Als er fragte, ob ich sicher war und sich aufrichtete, konnte ich wieder in seine Augen sehen und nickte mit einem schüchternen Lächeln. Die Stimme der Vernunft drang nicht mehr zu mir durch, wobei ich einen Haufen Argumente finden würde, um meine Unvernunft zu widerlegen. Ich kannte Sam und das er nicht ganz so aussah wie auf dem Bild änderte nichts an meinen Gefühlen für ihn. Ob es ein Fehler war, wollte ich mich nicht fragen, aber ich glaubte auch nicht daran. Natürlich war ich nervös, aber nicht weil ich Angst hatte. Viel mehr konnte ich es ähnlich wie er kaum glauben, dass wir endlich zusammen waren. Hätten wir uns früher getraut uns zu treffen, hätte sich vielleicht auch noch nicht so viel angestaut wie jetzt. Aber ich verschwendete meine Zeit nicht mit 'was wäre wenn' Fragen. Wir waren hier. Jetzt. Das war alles was zählte.
Nachdem ich genickt hatte, standen wir auf und er führte mich in sein Zimmer. Meine Aufregung wuchs, aber ebenso meine Vorfreude und dieses unglaubliche Glücksgefühl, das ich in seiner Nähe verspürte.
Ich hörte, wie die Tür ins Schloss fiel und sah zu ihm auf, als er sich zu mir umdrehte. Lächelnd betrachtete ich ihn und fühlte mich hier drinnen schon deutlich wohler. Er nahm meine Hand, welche ich sanft drückte, als er mir etwas zuflüsterte. "Ich weiß...", antwortete ich ebenso flüsternd und lächelte. Dann kam er mir näher und legte seine Hände auf meinen Rücken, woraufhin ich meine Hände auf seine Brust legte und ihm weiterhin in die Augen sah. Meine Hände glitten in seinen Nacken, damit ich meine Arme um seinen Hals legen konnte, um ihn näher an mich heranzulassen. Niemals könnte ich glauben, dass Sam mir nur etwas vormachte. Das hatte nichts mit Naivität zutun. Ich vertraute ihm wirklich.
Doch dann senkte er seinen Blick, als würde ihm etwas immer noch Sorgen bereiten. Hoffend, dass ich ihm diese Sorgen nehmen könnte, sah ich ihn weiterhin sanft an und gab ihm die Zeit, die er brauchte. Etwas, das ich wissen sollte.. Seine Narben machten ihm also Sorgen. Das konnte ich verstehen, auch wenn ich selbst nicht in so einer Situation war. Sam war eine liebenswerte, zarte Seele, die Gott weiß wieviel Leid schon ertragen musste. Vielleicht konnte ich ihm dabei helfen dieses Leid zu lindern.
Wir küssten uns erneut, wobei ich ihm zeigen wollte, dass ich ihn begehren würde, egal wie viele Narben sein Körper auch trug. Dabei näherten wir uns dem Bett, auf dem ich dann wieder unter ihm lag, während ich durch sein Haar kraulte. Sein Kompliment kam tief aus seinem Herzen, das konnte ich hören, aber ich konnte nicht antworten, als ich seine Hände auf meiner Haut spürte, die unter meinem Pullover verschwanden. Oft hatte ich mich beim Lesen gefragt, ob die Autoren nicht etwas übertrieben, aber dieses Gefühl war wirklich überwältigend. Noch mehr, als ich seine Hand in meiner Hose spürte. Spätestens jetzt wusste Sam, dass ich wahnsinnige Lust hatte, weshalb ich auf seine Worte lediglich mit einem Keuchen antworten konnte. Der Fähigkeit zu sprechen geraubt, biss ich mir lächelnd auf die Unterlippe, bevor sich unsere Lippen erneut zu einem Kuss vereinten. Mir gefiel jede Sekunde hiervon, um was sollte ich also noch bitten? Außer darum, dass er nicht aufhören sollte, aber das tat er nicht.
Er zog seinen Hoodie aus, sodass ich eine Hand sanft über seinen Arm gleiten ließ, als seine Stirn meine berührte und ich meine Augen schloss. Mir war egal, dass sein Körper vielleicht ein paar Makel hatte, denn seine Seele war frei davon. Für mich war es nicht nur ein Spruch, dass die inneren Werte zählten. Innerlich war Sam der schönste Mensch auf der ganzen Welt für mich.
