Nichts wies daraufhin, welche Wirkung Zoras' Worte auf Kassandra haben mochten. Sie schien fast unbeeindruckt von allem, was er von sich gab, ein gewaltiger, dunkler Phönix vor dem Hintergrund eines bruchhaften Himmels, der seine ebenso gewaltigen, tierischen Augen auf Zoras gerichtet hatte. Sie hörte ihm zu, soviel konnte er erkennen, sie senkte sogar den Kopf, so als müsse sie etwas näher ran, um ihn besser verstehen zu können, aber mehr war dahinter nicht. Ihre Aura veränderte sich nicht, ihre Präsenz drückte nicht stärker oder leichter auf ihn hinab, sie gab kein Geräusch von sich, größtenteils bewegte sie sich nicht einmal. Er hatte nicht den Hauch einer Chance, ihre Gedanken zu erraten.
Aber dann hallte ihre Stimme in seinem Kopf wieder, drei einfache Worte, die er ganz sicher selbst noch nicht vollständig verinnerlicht hatte. Aber es war ein Anhaltspunkt und deswegen nickte er.
"Er ist einen Heldentod gestorben. Er hatte keine Schmerzen, es war... es ging schnell."
Jetzt war er es, der sichtliches Unbehagen dabei verspürte, mit dieser gewaltigen Phönixin - auch, wenn es sich dabei um Kassandra handelte - über den Tod seines Sohnes zu sprechen. Das konnte er nicht; er hätte ihr viel erzählen können, viel von den vergangenen Jahren, von seiner Sklavenschaft und den Arbeiten, die er als Söldner verrichtet hatte, aber Amartius' Tod zu beschreiben konnte er nicht, nicht auf dem Boden kniend, nicht während Kassandra in ihrer Vogelgestalt vor ihm aufragte. Er hoffte, dass sie ihn nicht dazu drängen würde, genau das zu tun.
Aber auch in dieser Hinsicht sollte sich herausstellen, dass ihre Gedanken unvorhersehbar waren. Schon wieder erhallte ihre Stimme in seinem Kopf, aber diesmal war sie etwas anderes. Diesmal steckte mehr... Kassandra darin, wie er fand, und das gab seinem Herz einen dringend benötigten Schubs.
"Ich habe überlebt - ich habe alles überlebt, nur wegen dir. Du hast mir das Leben gerettet Kassandra, nicht nur damals auf dem Schlachtfeld. Du bist kein Schatten, du bist so weit davon entfernt wie Amartius davon enfernt ist, einer zu sein. Ich liebe dich."
Als wären seine Worte dieses Mal zu viel gewesen, warf Kassandra ruckartig den Kopf in die Höhe und Panik machte sich in Zoras breit, dort, wo vor einem Moment noch Hoffnung aufgeflammt war. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, an dem sie dieses Gespräch beendete, an dem sie ihre riesigen Schwingen ausbreitete und sich in den Himmel abstieß, um dem Leben eines freien - wenn auch verbannten - Phönixes nachzukommen. Jetzt war der Zeitpunkt, an dem nicht Zoras, sondern Kassandra die Chance ergriff, sich ein neues Leben aufzubauen. Eins, das vielleicht so weit von ihrem bisherigen entfernt war, wie es nur möglich war.
Zoras wollte noch etwas sagen, auch wenn er sich gar nicht sicher war, was genau, aber er schloss den Mund wieder, als er entgegen aller Erwartung beobachtete, wie sich die schwarzen Flammen um Kassandra ausbreiteten und sie verschlangen. Wie schon bei ihrem Erwachen verschluckten die Flammen sie vollständig, breiteten sich zu einem gewaltigen Feuerball aus, bevor dieser Feuerball anfing zu schrumpfen und zuletzt ins Nichts verpuffte. Zurück blieb Kassandra in ihrer menschlichen Form.
