bei dem sie sich zusätzlich mit ihrem Schild schützen.
      Schwarzplasmakugeln, bestehend aus dunkler, hochenergetischen Plasmaladungen, die im Sekundentakt gefeuert werden können, für leichten bis mittleren Schaden, auf kurzer bis mittlerer Reichweite.
      Schwarzplasmastrahl, bestehend aus dunkler, hochenergetischer Plasmaladung, der 10 Sekunden Aufladungszeit benötigt. Langstreckenattacke für hohen Schaden.
      Beam-Block, lässt jeden Turm einmal einen direkten Transport vor die Königin ausführen, sofern sie von einer mächtigen Attacke beschossen wird. ( defensiver Spezialzug )
      Die Türme können nach der Zerstörung sofort einmal pro Verwandlungszyklus erneut erschaffen werden. Vier Türme stehen ihr so in einem Gefecht maximal zur Seite.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • Akarui
      Der Nachmittag kam schneller als erwartet, und ehe Akarui sich versah, fand sich in einem großen, weißen Raum wieder, die Wände gesäumt von allerlei technischen Krimskrams und einer menge Scheinwerfer.
      Dr. Akagi stand vor ihr, ihre Brille reflektierte das kalte Licht des Raumes und erklärte ihr den Ablauf des bevorstehenden Experiments. Ziel war es, zu ermitteln, wie viel Licht sie mindestens brauchte, um ihre Fähigkeiten aufrecht erhalten zu können. Beginnend von der stärksten hier verfügbaren Lichtquelle von 427.000 Lux, bis hin zur schwächsten mit 130 μlx.
      Die junge Frau nickte und nahm wie gebeten ihre Position in der Mitte des Raumes ein ehe sie in den Cybermodus wechselte, während Dr. Akagi einige Befehle in ein Terminal eingab.
      Plötzlich wurde der Raum von einem intensiven, blendenden Licht erfüllt. Es war das stärkste Licht, welches dieses Labor zu bieten hatte, eine physikalisch höchstmögliche Leuchtkraft, die mit technischen Mitteln erzeugt werden konnte. Neon spürte die immense Energie sofort. Ihre Haut begann förmlich zu glühen, ihre Augen leuchteten in einem beißenden Bernstein, und sie fühlte, wie ihre Fähigkeiten auf ein neues Level gehoben wurden.
      „Bereit,“ sagte sie und hob ihre Hände, um das umgebende Licht ihrem Willen zu beugen. Es formte sich zu Strahlen und Blitzen, die durch den Raum schossen, sich in komplexen Mustern verflochten und schließlich in einem beeindruckenden Lichtspiel explodierten. Sie fühlte sich, als könnte sie die Welt neu erschaffen. In all dem Farbchaos ließ sie Niji erscheinen, welcher gespeist durch diese intensive Lichtquelle physische Form annahm.
      “Wir werden nun die Intensität im Sekundentakt verringern.” wurde sie über die Lautsprecheranlage informiert.
      Langsam wurde das Licht schwächer. Zunächst war kaum etwas davon zu merken, doch nach einiger Zeit konnte Neon den Unterschied erkennen und spüren. Aber sie hielt die Kontrolle. Das Licht war immer noch stark genug, um ihre Kräfte zu nähren, und sie formte es weiterhin mit Leichtigkeit.
      Mittlerweile war das Licht auf 100.000 Lx reduziert, was in etwa den Lichtverhältnissen eines sonnigen, wolkenlosen Mittag im Sommer entsprach. Das Licht um sie herum wurde weiterhin mühelos gebogen, aber sie musste sich nun stärker konzentrieren, um die physische Materilaisierung aufrecht zu erhalten. Dr. Akagi drehte die Intensität weiter herunter. Das Licht war nun nicht mehr viel stärker als normales Tageslicht an einem trüben tag. Die Strahlen waren weniger intensiv, die Muster weniger komplex und auch Niji begann langsam zu verblassen.
      Neon konnte die Lichtwellen um sich herum noch tanzen spüren, aber es erforderte mehr Anstrengung. Sie schaffte es, einfache Muster zu formen, aber die Komplexität war verschwunden. Nach und nach verlor sich immer mehr, bis sie nur noch ein vages Schimmern in der Luft erzeugen konnte und das auch nur mit allergrößter Mühe.
      Bei etwa 3 lx, der Stärke einer Kerzenflamme, verlor sich dann auch dies und Neon hatte ihr Limit erreicht.
      „Es reicht nicht mehr,“ sagte sie, ihre Stimme klang enttäuscht.
      Akagi machte sich einige Notizen, und erlaubte Neon, die Testkammer zu verlassen und sich wieder in den Normalzustand zu begeben, ehe der Raum wieder normal beleuchtet wurde.
      Ihr Körper ließ sie die Erschöpfung darüber, ihre Kräfte so ausgereizt zu haben, bereits spüren und sie konnte das Mittagessen kaum abwarten, um dort ihre Energie zu regenerieren.

      Wenig später erfüllte sich auch schon dieser Wunsch und sie saß im Beisein der anderen Teammitglieder in der Kantine und nahm ihr Mittagessen zu sich. Sie war so hungrig, dass sie der rostigen Beigeschmack des eisenversetzten Essens gar nicht mal zu sehr störte.
      Ryoko erkundigte sich nach ihrem Eindruck der Tests
      „Anstrengend,“ kam die kurz angebundene Antwort von ihr. „Aber ich denke, es lohnt sich.“
      Während sie sich weiter ihrem Essen widmete, hörte sie der Weißhaarigen aufmerksam weiter zu, wie sie den VR-Test erklärte.
      Er klang eigentlich ganz interessant. Wie ein Videogame. Und das war genau der Teil, dem ihre Aufmerksamkeit galt.
      Die Vorstellung, ihre Fähigkeiten in einer solchen virtuellen, aber dennoch realistischen Umgebung testen zu können, reizte sie.
      „Klingt wirklich cool,“ antwortete sie Ryoko schließlich und ihr Ton verriet, dass sie es tatsächlich so meinte. Sie nahm einen weiteren Bissen von ihrer Pizza und kaute langsam.



      EZ - Toki Privatschule

      Mitsuko

      Name: Mitsuko Takahashi
      Name im Cybermodus: Dreamweaver
      Arbeit: Schülerin
      CH-BO: 14899
      Status: Ultraload
      Geburtsdatum: 12.07.2063
      Alter: 12
      Größe:1,45 m
      Statur: Zierlich
      Augenfarbe: Himmelblau
      Augenfarbe im Cybermodus: Blau
      Haarfarbe: Weiß-Blond
      Haarfarbe im Cybermodus: Rosa
      Aussehen:


      Charakter:Mitsuko ist normalerweise ein schüchternes und zurückhaltendes Mädchen, das Schwierigkeiten hat, sich gegen andere durchzusetzen. Trotz ihrer ruhigen Art hegt sie einen subtilen Groll gegen jene, die ihre Schwäche ausnutzen, wagt es aber nicht diesen auszulassen.
      Herkunft:Tokyo
      Mitsuko wuchs in einer wohlhabenden Familie auf, die ihre empfindliche und introvertierte Natur nie wirklich verstanden hat. Nach einem Vorfall, bei dem Mitsuko ihre Fähigkeiten unabsichtlich gegen ihre Familie einsetzte, wurde sie in die Toki Schule geschickt, wo sie von Yami Kuro gefunden und manipuliert wurde.
      Waffen: Keine
      Schildsystem:
      - Mental Shield - Typ Gedankenschutz
      - Dream Cloak - Typ Illusionsschutz

      Fähigkeiten:
      - Hypnotische Induktion: Kann Gegner mit ihrer Stimme in einen tranceartigen Zustand versetzen
      - Traummanipulation: Erzeugt und kontrolliert detaillierte Traumwelten, die Gegner in einem Schlafzustand gefangen halten.
      - Schlafberührung: Ein einfacher körperlicher Kontakt reicht aus, um den Gegner in einen tiefen Schlaf zu versetzen.
      - Albtraumprojektion: Kann Gegnern furchterregende Halluzinationen einflößen, die mentale und emotionale Erschöpfung verursachen.
      - Traumfessel: Bindet Gegner in einem mentalen Netz, das ihre Bewegungen und Fähigkeiten einschränkt, solange sie schlafen.
      - Luzides Träumen: Erlaubt ihr, in die Träume nderer einzudringen und diese zu steuern.

