Ezra
“Ich denke nicht, dass wir das irgendwie beschleunigen können. Es hängt davon ab, wie gut die genähten Wunden heilen. Was nicht heißt, dass du mich nicht trotzdem tragen kannst, wenn du unbedingt willst.” Ezra bemühte sich um sein unschuldigstes Lächeln, während er Andrew entgegen sah, der zum Glück rechtzeitig von Elli abgelenkt wurde, die wohl nicht ganz zufrieden mit der Krankenhausatmosphäre war. Dafür schien sie sich ausgesprochen wohl in Andrews Armen zu fühlen, was Ezra nur zu gut nachvollziehen konnte. Er merkte erst, wie verliebt er seinen Freund anstarrte, als Andrew sich zu ihm drehte, um das Baby neben ihn zu setzen.
“Du kannst schon sitzen, kleine Maus?”, wandte er sich an das Mädchen, während er ihr sanft über den Kopf strich. “Das ist ja toll!” Er legte seinen Arm zur Stütze um sie und grinste kurz, als sie nach seinem Zeigefinger griff und ihn in dem typischen Todesgriff eines Babys ohne Feinmotorik festhielt. Keinen Schmuck zu tragen war wirklich die beste Entscheidung gewesen. Er zog seinen Finger wieder sanft aus ihrem Griff heraus, als Andrew ihm die kleinen Lernkarten entgegen hielt.
“Habe ich dir schon mal gesagt, dass ich es liebe, wie durchorganisiert du bist?”, fragte er mit Bewunderung in der Stimme, während er den Stapel neben sich aufs Bett legte und die obersten Karten einmal umdrehte und schließlich seine Hand Elli zurück gab, die ihre kleinen Fingerchen wieder nach ihr ausstreckte. “Das ist eine wirklich wundervolle Idee, Darling.” Auch wenn es nicht daran änderte, dass ihm die Kinder unfassbar leid taten. Von ein auf den anderen Tag von Russland nach England umzusiedeln musste schwer sein, egal, wie jung und anpassungsfähig man auch war. Neues Umfeld, neue Personen. Vielleicht durften sie die Kinder ja ab und an besuchen, wenn Nadia keine Gefahr mehr darstellte, einfach um zu sehen, ob es ihnen noch gut ging.
“Angeblich gibt es an den Automaten auch Tee. Wäre super, wenn du mir welchen mitbringen könntest”, antwortete er, als Andrew ihn fragte. Theoretisch sollte er bei Wasser bleiben, aber er brauchte irgendwas mit Geschmack. “Dann gehen wir die Karten einmal durch und dann machen wir deine Brüder im Uno fertig. Wie klingt das, Elli?” Er sah zu dem Mädchen hinab, das ihn mit großen Augen zurück anstarrte.
“Ich denke nicht, dass wir das irgendwie beschleunigen können. Es hängt davon ab, wie gut die genähten Wunden heilen. Was nicht heißt, dass du mich nicht trotzdem tragen kannst, wenn du unbedingt willst.” Ezra bemühte sich um sein unschuldigstes Lächeln, während er Andrew entgegen sah, der zum Glück rechtzeitig von Elli abgelenkt wurde, die wohl nicht ganz zufrieden mit der Krankenhausatmosphäre war. Dafür schien sie sich ausgesprochen wohl in Andrews Armen zu fühlen, was Ezra nur zu gut nachvollziehen konnte. Er merkte erst, wie verliebt er seinen Freund anstarrte, als Andrew sich zu ihm drehte, um das Baby neben ihn zu setzen.
“Du kannst schon sitzen, kleine Maus?”, wandte er sich an das Mädchen, während er ihr sanft über den Kopf strich. “Das ist ja toll!” Er legte seinen Arm zur Stütze um sie und grinste kurz, als sie nach seinem Zeigefinger griff und ihn in dem typischen Todesgriff eines Babys ohne Feinmotorik festhielt. Keinen Schmuck zu tragen war wirklich die beste Entscheidung gewesen. Er zog seinen Finger wieder sanft aus ihrem Griff heraus, als Andrew ihm die kleinen Lernkarten entgegen hielt.
“Habe ich dir schon mal gesagt, dass ich es liebe, wie durchorganisiert du bist?”, fragte er mit Bewunderung in der Stimme, während er den Stapel neben sich aufs Bett legte und die obersten Karten einmal umdrehte und schließlich seine Hand Elli zurück gab, die ihre kleinen Fingerchen wieder nach ihr ausstreckte. “Das ist eine wirklich wundervolle Idee, Darling.” Auch wenn es nicht daran änderte, dass ihm die Kinder unfassbar leid taten. Von ein auf den anderen Tag von Russland nach England umzusiedeln musste schwer sein, egal, wie jung und anpassungsfähig man auch war. Neues Umfeld, neue Personen. Vielleicht durften sie die Kinder ja ab und an besuchen, wenn Nadia keine Gefahr mehr darstellte, einfach um zu sehen, ob es ihnen noch gut ging.
“Angeblich gibt es an den Automaten auch Tee. Wäre super, wenn du mir welchen mitbringen könntest”, antwortete er, als Andrew ihn fragte. Theoretisch sollte er bei Wasser bleiben, aber er brauchte irgendwas mit Geschmack. “Dann gehen wir die Karten einmal durch und dann machen wir deine Brüder im Uno fertig. Wie klingt das, Elli?” Er sah zu dem Mädchen hinab, das ihn mit großen Augen zurück anstarrte.