seabound. (Earinor & Akira)

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    • Eine gewisse Ahnung von diversen Feinheiten schienen sie also selbst zu haben, aber nicht mehr als das. Shuren war sich noch immer nicht ganz sicher, ob seine Idee die Beste war, die er jemandem überbringen konnte und er glaubte auch nicht, dass es weitgehend notwendig war, sich über seine Probleme auszulassen, während ihn jemand anderes gar nicht verstand - er war sich nicht einmal sicher, ob sein eigener gut bei der fremden Person ankam, oder ob er Platz für ihn machen musste, weil er nicht in seinen durchwachsenen Kopf wollte. Eine komische, krakelige Zeichnung folgte der Nächsten, und während er sie zu gerne gleich auf Anhieb verstanden hätte, war er sich nach einiger Zeit noch immer nicht so sicher was er sich da genau ansah und wie er seine Einschätzung des wirren Gekrakels wirklich interpretieren sollte. Zuversicht hatte er jedoch allemal, dass das schwankende Boot der grundsätzliche Auslöser für die Problematik war, und nicht etwa, dass der Fremde sich einfach nicht so recht ausdrücken konnte, weil er ein Erbsenhirn besaß - eigentlich im Gegenteil, so glaubte er immerhin, dass dieses seltsame Wesen mindestens so klug wie ein Mensch war, wenn nicht auch auf seinem Level. Würde Shuren das begrüßen? Vielleicht.

      Er lauschte. A und I waren anscheinend zwei Bestandteile seines Namens, aber nicht der erste oder der letzte Buchstabe. Ai wäre auch ein Name, der Shuren nicht so fremd war, aber da waren noch andere Versuche, sich selbst komplett anderweitig zu benennen, aber er bekam keinen Ton aus seinem Mund, zumindest glaubte Shuren, dass das die Zeichnung darstellen sollte. Lippenlesen konnte er nun einmal auch gar nicht, und wenn er sich das so recht überlegte, dann hatte er schon verstanden, was er da gerade hörte und führte seine eigenen Missetaten fort. "H", sprach er für den Fremden aus, dann ließ er seine Finger zurück zu dem S wandern und zog ihn zu dem H herüber. Währenddessen machte er ein anderes Geräusch, beinahe wie ein "Sch", bevor er zu dem U weiterging. Shu, das war doch schon einmal die Hälfte seines Namens und die Hälfte des fremden Namens, den er gerade herausfinden wollte. Dann deutete er sowohl auf den zweiten als auch den dritten Buchstaben in dem Namen des Blonden. "A-I. Ai?", wollte er wissen. Seine Finger wanderten weiter und er, unter anderem, schien sich eigentlich einen Narren an der neuen Idee gefressen zu haben, die sie beide vehement zu verfolgen schienen. Mehr zu lernen war nicht schlecht, aber vier Buchstaben aus einer fremden Schrift zu kennen würde Shuren wohl auch helfen, den Rest davon erfolgreich zu übersetzen ... aber wie willig war Rain, um ihm all das zu erklären?
      Looking back, it maybe is like the toy carts you rode when you were a kid. But those toy carts could never go beyond the walls of the lawn. We want to follow the rugged concrete road beyond the wall. As we've grown, we've decided to leave behind the toy cart.
    • Die Laute aus denen der Name des Fremden bestand waren Rain größtenteils fremd. Es war auch hauptsächlich das Herausgeblase von Luft aus den menschlichen Körpern, während das Unterwasser eher weniger der Fall war. Rain legte den Kopf erneut schief, aber immerhin hatten sie etwas gefunden, das sie beide Beschäftigte, auch wenn es nur darum ging einander ihre Namen beizubringen. Rain kam sich allerdings auch ein wenig vor wir ein Kleinkind, das erst zu sprechen lernen musste. Das war auch so, aber er war weitaus intelligenter als ein Kind, er konnte das nur nicht recht ausdrücken. "Schu.", wiederholte er holprig, er bekam das Sch nicht so gut hin, war es doch ein fremder Laut für ihn, anders als A oder I, oder auch U. "Schu... Schu... Sch...", murmelte er, damit er die Aussprache einigermaßen hin bekam, wobei er seine Mundbewegungen immer ein wenig abwandelte und sich dann für etwas entschied, das seiner Meinung nach am Ähnlichsten zu dem klang, das der Mensch gesagt hatte. Auch wenn das nur die Hälfte des Namens des Menschen war, immerhin war er schon so weit gekommen.

      Auf die Menschen wirkte Rain bestimmt sonderlich und vielleicht wenig intelligent, weil man ihm sogar das Sprechen beibringen musste, aber eigentlich ging es doch ganz flott voran. Der Fremde wollte sich wieder an Rains Namen versuchen und wiederholte das A und das I. Rain überlegte kurz, dann schüttelte er leicht den Kopf und korrigierte die Aussprache dieser beiden Laute. "A-I... Ei.", sprach er langsam und musste sich scheinbar erst selbst versichern, ob dieser Laut der Richtige war. Jetzt brauchte er nur noch den Rest seines Namens, aber er traute sich nicht einfach zu versuchen irgendwelche Laute zu machen und am Ende auszusehen wie ein wildes Tier, das einfach nur irgendetwas herum brüllte. Vielleicht bekam er etwas zustande, wenn er sich einfach die Namen der Menschen anhörte und so deutete er auf den nächsten Buchstaben im Namen des Menschen. Wenn das so weiter ging, dann konnten sie vielleicht sogar die Schrift des Anderen übersetzen, auch wenn das noch lange nicht hieß, dass ihre Sprache dieselbe war.
    • Wenn er lernen konnte, als Lebensaufgabe, dann würde Shuren das tun, so lange und so oft wie er konnte, einfach aus dem Prinzip heraus, dass er sich brennend dafür interessierte - für fremde Kulturen und Sprachen, die nicht seine eigenen waren, und für die Welt da draußen, die kaum an seinem Wohlbefinden interessiert war. Oftmals lag die Wahrheit weiter entfernt von dem, was man eigentlich als solche anerkannte und während er nicht glaubte, dass dieser Fisch ihn hinters Licht führen wollte, war ihm wohl auch peinlichst klar, dass sie beide nur eine limitierte Auswahl an Optionen hatten, die wirklich in Frage kamen. Ai versuchte sich an seinem Namen und Shuren lächelte, bevor er ihn verbessern wollte. "Shu.", gab er ihm zu verstehen, in der Hoffnung, es würde dabei bleiben, dass er seine angespannten Nerven als solche behielt und sich nicht von einer Sirene bezirzen ließ. Was konnte dabei auch groß schiefgehen? Vermutlich würde er ihm zu Füßen liegen und kein weiteres Mal daran zweifeln, was er da vor sich hinblubberte, und doch wollte er gerade nichts davon. Ai war zumindest kein Ai sondern ein Ei, was aufschlussreicher war, als es sich anhörte und Shuren dazu führte, sich zu entscheiden, ihm ein Ei zu zeigen ... wobei das auch nicht viel half.