Sein Blick, als er mir meinen Pullover auszog, raubte mir beinahe den Atem. Keine wilde Begierde, sondern Lust gepaart mit tiefer Zuneigung war was ich darin sah. Dasselbe, das ich auch gerade empfand. Ich.. liebte ihn.. und deshalb konnte ich nicht aufhören ihn anzusehen und weiter zu gehen.
Etliche Szenarien hatte ich von diesem Moment im Kopf, aber die Realität übertraf alles. Die Zärtlichkeit für die wir uns trotz der wenigen Stunden, die wir nicht hinter dem Handy miteinander verbrachten, Zeit nahmen, nahm uns alle Zweifel und stärkte das Band zwischen uns nur umso mehr. Während seine Lippen meinen Körper erkundeten, hatte ich große Mühe meine Atmung zu kontrollieren. Irgendwann entglitt er meiner Reichweite, sodass meine Hand auf die Bettdecke sank und sich kurz darauf darin festkrallte, als ein kleines Beben durch meinen Körper fuhr. Ob er sowas wohl schon mal gemacht hat, fragte ich mich, doch das spielte keine Rolle, solange ich die letzte sein würde, der er diese Aufmerksamkeit schenkte.
"Hast du.. Kondome..?", schaffte ich es zu fragen, auch wenn ich dabei versehentlich leise stöhnte, weshalb ich mir auf die Lippe biss. Mein Gesicht glühte, aber ich wollte, dass auch er seinen Spaß hatte. Also.. nicht, dass es ihm so nicht auch Spaß machen könnte, aber.. ich wollte nicht auf diese Weise kommen. Auch wenn ich nicht erwartete, dass ich bei meinem ersten Mal einen garantierten Höhepunkt hätte, wollte ich es doch zumindest versuchen. Und so wie ich mich gerade fühlte, zusammen mit seiner Vorarbeit, würde es vermutlich gar nicht mal so lange dauern, wobei ich nicht wusste, ob und wie sehr es wehtun würde. Vielleicht sollte ich Sam deshalb lieber einweihen, nur damit er vorsichtig sein würde.
Also nutzte ich die Gelegenheit, als ich ihm wieder in die Augen sehen konnte. "Das.. ist mein erstes Mal..", sagte ich leise und legte meine Hand an seine Wange. Hoffentlich schreckte es ihn nicht ab, weil er durch unseren Chat einen anderen Eindruck hatte.
Nachdem ich genickt hatte, standen wir auf und er führte mich in sein Zimmer. Meine Aufregung wuchs, aber ebenso meine Vorfreude und dieses unglaubliche Glücksgefühl, das ich in seiner Nähe verspürte.
Ich hörte, wie die Tür ins Schloss fiel und sah zu ihm auf, als er sich zu mir umdrehte. Lächelnd betrachtete ich ihn und fühlte mich hier drinnen schon deutlich wohler. Er nahm meine Hand, welche ich sanft drückte, als er mir etwas zuflüsterte. "Ich weiß...", antwortete ich ebenso flüsternd und lächelte. Dann kam er mir näher und legte seine Hände auf meinen Rücken, woraufhin ich meine Hände auf seine Brust legte und ihm weiterhin in die Augen sah. Meine Hände glitten in seinen Nacken, damit ich meine Arme um seinen Hals legen konnte, um ihn näher an mich heranzulassen. Niemals könnte ich glauben, dass Sam mir nur etwas vormachte. Das hatte nichts mit Naivität zutun. Ich vertraute ihm wirklich.
Doch dann senkte er seinen Blick, als würde ihm etwas immer noch Sorgen bereiten. Hoffend, dass ich ihm diese Sorgen nehmen könnte, sah ich ihn weiterhin sanft an und gab ihm die Zeit, die er brauchte. Etwas, das ich wissen sollte.. Seine Narben machten ihm also Sorgen. Das konnte ich verstehen, auch wenn ich selbst nicht in so einer Situation war. Sam war eine liebenswerte, zarte Seele, die Gott weiß wieviel Leid schon ertragen musste. Vielleicht konnte ich ihm dabei helfen dieses Leid zu lindern.
