[2er RPG] Lost Recovery [Lu-chan & Sohira]

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    • David Payne

      Als sein Handy vibrierte und Christine auf dem Display als Anrufer stand, wusste David, dass sie seinem Gefallen entgegen gekommen war. Da er auch wusste, dass das Telefonat nicht ihm gelten soll sondern Isabella, nahm er dies gleich in die Hand und brachte es der braunhaarigen Profilerin um es ihr hinzuhalten nachdem er meinte, dass es für sie sei. Dass sie keine Christine kannte, war nicht besonders überraschend. Woher denn auch? Klar, privat könnte sie eine aus früherer Zeit kennen aber das war sicher nicht seine. Jedoch war es überraschend, dass sie nicht ans Telefon gehen wollte. Der Anruf war für sie. Es war ein Anruf aus dem Krankenhaus und sie wollte nicht rangehen? Selbst nicht wenn es Neuigkeiten über ihren Mann gab? Ist er ihr denn jetzt komplett egal geworden oder wie durfte er ihre Reaktion darauf nun verstehen? "Und wenn es nicht irgendeine fremde Person ist sondern vielleicht der Arzt der dich und Jackson gestern behandelt hat?", war seine Stimme ernst geworden. "Was wenn er dir mitteilen will wie die Dinge stehen? Dass er es überlebt hat und auf dem Weg zur Besserung ist? Ist es dir denn vollkommen gleichgültig geworden was aus deinem Mann wurde?", seine Worte waren direkt und hart gewesen aber das spielte gerade keine Rolle.
      Isabella wollte den Anruf nicht entgegen nehmen weshalb er diesen dann schließlich selbst entgegen nahm" Hier ist David", meldete er sich und sah noch kurz zu ihr bevor er seinen Blick von ihr wandte "nein, mit ihr ist alles in Ordnung. Wie sieht es aus?", fragte er dann doch nach. In Ruhe horchte er den Worten von der Person auf der anderen Seite und gab immer nur stets ein "Ja", oder ein "Okay", sowie ließ er auch mal ein "Ich verstehe", von sich. "Ich danke dir, Christine. Ich schulde dir was", dabei glitt ihm ein sanftes Lächeln auf den Lippen bevor er sich von ihr verabschiedete und das Telefon zurück auf den Tisch legte. "Bist du sicher, dass du immer noch hier bleiben willst und nicht doch lieber ins Krankenhaus fahren möchtest?", mit diesen Worten drehte er sich zu ihr um und lehnte sich mit verschränkten Armen gegen den Küchentisch. "Ich habe dir gestern bereits gesagt, dass ich kein Verräter bin. Dass du mir natürlich nicht glaubst, kann ich nachvollziehen und mittlerweile muss ich auch zugeben, dass es mir egal ist. Ich werde meine gesamte Kraft nicht auch noch für dich verschwenden. Du wirst es sowieso früh genug erfahren, daher erspare ich mir die ganze Mühe", fing er zu sprechen an während er sich vom Tisch wieder abstieß, an ihr vorbei ging, etwas aus dem Regal holte und sich anschließend auf das andere Sofa ihr gegenüber setzte. Dabei legte er eine Akte auf dem Wohnzimmertisch, der zwischen ihnen stand. "du willst endlich dein altes Leben zurück? Du willst wieder frei sein? Hier findest du alle Antworten dazu wie du sie wieder erlangen kannst", er brauchte sie als Profilerin. Er brauchte ihre Hilfe um endlich alles zu beenden was beendet gehörte um ihre als auch seine eigene Sicherheit und Freiheit zurück zu bekommen.


      "We are only small chess pieces in a big game.
      Dead but alive at the same time!"
    • Isabella Lynley

      Ihr Herz schlug so laut und schnell, dass Isa ihre eigenen Gedanken kaum hören konnte. Sie war stark verunsichert in Davids Nähe, weil sie ihm nicht vertrauen konnte, weil sie nicht wusste, ob das nicht eine Falle war. Er hatte ihr am Tag zuvor schon gedroht, mit einer auf ihren Mann gerichteten Waffe, Isa musste sich gestern entscheiden und heute sollte sie einen Anruf annehmen? Aus dem Krankenhaus? Sie schluckte schwer. Am liebsten würde sie das Telefon an sich nehmen und herausfinden, ob Jack noch lebte, aber die Angst, dass die Nachricht nicht gut war und die Angst, dass sie damit Jack gefährden könnte war zu groß. Für die Frau hier ging es um das blanke Überleben und nach dem, was in den letzten Stunden passiert war wollte sie nichts mehr riskieren. "Und wenn es eine Falle ist und ich sein Leben damit riskiere?", fragte sie zurück. "Wenn ich zuhören darf, wie man ihn umbringt?".
      Der Mann, der vor ihr stand war ein wirklich guter Freund gewesen. Wie viele schlaflose Nächte sie doch zu dritt hatten, wie oft sie gemeinsam an einem Fall saßen und aufgeben wollten? Sie haben Geburtstage zusammen gefeiert, sie haben sich gegenseitig geholfen und mit gestern war das alles Vergangenheit geworden. Isa war Profilerin, sie wusste sich in Täter einzufühlen und sie wusste, wozu Menschen fähig waren. David konnte sie nicht mehr einschätzen, deshalb wollte sie auch nichts mehr riskieren, solange Jacks Leben auf der Abschussliste stand.
      Ihre Augen musterten den Mann, während er telefonierte. Sie wünschte sich sehr zu hören, dass es ihm gut ging, aber die Angst war einfach zu groß. Isa versuchte den Mann zu lesen, ihn einzuschätzen und einfach zu verstehen, was das hier war. Er sprach von einer Fahrt ins Krankenhaus? Von ihrem alten Leben und Freiheit. Die Frau hob ihre Augenbraue an, während sie David nicht aus den Augen ließ. "Du hast mich gestern mit einer auf meinen Ehemann gerichteten Waffe dazu genötigt meine Sachen zu packen, um ein neues Leben anzufangen.. Du hast mich hier her gebracht, weil du der Meinung bist ich bräuchte ein neues Leben.. Was ist das hier für ein Scheiß, David?". Sie sprach mit Nachdruck, vor allem wollte sie verdeutlichen, dass sie keinen Spaß machte. "Ich bin hier.. ich habe dich nicht im Schlaf getötet... und ich habe meinen lebensgefährlich verletzten Mann im Krankenhaus zurück gelassen.. Und du redest jetzt vom alten Leben? Von Freiheit?". Langsam schüttelte sie ihren Kopf, während sie ihre Hände zu Fäusten ballte. Ihre Gefühle gingen gerade ein wenig mit ihr durch, aber sie musste die Fassung behalten, sie konnte sich nicht auf David stürzen, um ihm diese negativen Gefühle zu zeigen.
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • David Payne

