Zwischen Realität und Fanatsie (Alea & Uki)

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    • Je länger die Zwei telefonierten, desto entspannter wurde Abigail. Es war diese Art Einfluss, die nur ihre beste Freundin auf sie hatte. Als Rachel nun jedoch sie noch mal beruhigen wollte wegen dem Foto, da war es Abby, die nun lachte. „Ich weiß, ich weiß. Aber ich denke schon noch, dass ich ihn dazu überredet bekommen und wenn es mit Hilfe der tollen Polizistin ist. Wir Frauen müssen doch zusammenhalten.“, erklärte sie und wusste genau, dass Isabella ihr sicher dabei helfen würde, wenn sie um ein kleines Gruppenfoto am Ende bitten würde. Es musste ja immerhin nicht gleich sein.
      Erneut musste die Schriftstellerin nun lachen. „Ich denke nicht, dass er mir je seine Nummer geben würde, also kann ich da leider nichts für dich klarmachen.“, scherze sie, doch irgendwie konnte sie sich auch nicht Rachel und Sebastian zusammen vorstellen. Dieses Bild passte in ihrem Kopf nicht zusammen, doch auch wenn sie sich dies so dachte, so wusste man ja nie wohin die Liebe fiel und sie würde nie ihrer besten Freundin bei so etwas im Weg stehen.

      Dies waren die Dinge, die ihr morgens im Kopf rumschwirrten als sie sich doch unweigerlich umsah, ob Sebastian nicht mit der Tram war. Doch von dem Riesen fehlte jede Spur. Vielleicht war dies auch besser, denn gestern hatte er nicht sonderlich begeistert gewirkt, dass sie sich den Weg zur Arbeit teilten. Wieso waren nur einige Menschen so unnahbar? Es war ja nicht so, dass sie Interesse an ihm als Mann hatte, aber ganz sicher würde er ihr so viel erzählen und beibringen können, wenn er sie nicht nur wie einen nervigen Schulpraktikanten behandeln würde.
      An der Wache angekommen bleib Abby noch kurz stehen um durchzuatmen. Nun hatte sie auf der Fahrt hier her so viel an böse und dumme Dinge gedacht, dass ihre Laune etwas angeschlagen war und so wollte sie nicht unter Leute treten. Nach der üblichen Anmeldung und all dem Gewusel, dass sie gestern nicht mitbekommen hatte, da sie ja später erst zur Wache gekommen war, fand sie bald schon ihren Weg an den Schreibtisch von dem Riesen. „Guten Morgen.“, meinte sie mit einem Lächeln und einem beschwingten Ton in der Stimme. Sie wollte sich nichts anmerken lassen von ihrer Müdigkeit oder der Laune, stattdessen wollte sie weiterhin versuchen sich mit ihm gut zu stellen. „Hier ist der Kaffee.“ Mit diesen Worten stellte sie ihm den schwarzen Kaffee hin, den sie extra für ihn besorgt hatte. „Steht noch etwas an oder soll ich gleich zu Detektive Sanchez gehen?“ Wenn sie mitdachte, dann würde er ihr sicher nicht böse sein können und vielleicht würde sie heute schaffen ihm ein bisschen was an Infos aus der Nase zu ziehen.
    • Sebastian saß noch immer an den Berichten, als die Autorin mit ihrer guten Laune in sein Büro kam. "Guten Morgen." blickte er nach ihrer Begrüßung auf und grüßte sie zurück. Sein Blick wanderte dann von ihr zu dem Kaffeebecher und dann wieder zu Miss Masterson zurück. Als guter Beobachter bemerkte ihre Müdigkeit und auch ihr freundliches Lächeln erreicht nicht ganz ihre Augen. Die gute Laune war also gespielt. Doch er beschloss dazu nichts zu sagen und nahm stattdessen den Kaffee in seine Hände. "Danke. Schön zu wissen, dass man auf Ihr Wort zählen kann." entgegnete er ihr, was eine Art Kompliment war, was sich aber vielleicht nicht ganz danach anhörte. "Ich hoffe, Sie haben auch an den Kaffee für meine Kollegin Sanchez gedacht." fügte Sebastian an und nahm sich dann einen Schluck von dem heißen Getränk, der doch ganz gut schmeckte. "Sie wartet auch schon auf sie." fügte der Inspektor an und erhob sich so gleich von seinem Schreibtisch.
