Caleb
Hah. Wenn er sein eigenes Niveau suchen wollte, brauchte Caleb mittlerweile wahrscheinlich eine Lupe und einiges an Ausdauer. Und das, nachdem er eigentlich davon ausgegangen war, dass er nicht tiefer sinken konnte, aber anscheinend war sein Leben ein einziges schwarzes Loch mit mehr als genug Platz nach unten. Obwohl sich das tief-sinken ab und an lohnen konnte. Wenn Richard wirklich davon ausging, dass Ezra und er gleich nervig waren, hatte er offensichtlich keine Vorstellung davon, wozu Caleb im Stande war.
"Ich weiß ja nicht, ob es dir auffällt, Sonnenschein, aber eigentlich rede ich kaum. Du textest mich hier ununterbrochen zu." Caleb schaffte es endlich, das Radio wieder mit Richards Handy zu verbinden und drehte sofort die Musik lauter, nur, um weitere Unterhaltung direkt im Keim zu ersticken. Er brauchte keinen weiteren Monolog, keine weiteren Anschuldigungen und keine weitere Erinnerung daran, wie unfassbar dämlich es gewesen war, je mit Richard ins Bett zu steigen. Alles war er brauchte war Ruhe und jemand, der ihn bewusstlos schlug, am besten so lange, dass er erst wieder wach wurde, wenn diese Mission zuende war und er Richard nie wieder sehen musste.
Er wandte seinen Blick von seiner uncharmanten Reisebegleitung ab und sah stattdessen aus dem Fenster. Das hier war seine persönliche Hölle. Wahrscheinlich die Strafe für das schlechte Karma, das er bisher in seinem Leben gesammelt hatte. Irgendwo musste es eine höhere Macht geben, die gerade mit dem Finger auf ihn zeigte und lachte und er konnte nichts tun, außer zu hoffen, dass das hier alles schnell vorbei und sein Karma-Konto danach wieder ausgeglichen sein würde. Wenigstens war Richards Musikgeschmack nicht der schlechteste. Auch, wenn Caleb eher sterben würde, als ihm das zu sagen. Vielleicht hatte er ja Glück und Richard würde sie in einem Anflug seiner grenzenlosen Kompetenz gegen einen Baum lenken, oder so.
Er warf einen kurzen Blick auf sein Handy, um sich selbst irgendwie auf andere Gedanken zu bringen. Er hatte eine kurze Nachricht von Ezra und mehrere relativ lange Nachrichten von Niamh. Wenigstens konnte er bei darauf zählen, dass seine Schwester sich nicht von dem allgemeinen Valentinstags-Quatsch einfangen ließ. Sie erwähnte ihren Mann nicht mal. Jede einzelne Nachricht war entweder arbeitsbezogen, Kritik an der Nachbarin, die sie nicht leiden konnte, oder eine Beschwerde darüber, warum er ihre Nachrichten ignorierte. Wenigstens würde er so die nächsten Stunden rumbekommen.
Hah. Wenn er sein eigenes Niveau suchen wollte, brauchte Caleb mittlerweile wahrscheinlich eine Lupe und einiges an Ausdauer. Und das, nachdem er eigentlich davon ausgegangen war, dass er nicht tiefer sinken konnte, aber anscheinend war sein Leben ein einziges schwarzes Loch mit mehr als genug Platz nach unten. Obwohl sich das tief-sinken ab und an lohnen konnte. Wenn Richard wirklich davon ausging, dass Ezra und er gleich nervig waren, hatte er offensichtlich keine Vorstellung davon, wozu Caleb im Stande war.
"Ich weiß ja nicht, ob es dir auffällt, Sonnenschein, aber eigentlich rede ich kaum. Du textest mich hier ununterbrochen zu." Caleb schaffte es endlich, das Radio wieder mit Richards Handy zu verbinden und drehte sofort die Musik lauter, nur, um weitere Unterhaltung direkt im Keim zu ersticken. Er brauchte keinen weiteren Monolog, keine weiteren Anschuldigungen und keine weitere Erinnerung daran, wie unfassbar dämlich es gewesen war, je mit Richard ins Bett zu steigen. Alles war er brauchte war Ruhe und jemand, der ihn bewusstlos schlug, am besten so lange, dass er erst wieder wach wurde, wenn diese Mission zuende war und er Richard nie wieder sehen musste.
Er wandte seinen Blick von seiner uncharmanten Reisebegleitung ab und sah stattdessen aus dem Fenster. Das hier war seine persönliche Hölle. Wahrscheinlich die Strafe für das schlechte Karma, das er bisher in seinem Leben gesammelt hatte. Irgendwo musste es eine höhere Macht geben, die gerade mit dem Finger auf ihn zeigte und lachte und er konnte nichts tun, außer zu hoffen, dass das hier alles schnell vorbei und sein Karma-Konto danach wieder ausgeglichen sein würde. Wenigstens war Richards Musikgeschmack nicht der schlechteste. Auch, wenn Caleb eher sterben würde, als ihm das zu sagen. Vielleicht hatte er ja Glück und Richard würde sie in einem Anflug seiner grenzenlosen Kompetenz gegen einen Baum lenken, oder so.
Er warf einen kurzen Blick auf sein Handy, um sich selbst irgendwie auf andere Gedanken zu bringen. Er hatte eine kurze Nachricht von Ezra und mehrere relativ lange Nachrichten von Niamh. Wenigstens konnte er bei darauf zählen, dass seine Schwester sich nicht von dem allgemeinen Valentinstags-Quatsch einfangen ließ. Sie erwähnte ihren Mann nicht mal. Jede einzelne Nachricht war entweder arbeitsbezogen, Kritik an der Nachbarin, die sie nicht leiden konnte, oder eine Beschwerde darüber, warum er ihre Nachrichten ignorierte. Wenigstens würde er so die nächsten Stunden rumbekommen.