      David zeigte sich zwar in den letzten Stunden nicht gerade von seiner besten Seite aber glaubte sie wirklich von ihm, dass er zu solchen Mitteln greifen würde? Sie zuhören zu lassen während man ihn folterte und sterben ließ? "Ich frage mich wirklich ob ich dich nicht kenne oder du mich nicht", kam es kühl aus ihm heraus bevor er das Telefonat schließlich selbst entgegen nahm und den Worten auf der anderen Leitung horchte. Die Nachricht über Jackson war gar nicht so schlecht wie er es sich dachte. Aber leider auch nicht so gut, dass man sich keine Sorgen machen müsse. Dass der Schuss durchgegangen war, hatte er selbst gesehen, dennoch dachte er nicht, dass es solche Auswirkungen haben könnte. Mit einem sanften Lächeln verabschiedete er sich von Christine. Er stand wirklich in ihrer Schuld und das würde er wieder mit einem schönen Essen begleichen. Mittlerweile konnte er gar nicht mehr sagen wie oft er sie bereits eingeladen hatte, weil sie so viel für ihn tat. Doch zu mehr war er nicht fähig mit ihr gewesen. Sein Herz gehörte Isabella auch wenn sie sich für Jackson entschieden hatte. Gefühle konnte man nicht einfach so abstellen wenn man tagtäglich mit dieser Person zu tun hatte oder ihr auch nur über den Weg lief. Manchmal dachte er bereits darüber nach den Job zu wechseln bzw. die Behörde aber andererseits wollte er sie nicht verlieren. Dafür war er ihr zu wichtig.
      Als das Telefonat beendet war, das Handy zurück auf den Tisch gelegt wurde, wandte er seine Aufmerksamkeit zurück auf Isa um von ihr zu wissen nicht doch lieber ins Krankenhaus fahren zu wollen. Er war kein Verräter. Er würde es niemals schaffen sie beide auszuliefern, auch wenn es vielleicht zurzeit anders aussah. Aber das war sein Job. Er musste es so aussehen lassen als hätte er sich gegen sie gestellt. David wusste nicht wie Samuel seine Leute eingesetzt hatte um ihn im Auge zu behalten und solange sie nicht unter sich an einem sicheren Ort waren, durfte er es nicht riskieren aufzufliegen. Egal wie sehr es alle schmerzen würde. Jetzt waren sie aber unter sich. Jetzt durfte David zeigen und sagen was vor sich ging. Dass Isabella ihm aber nichts glauben würde, war ihm genauso bewusst daher wusste er nicht ob es überhaupt einen Sinn machte ihr alles zu erzählen.
      David begab sich zu ihr rüber um sich ihr gegenüber auf das andere Sofa hinzusetzen, holte aber vorher noch eine Akte aus dem Regal, welche anschließend zwischen ihnen auf dem Wohnzimmertisch landete und wo alle Antworten drinnen standen, die sie brauchte um endlich ihr altes Leben als auch ihre Freiheit zurück zu bekommen. Isabella ließ mit ihren Worten nicht lange auf sich warten. Er bedrohte sie mit einer Waffe auf Jackson gerichtet, entführte sie in ein Häuschen irgendwo im Wald und nun sprach er vom kompletten Gegenteil. Sie hatte alles zurückgelassen.....ihn nicht im Schlaf getötet. "wenn du mich umbringen willst..", dabei deutete er mit einer Handbewegung zum Tisch neben dem Regal wo er all seine Sachen abgelegt hatte "bedien dich. Es müssten noch genügend Kugeln vorhanden sein", kam es sarkastisch aus ihm heraus als er merkte, dass sie langsam ihre Gefühle nicht mehr kontrollieren konnte. Sie hasste ihn. Dann soll sie ihrer Wut doch freien Lauf lassen?
      "Ich habe dir gestern schon versucht es zu erklären, wolltest aber nichts wissen" sprach er weiter bevor er sich etwas nach vorne lehnte sodass seine Ellbogen auf seinen Armen abgestützt und seine Hände ineinander verkreuzt wurden "wenn du also erfahren willst was das Ganze hier soll, solltest du wenigstens jetzt zuhören. Danach überlasse ich es dir immer noch ob du mich erschießen willst oder nicht", seine Stimme war ernst. Wenn Isabella ihn töten möchte, dann soll sie es tun. Immerhin war es ihm lieber von ihr als von ihrem Mann erschossen zu werden. Mit einer Bewegung schlug er ihr die Akte auf und tippte mit einem Finger auf die ganzen Unterlagen "Operation Cipher, die Organisation welche Samuel leitete......ich arbeite seit 3 Jahren an diesen Fall. Der Chef hat mich undercover eingeschleust. Ich sollte jegliche Informationen aus ihnen heraus bekommen. Alles in Erfahrung bringen, was es gab, um sie endlich zu Fall zu bringen. Vor 2 Jahren wurde die Sache etwas prenzliger, weshalb ich es alleine nicht mehr schaffte. Da holte ich mir Unterstützung von den Menschen, denen ich am meisten vertraute", dabei lehnte er sich mit dem Rücken zurück und deutete auf Isabella "Jackson und dir. Ihr wart die letzte Rettung für mich. Dass die ganze Operation aber so aus dem Ruder laufen würde....", David stoppte kurz mit seinen Worten als das ganze Geschehen für einen kurzen Moment in seinen Kopf zurückschoss. "Ich wusste nicht mehr weiter. Jackson war verschwunden und dich hatten sie geschnappt gehabt. Der Chef riet mir, dir zu helfen. Nichts sollte in diesen Moment wichtiger sein als dein Leben und das versuchte ich. Ich habe mich versucht gegen Samuel zu stellen, bezahlte aber dafür. Daher musste ich einen anderen Weg finden und das schaffte ich. Du warst entkommen. Ich wusste, dass du nicht zögern wirst irgendwie zurück zum Revier zu kommen. Als Samuel von deiner Flucht erfuhr, fiel sein Verdacht sofort auf mich. Daher musste ich ihn davon überzeugen, dass ich nicht der Maulwurf war", deswegen musste er sie beide verraten. Deswegen musste er jemanden vorspielen der er gar nicht war "Klar...ich hatte die Chance dir im Haus alles zu erklären. Da ich aber nicht weiß wie sehr mich Samuel beschatten lässt bzw. ließ, musste ich warten bis wir an einen sicheren Ort ankamen, welcher er nicht kannte"


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    • Isabella Lynley

      Sie hob ihre Augenbraue. „Ich habe keine Ahnung wer du bist“, gestand sie ehrlich. „Vielleicht heißt du nicht einmal David?“. Nach dem Ganzen, was bisher passiert war konnte sie sich nicht mehr sicher sein, wer hier vor ihr stand, wer dieser Mann war. Er hatte ihr etwas vorgespielt, er hatte so getan, als wäre er ihr Freund, ein guter Freund. Isabella hatte es mit einigen kranken Menschen in ihrem Leben zu tun gehabt und sie wusste eines: Menschen waren deutlich grausamer, als man es sich vorstellen konnte. Und ihre Erfahrung machte ihr deutlich, dass sie auch bei David sich nicht sicher sein konnte, was in ihm vorging.
      Was nach dem Telefonat folgte machte der Frau deutlich, dass sie sich niemals sicher sein konnte, was der nächste Schritt des anderen war. David wollte ihr irgendetwas zu seiner Unschuld erzählen, er wollte ihr klar machen, dass das alles eine Undercoverarbeit war, mit welcher er beauftragt wurde. Ihre Augen musterten den Mann genau, wie ein Trüffelschwein war Isabella darauf aus Lügen zu erkennen, die kleinste unpassende Bewegung reichte ihr dafür aus. Ihr war die Akte egal, ihr waren die Worte weniger wichtig, sie wollte Druck ausüben, um die Wahrheit zu erkennen. Er bezeichnete ihre Entführung als etwas, was aus dem Ruder gelaufen war, alleine dafür wollte sie ihm gerne wehtun. Statt ihre Wut mit der Erzählung zu besänftigen steigerte diese sich nur weiter.
      „Du willst mir erzählen, dass ihr ganz genau wusstet, dass ich da unten bin?“, fragte Isa noch ziemlich ruhig. Ihr Herz schlug inzwischen viel schneller und es fehlte nicht viel, um das Fass zum Überlaufen zu bringen. Erinnerungen schossen vor ihr geistiges Auge, Erinnerungen an das halbe Jahr, welches sie durchgemacht hatte. Isabella erhob sich ruckartig, weil sie das Gefühl hatte nicht mehr sitzen zu können. Sie atmete tief durch, wollte dieses beengte Gefühl loswerden, welches sich um ihre Brust bildete. Es brachte nichts, die Erinnerungen waren zu grausam und genau der letzte Tropfen, der fehlte. Ihre Hände griffen nach der erst besten Sache, die sie greifen konnten. Die Vase warf sie in Davids Richtung, um sie auf dem Boden zersplittern zu lassen. „Ich wusstet ganz genau wo ich bin und was sie mit mir machen!“, stellte sie laut fest. Damit meinte sie David und ihren Chef. „Du kannst dir gar nicht vorstellen, was für eine Scheiße ich da durchleben musste!“. Sie griff nach der nächsten Sache, um sie nach David zu werfen. All die Gefühle der letzten Tage, Wochen und Monate kamen jetzt raus. Ihre Angst und Überforderung wurden zur Wut. „Ich wollte diesen Scheiß niemals mitmachen!“. Die ersten Tränen sammelten sich in ihren Augen. „Aus dem Ruder gelaufen? Ihr habt mein verficktes Leben zerstört! Ihr habt mein Leben und das meines Mannes aufs Spiel gesetzt! Ihr habt mir meinen Mann genommen!“. Sie griff zu allem, was sie greifen konnte, um es in Davids Richtung zu werfen, während sie den Abstand zwischen ihnen beiden vergrößerte. „Du hast eine scheiß Waffe auf mich gerichtet! Während ich Auto fuhr! Du wolltest Jack sterben lassen! Und du hättest mich lebendig vergraben lassen!“. Als sie an einer Wand ankam drückte sich Isabella ihr entgegen, als würde sie sich festhalten müssen. Ihr Atem ging deutlich schneller, während die Erinnerungen nicht loslassen wollten. Sie ließ sich entlang der Wand zu Boden gleiten, ihr fehlte die Energie und Kraft weiter zu machen. Isa gab komplett auf, sie gab sich den Tränen und lehnte ihren Kopf gegen die Wand an, um tief durchzuatmen, um ihre Emotionen irgendwie in den Griff zu bekommen, soweit es überhaupt möglich war.
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    • David Payne