      "Ei?", wiederholte er knapp, in der Hoffnung, den Laut nun perfektioniert zu haben, oder ihn zumindest so auszusprechen, dass es der Sirene genehm war. Seinen eigenen Namen starrte er wieder an. "R", erklärte er, knapp und einfach, als stecke nicht mehr hinter einem einfachen Buchstaben wie diesem und das tat es nun wirklich nicht. Was konnte auch noch schlimmer sein als das? "E", fuhr er fort, als er auf den nächsten Buchstaben zeigte, und allgemein, wenn sie gerade dabei waren, dann wollte er die zweite Hälfte seines Namens vervollständigen. "N. Ren. Shuren.", machte er Ei klar. Wie hatte Nayantai ihn vorhin noch genannt? Guppy? Dafür war dieser Typ viel zu schlau und abgesehen davon klang dieser Name bescheuert. Wer, außer sein Kapitän, würde sie sich so etwas überhaupt einfallen lassen? Niemand, der noch drei Gehirnzellen und etwas Menschenverstand besaß, so viel war klar. "Shuren.", wiederholte er, dann zeigte er auf sich und grinste freudig, weil er damit ein Kapitel angefangen und gleichermaßen abgeschlossen hatte. Die Namen seiner Kameraden könnte er dabei wohl auch benutzen, und der Einfachste davon wäre Tei, danach Khasar oder Muhan, und zum guten Schluss Nayantai, der aber vermutlich kein Problem damit haben würde, wenn er seinen Namen für sich behielt. Sein Finger wanderte wieder zum ersten Buchstaben von Rains Namen, in der Hoffnung, er bekäme nun eine Antwort.
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    • Rain bekam die Aussprache scheinbar nicht so gut hin, aber er würde es weiter versuchen, irgendwann verstand er schon wie man diese Lungen benutzte und vielleicht auch diese Beine. Das milde Lüftchen das über das Boot fegte war ungewohnt, aber Rain war so vertieft in seine Kritzeleien und die Buchstaben, dass er gar nichts davon merkte. Seine neuen Beine lagen auch eher da, als wären sie noch eine einzige Flosse, aber das tat alles nichts zur Sache. Auch wenn er nicht ewig hier bleiben konnte, für den Moment fand er Gefallen daran etwas neues zu lernen und vielleicht konnte er dem Menschen irgendwann dafür danken, dass er ihn zusammen geflickt hatte, auch wenn das mit dem aus dem Meer fischen nicht so angenehm gewesen war. Rain war auch nicht ganz zufrieden mit seiner Aussprache seines eigenen Namens, aber es war schon in Ordnung und er nickte lächelnd. Vielleicht wäre es Rain leichter gefallen, wenn er gehört hätte, wie sich die Sprache dieser Menschen in einem anderen Medium anhörte, also im Wasser am Besten. Er bezweifelte aber, dass sie sehr gut darin sein würden Unterwasser zu sprechen.

      Rain sah wieder auf die Buchstaben und als der Mensch den nächsten aussprach horchte Rain auf und nicke eifrig. der Mensch dachte wohl er solle fortfahren, das war zwar nicht was er gemeint hatte, aber das war in Ordnung. Der zweite Teil des Namen des Menschen war seinem eigenen ein wenig ähnlich und Rain lächelte weiter. Dann versuchte er sich and dem R, bekam es aber nicht wirklich heraus. E war einfach und N bekam er nach ein paar Versuchen auch hin. "Schuen.", wiederholte er und schüttelte ein wenig enttäuscht den Kopf, widmete sich aber wieder dem Papier. Er sah sich die Buchstaben des menschlichen Namens an und wiederholte sie so gut er konnte. "S-Sch-U- -E-N.", erklärte er und dann widmete er sich seinem eigenen Namen. Das A und das I kannte Shuren ja schon, nun malte Rain das fremde R unter den ersten Buchstaben seines Namens und dann das fremde N unter das N seines Namens.
    • Erneut hörte er aufrichtig und ehrlich dabei zu, wie sein Name auseinander genommen wurde. Eigentlich machte ihm das gar nichts, aber sonderlich interessiert an kleinen Kindern war er noch nie gewesen und ihnen etwas beizubringen machte ihm auch nie wirklich sonderliche Freude. Womit sollte er sich dementsprechend auch beschäftigen? Seiner eigenen Einfältigkeit? Oder doch lieber etwas anderem, wie Rains Tatendrang ihn zu verstehen? Shuren lächelte ein kleines bisschen, weil er glaubte, in irgendeiner Art und Weise zu verstehen, was damit gemeint war - und worauf er sich hier einließ. Mehr als freuen konnte man sich darüber auch nicht, und wissbegierig schienen sie beide. Gierig war er trotzdem allemal, wollte er doch herausfinden, wie genau die Sirenen funktionierten, auch, wenn er sein Gegenüber dafür wohl wie einen Fisch filetieren müsste, zumal er ihn gar nicht töten wollte. Viel lieber fokussierte er sich auf die Tinte, die mittlerweile auch schon an seinen Fingerkuppen klebte und zeigte weiter auf dem Blatt herum, als er den Versuch seiner neuen Bekanntschaft, lauschte. Dann kicherte er und schüttelte den Kopf. Es war in Ordnung, aber Schuen hörte sich ziemlich dämlich an, wenn er wirklich darüber nachdachte. "R. Shu-Ren. Rrrren.", versuchte er ihm nahezulegen.

      Beherzt klang er dabei zumindest, für den Moment wie es schien, und wenn Ai sich Mühe gab, dann würde Shuren seinen Namen auch herausfinden - früher als zuvor gedacht, wie es schien. Da war mehr Gekrakel auf dem bereits vollgekritzeltem Papier, und Rain versuchte sich, allem Anschein nach, an der fremden Schrift, die er ihm präsentiert hatte. Ein R und ein N, am Anfang und am Ende. Rain? "Rain? R-E-I-N? ... R-A-I-N?", wollte er dann wissen und versuchte es auf beide Arten, bevor er die Feder wieder aus Rains Hand nahm und die restlichen Buchstaben, die nicht in seinem Namen waren, auf dem Papier ergänzte, damit Rains Name plötzlich Sinn ergab, zumindest für ihn. Nayantai hätte das vermutlich auch noch hinbekommen, aber wie es schien hatte der Holzkopf wenig Interesse daran gehabt, sich auf etwas Ablenkung und Spaß einzulassen, obwohl das Boot auch ein paar Stunden ohne ihn überlebensfähig gewesen wäre; selbst mit jemandem wie Muhan, der hoffentlich seinen Rausch gründlich ausschlief. Während er schrieb kopierte er das R und das N aus Rains Schrift auf seinen eigenen Namen und gab der Sirene dann beides zurück, bevor er auf den Namen und die Lücken deutete, die die fehlenden Buchstaben ausmachten. Gerade eben schienen sie etwas mehr Fortschritt zu machen, als er geglaubt hatte. "Shuren ... Rain ..."
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    • Rain wusste, dass er den Namen falsch aussprach, aber das R wollte ihm nicht so ganz gelingen und er kam sich blöd dabei vor es weiter zu versuchen. Ob der Mensch ihm böse war, dass Rain seinen Namen nicht richtig aussprechen konnte? Er wusste es nicht so ganz, aber er wollte ihn nicht ärgern - wirklich nicht. Diese Menschen schienen doch gar nicht so übel, auch wenn der Grobian etwas mehr Manieren vertragen konnte. Vielleicht hatte er ihnen Unrecht getan als er anfangs so verängstigt gewesen war, andererseits hatte das Netz ihn erschreckt und an der Luft zu sein war nicht unbedingt angenehm für ihn. Vielleicht sollte er sich zumindest für die Ohrfeige entschuldigen die er dem Grobian verpasst hatte. Es war keine Absicht gewesen, aber sein Gesicht war noch immer rot davon, es hatte also bestimmt weh getan. Rain wollte niemanden verletzen, erst Recht keine Menschen, auch wenn der Grund ein wenig komisch war. Es wurde ihnen einfach immer eingebläut, dass sie anders waren als die Sirenen und dass die Menschen genauso ein Recht auf Leben und Freiheit hatten wie sie selbst.

