He's all that [Ukizilla & Kiba]

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    • Tetsuya war sichtlich überrascht, dass Ayaka auf einmal auf ihn zu kam und Daiki suchen wollte. Obwohl er es immer war, der von den anderen nicht gesehen wurde, war es diesmal seine Begleitung, die sich anschlich. Er hatte nicht mitbekommen, dass Ayaka zugehört hatte. Er blinzelte kurz, ehe er nickte. Sie schien sich große Sorgen zu machen. Und auch wenn es irgendwie komisch klang, freute der junge Mann sich darüber. Denn das bedeutete, dass ihr Daiki nicht egal war. Auch wenn er manchmal ein Arsch war, so war er doch eigentlich loyal und treu.
      "Ich helf dir suchen. Steck dein Handy ein, falls was ist. Willst du am Strand und an der Promenade nachsehen? Ich sehe in der Stadt nach. Tamaki, könntest du hier bleiben, falls er zurück kommt?", fragte er nach und hoffte, dass sie alle nicht allzulang suchen mussten. Auch wenn er nicht glaubte, dass sein Freund in Gefahr war. Aber man konnte ja nir eissen. In Schwierigkeiten stecken konnte er trotzdem. Dieser Hohlkopf zettelte ja oft Streit an. Am liebsten würde Tetsuya auch selbst anrufen. Allerdings lag Daikis Handy auf den Tisch und somit war es unbrauchbar. Da half nur selbst suchen gehen.

      Noch immer lag ich im Sand und so langsam fielen mir die Augen zu. Warum zum Teufel war ich so fertig? Hatte ich nen Jetlag? Naja, mich vermisste eh niemand. Also konnte ich hier auch kurz die Augen zu machen. Danach ging ich einfach zurück und schlich mich ins Bett. Niemand würde was merken. Ja, das war ein guter Plan.....
    • Als Tamaki nun sah wie unruhig ihre Freundin war wurde auch sie etwas unsicher, dass Daiki von sich aus wiederkommen würde. Sie sah immer wieder hin und her zwischen Tetsuya und Ayaka während diese planten wer was machen würde.
      "Ich gehe zum Strand und natürlich. Wir halten uns auf dem Laufenden.", meinte ich und stand wenig später bereit um mich auf den Weg zu machen. "Ich melde mich bei euch.", kam von mir und machte mich auch sogleich auf den Weg.
      Ich hatte es nicht zugeben wollen wie viel Sorgen ich mir machte, doch scheinbar hatten sie es auch so gemerkt und Tetsu ging es ja wohl ähnlich, sonst wäre er nicht gleich dabei gewesen.
      Irgendwann verfiel ich schon fast in ein Jogging bis ich am Strand war. Zum Glück hatte ich mir vorhin alle Karten der Umgebung noch mal genau angesehen, sodass ich den weg leicht fand. Der Strand war um diese Zeit sehr leer, doch aufgeben stand nicht auf dem plan. Stattdessen lief ich los und um ein Haar hätte ich ihn glatt übersehen, so wie er im Sand lag. Ich kochte vor Wut. Wir machten uns Sorgen und der Idiot schlief hier. Daiki konnte sich auf was gefasst machen.
      "Sag mal: Spinnst du?", fuhr ich ihn laut an als ich ihn erreicht hatte. "Wir machen uns alle Sorgen um dich und du schläfst nur? Sind wir dir denn so egal?" Auch wenn ich ihn so anfuhr liefen mir plötzlich Tränen der Erleichterung über die Wangen, solche Sorgen hatte ich mir gemacht.
    • Erschrocken riss ich die Augen auf, als ich von der Seite angepamt wurde. Ich setzte mich auf und war selbst eigentlich nur noch sauer. Wer sagte denn, dass sie mich suchen sollten? Ich wollte einfach meine Ruhe.
      "Wann hab ich je gesagt, dass ihr mir egal seid?! Ich war hier am Strand, na und? Muss ich jedes Mal bei Mama Bescheid sagen, wo ich hingehe? Ich bin kein kleines Kind, ich-", ich stoppte. Sie weinte? Ich konnte ihr doch unmöglich so wichtig sein. Was machte ich denn jetzt? Ich hatte keine Erfahrung, wenn jemand weinte. Ich wusste, dass manche andere umarmten. Aber war unsere Bindung so? Klar, ich hatte schon den Arm um sie gelegt und auch.... ihre Wange geküsst. Aber doch nur, um die Weiber zu vertreiben.
