Bereits als der Dunkelhaarige erklärte, weshalb sie sich ihrer Kleidung entledigen sollte, ging sie seiner Bitte ohne zu zögern nach. Khareena zog sich langsam bis auf ihre Unterwäsche vor ihm aus und betrachtete dabei selbst ihren Körper genauestens, um Tighnaris Arbeit zu erleichtern. Doch obwohl sie dem Tod anscheinend gerade so entkommen war, gab es keinerlei Anzeichen dafür. Ihre Haut war - neben den bereits vorhandenen Narben - makellos, nicht einmal die kleinsten Kratzer oder Prellungen waren zu sehen. Zwar war dies kein schlechtes Zeichen, aber laut den Erzählungen der anderen Mitreisenden wunderte sie sich sehr über ihren derzeitigen Zustand. Sie konnte kaum glauben, dass ihr Körper so unverletzt geblieben war, nachdem sie solch eine gefährliche Situation überlebt hatte.
Ein wohlig warmes Gefühl machte sich in ihrem Körper breit, als der Dunkelhaarige seine Arbeit fortsetzte. Plötzlich wurde sie immer nervöser, und sie wusste nicht wirklich, wohin mit ihren Gefühlen. Was ist, wenn sich hiernach ihre Wege wieder trennen würden? Der Gedanke, ihn wieder jahrelang nicht zu sehen oder ihn gar zu verlieren, jagte ihr einen kalten Schauer über den Rücken.
"Nari...?", fing sie zögerlich an und schaute schnell auf den Boden, als er aus seinem tranceartigen Zustand erwachte und Blickkontakt zu ihr aufnahm. Ihre Worte blieben ihr auf einmal im Hals stecken; sie war unfähig, ihre Bedenken auszudrücken, die in ihrem Inneren tobte. Was war das denn? Warum konnte sie plötzlich nicht mehr mit der Sprache rausrücken?
Auf einmal befand er sich genau vor ihr, sein Gesicht so nah, dass sie seinen Atem auf ihrer Haut spüren konnte. Seinem Blick zu entfliehen war beinahe unmöglich, die Intensität seiner Augen hielt sie wie in einem Bann gefangen. Khareenas Herz fing an, immer schneller zu schlagen, als er ihr tief in die Augen schaute, als ob er bis in ihre Seele blicken könnte; es fühlte sich an, als wäre die Zeit um sie herum stehen geblieben. Was war nur mit ihr los? Sie fühlte sich, als ob sie jeden Moment auseinanderbrechen könnte, verwirrt von der Flut an Emotionen, die in ihr hochkochte. Ihre Nervosität wuchs, je länger er sie ansah und sie fragte sich, ob er ihre Unsicherheit bemerken konnte.
Auf ihren Wangen zierte sich ein rosa Schimmer; die Vastaya hatte das Gefühl, ihr Herz würde ihr aus der Brust springen und sie war fest davon überzeugt, dass man ihren Herzschlag bis nach Mondstadt hören konnte.
"Du bist mir unendlich wichtig,"
---
"Danke," sagte der Samurai und nickte Caleb zu, als dieser ihm ein neues Getränk brachte und den Platz neben ihm einnahm. Sie saßen zusammen mit einigen anderen der Truppe vor einem knisternden Lagerfeuer und lauschten den Geschichten und Theorien, die Kassandra erzählte. Ihre Worte hallten in der Nachtluft wider, und die Spannung, die von ihrer Theorie ausging, war beinahe greifbar. Selbst der sonst eher abweisend wirkende Alhaitham beteiligte sich rege an der Diskussion.
"Du glaubst also, dass das ein ganz bestimmtes Sigel war?", fragte einer der Piraten die Brünette interessiert, "was glaubst du, was wir nun tun sollten? Ist die Kleine jetzt vielleicht sogar verflucht?"
Die Gruppe verstummte, jeder hing an Kassandras Lippen, gespannt auf ihre Antwort. Das Knistern des Feuers und das leise Rascheln der Blätter im Wind waren die einzigen Geräusche, die die Stille durchbrachen. Die Möglichkeit eines Fluchs hing schwer in der Luft und die Ungewissheit über das, was als nächstes kommen würde, lastete auf allen Anwesenden.