      Als Shuren dann versuchte Rains Namen zu lesen und tatsächlich etwas vollbrachte, das wie Rains Name klang, nickte er heftig und freudig. Besser als das würde es wohl nicht werden, nicht hier draußen an der Luft, wo alles so seltsam klang und Stimmen so weit getragen wurden. Shuren nahm die Feder wieder an sich und wollte wohl, dass Rain ihm zeigte, wie man seinen Namen in seiner Sprache schrieb. Rain tat ihm den Gefallen und ergänzte die fehlenden Zeichen. Zumindest alles bis auf den Anfang. Nachdenklich blickte er auf das Papier, dann auf zu Shuren. "Sch...", machte Rain und schüttelte dann leicht den Kopf. So einen Klang gab es nicht bei ihnen und er musste sich etwas ähnliches erst ausdenken. "Hmm... Dsch...", machte er, ein Sch mit etwas mehr klang darin. Es klang immer noch seltsam, aber so würde es gehen und er schrieb auf wie er es für richtig hielt. "Dschuren...", wiederholte Rain, dann lächelte und schüttelte den Kopf. Er wusste, dass das falsch war. "Shuren. L... R... ? R. Rain. Mhm.", erklärte er mit einem Nicken. Seine Stimme klang etwas seltsam, anders als die der Menschen, aber vermutlich weil er sie noch nie an der Luft gebraucht hatte, aber er gewöhnte sich langsam daran. "Shuren... und... Rain.", wiederholte er, dann deutete er auf den Grobian, er hatte sich den Klang seines Namens gemerkt. "N...Naya... Nayantai..." Dann wollte er Shuren noch etwas anderes klar machen, auch wenn ihm das Sprechen immer noch ein wenig schwerfiel. Er deutete auf sich selbst. "A-Ah...Aquarianer..." Dann deutete er auf Shuren und Nayantai und einen anderen. "Mensch." Und zum Schluss tippte er auf die zwei Sirenen mit den Spießen die er gemalt hat. "Sirene."
    • Aufgeregt klatschte Shuren in seine Hände, wollte er sich doch nicht unlängst auf etwas verlassen, dass er nicht erprobt hatte - doch gerade jetzt war es so, dass sie Fortschritte machten, die er wohl selbst nicht für möglich gehalten hätte. Ihre Sprache war sich nicht unähnlich, zumindest nicht phonethisch, aber die Schrift glich sich dann doch nicht so, dass Shuren in den komischen Zeichen seine eigenen Worte wiedererkennen konnte, wenn er schielte oder zwinkerte. "Dschuren? Nein, nein ... aber das weißt du, anscheinend!", lachte er auf. Das klang noch schlimmer als sein eigener Name es tat, aber Rain war derjenige, der sein Bestes gab und vermutlich auch schon Probleme damit hatte, auf sich selbst zu achten, sowie Shuren seine Aufmerksamkeit zu schenken, indem er eine neue Sprache und völlig unkenntlichen Mist verstehen musste, während er gleichermaßen Neues lernte, das Shuren selbst nicht kannte. Wo auch sonst würde er sein Wissen herbekommen, wenn nicht von jemandem, den zuvor noch nie jemand ausgefragt hatte? Er konnte von Rain viel lernen, gleich, wie Rain von ihnen lernen konnte, aber ... das würde noch ein wenig dauern. Wofür würden sie einen stummen, lahmen Passagier einsetzen? Zum Fische fangen? Vielleicht konnte er das auch besser als seine Netze.

      "Sch ... Shuren? S-H-U-R-E-N.", buchstabierte er Rain nochmals, auch, wenn er dabei nur ein verzwicktes Lächeln auf den Lippen trug und die Augen zusammenkniff, als würde noch ein Fehler ihm physische Schmerzen zufügen. Aber dennoch sollte er lernen und wissen, so gut wie er konnte; und so einfach es für ihn war. "Rain. Rain.", wiederholte er, als wollte er sich das Wort auf die Zunge brennen. Was bedeutete das? Sein Name hatte auch eine Bedeutung, aber wie dem auch sei war es wohl nicht das, was er gerade jetzt herausfinden wollte. Was blieb ihm sonst noch über? "Nayantai? JA! Shuren und Rain ... und Nayantai!", sprach Shuren zufrieden, während er mit dem Kopf heftig nickte. Das beschwor auch den Widersacher auf den Plan, der eigentlich das Steuer fest in seinen Händen halten sollte, aber er übergab es dann doch lieber wieder an Muhan, der sich tatsächlich nur in seinem Schatten aufhielt. "Ihr habt nach mir gerufen?", wollte er wissen und grinste, während er sich über die beiden und ihre Zeichnungen beugte. Ein Gekritzel, mehr schien das nicht für ihn zu sein - und dann riss er auch noch den Mund auf, während Shuren ihn mit seinen Händen wieder wegscheuchen wollte. "Also ..." Rain war keine Sirene? "Rain ... Aquarianer?" "Guppy heißt Rain?" "Halt die Klappe."
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    • Rain konnte nicht recht erklären, dass er seinen Namen nicht so ganz in seine Sprache übersetzen konnte. Aquarianer lebten Unterwasser, da gab es andere Laute die er hier oben nur schwer nachahmen konnte. Er tat sein Bestes, aber er hörte besser damit auf Shurens Namen zu verunstalten, er sah nämlich nicht gerade glücklich aus. Rain sah ihn mit großen Augen an, als wolle er sich entschuldigen. Wohin würde das alles noch führen? Rain lernte gern Neues und vielleicht hätte er diese Reise genossen, wäre da nicht der Umstand gewesen, der ihn hier her geführt hatte. Er musste sich ausruhen, das hatte Shuren ihm sagen wollen, aber wie lange? Wo würde Rain anschließend überhaupt nach Hilfe suchen? Er konnte seine Familie nicht einfach aufgeben! Wer wusste schon was ihnen jetzt gerade Grausames widerfuhr? Rain wollte es sich gar nicht vorstellen und für einen Moment verließ ihn seine gute Laune und er blickte betrübt Richtung Meer. Erst als Shuren ihrer beider Namen noch einmal wiederholte, drehte er seinen Kopf wieder zu ihm und lächelte den Menschen an. Er nickte. Rain, das war sein Name und die Aussprache war in Ordnung.