      Ich legte meine Hand auf ihren Kopf und streichelte ihn kurz, ehe ich meine Hände wieder in die Hosentaschen steckte und mich dann zu ihr runterbeugte, um ihr direkt in die Augen sehen zu können.
      "Hm.... ich dachte immer, Mädchen sehen hübsch aus, wenn sie weinen. Scheint eine Lüge zu sein. Find ich schrecklich. Dein Lächeln find ich viel hübscher.", ich richtete mich wieder auf. Ich war ihr wohl was schuldig. Verlegen kratzte ich mich am Kopf.
      "Tut mir leid, dass du dir Sorgen gemacht hast. Du bist weggegangen und da hatte ich nicht erwartet, dass mich wer vermissen würde. Ich hatte nicht vor, dir den Urlaub zu versauen.", in meiner Hand spürte ich noch immer das Kettchen, welches ich vom Markt gekauft hatte. Ob es jetzt der richtige Zeitpunkt war? Jetzt oder nie.
      "Uhm.... hier. Ich hatte das an der Promenade einem kleinen Mädchen abgekauft. Deswegen war ich zu spät. An mir würde es komisch aussehen, deswegen.... schenk ich es dir. Ich wusste nicht, wann ich es dir geben soll.", verlegen hielt ich ihr das Bändchen mit den blauen Perlen hin, was zwischen meinen Fingern nach unten hang.
    • Als ich Daiki nun so anfuhr und mir die Tränen kamen wurde ich nur noch kleiner, da ich förmlich in mir zusammensank. Er hatte ja Recht. Was hatte ich für ein Recht ihn anzufahren, denn ich war immerhin nur eine Art Babysitter, den sein Großvater engagiert hatte und doch hatte ich gedacht, dass wir langsam so was wie Freunde wurden. Mir kamen alle kleinen Szenen und Gesten in den Sinn wo er lieb zu mir gewesen war und ich fragte mich, ob dies nur gespielt gewesen war damit ich ruhig war. Doch meine innere Stimme sagte mir, dass er so nicht war. Er war ein netter Kerl, auch wenn er manchmal so böse wurde.
      Als er nun kurz meinen Kopf streichelte musste ich nur noch mehr weinen, weil sich mein Herz so zusammenzog. Ich hatte so Angst gehabt, dass er weg sein könnte oder nun doch ganz böse auf mich war, so war diese kleine Geste wieder etwas, dass mein Herz aufgehen ließ und am liebsten hätte ich ihn umarmt. Bei dieser Erkenntnis zog sich mein Herz nur noch mehr zusammen und ich wagte es im ersten Moment nicht ihn anzusehen. Erst als er meinte, dass mein Lächeln hübscher war als wenn ich weinte sah ich ihn an und wurde etwas rot.
      Daiki entschuldigte sich auch noch bei mir und ich spürte mein Herz wieder mehr hämmern in meiner Brust. Er war so ein netter Kerl und ich war froh, dass er mir diese Seite an sich zeigte. Doch gerade als ich was sagen wollte holte er eine Kette mit blauen Perlen hervor und warf mich damit vollkommen aus der Bahn. Sogleich wurde der Rotschimmer auf meinem Gesicht nur noch mehr und ich wusste nicht was ich sagen sollte. Er ließ es zwar so klingen als sei es nichts Besonderes und als würde er es nur loswerden wollen, weil er es eben hatte, doch für mich war es etwas sehr Besonderes.