      Keiner konnte vermutlich mehr sagen ob er die jeweils andere Person wirklich kannte oder nicht. David hatte ihnen beide die letzten 3 Jahre nur etwas vorgespielt gehabt. Er wusste auf was er sich einließ als er den Job entgegen genommen hatte. Was er alles opfern musste. Welche Wahl hatte er denn schon? Wäre es David nicht gewesen, hätte der Chef vermutlich Jackson den Fall übergeben und wer wusste schon wie da die Sache ausgegangen wäre. Isabella wäre vermutlich Witwe gewesen und hätte David ebenfalls dafür gehasst, dass er wusste um was es dabei ging und es zuließ, dass ihr Mann es annahm. Daher war es egal wie er es drehte oder wendete. Am Ende wäre er der Bösewicht in ihrer Geschichte.
      Trotzdem hatte sie die Wahrheit verdient und diese präsentierte er ihr wie auf dem Silbertablet. Er gestand ihr, dass es eine 3jährige Operation war...dass, als er nicht mehr weiter wusste, die Hilfe von Jack und Isabella holte und dabei wusste in welche Gefahr er die beiden damit brachte....er gestand ihr gewusst zu haben, dass sie unten im Keller gefangen war, dass er wusste was die Typen mit ihr angestellt hatten. Isabella war von diesen Neuigkeiten so gut wie gar nicht begeistert gewesen und als sie aufstand sowie den ersten Gegenstand nahm um diesen nach ihm zu werfen, beugte er sich zur Seite, sodass die Vase hinter dem Sofa auf dem Boden zu Bruch ging und die ganzen Splitter sich darauf verteilten. Kurz darauf folgten schon weitere Gegenstände woraufhin ihn eines im Gesicht streifte und durch den Kratzer Blut seiner Wange runter ronn. Es schmerzte zu wissen, dass er an ihrem Verhalten schuld war. Es schmerzte zu wissen was er seinen besten Freunden angetan hatte. Wie oft war ihm nicht der Gedanke in den Kopf geschossen sein Leben für immer zu beenden. Wieviele Wochen lag er die Nacht wach und musste sich entscheiden ob er die beiden in den Fall involviert oder nicht. David vertraute ihnen beiden sein Leben an. Er konnte nur die Lynley's mit diesen Fall betreuen auch wenn er wusste, dass damit alles zwischen ihnen zu Ende gehen würde. All die Zeiten die sie miteinander verbracht hatten, hat er mit einem Schlag zunichte gemacht.
      David begab sich mit ein paar Schritten zu ihr rüber, als sich Isabella gegen die Wand lehnte und ihren Gefühlen freien Lauf ließ. Sanft hockte er sich vor dieser hin und hätte sie entweder am Liebsten in die Arme genommen oder einfach die Hand auf ihre Beine gelegt um ihr Trost zu spenden...um ihr zu sagen, dass es ihm leid tat und alles gut werden würde, aber er wusste nicht genau was er tun solle. Ob es ihr überhaupt recht war, wenn er dies tat. Er war für ihren Schmerz verantwortlich. Da lässt man die Person nicht auch noch an sich ran um getröstet zu werden? "Ich hatte keine Ahnung, dass sie euch beide trennen würden. Welche Folter man dir antun wird. Als ich das merkte versuchte ich mit allen Mitteln dir zu helfen, Isabella", sprach er leise "Ich hatte die Wahl: entweder helfe ich Jackson oder dir. Da wir wussten wo sich dein Mann befand und er nicht in Gefahr schwebte, konnte ich mich auf deine Rettung konzentrieren. Doch ich schaffte es nicht wie ich es mir gewünscht habe", bei diesen Worten zog er sich sein Shirt über den Kopf, sodass er oben ohne Bekleidung war und man auf der rechten Seite eine große Narbe von oben nach unten sehen könnte, welche Samuel ihn zugetragen hatte als er ihm auf die Schliche kam. "ich habe alles riskiert um dir das Leid zu ersparen. Als es nicjt klappte, musste ich einen anderen Weg finden. Einen Weg dich aus dem Gefängnis zu retten", sprach er weiter. "Ich hätte euch beide niemals töten können und das habe ich auch jetzt nicht vor. Warum glaubst du habe ich es zugelassen, dass du ihn in ein Krankenhaus bringst? Denkst du wirklich, dass war nur um dich zu erpressen mit mir mitzukommen? Ich hätte es selbst nicht mal zugelassen, dass Samuel euch lebendig eingrabt. Bevor das geschehen wäre, hätte ich ihn selbst umgebracht", bei diesen Worten stand er dann wieder auf und sah zu ihr runter "Jackson hat die Nacht überlebt, liegt aber auf der Intensivstation, da er während der Operation einen Herzstillstand aufgrund des Blutverlustes hatte. Die Ärzte sind zwar zuversichtlich aber die nächsten 24h bleiben kritisch. Die Gefahr besteht, dass es vielleicht zu einem erneuten Herzstillstand kommen kann", berichtete er ihr was er von Christine erfahren hatte "Ihr seid meine Familie Isabella. Hätte ich gewusst was euch zustoßen würde, hätte ich es niemals zugelassen euch um Hilfe zu bitten", sie könnte ihm glauben oder auch nicht. Alles was er ihr erzählte war die reine Wahrheit.


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    • Isabella Lynley

      Sie war mit ihren Kräften und ihren Gefühlen einfach am Ende. Es war ihr zu viel.. Das alles noch zu hören, mitzubekommen, dass sich Menschen dessen bewusst waren, was da alles passierte. Sie war nur eine Marionette gewesen, wie Brown es sagte, nur eine Figur, die auf dem Schachbrett hin und zurück bewegt wurde, wie es anderen Menschen besser passte und genau das wollte nicht so ganz in ihren Kopf.
      Kurz blickte sie David an, als er zu ihr kam, schloss aber wieder ihre Augen, weil sie ihn nicht sehen wollte. Sie wollte ihn nie wieder sehen, wenn es nach ihr gehen würde.
      "Ihr wusstet beide die ganze Zeit wo ich bin.. Und diese scheiß Undercoverarbeit war wichtiger, als das, was sie mir angetan haben..Und ich wurde einfach geopfert wie ein scheiß Bauer auf dem Sachbrett.. für was? Für gar nichts". Sie schüttelte ihren Kopf und seufzte laut. Es war ihr nicht mehr nach Schreien, nach laut sein, ihr fehlte die Kraft für das alles. Wieder schüttelte Isa den Kopf. "Ihr wusstes selbst wo er ist.. Und kein Mensch hat ihm gesagt, dass ich noch lebe.. Ihr habt mir meinen Mann genommen.. Ihr habt ihm die Gewissheit genommen und mich da zurück gelassen..". Das wollte einfach nicht in ihren Kopf. Vor allem wusste ihr Chef davon! Er wusste das alles und selbst dann taten sie alle weiter, wie bisher?!
      Als David von Jack sprach öffnete Isa die Augen. Es interessierte sie nur wenig was er mitgemacht hatte, um ihr zu helfen, es war einfach nicht genug. Zu wissen, dass Jack lebte fühlte sich gut an, aber sein Leben war immer noch nicht in Sicherheit. Ihr Herz schmerzte bei der Information, dass er einen Herzstillstand erlitten hatte und er noch einen haben könnte. David nannte sie Familie, da schnaubte Isa belustigt, bevor sie von ihm wegsah.
      "Ich wünsche dir einfach nur das Gleiche, was ich erlebt habe, erleben musste und immer noch erlebe", seufzte Isa. Sie konnte nur fassungslos den Kopf schütteln. "Der Tod wäre zu einfach", murmelte sie noch leise. Sie verlor alles, was sie hatte wegen David und ihrem Chef, während die beiden ihr Leben weiter leben konnten. Ein schlechtes Gewissen konnte man verdrängen, aber das was diese Freu erlebt hatte.. Sie würde ihr ganzes Leben alles mit sich tragen. "Es ist mir egal, ob du es anders getan hättest, oder nicht.. Du bist schuld an meiner Situation.. Du und Chef". Sie beide waren einfach an allem schuld. "Ihr habt mich und meinen Mann in das offene Messer reinlaufen lassen", und das würde sie niemals verzeihen.

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    • David Payne

      Wollte sie ihn nicht verstehen oder konnte sie es nicht? David hatte ihr bereits erklärt, dass er es niemals hätte zugelassen, dass sie ihm halfen wenn er genau wusste was passieren könnte. Dass man Isabella unten im Keller gefangen halten würde und Jackson sozusagen zum Witwer machte. David hatte sich mit dem Chef zusammengesprochen gehabt was er machen solle. Er hat an einem Tag beide Freunde verloren und wollte ihnen am Liebsten beiden helfen. Er hätte sich in eine Kopiermaschine gestellt um einen weiteren David zu machen. Der eine kümmert sich um Isabella's Rettung während der andere Jackson klar machen würde, dass seine Frau noch lebte. Aber die Schuld dafür jemanden zu geben war natürlich immer einfacher als der Wahrheit ins Auge zu blicken. David waren die Hände gebunden. Er wäre sofort zu Jackson gefahren und hätte ihm alles erzählt. Somit wäre eine weitere Hilfe da aber der Chef hatte sich entschieden. Jackson's Leben war zu diesem Zeitpunkt damals nicht im Gefahr gewesen in Gegensatz zu dem von ihr. Selbst sein Mann hätte sich für sie entschieden wenn er gewusst hätte, dass David sozusagen in Sicherheit war.
      "Ich habe bereits gesagt, dass ich nicht wusste, dass die Sache so ausarten würde. Ich hätte niemals euer beider Leben einfach aufs Spiel gesetzt für einen blöden Einsatz und das weißt du", sprach er leise und ruhig weiter während Isabella ihn ruhig anschreien konnte. Von seiner Seite aus durfte sie auch weitere Gegenstände nach ihm werfen, ihn erschießen oder sonst was, es war ihm egal. Wenn es ihr danach besser ging, dann soll sie es machen. Aber die Realität war eine andere: auch zu dritt hatten sie keine Möglichkeit gegen die Organisation gehabt und beide Lynley's bezahlten dafür, dass David nicht in der Lage war sie beide zu retten. Sobald Samuel erfahren hatte, dass sein Bruder in den Fall verwickelt war, war es bereits zu spät. David hätte nachdenken müssen, dass es ein Fehler sei als er erfuhr, dass Samuel und Jackson miteinander verwandt waren.
      Als er merkte, dass es falsch war ihr die Wahrheit zu sagen, stand er auf, berichtete ihr aber noch über den Zustand von Jackson, was Christine ihm vorher erzählte. Einerseits hatte er die Nacht überlebt aber andererseits war er noch nicht außer Gefahr. Die Möglichkeit einen erneuten Herzstillstand zu erleiden, war da aber die Ärzte waren zuversichtlich. Isabella wünschte ihm das selbe was ihnen beiden widerfahren war und gab ihm für alles die Schuld. Ihm und dem Chef, was berechtigt war. David hatte alles verloren was ihm je bedeutet hatte und das nur wegen dieser Operation. Daher begab er sich rüber zu dem Tisch, nahm die Autoschlüssel, kam wieder zurück zur braunhaarigen und legte diese neben sie auf dem Boden. Er werde die Sache alleine zu Ende bringen, wenn es sein musste. Sie jetzt auch noch diesbezüglich um Hilfe zu bitten, wäre nur egoistisch daher beschloss er sie gehen zu lassen. "Es tut mir leid, Isabella. Ich wollte nie, dass sowas passiert", seine Worte waren schmerzhaft und ehrlich "Ni
      mm den Wagen und fahre zu Jackson. Christine ist bei ihm. Er wird dich im Krankenhaus brauchen", eigentlich erhoffte er sich, dass sie es zumindest ein klein wenig verstehen würde. Dass es nie David's Absicht war ihnen das anzutun.