      Shuren freute sich wohl auch, dass Rain Nayantais Namen bereits kannte, beschwor damit den Grobian aber auch herbei. Rain sah kurz unsicher zu ihm auf, er wollte ihn doch nicht wieder hoch heben? Nayantai grinste sie beide an, aber Shuren wollte ihn wohl auch nicht hier haben. Trotzdem blieb er und mischte sich ein. Shuren wollte sich weiter mit ihm unterhalten, Nayantai mischte sich ein und erntete wohl etwas Unmut. Rain entschied, dass er Shurens Frage beantworten wollte. Er nickte und legte seine Hände auf seine Brust. "Aquarianer.", erklärte er noch einmal, dann deutete er auf Shuren. "Mensch." Anschließend grinste Rain und deutete fragend auf den Grobian, als wollte er fragen, was er denn für ein Tier war. Natürlich war er auch ein Mensch, aber Rain genoss die Tatsache, dass er sich mit Shuren unterhalten konnte, ohne dass alle anderen wussten, worum es bei ihnen ging.
    • Den Affen wollte er hier nicht haben, aber Nayantai wandte sich nicht von ihnen ab und klebte schon an ihnen, wie Seepocken es würden, wenn sie eine Chance hatten, sich an Shurens zarte Haut zu haften. Rains Haut hingegen schien weich und schimmerte noch immer das kleinste bisschen in der Sonne, die von oben noch auf sie herabschien, wenn auch aus einem anderen, dämmernden Winkel, und immer weiter herabsank. Wie Greifvögel scharrten sich die Möwen auf dem Himmel, ringsherum um das große Boot, das weiterhin dahinschipperte, als gäbe es kein Anfang und kein Ende ihrer Reise, die vor Jahren begonnen hatte und auch nicht so schnell enden würde. "Rain ... Aquarianer ... Shuren ... Mensch ... Nayantai ... Affe.", lachte er auf, als hätte er gerade einen Witz reißen wollen, aber das fand sein sogenannter Artgenosse nicht sonderlich berauschend fand und die Schnute zog. Was brachte ihm das auch? "Nein, Nayantai ist auch ein Mensch. Ein Mensch ... viele ... Mensch?", korrigierte der Grobian, der sich selbst nicht als ein Affe abstempeln lassen wollte und keineswegs glaubte, dass Guppy oder Rain, oder wie auch immer er hieß, ihn als etwas minderwertigeres ansehen sollte, als was er wirklich war. War er das denn?

      "Du bist ein Affe.", greinte Shuren, der ihn einfach nur loswerden wollte, damit er mit Rain wieder alleine war. "Und du eine Schlange." Was half ihm dieser Esel auch schon? Er würde sie beide nur stören, je länger sie darüber diskutierten und je mehr sie darüber stritten - außerdem ... "Ach halt die Klappe, steuer dein Schiff, du Affe." Erneut scheuchte er ihn hinfort und realisierte dabei, dass Nayantai wohl auch am Platz festgewurzelt war, an dem er nun stand. Was machten sie also mit diesem Idioten? Ihn einfach in ihr Gespräch einladen? Mehr blieb ihnen wohl nicht über, weswegen Shuren seinen Kopf in den Nacken legte, der sich steif genug anfühlte. "Dann lern wenigstens was. Das ist Rain, nicht Guppy. Stimmts?", hinterfragte er bei Rain, den er ansah, als würde er ihn verstehen und als könnte er ihm eine Antwort auf die Frage geben, die er eher sich selbst und Nayantai stellen konnte, weil ihm der Affe - das war eigentlich eine ganz gute Bezeichnung für ihn - auch noch die restlichen Nerven klauen würde, die er irgendwie noch über hatte. Was brachte sich all das? Nichts, keinen Funken von alledem, was Shuren bis jetzt gehört hatte brachte ihn weiter, aber Nayantai und Rain waren eventuell der Schlüssel zum Erfolg, den er sich herbeisehnte. "Und mit dir redet er? Rain, du bist verdammt gemein!", echauffierte sich der Grobian.
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    • Rain blickte auf und folgte Shurens Erklärung. Er wusste nicht was Affe bedeutete, aber er verstand, dass es ein Witz war und vermutlich ein wenig gemein und lächelte ebenfalls, auch wenn es dem Affen nicht so recht gefiel. Im Endeffekt hatte Rain ihn aber vielleicht falsch eingeschätzt. Er wirkte wohl eher wie ein liebenswerter Idiot, als ein schlechter Mensch. Nayantai widersprach und versuchte sich ebenfalls an den Aquarianischen Worten, die hier draußen an der Luft ein wenig seltsam klangen. Rain zeigte auf Shuren. "Mensch." Dann zeigte er auf Shuren und Nayantai. "Menschen." War es das wonach der Mann gefragt hatte? Vielleicht, Rain war nicht so sicher, aber er wollte mehr lernen, wenn er schon hier gestrandet war. Es gab auch so viele wundersame Dinge die er nicht kannte und wie ein Schiff funktionierte wusste er auch nicht. Er legte seinen Kopf in den Nacken und sah sich die Segel an, ebenso wie all die Seile die davon weg gingen und die Balken, die überall abstanden. Das so ein großes, schweres Ding auf dem Meer schwamm war schon erstaunlich und so schnell wie Rain es im Wasser war, war es auch.

      Er ließ Shuren und Nayantai streiten, oder was auch immer sie taten, Rain verstand das alles nicht, aber zuzuhören würde ihm die Sprache vielleicht schneller beibringen. Nayantai wollte scheinbar nicht gehen und Rain fand es wohl langsam okay. Der Grobian schien auch großes Interesse an ihm zu haben, immerhin starrte er ihn dauernd an. Rain drehte seinen Kopf weiter und betrachtete die Sonne, die langsam ins Meer tauchte. Auch das kannte Rain aus dieser Perspektive nicht, aber es sah überraschend schön aus. In seiner Heimat war es allgemein ziemlich dunkel. Er sah wieder zu den Beiden als er seinen Namen hörte. "Rain. Mhm.", nickte er lächelnd. Anschließend legte er den Kopf schief, weil Nayantai einen vorwurfsvollen Ton anschlug. Rain richtete sich langsam auf, so weit, dass er Nayantais große Hand greifen konnte. Er zog daran, bis der Mensch sich setzte. Dann tippte sein zarter, fast schon weißer Finger sanft gegen die rote Wange, ehe er seinen Kopf senkte. Es tat ihm Leid, dass er ihn verletzt hatte und es war nur fair es zuzugeben.
    • Nayantai schien sich gewisse Kenntnis über die fremde Sprache verschaffen zu wollen, aber Shuren war zuerst an Ort und Stelle gewesen und fand es eigentlich gemein, dass sie der Holzkopf gerade einmischte - aber das tat auch nichts zur Sache. Nun verstand er, und notfalls würde ihm Rain wohl lauschen, wenn er es darauf anlegte; was sollte er auch von jemandem wie Nayantai verlangen? Eine große, feuchte Umarmung, die dieser halbausgezogene Narr ihm auch noch geben würde, wenn sein Lungenflügel aus seiner Brust barst? Vermutlich schon. "Mensch ... Menschen ...", wiederholte er für sich selbst und versuchte, die Phonetik auf einem anderen Blatt niederzuschreiben - vielleicht konnte Rain ihm die Buchstaben hierfür aufzeichnen? Ungefragt schob Shuren das Blatt zu dem Blonden und zeigte auf die beiden Worte; dann hätten sie auch schon beinahe den gleichen, lästigen Laut wie in seinem Namen, der dem Aquarianer, so nannte er sich doch, misslang. Während er jedoch dabei war, krakelte er zwei Meermenschen auf sein Blatt Papier - einmal mit einem Lächeln und dem Anderen gab er einen bösen Gesichtsausdruck und einen kleinen Speer. "Sirene ... Aquarianer? Rain ist ... keine Sirene?" Das klang einigermaßen plausibel, und Nayantai war derjenige, der seine Lauscher aufriss und beinahe bestürzt darüber schien, was er da gerade hörte.