Die Illusion, die Areti Zoras von ihrer Mutter gezeigt hatte, war nicht einmal ein Schatten von dem, was jetzt vor ihnen auftauchte. Es war noch nicht einmal etwas, was Zoras sich in seinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können, wenn er sich Kassandra in dem schönsten Licht und den schönsten Kleider der Welt ausmalte. Es war so viel besser als das, dass es ihm die Sprache verschlug.
Kassandras Haare waren dunkel, kräftig und lebendig. Sie umrahmten ein Gesicht, das von der Gemeinschaft aller Götter zusammen geschmiedet worden sein musste, denn eine andere Erklärung gab es dafür nicht. Es war noch immer Kassandra, die jetzt dort vor ihnen stand, mit ihren eleganten Gesichtszügen, den stechenden Augen und dem schlanken Hals, aber jetzt umgab sie eine Kraft, eine Schönheit, eine Anmut, als stünde dort nicht nur eine Göttin in menschlichem Körper, sondern als wäre die ganze Erde nur dafür geschaffen worden, ihr zu Füßen zu liegen. Ihre Augen funkelten nicht nur, in ihnen tollte das Leben und ihre Haare bauschten sich nicht nur im Wind auf, sie tanzten mit der Natur der Luft. Zoras konnte seinen Blick nicht von ihr wenden, er konnte noch nicht einmal blinzeln.
Das alles war es wert gewesen. Sämtliche Strapazen, die er auf sich genommen hatte, all die Qualen, die er ertragen hatte, das ganze Leben, das er in den letzten vier Jahren gelebt hatte, das alles war es wert gewesen und damit hatte sich seine eigene Prophezeiung erfüllt. Kassandra hatte recht, er hätte sich ein neues Leben aufbauen können, spätestens dann, als er seiner Sklavenschaft entflohen war, aber seine Vorhersage, die er die ganzen Jahre mit sich herumgetragen hatte, ging auch nur jetzt in Erfüllung, als er so weit gekommen war: Alles Unglück würde sich gelohnt haben. Vielleicht würde er Kassandra nicht wiedersehen, vielleicht würde sie etwas an einer Wiedervereinigung hindern, aber sie sollte ihre Essenz zurückerhalten und dafür hatte er gekämpft. Und es hatte sich gelohnt.
Zoras fühlte sich mit einem Mal schwach im Angesicht seiner Göttin. Er hätte nicht mehr aufstehen können, auch wenn er gewollt hätte. Er spürte sein Alter und er spürte jedes einzelne Hindernis, das er in den letzten vier Jahren überquert hatte, aber das war es wert gewesen. Hätte es einen Moment in den letzten vier Jahren gegeben, in dem er friedlich und sorglos sterben könnte, wäre es dieser gewesen. Es war es wert gewesen.
Kassandra nahm einen tiefen Atemzug, dann sprach sie wieder. Dieses Mal kam ihre Stimme von ihr selbst und hallte nicht in ihren Köpfen wieder - als Gegenzug überkam Zoras die wohl schmerzlichste Sehnsucht, die er jemals hätte empfinden können. Dort war sie, endlich, seine einzig wahre Geliebte, und nichts trennte sie mehr voneinander, nichts weltliches und auch nichts göttliches. Aber Zoras konnte sich nicht rühren, auch wenn er es sehr wohl wieder wollte, und Kassandra regte sich ebenfalls nicht - aber weil sie es so wollte. Sie errichtete eine unsichtbare Schranke zwischen ihnen und Zoras spürte die Frustration in sich aufsteigen.
"Du hast mir alles geschenkt, was ich jemals haben wollte und noch viel mehr, und ich habe auch nicht alles verloren. Ein Teil davon ist immernoch hier - du bist immernoch hier. Dich so zu sehen, es ist alles, was ich immer wollte."
Oh bitte, Kassandra, komm her zu mir, ich liebe dich.
"Wir waren schon längst eine Familie, in dem Moment, in dem du Amartius auf die Welt gebracht hast, nur waren wir nicht zusammen. Du und Amartius, ihr wart zusammen und dann ich und Amartius und jetzt werden wir beide zusammen sein. Er wird es wissen. Er wird es fühlen und er wird mit uns sein."
