He's all that [Ukizilla & Kiba]

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    • "Nun krieg dich wieder ein Ayaka. Es ist doch nur essen. Und irgendwie hab ich das Gefühl, dass es verdammt lustig wird.", grinste ich und freute mich tatsächlich schon auf heute Abend. Wer hätte gedacht, dass die Kleine so drauf war? Dafür, dass sie mich anfangs ja auch nicht so zu mögen schien und mich gemieden hat, war sie letztenendes wohl doch echt gut drauf. Und mein Essen konnte ich mir ja selbst zubereiten.

      Wir oder eher die anderen aßen ihre Teller leer und und ich trank mein Glas aus, als wir dann bezahlten und weiter gingen. Ayaka hatte schon recht. Wir mussten ja dann noch etwas vorbereiten und vorallem einkaufen gehen. Nur wusste ich nicht, ob in der Planung noch was drin war. Meine Hände hinter dem Kopf verschränkt, ging ich neben ihr her und sah sie an.
      "Hast du denn noch was geplant? Wann wollen wir denn einkaufen gehen?", fragte ich sie, als ein Typ mir entgegen kam und mich anrempelte. Ich ließ meine Arme neben mich fallen und drehte mich zu ihm um, der mich anmotzte. Natürlich auf portugiesisch. Böse sah ich ihn an. Ich verstand nur leider genau, was er sagte. Ich konnte zwar eher spanisch, aber das unterschied sich ja nicht großartig. Ich beleidigte ihn auf spanisch und sagte ihm, dass er besser verschwand, bevor hier ein Unheil passierte. Und ich riss mich nur wegen der Mädchen zusammen. Am liebsten hätte ich den Bastard eine reingehauen. Mein Kiefermuskel zuckte und arbeitete. Nur eine Bewegung, dann-
    • Ich schenkte Daiki einen finsteren Blick auf seine Worte, denn immerhin kannte er meine Freundin nicht. Sie war immer für einen Herausforderung zu haben und machte daraus gerne auch einen Wettkampf. Ich war mir also nicht so sicher, dass es lustig werden würde, doch beließ ich es nun dabei. Stattdessen kümmerte ich mich nun darum meinen Teller leer zu bekommen, denn immerhin wollten wir nicht den ganzen Tag hier sitzen.
      Nachdem bezahlt war machten wir uns erstmal etwas ziellos auf den Weg und sicher würden wir bald einkaufen und dann zurück um alles vorzubereiten. Es war zwar noch recht früh und etwas Zeit, doch wollte ich auch nicht zu spät essen wegen Daiki.
      Grade als er mich nach den Plänen fragte und ich ihm diese erklären wollte, wurde er angerempelt. Schon ehe ich mich versah finden dieser Kerl und Daiki an sich anzumaulen. Auch wenn ich natürlich kein Wort verstand, so merkte ich es an ihren Stimmen und ihrer Körperhaltung. „Lass uns gehen, Daiki.“, meinte ich leise und legte zögerlich meine Hand auf seinen Arm. Dies nahm der Andere als Anlass für einen dummen Spruch. „Lässt sich zurück pfeifen von einem kleinen Mädchen…Weichei.“, mutmaßte er aufgrund dieser Tatsache und grinste nun triumphierend und frech in Daikis Richtung.
    • Ich spürte Ayakas zarte Hände auf meinem Arm und knurrte ihn nur böse an. Ich war wirklich gewillt, es beruhen zu lassen und nichts mehr zu sagen. Ich drehte mich halb um, als diese Flachpfeife dann doch noch einen Spruch losließ. Ich hielt kurz inne. Dann löste ich Ayakas Hand von meinem Arm und ging drohend auf ihn zu. Blitzschnell holte ich aus und verpasste dem Typen eine ins Gesicht. Er viel zu Boden, doch ich stieg nur über ihn und packte ihn an den Kragen. Mit Leichtigkeit hob ich ihn ein Sück in die Höhe und knurrte erneut.
      "Dieses kleine Mädchen, wie du sie nennst, rettet gerade deinen Fucking Arsch, sonst würdest du jetzt nämlich im Krankenhaus sitzen. Also wag es ja nicht, sie weiter zu beleidigen, sonst brauchen wir hier nur noch den Leichenwagen.", ich war stinksauer. Dieser Mistkerl. Ich ließ ihn grob und mit etwas Druck fallen, trat nochmal nach ihm und drehte mich um. Ich griff nach Ayakas Hand und zog sie mit mir. So eine Scheiße!