      Sebastian ging voraus und öffnete für Abigail die Türe, die er dann wieder schloss, sobald sie hindurchgetreten war. Er brachte sie dann zum Büro von Isabella, die sofort aufsprang, als sie ihren Kollegen erblickte und auch die Schriftstellerin. "Guten Morgen Abigail." begrüßte sie die Brünette. Hatte sie ihr schon das "Du" angeboten? Wenn nicht, war das jetzt auch schon egal. "Schon gespannt auf dein erstes Verhör?" fragte sie die Frau mit einem Grinsen auf den Lippen. Isabella schnappte sich dann die Akte des Falls und reichte sie Abby. "Hier, damit du im Bilde bist." erklärte sie ihr, dass sie die Akte gerne durchlesen durfte. Es ging dabei um den Fall des Toten, an dessen Obduktion Abby gestern dabei war. Es gibt einen Zeugen, den Enkel, der davon überzeugt ist, dass jemand aus der Familie den Großvater mit Absicht getötet hat, damit dieser an das Erbe herankam. Jetzt ging es darum, ein Geständnis aus den potenziellen Verdächtigen herauszukitzeln. Zu diesen gehören der Onkel des Enkels, seine Tante und ein Cousin.
      Sebastian warf daraufhin seiner Kollegin gleich einen finsteren Blick zu, den Isabella sofort bemerkte. "Was? Ist ja jetzt nicht so, dass es sich hier um einen Mafiaboss oder gar Kronzeugen handelt." verteidigte sie sich, vor ihrem Kollegen. "Hmpf." kam es nur von dem Inspektor, der ablehnend seine Arme vor der Brust verschränkte, da er das nicht gutheißen konnte. "Natürlich darfst du davon nichts in deinem Buch erwähnen oder sonst jemanden etwas davon erzählen, solange der Fall nicht abgeschlossen ist. Oh und für später solltest du die Namen ändern und vielleicht auch das Szenario etwas abändern, dass es nicht zu offensichtlich ist, dass du dich vielleicht hiervon hast inspirieren lassen." fügte Isabella hastig an, als Sebastian immer noch recht grimmig dreinschaute. Nach diesen Worten milderte sich seine Miene ein klein wenig, aber für Leute, die ihn nicht kennen, gab es keine erkennbare Veränderung. "Wenn ihr fertig seid, bring Miss Masterson bitte dann wieder in mein Büro." verabschiedete sich Sebastian und ließ die beiden Frauen alleine.
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • Natürlich war Sebastian schon an seinem Schreibtisch und dabei war sie doch extra pünktlich gekommen. Ihr fiel das Gespräch von gestern wieder ein und sein Abwinken, dass sie ja nicht so früh kommen musste. Er hatte sie mit Absicht erst jetzt herbestellt. Dies ließ sie etwas schmollen, aber sie hatte ja gestern schon mitbekommen, dass er sie nicht sonderlich gerne hier hatte.
      Dennoch reichte sie ihm den Kaffee als sie seine fragwürdige Aussage hörte und sich nicht sicher war, ob er sie verarschte oder es nett meinte. Dieser Kerl war wirklich schwer zu lesen und doch kam sie nicht umhin an das Gespräch von gestern mit ihrer besten Freundin zu denken und daran, dass er doch wirklich recht gut aussah. Eine schöne Hülle konnte eben auch einen miesen Kerl drin haben.
      „Aber sich habe ich.“, meinte sie und fühlte sich nun wieder wie ein kleines Kind als sie den Größenunterschied wahrnahm, da er sich erhoben hatte. Brav folgte sie ihm und staunte etwas als er ihr die Tür aufhielt. „Danke.“, murmelte sie und ging durch, wo sie auch schon Sanchez trafen. Diese Frau war wirklich ganz anders als ihr Kollege und sogleich wurde Abbys Lächeln etwas breiter. „Guten Morgen. Ich bin sehr gespannt und genau für so etwas bin ich ja hier.“, erwiderte sie und war froh wie unkompliziert sie sich auf das Du geeinigt hatten. Es störte Abby nicht, ganz im Gegenteil. Und als man ihr nun auch noch eine echte Fallakte gab, da strahlte sie über das ganze Gesicht.
