He's all that [Ukizilla & Kiba]

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    • Noch nicht?! Was sollte das denn? Sie wollte doch ganz klar was von ihm. Aber glücklich sah sie dabei nicht aus. Ich verstehe die Frauen einfach nicht. Jede war ein Rätsel. Sie hatten komplizierte Gedanken und waren nie zufrieden zustellen. Und bei Ayaka wars genauso. Sie wollen alle, dass man einen anrief oder schrieb, wenn man an sie dachte. Und jetzt drückte sie das Telefonat weg.
      "Wahnsinn wie du nur so vor Freude durch die Luft springst, weil du fast einen Freund hast.", sagte ich sarkastisch und aß endlich mein Sandwich auf. Vielleicht reagierte ich etwas über. Andererseits... hätte sie sonst auch anders antworten können.
      "Du meinst also, dass du nicht weiß, ob ihr vielleicht ein Paar werdet. Scheinbar sind da Gefühle im Spiel. Komisch ist nur, dass man sich ja eigentlich freuen sollte, wenn der jenige anruft, mit dem man sich eine Beziehung vorstellen kann. Er denkt an dich, du drückst ihn weg, weil du angeblich beim Essen bist. Du hättest auch einfach sagen können, dass du ihn später zurück rufst. Essen kann niemals wichtiger sein als ein Mensch, den man liebt.", ich überlegte kurz, fuhr dann aber fort, " Also eher eine einseitige Liebe. Warum weist du ihn dann nicht ab, wenn du keine Gefühle hast?", fragte ich sie und war dann doch neugierig geworden. Da ich ständig Liebesbekundungen bekam, hatte ich auch kein Problem damit, den Leuten einen Korb zu geben. Sie kannten mich nicht mal. Ich war reich und der Enkel von Chiaki Aomine. Das war alles, was sie wissen wollten. Und bei meiner zukünftigen Ehefrau, die natürlich von meinem Großvater ausgewählt wird, wird es nicht anders sein. Selbst, wenn ich mir meine Freundin gern selbst aussuchen wollte.
    • Sein Sarkasmus traf mich und schnürte mir den Hals zu, doch was dann kam war nur noch härter. Ich wusste, dass er Recht hatte, doch er hatte kein Rest sich da einzumischen und so mit mir zu reden. Ich schwankte dazwischen hin und her ihm die Leviten zu lesen und dass ich eigentlich keinen Streit wollte, weshalb ich mir nur erstmal fest auf die Unterlippe bis.
      Doch dann reichte es mir und ich sah ihn direkt in die Augen und fixierte ihn. „Und du weißt so viel von Liebe? Ich hatte noch nicht die Zeit mit ihm zu reden und ihm zu sagen was los ist, da es bis vor kurzem noch sehr anders aussah und ich noch nicht weiß, wie ich einem meiner sehr guten Freunde sagen muss, dass ich ihn nicht in dieser Weise mag…. Aber davon ab, denke ich auch nicht, dass du mir da reinreden darfst, denn immerhin darfst du ja nicht mal entscheiden mit wem du zusammen bist. Hast du immerhin selbst gesagt.“ Ich hoffte, dass ich nun nicht wieder zu weit gegangen war und es wieder zu Streit führen würde, doch war es so nervig, eben weil er Recht hatte. Doch ich wollte meinem Kumpel keinen Korb geben, weil ich ihn damit verletzen würde und außerdem war ich mir selbst ja auch erst seit kurzem klar wieso ich nun nichts mehr in die Richtung fühlte, wenn ich an ihn dachte. Der Grund saß mir hier direkt gegenüber und war doch so unerreichbar.
    • Als Ayaka dann doch so direkt war und mir in die Augen sah, war ich kurze Zeit erstarrt. Noch nie hat jemand so mit mir geredet. Ich war zu weit gegangen. Das ließ sie mich spüren. Ich schluckte und sah beschämt zur Seite. Kann in diesem Urlaub nicht einmal was gut laufen? Was ich auch machte, war falsch. Und ich fühlte mich dezent verarscht. Ich wusste nicht mehr weiter. Und wenn ich nicht mehr weiter wusste, tat ich das, was ich bei sowas immer tat. Abhauen.
      Ich stand auf und sah zur ihr Runter, ehe ich dann doch nochmal zur Seite sah.