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    • Isabella Lynley

      David konnte so oft wiederholen, dass es ihm leid täte und er es nicht wollte, wie er wollte Isa würde es ihm trotzdem alles übel nehmen. Es war nicht so, dass sie ihm nicht glaubte, das tat sie sehr wohl, aber sie war sehr sauer und enttäuscht, wie das Ganze gelaufen ist. Er hätte doch einfach jeder Zeit etwas sagen können, er hätte einfach aussteigen können, um sie beide nicht noch weiter in diese Situation hineinzuziehen. Es war einfach zu spät, um es rückgängig zu machen, aber es war vermutlich noch nicht zu spät, um etwas dagegen zu tun.
      Isa schüttelte den Kopf, als David verlangte sie solle zu ihrem Ehemann fahren. Sie würde gerne, sie würde gerne aufstehen und fahren, aber ihr Kopf sagte ihr deutlich, dass das die dümmste Idee war, die David haben könnte. "Wenn die Organisation skeptisch wird, weil sich Samuel nicht meldet werden sie nach mir suchen.. Weil sie mit Sicherheit wissen, dass Samuel zuletzt mit dir, mir und Jack war", erklärte Isa. "Wenn ich jetzt ins Krankenhaus fahre könnte ich Jack noch weiter in Gefahr bringen, ich kann da nicht hinfahren, egal wie sehr ich es will". Ihr Kopf arbeitete so langsam, ihre Tränen liefen ihr nicht mehr die Wangen runter. "Sag dieser Frau sie soll gehen.. Ich kümmere mich selbst um die Sicherheit meines Mannes", weil David es nicht konnte, das hatte er jetzt schon oft genug bewiesen. Nancy würde dafür jetzt sorgen, mit ihr musste Isa noch sprechen, weil sie Hilfe brauchten, sie mussten dieser Organisation endlich das Handwerk legen.
      "Wir bringen diese Sache ein für alle Male zu Ende.. Ich habe noch keine Ahnung wie, aber wir beenden diese Scheiße.. Sonst wird es nie Ruhe geben.. Sonst werden wir nie in Sicherheit sein und werden dich da nicht sauber rauskriegen". Isabella hatte die aufgetauten Gefühle rausgelassen, hatte gesagt, was sie sagen wollte, aber es brachte nichts weiter über diese Sache zu sprechen, oder zu weinen, denn das änderte sie nicht.
      Eine Hand hielt sie Jack hin, damit er ihr beim Aufstehen helfen konnte. Ihre körperliche Verfassung war immer noch nicht gut, aber die wird auch vorerst nicht gut werden. "Ich brauche kurz dein Telefon", wies Isa an. Sie musste Verstärkung rufen, vor allem Nancy erklären, dass das alles anders lief, als sie gedacht haben.

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    • David Payne

      Er hätte ihnen am Liebsten die ganze Wahrheit von Anfang an erzählt. Die Karten auf den offenen Tisch gelegt aber das Risiko dafür war einfach zu groß. Desweiteren war er in diesem einem Jahr schon viel zu weit in die Sache verstrickt gewesen. Das Handtuch zu werfen, wäre sein Tod gewesen. Samuel ließ es noch nie einfach zu seine Leute gehen zu lassen. Sie waren ein Mitglied der Organisation und wer ihm den Rücken kehrte, bezahlte mit dem Leben. David wollte auf keinen Fall seine besten Freunde dafür benutzen nicht mit dem eigenen Leben zu bezahlen. Er hoffte mit ihnen alles beenden zu können aber die Sache ging deutlich schief und jetzt bezahlten die Lynley's mit ihren eigenen Leben. David hatte versucht mit dem Chef all das auszudiskutieren aber dieser hatte andere Vorstellungen. Er wollte nicht riskieren Operation Cipher aufgeben zu müssen....er wollte, dass es David zu Ende brachte mit jeglichen Mitteln die er dazu brauchte. Und wofür? Er verlor alles.....wirklich alles nur wegen dieser Operation.
      Isabella's Leben war ihm sehr wichtig gewesen weshalb er, nachdem die Wahrheit nun draußen war, es für eine schlechte Idee hielt die Frau nach Hilfe zu bitten den Rest der Organisation zu beseitigen. Das Zeitfenster konnte zwar jetzt nicht besser sein, nachdem Samuel aus dem Weg geräumt wurde und noch niemand etwas davon wusste, aber er wollte nicht, dass sie dabei noch mehr verlor weshalb er ihr die Autoschlüssel brachte sodass sie wenigstens zurück zu ihrem Mann fahren konnte. Sie war hier nie gefangen und das Gefühl einer Gefangenschaft wollte er ihr genauso wenig übermitteln. Sie durfte jederzeit gehen wenn sie wollte. Doch zu seiner Überraschung und alles was er ihr über Jack's Zustand berichtete, schüttelte die braunhaarige den Kopf. Es war viel zu riskant jetzt ins Krankenhaus zu fahren wenn die Leute erfuhren, dass Samuel tot war. Sie würden sich sofort auf die Suche nach David, Isabella und Jackson machen, da man wusste, dass er zuletzt mit ihnen zu tun hatte "Über das brauchst du dir keinen Kopf machen. Ich hätte die Aufmerksamkeit schon auf mich gelenkt und mir den Mord zugeschoben sodass sie nicht hinter euch her wären. Christine gehört zwar genauso zur Organisation wie ich und ist ein wahres Mitglied aber sie hat sich mit der Zeit auf meine Seite gestellt. Somit würdet ihr im Krankenhaus keiner Gefahr ausgesetzt sein", keiner musste ja wissen, dass Isabella für den Tod von Samuel war. Es hätte ja auch David sein können, der versuchte seiner besten Freundin zu helfen? Es war außer ihnen schließlich keiner im Wald und das dort Überwachungskameras aufgestellt waren, glaubte er nun wirklich nicht. Christine soll das Krankenhaus verlassen, da sie selbst für die Sicherheit für Jackson sorgen wollte. David wollte fragen wie sie das anstellen wollte, verkniff es sich aber stattdessen.
      Er ergriff ihre Hand um beim Aufstehen zu helfen nachdem sie davon sprach die Organisation ein für alle mal zu stürzen um alles zu beenden und ihn heil da rauszuholen. Ihn sauber da rauskriegen.....David glaubte sowieso nicht, dass das jemals möglich sei. Auch wenn beide alles beendeten.....er wüsste nicht mehr wohin. In der Stadt könne er nicht mehr bleiben, seinen Job wäre er los und auch die Zusammenarbeit sowie die private Zeit mit ihnen wäre für immer verloren. Was hielt ihn dann noch? David begab sich rüber zum Tisch, wo er das Handy abgelegt hatte, und übergab es im nächsten Moment der braunhaarigen. Wen sie anrufen wollte, wusste er nicht aber wenn sie einen Plan hatte, zog sie diesen auch immer bis zum Schluss durch. So kannte er Isabella Lynley. Er würde Christine danach anrufen und sie bitten ihre Leute anzurufen um wenigstens ein klein wenig Unterstützung zu haben. Zu zweit hätten beide keine Chance die ganze restliche Organisation zu stürzen. Das wäre eine reine Selbstmordaktion.