      "Rain ist keine Sirene? Wie verkaufe ich ihn da- woah, hey! Schon gut!" Dieses Mal berührte ihn Guppylein aus freien Stücken und wies ihn wohl an, sich auf seinen Hintern zu setzen. Ein Holzbein hatte er nicht, und eine schiefe Hüfte ebenfalls nicht, wieso also? Wer rastete, der rostete immerhin und er wollte nichts davon hören! Dennoch schenkte er Rain und Shuren Gehör und ließ sich sinken, wollte sich aber vorerst noch strecken, da hatte er auch schon seidige Fingerkuppen im Gesicht, die über die Striemen tänzelten, die er einem inexistenten Fischschwanz zu verdanken hatte. Toll. Sein Blick glitt zu Rain, der den Kopf einzog. "Er entschuldigt sich, glaube ich.", warf Shuren ein, der vielerlei Fragen hatte, die ihm auf dem Herzen lagen, aber ohnehin bekäme er darauf keine Antwort, wenn er das Maul nicht aufbekam oder aber sich mit seinem eigenen Kapitän konfrontiert sah, der es nicht übers Herz brachte, ihm für einen Moment die Beute alleine zu überlassen. Nayantai erhob die eigene, raue Hand und wuschelte durch das blonde Haar, dass der Fisch auf seinem Kopf trug und grinste. "Ist gut. Das wird wieder.", gab er zu verstehen und stupste Rain leicht mit seinem Ellbogen an, kaum nahm er die Hand wieder herunter. Genau in die Rippen, wie es sich gehörte. Die Zeichnungen auf dem Bild ergaben wenig Sinn, aber Nayantai nahm Shuren die Feder auch schon weg und zeichnete selbst etwas, das komplett auf den Kopf gestellt wirkte: Ein Männchen, zuerst mit Flosse, dann ohne Flosse und ohne Hose, und dann mit Hose. "Du solltest eine anziehen!"
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    • Rain bekam das Blatt Papier zurück geschoben und fing an Shuren die Worte in seiner eigenen Sprache aufzuschreiben. Er war nicht ganz sicher ob das helfen würde, aber Shuren konnte vielleicht mehr lernen, wenn er alles aufschrieb und eventuell auch Rains Schrift lernte. Das Blatt wurde allerdings schon ziemlich voll. Rain sah sich die andere Zeichnung an und nickte anschließend, auch wenn Nayantai ihm erst ins Wort fiel. Das Sprechen fiel ihm immer noch nicht so leicht, aber er wollte es versuchen. "Rain... ich... ich bin ein Aquarianer. Rain i-ist... Aquarianer.", erklärte er mit einem weiteren Nicken. Mit Sirenen hatte er nichts zu tun und er änderte die Münder auf Shurens Zeichnung zu offenen Löchern. Dann malte er einen Fisch neben den Aquarianer und einen Pfeil in dessen Mund. Anschließend malte er einen kleinen Menschen neben dir Sirene und fügte auch dort einen Pfeil hinzu. "Aquarianer e-essen keine Menschen. Keine Menschen! Mm-mm!", versuchte er zu erklären und schüttelte dabei den Kopf. Dass Shuren auf Anhieb verstand, dass sie dennoch dieselbe Rasse waren glaubte Rain nicht, aber es war auch keine Lüge, wenn er es für jetzt dabei beließ, dass es vielleicht so war.

      Nun da Nayantai auch saß blickte Rain langsam zu ihm auf, da hatte er aber auch schon eine große Hand auf seinem Kopf. Erst zuckte er, dann ertrug er die Berührung und als der Mann ihn in die Seite stieß, schob er seinen Arm schnell von sich. Es schien als hätte ihm der Grobian verziehen - gut. Auch Nayantai wollte etwas zeichnen wie es schien und tat das auch. Rain sah ihm dabei zu. Wollte er ihm wieder irgendwelche Kleidung andrehen? Rain nahm ihm die Feder aus der Hand und malte ein dickes Kreuz über die menschliche Figur mit Hose. Er wollte keine - die waren unheimlich. Das Hemd fand er auch nicht unbedingt nötig, aber es versteckte zumindest was er verstecken wollte. er hatte es aber auch mit Tinte bekleckert, wie er jetzt feststellte. Die Ärmel waren bei ihm auch viel länger, als sie es bei Shuren waren. Der Grobian war zu groß, aber nur so verdeckte das Hemd auch was es sollte. Rain wollte sich nicht beschweren.
    • Wissbegierig war Shuren schon immer gewesen und noch dazu kümmerte er sich selten nicht darum, was sein Umfeld von ihm verlangte. Wonach sollte er sonst gierigen, wenn nicht ultimatives Wissen? Rain war der Schlüssel zu etwas unergründetem und unerforschtem, und demnächst wäre es wohl auch so weit, dass Nayantai derjenige wäre, der sich jenen Schlüssel eiskalt unter den Nagel riss. Einen Teil wollte Shuren von ihm, nicht mehr und nicht weniger, und sobald er eben das bekam, wäre er um einiges glücklicher und vor allem in der Lage, sich selbst ein Leben abseits dieses ganzen Trubels vorzustellen, der ihn tagtäglich umgab. "Und was ist jetzt der Unterschied zwischen einem Aquawawawa und einer Sirene?", hinterfragte Nayantai relativ schroff, mit hochgezogener Augenbraue, und abgestützter Hand auf seinem Oberschenkel, während er den Kopf verdrehte und Rain ansah, der ihm das doch alles gerade erklärte. Shuren seufzte, brauchte ein neues Blatt und hielt es für ratsam, aber Rain war derjenige, der noch immer auf dem alten Papier kritzelte und seine Zeichnung ausbesserte. "Ein Aquarianer, du Trottel.", korrigierte er mit scharfer Zunge und sah zu Nayantai, dem augenblicklich ein kalter Schauer über den Rücken lief. Da hatte er diesen Holzkopf wohl doch auf frischer Tat ertappt - und so dämlich, wie er sich gab, war er nun einmal nicht.