      "Entschuldige.", murmelte ich leise und hoffte einfach, dass sie es verstanden hatte, denn ich werde es kein zweites Mal sagen. Dann verließ ich die Küche und ging in mein Zimmer, wo ich mich auf meinem Bett fallen ließ. Ich starrte an die Decke und dachte über das Gespräch nach, welches sich gerade in der Küche abgespielt hatte. Ich konnte nicht verstehen, weshalb sie ihm nicht einfach sagte, dass sie sich keine Beziehung vorstellen konnte. Ich machte es ja auch ständig. Und trotzdem rannten mir die nervigen Gören hinterher. Ich seufzte und wälste mich von der einen Richtung in die andere. Ich wollte nicht mehr drüber nachdenken, aber dieses Gespräch spukte mir die ganze Zeit im Kopf herrum. Ich musste es irgendwie loswerden.
      Mehr als genervt von mir selbst richtete ich mich wieder auf und fuhr mir durch das Gesicht. Ich brech gleich.
      Schwerenherzens stand ich auf und huschte zurück zur Küche, in der Hoffnung, Ayaka da noch zu finden. Wenn sie nicht auch schon längst ins Bett gegangen war. Aber ich musste dringend zu ihr.
    • Als Daiki so erstarrte wusste ich, dass ich war Falsches gesagt hatte und sicher zu heftig reagiert hatte. Doch einfach so zurückrudern konnte ich nun auch nicht mehr und so konnte ich nur zusahen wie der bis eben noch so schöne Moment zerplatzte wie eine Seifenblase. Natürlich ging er und ich konnte ihm nur mit großen Augen nachsehen, die sich langsam mit Tränen füllten.
      Langsam sollte doch auch mein dummes Herz merken, dass wir uns einfach nicht gut verstanden und eh immer wieder aneinandergerieten, doch trotzdem konnte ich ihn nicht abhaken. Schnell wischte ich die Tränen weg und er hatte ja auch irgendwo Recht: Es war nicht fair von mir einen Kerl hinzuhalten, weil ich Angst hatte die Wahrheit zu sagen. So wählte ich Kaitos Nummer und nach ein bisschen Smalltalk wieso ich nicht rangegangen war und wie es mir ging kam ich zur Sache.
      Wir redeten ziemlich lange und auch, wenn er mich natürlich mochte und am liebsten mein fester Freund geworden wäre, so verstand er, dass ich Gefühle für einen Anderen hatte und er wünschte mir viel Glück. Ich lachte leise. „Ach, er und ich … das wird nie etwas. Ich mag ihn, aber irgendwie scheinen wir nicht zusammenzugehören. Ich genieße seine Nähe, aber ich sage immer was Dummes und dann streiten wir.“ Da fingen auch schon wieder die Tränen an zu laufen und deshalb beendete ich schnell das Gespräch. Ich sollte nun auch endlich ins Bett, immerhin wollten wir morgen an den Strand und so erhob ich mich um zu meinem Zimmer zu gehen.
    • Ich hatte Glück, denn in der Küche war tatsächlich noch Licht an. Also war sie noch da und vielleicht konnte ich nochmal mit ihr reden. Ich konnte es so nicht beenden lassen. Und eigentlich wusste ich ja auch, wie gehobenes Verhalten funktionierte. Ich hatte Manieren, nur meistens nutzte ich sie eben nie...
      Ich wollte gerade klopfen, als ich hörte, wie sie noch telefonierte. Ich hielt inne und biss mir auf die Lippe. Sie sprach sicherlich über unsere Beziehung miteinander. In letzter Zeit stritten wir ständig. Aber es klang eher so, als wollte sie alles aufgeben. War es jetzt vorbei? Wollte sie gehen? Ich spürte ein Ziehen in meiner Brust und automatisch biss ich mir auf die Lippe. So ein Mist.... wenn ich wollte, dass sie blieb, musste ich was machen.
      Ich wollte gerade klopfen, um einzutreten, als die Tür vor mir schon aufging und Ayaka direkt vor mir stand. Verdutzt sah ich sie an und wusste für zwei Sekunden nicht, was ich sagen sollte. Doch dann fing ich mich wieder und fing an.
      "Ähm... ich.... was ich da vorhin gesagt habe, dass.... ich hätte es nicht sagen sollen. Du hattest Recht, es ging mich nichts an. Und.... ich hab gar nicht vor, mich von so einem alten Sack verheiraten zu lassen. Schließlich muss ich damit leben und nicht er, also werde ich mir sehr wohl meine Freundin aussuchen. Also.....", oh Gott, was war ich für ein Waschlappen. Ich schaffte es nicht mal, ein paar einfache Worte auszusprechen. Ich atmete einmal durch, ehe ich zur Seite sah. Ich wollte ihr nicht ins Gesicht sehen.
      "Es... tut mir leid."
    • Als ich fast in Daiki hinein lief erschrak ich ganz schön. Mein Herz schlug zum Hals als ich mich fragte wie lange er schon hier stand und hoffte, dass er mein Gespräch eben nicht gehört hatte. Er wäre mir viel zu peinlich, nach allen Dingen, die ich gesagt hatte.