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    • Isabella Lynley

      "Und dann wärst du tot und ich hätte diese Organisation trotzdem an der Backe", seufzte Isa. Sie glaubte nicht daran, dass es ausreichen würde, wenn Jack sich stellt. Sie wusste zu viel und das wusste die Organisation auch, sie war ihnen entkommen und deshalb ein Dorn im Auge. Doch sie sollten sich lieber nicht darüber unterhalten, sie mussten nicht darüber nachdenken was wäre wenn, viel eher sollten sie sich Gedanken darüber machen, wie sie da irgendwie rauskommen. Isa wollte vor allem sich selbst helfen, sich und ihrem Mann und nicht David, das war nur etwas, was sie nebenbei schaffen werden. Sein Leben war ihr egal geworden, es zählten nur noch sie und Jack, ganz sicher.
      Isabella ließ sich aufgrund ihrer Verletzungen auf die Beine helfen, um nach einem Telefon zu bitten. Es gab nicht viele Nummern, die sie auswendig kannte, weil so etwas sie nicht wirklich interessierte, aber Nancys kannte sie sehr wohl und wollte da um Hilfe bitten. Jemand musste auf Jack aufpassen und das sollte nicht diese komische Frau sein, die genauso zur Organisation gehörte. Dieser traute die Profilerin schon einmal gar nicht, allein aufgrund ihrer Angehörigkeit, damit war Jack ja noch mehr in Gefahr, als sowieso schon!
      Die Nummer tippte sie ein, um mal wieder nicht mit dem Handy verbunden zu werden. "Lynley hier.. Mrs. Miller einmal bitte", bat sie die Dame am Telefon. "Mrs. Miller ist außer Haus", verdeutlichte die. "Es ist ein..", wollte Isa schon weiter sprechen. "Ein familiärer Notfall.. ja ja.. Ich versuche Sie zu verbinden". Schmunzelnd wartete sie, aber es meldete sich nur die Mailbox. Nancy war vermutlich beschäftigt, das dauerte aber nur einen kleinen Augenblick, dann rief die Nummer gleich zurück.
      "Miller hier", meldete sich Nancy am Telefon. Die Umgebung klang sehr hellhörig, so offen. "Isa hier.. Nancy wir haben eine Planänderung..Es sieht alles ein wenig.. anders aus". "Eine Planänderung?", fragte die Agentin verwirrt. Sie seufzte hörbar. "Du willst mich doch verarschen, oder? Wir stehen vor der Tür". Wir stehen vor der Tür?
      Verwirrt blickte Isabella zu der Tür des kleinen Häuschens, um dann zu David zu sehen. Sie begab sich zu der Eingangstür, um diese zu öffnen und nach draußen zu sehen. Mehrere große Schusswaffen waren auf das kleine Häuschen gerichtet, sie waren umzingelt. Dutzend Männer waren bereit zu schießen, wenn es notwendig wäre. Das war also ihre Rettung gewesen, die kam schneller, als Isa es gedacht hätte. Zwischen den ganzen Herrschaften erblickte sie aber Nancy, die zu ihr rüber kam und auflegte. "Weißt du, wie viel Nerven mich das hier gekostet hatte? Und du sprichst von einer Planänderung?!", motzte sie die Profilerin an, breitete die Arme jedoch aus, um sie in eine große Umarmung zu ziehen. Sie haben sich lange nicht mehr gesehen und die Nachricht von Isas Tod hatte Nancy auch schwer getroffen.
      "Es ist alles noch verzwickter, als es schon sowieso war", murmelte Isa der anderen Frau in der Umarmung zu. "Aber Jack lebt", entgegnete Nancy ruhig, während sie Isa nicht los ließ. "Ich weiß.. Die Frage ist nur wie lange".
      "The problem is not the problem. The problem is your attitude about the problem."
    • David Payne

      Natürlich war sein Vorhaben von größter Dämlichkeit geprägt gewesen. Er würde sich nur selbst dem Tod überlassen wenn er die gesamte Schuld von Samuels's Tod auf seine Schultern nahm aber um ehrlich zu sein hatte er so oder so nichts mehr zu verlieren. Warum also nicht alles auf sich schieben und versuchen damit die Leute zu retten denen er es schuldig war? David konnte wenigstens versuchen soviele Mitglieder auszuschalten wie möglich sodass Isabella und Jackson nur noch einzelne töten mussten, sollte er es nicht schaffen. Gerade, weil er ein Mitglied war, vertraute man ihm. Niemand würde einen Hinterhalt vermuten und Christine hätte er vielleicht auch noch zur Hilfe während Isabella auf ihren Mann aufpasste.
      Dass ihr nur ansatzweise bei ihrer Hilfe etwas an seinem Wohlbefinden lag, bezweifelte er stark. Isa tat dies nur für Jackson und sich selber, was er ihr nicht übel nahm. Es war sogar ihr Recht, nach allem was er getan hatte, dass sie auf ihre Familie sah. Daher kam er ihrer Bitte nach ein Handy auszuborgen, woraufhin er seines brachte und sie dabei beobachtete wie isa anfing eine Nummer zu wählen. Ruhig horchte er dem Gespräch, doch schien im ersten Moment die gewünschte Ansprechperson nicht erreichbar zu sein. Als dann sein Handy wieder zum klingeln anfing und Isabella ranging um mit einer angeblichen Nancy zu telefonieren, beobachtete er sie weiterhin, merkte ihren fraglichen Blick und folgte ihr zur Eingansgstüre. War etwas geschehen oder wieso hatte sie es plötzlich so eilig? Als er sah, dass vor seinem Haus sich einige Leuten mit Schusswaffen bereit hielten und Isabella in die Arme einer Frau ging, blieb er für einen kurzen Moment noch im Haus stehen sodass man ihn fast durch den Schatten nicht sehen konnte. Seine Augen glitten in jegliche Richtungen in denen er die Leute sehen konnte bevor er sich dann doch entschloss mit langsamen Bewegungen zu zeigen. Die Geräusche der Waffen, welche anschließend scharf gemacht und auf ihn gezielt wurden, hielten ihn nicht davon ab ins Sonnenlicht zu treten und seinen Blick auf die Frau zu richten, welche bei Isabella stand "Ich hoffe ihr habt ein riesiges Schild mit einer Wegbeschreibung hierher an der Abzweigung hinterlassen", kam es einerseits sarkastisch aber andererseits auch ernst aus ihm heraus. Wie haben sie Isabella überhaupt hier gefunden? War ja nicht so gewesen, dass er ihren Aufenthalt geheim hielt aber diese Hütte war ein sicherer Unterschlupf gewesen. Niemand wusste etwas davon und nun tauchten hier, keine Ahnung wieviele es waren, bewaffnete Typen auf. Diese Aktion hätten sie sich wirklich schenken können. Damit haben sie nicht nur David's Sicherheit sondern auch Isabella's deutlich riskiert.


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      Dead but alive at the same time!"
    • Isabella Lynley

      Es war ein befreiendes Gefühl endlich jemanden bei euch zu haben, den man kannte und dem man auch vertrauen konnte. Bei David war alles ein wenig anders, bei ihm war sich Isabella gar nicht mehr sicher, aber sie war froh Nancy endlich bei sich zu haben. Die Umarmung tat gut, wirklich gut und gab der Profilerin ein wenig Kraft zurück. Das Geräusch von entsicherten Waffen ließ sie sich jedoch von ihrer langjährigen Freundin lösen. „Er ist okay.. er stellt keine Bedrohung da“, erklärte sie gleich. Nancy blieb skeptisch, musterte den Fremden. „Darf ich ihm nicht einmal eine verpassen?“, fragte sie Isa, sie schmunzelnd den Kopf schüttelte.
      „David ist scheinbar okay..irgendeine verdeckte Ermittlung.. ich erkläre dir drinnen alles in Ruhe“, versicherte sie. Nancy blieb noch weiter skeptisch, sie traute diesem Mann nicht, so gar nicht. „Das ist..“, versuchte Isa die beiden vorzustellen, doch Nancy kam ihr zuvor. „David Payne“, beendete sie den Satz. „Der Kerl der dich entführt und hergebracht hat.. Nancy Miller.. FBI“. Sie deutete ihren Jungs mit einer Handbewegung an ihre Waffen runter zu lassen.
      „Ich habe Nancy im Krankenhaus angerufen.. und sie um Hilfe gebeten, um mich rauszuholen“, erklärte Isabella. „Und da ihr zurück zum Haus gefahren seid war das Verfolgen eurer Ärsche bis hier hin kein Problem.. wir wollten dich gerade hochnehmen, als Isa angerufen hatte..“, erklärte Nancy weiter. „Der Wald ist sauber, ich habe seit gestern Abend hier alles durchchecken lassen.. meine Männer stehen an jedem Weg, der hinein führt .. und Jack ist sicher.. bis auf eine merkwürdige Frau die ihre Nase in fremde Angelegenheiten hinein steckt.. ich habe sie beschatten lassen“. „Das ist wohl.. Christine? Die gehört irgendwie zu David.. hast du die.. Leiche gefunden?“. Bei dem Gedanken an Samuel wirkte Isa ein wenig unsicher. Nancy nickte. „Ich habe mich darum kümmern lassen.. und wir lassen seine DNA durch die Datenbank laufen, um vielleicht auch noch das ein, oder andere Verbrechen aufzuklären.. wir haben deine DNA gleich vernichtet“. Dankbar nickte Isa. Wenigstens das lief.
      „Ich brauche noch in einer anderen Sache Hilfe.. Wir müssen irgendwie alles beenden.. die Organisation wird mir keine Ruhe geben, solange sie existiert“, erklärte die Profilerin. „Und zu zweit ist es nicht machbar“. „Bandenkriminalität fällt nicht unter mein Aufgabenbereich Süße“, ließ Nancy sie wissen. Sie seufzte dann aber. „Habt ihr wenigstens einen Plan? Irgendein Ansatz?“.
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    • David Payne