      Begleiter: Keine


      Mitsuko saß in der hinteren Ecke des Klassenzimmers und starrte auf ihr Handy. Die Nachricht von Yami war deutlich und fordernd gewesen. Sie wusste, was das bedeutete: Es war Zeit, sich dem Willen der schwarzen Königin zu beugen. Sie spürte das Gewicht der Kontrolle, die Yami über sie ausübte, doch sie konnte nicht anders, als dem Drang zu gehorchen.
      Langsam stand sie auf und machte sich auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt, ihr Bento wie befohlen in der Hand. Heute hatte sie darin Onigirazu dabei, auf die sie sich eigentlich bereits gefreut hatte…
      Draußen angekommen konnte sie die Oberschülerinnen, die ihr Ziel abgaben, bereits aus der Ferne sehen, die immer noch lachend und schwatzend ihre Beute betrachteten. Mitsuko schloss die Augen und atmete tief durch. „Du schaffst das, Mitsuko,“ murmelte sie zu sich selbst um sich Mut einzuflößen, ehe sie sich eine abgelegene Ecke suchte, um sich in Dreamwaver zu verwandeln.
      Die vertraute Kälte des Cybermodus durchströmte ihren Körper ehe sie langsam wieder ihre Augen öffnete, deren Pupillen nun in einem blauen Schimmer leuchteten .
      Sie fokussierte ihre Gedanken auf die Gruppe der Oberschüler und begann, leise eine hypnotische Melodie zu summen. Ihre Stimme war kaum hörbar, aber die Wirkung war sofort spürbar. Die Mädchen begannen zu blinzeln und sich unsicher umzusehen, als wären sie plötzlich müde.
      „Schlaf,“ flüsterte Mitsuko. Ihre Stimme war weich, aber beherrschend. Die Oberschülerinnen stoppten abrupt, ihre Augen fielen zu, und sie sanken auf den Boden. Mitsuko stand auf und ging langsam auf sie zu, ihre Hände ausgestreckt. Sie berührte jede von ihnen leicht an der Stirn und verstärkte ihren Schlaf somit endgültig.
      „Träumt von Angst und Verzweiflung,“ murmelte sie, während sie ihre Traummanipulation einsetzte. Die Mädchen wanden sich im Schlaf, ihre Gesichter verzerrt von unsichtbaren Schrecken. Mitsuko fühlte einen Anflug von Schuld, doch sie drängte ihn beiseite. Es war notwendig. Es war, was Yami verlangte.
      Mit einem letzten Blick auf die schlafenden Oberschüler begann Mitsuko, nun wieder im Normalzustand, die Dosen Schwarzen Tees zu sammeln und machten sich auf den Weg zum befohlenen Treffpunkt.
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • VR Gruppentest

      Die Mittagspause verging schneller als gedacht, obwohl es hier nicht sonderlich viel gab, außer Rumgammeln. Das war eben eine typische sterile Militäranlage mit einer geheimen wissenschaftlichen Einrichtung einer noch geheimeren Organisation.
      Selbstverständlich war das Militär dabei. Man sucht doch förmlich nach der Lösung des Problems. Vorallem, wie bekommt man das Virus in den männlichen Körper und wie kann man es nach belieben steuern. Oder wie kann ich es aufhalten und bekämpfen. Das waren Ryokos Gedanken dazu.
      Manche Dinge konnte man sicher abwehren, aber es gan Fähigkeiten, die der Physik einen Streich spielten. Dagegen schien kein Kraut gewachsen zu sein. Egal welcher Panzerung das Militär entwickeln würde, als Cryo würde Ryoko sie einfach zerfrosten. Kein Bunker wäre sicher vor ihr. Nur so als Beispiel. Es gab sicher noch heftigere Dinge zu finden. Das Geschütz von Gamma z.B. Die Stärksten Bomben hielten da nicht ganz mit. Außer man nahm Atomgranaten oder mischte sich noch was zusammen, was hinterher keine Strahlungsfelder verursacht. Gamma könnte mit wenigen Schüssen einen Stützpunkt wie diesen zerlegen. Sogar Flugzeugträger könnte sie mit einem Schuss pulverisieren.
      Einst ebnete das Militär den Weg dahin, aber die Tocher eines Offiziers hatte wohl andere Pläne, und baute das Programm um. Sie gab ihm den letzten Schliff. Und das ist das Endergebnis. Mineralstoffkonzentrate zum Frühstück, Mittag und Abendbrot. Zwischendurch mal ne Spritze und nen Kabel. Herzlichen Dank.

      15:30 Uhr
      Testbeginn

      Die Mädels fanden sich in einem weiteren Laborbereich ein, in dem eine Halbkreiswand mit zahlreichen Bildschirmen stand. Neben den Bildschirmen wiederum zahlreiche Anzeigen, und davor ein Pult mit zahlreichen Eingabemöglichkeiten, teilweise altmodisch mit Schaltern und Knöpfen und Hebeln. Da kommt man wohl nie von weg.
      Ein Stück weiter gab es zwei Reihen mit je fünf Röhren. Die sahen ein wenig aus wie Tiefschlafkammern aus Filmen. Sie alle waren gut verkabelt mit einem Klotz voller Technik, der am Kopfende der Röhren stand. Und die beiden Klötze wiederum waren mit einem Fetten Kabelrohr an die Anzeigen gekoppelt. Ein weiteres Kabel führte in die Wand, aus der die Energie kam. Sehr viel mehr gab es ansonsten auch nicht mehr im Raum zu finden. Ein wenig Notfallsets wie Feuerlöscher usw. oder ein Schrank mit dubiosem Inhalt. Sicher auch Putzzeug oder Werkzeug.
      Kaltes Licht strahlte von der Decke und erhellte den ganzen Raum.
      Akagi grüßte knapp. Sie saß bereits vor den Anzeigen und hatte die Daten zu den Mädels im Blick. Die aktuellsten Werte wurden bereits in das System eingespeichert.
      Wenn sie sich jetzt dort in die Kapsel begeben, und ihren Schädel verkabeln lassen, würden sie in der VR Welt als Cybergirl wieder auftauchen.
      Gesagt - getan. Ryoko legte sich in ihre Röhre und ein Wissenschaftler befestigte einen Elektrodenhelm, der eher wie eine Saugglocke aussah, um den Kopf, so das die Elektroden irgendwie Hautkontakt hatten. Das reichte völlig aus.
      Mit einem Zischen ging dann die Röhre zu. Dann bediente Akagi das Pult und die Sicht der Mädels verschwamm, nur um kurz darauf wieder klar zu werden. Allerdings waren sie nun gefühlt nicht mehr im Labor.
      Alle Signale zum Gehirn wurden unterbrochen und von der VR Maschine neu immitiert. Wenn man es nicht wüsste, würde man nicht merken, das diese Welt hier nur Virtuell war.
      Es war eine Art Stadtkulisse. Jedoch eher Wüstenmäßig. Trotzdem fortschrittlich. Es gab die übliche Infrastruktur. Zudem einige unterirdische Gänge, die gut beleuchtet waren, dazu Bunker. Die Zeit hier drinnen war auf Nacht ausgelegt. Straßenlaternen und andere Lichtquellen gab es genug. Man hatte also Neon berücksichtigt. Dennoch lagen viele Gebäude auch äußerlich im Dunkeln, oder innen war es finster. Nicht jeder Bereich wäre also 100 Prozent Potential für Neon.
      Was es sonst noch gab, würde sich herausstellen.
      Die Stimme eines Wissenschaftlers erklang kurz, um zu erklären, worum es ging. Sie waren zu Dritt. Ed war kein CG, durfte dem Test aber beiwohnen und schaute auf die ganzen Monitore und Anzeigen. Drei Bildanzeigen waren quasi die Sicht der Mädels. Dann gab es Außenansichten, und Rundumkameras und frei bewegliche Kameras, die das Geschehen von allen Seiten aufzeichneten. Als würde man ein Game zocken.
      "Ok, die Damen. Ich bin Dr. Kanja.", erklang plötzlich eine männliche Stimme mit ausländischem Akzent. "Hier nun das Szenario. Das Gebiet ist auf die Stadt begrenz. Außerhalb haben wir zwar Berge simuliert, aber ihr könnt die Stadtgrenze nicht überschreiten. Einen Nachthimmel haben wir euch auch gegönnt, jedoch wolkenverhangen. Das Mondlicht scheint daher nur indirekt und schwach. Innerhalb der Kampfzone, das ist die Stadt, könnt ihr euch frei bewegen, ganz nach euren Fähigkeiten und Strategien. Es gibt Sechs Zielpunkte, sozusagen die gegnerischen Spawnpunkte. Wenn ihr einen erreicht, könnt ihr diesen Angreifen und zerstören. Habt ihr alle sechs Punkte zerstört und alle Gegner vernichtet, ist der Test beendet. Wird eine von euch besiegt, oder geht die Energie aus, zählt das natürlich als Tod, und die Person kommt aus der VR Welt raus, und schaut dann von außen zu. Eure Gegner sind heute Kampfdrohnen verschiedenster Art. Ich übergebe nun an Dr. Akagi. Viel Erfolg."

