Liam David
Ich verbrachte die Pause weiterhin bei meinen beiden besten Freunden, als ich plötzlich mitbekam wie Cielle nach drinnen lief, ohne ihre Freunde. Innerlich haderte ich mit mir ihr zu folgen. Doch was würde das schon bringen? Wenn uns jemand sieht würde das nächste Gerücht entstehen und darauf hatte ich keine Lust. Es war so schon alles beschissen. Mein Leben war ein Reinfall und ich hoffte inständig das meine Mutter nach der Schule verschwunden ist. Den Gärtner werde ich feuern, so viel stand fest. Ich würde mich dann um eine weibliche Kraft kümmern. Somit hatte sie keine Chance sich auf eine weitere Affäre einzulassen.
Mein Blick war immer noch auf die Eingangstür der Schule gerichtet. Hoffentlich ging es ihr gut, schoss es mir durch den Kopf.
„Liam?“ Brian wedelte mit der Hand vor meinem Gesicht herum. Ich wandte mich zu ihm. Alles okay formte er lautlos mit seinem Lippen. Ich nickte und trank und aß noch alles fertig auf. Dann öffnete sich die Tür und mein Blick traf sofort auf sie. Ich verlor mich für einen kurzen Moment in ihren Augen, sah aber schnell wieder von ihr weg, denn innerlich verkrampfte sich alles in mir. Mein Herz schlug viel zu schnell. Ich versuchte ruhig zu atmen. Vivi und Brian sahen mich besorgt an. „Es geht gleich wieder…“, murmelte ich. Ich hasste es solche kleinen Aussetzer zu haben, aber mir war alles einfach zu viel. „Vielleicht wäre es besser du würdest dir eine Auszeit nehmen und vorerst zu Hause bleiben“, sprach Vivi zu mir. Zu Hause.. Es war nicht mehr mein zu Hause.. Aber vielleicht hatte sie recht, denn so konnte ich mich null auf irgendwas konzentrieren. „Wir sagen dem Lehrer Bescheid und bringen dir dann die Unterlagen vorbei“, ergänzte Brian.
„Okay“, hauchte ich. Ich stand vorsichtig auf und warf den Müll in den Eimer, schnappte mir meine Tasche und sah zu den beiden. „Danke.“ Sie lächelten mir zu und ohne weiteres verließ ich den Schulhof und machte mich auf dem Weg zu dem Haus was mein persönliches Gefängnis wurde.
Der Weg dahin fühlte sich nach einer Ewigkeit an. Als ich um die Ecke bog blickte ich zur Auffahrt. Dort stand kein Auto mehr. Meine Mutter war also weg. Ich öffnete das Tor mit dem Code und riss die helle Eingangstür auf. Gähnende Leere empfang mich, als ich über den Mamorboden lief. Ich stülpte meine Schuhe aus, warf die Tasche in die Ecke und ging zur Küche. Dort lag ein Zettel und ein Strauß Blumen stand in einer Vase auf der Küchenzeile. Ich hob den Zettel an und überflog die Zeilen. Meine Mutter wollte sich für ihr Verhalten entschuldigen und hat den Gärtner selbst schon ersetzen lassen. Ich knüllte den Zettel zusammen und warf ihn in den Müll, gefolgt von den Blumen. Was dachte sie sich eigentlich damit? Als würden lose Worte und ein paar Blumen alles rückgängig machen. Da hatte sie sich aber gewaltig geschnitten.
Ich goss mir ein Glas Wasser ein, trank es in einem Zug leer und stelle das Glas in die Spüle. Ich zog mein Handy aus der Jogginghose und schrieb meinem Privatarzt eine kurze Nachricht über mein Unwohlsein. Zack war ich für den Rest der Woche krankgeschrieben. Ich leitete die Krankschreibung gleich an die Schule weiter.
So nun hatte ich genau eine Woche Zeit mein Chaos in meinem Kopf und im Herzen zu ordnen. Doch fürs erste würde eine Dusche reichen, nur um den groben Schmutz von meiner Seele zu spülen.