      Ich hatte kein Problem damit, mich zu prügeln und meistens ging ich zwar mit Wunden, Blutflecken und Nasenbluten, aber auch als Gewinner raus. Nur diesmal fühlte ich mich komisch. Und ich wusste nicht warum.... Irgendwas war anders als sonst. Ich dachte darüber nach und zermaterte mir den Kopf, so dass ich nicht mal merkte, dass ich immer noch ihre Hand hielt.
    • Als er meine Hand von seinem Arm löste, befürchtete ich das Schlimmste und rechnete damit, dass er diesen Kerl sicher ordentlich verprügeln würde. Doch machte ich mir dabei keine Sorgen um diesen Kerl, denn egal was er gesagt hatte, es hatte gereicht, um Daiki sauer zu machen, sondern ich machte mir Angst um Daiki. Wenn es ganz schlimm ging, dann würde er sogar Ärger mit der Polizei bekommen. Ich war jedoch zu geschockt um etwas zu sagen und befand mich in Starre, während ich sah was vor sich ging. Zum Glück schlug er den Kerl nicht, auch wenn er etwas grob mit ihm umging und wenig später hielt er auch schon meine Hand in seiner und zog mich mit sich. Ich versuchte noch immer zu verstehen was da vor sich gegangen war und drehte mich halb zu dem Kerl um. Dieser schien die Drohung verstanden zu haben und sich ins Hemd zu machen, denn er blieb brav auf dem Boden, während Daiki mich immer mehr mit sich wegzog. Tamaki schien ebenso verwirrt zu sein wie ich und versuchte nach einem Moment der Verwirrung mit uns Schritt zu halten, wenn sie auch etwas in Abstand blieb, da sie Daiki scheinbar nicht einschätzen konnte grade. „D-Daiki… Was sollte das? Ich dachte...„ Ich biss mir auf die Lippe. Ich wusste, dass es falsch war, was er gemacht hatte, aber irgendwie fühlte es sich an als hätte er sich sogar zurückgehalten. Irgendwas stimmte nicht mit ihm und auch nicht mit mir, denn normalerweise war ich gegen Gewalt jeder Art, doch hier fühlte es sich an, als war es nicht falsch. „Daiki…“, murmelte ich und drückte seine Hand, die in meiner lag, sanft.
    • Dieser Scheißkerl! Der konnte froh sein, dass wir hier im Urlaub waren und vorallem, dass die Mädels hier standen. Sonst hätte ich den sowas von die Leviten gelesen. Ich wollte es denen mit so einer Aktion nicht kaputt machen.... sie hatten sich gefreut.... und wollten es genießen. Ich habs denen doch eh schon versaut.
      Ich dachte noch drüber nach, als ich einen Druck um meine Hand spürte und meinen Namen hörte. Fern von meiner Welt und wieder auf der Erde, sah ich zur Seite und erblickte meine Begleitung, die mich voller Sorge ansah. Schnell ließ ich ihre Hand los und murmelte: "Tut mit leid. Ich hab nicht mitbekommen, dass ich dich noch an der Hand hatte. Und... auch dass du das mit ansehen musstest. Ich bin nicht gewalttätig oder so. Jedenfalls nicht einfach so. Ich-!", ich seufzte, "Vergiss es einfach, klar? Vergiss, was du eben gesehen hast. Es ist nichts passiert."
      Ich rieb mir den Nacken und sah zu den anderen, die uns gefolgt waren. Tetsuya lächelte sanft und auch ich war dann doch etwas erleichtert. Sorgen würde ich mir eher machen, wenn sein Blick dunkel gewesen wäre. Dann wusste ich nämlich, dass ich ordentlich Mist gebaut hatte. Aber so schien es doch noch glimpflich gelaufen zu sein. Dachte ich zumindest so.