      Der Startpunkt der Mädels war in der Stadtmitte. Die Gebäude waren bis zu Fünf Stockwerke hoch, und daher überschaubar. Allerdings gab es auch Strommasten und Sendetürme, die höher waren. Gute Übersichtspunkte, wobei Quint ja ihre Roads nutzen könnte.
      Ziel war es also neben der Gegnervernichtung die Spawnpunkte zu finden und zu zerstören. Bis dahin würde es gegnerische Wellen hageln.
      Cryo sah sich um. "Okay, dann wollen wir mal. Neon, halte dich nicht zurück. Hier wird niemand beschädigt oder verletzt. Auch wir nicht. Vermeide es zu Übungszwecken trotzdem uns zu schädigen. Sonst verlieren wir am Ende noch. Und achte auf deine Energie. Der Verbrauch ist überraschend realistisch."
      Dann ging es auch schon los. Es gab mehrere Stadtteile. Qunint war kurz hochgefahren auf ihren Roads und hatte sich umgesehen, und den anderen beiden diese Erkenntnis mitgeteilt. Drei Stadtteile. Cryo vermutete in jedem Bereich zwei Spawnpoints.
      "Okay, wir begeben uns zuerst zum Stadtteil A. Neon, deine Aufgabe wird es sein, größtenteils unterirdisch und in den Gebäuden die beleuchtet sind zu forschen. Ich übernehme die unbeleuchteten. Quint, du bist Verteidiger, und bleibst nach Möglichkeiten auf deinen Raods und auf den Dächern. Komm aber mir und Neon direkt helfen wenn nötig. Los."
      Jedes Gebäude zu durchsuchen würde zu lange dauern, aber es gab wie immer Hinweise. Wo kam der Gegner her? Welches Gebäude war am größten, welcher Keller oder welche Tiefgarage bot sich an? Oder welcher Bunker? Darauf musste man achten. Und sicher gab es auch einen freiliegenden Punkt, der aber dafür stark bewacht wäre. Um ihn zu zerstören musste man hineingehen. Ein Fernschuss reichte nicht aus. Das war das Handicap.
      Und schon eine Minute später kamen die ersten Gegner.
      dronen.jpg

      Es gab drei Arten von Drohnen. Man durfte gespannt sein, was die alles konnten. Aber sicher waren sie auch extra fies programmiert, damit die Mädels es möglichst schwer hatten.
      "Vorsicht - Gegner!", warnte Cryo noch, und dann flog eine blaue Drohne herbei und feuerte mit einer Energiekanone. Keine Blitzkugeln, die im hohen Tempo herbeiflogen und beim Aufstreffen noch einen brutzelige Entladung tätigten. Besser nicht treffen lassen, sonst gibts nen Schock.
      Cryo sprang hoch und aktivierte ihre Schwerter. Sofort wurde sie von zwei Drohnen verfolgt.
      Eine feuerte erneit und Cryo wehrte die Geschosse mit dem Schwert ab, was gut funktionierte. Dann landete sie auf einer Drohne. Sie waren groß genug, um darauf stehen zu können. Knapp 1,50 m im Durchmesser. Die Drohne schüttelte sich sofort, aber mit ihrem Gravitationsflug konnte sich Cryo halten. Sie schlug zweimal mit den Schwertern schnell zu, -CHANG-CHANG-CHANG-CHANG-, und sprang wieder ab. Eine der Drohnen hatte nun keine Antennen mehr, sofern man die Spitzen als diese interpretierte. Die zweite Drohne schoss und traf die Erste, da Cryo rechtzeigig absprang. Diese wurde per Energieschock lahmgelegt und krachte dann zu Boden. Das war Nr. 1, fehlte noch die Zweite. Und die passte sich bereits an, und wich Cryos Sprüngen aus. "Clevere Dinger ...", murrte Cryo. Wobei auch die Augen und Hände außerhalb der VR Welt das ein oder andere nachbesserten. Eine reine Überwachung war es nun auch nicht.
      Trotzdem schaffte es Cryo, ein paarmal hin und her zu hüpfen, vom Gebäudewand zu Gebäudewand. Die Drohne feuerte, traf aber nicht. Dafür trafen dann ihre Katana und es gab eine Explosion. Danach landete sie sicher auf dem Boden und spähte zu den anderen. Gut, die waren auch gleich fertig.
      Daten huschten über die Anzeigen, und die Wissenschaftler waren fleissig dabei, diese auszuwerten und Anpassungen vorzunehmen.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • EZ Schule
      Rin Yamanaka

      Sie sah auf dem Handy und seufzte etwas. Klar ist es falsch, was sie da macht. Aber was soll sie machen? Mitsuko bedeutet ihr etwas und so spielt sie das Spiel mit. Und was soll sie auch sonst machen? Sie hatte als Kind einen Unfall gehabt und ihre beiden Arme und Beine verloren. Sie hat neue Gliedmaßen bekommen. Aus einem neuen Material. Keine Ahnung, wer das damals bezahlt hat. Ihre Arme und Beine sind sehr widerstandsfähig geworden und selbst ist sie nun leise wie eine Katze. Auch kann sie ihre Fingernägel etwas verlängern. Wie aus dem einen Film aus dem 20. Jahrhundert. Fingernägel aus einem sehr feinen, aber harten Metall. Und im Cybermodus werden sie noch gefährlicher. Sie hat kein Problem damit andere zu töten. Sie will nur Mitsuko raus haben, bevor sie die Königin angreift. Ihr eigenes leben ist ihr egal geworden. Von der eigenen Familie verstoßen ist sie sinnbildlich eine streunende Katze.
      Rin machte sich auf den Weg. Sah sich um und fand Mitsuko dann auch. In den Armen den Tee. Sie hatte die Bentoboxen. "Ah. Du hast dich darum schon gekümmert. Danke." meinte sie zu Mitsuko und seufzte etwas. Sie gesellte sich zu ihr. "Bringen wir es hinter uns."

      Spoiler anzeigen

      Name: Rin Yamanaka
      Cybermodus: Black cat
      Arbeit: Schülerin
      BO: 14900
      Modus: Ultraload
      Geburtsdatum: 03.10.2062
      Statur: zierlich
      Haarfarbe normal: braun
      Haarfarbe Cybermodus: weiß
      Augenfarbe normal: Braun
      Augenfarbe Cybermodus: Eisblau

      Rin 2.jpgBlack Cat.jpg
      Charakter: Rin ist wie eine loyale Katze. Ja sie macht ihr eigenes Ding und geht für andere ungewohnte Wege. Sie ist gerne für sich alleine und mag es nicht, wenn zu viele Menschen um sie herum sind. Dann wird sie unruhig und nervös. Aber lade niemals ihren HAss auf dich. Sie wird dich jagen und töten. Aber vorher mit dir wie eine Katze spielen. Ihre Gliedmaßen bestehen aus einem sehr seltenen und widerstandsfähigen Metall. Das Virus hat dafür gesorgt, dass ihre Fingernägel hart wie Metall werden und sie diese für 2-3 CM ausfahren kann. Sie weiß nicht, dass sie eine ältere Schwester hat, die bei der Polizei arbeitet, da sie selbst adoptiert worden ist.
      Herkunft: Tokyo
      Waffen: Ihre Krallen. Sehr hart und scharf. Damit kann sie sogar Metall und Steine schneiden
      Schutzsysteme: Ihre sehr hohe Beweglichkeit, Ihr Exoskelett, welches allgemein den Schaden reduziert
      Fähigkeiten:
      - Sensorohren: Ihre Ohren sind keine Zierde. Damit kann sie sehr gut hören. Nicht nur im normalen Spektrum sondern auch im Ultraschall und andere Frequenzen, die für Menschen normalerweise nicht hörbar sind.
      - Krallen: Ihre Krallen sind so scharf, dass sogar eine sehr leichte Berührung ausreicht, um sehr schwere Wunden zu reißen.
      - Dunkelsicht: Dunkelheit? Was ist das? Ihre Augen können sich immer sehr schnell an die neue Umgebung anpassen.
      - Cats Grace: Sie ist beweglich wie eine Katze und kann sehr schnell und sehr gut andere Angriffe ausweichen und sich durch stellen zwängen, wo andere nicht durch kommen.
      Begleiter: keine


      Quint:

      Das schöne an dem Gelände und den Untersuchungen war, dass man dann wusste, woran man ist. Die Ärztin ist gut und die Geräte sehr genau. Nach den Untersuchungen war sie in der Simulation mit den endlosen Wellen. Es war hart und sie hatte auch Spaß daran. Ja sie gab alles, aber schaffte nur eine halbe Welle mehr als ihr Rekord. Das war okay. Sie wusste vorher, dass sie noch besser werden musste.