      „Alles gut. Ich werde damit nicht hausieren gehen. Das bleibt nur unter uns.“ Natürlich war ihr dies schon klar und ganz sicher war sie sich auch davon wie der Inspektor es fand. Gedanklich machte sie sich weiter Notizen. „Und wenn hiervon etwas verwendet wird, dann eh nur stark abgewandelt. Ich würde nie eins zu eins einen echten Fall übernehmen.“, versuchte sie alle zu beruhigen und dies war auch nur die Wahrheit. Damit verabschiedete sich der Inspektor. „Bis nachher.“
      Sie fühlte sich echt wie ein Scheidungskind, dessen Vater es hasste und froh war, wenn sie bei der Mutter war. „Bevor ich es vergesse: Hier ist der Kaffee und noch mal danke. Der Inspektor ist ziemlich ernst was das Alles angeht oder?“ Sie versuchte damit wertungsfrei einige Infos zu bekommen, ohne ihn gleich als Mister Stock-im-Arsch zu bezeichnen.
    • Sebastian dachte etwas nach, als er das breitere Grinsen der Autorin sah, als sie bei Sanchez ankamen. Vielleicht liegt es ja auch an ihm, dass sie keine so gute Laune hatte, doch damit konnte der Inspektor leben. Er ist nun mal nicht dafür bekannt, dass er ausgelassene Laune verbreitet.
      Wieder in seinem Büro angekommen, setzte sich Sebastian wieder an seinen Schreibtisch und betrachtete den Becher mit dem Kaffee. Er dampfte noch und roch eigentlich ganz gut. Also nahm das Getränk in die Hand und nippte kurz daran. "Nicht schlecht." murmelte er vor sich hin und nahm direkt einen zweiten und größeren Schluck. Der gute Geschmack half, dass jetzt die Arbeit viel leichter von der Hand ging und bald war der Inspektor auch schon mit seinen restlichen Berichten fertig. "Wie sich die beiden Frauen wohl anstellen?" überlegte er und stand dann kurzerhand auf.
      "Mach’ ich, Sebastian. Bis später." winkte Isabella ihrem Kollegen hinterher und wandte sich dann wieder an Abigail. "Hach, vielen Dank! Den Kaffee kann ich gut gebrauchen." freute sie sich über das heiße Getränk, das die Schriftstellerin extra für sie mitgebracht hatte. Sofort nahm die Polizistin einen Schluck davon, musste aber davor doch etwas pusten, da das Getränk noch heiß war. "Ja, Sebastian kann sehr strickt sein, wenn es um die Sicherheit und die Anonymität von Mitbürgern geht oder eben Zeugen." nickte sie Abby zu und nahm dann ihren Kaffee einfach mit, als auch sie sich auf machte, ihr Büro zu verlassen.
      "Dann komm mal mit. Unser Zeuge wartet schon und ich möchte dir davor den Raum zeigen, wo ich ihn befragen werde." forderte Isabella die Brünette auf, ihr zu folgen. "Leider kannst du nicht dabei sein, aber du kannst alles, was ich sage und tue beobachten." zwinkerte sie Abby zu. Sanchez führte die Autorin zu einem Raum, der einem Büro recht ähnlich sah. Auffällig war nur der große Spiegel in der Wand und die Überwachungskamera in einer Zimmerecke. "Hier wird die Befragung stattfinden und du wirst hier warten." erklärte Isabella und brachte dann Abigail in ein angrenzendes Zimmer. Hier entpuppte sich der Spiegel als Fenster und man erkannte einen Lautsprecher, der an einer Wand angebracht war. "Unser Zeuge ist noch recht jung und ich vermute, jeder würde sich fragen, was eine Autorin bei einer Befragung macht. Daher ist es doch besser, dass du fürs Erste quasi im Hintergrund bleibst." klärte Isabella sie über die Problematik auf. "Von hier aus kannst du aber alles sehen und hören." meinte sie mit einem freundlichen weiter und deutete auf einen Stuhl, auf den sich Abby setzen konnte.
      "Ich gehe jetzt den Zeugen abholen." verabschiedete sie sich von der Autorin und nur wenige Minuten später erschien Isabella mit einem jungen Mann in dem Raum.
      "Guten Tag, Herr Parker. Vielen Dank, dass sie sich die Zeit für uns nehmen und eine Aussage machen wollen." bedankte sich die Polizisten bei dem Schwarzhaarigen und bot ihm an, sich zuerst zu setzen. "Möchten Sie etwas trinken? Ein Kaffee oder Wasser?" bot sie ihm an und stellte selber ihren Kaffee auf den Tisch, so wie die Akte, die sie zuvor wieder an sich genommen hatte.
