Milo
"Ich war von meinem 6. bis zum 11. Lebensjahr absolut überzeugt davon, Astronaut zu werden", erklärte Milo mit einem Grinsen, während er die Spülmaschine schloss und das Bedürfnis unterdrückte, stattdessen Aaron an sich zu ziehen. "Ich habe keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin. Vielleicht hab ich mal irgendwas im Fernsehen gesehen, oder so. Aber ich hatte jedes einzelne Kinderbuch über den Weltraum und war damit natürlich bestens ausgerüstet, um mich sofort in eine Rakete zu setzen und los zu fliegen." Er nickte kurz überzeugt, bevor er wieder lachen musste.
"Lass uns eine Runde drehen. Wenn die Kinder schon nüchtern bei Mario Kart so abgehen, will ich nicht wissen, wie sehr sie aufdrehen, wenn sie dazu noch was getrunken haben." Er lächelte leicht, während er kurz Richtung Flur deutete. Es war ein schöner, früher Abend, sie hatten ein paar Parks in der Nähe und er hätte Aaron zumindest kurz bei sich, ohne dabei über irgendjemand anderen nachdenken zu müssen. Das Haus würde am Ende schon noch stehen. Wie hoch war die Chance, dass bei sechs Kindern kein einziges mit etwas Verantwortungsbewusstsein dabei war?
"Danach wollte ich eigentlich in die medizinische Forschung und dann habe ich mich doch umentschieden und bin Arzt geworden", erklärte er weiter, während er Aaron sanft mit sich zog und sich seine Schuhe schnappte. "Und du? Wolltest du schon als Kind Sozialpädagoge werden, oder warst du auch irgendwo auf dem Feuerwehrmann-Astronauten-Spektrum?" Keiner seiner Schulfreunde hatte damals normale Berufswünsche gehabt. Ein Großteil wollte Profifußballer werden, wenn er sich richtig erinnerte. "Bevor du den sicherlich vollkommen realistischen Traum hattest, im Lotto zu gewinnen, natürlich. Hast du überhaupt je Lotto gespielt?"
Wyatt
"Das klingt nach einer guten Idee", stimmte Wyatt Kaia zu. Wenn sie Wahrheit oder Pflicht mit Flaschendrehen verbanden, würden zumindest nicht immer die selben paar Leute angesprochen werden. Oder eben immer zufällig genau die selben Leute, was eher witzig, als seltsam wäre. Sie konnten ja das Spiel jederzeit wechseln, wenn es zu langweilig werden würde.
"Aber zuerst", unterbrach Emma, während sie ihren Becher hochhielt, "Auf das Geburtstagskind!"
"Happy Birthday", stimmte Lucas schmunzelnd ein, während er auch seinen Becher hob. Wyatt lachte kurz, stieß mit seinen Freunden an und trank den ersten Schluck. Erdbeere und Rum waren eine interessante Kombination und er konnte nicht wirklich sagen, ob er sie mochte, oder nicht. Alkohol war im Grunde sowieso nicht so wirklich seins, aber irgendwie musste man die Party ja in Schwung bringen, oder? Er musste ja nur irgendwie versuchen, den Becher ein wenig über den Abend hinweg zu strecken.
Emma neben ihm unterdrückte hörbar ein Husten, während sie ein leises "Ich glaube, das war zu viel Rum" ausstieß und sofort mit den zweiten Schluck nachspülte. "Wy, du fängst an mit dem Flaschendrehen. Es ist immerhin dein Geburtstag."
Wyatt nickte kurz, während er aufstand und eine fast leere Wasserflasche von seinem Nachttisch nahm. Er trank die letzten Schlücke aus als er sich hinsetzte, drehte die Flasche zu und legte sie auf den Boden. Wahrheit oder Pflicht hatte er bisher noch nicht so oft gespielt. Er hatte keine Ahnung, was genau er fragen, oder beauftragen sollte, während er die Flasche drehte und darauf wartete, dass sie langsam anhielt. Sie rollte ein wenig zur Seite, bevor sie auf Emma gerichtet liegen blieb, was ihn zumindest ein bisschen entspannte. Wenigstens kannten sie sich gut genug.
"Wahrheit", sagte Emma, ohne dass Wyatt überhaupt die berühmte Frage stellen musste.
"Es ist die erste Runde, also fangen wir einfach an", erklärte Wyatt mit einem kleinen Grinsen. "Erst Milch, dann Müsli, oder erst Müsli, dann Milch?"
Emma lachte kurz, während sie ihre Beine an ihren Körper zog. "Erst Milch, dann kommt die Schale in die Mikrowelle und dann das Müsli. Und das schmeckt wirklich gut, bevor hier gleich die Gegenstimmen laut werden!" Sie grinste kurz in die Runde, bevor sie selbst nach der Flasche griff und sie drehte. Diesmal blieb sie auf Jia stehen. Emma lächelte leicht, während sie zu dem Mädchen sah. "Wahrheit, oder Pflicht, Maus?"