Der Samurai hörte der Diskussion aufrichtig zu, seine Aufmerksamkeit auf jedes Wort gerichtet, das Kassandra sprach. Doch im nächsten Moment bemerkte er, dass Nuriya nicht wirklich begeistert von Kassandras Erkenntnissen zu sein schien. Man könnte meinen, dass die Rosahaarige vielleicht sogar mehr wusste, als sie zugab oder es lag einfach an der subtilen Rivalität, die zwischen den beiden Frauen im Raum stand.
"Ich glaube, deine Zeichnung könnte ein fehlendes Puzzleteil für den Fall hier sein," flüsterte er ihr zu, während er auf Kassandras Blatt Papier starrte, das sie gerade hochhielt.
Ein wohlig warmes Gefühl machte sich in ihrem Körper breit, als der Dunkelhaarige seine Arbeit fortsetzte. Plötzlich wurde sie immer nervöser, und sie wusste nicht wirklich, wohin mit ihren Gefühlen. Was ist, wenn sich hiernach ihre Wege wieder trennen würden? Der Gedanke, ihn wieder jahrelang nicht zu sehen oder ihn gar zu verlieren, jagte ihr einen kalten Schauer über den Rücken.
"Nari...?", fing sie zögerlich an und schaute schnell auf den Boden, als er aus seinem tranceartigen Zustand erwachte und Blickkontakt zu ihr aufnahm. Ihre Worte blieben ihr auf einmal im Hals stecken; sie war unfähig, ihre Bedenken auszudrücken, die in ihrem Inneren tobte. Was war das denn? Warum konnte sie plötzlich nicht mehr mit der Sprache rausrücken?
Auf einmal befand er sich genau vor ihr, sein Gesicht so nah, dass sie seinen Atem auf ihrer Haut spüren konnte. Seinem Blick zu entfliehen war beinahe unmöglich, die Intensität seiner Augen hielt sie wie in einem Bann gefangen. Khareenas Herz fing an, immer schneller zu schlagen, als er ihr tief in die Augen schaute, als ob er bis in ihre Seele blicken könnte; es fühlte sich an, als wäre die Zeit um sie herum stehen geblieben. Was war nur mit ihr los? Sie fühlte sich, als ob sie jeden Moment auseinanderbrechen könnte, verwirrt von der Flut an Emotionen, die in ihr hochkochte. Ihre Nervosität wuchs, je länger er sie ansah und sie fragte sich, ob er ihre Unsicherheit bemerken konnte.
Auf ihren Wangen zierte sich ein rosa Schimmer; die Vastaya hatte das Gefühl, ihr Herz würde ihr aus der Brust springen und sie war fest davon überzeugt, dass man ihren Herzschlag bis nach Mondstadt hören konnte.
"Du bist mir unendlich wichtig,"
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"Danke," sagte der Samurai und nickte Caleb zu, als dieser ihm ein neues Getränk brachte und den Platz neben ihm einnahm. Sie saßen zusammen mit einigen anderen der Truppe vor einem knisternden Lagerfeuer und lauschten den Geschichten und Theorien, die Kassandra erzählte. Ihre Worte hallten in der Nachtluft wider, und die Spannung, die von ihrer Theorie ausging, war beinahe greifbar. Selbst der sonst eher abweisend wirkende Alhaitham beteiligte sich rege an der Diskussion.
"Du glaubst also, dass das ein ganz bestimmtes Sigel war?", fragte einer der Piraten die Brünette interessiert, "was glaubst du, was wir nun tun sollten? Ist die Kleine jetzt vielleicht sogar verflucht?"
Die Gruppe verstummte, jeder hing an Kassandras Lippen, gespannt auf ihre Antwort. Das Knistern des Feuers und das leise Rascheln der Blätter im Wind waren die einzigen Geräusche, die die Stille durchbrachen. Die Möglichkeit eines Fluchs hing schwer in der Luft und die Ungewissheit über das, was als nächstes kommen würde, lastete auf allen Anwesenden.
Der Samurai hörte der Diskussion aufrichtig zu, seine Aufmerksamkeit auf jedes Wort gerichtet, das Kassandra sprach. Doch im nächsten Moment bemerkte er, dass Nuriya nicht wirklich begeistert von Kassandras Erkenntnissen zu sein schien. Man könnte meinen, dass die Rosahaarige vielleicht sogar mehr wusste, als sie zugab oder es lag einfach an der subtilen Rivalität, die zwischen den beiden Frauen im Raum stand.
"Ich glaube, deine Zeichnung könnte ein fehlendes Puzzleteil für den Fall hier sein," flüsterte er ihr zu, während er auf Kassandras Blatt Papier starrte, das sie gerade hochhielt.