      „D-danke Daiki. Die Kette ist sehr schön.“, zögerlich nahm ich sie nun entgegen und wischte mir mit der anderen Hand die Tränen weg. „Wir haben uns alle Sorgen gemacht um dich und es tut mir so leid, dass ich so zickig war… ich wollte doch auch nur, dass wir alle einen schönen Urlaub haben.“ Erneut brach meine Stimme etwas und ich musste schlucken um nicht gleich wieder zu weinen, weil mir der Grund für mein Abhauen vorhin wieder in den Sinn kam. „Du bist etwas ganz Besonderes und viel mehr Leuten wichtig als du denkst, also bitte komm wieder mit zurück oder lass mich den anderen zumindest Bescheid geben, dass es dir gut geht, ja? Und vielleicht denken wir uns doch zusammen was aus damit jeder seinen Spaß hat. Ich habe nämlich Spaß solange ich bei dir bin und wir nicht streiten.“ Nun sprudelten doch zu sehr meine Gefühle aus mir raus und ich musste mich auf die Zunge beißen, damit ich nicht zu viel sagte.
    • Ich war mir nicht sicher, ob sie noch sauer war. Ich war nicht gut in sowas. Normalerweise regelte ich sowas anders. Mir war es bis jetzt auch immer egal gewesen, wenn jemand sich mir entgegen stellte. Nur bei Ayaka war es irgendwie anders. Auf eine merkwürdige Art und Weise fühlte ich mich erleichtert. Erleichtert zu wissen, dass sie nicht wirklich auf mich sauer gewesen ist. Doch überraschte es mich, dass sie sagte, dass ich mehr Leuten wichtig war, als ich glaubte. Zählte sie sich selbst mit dazu? Verlegen kratzte ich mich am Kopf. Ich wusste nicht, was ich mit dieser Empfindung anstellen sollte.
      "Lass uns nach Hause gehen. Hier am Strand krieg ich eh keine Ruhe mehr.", sagte ich dann und sah sie an. Sie sagte zwar, dass sie den anderen wenigstens Bescheid geben wollte, wenn ich hier blieb, aber ich glaubte nicht daran, dass sie selbst wirklich Ruhe gegeben hätte.
      "Aber bei einem kannst du dir sicher sein: Das Wettessen hätte ich definitiv gewonnen.", ich grinste siegessicher.
      "Nie im Leben hättest du mich besiegt."
    • Ich hatte es geschafft nicht zu viel zu sagen, wobei es fast so weit gewesen wäre und nun sah ich ihn an und wartete, wie er reagieren würde. Er war nun auch wieder ganz er selbst und brauchte scheinbar einen Moment, ehe er nun ganz normal meinte, dass wir einfach zurück gehen sollten, weil er hier eh nicht mehr schlafen könnte. Es war typisch für ihn es so auszudrücken. Ich nickte, denn ich wollte auch gerne zurück und die anderen beruhigen, auch wenn ich ihnen nun schon mal schrieb, damit sie sich beruhigen konnten.
      Langsam setzte ich mich in Bewegung als ich seine Worte hörte und laut lachte. „Oh ja? Du denkst immer noch, dass du mich schlagen könntest?“, erneut lachte ich und dann wurde meine Art wieder sanfter. „Ich denke es auch, wobei ich auch gut essen kann. Aber du bist ehrgeizig und noch dazu scheinst du allgemein viel zu vertragen. Aber der Abstand wäre sicher nicht so groß wie du denkst.“
    • Grinsend sah ich sie an.
      "Du gibst deine Niederlage also zu? Richtig so.", bestätigte ich nochmal und lachte kurz. Ich fühlte mich wirklich besser. Und aus irgendeinen Grund schaffte sie es, mich jedesmal zu besänftigen. Ich wusste, dass ich mamchmal wie ein Monster werden konnte. Und sonst war es mir ja immer egal. Aber bei ihr.... ich schüttelte den Gedanken wieder aus dem Kopf. Wenn das so weiter ging, wurde ich hier noch zum Schmusekater, der ich sicherlich nicht sein wollte.
      Veträumt sah ich zum Wasser. Die Sonne war fast untergegangen. Die Wellen schlugen sanft am Ufer aus. Das alles hat irgendwie etwas veträumtes. Jedes Liebespaar würde sich jetzt wohl hier in den Sand setzen und dem Sonnenuntergang zusehen. Und später die Sterne zählen. Schnulzige Dinge eben. Ich hätte ja dann schon eher Bock, Volleyball zu spielen. Komisch, dass ich nun ausgerechnet mit ihr hier um die Uhrzeit war.