      "Nancy Miller.. FBI", stellte sich die junge Dame ihm vor. Das Federal Bureau of Investigation. David war schon lange genug im polizeilichen Geschäft gewesen um zu wissen was jegliche Abkürzung der unterschiedlichsten Behörden zu bedeuten hatten aber persönlich hatte er es noch nie mit dem FBI zu tun gehabt. Diese Dinge übernahm Jackson immer um ihn wenigstens aus der Schussbahn zu nehmen. Hier jedoch war er dem Ganzen selbst ausgesetzt gewesen. "Charmant", begrüßte er sie kühl "Entführung würde ich es nicht nennen. Sie hatte jederzeit die Möglichkeit das Auto zu nehmen und zu fahren. Sie entschied sich aber hier zu bleiben", dabei zuckte er mit den Schultern und deutete auf den schwarzen Golf der ein wenig weit weg von ihnen im Schatten stand bis Isabella erklärte wie er überhaupt zu der Ehre kam, dass das ganze FBI hier gleich auftauchte. War ja nicht so, dass er sowas wie eine Schildbeschreibung zur Hütte hinterlassen hatte. Es war der Zufluchtsort für ihn und seine Undercoverarbeit gewesen. Weder Samuel noch ein anderes Mitglied wusste hier von. Selbst Christine hatte er nichts davon bis heute berichtet.
      Nancy berichtete, dass die Verfolgung bis zur Hütte kein Problem gewesen war. Ihre Männer standen seit gestern an jeglichen Ecken, welche hierher führte was ihn wenig begeisterte. "Big Brother is watching you", murmelte er leise vor sich her "Sehr unauffällig Ihre Männer überall zu positionieren. Das macht die ganze Sache hier gleich viel besser", sprach er sarkastisch aus und horchte noch dem restlichen Teil der beiden Frauen. Die DNA von Isabella war an Samuel's Leiche nicht mehr aufzufinden, was wenigstens schon mal beruhigend war. So konnte man keine Spuren zu ihr finden und somit war sie auch in Sicherheit. Isabella bat ihre Freundin bezüglich der Organisation gleich um Hilfe, doch schien sie nicht besonders begeistert zu sein. Desweiteren war es auch nicht ihr Aufgabenbereich, wollte aber trotzdem wissen ob sie vielleicht einen Plan oder einen Ansatz hatte "da kann ich helfen", mit einer Bewegung deutete er den beiden Damen ihm nach innen zu folgen. Im Wohnzimmer zog er bei der Wand erneut den Vorhang auf, wie gestern, wo dahinter jegliche Informationen und Daten über alle Mitglieder der Organisation sowie ein Plan vom Hauptquartier zur Erscheinung kam. Auch Pläne, welche durchgezogen waren sowie noch in Zukunft anstanden, waren ebenfalls vorhanden.


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    • Isabella Lynley

      Nancy war schon immer sehr tough gewesen. Sie leitete eine ganze Gruppe beim FBI, war furchtlos und direkt, was ihr nicht immer Freunde brachte. Doch sie konnte auch anders, vor allem wenn sie mit Freunden unterwegs war. David gegenüber war sie sehr distanziert, weil sie einen kleinen Teil davon wusste, was Isabella ihr erzählt hatte. "Eine Waffe auf den lebensgefährlich verletzten Mann zu richten und sie zu zwingen mitzukommen ist sehr wohl eine Entführung", verbesserte sie den Fremden. Sie blickte ihm direkt in die Augen, hatte keine Angst davor ihm zu zeigen, dass sie nicht so mit sich reden ließ.
      "Hast du etwa ein Problem mit meiner Vorangehensweise?", fragte sie nach den nächsten Kommentaren direkt. "Ich möchte daran erinnern, dass du nicht derjenige bist, der die Lage gerade unter Kontrolle hält". Und wie zur Hölle sollte die Organisation an das FBI kommen? Die waren bisher so gar nicht in diese Sache involviert. Nancy war jedoch bereit zu helfen, Isabella zu helfen, nicht dem Kerl, der ihr die Probleme machte. Die beiden Frauen folgten David hinein, Nancy postierte ihre Männer vor dem Häuschen und um dieses herum, bevor sie folgte. Was David da zeigte erschien ihr fremd, Isabella blickte zunächst auch nicht so ganz durch. "Ich glaube, ihr müsst bei mir von Anfang an anfangen.. Ich habe nicht einmal eine Ahnung, hinter wem wir her sind", gestand Nancy, während sie sich das ansah, was vor ihnen zu finden war. Sie schüttelte leicht den Kopf. "Kannst du das einpacken?", fragte sie direkt. "Ich würde nämlich vorschlagen, dass wir an einen wirklich sicheren Ort fahren, um das hier", sie deutete auf die Tafel. "Irgendwie zu einem richtigen Plan zusammen zu fassen".
      "In die Zentrale?", fragte Isa, woraufhin Nancy nickte. "Dann können wir gleich die Datenbank nutzen".

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    • David Payne

      David konnte sich ein amüsantes Lächeln nicht verkneifen als Nancy konterte "Ich bin beeindruckt...wissen Sie zufällig auch noch meine Lieblingsfarbe? Denn wie es scheint, wurden Sie sehr gut über alles von mir aufgeklärt", war seine Stimme weiterhin kühl. Jetzt wusste er warum Jackson immer den Part übernommen hatte: Es war zum kotzen. Jede andere Bundesbehörde schien sich gleich für etwas Besseres zu halten nur, weil sie ein paar Informationen hatten. Sein Blick wurde ernster während er seine Hände in die Hosentaschen steckte als er ihren weiteren Worten horchte "Ich habe ein Problem damit wenn FBI Typen an jeder Ecke stehen und damit riskieren, dass dieser Ort hier aufliegt. Sie haben keine Ahnung was es bedeuten kann wenn die Organisation auf all das hier aufmerksam wird", kam es schon langsam bedrohlich aus ihm heraus. Wusste Isabella eigentlich was sie mit ihren Anruf getan hatte? David hatte keine Ahnung wie sehr die Organisation hinter ihm her spionierte. Nur ein Fehler und es konnte das Ende bedeuten.
      "Und Sie denken mit Ihrer Aktion hier haben Sie es unter Kontrolle?", musste er lachen "wenn das die Arbeit vom FBI ist, können wir gleich auf dem Friedhof probeliegen gehen", Nancy konnte nicht erwarten hier mit ihrer ganzen Truppe aufzutauchen und alles an sich zu reißen. Es war seine Option...seine Arbeit und wenn es sein musste würde er es auch alleine durchziehen. Lieber alleine als mit dieser Möchtegern FBI Agentin. Jedoch musste er aber auf Isabella schauen. Es ging hier schließlich auch um ihr Wohl weshalb er beiden deutete ihm hinein zu folgen. Im Wohnzimmer zog er den Vorhang zur Seite woraufhin eine große Wand mit jeglichen Information zur Operation Cipher zum Vorschein kam. Nancy's erster Ei druck darauf überraschte ihn nicht. Sie war in den ganzen Fall noch gar nicht involviert gewesen, außer Isabella hatte ihr in den 2 Jahren, bzw. 1 1,5 Jahren abgesehen von der Gefangenschaft, ebenfalls davon berichtet. David glaubte im nächsten Moment schlecht gehört zu haben. Hatten die beiden Frauen wirklich vor gehabt all das hier zur Zentrale des FBI's zu bringen um dort in richtiger Sicherheit arbeiten zu können? Das ist das komplette Gegenteil von dem was David wollte. Umso weniger davon wussten von allem, umso besser war es für alle. "Tolle Idee in die Zentrale zu fahren wo hunderte Agenten ständig umher laufen", dabei sah er kurz zu Nancy bevor sein Blick zurück auf Isabella ging "Umso weniger jemand darüber Bescheid weiß, umso besser. Wir dürfen nicht vergessen, dass es hier auch um das Wohl von jedem Einzelnen geht", bei seinen Worten hob er sofort die Hand bevor Isa nur ansatzweise was sagen konnte "und ja, ich weiß was ich getan habe und was euch geschehen ist und genau das versuche ich hier gerade zu verhindern, dass es sich wiederholt", er vertraute Nancy genauso wenig wie dem FBI nicht. Kaum war sie 2 Minuten in seinem Haus und sah alles was er in den letzten 3 Jahren erarbeitet hatte und will es sofort zur Zentrale bringen. Vermutlich will sie den Fall auch auf ihre Behörde schieben, sodass am Ende alles auf ihre Behörde zurück zu verfolgen ist? Dass sie die Lohbeeren einsammelte? Aber das war der Fall von den Lynley's sowie David's.