Bitte. Bitte.
"Kassandra."
Fast hätte er sie nicht gehört. Fast hätte er nicht das Geständnis gehört, das sie über ihre Lippen brachte, und es schmerzte noch mehr als jegliche Folter der Welt, dass er nichts tun konnte. Er konnte nur auf dem Boden knien, Amartius in einer unbeantworteten Einladung in die Luft halten und beobachten, wie das Wesen seiner Träume weit weg stand und die Leere um sie herum nicht ganz auszufüllen schien. Seine Brust schmerzte. Er versuchte das letzte Bisschen Fassung zu bewahren, um sie nicht regelrecht anzuflehen, endlich zu ihm zu kommen.
"Es lässt sich nicht ändern, was wir getan haben - was wir beide getan haben. Du hast ihm einen Namen gegeben, den er nicht verdient hat, und ich habe ihn im entscheidenden Moment nicht beschützen können. Das können wir nicht rückgängig machen, aber er ist deswegen nicht weniger unser Sohn. Und er ist auch immernoch hier; er hat sich entschieden bei uns zu bleiben und..."
Er schüttelte den Kopf. Er konnte das nicht. Er konnte nicht mehr.
"Bitte komm zu mir, Kassandra. Ich bitte dich, ich flehe dich sogar an. Ich weiß, dass du ihn geliebt hast, denn sonst hättest du ihn nicht vor Telandir geschützt. Und ich weiß auch, dass er dich braucht - ich brauche dich. Aber ich kann nicht..."
Er blinzelte. Sein Hals fühlte sich dick an und sein Arm schmerzte, aber er weigerte sich, Amartius zu senken.
"Ich kann nicht mehr. Ich brauche dich. Ich habe ihm ein Begräbnis gegeben, aber es war ein Menschenbegräbnis und dazu noch ein luorisches und Amartius ist genauso viel Luor wie er Phönix ist. Er braucht seine Mutter. Du musst nicht... Wir müssen keine Familie sein, aber er ist dein Sohn und du hast ihn geliebt, und er ist auch mein Sohn und ich habe ihn mindestens genauso viel geliebt und ich möchte nur... er soll nur..."
Er konnte es nicht aussprechen. Vielleicht konnte er es genauso wenig aussprechen wie Kassandra Amartius' Namen nennen zu können schien.
"... Nur für einen M... Moment. Bitte."
Aber dann hallte ihre Stimme in seinem Kopf wieder, drei einfache Worte, die er ganz sicher selbst noch nicht vollständig verinnerlicht hatte. Aber es war ein Anhaltspunkt und deswegen nickte er.
"Er ist einen Heldentod gestorben. Er hatte keine Schmerzen, es war... es ging schnell."
Jetzt war er es, der sichtliches Unbehagen dabei verspürte, mit dieser gewaltigen Phönixin - auch, wenn es sich dabei um Kassandra handelte - über den Tod seines Sohnes zu sprechen. Das konnte er nicht; er hätte ihr viel erzählen können, viel von den vergangenen Jahren, von seiner Sklavenschaft und den Arbeiten, die er als Söldner verrichtet hatte, aber Amartius' Tod zu beschreiben konnte er nicht, nicht auf dem Boden kniend, nicht während Kassandra in ihrer Vogelgestalt vor ihm aufragte. Er hoffte, dass sie ihn nicht dazu drängen würde, genau das zu tun.
Aber auch in dieser Hinsicht sollte sich herausstellen, dass ihre Gedanken unvorhersehbar waren. Schon wieder erhallte ihre Stimme in seinem Kopf, aber diesmal war sie etwas anderes. Diesmal steckte mehr... Kassandra darin, wie er fand, und das gab seinem Herz einen dringend benötigten Schubs.
"Ich habe überlebt - ich habe alles überlebt, nur wegen dir. Du hast mir das Leben gerettet Kassandra, nicht nur damals auf dem Schlachtfeld. Du bist kein Schatten, du bist so weit davon entfernt wie Amartius davon enfernt ist, einer zu sein. Ich liebe dich."