      "Ayaka? Was.... hälst du denn davon, wenn wir morgen einfach zum Strand gehen? Uns ein bisschen entspannen?", fragte ich. Ja, ich hatte ihr die Planung in die Hand gegeben. Aber bis jetzt waren wir ja beide nicht sonderlich glücklich gewesen. Und so könnten wir beide etwas davon haben.
    • Natürlich stimmte ich in sein Lachen mit ein. So war es schön und unbeschwert, genau wie man sich seinen Urlaub wünschte. Wir waren nur so kurz hier und da sollten wir doch alle Spaß haben.
      Schnell schob ich also meine Gedanken von vorhin zur Seite und das Gefühlschaos, dass sich immer mal wieder wegen ihm in mir breit machte. Dennoch pochte mein Herz sogleich wieder schneller, wenn ich an sein Geschenk von eben dachte. Es war so seltsam, dass ausgerechnet er mir was schenkte und so versuchte ich nicht zu viel hineinzulesen, doch mein Herz sah es anders.
      Als er nun plötzlich meinen Namen sagte und mich so aus meinen Gedanken riss sah ich ihn einen Moment verwirrt an, denn ich hatte nicht damit gerechnet. Sicher hatte ich auch einen Tag am Strand geplant gehabt, doch nach dem was ich im Flugzeug erfahren hatte, hatte ich meinen Plan wieder verworfen damit er sich nicht schlecht fühlte.
      Doch nachdem diese Info sich in mein Hirn gearbeitet hatte, da schlich sich ein Lächeln auf meine Lippen. „Ich denke, dass so ein Tag am Strand uns allen gefallen könnte. Und wir haben noch eine Menge Reste von heute. Die ergeben sicher ein super Picknick am Strand. So haben wir sicher alle etwas Schönes.“ Ich konnte nicht anders als mich darüber zu freuen, dass er dies vorschlug. „Und solange wir zusammen sind, wird es sicher schön.“, rutschte mir doch dann raus und schnell schob ich hinterher: „Mit allen am Strand.“
    • Ja, es war dumm von mir, das vorzuschlagen. Und eigentlich hatte ich auch gehofft, dass es alle schon wieder vergessen haben. Ich musste ja nicht ins Wasser gehen. Ich blieb dann einfach am Strand und passte auf die Sachen auf. Vielleicht hatte ich dann auch endlich mal meine Ruhe und die konnnten dann auch ihren Spaß haben. Ich musste zugeben, ich war eh viel zu faul, um die ganze Zeit voller Energie zu sein.
      Als sie sagte, sie glaube, es wird schön, wenn wir zusammen sind, zog ich meine Augenbraue hoch. Ich verstand nicht, was sie meinte.
      "Huh? Natürlich wir alle. Dachtest du, es gehen nur ein Teil von uns hin? Wäre ja ziemlich blöd, wenn wir doch alle zusammen hier hergereist sind.", antwortete ich und zuckte mit der Schulter.
      Wir kamen im Ferienhaus wieder an, wo die anderen schon auf uns warteten. Tetsu sah ebenfalls erleichtert aus wie Ayaka gerade. Ich kam mir nun wirklich vor, als müsse ich mich bei Mama und Papa abmelden. Sie schienen sich also wirklich Sorgen gemacht zu haben.... dabei konnte ich doch auf mich aufpassen. An mir vergreift sich schon keiner....
      "Euch kann man auch echt nicht allein lassen, ohne das ihr gleich an die Decke geht. Glaubt ihr ernsthaft, dass irgendeiner es wagt, sich mir in den Weg zu stellen?", fragte ich eher scherzhaft.
      Allerdings merkte ich jetzt auch, dass ich Hunger verspürte. Ich hatte ja nicht wirklich was gegessen....
    • Als ich nun seine Aussage hörte, dass natürlich auch die Anderen mitkommen würde, wurde ich etwas rot. Leicht rollte ich mit den Augen und beschloss lieber nichts zu sagen. Dies war mir schon klar gewesen, aber wann war es eigentlich so normal geworden zwischen uns, dass es mich nicht mehr störte mit ihm alleine Zeit zu verbringen. Ganz im Gegenteil: Ich genoss es grade zu hier mit ihm den Strand lang zu gehen und fühlte mich in seiner Nähe wohl. Am Anfang hatte ich noch gedacht, dass er dumm, oberflächlich und ein Idiot war, doch nun wusste ich, dass viel mehr hinter seiner Fassade steckte.