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    • Isabella Lynley

      Nancy hob ihre Augenbraue wieder an. "Lieblingsfarbe nicht, aber die Schuhgröße, Namen der Eltern, Geburtsort.. und noch einige andere Dinge", antwortete sie und setzte sich ein Lächeln auf. Sie hatte sich vorbereitet, weil Isa Angst gehabt hatte, weil sie Hilfe brauchte und die Hilfe wollte Nancy ihr auch geben. Bis vor kurzem hatte diese nämlich auch angenommen sie hätten es mit einem Verräter und einem schlimmen Kriminellen zu tun, dass es nun anders war konnte sie ja nicht wissen. "Und ich habe ein Problem damit, wenn irgendwelche Menschen meine Freundin bedrohen, ihren Ehemann sterben lassen möchten, sich so aufspielen und denken die Lage im Griff zu haben", machte sie klar. Sie war hier für Isabella nicht für David.
      Nancy fand es schlimm, wie sie hier behandelt wurde. David hatte einfach nicht das Recht sich so aufzuspielen, er hatte Isabella Gefahren ausgesetzt und Jack auch, er hatte einfach ihre Leben aufs Spiel gesetzt. Kopfschüttelnd seufzte Isabella, während sie sich diesen Wortwechsel anhören durfte. "Warum spielst du dich jetzt so auf?", fragte Isa den Mann ehrlich. "Ich habe wegen dir ein halbes Jahr in Gefangenschaft gelebt.. Ich wurde für tot erklärt und darf vielleicht wegen dir meinen Mann begraben.. Ich habe Angstzustände, werde vermutlich es nie wieder schaffen meinen Beruf auszuüben und habe vielleicht meine Ehe verloren... Ich habe Nancy gerufen, weil ich Angst vor dir hatte und immer noch habe.. Weil ich niemanden mehr habe, um irgendwie zu überleben und ich vertraue dir nicht David.. Ich traue dir nicht zu mich heile aus dieser Sache heraus zu bekommen und ich traue dir meine Sicherheit nicht zu.. Deshalb ist sie hier.. Du und Chef.. Ihr habt beide versagt und ich will niemandem mehr mein Leben anvertrauen, der es so sehr zerstört hat". Die Tränen sammelten sich von selbst in ihren Augen, die blinzelte Isabella einfach weg. "Es geht hier darum lebendig aus dieser Scheiße heraus zu kommen und nicht darum, wer diesem Scheiß ein Ende setzt.. Und ganz ehrlich, wenn Nancy uns beschatten konnte, weiß ich nicht, ob das wirklich hier so sicher ist". Sie kreuzte ihre Arme vor der Brust. "Wenn es dir wirklich leid tut und du dieses Sache auch nur ansatzweise wieder gut machen willst musst du wohl oder übel mit uns beiden kooperieren.. Du hast genug Scheiße gemacht.. und du hast genug schlechte Entscheidungen getroffen.. Also lass uns einfach zusammen arbeiten und hör auf dich so aufzuspielen". Sie sprach ruhig, wollte nicht schreien, wollte einfach nur ihren Standpunkt erläutern. "Ich habe es satt irgendein Versuch zu sein".

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    • David Payne

      "Lieblingsfarbe nicht, aber die Schuhgröße, Namen der Eltern, Geburtsort.. und noch einige andere Dinge"...."sehr schön, da hat wohl jemand seine Hausaufgaben gemacht", versuchte er weiterhin einen kühlen Kopf zu bewahren. Isabella hatte ihr wohl wirklich alles über ihn erzählt was es zu erzählen gab als Nancy ebenfalls anfing ihm vorzuwerfen was er nicht alles falsch gemacht hatte. Sie hatte das Recht gehabt, Hilfe zu holen. Das warf er ihr nicht vor aber auch noch alles zu erzählen was er getan hatte. Von Anfang bis Ende......
      Mit einem Kopfschütteln wandte er sich zu den Dokumenten. War klar, dass Nancy es nicht verstehen konnte. Wie du denn auch? Isabella wollte auch nur das sehen und verstehen wie sie es wollte. Der Rest spielte für sie wohl keine Rolle. Es war, verdammt nochmal, nicht seine Absicht gewesen. Er wollte niemals, dass ihnen sowas widerfährt. Wie oft musste er ihr das noch erklären? Dachte sie wirklich er würde sich mit ihrer Gefangenschaft vergnügen indem er oben mit den anderen Männern zusammensaß und sich ausdachten wie sie alle Isabella am Besten foltern konnten?
      Auch Isabella wandte dann wieder das Wort an ihn, doch blickte David selbst nicht zu ihr als sie erneut anfing ihm alles vorzuwerfen. Seine Hand ballte sich langsam zur Faust, doch löste er diese langsam wieder. Es brachte nichts. Es brachte alles nichts. David würde immer und immer wieder in ihren Augen ein Verräter bleiben, egal wie sehr er es auch nur versuchen würde ihr die Lage zu erklären. Vielleicht kapierte sie es erst wenn der Chef ihr alles erzählte."Du hast genug Scheiße gemacht.. und du hast genug schlechte Entscheidungen getroffen.. Also lass uns einfach zusammen arbeiten und hör auf dich so aufzuspielen"...."keine Sorge. Sobald das hier vorbei ist, verschwinde ich", sprach er leise zu sich selber. Somit würde er niemanden mehr irgendwas antun können. David saß selbst in der Falle und hatte keine Chance mehr rauszukommen. Das hatte er versucht dem Chef klar zu machen aber er hatte seine Anweisungen. Es gab nichts mehr was ihn hier hielt. Der Chef hatte nicht nur Isabella und Jackson alles genommen, sondern auch David.
      'Du bist kein Versuch für irgendwas', dabei ballte er seine Hand doch wieder zur Faust als er anschließend zu ihr sah 'Entweder willst du das Ganze hier nicht kapieren oder du kannst es nicht', er nahm die Waffe und schon sie auf die andere Seite des Tisches sodass sie vor Isabella und Nancy zum liegen kam 'Weißt du wie du dir und Jackson am Besten helfen kannst? Du hast jetzt alle jegliche Informationen vor dir. Du bist Profilerin, somit sollte es kein Problem sein für dich alles zusammen zu reimen. Daher tue uns beide den Gefallen und erschieß mich. Dann kannst du deinen Gefühlen der Wut, des Hasses und keine Ahnung noch was, was du mir gegenüber empfindest freien Lauf lassen', wie sehr lagen ihm diese Worte und das Vorgehen auf seiner Zunge. Doch war dies keine Option. David musste die Ruhe bewahren, auch wenn es innerlich komplett anders aussah. Stattdessen, und ohne noch ein Wort zu sagen, begann er alle Informationszetteln sowie Karten von der Wand zu nehmen und sie in einen Karton zu legen.
      Es dauerte eine Weile bis David alles runtergenommen hatte und in die Kartons legte. Es kamen insgesamt 10 Kisten zusammen, welche er eine nach der anderen in seinen Wagen verstaute. Als er dann die letzte im Wohnzimmer holte, nahm er vorher noch seine Waffe um diese am Rücken zu verstauen bevor er sie in die Hand nahm und zu den beiden Damen blickte "Den Weg zur Zentrale kenne ich nicht", kam es trocken aus ihm heraus. David hatte es satt. Wenn man ihm schon nicht glauben wollte, dass alles in den letzten 2 Jahren nicht seine Absicht war, warum sollte er dann noch versuchen der freundliche und hilfsbereite junge Cop zu sein der alles bereute? Sollen sie ihn alle hassen für das was er getan hatte oder auch nicht. Selbst wenn er nichts täte, wäre er in ihren Augen schuld. Daher war es zu kooperieren und die Sache hinter sich zu bringen der schnellste Weg um alles zu packen und abzuhauen.


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    • Isabella Lynley

      Es war irgendwo auch unfair David gegenüber, aber er war ein erwachsener Mann, der seine eigenen Entscheidungen getroffen hatte. Jeder Zeit hätte er sich Isa oder Jack öffnen können, um darüber zu sprechen, um eine gemeinsame Lösung zu finden, stattdessen hatte er genauso weiter gemacht, wie bisher, weil ihm das so befohlen wurde. Waren sie jetzt alle dressierte Affen und mussten alles tun, was man ihnen sagte? Eigentlich hätte sie den Mann für viel schlauer eingeschätzt, aber ihre Einschätzungen waren einfach nicht die Besten, wie man unschwer erkennen konnte. Vielleicht waren die anderen Einschätzungen auch nicht gut gewesen, vielleicht hatte sich Isa oft geirrt und es gar nicht gesehen? Sie zweifelte an sich, so wie sie gerade an ihrer kompletten Welt zweifelte.
      David gab nach und das war auch besser so. Er hatte wirklich genug getan. Was erhoffte er dich? Dass Isa ihn umarmen und verzeihen wird, obwohl er und seine scheiß Arbeit sie an diesem Punkt gebracht hatte? Es war egal, was er getan hätte, wenn er es gewusst hätte was passiert, es war wichtig was passiert ist und dafür musste er Konsequenzen tragen! Statt ständig zu versuchen die Schuld von sich zu weisen. Deshalb ließ Isabella ihn alleine einpacken, nahm nur ihre Sachen, um etwas Abseits im Häuschen mit Nancy zu sprechen und ihr alles zu erzählen, was bis hier her geschehen war. Sie nahm die Profilerin auch noch einmal in den Arm, denn das alles mit Jack tat ihr einfach unglaublich leid.
      Als David fertig war musterten ihn beide Frauen. „Du fährst zwischen unseren Wagen mit, damit ich dich hinein schmuggeln kann“, beschloss Nancy und nahm Isa die Tasche ab. „Das läuft alles inoffiziell, also dürft ihr kein Aufsehen erregen.. aber in der Zentrale brauchen wir wenigstens keine Sorge zu haben es könnte ständig jemand hinzu kommen“. Sie sprach schon freundlicher mit David, wusste inzwischen auch ein wenig mehr. Mit einem Kopfnicken deutete sie Isa an mitzukommen, sie würde ganz sicher nicht noch einmal mit David in diesen Wagen mitfahren. Allein schon den Wagen zu sehen ließ ihr übel werden. Sie konnte es einfach nicht vergessen, wie er seine Waffe auf Jack gerichtet hatte, wie viel Angst sie hatte, während er seine Waffe auf sie richtete während sie fuhr.. deshalb lief sie mit Nancy mit, um sich mit ihr zusammen hinten in einem der Wagen zu setzen und zur Zentrale zu fahren. Sicherheit.. dieses Wort kannte sie die letzten Wochen und Monate über nicht, aber jetzt kam die Sicherheit endlich.