      Doch wieso war er überhaupt hier? Er hatte doch vorhin ins Bett gehen wollen und so kam mir zuerst in den Sinn, dass er vielleicht vorhatte sich noch mehr zu Essen zu machen. Ich sollte eben nicht zu viel hinein lesen in die Geschichte.
      Dann fing er jedoch an vor sich hin zu stammeln und irgendwie war es sehr süß, wie er da so vor mir stand und mein Herz machte einen kleinen Hüpfer als er meinte, dass er doch nicht eine Person heiraten würde, die sein Großvater für ihn aussuchte. Ich wusste, dass ich da nicht zu viel rein interpretieren durfte und doch machte ein Teil von mir sich Hoffnung. Doch bei all den Mädchen, die bei ihm Schlange standen, da würde er doch ganz sicher nicht an mir Interesse haben.
      Als er schließlich die Entschuldigung vorbrachte, lächelte sie ihn an. „Es tut mir auch leid. Ich hätte ja nicht so böse reagieren müssen. Aber ich freue mich, dass du dein Schicksal alleine in die Hand nehmen willst. Du verdienst jemanden, der dich liebt und nicht das Geld deiner Familie und ich bin mir sicher, dass du so jemanden finden wirst.“
    • Als ich hörte, wie auch sie sich entschuldigte, drehte ich meinen Kopf wieder zu ihr und sah sie überrascht an. Wieso entschuldigte sie sich denn jetzt? Sie hatte nicht mal was gemacht und trotzdem kam sowas. Aber ich war auch froh, dass wieder alles okay war. Ja, wir stritten uns oft. Aber irgendwie vertrugen wir uns auch sofort wieder. Und ich konnte ihr auch nicht wirklich böse sein. Ein bisschen machte es auch Spaß, mich mit ihr zu streiten.
      Deshalb musste ich auch grinsen, als Ayaka dann erwähnte, dass ich wen finden würde, der mich liebte. Ich beugte mich runter, um auf Augenhöhe zu sein und sah sie neckisch grinsend an.
      "Also willst du mich doch heiraten. Ich bin mit Sicherheit besser als dieser Typ, der dich anrufen wollte. Viel cooler und besser aussehen tu ich auch", scherzte ich und lachte. Dann richtete ich mich wieder auf und streckte mich.
      "Es ist schon spät. Wir sollten ins Bett gehen. Sonst pennen wir womöglich noch beim Frühstück ein. Oder wer weiß sonst wo. Nur tu mir einen Gefallen. Nimm bei Restaurants keine Rücksicht auf mich. Ich will nicht, dass die anderen was bemerken.", bat ich meinen Gegenüber und sah sie ernst an. Eigentlich wusste Tetsu auch davon. Aber ich musste ja nicht rumposaunen, dass er es wusste.
    • Er sah ein wenig überrascht aus, dass ich mich entschuldigte, und dies ließ mich schmunzeln. Es war mir jedoch wichtig gewesen, dass er wusste, dass es mir auch leidtat und ich nicht vorgehabt hatte ihn so anzumachen. Wir stießen öfter mal aneinander, aber nie war es wirklich böse zwischen uns und dies ließ mich hoffen, dass wir uns im Grunde doch verstanden.
      Als er nun jedoch meinte, dass ich ihn wohl doch heiraten würde, da konnte ich nicht anders als leicht rot zu werden und verlegen. Wenn er nur wüsste, dass er mit seiner Neckerei den Nagel auf den Kopf getroffen hatte. Wobei ich ja nicht gleich an Heirat dachte, aber der Gedanke ihn mit einer anderen Frau zu sehen und weniger Zeit mit ihm zu verbringen hatte mich schon getroffen. Ja, je mehr Zeit wir miteinander verbrachte, desto mehr musste ich mich eingestehen, dass ich ihn auf eine besondere Art mochte.
      Vor lauter Schock hatte ich auch voll vergessen ihm zu widersprechen wegen seiner Aussage, dass er besser wäre al der andere Typ, und nun war es irgendwie zu spät als er meinte, dass wir lieber Schlafengehen sollten. Langsam nickte ich und fand zum Glück auch meine Stimme wieder. „Keine Sorge, ich verrate dein Geheimnis schon nicht. Ich würde dir nie in den Rücken fallen und außerdem gibt es morgen ein Picknick mit Resten. Also muss ich sogar noch früher aufstehen als du.“ Ich lachte leise bei dem Gedanken, aber immerhin hatten ihn meine Sandwiches heute wohl geschmeckt. Langsam ging ich nun also zu meinem Zimmer, ehe ich mich noch mal zu ihm umdrehte. „Gute Nacht und schlaf gut.“, meinte ich mit einem Lächeln.