Ich verbrachte die Pause weiterhin bei meinen beiden besten Freunden, als ich plötzlich mitbekam wie Cielle nach drinnen lief, ohne ihre Freunde. Innerlich haderte ich mit mir ihr zu folgen. Doch was würde das schon bringen? Wenn uns jemand sieht würde das nächste Gerücht entstehen und darauf hatte ich keine Lust. Es war so schon alles beschissen. Mein Leben war ein Reinfall und ich hoffte inständig das meine Mutter nach der Schule verschwunden ist. Den Gärtner werde ich feuern, so viel stand fest. Ich würde mich dann um eine weibliche Kraft kümmern. Somit hatte sie keine Chance sich auf eine weitere Affäre einzulassen.
Mein Blick war immer noch auf die Eingangstür der Schule gerichtet. Hoffentlich ging es ihr gut, schoss es mir durch den Kopf.
„Liam?“ Brian wedelte mit der Hand vor meinem Gesicht herum. Ich wandte mich zu ihm. Alles okay formte er lautlos mit seinem Lippen. Ich nickte und trank und aß noch alles fertig auf. Dann öffnete sich die Tür und mein Blick traf sofort auf sie. Ich verlor mich für einen kurzen Moment in ihren Augen, sah aber schnell wieder von ihr weg, denn innerlich verkrampfte sich alles in mir. Mein Herz schlug viel zu schnell. Ich versuchte ruhig zu atmen. Vivi und Brian sahen mich besorgt an. „Es geht gleich wieder…“, murmelte ich. Ich hasste es solche kleinen Aussetzer zu haben, aber mir war alles einfach zu viel. „Vielleicht wäre es besser du würdest dir eine Auszeit nehmen und vorerst zu Hause bleiben“, sprach Vivi zu mir. Zu Hause.. Es war nicht mehr mein zu Hause.. Aber vielleicht hatte sie recht, denn so konnte ich mich null auf irgendwas konzentrieren. „Wir sagen dem Lehrer Bescheid und bringen dir dann die Unterlagen vorbei“, ergänzte Brian.
„Okay“, hauchte ich. Ich stand vorsichtig auf und warf den Müll in den Eimer, schnappte mir meine Tasche und sah zu den beiden. „Danke.“ Sie lächelten mir zu und ohne weiteres verließ ich den Schulhof und machte mich auf dem Weg zu dem Haus was mein persönliches Gefängnis wurde.
Der Weg dahin fühlte sich nach einer Ewigkeit an. Als ich um die Ecke bog blickte ich zur Auffahrt. Dort stand kein Auto mehr. Meine Mutter war also weg. Ich öffnete das Tor mit dem Code und riss die helle Eingangstür auf. Gähnende Leere empfang mich, als ich über den Mamorboden lief. Ich stülpte meine Schuhe aus, warf die Tasche in die Ecke und ging zur Küche. Dort lag ein Zettel und ein Strauß Blumen stand in einer Vase auf der Küchenzeile. Ich hob den Zettel an und überflog die Zeilen. Meine Mutter wollte sich für ihr Verhalten entschuldigen und hat den Gärtner selbst schon ersetzen lassen. Ich knüllte den Zettel zusammen und warf ihn in den Müll, gefolgt von den Blumen. Was dachte sie sich eigentlich damit? Als würden lose Worte und ein paar Blumen alles rückgängig machen. Da hatte sie sich aber gewaltig geschnitten.
Ich goss mir ein Glas Wasser ein, trank es in einem Zug leer und stelle das Glas in die Spüle. Ich zog mein Handy aus der Jogginghose und schrieb meinem Privatarzt eine kurze Nachricht über mein Unwohlsein. Zack war ich für den Rest der Woche krankgeschrieben. Ich leitete die Krankschreibung gleich an die Schule weiter.
So nun hatte ich genau eine Woche Zeit mein Chaos in meinem Kopf und im Herzen zu ordnen. Doch fürs erste würde eine Dusche reichen, nur um den groben Schmutz von meiner Seele zu spülen.