      Später gab es die VR Simulation. Ihre Aufgabe war einfach. Die Ziele ausfindig machen und ausschalten. Klingt erstmal einfach, aber solche Aufgaben sind niemals einfach. "geht klar. Wing Roads." Ihre Roads schossen durch die Lüfte und um die Gebäude. Sie sah die Drohnen und gab bescheid. Sie selbst wird immer mal wieder eingreifen, damit die beiden nicht ausgeschaltet werden. Sie hält am meisten aus. Da sah sie auch schon was. Während Cryo eine Drohne ausschaltete schlichen sich zwei an neon an. Diese Dinger lernten verdammt schnell. "Auf gehts, Blitz caliber." Doch sie brach ab. "Mädels? Hat wer ein Haufen Altmetall bestellt?" Als ob die bisherigen nur Späher waren. Und sie grinste. Sie gab es manchmal nur ungern zu, aber das sind die Situationen die sie liebte. Sie konnten sich alle richtig austoben. "Haltet eure Kräfte zurück. Es scheint, als ob Verstärkung aus den anderen Gebieten gekommen ist. Blitz Caliber. Aktiviere Nitrosystem." -
      "Nitro System activated. A.C.S. Standby." - "Neon. Wie schnell kannst du dich ungesehen bewegen? Ich würde den Altmetall so lange es geht aufhalten, damit ihr zumindest schnell das eine oder andere Gebiet bereinigen könnt." Sie war bereit für den Burn Mode, um die Gegner auszuschalten.



      Die Familie Takamachi

      Niedlich *Q* Niedlich *Q* Niedlich *Q*

    • EZ - Toki Privatschule
      Sakura Sumeragi

      Sakura ging jetzt schon seit über zwei Jahren auf die Privatschule von EZ, bei der es eigentlich nur Mädchen gab, die mit dem CV infiziert sind. Die Lehrkräfte wissen daher von dem CV, und sind auch speziel dafür ausgebildet worden, wie man mit den Schülern umgehen sollte.
      Dennoch wirkt die Schule von außen betrachtet - stellenweise von innen auch so gesehen, wie eine ganz normale Mädchenschule.
      Längst nicht jedes CG hatte sich im Lauf der Jahre damit abfinden können, den CM zu nutzen, eben weil man auch um dessen Alterungsprozess wusste. Natürlich bekam man auch für die Dauer der Schulzeit die Möglichkeit AGS zu erhalten. Aber viele trauten sich trotzdem nicht wirklich, und blieben - in den Augen anderer - schwach und eher normal. Das hatte schon zu einigen Konflikten auf der Schule geführt, und zu Ausgrenzungen.
      Auch Sakura war anfangs nicht sehr beliebt gewesen. Als sonderbarer Neuling mied man sie meistens, und sie spielte häufig alleine auf dem Schulhof und warf einen Ball gegen die Wand. Flora ging zu dem Zeitpunkt auch noch auf die Schule, um ihr Abschlussjahr nachzuholen. Häufig spielten die beiden dann, und Flora verssuchte, Sakura mit anderen in Verbindung zu bringen. Und wenn sie jemand geärgert hatte, endeten die Mobber häufig kopfüber in der Mülltonne. Das führte damals dazu, das man noch weniger mit Sakura zu tun haben wollte - aus Angst vor Flora.
      Nach dem Abschluss änderte sich das aber, und im neuen Jahr fand Sakura dann endlich auch ein paar Mitschüler, die die Pausen mit ihr verbracht. Aber wirklich Freundschaft wurde nicht daraus. Trotzdem schien Sakura durch ihre freundliche Art eher beliebt zu sein.
      Auch wenn man schon einen Vorfall an der Schule hatte, bei dem Sakura im CM Amok lief, und Schäden verursacht hatte. Mehrere Mitschüler waren nötig gewesen, Sakura im CM festzusetzen bis sie sich wieder beruhigte.
      Da war Sakura aber auch nicht die Einzige, denn es kommt immer wieder zu Kämpfen zwischen den Schülern, auch wenn diese untersagt sind, und Strafen folgen.
      Sakura wurde heute Zeugin eines solchen Vorfalls. Mehrere Schülerinnen wurden von einer lustig aussehenden Mitschülerin die ihren CM nutze, handlungsunfähig gemacht, und beraubt. Sakura verfolgte das Mädchen dann, das bis zum Eingang zum Gebäude lief und sich dort zu einem Mädchen setze, die als Sonderlng bekannt war, da sie immer mit ihrem Schachcomputer beschäftigt war.
      Ihr Name war Yami Kuro, und sie sah immer sehr düster aus, sprach fast nie mit anderen, und jene, mit denen sie sich abgab, wirkten eingeschüchtert und unterwürfig.
      Sakura beobachtete das Szenario eine Weile. Zwei Schüler hatten sich bei ihr eingefunden, und teilten wohl ihre Bento mit Yami.
      Diese widerum genoss ihren Tee und futterte eifrig, beschwerte sich aber über dies, und das. Immerhin waren sie pünktlich. Sie lobte dieses Mädchen namens Mitsuko, das sie die drei so schön leiden lässt. Aber etwas mehr körperliche Gewalt täte ihnen auch mal ganz gut. Daher beauftragte sie dazu, das am nächsten Morgen zu erledigen. Yami wusste, das die drei Mädels sich morgens noch auf den Klo trafen, und dort sollte Rin ihnen mal beim Spülgang den Kopf waschen, und damit die wissen warum, am Ende eine leere Teedose hinstellen, über die sie nachdenken könnten.
      Das war genug. Sakura ballte die Fäuste und sammelte genug Mut, um zu Yami zu gehen.
      "Entschuldigung ...", sprach sie Yami an, die in ihrer Bewegung stoppte, und etwas genervt aufsah. Wer hatte denn hier das Bedürfnis ausgerechnet sie anzusprechen? Ein kleines Mädel, naja, nen halben Kopf kleiner als sie, oder so inetwa, stand vor ihr und sah etwas ernst aus.
      Die anderen beiden gafften auch zu Sakura, wobei Mitsuko eher etwas so wirkte, als wolle sie sagen, ohje, sprich sie lieber nicht an, wenn du keinen Unfall haben willst.
      Und die andere sah eher gelangweilt aus, aber mit etwas Neugier vermischt.
      "Was ist? Wer bist du?", fragte Yami. Sakura schluckte. "Ich bin Sakura Sumeragi. Und ich habe gesehen, was im Gang passiert ist."
      Sie zeigte auf Mitzuko. "Du hast drei Schüler angegriffen." Dann sah sie wieder zu Yami. "Und ich glaube, du hast sie dazu angestiftet. Sowas gehört sich nicht. Das ist schlechtes Benehmen. Ihr solltest euch entschuldigen, und den Tee zurückzahlen."
      Yamit starrte fassungslos in das Gesicht der Kleinen. Die meinte das tatsächlich ernst, und stand jetzt mit Händen in der Hüfte vor ihr.
      Yami atmete aus. "So so, ich soll zurückzahlen ... und mich entschuldigen? Hihihi.", ihr Gesicht änderte sich zu einer finsteren Fratze, die Sakura einen Schritt zurücktreten ließ. "ICH WURDE DOCH VON IHNEN BESTOHLEN!", knurrte Yami. "Sie haben EXTRA den ganzen Tee aus dem Automaten geholt, weil sie wussten, das ich ihn mag. Das ist nur ihre gerechte Strafe, hihihi."
      "Sag nicht so einen Müll. Du kannst eine Lehrkraft bitten, das Problem zu lösen. Zudem ist es untersagt, hier Streitigkeiten im CM zu klären. Wenn das eine Lehrkraft mitbekommt, bekommst du großen Ärger."
      "Ach ja? Und wer sollte es ihnen erzählen? DU etwa?"
      "Ja, schon möglich. Kommt darauf an, ob du dich entschuldigst."
      Yami wurde wütend. "Jetzt reicht es aber. Rin, Mitsuko, schafft die Nervensäge fort. Ab in die Tonne."
      Und so mussten die beide die kleine Sakura entsorgen. Sie pakten sie an den Armen und hoben sie hoch. Sie zappelte und sprach wieder von den Regeln und dass das Ärger geben wird, und man sie los lassen sollte.
      Drei Minuten später hatte man sie bereits in der Mülltonne versenkt, und den Kontainer ordentlich durchgeschüttelt.
      Sakura stieß den Deckel auf und holte tief Luft. Es stank wie die Pest. Sie war etwas besudelt, und krabbelte nun wieder raus, und klopfte sich so gut wie möglich ab, und hustete etwas. Sie würde den Rest später auf der Toilette säubern müssen, und ambesten viel Seife in die Kleider reiben. Sie hatte noch drei Schulstunden vor sich.
      So ging man wohl mit Leuten um, die einem auf die Nerven gehen, oder unerwünscht sind. Zorn keimte in Sakura auf, aber nur einen Moment. Sie beruhigte sich wieder und ging dann zu den Toiletten und säuberte sich so gut es ging.
      Inzwischen hatte man wohl auch die Mädels gefunden und eine Durchsage bat darum, das jeder der etwas weiß im Lehrerzimmer antreten soll.
      Selbstverständlich machte Sakura ddas und beschuldigte Mitsuko, die Regeln gebrochen zu haben. Aber sie wurde angestiftet, und so mussten Yami und Mitsuko nach Schulschluss nachsitzen und Putzdienst leisten.
      Sakura glaubte alles richtig gemacht zu haben, aber Yami war bereits auf Rache aus.
      Tatsächlich war es eine andere Yami, die ebenfalls unter Yamis Kontrolle stand, die sich als Urheberin outete, und Mitsuko bestätigte das natürlich.
      Die eigentliche Yami war wieder fein raus und eine Unschuldige wurde bestraft.