      Wie schon befürchtet war ich am nächsten Morgen doch sehr müde, denn ich hatte die Nacht lange gebraucht um ein Auge zu zubekommen. Viel zu lange hatte ich an Daiki gedacht und was er da gesagt hatte. Doch zum Glück hatte Tamaki sich drum gekümmert, dass ich nicht verschlief und so stand ich müde und viel zu früh für heute in der Küche und machte Sandwiches und andere Leckereien für den Ausflug an den Strand.
    • "Das meinte ich nicht. Geh in das Restaurant, in das du willst. Obs da eben Fisch gibt oder nicht. Ich verhinger schon nicht.", erklärte ich nochmal und sah sie an. Ich wusste, dass Ayaka nochts ausplaudern würde. Soviel Vertrauen hatte ich schon zu ihr. Sonst hätte ich es ihr ja nicht erzählt. Aber ich konnte mir auch vorstellen, dass sie ab jetzt immer vorher nachsah, ob es Fisch gab, nur um dann ein anderes Restaurant zu wählen. Das würde nur Aufsehen erregen und eventuell würden Fragen aufkommen. Das würde alles meinem Geheimnis immer näher kommen. Prinzipiell war es ja auch nur diese Tamaki, die nichts wusste. Aber da sie mich nicht leiden konnte, brauchte sie auch nichts Näheres über mich zu wissen.
      Der Gedanke daran, dass es morgen Reste gab, war irgendwie seltsam. Zuhause gab es nie Reste. Das was nicht gegessen wurde, kam weg. Oder aßen die Mitarbeiter. Weiß was ich. Es kam immer was Frisches auf den Tisch. Ayaka lebt wahrlich in einer anderen Welt. In einer, die komisch für mich war. Und so gnz verstand ich auch nicht, weshalb sie früher aufstehen musste als andere. Klar musste man nicht bis in die Puppen schlafen. Aber so ein Urlaub sollte ja eigentlich erholsam sein. Wieso also hetzen? Nun damit würde ich mich besser morgen bechäftigen.
      Ich sah Ayaka an, wie sie mir eine gute Nacht wünschte und dabei sanft lächelte.
      "Nacht", antwortete ich recht kurz und beobachtet, wie sie in ihrem Zimmer verschwand. Auch ich ging in mein Reich, zog mich bis auf die Boxershorts aus und legte mich bäuchlings ins Bett. Meine Arme unter dem Kopfkissen vergraben, bettete ich meinen Kopf oben drauf und dachte noch einen Moment über Ayaka nach. Mein Herz pochte und irgendwie war sie auch nicht mehr aus meinem Kopf zu kriegen.
      Trotz der Gedanken schlief ich recht schnell ein und schlief am nächsten Morgen noch seelenruhig in den Federn, während die Mädchen das Essen fertig machten. Tetsuya war der erste von uns beiden, der wach wurde und die Mädchen in der Küche begrüßte.
      "Guten Morgen. Braucht ihr noch Hilfe?"
    • Als ich mit Tamaki in der Küche stand, da war schon klar, dass wir sicher die Einzigen waren. Die Jungs würden sicher ausschlafen und grade heute beneidete ich sie etwas drum. Ich war noch immer müde und fühlte mich wie ein Zombie, während Tamaki heute viel wacher war und sich scheinbar auch langsam mit der Situation wohler fühlte, denn sie war heute Morgen recht gesprächig. Sie war es auch, die zu erst auf Tetsuya reagierte oder eher wir beide, wobei meine Reaktion eher unschön war und ein Schock. Wie schaffte es der Kerl sich nur immer so anzuschleichen?
      „Boah, du hast mir einen Schock eingejagt… Morgen.“, meinte ich und fasste mir ans Herz, hatte dabei jedoch ein Lächeln auf den Lippen, denn ich war ihm nicht wirklich böse. Ich hatte ja auch nicht aufgepasst und schon wieder an Daiki gedacht. Tamaki neben mir lachte leise. „Guten Morgen, Tetsuya.“, meinte sie an ihn gewandt, ehe sie sich zu mir drehte. „Er hat eben Ninja-Potenzial. Ist doch cool.“, erklärte sie und ich nickte. „Naja, am meisten hilfst du sicher, wenn du unseren Langschläfer weckst damit wir bald loskommen, aber ich denke, dass es sicher schwer ist ihn aus den Federn zu holen.“
    • Kuroko nickte still. Er hatte schon eine Idee, wie er seinen besten Kumpel wach kriegen würde.
      "Ich bekomme ihn schon noch wach. Ist hier in der Küche ein Eimer?", fragte er und durchsuchte die Schränke, bis er mit einem roten Eimer aus der Küche ging.

