Wie konnte ihn ein Mann - ein einzelner Mann! - so sehr zur Weißglut bringen?!
Vincent drückte seine Fäuste gegen die Tischplatte und lehnte sich etwas vor. Das Monster in seinem Inneren - hungrig, wütend, einen Jäger sehend - knurrte und bereitete sich darauf vor, über den Tisch zu springen und diesem Menschlein die Kehle rauszureißen, wie dieser es gerade offen von ihm verlangt hatte.
"Ich will dich nicht loswerden, Thomas. Aber wenn du nicht bald etwas tust, dann werden wir uns verlieren. Verstehst du das?! Du kannst so oft behaupten, dass du kein Jäger mehr bist, wie du willst, aber wir beide wissen es besser. Du kannst das Monster im Inneren nicht ignorieren, Thomas. Also ja. Pack deine Sachen, fahr nach Plymouth. Nach Oxford. London. Mir egal. Was du nicht tun wirst, ist hier in deinem Büro zu sitzen und dich mit diesem verdammten Schädel zu unterhalten, als wärst du Hamlet! Trainier mit Simon, wenn du der Meinung bist, dass du außer Form bist! Der hilft dir sicher gern."
Vincent schloss die Augen und atmete tief durch, um sich zu beruhigen. Ihm stieg Thomas' altbekannter Duft nach Zimt in die Nase, aber anstatt ihn noch hungriger zu machen, zuckte das Biest zurück. Es hatte gelernt, dass dieser Geruch zu einem furchtbaren Mahl führte. Vincent richtete sich auf und sah auf Thomas hinab.
"Du bist nur noch ein Schatten deiner Selbst, seit du versuchst, diesen Teil von dir zu töten. Es funktioniert nicht. Und ich bin nicht bereit, dich zu verlieren. Wenn du nicht selbst gehst, dann schleife ich dich eben irgendwo hin. Ich provoziere einen Kampf mit einem meiner Nachbarn, wenn es das ist, was du brauchst. Mir ist das vollkommen egal. Aber mir ist nicht egal, wie du hier versauerst. Du gehst ein wie eine Pflanze und... ich weiß, dass das mein Fehler ist. Ich weiß, dass das," er deutete auf Thomas' klägliche Erscheinung, "nur passiert ist, weil ich dich dazu gezwungen habe, dich zwischen mir und deinem Leben als Jäger zu entscheiden. Dafür entschuldige ich mich."
Er nahm eine der Zeitungen und klatschte sie vor Thomas auf den Tisch.
"Geh jagen. Nimm Simon mit, bring's ihm bei, lass ihn dir helfen. Um deine Instinkte musst du dir keine Sorgen machen; ich werde mich wieder von Schweineblut ernähren."
Vincent machte auf den Hacken kehrt und ließ Thomas allein mit seinem neuen besten Freund. Er hielt es in diesem Raum nicht länger aus. Er hielt es in diesem Haus nicht länger aus. Thomas war nicht der Einzige, den es gerade nach einer Jagd verlangte. Die Herzschläge seiner Belegschaft brüllten in seinem Schädel.
Vincent stürmte hinaus in den Garten und ließ sich von der Nacht einhüllen. Die Luft war kühl, der Himmel klar. Der Mond und die Sterne waren genug, um ihm die Welt seines Gartens zu enthüllen. Er hörte die Insekten und die Kleintiere, wie sie ihrem nächtlichen Leben nachgingen. Aber Vincent war hungrig, ein Hase würde nicht ausreichen. Er brauchte etwas größeres. Er wusste, dass es ihm auf den Magen schlagen würde, aber das war ihm egal. Er brauchte etwas, das er töten konnte, bevor all die Frustration der vergangenen Tage und Wochen aus ihm herausbrach und er die Kontrolle verlor.
Vincent war einen Blick über die Schulter zu dem Büro, in dem sich Thomas schon so lange verschanzt hatte. Es war ihm egal, ob Thomas ihn sah, beschloss er in diesem Augenblick und seine Augen verloren alle Farbe. Thomas wollte nicht jagen? Ihm egal. Er wollte jagen.
Die sanften Schritte eines Rehs irgendwo im Wald des Grundstücks erregten die Aufmerksamkeit des Vampirs. Er war nicht froh über die Wahl der Beute, aber der Vampir wusste, dass er nichts anderes bekommen würde. Also rannte er los, verschwand in der Dunkelheit der Nacht. Heute Nacht würde er etwas töten.