      Yami Kuro saß wie eine Königin gemütlich auf einer Sitzbank im Pausenhof, und tippelte auf ihrem Computer herum. Rin stand bei ihr. Mitsuko und die andere Yami fegten den Hof.
      "Macht schneller, ihr Idioten. Du musst noch was für mich erledigen, Mitsuko. HEUTE noch! Rin? Mach der anderen mal Beine. Die schläft ja gleich ein.", beschwerte sich Yami.
      Die andere Yami fegte jetzt schon um so schneller und jammerte ängstlich rum. Zudem sollte sie fast alles alleine machen, damit Mitsuko nicht so viel fegen müsste. Trotzdem beschimpfte sie auch Mistuko, schon damit Mitsuko das auf die andere Yami bezog.
      Was sie nicht bemerkten, was Sakura, die am Tor stand, und um die Ecke sah. Ein finsterer Schatten hatte sich über ihr Gesicht gelegt.
      Der heutige Unterricht war mühselig, denn immer wieder schniefte man in ihrer Nähe, und irgendwer tuschelte, das Sakura nach Müll stinkt. Müllragi nannte man sie daraufhin. Sie solle sich mal waschen und nen Deo kaufen. Selbst die beiden Mädels, mit der sie oft sprach, lachten und mieden sie.
      Genervt wandte sich Sakura ab, und marschierte heim. Unterwegs grübelte sie. Das sei so nicht richtig. Morgen würde sie nochmal mit dieser Yami Kuro sprechen.
      Dann fiel ihr ein, das ihre Mütter sicher den Geruch bemerkten würden. Also würde sie heute extra Yori auf der Schrotthalde besuchen und ausversehen irgendwo reinstolpern. Dann kann man ja schon mal müffeln. Das ihre Eltern da jetzt Wind von bekämen, würde sicher nicht helfen.



      Cryo Blue
      Die ersten Gegner waren gerade erst bezwungen, als Quint mal wieder nen Spruch lieferte, das auf etwas bestimmtes hindeutete: Verstärkung in Massen!
      "Qunit, willst du den Spaß etwa ganz für dich alleine?", konterte Cryo. Aber sie hatte recht. Wenn Quint erstmal den Großteil der Truppen auf sich zog, konnten Neon und sie schon einen Point sichern.
      "Ok, Neon, versuch dein Glück mal dadrüben. Ich gehen dort hin.", meinte Cryo und stürmte dann los. Quint stürzte sich bereits auf die Gegner, die durch drei Straßen zur Stadtmitte kamen. Cryo hörte die ersten Explosionen, bevor sie zwischen zwei Gebäuden verschwand und an den Hauswänden entlang über eine Mauer hüpfte um in den nächsten Stadtteil zu gelangen.
      Vor ihr Lagerhallen. Cryo vermutete einen Spawnpunkt darin. Das sah wirklich zu verdächtig aus. Sie stürmte die erste Halle, und fand ... nichts. Durch die Wand öffnete sie selbst einen Zugang zur nächsten Halle, und überraschte drei weitere Dronen, die sich auf das Tor fixiert hatten.
      Schnell drehte sie sich in Richtung Cryo und scanten die Situation.
      "Ganz schön langsam, eure Prozessoren.", meinte Cryo trocken und sprang vor. Energiegeschosse wurden auf sie abgefeuert, aber Cryo wich erstmal geschickt aus, und änderte ihre Taktik. Mit zwei kraftvollen Hieben erwischte sie die erste Drone und ließ diese in einer Explosion zerplatzen. Zwei Schalenhälften polterten zu Boden, und eine Rauchwolke stieg zur Hallendecke auf.
      "Das war Nr. 1. Zweit für euch Zwei ..."

      Im Labor beobachtete man das Geschehen. "Sie haben sich getrennt. Cryo Blue näherte sich Spawnpunkt 3.", sprach eine Wissenschaftlerin.
      "Quint scheint aufgetaut zu sein. Sie legt sich gerade mit 9 Drohen aufeinmal an. Ich werde eine Drohne mal etwas updaten und dazusenden."
      "Vermuten sie den Burn Mode?"
      "Ja. Ich werde ihr eine Drohne geben, die äußerst flink ist, und sie mit Elektrolfeldern pieksen wird. Das dürfte ihre positive Stimmung kippen."
      "Das könnte sie aber in den Berserkermode setzen."
      "Exakt. Und wenn wir glück haben, schaffen wir es, Quint in die Nähe ihrer Teamkameraden zu bringen. Ich denke, wir locken sie in Richtung Neon. Diese nähert sich bereits Spawnpunkt 1."
      Tja, die Wissenschaftler betrachteten das ganze wohl selbst als eine Art Game. Nur das diesesmal die Spieler die Welt waren, und der Computer die Helden. Und die Spieler mussten es den Helden immer schwerer machen, und hatten alle Freiheiten.
      Natürlich nur im Sinne der Erforschung, und nicht zum Vergnügen.
      Zehn Zerrüttete Zahme Zebragestreifte Zauberhafte Zypern Ziegen Zogen Zum Zehnten Zehnten Zukunftsorientiert Zehnmal Zähneknirschend Zehn Zentner Zerstoßenen Zucker Zum Zoo Zurück
    • -VR Gruppentest-