      Seelenruhig schlief ich und genoss es, einfach nichts zu tun und auch nicht in die Schule zu müssen. Die Sonne war warm, die Vögel zwitscherten leise und niemand kam, um mich aus diesem wunderbaren Traum zu reiß-
      "Aaaargh. Tetsu!!! Was soll das?", fragte ich ziemlich wütend, der vor meinem Bett stand, mit dem Eimer in der Hand. Meine Haare und mein Kissen war plitschnass. Und ich jetzt hellwach.
      "Ich sollte dich wecken kommen, damit wir los können.", erklärte mein blauhaariger Freund und ich knurrte leise. Das war jetzt überhaupt nicht nötig gewsen. Nicht mal im Urlaub kann man länger schlafen.
      "Zieh dich an, die Mädchen haben unten Frühstück fertig.", sagte er noch und ging wieder. Brummelnd stand ich auf und zog mich an. Noch immer tropfte mein Haar weshalb ich mir besser noch ein Handtuch in den Nacken legte. Es musste ja nicht sein, dass mein Shirt nass wurde. Noch immer mein Haar trocknend ging ich in die Küche, wo schon alle versammelt waren.
      "Sagt besser nichts.....", mumelte ich und ging an den Kühlschrank, um mir dort eine Flasche Wasser rauszuholen. Meine Kehle fühlte sich trotz der kalten, ungewollten Dusche trocken an.
      "Jetzt sind wir vollzählig, Ayaka-san.", lächelte Tetsuya.
    • Mir schwante böses, als ich die Frage nach einem Eimer hörte, aber die beiden kannten sich immerhin schon viel länger als ich und deshalb würde Kuroko schon wissen wie weit er bei seinem besten Freund gehen konnte. Tamaki neben mir grinste böse, da sie sicher was ähnliches wie ich dachte, aber sich eben anders als ich rüber freute. Sie hatte eben einen sehr dunklen und speziellen Humor.
      Während er nun ging um Daiki zu wecken waren Tamaki und ich wieder alleine. „Du weißt: Ich stelle dir selten Fragen über dein Privatleben. Was du mir sagen willst, sagst du mir schon, aber du und Daiki… läuft da was?“, fragte sie schließlich leise. Sie fragte solche Sachen nie und hielt sich wirklich raus, doch nachdem sie mitbekommen hatte was zwischen uns gelaufen war, schien sie Lunte zu riechen.
      Leise seufze ich. Sie war meine beste Freundin und sie anzulügen stand außer Frage. „Ich mag ihn. Ich mag ihn sehr gerne.“, antwortete ich und sah sie verstohlen an. „Aber es ist nicht einfach und ich von seinem Großvater angestellt…“ Ich biss mir auf die Unterlippe als ich Schritte hörte und meinen Finger auf meine Lippen legte, um ihr zu zeigen, dass wir nun nicht mehr weiterreden konnten.
      Als nun Daiki und Kuroko wieder kamen bewahrheiteten sich unsere schlimmsten Befürchtungen und während ich Daiki eher besorgt ansah, fing Tamaki an leise zu kichern. „Du siehst aus wie ein nasser Hund.“, meinte sie frech und auch wenn ich versuchte mich zu beherrschen und nicht zu lachen konnte ich es nun nicht mehr, denn ich stellte mit Daiki grad als einen Hund vor und diese Vorstellung war zu lustig. „Dann ist er aber ein sehr frecher und störrischer Hund.“, stimmte ich also kichernd mit ein.
    • Trotz meiner Warnung, waren alle dabei, sich über mich lustig zu machen, was meine Laune nur noch grummeliger machte. Ich wusste überhaupt nicht, was es dabei zu lachen gab. Ich drehte mich um und auch Ayaka fiel in das Lachen mit ein. Ich musste gestehen, ich sah sie zum ersten Mal wirklich herzhaft lachen. Auch wenn es eher einem Kichern galt. Sie hatte noch nie in meiner Gegenwart gelacht. Plötzlich fühlte ich tief in mir drin ein komisches Gefühl. Zum ersten Mal war ich enttäuscht von mir selbst, dass ich es noch nicht geschafft habe, sie irgendwie zum Lachen zu bringen. Allerdings musste ich von mir selbst auch sagen, dass ich nicht der humorvolle Typ war, der viel lachte. Deswegen passten Tetsu und ich auch so gut zusammen. Wir lachten beide nicht viel. Ich sollte mir da vielleicht auch nicht so ein Stress machen.