Wir küssten uns erneut, wobei ich ihm zeigen wollte, dass ich ihn begehren würde, egal wie viele Narben sein Körper auch trug. Dabei näherten wir uns dem Bett, auf dem ich dann wieder unter ihm lag, während ich durch sein Haar kraulte. Sein Kompliment kam tief aus seinem Herzen, das konnte ich hören, aber ich konnte nicht antworten, als ich seine Hände auf meiner Haut spürte, die unter meinem Pullover verschwanden. Oft hatte ich mich beim Lesen gefragt, ob die Autoren nicht etwas übertrieben, aber dieses Gefühl war wirklich überwältigend. Noch mehr, als ich seine Hand in meiner Hose spürte. Spätestens jetzt wusste Sam, dass ich wahnsinnige Lust hatte, weshalb ich auf seine Worte lediglich mit einem Keuchen antworten konnte. Der Fähigkeit zu sprechen geraubt, biss ich mir lächelnd auf die Unterlippe, bevor sich unsere Lippen erneut zu einem Kuss vereinten. Mir gefiel jede Sekunde hiervon, um was sollte ich also noch bitten? Außer darum, dass er nicht aufhören sollte, aber das tat er nicht.
Er zog seinen Hoodie aus, sodass ich eine Hand sanft über seinen Arm gleiten ließ, als seine Stirn meine berührte und ich meine Augen schloss. Mir war egal, dass sein Körper vielleicht ein paar Makel hatte, denn seine Seele war frei davon. Für mich war es nicht nur ein Spruch, dass die inneren Werte zählten. Innerlich war Sam der schönste Mensch auf der ganzen Welt für mich.
Sein Blick, als er mir meinen Pullover auszog, raubte mir beinahe den Atem. Keine wilde Begierde, sondern Lust gepaart mit tiefer Zuneigung war was ich darin sah. Dasselbe, das ich auch gerade empfand. Ich.. liebte ihn.. und deshalb konnte ich nicht aufhören ihn anzusehen und weiter zu gehen.
Etliche Szenarien hatte ich von diesem Moment im Kopf, aber die Realität übertraf alles. Die Zärtlichkeit für die wir uns trotz der wenigen Stunden, die wir nicht hinter dem Handy miteinander verbrachten, Zeit nahmen, nahm uns alle Zweifel und stärkte das Band zwischen uns nur umso mehr. Während seine Lippen meinen Körper erkundeten, hatte ich große Mühe meine Atmung zu kontrollieren. Irgendwann entglitt er meiner Reichweite, sodass meine Hand auf die Bettdecke sank und sich kurz darauf darin festkrallte, als ein kleines Beben durch meinen Körper fuhr. Ob er sowas wohl schon mal gemacht hat, fragte ich mich, doch das spielte keine Rolle, solange ich die letzte sein würde, der er diese Aufmerksamkeit schenkte.
"Hast du.. Kondome..?", schaffte ich es zu fragen, auch wenn ich dabei versehentlich leise stöhnte, weshalb ich mir auf die Lippe biss. Mein Gesicht glühte, aber ich wollte, dass auch er seinen Spaß hatte. Also.. nicht, dass es ihm so nicht auch Spaß machen könnte, aber.. ich wollte nicht auf diese Weise kommen. Auch wenn ich nicht erwartete, dass ich bei meinem ersten Mal einen garantierten Höhepunkt hätte, wollte ich es doch zumindest versuchen. Und so wie ich mich gerade fühlte, zusammen mit seiner Vorarbeit, würde es vermutlich gar nicht mal so lange dauern, wobei ich nicht wusste, ob und wie sehr es wehtun würde. Vielleicht sollte ich Sam deshalb lieber einweihen, nur damit er vorsichtig sein würde.
Also nutzte ich die Gelegenheit, als ich ihm wieder in die Augen sehen konnte. "Das.. ist mein erstes Mal..", sagte ich leise und legte meine Hand an seine Wange. Hoffentlich schreckte es ihn nicht ab, weil er durch unseren Chat einen anderen Eindruck hatte.
~ ♦ ~ Die Freiheit der Phantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche; sie ist Kühnheit und Erfindung. ~ ♦ ~
- Eugene Ionesco
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