    • Als er meine Hand nun losließ, und meinte sich rechtfertigen zu müssen lächelte ich ihn sanft an. Sicher war ich gegen Gewalt, doch ich verstand seine Gründe dahinter. Ich hatte nicht verstanden, was der Kerl gesagt hatte, aber sicher war es etwas wirklich Dummes und Gemeines gewesen, wenn Daiki so böse wurde. So schüttelte ich leicht den Kopf. „Alles gut. Ich muss es nicht vergessen, denn du hast uns nur beschützt, oder? So habe ich es zumindest verstanden und ich danke dir dafür.“ Mein Lächeln wurde nun nur noch breiter, „Idioten gibt es also in allen Ländern, gut zu wissen.“ Ich lachte nun leicht und hoffte, dass er verstand. Ich war ihm nicht im Geringsten böse und sah auch nichts Schlimmes drin. „Nun sollten wir aber auch mal los und einkaufen für unser Barbecue.“, versuchte ich das Thema wieder auf etwas Gutes zu wechseln.
    • Ich sah Ayaka überrascht an. Ich hatte nicht erwartet, dass sie mich anlächeln würde. Die meisten zeigten Anzeichen von Angst. Doch das war bei ihr in keinster Weise zu erkennen. Im Gegenteil. Sie lächelte warm und erzählte was von Beschützen. Ja.... irgendwie war es das auch. Aber nicht ganz. Er hat sie ja bloß beleidigt. Nur konnte ich solche Sachen nicht auf mir sitzen lassen. Ich hasste sowas.
      Ayaka sprach das Barbecue an und uch nickte. Vielleicht war es keine so schlechte Idee. Das würde mich auf andere Gedanken bringen.
      ...
      Es hatte mich nicht auf andere Gedanken gebracht...
      Wir waren aufgebrochen, um zum Supermarkt zu gehen und gingen da mit einem Einkaufswagen durch die Gänge. Auf dem Weg hierher hatte ich noch lange gegrübelt und mich geärgert, dass es so abgelaufen war. Erst als wir an der Fleischtheke ankamen, hing meine Aufmerksamkeit an dem vielen roten Muskelfleisch. Ich leckte mir über die Lippen. Alles aah so lecker aus, dass ir glatt das Wasser im Mund zusammen lief.
      "Was davon wollt ihr essen? Ich hab Bärenhunger. Ich könnte glatt nen ganzes Rind verdrücken."
    • Ich hoffte doch sehr, dass mein Zuspruch ihn nun etwas hatte aufmuntern können, doch sicher war ich mir bei ihm nie. Auch, wenn er auf den ersten Eindruck wie ein ungehobelter oberflächlicher Idiot gewirkt hatte, so wusste ich inzwischen, dass er so viel mehr war als man auf den ersten Blick vermutete. Doch eben dies machte es mir schwer zu wissen was in seinem Kopf vor sich ging, aber immerhin war er nicht sauer auf mich oder wollte zurück und dies sah ich als ein gutes Zeichen.
      Und so ging es für alle zusammen einkaufen. Innerhalb kürzester Zeit wurden nun einige wichtige Dinge in den Einkaufswagen gelegt und jeder tat etwas dazu. So war es kein Wunder, dass es eine ziemlich bunte Mischung wurde bis sie überhaupt bis zur Fleischtheke kamen. Hier zeigte sich eine große Auswahl an leckeren verschiedenen Fleischsorten und als ich seine Aussage hörte musste ich lachen. "Ein ganzes Rind? Klingt ja fast so als würdest du hier nur noch mehr Herausforderungen hinausposaunen.", meinte ich neckend und lehnte mich etwas vor um mir die Auslage noch mal besser anzusehen. "Also ich will von allem etwas. Das sieht zu gut aus um etwas davon nicht zu probieren. Die haben sogar Speck. Wenn man den knusprig brät...." Nun hatte auch ich schon richtig Appetit auf das Barbecue.
    • Grinsend sah ich zur Seite, als der Spruch von Ayaka in meinen Ohren ankam. Na warte. Das ließ ich mir sicherlich nicht gefallen.
      "Als ob du das könntest. Du verdrückst doch nicht mal die Hälfte."
      Wir kauften eine bunte Mischung und von allem etwas. Ich hätte nicht erwartet, dass ausgerechnet Ayaka mich von dem Ereignis vom Strand ablenken würde. Wenn ich so darüber nachdachte, kam ich mir wie ein kleines Kind vor. Ich war immer der coole Typ, dem nichts nahe ging. Ich hatte mich gern geprügelt. Egal, wer da stand und zu sah. Aber seit dem Ayaka bei uns wohnte, war irgendwie alles anders. Ich wollte eigentlich nicht zum Schmusetiger werden.