      "Äh, nein danke. Und keine Ursache. Ich möchte den plötzlichen Tod meines Großvaters aufgeklärt bekommen." meinte der junge Mister Parker ernst weiter.
      "Sehr gut, denn auch wir wollen nichts anderes, dass die Wahrheit ans Licht kommt." nickte Isabella dem jungen Mann zu und setzte sich ihm dann gegenüber. In den nächsten Minuten ließ die Polizisten dann vor allem den Zeugen erzählen und so hörten sie, dass Senior Parker noch vor Energie gestrotzt hatte und noch einen Parabelflug für sich geplant hatte. Sie erfuhr zu dem, dass das Opfer zuvor im Lotto gewonnen hatte und auf einen Schlag sehr wohlhabend wurde. Er war auch nicht geizig und schenkte seiner Familie zu gleichen Anteilen etwas von dem Gewinn, doch das meiste behielt er selber und wollte sich noch seinen Lebenstraum erfüllen, ehe er sich wirklich dafür zu alt fühlte. Und dann kam der interessante Teil. Der Enkel hatte ein Streitgespräch zwischen seiner Tante, seinem Onkel und einer Cousine angehört, wie sie sich darüber aufregen, dass der alte Herr das ganze Geld verprasste. "Sie haben gesagt, es wäre besser, wenn sie es erben würden." berichtete der junge Parker und man konnte ihm ansehen, dass es ihm schwerfiel, so abfällig über seine Verwandtschaft zu reden. "Trauen Sie denn einem der dreien zu, ihren Großvater zu töten?" fragte Isabella sehr ernst und just in dem Moment, öffnete sich die Türe zu dem Beobachtungsraum und Sebastian trat ein. "Na, wie schlägt sich Sanchez?" fragte er die Schriftstellerin und lehnte sich locker gegen die Wand, während er seiner Kollegin weiter zu sah.
      "Ja. Ich kann es mir vorstellen, vor allem weil alle drei Geldprobleme haben." antworte der Enkel und sah dabei die Polizistin sehr ernst an.
      "Wie ich sehe, komme ich gerade rechtzeitig für den spannenden Teil." sprach Sebastian und ein kleines Grinsen umspielte kurz seine Lippen, ehe er wieder ernster drein blickte, denn jetzt kam das einzelne Verhör der drei Tatverdächtigen.
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      Enkelsohn James Parker
      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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    • Wirklich froh darüber, dass ihr Geschenk in Form eines Kaffees gut angekommen war, folgte Abby nun der Polizistin und nickte nachdenklich bei der Aussage über Sebastian. Sie wusste ja, dass er schon Recht hatte und richtig handelte, immerhin hatte sie ihr Daten auch hier hinterlegen müssen für diese Zeit und wollte ja auch nicht, dass diese irgendwo rauskamen. Er schien wirklich ein guter und kompetenter Polizist zu sein. Dennoch war ihr erstes Zusammentreffen ihr von gestern noch zu gut im Kopf und da hatte er nicht gerade einen guten Eindruck auf sie gemacht.
      Sanchez war da nun mal wie Balsam für die Seele, denn sie mochte ihre offene Art oder lag es eher daran, dass diese leichter für sie zu lesen war? Abby konnte es nicht mit Sicherheit sagen und hatte nun ehrlich gesagt auch keine Zeit sich darüber den Kopf zu zerbrechen. Sie hörte die weiteren Erklärungen von Isabella und auch wenn sie es schade fand, so verstand sie, dass man einen Zivilisten einfach so in einen Verhörraum ließ, besonders unter diesen Umständen. Sicher hätte sie da die Atmosphäre noch besser einfangen können. „Alles gut, ich danke dir dennoch, dass ich dabei sein darf.“, meinte sie mit einem aufmunternden Lächeln, ehe sie Sanchez ziehen ließ und ihren Platz auf dem Stuhl einnahm. Immerhin würde sie so leichter mitschreiben können ohne zu sehr aufzufallen und so zog sie sogleich einen Block und einen Stift aus ihrer Tasche.
