Steve
Wenigstens konnte er Thomas kulinarisch ein wenig beruhigen. Sein Dad hatte dieses Jahr einen kulinarischen Abstecher nach Dänemark gemacht und Braten mit Rotkohl vorbereitet, während seine Mom Milchreis mit Kirschsoße beigesteuert hatte. Es war weitaus besser gelaufen, als das französische Rezept, das seine Eltern sich letztes Jahr vorgenommen hatten. Aber das war gerade vollkommen egal in Anbetracht der Information, die Thomas in den Kühlschrank nuschelte. Steve versuchte, nicht allzu besorgt auszusehen, als Thomas Blick auf ihn fiel.
Er stieß ein sanftes "Oh" aus, während er etwas nervös auf seine Unterlippe biss. Er hatte nicht damit gerechnet, dass Thomas sein Outing so schnell hinter sich bringen wollte, obwohl...es ihn irgendwie auch beruhigte. Wenigstens hieß das doch irgendwie, dass Thomas sich bei ihrer Beziehung relativ sicher war, oder? Wenn er noch immer unsicher wäre, ob er überhaupt bisexuell war, hätte er ihre Beziehung doch sicher erst mal für sich behalten, nicht? Vor allem, wenn seine Familie damit offenbar nicht allzu locker umgegangen war.
Steve fühlte einen kleinen Stich, als Leonas Name fiel, auch, wenn sein Freund ein kleines Kompliment hinterherschob, das ihn zum Lächeln brachte. Irgendwie war es schräg, dass Thomas' Familie so an ihr zu hängen schien. Steve hatte sie nie gemocht und ihre Beziehung zu Thomas war ihm immer recht toxisch vorgekommen. Er war froh gewesen, dass sie Schluss gemacht hatten, vollkommen unabhängig von ihrer eigenen Beziehung. Auch, wenn er die letzten Tage damit verbracht hatte sich zu wundern, ob er vielleicht irgendwie immer schon Gefühle für Thomas gehabt hatte. Musste er doch irgendwie, oder? Der kleine One Night Stand hatte sich doch unmöglich aus dem Nichts ergeben, auch, wenn er sich nicht daran erinnern konnte, je aktiv romantisch über seinen besten Freund gedacht zu haben.
Er schüttelte kurz den Kopf, als Thomas anmerkte, dass er besser gar nichts hätte sagen sollen und davon redete, ihn nicht unter Druck setzen zu wollen. "Ich hab meinen Eltern auch erzählt, dass wir zusammen sind. Ich wollte die ganze Fragerei schon mal hinter mich bringen", erklärte er mit einem kleinen, nervösen Lachen. "Ich denke, dass es für sowas nie den richtigen Zeitpunkt gibt. Irgendwann muss man es einfach hinter sich bringen, oder so." Das war wahrscheinlich der schlechteste Rat, den er je gegeben hatte.
"Und es setzt mich nicht unter Druck. Es ist irgendwie eine seltsame Situation, ich glaube, wir müssen uns da beide noch irgendwie dran gewöhnen. Ich meine, ich-" Er stockte kurz mit einem weiteren, nervösen Lachen. Kommunikation war wichtig, oder? Thomas schien das alles genau so seltsam zu finden, wie er. "Ich, ähm, ich hab gestern meinen Kleiderschrank ein wenig aufgeräumt, damit du ein paar deiner Kisten einräumen kannst, wenn du willst und ich hab den kompletten Tag darüber nachgedacht, wie ich dir das erkläre, ohne, dass es zu romantisch rüber kommt, weil ich dich nicht überfordern wollte. Ich glaube, ich hab mir noch nie so viele Gedanken um eine Beziehung gemacht." Er stieß ein weiteres Lachen aus, in der panischen Hoffnung, gerade eher das Eis gebrochen, als seine Beziehung ruiniert zu haben.
Wenigstens konnte er Thomas kulinarisch ein wenig beruhigen. Sein Dad hatte dieses Jahr einen kulinarischen Abstecher nach Dänemark gemacht und Braten mit Rotkohl vorbereitet, während seine Mom Milchreis mit Kirschsoße beigesteuert hatte. Es war weitaus besser gelaufen, als das französische Rezept, das seine Eltern sich letztes Jahr vorgenommen hatten. Aber das war gerade vollkommen egal in Anbetracht der Information, die Thomas in den Kühlschrank nuschelte. Steve versuchte, nicht allzu besorgt auszusehen, als Thomas Blick auf ihn fiel.
Er stieß ein sanftes "Oh" aus, während er etwas nervös auf seine Unterlippe biss. Er hatte nicht damit gerechnet, dass Thomas sein Outing so schnell hinter sich bringen wollte, obwohl...es ihn irgendwie auch beruhigte. Wenigstens hieß das doch irgendwie, dass Thomas sich bei ihrer Beziehung relativ sicher war, oder? Wenn er noch immer unsicher wäre, ob er überhaupt bisexuell war, hätte er ihre Beziehung doch sicher erst mal für sich behalten, nicht? Vor allem, wenn seine Familie damit offenbar nicht allzu locker umgegangen war.
Steve fühlte einen kleinen Stich, als Leonas Name fiel, auch, wenn sein Freund ein kleines Kompliment hinterherschob, das ihn zum Lächeln brachte. Irgendwie war es schräg, dass Thomas' Familie so an ihr zu hängen schien. Steve hatte sie nie gemocht und ihre Beziehung zu Thomas war ihm immer recht toxisch vorgekommen. Er war froh gewesen, dass sie Schluss gemacht hatten, vollkommen unabhängig von ihrer eigenen Beziehung. Auch, wenn er die letzten Tage damit verbracht hatte sich zu wundern, ob er vielleicht irgendwie immer schon Gefühle für Thomas gehabt hatte. Musste er doch irgendwie, oder? Der kleine One Night Stand hatte sich doch unmöglich aus dem Nichts ergeben, auch, wenn er sich nicht daran erinnern konnte, je aktiv romantisch über seinen besten Freund gedacht zu haben.
Er schüttelte kurz den Kopf, als Thomas anmerkte, dass er besser gar nichts hätte sagen sollen und davon redete, ihn nicht unter Druck setzen zu wollen. "Ich hab meinen Eltern auch erzählt, dass wir zusammen sind. Ich wollte die ganze Fragerei schon mal hinter mich bringen", erklärte er mit einem kleinen, nervösen Lachen. "Ich denke, dass es für sowas nie den richtigen Zeitpunkt gibt. Irgendwann muss man es einfach hinter sich bringen, oder so." Das war wahrscheinlich der schlechteste Rat, den er je gegeben hatte.
"Und es setzt mich nicht unter Druck. Es ist irgendwie eine seltsame Situation, ich glaube, wir müssen uns da beide noch irgendwie dran gewöhnen. Ich meine, ich-" Er stockte kurz mit einem weiteren, nervösen Lachen. Kommunikation war wichtig, oder? Thomas schien das alles genau so seltsam zu finden, wie er. "Ich, ähm, ich hab gestern meinen Kleiderschrank ein wenig aufgeräumt, damit du ein paar deiner Kisten einräumen kannst, wenn du willst und ich hab den kompletten Tag darüber nachgedacht, wie ich dir das erkläre, ohne, dass es zu romantisch rüber kommt, weil ich dich nicht überfordern wollte. Ich glaube, ich hab mir noch nie so viele Gedanken um eine Beziehung gemacht." Er stieß ein weiteres Lachen aus, in der panischen Hoffnung, gerade eher das Eis gebrochen, als seine Beziehung ruiniert zu haben.