      Nachdem wir mit dem Einkaufen fertig waren, schleppten Tetsu und ich alles in Tüten nach Hause. Klar nahm ich uns ein Taxi. Aber trotzdem sah ich zu, dass die Mädels die Tüten nicht trugen. Wie sah das bitte aus, wenn ich als Kerl keine Tüten trug? Ich war doch kein Weichei.

      Im Ferienhaus angekommen machte ich mich auch gleich daran, den Grill aufzubauen. Ich hatte kein Problem damit, mich an den Grill zu stellen. So konnte ich wenigstens kontrollieren, was auf den Grill kam. Nicht, dass doch Fisch mit irgendwas in Berührung kam. Dann würde ich durchdrehen.
    • Ich grinste ihn breit an auf seine Worte hin. Sicher traute er mir nicht so viel zu und sicher hatte ich auch etwas übertrieben, aber ich konnte schon gut was verdrücken, wenn ich wollte und heute würde ich mich nicht zurückhalten. Hier gab es einfach eine zu große Auswahl und alles sah so lecker aus. Deshalb kauften wir auch von allem etwas und ich bekam schon wieder ein schlechtes Gewissen als ich die Rechnung sah. Ich schätze mal, dass man aus mir nicht so leicht rausbekam sich immer Gedanken um Geld zu machen, doch ich schwieg, weil ich nun niemanden den Urlaub vermiesen wollte.
      So wollte ich mich nun immerhin nützlich machen und die Taschen schleppen, doch da kamen mir Tetsu und Daiki zuvor und es wirkte auch so als würden sie keine Widerworte zulassen als sie die Sachen zum Taxi schafften. Dafür beschloss ich nachher beim Vorbereiten mehr zu übernehmen und Daiki wirkte nicht wie der Kerl, der gerne das Ruder aus der Hand gab und deshalb würde er sicher auch den Grill übernehmen wollen.
      Ganz wie ich gedacht hatte machte er sich daran den Grill aufzubauen, während ich mit Tama in die Küche verschwand um alles vorzubereiten und das Geschirr schon mal auf den Tisch zu decken. „Du scheinst Fleisch wirklich zu lieben, aber du solltest wirklich auf eine ausgewogene Ernährung achten.“, meinte ich als ich grade einen Stapel Teller rausbrachte. „Ich könnte dir da Fisch anbieten.“, neckte ich ihn und lachte nun leise.
    • Ich hatte die Kohle schon in den Grill gekippt und auch schon schon etwas Spiritus drüber gegossen, damit es leichter anfing zu brennen, als ich mit dem Feuerzeug den Grill anmachte. Ich war ziemlich konzentriert, denn es kam etwas Wind auf und erschwerte mir so das Anzünden.
      "Scheiße, geh doch an du blödes Teil", murmelte ich leise zu mir selbst. Ich verschwendete keinen Gedanken daran, dass die Mädchen gerade im Haus alles vorbereiteten. Tetsuya sah skeptisch zu mir rüber.
      "Du hast sicherlich nicht genug Spiritus dran gemacht, Daiki.", antwortete er und ich brummte. Doch dann wurde es wieder windstill und es entfachte ein Funke. Na endlich. Durch den Krach mit dem Grill bekam ich gar nicht mit, dass sich Ayaka von hinten mit Tellern näherte. Bei ihren Spruch, der sicherlich als Witz gemeint war, erstarrte ich ganz kurz, ehe ich mich zu ihr umdrehte.
      "Wenn du mich umbringen willst.", murrte ich doch etwas mürrisch und hatte das Bedürfnis zu verschwinden. Aber gerade jetzt, wo der Grill gerade angemacht worden ist, war es wohl schwierig. Also wieder zum Grill umdrehen. Scheiße, warum hatte ich denn jetzt nichts zu tun? Ich stand da und glotzte, wie der Grill immer heißer wurde, in der Hoffnung, schnell was drauf legen zu können.
    • Ich sah förmlich, wie Daiki zu einer Salzsäule erstarrte und musste schmunzeln. Mein Spruch hatte also ins Schwarze getroffen und seine Worte unterstrichen das Ganze nur. Als er sich nun zu dem Grill zurückdrehte, musste ich etwas lachen. „Du weißt doch was wir alles eingekauft haben und dass da kein Fisch bei war.“ Davon ab würde ich ihm dies sowieso nicht antun. Jeder hatte doch etwas, dass er nicht gerne mochte, und dann würde ich es auch darauf immer Rücksicht nehmen, wenn es ging.
