Kassandras Aura wallte durch den ganzen Palast in einer Wucht, die sämtliche Champions erzittern ließ. Sogar Dionysus, der sich nicht die Mühe gemacht hatte aufzustehen und das ganze Schauspiel aus sicherer Entfernung beobachtete, erschauderte und ließ seinen Kelch fallen. Der Wein spritzte über den ganzen Boden, im selben Moment, als auch die restlichen Angreifer in schwarzen Flammen aufgingen und unter Todesqualen verbrannten.
Zwei von ihnen befanden sich auch in dem Raum, in dem der Rat nun untergebracht war. Es war nicht der Sicherheitsraum. Sie hatten den Rat umgelenkt, nicht aber den Eviad.
Mirdole schloss zu den anderen wieder auf. Ihre Miene war finster, besonders nachdem es zum zweiten Mal im Palast gebebt hatte. Sie alle wussten, was es hervorgerufen hatte, und deswegen wagte sich auch niemand auch nur in die Nähe des Ortes. Die Chance, von den wütenden Flammen der schwarzen Phönixin ergriffen zu werden, sollte so gering wie möglich bleiben.
Sie hielt auf Dionysus direkt zu. Ihre Schlangen zischten vor sich hin und jetzt mehr denn bevor, wirkten sie wütend genug, um auch zuzuschnappen.
"Ist das dein Werk?"
Dionysus sah ihr nur entgegen mit seinem amüsierten Lächeln im Gesicht. Dann beugte er sich hinab und hob seinen Kelch auf.
"Ich würde es nicht wagen, Mirdole."
Die Gorgone kam direkt vor ihm zu stehen und beugte sich ruckartig zu ihm hinab. Sie war wütend und eine ihrer Schlangen schnappte nach dem Weingott.
"Wenn du etwas damit zu tun hast, dann hüte dich", zischte die Göttin genauso gefährlich wie ihre Schlangen. "Es hätte auch Kalea treffen können. Oder irgendeinen anderen der Träger."
"Aber Mirdole, was denkst du von mir? Einen so geschmacklosen Anschlag auf unseren Herrscher zu verüben?"
Die Gorgone stieg nicht auf Dionysus' offensichtliches Geschwätz ein.
"Wir sind nicht alle so frei wie du. Wenn Kalea stirbt, dann nimmt ein anderer meine Essenz. Oder noch viel schlimmer: Kassandra selbst. Also mach keine Dummheiten!"
"Ich verspreche dir, o tüchtige Mirdole, dass ich keine Dummheiten mache. Ich doch nicht."
Mirdole starrte ihn mit zusammengekniffenen Augen an, richtete sich dann ruckartig auf und marschierte in Richtung ihrer Trägerin. Dort waren immerhin gerade zwei Soldaten in schwarzen Flammen aufgegangen und sie wollte sicherstellen, dass dort kein Chaos ausbrechen würde.
Als Zoras langsam wieder erwachte, hatte er wieder eine von seinen Visionen. Es war schon merkwürdig, weil die letzte Vision so lange her war, aber er stellte es nicht in Frage. Seine Einbildungen kamen und gingen, wie es ihnen beliebte.
Er hatte kein Gefühl in seinem Körper, als das erste Bewusstsein zurückkam. Es war fast so, als wäre sein Körper noch im Schlaf und würde erst sehr, sehr langsam erwachen. Seine Knochen waren alle viel zu schwer und er glaubte nicht, dass er jemals einen Muskel würde rühren können, um sie zu bewegen.
Über ihm war Kassandra. Er erkannte sie auch, ohne richtig hinzublicken, denn welches andere Wesen hatte schon seine gewaltigen, schwarzen Flügel ausgebreitet, um sie beide damit abzuschirmen? Trotzdem bemühte er sich, dass sich seine Augen fokussierten, weil es schließlich nicht oft vorkam, dass seine Phönixin ihn in seiner Zelle besuchte. Und sei es nur eine Einbildung.
"Kassandra...?"
Seine Stimme kam in einem Flüstern raus. Selbst seinen Stimmbändern fehlte die Kraft, als wäre er sämtlicher Energie beraubt worden. Eigentlich wollte er die Hand nach ihr ausstrecken, um sich zu vergewissern, dass Kassandra wirklich nicht da war, aber sein Körper rührte sich nicht. Sein Untergrund war unglaublich weich, er hätte hier auch einfach gleich wieder einschlafen können.
Irgendwo an seinem Körper spürte er dumpfen Schmerz, aber das war ja nichts ungewöhnliches.