      "Also ... ist Rain keine Sirene.", stellte der Grobian beinahe schon traurig fest. Was machte er dann mit einem Singvogel, der nicht singen konnte? Ihn in die Tonne werfen und seine Reste wiederverwerten? Nein, dann wäre er wohl gar nicht besser als all diese Sirenen, vor denen sie Angst haben sollten, und noch dazu erschien ihm Rain Niemand zu sein, der bereitwillig jemanden anknabbern würde, geschweige denn ein wirkliches Problem darstellte. Was würde der schon tun? Ihm nochmals mit seinem kleinen Schwänzchen in die Fresse hauen? Vermutlich. Das tat doch gar nicht weh! "Was, keine Hose!? Ich will deinen nackten Hintern aber auch nicht auf meinem Schiff!" Nayantai nahm ihm die Feder weg und malte über das große X einen noch riesigeren Kreis, als wolle er sich wirklich mit Rain streiten. Shuren seufzte, stand auf und klopfte sich den Dreck von seiner Kleidung. "Ich sehe nach, wie weit Khasar mit dem Essen ist. Und ihr solltet aufhören, zu streiten. Ich bringe Rain danach etwas von meiner Kleidung, und du, schau zu, dass seine Ärmel nicht jedes Mal in der Tinte landen.", keifte Shuren, der sich winkend von ihnen verabschiedete. Das sah Nayantai zumindest als Chance, dem Fisch näherzukommen, und deutete auf die zwei Zeichnungen. "Du isst ... keine Menschen. Aber die schon?"
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    • Rain verstand Nayantais Frage nicht, er sah nur fragend von dem Papier auf. Shuren schimpfte mit ihm und besserte ihn scheinbar aus, woraufhin der Grobian alles noch einmal zusammenfasste. Rain nickte, er war keine Sirene, auch wenn ihre Anatomie so ziemlich die selbe war. Grundsätzlich gab es aber schon einige Unterschiede zwischen ihnen, abgesehen davon, dass die Aquarianer keine Menschen verspeisten. Hätte Nayantai lieber eine Sirene gehabt? Wieso? Die waren gefährlich für Menschen, nicht nur weil sie scharfe Zähne hatten. Es gab viele Möglichkeiten Menschen dazu zu bringen zu tun, was eine Sirene von ihnen wollte, Gewalt war eine Möglichkeit, aber nicht unbedingt die präferierte. Am Ende konnte Rain aber auch nur spekulieren. Er kannte keine Sirenen, nur Geschichten über sie, Schauermärchen meistens. Sie waren brutale, böse Wesen die Seefahrer zu sich lockten, um sie dann zu verspeisen. Nicht nur das, man erzählte den Aquarianern auch, dass sie ihre eigene Art unterdrückten, speziell dann, wenn sie äußerten, dass sie anders leben wollten und die Menschen in Frieden leben lassen sollten. Der Prozess sich von den Sirenen abzuspalten war kein einfacher gewesen und sie Aquarianer waren in der Unterzahl. Sie hatten nur überlebt, weil sie lange keiner gefunden hatte.

      Rain sah wieder auf das Blatt Papier, das Nayantai nun an sich gerissen hatte. er beharrte scheinbar auf die Hose und Rain schüttelte erneut den Kopf. Shuren stand inzwischen auf und Rain sah zu ihm auf. Er winkte zum Abschied und verkroch sich ins Schiffsinnere. Damit ließ er Rain wieder mit dem Grobian alleine. Eine Hose wollte Rain trotzdem nicht. Nayantai kam näher und widmete sich der anderen Zeichnung. Fragend sah er ihn an, aber nickte dann. Rain hätte gerne eine andere Farbe als schwarz gehabt um mehr zu erklären, aber es musste wohl auch so gehen. Trotzdem war er nicht sicher, ob Nayantai überhaupt an der Geschichte der Aquarianer interessiert war. Er sah noch einmal auf das Stück Papier, als sein Blick auf Nayantais Armband fiel. War das ein Zahn? Rain griff nach Nayantais Handgelenk und zog es näher zu sich, um es zu inspizieren. Dann tippte er auf das Armband und sah Nayantai fragend an. Woher hatte er das? und wieso hatte er das? Das war schon seltsam.
    • Eigentlich wollte Nayantai nur eine Weile mit Rain reden und sich in dieses Gespräch einmischen und nicht mit ihm vollkommen allein gelassen werden. Dumm war es allemal, aber gleichzeitig wurde ihm peinlichst klar, dass Shuren wohl keine Lust auf seine fortwährende Präsenz in einem seiner Gespräche hatte, die er möglichst alleine führen wollte, wenn irgendwie möglich. Hatte er den alten Idioten vergrault? Nein, eher nicht, aber glücklich schien er ja trotzdem nicht zu sein. Was hatte er nur falsch gemacht? "Du ziehst eine Hose an, ob du willst oder nicht!", regte er sich lachend auf, aber er meinte es grundsätzlich ernst. Rains nackter Hintern konnte ihm gestohlen bleiben, insofern dieser keinen Weg in sein Bett fand, aber gleichermaßen wusste er auch gar nicht, ob er auf solche Art und Weise mit einem Fisch verkehren wollte - da waren ihm irgendwelche holden Frauen lieber, die er aus einer Bar davonstahl, weil ihre Ehemänner nichts davon wissen sollten; wie lieblich sie doch waren, allesamt mit ihren krummen und fremden Ideen über eine Freiheit, die sie nicht besaßen, aber auch das war nicht der Grund, wieso Nayantai sich eigentlich für sie interessierte. Rain konnte es ihm doch nicht übel nehmen, dass er seine eigenen Präferenzen hatte, oder? Nun, er wusste allerdings, dass Shuren es tun würde, und eine Moralpredigt bekam er sich gleich hinterhergeworfen.