      Ich hoffte sehr, dass er dies verstand und zum Glück kam wenig später auch schon Tamaki raus mit einem Tablett, auf dem das ganze Fleisch lag. „Hier ist die Verpflegung und nun kann es auf den Grill.", meinte sie und brachte das Tablett zu Daiki. "Tob dich ruhig aus und ich hole in der Zwischenzeit die anderen Dinge... wenn Ayaka mir hilft, dann sind wir auch gleich wieder da." Nun funkelte sie mich etwas an, denn immerhin hatte ich nur schnell die Teller raus bringen wollen und versprochen gleich wieder zu kommen, doch war ich einfach draußen geblieben. "Ups... ja, ich komme mit.", gab ich dann von mir und lief ihr dann hinterher um die Reste wie den Salat und die Kartoffeln zu holen.
    • Ich weitete die Augen. Ayaka zeigte eine Reaktion, die ich nicht erwartet habe. Es überraschte mich, dass sie die Situation nicht ernst, sondern eher mit Humor nahm. Ich hatte anderes erwartet. Ich wusste nicht genau was, aber das hier jedenfalls nicht. Ich konnte mit meiner Laune und meinen Blicken auch schnell die Leute vergraulen. Das war manchmal ganz nützlich, wenn ich allein sein wollte. Aber sie.....ignorierte das einfach so.
      Tamaki brachte mir die Sachen und sofort verschwanden die beiden Mädels auch schon wieder. Ich sah ihnen nach, bis sie im Haus waren und kümmerte mich dann darum, das Essen fertig zu machen. Testuya kicherte nur hinter vorgehaltener Hand. Grimmig sah ich ihn an.
      "Was gibts denn da zu lachen?", fragte ich brummend und er grinste.
      "Du wirst ganz rot. Ich glaube, Ayaka ist die erste Person, die dir Parole bieten kann. Du hast ihr vorhin schon auf die Wange geküsst. Bist du etwa verknallt?", fragte er und lächelte. Mein Gesicht wurde daraufhin noch eine Spur rötlicher und verärgert über den Spruch sah ich ihn an.
      "Was soll das denn? Natürlich nicht. Anders wurde ich diese nervigen Hühner ja nicht los. Als ob ich verknallt wäre.". Ich dachte darüber nach, was er gesagt hatte. Verknallt?! Ich?! Als ob. Es war zwar anders, seitdem Ayaka bei uns wohnte, aber ob ich in sie verliebt war? War ich das? Ich schüttelte den Kopf, um die Gedanken wieder loszuwerden und konzentrierte mich besser aufs Fleisch. Nicht, dass es mir noch anbrannte. Schließlich wollten wir das alle genießen.
    • Es war ein wirklich schöner Tag und ich genoss es wie ruhig es nun war. Den Streit und das damit verbundene Chaos hatte ich wieder vergessen oder eher verdrängt, denn Daiki hatte sich immerhin nicht geprügelt. Den Kuss auf meine Wange versuchte ich auch so weit wie möglich in meinen Gedanken zu begraben, was leider nicht wirklich gut klappte.
      Tamaki und ich waren gerade wieder rein gegangen als mir einfiel, dass ich noch wissen wollte wie viel Salat wir wirklich schneiden mussten. So machte ich halt und ging zurück. Als ich nun jedoch die Stimmen von Daiki und Tetsu hörte blieb ich wie angewurzelt stehen. Es war etwas in ihrer Unterhaltung, dass mich dazu brachte, dass ich besser nun nicht raus sollte. Natürlich wusste ich, dass es falsch war andere zu belauschen, doch ich konnte mich grade nicht vom Fleck bewegen und es traf mich doch ganz schön als Daiki meinte, dass er nicht verknallt war und er sonst die nervigen Hühner nicht losgeworden wäre. Ich biss mir auf die Unterlippe und wusste nicht mal wieso es mich so traf. Ich sollte doch wissen, dass da nichts war zwischen uns, auch wenn er die letzte Zeit so nett gewesen war zu mir und ich wollte ihn doch auch nicht, oder? Ich zog die Augenbrauen zusammen und schaute finster als ich nun doch Tamaki in die Küche folgte. Es würde schon passen was wir an Salat machten, beschloss ich nun.