      Tamaki zeigte es weniger, doch auch sie schien ganz froh zu sein, dass er wieder da war, oder eher, dass sie uns zusammen kommen war und sich so schon dachte, dass die dicke Luft verflogen war. Es gab nicht was sie mehr hasste als Streit und mir ging es da ähnlich. Dennoch hatte ich vorhin nicht anders reagieren können als mich nach seinen Worten aufzuregen. „Dir in den Weg stellen körperlich würde ich mich nicht, aber wenn nun keine Ahnung… 5 starke Kerle kommen und dich entführen wollen, dann hättest du auch wenig Chancen.“, sagte Tama in ihrer üblichen ruhigen Art und auch wenn ich nun etwas lachte, so hatte sie doch Recht. Es gab immer Gefahren, egal wie stark man war.
      „Wie dem auch sei…“, setzte ich an um ein erneutes Drama zu vermeiden. „Ich sterbe nun vor Hunger und werde mein Sandwich von vorhin essen gehen.“ Ich hatte immerhin vorhin schon Hunger gehabt und es dann liegen lassen um Daiki suchen zu gehen. „Das ist weg. Habe ich beim Warten gegessen.“, kam aber von Tamaki und ich seufzte, denn nun würde ich noch etwas warten müssen mit dem Essen und mir erst noch eines machen müssen.
    • Grinsend sah ich Tamaki an.
      "Tse. Als ob die mich umhauen. Solche Typen sind dämlich und greifen alle einzelnd an. Also knocke ich sie auch alle einzelnd aus.", ich zuckte mit der Schulter. Ich war fest davon überzeugt, dass keiner an mich rankam, um mich zu entführen. Eher würden sich die Leute an Ayaka ranmachen, um mich zu erpressen. Aber das sagte ich besser nicht. Ich wollte nicht wieder ein Streit anfangen oder sie irgendwie beunruhigen. Die Ereignisse von heute haben mehr als nötig gereicht.
      Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, als die beiden Mädchen sich über das inzwischen verputzte Sandwich untefhielten. Hunger hatte ich jetzt auch. Laut knurrte mein Magen, so dass es natürlich alle hörten. Peinlich berührt hielt ich mir den Bauch und sah zur Seite. Musste das jetzt so laut sein? Überrascht blinzelte Tetsuya mich an und lächelte. Dann sah er zu, dass er Land gewann und verschwand im Haus. Dieser Teufel lässt mich hier jetzt echt alleine?! So ein Mist.
      "Mhm..... machst.....machst du mir auch eins? Oder vielleicht zwei. A-Aber ohne Fisch.", fragte ich zaghaft und war selbst von mir erschrocken, wieso ich jetzt zu stottern anfing. War ich jetzt echt zum Weichei geworden? Ayaka tat mir überhaupt nicht gut. Doch wusste ich genau, dass ich bei ihr nicht so ankommen konnte wie bei Akane. Denn Letztere war immer noch eine Angestellte. Ayaka..... ist irgendwie schon zu einer Freundin geworden.
    • Leicht genervt rollte Tamaki mit den Augen. Sie mochte so was gar nicht an Männern, wenn sie so taten als seien sie unverwundbar. Ich eigentlich auch nicht, aber bei Daiki ließ es mich dann doch schmunzeln. Irgendwie war es ja süß, wenn er so angab, doch dies sollte ich lieber nicht sagen oder ihn zu auffällig ansehen, denn Tama schien schon Lunte zu riechen.
      Als sein Magen so laut knurrte kam ich nicht umhin auch etwas zu lächeln. Er hatte ja den ganzen Tag noch nicht wirklich was gegessen und so war es kein Wunder. Sicher war er kurz vorm Verhungern und da fragte er mich auch schon, ob ich ihm auch eines oder besser noch zwei mitmachen würde. Nun musste ich leicht lachen und bekam im ersten Moment nicht mal mit, dass Tamaki sich nun auch verzog, wie eben Tetsu. Kurz sah ich ihr nach, aber sie war sicher nur müde.