      Irgendetwas klinkerte, und als er nach unten blickte, war dieses Ding auch schon damit beschäftigt, sein Armband zu inspizieren. War das alte, abgenutzte Ding dermaßen interessant? Sein alter Herr hatte es ihm irgendwann gegeben und ihm weißmachen wollen, dass er es wie seinen größten Schatz behandeln sollte - etwas, das Nayantai für einen schlechten Witz hielt, aber er behielt es dennoch bei sich; war es doch ein Geschenk gewesen, das er keineswegs ausschlagen konnte. "Huh? Willst du das haben?", wollte er gleich wissen, als hätte Rain ihn soeben auf eine ziemlich merkwürdige Idee gebracht, obwohl es ihn doch viel eher interessierte, wo er jetzt eine Sirene herbekam. Dieses arme Vieh war zu nichts zu gebrauchen. "Guppy, rück raus mit der Sprache, wo find ich diese Sirenen? Dann kannst du das Ding hier haben!" Nayantai nutzte seine andere Hand, um sich das Armband abzunehmen und drückte es dem Fischlein in die Hand, während er seinen Kopf schieflegte. Was wollte er nun wirklich damit? Frieden schließen? Oder glaubte er, er würde ihm das gute Stück einfach so überlassen? Er sollte nicht albern sein, das war beinahe wie ein Erbstück und kein Kinkerlitzchen! "Das ist von einem Hai. Chomp Chomp. Großer Fisch, weißt du? Böses Gesicht und so. Richtig mies drauf, die Viecher."
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    • Der Grobian lachte und Rain verstand nicht recht wieso. Die eklige Kleidung konnte der Typ behalten, Rain wollte sie nicht, auch wenn er jetzt das viel zu große Hemd zurecht zupfte und noch einmal über seinen Hintern zog. Diese Hosen waren Rain unheimlich, immerhin sollte er da unten nur eine einzige Flosse haben und nicht zwei abstehende Zahnstocher. Er mochte es nicht so auseinander gerissen zu sein und mit Stoff dazwischen konnten seine Beine sich nicht einmal berühren. Nein! Er wollte keine Hose anziehen und daran würde sich nichts ändern. Shuren war ihm lieber, der war netter und nicht so sehr von sich selbst überzeugt. Rain wollte Nayantai wirklich eine Chance geben, aber jetzt waren sie sich schon wieder uneinig. Ob Sirenen an land Hosen trugen? Rain wusste das nicht, aber es spielte auch keine große Rolle, weil er war selbst keine! Warum er ein Hemd tragen musste verstand er auch nicht genau, aber der Wind war ohnehin etwas unheimlich. Alles was er wollte war ein hübsches Tuch, das er sich um die Hüfte binden konnte, das würde als Sichtschutz schon ausreichen.

      Nun konzentrierte Rain sich auf das Armband. Nayantai fragte ihn etwas, dann begann er damit es abzunehmen. Rain wollte es nicht stehlen, also sah er den Mann nur verwirrt an. Das Armband befand sich nun in seinen Händen. Der Zahn war winzig, aber eindeutig von einer Sirene. Oder einem Aquarianer, aber es war unwahrscheinlich, dass einer von ihnen von ein paar Menschen erwischt wurde. Okay, Rain saß nun hier, aber die Situation war neu. Nayantai wollte ihm wohl etwas erklären und Rain hob eine Augenbraue. "Hai?", fragte er, dann schüttelte er den Kopf. "Sirene!", widersprach er. "Kleine Sirene. Kind." Ob der Kerl das verstand? Vermutlich nicht. Rain machte seinen Mund auf und präsentierte seine völlig normalen, menschlichen Zähne. Mit einem Finger drückte er dann gegen das Zahnfleisch darüber und drückte damit seine eigentlichen scharfen Zähne aus dem Zahnfleisch, die sonst versteckt lagen. Er hatte zwei ganze Reihen davon, aber im Moment kamen nur ein paar heraus, dort wo er auf sein Zahnfleisch drückte. Dann machte er seinen Mund wieder zu. "Sirene. Zahn."
    • Nayantai hatte geglaubt, dass alles, wovon er sich selbst überzeugen konnte, einigermaßen der Wahrheit entsprach und etwas anderes wollte er dann auch nicht hören. Überfordert wäre er, wenn er sich auf jedweden Aspekt einer Annahme einließ und verrückt würde es ihn machen, wenn er weiterhin daran glaubte, dass er in einem winzigen Dorf glücklich werden konnte. Was wollte er dort auch schon? Wurzeln schlagen und unverhofft daran glauben, dass ihn die ganze Welt zu Füßen lag? Rain tat es schon einmal nicht, gleich wenig wie Shuren es tat, und dann gab es da noch ganz andere Probleme, denen er eigentlich ausweichen wollte, weil er sich nicht wirklich dafür interessierte - oder eher, weil er Unbehagen dabei empfand, all das in seinen Kopf zu zementieren und für bare Münze zu nehmen. Nayantai griff nach Rains Ärmel und strickte das Hemd ein wenig nach oben, so wie Shuren es wollte und eigentlich selbst tun könnte, aber dabei blieb es dann - wieso sollte er sich noch mehr antun? Zuerst gab er Rain sein Hemd, jetzt sein Armband; wenn das noch weiter ging, dann wäre er derjenige, der nackt über das Oberdeck seines eigenen Bootes rennen würde, weil er dumm war und alles, was er besaß, einem einfältigen Fisch schenkte.

      “Ja, ein Hai, diese großen Dinger! Ich fang dir einen!”, schlug er vor. Viele verschiedene Fischarten landeten in ihren Netzen, aber ein Hai wäre wohl etwas Neues, aber kein so großer Fang wie Rain, der ja offensichtlich gar nicht zu wissen schien, was für einen Wert die menschliche Gesellschaft auf ihn legte - als Spielzeug eignete er sich sicher gut! “Was? Sirene? Nein, nein. Das kann nicht sein. Das ist ein Haizahn.”, behauptete er vehement und schüttelte den Kopf. Die waren doch schon immer so klein gewesen, sein Vater hatte sie ihm doch gezeigt! Einen Haufen davon hatten sie, und einen sollte Nayantai behalten, als Andenken an den großen Fang, an den er sich ehrlich gesagt nicht erinnern konnte - aber das war auch schon mindestens zwei Jahrzehnte her! Rain verwirrte ihn, aber es wurde nur noch schlimmer als er den Mund aufriss und auf seinem Zahnfleisch herumdrückte. Widerwärtige Zähne förderte er zutage, als besäße er zwei Gesichter, fast schon wie eine liebliche Sirene der er nachstellen sollte, aber allem Anschein nach war er ja keine - gab es wohl vegetarische Sirenen? War Rain eine? Nein, dann hätte er den Fisch auch nicht angerührt. “Rain … Zähne … spitz? Wieso?” Nayantai riss seinen eigenen Mund auf und zeigte Rain, dass diese kaum Spitz waren und dass er auch kein verstecktes, zweites Kiefer hatte - was sollte er auch damit? Er war ein Mensch!
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    • Rain sah auf seine Arme als Nayantai plötzlich danach griff und den Stoff der Ärmel nach oben faltete. Anders als Rain war dieser Mensch ziemlich braun, vermutlich weil er sich so viel in der Sonne aufhielt. Rains Heimat lag tief unter dem Meeresspiegel, dort gab es kaum Sonne und wenn ein Aquarianer doch einmal nach oben schwamm, dann nicht für sehr lange. Hell war es hier oben auch, fast schon zu hell und Rains weiße Haut reflektierte das rötliche Sonnenlicht und so wie es seine Flosse tat, schien auch seine Haut zu schimmern und manchmal sogar beinahe durchsichtig auszusehen. Manche Stellen an seinen beinen glitzerten sogar so sehr in der Sonne, dass es aussah als wäre er stets von ein paar Tropfen Wasser benetzt, dabei war alles trocken. Apropos, er konnte mal wieder etwas zu trinken vertragen. Die drei kleinen Becher voll Wasser waren nicht gerade viel gewesen und er war durstig. Im Endeffekt war er schließlich immer noch eine Meereskreatur und kein Mensch. "Wasser?", fragte er, auch wenn Nayantai ihn vermutlich nicht verstand, also tat er so als wäre seine Hand ein Becher und machte eine trinkende Bewegung.