      Als Tamaki mich sah schaute sie recht verwirrt, denn mein Gesicht sprach scheinbar noch Bände. „Hat der Idiot wieder was Dummes gesagt?“, fragte sie sogleich und ich wusste, dass sie Daiki meinte. Erst nun wurde mir bewusst wie ich wohl schaute und ich setzte sogleich ein Lächeln auf. „Ach was. Ich habe nur an was Blödes gedacht. Nun lass uns hier fertig werden, ja?“ Ich gab nun mein Bestes mir nichts mehr anmerken zu lassen und wir schafften es in Windeseile den Salat und die anderen Dinge fertig zu bekommen. Nun würden wir den Rest des Tages genießen können und sicher würde jeder satt werden, doch ich dachte auch dran, dass ich nun mit Daiki an einem Tisch sitzen müsste. Schnell schluckte ich den Kloß runter, der sich in meinem Hals bildete und ging mit Tamaki raus. „So, nun haben wir aber alles.“, sagte ich und stellte die restlichen Dinge auf den Tisch.
    • Ich grillte so viel, wie es zeitlich passte und Platz war. Alles auf einmal ging natürlich nicht. Und als die Mädchen mit drn Salaten wieder kamen, waren auch schon die ersten Steaks und Würstchen fertig. Ich legte sie alle auf einen Teller und stellte diesen dann auf den Tisch. Wenn ich dann am Essen war, musste leider Tetsu mit dem grillen weiter machen. Ich musste schließlich die Wette gewinnen.
      Ich setzte mich Ayaka gegenüber und unweigerlich kam das Gespräch von vorhin wieder in meinen Kopf. Ich schluckte kurz, konnte aber meinen Blick nur auf das Steak wenden. Ich konnte sie nicht ansehen. Wie sollte das nur den Rest des Wochenendes werden? Heute war erst Freitag. Und wir blieben ja noch zwei Nächte. Ich musste wieder klar im Kopf werden, sonst wurde das hier noch ein Desaster. Blöder Idiot. Wieso musste er das auch ansprechen?
      "Also gut, es geht los. Ich bin gespannt, wer als erster von euch kapituliert.", sagte dieser dann auch schon und erneut schob ich die Gedanken aus meinem Kopf. Für mich gab es jetzt nur noch eins. Gewinnen! Ich verlor ganz bestimmt nicht gegen ein paar Mädchen. Dass ich nicht lache.
    • Am liebsten wäre ich ihm nun aus dem Weg gegangen, doch es wäre seltsam, wenn ich nun als einzige nicht an den Grillen teilnehmen würde. So setzte ich mich neben Tamaki und hoffte mich nur auf das Essen konzentrieren zu können, auch wenn mir vor lauter dummen Gedanken der Appetit vergangen war, da konnte das Fleisch noch so lecker aussehen.
      Als sich nun Daiki auch noch mir gegenüber setzte wurde der Kloß in meinem Magen nur noch größer und erst bei seinen Worten fiel mir die Wette wieder ein. So ein Mist auch. „Ja, dann schauen wir mal, wer von uns gewinnt.“, gab ich aber etwas zu bitter zurück und fing an zu essen. Mir war es grade egal, ob ich gewann oder nicht, denn es zeigte mir nur zu deutlich, dass er mich nur maximal wie einen Kumpel sah, wohl eher aber wie ein lästiges Anhängsel. Durch den Frust und Kummer schob ich mir immer mehr und mehr rein und funkelte dabei immer mal wieder finster in seine Richtung. Dies lag nicht am Wettkampf und dass ich gewinnen wollte, sondern, dass mich diese Einsicht so sonderlich nervte und es mich nervte, dass es mich nervte. Ich war angefressen von mir und den aufkeimenden Gefühlen, die ich mir nicht eingestehen wollte.
    • Ich spürte den bitteren Nachgeschmack in Ayakas Stimme. Doch war mir nicht bewusst, wieso? Nun sah ich sie doch an. Sie aß zwar etwas, aber es sah eher so aus als täte sie das aus Höflichkeit. Wirklich ehrgeizig sah sie nicht aus. Ihr Blick war finster und ich in mir keimte sich immer die Frage auf, was plötzlich los war. Ich hatte keinen blassen Schimmer. Ich wusste nur eins: Ich war hier scheinbar nicht willkommen. Ihr Blick verriet es mir. Ich war ja nicht blöd.