      Während sie mich immer noch als Hund bezeichneten, trat ich hinter Ayaka, um ihr was ins Ohr zu brummen: "Passt lieber auf, dass der störrische Hund nicht zubeißt"
      Auch wenn ich es leise an Ayakas Ohr gesagt hatte, war ich laut genug, dass es beide Mädchen hörten. Dann griff ich von hinten nach vorne direkt an Ayaka vorbei an die Küchenzeile und naschte von den Sachen, die die Mädchen dort zubereitet hatten.
      Ich ging zum Tisch, um mich an ihn zu lehnen, drehten aber den anderen den Rücken zu. Durchs Fenster zum Meer schauend wusste ich sehr wohl, was ich gestern angestellt hatte. Wir gingen ans Wasser. Früher oder später wäre das eh passiert. Naja... ich musste ja nur am Platz bleiben. Die anderen konnten dann gerne im Wasser spielen gehen, ich passte auf die Sachen auf. Ja, irgendwie überstand ich das schon. Schließlich gehts morgen eh schon wieder nach Hause. Also Augen zu und durch.
      "Wenn ich was tragen soll, müsst ihr nur Bescheid sagen..."
    • Auch wenn ich mein Lachen nicht mehr bei mir behalten konnte, so hoffte ich sehr, dass er mir nicht böse war und es nicht falsch auffasste, denn ich hatte keine Lust, dass es schon wieder Streit gab.
      Als er sich nun jedoch vorbeugte und flüsterte, dass ich aufpassen müsste, dass er nicht biss, da wurde ich rot und bekam eine Gänsehaut. Er war mir in diesem Moment einfach zu nah und sagte dann noch solche Sachen, die mein Verstand natürlich mit Absicht falsch auffasste. Tamaki neben mir hingegen lachte nur noch mehr über diese Aussage. „Vor dir habe ich keine Angst.“, meinte sie nur lässig und ich fragte mich, ob sie je mal ihre lockere Art verlieren würde. Vielleicht ja, wenn sie sich selbst verliebte.
      Dass ich es so dachte, machte es nur noch schlimmer, denn dieses Wort war so bedeutungsvoll für mich. Nachdenklich sah ich seinen Rücken an, den er uns zuwandte, nachdem er etwas von dem Essen geklaut hatte. Wieso hatte ich auch nur diese Gefühle für ihn entwickeln müssen? Es war doch so schon kompliziert genug, dass ich nicht aus seiner Welt kam und von seinem Großvater bezahlt wurde. Doch danach fragten solche Gefühle immerhin nicht.
      Tamaki neben mir packte alles in einen Korb und erst Daikis Angebot ließ mich zusammenzucken und holte mich aus meinen Gedanken. „Das wäre super, denn wenn ich den Korb tragen muss, dann wirst du heute leider verhungern müssen.“, meinte ich ehrlich, denn wir hatten den Korb wirklich vollgepackt da er scheinbar einen großen Appetit haben konnte. Ich hoffte aber, dass er trotz seinem Geständnis von gestern heute Spaß haben würde und hatte schon beschlossen mich auch etwas zu ihm zu gesellen, natürlich ganz ohne Eigennutz.
    • Ich war mir nicht ganz sicher, ob ich mich jemals mit Tamaki verstehen würde. Aber um ehrlich zu sein, war mir das auch egal. Sie war weder eine Freundin von mir noch wollte ich mich mit ihr anfreunden. Sie sollte ruhig bei Ayaka bleiben. Mädchen waren eh nicht so mein Fall. Entweder sie mochten mich nicht, weil sie dachten, ich bin ein Arschloch (was ich zugegeben auch mal sein konnte) oder sie himmelten mich an, weil sie dachten, ich sei ihre große Liebe. Sie konnten mich auch einfach mal in Ruhe lassen.
      Während die Mädchen den Korb mit Essen vollpackten und mich damit beauftragt hatten, ihn zu tragen, rubbelte ich meine Haare nun endlich trocken und hing das Handtuch über den Stuhl, der am Tisch stand.
      Kurze Zeit später waren alle dann so weit und mit Sach und Pack stolzierten wir zum Strand herunter. Ich hatte mit dem Korb das Schwerste in der Hand, was für mich aber auch kein Problem war. Unten angekommen, breiteten wir die Decke aus und hatten sogar einen Sonnenschirm dabei, den Tetsu aufstellte. Nun war alles fertig und so wie ich war, legte ich mich faul auf die Decke und schloss die Augen. Da ich eh nicht ins Wasser ging, hatte ich keine Badehose dabei und konnte endlich einfach faulenzen. Die anderen wollten sicher eh ins Wasser.
      "Geht ruhig planschen, ich bleibe hier und pass auf."