      Neon Dread

      Die virtuelle Stadt war eine Mischung aus Licht und Schatten, beleuchtet von Straßenlaternen und sporadischen Innenlichtern der Gebäude. Der nächtliche Himmel war wolkenverhangen, was die Herausforderung nur verstärkte, dass sie sich nur in gewissen Umkreisen nahe der Lichter aufhalten konnte. Aber alles in allem betrachtet war Neon wirklich fasziniert davon, wie Real sich das ganze anfühlte und murmelte etwas von “Next Level gaming” vor sich her.
      Die Aufgabe war klar und unmissverständlich, und als Quint sich mit den Drohnen anlegte und Cryo sich in Richtung der Lagerhallen aufmachte, übernahm Neon ihre Aufgabe, den beleuchteten Bereich zu durchsuchen.
      Geschickt schlängelte sie sich in einen Schleier gebrochenen Lichtes gehüllt durch die Straßen, in Richtung eines gut erleuchteten Bürogebäudes das ihre Aufmerksamkeit auf sich zog. Ihre Augen auf die Umgebung um sie herum fokussiert. Jede Laterne, jedes flackernde Licht war eine potenzielle Quelle ihrer Macht.
      Plötzlich erhaschte sie eine Reflexion in einem der Fenster und konnte zeitgleich das Summen zweier Drohnen hören, die sich ihr näherten.
      Flink schlüpfte sie in ein leerstehendes Gasse bevor die Sensoren der Drohnen sie erfassen konnten und blickte vorsichtig um die Ecke um ihre nächsten Schritte zu planen.
      Wie zwei mechanische Geister schwebten die Drohnen die Straße entlang, während ihre leuchtenden Sensoren sich überall ‘umsahen’.
      Eine Idee begann in ihrem Kopf zu keimen. Die Sensoren der Drohnen selbst strahlten Licht aus, und sie fragte sich, ob sie dieses Licht nicht zu ihrem Vorteil nutzen konnte. Es war ein riskantes Manöver, aber vielleicht konnte sie ihre Fähigkeit weiterentwickeln, um auch das Licht der Sensoren und somit die Drohne selber zu manipulieren. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich, versuchte, die Lichtwellen zu fühlen und zu lenken.
      Ihre Gedanken rasten. Sie erinnerte sich daran, wie sie die Lichtstrahlen immer kontrolliert hatte, um Illusionen zu erzeugen. Aber jetzt ging es darum, das Licht selbst zu nutzen, das von den Drohnen kam.
      Langsam, ganz langsam, begann sie, die Kontrolle über das Licht zu übernehmen. Es war schwierig und kostete sie enorme Konzentration, aber sie konnte spüren, wie die Lichtwellen sich ihrem Willen beugten.
      Es war ein subtiler Prozess, das Licht zu fühlen und zu manipulieren, ohne direkt darauf zuzugreifen. Sie musste die Frequenz des Lichts anpassen, es in etwas nutzbares verwandeln, bevor sie es berührte und dem Licht Form verlieh.
      Mit einer konzentrierten Bewegung begann sie, das Licht zu brechen und zu lenken. Eine glühende Kette brach aus dem Licht der Sensoren hervor, wickelte sich um die Drohnen. Zunächst nur eine Illusion, doch ehe ihre robotischen Opfer die Quelle des Angriffs registrieren konnten, hatte sich ein Ende der geschaffenen Ketten bereits um Neons Hand gewickelt. Die Berührung reichte aus, Ihnen Materie zu verleihen, und mit einer gezielten Handbewegung, schloss sich die Kette wie eine eiserne Schlinge um die nun hilflosen Apparate.
      Die Drohnen zuckten und kämpften gegen die plötzlichen fesseln die ihre Bewegungen lähmte, aber Neon hielt sie fest und verstärkte ihren Griff nur noch. Ein metallischen Kreischen erklang, als die Struktur sich verformte und unter dem Druck der sich schließenden Ketten in einem Funkenregen zerbrach. Vielleicht nicht die subtilste Art, die Drohnen auszuschalten, aber Neon freute sich dennoch über ihre Erkenntnis, das Licht der Drohnen als Waffe gegen sie selbst einsetzen zu können.
      Doch es blieb keine Zeit zum Feiern. Zweifelsohne waren schon längst neue Drohnen unterwegs. Sie bewegte sich weiter, spähte in jeden Schatten, bereit, ihre neue Taktik erneut einzusetzen.
      Als sie am Bürogebäude ankam, war dies einer der wenigen Gebäude mit verschlossenen Türen. Das, und die Tatsache, dass Licht durch die Fenster der oberen Etage drang, machten das Gebäude bereits verdächtig.
      Verschlossen oder nicht; es wäre doch gelacht, wenn sie keinen Weg hinein finden würde.
      Die Fenster einzuschlagen wäre vermutlich am einfachsten und schnellsten gewesen, doch der Lärm des zersplitternden Glases würde nur Drohnen anlocken. Und im Gegensatz zu Quint war sie kein kampferprobtes Powerhouse, welches eine Welle Gegner einfach mal eben so abwehren konnte. Am besten so lange wie möglich unentdeckt bleiben um dann schnell und subtil zuzuschlagen waren ihr Kampfstil.
      Also ließ sie aus dem Licht der Straßenlaterne einen kleinen, aber ihre Zwecke effizienten Dolch in ihrer Hand erscheinen.
      Durch den Haupteingang zu gehen würde sie vermutlich geradewegs auf Gegner stoßen lassen, also ging sie die Feuertreppe des Gebäudes entlang und begann mit ihrem Dolch an einer der Seitentüren der höheren Etage zu werkeln. Das Schloss ließ sich binnen weniger Sekunden mühelos knacken.
      Die Tür schwang auf und enthüllte einen dunklen Gang, schwach beleuchtet durch sporadische Notlichter.
      Stets auf der Hut, trat Neon ein. Mit jedem Schritt in die Dunkelheit hinein, verstärkte sich ihre Konzentration.
      Nach kurzer Zeit konnte sie schon das ferne Summen mehrerer Drohnen im Inneren des Gebäudes hören, die ihr die Gewissheit brachten, dass sie hier definitiv richtig war.
      Am Ende des Flures fand sie sich vor einer weiteren Tür wieder, unter welcher ein spaltbreit Licht aus dem Inneren des Raumes hervordrang. Das Summen war hier so laut, dass sich Neon sicher war, dass direkt hinter der Tür mehrere Drohnen warteten. Ob dort ein Spawnpunkt lag? Sie konnte leider keinen Blick in den Raum erhaschen, ohne die Tür zu öffnen und so auf sich aufmerksam zu machen.
      Was wäre hier das schlauste Vorgehen? Einfach hineinstürmen und improvisieren? Die anderen informieren und auf Verstärkung hoffen? Von einer anderen Seite noch einmal in das Gebäude eindringen und hoffen so einen besseren Blick über die Lage zu erhaschen?
      Aber warum Zeit verschwenden?
      “Jetzt oder nie,“ murmelte sie und stürmte vorwärts, durchbrach die Tür und fand sich in einem großen Raum wieder, der abgesehen von einem großen, pulsierendem Lichtkern in der Mitte leer stand.
      Und Drohnen. Einen Haufen Drohnen, die ihren Blick zuvor allesamt auf die Treppe auf der anderen Seite des Raumes gerichtet hatten. Man hatte also wirklich damit gerechnet, dass sie den Haupteingang nehmen würde.
      Natürlich war ihr brachiales Eindringen nicht unbemerkt geblieben, und jede Drohne wandte sich nun im Einklang in ihre Richtung.
      Okay, jetzt war schnelles Handeln angesagt!
      Neon sammelte all das Licht, welches sie in diesem Raum erfühlen konnte, sowohl das der Drohnen als auch des Spawnpunktes selber, formte einen großen, leuchtenden Speer und rammte ihn ohne zu zögern in den Kern. Mit einem ohrenbetäubenden Knall explodierte das Konstrukt und die Drohnen um sie herum erloschen. Eine nach der anderen fiel mit einem Klimpern zu Boden, als wäre jegliches künstliches Leben darin erloschen.
      “Das lief besser als erwartet.“ sagte sie keuchend und wischte sich den Schweiß von der Stirn.