      Ich legte das Besteck beiseite und stand auf. Fragende Blicke legten sich auf mir.
      "Ich brech ab. Ich habe keinen Hunger. Lass uns das ein anderes Mal machen.", murmelte ich. Klar war das nicht meine Art und Weise, einen Wettkampf zu beenden. Aber wenn meine Gegner nicht motiviert waren, hatte ich keinen Spaß daran. Mit den Händen in den Taschen drehte ich mich um, schnappte mir meinen Ball und verließ das Gelände. Leider war hier in der Nähe kein Basketballplatz. Also ging ich bloß zum Strand runter. Ich denke nicht, dass hier jemand runterkommen würde. Nun stand ich da und blickte auf das rauschende Meer hinaus. Es beruhigte ein wenig. Doch meine Laune konnte es nicht wegspülen. Ich setzte mich dort auf einen Stein und ließ meinen Ball auf meinem Zeigefinger rotieren. Gelangweilt sah ich ihm zu, wie er die Balance auf meiner Fingerkuppe hielt. Meine andere Hand griff wieder in dir Hosentasche, wo mir das Kettchen von vorhin entgegen kam. Sofort löste ich die Balance zwischen Ball und Finger, klemmte ihn unter meinen Arm und sah mir das Armband mit den blauen Steinen an. Auch wenn ich nicht wusste, was ich damit sollte, hatte ich erst vorgehabt, es Ayaka zu schenken. So eine Scheiße! Ich holte aus, um es ins Meer zu werfen und es endlich loszusein, als ich stoppte. Seufzend sank mein Arm wieder und ich steckte es doch wieder in meine Tasche. War ich verliebt? Wieso musste mir dieser Trottel diesen Floh ins Ohr setzen? Es war alles in Ordnung bis er es ansprach. Und was sie hatte, wusste ich auch nicht.... Irgendwie hatte ich mir den Urlaub anders vorgestellt.
    • Noch während ich aß bemerkte ich den fragenden und sorgenvollen Blick von Tamaki auf mir, doch hatte ich nun keine Lust mich darum zu kümmern und ignorierte sie gekonnt, sodass ich ihr leises Seufzen hören konnte. Irgendwie war dieser ganze Urlaub Chaos und ein doofes Auf und Ab. So hatte ich mir diese Auszeit nicht vorgestellt und vielleicht hätte ich lieber ohne Daiki fahren sollen.
      Als ich nun sein Besteck klappern hörte, weil er es zur Seite legte, sah auch ich ihn verwirrt an. Noch beim Aussuchen vom Fleisch war alles in Ordnung gewesen und nun war die Stimmung im Eimer. Und auch wenn ich wusste, dass es an mir lag, so konnte ich grade einfach nicht auf glücklich machen und scheinbar hatte ich nun auf ihn abgefärbt. Daiki meinte nun, dass wir abbrechen würden und er keinen Hunger hatte, doch so ganz glaubte ich es ihm nicht.
      Schuldbewusst legte nun auch ich mein Besteck beiseite und biss mir auf die Unterlippe als ich ihn nur etwas nachsah, denn er ging. Kurz überlegte ich, ob ich ihm nicht nachgehen sollte um mich zu entschuldigen und es zu klären, doch dann müsste ich mich entweder beruhigt haben oder darüber reden was mich so störte und dies konnte ich selbst nicht mal genau sagen.
      Als er nun weg war erhob auch ich mich, ehe Tamaki etwas sagen konnte. „Mir ist schlecht, ich geh auf mein Zimmer.“, meinte ich nur und huschte so schnell es ging weg. Tama öffnete kurz den Mund, aber sagte dann doch lieber nichts zu mir.
      „Was für ein Drama.“, murmelte sie nun an Tetsu gewandt, denn immerhin waren sie die einzigen Beiden am Tisch, die übrig waren und sie beschloss sich nicht davon den Appetit verderben zu lassen und aß genüsslich das Festmahl, auch wenn sicher viele Reste bleiben würden.