Es gab so viel, was er seiner Phönixin hätte sagen können, aber sein Gehirn klärte sich nur sehr langsam. Stattdessen presste er also heraus, was wirklich von Belang war:
"Hilf mir..."
Zwei von ihnen befanden sich auch in dem Raum, in dem der Rat nun untergebracht war. Es war nicht der Sicherheitsraum. Sie hatten den Rat umgelenkt, nicht aber den Eviad.
Mirdole schloss zu den anderen wieder auf. Ihre Miene war finster, besonders nachdem es zum zweiten Mal im Palast gebebt hatte. Sie alle wussten, was es hervorgerufen hatte, und deswegen wagte sich auch niemand auch nur in die Nähe des Ortes. Die Chance, von den wütenden Flammen der schwarzen Phönixin ergriffen zu werden, sollte so gering wie möglich bleiben.
Sie hielt auf Dionysus direkt zu. Ihre Schlangen zischten vor sich hin und jetzt mehr denn bevor, wirkten sie wütend genug, um auch zuzuschnappen.
"Ist das dein Werk?"
Dionysus sah ihr nur entgegen mit seinem amüsierten Lächeln im Gesicht. Dann beugte er sich hinab und hob seinen Kelch auf.
"Ich würde es nicht wagen, Mirdole."
Die Gorgone kam direkt vor ihm zu stehen und beugte sich ruckartig zu ihm hinab. Sie war wütend und eine ihrer Schlangen schnappte nach dem Weingott.
"Wenn du etwas damit zu tun hast, dann hüte dich", zischte die Göttin genauso gefährlich wie ihre Schlangen. "Es hätte auch Kalea treffen können. Oder irgendeinen anderen der Träger."
"Aber Mirdole, was denkst du von mir? Einen so geschmacklosen Anschlag auf unseren Herrscher zu verüben?"
Die Gorgone stieg nicht auf Dionysus' offensichtliches Geschwätz ein.
"Wir sind nicht alle so frei wie du. Wenn Kalea stirbt, dann nimmt ein anderer meine Essenz. Oder noch viel schlimmer: Kassandra selbst. Also mach keine Dummheiten!"
"Ich verspreche dir, o tüchtige Mirdole, dass ich keine Dummheiten mache. Ich doch nicht."
Mirdole starrte ihn mit zusammengekniffenen Augen an, richtete sich dann ruckartig auf und marschierte in Richtung ihrer Trägerin. Dort waren immerhin gerade zwei Soldaten in schwarzen Flammen aufgegangen und sie wollte sicherstellen, dass dort kein Chaos ausbrechen würde.
Als Zoras langsam wieder erwachte, hatte er wieder eine von seinen Visionen. Es war schon merkwürdig, weil die letzte Vision so lange her war, aber er stellte es nicht in Frage. Seine Einbildungen kamen und gingen, wie es ihnen beliebte.
Er hatte kein Gefühl in seinem Körper, als das erste Bewusstsein zurückkam. Es war fast so, als wäre sein Körper noch im Schlaf und würde erst sehr, sehr langsam erwachen. Seine Knochen waren alle viel zu schwer und er glaubte nicht, dass er jemals einen Muskel würde rühren können, um sie zu bewegen.
Über ihm war Kassandra. Er erkannte sie auch, ohne richtig hinzublicken, denn welches andere Wesen hatte schon seine gewaltigen, schwarzen Flügel ausgebreitet, um sie beide damit abzuschirmen? Trotzdem bemühte er sich, dass sich seine Augen fokussierten, weil es schließlich nicht oft vorkam, dass seine Phönixin ihn in seiner Zelle besuchte. Und sei es nur eine Einbildung.
"Kassandra...?"
Seine Stimme kam in einem Flüstern raus. Selbst seinen Stimmbändern fehlte die Kraft, als wäre er sämtlicher Energie beraubt worden. Eigentlich wollte er die Hand nach ihr ausstrecken, um sich zu vergewissern, dass Kassandra wirklich nicht da war, aber sein Körper rührte sich nicht. Sein Untergrund war unglaublich weich, er hätte hier auch einfach gleich wieder einschlafen können.
Irgendwo an seinem Körper spürte er dumpfen Schmerz, aber das war ja nichts ungewöhnliches.
Es gab so viel, was er seiner Phönixin hätte sagen können, aber sein Gehirn klärte sich nur sehr langsam. Stattdessen presste er also heraus, was wirklich von Belang war:
"Hilf mir..."