      „Natürlich mache ich dir zwei Sandwiches. Ich bin ja eh schon dabei und du hast immerhin Hunger. Ich kann ja nicht zulassen, dass du nachher noch mal so lautes Magengrummeln hast und alle in Angst versetzt.“, scherzte ich und schlug schon den Weg zur Küche ein. „Und ich passe schon auf, dass du auch keinen Fisch essen musst.“ Erneut lachte ich leicht. Ich neckte ihn gerne, aber mehr auch nicht. Wirklich ärgern wollte ich ihn nicht.
    • Ich sah genervt von mir selbst zur Seite. Wenn das nur nicht..... naja.... Ich latschte ihr hinterher in die Küche und setzte mich an den Tisch, um der Frau vor mir zuzusehen, wie sie die Sandwiches machte. Ich überlegte, ob ich was sagte, wegen des Fischs. Es wunderte mich, dass sie nie fragte, sondern es einfach so hinnahm, so wie ich es sagte.
      "Ich.... hab eine hohe Allergie gegen Fisch und Meeresfrüchten.", haute ich es nun raus und sah sie an.
      "Wenn nur ein Krümel an meinem Essen ist, kriege ich keine Luft mehr und sterbe in kurzer Zeit. Ich sage das niemandem, weil ich nicht verwundbar sein will. Aber da du ja nun eine Zeit bei uns bist, dachte ich, ich kann dir das erzählen.... deswegen esse ich auch nur von Leuten etwas, denen ich ganz sicher vertraue.", erklärte ich meine Lage und hoffte, keinen Fehler begangen zu haben. Der, der mich unbringen will, würde es damit ganz einfach schaffen. Und ich würde es vorher nicht einmal merken. Deswegen hatte ich ja auch beim Restaurant nichts bestellt. Klar gab es auch andere Gerichte ohne Fisch. Aber was, wenn mein Schnitzel oder so in der selben Pfanne war, wie die anderen Gerichte? Das war mir einfach zu gefährlich....
    • Ich ging Richtung Küche und als ich hörte wie er mir folgte wunderte ich mich einen Augenblick. Ich hatte fest damit gerechnet, dass er es sich im Wohnzimmer bequem machen würde und mich die Arbeit machen lassen würde. Aber vielleicht war ihm auch nur langweilig, dass er mir deshalb folgte. Ohne es weiter zu hinterfragen fing ich an die benötigten Sachen aus dem Kühlschrank zu packen. Zum Glück hatten wir vorher reichlich eingekauft und so würden es sicher super Sandwiches werden.
      Als ich gerade dabei war diese zu basteln hörte ich plötzlich Daikis Stimme und sah ihn an als auch schon eine genauere Erklärung folgte. Langsam nickte ich und lächelte. „Das erklärt natürlich einiges und ich werde darauf in Zukunft achten.“, meinte ich und schob ihm schon mal eines der Sandwiches zu. „Danke, dass du es mir gesagt hast und ich werde wirklich drauf aufpassen, immerhin will ich nicht, dass dir was passiert.“ Dies war nicht mal gelogen. Am Anfang hatte ich den Job wirklich nur angenommen wegen dem Geld, doch nun machte es einfach Spaß und es war als würde man mich dafür bezahlen mit einem Freund abzuhängen, auch wenn ich ihn sehr oft noch immer nicht ganz lesen und verstehen konnte. Ich hoffte aber, dass es mit der Zeit besser werden würde.
    • Ayaka schien dankbar, als sie meine Erklärungen hörte. Ich hoffte, sie hatte verstanden, dass es ein riesiger Vertrauensbeweis von mir war. Sie kannte nun meine größte Schwachstelle. Und ich war dementsprechend verwundbar für sie.
      "Wehe, du verrätst es irgendwen.", drohte ich und fand dann mein Sandwich vor mir. Natürlich kannte ich die Etikette bei einer Mahlzeit. Nur hatte ich früher drauf geschissen. Da ich immer allein gegessen habe, musste ich nicht darauf achten. Und selbst wenn mal jemand da war, war es mir egal. Ich machte mich nicht lächerlich. Aber ich war eben auch nicht höflich. Doch jetzt war Ayaka da und ich musste zugeben, ich saß gern mit ihr am Tisch. Ich biss mir kurz auf die Lippe und wartete, trotz meines Hungers, darauf, mit ihr am Tisch zu sitzen. Erst dann fing ich an zu essen.