      Ich war unterdessen wirklich in mein Zimmer gegangen und hatte mich auf den Rücken auf meinem Bett aufgebreitet um nun die Decke anzustarrten. Wieso zur Hölle nervte es mich so, denn immerhin war ich ganz sicher nicht in Daiki verliebt. Er konnte so ein Idiot sein und wenn ich dran dachte wie ich mir meinen perfekten Freund ausgemalt hatte, dann hatte er quasi nichts mit diesem gemeinsam. Wobei er zugegebener Maßen schon sehr gut aussah und nett sein konnte er auch. Ich rollte mich auf die Seite und schloss etwas die Augen während ich daran dachte wie er mich mit dem Motorrad mitgenommen hatte.
    • Tetsuya sah sich verwirrt um, weil nun auf einmal alle gingen. Außer Tamaki. Sie aß genüsslich weiter und ließ sich das Essen überhaupt nicht verderben. Er beschloss, es genauso zu tun und aß ebenfalls von seinem Teller weiter.
      "Die beiden beruhigen sich schon wieder. Wir sind alle müde. Morgen wird ein besserer Tag. Da bin ich sicher.", antwortete er und sah noch einmal kurz in die Richtung, in der Daiki verschwunden war.

      Ich spazierte weiter den Strand entlang. Wind kam auf und wehte durch meine kurzen Haare. Auch die Wellen sahen so aus, als wollten sie mir ein Schubs geben, um in die richtige Richtung zu laufen. Grummelnd sah ich sie an.
      "Als ob ich abends ins Wasser laufen sollte. Man wird ja wohl spazieren gehen dürfen." Ich verdrehte die Augen. So ein Quatsch. Jetzt redete ich schon mit dem Wasser. Ich musste verückt sein. Am besten einfach weitergehen.

      Ich merkte nicht, wie weit ich inzwischen gegangen war, als es langsam dunkel wurde. Ich sah nach oben und seufzte laut. Faul ließ ich mich in den Sand fallen und sah nach oben. Der Himmel war klar und gab den Blick auf die Sterne frei. Die Glieder von mir ausgebreitet sah ich in den Nachthimmel, ohne zu merken, dass ich eigentlich hundemüde war.

      Zuhause sah Tetsu auf die Uhr, als nach einigen Stunden immernoch kein Daiki wieder auftauchte.
      "Ich hoffe, Daiki taucht bald wieder auf. Ich finds fast ungewöhnlich, dass er noch nicht wieder da ist. Ich weiß nicht, ob wir ihm noch etwas Zeit geben sollen oder ihn doch besser suchen sollten."
    • Offen gestanden wusste Tamaki nicht was ihre Freundin an diesem Kerl zu finden schien. Ihr selbst waren so einfache Leute wie Tetsuya auch lieber und so einen unkomplizierten Kerl wünschte sie sich auch für Ayaka.
      „Denke ich auch und wenn nicht, dann geh ich ohne die Zwei war machen.“, stellte sie sogleich klar, dass sie keine Lust auf zu viel Drama in diesem Urlaub hatte. Sie wollte immerhin ihre Zeit hier genießen und da sie Daiki auch nicht kannte, war ihr dieser Kerl recht gleichgültig.
      Ich hatte mich in meinem Zimmer verkrochen und wusste, dass Tamaki sicher nachher eine Erklärung haben wollte, doch ich wollte ihr diese nicht geben müssen. Am liebsten wollte ich mich weiter in dem Zimmer verstecken, doch dies würde nur noch mehr Fragen aufwerfen.
      Nachdem ich aber gehört hatte, dass die Beiden wohl mit dem Essen fertig waren und den Tisch abgedeckt hatten, überkam mich schließlich nach einiger Zeit der Hunger, den ich zuvor vertrieben hatte.
      Ich schlich grade mit meinem gebastelten Sandwich wieder aus der Küche und war bis jetzt unentdeckt geblieben als ich Tetsus Aussage hörte und stehen bleib. Daiki war noch nicht wieder da? Sofort machte ich mir natürlich Sorgen und gab mir auch die Schuld daran, denn meine Zickigkeit hatte ihn weg getrieben. Was war, wenn ihm etwas passiert war? Ohne nachzudenken stellte ich meinen Teller einfach irgendwo ab und ignorierte alles als ich zu Tetsu ging. „Ich geh ihn suchen. Hast du eine Idee wo er sein kann?“ Schon bei den Worten hatte ich meine Schuhe gepackt und zog sie schnell über. Ich machte mir so Sorgen, dass mir alles andere egal war.
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