      - EZ - Toki Privatschule -


      Mitsuko

      Es hätte einfach vorbei sein können. Yami hätte sich einfach mit dem Tee und den Bentoboxen zufriedengeben können und Rin und Mitsuko hätten nach der Pause einfach wieder in den Unterricht gehen können. Aber so einfach war es natürlich nicht. Nichts was Yami Kuro betraf war jemals einfach.
      Die schwarze Königin sinnte sich nach Rache, und befahl selbstverständlich Rin, sich dafür die Hände schmutzig machen zu müssen. Einerseits war Mitsuko erleichtert, dass sie nicht damit beauftragt wurde, aber gleichzeitig schmerzte es sie, dass dafür nun ihre beste Freundin herhalten musste. Sie konnte es ohnehin nur schwer verkraften, dass die Braunhaarige wegen ihr in in die Fänge des Schulschrecken geraten war.
      Die Situation wurde nicht gerade besser, als plötzlich ein Mädchen, dass vielleicht ein oder zwei Jahre jünger wirkte als sie, vor Yami stand. Irritiert blinzelte Mitsuko den Neuankömmling an. Sie kannte sie vom sehen her und erinnerte sich vage, dass ihre große Schwester wohl auch mal hier an die Toki Privatschule ging. Sakura war ihr Name, wenn sie sich recht entsinnte.
      Und ihre Intention hier schien recht eindeutig zu sein. Mitsuko versuchte noch, Sakura mit einem warnenden Blick und einem leichten Kopfschütteln davon abzuhalten, Yami weiter zu provozieren. Doch Sakura schien den Wink nicht zu verstehen und konfrontierte Yami dennoch. Die Hellhaarige Schülerin fühlte, wie sich ihr Magen zusammenzog, als ihre Peinigerin ihnen befahl, Sakura in die Mülltonne zu stecken. Sie wollte widersprechen, doch die Worte blieben ihr im Hals stecken. Widerspruch würde nur noch mehr Ärger einbringen.
      Schweigend und mit gesenktem Blick packte sie Sakura am Arm, während Rin das Gleiche tat. Sakuras verzweifelte Proteste hallten in Mitsukos Ohren wider, aber sie drängte die Schuldgefühle beiseite und stelle sich taub.
      Gemeinsam mit Rin hievte sie das zappelnde und protestierende Mädchen in die Mülltonne. Sie versuchte, nicht hinzusehen, als sie den Deckel schloss und den Container durchschüttelten.
      „Es tut mir leid,“ murmelte sie so leise, dass kaum einer sie hören konnte, doch sie wusste, dass ihre Worte bedeutungslos waren. Yami würde keine Ungehorsamkeit dulden.
      Endlich war die Aufgabe erledigt, und Mitsuko spürte eine seltsame Mischung aus Erleichterung und Ekel. Sie wollte nur weg von diesem Ort, von Yamis Befehlen und ihrer eigenen Hilflosigkeit.
      Sie versuchte, ihre aufkeimenden Schuldgefühle zu unterdrücken als plötzlich eine Durchsage durch die Lautsprecher der Schule ertönte: „Alle Schüler, die Informationen über den Vorfall im Pausenhof haben, sollen sich im Lehrerzimmer melden.“
      Damit war eindeutig ihr Vergehen gemeint, kein Zweifel.
      Ihr kleines Herz schlug schneller. Auch wenn sie sich diese Schuld am liebsten von der Seele geredet hätte, wusste sie, dass sie sich nicht melden konnte. Nicht ohne Konsequenzen. Sie konnte nicht riskieren, Yamis Zorn auf sich zu ziehen.
      Aber anscheinend kam ihr jemand anderes zuvor und hatte sie bereits verpetzt. Vermutlich Sakura, dachte sie sich mit einem hauch Resignation. Warum konnte sie sich nicht einfach aus alldem raushalten? War sie wirklich so scharf darauf, ebenfalls auf Yamis Abschussliste zu landen? reichte ihr die Lektion mit der Mülltonne etwa noch nicht.
      Später, als sie vor dem Schulrektor stand, blieb sie stumm und nahm die Schuld auf sich. Sie korrigierte es auch nicht, dass die andere Yami als Sündenbock für Yami Kuro herhalten musste. Beide waren zu eingeschüchtert durch die Tyrannei der schwarzen Königin. Mitsuko sah zu Boden und sagte nichts, als der Rektor ihnen den Putzdienst nach dem Unterricht auftrug.
      Während sie fegte, fühlte Mitsuko, wie die Last auf ihren Schultern schwerer wurde. Jeder Besenstrich schien ihre Schuld zu verstärken. Sie konnte die finsteren Blicke und leisen Bemerkungen der anderen Schülerinnen spüren.
      Ihre Gedanken schweiften immer wieder zu den Ereignissen des Tages. Sie fühlte sich unglücklich, aber sie wusste, dass es keinen Sinn hatte, sich zu beschweren. „Mach einfach, was dir befohlen wird“, wiederholte sie in ihrem Kopf.
      „Macht schneller, ihr Idioten. Du musst noch was für mich erledigen, Mitsuko. HEUTE noch!“ Yamis Stimme schnitt durch die Luft und ließ Mitsuko erstarren. Sie wusste, dass sie fragen musste, was Yami von ihr wollte, auch wenn sie Angst hatte, die Antwort zu hören. Was, wenn Yami von ihr verlangte, jemanden zu verletzen? Soetwas konnte sie nicht!
      Sie räusperte sich und trat vorsichtig einen Schritt näher. „Yami… was soll ich tun?“ Ihre Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, doch sie hoffte, dass Yami sie hören würde. Mitsuko wagte es nicht, der Älteren in die Augen zu sehen. Sie wartete, mit einem flauen Gefühl im Magen, auf die nächste Anweisung ihrer Peinigerin.
      Sie hielt den Besen fest umklammert und hoffte, dass die Aufgabe nicht zu grausam sein würde.
      In the midst of chaos
      there is also opportunity
    • Cryo Blue

      Der Kampf in der Lagerhalle war schneller vorbei als gedacht. Am Ende waren es aber sieben Drohnen gewesen, weil noch etwas Verstärkung eingewandert war, die nun auf dem Boden lagen, und vor sich hinkokelten.
      Cryo begutachtete die nächste Halle und fand tatsächlich einen Spawnpoint und zerstörte diesen. Von hier würde schon mal nichts mehr kommen, und der Gegner wäre eingeschränkter.
      Klar war aber auch, das Ersatz für diese sieben Drohnen an anderer Stelle wieder auftauchen würde, bis am letzten Spawnpoint vermutlich der ganze Müll aufeinmal wieder auftauchte. Cryo sah nach oben, weil sie quasi so den Beobachtern entgenen sah und grinste, hob die Faust. Sie signalisierte, das sie das aktuelle Game verstanden hatte und den Kampf aufnahm.
      Sie stürmte wieder los und außerhalb die Stadtregion abzuchecken. Quint hatte sicher schon die große Truppe zerlegt und wenn sie Glück hatte, ebenfalls einen Spawnpoint erwischt.

      In der Beobachungszentrale saßen die Forscher an den Bildschirmen, grinsten, oder sahen aus wie Leichen, die starr auf die Anzeigen gafften. Aber sie sammelten eifrig Daten und sortierten diese, passten die Geschehnisse an, um weitere Daten zu sammeln.
      "Neon hat einen Spawnpoint zerstört. Passen die Drohnen an. Ich werde sie locken, zum nächsten Point. Allerdings verpass ich ihr dann eine Drohne mit Verdunklungsgranaten. Mal sehen wie sie damit klar kommt.", meinte ein Forscher.
      Ein anderer bestätigte das Cryo soeben auch einen SP vernichtet hatte, und wohl schon eine ganze Gegnerflut am letzten SP vermutete. Sie war eben schon mit den Spielchen der Forscher vertraut.
      Und Quint? Die prügelte sich aktuell durch eine große Anzahl an Drohnen. Die Update-Drohne wurde soeben hinzugefügt, um Quint zuärgern. Auf das Ergebnis waren sie gespannt.
      "Also haben sie immer noch vor, Quint im Berserker zu Neon zu setzen? Das wird spannen. Wenn wir mit der Verdunklung ihre Fähigkeiten schwächen, und Quint durchdreht, dann dürfte Neon wohl als Erste aus dem Training geworfen werden."



      Yami Kuro

      Das dauerte ja eine Ewigkeit. Diese Nutzlosen. Naja, endlich war die Arbeit getan und die andere Yami verscheucht. Der Hof wirkte sauber und die Lehrer würden das sicher als erfüllt betrachten.
      "Naendlich. Mitsuko, komm her. Hier.", Yami drückte Mitsuko ein Heft in die Hände. "Mach meine Hausaufgaben. Schreibe alles sauber und verständlich mit Erklärwegen auf, verstanden? Ich habe heute noch ein paar wichtige Schachspiele vor mir. Die darf ich mir nicht entgehen lassen. Meine Zukunft hängt davon ab. Ich will die beste werden, und es allen zeigen, hehehe. Da habe ich halt keine Zeit für diesen nutzlosen Schulmist. Aber ich muss da wohl noch durch."
      Dann stand Yami auf und klappte ihren Computer zusammen, verstaute ihn in ihrer Tasche und gab sie Rin. "Hier. Du begleitest mich und trägst meine Tasche heim. Danach kannst du dann verschwinden. Und ihr beiden, morgen will ich mehr Garnele und weniger Gemüse. Und etwas mehr Wasabi."
      Damit war für Yami der Tag erledigt. Bis zur Haustür würde sie Rin noch beanspruchen. Om Mitsuko mit käme war ihr überlassen. Sie hatte alle etwas dieselbe Richtung. Die Aufgaben waren verteilt, und sie könnte sich auf die Schachspiele konzentrieren.
      Bisher hatte sie weniger Erfolg, wenn sie die besten rausforderte. Nach wenigen Zügen war sie meistens schon Schachmatt. Und das ärgerte sie. Aber sie analysierte die Züge, und forderte daraufhin einen anderen heraus, und verlängerte so das Spiel um ein paar Minuten. Und so ging es immer weiter.
      Wenn sie nicht so eine kalte Person wäre, würde sie sicher mal ne gute Schachspielerin werden. Leider ist ihr CM äußerst mächtig. Und zufällig hat der auch noch Schachkomponenten. Die Schwarze Königin zu Fall zu bringen schein momentan unmöglich zu sein.
      Da blieb den beiden auch nichts anderes möglich, als ihrer Königin treu zu sein. Zudem waren sie auch manipuliert und folgten der Königin ohnehin, auch wenn es zum Teil eher Druck und Zwang war. Gelegentlich musste Yami dann auch nochmal nachbessern.