    • Endlich waren die Sachen verstaut und auch geklärt wer den Korb tragen würde. Meinen Bikini hatte ich schon unter gezogen und Tamaki hatte es mir gleichgetan damit wir am Strand keine Probleme haben würden. So setzte sich unsere Vierergruppe in Bewegung und machte sich zum Strand auf. Weit war es nicht, doch Tamaki und ich fanden immer etwas zum Reden und auch so verging die Zeit noch schneller bis man das Meer sehen konnte. Ich strahlte über das ganze Gesicht bei dem Anblick und so war für einen Augenblick alles vergessen um mich herum. Wir waren unsere Sachen förmlich von uns und nachdem das Nötigste hergerichtet war, fing Tamaki an sich ihrer Kleidung zu entledigen um ins Wasser zu können. Sie wusste nichts von Daikis Geheimnis und so sah sie etwas verwundert als er meinte, dass er bleiben würde. Ich selbst war auch grade dabei mein Shirt auszuziehen als ich ihn nun ansah und lächelte. „Aber Volleyball spielst du doch nachher sicher mit uns mit oder?“, fragte ich ihn und lehnte mich etwas zu ihm runter. Ich wollte nicht nur, dass er den ganzen Tag alleine hier auf der Decke lag, denn sonst hätten wir ja nicht zusammen hierher fahren müssen.
    • Da meine Augen geschlossen waren, bemerkte ich nicht viel von dem, was um mich herum geschah. Ich hatte nichts dagegen, einfach zu schlafen, nachdem man mich eh aus meinen Träumen geholt hatte. Und sie würden doch wohl nicht den ganzen Tag im Wasser sein. Immerhin hatten wir hier den ganzen Korb voll Essen und dann würden sie so oder so auf die Decke kommen. Und da würde ich mit den anderen auch Zeit vebringen. Also der perfekte Tag. Was will man mehr?
      Als Ayaka mich ansprach, öffnete ich die Augen und sah, wie sie sich zu mir runterbeugte. Der.... Vorbau kam da mehr als nötig zur Geltung. Und ihr Bikini.... war unglaublich süß und sexy. Ich hörte mein Herz klopfen und spürte, wie die Röte in mein Gesicht stieg. Shitte.... sie sollte bitte einfach gehen.
      "Jaja, ich bin dabei. Nun geht schon.", ich wedelte sie mit meiner Hand von mir weg und legte mich wieder hin, um zu demonstrieren, dass ich jetzt meine Ruhe wollte. Es war sowieso schon peinlich genug.
      Als die Mädchen dann endlich verschwunden waren, hörte ich Kuroko leise kichern.
      "Verschwinde Tetsu.", knurrte ich.
      "Vielleicht nicht du, aber dein Herz scheint ja für jemanden zu schwärmen.", sagte er. Ich konnte ein Lächeln seinerseits raushören. Doch dann schien er zu verschwinden und ich atmete hörbar aus. Ich öffnete die Augen und sah nach oben an die Unterseite des Sonnenschirms. Was war das eben? Ich hatte das Gefühl, mein Herz spielte eben völlig verrückt. Dabei war es doch nur Ayaka. Ich hatte keine Gefühle für sie. Sie war.... viel zu schmal und hatte zu wenig Hintern. Ich wollte was zum Anfassen haben. Außerdem meckerte sie ständig an mir rum, obwohl sie selbst nicht wusste, was sie wollte. Ich dachte dabei an das Gespräch gestern abend. Wieso also spielte mein Körper so verrückt? Ob ich krank wurde? Dabei wurde ich recht selten krank. Vielleicht ging es mir nach einem Mittagsschläfchen besser. Ja, es muss am Schlaf liegen. Später war alles wieder weg.
    • Ich zog eine leichte Schnute. Endlich hatte ich es geschafft, dass er die Augen öffnete und sich zu Wort meldete und dann war er so unfreundlich und meinte auch noch, dass wir nun schon gehen sollten. Dabei wäre ich so gerne noch etwas bei ihm geblieben und die leichte Röte war mir nicht entgangen, weshalb ich mich sorgte, ob er sich nun schon einen Sonnenstich geholt hatte, auch wenn er eher ein dunklerer Hauttyp war.
      Tamaki hingegen nahm ihn gerne beim Wort, immerhin wollte sie nun endlich ins Wasser und zog mich deshalb mit sich. Ich protestierte etwas und doch ging ich mit, auch wenn es eigentlich mein Job war. Seit gestern redete ich mir immer wieder ein, dass ich mich nicht so an Daiki hängen sollte, denn immerhin wurde ich hierfür bezahlt. Doch ich konnte nicht anders, wenn ich ehrlich mit mir war und überlegte schon, ob ich nicht kündigen sollte, auch wenn dann die Gefahr bestand, dass ich ihn nicht mehr sehen konnte, so wollte ich nicht, dass Geld zwischen uns stand.