Als wären seine Worte dieses Mal zu viel gewesen, warf Kassandra ruckartig den Kopf in die Höhe und Panik machte sich in Zoras breit, dort, wo vor einem Moment noch Hoffnung aufgeflammt war. Jetzt war der Zeitpunkt gekommen, an dem sie dieses Gespräch beendete, an dem sie ihre riesigen Schwingen ausbreitete und sich in den Himmel abstieß, um dem Leben eines freien - wenn auch verbannten - Phönixes nachzukommen. Jetzt war der Zeitpunkt, an dem nicht Zoras, sondern Kassandra die Chance ergriff, sich ein neues Leben aufzubauen. Eins, das vielleicht so weit von ihrem bisherigen entfernt war, wie es nur möglich war.
Zoras wollte noch etwas sagen, auch wenn er sich gar nicht sicher war, was genau, aber er schloss den Mund wieder, als er entgegen aller Erwartung beobachtete, wie sich die schwarzen Flammen um Kassandra ausbreiteten und sie verschlangen. Wie schon bei ihrem Erwachen verschluckten die Flammen sie vollständig, breiteten sich zu einem gewaltigen Feuerball aus, bevor dieser Feuerball anfing zu schrumpfen und zuletzt ins Nichts verpuffte. Zurück blieb Kassandra in ihrer menschlichen Form.
Die Illusion, die Areti Zoras von ihrer Mutter gezeigt hatte, war nicht einmal ein Schatten von dem, was jetzt vor ihnen auftauchte. Es war noch nicht einmal etwas, was Zoras sich in seinen kühnsten Träumen hätte vorstellen können, wenn er sich Kassandra in dem schönsten Licht und den schönsten Kleider der Welt ausmalte. Es war so viel besser als das, dass es ihm die Sprache verschlug.
Kassandras Haare waren dunkel, kräftig und lebendig. Sie umrahmten ein Gesicht, das von der Gemeinschaft aller Götter zusammen geschmiedet worden sein musste, denn eine andere Erklärung gab es dafür nicht. Es war noch immer Kassandra, die jetzt dort vor ihnen stand, mit ihren eleganten Gesichtszügen, den stechenden Augen und dem schlanken Hals, aber jetzt umgab sie eine Kraft, eine Schönheit, eine Anmut, als stünde dort nicht nur eine Göttin in menschlichem Körper, sondern als wäre die ganze Erde nur dafür geschaffen worden, ihr zu Füßen zu liegen. Ihre Augen funkelten nicht nur, in ihnen tollte das Leben und ihre Haare bauschten sich nicht nur im Wind auf, sie tanzten mit der Natur der Luft. Zoras konnte seinen Blick nicht von ihr wenden, er konnte noch nicht einmal blinzeln.
Das alles war es wert gewesen. Sämtliche Strapazen, die er auf sich genommen hatte, all die Qualen, die er ertragen hatte, das ganze Leben, das er in den letzten vier Jahren gelebt hatte, das alles war es wert gewesen und damit hatte sich seine eigene Prophezeiung erfüllt. Kassandra hatte recht, er hätte sich ein neues Leben aufbauen können, spätestens dann, als er seiner Sklavenschaft entflohen war, aber seine Vorhersage, die er die ganzen Jahre mit sich herumgetragen hatte, ging auch nur jetzt in Erfüllung, als er so weit gekommen war: Alles Unglück würde sich gelohnt haben. Vielleicht würde er Kassandra nicht wiedersehen, vielleicht würde sie etwas an einer Wiedervereinigung hindern, aber sie sollte ihre Essenz zurückerhalten und dafür hatte er gekämpft. Und es hatte sich gelohnt.
Zoras fühlte sich mit einem Mal schwach im Angesicht seiner Göttin. Er hätte nicht mehr aufstehen können, auch wenn er gewollt hätte. Er spürte sein Alter und er spürte jedes einzelne Hindernis, das er in den letzten vier Jahren überquert hatte, aber das war es wert gewesen. Hätte es einen Moment in den letzten vier Jahren gegeben, in dem er friedlich und sorglos sterben könnte, wäre es dieser gewesen. Es war es wert gewesen.
