Der Nebel verfolgte Tessa, war ihr dicht auf den Fersen. Blind stolperte sie voran und wagte keinen Blick zurück. Zu groß war die Angst, wieder eines der Gesichter im Nebel zu sehen. Tessa stolperte durch vertraute Pfade und vorbei am Lichtschein der Laternen, der vom dichten Nebel beinahe völlig verschluckt wurde. Sie stürzte an Zelten und Personen vorbei, ohne sich dabei umzusehen.
Das Herz in ihrer Brust drohte zu explodieren, so schnell hämmerte es gegen die Rippenbögen. Tessa traute sich nicht, lange genug stehen zu bleiben um Luft zu holen. Sobald sie ruhte und sei es nur für eine winzige Sekunde, würde der Nebel und alles Dunkle, das sich darin verbarg, sie packen.
Tessa realisierte erst, dass sie das Haupttor erreicht hatte, als ein heftiger Ruck ihre Flucth stoppte. Der magische Zug des Zirkus Magica war stärker als jemals zuvor. Sie bekam kaum einen Fuß über die Grenze, die das Tor markierte, bevor ein unsichtbares Seil die verängstigte Diebin zurückriss. Tessa stürzte und das ohrenbetäubende Gemurmel erhob sich.Das Herz in ihrer Brust drohte zu explodieren, so schnell hämmerte es gegen die Rippenbögen. Tessa traute sich nicht, lange genug stehen zu bleiben um Luft zu holen. Sobald sie ruhte und sei es nur für eine winzige Sekunde, würde der Nebel und alles Dunkle, das sich darin verbarg, sie packen.
Verschwommene Schattengestalten umringten sie, zogen den Kreis enger und enger bis sie die grotesken Gesichter mit ihren leeren, schwarzen Augenhöhlen erkennen konnte. Sie stieß einen spitzen Schrei aus. Auf allen vieren kroch Tessa weg von den Gestalten, deren Geflüster alles übetönte.
Sie schaffte es auf die Beine, das Messer fest umklammert und rannte zurück in des Labyrinth des Zirkus Magica.Ein beherzter Griff um die Hüfte stoppte aus heiterem Himmel die Diebin mitten im Lauf. Tessa fühlte sich, als wäre sie gegen eine Mauer gelaufen. Der Ruck drückte ihr die Luft aus den Lungen. Nachdem der erste Schock verebbte, begann sie um sich zu treten. Schimpfend und zappelnd wehrte sich Tessa gegen den Angreifer aus dem Nebel. Sie kratzte, trat um sich und stieß mit dem Ellbogen zu.
"Geh weg! Lass mich!"
"Tessa! Um Himmels Willen...Was...?...beruhig Dich...!"
"Lass mich los!"
"...Hauptplatz...Leute beruhigen...Holt Chester. Sofort!"
"...bitte."
"Jetzt reicht es, Tessa. Halt...still! Was ist...gefahren...!? AH!"
Der erbarmungslose Griff, in dem Tessa hing, erschlaffte. Etwas Warmes floss über ihre Hand, über ihren Unterarm bis zum Ellbogen. Ein weiteres Mal ging Tessa zu Boden. Sie robbte zurück, bis etwas Hartes im Rücken ihren Weg stoppte. Rau und spröde wie Holz. Ein Kiste, vielleicht. Sie saß in der Falle. Tessa zog die Beine an den Körper und verbarg das Gesicht an ihren Knien, presste die Augen zusammen bis Sterne in der Dunkelheit tanzten."Lass mich los!"
"...Hauptplatz...Leute beruhigen...Holt Chester. Sofort!"
"...bitte."
"Jetzt reicht es, Tessa. Halt...still! Was ist...gefahren...!? AH!"
...und während Tessa wimmernd das blutige Messer umklammerte und kaum genügend Luft bekam, presste Owl die Hand auf die blutende Wunde in seinem Oberschenkel.
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
