"Ich glaube dir." Tessa atmete sichtlich erleichtert auf. Sie hatte es nicht schlimmer gemacht, das beruhigte sie.
Dieses Lächeln auf Chesters Gesicht war anders. Obwohl Tessa nicht wirklich den Finger darauf legen konnte, was genau es so anders machte. Es fühlte sich einfach anders an. Da nahm sie die Tasse wieder zu sich und nippte lächelnd an dem Tee, der nun nicht mehr heiß genug war, um ihr die Zunge zu verbrennen.
"Es gibt keinen anderen, dem ich so etwas erzählt hätte. Du bist anders. Ich weiß nicht, ob ich es..."
Tessa senkte die Tasse wieder ein kleines Stückchen während Chester sprach, nur um sie etwas zu eilig wieder an die Lippen zu setzen. Die Bewegung kaschierte eher schlecht als recht, dass ihr Mundwinkel sich mehr anhoben und auch nicht die Grübchen, die sich jetzt deutlich in ihre Wangen gruben. Die zarte Röte auf ihren Wangen konnte sie nicht mehr auf die Kälte schieben. Tessa spürte, dass sie rot wurde. Sie fühlte das vertraute Glühen auf den Wangen.
Was Chester auch sagen wollte, verstummte als es zaghaft an der Tür klopfte.
Sie hatte die Schritte gar nicht gehört.
Dann seine Stimme.
"Einen Moment, Liam!", rief Tessa durch die geschlossene Tür.
Sie hatte keine Sekunde den Blick von Chester genommen, der wieder ganz mucksmäuschenstill da saß. In der aufkommenden Stille hörte Tessa vor allem das Knistern im Ofen und das allgegenwärtige Ticken von Chesters Taschenuhr, die der Mann zu keinem Zeitpunkt ablegte. Zumindest nicht in ihrer Gegenwart. Dieses kleine Ding, das alles so furchtbar kompliziert machte.
Chester nickte und Tessa nickte als Antwort zurück.
Vorsichtig stand sie auf und humpelte in Richtung der Tür, doch bevor sie überhaupt ihre Hand die Klinke berührte, sah sie über die Schulter noch einmal zu Chester. Sie wollte sich vergewissern, dass er es sich nicht anders überlegt hatte. Da sie jedoch keinen Rückzieher in seinem Blick erkennen konnte, öffnete sie die Tür und streckte lediglich den Kopf hinaus.
"Guten Morgen, Liam..."
Sie verrenkte sich fast den Nacken bei dem Versucht, die Tür so wenig wie möglich zu öffnen. Wachsam glitt ihr Blick über den verschneiten Platz mit den Wohnwagen. Außer Liam konnte sie niemanden entdecken. Es war nicht so, dass sie Liam etwas Böses zutraute, aber man konnte nie wissen, wer noch aus Versehen zuhörte.
"Ähm, ja. Komm doch rein", sagte sie und rührte sich trotzdem keinen Zentimeter. "Äh...Entschuldige, dass ich gestern einfach vom Dienst verschwunden bin, ich habe...mir ist da...vergiss es. Komm rein und sieh selbst."
Da trat sie etwas zurück, öffnete die Tür weiter, versperrte aber trotz ihrer zierlichen Statur ein Großteil seines Sichtfeldes.
"Du musst mir versprechen, leise zu sein. Kein Lärm und keine Moralpredigten, okay?", flüsterte sie.
Einerseits wollte sie keine ungewollte Aufmerksamkeit, andererseits reagierte Chester momentan zu empfindlich auf Geräusche und sie wollte nicht, dass Liam ihn mit einer unbedachten Handlung in die Flucht trieb.
Jetzt ließ Tessa den morgendlichen Besucht endlich eintreten und schloss hinter Liam eilig die Tür.
Sie hielt sich zurück während Liams Blick auf Chester fiel.
Dieses Lächeln auf Chesters Gesicht war anders. Obwohl Tessa nicht wirklich den Finger darauf legen konnte, was genau es so anders machte. Es fühlte sich einfach anders an. Da nahm sie die Tasse wieder zu sich und nippte lächelnd an dem Tee, der nun nicht mehr heiß genug war, um ihr die Zunge zu verbrennen.
"Es gibt keinen anderen, dem ich so etwas erzählt hätte. Du bist anders. Ich weiß nicht, ob ich es..."
Tessa senkte die Tasse wieder ein kleines Stückchen während Chester sprach, nur um sie etwas zu eilig wieder an die Lippen zu setzen. Die Bewegung kaschierte eher schlecht als recht, dass ihr Mundwinkel sich mehr anhoben und auch nicht die Grübchen, die sich jetzt deutlich in ihre Wangen gruben. Die zarte Röte auf ihren Wangen konnte sie nicht mehr auf die Kälte schieben. Tessa spürte, dass sie rot wurde. Sie fühlte das vertraute Glühen auf den Wangen.
Was Chester auch sagen wollte, verstummte als es zaghaft an der Tür klopfte.
Sie hatte die Schritte gar nicht gehört.
Dann seine Stimme.
"Einen Moment, Liam!", rief Tessa durch die geschlossene Tür.
Sie hatte keine Sekunde den Blick von Chester genommen, der wieder ganz mucksmäuschenstill da saß. In der aufkommenden Stille hörte Tessa vor allem das Knistern im Ofen und das allgegenwärtige Ticken von Chesters Taschenuhr, die der Mann zu keinem Zeitpunkt ablegte. Zumindest nicht in ihrer Gegenwart. Dieses kleine Ding, das alles so furchtbar kompliziert machte.
Chester nickte und Tessa nickte als Antwort zurück.
Vorsichtig stand sie auf und humpelte in Richtung der Tür, doch bevor sie überhaupt ihre Hand die Klinke berührte, sah sie über die Schulter noch einmal zu Chester. Sie wollte sich vergewissern, dass er es sich nicht anders überlegt hatte. Da sie jedoch keinen Rückzieher in seinem Blick erkennen konnte, öffnete sie die Tür und streckte lediglich den Kopf hinaus.
"Guten Morgen, Liam..."
Sie verrenkte sich fast den Nacken bei dem Versucht, die Tür so wenig wie möglich zu öffnen. Wachsam glitt ihr Blick über den verschneiten Platz mit den Wohnwagen. Außer Liam konnte sie niemanden entdecken. Es war nicht so, dass sie Liam etwas Böses zutraute, aber man konnte nie wissen, wer noch aus Versehen zuhörte.
"Ähm, ja. Komm doch rein", sagte sie und rührte sich trotzdem keinen Zentimeter. "Äh...Entschuldige, dass ich gestern einfach vom Dienst verschwunden bin, ich habe...mir ist da...vergiss es. Komm rein und sieh selbst."
Da trat sie etwas zurück, öffnete die Tür weiter, versperrte aber trotz ihrer zierlichen Statur ein Großteil seines Sichtfeldes.
"Du musst mir versprechen, leise zu sein. Kein Lärm und keine Moralpredigten, okay?", flüsterte sie.
Einerseits wollte sie keine ungewollte Aufmerksamkeit, andererseits reagierte Chester momentan zu empfindlich auf Geräusche und sie wollte nicht, dass Liam ihn mit einer unbedachten Handlung in die Flucht trieb.
Jetzt ließ Tessa den morgendlichen Besucht endlich eintreten und schloss hinter Liam eilig die Tür.
Sie hielt sich zurück während Liams Blick auf Chester fiel.
“We all change, when you think about it.
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
We’re all different people all through our lives.
And that’s OK, that’s good, you gotta keep moving,
so long as you remember all the people that you used to be.”