"Ich war von meinem 6. bis zum 11. Lebensjahr absolut überzeugt davon, Astronaut zu werden", erklärte Milo mit einem Grinsen, während er die Spülmaschine schloss und das Bedürfnis unterdrückte, stattdessen Aaron an sich zu ziehen. "Ich habe keine Ahnung, wie ich darauf gekommen bin. Vielleicht hab ich mal irgendwas im Fernsehen gesehen, oder so. Aber ich hatte jedes einzelne Kinderbuch über den Weltraum und war damit natürlich bestens ausgerüstet, um mich sofort in eine Rakete zu setzen und los zu fliegen." Er nickte kurz überzeugt, bevor er wieder lachen musste.
"Lass uns eine Runde drehen. Wenn die Kinder schon nüchtern bei Mario Kart so abgehen, will ich nicht wissen, wie sehr sie aufdrehen, wenn sie dazu noch was getrunken haben." Er lächelte leicht, während er kurz Richtung Flur deutete. Es war ein schöner, früher Abend, sie hatten ein paar Parks in der Nähe und er hätte Aaron zumindest kurz bei sich, ohne dabei über irgendjemand anderen nachdenken zu müssen. Das Haus würde am Ende schon noch stehen. Wie hoch war die Chance, dass bei sechs Kindern kein einziges mit etwas Verantwortungsbewusstsein dabei war?
"Danach wollte ich eigentlich in die medizinische Forschung und dann habe ich mich doch umentschieden und bin Arzt geworden", erklärte er weiter, während er Aaron sanft mit sich zog und sich seine Schuhe schnappte. "Und du? Wolltest du schon als Kind Sozialpädagoge werden, oder warst du auch irgendwo auf dem Feuerwehrmann-Astronauten-Spektrum?" Keiner seiner Schulfreunde hatte damals normale Berufswünsche gehabt. Ein Großteil wollte Profifußballer werden, wenn er sich richtig erinnerte. "Bevor du den sicherlich vollkommen realistischen Traum hattest, im Lotto zu gewinnen, natürlich. Hast du überhaupt je Lotto gespielt?"
Wyatt
"Das klingt nach einer guten Idee", stimmte Wyatt Kaia zu. Wenn sie Wahrheit oder Pflicht mit Flaschendrehen verbanden, würden zumindest nicht immer die selben paar Leute angesprochen werden. Oder eben immer zufällig genau die selben Leute, was eher witzig, als seltsam wäre. Sie konnten ja das Spiel jederzeit wechseln, wenn es zu langweilig werden würde.
"Aber zuerst", unterbrach Emma, während sie ihren Becher hochhielt, "Auf das Geburtstagskind!"
"Happy Birthday", stimmte Lucas schmunzelnd ein, während er auch seinen Becher hob. Wyatt lachte kurz, stieß mit seinen Freunden an und trank den ersten Schluck. Erdbeere und Rum waren eine interessante Kombination und er konnte nicht wirklich sagen, ob er sie mochte, oder nicht. Alkohol war im Grunde sowieso nicht so wirklich seins, aber irgendwie musste man die Party ja in Schwung bringen, oder? Er musste ja nur irgendwie versuchen, den Becher ein wenig über den Abend hinweg zu strecken.
Emma neben ihm unterdrückte hörbar ein Husten, während sie ein leises "Ich glaube, das war zu viel Rum" ausstieß und sofort mit den zweiten Schluck nachspülte. "Wy, du fängst an mit dem Flaschendrehen. Es ist immerhin dein Geburtstag."
Wyatt nickte kurz, während er aufstand und eine fast leere Wasserflasche von seinem Nachttisch nahm. Er trank die letzten Schlücke aus als er sich hinsetzte, drehte die Flasche zu und legte sie auf den Boden. Wahrheit oder Pflicht hatte er bisher noch nicht so oft gespielt. Er hatte keine Ahnung, was genau er fragen, oder beauftragen sollte, während er die Flasche drehte und darauf wartete, dass sie langsam anhielt. Sie rollte ein wenig zur Seite, bevor sie auf Emma gerichtet liegen blieb, was ihn zumindest ein bisschen entspannte. Wenigstens kannten sie sich gut genug.
"Wahrheit", sagte Emma, ohne dass Wyatt überhaupt die berühmte Frage stellen musste.
"Es ist die erste Runde, also fangen wir einfach an", erklärte Wyatt mit einem kleinen Grinsen. "Erst Milch, dann Müsli, oder erst Müsli, dann Milch?"
Emma lachte kurz, während sie ihre Beine an ihren Körper zog. "Erst Milch, dann kommt die Schale in die Mikrowelle und dann das Müsli. Und das schmeckt wirklich gut, bevor hier gleich die Gegenstimmen laut werden!" Sie grinste kurz in die Runde, bevor sie selbst nach der Flasche griff und sie drehte. Diesmal blieb sie auf Jia stehen. Emma lächelte leicht, während sie zu dem Mädchen sah. "Wahrheit, oder Pflicht, Maus?"