Vincent drückte seine Fäuste gegen die Tischplatte und lehnte sich etwas vor. Das Monster in seinem Inneren - hungrig, wütend, einen Jäger sehend - knurrte und bereitete sich darauf vor, über den Tisch zu springen und diesem Menschlein die Kehle rauszureißen, wie dieser es gerade offen von ihm verlangt hatte.
"Ich will dich nicht loswerden, Thomas. Aber wenn du nicht bald etwas tust, dann werden wir uns verlieren. Verstehst du das?! Du kannst so oft behaupten, dass du kein Jäger mehr bist, wie du willst, aber wir beide wissen es besser. Du kannst das Monster im Inneren nicht ignorieren, Thomas. Also ja. Pack deine Sachen, fahr nach Plymouth. Nach Oxford. London. Mir egal. Was du nicht tun wirst, ist hier in deinem Büro zu sitzen und dich mit diesem verdammten Schädel zu unterhalten, als wärst du Hamlet! Trainier mit Simon, wenn du der Meinung bist, dass du außer Form bist! Der hilft dir sicher gern."
Vincent schloss die Augen und atmete tief durch, um sich zu beruhigen. Ihm stieg Thomas' altbekannter Duft nach Zimt in die Nase, aber anstatt ihn noch hungriger zu machen, zuckte das Biest zurück. Es hatte gelernt, dass dieser Geruch zu einem furchtbaren Mahl führte. Vincent richtete sich auf und sah auf Thomas hinab.
"Du bist nur noch ein Schatten deiner Selbst, seit du versuchst, diesen Teil von dir zu töten. Es funktioniert nicht. Und ich bin nicht bereit, dich zu verlieren. Wenn du nicht selbst gehst, dann schleife ich dich eben irgendwo hin. Ich provoziere einen Kampf mit einem meiner Nachbarn, wenn es das ist, was du brauchst. Mir ist das vollkommen egal. Aber mir ist nicht egal, wie du hier versauerst. Du gehst ein wie eine Pflanze und... ich weiß, dass das mein Fehler ist. Ich weiß, dass das," er deutete auf Thomas' klägliche Erscheinung, "nur passiert ist, weil ich dich dazu gezwungen habe, dich zwischen mir und deinem Leben als Jäger zu entscheiden. Dafür entschuldige ich mich."
Er nahm eine der Zeitungen und klatschte sie vor Thomas auf den Tisch.
"Geh jagen. Nimm Simon mit, bring's ihm bei, lass ihn dir helfen. Um deine Instinkte musst du dir keine Sorgen machen; ich werde mich wieder von Schweineblut ernähren."
Vincent machte auf den Hacken kehrt und ließ Thomas allein mit seinem neuen besten Freund. Er hielt es in diesem Raum nicht länger aus. Er hielt es in diesem Haus nicht länger aus. Thomas war nicht der Einzige, den es gerade nach einer Jagd verlangte. Die Herzschläge seiner Belegschaft brüllten in seinem Schädel.
Vincent stürmte hinaus in den Garten und ließ sich von der Nacht einhüllen. Die Luft war kühl, der Himmel klar. Der Mond und die Sterne waren genug, um ihm die Welt seines Gartens zu enthüllen. Er hörte die Insekten und die Kleintiere, wie sie ihrem nächtlichen Leben nachgingen. Aber Vincent war hungrig, ein Hase würde nicht ausreichen. Er brauchte etwas größeres. Er wusste, dass es ihm auf den Magen schlagen würde, aber das war ihm egal. Er brauchte etwas, das er töten konnte, bevor all die Frustration der vergangenen Tage und Wochen aus ihm herausbrach und er die Kontrolle verlor.
Vincent war einen Blick über die Schulter zu dem Büro, in dem sich Thomas schon so lange verschanzt hatte. Es war ihm egal, ob Thomas ihn sah, beschloss er in diesem Augenblick und seine Augen verloren alle Farbe. Thomas wollte nicht jagen? Ihm egal. Er wollte jagen.
Die sanften Schritte eines Rehs irgendwo im Wald des Grundstücks erregten die Aufmerksamkeit des Vampirs. Er war nicht froh über die Wahl der Beute, aber der Vampir wusste, dass er nichts anderes bekommen würde. Also rannte er los, verschwand in der Dunkelheit der Nacht. Heute Nacht würde er etwas töten.