      Der Zahn schien allerdings ihr nächster Streitpunkt zu sein. Rain verstand kaum ein Wort, aber er zog die Augenbrauen zusammen und schüttelte erneut den Kopf. "Hai. Nein. Nayantai Affe.", erklärte Rain noch einmal. "Sirenen Zahn. Wie meine." Rain wollte nicht von seiner Meinung abweichen, er wusste er hatte Recht und er wollte wissen, woher Nayantai einen hatte. Es war aber auch egal, vielleicht wurde der zahn irgendwann einmal angespült und er dachte einfach es wäre etwas anderes gewesen. Die nächste Frage verstand Rain auch nur halb und sah Nayantai dabei zu wie er seine eigenen Zähne präsentierte. Rain konnte ihm nur schwer erklären warum er solche Zähne hatte. Er nahm das Stück Papier und den Stift zurück in die Hand und suchte sich eine freie Stelle. Er malte vier Meermenschen, alle vier mit grimmigen Zähnen, zwei davon hatten einen Speer. Dann malte er einen Kreis um die anderen zwei und einen Pfeil zu der Unterwasserstadt die er zuvor gezeichnet hat. Dann deutete er auf die zwei in dem Kreis. "Aquarianer." Dann die mit den Speeren. "Sirenen."
    • Rain verhielt sich verdammt merkwürdig dafür, dass er höchstens einen Zahn zutage gefördert hatte, den bisher noch kein Mensch infrage gestellt hatte. Jeder akzeptierte die einfache Erklärung, dass es sich dabei um nichts weiter als einen Haizahn gehandelt hatte, aber offensichtlich reichte das dem Meeresgetier nicht, das sich gerade vor ihm ausbreitete und hoffentlich nicht in Wasser zerfallen würde, wenn er weiterhin so wirkte, als würde er ausrinnen. Widerlich war der Gedanke schon, wenn auch nur ein kleines bisschen, und ehrlich gesagt war Nayantai nicht erpicht darauf, ihm dabei zuzusehen. Wieso auch? Rain sollte in einem Stück bleiben, einen glibberigen Guppy wollte er nicht an Bord. "Du bist durstig? Schon wieder?", fragte Nayantai, Verwirrung durch seine Stimme gesiebt, und griff nach dem Flachmann an seinem Gürtel, den er abmachte und dann Rain reichte, welchem er stattdessen das Armband wieder abnahm, damit er es an seinem Handgelenk befestigen konnte und sich erst einmal sicher war, dass er ihn dadurch für eine gewisse Zeit loswerden würde. Was für ein komischer Kauz, aber das würde spätestens in ein paar Tagen vergehen, wenn sie sich aneinander gewöhnt hatten. Er greinte. "Nayantai ist kein Affe, du Dödel!", beleidigte er Rain, dessen Stirn er mit seinen Fingern schnepfte. Das geschah ihm recht.

      So langsam reichte es ihm aber auch mit diesem lästigen Meeresgetier, das ihm auf die Nerven ging, als hätte er den Verstand gestern Abend noch an die Wand genagelt. Was sollte der Mist? Wollte er Stress? Nein, das war unsinnig, Shuren brachte ihm einfach zu viel Stuss bei und Nayantai hätte ihn davon abhalten sollen, sich auf diesen Mistkerl einzulassen - dafür war es mittlerweile allerdings zu spät und er musste seine Sünden wohl ausbaden, ob er wollte oder nicht. "Wie deine? Als ob!", beschwerte er sich hochkant. Nein, dafür waren die Dinger viel zu klein, und abgesehen davon machte das keinen Sinn. Diese Viecher sollten doch gar nicht existieren, als profitierte auch keiner davon, wenn er darüber nachdachte, sich etwas derartiges auszudenken. Rain kritzelte erneut, aber seine Bilderbuchbeschreibung hatte er vorhin schon gehört, beziehungsweise gelesen. Er schüttelte den Kopf. "Das weiß ich doch.", murrte er zurück und riss die Feder an sich, bevor er er eigens etwas kritzelte - es waren seine Eltern und er, als Winzling. Dann sein Vater mit einer Angel, wie er einen großen Hai aus dem Meer fischte und dann die Zähne des Hais und Nayantais Armband, dessen Anhänger aus einem davon gemacht worden war. "So hat mir mein Vater das erzählt! Das ist doch nicht dein Zahn!" Zum Beweis hielt er ihn zu Rains Mund, den er mittlerweile wieder geschlossen hatte. "Mach auf.", verlangte er.
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    • Nayantai klang verirrt und Rain legte nur seinen Kopf schief, weil er nicht wusste warum. Der Mann kramte irgendetwas hervor und reichte es Rain, während er ihm das Armband wieder weg nahm. Rain öffnete das unbekannte Behältnis und schnupperte an dessen Inhalt. Schnell hielt er das Zeug wieder von sich weg. Es roch irgendwie ekelhaft! Das war bestimmt auch keine Medizin die ihm der Mensch da andrehte, dafür war schließlich der andere zuständig. Rain nippte trotzdem an der Flüssigkeit, nur um gleich danach auszuspucken. Er wollte nur Wasser, nicht was auch immer das war! Fast schon schroff drückte er Nayantai das Behältnis zurück in die Hand - von ihm würde er gar nichts annehmen, das schmeckte ja, als wolle er Rain vergiften! Trotzig streckte er ihm die Zunge heraus. Kurz darauf wurde Rains Stirn mit einem Finger attackiert und Rain hielt sich die Hände an die wunde Stelle. Er funkelte ihn beleidigt an und rutschte ein Stück weg von ihm. Wieso hatte er sich vorhin auch entschuldigt? Das hatte dieser Grobian gar nicht verdient! Rains Stirn tat immer noch weh und er hatte jetzt bestimmt einen roten Fleck dort.

      Nayantai war ein Sturkopf und wollte Rain scheinbar nichts glauben. Seine Zeichnung bedachte er auch mit keinem Blick und stattdessen malte er ein eigenes krummes Bild. Rain kam nur zögerlich näher und schaute auf das Papier. Ein Hai? Nein, Haizähne sagen anders aus, sie waren weniger gebogen. Dieser Mensch hatte doch keine Ahnung! Rain lebte im Meer, nicht er! "Sirene.", erwiderte Rain noch einmal trotzig und zuckte ein wenig zurück als der Arm des Menschen näher kam. Was wollte er jetzt? Zögerlich öffnete Rain seinen Mund, aber da würde er nicht viel sehen und Rain wollte kein Stück Mensch in seinem Mund. Er wusste selbst, dass seine Zähne scharf und gefährlich waren und auch wenn dieser Affe ein Idiot war, er wollte ihn nicht verletzen. Er drückte also selbst ein paar seine Zähne heraus, damit Nayantai beides vergleichen konnte, hielt aber außerdem ein wenig Abstand von ihm.