      Wenig später sah sie Sanchez zusammen mit einem jungen Mann den Raum betreten und musterte ihn aufmerksam, während der Stift anfing sich erste Notizen zu machen. Natürlich nicht sonderlich viele, da das Gespräch erstmal nichts besonderes war, doch nach und nach bewegte sich ihr Stift schneller und die Ideen flogen ihr förmlich zu, auch wenn sie nicht nur mit dem Gespräch zu tun hatten. Sie war in ihrer eigenen Welt, wie fast immer, wenn sie schrieb. In ihrer Welt würde es nun definitiv einen Plottwist geben und der Kerl wäre nachher selbst der Mörder. Die Worte und Szenen fügten sich in ihrem Kopf zusammen und Abbys Augen funkelten voller Freude. So bekam sie auch nicht mit wie plötzlich Sebastian reinkam, und erschrak etwas. „Oh sie ist großartig.“, meinte sie voller Bewunderung und kam nicht umhin ihre Gedanken von vorher auszusprechen. „Bestimmt wären Sie auch super bei einem Verhör zu beobachten. Ich persönlich hätte viel Respekt jemandem wie ihnen gegenüber zu sitzen.“ Es klang halb wie ein Lob und halb wie eine Sorge, die sie hatte es je mit ihm aufnehmen zu müssen.
      Fuck bein' good, I'm a bad bitch
      I'm sick of motherfuckers tryna tell me how to live
      (Megan Thee Stallion - Girls in the Hood)
    • Isabella führte den Zeugen wieder aus dem Verhörraum und verabschiedete ihn auch gleich. Damit war James Parker fürs Erste entlassen und nun waren die anderen Verwandten an der Reihe, die auch ein Motiv besaßen. Diese wurden auch schon geladen und Isabella hat mit der Hilfe von Sebastian einen Hintergrundcheck bei jedem gemacht.
      Es öffnete sich auch wenige Minuten die Türe, zu der Sebastian hereingekommen war, und so gesellte sich die Polizistin zu ihrem Kollegen und der Schriftstellerin. "So, das war der einfachere Teil. Jetzt wird es etwas kniffliger. Sebastian, Miss Turner und Mister Parker kommen zeitgleich auf das Revier, daher meine Frage an dich, ob du einen der beiden verhören kannst?" wandte sie sich an ihren Kollegen. "Klar. Wen willst du lieber haben?" fragte er Isabella, da sie die Personen etwas besser kannte und infolgedessen genauer einschätzen konnte, wer die härtere Nuss ist, die man zu knacken hat. „Kümmere du dich bitte um Mister Parker. Der ist Versicherungsmakler, und deswegen kann der bestimmt überzeugend reden und sich verkaufen." bat sie ihn, den Mann in der Runde zu übernehmen. "Oh und bei der Cousine müssen wir wohl guter Cop – böser Cop spielen. Die scheint eine abgebrühte Persönlichkeit zu sein, auch wenn sie sehr unschuldig aussieht." fügte sie noch an.
      "Und? Konntest du dich durch das Verhör etwas inspirierenlassen?" wandte sich die Polizistin an Abby, die gesehen hatte, dass sie schon fleißig in ihren Block geschrieben hatte.
      Während die drei noch im Beobachtungsraum saßen, erschien am Empfang Miss Susan Turner, geborene Parker. Sie ist die zweitälteste Tochter des Verstorbenen und empörte sich etwas darüber, dass man sie überhaupt verhören musste. Sie wurde auch schon in den ersten Verhörraum geführt und bat sie, sich noch einen Augenblick zu gedulden. Nur wenige Minuten später erschien im zweiten Raum, den man auch durch den Beachtungsbereich einsehen konnte, Mister Howard Parker. Dieser war eher ruhig und nahm es entspannt hin, dass man ihn verhörte. "Die Polizei macht nur ihre Arbeit." meinte er locker zu dem Beamten, der ihn in den Raum brachte und ihn auch um etwas Geduld bat.
      "Jetzt geht es wohl gleich weiter." stellte Sebastian nüchtern fest und verabschiedete sich mit einem Kopfnicken bei der Schriftstellerin. "Showtime!" zwinkerte Isabella Abby verschwörerisch zu und machte sich auch auf den Weg, um ihre Verdächtige zu verhören.

      Miss Susan Turner
      geborene Parker
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      Mister Howard Parker
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      "Vergessen ist wie eine Wunde. Es mag zwar verheilen, aber dabei wird es eine Narbe hinterlassen."
      Monkey D. Ruffy


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