      "Guten Appetit.", murmelte ich und biss herzhaft rein. Es schmeckte lecker. Und mein Magen freute sich, endlich auch was zu bekommen. Mir fiel zwar kein Thema ein, aber ich musste sagen, mir gefiel diese Stille auch. Es war keine peinliche Stille. Ich genoss es einfach, ihre Gegenwart zu spüren. Es war sehr angenehm. Besser als diese Labertaschen von Frauen, die ständig was von einem wollten.
    • Ich musste etwas schmunzeln als er mir drohte. Es war doch selbstverständlich, dass ich es niemanden sagte, auch ohne seine Drohung. Ich wusste auch um seinen Stand und dass es sicher genug Leute gab, die so was für böse Dinge nutzen würden. Doch ich sagte lieber nichts, damit er es nicht falsch verstand.
      Stattdessen machte ich mich nun daran auch mir ein Sandwich zu basteln, denn ich hatte wirklich Hunger. Als nun aber mein Blick auf ihn fiel und er noch nicht aß wunderte ich mich etwas. Traute er mir etwa doch nicht? Ich beschloss mich nun zu ihm zu setzen und kaum saß ich, da wünschte er mir einen guten Appetit und es wurde mir klar, dass er nur auf mich gewartet hatte. Ich konnte nicht anders als zu lächeln. „Dir auch einen guten Appetit.“, meinte ich fröhlich und biss hinein. Nichts schmeckte so gut wie ein einfaches Essen nachdem man etwas Anstrengendes erledigt hatte und eine Aussprache kostete definitiv Kraft.
      Kurz überlegte ich etwas zu sagen, doch jetzt gerade war es schön ruhig und ich wollte es einfach genießen wie es zwischen uns war. Wir hatten uns immerhin noch eine ganze Zeit am Hals und würden sicher noch genug reden können. Außerdem wollte sie ihn nicht beim Essen stören. Es war nun mein Handy, dass die Stille unterbrach als ein Anruf es zum Klingeln brachte und der Name „Kaito“ groß aus dem Display stand. Schnell drücke ich es weg und drehte das Handy um. Kaito und ich kannten uns schon lange und ich wusste, dass er was von mir wollte. Bis vor kurzem war ich nicht mal uninteressiert gewesen, aber nun war ich mir nicht mehr so sicher dank dem Mann, der mir nun gegenüber saß.
    • Eigentlich genoss ich es ziemlich, dass sie nichts sagte. Es hatte was beruhigendes. Vorallem jetzt, nachdem wir über unser Problem gesprochen haben. Und auch Ayaka sah ziemlich zufrieden aus.
      Die entspannte Atmosphäre wurde gestört von einem Handyklingeln. Mit hochgezogenen Augenbrauen und einem überraschten Blick sah ich mich nach dem Geräusch um und entdeckte Ayakas Handy, welches aufleuchtete und einen männlichen Namen preis gab. Doch, sie drückte ihn bloß weg und drehte das Handy um. Hatte sie etwa einen Freund? Sie hatte nie was erwähnt. Im Allgemeinen wusste ich nicht besonders viel über sie. Ein komisches Gefühl überkam mich, was ich nicht deuten konnte. Ich wusste nur, dass mir der Gedanke nicht gefiel. Trotzdem ließ ich mir nicht so viel anmerken. Ich räusperte mich kurz und legte mein Sandwich auf den Teller.
      "Uhm.... du kannst ruhig rangehen, wenn es wichtig ist. Ich kann den Raum auch verlassen. Selbst ich bin nicht so blöd zu erkennen, wann Privatsphäre nötig ist.", erklärte ich und sah sie eindringlich an. Ich wollte nicht, dass sie sich von mir gestört fühlte. Auch wenn ich schon etwas neugierig war, was der Kerl wollte. Nie hatte sie irgendjemanden erwähnt und plötzlich taucht ein Typ auf, ruft sie spät abends an und sie drückt ihn hastig weg. Da musste doch irgendwas im Busche sein.