Kassandra nahm einen tiefen Atemzug, dann sprach sie wieder. Dieses Mal kam ihre Stimme von ihr selbst und hallte nicht in ihren Köpfen wieder - als Gegenzug überkam Zoras die wohl schmerzlichste Sehnsucht, die er jemals hätte empfinden können. Dort war sie, endlich, seine einzig wahre Geliebte, und nichts trennte sie mehr voneinander, nichts weltliches und auch nichts göttliches. Aber Zoras konnte sich nicht rühren, auch wenn er es sehr wohl wieder wollte, und Kassandra regte sich ebenfalls nicht - aber weil sie es so wollte. Sie errichtete eine unsichtbare Schranke zwischen ihnen und Zoras spürte die Frustration in sich aufsteigen.
"Du hast mir alles geschenkt, was ich jemals haben wollte und noch viel mehr, und ich habe auch nicht alles verloren. Ein Teil davon ist immernoch hier - du bist immernoch hier. Dich so zu sehen, es ist alles, was ich immer wollte."
Oh bitte, Kassandra, komm her zu mir, ich liebe dich.
"Wir waren schon längst eine Familie, in dem Moment, in dem du Amartius auf die Welt gebracht hast, nur waren wir nicht zusammen. Du und Amartius, ihr wart zusammen und dann ich und Amartius und jetzt werden wir beide zusammen sein. Er wird es wissen. Er wird es fühlen und er wird mit uns sein."
Bitte. Bitte.
"Kassandra."
Fast hätte er sie nicht gehört. Fast hätte er nicht das Geständnis gehört, das sie über ihre Lippen brachte, und es schmerzte noch mehr als jegliche Folter der Welt, dass er nichts tun konnte. Er konnte nur auf dem Boden knien, Amartius in einer unbeantworteten Einladung in die Luft halten und beobachten, wie das Wesen seiner Träume weit weg stand und die Leere um sie herum nicht ganz auszufüllen schien. Seine Brust schmerzte. Er versuchte das letzte Bisschen Fassung zu bewahren, um sie nicht regelrecht anzuflehen, endlich zu ihm zu kommen.
"Es lässt sich nicht ändern, was wir getan haben - was wir beide getan haben. Du hast ihm einen Namen gegeben, den er nicht verdient hat, und ich habe ihn im entscheidenden Moment nicht beschützen können. Das können wir nicht rückgängig machen, aber er ist deswegen nicht weniger unser Sohn. Und er ist auch immernoch hier; er hat sich entschieden bei uns zu bleiben und..."
Er schüttelte den Kopf. Er konnte das nicht. Er konnte nicht mehr.
"Bitte komm zu mir, Kassandra. Ich bitte dich, ich flehe dich sogar an. Ich weiß, dass du ihn geliebt hast, denn sonst hättest du ihn nicht vor Telandir geschützt. Und ich weiß auch, dass er dich braucht - ich brauche dich. Aber ich kann nicht..."
Er blinzelte. Sein Hals fühlte sich dick an und sein Arm schmerzte, aber er weigerte sich, Amartius zu senken.
"Ich kann nicht mehr. Ich brauche dich. Ich habe ihm ein Begräbnis gegeben, aber es war ein Menschenbegräbnis und dazu noch ein luorisches und Amartius ist genauso viel Luor wie er Phönix ist. Er braucht seine Mutter. Du musst nicht... Wir müssen keine Familie sein, aber er ist dein Sohn und du hast ihn geliebt, und er ist auch mein Sohn und ich habe ihn mindestens genauso viel geliebt und ich möchte nur... er soll nur..."
Er konnte es nicht aussprechen. Vielleicht konnte er es genauso wenig aussprechen wie Kassandra Amartius' Namen nennen zu können schien.
"... Nur für einen M... Moment. Bitte."