      Sie fuhren ein Stück, aber das war okay, im Auto war es schön warm. Die Zentrale sah normal aus, wie jedes andere Gebäude. In die Tiefgarage fuhren die Autos nacheinander hinein, um einzuparken und endlich anzukommen. Isa brauchte einen Moment, aber sie stieg letztendlich seufzend aus und nahm ihre Tasche mit, um nach David zu sehen. „Soll ich dir mit den Kisten helfen?“, fragte sie ihn und bot damit ihre Hilfe an.
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    • David Payne

      Natürlich wäre es die bessere Option gewesen Isabella und Jackson, als er beide dazu zog, die ganze Wahrheit zu erzählen. Dass es hierbei um einen Undercovereinsatz handelte, dass Jackson's Bruder hinter all dem steckte und sie versuchen mussten all das aufzuhalten. David hätte das so gerne getan aber er durfte und konnte es nicht. Egal wie oft er das mit dem Chef durchdiskutierte...oh, wie oft saß er bei ihm deswegen. David hatte irgendwann aufgehört mitzuzählen. Jack bekam stets mit wenn er zum Chef ging, weshalb er ihn darauf ansprach und dachte, dass er irgendwelche Probleme hätte. Ja! Die hatte er und er hätte sich sofort mit ihm zusammengesetzt aber David waren die Hände gebunden. Es war schon das Risiko zu groß gewesen, dass er zum Revier fuhr. Wie also hätte er es ihnen beiden erklären sollen? Es war nicht David's erster Undercovereinsatz gewesen. Früher im alten Revier, bevor er zum Jetzigen kam, wurde er großteils für solche Fälle eingesetzt, deswegen hatte er auch die meiste Erfahrung darin. Er bereute seine Entscheidung diesen Fall angenommen zu haben. Isabella gab ihm die Schuld dafür was ihnen geschehen war und er wüsste was auf dem Spiel stand aber das war falsch. Eine Lüge! David konnte nicht wissen was alles passieren würde. Denn hätte er das gewusst, hätte er deren Leben nicht riskiert. Da sie aber davon überzeugt war, dass er für alles die Schuld trug, obwohl er genauso nur eine Marionette war, versuchte er gar nicht mehr dagegen zu reden. Soll sie glauben was sie doch wollte. Das spielte keine Rolle mehr. Früher oder später würde sie noch erfahren, dass David für alles nichts konnte. Dass er alles versucht hatte um sie beide da rauszuholen. Warum sollte er also noch versuchen der nette Cop von nebenan zu sein?
      Daher konzentrierte er sich darauf alle Kartons zusammen zu packen, was nach einer Weile auch erledigt war. Gerade als er sich die Letzte schnappte um diese in den Wagen zu räumen, wandte er sich an Nancy um zu erklären, dass er den Weg zur FBI Zentrale nicht kannte. Den kannte er wirklich nicht. Als sie dann erklärte, dass er zwischen ihren Wagen fahren soll, nickte er dieser zu und brachte anschließend den letzten Karton, welcher auf den Rücksitz verstaut wurde. Dass Isabella bei ihr mitfuhr, überraschte ihn nicht und war ihm auch sichtlich egal. Klar hatte er sie bedroht gehabt als sie bei ihm im Auto saß oder die Waffe auf Jackson gerichtet aber das musste er tun um seine Deckung aufrecht zu erhalten. Er wurde beobachtet und das wusste David. Daher konnte er draußen nicht auf guten Freund machen. Aber selbst das verstand Isabella nicht. Hätte er Jackson sterben lassen wollen, hätte er es nicht zugelassen, dass Isabella ihn ins Krankenhaus brachte. Selbst nicht wenn es ein Deal war. Er hätte im Wald ohne Probleme beide erschießen können somit wäre die Sache für die Organisation erledigt gewesen. Das tat er aber nicht.

      Ab jetzt war er auf sich alleine gestellt. Es gab niemanden mehr der ihm glauben würde. Das hatte er sich einerseits selbst zuzuschreiben, weshalb er für sich beschloss nach dieser Sache alles zu packen und zu verschwinden. Zu seinem Vorteil besaß er nicht viel, daher würde es nicht lange dauern bis er seine Tasche gepackt hatte. Das Auto von Samuel würde er nur bis zur Grenze des Landes verwenden. Danach würde er umsteigen und von der Bildfläche verschwinden. Jackson hatte ihm genügend Dinge beigebracht was das betraf.
      All dies schoss ihm durch den Kopf während er den schwarzen Auto vor sich folgte. Das Gebäude der FBI Zentrale sah aus wie jedes andere auch. Da auch niemand in der Organisation wusste was für ein Wagen Samuel fuhr, war er somit guter Dinge, dass er nicht entdeckt werden würde. In der Tiefgarage parkte er seinen Wagen zwischen den anderen, wie sie reingefahren waren, öffnete die Fahrertüre um aussteigen zu können und machte sich gleich an die Kartons um jeweils erstmal zwei zu schnappen. Mehr konnte er aufgrund des Gewichts nicht tragen. In den 3 Jahren hatten sich einige Informationen gesammelt. Gerade als er seine Hand auf den Kofferraumdeckel legte, kam Isabella zu ihm rüber. Hatte sie etwas vergessen gehabt? Oder vergessen ihm noch was vorzuwerfen? Zumindest waren das sein erste Gedanken bis sie ihre Hilfe zu den Kartons anbot. War das ihr Ernst? Zuerst warf sie ihm alles Mögliche vor ihr Leben zerstört sowie Jackson fast das Leben genommen zu haben, ihn dafür hasste was er tat und nun bot sie ihm ihre Hilfe an? Will sie ihn verarschen? Für blöd verkaufen? Einen kurzen Augenblick blickte er ihr in die Augen um zu versuchen herauszufinden was das zu bedeuten hatte, doch wandte er diesen zurück auf den Kofferraum um ihn zu schließen "Danke, aber ich schaffe das alleine", kam es weiterhin trocken aus ihm heraus, schnappte sich die beiden Kartons und ging rüber zu Nancy sodass sie gemeinsam rauffahren konnten. Richtig unhöflich war er nicht, schließlich hatte er sich bedankt. Im Aufzug sprach er genauso wenig ein Wort zu ihnen, sondern wartete nur ab bis sie im richtigen Stockwerk ankamen.


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    • Isabella Lynley

      Das größte Problem an einem guten, vor allem photographischen Gedächtnis war die fehlende Möglichkeit gravierende Erlebnisse zu vergessen und zu verdrängen. Isabella kamen ständig Bilder hoch, die sie nicht einfach verdrängen konnte, die sie gerne löschen würde. Es waren Bilder von der Entführung, von Jacks Reaktion auf ihre Rückkehr und das, was David ihr angetan hatte. Es war vor allem aber auch keine Wut mehr gegenüber des Mannes, sondern pure Enttäuschung, die Isa mit sich trug. Sie war von ihm enttäuscht.. sie war von sich enttäuscht, von ihren schlechten Einschätzungen. Er stand auf ihrer Seite, aber er hatte diese scheiß Waffe im Auto nicht auf sie richten müssen, er hätte mit ihr und Jack frühzeitig sprechen können, die beiden haben sich ständig irgendwelchen Regeln oder befehlen widersetzt! Er hätte Jack sagen können, dass sie noch lebt.. es gab so vieles, worauf David keinen Einfluss gehabt hatte, aber es gab auch so vieles, was er anders hätte machen können und sehr wohl Einfluss gehabt hatte. Er stellte sich als Opfer des Ganzen da, dabei war er definitiv nicht nur eine Marionette gewesen.
      Er wollte keine Hilfe, da zuckte Isa mit ihren Schultern und ging auf Nancy zu, die wartete. Als sie vollständig waren steckte sie ihren Schlüssel in den Aufzug, um in die richtige Etage zu fahren, ihren Männern gab sie den lang ersehnten Feierabend, immerhin waren die schon seit gestern unterwegs. Gemeinsam fuhren sie zu dritt nach oben in die sechste Etage, bevor Nancy den beiden andeutete kurz zu warten. Sie wollte sich im Flur umsehen, aber so früh waren noch wenige Leute hier. Deshalb winkte sie den beiden zu und führte sie in ihr großes Büro, in welchem sie Ruhe finden werden. „Hier seid ihr erstmal sicher“, verkündete sie und deutete den beiden auf den großen Tisch, damit sie da Platz nehmen könnten. „Wollt ihr was trinken? Vielleicht was essen?“.
      Sie war ruhiger geworden, aber inzwischen wusste sie auch, wie die Sache hier aussah und das Isabella nicht direkt in Gefahr war. „Du kannst dich hier hinten aufbauen, wenn du willst“, deutete sie David an und deutete auf eine freie Wand. Kurz wartete sie die Antworten zu der vorherigen Frage ab, dann ließ sie beide alleine, um alles zu holen und vor allem für sich einen Kaffee. Isabella wollte nichts, ihr war es nicht nach essen oder trinken.
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