      Inzwischen stand ich mit den Füßen im Wasser und hing noch immer meinen Gedanken nach, weshalb ich nicht merkte, dass mich ein Wasserball am Kopf traf bis es zu spät war. „So was passiert, wenn man vor sich hin träumt.“, kam es von Tama, die wohl die Herkunft des Balles war. Schnell drehte ich mich zu ihr und sah, dass sie schon die Bekanntschaft mit einigen Jungs gemacht hatte und mit diesen wohl Wasserball spielte. Sie fand schnell Leute, auch wenn sie Daiki irgendwie nicht ausstehen konnte. „Spiel lieber mit.“, kam da auch schon die Aufforderung und sie hatte ja Recht. Nur hier zu stehen und nachzudenken brachte nichts und ich wollte immerhin Spaß haben, weshalb ich mich ihnen anschloss.
    • Die Zeit verging und die Sonne knallte unliebsam über uns auf die Erde. Vorsichtig öffnete ich meine Augen und gähnte leise. Wie lange war ich weg? Jedenfalls lang genug, um meinen Körper aufzuheizen. Schwitzend setzte ich mich auf und zog mir mein T-Shirt aus. Verdammt. Ich hätte es mir gleich ausziehen sollen. Mein Blick suchte das Meer nach den anderen an, wobei ich meine Augen etwas zusammen kneifen musste bei der Helligkeit. Die Strahlen spiegelten sich auf der Meeresoberfläche wieder und so stachen sie direkt in meine Augen. Doch nach ner Zeit ging es und ich konnte erkennen, wo die anderen waren. Sie spielten immer noch im Wasser. Manchmal beneidete ich sie um ihre Bedenkenlosigkeit. Ich hasste mich manchmal selbst dafür. Vielleicht war ich auch deswegen nicht oft am Meer, wenn Opa mich zu irgendwelchen Treffen mitschliff.

      Tetsuya war bei den anderen und spielte ausgelassen im Wasser, als er mtbekam, dass sein Freund endlich wach wurde. Er lächelte ganz leicht und stapfte dann durch das Wasser zu Ayaka herüber.
      "Schau mal. Daiki ist wach. Ich hab ein bisschen Sorge, dass er einen Sonnenbrand bekommt. Vielleicht willst du ihn mal fragen, ob er dabei Hilfe braucht. Ich möchte ihn als Mann ehrlich gesagt nicht umbedingt fragen und auf dich hört er besser. Und ich glaube, wir können uns auch alle nochmal eincremen. Sonst sehen wir nämlich alle wie Krebse aus. Was meinst du?", flüsterte er in ihr Ohr und schielte wieder zu Daiki zurück.

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    • Entgegen meiner ersten Annahme fand ich Tetsuya inzwischen wirklich nett, aber ganz am Anfang hatte ich auch von Daiki nicht viel gehalten. Mir gefiel es richtig wie wir nun alle zusammen im Wasser spielten und Spaß hatten und es lenkte mich ganz gut ab von Daiki und meinem Gefühlschaos. Leider dauerte es nicht ganz so lange, wie ich irgendwie gehofft hatte. Denn schon bald meinte Tetsu, dass Daiki nun wach war und auch mir fiel es auf, denn ich hatte heimlich immer wieder zu ihm gesehen. Dennoch schlug mein Herz nun wieder etwas schneller, da er wach war und ich fragte mich, ob ich zu ihm gehen sollte, doch auch wollte ich ihn nun nerven.

      Als Tetsu nun jedoch meinte, dass ich hingehen sollte und ihm meine Hilfe beim Eincremen anbieten sollte, da wurde ich gleich rot. „Ähm… also…“, stotterte ich etwas und biss mir dann auf die Unterlippe. Auch wenn es mir peinlich war und mein Herz zum Rasen brachte, so war ich immerhin von seinem Großvater auch angestellt worden um mich um ihn zu kümmern. Da konnte ich nicht hier Spaß haben und Daiki bekam einen Sonnenbrand. Kurz nickte ich Tetsu zu und ging zum Ufer mit den Worten: „Bis gleich.“

      „Ich denke, dass wir noch etwas im Wasser bleiben sollten.“, meinte Tamaki nun zu Tetsu und grinste wissend, doch davon bekam ich nichts mehr mit, denn ich war inzwischen am Ufer und kurz darauf bei Daiki. „Hey… ausgeschlafen?“, fragte ich vorsichtig und kniete mich zu ihm hin, damit ich die Creme aus meiner Tasche holen konnte. „Du solltest dich eincremen… ich kann dir dabei helfen.“ Bei den letzten Worten spürte ich wie ich wieder sehr rot im Gesicht wurde. Wenn der Urlaub so weiterging, dann würde ich bald sicher in Ohnmacht fallen.
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