Caleb
Langsam bekam Caleb tatsächlich ein ziemlich gutes Gefühl dafür, was genau bei Richards Arbeitgeber abging. Offensichtlich war er nicht der einzige, der sich täglich seine eigene Verschwiegenheitspflicht vor Augen führen musste. Wahrscheinlich sollte er Ezra beizeiten doch mal ein paar gezieltere Fragen stellen. Obwohl Richard mindestens genauso viel zu reden schien, wie sein Bruder. Wenigstens war seine Erklärung einleuchtend. Caleb war fast ein wenig erleichtert darüber, dass Richards Schweigen nichts mit ihm zu tun hatte.
“Ich kann dich beruhigen. Steine zu stehlen ist eigentlich nicht ganz mein Ding, wie du vielleicht gemerkt hast.” Obwohl er Richard die Bedenken nicht verübeln konnte. Er selbst wäre wahrscheinlich ähnlich misstrauisch, wenn die Situation umgekehrt wäre und eigentlich war ihm das Misstrauen weitaus lieber, als der überraschend offene Satz am Ende seines kleinen Monologs, der Cal unfreiwillig zum Lachen brachte.
“Oh, bild dir nichts drauf ein. Ich war betrunken und mein letzter One Night Stand war sechs Jahre her. Oder sieben?” Er zuckte kurz mit den Schultern. Ab einem gewissen Zeitpunkt kam es eh nicht mehr darauf an. “Es war einfach nett, mal eine Nacht nicht alleine zu verbringen.” Und vielleicht hatte diese seltsame Sympathie auch dafür gesorgt, dass er geblieben war, aber er würde wahrscheinlich eher Richards Vorschlag mit dem Selbstmord annehmen, als das zuzugeben. Dann könnte er ihm auch direkt ins Gesicht sagen, dass er wahrscheinlich bei dem kleinsten Flirt direkt wieder einknicken würde. Weshalb sich das Gespräch gerade in eine höchst unglückliche Richtung entwickelte.
“Dass du nicht mein Typ bist, macht das ganze eigentlich nur noch schlimmer.” Sein Blick rutschte unvorteilhafterweise nun doch ein wenig tiefer, zu Richards durchtrainierten Armen. Langsam hatte er das furchtbare Gefühl, dass er selbst eigentlich gar nicht mehr so richtig wusste, was sein Typ war. Er blinzelte kurz, bevor er sich wieder auf sein Gesicht konzentrierte. “Ich hab nicht mal eine Ausrede.” Er konnte nicht anders, als ein wenig zu lächeln. Irgendwie war diese ganze Situation bizarr.
“Aber es war…wirklich gut.” Gut genug, dass die Nacht praktisch durchgehend immer wieder durch seinen Kopf geisterte, wenn er sich gerade nicht ablenken konnte.
Langsam bekam Caleb tatsächlich ein ziemlich gutes Gefühl dafür, was genau bei Richards Arbeitgeber abging. Offensichtlich war er nicht der einzige, der sich täglich seine eigene Verschwiegenheitspflicht vor Augen führen musste. Wahrscheinlich sollte er Ezra beizeiten doch mal ein paar gezieltere Fragen stellen. Obwohl Richard mindestens genauso viel zu reden schien, wie sein Bruder. Wenigstens war seine Erklärung einleuchtend. Caleb war fast ein wenig erleichtert darüber, dass Richards Schweigen nichts mit ihm zu tun hatte.
“Ich kann dich beruhigen. Steine zu stehlen ist eigentlich nicht ganz mein Ding, wie du vielleicht gemerkt hast.” Obwohl er Richard die Bedenken nicht verübeln konnte. Er selbst wäre wahrscheinlich ähnlich misstrauisch, wenn die Situation umgekehrt wäre und eigentlich war ihm das Misstrauen weitaus lieber, als der überraschend offene Satz am Ende seines kleinen Monologs, der Cal unfreiwillig zum Lachen brachte.
“Oh, bild dir nichts drauf ein. Ich war betrunken und mein letzter One Night Stand war sechs Jahre her. Oder sieben?” Er zuckte kurz mit den Schultern. Ab einem gewissen Zeitpunkt kam es eh nicht mehr darauf an. “Es war einfach nett, mal eine Nacht nicht alleine zu verbringen.” Und vielleicht hatte diese seltsame Sympathie auch dafür gesorgt, dass er geblieben war, aber er würde wahrscheinlich eher Richards Vorschlag mit dem Selbstmord annehmen, als das zuzugeben. Dann könnte er ihm auch direkt ins Gesicht sagen, dass er wahrscheinlich bei dem kleinsten Flirt direkt wieder einknicken würde. Weshalb sich das Gespräch gerade in eine höchst unglückliche Richtung entwickelte.
“Dass du nicht mein Typ bist, macht das ganze eigentlich nur noch schlimmer.” Sein Blick rutschte unvorteilhafterweise nun doch ein wenig tiefer, zu Richards durchtrainierten Armen. Langsam hatte er das furchtbare Gefühl, dass er selbst eigentlich gar nicht mehr so richtig wusste, was sein Typ war. Er blinzelte kurz, bevor er sich wieder auf sein Gesicht konzentrierte. “Ich hab nicht mal eine Ausrede.” Er konnte nicht anders, als ein wenig zu lächeln. Irgendwie war diese ganze Situation bizarr.
“Aber es war…wirklich gut.” Gut genug, dass die Nacht praktisch durchgehend immer wieder durch seinen Kopf geisterte, wenn er sich gerade nicht ablenken konnte.