      Schrottplatz
      Sakura Sumeragi - Yori

      Auf dem Weg nachhause war Sakura etwas in Gedanken versunken. Die Schulstunden waren endlich rum, und sie konnte Heim. Diese Schülerin war sehr gemein gewesen. Sie hatte Regeln übertreten und mehrere Mitschüler angreifen lassen, und das nur wegen Tee.
      Und sie wurde danach auch noch im Müll versenkt und war nun schmutzig.
      So machte Sakura einen kleinen Umweg und ging zuerst auf den Schrottplatz.
      Hehe, sie war klein und schlau, und wusste von einem Loch hinter Büschen im Zaun, durch das sie jetzt kroch. Vor ihr türmte sich schon ein Berg Müll auf, der auch ein guter Sichtschutz war. Sie schlich sich am Zaun entlang an diesem vorbei, bis sie weiter in den Schrottplatz gehen konnte. Hier und da sprang sie in eine Pfütze.
      "Hurraaaa hahahaa...", lachte sie dabei, hob die Arme hoch und lief wild umher. Einfach mal dreckig machen. Dann fragt auch keiner nach Müllgeruch, wenn sie ihrern Müttern erzählt, sie war auf dem Schrottplatz und hat mit Yori gespielt.
      Nicht, das die sich noch einmischen würden, bei der Schule. Das wollte Sakura alleine klären.
      Wenig später kam sie auch schon bei Yoris Wachtposten vorbei. Sakura hatte schon Schmutzflecken auf ihrer Kleidung und im Gesicht war auch schon ein Streifen auf der Wange.
      "Yori, bist du daaaaaaa?", rief Sakura und spähte in die Hütte rein. Da war niemand. Stad nur komisches Zeug rum, das zum Teil blubberte. Und eine verätzte Ratte lag auf dem Tisch.
      "Ihhh, Yori spielt wieder mit Ratten ...", quietschte Sakura und hörte dann Geräusche. Etwas schien üder die Schrottberge zu gehen. Sie sah sich u,, und fand Yori, die oben auf einem der Haufen stand, mit ihrer Stachelkluft und mit ihrem seltsamen Blick finster herunterstarrte, als sei sie eine Art Roboter oder so. Ihre Augen waren gefühlt immer offen und starr.
      "Sakura. Nahaha, was machst du hier?", fragte Yori und hüpfte dann geschwind seitlich runter, holte dabei irgendwelche Teile mit, die krachend und scheppernd zu Boden polterten.
      "Hihi, ich wollte dich mal besuchen. Hast du was lustiges gefunden?"
      "Nahaha, mich besuchen? Das ist viel zu gefährlich hier. Wenn Slash das mitbekommt, werde ich wieder besteaft, hehe."
      "Du kannst ja nichts dafür. Ich wollte halt mal hier gucken. Das ist lustig hier. Ich hab Pfützen gefunden."
      "Pfützen?", Yori starrte Sakura genauer an. Sie war verdreckt. "Das ist gefährlich. Da kann alles Mögliche drin sein. Geh Heim und wasch dich."
      "Alles Mögliche? Was denn zum Beispiel?", fragte Sakura unschuldig. "Nahaha, Batteriesäure, Unrat, ... Leichenwasser, Rattenkot.... Giftstoffe, hahaha, ALLES! Der Regen spült hier gern alles durch. Mal riecht es moderig, mal chemisch. Manchmal leuchtet es nachts irgendwo, und manchmal blubberte es. Du solltest hier nicht einfach so rumlungern."
      "Aber du krabbelst doch auch überall hier rum, und lebst noch. Und du trinkst hier immer so komisches Zeug, oder knabberste Dinge an, die du findest."
      "Naha, ja, das ist wahr. Aber mir macht das nichts aus. Wer weiß, vielleicht bin ich morgen ja schon tod? HAHAHA!"
      "Du solltest mehr auf dich achten. Man lebt nur einmal."
      "Sagt ausgerechnet ein kleiner Schmutzzwerg. Jetzt geh Heim. Geh den Weg lang."
      "Ok, bis später."
      Sakura winkte kurz und Yori spähte ihr nach, bis sie um den nächsten Schrotthügel verschwunden war. Dann holte Yori ein halbverrotteten Hasenschenkel aus ihrer Tasche, den sie irgendwo gefunden hatte, und gaffte ihn an. "Nahaha, du wirst jetzt ausgekocht. Mal sehen, ob das Wässerchen zu gebrauchen ist ..."
      Dann verschwand sie in ihrer Hütte.

      Zuhause kam die verschmutzte Sakura an, und spülte ihre Schuhe vor der Tür mit einem kleinen Schlauch ab mit Wasser ab, ehe sie die Tür öffnete und rein ging.
      "Bin wieder daaa."
      Sie war ganz staubig und verschmiert. Außerhalb Yoris Blicken war sie noch etwas in den Schrottbergen rumgelaufen, hat sich auf ne alte rostige Tonne gesetzt und ein alte Bild gefunden, was sie mitgebracht hatte. Nichts besonderes. Total vergilbt und eingerissen.
      Maria begrüßte sie zuerst und war überrascht, Sakura zu schmutzig zu sehen.
      "Ich war kurz Yori besuchen. Auf dem Rückweg hab ich das gesehen und aus nem Schuttberg gezogen. Ich will das später nachmalen. Aber ich bin dann gestolpter und es war sehr dreckig, hihihi. Yori kann aber nichts dafür. Ihr dürft sie nicht ausschimpfen."
      Ja, es roch eindeutig nach Schrottplatz. Sakuras Schuhe zeigten Nässe, auch ihre Socken. Zudem waren sie dreckig. Die kleine hatte wohl ihre Schuhe putzen wollen. Sicher war das Matsch oder eine Pfütze gewesen.
      Die müsste man wohl noch mal richtig sauber machen. Und die Kleidung gehört sofort in die Wäsche.


      Nerima
      Randzone Gebiet der Spark Punks im Paragon Burgers
      Yoko Yono

      Heute war wieder einer dieser langweiligen Tage, an denen Yoko einfach nichts besseres zu tun hatte, als rumzulungern, und den Alltag zu bewältigen. Bis mittags gepennt, und dann ein paar Stunden durch die Gegend geschlendert, und mit einigen Bandenmitgliedern gesprochen. Nichts besonderes. Sogar Dr. Kelvin ließ nichts von sich hören. Kein Auftrag, keine Wartung, nichts. Die war vermutlich selbst beschäftigt.
      Mi-Chi hatte sie heute nur kurz auf ihrem Phone kontaktet. Eine kurze Message besagte, das sie unterwegs war um jemanden zu finden. Ein Auftrag also.
      Es war jetzt schon 16 Uhr, als Yoko sich an ihrem lieblings Burgerhaus blicken ließ, und hinein ging.
      Sie bestellte etwas und suchte sich dann einen Fensterplatz, auch wenn es draußen nichts interessantes zu sehen gab, ausßer das bunte Treiben der Anwohner, die alle irgendwo hin gingen, oder hier rumlungerten. Überall Penner, Bandenmitglieder der Spar Punks, oder andere Geduldete. Blinkende Lichter der Reklametafeln der Läden und Bars und der Straßenverkehr. Eigentlich was das hier eine relativ ruhige Ecke.
      Vor ihr stand nun eine große Glitter-Cola, die mit irgendwelchen Kristallen gefüllt war, die aus dem Getränk ein Glitzerfunken machten. Typisch Mädchen hätten man da sagen können. Sie nuckelte kurz an Strohhalm. Der Geschmack der Kristalle war Apfel. Und sie glitzertren leicht grünlichsilbern. Eine seltsame Geschmackskombination, aber Yoko mochte das Zeug irgendwie. Mi-Chi hatte farblich mal Rot-Blau gehabt, so nen Himbeer-Blaubeermix mit Cola. Man kann es trinken.
      Dann schnappte sich Yoko eine Pommes und packte dann ihren Paragon Deluxe Burger aus. Ein fettes Teil mit zweimal 200 g Petti A5 Fleisch vom Wagyurind. Dazu Schmelzkäse, Salat, Zwiebeln und drei Soßen, darunter die Paragon Deluxe Soße, die dem Burger seinen Namen gab.
      Yoko konnte den gerade noch mit ihren Händen halten, so groß war der. Ein ganzen Hauptmenü.
      Sie biss herzhaft hinein und kaute dann vergnügt.
      Und dann wurde sie von ihrer besten Freundin überfallen, die es sich wohl nicht nehmen ließ, sich anzuschleichen und einen seitlichen Knuddelattack auszuführen.
      "Ahhhh... Mi-Chi ... mein Burger ....."
      Die Antwort war, das der Burger nicht so wichtig wäre. Und dann bestellte sie auch schnell und kam flink zum Tisch und packte auch ihr Nachmittagslunch aus.
      Yoko kaute und schluckte dann runter, während Mia auspackte. "Mi, hattest du einen Kill?", fragte sie neugierig.
      Immerhin gabs gutes Geld vom Doktor, wenn man für sie einen Auftrag erledigte.
      "Ich hatte keinen Auftrag. Es war ganz schön Langweilig heute. Nicht mal ne Schlägerei. Bear macht auch erst um 22 Uhr auf ...", erzählte Yoko
      Bear war ein Clubbesitzer und Spark Punk. Oft saßen sie dort, zusammen mit Shion, der Dritten im Bunde, die sich aber häufig alleine irgendwo aufhielt, und eh kaum sprach. Bin spät nachts hörten sie Musik und sahen anderen beim Tanzen zu, wenn sie selbst nicht mal kurz über die Fläche hüpften.
      "Wo warst du denn heute?", wollte sie dann wissen. So ein Auftrag war ja häufig spannend.
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