    • Dieser ganze Tag war ein reines Auf und Ab und noch immer schien keine wirkliche Ruhe einzukehren. Die schöne Ruhe wurde durch mein Handy gestört und ich hatte nun wirklich Panik was Daiki dazu sagen würde und ich traute mich auch nicht ihn anzusehen. Mein Herz schlug bis zum Hals und als er nun anfing zu reden sah ich vorsichtig von unten zu ihm auf. Als er meinte, dass ich ruhig rangehen könnte, zog sich mein Herz ein bisschen zusammen. War es ihm egal, dass ich ein Kerl anrief? Es tat irgendwie weh und gleichzeitig gab ich mir eine Schelle, dass ich scheinbar etwas anderes erwartet hatte als Reaktion. Und wie er mich dabei ansah, machte es auch nicht besser. Ich biss mir auf die Unterlippe und überlegte kurz, was ich machen sollte. „Ach was. Ich esse doch gerade und es ist schon spät. Wenn es wichtig ist, dann schreibt er mir und sonst rufe ich ihn morgen an.“, meinte ich und biss demonstrativ in mein Sandwich. Irgendwie hatte ich gehofft, dass er mich mehr beanspruchen würde in diesem Moment. Daiki verursachte so viele gemischte Gefühle in mir in den letzten Tagen.
    • Noch immer lag mein Sandwich auf dem Teller und ich sah meinen Gegenüber noch immer an. Ich stützte meinen Kopf mit der Hand und beobachtete sie, wie sie ihr Sandwich aß. Augenscheinlich, um irgendetwas zu verbergen oder eben zu umgehen. Ich war mir noch nicht ganz sicher, was ich davon halten sollte.
      "Meinst du nicht, eben weil es wichtig sein könnte, dass er dich gleich anruft, anstatt zu schreiben? Ich würde es zumindest so machen.", antwortete ich ihr und zog die Augenbrauen hoch. Mir lag es auf der Zunge. Soll ich....? Die Frage war, ob ich es wissen wollte. Nicht so ganz sicher rieb ich meinen Nacken, ehe ich dann doch Luft holte, um es auszusprechen.
      "War es dein Freund?", eigentlich wollte ich es ganz beiläufig klingen lassen. Daraus ist nun leider nichts geworden, denn meine Stimme hat es klar und herausfordernd von den Lippen hervor gebracht. Scheiße. Streng genommen ging es nich ja nichts an. Aber schon früher war es mir egal, was andere von mir hielten. Nichtsdestotrotz wollte ich es wissen.
    • Mir gefiel es ganz und gar nicht, dass er mich so im Auge behielt. Ich kam mir vor wie damals, wenn mein Vater mich bei einer Lüge erwischt hatte, oder aber mein Großvater. Diese hatte den Blick noch besser drauf. Und Daiki schaffte es auch mich sehr nervös zu machen, nur indem er mich nun stumm beobachtete und nicht sofort weiter aß. Ich mied seinen Blick und spürte langsam eine Hitze meine Wangen hochkriechen.
      Er hatte ja Recht als er nun meinte, dass Kaito sicher nicht anrufen würde, wenn es nicht wichtig wäre, doch leider schien bei Kaito alles wichtig zu sein was ihn betraf. Deshalb war ich mir sicher, dass es nichts war und doch war ich neugierig, aber gerade war mir auch die gemeinsame Zeit mit Daiki wichtig. Als er nun jedoch fragte, ob Kaito mein Freund war wurde ich nicht nur rot. Schnell tauchte neben der peinlichen Berührung durch die Frage auch eine Mischung aus verschiedenen Gefühlen auf. Ich freute mich, dass er fragte und dabei etwas pissig klang und gleichzeitig ärgerte mich eben dieser Ton, denn genau genommen ging es ihn nichts an. Für einen Moment versuchte mein Hirn mir einzureden, dass er vielleicht eifersüchtig sein, doch schnell schon ich den Gedanken weg. Sicher wollte er es nur wissen und war eher genervt, weil er es nicht wusste und Kaito die Ruhe störte. „Nein, ist er nicht. Noch nicht… Aber wer weiß.“, meinte ich und lächelte etwas traurig. Ich hatte Kaito gern, aber es fühlte sich nicht so toll an wie in Daikis Nähe. Doch Daiki und ich, dass würde nie etwas werden, dies hatte er mir schon sehr früh klargemacht.